Home / Forum / Liebe & Beziehung / Liebe udn Beduerfnisse (@Sandra)

Liebe udn Beduerfnisse (@Sandra)

22. April 2004 um 9:34

Liebe Sandra,

Du schriebst:
>>>>>wahre liebe hat ja keine ansprüche, bedürfnisse etc... aber der mensch hat doch bedürfnisse, nach aufmerksamkeit, nähe , zärtlichkeit oder?<<<<<

Ja, der Mensch hat Beduernisse. So wie essen, trinken, schlafen. Das liegt in der Menschlichkeit, aber nicht in seiner Spiritualitaet. In der spirituellen Ebene gibt es nur noch das Sein. So, wie ein Mensch, wenn er waechst, selbst fuer sein Essen sorgt, fuer seine Nachtruhe sorgt, so steht es auch mit den anderen Beduerfnissen. Aufmerksamkeit, Naehe, Zaertlichkeit sind Attribute der Liebe (NICHT die Liebe selbst). Wenn der Mensch lernt, diese Attribute sich selbst gegenueber zu leben, so macht er diese Attribute nicht mehr abhaengig von Aussen, da sie dann in ihm selbst stecken. Da aber alles, was in einem ist, einem im Aussen begegnet, so wird er, wenn er sich selbst aufmerksam, nah und achtsam ist, dieser wirklichen Aufmerksamkeit, Naehe und Achtsamkeit begegnen und er wird sie als Geschenk sehen, ohne danach zu streben, denn es ist da.


>>>>>Kann man die beiden dinge trennen oder gibt es keine bedürfnisse mehr wenn wahre liebe entstanden ist?>>>>


Wahre Liebe kann nicht entstehen. Sie ist immer da, egal wo wir uns befinden. Es liegt an uns, Resonanz zu ihr zu finden. Ist diese Liebe in Dir, dann ist es ungefaehr so, wie ich es oben beschrieben habe.





>>>>>Weil das Problem, speziell bei mir, wie gehe ich mit meinen bedürnissen in bezug auf wahre liebe um, wo ich ja eigentlich keine haben dürfte, oder die mir da eigentlich nicht wichtig sein dürften?>>>>>

Dir geht es wie mit den meissten Menschen, die emotional noch in den Kinderschuhen stecken und das Aussen noch brauchen. Bei Kindern ist es voellig ok, bei Erwachsenen hat es destruktive Auswirkungen. Du bist aber schon auf dem Weg, alles etwas differnzierter zu betrachten als Andere




Liebe Gruesse
Chris


www.seelenfluegel.net

Mehr lesen

22. April 2004 um 9:53

Hallo Chris
erstmal vielen dank für deine Antwort
Das klingt mir einleuchtend, das auch daran mein problem liegt, weil ich mir selbst zuwenig Liebe, Aufmerksamkeit gebe. Das ist ein Defizit das ich nur schwer ändern kann, leider ist es oft so das ich andere besser, schöner, mit mehr ausstrahlung, erfolgreicher sehe und mich selber dadurch klein mache das ist aber meist nur wenn ich in einer beziehung stecke, bin ich solo, gehts mir mit mir selber gut, aber die Liebe fehlt mir halt doch Ich suche nicht danach, aber meist verliebe ich mich dann wieder, vielleicht auch weil ich unbewusst versuche dieses defizit an Liebe auszugleichen (ich war mal in Therapie, der meinte das ich von meinen eltern nie diese liebe erfahren habe) - mein ziel ist es jedoch MIT freund glücklich zu werden, mit mir und mit ihm
Liebe Grüsse
Sandra

Gefällt mir

22. April 2004 um 10:25
In Antwort auf bp77

Hallo Chris
erstmal vielen dank für deine Antwort
Das klingt mir einleuchtend, das auch daran mein problem liegt, weil ich mir selbst zuwenig Liebe, Aufmerksamkeit gebe. Das ist ein Defizit das ich nur schwer ändern kann, leider ist es oft so das ich andere besser, schöner, mit mehr ausstrahlung, erfolgreicher sehe und mich selber dadurch klein mache das ist aber meist nur wenn ich in einer beziehung stecke, bin ich solo, gehts mir mit mir selber gut, aber die Liebe fehlt mir halt doch Ich suche nicht danach, aber meist verliebe ich mich dann wieder, vielleicht auch weil ich unbewusst versuche dieses defizit an Liebe auszugleichen (ich war mal in Therapie, der meinte das ich von meinen eltern nie diese liebe erfahren habe) - mein ziel ist es jedoch MIT freund glücklich zu werden, mit mir und mit ihm
Liebe Grüsse
Sandra


>>>>>erstmal vielen dank für deine Antwort<<<<

Gern geschehn, bin auf der Arbeit, hab ja sonst nix zu tun *g*


>>>Das klingt mir einleuchtend, das auch daran mein problem liegt, weil ich mir selbst zuwenig Liebe, Aufmerksamkeit gebe.<<<<

Gut. Du hast es erfasst.

>>>>Das ist ein Defizit das ich nur schwer ändern kann, leider ist es oft so das ich andere besser, schöner, mit mehr ausstrahlung, erfolgreicher sehe und mich selber dadurch klein mache das ist aber meist nur wenn ich in einer beziehung stecke, bin ich solo, gehts mir mit mir selber gut, aber die Liebe fehlt mir halt doch>>>>

Eingefleische Programme zu aendern ist nie leicht. Es fordert uns ganz schoen. Viele trauen sich an diese Herausforderungen nicht heran. Klar, solo hat man nicht den Spiegel, den man in einer Beziehung hat. In Beziehungen spielen wir die emotionalen Situation nach, so wie wir sie erlernt haben....bis wir DAS irgendwann merken. Ab diesen Moment ist man in der Lage, etwas zu aendern und zu wachsen.



>>>>Ich suche nicht danach, aber meist verliebe ich mich dann wieder, vielleicht auch weil ich unbewusst versuche dieses defizit an Liebe auszugleichen (ich war mal in Therapie, der meinte das ich von meinen eltern nie diese liebe erfahren habe)>>>>

Ja, man findet das im Aussen, was in einem steckt. Das Problem mit der elterlichen Liebe ist ein kollektives Problem. Es war auch meins. Aber es ist keine Ausrede, um darin zu verweilen zu koennen. Wir koennen immer etwas aendern.


>>>>- mein ziel ist es jedoch MIT freund glücklich zu werden, mit mir und mit ihm >>>>

Es ist ein nettes Ziel. Aber solange Du es Dir selbst nicht zum Ziel in BEzug auf Dich gemacht hast, solange ist es eine Taeuschung.
Mein Ziel hiesst: gluecklich sein, mit dem was ist. Es ist nicht von einer Partnerschaft abhaengig. Bin ich gluecklich in mir, so wird es wohl die Partnerschaft auch sein




lg
Chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 11:30
In Antwort auf seelenfluegel


>>>>>erstmal vielen dank für deine Antwort<<<<

Gern geschehn, bin auf der Arbeit, hab ja sonst nix zu tun *g*


>>>Das klingt mir einleuchtend, das auch daran mein problem liegt, weil ich mir selbst zuwenig Liebe, Aufmerksamkeit gebe.<<<<

Gut. Du hast es erfasst.

>>>>Das ist ein Defizit das ich nur schwer ändern kann, leider ist es oft so das ich andere besser, schöner, mit mehr ausstrahlung, erfolgreicher sehe und mich selber dadurch klein mache das ist aber meist nur wenn ich in einer beziehung stecke, bin ich solo, gehts mir mit mir selber gut, aber die Liebe fehlt mir halt doch>>>>

Eingefleische Programme zu aendern ist nie leicht. Es fordert uns ganz schoen. Viele trauen sich an diese Herausforderungen nicht heran. Klar, solo hat man nicht den Spiegel, den man in einer Beziehung hat. In Beziehungen spielen wir die emotionalen Situation nach, so wie wir sie erlernt haben....bis wir DAS irgendwann merken. Ab diesen Moment ist man in der Lage, etwas zu aendern und zu wachsen.



>>>>Ich suche nicht danach, aber meist verliebe ich mich dann wieder, vielleicht auch weil ich unbewusst versuche dieses defizit an Liebe auszugleichen (ich war mal in Therapie, der meinte das ich von meinen eltern nie diese liebe erfahren habe)>>>>

Ja, man findet das im Aussen, was in einem steckt. Das Problem mit der elterlichen Liebe ist ein kollektives Problem. Es war auch meins. Aber es ist keine Ausrede, um darin zu verweilen zu koennen. Wir koennen immer etwas aendern.


>>>>- mein ziel ist es jedoch MIT freund glücklich zu werden, mit mir und mit ihm >>>>

Es ist ein nettes Ziel. Aber solange Du es Dir selbst nicht zum Ziel in BEzug auf Dich gemacht hast, solange ist es eine Taeuschung.
Mein Ziel hiesst: gluecklich sein, mit dem was ist. Es ist nicht von einer Partnerschaft abhaengig. Bin ich gluecklich in mir, so wird es wohl die Partnerschaft auch sein




lg
Chris

Schön
hast du das beschrieben das man wenn man solo ist nicht den spiegel hat, das ist bestimmt auch der grund warum sich viele garnicht richtig auf jemanden einlassen selbst wenn sie in einer beziehung sind! Ja, das merke ich auch, ist echt eine schwierige sache bis man das durchbrechen kann. meist gelingt es mir mal und beim nächsten mal dann wieder nicht... ich bleibe aber dran
das mit der elterlichen liebe ist sicher ein defizit, aber ich denke auch, das man es trotzdem schaffen kann, machmal weiss ich halt garnicht wie ich das hinbekommen soll, weil die schlechten gefühle dann immer hochkochen und diese immer zu bekämpfen kostet viel kraft und geduld! Und auch mein Ziel sollte sein, ohne partnerschaft genauso zufrieden zu sein, denn das nimmt mir und meinem partner viel druck
Liebe Grüsse
Sandra

Gefällt mir

22. April 2004 um 11:41
In Antwort auf bp77

Schön
hast du das beschrieben das man wenn man solo ist nicht den spiegel hat, das ist bestimmt auch der grund warum sich viele garnicht richtig auf jemanden einlassen selbst wenn sie in einer beziehung sind! Ja, das merke ich auch, ist echt eine schwierige sache bis man das durchbrechen kann. meist gelingt es mir mal und beim nächsten mal dann wieder nicht... ich bleibe aber dran
das mit der elterlichen liebe ist sicher ein defizit, aber ich denke auch, das man es trotzdem schaffen kann, machmal weiss ich halt garnicht wie ich das hinbekommen soll, weil die schlechten gefühle dann immer hochkochen und diese immer zu bekämpfen kostet viel kraft und geduld! Und auch mein Ziel sollte sein, ohne partnerschaft genauso zufrieden zu sein, denn das nimmt mir und meinem partner viel druck
Liebe Grüsse
Sandra

Anaschaun
>>>>>....machmal weiss ich halt garnicht wie ich das hinbekommen soll, weil die schlechten gefühle dann immer hochkochen und diese immer zu bekämpfen kostet viel kraft und geduld!<<<<

NICHT bekaempfen! Anschauen, betrachten, sich darauf einlassen. Erst so kann man kanalisieren und aufloesen!

>>>>>Und auch mein Ziel sollte sein, ohne partnerschaft genauso zufrieden zu sein, denn das nimmt mir und meinem partner viel druck <<<<

Ja, es nimmt viiiiel Druck. Und Partnerschaften werden viel liebvoller und gluecklicher


Gefällt mir

22. April 2004 um 12:21
In Antwort auf seelenfluegel

Anaschaun
>>>>>....machmal weiss ich halt garnicht wie ich das hinbekommen soll, weil die schlechten gefühle dann immer hochkochen und diese immer zu bekämpfen kostet viel kraft und geduld!<<<<

NICHT bekaempfen! Anschauen, betrachten, sich darauf einlassen. Erst so kann man kanalisieren und aufloesen!

>>>>>Und auch mein Ziel sollte sein, ohne partnerschaft genauso zufrieden zu sein, denn das nimmt mir und meinem partner viel druck <<<<

Ja, es nimmt viiiiel Druck. Und Partnerschaften werden viel liebvoller und gluecklicher


Ach so
naja, ich versuchte bisher sie immer zu bekämpfen anstatt mich darauf einzulassen! Aber ich denke das dieselben gefühle dann öfter hochkommen auch wenn ich sie auflöse oder? Meinst du das sich viele menschen auch so einsam fühlen weil sie nicht mit sich selber sind? Manchmal denke ich es liegt auch an dieser Wegwerf - /und Konsumgesellschaft das innerlich die leere immer grösser wird bei vielen menschen, ich finde es so schade das beziehungen so schnell zerbrechen und man anscheind die leute tauscht als wären es klamotten - es ist alles so schnellebig und oberflächlich - das schockiert mich manchmal, und vor allem weil ich merke das ich zum teil auch so ein konsum-mensch bin! Man hat es wirklich schwer wenn man mit offenen augen und verstand durch die gegend läuft - da bekomm ich oft so schwermütige gedanken, dann wünsch ich mir, das ich auch gerne etwas "oberflächlicher" wäre - mich an meinem aussehen oder an meinen neuen klamotten oder sonstwas so erfreuen könnte wie andere, einfach nur feiern und in den tag reinleben und sich toll fühlen weil man toll aussieht oder toll gekleidet ist oder toll ankommt usw... aber das geht leider nicht und wird je älter ich werde auch noch schwieriger, aber viel nachdenken über das leben und die liebe macht mich oft schwermütig
Liebe Grüsse
Sandra

Gefällt mir

22. April 2004 um 12:32
In Antwort auf bp77

Ach so
naja, ich versuchte bisher sie immer zu bekämpfen anstatt mich darauf einzulassen! Aber ich denke das dieselben gefühle dann öfter hochkommen auch wenn ich sie auflöse oder? Meinst du das sich viele menschen auch so einsam fühlen weil sie nicht mit sich selber sind? Manchmal denke ich es liegt auch an dieser Wegwerf - /und Konsumgesellschaft das innerlich die leere immer grösser wird bei vielen menschen, ich finde es so schade das beziehungen so schnell zerbrechen und man anscheind die leute tauscht als wären es klamotten - es ist alles so schnellebig und oberflächlich - das schockiert mich manchmal, und vor allem weil ich merke das ich zum teil auch so ein konsum-mensch bin! Man hat es wirklich schwer wenn man mit offenen augen und verstand durch die gegend läuft - da bekomm ich oft so schwermütige gedanken, dann wünsch ich mir, das ich auch gerne etwas "oberflächlicher" wäre - mich an meinem aussehen oder an meinen neuen klamotten oder sonstwas so erfreuen könnte wie andere, einfach nur feiern und in den tag reinleben und sich toll fühlen weil man toll aussieht oder toll gekleidet ist oder toll ankommt usw... aber das geht leider nicht und wird je älter ich werde auch noch schwieriger, aber viel nachdenken über das leben und die liebe macht mich oft schwermütig
Liebe Grüsse
Sandra

Tja....
>>>>naja, ich versuchte bisher sie immer zu bekämpfen anstatt mich darauf einzulassen!<<<<

Solange man es nicht anders weiss, macht man das so....


>>>>Aber ich denke das dieselben gefühle dann öfter hochkommen auch wenn ich sie auflöse oder?>>>>

Sie kommen so lange hoch, bis ALLE oben sind


>>>>>Meinst du das sich viele menschen auch so einsam fühlen weil sie nicht mit sich selber sind? <<<<<

Ja.


>>>>>Manchmal denke ich es liegt auch an dieser Wegwerf - /und Konsumgesellschaft das innerlich die leere immer grösser wird bei vielen menschen, ich finde es so schade das beziehungen so schnell zerbrechen und man anscheind die leute tauscht als wären es klamotten - es ist alles so schnellebig und oberflächlich - >>>>>>

Ja, in der Gesellschaft spiegelt sich der kollektive Zustand der Menschen. Schnellebig und oberflaechlich...um der eigenen inneren Leere zu entgehen....aber niemand entkommt ihr.



>>>>>das schockiert mich manchmal, und vor allem weil ich merke das ich zum teil auch so ein konsum-mensch bin!<<<<

Ja, weil wir alle Teil davon sind. Aber wir haben einjeder die Wahl, darueber hinauszuwachsen.


>>>>Man hat es wirklich schwer wenn man mit offenen augen und verstand durch die gegend läuft - da bekomm ich oft so schwermütige gedanken,>>>>

Ich mache das Leid der anderen nicht zu meinem Leid.


>>>>dann wünsch ich mir, das ich auch gerne etwas "oberflächlicher" wäre - mich an meinem aussehen oder an meinen neuen klamotten oder sonstwas so erfreuen könnte wie andere, einfach nur feiern und in den tag reinleben und sich toll fühlen weil man toll aussieht oder toll gekleidet ist oder toll ankommt usw...>>>>

Das ist ein infantile Illusion, an die leider die meissten glauben.


>>>aber das geht leider nicht und wird je älter ich werde auch noch schwieriger, aber viel nachdenken über das leben und die liebe macht mich oft schwermütig>>>>>

Wie gesagt, mach das Leid der anderen nicht zu Deinem Leid. Das Leben ist schoen!!!


lg
Chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 13:17
In Antwort auf seelenfluegel

Tja....
>>>>naja, ich versuchte bisher sie immer zu bekämpfen anstatt mich darauf einzulassen!<<<<

Solange man es nicht anders weiss, macht man das so....


>>>>Aber ich denke das dieselben gefühle dann öfter hochkommen auch wenn ich sie auflöse oder?>>>>

Sie kommen so lange hoch, bis ALLE oben sind


>>>>>Meinst du das sich viele menschen auch so einsam fühlen weil sie nicht mit sich selber sind? <<<<<

Ja.


>>>>>Manchmal denke ich es liegt auch an dieser Wegwerf - /und Konsumgesellschaft das innerlich die leere immer grösser wird bei vielen menschen, ich finde es so schade das beziehungen so schnell zerbrechen und man anscheind die leute tauscht als wären es klamotten - es ist alles so schnellebig und oberflächlich - >>>>>>

Ja, in der Gesellschaft spiegelt sich der kollektive Zustand der Menschen. Schnellebig und oberflaechlich...um der eigenen inneren Leere zu entgehen....aber niemand entkommt ihr.



>>>>>das schockiert mich manchmal, und vor allem weil ich merke das ich zum teil auch so ein konsum-mensch bin!<<<<

Ja, weil wir alle Teil davon sind. Aber wir haben einjeder die Wahl, darueber hinauszuwachsen.


>>>>Man hat es wirklich schwer wenn man mit offenen augen und verstand durch die gegend läuft - da bekomm ich oft so schwermütige gedanken,>>>>

Ich mache das Leid der anderen nicht zu meinem Leid.


>>>>dann wünsch ich mir, das ich auch gerne etwas "oberflächlicher" wäre - mich an meinem aussehen oder an meinen neuen klamotten oder sonstwas so erfreuen könnte wie andere, einfach nur feiern und in den tag reinleben und sich toll fühlen weil man toll aussieht oder toll gekleidet ist oder toll ankommt usw...>>>>

Das ist ein infantile Illusion, an die leider die meissten glauben.


>>>aber das geht leider nicht und wird je älter ich werde auch noch schwieriger, aber viel nachdenken über das leben und die liebe macht mich oft schwermütig>>>>>

Wie gesagt, mach das Leid der anderen nicht zu Deinem Leid. Das Leben ist schoen!!!


lg
Chris

Du Chris!
Ich misch mich da mal ein! Ich hoffe, ich darf das!!!

Wenn ich deine Beiträge lese, vor allem diese hier, frage ich mich so oft, ob immer so über allen Dingen stehst? Und wenn, wie du dahin gekommen bist, wo du jetzt bist; oder ist es nur Theorie deinerseits? So viele Fragen, ich weiß Aber das klingt alles so theoretisch, auch wenn einleuchtend, und ich frage mich, wie man diese Programme im Gehirn umprogrammiert und wie man aus dem kollektiven Bewußtsein, wie du das nennst, herauskommt???? Können wir das denn wirklich? Wenn alles in uns schon vorprogrammiert ist, wie können wir das ändern. Das erscheint mir unmöglich, fast so wie eine Katze in eine Maus verwandeln Bist du denn schon dort angekommen?

lg
duschka

Gefällt mir

22. April 2004 um 14:39
In Antwort auf seelenfluegel

Tja....
>>>>naja, ich versuchte bisher sie immer zu bekämpfen anstatt mich darauf einzulassen!<<<<

Solange man es nicht anders weiss, macht man das so....


>>>>Aber ich denke das dieselben gefühle dann öfter hochkommen auch wenn ich sie auflöse oder?>>>>

Sie kommen so lange hoch, bis ALLE oben sind


>>>>>Meinst du das sich viele menschen auch so einsam fühlen weil sie nicht mit sich selber sind? <<<<<

Ja.


>>>>>Manchmal denke ich es liegt auch an dieser Wegwerf - /und Konsumgesellschaft das innerlich die leere immer grösser wird bei vielen menschen, ich finde es so schade das beziehungen so schnell zerbrechen und man anscheind die leute tauscht als wären es klamotten - es ist alles so schnellebig und oberflächlich - >>>>>>

Ja, in der Gesellschaft spiegelt sich der kollektive Zustand der Menschen. Schnellebig und oberflaechlich...um der eigenen inneren Leere zu entgehen....aber niemand entkommt ihr.



>>>>>das schockiert mich manchmal, und vor allem weil ich merke das ich zum teil auch so ein konsum-mensch bin!<<<<

Ja, weil wir alle Teil davon sind. Aber wir haben einjeder die Wahl, darueber hinauszuwachsen.


>>>>Man hat es wirklich schwer wenn man mit offenen augen und verstand durch die gegend läuft - da bekomm ich oft so schwermütige gedanken,>>>>

Ich mache das Leid der anderen nicht zu meinem Leid.


>>>>dann wünsch ich mir, das ich auch gerne etwas "oberflächlicher" wäre - mich an meinem aussehen oder an meinen neuen klamotten oder sonstwas so erfreuen könnte wie andere, einfach nur feiern und in den tag reinleben und sich toll fühlen weil man toll aussieht oder toll gekleidet ist oder toll ankommt usw...>>>>

Das ist ein infantile Illusion, an die leider die meissten glauben.


>>>aber das geht leider nicht und wird je älter ich werde auch noch schwieriger, aber viel nachdenken über das leben und die liebe macht mich oft schwermütig>>>>>

Wie gesagt, mach das Leid der anderen nicht zu Deinem Leid. Das Leben ist schoen!!!


lg
Chris

Vielen dank
für die inspirierenden Worte! Meinst du echt der Leere kann keiner entkommen? das alle dasselbe innen fühlen? ich habe manchmal das gefühl manche sind so mit der oberfläche eingenommen und beschäftigt das sie die leere garnicht spüren! Ist es so, wenn die meisten an diesselbe illusion glauben (dich ich oben geschildert habe) - das die sich ergänzen und gut zusammenpassen, während der, der sich nicht von der illusion leiten lässt viel schwieriger einen passenden menschen findet? ich glaube, er brauch ja dann einen partner der sich genauso tief einlässt auf alles oder? wenn der andere an der oberfläche kratzt und keine wahre nähe und gefühle zulässst und der andere dies aber tut, dann passt es ja auch wieder nicht?
Sonnige Grüsse
Sandra

Gefällt mir

22. April 2004 um 16:32
In Antwort auf seelenfluegel


>>>>>erstmal vielen dank für deine Antwort<<<<

Gern geschehn, bin auf der Arbeit, hab ja sonst nix zu tun *g*


>>>Das klingt mir einleuchtend, das auch daran mein problem liegt, weil ich mir selbst zuwenig Liebe, Aufmerksamkeit gebe.<<<<

Gut. Du hast es erfasst.

>>>>Das ist ein Defizit das ich nur schwer ändern kann, leider ist es oft so das ich andere besser, schöner, mit mehr ausstrahlung, erfolgreicher sehe und mich selber dadurch klein mache das ist aber meist nur wenn ich in einer beziehung stecke, bin ich solo, gehts mir mit mir selber gut, aber die Liebe fehlt mir halt doch>>>>

Eingefleische Programme zu aendern ist nie leicht. Es fordert uns ganz schoen. Viele trauen sich an diese Herausforderungen nicht heran. Klar, solo hat man nicht den Spiegel, den man in einer Beziehung hat. In Beziehungen spielen wir die emotionalen Situation nach, so wie wir sie erlernt haben....bis wir DAS irgendwann merken. Ab diesen Moment ist man in der Lage, etwas zu aendern und zu wachsen.



>>>>Ich suche nicht danach, aber meist verliebe ich mich dann wieder, vielleicht auch weil ich unbewusst versuche dieses defizit an Liebe auszugleichen (ich war mal in Therapie, der meinte das ich von meinen eltern nie diese liebe erfahren habe)>>>>

Ja, man findet das im Aussen, was in einem steckt. Das Problem mit der elterlichen Liebe ist ein kollektives Problem. Es war auch meins. Aber es ist keine Ausrede, um darin zu verweilen zu koennen. Wir koennen immer etwas aendern.


>>>>- mein ziel ist es jedoch MIT freund glücklich zu werden, mit mir und mit ihm >>>>

Es ist ein nettes Ziel. Aber solange Du es Dir selbst nicht zum Ziel in BEzug auf Dich gemacht hast, solange ist es eine Taeuschung.
Mein Ziel hiesst: gluecklich sein, mit dem was ist. Es ist nicht von einer Partnerschaft abhaengig. Bin ich gluecklich in mir, so wird es wohl die Partnerschaft auch sein




lg
Chris

Hallo Seelenflügel!!
So schlecht hört sich einiges ja nicht an - aber mit allem stimme ich nicht üebrein.

Wenn jeder genausoglücklich allein wie zu Zweit ist, warum suchen oder wünschen wir uns dann eine Partnerschaft. Ich habe mal einen Spruch gehört: "Man ist immer ein Abbild seiner Vergangenheit" - der ist gar nicht so schlecht.
Aber was ich nicht verstehe ist, wenn man sich selbst liebt und mit sich zufrieden ist, aber einem trotzdem in der Partnerschaft Liebe, Zärtlichkeiten, Zuneigungen fehlen, - muss ich mich denn dann damit zufrieden geben,w as mir der Partner gibt? Wie kann man glücklich sein, wenn man nur nebeneinander lebt? Dann kann ich doch gleich eine WG gründen und ab und an Sex haben ...... Zu einer Partnerschaft gehört, dass man füreinander da ist, sich vertraut, miteinander über alles reden kann und wenn der eine etwas vermisst, dass man versucht ihn glücklicher zu machen - oder ist es okay, wenn der eine nur das gibt was ihn selbst glücklich macht und dabei die Gefühle des Partners links liegen lässt - nach dem Motto " Was füpr mich gut ist, muss auch für Dich gut sein.."??

Klärt mich doch mal auf!

Danke

Gefällt mir

22. April 2004 um 16:35
In Antwort auf bp77

Vielen dank
für die inspirierenden Worte! Meinst du echt der Leere kann keiner entkommen? das alle dasselbe innen fühlen? ich habe manchmal das gefühl manche sind so mit der oberfläche eingenommen und beschäftigt das sie die leere garnicht spüren! Ist es so, wenn die meisten an diesselbe illusion glauben (dich ich oben geschildert habe) - das die sich ergänzen und gut zusammenpassen, während der, der sich nicht von der illusion leiten lässt viel schwieriger einen passenden menschen findet? ich glaube, er brauch ja dann einen partner der sich genauso tief einlässt auf alles oder? wenn der andere an der oberfläche kratzt und keine wahre nähe und gefühle zulässst und der andere dies aber tut, dann passt es ja auch wieder nicht?
Sonnige Grüsse
Sandra

Keiner entkommt ihr.
>>>>>>für die inspirierenden Worte! Meinst du echt der Leere kann keiner entkommen?>>>>>

Keiner entkommt ihr.


>>>>das alle dasselbe innen fühlen?>>>>

Das weiss ich nicht. Aber wenn die Leere da ist, dann ist sie es. Wie der Einzelne sie fuehlt, weiss ich nicht.


>>>>ich habe manchmal das gefühl manche sind so mit der oberfläche eingenommen und beschäftigt das sie die leere garnicht spüren!>>>>>

Ja, das ist so. Aber auch sie entkommen nicht Wir werden alle aelter und am Ende unseres Lebens holt uns diese Leere spaetestens wieder ein.



>>>>>Ist es so, wenn die meisten an diesselbe illusion glauben (dich ich oben geschildert habe) - das die sich ergänzen und gut zusammenpassen,>>>>

Das ist, wie gesagt, eine Illusion. Wenn dem so waere, gaebe es rund herum nur glueckliche Paare.


>>>>während der, der sich nicht von der illusion leiten lässt viel schwieriger einen passenden menschen findet?>>>>

Ja, weil Menschen dieser Sorte sehr rar sind. Aber was passt, findet sich




>>>>>>ich glaube, er brauch ja dann einen partner der sich genauso tief einlässt auf alles oder? wenn der andere an der oberfläche kratzt und keine wahre nähe und gefühle zulässst und der andere dies aber tut, dann passt es ja auch wieder nicht? >>>>

Dann werden sich die Wege wieder trennen, ja. Was abe fuer den Tiefgehenden weniger schlimm ist als fuer den Oberflaechigen. Der Tiefgaenger hat viel besser gelernt, mit unangenehmen Emotionen umzugehen.


Chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 16:50
In Antwort auf onequestion

Hallo Seelenflügel!!
So schlecht hört sich einiges ja nicht an - aber mit allem stimme ich nicht üebrein.

Wenn jeder genausoglücklich allein wie zu Zweit ist, warum suchen oder wünschen wir uns dann eine Partnerschaft. Ich habe mal einen Spruch gehört: "Man ist immer ein Abbild seiner Vergangenheit" - der ist gar nicht so schlecht.
Aber was ich nicht verstehe ist, wenn man sich selbst liebt und mit sich zufrieden ist, aber einem trotzdem in der Partnerschaft Liebe, Zärtlichkeiten, Zuneigungen fehlen, - muss ich mich denn dann damit zufrieden geben,w as mir der Partner gibt? Wie kann man glücklich sein, wenn man nur nebeneinander lebt? Dann kann ich doch gleich eine WG gründen und ab und an Sex haben ...... Zu einer Partnerschaft gehört, dass man füreinander da ist, sich vertraut, miteinander über alles reden kann und wenn der eine etwas vermisst, dass man versucht ihn glücklicher zu machen - oder ist es okay, wenn der eine nur das gibt was ihn selbst glücklich macht und dabei die Gefühle des Partners links liegen lässt - nach dem Motto " Was füpr mich gut ist, muss auch für Dich gut sein.."??

Klärt mich doch mal auf!

Danke

Schön
das sich da noch mehr einklinken, ich finde das thema nämlich sehr interessant ich glaube, den zustand den chris beschreibt erreicht kaum jemand, und wenn dann vielleicht nur kurz?!bei mir sind das oft nur augenblicke - und wenn man einen zustand nicht kennt, weiss man auch nicht wie man sich da fühlen würde! ich glaube wenn ich wirklich mit mir selbst so im reinen wäre würde ich mir auch genügen aber ich glaube, das der mensch, so wie jedes tier auch auf zärtlichkeiten und körperliche nähe angewiesen ist oder chris? wie siehst du das? ich habe schon von dem experiment mit babys gehört, diese die nicht gestreichelt wurden und keine zärtlichkeit bekamen, starben sogar oder wurden schwer geschädigt! Ich denke es ist so, das jeder mensch imstande sein muss auch alleine glücklich zu sein und seine bedürfnisse zu befriedigen (lassen wir mal die zärtlichkeiten aussen vor) - und wenn er das geschafft hat, sieht er die partnerschaft ganz anders und stellt auch keine ansprüche mehr an den anderen sondern empfängt was er bekommt als geschenk! Und wenn er merkt das der andere ihm nicht gut tut, ihn ausnutzt oder so, wird er sich von dem trennen... oooptimal ob ich das je schaffe...
LG
Sandra

Gefällt mir

22. April 2004 um 16:51
In Antwort auf duschka

Du Chris!
Ich misch mich da mal ein! Ich hoffe, ich darf das!!!

Wenn ich deine Beiträge lese, vor allem diese hier, frage ich mich so oft, ob immer so über allen Dingen stehst? Und wenn, wie du dahin gekommen bist, wo du jetzt bist; oder ist es nur Theorie deinerseits? So viele Fragen, ich weiß Aber das klingt alles so theoretisch, auch wenn einleuchtend, und ich frage mich, wie man diese Programme im Gehirn umprogrammiert und wie man aus dem kollektiven Bewußtsein, wie du das nennst, herauskommt???? Können wir das denn wirklich? Wenn alles in uns schon vorprogrammiert ist, wie können wir das ändern. Das erscheint mir unmöglich, fast so wie eine Katze in eine Maus verwandeln Bist du denn schon dort angekommen?

lg
duschka

Mach!
Hallo Duschka,

>>>>>Ich misch mich da mal ein! Ich hoffe, ich darf das!!!>>>>

klar! Der Austausch machts


>>>>>Wenn ich deine Beiträge lese, vor allem diese hier, frage ich mich so oft, ob immer so über allen Dingen stehst? >>>>>

Das kommt Dir nur so vor. Ich bin zur Zeit in der Lage dazu, von meinem Wasser etwas abzugeben Aber auch ich bin Mensch und habe meine Hoehen und Tiefen.


>>>>>Und wenn, wie du dahin gekommen bist, wo du jetzt bist; oder ist es nur Theorie deinerseits? >>>>

Ich lebe es, so gut ich kann. Ja klar, mit Ab und Zugaben. Auch ich habe Erlebnisse, Emotionen, Vorstellungen. Vielleicht gehe ich damit ein wenig anders um als andere. Waere alles nicht in mir, koennte ich nicht so darueber sprechen. Ich kann nur das wirklich vermitteln, was mein Erleben ist. Ich denke, wenn ich von Dingen spreche, die ich noch nicht integriert habe, wuerde man das merken.


>>>>>So viele Fragen, ich weiß >>>>
Is schon ok. Wer nicht fragt, usw...Du weisst ja.


>>>>Aber das klingt alles so theoretisch, auch wenn einleuchtend, und ich frage mich, wie man diese Programme im Gehirn umprogrammiert und wie man aus dem kollektiven Bewußtsein, wie du das nennst, herauskommt????>>>>

Ich kann hier ja auch nur theoretische Gedanken vermitteln, weil erfahren muss es jeder selbst. Herauskommen? Viiiiiiel Arbeit, Ehrlichkeit, Authenzitaet, Hoehen, Tiefen, Versuche, Scheitern, wieder aufstehen, loslassen, verzeihen etc.....

>>>>Können wir das denn wirklich?>>>>

Ja, siehst Du doch


>>>>>Wenn alles in uns schon vorprogrammiert ist, wie können wir das ändern.>>>>

Wir koennen es aendern, indem wir uns bewusst werden, was wir sind. Wir koennen es aendern, wenn wir es erkennen, was in uns laeuft. Das nennt sich Individuationsprozess. Jeder ist einzigartig. genauso einzigartig ist der Prozess fuer jeden. Es geht um Sinn und Sinnhaftigekeit des Lebens, um die Frage, warum wir hier sind, was unsere Aufgabe ist. Ohne Sinnhaftigkeit fuehlen wir uns sinnlos; sinnlos hin und her geworfen, wie ein Korken im tosenden Ozean, der noch nicht einmal weiss, dass er ein Korken ist.


>>>>Das erscheint mir unmöglich, fast so wie eine Katze in eine Maus verwandeln Bist du denn schon dort angekommen?>>>>

Ja, es scheint unmoeglich, aber ich habe ein schoeneres Beispiel: es ist wie eine Raupe, die sich zum Schmetterling verwandelt.

Es steht folgender Satz im Eingang unserer HP, der diese Verwandlung, diesen Prozess, darstellt:

"Sanft entfalten sich unsere Fluegel, um uns selbst zu erheben aus dem Sumpf der Schatten, um uns selbst empor zu schwingen,uns zu befreien aus unserem stumpfen Dasein"


lg
Chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 18:06
In Antwort auf bp77

Schön
das sich da noch mehr einklinken, ich finde das thema nämlich sehr interessant ich glaube, den zustand den chris beschreibt erreicht kaum jemand, und wenn dann vielleicht nur kurz?!bei mir sind das oft nur augenblicke - und wenn man einen zustand nicht kennt, weiss man auch nicht wie man sich da fühlen würde! ich glaube wenn ich wirklich mit mir selbst so im reinen wäre würde ich mir auch genügen aber ich glaube, das der mensch, so wie jedes tier auch auf zärtlichkeiten und körperliche nähe angewiesen ist oder chris? wie siehst du das? ich habe schon von dem experiment mit babys gehört, diese die nicht gestreichelt wurden und keine zärtlichkeit bekamen, starben sogar oder wurden schwer geschädigt! Ich denke es ist so, das jeder mensch imstande sein muss auch alleine glücklich zu sein und seine bedürfnisse zu befriedigen (lassen wir mal die zärtlichkeiten aussen vor) - und wenn er das geschafft hat, sieht er die partnerschaft ganz anders und stellt auch keine ansprüche mehr an den anderen sondern empfängt was er bekommt als geschenk! Und wenn er merkt das der andere ihm nicht gut tut, ihn ausnutzt oder so, wird er sich von dem trennen... oooptimal ob ich das je schaffe...
LG
Sandra

Bp77!?
Was aber, wenn der Partner einem am Anfang der beziehung sehr viel Zuneigung und Zärtlichkeiten gibt. Er sagt, das er dies auch braucht... aber mit der Zeit sich genau in das Gegenteil entwickelt, nämlich dann, wenn man zusammenzieht. Das finde ich dem Partner gegenüber nicht fair. Sicher verändert sich die Liebe mit den Jahren und man ist nicht mehr soooo verliebt und es wird auch nicht mehr soviel gekuschelt - aber müssen deshalb - nur weil man zusammenzieht - jede kleine Zärtlichkeit ausbleiben - die Wünsche beim Sex unerfüllt und man um jede Umarmung betteln muss ?! - man sich dann aber auch z.T. noch Lustig macht...??!! Ich mein, ist es fair, dass man sich dem Anderen am Anfang gegenüber steht und ein völlig falsches Bild abgibt? Was machen, wenn man diese Person (bevor er sich veränderte) liebt - man weiß, wie er mal war, soll man dann auch verlassen und das ganze Spiel wieder von vor anfangen....

Küssen, Liebe zeigen, Zärtlichkeiten geben, plötzliche Umarmungen, oder eine Hand auf dem Schenkel, einen Klaps auf den Po und, und, und.... nach dem Zusammenziehen - nothing..... oder zumindest äußerst wenig...??

Sorry, aber das versteh ich nicht!!!!

Gefällt mir

22. April 2004 um 18:43
In Antwort auf onequestion

Hallo Seelenflügel!!
So schlecht hört sich einiges ja nicht an - aber mit allem stimme ich nicht üebrein.

Wenn jeder genausoglücklich allein wie zu Zweit ist, warum suchen oder wünschen wir uns dann eine Partnerschaft. Ich habe mal einen Spruch gehört: "Man ist immer ein Abbild seiner Vergangenheit" - der ist gar nicht so schlecht.
Aber was ich nicht verstehe ist, wenn man sich selbst liebt und mit sich zufrieden ist, aber einem trotzdem in der Partnerschaft Liebe, Zärtlichkeiten, Zuneigungen fehlen, - muss ich mich denn dann damit zufrieden geben,w as mir der Partner gibt? Wie kann man glücklich sein, wenn man nur nebeneinander lebt? Dann kann ich doch gleich eine WG gründen und ab und an Sex haben ...... Zu einer Partnerschaft gehört, dass man füreinander da ist, sich vertraut, miteinander über alles reden kann und wenn der eine etwas vermisst, dass man versucht ihn glücklicher zu machen - oder ist es okay, wenn der eine nur das gibt was ihn selbst glücklich macht und dabei die Gefühle des Partners links liegen lässt - nach dem Motto " Was füpr mich gut ist, muss auch für Dich gut sein.."??

Klärt mich doch mal auf!

Danke

Aufklaerung
Hallo

>>>>>So schlecht hört sich einiges ja nicht an - aber mit allem stimme ich nicht üebrein.>>>>>

Es waere ja langeweilig, wenn wir alle immer uebereinstimmen wuerden.


>>>>>Wenn jeder genausoglücklich allein wie zu Zweit ist, warum suchen oder wünschen wir uns dann eine Partnerschaft.>>>>

Weil wir uns halb fuehlen. Wir sind sozial struktuiert, dass heisst, wir sind Gemeinschaftsorientiert. Ausserdem haengt von der Partnerschaft unser ueberleben ab. Man vergesse bitte die Fortpflanzung nicht.



>>>>Ich habe mal einen Spruch gehört: "Man ist immer ein Abbild seiner Vergangenheit" - der ist gar nicht so schlecht. >>>>

ja, der Spruch ist gut. Kannte ich noch nicht, danke!

>>>>>Aber was ich nicht verstehe ist, wenn man sich selbst liebt und mit sich zufrieden ist, aber einem trotzdem in der Partnerschaft Liebe, Zärtlichkeiten, Zuneigungen fehlen, - muss ich mich denn dann damit zufrieden geben,w as mir der Partner gibt? Wie kann man glücklich sein, wenn man nur nebeneinander lebt? >>>

Du begegnest im Aussen immer dem, was auch in Dir ist. Warum man dann in eine Partnerschaft geraet, wie Du sie beschreibst, muss man ueberpruefen. Das kann man nicht so auf Anhieb sagen.

>>>>>Dann kann ich doch gleich eine WG gründen und ab und an Sex haben ...... Zu einer Partnerschaft gehört, dass man füreinander da ist, sich vertraut, miteinander über alles reden kann und wenn der eine etwas vermisst, dass man versucht ihn glücklicher zu machen - oder ist es okay, wenn der eine nur das gibt was ihn selbst glücklich macht und dabei die Gefühle des Partners links liegen lässt - nach dem Motto " Was füpr mich gut ist, muss auch für Dich gut sein.."??>>>>>

Moooment....die ersten Saetze von Dir waren einleuchtent und ok. Zufrieden sein, sich selbst lieben und so. Auch "dass man füreinander da ist, sich vertraut, miteinander über alles reden kann" ist ok, denn dies gehoert zu den Grundvoraussetzungen einer konstruktiven Partnerschaft. Aufhorchen laesst mich Folgendes: "und wenn der eine etwas vermisst, dass man versucht ihn glücklicher zu machen - oder ist es okay, wenn der eine nur das gibt was ihn selbst glücklich macht und dabei die Gefühle des Partners links liegen lässt - nach dem Motto " Was füpr mich gut ist, muss auch für Dich gut sein..".
Es sit nichts dagegen einzuwenden, wenn man den anderen gluecklich macht. Sich gegenseitig gut zu tun und Freude zu bereiten ist nicht anstrengend, sondern im Fluss des Zusammenseins. Bedenklich wird es nur, wenn die Tendenz in Richtung "Brauchen" geht. Von was Du im letzten Satz sprichst, geht in Richtung fehlendes Einfuehlungsvermoegen und und (unbewussten) Egoismus. Ueber so etwas muesste man reden koennen und aendern koennen, denn, was fuer den Einen gut ist, muss nicht fuer den Anderen auch gut sein.


lg
Chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 18:50
In Antwort auf bp77

Schön
das sich da noch mehr einklinken, ich finde das thema nämlich sehr interessant ich glaube, den zustand den chris beschreibt erreicht kaum jemand, und wenn dann vielleicht nur kurz?!bei mir sind das oft nur augenblicke - und wenn man einen zustand nicht kennt, weiss man auch nicht wie man sich da fühlen würde! ich glaube wenn ich wirklich mit mir selbst so im reinen wäre würde ich mir auch genügen aber ich glaube, das der mensch, so wie jedes tier auch auf zärtlichkeiten und körperliche nähe angewiesen ist oder chris? wie siehst du das? ich habe schon von dem experiment mit babys gehört, diese die nicht gestreichelt wurden und keine zärtlichkeit bekamen, starben sogar oder wurden schwer geschädigt! Ich denke es ist so, das jeder mensch imstande sein muss auch alleine glücklich zu sein und seine bedürfnisse zu befriedigen (lassen wir mal die zärtlichkeiten aussen vor) - und wenn er das geschafft hat, sieht er die partnerschaft ganz anders und stellt auch keine ansprüche mehr an den anderen sondern empfängt was er bekommt als geschenk! Und wenn er merkt das der andere ihm nicht gut tut, ihn ausnutzt oder so, wird er sich von dem trennen... oooptimal ob ich das je schaffe...
LG
Sandra

Beduerfnisse
>>>>>....aber ich glaube, das der mensch, so wie jedes tier auch auf zärtlichkeiten und körperliche nähe angewiesen ist oder chris? wie siehst du das?>>>>

Ja. Erst einmal. Ich denke aber, dass der wirklich erwachsene Mensch aus diesem indiffernzierten Bedeuerfnis-schema herauswachsen muss, um unabhaengig zu werden, sich selbst zu werden.


>>>>ich habe schon von dem experiment mit babys gehört, diese die nicht gestreichelt wurden und keine zärtlichkeit bekamen, starben sogar oder wurden schwer geschädigt!>>>>

Ja, auf jeden Fall! Unsere Kinder brauchen von allem sehr viel!!! Das ist sehr wichtig.


>>>>>Ich denke es ist so, das jeder mensch imstande sein muss auch alleine glücklich zu sein und seine bedürfnisse zu befriedigen (lassen wir mal die zärtlichkeiten aussen vor) - und wenn er das geschafft hat, sieht er die partnerschaft ganz anders und stellt auch keine ansprüche mehr an den anderen sondern empfängt was er bekommt als geschenk!>>>>>

>>>>ja, so ungefaehr sehe ich das auch.



>>>>Und wenn er merkt das der andere ihm nicht gut tut, ihn ausnutzt oder so, wird er sich von dem trennen...>>>>

Ja. Aber er kann es nur erkennen, wenn er ERKENNEND geworden ist und sich aus den undiffernzierten, abhaengig machenden Beduerfnisstrukuren herausgewunden hat.




Chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 18:58
In Antwort auf onequestion

Bp77!?
Was aber, wenn der Partner einem am Anfang der beziehung sehr viel Zuneigung und Zärtlichkeiten gibt. Er sagt, das er dies auch braucht... aber mit der Zeit sich genau in das Gegenteil entwickelt, nämlich dann, wenn man zusammenzieht. Das finde ich dem Partner gegenüber nicht fair. Sicher verändert sich die Liebe mit den Jahren und man ist nicht mehr soooo verliebt und es wird auch nicht mehr soviel gekuschelt - aber müssen deshalb - nur weil man zusammenzieht - jede kleine Zärtlichkeit ausbleiben - die Wünsche beim Sex unerfüllt und man um jede Umarmung betteln muss ?! - man sich dann aber auch z.T. noch Lustig macht...??!! Ich mein, ist es fair, dass man sich dem Anderen am Anfang gegenüber steht und ein völlig falsches Bild abgibt? Was machen, wenn man diese Person (bevor er sich veränderte) liebt - man weiß, wie er mal war, soll man dann auch verlassen und das ganze Spiel wieder von vor anfangen....

Küssen, Liebe zeigen, Zärtlichkeiten geben, plötzliche Umarmungen, oder eine Hand auf dem Schenkel, einen Klaps auf den Po und, und, und.... nach dem Zusammenziehen - nothing..... oder zumindest äußerst wenig...??

Sorry, aber das versteh ich nicht!!!!

Leider "normal"
>>>>>Was aber, wenn der Partner einem am Anfang der beziehung sehr viel Zuneigung und Zärtlichkeiten gibt. Er sagt, das er dies auch braucht... aber mit der Zeit sich genau in das Gegenteil entwickelt, nämlich dann, wenn man zusammenzieht. >>>>>>

Das passiert nicht bewusst. Man zeigt sich Anfangs von seiner allerbesten Schokoladenseite und die beinhaltet auch Anteile, wie man selbst gerne waere, die man aber nicht wirklich lebt. Ich nenne dies "das bunte Werbe-Fderkleid", dass leider nur bis zur Mauser bleibt. Erst dann findet man heraus, ob das Kleid zum Traeger gehoert.


>>>>Das finde ich dem Partner gegenüber nicht fair. >>>>

Ist es auch nicht, aber wie gesagt, dass sind nicht wirklich bewusste Prozesse.


>>>>Sicher verändert sich die Liebe mit den Jahren und man ist nicht mehr soooo verliebt und es wird auch nicht mehr soviel gekuschelt ->>>>

Auch das ist nicht schlimm, solange die Zaertlichkeiten und Kuesse (und die Achtung voreinander!) nicht zu erliegen kommt. Alles kommt etwas zur Ruhe, auch die Emotionen, so wie Wasser, dass auch mal ruhig wird. Staendiges Wirbeln koennten wir, glaube ich, auf die Dauer nicht aushalten.


>>>>aber müssen deshalb - nur weil man zusammenzieht - jede kleine Zärtlichkeit ausbleiben - die Wünsche beim Sex unerfüllt und man um jede Umarmung betteln muss ?! - man sich dann aber auch z.T. noch Lustig macht...??!! >>>>

DAS ist ein Warnsignal. Hier stimmt was nicht. hier muesste man pruefen, warum es dazu gekommen ist.


>>>>Ich mein, ist es fair, dass man sich dem Anderen am Anfang gegenüber steht und ein völlig falsches Bild abgibt? Was machen, wenn man diese Person (bevor er sich veränderte) liebt - man weiß, wie er mal war, soll man dann auch verlassen und das ganze Spiel wieder von vor anfangen....>>>>

Moment. So wie jemand am Anfang ist, ist er nicht. Er ist so, wie er sich entpuppt hat. Das Bild des Anfangs ist eine Illusion.



>>>>Küssen, Liebe zeigen, Zärtlichkeiten geben, plötzliche Umarmungen, oder eine Hand auf dem Schenkel, einen Klaps auf den Po und, und, und.... nach dem Zusammenziehen - nothing..... oder zumindest äußerst wenig...??>>>>

Wie gesagt, wenn es so wird, dann ist etwas nicht in ordnung

lg
chris

Gefällt mir

22. April 2004 um 19:47
In Antwort auf seelenfluegel

Leider "normal"
>>>>>Was aber, wenn der Partner einem am Anfang der beziehung sehr viel Zuneigung und Zärtlichkeiten gibt. Er sagt, das er dies auch braucht... aber mit der Zeit sich genau in das Gegenteil entwickelt, nämlich dann, wenn man zusammenzieht. >>>>>>

Das passiert nicht bewusst. Man zeigt sich Anfangs von seiner allerbesten Schokoladenseite und die beinhaltet auch Anteile, wie man selbst gerne waere, die man aber nicht wirklich lebt. Ich nenne dies "das bunte Werbe-Fderkleid", dass leider nur bis zur Mauser bleibt. Erst dann findet man heraus, ob das Kleid zum Traeger gehoert.


>>>>Das finde ich dem Partner gegenüber nicht fair. >>>>

Ist es auch nicht, aber wie gesagt, dass sind nicht wirklich bewusste Prozesse.


>>>>Sicher verändert sich die Liebe mit den Jahren und man ist nicht mehr soooo verliebt und es wird auch nicht mehr soviel gekuschelt ->>>>

Auch das ist nicht schlimm, solange die Zaertlichkeiten und Kuesse (und die Achtung voreinander!) nicht zu erliegen kommt. Alles kommt etwas zur Ruhe, auch die Emotionen, so wie Wasser, dass auch mal ruhig wird. Staendiges Wirbeln koennten wir, glaube ich, auf die Dauer nicht aushalten.


>>>>aber müssen deshalb - nur weil man zusammenzieht - jede kleine Zärtlichkeit ausbleiben - die Wünsche beim Sex unerfüllt und man um jede Umarmung betteln muss ?! - man sich dann aber auch z.T. noch Lustig macht...??!! >>>>

DAS ist ein Warnsignal. Hier stimmt was nicht. hier muesste man pruefen, warum es dazu gekommen ist.


>>>>Ich mein, ist es fair, dass man sich dem Anderen am Anfang gegenüber steht und ein völlig falsches Bild abgibt? Was machen, wenn man diese Person (bevor er sich veränderte) liebt - man weiß, wie er mal war, soll man dann auch verlassen und das ganze Spiel wieder von vor anfangen....>>>>

Moment. So wie jemand am Anfang ist, ist er nicht. Er ist so, wie er sich entpuppt hat. Das Bild des Anfangs ist eine Illusion.



>>>>Küssen, Liebe zeigen, Zärtlichkeiten geben, plötzliche Umarmungen, oder eine Hand auf dem Schenkel, einen Klaps auf den Po und, und, und.... nach dem Zusammenziehen - nothing..... oder zumindest äußerst wenig...??>>>>

Wie gesagt, wenn es so wird, dann ist etwas nicht in ordnung

lg
chris

So
weiß man genaugenommen erst nach ca. 2 Jahren obs passt ?

Gefällt mir

23. April 2004 um 8:22
In Antwort auf seelenfluegel

Mach!
Hallo Duschka,

>>>>>Ich misch mich da mal ein! Ich hoffe, ich darf das!!!>>>>

klar! Der Austausch machts


>>>>>Wenn ich deine Beiträge lese, vor allem diese hier, frage ich mich so oft, ob immer so über allen Dingen stehst? >>>>>

Das kommt Dir nur so vor. Ich bin zur Zeit in der Lage dazu, von meinem Wasser etwas abzugeben Aber auch ich bin Mensch und habe meine Hoehen und Tiefen.


>>>>>Und wenn, wie du dahin gekommen bist, wo du jetzt bist; oder ist es nur Theorie deinerseits? >>>>

Ich lebe es, so gut ich kann. Ja klar, mit Ab und Zugaben. Auch ich habe Erlebnisse, Emotionen, Vorstellungen. Vielleicht gehe ich damit ein wenig anders um als andere. Waere alles nicht in mir, koennte ich nicht so darueber sprechen. Ich kann nur das wirklich vermitteln, was mein Erleben ist. Ich denke, wenn ich von Dingen spreche, die ich noch nicht integriert habe, wuerde man das merken.


>>>>>So viele Fragen, ich weiß >>>>
Is schon ok. Wer nicht fragt, usw...Du weisst ja.


>>>>Aber das klingt alles so theoretisch, auch wenn einleuchtend, und ich frage mich, wie man diese Programme im Gehirn umprogrammiert und wie man aus dem kollektiven Bewußtsein, wie du das nennst, herauskommt????>>>>

Ich kann hier ja auch nur theoretische Gedanken vermitteln, weil erfahren muss es jeder selbst. Herauskommen? Viiiiiiel Arbeit, Ehrlichkeit, Authenzitaet, Hoehen, Tiefen, Versuche, Scheitern, wieder aufstehen, loslassen, verzeihen etc.....

>>>>Können wir das denn wirklich?>>>>

Ja, siehst Du doch


>>>>>Wenn alles in uns schon vorprogrammiert ist, wie können wir das ändern.>>>>

Wir koennen es aendern, indem wir uns bewusst werden, was wir sind. Wir koennen es aendern, wenn wir es erkennen, was in uns laeuft. Das nennt sich Individuationsprozess. Jeder ist einzigartig. genauso einzigartig ist der Prozess fuer jeden. Es geht um Sinn und Sinnhaftigekeit des Lebens, um die Frage, warum wir hier sind, was unsere Aufgabe ist. Ohne Sinnhaftigkeit fuehlen wir uns sinnlos; sinnlos hin und her geworfen, wie ein Korken im tosenden Ozean, der noch nicht einmal weiss, dass er ein Korken ist.


>>>>Das erscheint mir unmöglich, fast so wie eine Katze in eine Maus verwandeln Bist du denn schon dort angekommen?>>>>

Ja, es scheint unmoeglich, aber ich habe ein schoeneres Beispiel: es ist wie eine Raupe, die sich zum Schmetterling verwandelt.

Es steht folgender Satz im Eingang unserer HP, der diese Verwandlung, diesen Prozess, darstellt:

"Sanft entfalten sich unsere Fluegel, um uns selbst zu erheben aus dem Sumpf der Schatten, um uns selbst empor zu schwingen,uns zu befreien aus unserem stumpfen Dasein"


lg
Chris

Danke
für deine ausführliche Antwort Wir haben ja noch unser ganzes Leben Zeit, "uns aus unserem stumpfen Dasein zu befreien"!! Na dann in diesem Sinne: auf geht's

Einen schönen Tag wünsche ich dir!

lg
duschka

Gefällt mir

23. April 2004 um 9:26
In Antwort auf rumpelstilzchen2

So
weiß man genaugenommen erst nach ca. 2 Jahren obs passt ?

Nicht zeitlich begrenzt
Es ist nicht zeitlich begrenzt. Es passt immer, auch wenn es sich nicht als passend herausstellt.

Wir hatten das hier im Forum irgendwo schonmal darueber...





Chris

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

  • ACHTUNG FAELSCHUNG

    29. Mai 2004 um 16:46

Beliebte Diskussionen

Hydro Boost

Teilen
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen