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Liebesfrust statt Liebeslust - irgendwie steht mein Karma oder sonstwas mir im Weg....

29. April 2009 um 20:13

Hallo zusammen,

also im Moment frage ich mich wieso mein Leben eine einzige Baustelle ist...gerade mein Liebesleben ist gepflastert davon.

Die letzten Männer in meinem Leben waren allesamt Klogriffe, die einen mehr, die anderen weniger...

Irgendwie denke ich zur Zeit, dass ich so ein negatives Karma auf mich geladen haben muss, dass das nun alles der Dank dafür ist.

'Eigentlich ziehe ich Männer an wie Motten das Licht, ich werde öfters angesprochen, sie zeigen Interesse und schwupps, zeige ich nur ein wenig Nähe und Offenheit, dann kommt der allen bekannte Rückzug. Sie melden sich nicht, gehen auf Abstand oder gleich zurück in den Schoß ihrer (Ex-)Freundinnen.

Selbst die Männer die mich mögen und toll finden, selbst denen wird es auf die Dauer zu anstrengend mit mir. Der letzte Mann in denen mich echt verliebt hatte, der meinte, dass er mich echt gerne mögen würde, er gerne Zeit mit mir verbrächte, aber dass er einfach nicht mit mir kann. Ich sei zu fordernd, würde ihn ständig kritisieren, an ihm meckern. Seine Nerven würden bei mir kaputtgehen. Nach mir will er nun überhaupt nichts mehr von Frauen wissen. So lieb er mich auch hätte, so wenig könne er mit mir zusammen sein

Ich verstehe es nicht. Ich bin kein besonderes schwieriger Mensch, ich bin weder hässlich, noch dick, noch sonstwas. Ich sehe nicht schlecht aus, bin gebildet, war nie sonderlich unbeliebt oder ein Außenseiter.
Ich bin vielleicht ironischer und sarkastischer als meine Mitmenschen. Und ich sage öfters was bevor ich darüber nachdenke. Aber andersrum bin ich für die Menschen in meinem Umfeld da. Ich sprühe vielleicht nicht vor Herzenswärme und werde langsamer warm mit jemandem als andere, aber meine Freunde können sich auf mich verlassen. Das wissen sie...

Ich frage mich was ich falsch mache...vielleicht habt ihr ein paar Tipps oder euch geht es ähnlich. Denn im Moment belastet mich das irgendwie doch ganz schön. Überall verliebte Paare und ich bin und bleibe alleine...

LG, LH

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29. April 2009 um 22:56

Du schreibst,
du seist kein besonders anstrengender Mensch - aber ein Bekannter sagt dir offen, dass er keine Beziehung mit dir eingehen will, weil er dich als sehr fordernd und kritisch empfindet. Dein eigener Wortlaut ist sogar: "Selbst die Männer die mich mögen und toll finden, selbst denen wird es auf die Dauer zu anstrengend mit mir. "
Klafft da eventuell eine Lücke zwischen Fremd-und Eigenwahrnehmung? ("Ich empfinde mich nicht als anstrengend, aber offensichtlich empfinden mich andere als anstrengend") Das soll überhaupt nicht böse, sondern nur als Denkanstoß gemeint sein!
Wenn ich mir deine Selbstbeschreibungen so ansehe - negatives Karma, fordernd, mäkelnd, kritisch, ironisch, sarkastisch, distanziert - in der Summe kann man das durchaus als "anstrengend" bezeichnen
Du hast sicher viele tolle Eigenschaften, das zeigt sich ja auch darin, dass deine Freunde dich schätzen, aber es hört sich so an, als ob du dir selbst im Weg stehst. Vielleicht hast du mal eine negative Erfahrung gemacht, und dir seitdem einen Schutzpanzer aus Sarkasmus und einer überkritischen Art (und vielleicht ein bißchen Selbstmitleid --> "Ich habe so ein negatives Karma auf mich geladen") zugelegt. Das kann schon abschreckend wirken. Man kann aber daran arbeiten, offener zu werden und sich selbst und andere milder und großzügiger zu beurteilen.


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30. April 2009 um 10:34

Sarkasmus ist nicht jedermanns Ding, übrigens bei Frauen
auch nicht.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du übertreibst mit Deiner Ironie und Deinem Sarkasmus. Was für Dich lustig und hipp ist, muss auf den anderen nicht zutreffen, im Gegenteil, der andere könnte sich auch verletzt fühlen damit.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr sarkastische Menschen immer mehr sarkastisch werden und man nahezu kein normales Gespräch ohne Ironie führen kann. Eine solcher Mensch war ich.

Ich hab dann zu jedem Satz die passende ironische Antwort gehabt und zu jeder Geschichte den passenden Sarkasmus- bin mir aber im Grunde als herzensguter Mensch vorgekommen, der keiner Fliege etwas zu leide tun könnte. Aber DAS was ich mit meiner Art *anrichten* könnte, war mir auch nicht bewusst und wenn, hab ich mir eher gedacht, wenn der oder die das nicht aushaltet, dann tschüss.
Ist irgendwie ein sehr egoistisches Verhalten und der Kreislauf beginnt, wenn Du nicht damit aufhörst. Ironie und Sarkasmus kann eine Würze sein, aber es kann aus einem auch einen äußerst schwierigen Menschen machen, auf den man dann keine Lust mehr hat.

Im Gegenzug hoffe ich heute, ein gesundes Mittelmass gefunden zu haben, ein bißchen Ironie oder auch sarkastisch sein ok, aber nicht ständig und immer. Du magst nicht glauben, WAS Du für eine Wirkung auf andere machst.
Wäre Dir das bewusst, tätst Du ganz schön schauen.

Also Du Hübsche schlanke, reiss Dich mal am Riemen.

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