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Liebe, Ehe, Stiefkinder

9. Oktober um 22:08

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Meine Frau ist Thüringerin und mit 46 zehn Jahre jünger als ich. Wir haben uns im Web kennengelernt, als ich in Frankreich lebte. Nach der ersten Mail funkte es schon, und eine lange Telefonnacht schloss sich an, in der ich so vieles erfuhr. Vom Vater der beiden Grossen (damals 12 und 8), einem Sparkassen-Heini, der die Frau als Dekoration für seine Karriere sah, vom Erzeuger des Kleinen der viel schlug und nie wirklich Vater war..
Ich war ungebunden und frei, es kam also, nach ungezählten Nächten via FB, Skype und Telefon wenige Wochen später zum ersten Besuch, aus dem ein Aufenthalt wurde. Wir holten gemeinsam meine Sachen und richteten uns ein...Praktischerweise arbeitete ich online, konnte mich also sehr viel mit um Haushalt, Kinder und Kochen kümmern.
Mit der Pubertät der Ältesten begannen zugleich heftigste Probleme, das Ausschalten des Handys war eine Kriegserklärung und sich die Hände zu waschen war „Kinder-KZ“-Methoden, ihrer Meinung nach...schlussendlich ging die grosse Tochter in eine Jugendwohngruppe.
Es folgte prompt ihr Bruder. In sämtlichen sozialen Gruppen wie Schulklasse, Sportverein oä hatten es nach seiner Aussage die andern auf ihn abgesehen, er war das Opfer, nun auch von mir. Zb. weil ich erwartete, dass er seine abfallenden schulischen Leistungen auch durch mehr Üben, und eben nicht durch Dauer-Daddeln wieder in Ordnung bringen solle.
Von der Frau schrieb ich bisher nichts, weil sie nur wenig oder nichts sagte und weil sie begann, sich merkwürdig zu verhalten. Sie schien mit dem Jungen eine Art eigene Gruppe zu bilden in der Art, dass mir weniger gute Noten gar nicht mehr gezeigt wurden zb. Das führte soweit, dass wir über den nicht gepackten Tornister einen von damals schon recht zahlreichen Streits bekamen. Und das ging so:

Ich schaute erst einmal, ob alle Unterrichtssachen eingepackt waren - das war natürlich nicht der Fall, dafür gabs einiges was nicht reingehörte. Als ich dann auch noch in die Hefte selbst schaute, traute ich meinen Augen nicht: Der Junge hatte ca. ein dreiviertel Jahr nicht mehr mitgeschrieben, weder Hausaufgaben noch Übungen oder irgendwas. Er war nun erstmal sauer dass das rausgekommen war und er es wohl nachtragen müsste und später dann fuhr mich seine Mutter an, weil es nun so elend spät geworden war etc. Ich bemerkte dass ich es schon komisch fände dass ich als Stiefvater solche Sachen sehen, sie als seine Mutter aber nicht wüsste was ihr Sohn denn so tut bzw. eben Nicht tut.
„Willst Du damit sagen dass ich eine schlechte Mutter bin“ kam nun schon voller Wut von Ihr und ich fragte ob sie es denn als gut einschätzen würde. Riesenkrach und Wut und Beschimpfungen, Beleidigungen - ich war halb taub von dem Geschrei.

Das war im Übrigen auch die Zeit, in der der nette Sohn Schulhomepages auf dem Bildschirm hatte, wenn seine Mutter an seine Glas-Schiebetür vorbeiging, kaum war sie weg switchte das Kind zurck zu einem von ungezählten Onlinespielen - er hatte schon jetzt keinerlei andere Freizeit-Beschäftigung mehr. Ausser zahlreichen teilweise sehr unappetitlichen Nacktbildern noch.
Keine Hilfe im Haushalt mehr, dafür reichlich Süsses (Nougat-Flakes) oder Salziges (Chips) und auf dem Bett liegend daddeln...jahrelang ging das so, vom ersten Job gabs natürlich - eine Nintendo Switch. Auch heute noch, mit 19 Jahren, ist das Spiel Fortnite wichtiger als irgendwas sonst. Zb. als ein eigener Führerschein und anderer Erwachsenenkram.

Wir sind inzwischen getrennt. Ich hatte mit dem heute 12jährigen so oft den Haushalt gemacht, gelernt, gespielt und sogar schon erste Übungen mit einem Instrument absolviert, während die Wutausbrüche meiner Frau allmählich nicht nur Orkanlautstärke hatten, sondern sich allmählich in körperliche Attacken steigerten. Bei der letzten holte ich dann die Polizei. Niemand würde mir sonst glauben, dass es solche Exzesse auch umgekehrt gibt...
Das Verrückte ist: Ich liebe sie. Ich habe nie eine andere angeschaut, gehe weder saufen noch zocken oä. Und nur ganz allmählich kam mir der Gedanke, dass hinter all dem ungezügelten Hass und der Wut vielleicht Angst, Unsicherheit oder andere Ursachen stecken könnten... aber das kann ich natürlich nicht wissen.
Was sollte ich denn nun tun, ausser weiter auch aus der relativ kurzen Entfernung für sie und den Kleinen da zu sein wenn ich gebraucht werde. Ausser Gedanken an sie und an unsere Zeit vor all dieser massiven Ablehnung des Stiefsohnes mir und meinen Vorstellungen von Ordnung, Hygiene uvm. Gegenüber, oder auch meiner Einstellung zu Beziehungen zu minderjährigen Mädchen, in der Wohnung bei heruntergelassener Jalousie im Beisein der Mutter. Ich mochte gar nicht dran denken, was passiert wäre wenn eines der Mädchen ihren Eltern von Dingen berichtet hätte die er vielleicht tat und die sie nicht wollte...
Auf der einen Seite möchte ich furchtbar gern zur Noch-Frau und zum Kleinen zurück. Solange aber der Grosse da wohnt, erscheint mir ein Neuanfang absolut zum Scheitern verurteilt...
So hatten wir erste Annäherungsversuche gestartet und prompt legt der Stiefsohn nun seinen Genitalrasierer mitten vor die Augen in unserem Badschrank ab - weder ich noch meiner Frau legten jemals etwas auf dieses Bord, weil sonst die dahinter befindliche Spiegelschranktür ja nicht mehr aufging. Ich finde das absolut eklig und möchte das nicht. Kommentar meiner Frau "Das ist es ja, immer müssen alle hier nach Deiner Pfeife tanzen."

Warum sollte ich aber nach der ziemlich verdreckten Pfeife bzw Rasierer eines unordentlichen Stiefsohnes tanzen?
Vielleicht könnt Ihr aus euren Erfahrungen mir Hinweise geben...?

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10. Oktober um 8:56

wieso willst du dir die frau antun?

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