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Liebt immer noch seine Affaire...

3. September 2007 um 12:39 Letzte Antwort: 6. September 2007 um 10:21

Affaire klingt ja irgendwie blöd. Aber vielleicht treffe ich ja auf jemandem, der ähnliches durchgemacht hat...
Bis vor einem Jahr hatten wir eine sehr glückliche, harmonische Beziehung. Wir haben in den sieben Jahren viel durchgestanden, haben zwei wunderbare Kinder bekommen. Das Glück schien perfekt. Doch vor einem Jahr hatte mein Mann eine berufliche Krise. Als diese endlich durchgestanden war, spürte ich trotzdem, daß er nicht glücklich war. Ich selbst war unzufrieden mit meinem "Nur-Mutter-Sein", keine Freunde in neuer Umgebung, keine andere Herausforderung. Aber zum ersten Mal fing er mich nicht auf, war mehr mit sich beschäftigt, brauchte mehr Freiräume. All das gewährte ich, wollte doch nur, daß es ihm besser geht. Aber das traf nicht ein. Vor vier Monaten dann, als ich mal wieder ganz verzweifelt war, weil ich nicht wußte, was mit ihm los war, hat er mir gebeichtet, daß er sich in eine andere Frau verliebt hat. Sie trafen sich regelmäßig auf dem Weg zur Arbeit, ab und zu auch pivat. Er war zwischen uns beiden hin- und hergerissen. Es gab einige Trennungen von seiner Geliebten (mal von ihm mal von ihr aus), ebensoviele Versöhnungen. Zu mir war er diesbezüglich dann endlich mal ehrlich. Aber es tat sehr weh. Ich hätte nie an so etwas gedacht! Als ich dann mal für ein paar Tage weg fuhr, war meine Bedingung, daß er sich entweder nach einer Wohnung umsieht oder den Kontakt zu "ihr" vollständig abbricht. Er hat sich für mich entschieden. Ich weiß, daß er den Kontakt wirklich vollständig abgebrochen hat. Unsere Beziehung läuft auch fast wieder normal. Doch kürzlich hatten wir ein intensiveres Gespräch, in dem er mir sagte, daß er nicht wisse, ob er mich noch liebt. Auf Nachfragen sagte er auch, daß sie vermutlich immer noch liebe. Ich habe nie Wunder erwartet. Es war mir klar, daß es seine Zeit braucht, darüber hinweg zukommen. Ich habe mich immer fair verhalten, obwohl ich das selbst von mir nie gedacht hätte. Aber nicht wissen, ob er mich liebt, hat mich sehr verletzt. Ich bin völlig ratlos. Ich will ihn nicht einfach rausschmeißen, hoffe immer noch, daß er sich irgendwann besinnt. Aber ich weiß nicht, wielange ich noch warten kann. Wer kann mir aus seinen Erfahrungen berichten?

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3. September 2007 um 21:53

Unser Neuanfang - fuer wie lange
Kenn ich alles auf sehr aehnliche Weise, mein Mann hatte sich ebenfalls in eine andere Frau verliebt.
Wir haben auch 2 Kinder, ein Haus, ... das uebliche. Er ahtte (angeblich) auf der Abreit viel Stress und schon 2 Jahre lange jegliche Loesungsversuche, Gespraechsversuche, aktive Aenderungversuche (Unternehmung zu zweit) sehr radikal beseite.

Als ich merkte, dass eine andere Frau im Spiel ist, ihn damit konfrontierte, bekam ich ziemlich viele Frechheiten zu hoeren, die mir jetzt, ein halbes Jahr spaeter immer noch sehr wehtun.
Dann wurde ich tagelag intensivst gemustert und er stellte in Worten und Taten (ein anderes Anfassen, intensive Abschiedskuesse am Morgen, liebevolles Streicheln im Vorbeigehen) fest, dass er sich wohl voellig verannt hatte.
Gluecklicherweise haben wir sehr sehr viel geredet, anfangs verkrampft, dann lockerer und den Alltag durch einen anderen, respektvolleren, liebevolleren Umgang umgekrempelt.
Als SIE kuendigte, wusste ich einerseits, dass ich wohl doch Recht hatte, andererseits, dass es irgendwie nun definitiv beendet ist.
Aber so, wie er manchmal gruebelt und wie er sehr unwirsch reagiert, wenn ich mal auf koerperliche Distanz gehe, was eigentlich selten vorkommt, dann denke ich, er wird wohl schon noch eine Weile brauchen.
Und eigentlich, wenn ich es mir eingestehe, bin ich immer noch nicht "zur Ruhe gekommen". Das Vertrauensverhaeltnis ist viel mehr zerbrochen als ich anfangs dachte. Seine Luegen und Frechheiten brennen noch immer in meiner Bauchgegend.
Verzeihen wollen und verzeihen-koennen sind 2 verschiedene Dinge.
Ich hoffe, die Zeit zeigt mir, ob der Neuanfang richtig war oder meine zerbrochene Liebe zu ihm eben doch nicht so verheilt, dass ich damit dauerhaft leben will.
Wer weiss, ob nicht alte Wunden wieder aufbrechen an Kleinigkeiten ..., ob er nicht doch irgendwann wieder Kontakt zu ihr aufnimmt oder ihn noch hat... Dass er soo gut luegen kann, macht es ja sehr wahrscheinlich, dass er sich irgendwann wieder sicher fuehlt. Oder hat ihn wirklich der vor Augen gefuehrte Verlust auf lange Sicht eines Besseren belehrt?
Was weiss denn ich?

Mein derzeitiger Weg ist, mehr das zu tun, was mir gut tut, meine Freude an meiner Arbeit auszuleben, mehr Sport zu machen, auf wirklich sehr freundliche Art vieles einzufordern, was mir wichtig ist.
Ich brauche diese Zeit fuer mich, mit mir allein, DRINGEND, ich fuehle mich irgendwie psychisch in einer Art Burn-Out durch die letzten 2 Jahre muehsamen Kampfes um den Erhalt der Beziehung und der Familie.
Die Sache hat nur einen Haken, kann sein, er fuehlt sich dann nicht genuegend beachtet, "bemuttert", umsorgt, wie auch immer - durch mich und "fluechtet" erneut. Kann sein, muss aber nicht.

Viele Gruesse
flysohigh

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3. September 2007 um 23:20
In Antwort auf jeanne_12346357

Unser Neuanfang - fuer wie lange
Kenn ich alles auf sehr aehnliche Weise, mein Mann hatte sich ebenfalls in eine andere Frau verliebt.
Wir haben auch 2 Kinder, ein Haus, ... das uebliche. Er ahtte (angeblich) auf der Abreit viel Stress und schon 2 Jahre lange jegliche Loesungsversuche, Gespraechsversuche, aktive Aenderungversuche (Unternehmung zu zweit) sehr radikal beseite.

Als ich merkte, dass eine andere Frau im Spiel ist, ihn damit konfrontierte, bekam ich ziemlich viele Frechheiten zu hoeren, die mir jetzt, ein halbes Jahr spaeter immer noch sehr wehtun.
Dann wurde ich tagelag intensivst gemustert und er stellte in Worten und Taten (ein anderes Anfassen, intensive Abschiedskuesse am Morgen, liebevolles Streicheln im Vorbeigehen) fest, dass er sich wohl voellig verannt hatte.
Gluecklicherweise haben wir sehr sehr viel geredet, anfangs verkrampft, dann lockerer und den Alltag durch einen anderen, respektvolleren, liebevolleren Umgang umgekrempelt.
Als SIE kuendigte, wusste ich einerseits, dass ich wohl doch Recht hatte, andererseits, dass es irgendwie nun definitiv beendet ist.
Aber so, wie er manchmal gruebelt und wie er sehr unwirsch reagiert, wenn ich mal auf koerperliche Distanz gehe, was eigentlich selten vorkommt, dann denke ich, er wird wohl schon noch eine Weile brauchen.
Und eigentlich, wenn ich es mir eingestehe, bin ich immer noch nicht "zur Ruhe gekommen". Das Vertrauensverhaeltnis ist viel mehr zerbrochen als ich anfangs dachte. Seine Luegen und Frechheiten brennen noch immer in meiner Bauchgegend.
Verzeihen wollen und verzeihen-koennen sind 2 verschiedene Dinge.
Ich hoffe, die Zeit zeigt mir, ob der Neuanfang richtig war oder meine zerbrochene Liebe zu ihm eben doch nicht so verheilt, dass ich damit dauerhaft leben will.
Wer weiss, ob nicht alte Wunden wieder aufbrechen an Kleinigkeiten ..., ob er nicht doch irgendwann wieder Kontakt zu ihr aufnimmt oder ihn noch hat... Dass er soo gut luegen kann, macht es ja sehr wahrscheinlich, dass er sich irgendwann wieder sicher fuehlt. Oder hat ihn wirklich der vor Augen gefuehrte Verlust auf lange Sicht eines Besseren belehrt?
Was weiss denn ich?

Mein derzeitiger Weg ist, mehr das zu tun, was mir gut tut, meine Freude an meiner Arbeit auszuleben, mehr Sport zu machen, auf wirklich sehr freundliche Art vieles einzufordern, was mir wichtig ist.
Ich brauche diese Zeit fuer mich, mit mir allein, DRINGEND, ich fuehle mich irgendwie psychisch in einer Art Burn-Out durch die letzten 2 Jahre muehsamen Kampfes um den Erhalt der Beziehung und der Familie.
Die Sache hat nur einen Haken, kann sein, er fuehlt sich dann nicht genuegend beachtet, "bemuttert", umsorgt, wie auch immer - durch mich und "fluechtet" erneut. Kann sein, muss aber nicht.

Viele Gruesse
flysohigh

Geduld
Salut,

ich sage nur chapeau vor so viel Geduld und Selbstbewusstsein.
Du hast echt Kraft und Stärke.
Aber Du schreibst selbst, dass Du Zweifel hast und Ängste.
Das ist gut so.
Du machst Dein Ding weiter. Gehst Deinen Weg.
Das ist super.
Du liebst Deinen Mann, aber Du liebst auch Dein eigenes Leben.
Du unternimmst viel und machst das worauf Du Lust hast und Du hast Dich nie gerächt.
Das ist wahre Stärke.
Dein Mann liebt Dich gerade deshalb und ich glaube, dass er Dich nie wieder enttäuschen möchte.

Wir können nicht in andere Menschen hineinsehen. Er war verliebt. Das kann passieren. Weshalb auch immer.
Aber er war loyal, aufrichtig und ehrlich. Er sagt Dir offen, dass er manchmal traurig ist.
Das ist echt ehrlich von ihm.
Es ist menschlich.
Du reagierst menschlich.
Du bist dennoch bei ihm. Du musst ihn nicht bemuttern und bemitleiden.
Du bist ein starker und ebenbürtiger Partner.
Mach weiter so.

Gruss
Ganesha

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4. September 2007 um 9:04

Hallo Ihr Leidensgenossinen
ist mir ebenfalls passiert. Mein Mann hatte 2 1/2 Jahre ein Verhältnis mit Arbeitskollegin. Er hat sich schrecklich verändert. Wegen jeder Kleinigkeit Streit angefangen und dann auch gleich die Ehe infrage gestellt. Ich habe so sehr gelitten, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Mein Körper hat Schmerzen gezeigt, wo auch die Ärzte Ratlos waren. Rücken, Brustkorb, Arme alles tat nur noch weh. Heute weiß ich, meine Psyche war hin. Wir trennten uns an einem Punkt, wo ich garnicht mehr konnte. Mein Mann mußte ausziehen. Dann so sagt er heute, viel es ihm wie Schuppen von den Augen. Vier Monate waren wir getrennt und er kämpfte um mich wie eine Löwe. Er wollte zurück. Ich sollte ihm doch bitte alles verzeihen. Die Geliebte war nicht alltagstauglich. Nur etwas für die Entspannung. Ich habe sehr mit mir gekämpft und wir haben viel geredet. Ob ich es schaffe, weiß ich nicht. Ich denke jetzt nach drei Wochen Neuanfang oft darüber nach, wie konnte es dazu kommen. Wir sind 10 Jahre verheiratet und haben auch sehr viel zusammen bewältigt. Ich dachte immer, dass bindet. Ich habe mich geirrt. Meine Fragen zermürben mich manchmal. Denkt er noch an Sie. Was hat sie anders gemacht. Kann mir das wieder passieren? Ist er nur aus finanzieller Sicherzeit wieder gekommen. Nutzt er mich aus? All diese Fragen, auf die ich keine ehrliche Antwort bekomme. Ich hatte mein neues Leben gut eingerichtet. Meine eigene Firma gab mir Sicherzeit und Unabhängigkeit. Jetzt ist es schon wieder ein bißchen so wie früher.
Auch ich bin ratlos. Wie kann man das wieder richtig kitten? Manchmal denke ich, es wird nie wieder so wie es einmal war. Mein Mann will möglichst nicht mehr daran erinnert werden. Nur was ist mit mir? Wo soll ich das hinpacken? Einfach vergessen? Geht das?
Bin auch für jeden Rat dankbar.

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4. September 2007 um 9:46
In Antwort auf jeanne_12346357

Unser Neuanfang - fuer wie lange
Kenn ich alles auf sehr aehnliche Weise, mein Mann hatte sich ebenfalls in eine andere Frau verliebt.
Wir haben auch 2 Kinder, ein Haus, ... das uebliche. Er ahtte (angeblich) auf der Abreit viel Stress und schon 2 Jahre lange jegliche Loesungsversuche, Gespraechsversuche, aktive Aenderungversuche (Unternehmung zu zweit) sehr radikal beseite.

Als ich merkte, dass eine andere Frau im Spiel ist, ihn damit konfrontierte, bekam ich ziemlich viele Frechheiten zu hoeren, die mir jetzt, ein halbes Jahr spaeter immer noch sehr wehtun.
Dann wurde ich tagelag intensivst gemustert und er stellte in Worten und Taten (ein anderes Anfassen, intensive Abschiedskuesse am Morgen, liebevolles Streicheln im Vorbeigehen) fest, dass er sich wohl voellig verannt hatte.
Gluecklicherweise haben wir sehr sehr viel geredet, anfangs verkrampft, dann lockerer und den Alltag durch einen anderen, respektvolleren, liebevolleren Umgang umgekrempelt.
Als SIE kuendigte, wusste ich einerseits, dass ich wohl doch Recht hatte, andererseits, dass es irgendwie nun definitiv beendet ist.
Aber so, wie er manchmal gruebelt und wie er sehr unwirsch reagiert, wenn ich mal auf koerperliche Distanz gehe, was eigentlich selten vorkommt, dann denke ich, er wird wohl schon noch eine Weile brauchen.
Und eigentlich, wenn ich es mir eingestehe, bin ich immer noch nicht "zur Ruhe gekommen". Das Vertrauensverhaeltnis ist viel mehr zerbrochen als ich anfangs dachte. Seine Luegen und Frechheiten brennen noch immer in meiner Bauchgegend.
Verzeihen wollen und verzeihen-koennen sind 2 verschiedene Dinge.
Ich hoffe, die Zeit zeigt mir, ob der Neuanfang richtig war oder meine zerbrochene Liebe zu ihm eben doch nicht so verheilt, dass ich damit dauerhaft leben will.
Wer weiss, ob nicht alte Wunden wieder aufbrechen an Kleinigkeiten ..., ob er nicht doch irgendwann wieder Kontakt zu ihr aufnimmt oder ihn noch hat... Dass er soo gut luegen kann, macht es ja sehr wahrscheinlich, dass er sich irgendwann wieder sicher fuehlt. Oder hat ihn wirklich der vor Augen gefuehrte Verlust auf lange Sicht eines Besseren belehrt?
Was weiss denn ich?

Mein derzeitiger Weg ist, mehr das zu tun, was mir gut tut, meine Freude an meiner Arbeit auszuleben, mehr Sport zu machen, auf wirklich sehr freundliche Art vieles einzufordern, was mir wichtig ist.
Ich brauche diese Zeit fuer mich, mit mir allein, DRINGEND, ich fuehle mich irgendwie psychisch in einer Art Burn-Out durch die letzten 2 Jahre muehsamen Kampfes um den Erhalt der Beziehung und der Familie.
Die Sache hat nur einen Haken, kann sein, er fuehlt sich dann nicht genuegend beachtet, "bemuttert", umsorgt, wie auch immer - durch mich und "fluechtet" erneut. Kann sein, muss aber nicht.

Viele Gruesse
flysohigh

Nähe oder Abstand suchen?
Es ist schon verrückt, daß doch viele Frauen das gleiche durchmachen. Es muß wirklich in den Genen der Männer liegen... Aber ein richtiger Trost ist das nicht. Bislang wundere ich mich über mich selbst, daß ich das alles so "wegstecke". Normalerweise würde ich mich so einschätzen, bei jeder möglichen Gelegenheit herumzusticheln, aber das tue ich nicht. Meine Liebe ist offensichtlich immer noch so groß, daß ich alles tue, um ihn bei mir zu haben. Zum Bleiben habe ich ihn nicht überredet, habe mir nur gewünscht, daß er sich für mich aus Liebe entscheidet. Jetzt zu hören, daß er sich seiner Gefühle nicht sicher ist, tut sehr weh. Mehr für mich tun, schaffe ich nur in der Zeit, in der er arbeitet. Abends und an den Wochenenden möchte ich einfach mit ihm zusammen sein. Habe irgendwie Angst, er bekommt einen "Rückfall", wenn ich ihn zuviel alleine lasse. Er ist ein ganz schöner Grübler, braucht viel Aufmerksamheit (und Bewunderung...). Bei all meinen Alltagssorgen kam das wohl manchmal zu kurz. Jedenfalls bin ich unsicher, ob ich jetzt auf Abstand gehe, ihn vielleicht sogar etwas eifersüchtig mache oder ihm die volle Aufmerksamkeit schenken soll.
Viele Grüße
ueber183

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4. September 2007 um 9:57
In Antwort auf an0N_1267603899z

Hallo Ihr Leidensgenossinen
ist mir ebenfalls passiert. Mein Mann hatte 2 1/2 Jahre ein Verhältnis mit Arbeitskollegin. Er hat sich schrecklich verändert. Wegen jeder Kleinigkeit Streit angefangen und dann auch gleich die Ehe infrage gestellt. Ich habe so sehr gelitten, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Mein Körper hat Schmerzen gezeigt, wo auch die Ärzte Ratlos waren. Rücken, Brustkorb, Arme alles tat nur noch weh. Heute weiß ich, meine Psyche war hin. Wir trennten uns an einem Punkt, wo ich garnicht mehr konnte. Mein Mann mußte ausziehen. Dann so sagt er heute, viel es ihm wie Schuppen von den Augen. Vier Monate waren wir getrennt und er kämpfte um mich wie eine Löwe. Er wollte zurück. Ich sollte ihm doch bitte alles verzeihen. Die Geliebte war nicht alltagstauglich. Nur etwas für die Entspannung. Ich habe sehr mit mir gekämpft und wir haben viel geredet. Ob ich es schaffe, weiß ich nicht. Ich denke jetzt nach drei Wochen Neuanfang oft darüber nach, wie konnte es dazu kommen. Wir sind 10 Jahre verheiratet und haben auch sehr viel zusammen bewältigt. Ich dachte immer, dass bindet. Ich habe mich geirrt. Meine Fragen zermürben mich manchmal. Denkt er noch an Sie. Was hat sie anders gemacht. Kann mir das wieder passieren? Ist er nur aus finanzieller Sicherzeit wieder gekommen. Nutzt er mich aus? All diese Fragen, auf die ich keine ehrliche Antwort bekomme. Ich hatte mein neues Leben gut eingerichtet. Meine eigene Firma gab mir Sicherzeit und Unabhängigkeit. Jetzt ist es schon wieder ein bißchen so wie früher.
Auch ich bin ratlos. Wie kann man das wieder richtig kitten? Manchmal denke ich, es wird nie wieder so wie es einmal war. Mein Mann will möglichst nicht mehr daran erinnert werden. Nur was ist mit mir? Wo soll ich das hinpacken? Einfach vergessen? Geht das?
Bin auch für jeden Rat dankbar.

Viel Glück für den Neuanfang
Es tut gut, sich mit Leidengenossinnen auszutauschen! Als noch dieses Hin und Her war und ich dachte, ihn zu verlieren, ging es mir auch sehr sehr schlecht. Ich habe kaum geschlafen, viel geweint (weine auch heute noch häufig), und das schlimmste war das Abnehmen. Ich bin ohnehin schon stark untergewichtig (trotz gutem Essen), aber dann kam diese Appetitlosigkeit. Ich hab nur für meine Kinder gekocht und selbst kaum etwas runterbekommen. Seit wir wieder richtig zusammen sind, habe ich wenigens wieder Hunger, auch, wenn ich nicht zunehme. Die Angst ist ständig da, ihn immer noch zu verlieren, seine Liebe nicht zurückzugewinnen, schließlich werde ich ja auch nicht liebenswerter, wenn ich ständig heule oder mißtrauisch bin. Bis vor einem Jahr fühlte ich mich so sicher, zu sicher vielleicht. Alles schien perfekt. Sogar heute sagt er mir noch, daß ich seine Traumfrau bin. Aber trotzdem liebt er eine andere. Wie kann das sein? Ich weiß und verstehe ja, daß es gut für das Ego ist, begehrt zu werden, aber wenn man glücklich ist, kann man doch "nein" sagen. Als sie sich kennenlernten, hat er ihr gesagt, daß er glücklich verheiratet ist, trotzdem haben sie sich weiter getroffen. Daran muß ich immer wieder denken. Ich hoffe auch, daß die Zeit alle Wunden heilt. Das gleiche Wünsche ich Dir auch. Das Vertrauen muß sich erst langsam aufbauen, daß wird Dein Mann verstehen. Aber boßhafte Bemerkungen schaden nur. Die dürfen wir denken, aber nicht aussprechen, wenn wir die Beziehung retten wollen. Gib Deinem Mann die Zeit, wie auch ich meinem Mann die Zeit geben werde. Solange ich sehe, daß er sich durch liebevollen Umgang etc. um mich bemüht, ist es gut.

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4. September 2007 um 13:41
In Antwort auf keysha_12352069

Viel Glück für den Neuanfang
Es tut gut, sich mit Leidengenossinnen auszutauschen! Als noch dieses Hin und Her war und ich dachte, ihn zu verlieren, ging es mir auch sehr sehr schlecht. Ich habe kaum geschlafen, viel geweint (weine auch heute noch häufig), und das schlimmste war das Abnehmen. Ich bin ohnehin schon stark untergewichtig (trotz gutem Essen), aber dann kam diese Appetitlosigkeit. Ich hab nur für meine Kinder gekocht und selbst kaum etwas runterbekommen. Seit wir wieder richtig zusammen sind, habe ich wenigens wieder Hunger, auch, wenn ich nicht zunehme. Die Angst ist ständig da, ihn immer noch zu verlieren, seine Liebe nicht zurückzugewinnen, schließlich werde ich ja auch nicht liebenswerter, wenn ich ständig heule oder mißtrauisch bin. Bis vor einem Jahr fühlte ich mich so sicher, zu sicher vielleicht. Alles schien perfekt. Sogar heute sagt er mir noch, daß ich seine Traumfrau bin. Aber trotzdem liebt er eine andere. Wie kann das sein? Ich weiß und verstehe ja, daß es gut für das Ego ist, begehrt zu werden, aber wenn man glücklich ist, kann man doch "nein" sagen. Als sie sich kennenlernten, hat er ihr gesagt, daß er glücklich verheiratet ist, trotzdem haben sie sich weiter getroffen. Daran muß ich immer wieder denken. Ich hoffe auch, daß die Zeit alle Wunden heilt. Das gleiche Wünsche ich Dir auch. Das Vertrauen muß sich erst langsam aufbauen, daß wird Dein Mann verstehen. Aber boßhafte Bemerkungen schaden nur. Die dürfen wir denken, aber nicht aussprechen, wenn wir die Beziehung retten wollen. Gib Deinem Mann die Zeit, wie auch ich meinem Mann die Zeit geben werde. Solange ich sehe, daß er sich durch liebevollen Umgang etc. um mich bemüht, ist es gut.

Danke
für Deine aufmunternden Worte. Ich glaube nicht, dass Dein Mann die andere Frau liebt. Ich glaube einfach, dass sie um ihn kämpft und das wird ihm gefallen. Ich stelle hier im Forum fest, dass alle immer Sieger sein wollen. Die Geliebten und die Ehefrauen. Die Geliebte meines Mannes hat wahnsinnig gekämpft und eine mußte verlieren. Ich hatte mich schon damit abgefunden. Also liebe ueber, nicht mehr weinen. Denk ein bißchen mehr an Dich und kauf Dir was Schönes und viele Gespräche führen mit ihm. Ich glaube ich hatte es schon erzählt. Mein Mann sagte, die Geliebte hätte mit ihm so gut reden können. Nicht das Du denkst ich hätte mit meinem Mann nicht reden können, doch doch, nur wir haben viel zu oft nur über geschäftliche Probleme gesprochen und weniger über unsere Gefühle. Diese Kuschelgespräch Du weißt schon, die die Männer so gerne hören. Ach was siehst Du noch so gut aus in Deinem Alter und was du so leistest und was bist du so lieb uuu. Jetzt erzähle ich ihm das eben auch und er strahlt. Und dann mußt Du Dir vorstellen, die Geliebte läuft mit Stöckelschuhen und Stringdanga über die Tisch. Das mache ich zwar nicht, aber ich habe jetzt auch 7 Kg abgenommen und bin etwas kesser geworden. Nun ja, wenn es hilft. Die schufterei hat ein Ende. Ich nehme mir sehr viel mehr Zeit für uns beide und auch für mich.
Ich drück Dich und Kopf hoch. Das Leben ist eine Bühne und wir treten noch nicht ab. Lb. Gr. marie

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4. September 2007 um 15:29
In Antwort auf an0N_1267603899z

Danke
für Deine aufmunternden Worte. Ich glaube nicht, dass Dein Mann die andere Frau liebt. Ich glaube einfach, dass sie um ihn kämpft und das wird ihm gefallen. Ich stelle hier im Forum fest, dass alle immer Sieger sein wollen. Die Geliebten und die Ehefrauen. Die Geliebte meines Mannes hat wahnsinnig gekämpft und eine mußte verlieren. Ich hatte mich schon damit abgefunden. Also liebe ueber, nicht mehr weinen. Denk ein bißchen mehr an Dich und kauf Dir was Schönes und viele Gespräche führen mit ihm. Ich glaube ich hatte es schon erzählt. Mein Mann sagte, die Geliebte hätte mit ihm so gut reden können. Nicht das Du denkst ich hätte mit meinem Mann nicht reden können, doch doch, nur wir haben viel zu oft nur über geschäftliche Probleme gesprochen und weniger über unsere Gefühle. Diese Kuschelgespräch Du weißt schon, die die Männer so gerne hören. Ach was siehst Du noch so gut aus in Deinem Alter und was du so leistest und was bist du so lieb uuu. Jetzt erzähle ich ihm das eben auch und er strahlt. Und dann mußt Du Dir vorstellen, die Geliebte läuft mit Stöckelschuhen und Stringdanga über die Tisch. Das mache ich zwar nicht, aber ich habe jetzt auch 7 Kg abgenommen und bin etwas kesser geworden. Nun ja, wenn es hilft. Die schufterei hat ein Ende. Ich nehme mir sehr viel mehr Zeit für uns beide und auch für mich.
Ich drück Dich und Kopf hoch. Das Leben ist eine Bühne und wir treten noch nicht ab. Lb. Gr. marie

Habe ich gerade richtig gelesen?
... "die Geliebte läuft auf Stöckelschuhe auf dem Tisch rum..."

Woher weisst Du das? Hat Dein Mann Dir das erzählt?

Wenn mein Mann mir das erzählen würde, würde ich ihm 2 Tage später erzählen, dass das Teil von dem Mann, den ich gestern hatte, aber eine ganze Ecke grösser war als seins.

Sag mal, warum lässt Du Dir als Frau das gefallen? Wieso lässt Du Dich so demütigen? Wieso schlägst Du nicht zurück? Wieso glaubst Du, dass Du in diesem erniedrigenden Spiel eine 'Siegerin' bist?

Anne

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4. September 2007 um 16:35
In Antwort auf an0N_1267603899z

Danke
für Deine aufmunternden Worte. Ich glaube nicht, dass Dein Mann die andere Frau liebt. Ich glaube einfach, dass sie um ihn kämpft und das wird ihm gefallen. Ich stelle hier im Forum fest, dass alle immer Sieger sein wollen. Die Geliebten und die Ehefrauen. Die Geliebte meines Mannes hat wahnsinnig gekämpft und eine mußte verlieren. Ich hatte mich schon damit abgefunden. Also liebe ueber, nicht mehr weinen. Denk ein bißchen mehr an Dich und kauf Dir was Schönes und viele Gespräche führen mit ihm. Ich glaube ich hatte es schon erzählt. Mein Mann sagte, die Geliebte hätte mit ihm so gut reden können. Nicht das Du denkst ich hätte mit meinem Mann nicht reden können, doch doch, nur wir haben viel zu oft nur über geschäftliche Probleme gesprochen und weniger über unsere Gefühle. Diese Kuschelgespräch Du weißt schon, die die Männer so gerne hören. Ach was siehst Du noch so gut aus in Deinem Alter und was du so leistest und was bist du so lieb uuu. Jetzt erzähle ich ihm das eben auch und er strahlt. Und dann mußt Du Dir vorstellen, die Geliebte läuft mit Stöckelschuhen und Stringdanga über die Tisch. Das mache ich zwar nicht, aber ich habe jetzt auch 7 Kg abgenommen und bin etwas kesser geworden. Nun ja, wenn es hilft. Die schufterei hat ein Ende. Ich nehme mir sehr viel mehr Zeit für uns beide und auch für mich.
Ich drück Dich und Kopf hoch. Das Leben ist eine Bühne und wir treten noch nicht ab. Lb. Gr. marie

Ich bin die Frau...
Danke für Deine Tipps. Aber was soll ich sagen? Ich BIN die Frau mit den Stöckelschuhen Natürlich nicht die von Deinem Mann. Nicht immer aber häufig ziehe ich mich "weiblich" an, weiß, was mein Mann mag, auch andere Männer drehen sich nach mir um. Entschuldige, wenn ich das so direkt schreibe, aber im Bett hatten wir nie Probleme. Auch während seines Verhältnisses lief es zwischen uns sehr gut, vielleicht noch besser, als vorher. Klingt vielleicht ganz schön krank. Aber die Liebe macht einen zu einem anderen Menschen. Auch reden können wir sehr gut miteinander. Vorher wie nachher. Gerade das macht mich so ratlos. Warum war ich nicht genug, wenn er doch alles bei mir hatte, was er sich gewünscht hat? Ich begreif es einfach nicht und werde es nie begreifen. Was hat sie was ich nicht habe? Das fragt sich wohl jede Frau in vergleichbarer Situation.

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5. September 2007 um 11:50
In Antwort auf keysha_12352069

Ich bin die Frau...
Danke für Deine Tipps. Aber was soll ich sagen? Ich BIN die Frau mit den Stöckelschuhen Natürlich nicht die von Deinem Mann. Nicht immer aber häufig ziehe ich mich "weiblich" an, weiß, was mein Mann mag, auch andere Männer drehen sich nach mir um. Entschuldige, wenn ich das so direkt schreibe, aber im Bett hatten wir nie Probleme. Auch während seines Verhältnisses lief es zwischen uns sehr gut, vielleicht noch besser, als vorher. Klingt vielleicht ganz schön krank. Aber die Liebe macht einen zu einem anderen Menschen. Auch reden können wir sehr gut miteinander. Vorher wie nachher. Gerade das macht mich so ratlos. Warum war ich nicht genug, wenn er doch alles bei mir hatte, was er sich gewünscht hat? Ich begreif es einfach nicht und werde es nie begreifen. Was hat sie was ich nicht habe? Das fragt sich wohl jede Frau in vergleichbarer Situation.

Was hat sie was ich nicht habe
diese Frage habe ich mir auch 1000 mal gestellt. Nun zieht Euch nicht an meiner Stöckelschuhvariante hoch. Es war nur eine Aussage dafür, dass die Geliebte mit allen Mitteln kämpft. Habe gestern ein hoch interessanten Gespräch mit meinem Mann geführt. Er sagt, sie war immer gut gelaunt. Sie war immer ausgeruht. Sie hat ihn immer bewundert. Sie wollte nur die Stunden genießen. Es war bei meinem Mann eine kleine Flucht aus dem Alltag. Keine Probleme besprechen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt große berufliche Probleme. Er sagt, er wollte mich nie verlassen und hätte doch den Absprung nicht geschafft. Diese Situation des ständigen hin und hergerissen sein, hat er aber auch nicht mehr ausgehalten. Er sagt, es mußte etwas passieren was ihn wieder auf den Boden bringt. Tja, was sagt uns das. Diese Männer müssen in die Therapie. Vielleicht hilft es. Fehlendes Selbstbewusstsein und übersteigerter Egoismus sind überwiegend die Gründe. Sind wir doch mal ehrlich. Die Ehefrauen können doch nicht nur immer strahlen und bewundern. Meine Sorgen hätte ich gerne mal der Geliebten gewünscht. Ich habe ihr das alles mal geschrieben und sie gebeten, sie möge doch mal nur die Hälfte übernehmen. Sie stand laut Aussage meines Mannes fassungslos da und ägerte sich auch noch über mein dreistes Verhalten. Anpacken war hier gefragt, hätte sie es gemacht, hätte sie evtl. eine Chance gehabt.

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5. September 2007 um 12:14
In Antwort auf an0N_1267603899z

Was hat sie was ich nicht habe
diese Frage habe ich mir auch 1000 mal gestellt. Nun zieht Euch nicht an meiner Stöckelschuhvariante hoch. Es war nur eine Aussage dafür, dass die Geliebte mit allen Mitteln kämpft. Habe gestern ein hoch interessanten Gespräch mit meinem Mann geführt. Er sagt, sie war immer gut gelaunt. Sie war immer ausgeruht. Sie hat ihn immer bewundert. Sie wollte nur die Stunden genießen. Es war bei meinem Mann eine kleine Flucht aus dem Alltag. Keine Probleme besprechen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt große berufliche Probleme. Er sagt, er wollte mich nie verlassen und hätte doch den Absprung nicht geschafft. Diese Situation des ständigen hin und hergerissen sein, hat er aber auch nicht mehr ausgehalten. Er sagt, es mußte etwas passieren was ihn wieder auf den Boden bringt. Tja, was sagt uns das. Diese Männer müssen in die Therapie. Vielleicht hilft es. Fehlendes Selbstbewusstsein und übersteigerter Egoismus sind überwiegend die Gründe. Sind wir doch mal ehrlich. Die Ehefrauen können doch nicht nur immer strahlen und bewundern. Meine Sorgen hätte ich gerne mal der Geliebten gewünscht. Ich habe ihr das alles mal geschrieben und sie gebeten, sie möge doch mal nur die Hälfte übernehmen. Sie stand laut Aussage meines Mannes fassungslos da und ägerte sich auch noch über mein dreistes Verhalten. Anpacken war hier gefragt, hätte sie es gemacht, hätte sie evtl. eine Chance gehabt.

Hochziehen oder nicht
Ich will mich nicht an dem hochziehen, was Du schreibst. Vielleicht hast Du es falsch verstanden. Wollte nur deutlich machen, daß ich schon einiges tue, um ihm zu gefallen - eigentlich auch mit Erfolg. Klar kann man als Ehefrau und Mutter nicht immer aus dem Ei gepellt und ausgeruht sein. Als "es" passierte, hatte ich wirklich gerade eine schlechte Phase, war unzufrieden, nur mit den Kindern zu Hause zu sein, kein Job, keine Freunde in Aussicht, war ständig am kränkeln. Kurzum: nicht besonders liebenswert. Aber eigentlich sollte man doch zusammen halten, "in guten wie in schlechten Zeiten". Offensichtlich halten sich die Frauen besser daran, als die Männer. Mein Mann sucht ständig nach Bestätigung, bei der Arbeit ebenso wie beim anderen Geschlecht. Selbst, wenn er irgendwann mal über seine Affaire hinweg ist, wird sich daran nichts ändern. Männer sind eben so. Aber es macht mich fertig, in ständiger Angst zu leben, daß es wieder passieren könnte. Hätten wir uns in irgendeiner Form schon auseinandergelebt, könnte ich vielleicht besser einen Schlußstrich ziehen. Aber ich habe immer noch dieses Gefühl des Verliebtseins wie vor 7 Jahren. Wenn ich sehe, daß er grübelt, denke ich sofort, er vermißt sie. Es ist echt zum ko...n.
Ich hab übrigens auch mal Kontakt zu ihr aufgenommen. Nicht, um ihr Vorwürfe zu machen, sondern weil ich sie kennenlernen wollte. Außerdem sollte sie sehen, wem sie da was für ein Leid antut. Und ich hätte gern einiges geklärt. Offensichtlich hat er mir andere Dinge gesagt, als ihr. Mich wollte er auf keinen Fall verlassen (am liebsten wäre er wohl "zweigleisig" gefahren, das habe ich natürlich abgelehnt), weil er ohne mich und die Kinder nicht leben kann. Sie hat er in dem Glauben gelassen, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Aber sie wollte mich nicht sehen.

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5. September 2007 um 12:55
In Antwort auf keysha_12352069

Hochziehen oder nicht
Ich will mich nicht an dem hochziehen, was Du schreibst. Vielleicht hast Du es falsch verstanden. Wollte nur deutlich machen, daß ich schon einiges tue, um ihm zu gefallen - eigentlich auch mit Erfolg. Klar kann man als Ehefrau und Mutter nicht immer aus dem Ei gepellt und ausgeruht sein. Als "es" passierte, hatte ich wirklich gerade eine schlechte Phase, war unzufrieden, nur mit den Kindern zu Hause zu sein, kein Job, keine Freunde in Aussicht, war ständig am kränkeln. Kurzum: nicht besonders liebenswert. Aber eigentlich sollte man doch zusammen halten, "in guten wie in schlechten Zeiten". Offensichtlich halten sich die Frauen besser daran, als die Männer. Mein Mann sucht ständig nach Bestätigung, bei der Arbeit ebenso wie beim anderen Geschlecht. Selbst, wenn er irgendwann mal über seine Affaire hinweg ist, wird sich daran nichts ändern. Männer sind eben so. Aber es macht mich fertig, in ständiger Angst zu leben, daß es wieder passieren könnte. Hätten wir uns in irgendeiner Form schon auseinandergelebt, könnte ich vielleicht besser einen Schlußstrich ziehen. Aber ich habe immer noch dieses Gefühl des Verliebtseins wie vor 7 Jahren. Wenn ich sehe, daß er grübelt, denke ich sofort, er vermißt sie. Es ist echt zum ko...n.
Ich hab übrigens auch mal Kontakt zu ihr aufgenommen. Nicht, um ihr Vorwürfe zu machen, sondern weil ich sie kennenlernen wollte. Außerdem sollte sie sehen, wem sie da was für ein Leid antut. Und ich hätte gern einiges geklärt. Offensichtlich hat er mir andere Dinge gesagt, als ihr. Mich wollte er auf keinen Fall verlassen (am liebsten wäre er wohl "zweigleisig" gefahren, das habe ich natürlich abgelehnt), weil er ohne mich und die Kinder nicht leben kann. Sie hat er in dem Glauben gelassen, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Aber sie wollte mich nicht sehen.

Sie wollte Dich nicht sehen
klar, sie war der Sache nicht gewachsen. Was hat sie denn gesagt, wie sie sich das weiter vorstellt. Hat sie Zukunftspläne oder fühlt sie sich als Zweitfrau gut?
Im Übrigen, wollen wir doch solche Männer wo auch andere Frauen mal hinschauen. Bei mir ist das auch so. Ist ja nichts schlimmes nur könnte es ja auch beim Schauen bleiben oder? Wenn mein Mann grübelt frage ich ihn warum. Er sagt mir ständig, sein schlechtes Gewissen mir gegenüber würde ihn plagen. Nun ja, ich glaube es halt mal. Natürlich hat Dein Mann ihr andere Dinge erzählt wie Dir. Beide werden angelogen, die Ehefrau und die Geliebte. Ohne Lügen geht es nicht. Wir haben eine Vereinbarung getroffen. Ich darf immer Fragen stellen und erhalte eine Antwort. So alle 4-5 Tage kommen mir Fragen in den Sinn und dann frage ich eben. Ich denke, ich habe ein Recht darauf. Es gehört wohl zu meiner Verarbeitung. Die Gespräche tun ihm auch gut wie er sagt. Angst brauchst Du nicht zu haben, dass ist nicht gut. Um wieder Vertrauen zu schöpfen braucht es Gespräche. Eine harte Zeit, aber entweder es geht oder es geht nicht. Er muß Dir dabei helfen.

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5. September 2007 um 14:51
In Antwort auf an0N_1267603899z

Sie wollte Dich nicht sehen
klar, sie war der Sache nicht gewachsen. Was hat sie denn gesagt, wie sie sich das weiter vorstellt. Hat sie Zukunftspläne oder fühlt sie sich als Zweitfrau gut?
Im Übrigen, wollen wir doch solche Männer wo auch andere Frauen mal hinschauen. Bei mir ist das auch so. Ist ja nichts schlimmes nur könnte es ja auch beim Schauen bleiben oder? Wenn mein Mann grübelt frage ich ihn warum. Er sagt mir ständig, sein schlechtes Gewissen mir gegenüber würde ihn plagen. Nun ja, ich glaube es halt mal. Natürlich hat Dein Mann ihr andere Dinge erzählt wie Dir. Beide werden angelogen, die Ehefrau und die Geliebte. Ohne Lügen geht es nicht. Wir haben eine Vereinbarung getroffen. Ich darf immer Fragen stellen und erhalte eine Antwort. So alle 4-5 Tage kommen mir Fragen in den Sinn und dann frage ich eben. Ich denke, ich habe ein Recht darauf. Es gehört wohl zu meiner Verarbeitung. Die Gespräche tun ihm auch gut wie er sagt. Angst brauchst Du nicht zu haben, dass ist nicht gut. Um wieder Vertrauen zu schöpfen braucht es Gespräche. Eine harte Zeit, aber entweder es geht oder es geht nicht. Er muß Dir dabei helfen.

Keine Fragen
Der Kontakt zu ihr war nur per SMS. Beim ersten Mal wollte ich sie nur kennenlernen, um besser zu verstehen, beim nächsten Versuch bat ich sie, meinen Mann ganz bei sich aufzunehmen, da ich dieses Hin und Her nicht mehr ertrage. Daraufhin schrieb sie, daß ich ihm doch die Zeit geben soll, sich eine Wohnung zu suchen. Mir hatte er gesagt, daß er nicht ausziehen will. Naja. Das ist ja schon ca. 3 Monate her. Sie wollte wohl schon, daß er sich zwischen uns entscheidet, aber sie wollte nicht gleich mit ihm zusammenwohnen, da sie auch ein kleines Kind hat. Und er ist nicht der Typ, der alleine leben kann/möchte. Als alles ganz aktuell war, haben wir sehr sehr viel geredet. Ich konnte alles Erdenkliche fragen, aber seit er sich Ende Mai für mich entschieden und den Kontakt zu ihr abgebrochen hat, stelle ich keine Fragen mehr. Wenn ich ihn doch mal frage, was er denkt, sagt er "nichts" oder eine Belanglosigkeit. Sie ist für ihn ja nocht nicht abgeschlossen, schließlich glaubt er, sie noch zu lieben, wie er mir letzte Woche gesagt hat. Ich hatte das Gespräch gesucht, da mir auffiel, daß seit kurzem diese berühmten drei Worte nicht mehr von ihm kamen. Irgendwie komme ich mir wie die 2. Wahl vor. Trotzdem kann ich mich nicht trennen, da die Liebe noch so groß ist. Ich hätte nie von mir gedacht, daß ich mal so reagieren würde.
Wielange ward Ihr getrennt? Weißt Du sicher, daß er keinen Kontakt mehr hat? Arbeiten sie nicht zusammen?

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5. September 2007 um 15:13
In Antwort auf keysha_12352069

Keine Fragen
Der Kontakt zu ihr war nur per SMS. Beim ersten Mal wollte ich sie nur kennenlernen, um besser zu verstehen, beim nächsten Versuch bat ich sie, meinen Mann ganz bei sich aufzunehmen, da ich dieses Hin und Her nicht mehr ertrage. Daraufhin schrieb sie, daß ich ihm doch die Zeit geben soll, sich eine Wohnung zu suchen. Mir hatte er gesagt, daß er nicht ausziehen will. Naja. Das ist ja schon ca. 3 Monate her. Sie wollte wohl schon, daß er sich zwischen uns entscheidet, aber sie wollte nicht gleich mit ihm zusammenwohnen, da sie auch ein kleines Kind hat. Und er ist nicht der Typ, der alleine leben kann/möchte. Als alles ganz aktuell war, haben wir sehr sehr viel geredet. Ich konnte alles Erdenkliche fragen, aber seit er sich Ende Mai für mich entschieden und den Kontakt zu ihr abgebrochen hat, stelle ich keine Fragen mehr. Wenn ich ihn doch mal frage, was er denkt, sagt er "nichts" oder eine Belanglosigkeit. Sie ist für ihn ja nocht nicht abgeschlossen, schließlich glaubt er, sie noch zu lieben, wie er mir letzte Woche gesagt hat. Ich hatte das Gespräch gesucht, da mir auffiel, daß seit kurzem diese berühmten drei Worte nicht mehr von ihm kamen. Irgendwie komme ich mir wie die 2. Wahl vor. Trotzdem kann ich mich nicht trennen, da die Liebe noch so groß ist. Ich hätte nie von mir gedacht, daß ich mal so reagieren würde.
Wielange ward Ihr getrennt? Weißt Du sicher, daß er keinen Kontakt mehr hat? Arbeiten sie nicht zusammen?

Du bist nicht die 2. Wahl
Du bist die erste Wahl. Wenn er grübelt hat er auch ein schlechtes Gewissen. Natürlich hat er ihr auch Dinge versprochen und nun steht er da und schämt sich.
Also wie bei uns, nur das wir halt richtig getrennt waren und mein Mann gespürt hat, dass er das nicht kann. Wie Du Dir denken kannst fing das schon mit Wäsche an und hörte mit 1000 anderen Dingen auf. Der war schon ganz schön belämmert dran. Nur glaube ich durch die komplette Trennung hat er seine Gefühle geordnet. Wir waren vier Monate getrennt. Er hat ganz sicher keinen Kontakt mehr. Sie hat ja noch jede Menge SMS geschrieben und die Antworten darauf habe ich gelesen. Sie arbeiten auch nicht mehr zusammen, weil sie gekündigt hat und dachte mein Mann würde auch kündigen. Du weißt schon Altersteilzeit. Mein Mann ist garnicht der Typ zum dasitzen und nichts tun. Fahrt doch mal miteinander in Urlaub. Wir haben das gemacht und es hat geholfen. Dein Mann müßte Dich mal richtig vermissen, dass wäre evl. gut. Mein Mann sagte mal zu mir, er hätte selbst meine Wutausbrüche vermisst. Ich drücke weiter die Daumen lb. Gr.

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5. September 2007 um 15:38
In Antwort auf an0N_1267603899z

Du bist nicht die 2. Wahl
Du bist die erste Wahl. Wenn er grübelt hat er auch ein schlechtes Gewissen. Natürlich hat er ihr auch Dinge versprochen und nun steht er da und schämt sich.
Also wie bei uns, nur das wir halt richtig getrennt waren und mein Mann gespürt hat, dass er das nicht kann. Wie Du Dir denken kannst fing das schon mit Wäsche an und hörte mit 1000 anderen Dingen auf. Der war schon ganz schön belämmert dran. Nur glaube ich durch die komplette Trennung hat er seine Gefühle geordnet. Wir waren vier Monate getrennt. Er hat ganz sicher keinen Kontakt mehr. Sie hat ja noch jede Menge SMS geschrieben und die Antworten darauf habe ich gelesen. Sie arbeiten auch nicht mehr zusammen, weil sie gekündigt hat und dachte mein Mann würde auch kündigen. Du weißt schon Altersteilzeit. Mein Mann ist garnicht der Typ zum dasitzen und nichts tun. Fahrt doch mal miteinander in Urlaub. Wir haben das gemacht und es hat geholfen. Dein Mann müßte Dich mal richtig vermissen, dass wäre evl. gut. Mein Mann sagte mal zu mir, er hätte selbst meine Wutausbrüche vermisst. Ich drücke weiter die Daumen lb. Gr.

Tut gut...
daß Du mich verstehst...
Im Urlaub waren wir schon im Juni, zusammen mit unseren Kindern. Das war ja ohnehin unser im Januar gebuchter Jahresurlaub. Und wir hatten uns während seiner Affaire geschworen, daß wir fahren, egal was passiert. Zum Glück hatte er sich vorher endgültig getrennt. Manchmal denke ich auch, daß größerer Abstand gut täte. Ich bin ja immer für ihn da gewesen. Aber einfach meine Kinder schnappen und ein paar Tage wegfahren, gefällt mir nicht. Dann ist er alleine und kommt vielleicht auf blöde Gedanken. Und die Kinder hier lassen, wird auch schwierig. Gerade die Kleine hängt sehr an mir. Aber möglich wäre es theoretisch. Und so ein Auszug... ist finanziell schon sehr schwierig und außerdem möchte ich das meinen Kindern ersparen. Sie sind 3 und 5, wie sollte ich Ihnen das erklären? Wir streiten ja nicht einmal. Und dann käme es vielleicht zur (vorübergehenden) Versöhnung...Das würde die Kleinen doch total verwirren. Ich stehe eher auf dem Standpunkt: Wenn ich mich trenne, dann für immer. Vorher kämpfe ich. Habt Ihr Kinder? Wie sind sie damit umgegangen?

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6. September 2007 um 9:14
In Antwort auf keysha_12352069

Tut gut...
daß Du mich verstehst...
Im Urlaub waren wir schon im Juni, zusammen mit unseren Kindern. Das war ja ohnehin unser im Januar gebuchter Jahresurlaub. Und wir hatten uns während seiner Affaire geschworen, daß wir fahren, egal was passiert. Zum Glück hatte er sich vorher endgültig getrennt. Manchmal denke ich auch, daß größerer Abstand gut täte. Ich bin ja immer für ihn da gewesen. Aber einfach meine Kinder schnappen und ein paar Tage wegfahren, gefällt mir nicht. Dann ist er alleine und kommt vielleicht auf blöde Gedanken. Und die Kinder hier lassen, wird auch schwierig. Gerade die Kleine hängt sehr an mir. Aber möglich wäre es theoretisch. Und so ein Auszug... ist finanziell schon sehr schwierig und außerdem möchte ich das meinen Kindern ersparen. Sie sind 3 und 5, wie sollte ich Ihnen das erklären? Wir streiten ja nicht einmal. Und dann käme es vielleicht zur (vorübergehenden) Versöhnung...Das würde die Kleinen doch total verwirren. Ich stehe eher auf dem Standpunkt: Wenn ich mich trenne, dann für immer. Vorher kämpfe ich. Habt Ihr Kinder? Wie sind sie damit umgegangen?

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Gruß Marie

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6. September 2007 um 10:21
In Antwort auf an0N_1267603899z

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Gruß Marie

Klappt leider nicht...
Schade. Ich kann meine PN wegen irgend eines Fehlers auf der Seite nicht absenden. Versuche es weiterhin. Aber wenn Du magst, schick mir in Deiner PN doch Deine Emailadresse.
Danke erstmal für Deine Ratschläge!

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