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Leben mit einem WORKERHOLIC

11. Februar 2010 um 17:47 Letzte Antwort: 26. März 2010 um 23:15

Hallo Ihr Lieben!

Kennt das jemand? Einen Workerholic an seiner Seiter zu haben?
Wenn er in der Stadt ist, dann aber frühstens um 20 Uhr aus dem Büro?
Oder reist von A nach B, ein Abend daheim und wieder weg?

Oder ihr reist, wenn die Arbeit es zulässt, auch mal mit?

Also, eigentlich würd nur gern mal wissen, ob sich bei euch eine Art Alltag (positiv) entwickelt hat? Oder doch eher wie eine Fernbeziehung?

Wie gestaltet ihr diese Beziehung für euch? Genießt ihr die Zeit allein?

Würd mich freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen erzählt .

LG!

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23. Februar 2010 um 17:00

WORKERHOLIC
Mit einem Workerholic war ich bis vor kurzem zusammen.

Er reist genau wie du es schilderst von A nach B, mal auf einen Sprung bzw. im Vorbeiflug schneit er herein ......

Im Alltag habe ich keinerlei positive Erfahrungen gemacht.
Man wird eher ignoriert, und man fühlt sich schuldig, macht sich ständig Gedanken und sucht die Schuld bei sich selbst.

Solang ein Workerholicer nicht selbst erkennt was mit ihm los ist und es nicht eine Therapie besucht , hat es keine Zukunft.

ER liebt seine Arbeit mehr als alles Andere!

LG

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26. März 2010 um 23:15

Ich auch
Ich lebe auch mit einem Workoholic zusammen. Vorher hatten wir sogar eine Fernbeziehung und ich bin extra wegen ihm ins Ausland gezogen.

Wir sehen uns jetzt natürlich öfter, aber wenn er in der Firma vor Ort ist, kommt er nie vor 20Uhr und die restlichen 2-3 Tage ist er unterwegs und hat von dort aus kaum Zeit zu telefonieren.

Wir leben beide seit 1,5 Jahren in dieser Stadt. Er hat hier schon vor 3 Jahren für 4 Jahre gelebt, aber wir haben kaum Freund und gehen nur ganz selten mit seinen Kollegen weg. Das ist dann aber auch kein wirkliches Privatleben.

Ich habe gelesen, dass Workoholics psychisch krank sind und irgendwelche Probleme damit ausblenden wollen und sich so stressen, um nicht über sich selber nachzudenken.

1 Mal ist er völlig heulend zusammengebrochen und hat zugegeben, dass er übertreibt und bald (er ist 42 und 10 Jahre älter als ich) einen Herzinfarkt bekommt. Das war aber nur 1 Mal in 4 Jahren und wenn ich ihn darauf ansprechen, nimmt er es gar nicht ernst und macht so weiter wie bisher.

Ich möchte zwar nicht wieder eine Beziehung beenden, aber ich bin mir sicher, dass ICH so nicht glücklich werde. Ich bin immer in der wartenden Position, ihm nachgezogen, etc. Und er hat z.B. immernoch nicht seinen Wohnsitz hier angemeldet, sondern noch bei seinen Eltern! Deshalb muss er dann auch z.B. am Wochenende mal wieder zu seinen Eltern (350 km weit weg) um zu wählen!!!

Er ist zwar super lieb und zärtlich, wenn wir uns am Wochenende sehen, aber ich glaube, da liegen viel tiefer liegende Probleme dahinter, die ich nicht lösen kann.

Ich würde jedem raten, solange es geht, sich nicht an eine solche Beziehung zu gewöhnen!

Wünsche dir viel Glück bei deiner Entscheidung!

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