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Liebe ihn, fühle mich aber nicht mehr von ihm angezogen und denke ständig an andere männer.

23. Februar 2016 um 2:04 Letzte Antwort: 25. Oktober 2017 um 18:12

Hallo ihr da draußen! Ich brauche dringend Rat und bitte um Tips, Vorschläge, Erfahrungen etc. Jede Antwort ist hilfreich für mich und ich danke euch bereits im Voraus! Suche mich seit ewigen Zeiten im Internet nach verwandten Themen tot, allerdings mit geringem Erfolg, deshalb hoffe ich nach Schilderung meines Problems, den ein oder anderen Ratschlag zur Hilfe zu bekommen! Folgendes zur Situation: Bin 21 Jahre alt, seit ich 16 war nie richtig Single gewesen und seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen. Bin damals sogar extra für ihn ausgewandert, um bei ihm sein zu können. Seit dem leben wir auch gemeinsam in unserer ersten Wohnung. Alles schön und gut, er liebt mich abgöttisch, ehrlich gesagt vielleicht sogar mehr als ich ihn, jedoch habe ich bisher nie an meinen Gefühlen zu ihm gezweifelt. Ich weiß was ich an ihm habe und das sehr wohl wertzuschätzen. Er trägt mich auf Händen, wir harmonieren und ich fühle mich wohl. Nun beschleicht mich aber schon seit längerem ein komisches Gefühl. Zuerst dachte ich es wäre nur eine Phase, da es sich aber immer mehr verstärkt, mache ich mir große Sorgen und auch totale Vorwürfe. Ich denke ständig bloß an andere Männer. Egal ob alte Bekannte, Ex-Freunde oder fremde (gutaussehende) Jungs auf der Straße. Ich vermisse es zu flirten, neue männliche Bekanntschaften zu machen und inzwischen geht es sogar so weit, dass ich es begehre mit jemand anderem Sex zu haben. Ab und an habe ich Kontakt mit einem früheren Schwarm von mir. Da wir weit voneinander entfernt sind nur über's Internet, aber wenn ich mit ihm schreibe, bin ich total glücklich und freue mich mehr über Nachrichten von ihm als von meinem Freund. Worauf ich eigentlich hinaus will ist, dass ich beim Sex nur noch an andere denke und mich überhaupt nicht mehr auf meinen Freund einlassen kann, obwohl ich ihn doch noch genauso liebe wie vorher. Er zieht mich nur sexuell einfach nicht mehr an und meistens schlafe ich nur ihm zuliebe mit ihm, richtig Spaß macht es keinen mehr. Wenn ich allerdings daran denke meinen früheren Schwarm beispielsweise zu küssen, kribbelt es schon beim Gedanken daran. Vor einiger Zeit habe ich meinem Freund gegenüber sogar mal so etwas wie eine offene Beziehung oder einen "erlaubten Seitensprung" angedeutet. Als er das nicht so toll fand habe ich ihm einen Dreier mit einer weiteren Frau vorgeschlagen (da ich auch davon nicht abgeneigt wäre), doch sogar mit einer Frau möchte er mich nicht teilen. Er liebt mich einfach so unendlich und ist ja auch nach seinen Aussagen ausgesprochen zufrieden mit unserer Beziehung. Ich möchte das auch, wieder zufrieden sein und das Gefühl haben ihn zu begehren und zu wollen, nur leider weiß ich nicht wie das klappen soll. Meine Gedanken handeln nur von prickelnden Erfahrungen mit anderen und mein schlechtes Gewissen frisst mich fast auf. Ich weiß nicht was ich tun soll, bin einfach ratlos und das schon seit vielen Monaten. Wer sich das alles durchgelesen hat und vielleicht sogar noch die Mühe macht zu antworten, dem danke ich von ganzem Herzen!

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23. Februar 2016 um 12:38

Vielleicht
Deine These hat mir ein Stich ins Herz versetzt, sofort habe ich Tränen in den Augen gehabt und mir selbst gesagt: so ein Quatsch! Allerdings, nach einigen Überlegungen, kann ich es gar nicht zu 100% ausschließen und diese Erkenntnis macht mich noch verrückter. Ich bin mir sicher, dass ich ihn liebe. Ich wüsste nicht wodurch ich das plötzlich nicht mehr tun sollte? Er ist noch derselbe tolle Mensch, in den ich mich vor 2 Jahren verliebt habe und manchmal schaue ich ihn an und weiß wieder genau, weshalb ich bei ihm bin und warum ich genau ihn wollte... Bist du dir so sicher, dass das keine Liebe mehr ist? Wie kann ich das für mich selbst so sicher feststellen? Meines Erachtens fühlt es sich wie Liebe an, sonst würde ich nicht so viel investieren und versuchen die Probleme zu lösen, sondern einfach gehen. Oder nicht?

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23. Februar 2016 um 8:48

Jung
du bist eben noch sehr jung. Gehe raus mit deinen Mädels und flirte (aber nicht fremdgehen) und finde für dich heraus, was richtig ist. Ich finde aber auch, dass es sehr früh ist nach 2 Jahren schon solch ein Gefühl zu bekommen. Nach 10 Jahren wäre es verständlich.

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23. Februar 2016 um 10:13

Das erinnert mich
an mich, damals. Vielleicht erkennst Du Dich an einigen Stellen wieder und kannst etwas davon für Dich verwenden:
Als ich 22 war hatte ich eine Beziehung mit einem 31-jährigen Mann. Ein hoffnungsloser Romantiker, der mich regelrecht auf Händen trug. Ich war mir schnell sicher, dass er der Mann meines Lebens ist. Nach 3 Monaten fand ich auf einmal auch fast jeden Heini auf der Strasse interessanter als meinen Freund. Ich sagte es ihm nicht, ich hätte es unfair gefunden, er hat ja schließlich alles für mich getan. Er schien es wohl zu spüren, je mehr ich mich distanzierte, umso mehr "drehte er auf". Sex war dann irgendwann von meiner Seite aus nicht mehr drin, mir ging das Gesülze, die Rosenblätter und Duftkerzen einfach nur noch auf den Pinsel - und weil er mich ja über alles liebte, hatte er auch dafür Verständnis. Als er mir dann einaml sagte, dass er ohne mich nicht mehr leben kann, sagte ich nur:"Das wirst Du wohl müssen." Ich fühlte mich einerseits schlecht, weil ich hab so eiskalt abfahren lassen, andererseits war ich auch wahnsinnig erleichtert. Ich fühlte mich dann beziehungsunfähig, hatte das Gefühl, dass es mir eh kein Mann recht machen kann. Ich wollte mich nicht mehr für irgendwelche Typen verbiegen und erwartete nun auch nicht mehr, dass ein Mann das für mich tut. Mit dieser Einstellung lernte ich meinen heutigen Mann kennen. Auch nach 16 Jahren kann ich nicht sagen, dass es normal ist, den Partner nach ein paar Jahren langweilig zu finden. Uninteressant wird nur der, der sich kein Stück weiterentwickelt.
LG

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23. Februar 2016 um 11:19
In Antwort auf tamera_12038618

Das erinnert mich
an mich, damals. Vielleicht erkennst Du Dich an einigen Stellen wieder und kannst etwas davon für Dich verwenden:
Als ich 22 war hatte ich eine Beziehung mit einem 31-jährigen Mann. Ein hoffnungsloser Romantiker, der mich regelrecht auf Händen trug. Ich war mir schnell sicher, dass er der Mann meines Lebens ist. Nach 3 Monaten fand ich auf einmal auch fast jeden Heini auf der Strasse interessanter als meinen Freund. Ich sagte es ihm nicht, ich hätte es unfair gefunden, er hat ja schließlich alles für mich getan. Er schien es wohl zu spüren, je mehr ich mich distanzierte, umso mehr "drehte er auf". Sex war dann irgendwann von meiner Seite aus nicht mehr drin, mir ging das Gesülze, die Rosenblätter und Duftkerzen einfach nur noch auf den Pinsel - und weil er mich ja über alles liebte, hatte er auch dafür Verständnis. Als er mir dann einaml sagte, dass er ohne mich nicht mehr leben kann, sagte ich nur:"Das wirst Du wohl müssen." Ich fühlte mich einerseits schlecht, weil ich hab so eiskalt abfahren lassen, andererseits war ich auch wahnsinnig erleichtert. Ich fühlte mich dann beziehungsunfähig, hatte das Gefühl, dass es mir eh kein Mann recht machen kann. Ich wollte mich nicht mehr für irgendwelche Typen verbiegen und erwartete nun auch nicht mehr, dass ein Mann das für mich tut. Mit dieser Einstellung lernte ich meinen heutigen Mann kennen. Auch nach 16 Jahren kann ich nicht sagen, dass es normal ist, den Partner nach ein paar Jahren langweilig zu finden. Uninteressant wird nur der, der sich kein Stück weiterentwickelt.
LG

Perfekte Antwort
Dem kann ich nur zustimmen. Ja, da hat sich was in Dir und mit Deiner Einstellung verändert und voila, es ging dann (Du hast Deinen heutigen Mann kennengelernt). Genau so. Offenbar musst Du raus, flirtest und schaust, was passiert und ziehst die Konsequenzen.

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23. Februar 2016 um 12:30

Du hast recht!
Vielen Dank für deine Antwort, habe sie mir mehrmals durchgelesen und stimme dir zu. Du hast mit deiner Aussage einfach Recht und genau darüber werde ich mir nun Gedanken machen... Es ist leichter gesagt als getan, gleichberechtigte Verhältnisse zu schaffen. Wo soll ich da anfangen? Wo aufhören?

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23. Februar 2016 um 12:33

Harte worte
Danke für deine Antwort und ehrliche Meinung! Das klingt etwas sehr hart; ich fühle mich ja auch total schlecht, weil ich diese Gedanken hege, deshalb habe ich ja bereits offen das Gespräch mit meinem Freund gesucht. Unehrlichkeit würde ich das jedoch nicht bezeichnen, ich bin ihm ja nicht fremdgegangen und habe es auch nicht vor. Ich kämpfe ja gegen diese Gefühle und bespreche sie mit ihm und suche Lösungen, deshalb hatte ich bisher nie das Gefühl ich wäre unehrlich oder so ein grauenhafter Mensch. Aber vielleicht irre ich mich auch und du hast völlig recht und alles was ich tue ist nur zu Schaden meines Freundes...

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23. Februar 2016 um 12:38

Vielleicht
Deine These hat mir ein Stich ins Herz versetzt, sofort habe ich Tränen in den Augen gehabt und mir selbst gesagt: so ein Quatsch! Allerdings, nach einigen Überlegungen, kann ich es gar nicht zu 100% ausschließen und diese Erkenntnis macht mich noch verrückter. Ich bin mir sicher, dass ich ihn liebe. Ich wüsste nicht wodurch ich das plötzlich nicht mehr tun sollte? Er ist noch derselbe tolle Mensch, in den ich mich vor 2 Jahren verliebt habe und manchmal schaue ich ihn an und weiß wieder genau, weshalb ich bei ihm bin und warum ich genau ihn wollte... Bist du dir so sicher, dass das keine Liebe mehr ist? Wie kann ich das für mich selbst so sicher feststellen? Meines Erachtens fühlt es sich wie Liebe an, sonst würde ich nicht so viel investieren und versuchen die Probleme zu lösen, sondern einfach gehen. Oder nicht?

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23. Februar 2016 um 12:47
In Antwort auf tamera_12038618

Das erinnert mich
an mich, damals. Vielleicht erkennst Du Dich an einigen Stellen wieder und kannst etwas davon für Dich verwenden:
Als ich 22 war hatte ich eine Beziehung mit einem 31-jährigen Mann. Ein hoffnungsloser Romantiker, der mich regelrecht auf Händen trug. Ich war mir schnell sicher, dass er der Mann meines Lebens ist. Nach 3 Monaten fand ich auf einmal auch fast jeden Heini auf der Strasse interessanter als meinen Freund. Ich sagte es ihm nicht, ich hätte es unfair gefunden, er hat ja schließlich alles für mich getan. Er schien es wohl zu spüren, je mehr ich mich distanzierte, umso mehr "drehte er auf". Sex war dann irgendwann von meiner Seite aus nicht mehr drin, mir ging das Gesülze, die Rosenblätter und Duftkerzen einfach nur noch auf den Pinsel - und weil er mich ja über alles liebte, hatte er auch dafür Verständnis. Als er mir dann einaml sagte, dass er ohne mich nicht mehr leben kann, sagte ich nur:"Das wirst Du wohl müssen." Ich fühlte mich einerseits schlecht, weil ich hab so eiskalt abfahren lassen, andererseits war ich auch wahnsinnig erleichtert. Ich fühlte mich dann beziehungsunfähig, hatte das Gefühl, dass es mir eh kein Mann recht machen kann. Ich wollte mich nicht mehr für irgendwelche Typen verbiegen und erwartete nun auch nicht mehr, dass ein Mann das für mich tut. Mit dieser Einstellung lernte ich meinen heutigen Mann kennen. Auch nach 16 Jahren kann ich nicht sagen, dass es normal ist, den Partner nach ein paar Jahren langweilig zu finden. Uninteressant wird nur der, der sich kein Stück weiterentwickelt.
LG

Wertvolle worte
Vielen Dank für diese Worte, ich weiß zu schätzen, dass du deine Erfahrung mit mir teilst. Es scheint als wäre es wirklich eine ähnliche Situation gewesen und du hast mit der Trennung wohl die richtige Entscheidung getroffen... Wenn man sich nicht weiterentwickelt wird man uninteressant - das ist ein ganz neuer Gedanke für mich und mag sein, dass es wirklich daran liegt. Wenn ich so drüber nachdenke habe ich mich sehr verändert und er ist irgendwie so geblieben wie früher. Andererseits kenne ich nur die Gegenvariante, wenn sich ein Partner so stark verändert, das man ihn kaum wiedererkennt. Das ist ja auch nicht gut, oder? Ich habe Angst, wenn ich das mit ihm bespreche, dass er dann erst recht versucht ein anderer Mensch für mich zu sein, denn das will ich ja auch nicht. Es war mutig von dir den Schlussstrich zu sehen und zum Glück auch die richtige Entscheidung, ich allerdings fühle mich da überhaupt nicht bereit zu, egal wie schwierig die Situation ist, so leicht will ich ihn nicht aufgeben.

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23. Februar 2016 um 12:53

Das habe und mache ich
Danke für deine Antwort, ich stimme dir vollkommen zu! Doch, ich vertraue ihm und deshalb habe ich auch bereits so einige Gespräche mit ihm gesucht und bin nicht abgeneigt das auch weiterhin zu tun. Ich weiß, dass das vielleicht der einzige Weg ist die Beziehungsprobleme aus dem Weg zu räumen. Wenn ich nicht spreche, woher soll er es dann wissen? Allerdings wähle ich meine Worte immer sehr vorsichtig, möchte ihm ja nicht noch mehr weh tun, als die ganze Thematik ihm wahrscheinlich eh schon tut. Wenn ich ihm sage was mich bedrückt oder was ich mir für unser (Sex-)Leben wünsche, dann hört er mir aufmerksam zu, manchmal ist er etwas verletzt und gekränkt, eher wortkarg und versucht das Gespräch schnell zu beenden, obwohl er sehr wohl sagt, er nehme sich das zu Herzen und wolle das ändern und blablabla. Am Ende macht er sich glaube ich riesige Sorgen, verändern tut sich aber nichts, wenn dann muss ich das in die Hand nehmen. Er kommt aus seiner Haut wahrscheinlich genauso wenig raus wie ich.

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23. Februar 2016 um 13:03
In Antwort auf sonne1383

Jung
du bist eben noch sehr jung. Gehe raus mit deinen Mädels und flirte (aber nicht fremdgehen) und finde für dich heraus, was richtig ist. Ich finde aber auch, dass es sehr früh ist nach 2 Jahren schon solch ein Gefühl zu bekommen. Nach 10 Jahren wäre es verständlich.

Etwas verpasst?
Danke für Die Antwort, darüber habe ich auch schon häufig nachgedacht. Manchmal beschleicht mich das Gefühl ich hätte was verpasst, da ich nie mein Single-Leben auskosten konnte. Allerdings bin ich vernünftig genug, um zu wissen, dass eine harmonische Beziehung viel mehr wert ist. Wenn ich raus gehe und flirte werde ich das bestimmt gut finden und daraus ergeben sich zwei große Probleme, vor denen ich Angst habe: 1. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Notbremse ziehen kann, bevor es zu weit geht und 2. Mein Freund würde krank vor Sorge und Eifersucht werden.

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23. Februar 2016 um 13:10

Hoffnung
Ich habe die Hoffnung, dass ich es schaffe ihn wieder genauso anziehend zu finden, wie am Anfang unserer Beziehung. Die Anziehung ist ja mal da gewesen und genauso schnell wie sie weg war, kann sie vielleicht auch wieder kommen, oder? Ich weiß es nicht, aber ich will alles versuchen um herauszufinden, ob es keine Chance mehr für uns gibt oder ob ich nicht doch noch nicht alles gegeben habe, was ich konnte.

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23. Februar 2016 um 13:13

Stimmt
Reden tun wir viel, verändern irgendwie eher weniger. Deinen Ratschlag werde ich umsetzen! Bisher habe ich versucht ihm gewisse Ideen oder Vorschläge schmackhaft zu machen, mich vorsichtig heranzutasten. Vielleicht ist das der falsche Weg und ich muss ihn vor vollendete und direkt formulierte Wünsche stellen. Wovor ich Angst habe? Dass er (mal wieder) gegen einen Vorschlag von mir ist, es so verdreht, als wäre ich verrückt und würde ihn nicht mehr lieben und mir Vorwürfe macht und vor allem, dass ich ihn durch solche Aktionen von mir wegdrücke.

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23. Februar 2016 um 13:16

Tjaaaaaaaaaa...
das kann man schon ändern - aber 1) nur gemeinsam und 2) Beziehung aufgeben ist unbeschreiblich viel einfacher. Wie sicher bist Du Dir, dass Du ändern statt neu anfangen möchtest?

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23. Februar 2016 um 13:19

Hallo
Es gibt ja 2 arten von liebe, einmal die leidenschaftliche die man normal für seine/n Partner/in empfindet, und die platonische.
Frauen haben das oft, das sie nach 2-3 Jahren aufhören ihren Freund noch leidenschaftlich zu lieben, lieben ihn denn nur noch wie einen Bruder.
Sexuelles verlangen oder Leidenschaft sind aber nicht mehr da.
Die meisten Frauen schreiben denn so etwas wie er ist der netteste, liebste, er tut alles für mich.

Und genau da ist das Problem, willst du das deine Freundin dich leidenschaftlich liebt, darf man sie eben nicht wie eine Prinzessin behandeln, und auf ein Podest stellen.

Tja Leidenschaft kommt im Normalfall nicht mehr wieder, es ist das beste du trennst dich, bevor du ihn betrügst, und denn unnötig noch mehr verletzt, wie es die Trennung eh schon tun wird.

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23. Februar 2016 um 14:45
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Es gibt ja 2 arten von liebe, einmal die leidenschaftliche die man normal für seine/n Partner/in empfindet, und die platonische.
Frauen haben das oft, das sie nach 2-3 Jahren aufhören ihren Freund noch leidenschaftlich zu lieben, lieben ihn denn nur noch wie einen Bruder.
Sexuelles verlangen oder Leidenschaft sind aber nicht mehr da.
Die meisten Frauen schreiben denn so etwas wie er ist der netteste, liebste, er tut alles für mich.

Und genau da ist das Problem, willst du das deine Freundin dich leidenschaftlich liebt, darf man sie eben nicht wie eine Prinzessin behandeln, und auf ein Podest stellen.

Tja Leidenschaft kommt im Normalfall nicht mehr wieder, es ist das beste du trennst dich, bevor du ihn betrügst, und denn unnötig noch mehr verletzt, wie es die Trennung eh schon tun wird.

Klingt nach mir
Deine Aussage trifft wohl voll auf mich und meine Situation zu, aber das ist leider keine schöne Erkenntnis. Daraus erschließt sich mir die Frage, woher diese Umwandlung der Gefühle auf einmal kommt? Du sagst die Leidenschaft kommt nicht mehr zurück? Woher weißt du das, hast du da Erfahrungen? Ich würde alles dafür tun, damit ich das wieder herstellen könnte.

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23. Februar 2016 um 15:32
In Antwort auf emmifox

Wertvolle worte
Vielen Dank für diese Worte, ich weiß zu schätzen, dass du deine Erfahrung mit mir teilst. Es scheint als wäre es wirklich eine ähnliche Situation gewesen und du hast mit der Trennung wohl die richtige Entscheidung getroffen... Wenn man sich nicht weiterentwickelt wird man uninteressant - das ist ein ganz neuer Gedanke für mich und mag sein, dass es wirklich daran liegt. Wenn ich so drüber nachdenke habe ich mich sehr verändert und er ist irgendwie so geblieben wie früher. Andererseits kenne ich nur die Gegenvariante, wenn sich ein Partner so stark verändert, das man ihn kaum wiedererkennt. Das ist ja auch nicht gut, oder? Ich habe Angst, wenn ich das mit ihm bespreche, dass er dann erst recht versucht ein anderer Mensch für mich zu sein, denn das will ich ja auch nicht. Es war mutig von dir den Schlussstrich zu sehen und zum Glück auch die richtige Entscheidung, ich allerdings fühle mich da überhaupt nicht bereit zu, egal wie schwierig die Situation ist, so leicht will ich ihn nicht aufgeben.

Männer und Veränderungen
... sie mögen sie ganz einfach nicht - zumindest nicht, wenn es sie selbst betrifft. Uns beide kann man nicht ganz vergleichen, Du willst Deine Beziehung retten und das finde ich grundsätzlich gut und richtig. Hör jetzt als erstes mal auf, Dir selbst Vorwürfe zu machen, dass Du Deinen Freund nicht mehr attraktiv findest obwohl er alles für Dich tut. Jeder Mensch ist ein Egoist und sich selbst der Nächste. Ich will hier jetzt gar nicht aus dem Nähkästchen plaudern, Dir fallen bestimmt Dinge ein, die Du (oberflächlich gesehen) für jemand Anderen machst, die aber letzendlich DIR ein gutes Gefühl vermitteln. Also, bei allem, was er für Dich tut steckt auch Eigennutz dahinter. Frag Dich, was Du an Deinem Freund früher attraktiv fandest, wenn er noch genauso ist wie damals, wirf ihm das nicht vor sondern frage Dich, warum der Zauber verflogen ist.
Und sei authentisch, habe nur mit ihm Sex, wenn Dir auch danach ist. Dann muss er sich mal 'was Neues einfallen lassen, um "Dich 'rum zu kriegen"

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23. Februar 2016 um 17:03
In Antwort auf emmifox

Klingt nach mir
Deine Aussage trifft wohl voll auf mich und meine Situation zu, aber das ist leider keine schöne Erkenntnis. Daraus erschließt sich mir die Frage, woher diese Umwandlung der Gefühle auf einmal kommt? Du sagst die Leidenschaft kommt nicht mehr zurück? Woher weißt du das, hast du da Erfahrungen? Ich würde alles dafür tun, damit ich das wieder herstellen könnte.

Hallo
Das kommt daher das es eine Diskrepanz gibt zwischen dem was die Frauen rational wollen, und was ihr unterbewusstest animalisches ich braucht.
Das rationale will den netten lieben Mann der alles für sie tut, das finden sie eine Zeit total toll, aber irgendwann wollen sie einfach nur noch Leidenschaft, von ihm aufs Bett geschmissen werden und leidenschaftlich intensiv genommen werden.
Und das er einfach auch mal kontra gibt, sich behauptet, nicht zu allem ja und ahmen sagt.
Nur das kann dieser über romantische, krampfhaft liebenswerte Typ gar nicht.

Als Mann muss man einfach Mann bleiben, das heißt natürlich nicht die Frau schlecht behandeln, einfach ein gesunder Mittelweg zwischen jasager ohne Stolz und Selbstachtung und Macho proll.

Dein Freund ist wie er ist, er könnte vielleicht eine zeit lang so tun als wenn er jemand anderes ist, sich verstellen um dich zufrieden zu stellen, aber das wird auf lange Sicht euch beiden nicht gefallen.
Versuchen könnt ihr es natürlich.




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23. Februar 2016 um 18:32

Hallo!
Ich war in der EXAKT selben Situation, dein Text hätte von mir sein können. Allerdings war bei mir das dreimal der Fall, nicht nur einmal.
Meine Erfahrungen: Ich habe ALLES versucht, um meine Beziehungen zu retten- auch mich hat das schlechte Gewissen zerfressen. Tja, was soll ich sagen- nichts hat funktioniert. Wenn sich dieses Gefühl einmal festgesetzt hat, dann kriegt man es nicht mehr weg. Auch wenn es weh tut: Meiner Meinung nach hilft da nur die Trennung.
Weißt du warum? Wenn er wirklich der Richtige wäre, dann hättest du solche Gefühle nicht.

Bei mir waren die Gründe übrigens folgende:
1. Ich habe ihn nie wirklich geliebt, sondern es mir nur eingeredet, weil es so gut gepasst hat. Irgendwann haben mir meine Libido und meine Seele einfach gezeigt, dass es nichts bringt, sich einzureden, man liebe jemanden (noch).
2. Ich habe mich eingeschränkt und eingesperrt gefühlt, wollte das aber nicht wahrhaben. Mir hat etwas gefehlt, dass ich nicht deuten und auch nicht benennen konnte- das konnte ich damals noch nicht, weil ich bis dato dachte, das, was wir miteinander hätten wäre toller Sex. SOOO falsch gedacht!! Heute habe ich Sex der mir zeigt, dass das, was ich damals veranstaltet habe, einfach nur schlecht war. Und alle haben mir immer eingeredet, dass das, wonach ich mich sehne, nur in Filmen existiert und ich mich mit der Realität arrangieren soll (Mädel: Vertrau auf dein Herz. Wenn du noch nicht angekommen bist, zwing dich nicht, dort zu verharren!)
3. In meiner dritten Beziehung wurde ich einfach nicht gut behandelt, was ich damals aber noch normal fand (weil es seeeehr subtil und unterschwällig war). Wir haben viel gestritten, ich hab sehr gelitten. Heute weiß ich: Ja, logisch dass ich auf den keine Lust mehr hatte!! Und trotzdem wollte mir die Gesellschaft, er selbst und meine Freundinnen damals einreden, ich bilde mir das nur ein und es gäbe keine perfekte Beziehung ohne Streit.

Heute weiß ich: Man muss auf sich selbst und sein Herz hören und darauf vertrauen, dass es einem schon sagt, was man braucht. Und wenn du dich nach etwas anderem sehnst, dann fehlt dir irgendwas. Und wenn dir was fehlt, ist er nicht der Richtige.
Viel Glück!

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23. Februar 2016 um 19:00

Geht's noch ?
Wenn ich so etwas lese kriege ich echt nen Hals.

---LIEBE kentt keine MORAL, kein ALTER (ah genau, da haben wir es) kein GESCHLECHT.Du fühlst sie in Deinem Herzen oder Du fühlst sie nicht in Deinem Herzen. Die LIEBE, die ich meine, fragt nicht danach ob es Dir in den Kram passt oder ob das moralisch verwerflich ist.---
---So uralt wie die Liebe ist, ist sie völlig anderen Gesetzen unterworfen und interessiert sich herzlich wenig darum, ob uns das in den Kram passt, mit unseren menschlichen Gesetzen (ah verstehe) übereinstimmt oder ob das aus gesellschaftlicher/religiöser Sicht moralisch oder verwerflich (wie Missbrauch, und Folter)ist. Sie kennt weder Alter (ah und noch mal), noch Aussehen, noch Geschlecht, noch Moral. ---

Ist dir eigentlich klar das mit genau diesen Schwachsinn Pädophile ihre Taten rechtfertigen ?
Oder auch andere gestörte.
Sollte das deine unbewusste subtile weise sein sich zu outen ?

Was sind wir denn ohne Moral ?
Ohne sind wir nicht besser wie Tiere, nein noch schlimmer, denn die wissen es nicht besser, wir schon.


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23. Februar 2016 um 19:16

Du wirst die Anziehung(Liebe) nicht so ohne weiteres herzaubern können,
bis dahin stimmt es.

"...das kann kein Mensch..." - das ist falsch.
Eine Liebe erhalten bzw. wieder auflleben lassen kann im Grunde jeder Mensch, es ist nur üblicher Weise die Mühe nicht wert und oft gibt es ausreichend andere Gründe, die dagegen sprechen.

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23. Februar 2016 um 21:01

Hm...
Welche Weisheit ?
Das was du immer aus Büchern zitierst ?

Beide Beispiele verstoßen weder gegen die Moral noch gegen das Gesetzt.

Aus der Nummer kannst du dich nicht mehr raus reden.
Kennt keine Moral, kein Alter, keine Gesetze.
Diese Denkweise sagt alles über dich.

Das dir selbst nicht mal klar ist das man so jedes abscheuliche Verbrechen rechtfertigen könnte (hoffe ich mal, denn ansonsten verbreitest du diesen Schwachsinn ja gezielt) wenn das stimmen würde scheint dir nicht mal bewusst zu sein.
Und dennoch tust du hier so als wenn du erleuchtet wärst, und hast dabei 0 plan.
Und redest nur esoterischen Unsinn als wenn du ein Sektenspinner wärst.


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23. Februar 2016 um 21:35
In Antwort auf specialedition

Hallo!
Ich war in der EXAKT selben Situation, dein Text hätte von mir sein können. Allerdings war bei mir das dreimal der Fall, nicht nur einmal.
Meine Erfahrungen: Ich habe ALLES versucht, um meine Beziehungen zu retten- auch mich hat das schlechte Gewissen zerfressen. Tja, was soll ich sagen- nichts hat funktioniert. Wenn sich dieses Gefühl einmal festgesetzt hat, dann kriegt man es nicht mehr weg. Auch wenn es weh tut: Meiner Meinung nach hilft da nur die Trennung.
Weißt du warum? Wenn er wirklich der Richtige wäre, dann hättest du solche Gefühle nicht.

Bei mir waren die Gründe übrigens folgende:
1. Ich habe ihn nie wirklich geliebt, sondern es mir nur eingeredet, weil es so gut gepasst hat. Irgendwann haben mir meine Libido und meine Seele einfach gezeigt, dass es nichts bringt, sich einzureden, man liebe jemanden (noch).
2. Ich habe mich eingeschränkt und eingesperrt gefühlt, wollte das aber nicht wahrhaben. Mir hat etwas gefehlt, dass ich nicht deuten und auch nicht benennen konnte- das konnte ich damals noch nicht, weil ich bis dato dachte, das, was wir miteinander hätten wäre toller Sex. SOOO falsch gedacht!! Heute habe ich Sex der mir zeigt, dass das, was ich damals veranstaltet habe, einfach nur schlecht war. Und alle haben mir immer eingeredet, dass das, wonach ich mich sehne, nur in Filmen existiert und ich mich mit der Realität arrangieren soll (Mädel: Vertrau auf dein Herz. Wenn du noch nicht angekommen bist, zwing dich nicht, dort zu verharren!)
3. In meiner dritten Beziehung wurde ich einfach nicht gut behandelt, was ich damals aber noch normal fand (weil es seeeehr subtil und unterschwällig war). Wir haben viel gestritten, ich hab sehr gelitten. Heute weiß ich: Ja, logisch dass ich auf den keine Lust mehr hatte!! Und trotzdem wollte mir die Gesellschaft, er selbst und meine Freundinnen damals einreden, ich bilde mir das nur ein und es gäbe keine perfekte Beziehung ohne Streit.

Heute weiß ich: Man muss auf sich selbst und sein Herz hören und darauf vertrauen, dass es einem schon sagt, was man braucht. Und wenn du dich nach etwas anderem sehnst, dann fehlt dir irgendwas. Und wenn dir was fehlt, ist er nicht der Richtige.
Viel Glück!

Danke für deine worte
Und vor allem das Teilen deiner Erfahrungen mit mir! Es tut gut zu hören, dass auch andere mit solchen Situationen zu kämpfen hatten und sie auch gemeistert haben. Mich würde sehr interessieren wie du damals, bei einem oder allen drei malen, gehandelt hast. Gekämpft hast du, und als du das Gefühl hattest es führt zu nichts und du kannst nichts mehr tun? Da hast du dich getrennt schätze ich, oder? Wie ging es danach weiter? Hast du ausleben können, wonach du dich gesehnt hast? Würdest du sagen (und jetzt bitte nicht die Formulierung falsch verstehen!) es hat sich "gelohnt" oder bereust du die Entscheidung? Warst du denn glücklicher als mit deinem Freund zuvor? Ich habe Angst, dass es bei mir das selbe ist wie bei dir - das ich mir nur einbilde ich würde ihn lieben oder es Gewohnheit ist. Wie kann ich herausfinden wie man das unterscheidet? Ich bin mir bei gar nichts mehr sicher...

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23. Februar 2016 um 21:40


Du kannst gerne weiter am eigentlich entscheidenden vorbei reden, aber weiter kommst du damit nicht.

Das was du geschrieben hast, Liebe kennt keine Moral, kein Alter keine Gesetze, ist der gleiche scheiß mit dem pädophile ihre abscheulichen Taten rechtfertigen.
Da brauchst du gar nicht weiter irgendwelchen esoterischen Schwachsinn weiter schreiben, diese Tatsache bleibt.

Du magst doch so gerne Zitate aus Büchern, hier mal eins.

Das wahre Böse ist die Abwesenheit jeglicher Moral.

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23. Februar 2016 um 21:42
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Das kommt daher das es eine Diskrepanz gibt zwischen dem was die Frauen rational wollen, und was ihr unterbewusstest animalisches ich braucht.
Das rationale will den netten lieben Mann der alles für sie tut, das finden sie eine Zeit total toll, aber irgendwann wollen sie einfach nur noch Leidenschaft, von ihm aufs Bett geschmissen werden und leidenschaftlich intensiv genommen werden.
Und das er einfach auch mal kontra gibt, sich behauptet, nicht zu allem ja und ahmen sagt.
Nur das kann dieser über romantische, krampfhaft liebenswerte Typ gar nicht.

Als Mann muss man einfach Mann bleiben, das heißt natürlich nicht die Frau schlecht behandeln, einfach ein gesunder Mittelweg zwischen jasager ohne Stolz und Selbstachtung und Macho proll.

Dein Freund ist wie er ist, er könnte vielleicht eine zeit lang so tun als wenn er jemand anderes ist, sich verstellen um dich zufrieden zu stellen, aber das wird auf lange Sicht euch beiden nicht gefallen.
Versuchen könnt ihr es natürlich.




Danke leto81!
Diese Art Männer, die du beschreibst, und worauf wohl alle Frauen irgendwo irgendwie irgendwann stehen, die kenne ich nur zu gut. Und klar, das sind die Männer nach denen jedenfalls ich mich verzehre. Sie sind spannend, aufregend, unantastbar, sie machen einen neugierig und man schmachtet ihnen hinterher, bis sie einem das Herz brechen und man den Rest des Lebens von ihnen träumt. Einen Mann mit dem gesunden Mittelmaß habe ich bisher noch nicht kennengelernt und ich frage mich, ob das nicht unrealistisch ist anzunehmen es gäbe ein solch perfektes Zwischending. Solange man sich mit Männern beschäftigt, die stark in die eine Richtung tendieren, wird man nicht enttäuscht und verletzt, das Kribbeln bleibt aber auf der Strecke, so wie bei mir momentan. Im Gegensatz dazu ist der Schmerz, den Männer der anderen Seite in einem hervorrufen können (und meistens auch werden) noch größer und das Geheule dann endlos. Wieso muss man sich mit einem davon arrangieren? Auf den Tag, an dem ich den perfekten Mann finde, der beides davon hat, warte ich noch!

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23. Februar 2016 um 21:45
In Antwort auf avarrassterne1

Tjaaaaaaaaaa...
das kann man schon ändern - aber 1) nur gemeinsam und 2) Beziehung aufgeben ist unbeschreiblich viel einfacher. Wie sicher bist Du Dir, dass Du ändern statt neu anfangen möchtest?

Ich bin bereit
alles zu versuchen, um die Beziehung wieder in die richtige Bahn zu bringen, egal wie viel Kraft es kostet oder wie viel ich/wir daran arbeiten muss/müssen. Mein Freund ist mir genug wert, um nicht einfach die Flinte ins Korn zu werfen! Bisher habe ich ja auch schon vieles getan, allerdings mit mäßigem Erfolg. Ich suche ja nicht umsonst Rat hier in dieser Form, ich erhoffe mir Lösungsvorschläge, an denen ich mich versuchen kann. :/

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23. Februar 2016 um 21:47

Teils teils
Wir machen viel gemeinsam, wenn wir mal Zeit füreinander haben. Aktuell sehen wir uns wenig, da berufliche Umstände uns für den Großteil der Woche räumlich voneinander trennen. Dadurch haben wir viel Freizeit, aber auch gleichzeitig wenig Zweisamkeit. Ich weiß nicht was besser ist...

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23. Februar 2016 um 23:35
In Antwort auf emmifox

Danke leto81!
Diese Art Männer, die du beschreibst, und worauf wohl alle Frauen irgendwo irgendwie irgendwann stehen, die kenne ich nur zu gut. Und klar, das sind die Männer nach denen jedenfalls ich mich verzehre. Sie sind spannend, aufregend, unantastbar, sie machen einen neugierig und man schmachtet ihnen hinterher, bis sie einem das Herz brechen und man den Rest des Lebens von ihnen träumt. Einen Mann mit dem gesunden Mittelmaß habe ich bisher noch nicht kennengelernt und ich frage mich, ob das nicht unrealistisch ist anzunehmen es gäbe ein solch perfektes Zwischending. Solange man sich mit Männern beschäftigt, die stark in die eine Richtung tendieren, wird man nicht enttäuscht und verletzt, das Kribbeln bleibt aber auf der Strecke, so wie bei mir momentan. Im Gegensatz dazu ist der Schmerz, den Männer der anderen Seite in einem hervorrufen können (und meistens auch werden) noch größer und das Geheule dann endlos. Wieso muss man sich mit einem davon arrangieren? Auf den Tag, an dem ich den perfekten Mann finde, der beides davon hat, warte ich noch!

Hallo
Das du so einen noch nicht kennengelernt hast ist selber verschuldet, denn bei diesem Mittelweg sind wohl die meisten Männer, klar neigt der eine oder andere mehr in die eine oder andere Richtung, aber alles in grenzen.

Ich weiß das immer mehr Männer mehr in Richtung jasager, weichei driften inzwischen, aber es gibt eben auch "normale" Männer.

Wenn du aber immer nur bei einem extrem landest, egal in welche Richtung, denn hast du dir die selbst bewusst oder unbewusst ausgesucht.
Du musst dich also nicht mit einem extrem arrangieren, nur den passenden finden.

Perfekt ist niemand, wir alle haben positive wie negative Eigenschaften, entscheidend ist nur das für einen die positiven überwiegen.

Und das du keine Leidenschaft und sexuelle Anziehung deinem Freund über empfindest kann man eben nicht ausgleichen, so hat leider keine Beziehung eine Zukunft.

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24. Februar 2016 um 0:02
In Antwort auf gernot_12310143

Geht's noch ?
Wenn ich so etwas lese kriege ich echt nen Hals.

---LIEBE kentt keine MORAL, kein ALTER (ah genau, da haben wir es) kein GESCHLECHT.Du fühlst sie in Deinem Herzen oder Du fühlst sie nicht in Deinem Herzen. Die LIEBE, die ich meine, fragt nicht danach ob es Dir in den Kram passt oder ob das moralisch verwerflich ist.---
---So uralt wie die Liebe ist, ist sie völlig anderen Gesetzen unterworfen und interessiert sich herzlich wenig darum, ob uns das in den Kram passt, mit unseren menschlichen Gesetzen (ah verstehe) übereinstimmt oder ob das aus gesellschaftlicher/religiöser Sicht moralisch oder verwerflich (wie Missbrauch, und Folter)ist. Sie kennt weder Alter (ah und noch mal), noch Aussehen, noch Geschlecht, noch Moral. ---

Ist dir eigentlich klar das mit genau diesen Schwachsinn Pädophile ihre Taten rechtfertigen ?
Oder auch andere gestörte.
Sollte das deine unbewusste subtile weise sein sich zu outen ?

Was sind wir denn ohne Moral ?
Ohne sind wir nicht besser wie Tiere, nein noch schlimmer, denn die wissen es nicht besser, wir schon.


@leto
deine Art zu Denken fasziniert mich! stimme dir vollkommen zu.

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24. Februar 2016 um 11:03
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Das kommt daher das es eine Diskrepanz gibt zwischen dem was die Frauen rational wollen, und was ihr unterbewusstest animalisches ich braucht.
Das rationale will den netten lieben Mann der alles für sie tut, das finden sie eine Zeit total toll, aber irgendwann wollen sie einfach nur noch Leidenschaft, von ihm aufs Bett geschmissen werden und leidenschaftlich intensiv genommen werden.
Und das er einfach auch mal kontra gibt, sich behauptet, nicht zu allem ja und ahmen sagt.
Nur das kann dieser über romantische, krampfhaft liebenswerte Typ gar nicht.

Als Mann muss man einfach Mann bleiben, das heißt natürlich nicht die Frau schlecht behandeln, einfach ein gesunder Mittelweg zwischen jasager ohne Stolz und Selbstachtung und Macho proll.

Dein Freund ist wie er ist, er könnte vielleicht eine zeit lang so tun als wenn er jemand anderes ist, sich verstellen um dich zufrieden zu stellen, aber das wird auf lange Sicht euch beiden nicht gefallen.
Versuchen könnt ihr es natürlich.




Ich ziehe den Hut
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24. Februar 2016 um 14:15


okay jetzt wird es klar, du bist einfach komplett weich in der Birne

Nur komplett sinnloser zusammenhangloser Schwachsinn der am eigentlichen Punkt vorbei geht, zu geil, bist du auf LSD hängen geblieben ?

Moral ist die wichtigste Errungenschaft der Menschheit.
Ohne unsere Moral und Wertvorstellungen keine Menschenrechte.
Ohne Moral würden wir immer noch Sklaven halten, in die Arena gehen um zu zu schauen wie Gladiatoren sich gegenseitig aufschlitzen.
Gleichberechtigung wäre wie früher nicht mal existent.
Nicht einmal die Liebe entbindet uns davon moralisch zu handeln !!!

Ich glaube zwar eine Diskussion mit dir ist eh sinnlos, da du komplett verstrahlt bist, aber vielleicht kommt es ja doch bei dir an wie falsch diese aussagen von dir sind.
Kennt keine Moral, kein Alter, keine Gesetze.

Denn was ist wenn ein 40 jähriger eine 12 jährige liebt, oder jemand sadistisch veranlagt ist, wer bestimmt was wahre liebe ist, du ?
Also wenn ein irrer eine Frau stalkt, ihr das Leben zur Hölle macht weil er nicht nur komplett in sie verliebt ist sondern von ihr regelrecht besessen, wäre ja nach deiner Logik das alles in Ordnung, denn liebe kennt ja keine Moral, kein alter, keine Gesetze.

Wenn jetzt hier drauf wieder nur sinnloser und zusammenhangloser Schwachsinn kommt wie oben, denn gebe ich es auf, mit verrückten kann man halt nicht diskutieren, mal schauen wie irre du bist

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24. Februar 2016 um 14:56
In Antwort auf emmifox

Ich bin bereit
alles zu versuchen, um die Beziehung wieder in die richtige Bahn zu bringen, egal wie viel Kraft es kostet oder wie viel ich/wir daran arbeiten muss/müssen. Mein Freund ist mir genug wert, um nicht einfach die Flinte ins Korn zu werfen! Bisher habe ich ja auch schon vieles getan, allerdings mit mäßigem Erfolg. Ich suche ja nicht umsonst Rat hier in dieser Form, ich erhoffe mir Lösungsvorschläge, an denen ich mich versuchen kann. :/

Nun, denn versuche ich es mal...
Erst einmal grundsätzlich, weil Du offene Beziehungen angesprochen hast: Ich bin der festen Überzeugung, die funktionieren nur, wenn man auch zu Hause ein intaktes Sexleben hat - und natürlich mit einem Partner, der das auch möchte. Also in Deinem Falle doppelt nicht.

Aber zurück zum Thema: stark vereinfacht hat das Ganze 2 Komponenten, an denen man ansetzen kann.

Der erste Punkt sind die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte. Das was Dir im Moment bei Deinem Partner fehlt sind meiner Meinung nach mehr Punkte als "Begehren".
Rechne mal aus dem "ich denke ständig an andere Männer" die reine sexuelle Anziehung raus - dann bleibt durchaus noch etwas übrig, oder? Bestätigung, das Gefühl, begehrenswert zu sein, begehrt zu werden - längst nicht nur im sexuellen Sinne, der Wunsch nach diesem "Kribbeln" und ein paar Schmetterlingen und diesem entrückten Grinsen im Gesicht...
Dein Partner "trägt Dich auf Händen" - aber das gibt Dir irgendwie trotzdem nicht (oder nicht genug), das Gefühl begehrenswert zu sein, nicht die Bestätigung - früher aber schon. Warum? Hast Du darüber mal nachgedacht?
Auch in einer Beziehung kann und sollte man meiner Meinung nach mit dem Partner auch ab und an mal flirten, einander wieder "umwerben" - nein, kribbelt nicht SO wie bei "Frischfleisch" - muss es aber auch nicht, denn eine Beziehung und Liebe hat ja dafür auch anderes mehr, was "Frischfleisch" nicht hat. Aber es bringt das Kribbeln zurück.
Das spannende daran: das ist nicht nur so, wenn Dein Partner mit Dir flirtet und Dich umwirbst, es ändert auch Deine Gefühle, wenn Du bewusst und aktiv mit ihm flirtest, ihn umwirbst. Weil es Deine Sichtweise auf ihn ändert.
Dazu kommt: wenn Du weisst, was Dir fehlt (s.o.), kann man gemeinsam besser überlegen, wie Dein Partner Dir dieses Gefühl geben kann - ohne dass Du es "von der Strasse fischen" musst.

Damit sind wir in Teilen schon beim zweiten Punkt. Wir beeinflussen ständig unsere Gefühle selbst. Nur nicht unbedingt in unserem Sinne.
Was beeinflusst unsere Gefühle? Nun, zum einen Handlungen. Ein Beispiel dafür kennt glaube ich jede Frau: wenn man sich morgens mies fühlt hilft es drastisch, einfach mal die "volle Takelage" aufzufahren. Die super Klamotten, schickes Styling - und schon hebt sich die Laune mehr als deutlich. Auf Deine Situation bezogen: behandelst Du Deinen Partner anders als mit der aktuellen beiläufigen, alltäglichen Selbstverständlichkeit, wird es sich auch nicht mehr so nach beiläufiger Selbstverständlichkeit anfühlen.
Was noch? Wahrnehmung und Interpretation. Wir Menschlein sind da faszinierend. 2 verschiedene Menschen können Dir den gleichen Satz in der gleichen Tonlage sagen - und wenn das eine jemand ist, dem Du misstraust und den Du nicht magst, wirst Du etwas völlig anderes verstehen, als wenn Dir den gleichen Satz eine Freundin sagt. Oder die gleiche Person - einmal an einem Tag, wo Dir die Sonne aus dem A*** scheint (pardon) und einmal an einem Tag, wo Du mal amtliche Sch*** - Laune hast und gewaltiges Kopfweh - stimmt's? Genauso hast Du bei Deinem Partner aktuell wohl eine "Grundhaltung" wo Du im Grunde innerlich (bei bestimmten Themen zumindest) schon die Augen zum Himmel rollst, wenn er auch nur Luft holt, um etwas zu sagen - was kann dann bei dem, was er sagt, was auch immer das ist, wohl noch herauskommen? Lernt auf so etwas bewusst zu achten und das notfalls mal zu "resetten".

Zum dritten: Gedanken steuern Gefühle. Wer es nicht glaubt - mache folgendes Expriment: Wenn man Angst vor einer Person hat, diese einem bedrohlich und unheimlich vorkommt, wird sich das deutlich ändern, wenn man für sich selbst in Gedanken denjenigen immer "das Würstchen" nennt. Genauso machst Du es im Moment. Dein Partner ist in Deiner "inneren Sicht" im Moment nicht attraktiv. Damit verstärkst Du alles, was Dich gerade stört - und zwar sehr effektiv, wenn auch unbewusst. Das funktioniert aber nicht nur in diese Richtung...

Dazu kommt das übliche: Ihr habt schon ewig lange Alltag: brecht mal aus. Entweder zu Hause als Rollenspiele - nicht (nur) sexuell Nein, im Ernst, kann auch völlig asexuell sein. Als Burgfräulein und Ritter oder Raumschiff-Ingenier und Dianna Troy oder ... whatever.
Fahrt gemeinsam weg, nehmt Euch bewusst Zeit für Euch selbst - aber macht etwas anderes als sonst immer. Auch als sonst immer im Urlaub. Und / oder Lernt zusammen etwas völlig Neues. - Nehmt Euch da ruhig auch Zeit jeder für sich, aber lernt, das bewusst zu trennen, statt zusammen in einem Raum zu sein, aber irgendwie doch nur nebeneinander - das ist beides nicht. Wenn man das klarer trennt, hat man meist von beidem mehr.
Auch so etwas trägt dazu bei, den Alltag innerlich mal "zurückzusetzen" (besonders im Sinne von "Reset machen")

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24. Februar 2016 um 15:12
In Antwort auf avarrassterne1

Nun, denn versuche ich es mal...
Erst einmal grundsätzlich, weil Du offene Beziehungen angesprochen hast: Ich bin der festen Überzeugung, die funktionieren nur, wenn man auch zu Hause ein intaktes Sexleben hat - und natürlich mit einem Partner, der das auch möchte. Also in Deinem Falle doppelt nicht.

Aber zurück zum Thema: stark vereinfacht hat das Ganze 2 Komponenten, an denen man ansetzen kann.

Der erste Punkt sind die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte. Das was Dir im Moment bei Deinem Partner fehlt sind meiner Meinung nach mehr Punkte als "Begehren".
Rechne mal aus dem "ich denke ständig an andere Männer" die reine sexuelle Anziehung raus - dann bleibt durchaus noch etwas übrig, oder? Bestätigung, das Gefühl, begehrenswert zu sein, begehrt zu werden - längst nicht nur im sexuellen Sinne, der Wunsch nach diesem "Kribbeln" und ein paar Schmetterlingen und diesem entrückten Grinsen im Gesicht...
Dein Partner "trägt Dich auf Händen" - aber das gibt Dir irgendwie trotzdem nicht (oder nicht genug), das Gefühl begehrenswert zu sein, nicht die Bestätigung - früher aber schon. Warum? Hast Du darüber mal nachgedacht?
Auch in einer Beziehung kann und sollte man meiner Meinung nach mit dem Partner auch ab und an mal flirten, einander wieder "umwerben" - nein, kribbelt nicht SO wie bei "Frischfleisch" - muss es aber auch nicht, denn eine Beziehung und Liebe hat ja dafür auch anderes mehr, was "Frischfleisch" nicht hat. Aber es bringt das Kribbeln zurück.
Das spannende daran: das ist nicht nur so, wenn Dein Partner mit Dir flirtet und Dich umwirbst, es ändert auch Deine Gefühle, wenn Du bewusst und aktiv mit ihm flirtest, ihn umwirbst. Weil es Deine Sichtweise auf ihn ändert.
Dazu kommt: wenn Du weisst, was Dir fehlt (s.o.), kann man gemeinsam besser überlegen, wie Dein Partner Dir dieses Gefühl geben kann - ohne dass Du es "von der Strasse fischen" musst.

Damit sind wir in Teilen schon beim zweiten Punkt. Wir beeinflussen ständig unsere Gefühle selbst. Nur nicht unbedingt in unserem Sinne.
Was beeinflusst unsere Gefühle? Nun, zum einen Handlungen. Ein Beispiel dafür kennt glaube ich jede Frau: wenn man sich morgens mies fühlt hilft es drastisch, einfach mal die "volle Takelage" aufzufahren. Die super Klamotten, schickes Styling - und schon hebt sich die Laune mehr als deutlich. Auf Deine Situation bezogen: behandelst Du Deinen Partner anders als mit der aktuellen beiläufigen, alltäglichen Selbstverständlichkeit, wird es sich auch nicht mehr so nach beiläufiger Selbstverständlichkeit anfühlen.
Was noch? Wahrnehmung und Interpretation. Wir Menschlein sind da faszinierend. 2 verschiedene Menschen können Dir den gleichen Satz in der gleichen Tonlage sagen - und wenn das eine jemand ist, dem Du misstraust und den Du nicht magst, wirst Du etwas völlig anderes verstehen, als wenn Dir den gleichen Satz eine Freundin sagt. Oder die gleiche Person - einmal an einem Tag, wo Dir die Sonne aus dem A*** scheint (pardon) und einmal an einem Tag, wo Du mal amtliche Sch*** - Laune hast und gewaltiges Kopfweh - stimmt's? Genauso hast Du bei Deinem Partner aktuell wohl eine "Grundhaltung" wo Du im Grunde innerlich (bei bestimmten Themen zumindest) schon die Augen zum Himmel rollst, wenn er auch nur Luft holt, um etwas zu sagen - was kann dann bei dem, was er sagt, was auch immer das ist, wohl noch herauskommen? Lernt auf so etwas bewusst zu achten und das notfalls mal zu "resetten".

Zum dritten: Gedanken steuern Gefühle. Wer es nicht glaubt - mache folgendes Expriment: Wenn man Angst vor einer Person hat, diese einem bedrohlich und unheimlich vorkommt, wird sich das deutlich ändern, wenn man für sich selbst in Gedanken denjenigen immer "das Würstchen" nennt. Genauso machst Du es im Moment. Dein Partner ist in Deiner "inneren Sicht" im Moment nicht attraktiv. Damit verstärkst Du alles, was Dich gerade stört - und zwar sehr effektiv, wenn auch unbewusst. Das funktioniert aber nicht nur in diese Richtung...

Dazu kommt das übliche: Ihr habt schon ewig lange Alltag: brecht mal aus. Entweder zu Hause als Rollenspiele - nicht (nur) sexuell Nein, im Ernst, kann auch völlig asexuell sein. Als Burgfräulein und Ritter oder Raumschiff-Ingenier und Dianna Troy oder ... whatever.
Fahrt gemeinsam weg, nehmt Euch bewusst Zeit für Euch selbst - aber macht etwas anderes als sonst immer. Auch als sonst immer im Urlaub. Und / oder Lernt zusammen etwas völlig Neues. - Nehmt Euch da ruhig auch Zeit jeder für sich, aber lernt, das bewusst zu trennen, statt zusammen in einem Raum zu sein, aber irgendwie doch nur nebeneinander - das ist beides nicht. Wenn man das klarer trennt, hat man meist von beidem mehr.
Auch so etwas trägt dazu bei, den Alltag innerlich mal "zurückzusetzen" (besonders im Sinne von "Reset machen")

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24. Februar 2016 um 15:36
In Antwort auf gernot_12310143

Hallo
Das kommt daher das es eine Diskrepanz gibt zwischen dem was die Frauen rational wollen, und was ihr unterbewusstest animalisches ich braucht.
Das rationale will den netten lieben Mann der alles für sie tut, das finden sie eine Zeit total toll, aber irgendwann wollen sie einfach nur noch Leidenschaft, von ihm aufs Bett geschmissen werden und leidenschaftlich intensiv genommen werden.
Und das er einfach auch mal kontra gibt, sich behauptet, nicht zu allem ja und ahmen sagt.
Nur das kann dieser über romantische, krampfhaft liebenswerte Typ gar nicht.

Als Mann muss man einfach Mann bleiben, das heißt natürlich nicht die Frau schlecht behandeln, einfach ein gesunder Mittelweg zwischen jasager ohne Stolz und Selbstachtung und Macho proll.

Dein Freund ist wie er ist, er könnte vielleicht eine zeit lang so tun als wenn er jemand anderes ist, sich verstellen um dich zufrieden zu stellen, aber das wird auf lange Sicht euch beiden nicht gefallen.
Versuchen könnt ihr es natürlich.




Du Frauenversteher!
Und ich mein das als Kompliment Wenn Du als Mann in der Lage bist, im richtigen Moment die richtige Facette zu zeigen, dann paßt's!

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24. Februar 2016 um 18:02
In Antwort auf emmifox

Danke für deine worte
Und vor allem das Teilen deiner Erfahrungen mit mir! Es tut gut zu hören, dass auch andere mit solchen Situationen zu kämpfen hatten und sie auch gemeistert haben. Mich würde sehr interessieren wie du damals, bei einem oder allen drei malen, gehandelt hast. Gekämpft hast du, und als du das Gefühl hattest es führt zu nichts und du kannst nichts mehr tun? Da hast du dich getrennt schätze ich, oder? Wie ging es danach weiter? Hast du ausleben können, wonach du dich gesehnt hast? Würdest du sagen (und jetzt bitte nicht die Formulierung falsch verstehen!) es hat sich "gelohnt" oder bereust du die Entscheidung? Warst du denn glücklicher als mit deinem Freund zuvor? Ich habe Angst, dass es bei mir das selbe ist wie bei dir - das ich mir nur einbilde ich würde ihn lieben oder es Gewohnheit ist. Wie kann ich herausfinden wie man das unterscheidet? Ich bin mir bei gar nichts mehr sicher...

Hallo nochmal
Ich beantworte einfach mal deine Fragen, ich glaube, so ist es am einfachsten^^

1. "Gekämpft hast du, und als du das Gefühl hattest es führt zu nichts und du kannst nichts mehr tun?"
Genau, ich habe ALLES versucht. Ich habe versucht, an mir selbst zu arbeiten und mir selbst zu zeigen, dass ich unrealistische Vorstellungen habe und das ich es doch gut habe. Ich habe versucht, mit meinen Partnern darüber zu reden und gewisse Freiheiten zu erlangen, die ich bis dato nicht hatte (offene Beziehung etc.) - Ich habe versucht, das Gefühl zu ignorieren (drei Jahre lang- hat nichts gebracht). Und ich hatte einfach immer das Gefühl, dass dieses Gefühl nicht weggeht, egal wie gut mein Partner mich versteht. Wenn er kein Verständnis hatte, wurde es noch schlimmer. Am Ende hatte ich wirklich das Gefühl, ich KANN nichts mehr tun, aber so bin ich auch nicht glücklich. Ich habe alle drei zu diesem Zeitpunkt noch sehr geliebt und hatte ganz starken Liebeskummer. Natürlich wusste ich auch nicht, ob es das Richtige ist, ob ich einfach spinne und ob ich es bereuen würde wenn ich merke, was ich alles gehabt habe.

2. "Wie ging es danach weiter? Hast du ausleben können, wonach du dich gesehnt hast? Würdest du sagen es hat sich "gelohnt" oder bereust du die Entscheidung? Warst du denn glücklicher als mit deinem Freund zuvor?"

Ja, ich habe mich von allen getrennt. Zunächst mal wurde es schlimmer. Ich hatte extremen Liebeskummer und fand es einfach nur unfair, dass ich so anders empfinden muss als meine Partner und meine Freundinnen (die haben alle gesagt, ich bin verrückt dass ich so tolle Partner gehen lasse). Die letzte Trennung war die schlimmste, da ging es mir etwa ein halbes Jahr richtig beschissen. Aber seit dem weiß ich, was es bedeutet, zu leben. Ich habe mich selbst gefunden und bin endlich wunschlos glücklich. Ich dachte nicht, dass es mir irgendwann in meinem Leben so gut gehen wird. Von daher: Nein, ich bereue überhaupt nichts, außer, dass ich so lange mit meinem Ex zusammen war. Ich bin jetzt extrem glücklich (jetzt ist die Trennung etwa 1,5 Jahre her). Ich habe endlich alles gefunden, wonach ich mich immer gesehnt habe- ich habe jetzt erfahren, was guter Sex ist, was wahre Liebe bedeutet, was Freiheit (auch in einer Beziehung) heißt. Ich habe aber auch herausgefunden, dass ich einfach nicht für Beziehungen, wie sie bei uns als "Normal" angesehen werden, nicht geeignet bin. Ich bin nicht monogam und lasse mich nicht in dieses Muster hineinpressen. Ich bin jetzt mit vielen Leuten befreundet, die mich verstehen, und ich habe das Gefühl, endlich zu wissen, was bei mir "anders läuft" und habe das Gefühl, endlich verstanden zu werden. Das hätte ich in einer Beziehung NIEMALS herausfinden können.

3. "Ich habe Angst, dass es bei mir das selbe ist wie bei dir - das ich mir nur einbilde ich würde ihn lieben oder es Gewohnheit ist. Wie kann ich herausfinden wie man das unterscheidet?"
Sorry, aber das kannst du nur herausfinden, indem du dich trennst und die erste Zeit des Liebeskummers überstehst (auch wenn es Monate dauert). NUR dann siehst du die Dinge realistisch. Auch eine Beziehungspause bringt überhaupt nichts (!) weil du dann emotional noch so drin hängst, dass du immer nur zu ihm zurück willst, anstatt dich auf dich zu konzentrieren und damit abzuschließen.
Mein Tipp: Handle nicht überstürzt, alles braucht seine Zeit. Wenn du dich jetzt trennst, wirst du dich wahrscheinlich die ganze Zeit fragen, ob es das richtige war.

Bei mir war es immer (alle drei Mal!) so: Irgendwann war plötzlich ein Punkt da, wo er z.B. etwas gesagt hat oder wo etwas passiert ist, wo ich plötzlich 100% wusste, dass ich mich nur trennen kann. Davor war ich in einem Strudel aus positiven und negativen Gefühlen, ich war verwirrt, kannte mich nicht aus und hätte keine rationale Entscheidung treffen können. Aber wie gesagt: Es kam immer dieser eine Punkt wo ich es plötzlich einfach wusste. Und wenn es so weit ist, dann hält man die schreckliche Zeit danach auch locker durch, weil man weiß, dass es das richtige und einzig mögliche ist. Mein Ratschlag ist: HÖR auf diesen Punkt wenn er da ist! Du wirst ihn erkennen, vertrau mir. Bleib nicht bei ihm, weil er dir leid tut oder weil du Angst hast, allein zu sein. Sei geduldig und warte auf diesen einen Moment - er wird kommen (und zwar bald, so wie du schreibst- ich schätze mal, wenige Wochen bis Monate).

Ich für meinen Teil bin unglaublich stolz auf mich und meine Entscheidung. Ich hatte immer das Gefühl, dass es da noch mehr im Leben geben muss -und jetzt habe ich das Gefühl, dieses "mehr" endlich gefunden zu haben.

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24. Februar 2016 um 19:20


Ist klar
Inzwischen ist dir selber bewusst geworden das von dir nur Schwachsinn kommt, daher nur noch ein Text ausschnitt aus einem abstrusen Buch.

Okay also kommen von dir wie bis her keine sinnvollen Argumente.

Lese mal weiter deine eigenartigen Bücher, Weisheit kommt nicht aus Büchern nur durch eigene Erkenntnis, wenn du dich nicht weiter zum Affen machen willst, fang an selbst zu denken und nicht nur die Gedanken von anderen verstörten wieder zu geben.

---Du bist etwas verblendet---
SO geil die Aussage von einem nicht selbst denken könnenden verwirrten Esoterik Spinner

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24. Februar 2016 um 19:30


---Die Liebe, die die Menschen heute leben ist geprägt von Angst, Egoismus, Eifersucht und Besitzdenken.Ist das Liebe? NEIN ---

Oder anders gesagt alle die monogam veranlagt sind, und auch nur so eine Beziehung führen wollen sind Egoisten die nicht teilen wollen und ihre Partner/in nur besitzen wollen.
Wieso willst du dich immer lächerlicher machen ?

Und wer hat dir die Allmacht verliehen bestimmen zu können was wahre Liebe ist und was nicht ?

Also klemme dir dein monogame Beziehung = keine echte Liebe Unsinn, und gestehe den Menschen ein das nicht jeder Liebe gleich sieht und definiert wie du, willst du nicht in dein cuckold Forum ?
Da sind und denken alle Typen wie du, da wirst du dich wohler fühlen.

---Wenn ich eine Frau liebe, will ich in erster Linie,daß sie glücklich ist, so banal wie das auch klingen mag. Und dazu gehört nun einmal, Akzeptanz, Respekt und Verzicht. ---

Und was ist mit Akzeptanz und Respekt dafür das eben nicht alle polygam veranlagt sind ?
Aber die sind ja alle nur Egoisten ne ?

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25. Februar 2016 um 7:09

Richtig
Ich glaube du hast damit in's schwarze getroffen, danke für deine Antwort! Habe mich bisher leider immer viel zu schnell in Beziehungen geworfen, dieses mal ebenso. Ich bin schon ein Beziehungstyp glaube ich und fühle mich auch wohl darin, aber den Sex betrachtet ist mir das wohl wirklich zu langweilig... An der Beziehung ist ja absolut nichts auszusetzen, bis auf diesen großen, leider vorhandenen Punkt. Wahrscheinlich wäre dein Vorschlag ein Lösungsansatz, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob mein Freund das überhaupt kann. Jeder ist nun mal wie er ist und ich will ihn ja auch nicht für mich verändern. Ich werde ihm diesen Vorschlag auf jeden Fall machen, sollte er weiterhin gegen eine offene Beziehung sein. Ich möchte ihn ja auch nicht unglücklich machen und zu etwas drängend, dass er gar nicht will. Vielleicht schafft er es ja den dominanten Part zu übernehmen, das würde mir schon gefallen. Ob er das kann und ob es mir dann ausreicht, weiß ich nicht, ein Versuch ist es aber allemal wert. Ich habe bloß Angst, dass das Verlangen nach anderen Männern stärker wird oder so bleibt, denn da wird auch guter Sex mit meinem Freund nichts dran ändern, schätze ich, oder irre ich mich da? Bin leider absolut unerfahren in dieser Hinsicht. Habe alle bisherigen Beziehungen rein monogam ausgelebt und war auch eigentlich immer der eifersüchtigere Typ. Bin von mir selbst verwundert, dass ich auf einmal so komplett anders gestrickt bin. Ist es normal, dass man gewillt ist seinen Partner, den man ja liebt, zu teilen, nur um seinen eigenen Vergnügungen nachgehen zu können? Fühle mich ganz komisch deshalb.

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25. Februar 2016 um 7:16

Danke danke danke
Und nochmal danke, liebe Maja! Viele Tips helfen viel, dachte ich und ich bin froh über jede Meinung, aber ehrlich gesagt bin ich nur noch verwirrter. Es lässt mich über andere Dinge nachdenken, als ich ursprünglich im Sinn hatte, was ja nicht schlecht ist. Deine Antwort allerdings spricht mir aus der Seele. Ich bin mir sicher, dass ich ihn liebe und wenn andere meinen ich täte das nicht, nur weil ich ein paar Probleme bezüglich der Anziehung habe, frage ich mich, ob da was dran ist, ob ich eine falsche Wahrnehmung habe. An meiner Liebe zu ihm habe ich vorher jedoch nie gezweifelt, daher ja auch mein großer Wunsch und Wille die Beziehung zu retten, anstatt aufzugeben. Ich beneide dich um deine funktionierende und erfüllende Beziehung/Ehe und es ist schön zu hören, dass es bei anderen Paaren so gut klappt. Ich wünschte mein Freund wäre dem gegenüber genauso offen und ich werde mit ihm sprechen, sprechen, sprechen, wie du gesagt hast. Überreden möchte ich ihn zu nichts, aber zum Denken muss ich ihn irgendwie anregen. Hast du vielleicht gute Tipps mit welchen richtig gewählten Worten ich das am besten mache? Wie soll ich es aussprechen, ohne ihn zu verletzen oder zu verunsichern? ich danke dir für deine Hilfe!

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25. Februar 2016 um 8:15
In Antwort auf emmifox

Danke danke danke
Und nochmal danke, liebe Maja! Viele Tips helfen viel, dachte ich und ich bin froh über jede Meinung, aber ehrlich gesagt bin ich nur noch verwirrter. Es lässt mich über andere Dinge nachdenken, als ich ursprünglich im Sinn hatte, was ja nicht schlecht ist. Deine Antwort allerdings spricht mir aus der Seele. Ich bin mir sicher, dass ich ihn liebe und wenn andere meinen ich täte das nicht, nur weil ich ein paar Probleme bezüglich der Anziehung habe, frage ich mich, ob da was dran ist, ob ich eine falsche Wahrnehmung habe. An meiner Liebe zu ihm habe ich vorher jedoch nie gezweifelt, daher ja auch mein großer Wunsch und Wille die Beziehung zu retten, anstatt aufzugeben. Ich beneide dich um deine funktionierende und erfüllende Beziehung/Ehe und es ist schön zu hören, dass es bei anderen Paaren so gut klappt. Ich wünschte mein Freund wäre dem gegenüber genauso offen und ich werde mit ihm sprechen, sprechen, sprechen, wie du gesagt hast. Überreden möchte ich ihn zu nichts, aber zum Denken muss ich ihn irgendwie anregen. Hast du vielleicht gute Tipps mit welchen richtig gewählten Worten ich das am besten mache? Wie soll ich es aussprechen, ohne ihn zu verletzen oder zu verunsichern? ich danke dir für deine Hilfe!

Nach meiner Erfahrung...
... und ich hatte ausser meiner ersten Beziehung nur offene Beziehungen, hab also erst mal Erfahrung genug...

ist es so, dass man entweder zu Fraktion a oder zu Fraktion b gehört. Punkt.
Ich weiss, dass sich die meisten Menschen in unserer Zeit und Kultur eine monogame Beziehung wünschen, nachvollziehen, was Liebe und gar "Treue" damit zu tun haben soll, wer mit wem Sex hat, kann ich aber nicht. Genausowenig verstehe ich, was mich daran verletzen sollte, wenn mein Mann mit einer anderen Frau oder einem anderen Mann Sex hat - Ich weiss nur, dass es für die meisten sehr wohl tief verletzend ist.
Wer selbst anders denkt und empfindet, der kann es maximal irgendwie akzeptieren, wird damit aber nie glücklich sein, es wird ihn / sie immer verletzen.

Wenn man eine offene Beziehung leben möchte, gibt es für mich nur einen sinnvollen Weg: von Anfang an klipp und klar nach einem Partner/in suchen, der das auch möchte. Selbst dann wird man noch feststellen, dass sich mancher in Hinblick auf die eigene Fähigkeit, damit umzugehen, gründlich verschätzt.

Wenn Dein Partner schon gesagt hat, dass er damit nicht umgehen kann, wird "reden, reden, reden" daran nichts ändern. Wie auch immer Du es aussprichst, es WIRD ihn verletzen und verunsichern, weil das Thema an sich ihn verletzt und verunsichert.
Ich beschäftige mich mit der Frage, was daran bitte verletzend / schlimm / schlecht sein sollte, dass mein Partner Sex mit anderen hat, seit ich 18 bin. Das ist jetzt 22 Jahre lang.
Ich habe über die Hintergründe über die Jahre so einiges herausgefunden und verstanden, ab und an findet man tatsächlich mal jemanden, der diesbezüglich über die üblichen Plattitüde ala "wenn man wirklich liebt, möchte man das nicht" und "Du hast noch keine wahre Liebe kennengelernt" usw. hinaus kommt. ABER: ich weiss, dass die meisten anders empfinden, ich habe es schon immer akzeptiert, ich verstehe es teilweise, aber ich kann es nicht "nachempfinden" und ich könnte bestenfalls schauspielern, dass mich das verletzt - das aber nicht fühlen (so lange es nicht andere Grenzen überschreitet, natürlich). Genauso wenig wird Dein Partner, selbst wenn er die Hintergründe versteht, erreichen können, dass es ihn nicht verletzt, wenn er nun einmal nicht "der Typ dafür ist".

Ausserdem, wie schon gesagt: meiner Meinung nach funktioniert eine offene Beziehung nur mit einem intakten Sexleben zu Hause.

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25. Februar 2016 um 9:05
In Antwort auf avarrassterne1

Nach meiner Erfahrung...
... und ich hatte ausser meiner ersten Beziehung nur offene Beziehungen, hab also erst mal Erfahrung genug...

ist es so, dass man entweder zu Fraktion a oder zu Fraktion b gehört. Punkt.
Ich weiss, dass sich die meisten Menschen in unserer Zeit und Kultur eine monogame Beziehung wünschen, nachvollziehen, was Liebe und gar "Treue" damit zu tun haben soll, wer mit wem Sex hat, kann ich aber nicht. Genausowenig verstehe ich, was mich daran verletzen sollte, wenn mein Mann mit einer anderen Frau oder einem anderen Mann Sex hat - Ich weiss nur, dass es für die meisten sehr wohl tief verletzend ist.
Wer selbst anders denkt und empfindet, der kann es maximal irgendwie akzeptieren, wird damit aber nie glücklich sein, es wird ihn / sie immer verletzen.

Wenn man eine offene Beziehung leben möchte, gibt es für mich nur einen sinnvollen Weg: von Anfang an klipp und klar nach einem Partner/in suchen, der das auch möchte. Selbst dann wird man noch feststellen, dass sich mancher in Hinblick auf die eigene Fähigkeit, damit umzugehen, gründlich verschätzt.

Wenn Dein Partner schon gesagt hat, dass er damit nicht umgehen kann, wird "reden, reden, reden" daran nichts ändern. Wie auch immer Du es aussprichst, es WIRD ihn verletzen und verunsichern, weil das Thema an sich ihn verletzt und verunsichert.
Ich beschäftige mich mit der Frage, was daran bitte verletzend / schlimm / schlecht sein sollte, dass mein Partner Sex mit anderen hat, seit ich 18 bin. Das ist jetzt 22 Jahre lang.
Ich habe über die Hintergründe über die Jahre so einiges herausgefunden und verstanden, ab und an findet man tatsächlich mal jemanden, der diesbezüglich über die üblichen Plattitüde ala "wenn man wirklich liebt, möchte man das nicht" und "Du hast noch keine wahre Liebe kennengelernt" usw. hinaus kommt. ABER: ich weiss, dass die meisten anders empfinden, ich habe es schon immer akzeptiert, ich verstehe es teilweise, aber ich kann es nicht "nachempfinden" und ich könnte bestenfalls schauspielern, dass mich das verletzt - das aber nicht fühlen (so lange es nicht andere Grenzen überschreitet, natürlich). Genauso wenig wird Dein Partner, selbst wenn er die Hintergründe versteht, erreichen können, dass es ihn nicht verletzt, wenn er nun einmal nicht "der Typ dafür ist".

Ausserdem, wie schon gesagt: meiner Meinung nach funktioniert eine offene Beziehung nur mit einem intakten Sexleben zu Hause.

Stimmt schon, aber...
Du hast wohl recht und vor allem genug Erfahrung um zu diesem Schluss zu gelangen! Allerdings versuche ich in jeder Situation, egal um was es sich handelt, von diesem A/B-Denken wegzukommen. Ich kann nicht zustimmen, dass man entweder zur Fraktion A oder B gehört. Mag sein, dass man veranlagt ist und manche sofort wissen, wo sie hingehören und hin wollen und vor allem was Sie nicht wollen. An mir selbst sehe ich aber als bestes Beispiel, dass sich das auch sehr schnell ändern kann. Früher nie unglücklich damit gewesen, mit völlig anderer Sichtweise, nun in die entgegengesetzte Richtung blickend. Obwohl ich auch finde, dass man erstmal probieren muss bevor man Schlüsse ziehen kann und ich habe es noch nie versucht, deshalb möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und lege viel Wert auf eure Erfahrungen und Meinungen! Bezüglich des "redens" ist das glaube ich ein Missverständnis. Ich möchte ihn nicht ÜBERreden, ich möchte nur, dass er sich Gedanken macht und vielleicht auch ein paar Vorschläge, Ideen etc. miteinbringt. Er weiß zwar so halbwegs wie ich denke, habe ja schon mit ihm gesprochen, allerdings ist er sich nicht bewusst, wie viel mir im Kopf umher schwirrt und dass ich ernsthaft überlege etwas zu ändern. Das muss ich ihm klar machen, ob offene Beziehung hin oder her. Ich bin ja auch von einer anderen Lösung nicht abgeneigt, hauptsache ich setze endlich mal irgendwo an.

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25. Februar 2016 um 10:07

Da Du in Sachen WAHRE LIEBE den totalen Durchblick hast...
... kannst Du Deinen Horizont ja einmal in Sachen RESPEKT erweitern. Ich zitiere Dich:"Gehe also in die Lehre bei einem 16 jährigen Mädchen, die mehr Ahnung von Liebe hat, wenn sie hier beispielsweise postet und wissen will, ob ihre Liebe auf Gegenliebe stößt. Sie hat LIEBE 1000x besser begriffen als Du, weil sie sie gerade erfährt und spürt in ihrem Herzen.", was für mich zwischen den Zeilen heißt "Du bist ja noch blöder als ein 16-jähriges Mädchen!". Die macht der Liebe scheint ja das Einzige zu sein, wovor Du Respekt hast. Es ist wahre Liebe, wenn ich meinem Partner jeglichen Spaß gönne, auch wenn es gegen meine Natur geht oder es mich gar verletzt? In dem Fall könnte ein Psychotherapeut helfen, das Selbstwertgefühl aufzubauen.
Es scheint ja Männer zu geben, die den Haushalt schmeißen und die Kinder hüten während ihre Frauen mit ihren Lovern ihre sexuellen Fantasien ausleben. Das sind dann meiner Meinung nach entweder Männer mit hochgradigen Minderwertigkeitskomplexen (die sich alles bieten lassen, nur um nicht verlassen zu werden) oder sie sind schlichtweg zu faul, an der Beziehung zu arbeiten.
Und wenn ich den ganzen Tag Zeit habe, mir sexuelle Abenteuer auszumalen oder diese sogar umzusetzen, fehlt es mir entweder an Arbeit oder ich bin kognitv derartig eingeschränkt, dass mich andere Dinge nicht befriedigen.

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25. Februar 2016 um 11:47

Hart formuliert
aber für Deine Meinung! Wenn ich eine erfüllende Beziehung habe, brauche ich die Erfüllung nicht woanders suchen!

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25. Februar 2016 um 12:12
In Antwort auf tamera_12038618

Hart formuliert
aber für Deine Meinung! Wenn ich eine erfüllende Beziehung habe, brauche ich die Erfüllung nicht woanders suchen!


ich find's doch immer wieder zum Schmunzeln, wie viele einem erklären wollen, dass eine offene Beziehung keine "wahre Liebe" bzw. "nicht erfüllend" sein kann.

Zum Glück ist es lange her, dass ich aufgehört habe, daran zu glauben, dass das für alle gilt

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25. Februar 2016 um 13:26
In Antwort auf avarrassterne1


ich find's doch immer wieder zum Schmunzeln, wie viele einem erklären wollen, dass eine offene Beziehung keine "wahre Liebe" bzw. "nicht erfüllend" sein kann.

Zum Glück ist es lange her, dass ich aufgehört habe, daran zu glauben, dass das für alle gilt

So habe ich das nicht gemeint
Auch wenn ich für mich offene Beziehungen ablehne, so glaube ich schon, dass es Menschen gibt, die es erfüllend finden, sich körperlich nicht nur an einen Menschen zu binden. Das Widersprüchliche an sich ist doch eine Aussage wie:"Die Beziehung erfüllt mich, weil ich mir die sexuelle Erfüllung woanders hole."

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25. Februar 2016 um 13:40
In Antwort auf tamera_12038618

So habe ich das nicht gemeint
Auch wenn ich für mich offene Beziehungen ablehne, so glaube ich schon, dass es Menschen gibt, die es erfüllend finden, sich körperlich nicht nur an einen Menschen zu binden. Das Widersprüchliche an sich ist doch eine Aussage wie:"Die Beziehung erfüllt mich, weil ich mir die sexuelle Erfüllung woanders hole."

Depends
ich finde, das ist kein Widerspruch.

Sieh es mal so: Es gibt Menschen, denen ist es super wichtig, dass man in einer Beziehung alle Zeit gemeinsam verbringt. Andere finden das nicht wichtig, für die sind beispielsweise unterschiedliche Hobbies eine Bereicherung - zuweilen sogar ein Muss, weil sie mit einer Beziehung, in der man absolut ALLES gemeinsam macht, gar nicht klar kommen würden.

Ja, der Vergleich hinkt - wie nahezu jeder Vergleich - aber es gibt in allen Bereichen immer einen individuellen Punkt, wo die Waage zwischen Nähe und Distanz im Gleichgewicht ist. Zu viel Nähe ist für eine Beziehung genau so tödlich wie zu wenig. Nur was genau "zu viel" und was "zu wenig" ist, ist individuell verschieden.
Es hat jeder (nicht völlig gestörte) Mensch seine NoGos und Ansprüche an Beziehungen - nur kann und wird vieles, was für Dich zu den NoGos gehört, mich schlicht mit den Schultern zucken lassen - und umgekehrt. Deswegen kannst Du eine erfüllende Beziehung führen, die mit den gleichen Parametern für mich der reine Alptraum wäre - und umgekehrt genauso.
Kein Widerspruch - nur eine völlig andere Basis.

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25. Februar 2016 um 14:22


wie herrlich
Danke Kleine/r, das war bisher der beste Lacher des Tages

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25. Februar 2016 um 15:06

Nee, lieber nicht
aber mit so einer schicken Ansammlung von Phrasen und Klischees aber auch wirklich zu 100% daneben zu liegen, ist echt eine Leistung. Eigentlich hättest Du ein paar Zufallstreffer dabei haben müssen. Beachtlich!

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25. Februar 2016 um 15:41


K.a wieso du meinst dich krampfhaft zum Affen machen zu müssen ist aber lustig

Erst mal das was du Liebe nennst wissen wir ja inzwischen, das ist ein reiner Fetisch, dir geht einfach einer bei ab wenn deine Frau von anderen durchgexxx wird.

Da du also nichts weiter wie ein Fetischist bist, und dazu noch ein verwirrter Esoteriker ist es so lustig das du jeden der nicht so denkt wie du unterstellst sie wüssten nicht was Liebe wäre.

Haben sie dich bei deiner Sekte zum Missionar erklärt der jetzt die heilige Botschaft von jeder ... jeden verbreiten soll unabhängig von Moral alter und Gesetzen ?
Machst deinen Job scheiße

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25. Februar 2016 um 15:54
In Antwort auf avarrassterne1

Depends
ich finde, das ist kein Widerspruch.

Sieh es mal so: Es gibt Menschen, denen ist es super wichtig, dass man in einer Beziehung alle Zeit gemeinsam verbringt. Andere finden das nicht wichtig, für die sind beispielsweise unterschiedliche Hobbies eine Bereicherung - zuweilen sogar ein Muss, weil sie mit einer Beziehung, in der man absolut ALLES gemeinsam macht, gar nicht klar kommen würden.

Ja, der Vergleich hinkt - wie nahezu jeder Vergleich - aber es gibt in allen Bereichen immer einen individuellen Punkt, wo die Waage zwischen Nähe und Distanz im Gleichgewicht ist. Zu viel Nähe ist für eine Beziehung genau so tödlich wie zu wenig. Nur was genau "zu viel" und was "zu wenig" ist, ist individuell verschieden.
Es hat jeder (nicht völlig gestörte) Mensch seine NoGos und Ansprüche an Beziehungen - nur kann und wird vieles, was für Dich zu den NoGos gehört, mich schlicht mit den Schultern zucken lassen - und umgekehrt. Deswegen kannst Du eine erfüllende Beziehung führen, die mit den gleichen Parametern für mich der reine Alptraum wäre - und umgekehrt genauso.
Kein Widerspruch - nur eine völlig andere Basis.

Dass sich unsere
Ansprüche an eine Beziehung nicht decken ist ja offensichtlich . Ich finde jedoch die Aussage "mein Mann und ich haben ein erfüllendes Sexualleben und trotzdem schlafe ich mit anderen Männern" widersprüchlich. Warum einen anderen Mann, wenn ich doch mit meinem zufrieden bin?

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25. Februar 2016 um 15:58
In Antwort auf tamera_12038618

Dass sich unsere
Ansprüche an eine Beziehung nicht decken ist ja offensichtlich . Ich finde jedoch die Aussage "mein Mann und ich haben ein erfüllendes Sexualleben und trotzdem schlafe ich mit anderen Männern" widersprüchlich. Warum einen anderen Mann, wenn ich doch mit meinem zufrieden bin?

He
Bei ihr und Menschen die so sind geht es einfach um Abwechslung.

Das muss man nicht verstehen, nur akzeptieren das es so ist, und so lange sie damit glücklich sind und keinen schaden ist das doch auch vollkommen in Ordnung.

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