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Liebe und miteinander Schlafen

23. Januar 2006 um 16:40

Hi,
was denkt ihr wie wichtig es ist miteinander schlafen zu muessen wenn man sich liebt, oder andersherum: kann man sich ueberhaupt vollständig lieben ohne miteinander zu schlafen?

Hintergrund meiner Frage: ich merke, dass sich nach einiger Zeit, wenn wir laenger nicht miteinander geschlafen haben, so eine gewisse Spannung aufbaut, allerdings nicht in einem erotischen, sinnlichen Sinne, sondern daß ich mich zurückziehe,
nicht mehr so viel aus mir herausgehe, irgendwie frustriert werde und negativ drauf bin.

Vor allem: ich kann mich irgendwie nicht mehr hunderprozentig auf meine Partnerin einlassen, weiss auch nicht wie ich es anders sagen koennte. Es ist so.. hmm.. ich habe das Gefühl, ich kann mich ohne den Sex nicht ganz auf sie einlassen, ich mache nicht alles auf was ich habe, mein Herz ist nicht ganz soweit offen... Dabei liebe ich meine Freundin und unser Gefühl, unsere Verbundenheit ist mir wichtiger als Sex.

Versteht ihr was ich meine?

Geht euch das auch so?

Wenn wir dann Sex hatten, bin ich sowas von verrückt nach ihr (im emotionalen Sinne), mein Herz ist total offen, ich würde am liebsten in sie reinkriechen, nur kuscheln und riechen und schmecken und küssen und... Wahnsinn...

Ich hätte nicht gedacht, dass der Sex so wichtig für mich, um mich emotional gut zu fühlen!

Erkenntnis! (?): Männer brauchen den Sex um sich emotional wohl und vollständig zu fühlen; Frauen brauchen die Emotionalität um Lust auf Sex zu bekommen!?
Bin ich genial, bin ich ein Guru? Ist das der Schlüssel zur ewigen Mann/Frau Problematik?

Gruß,
magier30

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23. Januar 2006 um 16:53

Du hast es!
ja, genau so sehe ich es auch, Guru! Sex gehört ganz dringendermaßen zu einer beziehung dazu! Und das dient auch der emotionalen Stabilität. ich merke bei meinem Partner auchimmer wie sehr er das braucht -nicht nur körperlich. Wenn wir gestritten haben, will er danach Sex haben um das gute gefühl wieder aufzubauen und ich möchte das gute gefühl wieder aufbauen, bevor ich wieder Sex haben möchte. Verrückte welt, oder?

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23. Januar 2006 um 17:03
In Antwort auf unintended12

Du hast es!
ja, genau so sehe ich es auch, Guru! Sex gehört ganz dringendermaßen zu einer beziehung dazu! Und das dient auch der emotionalen Stabilität. ich merke bei meinem Partner auchimmer wie sehr er das braucht -nicht nur körperlich. Wenn wir gestritten haben, will er danach Sex haben um das gute gefühl wieder aufzubauen und ich möchte das gute gefühl wieder aufbauen, bevor ich wieder Sex haben möchte. Verrückte welt, oder?

Wir sind genial!
Doch wie kriegen wir unsere Partnerschaften hin?
Ich will sie naemlich keinesfalls unter Druck setzen: "schlaf mit mir, dann gebe ich dir emotional alles was du brauchst!"
Ich finds auch echt blöd... aber... es ist irgendwie so... zumindest bin ich froh es erkannt zu haben... die Frage ist jetzt wie ich damit umgehe...

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23. Januar 2006 um 17:05

Und da ist es wieder....
...das Mann/Frau Klischee. Ich kann das so nicht bestätigen. Mein Freund und ich haben sehr gerne und guten Sex, aber es ist kein MUSS. Aus gesundheitlichen Gründen konnten wir monatelang keinen Sex haben und es war überhaupt kein Problem. Wenn man sich wirklich liebt, geht es auch so. Aber dabei geht es um eine Seelenliebe, nichts körperliches. Dass man einander anschaut oder der andere etwas sagt und man denkt "DAS ist es!"

Wenn man auf Kleinigkeiten achtet, kleine Angewohnheiten die der Partner hat, die genausogut nervig sein könnten, aber man sieht sie einfach als typisch für den geliebten Menschen an, dann kann man sich regelrecht an der Liebe berauschen, ganz ohne Sex. Man kann die Einzigartigkeit eines Menschen auch ohne Sex genießen. Und gerade wenn man weiß, dass die Beziehung nicht daran zerbrechen wird wenn man eine Weile keinen Sex haben kann, ist der Sex umso schöner.

Liebe Grüße
valentinchen

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23. Januar 2006 um 17:10
In Antwort auf valentinchen46

Und da ist es wieder....
...das Mann/Frau Klischee. Ich kann das so nicht bestätigen. Mein Freund und ich haben sehr gerne und guten Sex, aber es ist kein MUSS. Aus gesundheitlichen Gründen konnten wir monatelang keinen Sex haben und es war überhaupt kein Problem. Wenn man sich wirklich liebt, geht es auch so. Aber dabei geht es um eine Seelenliebe, nichts körperliches. Dass man einander anschaut oder der andere etwas sagt und man denkt "DAS ist es!"

Wenn man auf Kleinigkeiten achtet, kleine Angewohnheiten die der Partner hat, die genausogut nervig sein könnten, aber man sieht sie einfach als typisch für den geliebten Menschen an, dann kann man sich regelrecht an der Liebe berauschen, ganz ohne Sex. Man kann die Einzigartigkeit eines Menschen auch ohne Sex genießen. Und gerade wenn man weiß, dass die Beziehung nicht daran zerbrechen wird wenn man eine Weile keinen Sex haben kann, ist der Sex umso schöner.

Liebe Grüße
valentinchen

Ich finde es echt schön was du schreibst...
... ich kann halt nur feststellen dass es bei uns (leider?) nicht so ist.

Evtl. weil wir "erst" seit 10 Monaten zusammen sind?

Oder weil wir nicht zusammen wohnen?

Oder weil ich noch Defizite habe die ich aufarbeiten muss, z.B. das Gefühl habe nicht so begehrenswert wie sie zu sein usw. usf.

Seufz... sie ist körperlich einfach meine absolute Traumfrau, mit allen Fehler und Macken und Narben, ich finde sie perfekt... mhmhmh... ich schweife ab, das Thema driftet langsam ab. )

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23. Januar 2006 um 17:13
In Antwort auf valentinchen46

Und da ist es wieder....
...das Mann/Frau Klischee. Ich kann das so nicht bestätigen. Mein Freund und ich haben sehr gerne und guten Sex, aber es ist kein MUSS. Aus gesundheitlichen Gründen konnten wir monatelang keinen Sex haben und es war überhaupt kein Problem. Wenn man sich wirklich liebt, geht es auch so. Aber dabei geht es um eine Seelenliebe, nichts körperliches. Dass man einander anschaut oder der andere etwas sagt und man denkt "DAS ist es!"

Wenn man auf Kleinigkeiten achtet, kleine Angewohnheiten die der Partner hat, die genausogut nervig sein könnten, aber man sieht sie einfach als typisch für den geliebten Menschen an, dann kann man sich regelrecht an der Liebe berauschen, ganz ohne Sex. Man kann die Einzigartigkeit eines Menschen auch ohne Sex genießen. Und gerade wenn man weiß, dass die Beziehung nicht daran zerbrechen wird wenn man eine Weile keinen Sex haben kann, ist der Sex umso schöner.

Liebe Grüße
valentinchen

...auf der anderen Seite...
... daß schreibst du als Frau, schilderst also deine Sicht der Dinge.
Aber emotional hast du weiterhin von ihm alles bekommen, d.h. "deine" Sehnsüchte wurden durchaus befriedigt. Wie sah er als Mann diese abstinente Zeit?

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23. Januar 2006 um 17:49
In Antwort auf magier30

...auf der anderen Seite...
... daß schreibst du als Frau, schilderst also deine Sicht der Dinge.
Aber emotional hast du weiterhin von ihm alles bekommen, d.h. "deine" Sehnsüchte wurden durchaus befriedigt. Wie sah er als Mann diese abstinente Zeit?

...
Da wir über alles reden und ich nicht die Frau bin, die tot umfällt, wenn der Mann ihr etwas unschönes sagt, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es für ihn nicht so schlimm war. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mein Freund nicht so visuell veranlagt ist.

Ihr werdet lachen, ich hab mich mal für ihn in Dessous, halterlosen Strümpfen und allem Schnickschnack herausgeputzt. Es hat ihm zwar gefallen, aber dann hat er mir gestanden, dass er mich ganz "normal" viel erotischer findet.

Ich dachte, ich spinne. Aber spätestens jetzt weiß ich, dass es dieses "typisch Mann" einfach nicht gibt. Und ich bin froh drum.

Liebe Grüße
Valentinchen

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23. Januar 2006 um 18:03
In Antwort auf valentinchen46

...
Da wir über alles reden und ich nicht die Frau bin, die tot umfällt, wenn der Mann ihr etwas unschönes sagt, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es für ihn nicht so schlimm war. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mein Freund nicht so visuell veranlagt ist.

Ihr werdet lachen, ich hab mich mal für ihn in Dessous, halterlosen Strümpfen und allem Schnickschnack herausgeputzt. Es hat ihm zwar gefallen, aber dann hat er mir gestanden, dass er mich ganz "normal" viel erotischer findet.

Ich dachte, ich spinne. Aber spätestens jetzt weiß ich, dass es dieses "typisch Mann" einfach nicht gibt. Und ich bin froh drum.

Liebe Grüße
Valentinchen


Schön!

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23. Januar 2006 um 18:13
In Antwort auf magier30


Schön!

Aber um nochmal auf Deine Frage zurück zu kommen...
... wie geht ihr denn sonst miteinander um? Umarmt und küsst ihr euch denn oft einfach so? Wie ist es mit einem Streicheln im Vorbeigehen oder einem Kompliment wenn der Andere gerade besonders sexy aussieht?

Mir sind gerade solche "Kleinigkeiten" sehr wichtig. Bei uns ist es beispielsweise schon fast ein Ritual, dass ich mich auf meinen Freund stürze, wenn er sich gerade umzieht und "oben ohne" dasteht (ich stehe total auf seinen Oberkörper). In den wenigsten Fällen hab ich dann Lust auf Sex, aber ich finde ihn einfach anziehend und sehe es als Kompliment, wenn ich ihm das auch zeige. Er soll ja nicht mit der Zeit das Gefühl bekommen, er wäre mir selbstverständlich geworden.

Ich empfinde "kleine Zärtlichkeiten am Rande" als lustfördernd. Wir kriegen dann zwar nicht unbedingt sofort Lust auf Sex, aber es erinnert uns immer wieder daran, dass es etwas Besonderes ist, dass wir uns gefunden haben und dies führt eben langfristig dazu, dass das (auch sexuelle) Interesse bestehen bleibt.

Liebe Grüße
Valentinchen

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23. Januar 2006 um 18:27
In Antwort auf valentinchen46

Aber um nochmal auf Deine Frage zurück zu kommen...
... wie geht ihr denn sonst miteinander um? Umarmt und küsst ihr euch denn oft einfach so? Wie ist es mit einem Streicheln im Vorbeigehen oder einem Kompliment wenn der Andere gerade besonders sexy aussieht?

Mir sind gerade solche "Kleinigkeiten" sehr wichtig. Bei uns ist es beispielsweise schon fast ein Ritual, dass ich mich auf meinen Freund stürze, wenn er sich gerade umzieht und "oben ohne" dasteht (ich stehe total auf seinen Oberkörper). In den wenigsten Fällen hab ich dann Lust auf Sex, aber ich finde ihn einfach anziehend und sehe es als Kompliment, wenn ich ihm das auch zeige. Er soll ja nicht mit der Zeit das Gefühl bekommen, er wäre mir selbstverständlich geworden.

Ich empfinde "kleine Zärtlichkeiten am Rande" als lustfördernd. Wir kriegen dann zwar nicht unbedingt sofort Lust auf Sex, aber es erinnert uns immer wieder daran, dass es etwas Besonderes ist, dass wir uns gefunden haben und dies führt eben langfristig dazu, dass das (auch sexuelle) Interesse bestehen bleibt.

Liebe Grüße
Valentinchen

Tja...
...also, ja, dieses Zärtlichkeiten am Rande haben wir auch. Aber es geht meistens eher von mir aus. Generell gesehen denke ich, daß ich mehr aus mir herausgehe als sie und derjenige bei uns bin der mehr Zärtlickeiten gibt und die Nähe sucht. Bleib ich also mal weg, kommt von ihr auch nicht soo viel, d.h. insgesamt gibt es weniger und da ich ihr nicht immer hinterlaufen möchte, ziehe ich mich zurück und das führt dann wahrscheinlich zu obig genannter Frustration.
Sie ist bei uns eher der Kopfmensch, ich der körperliche und Gefühlsmensch. Sie zieht das Besondere unserer Beziehung aus unseren Gesprächen, ich aus unserer Lust (emotional und sexuell) aufeinander... hmm...
Sie macht mir Komplimente eher in der Art "wow, dieser Pulli steht dir dir gut" oder "toll, wie du dich in dieser und jener Situation verhalten oder reagiert hast" und ich ehere "Hammer, welche Gefühle du in mir auslöst" oder "ich liebe dich und alles an deinem Körper finde ich einfach perfekt".
Will sagen: sie mehr ideel, ich körperlich, aber natürlich mit einer großen Schnittmenge. Bloss ohne dieses Gefühl daß sie körperlich total verrückt nach mir ist, fehlt mir was, weil ich ja auch verrückt nach ihr bin. Schwer zu erklären... Irgendwie hätte ich es halt gerne, dass sie genauso so körperlich verrückt und geil nach mir ist, wie umgekehrt. ) Dass emotionale paßt für mich sowieso, das ist nicht zu toppen! Es gibt keinen Augenblick in dem ich nicht alles für sie stehen und liegen laßen würde, indem ich nicht hin und weg von ihr bin. Das schönste ist für mich aber für mich Zärtlichkeiten im Alltag auszuleben. Z.B. rumknutschen in der Supermarktschlange oder "befummeln und scheiss machen" beim einkaufen, oder an der Tankstelle Liebeskomplimente übers Autodach zubrüllen oder sowas...

Weisst du was.. ich glaube das Problem ist einfach, dass ich es als unfair empfinde dass ich so verrückt nach ihr bin, und sie nicht ganz so nach mir, dabei zeigt sie mir ja eigentlich dass ich für sie auch das wichtigste bin und sie mich liebt usw., aber sie ist halt irgendwie ein coolerer Typ oder ich empfinde das nur so, hmpf....

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23. Januar 2006 um 22:46
In Antwort auf magier30

Tja...
...also, ja, dieses Zärtlichkeiten am Rande haben wir auch. Aber es geht meistens eher von mir aus. Generell gesehen denke ich, daß ich mehr aus mir herausgehe als sie und derjenige bei uns bin der mehr Zärtlickeiten gibt und die Nähe sucht. Bleib ich also mal weg, kommt von ihr auch nicht soo viel, d.h. insgesamt gibt es weniger und da ich ihr nicht immer hinterlaufen möchte, ziehe ich mich zurück und das führt dann wahrscheinlich zu obig genannter Frustration.
Sie ist bei uns eher der Kopfmensch, ich der körperliche und Gefühlsmensch. Sie zieht das Besondere unserer Beziehung aus unseren Gesprächen, ich aus unserer Lust (emotional und sexuell) aufeinander... hmm...
Sie macht mir Komplimente eher in der Art "wow, dieser Pulli steht dir dir gut" oder "toll, wie du dich in dieser und jener Situation verhalten oder reagiert hast" und ich ehere "Hammer, welche Gefühle du in mir auslöst" oder "ich liebe dich und alles an deinem Körper finde ich einfach perfekt".
Will sagen: sie mehr ideel, ich körperlich, aber natürlich mit einer großen Schnittmenge. Bloss ohne dieses Gefühl daß sie körperlich total verrückt nach mir ist, fehlt mir was, weil ich ja auch verrückt nach ihr bin. Schwer zu erklären... Irgendwie hätte ich es halt gerne, dass sie genauso so körperlich verrückt und geil nach mir ist, wie umgekehrt. ) Dass emotionale paßt für mich sowieso, das ist nicht zu toppen! Es gibt keinen Augenblick in dem ich nicht alles für sie stehen und liegen laßen würde, indem ich nicht hin und weg von ihr bin. Das schönste ist für mich aber für mich Zärtlichkeiten im Alltag auszuleben. Z.B. rumknutschen in der Supermarktschlange oder "befummeln und scheiss machen" beim einkaufen, oder an der Tankstelle Liebeskomplimente übers Autodach zubrüllen oder sowas...

Weisst du was.. ich glaube das Problem ist einfach, dass ich es als unfair empfinde dass ich so verrückt nach ihr bin, und sie nicht ganz so nach mir, dabei zeigt sie mir ja eigentlich dass ich für sie auch das wichtigste bin und sie mich liebt usw., aber sie ist halt irgendwie ein coolerer Typ oder ich empfinde das nur so, hmpf....

...
Hast Du mit ihr mal drüber gesprochen? Ich war früher auch nicht der Typ, der sich ständig wie ein Lustmolch auf den Partner gestürzt hat. Aber ich merke ja auch, dass es meinem Partner gefällt, wenn ich ihm zeige, wie sexy ich ihn finde. Vielleicht kann sie es auch einfach nur nicht so zeigen.

Viele Frauen sind ja auch so erzogen, dass körperliche Anziehung bloß nicht gezeigt wird, sonst würde man noch als oberflächliches Flittchen abgestempelt. Auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist, sind doch häufig noch solche Verhaltensmuster tief vergraben.

Sag ihr doch einfach, dass Dir das wichtig wäre. Vielleicht muss sie einfach nur lernen, in der Hinsicht offener zu werden.

Wenn mein Partner beispielsweise auf die Frage hin, was ihm an mir gefällt nur meine körperlichen Vorzüge aufzählen würde, würde ich mir wohl Gedanken machen, ob er wirklich mich liebt und nicht nur meinen Körper. So gesehen zeigt sie Dir also mit ihrer Art Dir Komplimente zu machen, dass es ihr Ernst mit euch ist.

Ihr müsstet euch einfach nur in der Mitte treffen. Schließlich hat jeder von euch den Wunsch, die Bedürfnisse des anderen zu erfüllen. Dazu müsst ihr aber wissen, was der andere sich wünscht.

Liebe Grüße
Valentinchen

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24. Januar 2006 um 7:43

Sex
mit und ohne liebe ist genial - nur spaß muß es machen und er partner stimmen.
daß wir mädels doch ach soooo emotional sind ist ein gerücht. für uns kann guter sex auch mal nichts anderes sein als ein netter zeitvertreib.

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24. Januar 2006 um 11:21

Ich weiss.
Du hast Recht.
Aber wie ändere ich meine Gefühle, bzw. mein Denken dazu??

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24. Januar 2006 um 20:42

Hi
Was denkst du warum das so ist?
Wie war das in deinen früheren Beziehungen?
Wie lange dauert es bis sich diese Spannung aufladen bis es eskaliert? Tage? Wochen?
Wie lange bist du schon in der Beziehung?
Wer ist bei euch der emotionalere, wer liebt mehr?
Wie lange warst du davor allein?
Wer hat in deiner vorherigen Beziehung Schluß gemacht?

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24. Januar 2006 um 21:55

Wie gehst du damit um?
Hi Rivella (Elvira?),

wie gehst du denn damit um? Wie kann man überhaupt mit seinen Gefühlen umgehen... ohne ihnen einfach nur ausgeliefert zu sein...

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24. Januar 2006 um 22:51
In Antwort auf magier30

Wir sind genial!
Doch wie kriegen wir unsere Partnerschaften hin?
Ich will sie naemlich keinesfalls unter Druck setzen: "schlaf mit mir, dann gebe ich dir emotional alles was du brauchst!"
Ich finds auch echt blöd... aber... es ist irgendwie so... zumindest bin ich froh es erkannt zu haben... die Frage ist jetzt wie ich damit umgehe...

Hi magier30
Finde es wirklich sehr schön, wie du schreibst. Überhaupt das Thema ist interessant, was du hier eröffnet hast.
Meistens ist es nun mal so, daß der eine oftmals mehr begehrt oder einen liebt als der andere. Kommt es nicht eher selten vor, daß beide, das gleiche empfinden. So kenne ich es auch.
Bleibt dir wohl nicht anderes übrig als es so zu akzeptieren.
Hast Du sie darauf mal angesprochen, was dir genau fehlt?

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24. Januar 2006 um 23:20
In Antwort auf misssantis

Hi magier30
Finde es wirklich sehr schön, wie du schreibst. Überhaupt das Thema ist interessant, was du hier eröffnet hast.
Meistens ist es nun mal so, daß der eine oftmals mehr begehrt oder einen liebt als der andere. Kommt es nicht eher selten vor, daß beide, das gleiche empfinden. So kenne ich es auch.
Bleibt dir wohl nicht anderes übrig als es so zu akzeptieren.
Hast Du sie darauf mal angesprochen, was dir genau fehlt?

Hi misssantis
Erstmal Danke für dein positives Feedback.

Diese Erfahrung "einer liebt mehr" ist neu für mich!

In meiner vorherigen Beziehung, wurde wohl eher ich mehr geliebt (was ich erst jetzt langsam begreife, wo ich nun anscheinend selbst in der entgegengesetzten Rolle stecke; ich bin meiner Freundin und dem Leben/dem Universum auch total dankbar dass mal ausleben zu können).
(Ich habe hier auch mal einen Beitrag "Liebt immer einer mehr" gestartet.))

Mein Verständnis von Liebe sit eigentlich "glücklich sein Geben zu können, ohne dafür etwas zu erwarten". Diesem hohen ideelen Ziel werde ich anscheinend nicht gerecht. Es geht mir emotional besch*ssen, weil ich das Gefühl habe ich gebe alles für meine Freundin, mein Leben liegt ihr total zu Füßen, ich verzehre mich nach ihr, ich leide wenn wir getrennt sind. Sie geht damit irgendwie nicht so "existenziell" um. Sie ist immer sie selbst, sie ist bei sich selbst, sie weiss was sie will, sie ist nicht verloren nur weil wir mal nicht zusammen sind. Manchmal fühle ich mich selbst sehr einsam, wenn ich über ihr Leben reflektiere, weiss nicht wieso.

Wenn ich positiv drauf bin denke ich sie liebt nur anders. Sie braucht nicht soviele Worte wie ich. Wer kann schon in das Herz eines anderen Menschen hineinsehen?

Wenn ich negativ drauf bin, denke ich sie kann gar nicht lieben, weiss nicht was das ist.

Ich finde es einfach manchmal nur unfair, dass ich total in ihr "versinken" kann, ich könnte sie dann nur anschauen, stundenlang berühren, und Weinen aus Glücksgefühl mit ihr zusammen zu sein und gleichzeitig tiefe Traurigkeit, weil es sich irgendwie einsam einfühlt.
Irgendwie ist es für mich existenzieller, ich verliere mich in ihr, kann total in ihr abstürzen. Ich bin zu Tode betrübt und gleichzeitig glücklich, dass ich zu solch tiefen Empfindungen in der Lage bin (meine Ex-Beziehung hat mir ständig Emotionslosigkeit vorgeworfen). Einmal hat sie mich abends besucht wo klar war sie wird nicht übernachten und ging wieder (es war sehr harmonisch); also sie mich auf der Couch liegen ließ und wir uns verabschiedeten... ich werds nie vergessen... ihr Duft war im Raum... war waren im Dunkeln... ich spürte ihr Körperwärme noch, meine Fingerspitzen erinnerten sich an das Gefühl ihrer Haut, ihr Gesicht brannte ich in meinen Augen ein. Die Schweinwerfer auf meiner Wand als sie losfuhr, das Geräusch des sich langsam entfernenden Autos... ich wünschte sie wäre nicht früher gekommen... denn wie konnte sie jetzt gehen... und mich zurücklassen.. machte es ihr nichts aus? Würde sie das gleiche empfinden wie ich für sie, dann hätte sie einfach nicht gehen können... Und solche Situationen gibt es mehrere... und die verletzen mich... leise.. ganz sacht... aber es sammelt sich auf einem negativen Konto an... und das eskaliert dann manchmal... Und immer wieder werfe ich ihr innerlich vor "du liebst mich nicht wirklich", ich finde das so scheisse, würde es gerne abstellen. Eigentlich bin ich nicht so ein Emotions-Typ... aber seitdem ich sie kenne schon. Ich hab echt weiche Knie wenn ich mit dieser Frau zusammen bin; früher als kalt eingestuft könnte ich nur losheulen, bin glücklich wenn sie in meinen Armen schläft und ich sie einfach nur festhalten kann. Aber irgendwie langt mir das nicht... es fühlt sich einsam an. Ich wünsche ich wäre da weiter... Bin ich verrückt? Ist sie zu kalt? Ich hoffe ich begreife das alles irgendwann...

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24. Januar 2006 um 23:25
In Antwort auf misssantis

Hi magier30
Finde es wirklich sehr schön, wie du schreibst. Überhaupt das Thema ist interessant, was du hier eröffnet hast.
Meistens ist es nun mal so, daß der eine oftmals mehr begehrt oder einen liebt als der andere. Kommt es nicht eher selten vor, daß beide, das gleiche empfinden. So kenne ich es auch.
Bleibt dir wohl nicht anderes übrig als es so zu akzeptieren.
Hast Du sie darauf mal angesprochen, was dir genau fehlt?

Noch was
Ich hatte deine Frage nicht beantwortet, sorry.

"Hast Du sie darauf mal angesprochen, was dir genau fehlt?"

Ja... manchmal bricht es halt aus. Hmm... es führt zu heftigen Konflikten. Sie ist dann sehr verletzt und enttäuscht. Das es mir nicht langt was sie gibt, oder dass ich es nicht sehe, so sehr sie sich auch bemüht. Das Thema kocht immer wieder zwischen uns auf, das letzte mal dieses Wochenende, das hat sie sie traurig gemacht, dass sie kurz davor war Schluss zu machen denke ich. Habe heute einen Brief von ihr gelesen, den sie 2 Monate schrieb, nachdem wir zusammen waren (auf eine Antwort auf einen entsprechenden Brief von mir): das gleiche Thema: sie gibt sich Mühe mir zu zeigen wie sehr sie mich liebt und ist enttäuscht, dass es mir nicht langt.
Kurz: wir können das Thema nicht mir Reden ausmerzen, das es in einer Verletzung ihrer Emotionalität endet. "Ich fühle mich von dir in eine Ecke gedrängt, in der ich nicht stehen möchte, als kaltes Wesen."

Wir kommen so nicht weiter in diesem Punkt.

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24. Januar 2006 um 23:36

Für mich undenkbar
> Erkenntnis! (?): Männer brauchen den Sex um
> sich emotional wohl und vollständig zu
> fühlen; Frauen brauchen die Emotionalität
> um Lust auf Sex zu bekommen!?
> Bin ich genial, bin ich ein Guru? Ist das
> der Schlüssel zur ewigen Mann/Frau
> Problematik?

Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen. *g*

Also für mich ist eine Beziehung ohne Sex nicht denkbar. Eben aus dem genannten Grund.

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25. Januar 2006 um 8:23

Hallo,
bin zwar eine frau, verstehe aber sehr gut, was du meinst.

Wenn ich mit meinem Freund eine längere "Schmusepause" einlegen muss, entwickelt sich die Beziehung etwas zurück, so wie etwa zur "nur-Freundschaft", und es fällt mir danach nicht leicht, den "Anschluss" wieder zu finden. Es ist fast so, als würde alles wieder von vorne beginnen, ich gehe dann (ohne es eigentlich zu wollen) etwas distanzierter mit meinem Freund um

Einen schönen Tag wünsche ich dir!

yavanah

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