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...loslassen...? (leider lang )

29. April 2003 um 12:16

Hallo
...ich schreibe einfach mal drauf los... keine Ahnung, ob ich es abschicke, aber das Schreiben allein befreit, ordnet die Gedanken u. Gefühle... und eine kleine Hoffnung besteht, dass mir jemand etwas antwortet, was mir hilft oder den richtigen Anstoss gibt...

Loslassen...
ich versuche es seit drei Jahren, dabei war ich mit ihm nur einige Monate zusammen, aber er ist DIE Liebe meines Lebens. Ich habe mich von ihm getrennt, trotz dieser unbeschreiblichen Liebe, mein Verstand sagt mir, dass das richtig war und wir keine Zukunft hätten aber der Verstand kann nichts gegen das Gefühl/den Bauch tun?! Wir haben all die Zeit noch Kontakt, er ruft jeden morgen an, um mich zu wecken, wir sehen uns regelmässig - natürlich rein plantonisch u. sind beide völlig "cool" ...nach aussen - wir tun so. Warum? Ich habe mich mit anderen Männern abgelenkt, versucht über IHN hinweg zu kommen, er weiss das, hat sogar den einen oder anderen kennenlernen "müssen" ... nutzlos! Er hat nichts derartiges getan - dabei wäre es der einzige Weg für mich von ihm weg zu kommen, in dem er mir das Gefühl, einzigartig zu sein, nehmen würde, wenn er Ersatz (eine Neue) hätte... diesen Gefallen tut er mir nicht. Er stellt mich im bildlichen Sinne auf ein Podest, als Heilige, die alles kann und unantastbar ist, er liebt mich von weitem aber er wäre ja so klein und unvermögend, dabei liebe ich ihn genau so wie er ist : vernarbt (Motorradunfall), arbeitslos, phasenweise schizophren ... ABER belesen, vielseitig, liebevoll, fürsorglich, gerecht, intelligent und und und. Ich habe ihm gesagt, dass wir auf einer Ebene stehen - ich bin nicht irgendwo "da oben" und er "da unten". Wie kann ich ihm das Gefühl geben, vollwertig zu sein, liebenswert zu sein? Er hat Angst, mir nicht das geben zu können, was ich "verdient" hätte?! Was habe ich verdient? Nichts besonderes... ich bin nichts besonderes, für ihn vielleicht, aber er für mich bestimmt. Warum glaubt er mir nicht, dass das so ist? Warum macht er sich absichtlich so klein? Wie kann ich ihm das Selbstbewusstsein geben? Ohne Selbstbewusstsein ist man natürlich nicht beziehungsfähig, weil man ständig zweifelt und glaubt, der Partner würde was besseres finden... Als wir zusammen waren hat er in diesen Phasen des Zweifels entweder gekifft (nicht nur mal, sondern Dauerzustand!) oder hat schizophrene Anwandlungen gehabt (Verfolgungswahn, so dass er mit schusssicherer Weste rumläuft und von allem Proben nimmt, weil er glaubt, man will ihn vergiften). Auch das hat meine Liebe nicht gemildert, ich habe mich nur unsäglich gesorgt. Aber ich bin daran kaputt gegangen: den Menschen zu sehen, den man liebt, und in diesen Phasen nicht an ihn heranzukommen, schmerzt unbeschreiblich - damals war ich schwach und habe aufgegeben. Ich muss zugeben, dass ich auch in Gedanken hatte, dass ich mir nicht vorstellen kann, mit solch einem Menschen Kinder zu haben, ich hätte Angst, die Kinder in solchen Phasen mit ihm allein zu lassen... Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass er Ende 30 ist und ich Anfang 30 bin. Dann gibt es Phasen so wie jetzt, wo er völlig "klar" ist und alles anders machen will, in diesen Phasen fällt es mir besonders schwer, den Abstand zu wahren. Was machich nur? Ich weiss es überhaupt nicht. Solange diese Nähe zu ihm besteht, wird mein Herz wohl niemals frei sein, sich neu zu verlieben. Ist das mein Schicksal? Ich habe Freunde, teilweise verstehen sie mich, teilweise glauben sie, ich sollte mich gegen diese Liebe therapieren lassen... Kann man Liebe wegtherapieren? Klingt komisch, ist aber eine ernstgemeinte Frage...

Das Posting ist leider schon sehr lang geworden, aber vielleicht hat jemand ja meine wirren Gedanken gelesen und möchte mir etwas schreiben, es wäre schön, wenn mir jemand beim "ordnen" hilft.

Viele liebe Grüsse an alle hier!!!

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29. April 2003 um 13:02

Liebe nic32
Belasst es doch mal erst bei der Trennung, so schwer es auch für dich ist, du kannst ihm wahrscheinlich helfen, sein Selbstbewusstsein aufzubauen, indem er sich selbst hilft, gib ihm die Chance, selbst dafür zu sorgen.
Ansonsten hättet ihr vielleicht eine Beziehung, wobei du eine Art "Mutterrolle" übernehmen würdest, ist auf Dauer nicht so gut.Ihr könnt ja Freunde bleiben, ich kenne seine Vergangenheit nicht, aber hört sich fast so an, als bräuchte er professionelle Hilfe.
Ich wünsche euch, das es gut ausgeht.

Liebe Grüße
Gabriele

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29. April 2003 um 13:30

Hey Nic
Ich würde Dir raten, ihn zu einem Psychologen zu schleppen, der ihm diese Minderwertigkeitskomplexe nimmt. Außerdem sollte er versuchen, Arbeit zu bekommen - warum hat er keine? Warum findet er sich sooo schlecht? Versuch es mal, als Freundin ihm zu helfen... vielleicht fällt er ja wieder auf die Füße und ist dann beziehungsfähig!?!

Leider kenne ich Euch natürlich nicht, nur Deinen "kleinen" Beitrag, hoffe aber trotzdem, dass ich Dir nicht zu Unrecht Hoffnungen mache...

Liebe Grüße
Gute Laune

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29. April 2003 um 13:32

Du
hast ja eigentlich schon eine Antwort auf deine Frage gefunden: durch diese Nähe zu ihm wirst du wohl nie loslassen kommen, das ist doch klar. Warum seht ihr euch denn so oft? Natürlich kannst du den Kontakt noch beibehalten, aber muss er denn so häufig und so intensiv sein??!! Du musst dich zurückziehen, Abstand nehmen. Du kannst doch erstmal den Kontakt auf E-Mail oder manchmal telefonieren beschränken. Das wird dir ein bißchen Zeit geben, Abstand zu gewinnen und dadurch deine Gedanken zu ordnen. Denn das ist wichtig für dich. Du musst dich fragen, was du von deinem Leben erwartest, was brauchst du um glücklich zu sein. Im Moment scheinst du so benebelt, dass du gar nicht klar denken kannst, was du eigentlich willst. Es gibt leider nur zwei Möglichkeiten: du trennst dich ganz von ihm, d.h. dieser rege Kontakt muss aufhören, sonst gehst du daran kaputt, oder du entscheidest dich für einen Neuanfang und versuchst mit ihm zusammen, ein gemeinsames Leben aufzubauen. Ich hoffe, ich konnte dir ein Paar Denkanstösse geben. Es ist aber auch sehr schwer, denn wir kennen den genauen Hintergrund nicht. Ich wünsche dir auf jeden viel Kraft für die Zukunft. Alles Gute

duschka

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29. April 2003 um 14:53

Hallo Ihr Lieben,
ersteinmal lieben Dank, dass ihr Euch mein Wirrwarr durchgelesen habt und mitfühlt.

@duschka: danke für die Anstösse. Du hast recht, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Ein Neuanfang ist nicht möglich, egal, wie stark die Gefühle sind, aber er ist einfach nicht stabil genug für eine Beziehung. Also bleibt nur die Trennung - dauerhaft Mein Kopf gibt mir da recht, nur kann ich es nicht durchsetzen. Ich wollte den Kontakt ganz abbrechen, bin sogar umgezogen deswegen, aber über Freunde hat er die neue Adresse u. alles bekommen, so dass alles von vorn begann. Er bittet mich um Hilfe, so sahen wir uns das erste mal wieder, dann mischt er sich in Freundschaften ein, will alles regeln und wissen - aus verschiedenen Kontakten sucht er alle Informationen raus... auch ein wenig von seinem Krankheitsbild. Hier ist es wie im Dorf, irgendwie kennen sich alle untereinander und man trifft sich zwangsläufig, weil man ja gleiche Interessen hat. Es ist schwierig. Ich habe ihn gebeten, den Kontakt ganz abzubrechen, weil wir beide so nie frei für was neues wären. Max. einen Monat, dann taucht er irgendwo auf und schleicht sich in mein Leben und ich weiss, dass es nicht gut ist, trotzdem lasse ich es immer wieder zu... und dann stehe ich wieder da mit meinen Gefühlen, so wie jetzt Vielleicht hilft auch mir nur eine Therapie Leider glaube ich nicht daran, dass man Gefühle her- oder wegzaubern kann... ich probiere es ja schon so lange. Wie kann ich nur stärker werden?

@gutelaune (schöner Name ):
ich danke auch Dir. Du hast recht: ER bräuchte sicher eine Therapie. Während einer dieser schizophrenen Phasen (zu diesen Zeiten bin ich die einzige, mit der er überhaupt Kontakt sucht, allen anderen misstraut er dann), wollte ich ihn dazu bewegen, aber er glaubt ja wirklich dann daran, dass man ihn bespitzelt und umbringen will. Es geht soweit, dass er Urinproben sammelt und zu seinem Hausarzt bringt. Ich frage mich, warum der Arzt nichts tun kann?! In den normalen Phasen komme ich mit diesem Thema auch nicht weit, er blockt ab. Ausserdem hat er, als er Anfang 20 war, schon eine längere Behandlung hinter sich gebracht. In seiner Familie wird darüber geschwiegen und von neuen Phasen bekommen sie nichts mit, weil er sich total zurückzieht.
Warum er sich schlecht findet, weiss ich nicht, er liebt sich selber nicht, also hält er sich auch nicht für liebenswert. Aussenstehenden gegenüber ist er allerdings sehr souverän, fast arrogant - Selbstschutz. Du hast auch gefragt, warum er nicht arbeitet. Er will nicht seit dem Unfall ist er berufsunfähig und er lebt so in den Tag hinein, kein gutes Vorbild.
Das Problem ist, dass er eigentlich garnicht merkt, dass etwas nicht stimmt, für ihn ist ja alles schön und wenn nicht, "betäubt" er sich oder verfällt in Wahnvorstellungen. Ich habe versucht, ihm zu helfen, aber ich kann es wohl nicht Ich kann nur für ihn da sein, aber dazu habe ich zuviele Gefühle für ihn. Verzwickt. Ich danke Dir, durch Deine Fragen habe ich einiges erkannt.

@Gabriele: Du hast mich zum schmunzeln gebracht, schön Eine Mutterrolle will ich nicht übernehmen, aber das hätte eine Beziehung bestimmt zur Folge, da hast Du sicher recht, danke für die Erkenntnis! Auch mit der professionellen Hilfe hast Du recht. Nur: wie bekommt man ihn dazu? Leider wird er sich selbst nicht helfen. Auch wenn man ihn allein lässt, bewegt er nichts. Er lebt dann nur in den Tag, verlässt das Haus nicht und vergräbt sich.

Liebe Grüsse an Euch und danke für die Gedankenanstösse, so komme ich etwas voran und drehe mich nicht so sehr im Kreis!

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29. April 2003 um 15:28
In Antwort auf kirsi_12891951

Hallo Ihr Lieben,
ersteinmal lieben Dank, dass ihr Euch mein Wirrwarr durchgelesen habt und mitfühlt.

@duschka: danke für die Anstösse. Du hast recht, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Ein Neuanfang ist nicht möglich, egal, wie stark die Gefühle sind, aber er ist einfach nicht stabil genug für eine Beziehung. Also bleibt nur die Trennung - dauerhaft Mein Kopf gibt mir da recht, nur kann ich es nicht durchsetzen. Ich wollte den Kontakt ganz abbrechen, bin sogar umgezogen deswegen, aber über Freunde hat er die neue Adresse u. alles bekommen, so dass alles von vorn begann. Er bittet mich um Hilfe, so sahen wir uns das erste mal wieder, dann mischt er sich in Freundschaften ein, will alles regeln und wissen - aus verschiedenen Kontakten sucht er alle Informationen raus... auch ein wenig von seinem Krankheitsbild. Hier ist es wie im Dorf, irgendwie kennen sich alle untereinander und man trifft sich zwangsläufig, weil man ja gleiche Interessen hat. Es ist schwierig. Ich habe ihn gebeten, den Kontakt ganz abzubrechen, weil wir beide so nie frei für was neues wären. Max. einen Monat, dann taucht er irgendwo auf und schleicht sich in mein Leben und ich weiss, dass es nicht gut ist, trotzdem lasse ich es immer wieder zu... und dann stehe ich wieder da mit meinen Gefühlen, so wie jetzt Vielleicht hilft auch mir nur eine Therapie Leider glaube ich nicht daran, dass man Gefühle her- oder wegzaubern kann... ich probiere es ja schon so lange. Wie kann ich nur stärker werden?

@gutelaune (schöner Name ):
ich danke auch Dir. Du hast recht: ER bräuchte sicher eine Therapie. Während einer dieser schizophrenen Phasen (zu diesen Zeiten bin ich die einzige, mit der er überhaupt Kontakt sucht, allen anderen misstraut er dann), wollte ich ihn dazu bewegen, aber er glaubt ja wirklich dann daran, dass man ihn bespitzelt und umbringen will. Es geht soweit, dass er Urinproben sammelt und zu seinem Hausarzt bringt. Ich frage mich, warum der Arzt nichts tun kann?! In den normalen Phasen komme ich mit diesem Thema auch nicht weit, er blockt ab. Ausserdem hat er, als er Anfang 20 war, schon eine längere Behandlung hinter sich gebracht. In seiner Familie wird darüber geschwiegen und von neuen Phasen bekommen sie nichts mit, weil er sich total zurückzieht.
Warum er sich schlecht findet, weiss ich nicht, er liebt sich selber nicht, also hält er sich auch nicht für liebenswert. Aussenstehenden gegenüber ist er allerdings sehr souverän, fast arrogant - Selbstschutz. Du hast auch gefragt, warum er nicht arbeitet. Er will nicht seit dem Unfall ist er berufsunfähig und er lebt so in den Tag hinein, kein gutes Vorbild.
Das Problem ist, dass er eigentlich garnicht merkt, dass etwas nicht stimmt, für ihn ist ja alles schön und wenn nicht, "betäubt" er sich oder verfällt in Wahnvorstellungen. Ich habe versucht, ihm zu helfen, aber ich kann es wohl nicht Ich kann nur für ihn da sein, aber dazu habe ich zuviele Gefühle für ihn. Verzwickt. Ich danke Dir, durch Deine Fragen habe ich einiges erkannt.

@Gabriele: Du hast mich zum schmunzeln gebracht, schön Eine Mutterrolle will ich nicht übernehmen, aber das hätte eine Beziehung bestimmt zur Folge, da hast Du sicher recht, danke für die Erkenntnis! Auch mit der professionellen Hilfe hast Du recht. Nur: wie bekommt man ihn dazu? Leider wird er sich selbst nicht helfen. Auch wenn man ihn allein lässt, bewegt er nichts. Er lebt dann nur in den Tag, verlässt das Haus nicht und vergräbt sich.

Liebe Grüsse an Euch und danke für die Gedankenanstösse, so komme ich etwas voran und drehe mich nicht so sehr im Kreis!

Ich
muss jetzt mal was zu der Sache mit einer Therapie sagen: es geht doch nicht darum, irgendwelche Gefühle von jemandem wegzuzaubern oder wegzutherapieren, sondern es geht darum dir eine Hilfestellung zu geben, mit deinen Gefühlen umzugehen. Vielleicht auch zu erkennen, sein bester Freund zu sein und sich nicht immer und immer wieder auf etwas einzulassen, was einen psychisch kaputt macht. Weißt du was ich meine? Ich meine nicht damit, egoistischer zu werden oder gleichgültig, sondern in einem gesunden Maße, dem was einem nicht gut tut fernzubleiben. Das kannst du ja offensichtlich nicht. Denn nur weil du diesen Kontakt zuläßt, besteht er auch. Du nährst ja seine Hoffnungen indem, dass du immer wieder schwach wirst. Du sollst ihn ja nicht komplett aus deinem Leben verbannen, aber für dein Leben und dein Glück die Verantwortung übernehmen und sagen, dass, was mich krank macht, darf ich nicht mehr zulassen, das muss nämlich auch lernen. DAs kann nicht jeder. Ich hoffe, du findest den richtigen Weg. Eine Gesprächstherapie wäre unter Umständen vielleicht gar keine schlechte Idee, schaden kann sie dir auf jeden Fall nicht. Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg.

duschka

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29. April 2003 um 15:44
In Antwort auf gena_12107388

Ich
muss jetzt mal was zu der Sache mit einer Therapie sagen: es geht doch nicht darum, irgendwelche Gefühle von jemandem wegzuzaubern oder wegzutherapieren, sondern es geht darum dir eine Hilfestellung zu geben, mit deinen Gefühlen umzugehen. Vielleicht auch zu erkennen, sein bester Freund zu sein und sich nicht immer und immer wieder auf etwas einzulassen, was einen psychisch kaputt macht. Weißt du was ich meine? Ich meine nicht damit, egoistischer zu werden oder gleichgültig, sondern in einem gesunden Maße, dem was einem nicht gut tut fernzubleiben. Das kannst du ja offensichtlich nicht. Denn nur weil du diesen Kontakt zuläßt, besteht er auch. Du nährst ja seine Hoffnungen indem, dass du immer wieder schwach wirst. Du sollst ihn ja nicht komplett aus deinem Leben verbannen, aber für dein Leben und dein Glück die Verantwortung übernehmen und sagen, dass, was mich krank macht, darf ich nicht mehr zulassen, das muss nämlich auch lernen. DAs kann nicht jeder. Ich hoffe, du findest den richtigen Weg. Eine Gesprächstherapie wäre unter Umständen vielleicht gar keine schlechte Idee, schaden kann sie dir auf jeden Fall nicht. Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg.

duschka

Gut erkannt
danke für Deine offenen Worte, ja, Du hast recht, ich habe damit wirklich ein Problem, geht mir in vielen Bereichen so. Über eine Therapie habe ich auch schon ernsthaft nachgedacht, ich sollte mich mal erkundigen - vielleicht bringt mich das ja weiter.

Alles Liebe
Nic

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30. April 2003 um 11:13

Mal ne Frage....
hättet Ihr eine Chance, wenn er sich terapieren ließe und somit immer die "normalen" Phasen hätte??? Es ist schon eine sehr starke Liebe, die Du zu diesem Mann spürst und er ja auch offensichtlich zu Dir...Eine Liebe, für die es sich lohnen würde, daran zu arbeiten...
liebe Grüße Yin

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30. April 2003 um 12:56

Mal ne Frage....
hättet Ihr eine Chance, wenn er sich terapieren ließe und somit immer die "normalen" Phasen hätte??? Es ist schon eine sehr starke Liebe, die Du zu diesem Mann spürst und er ja auch offensichtlich zu Dir...Eine Liebe, für die es sich lohnen würde, daran zu arbeiten...
liebe Grüße Yin

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30. April 2003 um 14:32
In Antwort auf YINohneYANG

Mal ne Frage....
hättet Ihr eine Chance, wenn er sich terapieren ließe und somit immer die "normalen" Phasen hätte??? Es ist schon eine sehr starke Liebe, die Du zu diesem Mann spürst und er ja auch offensichtlich zu Dir...Eine Liebe, für die es sich lohnen würde, daran zu arbeiten...
liebe Grüße Yin

Hallo liebe Yin,
die Liebe ist wirklich unglaublich stark, in allen Höhen und Tiefen ist einfach immer dieses Gefühl da - kein ständiges leidenschaftliches Prickeln, einfach eine tiefe Verbundenheit, Verständnis, Zusammengehörigkeit, absolute Vertrautheit, das Gefühl, zusammen sind wir vollständig und dass es "richtig" ist... schwer zu erklären!?! Er empfindet es auch so.

Warum arbeiten wir nicht daran? Ich habe bereits gekämpft, auf meine seichte, vorsichtige Art, er hat kurzzeitig eine Therapie angefangen, aber ist dann nicht mehr hingegangen - warum auch. Er sieht seine Probleme ja nicht, er ist ungemein wortgewandt, so dass er Aussenstehenden Respekt einflösst und auch Freunde ihn einfach so hinnehmen, wie er ist - in seinen "anderen" Phasen sehen u. hören sie nichts von ihm, das kennen sie schon. Als Freund könnte ich ihn so auch akzeptieren, nur wenn Du jemanden liebst und siehst wie er wochenlang dahinvegitiert, leidest Du. Er möchte nicht, dass ich unter ihm leide...

So kommen wir natürlich nicht weiter und ich habe versucht, die Hoffnung fallen zu lassen, und von ihm weg zu kommen, habe mich sogar mit anderen Männern abgelenkt - ich wollte wieder leben und eine solche Liebe vielleicht mal wieder empfinden und leben können. Er hat dieses Bedürfnis nicht, "ich" bin ja irgendwie da, es fehlt ihm nichts.

Ein weiteres Problem sehe ich, wenn wir uns wieder annähern: er hat auch ein körperliches Problem, so dass bis auf in den Arm nehmen und Küsschen nichts ist. Er würde erst wieder mit mir schlafen wollen, wenn er sicher wäre, dass das "wir" endgültig wäre(kein Scherz!); das geht natürlich auch nicht Da besteht für mich schon ein ziemliches Defizit

Du siehst es sind unendlich viele Probleme und trotzdem ist dieses Gefühl nach drei Jahren noch ungebrochen, ich möchte aber nicht "versauern" und immer dieser Liebe nachhängen, ich weiss, dass es mir nicht gut tut - ich bin nicht frei und ganz kann ich nicht für ihn da sein, also sagt mir mein Kopf: ich muss endgültig loslassen... Nur wie?

Ich danke Dir, liebe Yin, und hoffe, dass Du eine Liebe, die Du glücklich leben kannst, erlebst.

liebe Grüsse

Ps: tschuldigung, ist schon wieder so lang geworden aber während ich schreibe, erkenne ich so vieles.

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30. April 2003 um 23:44

Er muß erst mit sich selber klarkommen!
Hallo!
Ich kann nur dazu sagen, wenn es die Liebe deines Lebens ist, dann kämpf um Sie! Sei froh das du sie gefunden hast und dir dessen So sicher bist!
Aber anderer Seits, bevor Du eine Beziehung mit ihm wieder Eingehen solltest, sollte er anfangen sein Leben im Griff zu bekommen. Er sollte mal zu einer Gesprächstherapie gehen. Wenn er möchte kannst Du dabei sein!
Ich denke du wirst ein Weg finden, es gibt immer ein Weg, du mußt nur den richtigen für dich finden!
Liebe Grüße
Eva

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