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Lieber wegschmeißen als kämpfen

13. März 2016 um 9:59

Aber woran liegt es?

Zu müde Dinge anzusprechen...
Zu kaputt für Diskussionen...
Keine Hoffnungen das es sich lohnt...
Zu oft enttäuscht in der Vergangenheit...
Zuversicht, auf das es sich auszahlt, schwindet...

Oder einfach eine neue Mode der heutigen Gesellschaft?

Im Nachhinein betrachtet hätte ich vieles heilen können, mit der richtigen Aussprache usw..
Ich fühlte mich jedoch nicht in der Lage.
Es erschien einfacher zu sagen passt nicht, weg damit. Hart ausgedrückt.

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13. März 2016 um 10:16

Das
ist unsere heutige Wegwerfgesellschaft oder in der Wirtschaft das "hire&fire".
Gefühle spielen doch schon lange keine Rolle mehr.

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13. März 2016 um 10:23

Den "einen Versuch noch" ist es immer wert
Setzt Dir selbst ein Ultimatum.
"Ich versuch das jetzt noch 3 Monate lang und am 1. 7. schaue ich, ob es sich lohnt, aber bis dahin gebe ich alles"

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13. März 2016 um 15:22


Seh ich genauso

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13. März 2016 um 15:25

Das stimmt so nicht.
Das Vitamin B12 wird ausschließlich (!) von Bakterien, die AUF dem Gemüse leben, produziert. Man nimmt es also nur durch ungewaschenes Gemüse auf.
Deshalb haben ja Veganer so ein Problem mit B12- weil wir es hauptsächlich durch Fleisch aufnehmen, nicht durch Gemüse (eben weil wir es waschen).
Also, liebe Luna... wenn man keine Ahnung hat

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13. März 2016 um 15:33

Pha.. Wenn ich das schon höre!!
"Heute geht es doch gar nicht mehr um Gefühle..."
"Früher waren die Leute noch bereit, was für ihre Beziehung zu GEBEN"
"Heute wird alles einfach gleich weggeworfen, früher hat man es repariert"

Leute, es ist genau umgekehrt- warum kapiert das denn keiner? Früher waren Mann und Frau voneinander ABHÄNGIG. Sie mussten einen Partner finden, um ein vollwertiges Leben führen zu können (Frau ermöglicht Familie, Mann ermöglicht Wohlstand).
Das heißt, früher musste man quasi in einer Beziehung sein, denn Männer konnten nicht, was Frauen konnten und Frauen konnten nicht, was Männer konnten. Da ging es überhaupt nicht um Gefühle oder um die große Liebe oder darum, was ganz, ganz tolles zu erkennen und zu reparieren. Es ging darum, dass beide keine andere Wahl hatten.

Dann passierte die Emanzipation- d.h. Männer und Frauen können plötzlich beides (ein Mann kann plötzlich den Haushalt schaukeln und eine Frau Karriere machen, wenn sie will). Und "Familie" ist nicht mehr alles im Leben, man kann auch anders Erfüllung finden. Also, was passiert jetzt? Genau, man BRAUCHT sich gegenseitig nicht mehr, sondern eine Beziehung ist etwas, dass man WILL, also ein Bonus. Und wenn dieser Bonus mehr Ressourcen kostet als er einem einbringt, ist es absolut nur verständlich, dass das Ganze nichts bringt.
Tatsächlich sind wir quasi das erste mal in der Geschichte in der Lage, Beziehungen zu 100% wegen Gefühlen zu führen- wenn diese nicht mehr da sind, haben wir die Freiheit, die Beziehung zu beenden. Beziehung aus wahrer Liebe- das gibt es streng genommen erst seit der Generation X (Ausnahmen hat es natürlich immer gegeben!)

Es ist nicht so schlimm, wie alle tun- im Gegenteil. Wenn man heutzutage eine Beziehung nicht mehr WILL, dann kann man sie beenden. Das ist doch was schönes?!
(Außer für Menschen, die nicht alleine sein können- aber daran muss in unserer modernen Gesellschaft eben gearbeitet werden).

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13. März 2016 um 16:21

Liebe Hurra!
Sind diese Zeilen von Dir? Ich werde versuchen, Dir mit einem Gedicht zu antworten, das erscheint mir leichter und effizienter:

Jede Sekunde des Lebens
ist kostbar wie ein Juwel,
selbst dann,
wenn unsere Zeit begrenzt ist.
So ist es diese Zeit,
an all das zu denken,
was uns die Vergangenheit lehrte.
Doch haben wir nichts gelernt.

Wir leben in der Stadt,
auf dem Land,
doch irgendwie sind wir bereits tot,
mit unsren nichtssagenden Gesichtern.
Wir sind Patienten
in einem maroden Bunker,
eingesperrt und ausgesperrt zugleich.
Und
dieser Bunker,
mit seinen tausend Anstrichen
und seinen tausend Fenstern,
gibt es schon lange nicht mehr.
Wenn alles vorbei ist,
grinsen wir uns gegenseitig an,
und warten auf die Sekunden des Lebens,
die kostbar wie Juwelen sind ...


Liebe Grüße,

lib



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13. März 2016 um 18:21
In Antwort auf specialedition

Pha.. Wenn ich das schon höre!!
"Heute geht es doch gar nicht mehr um Gefühle..."
"Früher waren die Leute noch bereit, was für ihre Beziehung zu GEBEN"
"Heute wird alles einfach gleich weggeworfen, früher hat man es repariert"

Leute, es ist genau umgekehrt- warum kapiert das denn keiner? Früher waren Mann und Frau voneinander ABHÄNGIG. Sie mussten einen Partner finden, um ein vollwertiges Leben führen zu können (Frau ermöglicht Familie, Mann ermöglicht Wohlstand).
Das heißt, früher musste man quasi in einer Beziehung sein, denn Männer konnten nicht, was Frauen konnten und Frauen konnten nicht, was Männer konnten. Da ging es überhaupt nicht um Gefühle oder um die große Liebe oder darum, was ganz, ganz tolles zu erkennen und zu reparieren. Es ging darum, dass beide keine andere Wahl hatten.

Dann passierte die Emanzipation- d.h. Männer und Frauen können plötzlich beides (ein Mann kann plötzlich den Haushalt schaukeln und eine Frau Karriere machen, wenn sie will). Und "Familie" ist nicht mehr alles im Leben, man kann auch anders Erfüllung finden. Also, was passiert jetzt? Genau, man BRAUCHT sich gegenseitig nicht mehr, sondern eine Beziehung ist etwas, dass man WILL, also ein Bonus. Und wenn dieser Bonus mehr Ressourcen kostet als er einem einbringt, ist es absolut nur verständlich, dass das Ganze nichts bringt.
Tatsächlich sind wir quasi das erste mal in der Geschichte in der Lage, Beziehungen zu 100% wegen Gefühlen zu führen- wenn diese nicht mehr da sind, haben wir die Freiheit, die Beziehung zu beenden. Beziehung aus wahrer Liebe- das gibt es streng genommen erst seit der Generation X (Ausnahmen hat es natürlich immer gegeben!)

Es ist nicht so schlimm, wie alle tun- im Gegenteil. Wenn man heutzutage eine Beziehung nicht mehr WILL, dann kann man sie beenden. Das ist doch was schönes?!
(Außer für Menschen, die nicht alleine sein können- aber daran muss in unserer modernen Gesellschaft eben gearbeitet werden).


bisschen krass geschrieben, aber so in etwa sich das auch...

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14. März 2016 um 7:41

...
Ich bin nicht hier um dafür eine Ausrede zu finden. Ansonsten hätte ich dem ganzen Kram wohl kaum ein Fragezeichen hintergesetzt.

Mit 'neue Mode der Gesellschaft' geht meine Interpretation eher in die von specialedition.
So habe ich das ganze noch nicht betrachtet.
Eher als Schande & Verderben für mich.
Mein Ziel war es eigentlich nicht zig Beziehungen zu führen, bis es am Ende dann mal endlich klappt.
Entweder ich schaue mir einfach noch die falschen Leute aus & merken dann schnell ups wird nichts.
Oder man lernt erst mit der Anzahl was man wirklich will und worauf es einem persönlich ankommt.
Ich finde dieses Verhalten aber schade von mir.....ich weiß einfach nicht woher diese Müdigkeit oder dieses Wegwerfverhalten kommt.
Aber tolle Beiträge hier, danke!!!

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14. März 2016 um 9:19

Ja,
das mag sein. Nehmen wir aber mal an, dass ich gar kein Traumtänzer bin? Was machen wir dann?


lib

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14. März 2016 um 9:23

Es
tut gut, Dich zu lesen.

Liebe Grüße,

lib

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14. März 2016 um 9:28

Nein,
es ist nicht einfach. Die Leute glauben nur, dass es einfach ist. Vielleicht machen sie es sich einfach nur zu einfach, weil es besser ist, den einfachen Weg zu gehen.


lib

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14. März 2016 um 9:49

Das Problem
ist, dass Viele nicht konfliktfähig sind.

Konflikt bedeutet frür sie automatisch Streit und der hat für die Meisten nichts in einer nach außen hin glücklichen Beziehung verloren.

Ich hingegen bin dafür, alles direkt offen anzusprechen und auch mal beim Partner nachzufragen, wie der sich fühlt.
Mein Mann und ich sagen uns alles offen, auch wenn uns was am anderen stört. Nur so kann man sich verbessern, weiterentwickeln.

Auch langjährige Beziehungen haben oft kein Konfliktmanagement gelernt - es gibt lediglich einen immer nachgiebigen Partner.

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