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Lüge oder Spionage

30. Juni 2017 um 15:58

Was ist in euren Augen schlimmer? 

Die Spionage, ob nun beim Handy, Laptop oder sonst was oder die Lüge, die ohne die Spionage nie ans Licht gekommen wäre? 

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30. Juni 2017 um 17:24

Beides schlimm. Wenn das Vertrauen schon so hinüber ist, dass man spionieren muss, ist die Beziehung schon ziemlich kaputt. Egal, ob man beim Schnüffeln was findet oder nicht.

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30. Juni 2017 um 18:49
In Antwort auf mirco13590

Was ist in euren Augen schlimmer? 

Die Spionage, ob nun beim Handy, Laptop oder sonst was oder die Lüge, die ohne die Spionage nie ans Licht gekommen wäre? 

Kommt drauf an.

Wenn die Spionage eine wichtige Lüge (zB Affäre) ans Licht befördert, ist ohne Frage die Lüge natürlich ungleich schlimmer. Bei so etwas fällt die Spionage überhaupt nicht mehr ins Gewicht.

Auf der anderen Seite ist ungerechtfertigte Überwachung schlimmer als eine kleine Lüge (zB Shoppen gewesen statt Wohnung aufgeräumt).

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30. Juni 2017 um 19:54
In Antwort auf mirco13590

Was ist in euren Augen schlimmer? 

Die Spionage, ob nun beim Handy, Laptop oder sonst was oder die Lüge, die ohne die Spionage nie ans Licht gekommen wäre? 

Es ist beides absolut daneben und in beiden Fällen würde ich die Beziehung beenden egal ob das schnüffeln begründet oder unbegründet ist. Betrug geht sowieso gar nicht. 
 

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30. Juni 2017 um 20:10
In Antwort auf mirco13590

Was ist in euren Augen schlimmer? 

Die Spionage, ob nun beim Handy, Laptop oder sonst was oder die Lüge, die ohne die Spionage nie ans Licht gekommen wäre? 

Die Spionage. Man begeht einen Vertrauensbruch, weil man beim anderen einen Vertrauensbruch vermutet und fühlt sich auch noch im Recht.

Außerdem hinkt Deine Argumentation.
Nicht jede Spionage trifft nämlich Schuldige.

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30. Juni 2017 um 20:21
In Antwort auf avarrassterne1

Die Spionage. Man begeht einen Vertrauensbruch, weil man beim anderen einen Vertrauensbruch vermutet und fühlt sich auch noch im Recht.

Außerdem hinkt Deine Argumentation.
Nicht jede Spionage trifft nämlich Schuldige.

Wenn man Recht hat, fühlt man sich nicht im Recht, sondern hat Recht.

Spionage ist immer nur das letzte Mittel, sozusagen der finale Schuss aus der Pistole. Erst hinterher weiß man, ob der Täter tatsächlich einen Sprenstoffgürtel hatte und ob der Schuss berechtigt war.

Wenn das Dilemma entstanden ist, ist es eigentlich schon zu spät. Stehe ich vor der Wahl zu spionieren oder blind jemandem zu vertrauen, der nicht vertrauenswürdig ist, dann hat man schon eine Lose-Lose Situation. Spioniern kann die Lösung sein, das Dilemma aufzulösen, auch wenn es durchaus zur Trennung führt. Wenn die Trennung schmerzhafter als das Beibehalten des untragbaren Vertrauensmisstands ist, dann wird man nicht spionieren und sich mit der Situation abfinden.

Deine Pauschalaussage, dass spionieren schlimmer ist, halte ich für Unsinn. Wenn größeres Leid entstehen kann, muss man spionieren. Wenn ich den berechtigten Verdacht habe, mein Partner missbraucht mein Kind, kann ich auch nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und sagen, ich vertraue ihm, dass er es nciht tut.

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30. Juni 2017 um 20:40
In Antwort auf 6rama9

Wenn man Recht hat, fühlt man sich nicht im Recht, sondern hat Recht.

Spionage ist immer nur das letzte Mittel, sozusagen der finale Schuss aus der Pistole. Erst hinterher weiß man, ob der Täter tatsächlich einen Sprenstoffgürtel hatte und ob der Schuss berechtigt war.

Wenn das Dilemma entstanden ist, ist es eigentlich schon zu spät. Stehe ich vor der Wahl zu spionieren oder blind jemandem zu vertrauen, der nicht vertrauenswürdig ist, dann hat man schon eine Lose-Lose Situation. Spioniern kann die Lösung sein, das Dilemma aufzulösen, auch wenn es durchaus zur Trennung führt. Wenn die Trennung schmerzhafter als das Beibehalten des untragbaren Vertrauensmisstands ist, dann wird man nicht spionieren und sich mit der Situation abfinden.

Deine Pauschalaussage, dass spionieren schlimmer ist, halte ich für Unsinn. Wenn größeres Leid entstehen kann, muss man spionieren. Wenn ich den berechtigten Verdacht habe, mein Partner missbraucht mein Kind, kann ich auch nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und sagen, ich vertraue ihm, dass er es nciht tut.

also zum einen: Das war KEINE Pauschalaussage. Gefragt war unsere Meinung (!) / Ansicht (!). Dass das andere anders sehen weiß ich - ich finde auch nicht, dass das Universum meinen Prämissen folgen sollte oder gar muss.

Warum man eine Beziehung mit jemandem (weiter-) führt, dem man nicht vertraut, ist mir ein großes Rätsel. Be it, es ist nicht das Einzige.

Aber wie Du selbst schon schreibst, was soll dabei heraus kommen? Gibt doch im Grunde nur zwei Möglichkeiten: a) man findet etwas. b) man findet nichts.
Wenn man etwas findet, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Trennungsgrund. Okay.
Wenn man hingegen NICHTS findet, ist man selbst derjenige, der den Vertrauensbruch begangen hat und je nach Reaktion / Ansicht des Partners den Trennungsgrund geliefert hat.
Und außerdem: HILFT es einem? Nein, tut es nicht. Man vertraut danach nicht mehr, ist vielleicht für einige Stunden beruhigter - aber auch nicht mehr, denn dann geht es wieder von vorn los. Man tut etwas, was die Situation gar nicht lösen KANN. Noch nicht mal theoretisch.
Der einzige Unterschied liegt darin, dass man vielleicht dem eigenen Ego einen Schuldigen für die ganze Misere präsentieren kann - WENN man nämlich etwas findet. Dann kann man dem eigenen Spiegelbild ein "ICH WARS NICHT!" zeigen (sofern man es schafft, das "ich habe AUCH den Mist gebaut, den ich dem anderen vorwerfe" zu unterdrücken).
Und um es klar zu sagen: "aber der hat angefangen!" habe ich als "Argument" / "Grund" meinem Sohn noch nicht mal im Kita - Alter durchgehen lassen.

Wenn ich den Verdacht habe, mein Partner tut etwas, wovon er weiß, dass es für mich nicht ok ist - dann versuche ich das aufzuklären, Mit meinem Partner, nicht durch Spionage. Wenn es nicht (mehr) möglich ist, dass ich so etwas mit meinem Partner klären kann, ist die Beziehung zu Ende. Ob er nun etwas getan hat oder nicht, spielt da keine Rolle mehr. Dann ist es vorbei. Um mal den klassischen Fall zu nehmen, auch wenn er auf mich nicht zutreffen kann: welche Rolle spielt es dann noch, ob er nun tatsächlich Sex mit einer anderen Frau hatte oder nicht? Außer meinem Ego, dass sich mit einem klaren Schuldigen, der nicht ICH bin, halt viel besser fühlen würde?

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30. Juni 2017 um 20:45
In Antwort auf 6rama9

Wenn man Recht hat, fühlt man sich nicht im Recht, sondern hat Recht.

Spionage ist immer nur das letzte Mittel, sozusagen der finale Schuss aus der Pistole. Erst hinterher weiß man, ob der Täter tatsächlich einen Sprenstoffgürtel hatte und ob der Schuss berechtigt war.

Wenn das Dilemma entstanden ist, ist es eigentlich schon zu spät. Stehe ich vor der Wahl zu spionieren oder blind jemandem zu vertrauen, der nicht vertrauenswürdig ist, dann hat man schon eine Lose-Lose Situation. Spioniern kann die Lösung sein, das Dilemma aufzulösen, auch wenn es durchaus zur Trennung führt. Wenn die Trennung schmerzhafter als das Beibehalten des untragbaren Vertrauensmisstands ist, dann wird man nicht spionieren und sich mit der Situation abfinden.

Deine Pauschalaussage, dass spionieren schlimmer ist, halte ich für Unsinn. Wenn größeres Leid entstehen kann, muss man spionieren. Wenn ich den berechtigten Verdacht habe, mein Partner missbraucht mein Kind, kann ich auch nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und sagen, ich vertraue ihm, dass er es nciht tut.

P.S. nein, man hat da nicht Recht.
Erstens: Spionage kann auch nichts ergeben - wo ist dann das Recht?
Zweitens: Darüber ob man selbst Mist bauen darf, weil jemand anders Mist gebaut hat, kann man auch noch sehr geteilter Meinung sein - meine Meinung ist: Nein.
Wenn ich einen Vertrauensbruch begehe, habe ich etwas falsch gemacht. Aus welchem Grund ich das getan habe, ändert die Tatsache nicht, es bringt bestenfalls "mildernde Umstände" aber sicher nicht "Recht".

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30. Juni 2017 um 21:38
In Antwort auf avarrassterne1

P.S. nein, man hat da nicht Recht.
Erstens: Spionage kann auch nichts ergeben - wo ist dann das Recht?
Zweitens: Darüber ob man selbst Mist bauen darf, weil jemand anders Mist gebaut hat, kann man auch noch sehr geteilter Meinung sein - meine Meinung ist: Nein.
Wenn ich einen Vertrauensbruch begehe, habe ich etwas falsch gemacht. Aus welchem Grund ich das getan habe, ändert die Tatsache nicht, es bringt bestenfalls "mildernde Umstände" aber sicher nicht "Recht".

Mit Deiner Sichtweise kann ich absolut leben. Ich glaueb so weit sind wir in unseren Positionen gar nicht auseinander. Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen, wenn es soweit ist, dass einer glaubt spoionieren zu müssen.

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1. Juli 2017 um 4:25
In Antwort auf avarrassterne1

also zum einen: Das war KEINE Pauschalaussage. Gefragt war unsere Meinung (!) / Ansicht (!). Dass das andere anders sehen weiß ich - ich finde auch nicht, dass das Universum meinen Prämissen folgen sollte oder gar muss.

Warum man eine Beziehung mit jemandem (weiter-) führt, dem man nicht vertraut, ist mir ein großes Rätsel. Be it, es ist nicht das Einzige.

Aber wie Du selbst schon schreibst, was soll dabei heraus kommen? Gibt doch im Grunde nur zwei Möglichkeiten: a) man findet etwas. b) man findet nichts.
Wenn man etwas findet, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Trennungsgrund. Okay.
Wenn man hingegen NICHTS findet, ist man selbst derjenige, der den Vertrauensbruch begangen hat und je nach Reaktion / Ansicht des Partners den Trennungsgrund geliefert hat.
Und außerdem: HILFT es einem? Nein, tut es nicht. Man vertraut danach nicht mehr, ist vielleicht für einige Stunden beruhigter - aber auch nicht mehr, denn dann geht es wieder von vorn los. Man tut etwas, was die Situation gar nicht lösen KANN. Noch nicht mal theoretisch.
Der einzige Unterschied liegt darin, dass man vielleicht dem eigenen Ego einen Schuldigen für die ganze Misere präsentieren kann - WENN man nämlich etwas findet. Dann kann man dem eigenen Spiegelbild ein "ICH WARS NICHT!" zeigen (sofern man es schafft, das "ich habe AUCH den Mist gebaut, den ich dem anderen vorwerfe" zu unterdrücken).
Und um es klar zu sagen: "aber der hat angefangen!" habe ich als "Argument" / "Grund" meinem Sohn noch nicht mal im Kita - Alter durchgehen lassen.

Wenn ich den Verdacht habe, mein Partner tut etwas, wovon er weiß, dass es für mich nicht ok ist - dann versuche ich das aufzuklären, Mit meinem Partner, nicht durch Spionage. Wenn es nicht (mehr) möglich ist, dass ich so etwas mit meinem Partner klären kann, ist die Beziehung zu Ende. Ob er nun etwas getan hat oder nicht, spielt da keine Rolle mehr. Dann ist es vorbei. Um mal den klassischen Fall zu nehmen, auch wenn er auf mich nicht zutreffen kann: welche Rolle spielt es dann noch, ob er nun tatsächlich Sex mit einer anderen Frau hatte oder nicht? Außer meinem Ego, dass sich mit einem klaren Schuldigen, der nicht ICH bin, halt viel besser fühlen würde?

Absolut mit dir einverstanden 

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1. Juli 2017 um 7:58
In Antwort auf 6rama9

Wenn man Recht hat, fühlt man sich nicht im Recht, sondern hat Recht.

Spionage ist immer nur das letzte Mittel, sozusagen der finale Schuss aus der Pistole. Erst hinterher weiß man, ob der Täter tatsächlich einen Sprenstoffgürtel hatte und ob der Schuss berechtigt war.

Wenn das Dilemma entstanden ist, ist es eigentlich schon zu spät. Stehe ich vor der Wahl zu spionieren oder blind jemandem zu vertrauen, der nicht vertrauenswürdig ist, dann hat man schon eine Lose-Lose Situation. Spioniern kann die Lösung sein, das Dilemma aufzulösen, auch wenn es durchaus zur Trennung führt. Wenn die Trennung schmerzhafter als das Beibehalten des untragbaren Vertrauensmisstands ist, dann wird man nicht spionieren und sich mit der Situation abfinden.

Deine Pauschalaussage, dass spionieren schlimmer ist, halte ich für Unsinn. Wenn größeres Leid entstehen kann, muss man spionieren. Wenn ich den berechtigten Verdacht habe, mein Partner missbraucht mein Kind, kann ich auch nicht einfach den Kopf in den Sand stecken und sagen, ich vertraue ihm, dass er es nciht tut.

Spionieren fängt doch nie unbegründet an. Man muss dem anderen ja nicht mehr vertrauen können sonst würde man ja nicht rumschnüffeln. Irgendein Verdacht muss ja da sein. Ich verstehe nur nicht warum sich da die Leute nicht gleich trennen? Wenn ich das Gefühl hätte ich könnte meinem Mann nicht trauen, dann würde ich mich auch ohne Beweis trennen. Den das Misstrauen ist für mich Beweis genug, dass was total schief läuft.

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