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Liebe vs mein Lebensziel

6. Januar 2015 um 7:04

Hallo, ja ich bin neu hier
Also mein Problem ist so Grundsätzlich mein jetziges Leben gegen der Offenheit für eine Beziehung.

Ich bin jetzt seit 3 Jahren Single, und habe recht schnell nach meiner letzten Beziehung einen enormen Lebenswandel durchgezogen. Weniger durch die beendete Beziehung sondern durch einen Geldsegen (Vater gestorben) wodurch ich meinen Lebenstraum verwirklichen konnte. Dies trat recht zeitnah nachdem wir uns getrennt haben.
Ich dachte mir nun, hey ich kann jetzt mich ganz und gar auf mein Lebenstraum konzentrieren und das leidige Thema: Ich bin nun alleine und keiner Liebt mich und bla, ganz zur Seite schieben.
Und so wurde ich Hobby Musiker, und mein Wohnzimmer ist nun mehr ein Musikstudio.

Nach meiner Arbeit drängt es nun mich immer Musik zu machen. Auch hat es sich allgemein professionalisiert.
Ich leite nun ein Orchester und komponiere und dirigiere. Und habe extrem viele Menschen kennenlerne und bin allgemein nie wirklich alleine. Habe auch viele Freunde usw.
Allgemein kann ich sagen das mir mein Leben sehr gefällt!

Nun realisiere ich aber ganz krass, ich habe noch kaum Zeit für eine Liebe. Denn ich bin sehr süchtig nach Musik geworden. Zudem weil bei mir der große Erfolg nun winkt.
Zwar mache ich auch manchen Musiker etwas anderes (ausgehen, Brettspielabend, Kampfsport usw usw), aber meist reden wir alle über unser Projekt, bzw allgemein sind wir alle ziemlich Musikaffin. (bzw macht schon 60% der gesamten Konversationen aus) Allein jetzt wo ich diesen Text schreibe, höre ich Musik.

Und ein Test mit einer Sopranistin (die ich über eine Singlebörse kennengelernt habe), war nicht so erfolgreich. Zwar aus anderen Gründen (sexuell passte es nicht, weil sie wollte S/M) jedoch die 2 Wochen wo ich mit ihr zusammen war, litt ich sehr das wir keine Musik gemacht haben. Auch das Orchester hat schon die Augen verdreht und meinten "jetzt is pause, oder manche sprangen ab weil sie eine völlige Aussetzung von mir befürchteten", ja kein Witz... ohne mich läuft es da nicht und wir sind derzeit nur 9 Leute, ich will aber auf 40 Spieler / Roadies hoch gehen! Das heißt wenn das alles klappt bin ich in 2-3 Jahren Berufsmusiker.

Allgemein würde ich schon was fürs Herz haben, aber ich habe in den 3 Jahren irgendwie gelernt das ich auch ohne Liebe halbwegs glücklich sein kann. Und das merken nun jene Frauen die ich kennenlerne. Alle sagen "eigentlich hast du noch kaum Zeit für eine Liebe" Und das tut weh.
Was soll ich nun tun? Da ich auch keine Kinder haben will, ist dadurch meine Partnersuche extrem schwer.

Mein Leben ist alles andere als Langweilig, und ich war sehr froh das ich über Weihnachten mich komplett abmelden konnte um alleine zu komponieren! Und kaum is der 5te springen wieder alle umher. Was mich sehr freut, weil eben jene mein Lebenstraum erfüllen. Aber es ist effektiv sehr viel Arbeit.
Und ich weiß das diese Arbeit noch mehr wird, wenn mein Orchester größer wird, und wenn wir Professionell werden.

Ich will die Liebe nicht abhaken, aber muss ich das?

Ich finde auch bei den Singlebörsen viele Frauen langweilig. Welche die kein Hobby haben, oder nur Party machen wollen, oder ihren Lebenssinn in Familie haben. Das macht zu 99% der gesamten Frauen aus in den Singlebörsen. (finde ich zumindest) Jedoch reichen mir auch 1%, weil jene dann für mich etwas besonderes sind. Nur jene zu finden ist fast unmöglich, weil ALLE Männer auf solche Frauen dann springen.
Eine die Lebensfroh, selbstbewusst noch ein warmes Lächeln hat, aktiv im Leben ist, noch ein ausgeprägtes Hobby, tiefsinnig auch ist, und sehr auf ihr äußeres achtet, das ist für die meisten Männer ein Segen hoch 3. Allgemein hat auch so eine Frau nichts in einer Singlebörse zu suchen, weil die im realen nur Schnippen muss. Das sehe ich in den Diskotheken und den ü30 Parties. Jene Frauen die dann von den Männer belagert werden, weil sie eine charmante Ausstrahlung hat. Und man sich (wenn man blöde wäre) anstellen muss und ne Nummer ziehen muss. Seufz....

Und meine Freunde sind allesamt schon verkuppelt und selbst wenn ich jemand in meinem eigenen Orchester finde, bei 40 Leuten später muss es nicht heissen das eine dabei ist die gut für mich oder umgekehrt ist. Zumal weil wir altersmäsig von 20 bis 68 gehen.

Was soll ich nun machen? Liebe ganz sein lassen?
Ich merke halt mehr und mehr das ich verlerne was Liebe und Beziehung bedeutet. Und das finde ich irgendwie armselig.

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6. Januar 2015 um 7:20

Nachtrag
Bzw ich weiss schon irgendwie was Beziehung bedeutet. Sich auch Zeit für den anderen nehmen, zuhören, auf den anderen eingehen, aber Zeit habe ich für mich selber kaum, meine Katzen bespiele ich auch zu unmöglichen Zeiten, zuhören ja okay das ginge, aber auf den anderen eingehen...nun ich bin schon die Seelsorge in meinem Orchester. Ich sag schon immer, ich müsste immer 1 Platz im Orchester freihalten für eine passende Liebe, dann hätte ich viel Zeit für sie. Aber allgemein finde ich das armseelig.
Bzw ein gutes Beispiel wie meine Wochenenden aussehen:
Freitag vormittag Treffen mit meinem Bariton Sänger (ich arbeite da nicht mehr), Freitag Abend ausgehen mit meinen Freunden, Samstag vormittag Kampfsport, dann meist irgendwie bis Nachmittag was trinken oder quatschen. (sind ja auch meine Musiker da drin), Sonntag von 14uhr bis 21 kommt mein Keyboarder.
So, wo hätte nun dazwischen eine Beziehung ihren Platz? SEHR SCHWER! Zumal weil ich sage Sonntags darf nur jemand hier sein der auch aktiv mit komponiert. Also muss ich die Eierlegende Wollmilchsau suchen??? So etwas perfektes gibt es nicht, und ist infantil zu erträumen.

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