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Loslassen,

4. Oktober 2004 um 9:56 Letzte Antwort: 6. Oktober 2004 um 14:38

hier hat jemand geschrieben,Loslassen ist Liebe! aber wie? Wie soll man das schaffen wenn man liebt? Die Zeit hilft zu vergessen selbst wen das schon 4 Monate her ist.Aber wenn man den Menschen sieht ,kommt alles wieder hoch.Wer weißt wie soll ich loslassen??

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4. Oktober 2004 um 10:25

Es ist damit gemeint...
dass wenn man jemand wirklich liebt ihn "loslassen"soll,dass er glücklich wird.denn das will man ja wenn man liebt,dass der andere glücklich ist und da er es ja anscheinend mit einem selber nicht ist,soll man ihn loslassen...allerdings weiss ich auch nicht wie das gehen soll...denn es ist wie du sagst,wenn man jemanden liebt,will man ihn ja haben und nicht in den armen einer anderen sehen,denn sowas tut dann ja schmerzlichst weh...

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4. Oktober 2004 um 10:50

Das ist so gemeint..
wenn diese person nicht mit dir zusammensein will musst du das akzeptieren. Keine Anfrufe, keine Briefe, kein nachlaufen... du solltest dieser person glück im leben wünschen und dich freuen wenn er/sie glücklich ist... auch mit einem anderen partner.

eine geschichte dazu: ich war mal sooooo unentlich verliebt in einen mann das er mir über ein jahr nicht aus dem kopf ging, ich dachte jeden tag und jede nacht an ihn. ich war unfähig mich neu zu verlieben oder auch nur jemand anderst interessant zu finden.... mein einziges glück bestand darin, ihn glücklich zu sehen. als er eine neue freundin hatte freute ich mich für ihn, ich hoffte das sie ihm alles geben konnte was ich anscheinend nicht konnte.... und dieses gefühl kam ganz tief von herzen.

deshalb weiss ich, wer wirklich richtig liebt kann loslassen....

gruss lin

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5. Oktober 2004 um 16:14
In Antwort auf juhee_12095514

Es ist damit gemeint...
dass wenn man jemand wirklich liebt ihn "loslassen"soll,dass er glücklich wird.denn das will man ja wenn man liebt,dass der andere glücklich ist und da er es ja anscheinend mit einem selber nicht ist,soll man ihn loslassen...allerdings weiss ich auch nicht wie das gehen soll...denn es ist wie du sagst,wenn man jemanden liebt,will man ihn ja haben und nicht in den armen einer anderen sehen,denn sowas tut dann ja schmerzlichst weh...

????
mir geht es genauso.. Ich leide, weil er sich nicht mehr meldet..
Und ich verfluche den Tag, als er es mir per sms mitteilte..
"bitte schreibe mir nicht mehr!"
Da kann ich deine Einstellung nicht vertehen
könnte seiner Frau die Augen auskratzen..
Sorry!!

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5. Oktober 2004 um 16:53

In meinen Augen...


... ist das Loslassen, der Schritt, den man tut, um sich
selber wiederzufinden.

Wenn es also, wie hier in einigen Beispielen darum geht, dass ein Partner sich aus der bestehenden Bindung loslösen möchte, muss man das leider akzeptieren ...
Man muss dem Verlorenen, dem Entsagten, dem Liebenden nicht unbedingt alles erdenklich gute wünschen, das ist wohl kaum machbar, wenn man ihn doch selber an seiner Seite haben will.
Es ist, die Entscheidung zu akzeptieren und sich zu verabschieden.... Abschied von ihm, Abschied vom "uns".

Der nächste Schritt ist dann ebend mit der Verletzung umzugehen.
Ersteinmal sollte die eigene Trauer über den Verlust zu Tage kommen. Es ist wichtig, diese zuzulassen, zu weinen ... zu schreien, etwas kaputt machen oder alle Gedanken niederschreiben, sich damit auseinandersetzen... dabei sollte man sich nicht auf "Ewig" in sein Loch fallen lassen.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem man alte Interessen aufgreift, die vlt vergessen sind; oder Freunde aufsucht um sich abzulenken oder über den Schmerz zu sprechen. Man spürt, dass der Schmerz da ist, jedoch mit der Zeit verblasst. Es wird einem jeden bewusst, dass das Leben weiter geht; die Blüten blühen, die Blüten verblühen, es kommt der Winter ... und im Frühling blühen die Blüten wieder.
Das Leben besteht aus einem ständigen Wandel; Vergängnis. In dem Moment der Trauer glaubt man nicht daran, dass es wieder schöne Tage geben wird, und wenn diese dann eingetreten sind, denkt man an die traurigen Momente zurück; vlt schüttelt man den Kopf darüber, dass man dachte, alles sei aussichtslos.

Einerseits möchte man seinem Exfreund/in alles gute wünschen und ihn mit der neuen Liebe gut aufgehoben finden ... "Er ist mir lieb, so wünsche ich ihm alles Gute". Das ist das rationale Verständnis (der Kopf) doch die emotionalen Empfindungen möchten davon nix hören... " Ich bin eifersüchtig, weil er in den Armen einer anderen Frau liegt. Ich Hasse, weil sie bekommt, was mir zusteht" usw ...

Loslassen ist dann von der Trauer loszulassen, um sich selber wieder zu realisieren und zu tun, was einem gut tut.
Loslassen von allen negativen Gedanken, von allen Ängsten, loslassen der vermeintlichen Hilflosigkeit und Ausichtslosigkeit.
Wenn man das dann geschafft hat, hat man sich selber wiedergefunden, man lebt wieder ... man lebt weiter ...
und erst wenn man an seinen Freund denken kann, ohne diesen tiefen stechenden Schmerz zu spüren (ein kleiner Schmerz... die Erinnerungen bleiben immer ... aber sie verändern sich), diese tiefe Eifersucht über die neue Freundin,
hat man gelernt loszulassen ....

Und auch diese Erfahrung wird im Leben vlt immer wiederkehren ... denn alles ist im Wandel ... die Bäume, der Mensch ... die Liebe ...

lg
das turnchen

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6. Oktober 2004 um 0:40

Verinnerlichen,
dass es unwiderruflich zu Ende ist,ansonsten hat Lindaria schon einiges gesagt,was ich auch in etwa so sehe....

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6. Oktober 2004 um 9:03

Das ist wahre Liebe...
es gibt da ein schönes Sprichwort zu:

Liebst Du etwas, lasse es los; kehrt es zu Dir zurück - ist es Dein, bleibt es fort, hat es Dir nie gehört.

Jemanden Loslassen ist ein Reifeprozess. Wenn Du jemanden WIRKLICH liebst, dann ist es Dein einziger Wunsch, dass diese Person glücklich ist - egal ob mit Dir oder mit wem anders. Du läßt ihn gehen.
Willst Du ihn besitzen, bist Du eifersüchtig, bist wütend, wenn er mal nicht Deine Erwarteungen/Wünsche erfüllt - dann liebst Du ihn nicht.

Wenn also dieses echte Gefühl von Liebe in einer Partnerschaft BEIDERSEITS gegeben ist, dann gibt es eigentlich kaum ein Problem.

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6. Oktober 2004 um 10:44

Loslassen
Hi hagada, ja das loslassen, das ist so ein ding...meine erfahrung ist es hilft wirklich und in jeder lenenslage...du hast immer die wahl, dich zu sorgen oder es loszulassen.
Es ist aber auch eine kunst und wie alle künste will es elernt werden.
Ich hab viele bücher darüber gelesen, die die ich am besten finde hier:

Das LOLA Prinzip...Rene Egli

Kraft zum Loslassen ...Melody Beaty

Gutes gelingen und einen lieben gruß.. Nadia

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6. Oktober 2004 um 14:38

Loslassen....
ist wohl das schwerste im leben überhaupt und ich glaube nicht, dass man es jemals völlig schaffen kann, es verändern sich nur die sichtweise und die intensität des verlustempfindens variert.

manchmal denke ich, dass ich niemals mehr so lieben will, wie ich es damals getan habe, weil ich niemals wieder diese sehnsucht fühlen will, niemals wieder diesen schmerz spüren möchte.

kitty

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