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Liebt immer einer mehr?

20. September 2005 um 13:44

Hi,
ich habe vorhin die Aussage hier irgendwo gelesen "es liebt sowieso immer einer mehr" [in einer Beziehung].

Das trifft i.M. ganz gut den Kern einer Frage, mit der ich mich aktuell beschäftige. Wie seht ihr das?

1.) Ist es so, daß in einer Beziehung immer "einer dem anderen hinterherläuft"? Bitte nicht übertrieben sehen, es geht natürlich um Nuancen. Und natürlich kann sich die Rolle auch mal leicht modifizieren oder gar invertieren, aber ich meine so im Kern, ich meine eher tendenziell.

2.) Auch hier tendenziell: wenn einer dem anderen "hinterherläuft": verliert der andere eher das Interesse?

Warum sollte das so sein? Und

3.) Werden die Rollen "zufällig" so verteilt? Will sagen: wenn plötzlich einer NICHT mehr "hinterherläuft", nimmt plötzlich der andere Partner diese Rolle an? Und es hätte von Anfang an auch ANDERSHERUM starten können? Werden diese beiden Rollen unter den Partnern irgendwie (nonverbal) verhandelt?

Ich frage weil ich mich aktuell in der Rolle des "hinterherlaufenden" wahrnehme; das kenne ich so nicht, war noch nie so verrückt nach einem Menschen und gleichzeitig habe ich Angst davor zu klammern. Es ist auch nicht so, dass ich denke dass sie mich nicht liebt, ganz im Gegenteil, aber doch merke ich dass ich emotional total von ihr abhängig bin und alle meine Gedanken um sie kreisen. Und sie "läßt es eher so zu", ist eher "cool".

Normalerweise kenne ich das eher andersherum. Ich weiss auch, dass ich eher "flüchtend" reagiert habe wenn meine bisherigen Partnerinnen mir "hintergelaufen" sind. Ich suche Erklärungen für diese Verhaltensmuster.

Mein Ideal wäre natürlich dass beide gleich viel lieben. Ich habe wahrscheinlich etwas Angst, dass ich nicht genug, oder gleich intensiv geliebt werden (wie das schon klingt ); aber so sieht's nunmal aus.

Wie denkt ihr darüber?

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20. September 2005 um 14:31

Hallo Magier,
ich kann Dir leider nicht sagen ob das immer so ist und ob es eine art Rollenverteilung gibt.
Ich denke mal eher dass es so ist, dass wie Du ja schreibst mal einer mehr liebt als der andere.
Wenn z.B. wie es damals bei mir war:
Hatte mich damals von meinem Lebensgefährten nach 20 jahren Beziehung getrennt, war drei jahre solo und lernte dann wieder einen Mann kennen, mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen konnte, nach kurzer Zeit jedoch feststellen musste dass wir nicht zusammen passen und ich mich gefühlsmässig gar nicht richtig auf ihn einlassen konnte, dann kann so etwas entstehen, dass der andere Partner das nicht verstehen kann, nicht aktzeptieren kann und " hinterherläuft".

Die Verhaltensmuster meiner Partner waren dabei auch unterschiedlich, mein langjähriger Partner und ich hatten uns schlichtweg auseinander gelebt und es blieb keine Frage offen, jeder von uns verstand warum wir uns für die trennung entschieden. Heute sind wir gute Freunde.

Mein letzter Partner, hat ständig das Gefühl, dass da noch mehr da sein muss an Gefühlen und ich mich nur aus Beziehungsangst nicht auf ihn einlassen kann, darum "läuft" er noch hinterher.
Da ihn vermutlich nicht wirklich geliebt habe, sondern nur verliebt war, denk ich mal, ist es so wie Du sagtest,dass er mehr liebte als ich.

Mehr kann ich Dir dazu nicht sagen,auch nicht warum es so ist, dass ich nur " weniger " geliebt habe und auch nicht warum er mir immer noch hinterher läuft.

Alles Liebe und viel Glück auf der Suche
nach Deinen Antworten

Fortunia





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20. September 2005 um 17:02

Hi...
Zur Frage 1.) Ja einer liebt immer mehr oder anders. Mein Vater sagte einmal zu mir. Es wäre die ideale Verbindung, wenn die Frau den Mann 100 Prozent liebt, aber der Mann die Frau 110 Prozent liebt!! So fühlt sich die Frau geborgen und der Mann umsorgt.

Zur Frage 2.) Nein, wenn die Grundlage also die Basis echte Liebe ist, läuft eigentlich keiner einen hinterher. Sondern man geht mit ihm im Gleichschritt. Niemand kann jedoch genau Zentimeter für Zentimeter den gleichen Schritt halten, aber das gesamtbild zählt hier.
Geben und Nehmen. Erobern und Hingabe.

Zur Frage 3.) Wie gesagt wenn die Grundlage echte Liebe ist, dann wird diese Rolle event. zufällig verteilt. Denn wenn es dem einen mal nicht gut geht sorgt sich der andere und läuft ihn sozusagen hinterherr um herauszufinden was da nicht stimmt und um auch der Beziehung weiterzuverhelfen.

Wenn eine Frau einen Mann wirklich von Herzen liebt ihn anerkennt und respektiert, wird sie sich nichts sehnlicher wünschen das er ihr etwas (wie du sagst) hinterherläuft. Natürlich nicht in nervtötenten Sinne.

Für eine Frau ist es eine nervenraubende Situation den Mann ständig hinterherzulaufen und um etwas Liebe zu betteln, das macht sie unglücklich. Für einen Mann hingegen kann es ein Reiz sein, eine Frau zu erobern.

Also bleib so wie du bist und sage ihr wie gern du Sie hast. Wenn sie abblockt, dann gibt es zwei Gründe:

1.) Sie will dein Durchhaltevermögen testen, um herauszufinden das du es ernst meinst und nicht aus einer Laune oder blosen Verliebtheit sagst.

Oder

2.) Sie hat kein Interesse an dir.

Alles Gute

Blossom

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25. September 2005 um 9:04
In Antwort auf rong_12038003

Hi...
Zur Frage 1.) Ja einer liebt immer mehr oder anders. Mein Vater sagte einmal zu mir. Es wäre die ideale Verbindung, wenn die Frau den Mann 100 Prozent liebt, aber der Mann die Frau 110 Prozent liebt!! So fühlt sich die Frau geborgen und der Mann umsorgt.

Zur Frage 2.) Nein, wenn die Grundlage also die Basis echte Liebe ist, läuft eigentlich keiner einen hinterher. Sondern man geht mit ihm im Gleichschritt. Niemand kann jedoch genau Zentimeter für Zentimeter den gleichen Schritt halten, aber das gesamtbild zählt hier.
Geben und Nehmen. Erobern und Hingabe.

Zur Frage 3.) Wie gesagt wenn die Grundlage echte Liebe ist, dann wird diese Rolle event. zufällig verteilt. Denn wenn es dem einen mal nicht gut geht sorgt sich der andere und läuft ihn sozusagen hinterherr um herauszufinden was da nicht stimmt und um auch der Beziehung weiterzuverhelfen.

Wenn eine Frau einen Mann wirklich von Herzen liebt ihn anerkennt und respektiert, wird sie sich nichts sehnlicher wünschen das er ihr etwas (wie du sagst) hinterherläuft. Natürlich nicht in nervtötenten Sinne.

Für eine Frau ist es eine nervenraubende Situation den Mann ständig hinterherzulaufen und um etwas Liebe zu betteln, das macht sie unglücklich. Für einen Mann hingegen kann es ein Reiz sein, eine Frau zu erobern.

Also bleib so wie du bist und sage ihr wie gern du Sie hast. Wenn sie abblockt, dann gibt es zwei Gründe:

1.) Sie will dein Durchhaltevermögen testen, um herauszufinden das du es ernst meinst und nicht aus einer Laune oder blosen Verliebtheit sagst.

Oder

2.) Sie hat kein Interesse an dir.

Alles Gute

Blossom

"Also bleib so wie du bist"
Danke, das tat gut.
Nein, sie blockt eigentlich nicht ab.
Bloss hab ich gelegentlich das Gefühl, ich bin verrückter nach ihr als umgekehrt. Ich "leide" irgendwie extrem darunter wenn wir nicht zusammen sind, ihr scheinen diese Phasen nichts auszumachen... Ist ja auch OK... bloss erscheint mir manchmal "unfair"...

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25. September 2005 um 9:09
In Antwort auf kaylyn_12128469

Hallo Magier,
ich kann Dir leider nicht sagen ob das immer so ist und ob es eine art Rollenverteilung gibt.
Ich denke mal eher dass es so ist, dass wie Du ja schreibst mal einer mehr liebt als der andere.
Wenn z.B. wie es damals bei mir war:
Hatte mich damals von meinem Lebensgefährten nach 20 jahren Beziehung getrennt, war drei jahre solo und lernte dann wieder einen Mann kennen, mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen konnte, nach kurzer Zeit jedoch feststellen musste dass wir nicht zusammen passen und ich mich gefühlsmässig gar nicht richtig auf ihn einlassen konnte, dann kann so etwas entstehen, dass der andere Partner das nicht verstehen kann, nicht aktzeptieren kann und " hinterherläuft".

Die Verhaltensmuster meiner Partner waren dabei auch unterschiedlich, mein langjähriger Partner und ich hatten uns schlichtweg auseinander gelebt und es blieb keine Frage offen, jeder von uns verstand warum wir uns für die trennung entschieden. Heute sind wir gute Freunde.

Mein letzter Partner, hat ständig das Gefühl, dass da noch mehr da sein muss an Gefühlen und ich mich nur aus Beziehungsangst nicht auf ihn einlassen kann, darum "läuft" er noch hinterher.
Da ihn vermutlich nicht wirklich geliebt habe, sondern nur verliebt war, denk ich mal, ist es so wie Du sagtest,dass er mehr liebte als ich.

Mehr kann ich Dir dazu nicht sagen,auch nicht warum es so ist, dass ich nur " weniger " geliebt habe und auch nicht warum er mir immer noch hinterher läuft.

Alles Liebe und viel Glück auf der Suche
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Fortunia





Wie unterscheidet man Liebe/Verliebtsein?
"Da ihn vermutlich nicht wirklich geliebt habe, sondern nur verliebt war, denk ich mal, ist es so wie als ich."

Wie hast du das (für dich) festgestellt, dass du nur verliebt warst?
Wo ist der Unterschied?
Ist das ne Frage des Zeitrahmens, wie lange hast du dafür gebraucht, um das festzustellen?

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25. September 2005 um 9:31
In Antwort auf caius_12165311

Wie unterscheidet man Liebe/Verliebtsein?
"Da ihn vermutlich nicht wirklich geliebt habe, sondern nur verliebt war, denk ich mal, ist es so wie als ich."

Wie hast du das (für dich) festgestellt, dass du nur verliebt warst?
Wo ist der Unterschied?
Ist das ne Frage des Zeitrahmens, wie lange hast du dafür gebraucht, um das festzustellen?

Mhh, Gute Frage lieber Magier
machmal sieht man durch die rosarote Brille etwas was gar nicht da ist. Die Gefühle die ich dachte zu empfinden, waren einfach nicht mehr da. Wenn ich das innerhalb so kurzer Zeit merke, dann weiß ich dass, ich mir selbst was vorgemacht habe und das nichts mit liebe zu tun hat.
Anders kann ich Dir das nicht erklären, es ist so als würde ich aus einem Traum aufwachen und dann feststellen es war nur ein Wunschtraum, mehr nicht.
Wie lange das gedauert hat? mhh, so etwas 2 Monate.
lg Fortunia

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25. September 2005 um 9:41
In Antwort auf kaylyn_12128469

Mhh, Gute Frage lieber Magier
machmal sieht man durch die rosarote Brille etwas was gar nicht da ist. Die Gefühle die ich dachte zu empfinden, waren einfach nicht mehr da. Wenn ich das innerhalb so kurzer Zeit merke, dann weiß ich dass, ich mir selbst was vorgemacht habe und das nichts mit liebe zu tun hat.
Anders kann ich Dir das nicht erklären, es ist so als würde ich aus einem Traum aufwachen und dann feststellen es war nur ein Wunschtraum, mehr nicht.
Wie lange das gedauert hat? mhh, so etwas 2 Monate.
lg Fortunia

Hier sind's 6 Monate
Das macht mir Mut...

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25. September 2005 um 10:07

Bei uns ist es auch so
am anfang unserer beziehung lief immer er mir hinterher, er bedrängte mich dauernd auch mit sex. und je mehr er wollt, desto weniger wollte ich. nicht nur sex, sondern überhaupt.
was man zu leicht haben kann, will man nicht. so ist das.
mein mann hat sich dann irgendwann mal abgefunden damit.
jetzt ist es umgekehrt. ich bin inzwischen hausfrau und mutter. ständig zuhause bei den kindern. habe nur wenig freunde. ich sitze also den ganzen tag zuhause und warte darauf das er nach hause kommt. ich freue mich dann auch mal eine erwachsene person zum reden zu haben. ich bin total fixiert auf ihn. er aber hat den ganzen tag gearbeitet und möchte gern seine ruhe haben. oder er möchte einfach mal vor dem pc sitzen, oder ein langes bad nehmen....am abend möchte er lieber fernsehen und ich möchte gerne plaudern und kuscheln und küssen.

ich glaube bei uns wird das immer so sein. als nächstes wird vielleicht er mir wieder hinterherlaufen. vielleicht versuche ich dann mit ihm mitzulaufen.

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25. September 2005 um 12:06

Männer und Frauen
sehen die *Liebe* immer aus anderen Perspektiven.
Für Frauen ist es *Liebe*, wenn der Partner da ist, wenn man ihn braucht und man ihm vertrauen kann (in allen Bereichen).
Für Männer ist es *Liebe*, wenn man ihm auch seine Freiheiten läßt und ihn respektiert (in allen Bereichen).
Dies nun auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, bedarf Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten.
Der Gedanke kommt natürlich sehr schnell auf, das einer der beiden Partner meint, er würde *mehr lieben*. Aber dies sollte man, wenn die Beziehung intakt ist, sehr schnell vergessen. *Mehr lieben* gibt es nicht, nur *anders lieben*.

Gruß Lea

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25. September 2005 um 12:17
In Antwort auf lea1191

Männer und Frauen
sehen die *Liebe* immer aus anderen Perspektiven.
Für Frauen ist es *Liebe*, wenn der Partner da ist, wenn man ihn braucht und man ihm vertrauen kann (in allen Bereichen).
Für Männer ist es *Liebe*, wenn man ihm auch seine Freiheiten läßt und ihn respektiert (in allen Bereichen).
Dies nun auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, bedarf Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten.
Der Gedanke kommt natürlich sehr schnell auf, das einer der beiden Partner meint, er würde *mehr lieben*. Aber dies sollte man, wenn die Beziehung intakt ist, sehr schnell vergessen. *Mehr lieben* gibt es nicht, nur *anders lieben*.

Gruß Lea

Ups...
...und somit sei wieder mal bewiesen: ich bin ein mann und mein freund ist eine frau!

ich finde solches schubladen denken immer noch falsch und erlebe es jeden tag, dass es nicht stimmt.

tigerle

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25. September 2005 um 12:22
In Antwort auf jaana_11887320

Ups...
...und somit sei wieder mal bewiesen: ich bin ein mann und mein freund ist eine frau!

ich finde solches schubladen denken immer noch falsch und erlebe es jeden tag, dass es nicht stimmt.

tigerle

@ tigerle
welches Schubladendenken meinst du nun? Und was stimmt nicht?

Lea

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25. September 2005 um 12:23

Also
ich hab mich gerade mal gefragt, wie das bei mir und meinem Freund ist. Ich glaube, bei uns geht es mal in die eine und mal in die andere Richtung, doch im Großen und Ganzen macht er sicherlich mehr Kompromisse als ich. Das hat bei uns schon zu Beginn damit angefangen, daß ich aufgrund meiner Herkunft in sexuellen Dingen etwas anders war als seine bisherigen Freundinnen und er hat es aktzeptiert.
Vor kurzem gab es aus dem gleichen Grund eine familiäre Krise, in der er wieder zurückstecken mußte. Er hat es getan.
Ich wünsche mir manchmal fast, er hätte auch mal ein Problem und ich könnte was für ihn tun. Aber er ist die Ruhe und Ausgeglichenheit in Person und scheint so etwas wie Sorgen nur zu kennen, wenn ich ihm welche mache.
Liebt er jetzt mehr oder ist das bei uns trotzdem im Gleichgewicht, weil ich ja auch zurückstecken würde, wenn ich müßte?
Schwierige Frage.

Nachdenkliche Grüße
Nedjama

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25. September 2005 um 12:38
In Antwort auf caius_12165311

Hier sind's 6 Monate
Das macht mir Mut...

FInde den Beitrag...
.....ziemlich interessant!
ICh denke auch, dass dieses Phänomen öfters auftritt (bei mir auch der Fall *g*, fühle mich in derselben Lage wie du)! Nach diesem Beitrag, (auch schon ein bisschen davor), werde ich den Spieß jetzt umdrehen! Soll ER sich doch mal Sorgen machen und sich nach MIR erkundigen find ich gut!

Es gibt aber auch so was wie ein gemeinsamer Konkurrenzkampf, wenn man das so sagen kann! ICh hab ne Freundin und n Kumpel, die lieben sich üebr alles, können nicht die Finger von einander lassen, aber denken IMMEr der andere verdient ihn/sie nicht! Naja...wenn das mal kein Schwachsinn ist!!!

LG

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25. September 2005 um 13:17
In Antwort auf lea1191

@ tigerle
welches Schubladendenken meinst du nun? Und was stimmt nicht?

Lea

Schubladendenken...
männer brauchen freiheiten und frauen gaaanz viel nähe, stimmt meiner meinung nach nicht....ich bin in unserer beziehung diejenige die mehr freiheiten braucht und mein freund braucht sehr viel mehr nähe wie ich.

ich mag dieses denken nicht, dass frauen oder männer so und so sind...ich finde auch diese bücher "warum frauen nicht einparken können und männer nicht zu hören" sollte man mit viel humor lesen und nicht ernst nehmen.

tigerle

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26. September 2005 um 20:12
In Antwort auf jaana_11887320

Schubladendenken...
männer brauchen freiheiten und frauen gaaanz viel nähe, stimmt meiner meinung nach nicht....ich bin in unserer beziehung diejenige die mehr freiheiten braucht und mein freund braucht sehr viel mehr nähe wie ich.

ich mag dieses denken nicht, dass frauen oder männer so und so sind...ich finde auch diese bücher "warum frauen nicht einparken können und männer nicht zu hören" sollte man mit viel humor lesen und nicht ernst nehmen.

tigerle

Mag dieses Schubladendenken auch nicht,
aber wenn man sich mal umschaut (Freunde-Bekanntenkreis oder hier im Forum), dann ist es doch wohl meistens so, dass Frau doch eher viel mehr Nähe braucht, als Mann. Das soll nicht heißen, dass Mann weniger liebt, aber halt anders. Denke immer, Frauen sind doch eher *gefühlsbetonter*. Liege vielleicht falsch, aber mein Eindruck.

Gruß Lea

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26. September 2005 um 21:11
In Antwort auf lea1191

Mag dieses Schubladendenken auch nicht,
aber wenn man sich mal umschaut (Freunde-Bekanntenkreis oder hier im Forum), dann ist es doch wohl meistens so, dass Frau doch eher viel mehr Nähe braucht, als Mann. Das soll nicht heißen, dass Mann weniger liebt, aber halt anders. Denke immer, Frauen sind doch eher *gefühlsbetonter*. Liege vielleicht falsch, aber mein Eindruck.

Gruß Lea

Eine Frage der Bewusstheit?
Ich glaube, das siehst Du ganz richtig, Lea. Schubladen sind statistische Wirklichkeiten. Im konkreten Fall einer Beziehung sollten die Gefühle und Bedürfnisse beider auf den Tisch und dann erkennt man sehr schnell wo die Unterschiede liegen, was zB zwar lieb gemeint ist, aber lästig ankommt oder dass irgendein völlig normales Grundbedürfnis vom Partner nicht toleriert wird, ectpp. Wie auch immer, wenn nicht darüber gesprochen wird, die tiefen Beweggründe beider nicht ausgetauscht werden, schleift sich eher früher als später ein Muster ein das für beide Seiten unbefriedigend werden wird. Ich weiss wovon ich spreche, jetzt, wo alles zu spät ist weil ich meine Frau in die Flucht getrieben habe, sie mit meiner "Liebe" erstickt habe und ich doch immer dachte, zu wenig zu lieben.
Es war mir nicht bewusst!
Uns beiden war das alles nicht bewusst!
Liebe Grüsse, Werner

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26. September 2005 um 22:57
In Antwort auf keanu_12763072

Eine Frage der Bewusstheit?
Ich glaube, das siehst Du ganz richtig, Lea. Schubladen sind statistische Wirklichkeiten. Im konkreten Fall einer Beziehung sollten die Gefühle und Bedürfnisse beider auf den Tisch und dann erkennt man sehr schnell wo die Unterschiede liegen, was zB zwar lieb gemeint ist, aber lästig ankommt oder dass irgendein völlig normales Grundbedürfnis vom Partner nicht toleriert wird, ectpp. Wie auch immer, wenn nicht darüber gesprochen wird, die tiefen Beweggründe beider nicht ausgetauscht werden, schleift sich eher früher als später ein Muster ein das für beide Seiten unbefriedigend werden wird. Ich weiss wovon ich spreche, jetzt, wo alles zu spät ist weil ich meine Frau in die Flucht getrieben habe, sie mit meiner "Liebe" erstickt habe und ich doch immer dachte, zu wenig zu lieben.
Es war mir nicht bewusst!
Uns beiden war das alles nicht bewusst!
Liebe Grüsse, Werner

Ach Werner, das tut mir leid
Aber ich verstehe dich zu genau. Miteinander reden ist wohl das A und O in jeder intakten Beziehung. Aber was macht man, wenn der Partner nicht bereit ist zu reden oder er dreht einem das Wort ständig im Mund herum. Irgendwann redet man nicht mehr, weil man weiß der andere blockt eh ab, oder dreht so, dass man am Ende noch ein schlechtes Gewissen hat. Das ist dann wohl meist das unausgesproche Ende einer Beziehung.

liebe Grüße Lea

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4. Mai 2010 um 12:48

Ist definitiv so!
in jeder Beziehung!
Auch der größte Macho, der reihenweise die Partner liegen läßt, kann in einer anderen Beziehung der liegelassene oder hinterherlaufende sein.
Die Rollen verteilen sich automatisch, innerhalb kurzer Zeit, wobei es nicht ungewöhnlich ist daß es sich dreht (vllt auch mehrfach). Also der anfangs Interessierte das Interesse verliert und der anfangs Coole dem anderen immer mehr verfällt, ihm nachläuft, klammert und immer mehr an Boden verliert...
Stellt Euch das wie 'ne Waage vor... wie alles im Leben immer irgendwie im Gleichgewicht ist... Je mehr der eine macht desto weniger macht der andere, je weniger der eine macht desto mehr kommt der andere auf einen zu ... so ungefähr. ganz einfach und doch so schwer!
Wenn natürlich keiner mehr was macht ist Schluß.
Der passende Song dazu gerade von Ich+Ich rausgekommen: "Einer von zweien" http://www.youtube.com/watch?v=1MRZ76tH9Zg

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4. Mai 2010 um 18:25


Bisher habe ich immer den Eindruck gehabt...
Nun bin ich noch recht frisch mit meinem Freunde zusammen (kein halbes Jahr), daher weiß ich nicht, wie sich das noch entwickelt.
Noch hält es sich aber wirklich die Waage. Meistens haben wir das gleiche Nähebedürfnis und den gleichen Drang, uns zu versöhnen, wenn mal was schief läuft. Wenn es dann doch mal unterschiedlich ist, ist wirklich mal der eine, mal der andere anhänglicher, aber ich könnte wirklich keinen von uns festlegen, der mehr tut, mehr braucht, mehr was weiß ich.

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4. Mai 2010 um 21:20
In Antwort auf caius_12165311

"Also bleib so wie du bist"
Danke, das tat gut.
Nein, sie blockt eigentlich nicht ab.
Bloss hab ich gelegentlich das Gefühl, ich bin verrückter nach ihr als umgekehrt. Ich "leide" irgendwie extrem darunter wenn wir nicht zusammen sind, ihr scheinen diese Phasen nichts auszumachen... Ist ja auch OK... bloss erscheint mir manchmal "unfair"...


wow, das ist liebeeeeeee!!!


glaub mir....

es gibt nix schöneres für eine frau,
als das sie merkt , wie
sehr du sie auch brauchst!!
ich zweifle auch nicht daran ( nach deinem schreiben zu beurteilein )
das sie dich ebenfalls braucht !!
schöööööön!!

aber ehrlich gesagt, wär SIE nicht so wie SIE ist.....
wär sie nur eine von vielen ( die dich nicht weiter
berührt haben) hoffe du weisst was ich mein

liebe ist toll!!!

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4. Mai 2010 um 21:55
In Antwort auf bernd662

Ist definitiv so!
in jeder Beziehung!
Auch der größte Macho, der reihenweise die Partner liegen läßt, kann in einer anderen Beziehung der liegelassene oder hinterherlaufende sein.
Die Rollen verteilen sich automatisch, innerhalb kurzer Zeit, wobei es nicht ungewöhnlich ist daß es sich dreht (vllt auch mehrfach). Also der anfangs Interessierte das Interesse verliert und der anfangs Coole dem anderen immer mehr verfällt, ihm nachläuft, klammert und immer mehr an Boden verliert...
Stellt Euch das wie 'ne Waage vor... wie alles im Leben immer irgendwie im Gleichgewicht ist... Je mehr der eine macht desto weniger macht der andere, je weniger der eine macht desto mehr kommt der andere auf einen zu ... so ungefähr. ganz einfach und doch so schwer!
Wenn natürlich keiner mehr was macht ist Schluß.
Der passende Song dazu gerade von Ich+Ich rausgekommen: "Einer von zweien" http://www.youtube.com/watch?v=1MRZ76tH9Zg

Ich und ich
der ich und ich song is mir auch sofort eingefallen als ich die überschrift gelesen hab ^^

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4. Mai 2010 um 21:59

Aha...
ich denk mir auch immer dass meine gegenüber "cool" bleibt und ich eher dazu neige, zu klammern (verhindere das ja ganz bewusst, aber ich WÜRDE gerne klammern ^^) ja, ich denke,dass einer immer mehr liebt... und dann tendiert der, dem nachgelaufen wird, das interesse zu verlieren... auch das glaube ich... leider ist das so *seufz* weil man immer das haben will, was man nicht erreichen kann... (ich schließe mich nicht aus)

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5. Mai 2010 um 1:04

...
1.ich glaube es gibt immer einen, der mehr liebt. natürlich gibt es vielleicht phasen, wo sich das die waage hält...aber so durchschnittlich würde ich sagen, nimmt stets einer die rolle des "mehr-liebenden" ein.

2. In meinen Beziehungen zu Männern, war der Mann stets der, der mir hinterher gelaufen ist. und das hat mich geärgert und tut es bei meinem jetzigen freund auch, dadurch werde ich oft gemeiner und verliere das Interesse an ihm, damit er ebenfalls damit aufhört, mir hinterher zu laufen.

3.Ich glaube es hängt stark vom Charakter der Menschen ab. Von mir weiß ich, dass ich mich selbst zu sehr liebe, als dass ich einem Mann hinterherlaufen würde.
Aber wer weiß, vielleicht ist mir auch der "richtige" mann noch nicht begegnet.

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5. Mai 2010 um 8:47
In Antwort auf rong_12038003

Hi...
Zur Frage 1.) Ja einer liebt immer mehr oder anders. Mein Vater sagte einmal zu mir. Es wäre die ideale Verbindung, wenn die Frau den Mann 100 Prozent liebt, aber der Mann die Frau 110 Prozent liebt!! So fühlt sich die Frau geborgen und der Mann umsorgt.

Zur Frage 2.) Nein, wenn die Grundlage also die Basis echte Liebe ist, läuft eigentlich keiner einen hinterher. Sondern man geht mit ihm im Gleichschritt. Niemand kann jedoch genau Zentimeter für Zentimeter den gleichen Schritt halten, aber das gesamtbild zählt hier.
Geben und Nehmen. Erobern und Hingabe.

Zur Frage 3.) Wie gesagt wenn die Grundlage echte Liebe ist, dann wird diese Rolle event. zufällig verteilt. Denn wenn es dem einen mal nicht gut geht sorgt sich der andere und läuft ihn sozusagen hinterherr um herauszufinden was da nicht stimmt und um auch der Beziehung weiterzuverhelfen.

Wenn eine Frau einen Mann wirklich von Herzen liebt ihn anerkennt und respektiert, wird sie sich nichts sehnlicher wünschen das er ihr etwas (wie du sagst) hinterherläuft. Natürlich nicht in nervtötenten Sinne.

Für eine Frau ist es eine nervenraubende Situation den Mann ständig hinterherzulaufen und um etwas Liebe zu betteln, das macht sie unglücklich. Für einen Mann hingegen kann es ein Reiz sein, eine Frau zu erobern.

Also bleib so wie du bist und sage ihr wie gern du Sie hast. Wenn sie abblockt, dann gibt es zwei Gründe:

1.) Sie will dein Durchhaltevermögen testen, um herauszufinden das du es ernst meinst und nicht aus einer Laune oder blosen Verliebtheit sagst.

Oder

2.) Sie hat kein Interesse an dir.

Alles Gute

Blossom

...
"Wenn eine Frau einen Mann wirklich von Herzen liebt ihn anerkennt und respektiert, wird sie sich nichts sehnlicher wünschen das er ihr etwas (wie du sagst) hinterherläuft. Natürlich nicht in nervtötenten Sinne."

Stimmt meiner Meinung nach nicht - ich würde eher sagen, wenn eine Frau einen Mann wirklich von Herzen liebt usw, wird es niemals nötig sein, dass er ihr hinterherläuft.

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5. Mai 2010 um 10:41

Hallo

1. Ja es gibt immer einen , der dem anderem mehr "hinterherläuft".

2. In meinem Fall war es immer so das ich sobald mehr Interesse gezeigt wurde sehr gemein sein konnte,weil es mir auf die Nerven ging.
Und da ich der Annahme war das ich ihn in der Tasche habe,verlor ich sehr sehr schnell mein Interesse und brach auch immer den Kontakt ab.

3. Ich denke das es mit dem Zufall nichts zutuen hat, es hat damit zutuen , wie der Mensch an sich gestrickt ist.
Ich bin rational,gefühlskalt und narzistisch veranlagt,von daher käme es für mich nie in Frage jemandem hinterherzulaufen, sei es wegen der fehlenden Bindung an die Menschen oder auch weil wenn es der Fall sein sollte, das ich jemanden wirklich lieben sollte,würde mich mein Stolz daran hindern ,jemanden hinterherzulaufen.

Auch mit deiner Frage , ob wenn der eine Partner damit aufhört, der andere es übernimmt,stimme ich nicht ganz zu.
In einer Beziehung, hatte immer mein Partner diesen Part.
Doch mit solchen,die mit mir gerne zusammen wären und deshalb mir hintergelaufen sind, habe ich falls sie nach einem Zeitraum die Hoffnung aufgegeben haben,etwas Interesse gezeigt und sie wieder in das gleiche Schema zurückgesetzt.
Aufgrunddessen nehme ich an, das der "andere" Partner es nur kurzfristig macht um den anderen zu besänftigen.

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