Home / Forum / Liebe & Beziehung / Liebe oder Freundschaft ?

Liebe oder Freundschaft ?

17. September 2011 um 19:57 Letzte Antwort: 25. November 2012 um 22:47

Ich bin ein Mann, Anfang 50, seit 29 Jahren mit der gleichen Fra liiert, davon 19 Jahre verheiratet. Wir haben 2 Kinder im Teenageralter, ein eigenes Haus, ich bin Abteilungsleiter in einer Firma. Insofern nach außen hin der glückliche Spießer.
Das einzige Problem: Meine Frau ist immer schon jähzornig gewesen, schreit regelmäßig rum und beschimpft mich und die Kinder. Geizt auch mit Schimpfworten nicht. Ansonsten ist sie die treusorgende Ehefrau und Mutter, die die Kinder mit etwas zuviel Druck durch die Schule peitscht und sich sonst zunehmend karitativen Aufgaben widmet.Da man über ihre Jähzornigkeit absolut nicht diskutieren kann (sie sieht das Problem nicht, sucht immer bei uns die Schuld) bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zurückzuziehen. Sex findet kaum noch statt, so 4-5x im Jahr etwa. Liegt auch daran, dass sie auf ihr Äußeres gar nicht achtet, immer weiter zunimmt und inzwischen Stammkundin bei Ulla Popken ist.

Nun habe ich seit 2 Jahren eine neue Mitarbeiterin in der Firma. Sie ist jetzt Anfang 30, bildhübsch, hochintelligent, Akademikerin, nach einer längeren Beziehung immer mal wieder in kürzeren Beziehungen, hat aber den Mann fürs Leben noch nicht gefunden. Hat aber auch beginnende Torschlusspanik. Sehr nett und offenherzig, also irgendwie eine Frau, in die sich so ziemlich jeder Mann verlieben muss. So ist es mir dann auch passiert. Vor einem halben Jahr habe ich sie mal auf eine betriebliche Fortbildung mitgenommen (nicht ganz ohne Hintergedanken, gestehe ich). Es ist zwar nichts passiert, aber wir sind zusammen ausgegangen, essen gegangen und haben lange Spaziergänge gemacht und haben dann irgendwann auch Vertraulichkeiten über unsere jeweiligen Beziehungskisten ausgetauscht. Am Ende waren wir dann beim Du. Seitdem treffen wir uns heimlich immer häufiger, telefonieren manchmal stundenlang miteinander, gehen spazieren, unternehmen was, gehen zusammen einkaufen, fast schon wie ein altes Ehepaar. Irgendwie habe ich mich so langsam zu ihrer "besten Freundin" entwickelt. Gelegentlich hat sie mal es wieder mit einer Beziehung probiert (innerhalb und außerhalb der Firma), aber ist nichts geworden. Als "seelischer Mülleimer" konnte ich sie dann immer wieder aufbauen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich unwohl in dieser Rolle fühle, da ich dadurch viel Zeit mit ihr verbringen kann.
Was mir absolut unklar ist, ist, ob daraus überhaupt mehr werden könnte. Sie macht in den stundenlangen Gesprächen einen großen Bogen um die Beziehung zwischen uns. Hat nur mal erwähnt, dass sie ihre Prinzipien hätte und Beziehungen zu verheirateten Männern für zu kompliziert hält.
Ich sage und mache natürlich auch nichts, da ich einerseits Angst habe, die Freundschaft damit zu zerstören und andererseits auch Angst habe, was passiert, wenn mehr daraus wird. Schließlich hat man sich irgendwie in 29 Jahren auch an die keifende Partnerin gewöhnt. Mein Großvater hat das bis zu seinem 94. Lebensjahr geduldig ertragen...
Fakt ist, dass ich immer ein Kribbeln im Bauch habe, wenn ich die Kollegin sehe. Dieses Gefühl in dieser Stärke hatte ich zuletzt mit 18 Jahren. Auch bei meiner Frau war das damals nicht so stark, obwohl wir viele tolle Jahre miteinander verbracht haben. Ich versuche immer diese Gefühle als falsch zu unterdrücken, es klappt einfach nicht. Auch wenn sie im Urlaub ist, schreiben wir uns Mails oder telefonieren zwischendurch.
Leider verlässt die Kollegin die Firma Ende des Jahres um eine andere Ausbildung anzuschließen.

Bin ich eigentlich total verrückt? Ist es die Midlife Crisis, dass ich die Kollegin zu meiner Traumfrau erklärt habe?
Kann es wirklich sein, dass eine Frau so eine intensive Freundschaft zu ihrem Chef aufbaut ohne "mehr" zu wollen? (Niedere Beweggründe für die Freundschaft schließe ich mal wegen des sowieso endenden Arbeitsverhältnisses aus).
Müsste eine Frau Anfang 30 nicht merken, dass der andere vielleicht mehr will? Oder hat sie vielleicht die gleichen Ängste?
Unterm Strich habe ich bisher in all den Jahren noch nie so eine innige Freundschaft zu einem weiblichen Wesen aufgebaut. Ich habe noch eine 15-jährige Chatfreundin, die ich seit 2 Jahren kenne (von der ich aber definitiv nichts will, da nicht pädophil!). Mit der tausche ich auch regelmäßig die Beziehungsprobleme aus. Der habe ich als einzigem bisher davon erzählt.
Die riet mir schlicht: Wenn du wissen willst, welche Gefühle deine Kollegin für dich hat, frag sie doch einfach.
Kann man das eine Frau einfach so fragen ohne alles kaputt zu machen?

P.S. Bin ich eigentlich ein ... dass ich solche Gefühle überhaupt zulasse? Eigentlich wollte ich immer so eine innige Freundschaft, die zugleich eine Partnerschaft ist. Aber wahrscheinlich gibt es das nur höchst selten.

Mehr lesen

17. September 2011 um 22:44

Habe ich
das richtig gelesen, du chattest mit einer 15 jaehrigen.>Hast du sie noch alle??
Nein, deine Kollegin will nur Freundschaft, sonst waere da mehr passiert..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
18. September 2011 um 22:05
In Antwort auf retha_12551382

Habe ich
das richtig gelesen, du chattest mit einer 15 jaehrigen.>Hast du sie noch alle??
Nein, deine Kollegin will nur Freundschaft, sonst waere da mehr passiert..

Ausgerechnet
du machst hier andere an.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
19. September 2011 um 0:33

Klarstellung
Nur noch mal zur Klarstellung: Der Chatkontakt zur knapp 16-jährigen ist absolut harmlos. Sie wohnt 500 km weg, ich habe sie auch schon 2x besucht (unter Anwesenheit und mit Einverständnis ihrer Eltern, die meinen Namen und meine Adresse kennen, das war mir wichtig). Der Kontakt ergab sich durch ein Onlinerollenspiel. Es ist einfach interessant herauszufinden, wie die Jugend von heute so tickt. Früher hätte man es vielleicht Brieffreundschaft genannt. Dadurch kommt natürlich das Thema auch auf Beziehungen. Über "Unanständiges" wurde nie gechattet. Meine Schwester hatte in dem Alter eine Brieffreundschaft mit einem Knastologen gepflegt.
Die Sache mit der Kollegin ist weitaus komplizierter. Vielleicht erhoffe ich von ihr, das zu finden, was mir meine Ehe in den letzten sagen wir 10 Jahren nicht mehr gegeben hat. Ich fühle mich irgendwie zu jung um nicht mehr zu reisen oder abends mal wegzugehen oder auch keinen interessanten aufregnden Sex mehr zu haben. Nur das ist meine Frau nicht mehr bereit mir zu geben. Statt dessen werde ich regelmäßig (nicht immer) angeschrien und beleidigt. Ich habe die Originaltexte mal meiner Kollegin erzählt. Für sie wäre so etwas ein sofortiger Trennungsgrund. Wenn man von der eigenen Ehefrau als "asoziales nicht zu respektierendes A... loch" tituliert wird, soll man das hinnehmen oder nicht? Vielleicht bin ich ja eines? Wohlgemerkt, ich selbst nehme solche beleidigenden Wort nicht in den Mund, bin auch in keiner Weise gewalttätig. Aber offenbar gewöhnt man sich als Mann auch an solche Behandlung. Ich bin aber immer noch nicht bereit den Ton zu akzeptieren. Hinundwieder kommt am nächsten Tag eine Entschuldigung, oft aber auch nicht.
Im Moment besteht für mich eine Diskrepanz zwischen meiner Vernunft und Gefühl.
Die Vernunft sagt, man soll auch um der Kinder willen, nicht unnötig Porzellan zerschlagen.
Aber das Gefühl sagt zur Zeit etwas anderes. Es erzeugt das Herzklopfen und Kribbeln gegenüber meiner Kollegin und meint, dass das was zu Hause abläuft, nur noch aus langjähriger Gewohnheit hingenommen wird. Ansonsten sucht es sich Erfüllung und Bestätigung auf der Arbeit. Meine Arbeit, die immerhin die ganze Familie gut ernährt, wird von meiner Frau auch eher abfällig mit Sprüchen bewertet.
Wie meine Kollegin unser Verhältnis bzw. Freundschaft sieht, weiss ich wirklich nicht. Heute haben wir uns wieder getroffen. Es war nett und harmonisch. Ich fühlte mich wohl bei ihr. Wir habe viel gequatscht und waren irgendwie immer auf der gleichen Wellenlänge. Es ist so ein tolles "warmes" Gefühl. Sie möchte sich auch weiter mit mir treffen und was unternehmen, scheint dazu irgendwie auch ein Bedürfnis zu haben. Aber irgendwie hat auch Wachsperle schon recht. Wenn daraus mehr werden sollte hätte es eigentlich schon längst passieren müssen. Meine Arbeitskollegin plant definitiv in den nächsten Jahren, eine Familie zu gründen und ist sich für einen Quickie im Aufzug oder ähnliches oder in der Rolle einer Geliebten sicher zu Schade. Warum es in ihren Beziehungen bisher nicht geklappt hat, weiss ich auch nicht. Sie scheint bis heute auf Mr. Wonderful zu warten. Aber das steht auf einemanderen Blatt.
Nur so eine innige "Nicht-Beziehung" zu einer Frau hatte ich in all den Jahren noch nicht gehabt. Freundschaftliches Geplänkel ohne irgendwelche Absichten mit Arbeitskolleginnen natürlich schon oft.
Wahrscheinlich werde ich spätestens dann wieder auf den Boden der Tatsachen geworfen werden, wenn sie weggezogen ist und ihren nächsten Freund hat. (Und Genugtuung empfinden, falls es mit dem auch nicht klappt - oh bin ich böse)
Nur dieses blöde Gefühl sagt schon wieder, dass es nur weil sich keiner getraut hat, vielleicht eine verpasste Gelegenheit ist, nochmal einen ganz anderen Lebesweg einzuschlagen, der mit der Harmonie einhergeht, die ich zu Hause seit Jahren vermisse, Beispiele hierfür habe ich in meinem Bekannten- und Kollegenkreis etliche, die heute glückliche Zweitbeziehungen oder -ehen haben.
Man sollte sich diesen Teil des Gehirns einfach wegbrennen lassen. Aber dann würde das Leben wahrscheinlich gar keinen Spaß mehr machen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
19. September 2011 um 8:59

Guten Morgen!
Die Gefühle für deine Kollegin würde ich nun erst einmal hinten anstellen! Erst gilt es, das "Zusammenleben" in der Ehe zu regeln...
Deine Frau keift, ist allem Anschein nach eine Hysterikerin, die auch nicht sonderlich glücklich zu sein scheint, sonst würde sie sich nicht ins maßlose Essen flüchten.

Aus deinem Schreiben geht hervor (so habe ich es zumindest verstanden), dass sich die gesamte Familie von ihr anbrüllen lässt und sie matronengleich über die "ihren" regiert, sich mit karitativer Arbeit von ihrem eigentlichen Problem ablenken möchte, dort Aufmerksamkeit sucht u die Bestätigung darin, dass sie "doch immer nur die Gute" ist...

Wie du dich beschreibst im Umgang mir der jungen Kollegin ist davon abzuleiten, dass du der stille Typus bist, der Zuhörer. Deswegen gehe ich mal davon aus, dass du dich von deiner Frau anbrüllen und anschreien läßt, ohne sonderliche Reaktion deinerseits.
Reagiere einmal anders und sage ihr, dass sie dir durch ihr Verhalten immer wieder suggeriert, die Ehe bestünde nur noch auf dem Papier, du es leid bist und du dir eine Affäre suchen wirst - sag ihr das genau SO! Spiele mit offenen Karten - alles andere ist auch der (verhassten) Ehefrau gegenüber nicht gerechtfertigt. Wenn ihr euch schon nicht mehr liebt, so sollte doch noch Ehrlichkeit herrschen; nicht zwischen Tür und Angel, sondern gehe mit ihr Essen und rede mit ihr - auch wenn die Ehe bereits emotional beendet ist. Vielleicht ist sie erleichtert oder dankbar, wenn du offen mit ihr redest, vielleicht merkt sie bereits, dass du dich immer mehr von ihr entfernst u wird dadurch immer aggressiver...

Nun zur Kollegin: Es gibt solche "Plaudertaschen", die um jeden und alles dankbar sind, die ihnen zuhören - und das hat nichts mit Gefühlen zu tun.
Heutzutage sind die meisten Frauen so selbstbewußt und offen, dass ich mir nahezu sicher bin, sie hätte Annäherungsversuche unternommen, wäre sie an dir interessiert. Viele Frauen suchen auch nur einen "reifen Beichtvater", den verständnisvollen reiferen Herren, dem sie vertrauen können.

Ich weiß nicht, ob du in der Midlife-Crisis bist - ich glaube eher, du greifst nach einem Strohhalm, auf emotionaler Basis. Wäre es nun nicht sie, sondern eine andere Frau, die sich mit dir unterhält und/oder Spaziergänge macht, so würdest du dich zu ihr hingezogen fühlen. Du bist einfach so "ausgedörrt", dass du das aufsaugst, wie ein trockener Schwamm... Ich behaupte nun einfach, dass sie nichts von dir will, sondern Gespräche führen möchte, mit einem erfahrenen Mann.

Was mich allerdings verwundert ist, dass du mit 15/16jährigen Mädchen chattest. Das berührt (zumindest mich) irgendwie unangenehm und befremdlich...


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
19. September 2011 um 15:40
In Antwort auf juno_11954632

Guten Morgen!
Die Gefühle für deine Kollegin würde ich nun erst einmal hinten anstellen! Erst gilt es, das "Zusammenleben" in der Ehe zu regeln...
Deine Frau keift, ist allem Anschein nach eine Hysterikerin, die auch nicht sonderlich glücklich zu sein scheint, sonst würde sie sich nicht ins maßlose Essen flüchten.

Aus deinem Schreiben geht hervor (so habe ich es zumindest verstanden), dass sich die gesamte Familie von ihr anbrüllen lässt und sie matronengleich über die "ihren" regiert, sich mit karitativer Arbeit von ihrem eigentlichen Problem ablenken möchte, dort Aufmerksamkeit sucht u die Bestätigung darin, dass sie "doch immer nur die Gute" ist...

Wie du dich beschreibst im Umgang mir der jungen Kollegin ist davon abzuleiten, dass du der stille Typus bist, der Zuhörer. Deswegen gehe ich mal davon aus, dass du dich von deiner Frau anbrüllen und anschreien läßt, ohne sonderliche Reaktion deinerseits.
Reagiere einmal anders und sage ihr, dass sie dir durch ihr Verhalten immer wieder suggeriert, die Ehe bestünde nur noch auf dem Papier, du es leid bist und du dir eine Affäre suchen wirst - sag ihr das genau SO! Spiele mit offenen Karten - alles andere ist auch der (verhassten) Ehefrau gegenüber nicht gerechtfertigt. Wenn ihr euch schon nicht mehr liebt, so sollte doch noch Ehrlichkeit herrschen; nicht zwischen Tür und Angel, sondern gehe mit ihr Essen und rede mit ihr - auch wenn die Ehe bereits emotional beendet ist. Vielleicht ist sie erleichtert oder dankbar, wenn du offen mit ihr redest, vielleicht merkt sie bereits, dass du dich immer mehr von ihr entfernst u wird dadurch immer aggressiver...

Nun zur Kollegin: Es gibt solche "Plaudertaschen", die um jeden und alles dankbar sind, die ihnen zuhören - und das hat nichts mit Gefühlen zu tun.
Heutzutage sind die meisten Frauen so selbstbewußt und offen, dass ich mir nahezu sicher bin, sie hätte Annäherungsversuche unternommen, wäre sie an dir interessiert. Viele Frauen suchen auch nur einen "reifen Beichtvater", den verständnisvollen reiferen Herren, dem sie vertrauen können.

Ich weiß nicht, ob du in der Midlife-Crisis bist - ich glaube eher, du greifst nach einem Strohhalm, auf emotionaler Basis. Wäre es nun nicht sie, sondern eine andere Frau, die sich mit dir unterhält und/oder Spaziergänge macht, so würdest du dich zu ihr hingezogen fühlen. Du bist einfach so "ausgedörrt", dass du das aufsaugst, wie ein trockener Schwamm... Ich behaupte nun einfach, dass sie nichts von dir will, sondern Gespräche führen möchte, mit einem erfahrenen Mann.

Was mich allerdings verwundert ist, dass du mit 15/16jährigen Mädchen chattest. Das berührt (zumindest mich) irgendwie unangenehm und befremdlich...


Guter Tipp
Danke an Affenbrotbaum,
die Erörterung hilft mir in einer Weise weiter, die Ehesituation einzuschätzen. Die Beschreibung meiner Frau trifft so ziemlich den Kern. Sie sucht ständig nach Bestätigung, die Kinder möglichst gut zu erziehen, schießt aber weit über das Ziel hinaus. Sie hat allerdings was die Schulnoten betrifft, durchaus Erfolg damit. Im karitativen Bereich arbeitet sie bis zum Umfallen und erhofft sich dadurch Anerkennung. Die ebenfalls in diesem Bereich arbeitenden Menschen sind dadurch überfordert und schütteln eher den Kopf über soviel Aktionismus, da man selbst etwas in dem Maße entweder nicht leisten kann oder will. Frau sagt dann immer, ich kann nicht mehr, ich habe soviel zu tun und schimpft über andere, die sich nicht so viel engagieren. Nebenbei gibt es noch ein Problem: Meine Frau zeigt manchmal zwanghafte Züge. Sie stellt z.B. in der Küche schon das Geschirr für die nachfolgenden Mahlzeiten aus dem Schrank heraus auf das Board. Im Maximum ist es für bis zu 4 folgende Mahlzeiten! An sich ist das nichts Schlimmes, da außer Platzproblemen nichts passiert. Aber ich kann damit irgendwie nicht umgehen, bin selbst eher unordentlich. Ich will meine Frau durchaus nicht schlecht machen. Aber es bleibt für Zweisamkeit nicht viel über, wenn überhaupt. Andererseits freue ich mich schon manchmal, wenn sie erschöpft ins Bett fällt, da ich dann über den Rest des Feierabends frei verfügen kann. Gemeinsame Unternehmungen sind dann natürlich nicht drin.

Ich stelle mir nur gerade vor, was passieren wird, wenn ich ihr entsprechend dem Vorschlag meine Einschätzung der Ehesitutation nicht im Streit zwischen Tür und Angel sondern bei einem Essen darlegen würde.
Entweder würde sie sofort blass und wortlos oder heulend das Lokal verlassen, mit dem Taxi nach Hause fahren und mindestens eine Woche lang kein Wort mit mir reden, dem der sie in den Grundfesten der Selbstdefinition erschüttert hat. Oder sie würde mir im Gegenzug vorher noch alle Schlechtigkeiten, die sie in der Schatzkiste unseres bisherigen Lebens findet, vorhalten und dann gehen.
Dass es ein konstruktiver Dialog wird, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Es ist wirklich so, sobald ich Kritik übe, werde ich entweder angeschrien oder man versinkt wie ein Häuflein Elend ob der Schlechtigkeit der Welt und insbesondere des Ehemannes.
Da ich, wie du richtig erkannt hast,eher der ruhige Typ bin, warte ich in der Regel bis der Anfall vorüber ist. Vor einigen Monaten hat sie sich eine Woche in ihr Zimmer eingeschlossen und nur für die Familie das Essen hingestellt, da sie sich sowieso nur als Putz- und Waschfrau fühlte.
Dass man da nicht mit mea culpa maxima culpa zu Kreuze kriechen will um die Normalität wieder herzustellen, kann sich der eine oder andere vielleicht vorstellen.

Was meine Kollegin angeht, werde ich wohl besser weiter den Zuhörer spielen und nichts weiteres erwarten. Ist vielleicht auch ganz nett und vielleicht vergeht mein übersteigerter Sympathieanfall irgendwann wieder.

Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. September 2011 um 12:07

Update
Erstmal vielen Dank, dass ihr mir die Augen geöffnet habt.
Hatte mich mit der Kollegin vor 3 Tagen nochmal lose verabredet. Sie schrieb mir dann am nächsten Tag, dass es erst einen Tag später ginge, da sie Besuch hätte. An dem Tag wurde ihr ein Strauß Rosen an den Arbeitsplatz geliefert. Gestern wo wir uns lose nach Büroschluss verabredet hatten, haben wir zusammen noch was gegessen und dann sagte sie mir, dass gleich noch jemand vorbeikäme zum Treffen. Die um einen Tag verschobene Verabredung hatte sie offenbar durch den Rosenkavalier vergessen. Es kam dann der Rosenkavalier im Büro vorbei. Ich habe mich, um den schönen Abend mit ihr betrogen, ganz schnell aus dem Staube gemacht.
Es ist offenbar wirklich so, dass die Kollegin nur jemanden zur Unterhaltung und als sellischer Mülleimer braucht, wenn sie grad mal wieder keine Beziehung hat und sucht krampfhaft in Chatportalen einen neuen Partner. Offenbar auch nicht so richtig beziehungsfähig.

Heute habe ich dann meine Frau mit der entprechenden Grundspannug auf ihre Jähzornigkeit angesprochen. Das hat dann den üblichen Familienkrach heraufbschworen. Ich habe die entsprechenden Schuldzuweisungen bekommen. Meine Frau hat mal wieder angedroht, auszuziehen oder sich alternativ umzubringen und den Familiengeburtstag am nächsten tag bei ihrem Bruder abgesagt.

Na toll. Ich bin mal wieder an allem Schuld,
Ich melde mich wieder.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
26. September 2011 um 13:59
In Antwort auf dacre_12872981

Update
Erstmal vielen Dank, dass ihr mir die Augen geöffnet habt.
Hatte mich mit der Kollegin vor 3 Tagen nochmal lose verabredet. Sie schrieb mir dann am nächsten Tag, dass es erst einen Tag später ginge, da sie Besuch hätte. An dem Tag wurde ihr ein Strauß Rosen an den Arbeitsplatz geliefert. Gestern wo wir uns lose nach Büroschluss verabredet hatten, haben wir zusammen noch was gegessen und dann sagte sie mir, dass gleich noch jemand vorbeikäme zum Treffen. Die um einen Tag verschobene Verabredung hatte sie offenbar durch den Rosenkavalier vergessen. Es kam dann der Rosenkavalier im Büro vorbei. Ich habe mich, um den schönen Abend mit ihr betrogen, ganz schnell aus dem Staube gemacht.
Es ist offenbar wirklich so, dass die Kollegin nur jemanden zur Unterhaltung und als sellischer Mülleimer braucht, wenn sie grad mal wieder keine Beziehung hat und sucht krampfhaft in Chatportalen einen neuen Partner. Offenbar auch nicht so richtig beziehungsfähig.

Heute habe ich dann meine Frau mit der entprechenden Grundspannug auf ihre Jähzornigkeit angesprochen. Das hat dann den üblichen Familienkrach heraufbschworen. Ich habe die entsprechenden Schuldzuweisungen bekommen. Meine Frau hat mal wieder angedroht, auszuziehen oder sich alternativ umzubringen und den Familiengeburtstag am nächsten tag bei ihrem Bruder abgesagt.

Na toll. Ich bin mal wieder an allem Schuld,
Ich melde mich wieder.

Normalisierung wie immer
So, am Nachmittag hat meine Frau dann mein Arbeitszimer verwüstet und alle Zeitschriften auf den Boden geworfen. Wir haben uns angebrüllt. Danach über Kindererziehung unterhalten. Ich habe dann am Abend mit meinem Sohn das Zimmer wieder aufgeräumt. Die Absage der Geburtstagsfeier wurde zurückgenommen. Am Sonntagmorgen in trauter Zweisamkeit nach Küsschen in die Dorfkirche gegangen. Am Nachmittag als Familie zur Geburtstagsfeier. Am Montagmorgen kein Wort mit der Kollegin geredet.
Ich liebe dieses Leben. Wenigstens Normalität.
Aber will ich das oder will ich da raus? Ich weiß es tatsächlich nicht.
Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. September 2011 um 13:27

Zuspruch
Hallo,

ich glaube im Bezug auf deine Kollegin hast du so einiges richtig erkannt. Sie brauchte einen verständnisvollen Zuhörer und den hat sie in dir gefunden. Zu mehr reicht es anscheinend nicht, denn sonst wäret ihr einen Schritt weiter.

Zu deinem Leben mit deiner Frau kann ich nur sagen das ich nicht so noch 30 Jahre oder länger leben wollte. Du hättest sie längst in ihre Schranken weisen müssen und ich glaube nicht, das sie jetzt noch versteht was sie dir damit antut.

Wenn normale Gespräche über eure Beziehung nicht fruchten, dann solltest du ihr eine Trennung vorschlagen. Ich denke das das die Menschen zum Nachdenken bringt und viele Sachen dann nicht mehr als selbstverständlich hingenommen werden.

Solange du vor ihr kriechst, solange wird sie dich weiter tyrannisieren. Alles hat seine Grenzen und ich denke das sollte auch deine Frau verstehen.

Viel Glück
Kleines 1968

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Oktober 2011 um 13:06
In Antwort auf kleines1968

Zuspruch
Hallo,

ich glaube im Bezug auf deine Kollegin hast du so einiges richtig erkannt. Sie brauchte einen verständnisvollen Zuhörer und den hat sie in dir gefunden. Zu mehr reicht es anscheinend nicht, denn sonst wäret ihr einen Schritt weiter.

Zu deinem Leben mit deiner Frau kann ich nur sagen das ich nicht so noch 30 Jahre oder länger leben wollte. Du hättest sie längst in ihre Schranken weisen müssen und ich glaube nicht, das sie jetzt noch versteht was sie dir damit antut.

Wenn normale Gespräche über eure Beziehung nicht fruchten, dann solltest du ihr eine Trennung vorschlagen. Ich denke das das die Menschen zum Nachdenken bringt und viele Sachen dann nicht mehr als selbstverständlich hingenommen werden.

Solange du vor ihr kriechst, solange wird sie dich weiter tyrannisieren. Alles hat seine Grenzen und ich denke das sollte auch deine Frau verstehen.

Viel Glück
Kleines 1968

Verwirrung
So, jetzt geht es in die letzte Phase der beruflichen Zusammenarbeit. Die Kollegin hat einen neuen festen Freund seit ein paar Wochen. Ende des Monats wird sie das Büro verlassen und zu einem anderen Arbeitgeber wechseln. Von dem Freund hat sie mir in all den Gesprächen vorsichtshalber nichts erzählt sondern nur von Problemen mit dem Exfreund.Ich bin irgendwie eifersüchtig und habe es abgelehnt, ihn kennenzulernen obwohl sie mir sagte, dass ihr meine Einschätzung viel bedeuten würde. Aber so masochistisch bin ich nun auch nicht veranlagt. Seitdem ist unser Verhältnis ziemlich unterkühlt. Meine Sekretärin sagte schon, dass die halbe Firma darüber reden würde, ich hätte eine Affäre gehabt.Im Kopf ist das sicher richtig. Habe immer zu den Treffen zu Hause was anderes gesagt. Ich bin also im Prinzip fremdgegangen, zumindest mental. Irgendwie habe ich mich wohl zum Affen gemacht, ihr kopflos hinterherzurennen. Und die halbe Firma dachte, da wäre was. Aber seine Gefühle kann man nicht steuern. Ich bin immer noch am überlegen, ob ich ihr überhaupt mal sagen soll was ich für sie empfunden habe oder noch empfinde. Aber wie ihr schon sagt, sie müsste schon ziemlich bescheuert sein es nicht zu merken. Wahrscheinlich hat sie es genossen, mich warmzuhalten, da es gut für das eigene Ego ist und ganz praktisch um den emotionalen Müll abzuladen. Sie hat, glaube ich noch 2 "Kumpel", denen es ähnlich geht, die aber bei ihr auch nicht landen können.

Zu Hause hat mir meine Frau gesagt, dass sie weiterhin keine Lust habe, abends wegzugehen, irgendwo schön hin in Urlaub zu fahren oder sonst was mit mir zu machen, bevor ich nicht das Haus zu Ende renoviert habe, damit die Familie ein schönes Heim hat. Insofern bin ich wieder an allem Schuld und ihr Verhalten hat die Rechtfertigung erhalten.
Wetten, dass sie dann einen neuen Grund findet, nichts zu unternehmen, alles Dinge, die ich eigentlich brauche und bei der Kollegin suche? Will sie mich quälen oder merkt sie nicht, wie sehr ich mich nach gemeinsamen Unternehmungen sehne?
Ach was beneide ich einen guten Freund, ebenfalls Anfang 50, der nach kaputter Ehe eine neue Frau gefunden hat, die ebenfalls nach kaputter Ehe mit ihm fröhlich und beschwingt das Leben genießt. Beide haben Kinder, die aber inzwischen aus dem Hause sind. Daher haben beide keine Verpflichtungen mehr. Inzwischen haben sie die halbe Welt bereist und unternehmen fast jedes freie Wochenende gemeinsam etwas. Mein Freund sagte mir letztens, dass er sich mit seiner jetztigen Frau, sie sind 10 Jahre zusammen, noch nie ernsthaft gestritten habe. Dass es sowas gibt, faszinierend!

Irgendwie ist meine Ehe ein Kompromiss, wo Stück für Stück Träume abgehakt werden um den anderen zufriedenzustellen oder ruhig zu halten. Natürlich hänge ich an meiner Familie. Aber der Preis ist ganz schön hoch.

Bin mal gespannt, ob ich den Kontakt zu meiner Kollegin aufrecht erhalten werde (bzw. ob sie es tun wird).
So ganz drüber hinweg bin ich immer noch nicht.

To be continued.
Sven Alpenjodel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Oktober 2011 um 21:34
In Antwort auf dacre_12872981

Verwirrung
So, jetzt geht es in die letzte Phase der beruflichen Zusammenarbeit. Die Kollegin hat einen neuen festen Freund seit ein paar Wochen. Ende des Monats wird sie das Büro verlassen und zu einem anderen Arbeitgeber wechseln. Von dem Freund hat sie mir in all den Gesprächen vorsichtshalber nichts erzählt sondern nur von Problemen mit dem Exfreund.Ich bin irgendwie eifersüchtig und habe es abgelehnt, ihn kennenzulernen obwohl sie mir sagte, dass ihr meine Einschätzung viel bedeuten würde. Aber so masochistisch bin ich nun auch nicht veranlagt. Seitdem ist unser Verhältnis ziemlich unterkühlt. Meine Sekretärin sagte schon, dass die halbe Firma darüber reden würde, ich hätte eine Affäre gehabt.Im Kopf ist das sicher richtig. Habe immer zu den Treffen zu Hause was anderes gesagt. Ich bin also im Prinzip fremdgegangen, zumindest mental. Irgendwie habe ich mich wohl zum Affen gemacht, ihr kopflos hinterherzurennen. Und die halbe Firma dachte, da wäre was. Aber seine Gefühle kann man nicht steuern. Ich bin immer noch am überlegen, ob ich ihr überhaupt mal sagen soll was ich für sie empfunden habe oder noch empfinde. Aber wie ihr schon sagt, sie müsste schon ziemlich bescheuert sein es nicht zu merken. Wahrscheinlich hat sie es genossen, mich warmzuhalten, da es gut für das eigene Ego ist und ganz praktisch um den emotionalen Müll abzuladen. Sie hat, glaube ich noch 2 "Kumpel", denen es ähnlich geht, die aber bei ihr auch nicht landen können.

Zu Hause hat mir meine Frau gesagt, dass sie weiterhin keine Lust habe, abends wegzugehen, irgendwo schön hin in Urlaub zu fahren oder sonst was mit mir zu machen, bevor ich nicht das Haus zu Ende renoviert habe, damit die Familie ein schönes Heim hat. Insofern bin ich wieder an allem Schuld und ihr Verhalten hat die Rechtfertigung erhalten.
Wetten, dass sie dann einen neuen Grund findet, nichts zu unternehmen, alles Dinge, die ich eigentlich brauche und bei der Kollegin suche? Will sie mich quälen oder merkt sie nicht, wie sehr ich mich nach gemeinsamen Unternehmungen sehne?
Ach was beneide ich einen guten Freund, ebenfalls Anfang 50, der nach kaputter Ehe eine neue Frau gefunden hat, die ebenfalls nach kaputter Ehe mit ihm fröhlich und beschwingt das Leben genießt. Beide haben Kinder, die aber inzwischen aus dem Hause sind. Daher haben beide keine Verpflichtungen mehr. Inzwischen haben sie die halbe Welt bereist und unternehmen fast jedes freie Wochenende gemeinsam etwas. Mein Freund sagte mir letztens, dass er sich mit seiner jetztigen Frau, sie sind 10 Jahre zusammen, noch nie ernsthaft gestritten habe. Dass es sowas gibt, faszinierend!

Irgendwie ist meine Ehe ein Kompromiss, wo Stück für Stück Träume abgehakt werden um den anderen zufriedenzustellen oder ruhig zu halten. Natürlich hänge ich an meiner Familie. Aber der Preis ist ganz schön hoch.

Bin mal gespannt, ob ich den Kontakt zu meiner Kollegin aufrecht erhalten werde (bzw. ob sie es tun wird).
So ganz drüber hinweg bin ich immer noch nicht.

To be continued.
Sven Alpenjodel

Was soll man mit dem Mann machen
Ergänzung: Heute abend war Feuerwerk in der Stadt als Ende eines Stadtfestes. Ich fragte meine Frau ob wir vielleicht zusammen hingehen sollen. (Das Stadtfest hatte sie geflissentlich ignoriert)
Sie: Nee keine Lust, Feuerwerke hab ich schonmal gesehen. Das muss ich nicht haben.
Ich: Außer dass wir mal mit Freunden zusammen essen gehen, machst du gar nichts mehr mit mir.
Sie: Was soll man denn mit dir sonst machen?

Dann bin ich allein zum Feuerwerk gegangen, habe Bekannte getroffen die natürlich fragten, und musste denen erzählen, dass meine Frau zu viel zu tun hat.
Was soll ich da bloß machen?
Inzwischen frage ich mich nicht mehr, warum ich noch mit meiner Frau zusammen bin, sondern warum sie mit mir zusammen ist.
Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Oktober 2011 um 23:03

Für manche Frauen ist wohl alles selbstverständlich
Das mit deiner Frau hört sich hoffnungslos an. An deiner Stelle wäre ich wütend, das permanent mitmachen zu müssen. Es muss doch unglaublich frustrierend sein, wenn man sich um seinen Partner bemüht, viele Vorschläge macht und derjenige lehnt nur ab. Man sollte sich doch immer ein bisschen um den Partner bemühen und ihm zeigen, wie wichtig er einem ist, egal wie lange man zusammen ist. Das Zusammensein sollte nie selbstverständlich sein. Gerade du klingst vom Schreiben her sehr vernünftig, gelassen und scheinst auch fleißig zu sein und einen guten Job zu haben. Ich bin echt sauer, wenn ich lese, was für Frauen solche sich bemühenden, intelligenten Männer haben, die eigentlich noch gut drauf sind, aktiv sein wollen, sexuell interessiert sind.
Ich kann auch gut verstehen, dass du dich für andere Frauen interessierst. Ich hoffe, du schaffst durch eine neue Liebe vielleicht den Absprung von deiner jähzornigen Frau. Sie soll mal sehen, was sie von ihrem Verhalten hat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
9. Oktober 2011 um 17:15
In Antwort auf kleines1968

Zuspruch
Hallo,

ich glaube im Bezug auf deine Kollegin hast du so einiges richtig erkannt. Sie brauchte einen verständnisvollen Zuhörer und den hat sie in dir gefunden. Zu mehr reicht es anscheinend nicht, denn sonst wäret ihr einen Schritt weiter.

Zu deinem Leben mit deiner Frau kann ich nur sagen das ich nicht so noch 30 Jahre oder länger leben wollte. Du hättest sie längst in ihre Schranken weisen müssen und ich glaube nicht, das sie jetzt noch versteht was sie dir damit antut.

Wenn normale Gespräche über eure Beziehung nicht fruchten, dann solltest du ihr eine Trennung vorschlagen. Ich denke das das die Menschen zum Nachdenken bringt und viele Sachen dann nicht mehr als selbstverständlich hingenommen werden.

Solange du vor ihr kriechst, solange wird sie dich weiter tyrannisieren. Alles hat seine Grenzen und ich denke das sollte auch deine Frau verstehen.

Viel Glück
Kleines 1968

Thema geklärt
Ende der letzten Phase der beruflichen Zusammenarbeit.
Im Rahmen einer Aussprache wegen beruflicher Probleme mit der Kollegin (sie hatte beschlossen, dass sie in den letzten Wochen ihren Kollegen alles zu sagen, was sie noch sagen wollte, was zu einem Waschen von viel schmutziger Wäsche führte und im Büro so einige Scherbenhaufen hinterlies, auf Details verzichte ich hier) hatte ich ihr einfach gesagt, dass ich mehr für sie empfunden hatte. Sie sagte mir, dass sie mich von Anfang an als Vorgesetzten und auch als Mensch sehr mochte, aber nie als Partner in Erwägung gezogen hatte. Sie hatte zwischendurch wohl so etwas geahnt, obwohl ich nie ganz eindeutige Annäherungsversuche gemacht hatte. Sie hatte aber bewusst auch Vorschläge von mir für einige Unternehmungen abgelehnt ohne mir einen konkreten Grund zu nennen. Sie meinte, in Zukunft wohl mehr darauf achten zu müssen, nicht zu offen zu sein um nicht falsche Erwartungen zu wecken.
Gut dass wir darüber gesprochen haben.
Da ihr neuer Freund mich nicht mag (da er wohl auch was geahnt hatte) hat er ihr gesagt, dass er einen weiteren Kontakt von ihr zu mir nicht möchte. (Ob sie sich sowas vorschreiben lässt?) Bin mal gespannt ob der Kontakt ganz abbrechen wird. Im Moment jedenfalls schon.
Ist vielleicht auch besser für mich.

P.S. Ich habe vor einigen Tagen einen tollen Spruch gegoogelt im Sinne solcher merkwürdigen Beziehungskonstrukte:
===
Therapeut einer attraktiven Frau zu sein ist sexueller Selbstmord.Denn mit seinen Eltern und seinem Therapeuten geht man nicht ins Bett.
===
Ich glaube inzwischen, da ist was dran.
Also, wenn man in eine Beziehung kommt, in der man zunächst mit dem Gegenüber die Probleme der beiderseitigen (bestehenden oder vergangenen)Partnerschaften austauscht, was eine unglaubliche Nähe schafft, kann da weder eine Affäre noch eine neue Beziehung draus werden. Da fehlt wohl der Kick bei dem es klick macht.

Des weiteren hat mich die Geschichte in meiner Ansicht bestätigt, dass es eine innige Freundschaft ohne "Hintergedanken" zwischen Männlein und Weiblein nicht geben kann.

Würde mich mal interessieren, was die Damenschaft darüber denkt, insbesondere über die Sache mit dem Therapeuten. Ist das nur aus Frauensicht so?
Oder hat sich schonmal aus einer seelischen Mülleimerbeziehung eine Partnerschaft ergeben?

Ich werde wohl die nächste Zeit eher damit verbringen, meine Ehe zu analysieren und sehen ob da noch was zu machen ist.

Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
15. Oktober 2011 um 20:10
In Antwort auf dacre_12872981

Thema geklärt
Ende der letzten Phase der beruflichen Zusammenarbeit.
Im Rahmen einer Aussprache wegen beruflicher Probleme mit der Kollegin (sie hatte beschlossen, dass sie in den letzten Wochen ihren Kollegen alles zu sagen, was sie noch sagen wollte, was zu einem Waschen von viel schmutziger Wäsche führte und im Büro so einige Scherbenhaufen hinterlies, auf Details verzichte ich hier) hatte ich ihr einfach gesagt, dass ich mehr für sie empfunden hatte. Sie sagte mir, dass sie mich von Anfang an als Vorgesetzten und auch als Mensch sehr mochte, aber nie als Partner in Erwägung gezogen hatte. Sie hatte zwischendurch wohl so etwas geahnt, obwohl ich nie ganz eindeutige Annäherungsversuche gemacht hatte. Sie hatte aber bewusst auch Vorschläge von mir für einige Unternehmungen abgelehnt ohne mir einen konkreten Grund zu nennen. Sie meinte, in Zukunft wohl mehr darauf achten zu müssen, nicht zu offen zu sein um nicht falsche Erwartungen zu wecken.
Gut dass wir darüber gesprochen haben.
Da ihr neuer Freund mich nicht mag (da er wohl auch was geahnt hatte) hat er ihr gesagt, dass er einen weiteren Kontakt von ihr zu mir nicht möchte. (Ob sie sich sowas vorschreiben lässt?) Bin mal gespannt ob der Kontakt ganz abbrechen wird. Im Moment jedenfalls schon.
Ist vielleicht auch besser für mich.

P.S. Ich habe vor einigen Tagen einen tollen Spruch gegoogelt im Sinne solcher merkwürdigen Beziehungskonstrukte:
===
Therapeut einer attraktiven Frau zu sein ist sexueller Selbstmord.Denn mit seinen Eltern und seinem Therapeuten geht man nicht ins Bett.
===
Ich glaube inzwischen, da ist was dran.
Also, wenn man in eine Beziehung kommt, in der man zunächst mit dem Gegenüber die Probleme der beiderseitigen (bestehenden oder vergangenen)Partnerschaften austauscht, was eine unglaubliche Nähe schafft, kann da weder eine Affäre noch eine neue Beziehung draus werden. Da fehlt wohl der Kick bei dem es klick macht.

Des weiteren hat mich die Geschichte in meiner Ansicht bestätigt, dass es eine innige Freundschaft ohne "Hintergedanken" zwischen Männlein und Weiblein nicht geben kann.

Würde mich mal interessieren, was die Damenschaft darüber denkt, insbesondere über die Sache mit dem Therapeuten. Ist das nur aus Frauensicht so?
Oder hat sich schonmal aus einer seelischen Mülleimerbeziehung eine Partnerschaft ergeben?

Ich werde wohl die nächste Zeit eher damit verbringen, meine Ehe zu analysieren und sehen ob da noch was zu machen ist.

Sven

Update
Kollegin ist jetzt im Resturlaub. Hat sich seit unserer Aussprache nicht mehr bei mir oder im Büro gemeldet. Ich bin nicht so wirklich gut drauf, obwohl es ja eigentlich für mich besser ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Rückblickend betrachtet, habe ich mich so verhalten, als hätte ich eine Affäre mit ihr. Das ist jedenfalls das, was die Kollegen so sagen. Ich freue mich natürlich ohne Lügen sagen zu können, dass wir keine hatten.
Insgeheim warte ich aber jeden Tag auf ein Lebenszeichen. Hatte nach der Aussprache erstmal alle Bilder von ihr auf PC und Handy gelöscht, die ich hatte, damit ich nicht in Versuchung kam, sie dauernd anzusehen. (Ok. ich hab noch eine Kopie, aber die habe ich so platziert, dass ich nicht ohne weiteres drankomme). Jetzt versuche ich, sie zu hassen, da sie sich ja unschön aus dem Büro verabschiedet hat. Vielleicht hilft das, den Abstand zu gewinnen. Will ich ihr wirklich noch ein paar böse Worte hinterherwerfen, falls sie sich nochmal meldet? Oder ihr die noch ausstehenden Arbeitspapiere wie Zeugnis etc. einfach kommentarlos zuschicken? Eigentlich lächerlich, da wir ein paar Jahre wunderbar und harmonisch zusammengearbeitet haben und sie das nicht verdient hat, egal ob sie mich wollte oder nicht. Das hat mit der Arbeit ja wohl nichts zu tun.
. Ich denke auch immer wieder drüber nach, ob die ganzen "Signale" von ihr wirklich nur Einbildung waren, die ich aus Verliebtheit falsch interpretiert habe.
Mit seinem Chef trifft man sich eigentlich nicht für lange Spaziergänge und jedes Gespräch unter 4 Augen dauerte (nicht nur durch mich verursacht) mindestens eine Stunde. Irgend was muss sie doch auch daran gereizt haben. Entweder brauchte sie wirklich nur einen seelischen Mülleimer oder sie hat mit mir gespielt, was ja vielleicht auch reizvoll sein mag. Und ich hab mich zum Depp gemacht, indem ich ihr wie ein Hündchen hinterhergewedelt bin. Kein Wunder, dass da Gerede aufkam. Absicht möchte ich der Kollegin eigentlich nicht unterstellen.
Aber das passiert mir so schnell nicht wieder.
War halt das erste mal seit vielen Jahren, dass ich mich in eine Mitarbeiterin so richtig verknallt hatte. War aber auch ein schönes Gefühl irgendwie.Das Kribbeln im Bauch kannte ich gar nicht mehr. Vielleicht krieg ich das ja bei meiner Frau auch nochmal wieder hin. Im Moment ist da aber eher die ganz normale Routine des täglichen Lebens mit einem faden Gefühl in der Magengegend.. Zumindest zur Zeit kein Streit. (Frau ist im Moment krank, daher zu sehr mit sich selbst beschäftigt zum Streiten).
Ob ich meiner Frau von der ganzen Geschichte mal erzählen sollte? Fair wäre es eigentlich. Ich weiß aber nicht, ob ich das überleben würde...

Entschuldigt bitte mein Palaver hier. Aber irgendwo muss ich das ja loswerden.

Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. Oktober 2011 um 17:36
In Antwort auf dacre_12872981

Update
Kollegin ist jetzt im Resturlaub. Hat sich seit unserer Aussprache nicht mehr bei mir oder im Büro gemeldet. Ich bin nicht so wirklich gut drauf, obwohl es ja eigentlich für mich besser ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Rückblickend betrachtet, habe ich mich so verhalten, als hätte ich eine Affäre mit ihr. Das ist jedenfalls das, was die Kollegen so sagen. Ich freue mich natürlich ohne Lügen sagen zu können, dass wir keine hatten.
Insgeheim warte ich aber jeden Tag auf ein Lebenszeichen. Hatte nach der Aussprache erstmal alle Bilder von ihr auf PC und Handy gelöscht, die ich hatte, damit ich nicht in Versuchung kam, sie dauernd anzusehen. (Ok. ich hab noch eine Kopie, aber die habe ich so platziert, dass ich nicht ohne weiteres drankomme). Jetzt versuche ich, sie zu hassen, da sie sich ja unschön aus dem Büro verabschiedet hat. Vielleicht hilft das, den Abstand zu gewinnen. Will ich ihr wirklich noch ein paar böse Worte hinterherwerfen, falls sie sich nochmal meldet? Oder ihr die noch ausstehenden Arbeitspapiere wie Zeugnis etc. einfach kommentarlos zuschicken? Eigentlich lächerlich, da wir ein paar Jahre wunderbar und harmonisch zusammengearbeitet haben und sie das nicht verdient hat, egal ob sie mich wollte oder nicht. Das hat mit der Arbeit ja wohl nichts zu tun.
. Ich denke auch immer wieder drüber nach, ob die ganzen "Signale" von ihr wirklich nur Einbildung waren, die ich aus Verliebtheit falsch interpretiert habe.
Mit seinem Chef trifft man sich eigentlich nicht für lange Spaziergänge und jedes Gespräch unter 4 Augen dauerte (nicht nur durch mich verursacht) mindestens eine Stunde. Irgend was muss sie doch auch daran gereizt haben. Entweder brauchte sie wirklich nur einen seelischen Mülleimer oder sie hat mit mir gespielt, was ja vielleicht auch reizvoll sein mag. Und ich hab mich zum Depp gemacht, indem ich ihr wie ein Hündchen hinterhergewedelt bin. Kein Wunder, dass da Gerede aufkam. Absicht möchte ich der Kollegin eigentlich nicht unterstellen.
Aber das passiert mir so schnell nicht wieder.
War halt das erste mal seit vielen Jahren, dass ich mich in eine Mitarbeiterin so richtig verknallt hatte. War aber auch ein schönes Gefühl irgendwie.Das Kribbeln im Bauch kannte ich gar nicht mehr. Vielleicht krieg ich das ja bei meiner Frau auch nochmal wieder hin. Im Moment ist da aber eher die ganz normale Routine des täglichen Lebens mit einem faden Gefühl in der Magengegend.. Zumindest zur Zeit kein Streit. (Frau ist im Moment krank, daher zu sehr mit sich selbst beschäftigt zum Streiten).
Ob ich meiner Frau von der ganzen Geschichte mal erzählen sollte? Fair wäre es eigentlich. Ich weiß aber nicht, ob ich das überleben würde...

Entschuldigt bitte mein Palaver hier. Aber irgendwo muss ich das ja loswerden.

Sven

Bin ich Exfreund?
Hatte mit Kollegin noch kurz E-Mailkontakt. Seitdem ich ihr gesagt hatte, dass ich mehr für sie empfand, ist sie total komisch. Schrieb, dass sie keine Treffen oder heimliche Telefonate mehr will, noch nicht mal eine offizielle Verabschiedung mehr. Es wäre nicht fair ihrem neuen Freund gegenüber. Möchte auch keinen Mailkontakt mehr.
Versteh ich nicht ganz. Behandelt mich, als ob ich eine Affaire mit ihr gehabt hätte, die sie beendet hätte (was ja nicht der Fall war) oder sieht sie mich seitdem als jemand an, der nicht mehr der gute Freund ist (also harmlos) sondern als ernstzunehmender Konkurrent ihrem Freund gegenüber? Wenn sie nichts für mich empfindet, könnte sie es doch so lassen wie bisher, könnte ihr egal sein. Also ich würde denken, dass sie entweder vielleicht doch "etwas" mehr empfunden hat oder sie findet mich abstoßender, da sie unsere gemeinsamen Unternehmungen und meine Vorschläge mehr zu unternehmen doch jetzt in einem anderen Licht sieht, was ihr nicht behagt und es ist ihr nun peinlich, dass sie mir immer so offen ihr Herz ausgeschüttet hatte. Beim letzten Freund hat sie mir noch vieles über die Beziehung erzählt. Jetzt schreibt sie, dass sie Angst hat, dem neuen zu verlieren.
Schade eigentlich. Kontakt wird wohl ganz abbrechen.
Wahrscheinlich meldet sie sich dann wieder, falls es mit dem Neuen auch nicht klappt (was ich ihr eigentlich nicht wünsche, da sie eigentlich noch eine Familie gründen wollte) oder auch nicht.
Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. Oktober 2011 um 13:28
In Antwort auf dacre_12872981

Bin ich Exfreund?
Hatte mit Kollegin noch kurz E-Mailkontakt. Seitdem ich ihr gesagt hatte, dass ich mehr für sie empfand, ist sie total komisch. Schrieb, dass sie keine Treffen oder heimliche Telefonate mehr will, noch nicht mal eine offizielle Verabschiedung mehr. Es wäre nicht fair ihrem neuen Freund gegenüber. Möchte auch keinen Mailkontakt mehr.
Versteh ich nicht ganz. Behandelt mich, als ob ich eine Affaire mit ihr gehabt hätte, die sie beendet hätte (was ja nicht der Fall war) oder sieht sie mich seitdem als jemand an, der nicht mehr der gute Freund ist (also harmlos) sondern als ernstzunehmender Konkurrent ihrem Freund gegenüber? Wenn sie nichts für mich empfindet, könnte sie es doch so lassen wie bisher, könnte ihr egal sein. Also ich würde denken, dass sie entweder vielleicht doch "etwas" mehr empfunden hat oder sie findet mich abstoßender, da sie unsere gemeinsamen Unternehmungen und meine Vorschläge mehr zu unternehmen doch jetzt in einem anderen Licht sieht, was ihr nicht behagt und es ist ihr nun peinlich, dass sie mir immer so offen ihr Herz ausgeschüttet hatte. Beim letzten Freund hat sie mir noch vieles über die Beziehung erzählt. Jetzt schreibt sie, dass sie Angst hat, dem neuen zu verlieren.
Schade eigentlich. Kontakt wird wohl ganz abbrechen.
Wahrscheinlich meldet sie sich dann wieder, falls es mit dem Neuen auch nicht klappt (was ich ihr eigentlich nicht wünsche, da sie eigentlich noch eine Familie gründen wollte) oder auch nicht.
Sven

Daran
merkt man doch, dass man diese Frau doch nicht richtig gekannt hat oder?

Und wenn sie sich melden sollte, dann würde ich ihr ganz klar schreiben, dass du für sie nicht mehr zu sprechen bist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. Oktober 2011 um 20:35
In Antwort auf dafydd_12520861

Daran
merkt man doch, dass man diese Frau doch nicht richtig gekannt hat oder?

Und wenn sie sich melden sollte, dann würde ich ihr ganz klar schreiben, dass du für sie nicht mehr zu sprechen bist.

Stimmt!
Ich meinte, sie zu kennen, aber sie scheint ganz anders zu sein. Die Kollegen meinten, sie hätte mich ausgenutzt (obwohl die Initiative von mir kam),
Trotzdem kann ich sie nicht in die Kategorie "Schlange" einordnen. Eher wie jemand der entweder nicht bindungsfähig oder dauernd auf der Suche nach Mr. Wonderful ist. Kann mir irgendwie auch Leid tun. Sie ist in den letzten 12 Monaten in mindestens 4 Beziehungen gestolpert. Aber das ist ihr Problem, nicht meines.
Einerseits bin ich auch froh, dass nichts draus geworden ist. Ich hätte ehrlich nicht gewusst, ob ich in der Lage gewesen wäre, für sie meine Familie komplett zu zerschlagen (mit der Option nach wenigen Monaten abserviert zu werden). Andererseits habe ich statt der in letzter Zeit von positiven Emotionen ziemlich freien Ehe jetzt permanent ein flaues Gefühl in der Magengegend, als ob jemand mit mir Schluss gemacht hätte. Mal sehen wie lange das anhält. Ich glaube, ich muss jetzt durchhalten.
Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 21:29
In Antwort auf dacre_12872981

Stimmt!
Ich meinte, sie zu kennen, aber sie scheint ganz anders zu sein. Die Kollegen meinten, sie hätte mich ausgenutzt (obwohl die Initiative von mir kam),
Trotzdem kann ich sie nicht in die Kategorie "Schlange" einordnen. Eher wie jemand der entweder nicht bindungsfähig oder dauernd auf der Suche nach Mr. Wonderful ist. Kann mir irgendwie auch Leid tun. Sie ist in den letzten 12 Monaten in mindestens 4 Beziehungen gestolpert. Aber das ist ihr Problem, nicht meines.
Einerseits bin ich auch froh, dass nichts draus geworden ist. Ich hätte ehrlich nicht gewusst, ob ich in der Lage gewesen wäre, für sie meine Familie komplett zu zerschlagen (mit der Option nach wenigen Monaten abserviert zu werden). Andererseits habe ich statt der in letzter Zeit von positiven Emotionen ziemlich freien Ehe jetzt permanent ein flaues Gefühl in der Magengegend, als ob jemand mit mir Schluss gemacht hätte. Mal sehen wie lange das anhält. Ich glaube, ich muss jetzt durchhalten.
Sven

Mal wieder ein eher uninteressantes Update einer Nicht-Affäre
So, nach einiger Zeit Ruhe, möchte ich dem Forum den aktuellen Stand nicht vorenthalten:

Im November hatte ich meine Arbeitskollegin einmal kurz besucht in ihrer neuen Arbeitsstelle weil ich noch Papiere für sie hatte (die ich natürlich auch hätte schicken können). Ihr aktueller Lebensabschnittsgefährte war zufällig auch da, weil er sie abholen wollte. Der hat mich angeguckt als wolle er mich fressen. Damit war für mich klar, dass einerseits er offenbar von meinen Ambitionen etwas wusste oder ahnte und ich andererseits wusste, dass auch mit der Kollegin keine normale Freundschaft (wenn es sowas zwischen Mann und Frau gibt) aufrechtzuerhalten ist ohne dass es Krieg gbt. Wir haben dann in Gegenwart des Freundes nur kurz über Belanglosigkeiten der alten und neuen Arbeitsstelle geplänkelt und uns höflich verabschiedet.Sie hat mich noch rausgebracht und nach 10 Millisekunden gegenseitiger Umarmungsandeutung bin ich dann gegangen.

Habe daraufhin beschlossen, den Kontakt weitestgehend abzubrechen.

Zu Weihnachten gabs dann eine kurze SMS von ihr mit Grüße an die Familie.
Nach weiterem SMS-Austausch haben wir dann beschlossen zu telefonieren. Es wurde ein 1 1/2 Stunden Telefonat unter strikter Vermeidung irgendwelcher Fragen oder Antworten zur derzeitigen Beziehungssituation des anderen. War schon irgendwie komisch solange um den Brei herumzureden.. Haben uns dann verabschiedet unter der Option irgendwann mal wieder zu telefonieren.

Leider kam auf meiner Arbeitsstelle im Gespräch mit einer anderen Kollegin, mit der wir beide "gut konnten" das Gespräch auf die damalige Nicht-Beziehung.
Die andere Kollegin deutete an, dass meine Ex-Kollegin sehrwohl etwas geahnt hätte aber eine Beziehung(nur) nicht zulassen wollte wegen des Altersunterschiedes und weil sie noch eine Familie gründen wollte.
Diese vage Aussage hat bei mir wieder alles aufgewühlt und lässt mich überlegen ob meine Menschenkenntnis doch nicht so schlecht war, die mir damals mehr Sympathie von der anderen Seite signalisiert hatte. Sie hat jetzt einen "Klammeraffen", der sie mit Blumen überschüttet. Ich hoffe nicht, dass sie sich in die Beziehung nur gestürzt hatte um mich aus dem Kopf zu bekommen. Ist zwar meinerseits eine Anmaßung sowas zu denken, aber wäre ja möglich. Hat natürlich zur Zeit keinerlei Konsequenz.
Ihr Verhalten zeigt mir aber, dass wir so ganz ohneeinander doch nicht können. Das Verhalten des Freundes zeigte mir, dass er mich doch schon als Konkurrenten sieht und nicht als Ex-Kollegen seiner Freundin. Bin gespannt wie der Kontakt weitergeht.
In meiner Ehe hat sich nichts wesentliches geändert. Bis auf einen Streit in dem ich wegen eines Minimalproblems mit der Computerbedienung gekratzt und angebrüllt wurde haben wir die Feiertage heil überstanden. Klingt zwar im Moment alles nicht so spannend, aber das musste ich jetzt mal loswerden. Frohes und hoffentlich irgendwie glückliches neues Jahr an alle hier!
Sven




Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 22:10
In Antwort auf dacre_12872981

Mal wieder ein eher uninteressantes Update einer Nicht-Affäre
So, nach einiger Zeit Ruhe, möchte ich dem Forum den aktuellen Stand nicht vorenthalten:

Im November hatte ich meine Arbeitskollegin einmal kurz besucht in ihrer neuen Arbeitsstelle weil ich noch Papiere für sie hatte (die ich natürlich auch hätte schicken können). Ihr aktueller Lebensabschnittsgefährte war zufällig auch da, weil er sie abholen wollte. Der hat mich angeguckt als wolle er mich fressen. Damit war für mich klar, dass einerseits er offenbar von meinen Ambitionen etwas wusste oder ahnte und ich andererseits wusste, dass auch mit der Kollegin keine normale Freundschaft (wenn es sowas zwischen Mann und Frau gibt) aufrechtzuerhalten ist ohne dass es Krieg gbt. Wir haben dann in Gegenwart des Freundes nur kurz über Belanglosigkeiten der alten und neuen Arbeitsstelle geplänkelt und uns höflich verabschiedet.Sie hat mich noch rausgebracht und nach 10 Millisekunden gegenseitiger Umarmungsandeutung bin ich dann gegangen.

Habe daraufhin beschlossen, den Kontakt weitestgehend abzubrechen.

Zu Weihnachten gabs dann eine kurze SMS von ihr mit Grüße an die Familie.
Nach weiterem SMS-Austausch haben wir dann beschlossen zu telefonieren. Es wurde ein 1 1/2 Stunden Telefonat unter strikter Vermeidung irgendwelcher Fragen oder Antworten zur derzeitigen Beziehungssituation des anderen. War schon irgendwie komisch solange um den Brei herumzureden.. Haben uns dann verabschiedet unter der Option irgendwann mal wieder zu telefonieren.

Leider kam auf meiner Arbeitsstelle im Gespräch mit einer anderen Kollegin, mit der wir beide "gut konnten" das Gespräch auf die damalige Nicht-Beziehung.
Die andere Kollegin deutete an, dass meine Ex-Kollegin sehrwohl etwas geahnt hätte aber eine Beziehung(nur) nicht zulassen wollte wegen des Altersunterschiedes und weil sie noch eine Familie gründen wollte.
Diese vage Aussage hat bei mir wieder alles aufgewühlt und lässt mich überlegen ob meine Menschenkenntnis doch nicht so schlecht war, die mir damals mehr Sympathie von der anderen Seite signalisiert hatte. Sie hat jetzt einen "Klammeraffen", der sie mit Blumen überschüttet. Ich hoffe nicht, dass sie sich in die Beziehung nur gestürzt hatte um mich aus dem Kopf zu bekommen. Ist zwar meinerseits eine Anmaßung sowas zu denken, aber wäre ja möglich. Hat natürlich zur Zeit keinerlei Konsequenz.
Ihr Verhalten zeigt mir aber, dass wir so ganz ohneeinander doch nicht können. Das Verhalten des Freundes zeigte mir, dass er mich doch schon als Konkurrenten sieht und nicht als Ex-Kollegen seiner Freundin. Bin gespannt wie der Kontakt weitergeht.
In meiner Ehe hat sich nichts wesentliches geändert. Bis auf einen Streit in dem ich wegen eines Minimalproblems mit der Computerbedienung gekratzt und angebrüllt wurde haben wir die Feiertage heil überstanden. Klingt zwar im Moment alles nicht so spannend, aber das musste ich jetzt mal loswerden. Frohes und hoffentlich irgendwie glückliches neues Jahr an alle hier!
Sven




Wie
hältst Du so eine zänkische Frau eigentlich aus, ohne ein Magengeschwür zu kriegen? Ich wäre lieber allein, als mit so einem Menschen zusammen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
4. Januar 2012 um 0:24
In Antwort auf gisela_12669376

Wie
hältst Du so eine zänkische Frau eigentlich aus, ohne ein Magengeschwür zu kriegen? Ich wäre lieber allein, als mit so einem Menschen zusammen

Schwer zu sagen.
Ich bin ein eher friedlicher Mensch, der sich bei anderen eher fragt warum sie so sind und versucht, sie zu verstehen als zu versuchen, sie zu ändern. Außerdem hängt man mit 2 Teenager-Kindern schon recht tief in einer Familienbeziehung drin und man überlegt es sich gut, um welchen Preis man alles zerschlägt. Die Alternative, einfach so auszuziehen und die Kinder ihrem Schicksal zu überlassen, ist auch nicht besser, zumal das Haus in dem wir wohnen, mir gehört.
Ich muss aber zugeben, dass ich im letzten Jahr zu Gunsten meiner Ex-Kollegin ziemlich stark versucht war, alles hinzuschmeißen um einmal richtig Liebe zu erfahren und zu geben. Ist mir wirklich in der Form seit Beginn meiner Partnerschaft und anschließend Ehe noch nie passiert, dass ich so hin und weg war. Das Herzklopfen hatte ich zuletzt als Teenager. Aber es sollt wohl nicht sein. Frage mich nur, was ich tue, wenn die Kinder aus dem Hause sind. Ein anderer Kollege mit erwachsenen Kindern und einer ebenfalls zänkischen Frau ist zu ihrem 60. Geburtstag ausgezogen.
Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Januar 2012 um 18:30
In Antwort auf dacre_12872981

Schwer zu sagen.
Ich bin ein eher friedlicher Mensch, der sich bei anderen eher fragt warum sie so sind und versucht, sie zu verstehen als zu versuchen, sie zu ändern. Außerdem hängt man mit 2 Teenager-Kindern schon recht tief in einer Familienbeziehung drin und man überlegt es sich gut, um welchen Preis man alles zerschlägt. Die Alternative, einfach so auszuziehen und die Kinder ihrem Schicksal zu überlassen, ist auch nicht besser, zumal das Haus in dem wir wohnen, mir gehört.
Ich muss aber zugeben, dass ich im letzten Jahr zu Gunsten meiner Ex-Kollegin ziemlich stark versucht war, alles hinzuschmeißen um einmal richtig Liebe zu erfahren und zu geben. Ist mir wirklich in der Form seit Beginn meiner Partnerschaft und anschließend Ehe noch nie passiert, dass ich so hin und weg war. Das Herzklopfen hatte ich zuletzt als Teenager. Aber es sollt wohl nicht sein. Frage mich nur, was ich tue, wenn die Kinder aus dem Hause sind. Ein anderer Kollege mit erwachsenen Kindern und einer ebenfalls zänkischen Frau ist zu ihrem 60. Geburtstag ausgezogen.
Sven

Telefonate ja, Privates nein
Nach Weihnachten haben Ex-Kollegin und ich mal wieder kurz telefoniert nach SMS-Austausch. Beide haben jegliche Thematisierung unseres jeweiligen Privatlebens strikt vermieden. War schon ein komisches Telefonat. Immerhin haben wir es geschafft uns 1 1/2 Stunden über berufliches und Belangloses zu unterhalten. Krampfhaft immer wieder ein neues Thema begonnen nur um das Telefonat nicht beenden zu müssen.
Am letzten Wochenende haben wir nach von ihr angefangenem SMS-Austausch auch nochmal fast ne Stunde telefoniert. Auch wieder nur über Berufliches. Hatte iwie den Eindruck, sie wollte mal wieder meine Stimme hören. Ich freute mich jedenfalls über das Gespräch. Aber irgendwie platzt man fast, wenn man das Private bewusst umgeht. Sehne mich irgendwie nach den langen tiefgründigen Gesprächen im letzten Jahr. Ich bin mir sicher, sie auch. Unsere gegenseitige Zusicherung keine heimlichen Telefonate zu führen scheint jedenfalls nicht zu klappen. Offenbar kommen wir von unserer "Nichtaffäre" nicht los. Auch wenn nix weiteres draus wird.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Februar 2012 um 23:36
In Antwort auf dacre_12872981

Telefonate ja, Privates nein
Nach Weihnachten haben Ex-Kollegin und ich mal wieder kurz telefoniert nach SMS-Austausch. Beide haben jegliche Thematisierung unseres jeweiligen Privatlebens strikt vermieden. War schon ein komisches Telefonat. Immerhin haben wir es geschafft uns 1 1/2 Stunden über berufliches und Belangloses zu unterhalten. Krampfhaft immer wieder ein neues Thema begonnen nur um das Telefonat nicht beenden zu müssen.
Am letzten Wochenende haben wir nach von ihr angefangenem SMS-Austausch auch nochmal fast ne Stunde telefoniert. Auch wieder nur über Berufliches. Hatte iwie den Eindruck, sie wollte mal wieder meine Stimme hören. Ich freute mich jedenfalls über das Gespräch. Aber irgendwie platzt man fast, wenn man das Private bewusst umgeht. Sehne mich irgendwie nach den langen tiefgründigen Gesprächen im letzten Jahr. Ich bin mir sicher, sie auch. Unsere gegenseitige Zusicherung keine heimlichen Telefonate zu führen scheint jedenfalls nicht zu klappen. Offenbar kommen wir von unserer "Nichtaffäre" nicht los. Auch wenn nix weiteres draus wird.

Ventil
Sorry, dass ich euch hier als Ventil missbrauche.
Aber immer wenn ich die Beiträge hier im Forum lese, habe ich den Eindruck, ich bin irgendwie ein Schwein, dass ich emotional meine Frau betrüge.
Letzte Woche mal wieder ein paar harmlose belanglose SMS mit der Ex-Kollegin ausgetauscht. Ich nehme mir immer vor, sie einfach zu vergessen. Hatte extra ihre Fotos von meinem Handy gelöscht. Dann aber irgendwo in einer Mail doch wieder eins gefunden. Hab ich natürlich runtergeladen und wieder gespeichert. Es ist irgendwie so, dass ich einerseits froh bin, dass (bisher) nichts aus der Affäre geworden ist, da ich gar nicht wüsste, ob ich dann so konsequent sein würde, meine Familie auch zu verlassen. Schließlich hat man ja auch Verpflichtungen. Andererseits sagt mir das Gefühl, dass die Kollegin meine Traumfrau ist, die ich immer gesucht hatte und die ich nicht einfach gehen lassen sollte. Natürlich ist man irgendwie nach 20 Jahren Ehe emotional an seine Frau gebunden, mag sie sich noch so unmöglich benehmen. An die Kinder sowieso.
Insofern kann ich die Fremdgeher irgendwie nachvollziehen. Man kann auch in einer festen Beziehung Gefühle für eine andere Frau entwickeln. Die sind nicht gespielt oder nur Verarsche um sie ins Bett zu kriegen. (Obwohl das natürlich billigend in Kauf genommen wird). Ich halte mich auch nicht für einen Fremdgeher, der auf Sexabenteuer aus ist, eine Kerbe am Bett ritzt und weiter auf die Jagd geht.
Es ist ziemlich bescheuert sich darauf einzulassen. Ich kann diese Gefühle aber nicht einfach abstellen. Irgendwas in mir sagt mir immer wieder, dass ich die Kollegin nicht aufgeben soll. Und das Gefühl geht einfach nicht weg. Hab schon immer im Kreise meiner Kolleginnen und Mitarbeiterinnen geschaut, wer potentiell als Partnerin in Frage käme (ok, das machen Männer automatisch nach 2 Sekunden, wenn sie eine Frau sehen). Ist aber keine einzige dabei, wo ich sagen würde, für die würde ich alles stehen und liegen lassen und mit ihr was anfangen ohne frei zu sein.
Insofern warte ich eigentlich darauf, bis der Anfall vorüber ist und ich mehr oder weniger glücklich bis ans Ende meiner Tage weiterleben kann in der Beziehung, die ich habe, so wie ich es mal versprochen habe. Ich frage mich andererseits, ob es eine Lebenslüge war, als ich damals ja gesagt habe. Ich war schon davon überzeugt, dass es die Richtige war und bin auch nie fremd gegangen. Nur dieses Herzklopfen, das ich jetzt immer habe, wenn ich eine SMS von der Kollegin bekomme, hatte ich zuletzt mit 15 Jahren. Die damals Angebetete wollte allerdings auch nicht von mir wissen.
Zu meiner langjährigen Beziehung war es gekommen, da meine Frau mich damals angebaggert hatte, ich überrascht war, mich aber, da ich zu der Zeit solo war, erstmal einfach darauf eingelassen hatte, so nach dem Motto, schaun wir mal, was daraus wird. Und wir hatten eine tolle Partnerschaft und schweißten uns immer weiter zusammen. Es wurde Liebe, war aber keine Liebe auf den ersten Blick. Anders war es, als meine Ex-Kollegin zu mir zum Vorstellungsgespräch in die Firma kam. Da war ich hin und weg. Ich dachte aber nie an eine Beziehung, war eher eine Schwärmerei. Erst nach 2 1/2 Jahren kamen wir uns plötzlich auf einer Fahrt emotional näher, als sie merkte, dass man mir auch private Dinge erzählen konnte, die man seinem Chef eigentlich nicht erzählt. Das hat bei mir irgendetwas ausgelöst, das mir suggerierte, dass was draus werden könnte. Ich meine auch eine gewisse Menschenkenntnis zu haben. Es war auf jeden Fall mehr als gar nichts. Dass es nur Freundschaft von ihr gewesen sein soll, oder ich lediglich als seelischer Mülleimer dienen sollte, kann ich immer noch nicht glauben.
Ihr werdet jetzt sagen, der alte Bock spinnt, da ist auf einmal das Testosteron eingeschossen. Gebt ihm ne kalte Dusche und alles wird gut.
Warum meldet sie sich immer noch regelmäßig, obwohl ich ihr vor ein paar Monaten meine Gefühle gestanden hatte und sie "mehr" dementiert hat. Wir beide versuchen nach wie vor jegliche Fragen nach dem Privatleben zu vermeiden, quasi um den heißen Brei herumzureden. Weiß nur nicht, wie lange das so funktioniert. Wenn sie sich von mir gestalkt fühlen würde, hätte sie mir doch bestimmt gesagt oder geschrieben, dass ich sie einfach in Ruhe lassen soll damit sie glücklich werden kann mit ihrem Freund, den sie sich in einem Flirtportal ausgesucht hat, wie ich inzwischen erfahren habe. Schluss aus Peng. Hätte ich dann wohl auch zu den Akten gelegt. Hat sie aber nicht. Statt dessen warten wir offenbar beide, wer die nächste SMS schreibt.
Vielleicht sagt ihr mir auch, deine Sekretärin hat Recht, wenn sie behauptet, das Mädel war eine Schlange, die hat die gute Beziehung zu mir nur ausgenutzt und ich bin ihr wie ein Hahn ohne Kopf hinterhergerannt.
(Das zweitere tue ich in der Tat uimmer noch irgendwie, einen beruflichen Vorteil hat sie daraus nicht gezogen. Hab ihr zwar eine der Karriere dienliche Stelle besorgt ohne dass sie es verlangt hatte,aber das eher, weil sie gut im Beruf war und es verdient hatte).
Leute, ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll. Es bringt mich konstant durcheinander. Ich kann doch nicht den ganzen Tag unter der kalten Dusche stehen oder Valium nehmen.
So jetzt musstet ihr euch mal anhören, wie kompliziert ein Mann so ticken kann, der gefestigt mitten im Berufsleben steht, Frau, Kinder Haus, Auto und ein gutes Einkommen hat. Der sollte doch eigentlich zufrieden sein.
Aber statt dessen hofft er, dass seine Frau schon eingeschlafen ist, damit er hier im Forum in Ruhe den Sinn des Lebens suchen kann. Hat wer nen Tipp?
LG Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
5. Februar 2012 um 1:02

Traumfrau?
Bei einer Aussprache im Herbst sagte ich ihr das mit der Traumfrau. Sie meinte, sie sei keineswegs eine Traumfrau. Aber das ist immer subjektiv. Lässt sich nicht steuern.
@gofemfan: Hm. Eins hab ich nicht ganz verstanden. Was meist du mit "ein Versuch ist es wert" ?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Februar 2012 um 11:13

...
liebersvenalpenjodel,

ich kann dir nur raten dich nicht zu trennen.

ich finde es schlimm, dass ander leute dir empfehlen dich zu trennen etc.

das ist nur ein hormonrausch; der vorbeigeht.
versuche lieber, deine ehe wieder ein bisschen in schwung zu bringen.
ein so grosser altersunterschied geht NIEMALS gut auf dauer.

ich kann dir nur berichten, wie ich denke.
ich bin mitte 20, auch akademikerin und eine solche annäherung zu einem sehr viel älteren mann, der auch noch chef ist, ist vielleicht allerhöchstens schmeichelnd und angenehm, wird aber nie zu einer funktionierenden beziehung führen.
mit dreissig hat man träue, man will familie, kinder irgendwann. würdest du dir das nochmal vorstellen können? zudem garantiere ich dir, dass der alltag immer einkehren wird. es wird mit ihr genauso wie mit deiner frau irgendwann, vielleicht wird sie sogar seiten zeigen, die du noch weniger gut findest, als die seiten deiner frau.

schlag sie dir aus dem kopf, ich sag aus der sicht einer (zwar etwas jüngeren) ebenfalls akademikerin, die auch öfters mal annäherungen von ein bisschen älteren männern erfährt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
18. Februar 2012 um 17:12
In Antwort auf inken_12942424

...
liebersvenalpenjodel,

ich kann dir nur raten dich nicht zu trennen.

ich finde es schlimm, dass ander leute dir empfehlen dich zu trennen etc.

das ist nur ein hormonrausch; der vorbeigeht.
versuche lieber, deine ehe wieder ein bisschen in schwung zu bringen.
ein so grosser altersunterschied geht NIEMALS gut auf dauer.

ich kann dir nur berichten, wie ich denke.
ich bin mitte 20, auch akademikerin und eine solche annäherung zu einem sehr viel älteren mann, der auch noch chef ist, ist vielleicht allerhöchstens schmeichelnd und angenehm, wird aber nie zu einer funktionierenden beziehung führen.
mit dreissig hat man träue, man will familie, kinder irgendwann. würdest du dir das nochmal vorstellen können? zudem garantiere ich dir, dass der alltag immer einkehren wird. es wird mit ihr genauso wie mit deiner frau irgendwann, vielleicht wird sie sogar seiten zeigen, die du noch weniger gut findest, als die seiten deiner frau.

schlag sie dir aus dem kopf, ich sag aus der sicht einer (zwar etwas jüngeren) ebenfalls akademikerin, die auch öfters mal annäherungen von ein bisschen älteren männern erfährt.

Trennen oder bleiben?
Ja, die Meinungen hier gehen ziemlich auseinander.
Das mit dem Hormonrausch ist so eine Sache. Da hast du irgendwie schon recht, Ganseblümchen. Aber der Hormonrausch geht jetzt bei mir schon über 3 Jahre so. Und Liebe ist ja im wesentlichen ein Hormonrausch, der sich verselbstständigt hat. Ich hoffe, du hast mit mitte 20 eine intakte Beziehung mit Zukunft, so wie ich sie damals hatte, sodass dir die Angebote älterer Herren schnuppe sein können.
Zur Frage ob ich nochmal neu eine Familie gründen würde: Wenn es beiderseits Liebe ist, würde ich mich auch darauf noch einlassen. Haben Kollegen von mir in meinem Alter durchaus noch gemacht in letzter Zeit und sind glücklich. Ok wenn das neue Kind aus der Schule kommt, wäre ich knapp über 70, falls ich dann noch existiere. Aber das ist doch heute auch kein Alter mehr.
Die andere Seite, die mir mehr Kopfzerbrechen macht ist, ob es das Wert ist, eine jahrzehntelange Beziehung komplett zu zerschlagen und fast zwangsläufig auch nochmal die Firma wechseln zu müssen. Die Alternative ist, sich in sein Schicksal zu ergeben und es einfach weiterlaufen zu lassen. Zwar besteht die Beziehung zur Zeit eher in einer Kindererziehungszweckgemeinsch aft (ich verdiene das Geld, meine Frau erzieht die Kinder, wenn sie sie nicht gerade anschreit) und ich weiss nur nicht, was davon bleibt, wenn die Kinder aus dem Hause sind.
Vielleicht wird dann plötzlich alles wieder ganz toll in trauter Zweisamkeit wie vor den Kindern. Glaubt ihr das?

Was mir wirklich Angst macht ist, dass so wie meine Frau in den letzten Jahren drauf ist, ich in einen Sog alt zu werden, gezogen werde. Es ist eine systematische Weigerung, orgend etwas im Leben noch zu tun, was nur des Spaßes wegen gemacht wird. Etwas Verrücktes schon gar nicht. Das ganze raubt mir zu viel Energie, die ich lieber dafür verwenden würde, Spaß am Leben neben dem harten Job zu haben. Im Moment glaubt meine Frau bei jedem kleinen Wehwehchen, sie hätte Krebs und die Ärzte, die sie aufsucht, seien zu blöd sie richtig zu untersuchen und würden ihre Beschwerden nicht ernst nehmen. 2 Stunden später ist sie wieder ganz normal.
Die Ärzte, mit denen ich gesprochen hatte, verdrehten nur die Augen, meinten aber,sie könnten nichts machen, wenn der Patient das Problem nicht erkennt.

So nutze ich fast jede Gelegenheit, allein auf Seminare oder Schulungen zu fahren um überhaupt mal rauszukommen.

Ich kenne ein Paar, die sind beide über 80, er Ingenieur im Ruhestand, die fahren jedes Jahr noch selbst mit dem Wohnmobil an die Cote Azur nur um sich dort mit Freunden zu treffen und turteln noch herum. Das imponiert mir total.
So etwas sehe ich im Moment noch nichtmal am Horizont erscheinen.

Was ich im Moment auch mache, ganz aus dem Kopf bekomme ich die Ex-Kollegin nicht. Wir schreiben uns noch so alle 2 Wochen eher harmlose SMS. Meist schreibt sie zuerst. Habe ihr geschrieben, ob es ihr lieber wäre, wenn ich keine Vorschläge mehr machen würde für gemeinsame Unternehmungen. Sie möge es mir einfach sagen, dann würde ich das nicht mehr tun. Darauf habe ich von ihr keine Antwort erhalten. Sie neigt dazu, Angebote von mir, die über das normale hinausgehen, einfach gar nicht zu kommentieren, schweigt einfach dazu, als hätte sie die Mail gar nicht bekommen (ich meine damit keine zweideutigen Angebote, sondern Vorschläge mal zusammen wegzufahren oder ein Seminar zusammen zu besuchen) Ein einfaches Nein würde mir da gut tun. Aber das kommt auch nicht. Und ihr zu schreiben, sie möge mich einfach in Ruhe lassen, das tue ich natürlich auch nicht. So konsequent kann ich nicht sein, da ich ja insgeheim immer auf das nächste Lebenszeichen von ihr warte.

Leider kann ich meine Frau auch nicht "auf den Pott setzen" und ihr sachlich und rational erklären, was ich von ihrem Verhalten so halte um die Beziehung zu verbessern. Bei jeglicher Andeutung in dieser Richtung und Kritik an ihrem Weltbild wird sie sofort jähzornig und schreit rum oder kriegt einen depressiven Heulanfall wie schlecht ich doch zu ihr bin und sie nicht verstehe und bei ihrem Leiden unterstütze.
Aber ich bin ein ziemlich rationaler Mensch und ich kann keine Empathie heucheln für eine Krankheit, die es nicht gibt. Sehe es nicht ein, sie auch noch darin zu bestärken. So schweige ich dann halt.

Letzte Woche hat sie zu unserem 14 jährigen Sohn gesagt, er sei das hinterletzte ... was es auf Gottes Erdboden gibt, nur weil er sein Zimmer nicht aufgeräumt hat. (Sie ist eine strenggläubige Katholikin).

Hab schonmal überlegt, ob es was bringen würde, zusammen zu einer Eheberatung zu gehen. Stelle mir aber vor, dass da dann jemand sagt, man solle sich einfach vertragen und einen Schritt aufeinander zugehen. Bla bla bla. Aber dazu gehört wohl auch die beiderseitige Einsicht, dass was nicht stimmt. Ich habe keinerlei Erfahrung mit solchen Institutionen.

Das Leben macht Spaß!

In diesem Sinne.
Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
20. November 2012 um 0:24
In Antwort auf dacre_12872981

Trennen oder bleiben?
Ja, die Meinungen hier gehen ziemlich auseinander.
Das mit dem Hormonrausch ist so eine Sache. Da hast du irgendwie schon recht, Ganseblümchen. Aber der Hormonrausch geht jetzt bei mir schon über 3 Jahre so. Und Liebe ist ja im wesentlichen ein Hormonrausch, der sich verselbstständigt hat. Ich hoffe, du hast mit mitte 20 eine intakte Beziehung mit Zukunft, so wie ich sie damals hatte, sodass dir die Angebote älterer Herren schnuppe sein können.
Zur Frage ob ich nochmal neu eine Familie gründen würde: Wenn es beiderseits Liebe ist, würde ich mich auch darauf noch einlassen. Haben Kollegen von mir in meinem Alter durchaus noch gemacht in letzter Zeit und sind glücklich. Ok wenn das neue Kind aus der Schule kommt, wäre ich knapp über 70, falls ich dann noch existiere. Aber das ist doch heute auch kein Alter mehr.
Die andere Seite, die mir mehr Kopfzerbrechen macht ist, ob es das Wert ist, eine jahrzehntelange Beziehung komplett zu zerschlagen und fast zwangsläufig auch nochmal die Firma wechseln zu müssen. Die Alternative ist, sich in sein Schicksal zu ergeben und es einfach weiterlaufen zu lassen. Zwar besteht die Beziehung zur Zeit eher in einer Kindererziehungszweckgemeinsch aft (ich verdiene das Geld, meine Frau erzieht die Kinder, wenn sie sie nicht gerade anschreit) und ich weiss nur nicht, was davon bleibt, wenn die Kinder aus dem Hause sind.
Vielleicht wird dann plötzlich alles wieder ganz toll in trauter Zweisamkeit wie vor den Kindern. Glaubt ihr das?

Was mir wirklich Angst macht ist, dass so wie meine Frau in den letzten Jahren drauf ist, ich in einen Sog alt zu werden, gezogen werde. Es ist eine systematische Weigerung, orgend etwas im Leben noch zu tun, was nur des Spaßes wegen gemacht wird. Etwas Verrücktes schon gar nicht. Das ganze raubt mir zu viel Energie, die ich lieber dafür verwenden würde, Spaß am Leben neben dem harten Job zu haben. Im Moment glaubt meine Frau bei jedem kleinen Wehwehchen, sie hätte Krebs und die Ärzte, die sie aufsucht, seien zu blöd sie richtig zu untersuchen und würden ihre Beschwerden nicht ernst nehmen. 2 Stunden später ist sie wieder ganz normal.
Die Ärzte, mit denen ich gesprochen hatte, verdrehten nur die Augen, meinten aber,sie könnten nichts machen, wenn der Patient das Problem nicht erkennt.

So nutze ich fast jede Gelegenheit, allein auf Seminare oder Schulungen zu fahren um überhaupt mal rauszukommen.

Ich kenne ein Paar, die sind beide über 80, er Ingenieur im Ruhestand, die fahren jedes Jahr noch selbst mit dem Wohnmobil an die Cote Azur nur um sich dort mit Freunden zu treffen und turteln noch herum. Das imponiert mir total.
So etwas sehe ich im Moment noch nichtmal am Horizont erscheinen.

Was ich im Moment auch mache, ganz aus dem Kopf bekomme ich die Ex-Kollegin nicht. Wir schreiben uns noch so alle 2 Wochen eher harmlose SMS. Meist schreibt sie zuerst. Habe ihr geschrieben, ob es ihr lieber wäre, wenn ich keine Vorschläge mehr machen würde für gemeinsame Unternehmungen. Sie möge es mir einfach sagen, dann würde ich das nicht mehr tun. Darauf habe ich von ihr keine Antwort erhalten. Sie neigt dazu, Angebote von mir, die über das normale hinausgehen, einfach gar nicht zu kommentieren, schweigt einfach dazu, als hätte sie die Mail gar nicht bekommen (ich meine damit keine zweideutigen Angebote, sondern Vorschläge mal zusammen wegzufahren oder ein Seminar zusammen zu besuchen) Ein einfaches Nein würde mir da gut tun. Aber das kommt auch nicht. Und ihr zu schreiben, sie möge mich einfach in Ruhe lassen, das tue ich natürlich auch nicht. So konsequent kann ich nicht sein, da ich ja insgeheim immer auf das nächste Lebenszeichen von ihr warte.

Leider kann ich meine Frau auch nicht "auf den Pott setzen" und ihr sachlich und rational erklären, was ich von ihrem Verhalten so halte um die Beziehung zu verbessern. Bei jeglicher Andeutung in dieser Richtung und Kritik an ihrem Weltbild wird sie sofort jähzornig und schreit rum oder kriegt einen depressiven Heulanfall wie schlecht ich doch zu ihr bin und sie nicht verstehe und bei ihrem Leiden unterstütze.
Aber ich bin ein ziemlich rationaler Mensch und ich kann keine Empathie heucheln für eine Krankheit, die es nicht gibt. Sehe es nicht ein, sie auch noch darin zu bestärken. So schweige ich dann halt.

Letzte Woche hat sie zu unserem 14 jährigen Sohn gesagt, er sei das hinterletzte ... was es auf Gottes Erdboden gibt, nur weil er sein Zimmer nicht aufgeräumt hat. (Sie ist eine strenggläubige Katholikin).

Hab schonmal überlegt, ob es was bringen würde, zusammen zu einer Eheberatung zu gehen. Stelle mir aber vor, dass da dann jemand sagt, man solle sich einfach vertragen und einen Schritt aufeinander zugehen. Bla bla bla. Aber dazu gehört wohl auch die beiderseitige Einsicht, dass was nicht stimmt. Ich habe keinerlei Erfahrung mit solchen Institutionen.

Das Leben macht Spaß!

In diesem Sinne.
Sven

Update
Wollte, falls es noch jemanden interessiert, mal ein Update geben über meine Beziehungskiste. Ist ja fast schon 9 Monate her.

Ja, ich bin noch zu Hause und mit meiner Frau zusammen.
Die Jähzornsanfälle sind leider nicht besser geworden. Aber nicht mehr ganz so häufig.

Die Sommerferien haben wir zu Hause verbracht. Haben in 3 Wochen 3x gegrillt auf der Terrasse, ansonsten absolut nichts unternommen zusammen. Am letzten Tag meines Urlaubs hat meine Frau zu mir gesagt: Schade, jetzt sind wir in den Sommerferien gar nicht in die nächste Großstadt ins Einkaufszentrum gefahren.
Richtig Schade nicht? Haben wir doch glatt das Highlight der Ferien verpasst...
Herbstferien sind so ähnlich verlaufen, waren aber nicht so lange. Immerhin einmal Sex gehabt.

Was meine Ex-Kollegin betrifft:

Sie hatte den Kontakt mit mir komplett abgebrochen im Februar, indem sie ihre Handynummer geändert hatte. Ganz plötzlich und ohne Vorwarnung, nachdem wir uns zuvor noch hin und wieder SMS geschrieben hatten. Habe ich aber erst ein paar Wochen später von einer Freundin erfahren.
Der Grund war, dass sie sietem sie in der neuen Firma arbeitet Mobbinganrufe bekommen hat, die sie und ihren Feund darauf hinwiesen, dass wir noch Kontakt haben.

Daraufhin erstmal monatelang Sendepause. Vor ein paar Wochen war sie kurz in unserer Firma, weil sie ihre Freundin besucht hat. Dabei habe ich dann erfahren, dass ihr Freund u.a. die E-Mail von mir kommentarlos gelöscht hatte, die ich ihr im Sommer zum Geburtstag geschrieben hatte. Von dem hat sie sich offenbar getrennt inzwischen (sagte ihre Freundin). Denke dass der auch derjenige war, der am meisten Interesse daran hatte, dass der Kontakt abbricht.
Haben dann kurz noch geredet und hab ihr gesagt, dass ich mich mal auf ein Bier mit ihr treffen möchte um mal die Differenzen auszuräumen, wenn sie mal wieder in der Stadt ist. Hab ihr auch gesagt, dass ich das mit der kommentarlosen Änderung der Handynummer nicht ok fand. Hätte mir doch einfach sagen können, ich soll sie in Ruhe lassen. Sind doch erwachsene Menschen.
Naja, haben dann ein paar mal gechattet im Internet. Aber es war irgendwie alles unterkühlt, nicht mehr so herzlich, wie es im letzten Jahr war. Vielleicht Berührungsängste oder schlechtes Gewissen oder ich nerve eifach. Aber nach der ganzen Geschichte in diesem Jahr ist einiges von dem Bild der Traumfrau abgebröckelt, wegen der ich meine Familie verlassen würde. Mal gespannt ob das mit dem Bier noch was wird, habe das Angebot nochmal wiederholt, aber keine Antwort bekommen, weder ja noch nein. Das ist so ihre Art. Manche Fragen werden einfach mit Schwigen beantwortet. Das nervt. Ich wart mal erstmal ab was so passiert. Ihrer Freundin hatte sie mal gesagt vor einigen Wochen, dass sie auch gerne wieder mit mir in unserer Firma arbeiten möchte nach Abschluss der Ausbildung.
Werd ich nicht schlau draus..Aber ne Affäre geschweige denn eine Beziehung wird da wohl nicht mehr draus.
So das wars erstmal. Wird langsam für die Leserschaft etwas langweilig. Ich weiss sowieso immer noch nicht was ich will. Musste das aber mal loswerden.

Liebe Grüße an alle. Sven

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
25. November 2012 um 22:47

Und ewig grüßt das Murmeltier
Hi yellowsheep17
Nach deiner Antwort, die ich heute erst gelesen habe, kam es wieder einmal zu einem Wutanfall. Die Kinder hatten die Waschmaschine nicht wie verabredet weiter befüllt, während sie arbeiten war. Es kam zum gegenseitigen Kratzen, Beissen und Beeidigen mit dem 14 jährigen. Der 17 jährige sagte nur: Mama du benimmst die wie eine Dreijährige, was die Wut nicht grade minderte. Sie arbeitet als Erzieherin in einem Kindergarten... Nach meinem entsprechenden Kommentar und Dazwischengehen sprach sie (mal wieder) 2 Tage nicht mit mir, da wir 3 ja schließlich Schuld an ihrem Verhalten sind. Dann auf einmal ist wieder alles normal und der Alltag geht seinen gewohnten Gang für einige Zeit. Dieses Schema läuft schon fast stereotyp ab.
Ich glaube langsam, ich muss da professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Mir fehlt nur irgendwie der Ansatzpunkt. Deine Idee mit dem Hotel ist ja nett, aber sowas durchzuziehen, dazu fehlt mir die Kraft. Entführen lässt sie sich sicher nicht, das klappt ja noch nichtmal zu einem nicht zweckgebundenen Einkaufsbummel. Alles ist in zwanghaften Verhaltensmustern untergebracht, die kaum Freiraum lassen.
Problem ist, dass ich in den "normalen" Phasen inzwischen sogar schon mit dem Leben zufrieden bin.
Ich werde mal einen Termin bei einem Psychologen machen und mir anhören, was der so sagt.
Ich werde berichten (obwohl dieser Teil der Geschichte eigentlich nicht in diese Rubrik gehört)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Noch mehr Inspiration?
pinterest