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Liebeskummer, warum wird das Herz krank?

28. Oktober 2005 um 19:04

Ich (39) habe vor 2 Jahren meinen Traummann (30) im Internet kennengelernt. Nach anfänglichen Entfernungsschwierigkeiten hat er nach einem dreiviertel Jahr seine 650 km entfernte Heimat verlassen. Hat für mich alles aufgegeben, auch den Job. Da er genaue Vorstellungen von seiner künftigen Arbeit hatte, war er ein Jahr lang Zuhause. Wir hatten eine Traumzeit, voller Liebe, Harmonie - einfach perfekt, wir verstehen uns wortlos, haben die gleiche Wellenlänge. Dann bekam er ein Angebot für 1 Jahr ins Ausland zu gehen, danach zurückzukehren und in der Nähe zu arbeiten. Der Entschluß, dies zu tun, war für uns beide schwer. Aber, da er sehr jung ist, sahen wir es als Chance. Der Abschied war schwer, dennoch waren wir davon fest überzeugt, die Trennung zu überwinden und nach einem Jahr wieder normal zu leben. Wir haben uns im Schnitt alle 4 Wochen besucht, mehrmals täglich miteinander telefoniert. Die Worte Traumfrau, wir werden heiraten, ich möchte immer bei dir sein dürfen usw. usw. die ganze Palette eben standen an der Tagesordnung, er war absolut verrückt nach mir. Nach 3 Monaten spürte ich eine Veränderung, die Anrufe wurden weniger, die Komplimente und Schwüre ebenso. Dennoch betonte er ständig seine Liebe zu mir und er wär der festen Überzeugung, dass wir es schaffen. Eine Andere steckt nicht dahinter! Ich habe aber mitbekommen, dass er kaum noch einen Abend zu Hause war und dass sehr sehr viel Alkohol floss, in diesem Land wird viel Alkohol konsumiert und da er in der Richtung etwas vorbelastet ist, habe ich mir riesige Sorgen gemacht. Habs ihm gesagt, aber nicht ständig auf ihn eingeredet. Eine Party jagte wirklich die andere und er hatte kaum noch Zeit für mich, wenn dann sprach er lallend ins Telefon. Er hat mich sehr vernachlässigt.

Dieser Lebenswandel belastete unsere Beziehung enorm. Ich hatte aufrichtige Angst um ihn. Nun, an diesem WE, an dem meine Tochter 9 wird, wollte er eigentlich kommen. Doch es deutete schon alles darauf hin, dass er es nicht tut. Er sprach von einer Zeit, die er jetzt dringend für sich bräuchte, um nachzudenken, was aus ihm wird. Sonst findet er keine Zeit, weil dort ständig was los ist. (Ich bin traurig, weil es grad nun unser langes Besuchswochenende ist und die Kleine Geburtstag hat, sie hat ihn auch sehr ins Herz geschlossen). Ich wollte am WE ernsthaft mit ihm sprechen, wie wir gemeinsam unsere Beziehung wieder in den Griff bekommen und wie er sein Alk-Problem lösen kann, dass wir doch unsere Probleme zusammen lösen müssen. Er will aber allein sein. Er meint nur, er hat ständig die Angst was zu verpassen, im gleichen Atemzug sagt er aber, dass er mich liebt und dass er einem Menschen noch nie so nah gestanden hat, wir wären seelenverwandt u. u. u.

Ich hatte kein Verständnis für seine Entscheidung und habe ihm gesagt, dass meine Kraft am Ende wäre, um um ihn zu kämpfen, die Beziehung wäre für mich beendet. Weil ich den Eindruck habe, er denkt nur an sich und setzt nur seine Interessen durch. Ich kann nicht verstehen, dass ich so brutal den Schlussstrich ziehe. Und ich kann nicht verstehen, dass er mich so hängen lässt und die Kleine. Er andererseits glaubt nicht daran, dass die Beziehung zu Ende ist, er meldet sich einfach, wenn er zu sich gefunden hat und glaubt, dass ich ihn dann wieder mit offenen Armen empfange. Aber meine Gefühle gehen auch kaputt dabei.

Was geht in einem Mann vor? Könnt ihr das nachvollziehen? Habe ich mich richtig verhalten? Es tut so weh, zu wissen, dass eine Beziehung zu Ende geht, wo doch die Liebe beiderseitig noch da ist.

Hängt es vielleicht damit zusammen, dass er noch so jung ist? Aber eine gewisse Reife kann ich doch mit 30 Jahren auch schon erwarten? Er will reisen, Partyleben, spontan sein (das kann ich nicht mit einem schulpflichtigen Kind), dabei ist es nicht so, dass wir ständig zu Hause hocken, wir haben stets was unternommen.

Wie erkläre ich es meiner Tochter? Sie liebt ihn auch und hat sich gefreut, das gibt bestimmt Tränen.

Danke fürs Lesen!

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28. Oktober 2005 um 19:34

Hallo
Ich weiss natürlich nicht, ob das am Alter liegt. Aber ich kann mir vorstellen, dass er jetzt, da er weg ist und dadurch etwas an Distanz da ist, eben ins Grübeln kommt. Gleiche Wellenlänge, Seelenverwandtschaft das glaube ich sofort. Reicht das für eine langfristige engagierte Beziehung oder eine Ehe? Ich habe keine Ahnung, stelle mir einfach vor, dass er sich das jetzt vielleicht fragt. Sich fragt, was ist, wenn die erste Verliebtheit vorbei ist (ist sie ja noch nicht, oder?). Sich fragt, ob er die Verantwortung für ein Kind, das bald schon im Teenageralter ist, übernehmen will und kann. Ich weiss ja nicht ob er sich so was wirklich fragt, ich könnte es mir einfach vorstellen. Ich weiss auch nicht, ob man das dahingehend interpretieren kann, dass er nur an sich denkt und seine Interessen durchsetzt wie du schreibst.

Na ja, dass du Schluss gemacht hast, wirst du dir wohl überlegt haben. Vielleicht ist es besser so, wer weiss das schon (ich hätte es wohl nicht gemacht). Wenn du dir so sehr sicher bist und er sich nicht, ist das natürlich eine schwierige Situation.

Kann er vielleicht mit deiner Tochter telefonieren und ihr erklären, dass er eben einfach nicht kommen kann. Kann er ihr wenigstens ein Geschenk schicken? Oder ist die Trennung für die definitiv?

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28. Oktober 2005 um 19:35
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo
Ich weiss natürlich nicht, ob das am Alter liegt. Aber ich kann mir vorstellen, dass er jetzt, da er weg ist und dadurch etwas an Distanz da ist, eben ins Grübeln kommt. Gleiche Wellenlänge, Seelenverwandtschaft das glaube ich sofort. Reicht das für eine langfristige engagierte Beziehung oder eine Ehe? Ich habe keine Ahnung, stelle mir einfach vor, dass er sich das jetzt vielleicht fragt. Sich fragt, was ist, wenn die erste Verliebtheit vorbei ist (ist sie ja noch nicht, oder?). Sich fragt, ob er die Verantwortung für ein Kind, das bald schon im Teenageralter ist, übernehmen will und kann. Ich weiss ja nicht ob er sich so was wirklich fragt, ich könnte es mir einfach vorstellen. Ich weiss auch nicht, ob man das dahingehend interpretieren kann, dass er nur an sich denkt und seine Interessen durchsetzt wie du schreibst.

Na ja, dass du Schluss gemacht hast, wirst du dir wohl überlegt haben. Vielleicht ist es besser so, wer weiss das schon (ich hätte es wohl nicht gemacht). Wenn du dir so sehr sicher bist und er sich nicht, ist das natürlich eine schwierige Situation.

Kann er vielleicht mit deiner Tochter telefonieren und ihr erklären, dass er eben einfach nicht kommen kann. Kann er ihr wenigstens ein Geschenk schicken? Oder ist die Trennung für die definitiv?

Hallo nochmal
... ist die Trennung für dich definitiv, soll es natürlich heissen.

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28. Oktober 2005 um 20:34
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo nochmal
... ist die Trennung für dich definitiv, soll es natürlich heissen.

Liebe und Entfernung
Danke erstmal, da wir keinen Kontakt haben, habe ich Angst, dass er glaubt, dass ich meine Tochter vorschicke. Aber so ist es nicht, sie bekommt mein Gefühlstief natürlich auch mit und ist verunsichert und fragt grad deshalb besonders oft nach ihm.

Ob die Beziehung definitiv zu Ende ist weiß ich nicht. Aber vor seinem Herzug vor 1,5 Jahren befand ich mich in der gleichen Situation. Da hat er sich eine Denkpause zu meinem Geburtstag (das war an Ostern) genommen und ist auch nicht gekommen. Plötzlich 5 Tage später (in denen ich sehr sehr viel durchmachte) fing er an um mich zu kämpfen und hat kurzentschlossen seine Arbeit gekündigt, alles aufgegeben und ist zu uns gezogen. Jetzt ist es die gleiche Situation. Er nimmt sich in unmöglichen Situationen seine Aus-Zeit und ich hab Angst, dass wenn er nun wieder ankommt, ein 3. Mal vorprogrammiert ist.

Ich versteh es einfach nicht!

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28. Oktober 2005 um 21:55
In Antwort auf bella19661

Liebe und Entfernung
Danke erstmal, da wir keinen Kontakt haben, habe ich Angst, dass er glaubt, dass ich meine Tochter vorschicke. Aber so ist es nicht, sie bekommt mein Gefühlstief natürlich auch mit und ist verunsichert und fragt grad deshalb besonders oft nach ihm.

Ob die Beziehung definitiv zu Ende ist weiß ich nicht. Aber vor seinem Herzug vor 1,5 Jahren befand ich mich in der gleichen Situation. Da hat er sich eine Denkpause zu meinem Geburtstag (das war an Ostern) genommen und ist auch nicht gekommen. Plötzlich 5 Tage später (in denen ich sehr sehr viel durchmachte) fing er an um mich zu kämpfen und hat kurzentschlossen seine Arbeit gekündigt, alles aufgegeben und ist zu uns gezogen. Jetzt ist es die gleiche Situation. Er nimmt sich in unmöglichen Situationen seine Aus-Zeit und ich hab Angst, dass wenn er nun wieder ankommt, ein 3. Mal vorprogrammiert ist.

Ich versteh es einfach nicht!

Hallo Bella
Ich verstehe es auch nicht, weil ich ganz anders ticke als er... (glücklicherweise, darf man da wohl sagen).

Kürzlich habe ich mich mal mit jemandem unterhalten, die ein klein wenig ähnlich tickt wie dein Freund. Ist der Mann von eine Freundin von mir, ich war ganz baff, dass der so ist, wusste ich nicht, zumal ich mit dieser Freundin lange keinen Kontakt mehr hatte. Auf jeden Fall scheint es Männer und Frauen zu geben, die gerade bei solchen Ereignissen (Geburtstage, Weihnachten usw.) unter Umständen einfach aussteigen müssen. Weil solche Feiern keine gewöhnlichen, sondern sehr bedeutungsvolle Tage sind. Und weil ihnen dann einfach alles zuviel wird, weil sie sich dann auf eine Art *eingebunden* sehen, die ihnen die Luft abschnürt. Dann ist erst mal Rückzug angesagt. Nicht weil ihnen alles gleichgültig ist, sondern weil sie offenbar einfach nicht anders können emotional.

Dann ist der Anfall plötzlich vorbei und der Abwesende stürzt herbei und will gleich heiraten oder so was in der Art (oder jemand gibt gleich seine Arbeit auf und zieht woanders hin). Also: von einem Extrem ins andere.

Wie gesagt, ich kann das nicht nachvollziehen, nicht im mindesten. Ich habe keinerlei Idee, warum jemand so ist und so reagiert. Aber es ist offenbar einfach so, dass das gar nicht so selten ist.

Ich finde so was sehr schwierig. Und ich denke schon, dass es wieder vorkommen wird. Aber eines musst du immer im Hinterkopf behalten, egal ob die Beziehung aus ist oder nicht: Das ist sein *Defekt* und es hat nichts mir dir persönlich zu tun! Hilft nicht gerade weiter, aber ich denke, es ist so. Und: Er muss etwas dagegen unternehmen. Oder wenigstens versuchen, mal über seinen Schatten zu springen.

Alles Gute, Zora

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29. Oktober 2005 um 12:10
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo Bella
Ich verstehe es auch nicht, weil ich ganz anders ticke als er... (glücklicherweise, darf man da wohl sagen).

Kürzlich habe ich mich mal mit jemandem unterhalten, die ein klein wenig ähnlich tickt wie dein Freund. Ist der Mann von eine Freundin von mir, ich war ganz baff, dass der so ist, wusste ich nicht, zumal ich mit dieser Freundin lange keinen Kontakt mehr hatte. Auf jeden Fall scheint es Männer und Frauen zu geben, die gerade bei solchen Ereignissen (Geburtstage, Weihnachten usw.) unter Umständen einfach aussteigen müssen. Weil solche Feiern keine gewöhnlichen, sondern sehr bedeutungsvolle Tage sind. Und weil ihnen dann einfach alles zuviel wird, weil sie sich dann auf eine Art *eingebunden* sehen, die ihnen die Luft abschnürt. Dann ist erst mal Rückzug angesagt. Nicht weil ihnen alles gleichgültig ist, sondern weil sie offenbar einfach nicht anders können emotional.

Dann ist der Anfall plötzlich vorbei und der Abwesende stürzt herbei und will gleich heiraten oder so was in der Art (oder jemand gibt gleich seine Arbeit auf und zieht woanders hin). Also: von einem Extrem ins andere.

Wie gesagt, ich kann das nicht nachvollziehen, nicht im mindesten. Ich habe keinerlei Idee, warum jemand so ist und so reagiert. Aber es ist offenbar einfach so, dass das gar nicht so selten ist.

Ich finde so was sehr schwierig. Und ich denke schon, dass es wieder vorkommen wird. Aber eines musst du immer im Hinterkopf behalten, egal ob die Beziehung aus ist oder nicht: Das ist sein *Defekt* und es hat nichts mir dir persönlich zu tun! Hilft nicht gerade weiter, aber ich denke, es ist so. Und: Er muss etwas dagegen unternehmen. Oder wenigstens versuchen, mal über seinen Schatten zu springen.

Alles Gute, Zora

Danke euch allen
... für die hilfreichen Texte, besonders der letzte Text war sehr interessant, zu wissen, dass es auch noch anderen Menschen so geht. Es ist wirklich so, von einem Extrem ins Andere. Für meine Gefühle eine totale Berg- und Talfahrt und da ich ja die Kleine noch hab, ist es für sie nicht anders.

Es ist nur so schwer, denn wenn wir beide problemfrei waren, dann war es die perfekte Beziehung, jeder hat das so bestätigt.

Wünsch mir nur, dass wenn er von seiner Talfahrt zurückkommt, ich immer noch die nötige Stärke und Konsequenz besitze ihn abzuweisen, denn die nächste Talfahrt kommt bestimmt. Es ist schwer eine Beziehung zu beenden, wenn sich beide noch lieben.

Ich weiß auch, mit welchen Gedanken und neuen Impulsen bei mir wieder melden wird. Er wird seinen Auslandsjob abbrechen wollen und wieder zurückkommen wollen. Er ist so davon überzeugt, dass ich dann wieder alle Türen öffne. Er nimmt sich immer die Zeit für sich selbst, wenn die vorbei ist, besinnt er sich seiner tiefen Liebe zu mir. Meine Liebe ist auch groß, doch hinterlässt dieses Hick/Hack auch Wunden. Und ich bin auch diejenige, die Sicherheit braucht, nicht nur für mich auch für mein Kind. Wut und Gefühle mischen sich momentan bei mir, wobei mir die Wut auf ihn mehr gut tut das Alles zu überwinden und durchzustehen.

Danke euch!

Liebe Grüße Bella

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29. Oktober 2005 um 15:54
In Antwort auf bella19661

Danke euch allen
... für die hilfreichen Texte, besonders der letzte Text war sehr interessant, zu wissen, dass es auch noch anderen Menschen so geht. Es ist wirklich so, von einem Extrem ins Andere. Für meine Gefühle eine totale Berg- und Talfahrt und da ich ja die Kleine noch hab, ist es für sie nicht anders.

Es ist nur so schwer, denn wenn wir beide problemfrei waren, dann war es die perfekte Beziehung, jeder hat das so bestätigt.

Wünsch mir nur, dass wenn er von seiner Talfahrt zurückkommt, ich immer noch die nötige Stärke und Konsequenz besitze ihn abzuweisen, denn die nächste Talfahrt kommt bestimmt. Es ist schwer eine Beziehung zu beenden, wenn sich beide noch lieben.

Ich weiß auch, mit welchen Gedanken und neuen Impulsen bei mir wieder melden wird. Er wird seinen Auslandsjob abbrechen wollen und wieder zurückkommen wollen. Er ist so davon überzeugt, dass ich dann wieder alle Türen öffne. Er nimmt sich immer die Zeit für sich selbst, wenn die vorbei ist, besinnt er sich seiner tiefen Liebe zu mir. Meine Liebe ist auch groß, doch hinterlässt dieses Hick/Hack auch Wunden. Und ich bin auch diejenige, die Sicherheit braucht, nicht nur für mich auch für mein Kind. Wut und Gefühle mischen sich momentan bei mir, wobei mir die Wut auf ihn mehr gut tut das Alles zu überwinden und durchzustehen.

Danke euch!

Liebe Grüße Bella

Ich wünsche dir
viel Stärke, weil ich weiß, dass man doch wieder anders reagiert, als man sich vorgenommen hat.
Kenne es aus eigener Erfahrung.

Drück dich...herbstlaub

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29. Oktober 2005 um 16:07
In Antwort auf sarya_12736433

Ich wünsche dir
viel Stärke, weil ich weiß, dass man doch wieder anders reagiert, als man sich vorgenommen hat.
Kenne es aus eigener Erfahrung.

Drück dich...herbstlaub

Danke ...
für das Drücken. Hab wirklich Schiss, dass er mich wieder einlullt, wenn er wirklich zurück kommt. Jetzt würde er hier Arbeit bekommen, wär dann immer noch ne WE-Beziehung, weil der potentielle Job 150 km entfernt liegen, aber er wär am WE da. Aber in einem Jahr, braucht er wieder den Selbstfindungsprozess. Deshalb zwing ich mich auf meine Vernunft, meinen Kopf zu hören. Obwohl ich ständig auf das Läuten des Telefons warte, blöd bin ich, was?

Wenn du es aus eigener Erfahrung kennst, hast du es bereut, nicht stark genug gewesen zu sein?

Lg Bella

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29. Oktober 2005 um 16:58
In Antwort auf bella19661

Danke ...
für das Drücken. Hab wirklich Schiss, dass er mich wieder einlullt, wenn er wirklich zurück kommt. Jetzt würde er hier Arbeit bekommen, wär dann immer noch ne WE-Beziehung, weil der potentielle Job 150 km entfernt liegen, aber er wär am WE da. Aber in einem Jahr, braucht er wieder den Selbstfindungsprozess. Deshalb zwing ich mich auf meine Vernunft, meinen Kopf zu hören. Obwohl ich ständig auf das Läuten des Telefons warte, blöd bin ich, was?

Wenn du es aus eigener Erfahrung kennst, hast du es bereut, nicht stark genug gewesen zu sein?

Lg Bella

Tja, ich glaube dir,
dass du wirklich Angst hast..aber glaub mir, in dem Moment, wo er wieder vor der Türe steht, hast du alles vergessen und deine guten Vorsätze sind über Bord. Ich lese aus deinem Text nämlich heraus, du du sehr verliebt in ihn bist und darum wird dein Herz deinen Verstand (den du jetzt nach etwas Abstand einsetzt) wieder die Oberhand gewinnen.
Wie du vielleicht in meinen Postings gelesen hast, habe ich auch eine WE-Beziehung, die im Moment alles andere als gut läuft. Hab mir sogar für dieses WE eine Auszeit genommen. Er zieht sich zwar nicht zurück, indem er vor mir flüchtet, er zieht sich zurück, wenn er DA ist. Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Im Moment lebe ich noch damit, aber ich weiß nicht, (trotz Liebesbeteuerungen seinerseits) wie lange ich das noch rein seelisch aushalten kann. Ich kann dich so gut verstehen. Im Moment bin ich jedenfalls noch nicht bereit dafür den *einen* Schritt zu gehen. Es tut auf jeden Fall alles sehr weh. Was machen nur die Männer mit uns, dass man nicht mehr rational und vernünftig handeln und denken kann.

bin auch traurig..lG herbstlaub

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29. Oktober 2005 um 17:28
In Antwort auf sarya_12736433

Tja, ich glaube dir,
dass du wirklich Angst hast..aber glaub mir, in dem Moment, wo er wieder vor der Türe steht, hast du alles vergessen und deine guten Vorsätze sind über Bord. Ich lese aus deinem Text nämlich heraus, du du sehr verliebt in ihn bist und darum wird dein Herz deinen Verstand (den du jetzt nach etwas Abstand einsetzt) wieder die Oberhand gewinnen.
Wie du vielleicht in meinen Postings gelesen hast, habe ich auch eine WE-Beziehung, die im Moment alles andere als gut läuft. Hab mir sogar für dieses WE eine Auszeit genommen. Er zieht sich zwar nicht zurück, indem er vor mir flüchtet, er zieht sich zurück, wenn er DA ist. Ich weiß nicht, was schlimmer ist. Im Moment lebe ich noch damit, aber ich weiß nicht, (trotz Liebesbeteuerungen seinerseits) wie lange ich das noch rein seelisch aushalten kann. Ich kann dich so gut verstehen. Im Moment bin ich jedenfalls noch nicht bereit dafür den *einen* Schritt zu gehen. Es tut auf jeden Fall alles sehr weh. Was machen nur die Männer mit uns, dass man nicht mehr rational und vernünftig handeln und denken kann.

bin auch traurig..lG herbstlaub

Weißt du,
das schlimme ist ja, wir haben uns August 2003 im Internet kennengelernt und haben noch am gleichen Abend telefoniert und uns auf Anhieb super verstanden. Es gab keinen Tag, an dem wir nicht telefonierten. Anfang Oktober 2003 hat er mich das erste Mal besucht, ich hatte damals schon am Telefon gemerkt, dass er sehr viel für mich empfindet. Für mich sollte es eine Freundschaft werden, weil er mir viel zu jung war und viel zu weit weg wohnte. Aber er sprühte schon vor Wärme, Herzlichkeit ... als er in der Tür stand. Diese verliebten Augen. Ich habe mich total anstecken und verzaubern lassen, bis auch ich nach dem langen WE total verliebt war. Er hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, so warm, so herzlich, versteht mich wortlos sowas habe ich zuvor noch nie erlebt. Er hat mich während dem arbeitsfreien Jahr z. B. jeden Abend ins Bett gebracht, weil ich früh raus musste ... die tollsten Liebesgesten habe ich erfahren. Und nun das ... da fällt es schon sehr sehr schwer. Gott sei Dank habe ich liebe Freunde, ich geh heut Abend aus und bekomm die nötige Ablenkung. Aber dann werde ich die Nacht wach und habe schlimme Träume ...

Dein Posting habe ich jetzt auch gelesen. Ich finde, sowas, was du erlebst auch grausam. Die Zweifel sind furchtbar, man achtet auf jede Geste ... war es denn schon mal anders?

Ich bin so wütend, dass er mich und die Kleine im Stich lässt, obwohl er geschworen hat, immer für mich dazusein. Gestern Abend schreibt er: "Ich liebe euch alle ... ich muss erstmal alleine dort durch" Ich habe noch nicht mal ein wirkliches Problem erkannt, wo ich nicht helfen kann, wofür er wirklich allein sein muss ...

MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNNER

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29. Oktober 2005 um 17:44
In Antwort auf bella19661

Weißt du,
das schlimme ist ja, wir haben uns August 2003 im Internet kennengelernt und haben noch am gleichen Abend telefoniert und uns auf Anhieb super verstanden. Es gab keinen Tag, an dem wir nicht telefonierten. Anfang Oktober 2003 hat er mich das erste Mal besucht, ich hatte damals schon am Telefon gemerkt, dass er sehr viel für mich empfindet. Für mich sollte es eine Freundschaft werden, weil er mir viel zu jung war und viel zu weit weg wohnte. Aber er sprühte schon vor Wärme, Herzlichkeit ... als er in der Tür stand. Diese verliebten Augen. Ich habe mich total anstecken und verzaubern lassen, bis auch ich nach dem langen WE total verliebt war. Er hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, so warm, so herzlich, versteht mich wortlos sowas habe ich zuvor noch nie erlebt. Er hat mich während dem arbeitsfreien Jahr z. B. jeden Abend ins Bett gebracht, weil ich früh raus musste ... die tollsten Liebesgesten habe ich erfahren. Und nun das ... da fällt es schon sehr sehr schwer. Gott sei Dank habe ich liebe Freunde, ich geh heut Abend aus und bekomm die nötige Ablenkung. Aber dann werde ich die Nacht wach und habe schlimme Träume ...

Dein Posting habe ich jetzt auch gelesen. Ich finde, sowas, was du erlebst auch grausam. Die Zweifel sind furchtbar, man achtet auf jede Geste ... war es denn schon mal anders?

Ich bin so wütend, dass er mich und die Kleine im Stich lässt, obwohl er geschworen hat, immer für mich dazusein. Gestern Abend schreibt er: "Ich liebe euch alle ... ich muss erstmal alleine dort durch" Ich habe noch nicht mal ein wirkliches Problem erkannt, wo ich nicht helfen kann, wofür er wirklich allein sein muss ...

MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNNER

Männer!!!
Eine komische Spezie!! Nie zu verstehen aber man liebt sie! Warum auch immer!

Du bist aber nicht die einzigste der es so geht. Der Verstand sagt nein und das Herz sagt ja. Aber das mit dem "Problem da muss ich erst mal durch, die Phase haben viele Männer ... LEIDER!!!

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29. Oktober 2005 um 18:04
In Antwort auf bella19661

Weißt du,
das schlimme ist ja, wir haben uns August 2003 im Internet kennengelernt und haben noch am gleichen Abend telefoniert und uns auf Anhieb super verstanden. Es gab keinen Tag, an dem wir nicht telefonierten. Anfang Oktober 2003 hat er mich das erste Mal besucht, ich hatte damals schon am Telefon gemerkt, dass er sehr viel für mich empfindet. Für mich sollte es eine Freundschaft werden, weil er mir viel zu jung war und viel zu weit weg wohnte. Aber er sprühte schon vor Wärme, Herzlichkeit ... als er in der Tür stand. Diese verliebten Augen. Ich habe mich total anstecken und verzaubern lassen, bis auch ich nach dem langen WE total verliebt war. Er hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, so warm, so herzlich, versteht mich wortlos sowas habe ich zuvor noch nie erlebt. Er hat mich während dem arbeitsfreien Jahr z. B. jeden Abend ins Bett gebracht, weil ich früh raus musste ... die tollsten Liebesgesten habe ich erfahren. Und nun das ... da fällt es schon sehr sehr schwer. Gott sei Dank habe ich liebe Freunde, ich geh heut Abend aus und bekomm die nötige Ablenkung. Aber dann werde ich die Nacht wach und habe schlimme Träume ...

Dein Posting habe ich jetzt auch gelesen. Ich finde, sowas, was du erlebst auch grausam. Die Zweifel sind furchtbar, man achtet auf jede Geste ... war es denn schon mal anders?

Ich bin so wütend, dass er mich und die Kleine im Stich lässt, obwohl er geschworen hat, immer für mich dazusein. Gestern Abend schreibt er: "Ich liebe euch alle ... ich muss erstmal alleine dort durch" Ich habe noch nicht mal ein wirkliches Problem erkannt, wo ich nicht helfen kann, wofür er wirklich allein sein muss ...

MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNNER

Kenne das sehr gut
mit den Träumen und mit den Zeifeln, die man hat. Man liebt halt und kann leider garnichts dagegen machen. Wenn SIE am Anfang anders waren, so aufmerksam, so voller Liebe, dann ist es sehr schwer, nun den anderen Teil des Partners zu sehen und zu verstehen, dass es da noch einen anderen Teil gibt, den man noch nicht kennt.Mein Freund hat sogar zugegeben, dass Mann sich am Anfang sehr viel Mühe gibt und dann halt eben alles nachläßt. Kann das nicht nachvollziehen. Wenn ich liebe und mein Herz verschenke, dann ändere ich mich nicht nach einem oder zwei Jahren. Ich bin nie ein Schauspieler und spiele dem anderen zu Anfang was vor. Wie ich war, so bin ich auch jetzt noch. Vielleicht waren unsere Freunde ja schon immer so, und man hat es nicht gemerkt oder merken wollen. In meinem Fall hilft ja noch nicht mal reden..er findet das eher lästig. Nur habe ich den Eindruck, je mehr ich mich dann zurückziehe, um so mehr zieht er sich auch zurück...so wie eine Art Trotzigkeit. Ich kann damit garnicht umgehen, aber wie gesagt...das Herzchen.
Meine Tochter merkt auch, dass etwas nicht stimmt, obwohl ich sie da zum größtenteil raushalte. Aber Kinder haben da wohl einen sechsten Sinn. Ich nehme ihn noch in Schutz und erkläre seine aphatische Haltung mit Stress im Job. Die Aussage: Ich muß erstmal alleine dort durch..ist wohl ein Standart Satz bei Männern. Aber wodurch und warum lassen sie sich nicht helfen? Verstehs genau so wenig wie du.

LG herbstlaub

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29. Oktober 2005 um 18:43

Wo doch die liebe noch da ist
Hallo bella,

du hast das, was deinen freund umtreibt gut beschrieben - selbstfindungsprozess - kannst es aber für dich nicht akzeptieren dass er und wie er das macht.
ich kann die art wie dein freund das für sich regelt gut nachvollziehen, sehe aber auch, dass du zur zeit mehr von ihm bräuchtest.
grundsätzlich betrachtet hast du da einen wirklichen schatz, jemand, dem es wichtig zu sein scheint nicht einfach nur die in ihn gesetzten hoffnungen zu erfüllen sondern das was er tut auch tatsächlich und dauerhaft vor sich und allen anderen vertreten zu können.
kann es sein, dass du die sorge hast am ende seines selbstfindungsprozesses nicht mehr in seinem leben vorzukommen?
und ist vieleicht das der grund, dass du den durch den auslandsaufenthalt zwangsläufig gewonnenen abstand jetzt für eine vorsorgliche trennung nutzt um eventuell schlimmerem vorzubeugen?
das was er momentan macht, macht er für sich - nicht gegen dich.
wenn er sich nach dieser phase dir wieder intensiver zuwendet, dann hat er eine weitere entscheidung getroffen, er hat sich mit dem was auf ihn zu kommen wird vertraut gemacht und kann es akzeptieren, eine ältere frau, ein kind das ihn mag, ein leben als familie.
die vision, dass das mit den auszeiten ewig so weiter gehen wird kann ich nicht teilen denn er macht ja fortschritte, entwickelt sich weiter.
aber, da gebe ich dir recht, seine methode klarheit zu gewinnen ist der rückzug.
ich mache das auch so und meine frau kann es gut akzeptieren.

manndel

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29. Oktober 2005 um 22:31
In Antwort auf bella19661

Weißt du,
das schlimme ist ja, wir haben uns August 2003 im Internet kennengelernt und haben noch am gleichen Abend telefoniert und uns auf Anhieb super verstanden. Es gab keinen Tag, an dem wir nicht telefonierten. Anfang Oktober 2003 hat er mich das erste Mal besucht, ich hatte damals schon am Telefon gemerkt, dass er sehr viel für mich empfindet. Für mich sollte es eine Freundschaft werden, weil er mir viel zu jung war und viel zu weit weg wohnte. Aber er sprühte schon vor Wärme, Herzlichkeit ... als er in der Tür stand. Diese verliebten Augen. Ich habe mich total anstecken und verzaubern lassen, bis auch ich nach dem langen WE total verliebt war. Er hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen, so warm, so herzlich, versteht mich wortlos sowas habe ich zuvor noch nie erlebt. Er hat mich während dem arbeitsfreien Jahr z. B. jeden Abend ins Bett gebracht, weil ich früh raus musste ... die tollsten Liebesgesten habe ich erfahren. Und nun das ... da fällt es schon sehr sehr schwer. Gott sei Dank habe ich liebe Freunde, ich geh heut Abend aus und bekomm die nötige Ablenkung. Aber dann werde ich die Nacht wach und habe schlimme Träume ...

Dein Posting habe ich jetzt auch gelesen. Ich finde, sowas, was du erlebst auch grausam. Die Zweifel sind furchtbar, man achtet auf jede Geste ... war es denn schon mal anders?

Ich bin so wütend, dass er mich und die Kleine im Stich lässt, obwohl er geschworen hat, immer für mich dazusein. Gestern Abend schreibt er: "Ich liebe euch alle ... ich muss erstmal alleine dort durch" Ich habe noch nicht mal ein wirkliches Problem erkannt, wo ich nicht helfen kann, wofür er wirklich allein sein muss ...

MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNNER

Hallo bella
Nun zunächst einmal: Das ist kein Männerproblem. Und ich glaube (wie ich schon geschrieben habe), dass er euch nicht im Stich lassen will, sondern einfach nicht anders kann. Das zu glauben oder auch zu wissen ist aber leider kein Trost, du musst wohl auf dich selber schauen.
Was mich mal noch interessiere würde, falls du das hier schreiben magst: Treten diese Rückzugsphasen, in denen du keine Ahnung hast, woran du bist, häufiger auf? Oder eben *nur* einmal pro Jahr? Das interessiert mich unter anderem, weil ich kürzlich auch mit einem Mann zusammen war, der zeitweise total ausgestiegen ist (noch viel extremer als dein Freund, er hat einfach zugeamacht, konnte nicht mal mehr mit mir reden), nur erfolgte das alles (das Hin und Her) in viel kürzeren Zeitabständen, sodass ich gar nicht mehr wusste, wo mir der Kopf steht...
Grüsse, Zora

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30. Oktober 2005 um 8:46
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo bella
Nun zunächst einmal: Das ist kein Männerproblem. Und ich glaube (wie ich schon geschrieben habe), dass er euch nicht im Stich lassen will, sondern einfach nicht anders kann. Das zu glauben oder auch zu wissen ist aber leider kein Trost, du musst wohl auf dich selber schauen.
Was mich mal noch interessiere würde, falls du das hier schreiben magst: Treten diese Rückzugsphasen, in denen du keine Ahnung hast, woran du bist, häufiger auf? Oder eben *nur* einmal pro Jahr? Das interessiert mich unter anderem, weil ich kürzlich auch mit einem Mann zusammen war, der zeitweise total ausgestiegen ist (noch viel extremer als dein Freund, er hat einfach zugeamacht, konnte nicht mal mehr mit mir reden), nur erfolgte das alles (das Hin und Her) in viel kürzeren Zeitabständen, sodass ich gar nicht mehr wusste, wo mir der Kopf steht...
Grüsse, Zora

Hallo Zora,
wie schon erwähnt, sind wir seit über 2 Jahren ein Paar. Das erste halbe Jahr traten diese Rückzugsphasen öfter auf. Er kam dann jedesmal wieder an, wenn er das Gefühl hatte mich zu verlieren oder dass ich mich damit "abfinde" und darüber hinweg kommen möchte. Dann hat er sich wieder bemüht. Wir führten ja damals noch eine Fernbeziehung und er hat sich dann immer per Telefon gemeldet. Er sagte immer, ich nehme/brauche jetzt die Zeit und wenn die vorüber ist würde er mit allen Mitteln um mich kämpfen. So hab ich mich jedesmal wieder "einlullen" lassen. 5 Tage vor meinem Geburtstag 2004 teilte er mir am Telefon mit, dass er nicht kommen würde. 1 Tag nach meinem Geburtstag schickte er mir eine SMS, dass er jetzt alles aufgibt und zu mir zieht. Das hat er dann auch getan. Wir lebten 1 Jahr absolut glücklich zusammen. Bis er dann ins Ausland ging, die ersten 3 Monate verliefen auch noch harmonisch und problemlos. Im 4. Monat merkte ich langsam, dass etwas nicht stimmt und dann kam jetzt das Verlangen nach einer Auszeit.

Was mich jetzt irgendwie stutzig macht (es sind jetzt 3 Tage her), dass es anfängt nicht so weh zu tun. Komm ich drüber weg, weil der Verstand sagt: es funktioniert sowieso nicht? Oder ist es die Hoffnung im Unterbewußtsein, dass er sowieso wieder ankommt, früher oder später?

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30. Oktober 2005 um 11:03
In Antwort auf bella19661

Hallo Zora,
wie schon erwähnt, sind wir seit über 2 Jahren ein Paar. Das erste halbe Jahr traten diese Rückzugsphasen öfter auf. Er kam dann jedesmal wieder an, wenn er das Gefühl hatte mich zu verlieren oder dass ich mich damit "abfinde" und darüber hinweg kommen möchte. Dann hat er sich wieder bemüht. Wir führten ja damals noch eine Fernbeziehung und er hat sich dann immer per Telefon gemeldet. Er sagte immer, ich nehme/brauche jetzt die Zeit und wenn die vorüber ist würde er mit allen Mitteln um mich kämpfen. So hab ich mich jedesmal wieder "einlullen" lassen. 5 Tage vor meinem Geburtstag 2004 teilte er mir am Telefon mit, dass er nicht kommen würde. 1 Tag nach meinem Geburtstag schickte er mir eine SMS, dass er jetzt alles aufgibt und zu mir zieht. Das hat er dann auch getan. Wir lebten 1 Jahr absolut glücklich zusammen. Bis er dann ins Ausland ging, die ersten 3 Monate verliefen auch noch harmonisch und problemlos. Im 4. Monat merkte ich langsam, dass etwas nicht stimmt und dann kam jetzt das Verlangen nach einer Auszeit.

Was mich jetzt irgendwie stutzig macht (es sind jetzt 3 Tage her), dass es anfängt nicht so weh zu tun. Komm ich drüber weg, weil der Verstand sagt: es funktioniert sowieso nicht? Oder ist es die Hoffnung im Unterbewußtsein, dass er sowieso wieder ankommt, früher oder später?

Hallo Bella
Was ich jetzt nicht so ganz verstehe: Du schreibst, er habe jeweils gesagt, er brauche die Zeit und wenn sie vorüber sei würde er wiederkommen und mit allen Mitteln kämpfen.

War das denn immer klar, dass er wiederkommen wird? Ihm?

Dir aber wohl nicht unbedingt, habe ich den Eindruck, denn sonst hättest du dich ja wahrscheinlich damit abfinden können, dass er mal eine Zeitlang aussteigt.

Grüsse, Zora

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30. Oktober 2005 um 11:45
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo Bella
Was ich jetzt nicht so ganz verstehe: Du schreibst, er habe jeweils gesagt, er brauche die Zeit und wenn sie vorüber sei würde er wiederkommen und mit allen Mitteln kämpfen.

War das denn immer klar, dass er wiederkommen wird? Ihm?

Dir aber wohl nicht unbedingt, habe ich den Eindruck, denn sonst hättest du dich ja wahrscheinlich damit abfinden können, dass er mal eine Zeitlang aussteigt.

Grüsse, Zora

Hallo Zora,
für mich war es immer ungewiss. Weil ich ja auch nicht konkret weiß, wo sein Problem liegt. Bisher hat er sich immer besonnen und gesagt, er könnte nicht ohne mich.

Ich hab auch nichts dagegen, dass er mal aussteigt. Aber warum lässt er mich an wichtigen Tagen allein? Wir sehen uns so selten durch seinen Auslandsaufenthalt (ca. 4 wöchentl.) und da kann er sich doch die Zeit zwischendurch nehmen. Sein Flug war gebucht, also keineswegs nachvollziehbar meinerseits.

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30. Oktober 2005 um 11:57
In Antwort auf kaleo_12490902

Wo doch die liebe noch da ist
Hallo bella,

du hast das, was deinen freund umtreibt gut beschrieben - selbstfindungsprozess - kannst es aber für dich nicht akzeptieren dass er und wie er das macht.
ich kann die art wie dein freund das für sich regelt gut nachvollziehen, sehe aber auch, dass du zur zeit mehr von ihm bräuchtest.
grundsätzlich betrachtet hast du da einen wirklichen schatz, jemand, dem es wichtig zu sein scheint nicht einfach nur die in ihn gesetzten hoffnungen zu erfüllen sondern das was er tut auch tatsächlich und dauerhaft vor sich und allen anderen vertreten zu können.
kann es sein, dass du die sorge hast am ende seines selbstfindungsprozesses nicht mehr in seinem leben vorzukommen?
und ist vieleicht das der grund, dass du den durch den auslandsaufenthalt zwangsläufig gewonnenen abstand jetzt für eine vorsorgliche trennung nutzt um eventuell schlimmerem vorzubeugen?
das was er momentan macht, macht er für sich - nicht gegen dich.
wenn er sich nach dieser phase dir wieder intensiver zuwendet, dann hat er eine weitere entscheidung getroffen, er hat sich mit dem was auf ihn zu kommen wird vertraut gemacht und kann es akzeptieren, eine ältere frau, ein kind das ihn mag, ein leben als familie.
die vision, dass das mit den auszeiten ewig so weiter gehen wird kann ich nicht teilen denn er macht ja fortschritte, entwickelt sich weiter.
aber, da gebe ich dir recht, seine methode klarheit zu gewinnen ist der rückzug.
ich mache das auch so und meine frau kann es gut akzeptieren.

manndel

Hallo Manndel,
ich habe deine Antwort irgendwie übersehen und jetzt erst gelesen. Danke, es interessant, wie du mir aus männlicher Sicht alles erklärst. Natürlich habe ich Angst, keine Rolle mehr in seinem Leben zu spielen und du hast auch vollkommen Recht, dass meine Reaktion aus reinem Selbstschutz erfolgt, um wirklich für mich Schlimmeres zu vermeiden.

Aber warum geschieht seine Selbstfindung am Geburtstag meiner Tochter, er weiß, was er ihr bedeutet. Er hat soviel Zeit, die er dort ohne mich ist.

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31. Oktober 2005 um 9:21

Er hat mit meiner Tocher gesprochen ...
... gestern Abend, hab die Nr. im Display gesehen und den Hörer direkt an meine Tochter gegeben. Heut bin ich total durch den Wind. Hab kurz mit ihm gesprochen, war aber sehr reserviert dabei. Er hat nur gesagt, wo er ist und dass er einen Ausflug gemacht hat, er heute zum Geburtstag nochmal anrufen will. Ich möchte die Hoffnung auf das Fortsetzen einer Beziehung unterdrücken, schaff es aber nicht. Kopf und Herz fühlen unterschiedlich. Worauf soll man hören? Er hat mir zum Abschluss des Gesprächs noch einen Kuss durchs Telefon gegeben. Aber nichts dergleichen, was er denkt, plant, fühlt.

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31. Oktober 2005 um 22:05

Hallo Bella
Habe auch deinen anderen Beitrag gelesen, schreibe jetzt doch hier weiter. Es mag hart tönen, aber auch wenn du dir unter einer Auszeit was anderes vorstellst, er gestaltet diese eben wie er möchte. Ich kann deine Enttäuschung sehr gut verstehen. Du hast Erwartungen, die er nicht erfüllen kann oder will oder was auch immer. Ich glaube, du nimmst alles sehr persönlich, als gegen dich gerichtete Aktionen (oder täusche ich mich da? Ich wiederhole mich sowieso, wie ich merke...).

Du hast mal geschrieben, dass du vom Verstand her meinst, dass es nicht funktioniert mit ihm. Meinst du das, weil du eben nie sicher bist, ob er nach seinen Rückzügen wirklich zurückkommt. Oder meinst du das, weil du diese Rückzüge nicht ertragen kannst?

Ich würde nun halt einmal finden, wenn er denn wieder auftaucht, dass du gerne einmal sehr genau wissen möchtest, was da eigentlich in ihm vorgeht. Ich habe den Eindruck, dass er einfach weg ist und dann wieder da und nie sagt, was ihn denn eigentlich zu diesen Rückzügen veranlasst (du bist das, so meine ich, nämlich nicht!). Vielleicht kannst du danach entscheiden, wie es weitergehen soll?

Grüsse, Zora

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31. Oktober 2005 um 22:11
In Antwort auf wendy_12509292

Hallo Bella
Habe auch deinen anderen Beitrag gelesen, schreibe jetzt doch hier weiter. Es mag hart tönen, aber auch wenn du dir unter einer Auszeit was anderes vorstellst, er gestaltet diese eben wie er möchte. Ich kann deine Enttäuschung sehr gut verstehen. Du hast Erwartungen, die er nicht erfüllen kann oder will oder was auch immer. Ich glaube, du nimmst alles sehr persönlich, als gegen dich gerichtete Aktionen (oder täusche ich mich da? Ich wiederhole mich sowieso, wie ich merke...).

Du hast mal geschrieben, dass du vom Verstand her meinst, dass es nicht funktioniert mit ihm. Meinst du das, weil du eben nie sicher bist, ob er nach seinen Rückzügen wirklich zurückkommt. Oder meinst du das, weil du diese Rückzüge nicht ertragen kannst?

Ich würde nun halt einmal finden, wenn er denn wieder auftaucht, dass du gerne einmal sehr genau wissen möchtest, was da eigentlich in ihm vorgeht. Ich habe den Eindruck, dass er einfach weg ist und dann wieder da und nie sagt, was ihn denn eigentlich zu diesen Rückzügen veranlasst (du bist das, so meine ich, nämlich nicht!). Vielleicht kannst du danach entscheiden, wie es weitergehen soll?

Grüsse, Zora

Hallo Zora,
natürlich ist die Angst da, dass er nach dem Rückzug nicht mehr wiederkommt. Und auch die Phase für sich ist schwer. Die ganze Zeit denke ich, lieber zieh ich jetzt den Schluss-Strich, bevor er es tut, dann muss ich nicht die ganze Zeit auf sein "Urteil" warten.

Enttäuscht bin ich jetzt, weil er mir geschrieben/gesagt hat, dass er da jetzt ganz alleine durch muss und eine Bergtour gebucht hat. Und das stimmte eben nicht. Er hat sich auch ausgeheult, dass er nie für sich ist ... durch die Arbeit, das Partyleben usw. - na toll und nun, nun ist er wieder nicht für sich ... so meinte ich das. Seh ich das zu engstirnig?

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31. Oktober 2005 um 22:17
In Antwort auf bella19661

Hallo Zora,
natürlich ist die Angst da, dass er nach dem Rückzug nicht mehr wiederkommt. Und auch die Phase für sich ist schwer. Die ganze Zeit denke ich, lieber zieh ich jetzt den Schluss-Strich, bevor er es tut, dann muss ich nicht die ganze Zeit auf sein "Urteil" warten.

Enttäuscht bin ich jetzt, weil er mir geschrieben/gesagt hat, dass er da jetzt ganz alleine durch muss und eine Bergtour gebucht hat. Und das stimmte eben nicht. Er hat sich auch ausgeheult, dass er nie für sich ist ... durch die Arbeit, das Partyleben usw. - na toll und nun, nun ist er wieder nicht für sich ... so meinte ich das. Seh ich das zu engstirnig?

Engstirnig?
Ich weiss nicht. Das mit der Bergtour ist ja vielleicht komisch, aber gibts da in den Bergen oder Hügeln keine Pubs? Wollte er irgendwo zelten auf irgendeiner Waldlichtung? Hast du dir das so vorgestellt, dass er im stillen Kämmerlein in sich geht? Macht er ja vielleicht auch, nur nicht 24 Stunden am Tag...

Ich vermute, wie ich geschrieben habe, dass du vielleicht eben keine Chance hast, ihn zu verstehen, weil er sich nicht äussert dazu. Oder hat er mal erklärt, wie es ihm dabei denn geht und warum er das Bedürfnis hat, sich von euch abzusondern, speziell an für euch wichtigen Tagen?

Gruss, Zora

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31. Oktober 2005 um 22:21
In Antwort auf wendy_12509292

Engstirnig?
Ich weiss nicht. Das mit der Bergtour ist ja vielleicht komisch, aber gibts da in den Bergen oder Hügeln keine Pubs? Wollte er irgendwo zelten auf irgendeiner Waldlichtung? Hast du dir das so vorgestellt, dass er im stillen Kämmerlein in sich geht? Macht er ja vielleicht auch, nur nicht 24 Stunden am Tag...

Ich vermute, wie ich geschrieben habe, dass du vielleicht eben keine Chance hast, ihn zu verstehen, weil er sich nicht äussert dazu. Oder hat er mal erklärt, wie es ihm dabei denn geht und warum er das Bedürfnis hat, sich von euch abzusondern, speziell an für euch wichtigen Tagen?

Gruss, Zora

Ja, komische Bergtour
er hat mir gesagt, dass er "Zuhause" ist und der Grund warum er nicht zu uns gekommen ist, war, dass er wegfahren wollte, ganz allein für sich.

Er möchte für sich herausfinden wie es weitergeht: mit ihm, beruflich und beziehungstechnisch

Toll, da ist eigentlich alles dabei nur nichts konkretes.

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31. Oktober 2005 um 22:34
In Antwort auf bella19661

Ja, komische Bergtour
er hat mir gesagt, dass er "Zuhause" ist und der Grund warum er nicht zu uns gekommen ist, war, dass er wegfahren wollte, ganz allein für sich.

Er möchte für sich herausfinden wie es weitergeht: mit ihm, beruflich und beziehungstechnisch

Toll, da ist eigentlich alles dabei nur nichts konkretes.

Ciao bella
Tja, das würde ich ihm persönlich jetzt wahrscheinlich nicht besonders übel nehmen, dass er nicht zu Hause war. Er ist vor allem einfach weg, nicht bei euch, nicht am Geburtstag, darum geht es letztlich: Dass er nicht da ist, wo immer er auch ist. Oder?

Ich muss sagen, der Mann ist wahrscheinlich alles andere als einfach zu verstehen. Auf der anderen Seite kann man es ja niemandem übel nehmen, wenn er sich mal überlegen will, wie es denn weitergehen soll. Man könnte unter Umständen sogar sagen, es ist so vielleicht ehrlicher als wenn jemand stets so tut, als sei alles in Butter und dann plötzlich einfach aus einer Beziehung aussteigt (liest man hier im Forum ja auch nicht selten).

Trotzdem würde ich darauf drängen, dass er deutlicher sagt, was mit ihm los ist (nicht während er weg ist oder am Telefon, sondern wenn ihr euch das nächste Mal seht). Weshalb er gerade dann weg sein will oder muss, wenn Geburtstag ist zum Beispiel. Ob dir das dann irgendwie weiterhilft, ist natürlich fraglich. Nur sieht es so eben schon nach irgendwelchen Egotrips aus (ich glaube allerdings nicht, dass es das ist und wenn du das auch nicht glauben sollst, muss er sich einfach mal erklären). Wann seht ihr euch denn wieder? Du müsstest dann insofern konsequent sein, als dass du dich nicht gleich von seinen Zuneigungsbezeugungen einlullen lässt sondern eben auf ein klärendes Gespräch bestehst.

Grüsse, Zora

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31. Oktober 2005 um 22:44
In Antwort auf wendy_12509292

Ciao bella
Tja, das würde ich ihm persönlich jetzt wahrscheinlich nicht besonders übel nehmen, dass er nicht zu Hause war. Er ist vor allem einfach weg, nicht bei euch, nicht am Geburtstag, darum geht es letztlich: Dass er nicht da ist, wo immer er auch ist. Oder?

Ich muss sagen, der Mann ist wahrscheinlich alles andere als einfach zu verstehen. Auf der anderen Seite kann man es ja niemandem übel nehmen, wenn er sich mal überlegen will, wie es denn weitergehen soll. Man könnte unter Umständen sogar sagen, es ist so vielleicht ehrlicher als wenn jemand stets so tut, als sei alles in Butter und dann plötzlich einfach aus einer Beziehung aussteigt (liest man hier im Forum ja auch nicht selten).

Trotzdem würde ich darauf drängen, dass er deutlicher sagt, was mit ihm los ist (nicht während er weg ist oder am Telefon, sondern wenn ihr euch das nächste Mal seht). Weshalb er gerade dann weg sein will oder muss, wenn Geburtstag ist zum Beispiel. Ob dir das dann irgendwie weiterhilft, ist natürlich fraglich. Nur sieht es so eben schon nach irgendwelchen Egotrips aus (ich glaube allerdings nicht, dass es das ist und wenn du das auch nicht glauben sollst, muss er sich einfach mal erklären). Wann seht ihr euch denn wieder? Du müsstest dann insofern konsequent sein, als dass du dich nicht gleich von seinen Zuneigungsbezeugungen einlullen lässt sondern eben auf ein klärendes Gespräch bestehst.

Grüsse, Zora

Hallo Zora,
er hat den Flug gebucht, um am Geburtstag "seiner kleinen Freundin" dazusein. Sie hat es sich von ihm zum Geburtstag gewünscht und er hat es versprochen. Natürlich habe ich mich auch auf das lange WE gefreut, weil wir uns ja nicht grad häufig sehen.

Ich wäre Mitte November bei ihm, der Flug ist gebucht.

Er hat einen Tag bevor, der Flug ging abgesagt. Abends rief er mich dann an und meinte "ich kann das nicht", wir haben lange geredet. Zum Schluss meinte ich, ja was heißt das nun und er "nein, ich komme doch nicht".

Mal sagt er, ich weiß jetzt was ich will, dann heißt es wieder, ich brauch Ruhe zum nachdenken, bin mir doch nicht so sicher und das wechselt halt.

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31. Oktober 2005 um 22:59
In Antwort auf bella19661

Hallo Zora,
er hat den Flug gebucht, um am Geburtstag "seiner kleinen Freundin" dazusein. Sie hat es sich von ihm zum Geburtstag gewünscht und er hat es versprochen. Natürlich habe ich mich auch auf das lange WE gefreut, weil wir uns ja nicht grad häufig sehen.

Ich wäre Mitte November bei ihm, der Flug ist gebucht.

Er hat einen Tag bevor, der Flug ging abgesagt. Abends rief er mich dann an und meinte "ich kann das nicht", wir haben lange geredet. Zum Schluss meinte ich, ja was heißt das nun und er "nein, ich komme doch nicht".

Mal sagt er, ich weiß jetzt was ich will, dann heißt es wieder, ich brauch Ruhe zum nachdenken, bin mir doch nicht so sicher und das wechselt halt.

Uff,
das kommt mir leider einigermassen bekannt vor, dein letzter Satz.

Ja, ich weiss das mit dem Flug und der Absage, hast du mal irgendwo geschrieben.

Was aber kann er denn nicht? Und warum? Hat er das erklärt? Hast du es verstanden?

Ich meine nach wie vor, es kommt ein bisserl darauf an, wie häufig solche Situationen eintreffen. Einmal pro Jahr, damit könnte ich wahrscheinlich leben. Wenn ich wirklich nachvollziehen könnte, warum es eigentlich geht. Und wie schon einmal geschrieben: ich denke, dass solche Situationen immer wiederkehren können. Du musst letztlich für dich wissen, ob es für dich geht oder eben nicht.

Ich muss jetzt schlafen gehen. Schreibe dir morgen oder übermorgen mal eine private Nachricht (du bist ja fast so etwas wie eine Leidensgenossin, auch wenn in meinem Fall die Beziehung zu Ende ist, allerdings erst seit 4 Wochen).

Ciao, Zora

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1. November 2005 um 7:54
In Antwort auf wendy_12509292

Uff,
das kommt mir leider einigermassen bekannt vor, dein letzter Satz.

Ja, ich weiss das mit dem Flug und der Absage, hast du mal irgendwo geschrieben.

Was aber kann er denn nicht? Und warum? Hat er das erklärt? Hast du es verstanden?

Ich meine nach wie vor, es kommt ein bisserl darauf an, wie häufig solche Situationen eintreffen. Einmal pro Jahr, damit könnte ich wahrscheinlich leben. Wenn ich wirklich nachvollziehen könnte, warum es eigentlich geht. Und wie schon einmal geschrieben: ich denke, dass solche Situationen immer wiederkehren können. Du musst letztlich für dich wissen, ob es für dich geht oder eben nicht.

Ich muss jetzt schlafen gehen. Schreibe dir morgen oder übermorgen mal eine private Nachricht (du bist ja fast so etwas wie eine Leidensgenossin, auch wenn in meinem Fall die Beziehung zu Ende ist, allerdings erst seit 4 Wochen).

Ciao, Zora

Hallo Zora,
es kommt, wie es kommen musste. Hab heut morgen um 7 Uhr ne Nachricht bekommen, dass er zu mir möchte, dass er dort unter die Räder kommt, dass alles blöd ist ohne mich.

Ich weiß nicht, was ich fühle. Ist es das Festhalten an alte schöne Zeiten? Auf jeden Fall, habe ich keine Luftsprünge gemacht, als ich die Nachricht gelesen hab. Die Aktion gestern Abend war für mich wie ein Schlag ins Gesicht.

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1. November 2005 um 8:30

Siehst du,
genau das frag ich mich auch. Warum macht er es nicht mit sich aus, in den 3-6 Wochen, wo wir nicht zusammen sind?

Damals war es genauso, einen Tag nach meinem Geburtstag, zu dem er nicht kam, wurde er einsichtig, hat sein Leben verändert. Jetzt einen Tag nach dem Geburtstag meinter Tochter, kommt er auch wieder an.

Wann kommt das nächste Ding?

Wir reden viel. Doch noch am gleichen Abend, wenn er die nächste Einladung zur Party bekommt, verfällt er in sein altes Muster. Obwohl er selber von sich aus sagt, es tut ihm nicht gut. Er kann nicht stark genug sein oder es ist tatsächlich schon eine Sucht da.

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1. November 2005 um 10:16
In Antwort auf bella19661

Hallo Zora,
es kommt, wie es kommen musste. Hab heut morgen um 7 Uhr ne Nachricht bekommen, dass er zu mir möchte, dass er dort unter die Räder kommt, dass alles blöd ist ohne mich.

Ich weiß nicht, was ich fühle. Ist es das Festhalten an alte schöne Zeiten? Auf jeden Fall, habe ich keine Luftsprünge gemacht, als ich die Nachricht gelesen hab. Die Aktion gestern Abend war für mich wie ein Schlag ins Gesicht.

Hi Bella
Habe eine PN geschickt. Ciao, Zora

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