Anzeige

Forum / Liebe & Beziehung

Liebhaberin und/oder mutter...

Letzte Nachricht: 28. September 2002 um 10:20
A
an0N_1275251999z
26.09.02 um 21:13

hallo!
die frage geht an alle, aber besonders an die mütter unter euch und die ohne kinder .

neinnein, ich hab nur verschiedene fragen...

also, mein süsser ist ein kindernarr, der am liebsten bald mit mir nachwuchs hätte.

das ist zwar total süss und eine schöne eigenschaft - aber ganz ehrlich, mir grauselts bei dem gedanken. huaa.

ich will jetzt nicht kommen mit: "dann kann ich nicht mehr ausgehen..." - ABER: dann bin ich nicht mehr nur die liebhaberin und freundin meines freundes!!! dann bin ich MUTTER - und mütter müssen VERANTWORTUNG tragen.
hilfe!!

vor allem hab ich angst um unser wunderschönes liebesleben!! in der schwangerschaft mag das ja noch aufregend sein. aber danach - ist mein körper nicht mehr dafür da, ihm und mir lust und wunderschöne stunden zu schaffen, sondern, UM EIN KIND ZU ERNÄHREN!! und zu wiegen, zu waschen, tränen zu trocknen...

und überhaupt: ich komme von der arbeit und kann ihn nicht als erstes an meine brust drücken - ich muss ein kind damit stillen...

immer das kind zuerst! wo bleibt meine lust? gehört mein körper überhaupt noch mir??

meine frage: wie war das bei euch?? hier sind so viele tolle frauen, irgendwo jenseits der 30 mit kindern, die ein erfülltes liebesleben geniessen - aber alle mit einem neuen mann. geht das immer kaputt? wird es immer lustlos, wenn es immer kinder gibt, die gerade wichtiger sind, weil sie unglücklich oder hungrig sind und brüllen? oder weil man keine nacht mehr durchschlafen kann??
ich will meinen auf keinen fall verlieren.

wie sehen das die mädels in meinem alter (so bis mitte 20) - habt ihr da auch schiss vor oder findet ihr mich total verrückt und egoistisch??

bitte schreibt mir was ihr dazu denkt. (ich ertrage auch andere meinungen - aber bitte sanft schlagen!)

fritzi

Mehr lesen

A
an0N_1188902399z
26.09.02 um 23:15

Mir gehts ähnlich
Hallo fritzi,

also ich bin jetzt 27.
Bei dem Gedanken ans Kinderkriegen graust es mir auch eher.
Ich war neulich auf einer "Babyparty" und fühlte mich wie im falschen Film. Ich muss zugeben ich kann mit kleinen Kindern auch wenig anfangen. Vor allem die ganz kleinen Babys finde ich ziemlich langweilig.
Allerdings mache ich mir weniger Gedanken um die Veränderung im Liebesleben, sondern um das Leben überhaupt. Ich hätte ziemliche Angst in die "Mütterfalle" zu tappen. Nur Hausfrau und Mutter zu sein könnte ich mir nicht vorstellen. Da würde ich die Wände hochgehe. Das soll nicht heissen das ich es nicht respektiere, wenn Frauen diesen Lebensweg wählen, aber für mich wäre es das absolut falsche. Ich habe sehr viel Zeit und Energie in mein Studium investiert und bin sehr froh eine interesante, anspruschsvolle Arbeit zu haben. Andereseits hasse ich Hausarbeit wie die Pest (meine Wohnung ist oft ein Chaos) und habe keinen Draht zu Kindern, also für den Beruf "Hausfrau" völlig unqualifiziert. I
Für mich steht fest, wenn ich mich irgendwann doch für Kinder entscheiden sollte, möchte ich trotzdem weiterarbeiten. Hier in Deutschland ein schwieriges Unterfangen. Meine Mutter hatte es da einfacher (ehemalige DDR). Sie brauchte sich bei der entscheidung für oder gegen Kind wenigstens um diesen Punkt keinen Kopf machen.

Ich muss sagen Schwangerschaft und Geburt stelle ich mir auch nicht so toll vor und das Liebes- leben wird wohl auch ein bisschen weniger.

Mein Freund ist übrigends kein Kindernarr, aber in letzter Zeit kriegt er so Anwandlungen vonwegen Kinder, weil es dazu gehört, Gene Weitergeben und Angst vor dem Alleinsein im alter.
Für mich alles keine guten Gründe um Kinder in die Welt zu setzen.

LG

RedDevil

Gefällt mir

M
murphy_12162602
26.09.02 um 23:46

Ich habe mich gefragt...
...ob ich dir hier überhaupt ehrlich antworten darf. Denn ich bin mir im klaren darüber, dass ich nun auch ganz viel kaputt machen kann.

Aber du bist erwachsen und du zeigst dies auch mit deinem Beitrag.

Ich kann nur von mir erzählen, Rat will ich dir keinen geben.

In meinen Schwangerschaften gehörte mein Körper immer weniger mir. Der Bauch wuchs unaufhörlich, ich glaubte, ich müsse platzen, die Haut riß, das Kind breitete sich aus und quetschte die Organe irgendwohin, es trat mir zum Schluß schmerzlich auf die Harnröhre und das schlimmste: Mein Busen wuchs ungeheuerlich.

Dann die Untersuchungen! In der zweiten Schwangerschaft ging ich nicht mehr zum Arzt. Erst stochert der eigene Mann wegen des Kindes in dir rum, dann noch n anderer Mann (der Arzt) wegen Kohle, bei der Geburt fallen sie gleich zu zweit über dich her, solche Erfahrungen wollte ich nicht noch mal machen, Entbindung mit der Hebamme, das wars. Keine Nachuntersuchung, Voruntersuchungen schon zweimal nicht. Ich wußte, dass es leichtsinnig ist, egal, ich hatte neben den Kindern auch noch eine mords Wut im Bauch.

Die Geburt meiner Tochter war der schönste Tag in meinem Leben, trotz allem.

Dann jedoch Stillen! Ist schön, bestimmt, ein innigeres Beisammensein kannste nicht kriegen mit deinem Kind, aber dein Busen gehört nun auch nicht mehr dir, er spannt und läuft bei Druck aus. An darauf liegen oder lieben ist nicht zu denken. Ich habe dennoch ein ganzes Jahr gestillt und dann noch ein halbes abgestillt weils voll praktisch war.

Eine Geliebte wie früher war ich jedoch nicht mehr, man durfte auch nicht laut sein, die Kinder könnten es hören. Sex auf dem Küchentisch - ausgeschlossen - die Kinder!! Außerdem wurde mein Ehemann plötzlich eifersüchtig, wenn ich mich um die Kinder kümmerte.

Kinder werden zu allen Unzeiten krank, das kann man nicht umbestellen. Sie haben Hunger, wenn man eigentlich eine Spritztour machen wollte und müssen aufs Klo, wenn man kaum im Auto sitzt.

Einen Tag vor unserem ersten (!) Urlaub bekam meine Tochter die erste Periode und wollte nicht mitfahren. Ich dachte: Hört denn das nie auf!

Nicht angesprochen habe ich alle Gedanken, die ich mir um Erziehung machte, auch nicht das Chauffeurspielen, das mit den Lehrern sprechen...

Meine Ehe ging nicht wegen der Kinder kaputt, das passierte erst viel später (eigenlich erst kürzlich ).
Eines steht jedoch fest: Ein Leben ohne Kinder verläuft völlig anders, als mit.

Ich befinde mich im Zwiespalt, ob ich diese Welt meinen Kindern hätte ersparen müssen, oder ob nicht diese Welt gerade solche Menschen wie meine Kinder braucht; durch sie habe ich Lieben gelernt.

Heute bin ich froh, dass die Kinder groß sind, kleine Kinder gehen mir schnell auf die Nerven.
Allerdings habe ich mich schon dabei ertappt, dass ich mir von meinem jetzigen Partner ein Baby wünsche )

Unverbesserlich, nicht!?

Verzauberin

Übrigens: Die Sache mit der Periode haben wir mit einem Tampon gelöst, der Urlaub fand statt.


Gefällt mir

S
sol_12650281
27.09.02 um 8:22

Kenn ich von irgendwo her
Hallo

Auch ich habe so meine Probleme mit dem Kinderkriegen.

Das Ding ist einfach: Ich kann mit Kindern nix anfangen. Nach kurzer Zeit gehen sie mir auf den Nerv. Ich kann mich nicht stundenlang mit Kindern aus meinem Freundes/Verwandtenkreis beschäftigen, da krieg ich die Krise.

Und noch schlimmer ist es, wenn ich von ein oder zwei Müttern umgeben bin. Immer wollen sie es mir in die Arme drücken, weil es ja soooo toll ist, ein Baby zu halten. Und sie erzählen: daß es neulich gaga statt gugu gesagt hat, daß es gluckst, wenn man es kitzelt, blabla. Über alltägliche Dinge, Zeitgeschehen oder Politik kann man sich nicht mehr unterscheiden. Mir scheint, als hätten diese Mütter nichts anderes mehr von ihrem Dasein.

So will ich einfach nicht leben. Ich studiere im Moment und will danach auch in meinem Beruf arbeiten. Ich studiere doch nicht 5 Jahre lang, nur um mich dann schwängern zu lassen.

Meine Mutter ist der festen Überzeugung, daß ich so bald wie möglich Kinder kriegen sollte. Sie hat doch so viel Spaß an ihnen. Ich hab ihr vor einiger Zeit gesagt, das Kinder für mich im Moment kein Thema sind. Wenn sie Babys auf ihrem Schoß schaukeln will, soll sie selbst noch eins bekommen...war fies, ich weiß, aber anders versteht sie es nicht.

Ich kann gut nachvollziehen, was du meinst. Ich bin einfach nicht bereit, so viel zurückzustecken nur wegen einem Kind.

Avyan

Gefällt mir

Anzeige
O
obsession
27.09.02 um 8:32

Liebe Firtzi
hier ist noch ein Exemplar der "Ich möchte keine Kinder haben", bin 34 und denke so seit meine teenagerzeit, warum, ich weiß es nicht, es geht mir sicher auch um die Verantwortung und außerdem bin ich , so komisch das klingt, sehr gerne alleine, ich kann es mit nicht vorstellen, 24 Stunden am tag für ein kleines Menschlein da zu sein, der Gedanke reizt mich keineswegs.
Ich hege keinerlei Muttergefühle, wenn ich andere Babys sehe sondern bin jedes mal bestätigt in meiner Wahl, ein anderes Leben zu führen.
Das ich machen kann, was ich will, jederzeit ohne Abstriche, so egoistisch will ich bleiben. Mein Partner sieht das genauso, da kommen wir uns nicht in die Quere, wenn es anders wäre, würde ich mich trennen, denn er soll schon die Chance haben auf eine Familie.

Meine bete Freundin bekam vor 5 jahren ihr baby, ich bin Petntante und das klappt prima, ich picke mir wieder mal eogisitsich die Rosinen raus, befasse mich gerne mit ihr, aber bin froh, daß ich das nicht ständig tue, ich bin da nicht für gemacht.
Bei meiner Freundin hat das Liebsleben rapide abgenommen, durch Müdeigkeit, Stress, neue Dinge erleben und verarbeiten, das kann ich alles so super nachvollziehen. Sie hat abends einfach keine Lust mehr, das ist auch für sie total schade, auch für den Partner natürlich, aber sie kriegen es echt nicht mehr richtig auf die reihe, zumindest die ersten 3 jahre waren schwer, vielleicht klappt es jetzt besser, aber wenn die Tochter im haus ist, ist damit Sense, er ist Koch und arbeitet bis spät in die Nacht, da schläft sie schon, ach....
Ich glaube zumindest, es ist weiterhin machbar, ein schönes und erfülltes Liebesleben zu haben, dazu gehört aber sicher erst mal geduld in der ersten zeit nach der Geburt. Für den mann ist es sicher auch nicht einfach, da braucht die Frau Verständnis für ihn und genug Kraft für sich selbst.
Es ist sicher eine schöne Sache, Kinder zu haben, für Menschen, die sich das wünschen und sich auf die veränderung einstellen können, denn alles wird anders, das steht fest.

Gefällt mir

A
afia_12116270
27.09.02 um 8:49

Hallo Fritzi,
bei mir war es ganz anders...

ich war 4 Jahre mit meinem Mann zusammen, bevor die Kinder kamen. Ich hatte gesundheitliche Probleme und daher klapppte es bei mir nicht so schnell mit den Kindern.

Dies belastete unsere Beziehung sehr, weil er sich unbedingt ein Kind wünschte.

Als ich dann nach langem Hin und her ( ich kürze alles etwas ) schwanger wurde, blühte mein Mann auf.

Kurz vor der Entbindung sagte mein Mann zu mir, wenn ich meine Tochter habe, brauche ich Dich nicht mehr !

Es war dann auch so...

Ich wurde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt und zwischen den beiden wuchs eine Vater/ Tochter Beziehung, die sonst nur im Märchen stattfindet.

Wenn ich genau überlege und ganz ehrlich zu mir selbst bin, war ich nur das Objekt meines Mannes. Unsere 16 Jährige Beziehung war ein Ausnahmefall, was mit anderen Beziehungen nicht zu vergleichen ist. Es war eine Zweckbeziehung, wobei ich mich heute fragen wofür sie hätte gut sein sollen. Ich war die Putz-/Wasch-/Kochfrau mit freie Kost und Logis.

Die herhalten durfte, wenn sie gebraucht wurde... in jeglicher Beziehung.

Trotz dass ich zwei Kinder habe, bin ich nicht unbedingt ein Kindernarr, weil mich die ( gerade fremde Kinder ) sehr schnell nerven.

Wenn ich mein Herz an ein Kind hänge, müssen es besondere Umstände sein oder es muss mich völlig faszinieren.

Das heisst nicht, dass ich meine Kinder nicht liebe, aber ich habe ein recht unverbindliches Verhältnis zu ihnen.

Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, waren die vergangenen Jahre mein persönliche Spassbremse.

Obwohl auch ich mich mit dem Gedanken befasse, vielleicht doch noch ein Kind mit einem anderen Partner zu bekommen....

Aber ich denke, die Arbeit ist mein Baby und das macht mich auch sehr glücklich.

Liebe Grüsse Esterhäschen

Gefällt mir

G
gae_12878788
27.09.02 um 11:08

"Nee Danke" zu den kurzhalsigen Monstern...
Wie Du meiner Überschrift entnehmen kannst, kann ich Kinder nicht ausstehen. Ich bin 34 Jahre alt, und es würde mir im Traum nicht einfallen, eigene Kinder haben zu wollen. Ich kann mit ihnen nichts anfangen, und ich finde sie auch nicht süss.

Aber, objektiv betrachet, gibt es darüber hinaus auch andere Dinge, die ich von den Eltern (und besonders den Müttern) um mich herum mitbekommen habe, und die ich Dir nur so weitergeben kann:

a) Viele Frauen leiden unter pre-natalen Depressionen, und danach geht's weiter und sie leiden unter post-natalen Depressionen...;

b) Viele Frauen verändern ihr Wesen, ohne es zu merken... von der aufregenden Liebhaberin werden sie zur "Mutter", weder aufregend für den Mann noch für sich selbst. Es entsteht nicht selten Probleme zwischen Mann und Frau, weil sich der Mann vernachlässigt fühlt oder eben gelangweilt ist;

c) Viele Frauen lassen sich "gehen". Die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt, nicht nur für die 9 Monate, sondern für eine laaaange Zeit. Die Rettungsreifen werden angelegt, aber man bekommt sie nur um so schwerer weg ... bleiben die sexy schwarzen Strech-Hosen mit Schlabberbluse als einziger Ausweg;

d) Good-Bye Spontanität: Vereisen, Besuche, Ausflüge... alles wird ein Krampf und muss geplant werden, oder kann erst gar nicht in Angriff genommen werden. Und... Babysitter sind teuer!

e) Hormonelle Veränderungen können Deinen Sex-Drive beeinträchtigen: kein Bock auf Sex, was Deinen Mann sicher erfreuen wird!

f) Und wenn Sex... wann und wo? Aus ist's mit der Intimität!!!

Ich habe meinen zweiten Mann so kennengelernt, dass er bereits zwei erwachsene Kinder hat... und sich garantiert nich noch einmal zu einem hinreissen lassen würde. Er fand's nicht klasse, und dabei hatte er garantiert WENIGER mit den Blaken zu tun als seine Ex-Frau: er arbeitete, sie wusch die Windeln und blieb zu Hause in der Gesellschaft all der anderen aufregenden Mütter, die sich über die Preise von Alete und Pampax unterhalten...

Uaaaaah... es schüttelt mich förmlich ... Mich würden keine zehn Pferde dazu bekommen, ein Baby zu haben, das überlass ich lieber den anderen.

LG Chata.

Gefällt mir

Anzeige
A
an0N_1275251999z
27.09.02 um 11:53

Hallo mädels,
wow - danke für eure ehrlichen antworten. es ist interessant und auch schön zu hören, dass es auch andere "unnatürliche" frauen gibt - bzw. endlich mal jemand, der tacheles redet (verzauberin)...

ich bin nämlihc auch von baby-liebhaberInnen umgeben - alle jungs und mädels hier wollen so bald sie es sich leisten können...

aber gibt es niemanden hier, der in die bresche springt für ein leben mit schreihälsen???
hat irgendeine die schwangerschaft, die geburt, die junge und ältere elternschaft mit partner schön erlebt? hatte eine nicht das gefühl, "nur im eigenen saft zu schwimmen?? bestand bei einer von euch in den ersten jahren das leben nicht nur aus kindern?

und: wie weist man kinder in grenzen (und die anforderungen aller anderen, die erwarten, dass man - auch noch glücklich - sich aufopfert??), damit mama und papa auch liebhaber und liebhaberin bleiben können???

ich bin froh, dass ihc nicht als einzige keine grosse kinderfreundin bin.
trotzdem würde ich mich über ein paar andere statements auch freuen - glückliche mütter und väter - ran an die tasten!!!

liebe grüsse,
fritzi

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

A
an0N_1211626599z
27.09.02 um 12:07
In Antwort auf an0N_1275251999z

Hallo mädels,
wow - danke für eure ehrlichen antworten. es ist interessant und auch schön zu hören, dass es auch andere "unnatürliche" frauen gibt - bzw. endlich mal jemand, der tacheles redet (verzauberin)...

ich bin nämlihc auch von baby-liebhaberInnen umgeben - alle jungs und mädels hier wollen so bald sie es sich leisten können...

aber gibt es niemanden hier, der in die bresche springt für ein leben mit schreihälsen???
hat irgendeine die schwangerschaft, die geburt, die junge und ältere elternschaft mit partner schön erlebt? hatte eine nicht das gefühl, "nur im eigenen saft zu schwimmen?? bestand bei einer von euch in den ersten jahren das leben nicht nur aus kindern?

und: wie weist man kinder in grenzen (und die anforderungen aller anderen, die erwarten, dass man - auch noch glücklich - sich aufopfert??), damit mama und papa auch liebhaber und liebhaberin bleiben können???

ich bin froh, dass ihc nicht als einzige keine grosse kinderfreundin bin.
trotzdem würde ich mich über ein paar andere statements auch freuen - glückliche mütter und väter - ran an die tasten!!!

liebe grüsse,
fritzi

Naja...
Also Fritzi,

ich muss dazu sagen, dass ich ganz gerne Mutter war und ich gerade die Zeit mit meiner Tochter genossen habe. Aber damals war ich eben nur Mutter und nicht mehr die sogenannte Liebhaberin.

Auch wenn ich stets ein realtiv unverbindliches Verhältnis zu meinen Kindern hatte oder habe, möchte ich nicht behaupten, dass ich auch auf sie verzichten hätte können, denn das ist nicht wahr.

Meine Tochter war ein Bilderbuchbaby und heute ist sie ein ganz patentes Mädchen geworden. Auch Sohnemann ist für sich ein toller Junge.

Kinder sind auch eine Bereicherung für eine Partnerschaft, nur liegt es an den Eltern was sie daraus machen.

Mein Mann ist die " beste Mutti " der Welt nur bin ich einfach in falsche Stück geraten.

Ich denke, wenn meine Beziehung zu meinem Mann anfangs schon anders gewesen wären, wären schlichtweg die geniale Familie geworden.

Ich denke nicht, dass Kinder d i e Spassbremsen einer Partnerschaft sind.

Denn ich habe sehr viel durch meine Kinder gelernt und wir hatten auch sehr viel Spass zusammen.

Auch äusserlich habe ich zwei sehr hübsche Kinder.

Ich weiss, dass gerade meine Tochter von ihrem Vater über alles geliebt wird und sie sich in Punkto Selbstwertgefühl, keine grauen Haare wachsen zu lassen braucht, denn sie ist sich in diesem Punkt sehr viel wert und sehr sicher.

Viele Grüsse Esterhäschen

Gefällt mir

Anzeige
Y
yoko_11877609
27.09.02 um 13:18
In Antwort auf an0N_1275251999z

Hallo mädels,
wow - danke für eure ehrlichen antworten. es ist interessant und auch schön zu hören, dass es auch andere "unnatürliche" frauen gibt - bzw. endlich mal jemand, der tacheles redet (verzauberin)...

ich bin nämlihc auch von baby-liebhaberInnen umgeben - alle jungs und mädels hier wollen so bald sie es sich leisten können...

aber gibt es niemanden hier, der in die bresche springt für ein leben mit schreihälsen???
hat irgendeine die schwangerschaft, die geburt, die junge und ältere elternschaft mit partner schön erlebt? hatte eine nicht das gefühl, "nur im eigenen saft zu schwimmen?? bestand bei einer von euch in den ersten jahren das leben nicht nur aus kindern?

und: wie weist man kinder in grenzen (und die anforderungen aller anderen, die erwarten, dass man - auch noch glücklich - sich aufopfert??), damit mama und papa auch liebhaber und liebhaberin bleiben können???

ich bin froh, dass ihc nicht als einzige keine grosse kinderfreundin bin.
trotzdem würde ich mich über ein paar andere statements auch freuen - glückliche mütter und väter - ran an die tasten!!!

liebe grüsse,
fritzi

Hallo, ich bin eine
glückliche Mutter! Mein Sohn ist jetzt 10 Jahre alt und ich liebe ihn über alles. Obwohl es schon genug Probleme gegeben hat...
Also, ich bin während der Schwangerschaft richtig aufgeblüht (ja, das kann man wirklich sagen, ich war damals so kugelrund, daß ich fast geplatzt wäre!). Es ging mir immer gut, man merkte nur an meinem Umfang, daß ich ein Kind erwartete. Bis mein Kleiner (darf ich heute natürlich nicht mehr sagen) dann 2 Jahre alt war, ging meine Beziehung endgültig in die Brüche. Daran war aber nicht mein Kind schuld, sondern der Kindesvater. Er hatte von Anfang an geglaubt, er hätte keine Verantwortung für das Baby, alles wäre nur allein meine Sache. Im Nachhinein wurde mir erst bewußt, daß dies eigentlich auch schon in der Schwangerschaft so war - darunter leide ich heute noch. Ich habe mein Kind also praktisch allein aufgezogen, wobei mir aber mein (damals)neuer Partner schon stark unter die Arme gegriffen hat. Und obwohl ich auch mit ihm nicht mehr zusammenlebe, haben mein Sohn und ich ein supertolles Verhältnis zueinander.
Natürlich gab und gibt es immer wieder Probleme mit Kindern - Krankheit, Schule, ... Aber irgendwie schafft man das auch, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst. Auch Weggehen am Wochenende ist nicht ein so großes Problem. Familie und Freunde springen schon mal als Babysitter ein.
Eigentlich war ich immer davon überzeugt, daß mein Sohn ein Einzelkind bleiben soll. Aber plötzlich möchte ich unbedingt noch ein Baby! Und das jetzt, wo mein Junior schon aus dem Ärgsten heraus ist. Sicher spielen auch andere Umstände eine Rolle, wie z. B. mein Alter und das meines Freundes, meine Schwester bekommt auch ein Baby,... Und irgendwie war ich eigentlich immer der Meinung, daß ich noch ein Kind haben möchte, ich wollte es nur unter gar keinen Umständen wahrhaben (hat ja lange genug gedauert, bis ich´s endlich gemerkt habe).
Tja, und jetzt sind wir halt fleißig am Basteln und freuen uns schon, wenn sich herausstellt, daß ich wirklich wieder schwanger bin.
Vielleicht kannst du das verstehen - oder du denkst in ein paar Jahren ganz anders (so wie ich) und erinnerst dich dann vielleicht an die Beiträge hier im Forum.
Alles Liebe

andschimaus

Gefällt mir

C
choi_12250297
27.09.02 um 15:26

Hi Fritzi...
... ich fühle mich hier auch angesprochen, obwohl mein Kind noch nicht auf der Welt ist.

Also, ich bin 22 und im 6.Monat schwanger. Für mich ist meine Schwangerschaft das Schönste, was mir passieren konnte. Ständig erlebe ich neue aufregene Dinge, das erste Mal Ultraschall, das erste Mal Herztöne hören, das erste "Hallo" aus dem Bauch...
All die Sachen, die ich jetzt erlebe, sind für mich einfach nur schön und unbeschreiblich und ich möchte sie nicht missen!
Natürlich gibt es immer ein paar "Wehwehchen", aber ich weiß ja, was ich hinterher dafür bekomme, nämlich ein Baby - MEIN Baby!!! Ich liebe dieses Kind abgöttisch und freue mich wahnsinnig darauf!
Mein Schatz steht total hinter mir und findet mich trotz meines veränderten Körpers schön. Ich mache mir keine Gedanken, wie das mit dem Sex nach der Schwangerschaft bei uns sein wird, weil ich weiß, dass ich das nicht muss.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich Kinder im Allgemeinen sehr mag. Ich studiere Lehramt für Grundschulen und gebe, seit ich 16 bin, Kindertraining im Rock'n'Roll-Verein.

Mir ist klar, dass ich viel von meinen Freiheiten aufgebe und auch schon aufgegeben habe (Rock'n'Roll darf ich z.B. gerade nicht tanzen...), aber ich glaube nicht, dass mir mein Kind Lebensqualität nimmt. Mein Leben wird anders aussehen, aber sicher nicht schlechter werden.

LG Gnom79

Gefällt mir

Anzeige
A
alexus_12900916
27.09.02 um 17:30

Mein 2ter Versuch
Ich habe heute Mittag schon etwas geschrieben, aber da mein PC momentan gegen mich arbeitet, hat er beim Senden meines Beitrag einfach die Leitung gekappt und mich nicht wieder reingelassen

Nun da bin ich wieder.

Und ich gehöre zu den Frauen, die sowohl Mutter als auch Liebhaberin sind ( hoffe ich jedenfalls )

Nun, wir sind seit 11 Jahren zusammen, seit 6 Jahren verheiratet und haben seit fast 4 Jahren eine Tochter.

Also eine "normal" Familie

Es gibt immer gute und schlechte Zeiten, vorallem in den ersten 2 Jahren war es sehr anstrengend und schwierig, die Balance zu halten, aber diese Phase mit Windeln, Babyfläschchen und Babygebrüll geht schnell vorbei.

Wenn DU, Fritzi wieder arbeitest, dann wirst Du ganz sicher nicht nach Hause kommen und erst mal ein Kind stillen müssen

Auf keinen Fall kommt das Kind IMMER zu erst. Der Tag hat 24 Stunden und ganz sicher wird dabei auch Zeit für Lust und Liebe zu finden sein.

Die Frage, die sich mir dabei stellt ist folgende:

Was bedeutet eigentlich ein erfülltes Liebesleben?

Diese Frage kann nur jeder für sich und mit seinem Partner beantworten !

Wenn 3 Mal in der Woche für beide gewollt und ok ist, dann ist das eben so. Aber wenn beide zufrieden sind, mit einem Kuschel- und Liebesabend oder - Nacht pro Monat, warum sollte das nicht auch in Ordnung sein?????

du bist noch jung - ich weiß, ein blöder Spruch - und die Frauen werden heute nicht umbedingt mit Mitte 20 Mutter. Viele bekommen ihre Kinder erst zwischen 30 und 40 also wo liegt das Problem?

Jeder hat seinen eigenen "richtigen" Zeitpunkt.

Ich wollte mit 26 Mutter werden, wurde es aber erst mit 28, und jetzt bin ich der Meinung, das es genau der richtige Zeitpunktwar.

Ich halte Dich nicht für egoistisch, wenn Du nicht jetzt oder später oder gar nicht Mutter werden willst, alles hat seine Vor- und Nachteile, oder?!

LG von Romara

Gefällt mir

A
an0N_1275251999z
27.09.02 um 21:55

Aber temptress,
WAS ist denn so toll daran?? WARUM brach das eis bei deinem kleinen sohn? es kann ja nicht nur das nicht-einsam-alt-werden sein..

und, um auf meine anfangsfrage noch mal hinzuweisen - öchöm - wie ist das denn dann mit dem liebesleben gewesen...?? was habt ihr gemacht, was würdest du heute anders machen?

ist das zu privat? dann nicht. aber wenn nciht, dann würd ich mich über eine antwort von dir sehr freuen.

fritzi

Gefällt mir

Anzeige
M
megan_12750002
28.09.02 um 10:20

Liebe Fritzi!
Muß hier doch auf die Schnelle nochmal für die Mutterschaft in die Bresche springen...

Weißt Du, jeder sieht das Mutter-sein anders und jeder hat eine andere Art, damit umzugehen, Kinder zu haben.

Ich gehöre nicht zur Fraktion der Glucken-Mamis und aus mir wird auch in diesem Leben keine mehr!
Dennoch liebe ich meine Kinder abgöttisch und würde sie um nichts in der Welt hergeben.

Meine Schwangerschaften haben nur wenig Spuren an meinem Körper hinterlassen.
Bei beiden Kindern habe ich zwei Wochen nach deren Geburt weniger gewogen, als zuvor.
Wenn man auf seinen Körper achtet, muß man nicht anschließend wie eine Drangtonne durch die Gegend laufen!

Zugegebenermaßen sind die ersten zwei/drei Jahre mit einem kleinen Kind so anstrengend, daß das Liebesleben ein wenig daruter leidet - aber man selbst leidet ja nicht darunter, weil beide Elternteile abends einfach zu müde sind, um sich darüber noch Gedanken zu machen. ggg
Aber auch in diesen ersten Jahren gibt es, trotz des Stillens, der Müdigkeit und den weniger gewordenen Gelegenheiten immer wieder schöne Erlebnisse dieser Art.
Außerdem hat man Großeltern und Freunde, die Kinder selbst haben Freunde, bei denen sie mal übernachten können, damit Mama und Papa mal wieder Zeit für eine Orgie haben!
Denn auch, wenn die Kinder das wichtigste im Leben sind, kann man die Verantwortung immer mal einen Tag abgeben und sich den anderen wichtigen Dingen im Leben ausgiebig widmen.

Bei uns waren auch sämtliche Aktivitätenn und Reisen nie ein Problem.
Meine Kinder sind von klein auf daran gewöhnt, mitzukommen. Dadurch haben sie sich daran gewöhnt, mit anderen Menschen auszukommen und sich in fremder Umgebung anzupassen und zurechtzufinden.
Alles eine Frage der Organisation und der Gewöhnung!

Aber auch, wenn alles prinzipiell geht, sollte man sich erst zu Kindern entschließen, wenn man sie wirklich haben möchte.
Wenn Du Dich jetzt Deinem Partner zuliebe "breitschlagen"läßt, fehlt Dir der eigene Wunsch und Du wirst die Dinge, die Du aufzählst, wirklich als Belastung empfinden.
Wenn Du selbst das Kind haben möchtest, siehst Du vieles einfach lockerer.

Aber ich denke, Du hast ja mit Deiner Entscheidung auch noch gaaaaaaaaanz viel Zeit.
Genieße doch jetzt erstmal alles, was Du hast!

Liebe Grüße, harter Kern

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers
Anzeige