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Lebenspartnerin in "Beziehungspause" fremdgeschwängert

23. Januar 2017 um 9:58

Liebe LeserInnen,

vorab habe ich ein Bitte, da diese Schilderung meine wahre aktuelle Realität ist, und ich (zwar ein Mann von 50 Jahren, aber dennoch) ein fühlender und mitfühlener, sensibler Mensch bin: Meine Bitte um Respekt und auf "shame + blame" Antworten zu verzichten.

Nun denn: Nach der Trennung von meiner Gattin vor 4 Jahren (wir haben einen Sohn, heute 13, und gemeinsames Haus in der Mitte Deutschlands) habe ich in Süddeutschland wieder eine Frau kennengelernt und wir lieben uns sehr.
Wir wohnten dort zusammen und Sie brachte vor 1,5 Jahren ihren Sohn mit in meine - unsere gemeinsame Wohnung dort.
Da ich meinen eigenen Sohn sehr liebe, vermisse und ihm (und mir) die Trennungfolgen mgl. gering halten möchte habe ich jedes Wochenende mit ihm verbracht und bin (in unser weiterhin gemeinsames Haus) in Deutschlands Mitte gefahren. Nach einer anfänglich schwierigen Phase mit meiner Ex (wir sind noch verheiratet) hat sich dies nun auf eine nahezu konfliktfreie "Wohngemeinschaftssituation" mit gemeinsamer Elternschaft und Hausbesitz, auf freundschaflich unterstützender Basis entwickelt.
Meine Freundin in München hat mir (und meinem Jungen) dies großherzig ermöglicht und diese Konstellation akzeptiert, jedoch an den Wocheneden selbst viel mehr darunter gelitten als ich mitbekam.
Meine Ex-Frau weiß von meiner neuen Beziehung, aber ohne dass ich Sie direkt, persönlich und namentlich selbst informiert/konfrontiert habe - aus Sorge, dass dann das sensible aber momentan stabile Zusammenleben so bestehen bleiben kann (ich habe Angst vor Rosenkrieg, Verletzung des Kindes, Verlust das Hauses usw.).
Dann bekam ich ein sehr verlockendes berufliches Angebot, wieder in der Mitte Deutschlands, das ich annahm. Meine Freundin in Süddeutschland kam dann mit dieser Situation emotional nicht mehr zurecht (dass ich wieder bei Familie wohne und Sie nicht explizit als neue Lebensgefährtin von mir benannt wird) und hat unsere Beziehung "pausiert". Damit hatte ich nun schwer zu kämpfen, verstehe aber ihre gefühlsmäßige Not und auch, dass ich handeln müsste.

Nun gerade gestand mir meine geliebte "Lebensgefährtin in Pause", dass Sie sich vor 7 Wochen von ihren "casual friend" hat nehmen lassen und ist jetzt versehentlich schwanger ist. Nach Mitte Vierzig, und da Beide kein Baby wollen, wird Sie abtreiben.
Aber ich weiß nun nicht wohin mit meinen Gefühlen. Schwankend zwischen Entäuschung, Ablehnung und Wut sowie Mitgefühl für ihre Sch...situation, ihr Handeln aus "Anlehnungbedürfnis und purer sexueller Lust" und Liebe zu ihr habe ich nun eine Dauerkarte im "Kopf- und Gefühlkarusell" gelöst.

Für Hilfe (ich weiß, das hört sich an wie bei "crazy teens") beim ordnen der verfahrenen Situation bin ich sehr dankbar.

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23. Januar 2017 um 10:17

Ja du bist wieder zu deiner Familie zurück. Erzähl nicht, dass sei nur aus praktischen Erwägungen gewesen. Wärst du solidarisch zu deiner Geliebten gewesen hätte sich da eine andere Lösung gefunden. 
Du hast dich ihr gegenüber arschig verhalten, daraufhin wurde die Beziehung beendet. Mit gutem Grund.
Sie hat sich in der Zeit fremdamüsiert- verständlich. Ist schwanger geworden- kann passieren. Ist aber nicht mehr deine Angelegenheit.  
Sich nicht klar für jemanden positionieren ist auch eine Position.
Hör doch einfach mal auf alle möglichen Menschen mit deinem Lebenschaos unglücklich zu machen und komm zu dir, finde mal zu allererst raus was du wirklich willst.

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23. Januar 2017 um 10:20
In Antwort auf sonnenbonner

Liebe LeserInnen,

vorab habe ich ein Bitte, da diese Schilderung meine wahre aktuelle Realität ist, und ich (zwar ein Mann von 50 Jahren, aber dennoch) ein fühlender und mitfühlener, sensibler Mensch bin: Meine Bitte um Respekt und auf "shame + blame" Antworten zu verzichten.

Nun denn: Nach der Trennung von meiner Gattin vor 4 Jahren (wir haben einen Sohn, heute 13, und gemeinsames Haus in der Mitte Deutschlands) habe ich in Süddeutschland wieder eine Frau kennengelernt und wir lieben uns sehr.
Wir wohnten dort zusammen und Sie brachte vor 1,5 Jahren ihren Sohn mit in meine - unsere gemeinsame Wohnung dort.
Da ich meinen eigenen Sohn sehr liebe, vermisse und ihm (und mir) die Trennungfolgen mgl. gering halten möchte habe ich jedes Wochenende mit ihm verbracht und bin (in unser weiterhin gemeinsames Haus) in Deutschlands Mitte gefahren. Nach einer anfänglich schwierigen Phase mit meiner Ex (wir sind noch verheiratet) hat sich dies nun auf eine nahezu konfliktfreie "Wohngemeinschaftssituation" mit gemeinsamer Elternschaft und Hausbesitz, auf freundschaflich unterstützender Basis entwickelt. 
Meine Freundin in München hat mir (und meinem Jungen) dies großherzig ermöglicht und diese Konstellation akzeptiert, jedoch an den Wocheneden selbst viel mehr darunter gelitten als ich mitbekam.
Meine Ex-Frau weiß von meiner neuen Beziehung, aber ohne dass ich Sie direkt, persönlich und namentlich selbst informiert/konfrontiert habe - aus Sorge, dass dann das sensible aber momentan stabile Zusammenleben so bestehen bleiben kann (ich habe Angst vor Rosenkrieg, Verletzung des Kindes, Verlust das Hauses usw.).
Dann bekam ich ein sehr verlockendes berufliches Angebot, wieder in der Mitte Deutschlands, das ich annahm. Meine Freundin in Süddeutschland kam dann mit dieser Situation emotional nicht mehr zurecht (dass ich wieder bei Familie wohne und Sie nicht explizit als neue Lebensgefährtin von mir benannt wird) und hat unsere Beziehung "pausiert". Damit hatte ich nun schwer zu kämpfen, verstehe aber ihre gefühlsmäßige Not und auch, dass ich handeln müsste.

Nun gerade gestand mir meine geliebte "Lebensgefährtin in Pause", dass Sie sich vor 7 Wochen von ihren "casual friend" hat nehmen lassen und ist jetzt versehentlich schwanger ist. Nach Mitte Vierzig, und da Beide kein Baby wollen, wird Sie abtreiben.
Aber ich weiß nun nicht wohin mit meinen Gefühlen. Schwankend zwischen Entäuschung, Ablehnung und Wut sowie Mitgefühl für ihre Sch...situation, ihr Handeln aus "Anlehnungbedürfnis und purer sexueller Lust" und Liebe zu ihr habe ich nun eine Dauerkarte im "Kopf- und Gefühlkarusell" gelöst.

Für Hilfe (ich weiß, das hört sich an wie bei "crazy teens" beim ordnen der verfahrenen Situation bin ich sehr dankbar.
 

du bist wieder ins eheliche nest zurückgezogen? eine eigene wohnung war offenbar keine option? natürlich, es ist soviel schöner, wenn da jemand ist, der kocht, der dir die schmutzige wäsche macht, gell?

​deine neue freundin tut mir leid. so etwas illoyales wie du macht einen auf dauer sehr, sehr traurig. ich hoffe, dein hanndeln ist ihr eine lehre.

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23. Januar 2017 um 10:51
In Antwort auf sonnenbonner

Liebe LeserInnen,

vorab habe ich ein Bitte, da diese Schilderung meine wahre aktuelle Realität ist, und ich (zwar ein Mann von 50 Jahren, aber dennoch) ein fühlender und mitfühlener, sensibler Mensch bin: Meine Bitte um Respekt und auf "shame + blame" Antworten zu verzichten.

Nun denn: Nach der Trennung von meiner Gattin vor 4 Jahren (wir haben einen Sohn, heute 13, und gemeinsames Haus in der Mitte Deutschlands) habe ich in Süddeutschland wieder eine Frau kennengelernt und wir lieben uns sehr.
Wir wohnten dort zusammen und Sie brachte vor 1,5 Jahren ihren Sohn mit in meine - unsere gemeinsame Wohnung dort.
Da ich meinen eigenen Sohn sehr liebe, vermisse und ihm (und mir) die Trennungfolgen mgl. gering halten möchte habe ich jedes Wochenende mit ihm verbracht und bin (in unser weiterhin gemeinsames Haus) in Deutschlands Mitte gefahren. Nach einer anfänglich schwierigen Phase mit meiner Ex (wir sind noch verheiratet) hat sich dies nun auf eine nahezu konfliktfreie "Wohngemeinschaftssituation" mit gemeinsamer Elternschaft und Hausbesitz, auf freundschaflich unterstützender Basis entwickelt. 
Meine Freundin in München hat mir (und meinem Jungen) dies großherzig ermöglicht und diese Konstellation akzeptiert, jedoch an den Wocheneden selbst viel mehr darunter gelitten als ich mitbekam.
Meine Ex-Frau weiß von meiner neuen Beziehung, aber ohne dass ich Sie direkt, persönlich und namentlich selbst informiert/konfrontiert habe - aus Sorge, dass dann das sensible aber momentan stabile Zusammenleben so bestehen bleiben kann (ich habe Angst vor Rosenkrieg, Verletzung des Kindes, Verlust das Hauses usw.).
Dann bekam ich ein sehr verlockendes berufliches Angebot, wieder in der Mitte Deutschlands, das ich annahm. Meine Freundin in Süddeutschland kam dann mit dieser Situation emotional nicht mehr zurecht (dass ich wieder bei Familie wohne und Sie nicht explizit als neue Lebensgefährtin von mir benannt wird) und hat unsere Beziehung "pausiert". Damit hatte ich nun schwer zu kämpfen, verstehe aber ihre gefühlsmäßige Not und auch, dass ich handeln müsste.

Nun gerade gestand mir meine geliebte "Lebensgefährtin in Pause", dass Sie sich vor 7 Wochen von ihren "casual friend" hat nehmen lassen und ist jetzt versehentlich schwanger ist. Nach Mitte Vierzig, und da Beide kein Baby wollen, wird Sie abtreiben.
Aber ich weiß nun nicht wohin mit meinen Gefühlen. Schwankend zwischen Entäuschung, Ablehnung und Wut sowie Mitgefühl für ihre Sch...situation, ihr Handeln aus "Anlehnungbedürfnis und purer sexueller Lust" und Liebe zu ihr habe ich nun eine Dauerkarte im "Kopf- und Gefühlkarusell" gelöst.

Für Hilfe (ich weiß, das hört sich an wie bei "crazy teens" beim ordnen der verfahrenen Situation bin ich sehr dankbar.
 

Wie lief denn der Entscheidungsprozess, den neuen Job anzunehmen, überhaupt ab? 
Was sagte denn Deine Freundin dazu? 

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23. Januar 2017 um 11:51

Wo deine Prioritäten liegen, hast du deiner Freundin wunderbar gezeigt mit deiner Entscheidung eine Arbeit anzunehmen, die es euch unmöglich macht gemeinsam zu leben. Mit dem Fakt, dass du sie nicht mal als Lebenspartnerin erwähnst und auch nicht zu letzt mit dem Umstand, dass du aus "praktischen" Gründen, immer wieder bei deiner Ex untergekommen bist, wenn du deinen Sohn besucht hast.
Was glaubst du wie sich eine Frau in so einer Konstellation vorkommen soll?
Ich an der Stelle deiner Freundin, hätte das nicht so lange mitgemacht.

Gut, jetzt hat sie Mist gemacht. Ist nicht in Ordung, aber ich glaube nicht, dass du dich nun hinstellen kannst und sagen kannst dass du mit der Situation, die du selbst mitgeschaffen hast, nicht klar kommst.

Überleg dir was du willst. Überleg dir ob du wirklich mit der Frau zusammen sein willst und wenn nicht dann lass sie jemand anderes finden, ders ie wirklich will und ihr auch das Gefühl gibt, dass es so ist!

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23. Januar 2017 um 12:58
In Antwort auf sonnenbonner

Liebe LeserInnen,

vorab habe ich ein Bitte, da diese Schilderung meine wahre aktuelle Realität ist, und ich (zwar ein Mann von 50 Jahren, aber dennoch) ein fühlender und mitfühlener, sensibler Mensch bin: Meine Bitte um Respekt und auf "shame + blame" Antworten zu verzichten.

Nun denn: Nach der Trennung von meiner Gattin vor 4 Jahren (wir haben einen Sohn, heute 13, und gemeinsames Haus in der Mitte Deutschlands) habe ich in Süddeutschland wieder eine Frau kennengelernt und wir lieben uns sehr.
Wir wohnten dort zusammen und Sie brachte vor 1,5 Jahren ihren Sohn mit in meine - unsere gemeinsame Wohnung dort.
Da ich meinen eigenen Sohn sehr liebe, vermisse und ihm (und mir) die Trennungfolgen mgl. gering halten möchte habe ich jedes Wochenende mit ihm verbracht und bin (in unser weiterhin gemeinsames Haus) in Deutschlands Mitte gefahren. Nach einer anfänglich schwierigen Phase mit meiner Ex (wir sind noch verheiratet) hat sich dies nun auf eine nahezu konfliktfreie "Wohngemeinschaftssituation" mit gemeinsamer Elternschaft und Hausbesitz, auf freundschaflich unterstützender Basis entwickelt. 
Meine Freundin in München hat mir (und meinem Jungen) dies großherzig ermöglicht und diese Konstellation akzeptiert, jedoch an den Wocheneden selbst viel mehr darunter gelitten als ich mitbekam.
Meine Ex-Frau weiß von meiner neuen Beziehung, aber ohne dass ich Sie direkt, persönlich und namentlich selbst informiert/konfrontiert habe - aus Sorge, dass dann das sensible aber momentan stabile Zusammenleben so bestehen bleiben kann (ich habe Angst vor Rosenkrieg, Verletzung des Kindes, Verlust das Hauses usw.).
Dann bekam ich ein sehr verlockendes berufliches Angebot, wieder in der Mitte Deutschlands, das ich annahm. Meine Freundin in Süddeutschland kam dann mit dieser Situation emotional nicht mehr zurecht (dass ich wieder bei Familie wohne und Sie nicht explizit als neue Lebensgefährtin von mir benannt wird) und hat unsere Beziehung "pausiert". Damit hatte ich nun schwer zu kämpfen, verstehe aber ihre gefühlsmäßige Not und auch, dass ich handeln müsste.

Nun gerade gestand mir meine geliebte "Lebensgefährtin in Pause", dass Sie sich vor 7 Wochen von ihren "casual friend" hat nehmen lassen und ist jetzt versehentlich schwanger ist. Nach Mitte Vierzig, und da Beide kein Baby wollen, wird Sie abtreiben.
Aber ich weiß nun nicht wohin mit meinen Gefühlen. Schwankend zwischen Entäuschung, Ablehnung und Wut sowie Mitgefühl für ihre Sch...situation, ihr Handeln aus "Anlehnungbedürfnis und purer sexueller Lust" und Liebe zu ihr habe ich nun eine Dauerkarte im "Kopf- und Gefühlkarusell" gelöst.

Für Hilfe (ich weiß, das hört sich an wie bei "crazy teens" beim ordnen der verfahrenen Situation bin ich sehr dankbar.
 

Hallo

Ich bin selber Frau, in den guten  40ern und behaupte mal, auch auf einen grossen Ruchsack an Erfahrungen zugreifen zu können.

In meinen Augen habt ihr wohl beide nicht ehrlich darüber gesprochen, was ihr wollt: als Einzelperson, wie auch als Paar. Sie hat anscheinend still gelitten und wohl vieles in sich reingefressen. 

Dein Status zur Ex, deine Wohn- & Arbeitssituation machen es da für die neue Frau an deiner Seite nicht einfach.
Ehrlich gesagt, hätte ich da auch meine Mühe, wenn du ein Leben A & Leben B führst. Vielleicht interpretierst du auch zu viel in deine Ex und ihr mögliches Verhalten deiner Neuen gegenüber? Vielleicht wäre deine Ex froh darum zu wissen, dass da jemand ist an deiner Seite? Vielleicht würde sie dann auch eine Chance einem neuen Mann geben?
Irgendwann ist das gemeinsame Kind erwachsen, aus dem Haus und dann steht sie ja auch ohne dich da? Findest du das fair?

In meinen Augen hast du dir eine Wohlfühlzone eingerichtet. Auf Kosten anderer. Schon mal überlegt?

Was die Schwangerschaft deiner 'Beziehung in Pause' anbelangt:
Ich glaube nicht, dass sie nach nur 1 x ungeschütztem Verkehr gleich Schwanger geworden ist. Das Kind abzutreiben finde ich in dieser Situation verständlich. wichtiger scheint mir, dass du dir bewusst wirst, dass ihr 'eine Beziehungspause' vereinbart habt. Das bedeutet nicht, dass sie auf dich wartet, oder?

Bitte sitzt zusammen und klärt eure Situation ganz nüchtern & ehrlich.
WAS versteht ihr unter Beziehung, WIE definiert ihr Treue & Loyalität, und nicht zuletzt bitte das Thema ungeschützten Geschlechtsverkehr angehen.

Hilft dir meine Meinung weiter?

viel Gück wünsch ich dir/euch

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24. Januar 2017 um 9:04

Ob sich der TE nach der verbalen Dresche hier noch mal meldet?

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24. Januar 2017 um 9:39
In Antwort auf sonnenbonner

Liebe LeserInnen,

vorab habe ich ein Bitte, da diese Schilderung meine wahre aktuelle Realität ist, und ich (zwar ein Mann von 50 Jahren, aber dennoch) ein fühlender und mitfühlener, sensibler Mensch bin: Meine Bitte um Respekt und auf "shame + blame" Antworten zu verzichten.

Nun denn: Nach der Trennung von meiner Gattin vor 4 Jahren (wir haben einen Sohn, heute 13, und gemeinsames Haus in der Mitte Deutschlands) habe ich in Süddeutschland wieder eine Frau kennengelernt und wir lieben uns sehr.
Wir wohnten dort zusammen und Sie brachte vor 1,5 Jahren ihren Sohn mit in meine - unsere gemeinsame Wohnung dort.
Da ich meinen eigenen Sohn sehr liebe, vermisse und ihm (und mir) die Trennungfolgen mgl. gering halten möchte habe ich jedes Wochenende mit ihm verbracht und bin (in unser weiterhin gemeinsames Haus) in Deutschlands Mitte gefahren. Nach einer anfänglich schwierigen Phase mit meiner Ex (wir sind noch verheiratet) hat sich dies nun auf eine nahezu konfliktfreie "Wohngemeinschaftssituation" mit gemeinsamer Elternschaft und Hausbesitz, auf freundschaflich unterstützender Basis entwickelt. 
Meine Freundin in München hat mir (und meinem Jungen) dies großherzig ermöglicht und diese Konstellation akzeptiert, jedoch an den Wocheneden selbst viel mehr darunter gelitten als ich mitbekam.
Meine Ex-Frau weiß von meiner neuen Beziehung, aber ohne dass ich Sie direkt, persönlich und namentlich selbst informiert/konfrontiert habe - aus Sorge, dass dann das sensible aber momentan stabile Zusammenleben so bestehen bleiben kann (ich habe Angst vor Rosenkrieg, Verletzung des Kindes, Verlust das Hauses usw.).
Dann bekam ich ein sehr verlockendes berufliches Angebot, wieder in der Mitte Deutschlands, das ich annahm. Meine Freundin in Süddeutschland kam dann mit dieser Situation emotional nicht mehr zurecht (dass ich wieder bei Familie wohne und Sie nicht explizit als neue Lebensgefährtin von mir benannt wird) und hat unsere Beziehung "pausiert". Damit hatte ich nun schwer zu kämpfen, verstehe aber ihre gefühlsmäßige Not und auch, dass ich handeln müsste.

Nun gerade gestand mir meine geliebte "Lebensgefährtin in Pause", dass Sie sich vor 7 Wochen von ihren "casual friend" hat nehmen lassen und ist jetzt versehentlich schwanger ist. Nach Mitte Vierzig, und da Beide kein Baby wollen, wird Sie abtreiben.
Aber ich weiß nun nicht wohin mit meinen Gefühlen. Schwankend zwischen Entäuschung, Ablehnung und Wut sowie Mitgefühl für ihre Sch...situation, ihr Handeln aus "Anlehnungbedürfnis und purer sexueller Lust" und Liebe zu ihr habe ich nun eine Dauerkarte im "Kopf- und Gefühlkarusell" gelöst.

Für Hilfe (ich weiß, das hört sich an wie bei "crazy teens" beim ordnen der verfahrenen Situation bin ich sehr dankbar.
 

Ich denke du hast klar deine Prioritaeten vorgelebt: "Job ueber Partner". Die Konsequenzen waren absehbar.

Warum hast du das gemacht ? Entspricht das deinem Wertesystem ? Fuehlst du dich gut dabei ? Definierst du dein Selbstbild ueber deine Arbeit ?

Das sollen keine Vorwuerfe sein, es ist jedem selbst ueberlassen seine Prioritaeten zu setzen.

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24. Januar 2017 um 13:18
In Antwort auf shiningdarkness

Hallo

Ich bin selber Frau, in den guten  40ern und behaupte mal, auch auf einen grossen Ruchsack an Erfahrungen zugreifen zu können.

In meinen Augen habt ihr wohl beide nicht ehrlich darüber gesprochen, was ihr wollt: als Einzelperson, wie auch als Paar. Sie hat anscheinend still gelitten und wohl vieles in sich reingefressen. 

Dein Status zur Ex, deine Wohn- & Arbeitssituation machen es da für die neue Frau an deiner Seite nicht einfach.
Ehrlich gesagt, hätte ich da auch meine Mühe, wenn du ein Leben A & Leben B führst. Vielleicht interpretierst du auch zu viel in deine Ex und ihr mögliches Verhalten deiner Neuen gegenüber? Vielleicht wäre deine Ex froh darum zu wissen, dass da jemand ist an deiner Seite? Vielleicht würde sie dann auch eine Chance einem neuen Mann geben?
Irgendwann ist das gemeinsame Kind erwachsen, aus dem Haus und dann steht sie ja auch ohne dich da? Findest du das fair?

In meinen Augen hast du dir eine Wohlfühlzone eingerichtet. Auf Kosten anderer. Schon mal überlegt?

Was die Schwangerschaft deiner 'Beziehung in Pause' anbelangt:
Ich glaube nicht, dass sie nach nur 1 x ungeschütztem Verkehr gleich Schwanger geworden ist. Das Kind abzutreiben finde ich in dieser Situation verständlich. wichtiger scheint mir, dass du dir bewusst wirst, dass ihr 'eine Beziehungspause' vereinbart habt. Das bedeutet nicht, dass sie auf dich wartet, oder?

Bitte sitzt zusammen und klärt eure Situation ganz nüchtern & ehrlich.
WAS versteht ihr unter Beziehung, WIE definiert ihr Treue & Loyalität, und nicht zuletzt bitte das Thema ungeschützten Geschlechtsverkehr angehen.

Hilft dir meine Meinung weiter?

viel Gück wünsch ich dir/euch

Herzlichen Dank für deine hilfreiche und mitfühlende Antwort. Mir ist klar, daß ich uns in diese Sch...situation reingeritten habe und nun wieder rausrudern muß. Wir hatten zuvor besprochen und aufgeschrieben was es für jeden brauht um den Jobwechsel + mahr räumliche Trennung zu schaffe. Ihren ersten Punkt "Verbindlichkeit zu ihr" habe ich bis heute nicht gepackt und die Situation damit vermasselt. Und ihr soviel Schmerz zugefügt. Sie ist ein großherziger Herzensmensch und hat wirklich viel "still gelitten bzw. das mit sich ausgemacht -  und gelegentliche Äußerungen habe ich nicht deutlich und ernst genug gehört und genommen".
Daß ihre jetzige ungewollteSchwangerschaft für Sie das Hauptproblem ist - Sie die Hauptleidtragende ist - ist mir auch klar. Ich habe ja "nur" die emotionalen Schmerz auszuhalten, es fühlt sich schon heftig an, wenn Die Frau die man liebt fremdgeschwängert ist - auch wenn durch einen Unfall.
Ich hatte das schon mal vor fast 30 Jahren erlebt - war 4 Wochen mit meinen männlichen Freunden in Urlaub und meine damalige Freundin (wir waren erst kurz zusammen und noch frisch verliebt) eröffnete mir nach meiner Rückkehr Sie war nach paar Glas Wein mit nem andern im Bett - und schwanger. Habe damals sofort Schluß gemacht - bei mir ging emotional nichts mehr. Und jetzt ein halbes Leben später erlebe ich jetzt Ähnliches.
Sie sagt übrigens Sie hätten nur einmal und zwar MIT Kondom - es wäre ihm versehentlich wohl beim rausziehen passiert. Als wir noch zusammen waren sagte Sie mir es wäre ungefährlich und Sie mit 46 nicht mehr fruchtbar. Und tatsächlich hatten wir mehrere Montate lang zuvor schon ungeschützt bei ihrem Eisprung gepoppt. Ja, die Wahrscheinlichkeit für diese Konstellation ist ca. 1 : 1 Million, aber eigentlich glaube ich ihr. Oder bin ich blauäugig?

Ja, an Wohlfühlzone ist was dran - jedenfalls die letzten Jahre als alles (für mich) gut lief. Jatzt ist es eher Konfliktvermeidung und Verlustangst bei mir. Von wohlfühlen ist keine Rede mehr- ich fühle mich schon seit Monaten schrecklich.
Nein, fair ist das definitiv nicht - keinem gegenüber. Und das geht auf mein Konto, 100%. Vielleicht hast Du recht mit meiner Ex-Frau und Noch-Gattin. Ob, wann und wen Sie als Partner will oder nicht ist natürlich ihre Sache.

1000 Dank nochmal, auch Dir Alles Gute!

 

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24. Januar 2017 um 14:54
In Antwort auf sonnenbonner

Liebe LeserInnen,

vorab habe ich ein Bitte, da diese Schilderung meine wahre aktuelle Realität ist, und ich (zwar ein Mann von 50 Jahren, aber dennoch) ein fühlender und mitfühlener, sensibler Mensch bin: Meine Bitte um Respekt und auf "shame + blame" Antworten zu verzichten.

Nun denn: Nach der Trennung von meiner Gattin vor 4 Jahren (wir haben einen Sohn, heute 13, und gemeinsames Haus in der Mitte Deutschlands) habe ich in Süddeutschland wieder eine Frau kennengelernt und wir lieben uns sehr.
Wir wohnten dort zusammen und Sie brachte vor 1,5 Jahren ihren Sohn mit in meine - unsere gemeinsame Wohnung dort.
Da ich meinen eigenen Sohn sehr liebe, vermisse und ihm (und mir) die Trennungfolgen mgl. gering halten möchte habe ich jedes Wochenende mit ihm verbracht und bin (in unser weiterhin gemeinsames Haus) in Deutschlands Mitte gefahren. Nach einer anfänglich schwierigen Phase mit meiner Ex (wir sind noch verheiratet) hat sich dies nun auf eine nahezu konfliktfreie "Wohngemeinschaftssituation" mit gemeinsamer Elternschaft und Hausbesitz, auf freundschaflich unterstützender Basis entwickelt. 
Meine Freundin in München hat mir (und meinem Jungen) dies großherzig ermöglicht und diese Konstellation akzeptiert, jedoch an den Wocheneden selbst viel mehr darunter gelitten als ich mitbekam.
Meine Ex-Frau weiß von meiner neuen Beziehung, aber ohne dass ich Sie direkt, persönlich und namentlich selbst informiert/konfrontiert habe - aus Sorge, dass dann das sensible aber momentan stabile Zusammenleben so bestehen bleiben kann (ich habe Angst vor Rosenkrieg, Verletzung des Kindes, Verlust das Hauses usw.).
Dann bekam ich ein sehr verlockendes berufliches Angebot, wieder in der Mitte Deutschlands, das ich annahm. Meine Freundin in Süddeutschland kam dann mit dieser Situation emotional nicht mehr zurecht (dass ich wieder bei Familie wohne und Sie nicht explizit als neue Lebensgefährtin von mir benannt wird) und hat unsere Beziehung "pausiert". Damit hatte ich nun schwer zu kämpfen, verstehe aber ihre gefühlsmäßige Not und auch, dass ich handeln müsste.

Nun gerade gestand mir meine geliebte "Lebensgefährtin in Pause", dass Sie sich vor 7 Wochen von ihren "casual friend" hat nehmen lassen und ist jetzt versehentlich schwanger ist. Nach Mitte Vierzig, und da Beide kein Baby wollen, wird Sie abtreiben.
Aber ich weiß nun nicht wohin mit meinen Gefühlen. Schwankend zwischen Entäuschung, Ablehnung und Wut sowie Mitgefühl für ihre Sch...situation, ihr Handeln aus "Anlehnungbedürfnis und purer sexueller Lust" und Liebe zu ihr habe ich nun eine Dauerkarte im "Kopf- und Gefühlkarusell" gelöst.

Für Hilfe (ich weiß, das hört sich an wie bei "crazy teens" beim ordnen der verfahrenen Situation bin ich sehr dankbar.
 

Der Zug ist lange abgefahren. Die "Pause" war ein Nimmerwiedersehen, es hat anscheinend keiner ausgesprochen. War ja bestimmt auch aufregend, der Sex mit einer anderen Frau. Das kann ich völlig nachvollziehen .

Ob dein Handeln nun "geht", oder "gar nicht geht" finde ich als Bewertung deplatziert, denn das müssen die beteiligten Personen entscheiden, nicht das Forum: Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, und gesetzlich verboten ist es nicht.

Und ob sie nun mit einem anderen versehentlich oder absichtlich schwanger wurde, ist weder deine Schuld, noch hat es irgendwas mit dir zu tun, und wie sie damit umgeht ist vor allem ihr Problem. Das liegt alles hinter der Zeit, in der du eine Rolle gespielt hast.

Lass sie, und dich selbst gleich mit, in Ruhe.

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24. Januar 2017 um 15:45
In Antwort auf sonnenbonner

Herzlichen Dank für deine hilfreiche und mitfühlende Antwort. Mir ist klar, daß ich uns in diese Sch...situation reingeritten habe und nun wieder rausrudern muß. Wir hatten zuvor besprochen und aufgeschrieben was es für jeden brauht um den Jobwechsel + mahr räumliche Trennung zu schaffe. Ihren ersten Punkt "Verbindlichkeit zu ihr" habe ich bis heute nicht gepackt und die Situation damit vermasselt. Und ihr soviel Schmerz zugefügt. Sie ist ein großherziger Herzensmensch und hat wirklich viel "still gelitten bzw. das mit sich ausgemacht -  und gelegentliche Äußerungen habe ich nicht deutlich und ernst genug gehört und genommen".
Daß ihre jetzige ungewollteSchwangerschaft für Sie das Hauptproblem ist - Sie die Hauptleidtragende ist - ist mir auch klar. Ich habe ja "nur" die emotionalen Schmerz auszuhalten, es fühlt sich schon heftig an, wenn Die Frau die man liebt fremdgeschwängert ist - auch wenn durch einen Unfall.
Ich hatte das schon mal vor fast 30 Jahren erlebt - war 4 Wochen mit meinen männlichen Freunden in Urlaub und meine damalige Freundin (wir waren erst kurz zusammen und noch frisch verliebt) eröffnete mir nach meiner Rückkehr Sie war nach paar Glas Wein mit nem andern im Bett - und schwanger. Habe damals sofort Schluß gemacht - bei mir ging emotional nichts mehr. Und jetzt ein halbes Leben später erlebe ich jetzt Ähnliches.
Sie sagt übrigens Sie hätten nur einmal und zwar MIT Kondom - es wäre ihm versehentlich wohl beim rausziehen passiert. Als wir noch zusammen waren sagte Sie mir es wäre ungefährlich und Sie mit 46 nicht mehr fruchtbar. Und tatsächlich hatten wir mehrere Montate lang zuvor schon ungeschützt bei ihrem Eisprung gepoppt. Ja, die Wahrscheinlichkeit für diese Konstellation ist ca. 1 : 1 Million, aber eigentlich glaube ich ihr. Oder bin ich blauäugig?

Ja, an Wohlfühlzone ist was dran - jedenfalls die letzten Jahre als alles (für mich) gut lief. Jatzt ist es eher Konfliktvermeidung und Verlustangst bei mir. Von wohlfühlen ist keine Rede mehr- ich fühle mich schon seit Monaten schrecklich.
Nein, fair ist das definitiv nicht - keinem gegenüber. Und das geht auf mein Konto, 100%. Vielleicht hast Du recht mit meiner Ex-Frau und Noch-Gattin. Ob, wann und wen Sie als Partner will oder nicht ist natürlich ihre Sache.

1000 Dank nochmal, auch Dir Alles Gute!

 

Bist du dir eigentlich sicher, dass das Kind nicht von dir sein kann?

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