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Liebe=Drama?

17. Juni 2004 um 18:32

Hallo,

im Thread über das Happy End in Ex Beziehungen, bin ich mehrmals auf den begriff der großen wahren liebe gestoßen.

Dabei ist mir aufgefallen, daß für viele, die diese große liebe mit Schmerzen, Hindernissen, problemen, die es zu überwinden gibt verbunden sein muß. je größer die schwierigkeiten, desto größer die Liebe? die heftigkeit der Emotionen egal ob positiv oder negativ wird mit Liebe gleichgesetzt?

Kann nicht manchmal die Liebe, leise,langsam und unspektukulär daher kommen. besteht dann vielleicht die Gefahr, daß wir sie gar nicht bemerken, weil wir auf das große Drama warten?

Ich spreche da aus eigener Erfahrung, jahrelang hatte ich Beziehungen mit "verkorksten" Männern, wurde auch schon mal belogen, betrogen und geschlagen. oft habe ich viel zu lange in der Beziehung festgehalten. Habe gedacht, Liebe wird das schon überwinden, habe die größe der liebe an meiner Leidensfähigkeit gemessem, wollte lieber Schmerzen fühlen als gar nichts.

Vor 8 Monaten lernte ich dann meinen jetzigen Partner, ein interessanter lieber Mann ohne größere Probleme an den haxen, der sein Leben im Griff hat und nicht gleich zum nächsten Psychodoktor muß. Ich fühlte mich einfach gut bei ihm, sicher,akzeptiert und glücklich.
Und trotzdem begann ich mich am Anfang der Beziehung zu fragen, wo bleiben die Probleme? Wo ist das Drama, die Hollywoodhandlung? Sind die Gefühle intensiv genug? Ist das überhaupt Liebe?

Ich hätte fast eine wundervolle liebe verlohren.

LG

Miri

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17. Juni 2004 um 21:39

Miri
genau das wird in dem Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben" von Robin Norwood beschrieben: dieses himmelhochjauchzende mit den Problemen ist das eigentlich kranke, das normale ist eher die sich ruhig anbahnende Beziehung, ganz unspektakulät...etwas, das ganz langsam wachsen kann...

lg Leonie

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17. Juni 2004 um 23:07

Ach du....
das kann man doch nicht an problemen des partners festmachen.
ich hatte sowohl als auch beziehungen.
ich weiß auch nicht so genau, wohin man das wort 'große liebe' noch biegen will.
das drumherum wird dann klein, wenn man nur zusammen ist.
gefühle (also liebe) setzten sich vielleicht eher über 'unbequemes' hinweg, dulden mehr, was uns sonst abschrecken oder nerven würde.
aber mein freund ist mein freund, und kein problem. was da drumherum hängt ist nicht er, oder ich, sondern die große welt, die manchmal stört. oder auch unsereiner kleinkariertes denken. liebe ist wohl auch akzeptanz. der blickwinkel, wie und was ich als problem sehe, entscheidet.
sehe ich meinen partner als problem, dann kann es mit großer liebe nicht so weit her sein.
will ich ihn für mich verändern - damit er mir passt - habe ich wohl noch nicht den richtigen gefunden.
hat er ein problem und das stört mich, sollte ich mal erst mit mir selbst reden.
alles entscheidend bei liebe = ich suche nichts bei ihm, ich suche ihn. es geht doch nicht um meine welt, meine einstellung, meine gefühle, mein, mein.... sondern um ein UNS.
dann ist es liebe, egal was von außen kommt.
übrigens, es ist nicht immer eitel sonnenschein und unproblematisch ruhig. aber in dieser ab und zu auftretenden unruhe sind WIR. das gibt ruhe.
liebe ist leben ist liebe ist leben ist liebe - so einfach.

alles gute,
andrea

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18. Juni 2004 um 0:07

..wie schön
...dass hier auch mal positives über Beziehungen berichtet wird. Hoffentlich können es bald mehr Mädels hierDa Du ja schreibst;"ich hätte fast eine wundervolle Liebe veloren" denke ich, dass Du diese Beziehung noch führst. Eine Beziehung soll ja eine Bereicherung sein und keine Belastung. Ganz ohne Stress und Sorgen. Mensch, sei froh ! Sorge dafür, dass es auch so bleibt. Ich finds einfach schön...hmm, jetzt wo der Sommer da ist, und man einfach relaxen möchte...ganz ohne Streit und Hollywood good luck, Isabelle

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18. Juni 2004 um 10:04

Liebe und Emotionen
>>>>>>Dabei ist mir aufgefallen, daß für viele, die diese große liebe mit Schmerzen, Hindernissen, problemen, die es zu überwinden gibt verbunden sein muß. je größer die schwierigkeiten, desto größer die Liebe? die heftigkeit der Emotionen egal ob positiv oder negativ wird mit Liebe gleichgesetzt?>>>>>>

Leider wird heutzutage die Liebe immer noch sehr undiffernziert betrachtet; das heisst: Liebe und Emotionen werden in einen Topf geworfen. Es geht um das Fuehlen. Liebe kann sich in Emotionalitaet ausdruecken, aber das heisst nicht automatisch, das Emotionen automatisch gleich Liebe ist.

Da viele Menschen tiefe Emotionen, egal ob negativ oder positiv, als "Liebe" verstehen, so verwundert das Ergebnis nicht, oder?

Meine persoenliche Erfahrung: Liebe kann auch ganz sanft, unaufgewuehlt zum Ausdruck kommen udn trotzdem enorm tief sein. Oft wird sie aber uebersehen, weil die Suche nach dem "Kick" fuer viele wichtiger ist und die die Augen bleiben verschlossen...

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18. Juni 2004 um 10:07

Kenne ich auch
Hallo Miri,

da kann ich dich sehr gut verstehen. Man hört von sovielen Streitigkeiten in Beziehungen. Es scheint normal zu sein, viele Konflikte zu haben und viele Opfer bringen zu müssen.
Ich habe mich schon gefragt, ob ich etwas falsch mache, als mein Freund und ich in den ersten 8 Monaten unserer Beziehung keinen Streit hatten. Auch heute sind wir einfach nur glücklich zusammen.

Es ist schön von deiner glücklichen Liebe zu hören.

Lieben Gruß
Chrissi

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18. Juni 2004 um 10:41

Auf der Suche
nach der einzigen, wahren und große Liebe verpassen viele sie

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18. Juni 2004 um 11:03

Der Skala-Mann
Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten.

Ich hatte eine Beziehung, die sich auf einer Skala zwischen 0 und 10 bewegte: Absolute Dramen und tiefe Gefühle. Diese Beziehung war einfach nur chaotisch und ich habe zeitweilig sehr gelitten.

Danach bin ich eine Beziehung eingegangen, die ich im Nachhinein als absolute 5 bezeichnen würde. Keine tiefen Gefühle, aber auch kein Chaos. Es lief halt alles irgendwie. Das hat mir aber nicht gereicht! Es ist nicht so, dass ich Streit o.ä. vermisst hätte, aber eine Beziehung die nur so dahinplätschert ist mir auch zu wenig.

Jetzt habe ich meinen "Skala-Mann" gefunden: 3-8...die absoluten Traummaße

lg
kratzamkopp

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18. Juni 2004 um 11:31

Genau so ist es
"Liebe wird nicht selten mit fieberhaftem "Habenwollen" verwechselt."

"leidet man, hat das Drama, verglüht darin und deklariert das Begehren als "die größte allmächtigste Liebe"... Hat sich dann vielleicht eines Tages die Sehnsucht erfüllt, dann verwelkt und vergeht sie.."

Dazu fällt mir ein altes gedicht von Tucholski ein:


Danach

Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sieht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen -
da hat sie nu den Schentelmen.
Na, un denn -?

Denn jehn die beeden brav ins Bett.
Na ja ... diß is ja auch janz nett.
A manchmal möcht man doch jern wissen:
Wat tun se, wenn se sich nich kissn?
Die könn ja doch nich imma penn...!
Na, un denn -?

Denn säuselt im Kamin der Wind.
Denn kricht det junge Paar 'n Kind.
Denn kocht sie Milch. Die Milch looft üba.
Denn macht er Krach. Denn weent sie drüba.
Denn wolln sich beede jänzlich trenn...
Na, un denn -?

Denn is det Kind nich uffn Damm.
Denn bleihm die beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn...
Na, un denn -?

Denn sind se alt.
Der Sohn haut ab.
Der Olle macht nu ooch bald schlapp.
Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit -
Ach, Menschenskind, wie liecht det weit!
Wie der noch scharf uff Muttern war,
det is schon beinah nich mehr wahr!
Der olle Mann denkt so zurück:
wat hat er nu von seinen Jlück?
Die Ehe war zum jrößten Teile
vabrühte Milch un Langeweile.
Und darum wird beim happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.

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18. Juni 2004 um 11:36
In Antwort auf runa_12850644

Der Skala-Mann
Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten.

Ich hatte eine Beziehung, die sich auf einer Skala zwischen 0 und 10 bewegte: Absolute Dramen und tiefe Gefühle. Diese Beziehung war einfach nur chaotisch und ich habe zeitweilig sehr gelitten.

Danach bin ich eine Beziehung eingegangen, die ich im Nachhinein als absolute 5 bezeichnen würde. Keine tiefen Gefühle, aber auch kein Chaos. Es lief halt alles irgendwie. Das hat mir aber nicht gereicht! Es ist nicht so, dass ich Streit o.ä. vermisst hätte, aber eine Beziehung die nur so dahinplätschert ist mir auch zu wenig.

Jetzt habe ich meinen "Skala-Mann" gefunden: 3-8...die absoluten Traummaße

lg
kratzamkopp

Absolute Dramen und tiefe Gefühle
Ich frage mich halt, ob bei einem Drama auch gleichzeitig die Gefühle tief sein müssen. oder verwechseln wir dei Schmerzen und das Leid oft mit tiefen Gefühlen.

Ich empfinde z.b. füe meinen Partner sehr tiefe Gefühle und trotzdem haben wir kein Chaos.

LG

Miriane

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18. Juni 2004 um 11:41
In Antwort auf sora_11879443

Ach du....
das kann man doch nicht an problemen des partners festmachen.
ich hatte sowohl als auch beziehungen.
ich weiß auch nicht so genau, wohin man das wort 'große liebe' noch biegen will.
das drumherum wird dann klein, wenn man nur zusammen ist.
gefühle (also liebe) setzten sich vielleicht eher über 'unbequemes' hinweg, dulden mehr, was uns sonst abschrecken oder nerven würde.
aber mein freund ist mein freund, und kein problem. was da drumherum hängt ist nicht er, oder ich, sondern die große welt, die manchmal stört. oder auch unsereiner kleinkariertes denken. liebe ist wohl auch akzeptanz. der blickwinkel, wie und was ich als problem sehe, entscheidet.
sehe ich meinen partner als problem, dann kann es mit großer liebe nicht so weit her sein.
will ich ihn für mich verändern - damit er mir passt - habe ich wohl noch nicht den richtigen gefunden.
hat er ein problem und das stört mich, sollte ich mal erst mit mir selbst reden.
alles entscheidend bei liebe = ich suche nichts bei ihm, ich suche ihn. es geht doch nicht um meine welt, meine einstellung, meine gefühle, mein, mein.... sondern um ein UNS.
dann ist es liebe, egal was von außen kommt.
übrigens, es ist nicht immer eitel sonnenschein und unproblematisch ruhig. aber in dieser ab und zu auftretenden unruhe sind WIR. das gibt ruhe.
liebe ist leben ist liebe ist leben ist liebe - so einfach.

alles gute,
andrea

Ich weiß nicht genau
ob ich dein Posting 100% verstehe

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18. Juni 2004 um 11:46

Jeder sucht sich den Partner den er braucht
Das klingt ein bißchen sehr nach "Selbst schuld"

Ich frage mich heute noch manchmal wozu ich die Beziehung mit einem Mann, der mich geschlagen hat "Brauchte". Höchstens um zu erkennen, daß ich sowas nie wieder brauche, daß ich einen Partner will und keinen "Patienten".

Ich hatte immer eine Schwäche für verkorkste Männer, fand diese angeknachsten Typen irgendwie tiefgründiger und interessanter. davon bin ich glücklicherweise weg.

LG

Miri

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18. Juni 2004 um 11:46

Hatte beides
Ich war verheiratet mit einem einfach tollen Mann. Alles lief super, geruhsam, harmonisch.
Aber irgendwie wars das nicht.
Klar will ich jetzt nicht ne Beziehung die nur aus Chaos besteht.
Und mein jetztiger Freund betrügt mich nicht, schlägt mich nicht oder verletzt mich mit absicht.
Er liebt mich ohne Ende, nur ist er einfach noch super Beziehungsunerfahren.
Hatte vorher halt nur mässige Beziehungen (jedenfalls von seiner Seite).
Irgendwie ist er in vielen Sachen einfach noch wie ein 16-17 jähriger... und muss eben erstmal lernen, dass man in Beziehungen Rücksicht nimmt, Vertrauen kann etc.pp.

Und das ist leider oft mit Kampf verbunden. Weil er stur, verbockt und eigensinnig ist. ;o)
Mann eben... *lach*
Naja, ich bin oft nicht anders.

Trotzdem denke ich, er könnte es sein... Weils einfach so ne lange Geschichte war mit uns und ich nicht von ihm lassen kann.
Was definitiv total untypisch für mich ist.

Und für so ne Beziehung nehm ich eben auch den Kampf auf. Fühl mich oft mal vor den Kopf gestossen, muss ewig mit ihm reden warum er was tut und wie ich mich dabei fühle.

Im Regelfall denke ich auch nicht, dass wahre Liebe das Auf und Ab braucht.
Aber in meinem Fall glaub ich einfach, dass wir uns zusammenraufen und irgendwann mal ohne grossen Krach leben können.
Könne wir jetzt ja wochenweise auch ;o)

Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

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18. Juni 2004 um 11:50
In Antwort auf abdul_12261227

Liebe und Emotionen
>>>>>>Dabei ist mir aufgefallen, daß für viele, die diese große liebe mit Schmerzen, Hindernissen, problemen, die es zu überwinden gibt verbunden sein muß. je größer die schwierigkeiten, desto größer die Liebe? die heftigkeit der Emotionen egal ob positiv oder negativ wird mit Liebe gleichgesetzt?>>>>>>

Leider wird heutzutage die Liebe immer noch sehr undiffernziert betrachtet; das heisst: Liebe und Emotionen werden in einen Topf geworfen. Es geht um das Fuehlen. Liebe kann sich in Emotionalitaet ausdruecken, aber das heisst nicht automatisch, das Emotionen automatisch gleich Liebe ist.

Da viele Menschen tiefe Emotionen, egal ob negativ oder positiv, als "Liebe" verstehen, so verwundert das Ergebnis nicht, oder?

Meine persoenliche Erfahrung: Liebe kann auch ganz sanft, unaufgewuehlt zum Ausdruck kommen udn trotzdem enorm tief sein. Oft wird sie aber uebersehen, weil die Suche nach dem "Kick" fuer viele wichtiger ist und die die Augen bleiben verschlossen...

Ist Schmerz
vielleicht die Emotion, die wir am teifsten spüren.

Ich hatte immer eine Schwäche für Problemmänner, fand diese angeknacksten Typen irgendwie tiefgründiger und interessanter. ich glaubte bei einen eine Gefühlstiefe zu erkennen, die bei anderen nicht vorhanden war und diese Gefühlstiefe bestand zum größten Teil aus unbewältigten Verletzungen und Schmerzen. nur ich konnte diese auch nicht heilen und wurde stattdessen selber verletzt.

LG

Miri

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18. Juni 2004 um 12:01
In Antwort auf addie_11846006

Absolute Dramen und tiefe Gefühle
Ich frage mich halt, ob bei einem Drama auch gleichzeitig die Gefühle tief sein müssen. oder verwechseln wir dei Schmerzen und das Leid oft mit tiefen Gefühlen.

Ich empfinde z.b. füe meinen Partner sehr tiefe Gefühle und trotzdem haben wir kein Chaos.

LG

Miriane

Stimmt
Ich kann mir auch vorstellen, dass man Leid oft mit tiefen Gefühlen verwechselt.

Wenn du tiefe Gefühle hast und dies auch ohne Chaos und Streit geht, um so besser!

Dennoch: Ich weiß, dass ich auch Reibungspunkte brauche. Mein Ex hat zu allem "ja und amen" gesagt; des Lieben Frieden willens. Es wohl alles eine Frage der Definition.

lg
kratzamkopp

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18. Juni 2004 um 12:07
In Antwort auf addie_11846006

Ist Schmerz
vielleicht die Emotion, die wir am teifsten spüren.

Ich hatte immer eine Schwäche für Problemmänner, fand diese angeknacksten Typen irgendwie tiefgründiger und interessanter. ich glaubte bei einen eine Gefühlstiefe zu erkennen, die bei anderen nicht vorhanden war und diese Gefühlstiefe bestand zum größten Teil aus unbewältigten Verletzungen und Schmerzen. nur ich konnte diese auch nicht heilen und wurde stattdessen selber verletzt.

LG

Miri

Schmerz
Schmerz ist ein guter Freund. Er sagt eindeutigst: "Hier gehts nicht lang".

Ja, Schmerz ist ein sehr tiefgreifendes Gefuehl. Er zeigt uns, wo wir abgetrennt von unserem Weg sind. Daher stammt wohl auch der Spruch "Wer nicht hoeren will muss fuehlen".

Ob es das tiefste Gefuehl ist, moechte ich jetzt nicht bewerten.

Problemmaenner: Hier hast Du in Wirklichkeit einen Konflikt mit dem maennlichen Bild/ Anteil in Dir bearbeitet...ueber den Weg des Aussens.

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18. Juni 2004 um 12:17
In Antwort auf runa_12850644

Stimmt
Ich kann mir auch vorstellen, dass man Leid oft mit tiefen Gefühlen verwechselt.

Wenn du tiefe Gefühle hast und dies auch ohne Chaos und Streit geht, um so besser!

Dennoch: Ich weiß, dass ich auch Reibungspunkte brauche. Mein Ex hat zu allem "ja und amen" gesagt; des Lieben Frieden willens. Es wohl alles eine Frage der Definition.

lg
kratzamkopp

Darum geht es auch gar nicht
Ich will auch niemanden, der zu allem ja und Amen sagt. kleine Reibungspunkte gehören dazu. die haben wir auch.

Weiß ich nicht brauche, ist jemand, der mich nicht respektiert, beleidigt, schlägt, noch in einer anderen beziehung steckt, untreu ist , ein Suchtproblem hat usw.

LG

Miri

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18. Juni 2004 um 16:01
In Antwort auf abdul_12261227

Schmerz
Schmerz ist ein guter Freund. Er sagt eindeutigst: "Hier gehts nicht lang".

Ja, Schmerz ist ein sehr tiefgreifendes Gefuehl. Er zeigt uns, wo wir abgetrennt von unserem Weg sind. Daher stammt wohl auch der Spruch "Wer nicht hoeren will muss fuehlen".

Ob es das tiefste Gefuehl ist, moechte ich jetzt nicht bewerten.

Problemmaenner: Hier hast Du in Wirklichkeit einen Konflikt mit dem maennlichen Bild/ Anteil in Dir bearbeitet...ueber den Weg des Aussens.

Schmerz...
dann hieße Schmerz: du mußt etwas ändern.
Welche Art von Schmerzen sind damit gemeint?

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18. Juni 2004 um 17:22
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Schmerz...
dann hieße Schmerz: du mußt etwas ändern.
Welche Art von Schmerzen sind damit gemeint?

Alle
Ja, Schmerz sagt ganz ehrlich: aendere etwas.

Es gilt fuer allen Schmerz, den das Veraendern kann ebens wie der Schmerz alle Ebenen betreffen.

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18. Juni 2004 um 17:25

Drama-beziehung: liebe?
mal so ne überlegung:
wenn ich in einer so dramatischen, krankhaften beziehung bin und aushalte, weil wir uns ja so lieben - vielleicht möchte man sich ja auch oft nicht eingestehen, dass es eine beziehung ohne liebe ist?

es soll ja auch paare geben, die aus anderen gründen zusammen sind, aber vielleicht die wahrheit nicht wissen wollen?

oder war wirklich jede eurer beziehung die grosse liebe? zumindest im nachhinein sehe ich doch einiges anders.

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18. Juni 2004 um 21:57
In Antwort auf abdul_12261227

Liebe und Emotionen
>>>>>>Dabei ist mir aufgefallen, daß für viele, die diese große liebe mit Schmerzen, Hindernissen, problemen, die es zu überwinden gibt verbunden sein muß. je größer die schwierigkeiten, desto größer die Liebe? die heftigkeit der Emotionen egal ob positiv oder negativ wird mit Liebe gleichgesetzt?>>>>>>

Leider wird heutzutage die Liebe immer noch sehr undiffernziert betrachtet; das heisst: Liebe und Emotionen werden in einen Topf geworfen. Es geht um das Fuehlen. Liebe kann sich in Emotionalitaet ausdruecken, aber das heisst nicht automatisch, das Emotionen automatisch gleich Liebe ist.

Da viele Menschen tiefe Emotionen, egal ob negativ oder positiv, als "Liebe" verstehen, so verwundert das Ergebnis nicht, oder?

Meine persoenliche Erfahrung: Liebe kann auch ganz sanft, unaufgewuehlt zum Ausdruck kommen udn trotzdem enorm tief sein. Oft wird sie aber uebersehen, weil die Suche nach dem "Kick" fuer viele wichtiger ist und die die Augen bleiben verschlossen...

Die Liebe....die Liebe..!!!

..........
"Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen.
Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt, befragen
Sie euch nie über das Wesentliche.
Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme?
Welche Spiele liebt er am meisten?
Sammelt er Schmetterlinge?
Sie fragen euch. Wie alt ist er?
Wieviel Brüder hat er?
Wieviel wiegt er?
Wieviel verdient sein Vater?
Dann erst glauben sie ihn zu kennen."


"Adieu," sagte der Fuchs.
Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach:
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"


A. de Saint-Excupery



Fazit:



Die Liebe ist eine Himmelsmacht mit vielfältigen, interessanten, verschieden irdischen Auswirkungen!!!!!

In jeder Zeitepoche wird die Wertigkeit der Liebe anders definiert.....

Nun da wir jetzt in einer, ach so fortschritlichen, schnell-lebendigen-innovativen, globalen konsumgesteuerten, statusorientierten ...... Epoche leben bleibt so manches Basis-Bedürfniss eben auf der Strecke..... So what, kein Problem!!!! Füllen wir es eben auf, unsere reale Einsamkeit..Defizite, Wunschvorstellungen... auf mit verschiedenen Fakes: Drogen, workalkoholics, Bullemie, Cyberspace ... und einer soooo guten Komunikation.....und trotzdem begeben uns immer wieder auf die gleiche Suche. Die Suche nach dem reelen, greifbaren Genegenüber, nach Obhut, Zärtlichkeit, Familie, Wärme, Wichtigkeit........ Das nun alles packen wir fataler Weise eben oft genug in die Definition Liebe! Leider ist das Defizit der Einzelnen schon so groß das es zu einer Manie werden kann mit all seinen negativen Auswirkungen und der "Schuß" nach hinten loß gehen kann.

Meine persönliche Erfahrung:
Die Liebe ist ein weites Feld..... und im Laufe des Lebens ändern sich die Schwerpunkte... der "kick" muß nicht immer auf der sexuellen Ebene stattfinden (kann aber durchaus auch..) So stellt man fest das es durchaus auch einen "geistigen Orgasmus" geben kann. Gepaart mit einem körperlichen ist es natürlich ein Volltreffer!!!

PS Alle Achtung!!! Pragmatische Philosophie am Vormittag!








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19. Juni 2004 um 0:23
In Antwort auf zsuzsa_12760351

Hatte beides
Ich war verheiratet mit einem einfach tollen Mann. Alles lief super, geruhsam, harmonisch.
Aber irgendwie wars das nicht.
Klar will ich jetzt nicht ne Beziehung die nur aus Chaos besteht.
Und mein jetztiger Freund betrügt mich nicht, schlägt mich nicht oder verletzt mich mit absicht.
Er liebt mich ohne Ende, nur ist er einfach noch super Beziehungsunerfahren.
Hatte vorher halt nur mässige Beziehungen (jedenfalls von seiner Seite).
Irgendwie ist er in vielen Sachen einfach noch wie ein 16-17 jähriger... und muss eben erstmal lernen, dass man in Beziehungen Rücksicht nimmt, Vertrauen kann etc.pp.

Und das ist leider oft mit Kampf verbunden. Weil er stur, verbockt und eigensinnig ist. ;o)
Mann eben... *lach*
Naja, ich bin oft nicht anders.

Trotzdem denke ich, er könnte es sein... Weils einfach so ne lange Geschichte war mit uns und ich nicht von ihm lassen kann.
Was definitiv total untypisch für mich ist.

Und für so ne Beziehung nehm ich eben auch den Kampf auf. Fühl mich oft mal vor den Kopf gestossen, muss ewig mit ihm reden warum er was tut und wie ich mich dabei fühle.

Im Regelfall denke ich auch nicht, dass wahre Liebe das Auf und Ab braucht.
Aber in meinem Fall glaub ich einfach, dass wir uns zusammenraufen und irgendwann mal ohne grossen Krach leben können.
Könne wir jetzt ja wochenweise auch ;o)

Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hi Kruemel77
Ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen mit dem Satz "Und die Hoffnung stirbt zuletzt".

Komisch, ich kenne auch eine Kruemel. Die wird heuer 27 Jahre. Also würde auch die Zahl 77 Sinn ergeben?

Kennen wir uns?

Leunam

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19. Juni 2004 um 8:30
In Antwort auf abdul_12261227

Alle
Ja, Schmerz sagt ganz ehrlich: aendere etwas.

Es gilt fuer allen Schmerz, den das Veraendern kann ebens wie der Schmerz alle Ebenen betreffen.

wie
sagt die der Schmerz WAS du ändern mußt/solltest/kannst?

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22. Juni 2004 um 10:27
In Antwort auf rumpelstilzchen2

wie
sagt die der Schmerz WAS du ändern mußt/solltest/kannst?

Eher
Eher zeigt er an, WO Du was aendern kannst. Insofern aendern, indem man etwas tut, dass den Schmerz grundlos macht, statt groesser und laenger zu werden. Ist aber immer schwierig, damit umzugehen, denn keine von usn ist gegen Schmerz gefeit. Das bedeutet, dass jeder neue Schmerz eine neue Herausforderung darstellt.

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22. Juni 2004 um 10:54
In Antwort auf abdul_12261227

Eher
Eher zeigt er an, WO Du was aendern kannst. Insofern aendern, indem man etwas tut, dass den Schmerz grundlos macht, statt groesser und laenger zu werden. Ist aber immer schwierig, damit umzugehen, denn keine von usn ist gegen Schmerz gefeit. Das bedeutet, dass jeder neue Schmerz eine neue Herausforderung darstellt.

Hm....
wie zeigt er mir das WO an?

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22. Juni 2004 um 11:19
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Hm....
wie zeigt er mir das WO an?

Beispiel?
Vielleicht hast Du ein Beispiel?

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22. Juni 2004 um 14:08
In Antwort auf abdul_12261227

Beispiel?
Vielleicht hast Du ein Beispiel?

Hm.....
Schmerzen im Rücken zeigen, die Lage ist zu ändern. Die Körperlage.
Schmerzen im Kopf..das Denken ist zu ändern?

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22. Juni 2004 um 14:29
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Hm.....
Schmerzen im Rücken zeigen, die Lage ist zu ändern. Die Körperlage.
Schmerzen im Kopf..das Denken ist zu ändern?

Hallo Rumpelstilzchen
Also mir hat da das Buch von Luise Hay sehr viel geholfen. "Krankheit als Weg" war der Ansporn genau hin zu hören.
Ich bin der Meinung, dass sich zuerst der Schmerz in der Seele meldet. Stärker oder schwächer, je nachdem. Wenn man diesen Schmerz ignoriert, meldet sich der Körper und wenn man das auch noch ignoriert, dann meldet er sich mittels einer Krankheit.
Was den Rücken betrifft, sagt sie, dass der Rücken in oberen, mittleren und unteren Bereich eingeteilt wird. Der obere, da trägt man die "Last" auf seinen Schultern, der mittlere, da hält man seine Gefühle zurück, bei unteren weiß ich es nicht auswendig.
Der Kopf, da sitzt die Selbstkritik und im Knie (so wie bei mir damals)das Sture, das sich gegen den Fluss des Lebens sträuben.

Wenn sich mein Knie wieder einmal meldet, frage ich es was es mir sagen will, ich frag es wo ich denn so stur bin und es dauert nicht lange, da ist er dahin der Schmerz.
Allein, dass ich meinem Körper die Bereitschaft signalisiere etwas zu tun, für mich zu tun, beruhigt er sich sehr schnell wieder.

Liebe Grüße
Lorli

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22. Juni 2004 um 14:57
In Antwort auf rumpelstilzchen2

Hm.....
Schmerzen im Rücken zeigen, die Lage ist zu ändern. Die Körperlage.
Schmerzen im Kopf..das Denken ist zu ändern?

Schon naeher
Schmerzen im Ruecken koennen auch darauf hinweisen, dass einem die Situaiton schlichtweg ueberlastet.

Kopfschmerzen koennen von zu vielem Denken und von zu viel Kopflastigkeit kommen.

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