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Liebe? Gewohnheit? Angst vor Veränderung?

19. Juli 2007 um 8:44

Hallo!

Ich stehe im Moment völlig neben mir. Woran kann man denn erkennen, ob man seinen Partner noch liebt? Oder reichen auch Gewohnheit, Vertrautheit und Sicherheit für ein gutes Leben?

Mein Mann und ich sind seit vielen Jahren zusammen. Kinder haben wir nicht. Wir haben jetzt zusammen ein schönes Haus gebaut, in dem ich mich sehr wohl fühle. Das Umfeld stimmt. Alles in allem eigentlich alles bestens, vor allem weil mein Mann sich seit Kurzem sehr um mich bemüht.

Allerdings ist vorher so viel vorgefallen, dass ich glaube, meine Liebe ist gestorben. Wir sind in grundsätzlichen Dingen sehr unterschiedlich. Er ist sehr dominant und hat so lange seinen Kopf durchgesetzt, bis ich am Ende war und vorübergehend ausgezogen bin. Er hat in den ganzen Jahren mich und meine Liebe irgendwie "verbraucht".

Die gewünschte 2. Chance wollte ich ihm wegen den vielen gemeinsamen Jahren und dem gemeinsam Aufgebauten geben. Ich weiß aber nicht mehr, ob es noch Sinn macht, obwohl er sich wirklich sehr positiv verändert hat. Will er nur durch mich das Haus halten? Allein könnte er es nicht finanzieren. Ich auch nicht. Wir wären ziemlich verschuldet im Fall einer Trennung. Nach mittlerweile einem Jahr bin ich mir immer noch unsicher, wie es weitergehen soll.

Ich will eigentlich ausziehen, aber es fällt mir so schwer, dieses schöne Umfeld und das gemeinsame Leben, das wir uns unter teilweise schwersten Bedingungen aufgebaut haben, zu verlassen. Eigentlich bin ich doch an meinem Traumziel angelangt. Ich fühle mich auch noch wohl in seiner Nähe.

Was ist denn wichtig im Leben? Materieller Wohlstand und Vertrautheit? Reicht das? Kommt die Liebe wieder? Bleibt er seinen Veränderungen treu oder fällt er zurück in sein altes Ego? Ich wäre dankbar für Erfahrungen und Meinungen.

LG

dizzy

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19. Juli 2007 um 11:03

Hallo
Also im moment fühle ich mich genauso wie du.Mein Neuer Alter Freund, ich habe mich auch wieder drauf eingelassen obwohl es mir als Single sehr gut ging und ich in dem halben jahr der Trennung mit ihm schnell drüber weg kam weil ich auch der Ansicht war/bin er hat alles kaputt gemacht.Meine Familie ist gegen Ihn, hätte er sich Reifer Verhalten damals und mehr mit mir geredet was ihn stört oder auch nicht dann hätte man es vermieden aber was hat man jetzt von hätte hätte hätte, ich glaube immer es musste alles so geschehen denn aus Glück und Gewinn kann man nichts lernen die Verluste und Steine in den Wegen machen uns erst Reif.Ich frage mich auch wie du:Liebe ich Ihn oder ist es nur die Gewohnheit weil ich weis was ich an ihm habe?und genau weis was mich erwartet,so bleibt man doch irgendwie vor Überraschungen des Neuem verschont. Ich habe innerlich auch irgendwie Angst und statt das ich die späten Frühlingsgefühle geniesse rattert mir das Hirn ab, ich denke nach wie es aussehen soll, aber das beste wäre man lässt die meisten Dinge laufen denn eingreifen kann man in der Liebe nicht wirklich. Ich habe nachgedacht was denn das Gefühl der Liebe ist:Auf jedenfall sind es nicht die Schmetterlinge im Bauch die bleiben nicht ewig,ich glaube(ich weis es net)Liebe ist dieses Vertraute Gefühl,selbst wenn man manchmal das Gefühl hat der Partner nervt einen aber andererseits kann man die Vorstellung nicht ertragen ohne diesen Partner Leben zu müssen.Wenn ich in deiner Lage wäre ich persönlich würde so Verfahren: Wenn ich mich in der Gegenwart des Mannes wohl fühle, Vertrautheit ist da dann noch die Materielle Seite,von Luft und Liebe allein kann man auch nicht Leben das weis auch jeder,ich würde die 2 te Chance die du ihm gabst nicht wegwerfen,ich würde an dem was ich aufgebaut habe arbeiten. Die Liebe schmeckt nicht immer Süß. Du hast das Gefühl ausziehen zu wollen, es gibt doch auch andere Lösungen wo man nicht alles hin schmeissen muss,könntest du es dir viell.leisten eine 1 günstige 1 Zimmer Wohnung zu mieten?dann könnte das dein Berewich sein wo du dich zurück ziehst?

LG Nena

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19. Juli 2007 um 11:52
In Antwort auf kaelee_12346880

Hallo
Also im moment fühle ich mich genauso wie du.Mein Neuer Alter Freund, ich habe mich auch wieder drauf eingelassen obwohl es mir als Single sehr gut ging und ich in dem halben jahr der Trennung mit ihm schnell drüber weg kam weil ich auch der Ansicht war/bin er hat alles kaputt gemacht.Meine Familie ist gegen Ihn, hätte er sich Reifer Verhalten damals und mehr mit mir geredet was ihn stört oder auch nicht dann hätte man es vermieden aber was hat man jetzt von hätte hätte hätte, ich glaube immer es musste alles so geschehen denn aus Glück und Gewinn kann man nichts lernen die Verluste und Steine in den Wegen machen uns erst Reif.Ich frage mich auch wie du:Liebe ich Ihn oder ist es nur die Gewohnheit weil ich weis was ich an ihm habe?und genau weis was mich erwartet,so bleibt man doch irgendwie vor Überraschungen des Neuem verschont. Ich habe innerlich auch irgendwie Angst und statt das ich die späten Frühlingsgefühle geniesse rattert mir das Hirn ab, ich denke nach wie es aussehen soll, aber das beste wäre man lässt die meisten Dinge laufen denn eingreifen kann man in der Liebe nicht wirklich. Ich habe nachgedacht was denn das Gefühl der Liebe ist:Auf jedenfall sind es nicht die Schmetterlinge im Bauch die bleiben nicht ewig,ich glaube(ich weis es net)Liebe ist dieses Vertraute Gefühl,selbst wenn man manchmal das Gefühl hat der Partner nervt einen aber andererseits kann man die Vorstellung nicht ertragen ohne diesen Partner Leben zu müssen.Wenn ich in deiner Lage wäre ich persönlich würde so Verfahren: Wenn ich mich in der Gegenwart des Mannes wohl fühle, Vertrautheit ist da dann noch die Materielle Seite,von Luft und Liebe allein kann man auch nicht Leben das weis auch jeder,ich würde die 2 te Chance die du ihm gabst nicht wegwerfen,ich würde an dem was ich aufgebaut habe arbeiten. Die Liebe schmeckt nicht immer Süß. Du hast das Gefühl ausziehen zu wollen, es gibt doch auch andere Lösungen wo man nicht alles hin schmeissen muss,könntest du es dir viell.leisten eine 1 günstige 1 Zimmer Wohnung zu mieten?dann könnte das dein Berewich sein wo du dich zurück ziehst?

LG Nena

Andere Lösungen?
Hallo Nena, danke für Deine Antwort. Ich könnte mir wieder eine kleine Wohnung mieten, aber das hat ja schon einmal nichts gebracht. Das alles hat mich nur noch mehr in Verwirrung gestürzt. Ich müßte vorher schon wissen, ob ich mich trennen will oder nicht. Sonst werde ich auch in einer eigenen Wohnung keinen Frieden finden.

Genau diese Überlegungen, die Du aufgezählt hast - Vertrautheit, matierielle Sicherheit usw. - halten mich weiter bei meinem Mann. Ich denke auch, Liebe ist mehr als nur immer der Himmel voller Geigen.

Aber im Grunde zweifle ich schon lange an der Beziehung. Trotzdem hab ich immer weiter und weiter gemacht. Immer mehr inverstiert, Zeit, Kraft und Geld. So wie Du offensichtlich. Und ich hab mir schon so oft gedacht, ich hätte schon längst gehen sollen. Man hat nur immer mehr zu verlieren, je länger die Beziehung dauert. Es wird nie leichter.

Mir fällt der Entschluss zu gehen jetzt nur deswegen so schwer, weil er sich plötzlich total geändert hat. Nur deswegen überlege ich noch. Aber vielleicht hat er einfach den Bogen überspannt und ist sich erst zu spät bewußt geworden, dass man doch nicht alles mit mir machen kann.

Dir würde ich ans Herz legen, nicht den Fehler zu machen wie ich und alles einfach laufen zu lassen. Wenn Du Dich mit bestimmten Dingen an Deinem Freund ganz grundsätzlich nicht arrangieren kannst, Dich grundlegende Eigenschaften oder Verhaltensweisen belasten, musst Du BALD Änderungen anstreben. Finde Dich nicht einfach mit allem ab.

LG dizzy

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19. Juli 2007 um 13:20
In Antwort auf tommie_12485114

Andere Lösungen?
Hallo Nena, danke für Deine Antwort. Ich könnte mir wieder eine kleine Wohnung mieten, aber das hat ja schon einmal nichts gebracht. Das alles hat mich nur noch mehr in Verwirrung gestürzt. Ich müßte vorher schon wissen, ob ich mich trennen will oder nicht. Sonst werde ich auch in einer eigenen Wohnung keinen Frieden finden.

Genau diese Überlegungen, die Du aufgezählt hast - Vertrautheit, matierielle Sicherheit usw. - halten mich weiter bei meinem Mann. Ich denke auch, Liebe ist mehr als nur immer der Himmel voller Geigen.

Aber im Grunde zweifle ich schon lange an der Beziehung. Trotzdem hab ich immer weiter und weiter gemacht. Immer mehr inverstiert, Zeit, Kraft und Geld. So wie Du offensichtlich. Und ich hab mir schon so oft gedacht, ich hätte schon längst gehen sollen. Man hat nur immer mehr zu verlieren, je länger die Beziehung dauert. Es wird nie leichter.

Mir fällt der Entschluss zu gehen jetzt nur deswegen so schwer, weil er sich plötzlich total geändert hat. Nur deswegen überlege ich noch. Aber vielleicht hat er einfach den Bogen überspannt und ist sich erst zu spät bewußt geworden, dass man doch nicht alles mit mir machen kann.

Dir würde ich ans Herz legen, nicht den Fehler zu machen wie ich und alles einfach laufen zu lassen. Wenn Du Dich mit bestimmten Dingen an Deinem Freund ganz grundsätzlich nicht arrangieren kannst, Dich grundlegende Eigenschaften oder Verhaltensweisen belasten, musst Du BALD Änderungen anstreben. Finde Dich nicht einfach mit allem ab.

LG dizzy

Wie...
lange ist er denn schon sooo positiv verändert,also seit wann? ja das ist die große Gefahr das es kurz andauert.Aber überstürze erstmal nichts. Du hast Recht mit dem das ich mich nicht mit allem abfinden sollte, das werd ich auch nicht mehr, ich und mein Freund wir reden mehr als früher und endlich jetzt erst rückt er mit der sprache raus warum damals dies und jenes so war. Mein Vorschlag an ihn war das wir jetzt erst langsam und heimlich das beginnen, wir wollen versuchen die Beziehung ohne Druck sich entwickeln lassen, ich habe ihm gesagt das wenn er nicht mit dran arbeitet d.h Dinge nicht ändert die ich nicht akzeptieren kann das es keinen wert hat. Aber ich kann ihn auch nicht einfach aufgeben weil ich glaube wenn er Psychisch stabil wäre wären wir wahrscheinlich schon Eheähnlich zusammen,eigentlich müsste er einen Psychologen beanspruchen,er fällt manchmal in Panik und Angst vor der Zukunft zustände und in Depression,meine Hoffnung ist das er das irgendwie überwindet wenn er sich in Professionelle Hände begibt,ansonsten ist er eigentlich ein guter Mann, aber wie gesagt ich muss auch erstmal sehen wie es sich nun entwickelt und wie meine Gefühle sind, ich frag mich ja auch ob es Liebe ist,ich habe aber auch nen psychischen Schaden denn als er mir mit Heiraten und Kinder machen ankam hab ich innerlich Panik bekommen, aber dann wenn er sich mal 2 tage net meldet passts mir auch nicht, oder Eifersüchtig bin ich auch dann wenn ich net weis was er macht. Dann bombardiere ich ihn und das ist falsch, aber das sind dann meine Fehler die ich zum Glück begriffen habe und daran arbeiten muss. Er hat mir gestern gesagt er weis es das er mich manchmal schlecht behandelt und es eigentlich nicht will.Einsicht der erste schritt zur Veränderung.

Wie stellst du dir denn dein Leben ohne deinen Mann vor, zähl mal alle tollen und alle schlechten Punkte die dir so im kopf rumschwirren vor.Dann erst kann man weitere Lösungen vorschlagen.

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19. Juli 2007 um 15:24

Schlüssel zum Glück...
Hallo anonymus!

Ich habe Deinen Beitrag "Schlüssel zum Glück..." schon gelesen und stimme voll mit Dir überein. Falls die Zahl hinter Deinem Pseudonym für Dein Geburtsjahr steht bin ich noch mehr beeindruckt. Andere machen sich ihr Leben lang keine solchen Gedanken geschweige denn kommen zu solchen Erkenntnissen.

An nena und anonymus:

Ich habe vielleicht zu wenig von unserer Vorgeschichte erzählt.

Meine Vorstellungen von einer glücklichen Partnerschaft scheinen sich nach den vielen Jahren doch noch erfüllt zu haben. Es scheint wohl so, ja.

Aber wie ich schon geschrieben habe: in unseren langen gemeinsamen Jahren ist viel vorgefallen. Erst im letzten Jahr hat er sich geändert. Erst seit einem Jahr lebt er jetzt eine Partnerschaft mit mir.

Vorher war alles nur seine one-man-show. Ich war mehr oder weniger nützlicher Statist. Ich könnte Bücher füllen. Wenn ich an unsere gemeinsame Zeit denke fallen mir 85 % negative Erlebnisse ein. Das Leben mit ihm war für mich meistens nur ein Überlebenskampf, reine Selbstverteidigung. Ich war oft kurz vor der Trennung, habe es aber nie ganz geschafft. Aus irgendwelchen Gründen hing ich an ihm. Nach seinen eigenen Worten wusste er selbst nicht, dass er mich liebt. Und ich wusste eigentlich immer, dass mir dieser Mann nicht gut tut.

Die Trennung habe ich erst geschafft als ich völlig am Ende war. Ich war depressiv, schlaflos, ausgebrannt und innerlich schon tot. Das Leben war nur noch Qual und der Grund dafür war er.

Erst als ich weg war hat er angefangen sich zu ändern. Vorher war ihm alles egal, ich war ihm egal. Ich habe x-mal mit ihm geredet. Er hat eiskalt zugesehen, wie ich mich langsam aufgelöst habe. Wie ich schon sagte, ich glaube, meine Liebe ist in dieser Zeit gestorben. Das ganze Drumrum, das wir jetzt haben ist natürlich schön. Alles was ich hatte, steckt in dieser Ehe. Wenn er nicht wieder in seine alten Muster zurückfällt - was wohl zu bezweifeln ist, könnte ich sicher angenehm mit ihm leben. Aber ich weiß nicht, ob das reicht und ob ich ihn überhaupt noch mag. Ich nehme ihm so vieles übel. Ich nehme ihm übel, dass jetzt plötzlich alles geht, was die ganzen Jahre vorher nicht möglich war. Ich weiß auch nicht, ob er es ernst meint oder nur wegen dem blöden Haus versucht mich bei Laune zu halten. Im Fall der Trennung sähe es für uns beide finanziell nicht mehr so rosig aus.

Das eigentliche Problem ist, dass ich nicht mehr weiß, ob ich nur wegen dem "Drumrum" bei ihm bleiben will. Das wäre doch zu wenig, oder?

LG dizzy

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19. Juli 2007 um 15:35
In Antwort auf tommie_12485114

Schlüssel zum Glück...
Hallo anonymus!

Ich habe Deinen Beitrag "Schlüssel zum Glück..." schon gelesen und stimme voll mit Dir überein. Falls die Zahl hinter Deinem Pseudonym für Dein Geburtsjahr steht bin ich noch mehr beeindruckt. Andere machen sich ihr Leben lang keine solchen Gedanken geschweige denn kommen zu solchen Erkenntnissen.

An nena und anonymus:

Ich habe vielleicht zu wenig von unserer Vorgeschichte erzählt.

Meine Vorstellungen von einer glücklichen Partnerschaft scheinen sich nach den vielen Jahren doch noch erfüllt zu haben. Es scheint wohl so, ja.

Aber wie ich schon geschrieben habe: in unseren langen gemeinsamen Jahren ist viel vorgefallen. Erst im letzten Jahr hat er sich geändert. Erst seit einem Jahr lebt er jetzt eine Partnerschaft mit mir.

Vorher war alles nur seine one-man-show. Ich war mehr oder weniger nützlicher Statist. Ich könnte Bücher füllen. Wenn ich an unsere gemeinsame Zeit denke fallen mir 85 % negative Erlebnisse ein. Das Leben mit ihm war für mich meistens nur ein Überlebenskampf, reine Selbstverteidigung. Ich war oft kurz vor der Trennung, habe es aber nie ganz geschafft. Aus irgendwelchen Gründen hing ich an ihm. Nach seinen eigenen Worten wusste er selbst nicht, dass er mich liebt. Und ich wusste eigentlich immer, dass mir dieser Mann nicht gut tut.

Die Trennung habe ich erst geschafft als ich völlig am Ende war. Ich war depressiv, schlaflos, ausgebrannt und innerlich schon tot. Das Leben war nur noch Qual und der Grund dafür war er.

Erst als ich weg war hat er angefangen sich zu ändern. Vorher war ihm alles egal, ich war ihm egal. Ich habe x-mal mit ihm geredet. Er hat eiskalt zugesehen, wie ich mich langsam aufgelöst habe. Wie ich schon sagte, ich glaube, meine Liebe ist in dieser Zeit gestorben. Das ganze Drumrum, das wir jetzt haben ist natürlich schön. Alles was ich hatte, steckt in dieser Ehe. Wenn er nicht wieder in seine alten Muster zurückfällt - was wohl zu bezweifeln ist, könnte ich sicher angenehm mit ihm leben. Aber ich weiß nicht, ob das reicht und ob ich ihn überhaupt noch mag. Ich nehme ihm so vieles übel. Ich nehme ihm übel, dass jetzt plötzlich alles geht, was die ganzen Jahre vorher nicht möglich war. Ich weiß auch nicht, ob er es ernst meint oder nur wegen dem blöden Haus versucht mich bei Laune zu halten. Im Fall der Trennung sähe es für uns beide finanziell nicht mehr so rosig aus.

Das eigentliche Problem ist, dass ich nicht mehr weiß, ob ich nur wegen dem "Drumrum" bei ihm bleiben will. Das wäre doch zu wenig, oder?

LG dizzy

Das wäre..
schon zu wenig, das ist dann wie gefangen sein.Darf ich dich fragen wie das mit eurem haus ist? Ist es schon abgezahlt?

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19. Juli 2007 um 16:16
In Antwort auf kaelee_12346880

Das wäre..
schon zu wenig, das ist dann wie gefangen sein.Darf ich dich fragen wie das mit eurem haus ist? Ist es schon abgezahlt?

Leider nicht
Da hängt noch eine längerfristige Finanzierung dran. Bei einem Verkauf würde nur die Bank verdienen. Einer allein kann das Haus zum jetzigen Zeitpunkt nicht halten. Also wenn ich gehe bleiben nur die Möglichkeiten a) viel Geld bei einem Verkauf vernichten oder b) ich überlasse ihm das Haus vorläufig, finanziere weiter mit und miete mir etwas Billiges.

Nicht so schön die Vorstellung. Andererseits habe ich jetzt lang genug alles mitgemacht. Irgendwie hab ich manchmal den Verdacht, er zwingt mir durch seine plötzlichen Veränderungen nur schon wieder seinen Willen auf, diesmal unter dem Deckmäntelchen "ich liebe Dich und will mit Dir alt werden". Und spätestens in 10 Jahren, wenn das Gröbste finanziell überstanden ist, bekommt er seinen zweiten und dritten Frühling und das war's dann für mich. Dann werde ich einmal mehr bereuen, "damals, als ich noch jünger war" nicht gegangen zu sein.

ich bin total ratlos....

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19. Juli 2007 um 16:37
In Antwort auf tommie_12485114

Leider nicht
Da hängt noch eine längerfristige Finanzierung dran. Bei einem Verkauf würde nur die Bank verdienen. Einer allein kann das Haus zum jetzigen Zeitpunkt nicht halten. Also wenn ich gehe bleiben nur die Möglichkeiten a) viel Geld bei einem Verkauf vernichten oder b) ich überlasse ihm das Haus vorläufig, finanziere weiter mit und miete mir etwas Billiges.

Nicht so schön die Vorstellung. Andererseits habe ich jetzt lang genug alles mitgemacht. Irgendwie hab ich manchmal den Verdacht, er zwingt mir durch seine plötzlichen Veränderungen nur schon wieder seinen Willen auf, diesmal unter dem Deckmäntelchen "ich liebe Dich und will mit Dir alt werden". Und spätestens in 10 Jahren, wenn das Gröbste finanziell überstanden ist, bekommt er seinen zweiten und dritten Frühling und das war's dann für mich. Dann werde ich einmal mehr bereuen, "damals, als ich noch jünger war" nicht gegangen zu sein.

ich bin total ratlos....

Halte mich...
jetzt nicht für Oberflächlich, vernichte auf keinen Fall das Geld,Bank soll ja nix abbekommen,überlege doch mal, du gehst jetzt mit nix, und später dann wenn alles abbezahlt ist dann hast startkapital in ein new life, also wenn du schon gehen willst nicht ohne die kohle. Aber 10 Jahre ist auch ne lange Zeit.

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19. Juli 2007 um 16:43
In Antwort auf kaelee_12346880

Halte mich...
jetzt nicht für Oberflächlich, vernichte auf keinen Fall das Geld,Bank soll ja nix abbekommen,überlege doch mal, du gehst jetzt mit nix, und später dann wenn alles abbezahlt ist dann hast startkapital in ein new life, also wenn du schon gehen willst nicht ohne die kohle. Aber 10 Jahre ist auch ne lange Zeit.

Seh ich ähnlich...
es widerstrebt mir tatsächlich, ihm alles zu überlassen. aber heißt es nicht immer "geld macht nicht glücklich"?

du bist richtig lieb, nena. pass bloß auf, dass du nicht in 10, 15 jahren auch soweit bist wie ich. lass dich nicht ausnutzen. für mich war es auch immer so wichtig, dass es meinem mann gut geht. ihm war genauso wichtig, dass es ihm gut geht... hat ja gepasst soweit.

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19. Juli 2007 um 17:01
In Antwort auf tommie_12485114

Seh ich ähnlich...
es widerstrebt mir tatsächlich, ihm alles zu überlassen. aber heißt es nicht immer "geld macht nicht glücklich"?

du bist richtig lieb, nena. pass bloß auf, dass du nicht in 10, 15 jahren auch soweit bist wie ich. lass dich nicht ausnutzen. für mich war es auch immer so wichtig, dass es meinem mann gut geht. ihm war genauso wichtig, dass es ihm gut geht... hat ja gepasst soweit.

Darf ich dem Ganzen eine positive Wendung geben?
Das du dich noch wohl fühlst in seiner Nähe, ist deine wichtigste Aussage.
Wenn er sich seit Kurzem sehr um dich bemüht, musst du eben aufpassen, dass es so bleibt. Ihr müsst beide etwas für eure Beziehung machen. Wenn du unsicher bist, wie es weitergehen soll, dann schau doch einfach wie es weiter geht! Weg kannst du immer noch, wenns nicht andauert, wenns wieder richtig schlimm wird.
Scheinbar hat reden nicht viel geholfen, wenn er dich lange Zeit übergangen hat und seinen Kopf durchgesetzt hat. Es hört sich komisch an, aber so was passiert, dass einer erst richtig kapiert, wenn der andere auszieht oder einen ähnlich krassen Schritt tut. Es schleift sich so ein Wer weiß schon in dem Moment wo er heiratet wie eine Ehe weitergeht. Das bestätigt deine Bemerkung, dass er selbst nicht wusste, dass er dich liebt. Keiner kann in die Köpfe und Betten anderer, scheinbar normaler Ehepaare gucken.
Eine Frage: War denn das, was er mit seinem Kopf durchgesetzt hat, letztendlich positiv für beide?
Du fragst dich ob er dich hält um das Haus zu halten. Na das wirst du doch merken! Ob er ehrlich ist, wenn er dich liebt bzw. sagt dass er dich liebt.
Frag ihn mal warum er früher wenn du mit ihm geredet hast, nicht reagiert hat. Scheinbar hat er dich nicht verstanden! Hast du denn gewusst was dir fehlte, nein ich meine was dir wirklich- fehlte?
Meine Frau und ich, wir haben auch sehr viel geredet: Über Politik, Pädagogik, Probleme am Arbeitsplatz, mit den Kindern, über Freundschaften die einschlafen, über Liebe, Ehe, Sex, die Zukunft
Was ihr wirklich fehlte hat sie gar nicht gesagt, weil sie es gar nicht wusste.

Jetzt ist sie schon sehr lange mit einem Typ zusammen, der langsam aufgibt, weil sie mich immer noch oder seit langer Zeit wieder liebt und auch in der Familie wohnt.
Erst durch die ganze Schdie wir erlebt haben ist es raus gekommen. Und seit ein paar Tagen, seit dem ich dem Tun der Beiden wirklich Grenzen setze, seit dem ich mal eigene Wege gehe, eigene Geheimnisse habe, sehe ich Land.

Ich wünsch dir viel Glück - und lass dir (euch) noch was Zeit!

W.

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19. Juli 2007 um 21:05

Blumenfee !
Hoffentlich hast Du nicht vor, denen Dein Coaching anzubieten ?
Verkrampft und verbittert wie Du bist, bist Du nicht einmal einen Cent wert !

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20. Juli 2007 um 10:14
In Antwort auf tommie_12485114

Schlüssel zum Glück...
Hallo anonymus!

Ich habe Deinen Beitrag "Schlüssel zum Glück..." schon gelesen und stimme voll mit Dir überein. Falls die Zahl hinter Deinem Pseudonym für Dein Geburtsjahr steht bin ich noch mehr beeindruckt. Andere machen sich ihr Leben lang keine solchen Gedanken geschweige denn kommen zu solchen Erkenntnissen.

An nena und anonymus:

Ich habe vielleicht zu wenig von unserer Vorgeschichte erzählt.

Meine Vorstellungen von einer glücklichen Partnerschaft scheinen sich nach den vielen Jahren doch noch erfüllt zu haben. Es scheint wohl so, ja.

Aber wie ich schon geschrieben habe: in unseren langen gemeinsamen Jahren ist viel vorgefallen. Erst im letzten Jahr hat er sich geändert. Erst seit einem Jahr lebt er jetzt eine Partnerschaft mit mir.

Vorher war alles nur seine one-man-show. Ich war mehr oder weniger nützlicher Statist. Ich könnte Bücher füllen. Wenn ich an unsere gemeinsame Zeit denke fallen mir 85 % negative Erlebnisse ein. Das Leben mit ihm war für mich meistens nur ein Überlebenskampf, reine Selbstverteidigung. Ich war oft kurz vor der Trennung, habe es aber nie ganz geschafft. Aus irgendwelchen Gründen hing ich an ihm. Nach seinen eigenen Worten wusste er selbst nicht, dass er mich liebt. Und ich wusste eigentlich immer, dass mir dieser Mann nicht gut tut.

Die Trennung habe ich erst geschafft als ich völlig am Ende war. Ich war depressiv, schlaflos, ausgebrannt und innerlich schon tot. Das Leben war nur noch Qual und der Grund dafür war er.

Erst als ich weg war hat er angefangen sich zu ändern. Vorher war ihm alles egal, ich war ihm egal. Ich habe x-mal mit ihm geredet. Er hat eiskalt zugesehen, wie ich mich langsam aufgelöst habe. Wie ich schon sagte, ich glaube, meine Liebe ist in dieser Zeit gestorben. Das ganze Drumrum, das wir jetzt haben ist natürlich schön. Alles was ich hatte, steckt in dieser Ehe. Wenn er nicht wieder in seine alten Muster zurückfällt - was wohl zu bezweifeln ist, könnte ich sicher angenehm mit ihm leben. Aber ich weiß nicht, ob das reicht und ob ich ihn überhaupt noch mag. Ich nehme ihm so vieles übel. Ich nehme ihm übel, dass jetzt plötzlich alles geht, was die ganzen Jahre vorher nicht möglich war. Ich weiß auch nicht, ob er es ernst meint oder nur wegen dem blöden Haus versucht mich bei Laune zu halten. Im Fall der Trennung sähe es für uns beide finanziell nicht mehr so rosig aus.

Das eigentliche Problem ist, dass ich nicht mehr weiß, ob ich nur wegen dem "Drumrum" bei ihm bleiben will. Das wäre doch zu wenig, oder?

LG dizzy

Guten Morgen...
dizzy. Fast alles was du schreibst bezieht sich auf ihn. Damit hattest du ihm die Möglichleit gegeben, dich so zu verletzen wie er es tat.

Jetzt fragst du dich wieder, was wäre wenn dieses oder jenes tut. Lass ihn doch mal einfach so sein, wie er gerade ist und denke an DICH.

Du nimmst ihm vieles übel. Das ist durchaus verständlich, hilft dir jedoch nicht weiter. Versuche erstmal nur dich zu sehen, ohne all den düsteren Geschichten zwischen euch. Guck auch, inwiefern du durch Passivität und geschehen lassen dazu beigetragen hast und wie du ein solch destruktives Verhalten dir selbst gegenüber ändern kannst.

Ein Haus ist eine schöne Sache, doch wenn es zum Gefängnis wird, dreht sich der positive Aspekt in einen negativen um. Versuche einige Zeit innerlich nur von dir auszugehen und wie du dich fühlst. Schalte ihn innerlich einfach aus und guck, was in dir geschieht. Kannst ja trotzdem mit ihm reden, essen etc.

Ist es denn wirklich so, dass ihr bei einer Trennung fimanziell recht böse da stehen würdet. So ein Haus lässt sich doch verkaufen oder vermieten.
LG
Solltest du alleine nicht weiter kommen, würd ich mich nicht scheuen, professionelle Hilfe zu Rate zu ziehen.

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20. Juli 2007 um 10:23
In Antwort auf tommie_12485114

Leider nicht
Da hängt noch eine längerfristige Finanzierung dran. Bei einem Verkauf würde nur die Bank verdienen. Einer allein kann das Haus zum jetzigen Zeitpunkt nicht halten. Also wenn ich gehe bleiben nur die Möglichkeiten a) viel Geld bei einem Verkauf vernichten oder b) ich überlasse ihm das Haus vorläufig, finanziere weiter mit und miete mir etwas Billiges.

Nicht so schön die Vorstellung. Andererseits habe ich jetzt lang genug alles mitgemacht. Irgendwie hab ich manchmal den Verdacht, er zwingt mir durch seine plötzlichen Veränderungen nur schon wieder seinen Willen auf, diesmal unter dem Deckmäntelchen "ich liebe Dich und will mit Dir alt werden". Und spätestens in 10 Jahren, wenn das Gröbste finanziell überstanden ist, bekommt er seinen zweiten und dritten Frühling und das war's dann für mich. Dann werde ich einmal mehr bereuen, "damals, als ich noch jünger war" nicht gegangen zu sein.

ich bin total ratlos....

Du siehst...
die Situation doch recht klar. Er zwingt dir schon wieder seinen Willen auf. unterlauf das irgendwie, indem du deinen Willen herauskramst. Gestalte das Haus so wie du es möchtest. Vermiete deinen Anteil und zieh woanders hin. Lass ihn wo immer es geht, auflaufen.

Du bist doch eine Frau, setze deine Intelligenz, dein Durchsetzungsvermögen, deine Intuition und Liebesfähigkeit für dich ein. Sperr ihn in seinem eigenen Gefängnis ein und lebe dein Leben, egal ob er damit klarkommt oder nicht. NIMM KEINE RÜCKSICHT! Es geht um dein Leben. Und nach allen bisherigen Erkenntnissen haben wir jeder nur eines.
LG

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20. Juli 2007 um 10:33

Hä...
aber sonst geht es dir noch gut? Glutorange hat dich weder beleidigt, noch dich angegriffen. Sollte sie recht haben, kann ich nur sagen: Hier ist keine Geschäftsvermittlung, sondern ein kostenfreies Forum.

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20. Juli 2007 um 10:44
In Antwort auf tommie_12485114

Seh ich ähnlich...
es widerstrebt mir tatsächlich, ihm alles zu überlassen. aber heißt es nicht immer "geld macht nicht glücklich"?

du bist richtig lieb, nena. pass bloß auf, dass du nicht in 10, 15 jahren auch soweit bist wie ich. lass dich nicht ausnutzen. für mich war es auch immer so wichtig, dass es meinem mann gut geht. ihm war genauso wichtig, dass es ihm gut geht... hat ja gepasst soweit.

Huhu Dizzy
Naja ich seh das heute a bissel anderst wegen dem Geld, früher dachte ich auch Geld macht nicht glücklich. Sagen wir sooo Liebe allein macht au nicht besonderst glücklich in der heutigen Zeit, ich steh drauf mir Dinge zu leisten die ich mir eigentlich nicht wirklich leisten kann, ich denke mir halt, wieso sparen wenn ich sterbe nehme ich eh nichts mit ins grab, und das ist haufen geld das du kaputt machen würdest. was bringt es dir dich von deinem Mann zu trennen und am Ende musst jeden Euro 3 mal drehen und wenden ehe du ihn ausgibst.Ich glaube du tädst dich grün und blau ärgern und bereuen das du gegangen bist.Es wäre ne andre Geschichte wenn du jetzt deine neue große Liebe gefunden hättest(hab ich nichts von rausgelesen?)dann wärs anderst wegen dem Finanziellen, ich wohne immer noch bei Mama, ich Liebe meine Mutter aber sie nervt mich dermaßen mit Ihrer Kontrolliererei, aber um mich Finanziell nicht einschränken zu müssen nehme ich den mal mehr mal weniger Stress in Kauf.Ansonsten wenn ich ausziehen würde müsste ich nur in der Wohnung mit armen verschränkt sitzen und die Zeit an mir vorüber gehen lassen bis ein Reicher König mich retten tut(neeeee ey).

Im Grunde genommen machst du dir umsonst quälerische Gedanken ob dein Mann dich nur wegen dem Haus hält, denn wenn wir Realistisch sind denkst du ja auch drüber nach deinen Mann aufgrund des Geldes nicht verlässt. Stell dir mal vor dein Mann würde in einem Forum schreiben:"Ich glaube meine Frau ist nur noch mit mir wegen der Materiellen Dinge mit mir zusammen"das wärs doch*gg*

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20. Juli 2007 um 14:54

Danke!!
Ich danke Euch für Eure Kommentare! Die verschiedenen Ansichten finden sich alle in meinem Kopfkarussel. Sicher gibt es schlimmere Lebenssituationen als meine. Aber ich kann einfach nicht mehr weiter passiv abwarten was passiert und dann wieder einmal denken "hätte ich mich doch nur damals getrennt".

Thema Haus: Wir wären finanziell nicht ruiniert bei einem möglichen Verkauf. Wir würden zum jetzigen Zeitpunkt nur bedeutend weniger herausholen, als wir hineingesteckt haben. Mein Vater hat etwas dazu beigesteuert. Wird ihn nicht freuen, wenn ich so mit seinem Geld umgehe (wir haben kein besonders gutes Verhältnis, wie's mir immer so geht, interessiert ihn nicht sehr). Vermieten kommt überhaupt nicht in Frage - noch mehr Ärger und ständig das Risiko, für Raparaturen usw. noch mehr hineinstecken zu müssen. Außerdem würde mich das doch nur weiter an meinen Mann binden, denke ich.

Thema Ehemann: wenn er wirklich deswegen so respekt- und rücksichtslos war, weil er sich selber nicht im Klaren darüber war, wie wichtig ich für ihn bin (angeblich), dann meine ich von der Vernunft her, da MUSS doch noch was zu retten sein. Seit einem Jahr dauert jetzt die Hängepartie und ich bin mir immer noch nicht im Klaren, ob das nochmal was werden kann. Dieses Mal ist er vielleicht zu weit gegangen. Früher konnte ich verdrängen und irgendwie verzeihen. So gern ich das jetzt täte, es geht im Moment aber nicht.
Zweifel habe ich aber schon ob er mir das alles nicht nur vormacht wegen dem Haus und dem drohenden finanziellen Verlust. Ich denke blumenfee könnte Recht haben. Er sieht nur seinen Wohlstand in Gefahr. Er stellt sein Licht nicht gern unter den Scheffel und zeigt immer, was er hat und kann - sprich: er neigt zum protzen.

Danke walden6. Das werde ich jetzt genau so machen. Ich quäle mich bisher nur sinnlos selbst. Versuche besonders nett und rücksichtsvoll zu sein, will ja schließlich die Beziehung (evtl. auch meinen Wohlstand) retten. Das macht mich nur noch unsicherer und fertiger. Er übertreibt jetzt nicht mehr so seit ich wieder zurück bin. Gibt mir mehr Luft zum Atmen, zwingt mir nicht mehr dauernd irgendwas auf, was ich nicht möchte, nimmt Rücksicht. Es gibt wirklich Fortschritte. Mal sehen, wie er reagiert wenn ich ab jetzt nur noch mache, was ich will - genauso wie er die ganzen Jahre über. Vielleicht trifft er dann selber eine Entscheidung, wenn ich ihm zu anstrengend werde. Ich habe mir allerdings früher auch nie passiv so einfach alles gefallen lassen. Zuviel sicher ja. Wenn es aber für mich unterträglich wurde, hab ich mich schon gegen ihn aufgelehnt. Ich kenne kein Paar, bei dem es mehr Zoff gab als bei uns. Wir sind vielleicht auch zu unterschiedlich in unseren Interessen. Ich habe mich immer artikuliert. Immer gesagt, was zuviel ist und was ich nicht mitmachen will, unmißverständlich. Es kann nicht an der Kommunikation gelegen haben. Ihm war das einfach egal. Er war der Einfachkeit halber der Meinung, ich wäre nicht ganz normal und sollte mal zum "Arzt" gehen.

Neue Liebe? Ich habe in dem halben Jahr als ich ausgezogen war schon jemanden kennengelernt, der mir immer noch im Kopf rumspukt. Vielleicht auch deswegen der innere Druck, mich definitiv für oder gegen meine Ehe zu entscheiden. Mit dem anderen besteht aber kein Kontakt mehr. Ich wollte ja im Ernst meine Ehe retten. Die ganze Sache ist schon quälend genug. Es gab da auch so gewissen Ähnlichkeiten im Hinblick auf "starken Willen", was mich etwas verschreckt hat. Ich habe mich jetzt lange genug zur Wehr setzen müssen. Ich will nicht mit dem nächsten Mann wieder alles auskämpfen müssen. Keine Kraft mehr. Außerdem hat er 2 Kinder... Das hat die Sache nicht leichter gemacht. Und ich bin einfach noch nicht mit meinen Gefühlen zu meinem Mann im Reinen.

Ihr habt mir ehrlich geholfen. Ich werde zwar im Moment nicht in plötzlichen Aktivismus ausbrechen, fühle mich aber irgendwie ruhiger. Danke Euch allen nochmal

LG dizzy

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