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Liebe zwischen Haustier und Freund

28. Juli 2015 um 15:32 Letzte Antwort: 30. Juli 2015 um 13:06

Hallo zusammen,

eigentlich weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.. und eigentlich weiß ich auch nicht ob mir hier jemand helfen kann...

ich bin mit meinem Freund nun schon fast 2 Jahre zusammen... habe in der Zeit ein 3/4 Jahr "bei ihm gewohnt" (fester Wohnsitz bei Mama aber halt jede Nacht bei ihm geschlafen) und musste da aber raus weil ich selbst das Gefühl hatte ich sterbe innerlich daran.

Wichtig ist: er hat einen Hund (weiblich) und einen Kater. Der Kater ist hierbei eigentlich egal.. aber jetzt fängt mein Problem auch schon an: der Hund.

Am Anfang als wir uns kennengelernt haben war ja noch alles in Butter.. aber je länger wir zusammen waren umso mehr hat sich heraus gestellt wie sehr er diesen Hund eigentlich liebt..

Ich mag Tiere wirklich sehr gerne.. aber ich komme einfach nicht mit der Situation zwischen ihm und dem Hund klar.. er gibt mir das Gefühl wenn der Hund da ist interessiert er sich nur für ihn.
Ich bin berufstätig.. er leider nicht.. und wenn ich mir abends 1 oder 2 Stunden Zeit nehme die ich mit ihm verbringen will.. dann will ich auch das er für mich Zeit hat und - entschuldigt diese Worte- nicht ständig dieses dumme Vieh streichelt mit ihr kuschelt wenn sie angelaufen kommt..

Er schläft nachts mit ihr in Bett zusammen, er nimmt den Hund beim schlafen in den Arm, er nennt seinen Hund "mein Schatz, mein Liebling oder mein Engel".. und ich sitze daneben und im nächsten Moment spricht er mich an mit "Schatz kannst du mir mal .... geben" ... da komme ich mir dumm bei vor.. so wertlos irgendwie..

Er kann stundenlang auf dem Bett sitzen und seinem Hund das Fell kraulen.. komischerweise schafft er es bei mir noch nicht mal 5 Minuten mich zu kraulen oder mich einfach mal in den Arm zu nehmen wenns mir schlecht geht.. aber wenn den Hund was aufregt.. der wird sofort in den Arm genommen.

Ich könnte hier noch viel mehr aufzählen bzw. schreiben..
Aber eigentlich habe ich nur eine ganz einfache und simple Frage an euch:
Er war bevor er mich kannte 7 Jahre mit dem Tier alleine.. und er hat aus dem Hund eine Art Partnerersatz gemacht.. das merkt man
Ist es möglich das er so eine Liebe zu diesem Tier entwickelt hat das er mich dadurch gar nicht richtig lieben kann?
Ich weiß das schwer einfach so beantworten kann... ich würde nur gerne wissen ob sowas wirklich möglich ist... vielleicht fällt es mir dann leichter meine Gefühle für ihn abbauen zu können und da nicht mehr so viel reinzustecken.. emotional gesehen.
Auf gut deutsch gesagt bin ich ja nur was zum drüber rutschen.. das kann er mit dem Hund ja nicht machen.. aber seine restlichen Emotionen kann er ja auch an dem Hund ausleben.

Entschuldigt das er Text etwas wirr geschrieben ist.. meine Gedanken drehen sich zu diesem Thema wirklich einfach nur noch im Kreis.

LG Tabi


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29. Juli 2015 um 10:44

Oh gott
was ist dein Problem.. lass ihn doch den Hund lieben und kraulen. Für manche Menschen ist ein Hund kein Haustier sondern ein Familienmitglied.. Ich selbst mag keinen Hund auf der Couch oder im Bett.. aber liebe meinen Hund trotzdem. Meine Mutter im Gegensatz dazu, lässt den Hund im Bett schlafen, badet ihn alle paar Tage.. hegt und pflegt ihn.. tut alles für den Hund. Das 2. Kind sozusagen.. Wenn man ein Tier jahrelang hat und es so liebt wie ein Familienmitglied, wieso sollte es links liegen gelassen werden wegen eines neuen Partners??? Stell dir mal vor wie zurückgestoßen sich das Tier fühlen muss wenn es auf einmal nicht mehr rauf darf oder sonst was.. da werden die meisten Tiere dann schnappig oder eifersüchtig und dann wundern sich alle warum der Hund plötzlich Dinge anstellt. Wie kann man nur auf ein Tier so eifersüchtig sein... es ist ja keine andere Frau die er krault. Ich kraule auch Tiere mehr als Menschen... ist doch normal.

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29. Juli 2015 um 11:48

Unser Hund
Hallo ich kann dein Freund verstehen,wir haben seid fast zwei Jahren so eine fellkugel zuhause, und sie ist (hört sich blöd an) aber wie unser zweites Kind.

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29. Juli 2015 um 12:33

Ein Hund
ist ein Familienmitglied. Mein Hund ist wie mein Kind. Natürlich behandle ich ihn immer noch wie ein Tier und vermenschliche ihn nicht, aber er gehört zur Familie und ist ein kleiner Kindersatz.

Ich sage auch zu ihm Schatz, Putzi, Babybub, Wutzibär etc was mir halt grad für ein Blödsinn einfällt. Mein Freund sagt über unsere Katze sie sei die Prinzessin in seinem Leben.

Mit den Tieren wird immer gekuschelt, während wir zwei miteinander nicht so viel kuscheln. Und wenn wir kuscheln dann liege halt ich links, er in der Mitte, der Hund rechts und die Katze auf ihm.

Im Schlafzimmer allerdings hat meiner Meinung nach ein Hund nichts zu suchen, bzw im Bett. Auch bei der Katze bin ich streng. Die Tiere kommen mir nicht ins Schlafzimmer und wenn man ihnen das lernt akzeptieren sie das auch und versuchen es auch gar nicht mehr.

Was ist dabei wenn ihr einen Film schaut und knuddelt und er streichelt hin und wieder den Hund? Ich erkenne hier kein Problem.
Für mich wirkt es so als möchtest du im Mittelpunkt stehen. Er stellt ja nicht die Bedürfnisse des Hundes über deine.

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29. Juli 2015 um 14:21
In Antwort auf salli_12351555

Ein Hund
ist ein Familienmitglied. Mein Hund ist wie mein Kind. Natürlich behandle ich ihn immer noch wie ein Tier und vermenschliche ihn nicht, aber er gehört zur Familie und ist ein kleiner Kindersatz.

Ich sage auch zu ihm Schatz, Putzi, Babybub, Wutzibär etc was mir halt grad für ein Blödsinn einfällt. Mein Freund sagt über unsere Katze sie sei die Prinzessin in seinem Leben.

Mit den Tieren wird immer gekuschelt, während wir zwei miteinander nicht so viel kuscheln. Und wenn wir kuscheln dann liege halt ich links, er in der Mitte, der Hund rechts und die Katze auf ihm.

Im Schlafzimmer allerdings hat meiner Meinung nach ein Hund nichts zu suchen, bzw im Bett. Auch bei der Katze bin ich streng. Die Tiere kommen mir nicht ins Schlafzimmer und wenn man ihnen das lernt akzeptieren sie das auch und versuchen es auch gar nicht mehr.

Was ist dabei wenn ihr einen Film schaut und knuddelt und er streichelt hin und wieder den Hund? Ich erkenne hier kein Problem.
Für mich wirkt es so als möchtest du im Mittelpunkt stehen. Er stellt ja nicht die Bedürfnisse des Hundes über deine.

@ feuerkatze
@ feuerkatze:
es ist nichts dabei wenn wir im Bett liegen würden und er würde mit mir kuscheln und zwischendurch immer mal den Hund anfassen...
aber wir liegen im Bett.. ich links und er rechts.. den Rücken mir zugedreht und er hat seinen Hund im Arm und kuschelt mit dem.. er kommt nicht mal auf die Idee das es mich gibt und das er mit mir auch kuscheln könnte..
das ist mein Problem..
ich möchte mit ihm kuscheln.. er kuschelt mit seinem Hund und dreht sich irgendwann zu mir rum und fragt "Bock zu fic...?" und wenn ich ihm dann verklickern will das ich kein Spielzeug bin und halt nicht auf Knopfdruck mit ihm schlafen will weil ich vielleicht auch einfach mal kuscheln will dann versteht er es nicht und wirft mir vor den Kopf das ich es nur nicht sehen kann wenn er mit seinem "Mädchen" kuschelt

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29. Juli 2015 um 14:53
In Antwort auf emi_12044830

Oh gott
was ist dein Problem.. lass ihn doch den Hund lieben und kraulen. Für manche Menschen ist ein Hund kein Haustier sondern ein Familienmitglied.. Ich selbst mag keinen Hund auf der Couch oder im Bett.. aber liebe meinen Hund trotzdem. Meine Mutter im Gegensatz dazu, lässt den Hund im Bett schlafen, badet ihn alle paar Tage.. hegt und pflegt ihn.. tut alles für den Hund. Das 2. Kind sozusagen.. Wenn man ein Tier jahrelang hat und es so liebt wie ein Familienmitglied, wieso sollte es links liegen gelassen werden wegen eines neuen Partners??? Stell dir mal vor wie zurückgestoßen sich das Tier fühlen muss wenn es auf einmal nicht mehr rauf darf oder sonst was.. da werden die meisten Tiere dann schnappig oder eifersüchtig und dann wundern sich alle warum der Hund plötzlich Dinge anstellt. Wie kann man nur auf ein Tier so eifersüchtig sein... es ist ja keine andere Frau die er krault. Ich kraule auch Tiere mehr als Menschen... ist doch normal.

@magiic21 (sorry für so viel Text)
@magiic21
man kann sich aber auch als Mensch zurück gestoßen fühlen wenn es immer nur um das Tier geht..
bestes Beispiel.. ich hab letztes Jahr mein Führerschein gemacht.. hab mir einen Kleinwagen geholt.. der Hund hat keinen Platz im Kofferraum also hab ich mir ne Hundedecke gekauft für die Rücksitze.. ich bin mit den Beiden ins grüne gefahren um gemeinsam spazieren zu gehen..
während der Autofahrt ist der Hund ständig in meinem Auto hin und her gesprungen und hat alles angebellt was draußen war.. beim spazieren gehen ist er vorgerannt mit dem Hund (der zieht sehr dolle und fängt an rum zu spinnen im Sinne von bellen und jaulen wenn man langsam geht)... das hab ich ein paar mal mitgemacht.. irgendwann bin ich einfach mal zurück gegangen weils mir zu blöd ist wie eine Wahnsinnige durchs Gelände zu laufen.. ist ihm nicht aufgefallen das ich weg war bis er mich hat im Auto sitzen sehen..
Habe dann irgendwann einen Schlussstrich damit gezogen.. kein Hund mehr in meinem Auto.. er will ihn nicht erziehen das er im Auto einfach auf seinem Platz bleibt und ruhig ist und ich will nicht ständig Dreck und Hundehaare im Auto haben weil er seinen Hund ja auch nicht badet oder bürstet...
Seit dem Tag gehen wir nicht mehr zusammen raus in Form von spazieren gehen..

Vielleicht ist dein Hund ja auch erzogen..
er kann sie noch nicht mal wegschicken wenn er das will.. sie hört einfach nicht auf sein "ab"... bei jedem kleinen Geräusch schreckt sie auf kommt wie eine Irre bellend angerannt und hopst ihn an und jammert dabei ganz schrecklich..
...ich kenne sowas von meinem Hund den wir damals hatten einfach nicht.. der hat aufs Wort gehört..

ich möchte in keinster Weise das er seinen Hund links liegen lässt.. ich möchte einfach ein bisschen Zeit mit ihm..
also quasi Hund kommt angerannt.. Hund wird beachtet und gestreichelt.. Hund geht wieder
und nicht Hund kommt bellend angerannt.. Hund wird umarmt, geküsst, auf den Schoß genommen, nochmal umarmt, nochmal geküsst, nochmal umarmt (die Prozedur dauert im Schnitt 10 Minuten) und dann wird mich angeguckt so nach dem Motto "achja.. du unwichtiges Ding bist ja auch noch da" .....und das ist nicht nur wenn wir irgendwo sitzen und reden.. wenn du verstehst was ich meine.. und manchmal ist in den 2 Stunden wo ich da bin 9 mal Krach draußen..

Und hierbei frage ich mich halt ob das wirklich noch normal ist..

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30. Juli 2015 um 12:01

Hi
Ich kann dich sehr gut verstehen, mein Freund ist ähnlich. Liebevolle Stimme, Entschuldigung, kraulen usw. Alles für ihn - den Hund! Kannst aber nicht wirklich dagegen was tun, versuche es zu verstehen die liebe zwischen den beiden, akzeptiere die kleine, er wird seine Hündin nicht aufgeben. Du kannst nur versuchen sie anzunehmen, sich damit abfinden das du seine Liebe teilen muss, und denk daran besser mit eine Hündin zu teilen als mit einer anderen Frau. Versuche mit ihm darüber zu reden wie du dich dabei fühlst, das du sehnst auch nach Zuneigung und " kraulen ", er wird wahrscheinlich die Hündin in Schutz nehmen, aber versuchen ist es wert.

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30. Juli 2015 um 13:06
In Antwort auf jasmin_11944734

@ feuerkatze
@ feuerkatze:
es ist nichts dabei wenn wir im Bett liegen würden und er würde mit mir kuscheln und zwischendurch immer mal den Hund anfassen...
aber wir liegen im Bett.. ich links und er rechts.. den Rücken mir zugedreht und er hat seinen Hund im Arm und kuschelt mit dem.. er kommt nicht mal auf die Idee das es mich gibt und das er mit mir auch kuscheln könnte..
das ist mein Problem..
ich möchte mit ihm kuscheln.. er kuschelt mit seinem Hund und dreht sich irgendwann zu mir rum und fragt "Bock zu fic...?" und wenn ich ihm dann verklickern will das ich kein Spielzeug bin und halt nicht auf Knopfdruck mit ihm schlafen will weil ich vielleicht auch einfach mal kuscheln will dann versteht er es nicht und wirft mir vor den Kopf das ich es nur nicht sehen kann wenn er mit seinem "Mädchen" kuschelt


Das ist allerdings schon krankhaft. Entschuldige bitte meine vorige Antwort. Er scheint wirklich ein Problem zu haben und sein Tier zu vermenschlichen.

Also das was du da jetzt schilderst ist kein gesundes Verhalten zwischen Mensch und Tier.

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