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Lesbische Beziehung; Streit um Hund

28. Juni 2008 um 13:52

Hallo ihr!

Mein Name is Maryam, ich bin 25 und lesbisch. Mit meiner Freundin (auch 25) bin ich seit über einem Jahr zusammen und wir leben seit kurzem auch zusammen in einer Wohnung. Ich liebe sie über alles und möchte auch für immer mit ihr zusammen bleiben, sie bedeutet mir unendlich viel und andersherum is es genauso (hoffe ich doch zumindest ). Für uns beide wäre eine Beziehung mit einem Mann absolut undenkbar und keine von uns hat es auch nur ausprobiert (nicht mal ein Kuss oder einfach ein unverbindlicher Flirt).

Das Zusammenwohnen klappt super, aber in letzter Zeit gibt es immer wieder Streit um dieses Thema: Ich wünsche mir schon seit sehr, sehr vielen Jahren einen Hund, aber meine Freundin is total dagegen Sie mag Tiere nicht sonderlich und meint, sie hat keine Lust darauf, mich mit einem Vierbeiner teilen zu müssen. Ihr sei es lieber, sonntags bis 10 Uhr morgens im Bett kuscheln zu können, als schon um 7 Uhr wegen dem Hund raus zu müssen. Außerdem is ihre Sorge, dass man mit Hund kaum noch spontan mal ein paar Tage wegfahren (respektive fliegen) kann. Und so weiter...

Für mich is das vielmehr als ein flüchtiger Wunsch... aber einen Kompromiss zu finden dürfte echt schwer werden, denn einen halben Hund gibts ja nicht

Was meint ihr dazu?

Gruß Maryam

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28. Juni 2008 um 14:12

Schwieriges Thema.
ich liebe hunde, hatte auch immer einen hund, bis vor etwa 5 jahren.
Mein zukünftiger ist auch kein hundeliebhaber, für ihn käme es, wenn überhaupt, nur mir zuliebe in frage, einen hund anzuschaffen. Aber wenn man zusammen lebt, ist mir ein "mir zuliebe" zuwenig. Da müssen schon beide dahinter stehen, denn ein hund ist nun mal permanent da!

Ich kann deine Freundin schon verstehen, das leben ändert sich ja durch den vierbeiner erheblich - und z.b. bis 10 uhr im bett liegen-könnte ein problem werden, es sei denn, der hund gewöhnt sich an euren rythmus und will nicht schon um 7 gassi gehen. Weiß man natürlich nicht vorher.

Deine freundin scheint einfach mit dir und eurem leben, so wie es ist, sehr zufrieden zu sein. Das ist schon mal sehr positiv und ich finde auch nicht, dass man dir oder ihr hier unterstellen sollte, dass irgendwas nicht stimmt. Und ich finde es auch von deiner freundin nicht unfair, denn ihre argumente sind ja absolut berechtigt.

Wie das problem lösen? Wenn Du dich nicht damit "zufrieden" geben kannst, z.b. hunde gassi zu führen (von bekannten, tierheimen etc.), sondern wirklich so sehr diesen wunsch hast, deinen eigenen hund zu haben (kann ich durchaus auch nachvollziehen), dann solltest du vielleicht wirklich mal ein "probewochenende" mit hund und freundin ausprobieren. Vielleicht kommt sie ja auf den geschmack???

Ich drück dir die daumen!!!

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28. Juni 2008 um 14:13

Hi Maryam
Vielleicht geht deine Freundin tatsächlich davon aus, das es nur ein kleiner flüchtiger Wunsch ist? Ich würde ihr das schon nahe legen, welche Bedeutung das für dich hat einen Hund zu haben. Und gegebenfalls einen Hund zur probe aufnehmen? Vielleicht bringst du sie damit auf dem Geschmack

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28. Juni 2008 um 17:42

Wie wäre es,
wenn du dir eine "Gassihund" beim Tierheim holst. Da werden immer Leute gesucht, die die Tiere mal bewegen und vielleicht ein bisschen Hundeschule machen.
Wenn das gutgeht und deine Freundin vielleicht auch mal mit war und es doch ganz nett fand mit einem Hund zusammenzusein, dann könnte man sich als Pflegestelle für Hunde aus dem Tierschutz anbieten. Dann hat man immer wieder hundefreie Phasen zum Kuscheln und Verreisen.


LG

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28. Juni 2008 um 19:56

Schade!
Wieder mal ein thread - und die erstellerin ist spurlos verschwunden.

Kann ich immer nicht so ganz verstehen... naja.

Schönen abend noch! Wuff!

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