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Launisch und aggressiv

4. November 2004 um 13:37

Hallo zusammen!

Ich denke mir mal mein Problem, oder besser gesagt das Problem meiner Freundin dürfte nicht allzu selten sein und daher bin ich hier sehr zuversichtlich.

Ich bin seit vier Monaten mir meiner Freundin zusammen, wir führen eine Wochenendbeziehung (500 km Entfernung). Die Entfernung ist nicht mal das große Problem - sie war vorher seit 3 1/2 Jahren Single und hatte in dieser Zeit nie konstant einen Mann um sich herum und ist demnach schon fast zu eigenständig, somit ist die Situation o.k. um sich wieder daran zu gewöhnen (ist auch ihre Aussage und nicht nur meine Vermutung).

In der von Glückshormonen gesteuerten Anfangsphase war auch alles in Ordnung, allerdings traten dann vermehrt Phasen auf, in denen Sie extrem launisch und vor allem recht aggressiv und aufbrausend ist und Sie sich an den kleinsten Dingen hochziehen kann. Mittlerweile ist es schon Gang und Gebe.

Ich habe auch schon mit ihr geredet und herausgefunden, dass sie etwas unter Druck steht, den normalerweise gemeinsamen Alltag an einem Wochenende unterbringen zu müssen und Sie irgendwie das Gefühl hat immer ein Pflichtprogramm erfüllen zu müssen. Des weiteren stand Sie unter Leistungsdruck, da ich gesagt habe, dass, im Falle dessen, ich in ihre Region ziehen würde und sie Angst hatte den Anforderungen die ich an sie stellen würde nicht gerecht werden zu können. Ich würde nicht alleine wegen ihr wegziehen sondern habe allgemein nichts gegen eine regionale Veränderung und mit dem Job ist es ohne weiteres vereinbar. Wir haben das Thema erst mal auf Eis gelegt und ich konnte sie dahingehend etwas beruhigen und den Druck nehmen. Auch bezüglich des Pflichtprogramms habe ich versucht ihr klarzumachen, dass ich keine Terminplaner gesteuerte Erfüllung der allgemeinen Pflichten erwarte. Nach weiteren Gesprächen kam aber heraus, dass dieses auch nicht die eigentliche Ursache gewesen sein kann, da sie bereits viel früher so ruppig wurde.

Sie sagt selber, dass Sie es nicht will, dass es sie selber noch mehr aufregt wenn sie sich wegen Lappalien aufregt. Es sind auch nicht die Tage vor den Tagen, sondern es passiert stetig. Ebenso war es am letzen verlängerten Wochenende (Mittwoch bis Sonntag). Am Mittwoch und Donnerstag war alles super, nur dann wurde es wieder arg haarig und sie war wieder extrem leicht reizbar. An Zuneigung oder Nettigkeiten ist in den Phasen nicht zu denken (in die Richtung gemütlich auf der Couch mümmeln, Spazierengehen oder nur nett unterhalten).

Wäre es nur eine reine Bettbeziehung würde ich mir dem Chaos nicht aussetzen und die Sache beenden ist es aber nicht, demnach bin ich sehr an einer Lösung interessiert.

Ich hab schon wie bekloppt versucht zu recherchieren, bin auf Ursachen wie Folsäuremangel gestoßen. Ich erwarte hier kein psychologisches Gutachten, aber vielleicht hat jemand selber solche Erfahrungen gemacht, steckte selber in so einer Haut oder jemand kennt ein paar der häufigsten Ursachen. Sie hat selber schon vorgeschlagen einen Arzt zu besuchen um wenigstens körperliche Ursachen (wie Mangel und was es sonst noch gibt) ausschließen zu können.

Ich danke euch schon mal für das fleißige Lesen und eure Antworten : )

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4. November 2004 um 14:48

Nun ja...
wenn sie es für ein problem hält, dann sollte auch SIE versuchen es zu lösen.


sparkling

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4. November 2004 um 15:00

Kenn das von mir.
Ich bin auch so nach der ersten Phase, wenn ich für mich merke er ist es nicht- für immer- und zwar Gefühle da sind, aber ich merke auf ewig geht das nicht gut. Dann nerven mich die kleinsten Dinge an den Männer wie er bestimmte Wörter ausspricht, Zwiebeln schneidet etc.. ich weiß total daneben. Beenden will ichs aber meißt trotzdem nichts.Nich das Du jetzt gleich sie belagerst, mir kam das alles nur so bekannt vor und ich sage dann auch immer tausend Gründe. Denke nach wie Eure Beziehung verläuft, kommt von Ihr was, meldet sie sich oder steckst Du meist rein? Oder behandelt sie Dich öfter einfach wie nen guten Kumpel?...

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4. November 2004 um 15:26

Hallo espandrillo!
Nach den ersten Sätzen habe ich schon gedacht, mein Freund würde hier mit leicht geänderten Vorgaben schreiben!
Denke aber, das stimmt so nicht...

Es kann natürlich so sein, wie jemand anders hier schrieb, daß sie langsam merkt, daß sie Dich doch nicht liebt oder zumindest sehr unsicher ist.

Wenn Du aber den Eindruck hast, daß die Gefühle eigentlich noch stimmen und Ihr auch immer zwischendurch gute Phasen habt, wird es sicher andere Ursachen geben.

Ich führe auch eine Fernbeziehung (400 km), ich kannte meinen Freund schon 1,5 Jahre "online", per Telefon und durch ein Treffen, bevor wir ein Paar wurden und er war und ist mein absoluter Traummann.

Leider habe ich dadurch auch die Meßlatte für die Beziehung sehr hoch gehängt, möchte immer alles absolut perfekt haben, will die Fehler aus früheren Beziehungen nicht wiederholen, usw.

Dabei vergesse ich manchmal, daß er auch nur ein Mensch ist, mit seinen eigenen Sorgen und Problemen, Eigenheiten und Angewohnheiten!

Ich habe dabei sogar lange Zeit nicht bemerkt, wie er in eine Depression geschlittert ist und weiter unheimlich Druck aufgebaut.

Seitdem ist es in einigen Bereichen für mich noch schlimmer/anstrengender geworden, weil ich immer nicht weiß, wie viel ich ihm zumuten kann, so daß ich vieles herunterschlucke, das dann nach einer Weile auf anderem Wege, bei Nichtigkeiten, herausbricht.

Ich hab zwei Kinder, ich bin es gewöhnt, langfristig zu planen und zu organisieren, ich neige dazu, manches zu Tode zu diskutieren und habe ein großes Sicherheitsbedürfnis.

Mein Freund ist ein sehr spontaner Mensch, der vieles auf den letzten Drücker erledigt und sich inzwischen bemüht, sich meiner Planung und meinem Sicherheitsbedürfnis ein wenig anzupassen - für mich aber selten in ausreichender Form!

Ich kann in Heulkrämpfe ausbrechen und riesen Theater vom Zaun brechen, weil mir ein liebevoll ausgesuchtes Weihnachtsgeschenk nicht romantisch genug ist.
Ich kann uns zwei komplette Tage unserer kostbaren Zeit vermiesen, weil er nicht für mich gekocht hat oder keinen Stadtbummel mit mir machen mag, weil ich mich dann bei ihm nicht willkommen und "versteckt gehalten" fühle.
Das letzte Theater gab es neulich erst, weil seit 10 Monaten das Thema "zusammenziehen" nicht mehr auf dem Tisch war, obwohl für mich davon einige sehr wichtige Entscheidungen abhängen.

Eine Fernbeziehung ist eine anstrengende Sache!

Man möchte die wenige gemeinsame Zeit genießen, hat aber dann ständig das Gefühl, zu viele andere Dinge dafür liegen lassen zu müssen.

Alle Gefühle und Unternehmungen scheinen sich manchmal auf jedes zweite Wochenende zu konzentrieren.

Und diese Zeit will man sich dann nicht mit nervenaufreibenden Diskussionen vermiesen, schluckt Dinge runter, die einem eigentlich nicht passen - aber der Unmut sucht sich doch irgendwann seinen Weg!

Ihr müßt herausfinden, wo die eigentlichen Ursachen für die Ausbrüche Deiner Freundin sind.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß es da irgenwas gibt, was sie bisher nicht aussprechen will oder kann.

Es ist möglich, daß diese ganzen Probleme gar nichts mit Dir zu tun haben.
Vielleicht ist ihr bisher auch gar nicht selber klar, was sie überhaupt belastet?

Manchmal braucht es jemanden "von außen", einen guten Freund oder auch einen Therapeuten, der einem auf die Sprünge hilft.

An dieser Stelle liebe Grüße an Michi, der mir da neulich wieder weitergeholfen hat, meine Alpträume in Kombination mit einem unnötigen Ausbruch auf den Punkt zu bringen!

Auch an Dich liebe Grüße,

harter Kern

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4. November 2004 um 16:44
In Antwort auf harterkern

Hallo espandrillo!
Nach den ersten Sätzen habe ich schon gedacht, mein Freund würde hier mit leicht geänderten Vorgaben schreiben!
Denke aber, das stimmt so nicht...

Es kann natürlich so sein, wie jemand anders hier schrieb, daß sie langsam merkt, daß sie Dich doch nicht liebt oder zumindest sehr unsicher ist.

Wenn Du aber den Eindruck hast, daß die Gefühle eigentlich noch stimmen und Ihr auch immer zwischendurch gute Phasen habt, wird es sicher andere Ursachen geben.

Ich führe auch eine Fernbeziehung (400 km), ich kannte meinen Freund schon 1,5 Jahre "online", per Telefon und durch ein Treffen, bevor wir ein Paar wurden und er war und ist mein absoluter Traummann.

Leider habe ich dadurch auch die Meßlatte für die Beziehung sehr hoch gehängt, möchte immer alles absolut perfekt haben, will die Fehler aus früheren Beziehungen nicht wiederholen, usw.

Dabei vergesse ich manchmal, daß er auch nur ein Mensch ist, mit seinen eigenen Sorgen und Problemen, Eigenheiten und Angewohnheiten!

Ich habe dabei sogar lange Zeit nicht bemerkt, wie er in eine Depression geschlittert ist und weiter unheimlich Druck aufgebaut.

Seitdem ist es in einigen Bereichen für mich noch schlimmer/anstrengender geworden, weil ich immer nicht weiß, wie viel ich ihm zumuten kann, so daß ich vieles herunterschlucke, das dann nach einer Weile auf anderem Wege, bei Nichtigkeiten, herausbricht.

Ich hab zwei Kinder, ich bin es gewöhnt, langfristig zu planen und zu organisieren, ich neige dazu, manches zu Tode zu diskutieren und habe ein großes Sicherheitsbedürfnis.

Mein Freund ist ein sehr spontaner Mensch, der vieles auf den letzten Drücker erledigt und sich inzwischen bemüht, sich meiner Planung und meinem Sicherheitsbedürfnis ein wenig anzupassen - für mich aber selten in ausreichender Form!

Ich kann in Heulkrämpfe ausbrechen und riesen Theater vom Zaun brechen, weil mir ein liebevoll ausgesuchtes Weihnachtsgeschenk nicht romantisch genug ist.
Ich kann uns zwei komplette Tage unserer kostbaren Zeit vermiesen, weil er nicht für mich gekocht hat oder keinen Stadtbummel mit mir machen mag, weil ich mich dann bei ihm nicht willkommen und "versteckt gehalten" fühle.
Das letzte Theater gab es neulich erst, weil seit 10 Monaten das Thema "zusammenziehen" nicht mehr auf dem Tisch war, obwohl für mich davon einige sehr wichtige Entscheidungen abhängen.

Eine Fernbeziehung ist eine anstrengende Sache!

Man möchte die wenige gemeinsame Zeit genießen, hat aber dann ständig das Gefühl, zu viele andere Dinge dafür liegen lassen zu müssen.

Alle Gefühle und Unternehmungen scheinen sich manchmal auf jedes zweite Wochenende zu konzentrieren.

Und diese Zeit will man sich dann nicht mit nervenaufreibenden Diskussionen vermiesen, schluckt Dinge runter, die einem eigentlich nicht passen - aber der Unmut sucht sich doch irgendwann seinen Weg!

Ihr müßt herausfinden, wo die eigentlichen Ursachen für die Ausbrüche Deiner Freundin sind.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß es da irgenwas gibt, was sie bisher nicht aussprechen will oder kann.

Es ist möglich, daß diese ganzen Probleme gar nichts mit Dir zu tun haben.
Vielleicht ist ihr bisher auch gar nicht selber klar, was sie überhaupt belastet?

Manchmal braucht es jemanden "von außen", einen guten Freund oder auch einen Therapeuten, der einem auf die Sprünge hilft.

An dieser Stelle liebe Grüße an Michi, der mir da neulich wieder weitergeholfen hat, meine Alpträume in Kombination mit einem unnötigen Ausbruch auf den Punkt zu bringen!

Auch an Dich liebe Grüße,

harter Kern

Danke!
Ne, ich denke mal Dein Freund bin ich nicht, die Angaben sind so schon korrekt und meine Freundin hat auf der Arbeit keinen Internetzugang

Allerdings kommt es mit der Vorgeschichte ähnlich hin, ich hatte zuvor zwei Jahre mit ihr telefonisch zu tun

Aber mal gut von jemanden zu hören der Ähnliches durchmacht.

Ich habe mir ebenfalls überlegt, ob sie eventuell langsam merkt, dass ich nicht das Optimum für sie bin, allerdings hatten wir zu Beginn bereits ein sehr tiefes Gespräch in dem ich ihr klar gesagt habe, wenn sie sich unsicher ist, ist es kein Problem, ich mache kein Stress und sie wird nichts mehr von mir hören und ich schluck die Suppe schon irgendwie runter.

Ich wurde in einer vergangenen Beziehung als bequeme halbemietezahlendenutztieralternative gehalten bis sich etwas besseres fand und ich habe ihr gesagt, dass so etwas für mich nicht noch einmal in Frage kommt und sie es sich gut überlegen soll. Die Chance die Sache einfach zu beenden habe ich schon gegeben - allerdings mit dem Hinweis dass ich alles andere als einverstanden wäre

Sie sagte auch, Sie hätte früher prima mit Ihrer Mutter quatschen können, nur mittlerweile geht sie an die Decke sobald nur mal von ihr nett nach irgendetwas gefragt wird und sie schaltet entnervt ab.

Wäre ich die Ursache, wäre die Lösung kein Problem, die einfachste, wenn auch mit Sicherheit nicht die für mich beste - aber ich glaube da nicht wirklich dran. Gelegenheiten hätte sie genug gehabt.

Ihr ist nicht klar, was sie belastet, damit hast Du es schon passend getroffen. Jedenfalls ist es ihre Aussage.

Ich habe mir schon gedacht, dass einfach der Gedanke daran nicht mehr die Singlefreiheiten genießen zu können (ob man diese in Anspruch nehmen will/wollte oder nicht) könnte mit eune Ursache sein.

Ich denke mal dieses Wochenende werden wir uns nicht sehen, aber ich werde nochmal versuchen mit ihr über die ganze Situation zu sprechen um mal rauszuhorchen, ob sie sich vielleicht wirklich nur unsicher ist und einfach nurnoch nicht Schwelle erreicht hat um es zu beenden.

Liebe Grüße und Danke!

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4. November 2004 um 20:09
In Antwort auf espandrillo

Danke!
Ne, ich denke mal Dein Freund bin ich nicht, die Angaben sind so schon korrekt und meine Freundin hat auf der Arbeit keinen Internetzugang

Allerdings kommt es mit der Vorgeschichte ähnlich hin, ich hatte zuvor zwei Jahre mit ihr telefonisch zu tun

Aber mal gut von jemanden zu hören der Ähnliches durchmacht.

Ich habe mir ebenfalls überlegt, ob sie eventuell langsam merkt, dass ich nicht das Optimum für sie bin, allerdings hatten wir zu Beginn bereits ein sehr tiefes Gespräch in dem ich ihr klar gesagt habe, wenn sie sich unsicher ist, ist es kein Problem, ich mache kein Stress und sie wird nichts mehr von mir hören und ich schluck die Suppe schon irgendwie runter.

Ich wurde in einer vergangenen Beziehung als bequeme halbemietezahlendenutztieralternative gehalten bis sich etwas besseres fand und ich habe ihr gesagt, dass so etwas für mich nicht noch einmal in Frage kommt und sie es sich gut überlegen soll. Die Chance die Sache einfach zu beenden habe ich schon gegeben - allerdings mit dem Hinweis dass ich alles andere als einverstanden wäre

Sie sagte auch, Sie hätte früher prima mit Ihrer Mutter quatschen können, nur mittlerweile geht sie an die Decke sobald nur mal von ihr nett nach irgendetwas gefragt wird und sie schaltet entnervt ab.

Wäre ich die Ursache, wäre die Lösung kein Problem, die einfachste, wenn auch mit Sicherheit nicht die für mich beste - aber ich glaube da nicht wirklich dran. Gelegenheiten hätte sie genug gehabt.

Ihr ist nicht klar, was sie belastet, damit hast Du es schon passend getroffen. Jedenfalls ist es ihre Aussage.

Ich habe mir schon gedacht, dass einfach der Gedanke daran nicht mehr die Singlefreiheiten genießen zu können (ob man diese in Anspruch nehmen will/wollte oder nicht) könnte mit eune Ursache sein.

Ich denke mal dieses Wochenende werden wir uns nicht sehen, aber ich werde nochmal versuchen mit ihr über die ganze Situation zu sprechen um mal rauszuhorchen, ob sie sich vielleicht wirklich nur unsicher ist und einfach nurnoch nicht Schwelle erreicht hat um es zu beenden.

Liebe Grüße und Danke!

Also Sehnsucht
nach dem Single-Leben kann ich für mich ausschließen!

Ich war auch vorher lange Zeit mehr oder weniger Single und fand es auch sehr angenehm, mich erstmal wieder langsam daran zu gewöhnen, daß jemand ständig um mich ist.

Da mein Freund aber aus einer langjährigen Beziehung kam, paßte das ganz gut. Er hat auch eine Weile etwas mehr Freiheit gebraucht.

Ich glaube aber auch nicht, daß Deine Freundin ein Problem damit hat.

Ich kann Dir nur sagen, wie es für mich von außen aussieht - und ich denke, daß ihr Problem schon mit Dir zu tun hat!

Ihr seid erst 4 Monate (!) zusammen und schon drängst Du ihr Gespräche übers Zusammenziehen auf? Möchtest Du möglichst schnell Nägel mit Köpfen machen??

Ich dachte immer, ich wäre sehr forsch in dieser Hinsicht, aber bei uns hat es das erste Gespräch zu dem Thema nach über einem Jahr gegeben und jetzt, nach zwei Jahren, ist eine Entscheidung gefällt worden!

Nach vier Monaten wäre mir, bei aller Liebe, viel zu früh gewesen und ich hätte mich bedrängt gefühlt.

Außerdem scheinst Du noch arg mit Deiner Vergangenheit zu hadern!

Niemand hat Dich gezwungen, Dich von Deiner Ex ausnutzen zu lassen, gelle?
Du bist freiwillig bei ihr geblieben und hast das mitgemacht.

Und jetzt soll die neue das büßen???

Ich kann mir vorstellen, daß Du es nicht so meinst, aber so kommt es rüber...

Wenn jemand in den ersten vier Monaten mehrfach eine Bestätigung meiner tiefen Liebe suchen würde, würde mich das sehr verschrecken, denn zum einen brauchen Gefühle sehr viel Zeit, um intensiv und tief zu werden und außerdem fühle ich mich auch nach Jahren noch nicht in der Lage dazu (und werde es wohl auch niemals können), eine Garantie abzuliefern - denn ich weiß, das Gefühle sich ändern können!

Und wenn ich das Gefühl hätte, der andere würde Garantien von mir fordern und ich müßte im Fall eines Beziehungsendes mit Vorwürfen rechnen, würde ich mich auch zurückziehen und aggressiv werden!

Meinst Du, Du könntest Deiner Freundin vermitteln, daß Du sie einfach liebst, so, wie sie ist und daß Du nichts von ihr erwartest?
Daß Du die Zukunft erstmal auf Dich zukommen lassen kannst, ohne sie zu bedrängen und ohne, daß sie mit Vorwürfen rechnen muß?

Ein ehrliches Gesrpäch über dieses Thema - auch wenns vielleicht weh tut, könnte hilfreich sein, denke ich.

Du wirkst sehr fordernd und das ist einfach Gift für jede Beziehung und tötet jedes Gefühl langsam ab.

Vielleicht eine kleine Pause darin, Deiner Freundin massive Probleme einzureden und dafür ein wenig Zeit nehmen, die Ex-Beziehung zu verarbeiten, eigene Fehler zu erkennen und versuchen, der Freundin mehr Zeit und Luft zu lassen, damit die neue Beziehung sich langsam entwickeln kann?

Liebe Grüße, harter Kern

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