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Lass ich durch meine Beziehung meine Eltern im Stich?

17. Mai 2013 um 8:32 Letzte Antwort: 5. Januar 2016 um 15:32

Guten Morgen zusammen!
Ich habe ein Problem, was meine Eltern bzw. meinen Freund betrifft. Vielleicht könnt Ihr mir ja helfen.
Ich bin Ende 20 und wohne noch bei meinen Eltern, weil wir eine ziemlich große Wohnung haben. Alles läuft auch gut und wir verstehen uns super. Ich habe mit meinen Eltern ein sehr enges Verhältnis. Allerdings wird es immer schwierig, wenn ich einen Freund habe. Meinen Eltern fällt es sehr schwer loszulassen. Früher war es so, dass sie mit drei Generationen in einem Haus wohnen und der Traum insbesondere meiner Mutter ist es, dass es heute auch noch so ist. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Jetzt z.B. zu Pfingsten: Ich bin die drei Tage bei meinem Freund, weil er auch Besuch von seiner Nichte bekommt. Meine Mutter ist total traurig und hat auch schon geweint, dass ich Pfingsten nicht einen Tag zu Hause bin. Es tut mir auch sehr leid, denn ich bin sehr gern mit meinen Eltern zusammen und ich hätte es schön gefunden, wenn wir etwas zusammen gemacht hätten am Wochenende. Aber nun habe ich mich bei meinem Freund angemeldet und weil er es immer so schön findet, wenn ich auch da bin, wenn seine Nicht zu ihm kommt und er mich dann als Unterstützung sieht, wollte ich nicht einfach so absagen.
Ich habe dann meinen Eltern vorgeschlagen, dass sie uns doch am Montag zum Kaffee trinken nach Hause einladen könnten. Dann wären wir alle zusammen. Das passte meiner Mutter nicht. Sie sagte, dass wir nach dem Kaffee dann eh in mein Zimmer gehen würden. Ich sagte ihr, dass wir dann aber doch wenigstens bei den Mahlzeiten zusammen wären oder wir könnten zusammen einen Film schauen oder Karten spielen. Dagegen sträubt sie sich. Ich habe dann gesagt, dass ich nicht einfach so bei meinem Freund absagen möchte, weil wir auch gerade etwas Stress hatten und ich den Frieden nicht stören würde. Habe dann eine Notlüge vorgeschlagen. Meiner Tante geht es gerade nicht so gut und ich habe vorgeschlagen, dass ich meinem Freund sage, dass wir einen Tag zu ihr fahren. Er wäre nicht sauer, ich hätte einen Tag mit meinen Eltern und alle sind zufrieden. Das will meine Mutter auch nicht, weil ICH ja bei meinem Freund sein will. Dann hagelte es wieder Vorwürfe.
Dann gehts weiter mit dem Urlaub. Ich bin sonst immer mit meinen Eltern in den Urlaub gefahren. Jetzt ist halt mein Freund da und er kann sich gerade kein Urlaub leisten. Meine Eltern meinten, ich könnte ja mit ihnen alleine fahren. Ich sagte ihnen, dass ich das nicht machen kann. Wir nehmen extra parallel Urlaub und ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn er kein Geld hat, ich ihn aber allein lasse, weil ich mit meinen Eltern fahre.
Ich weiß jetzt halt nicht, ob ich zu egoistisch bin oder ob ich mich einfach zu wenig abnabele.
Ich weiß gerade gar nichts mehr. Aber dann denke ich, in meinem Alter ist das ganz normal, nicht immer bei den Eltern zu hocken. Und wenn mein Freund da ist, ist es doch auch normal, wenn wir uns dann in mein Zimmer verziehen, oder? Sollte ich Pfingsten zu meinen Eltern fahren oder nicht?
Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, dass ich jetzt weniger Zeit für meine Eltern habe. Auf der anderen Seite beruhige ich mich selber, weil ich schon so alt bin und es normal ist, meinen eigenen Weg zu gehen. Und wenn man mal rechnet, habe ich durch das Wohnen bei meinen Eltern mehr Zeit mit ihnen verbracht als andere Kinder, die schon früh ausgezogen sind.
Was soll ich nur machen? Danke!

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17. Mai 2013 um 10:02

Danke, Stierchen
Rein vom Kopf her, weiß ich, dass Du recht hast.
Ich fühle mich einfach nur schlecht. Ich vermisse meine Eltern ja auch, aber irgendwie sitze ich immer zwischen den Stühlen. Bin ich bei meinen Eltern, ist mein Freund traurig. Bin ich bei meinem Freund, vermisse ich die Zeit bei meinen Eltern.
Von Glück kann man gerade nicht sprechen....
Ja, ich will meine eigene Familie....

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17. Mai 2013 um 10:05

...
@matomasi
Das wird hart. Ich weiß auch nicht, wie ich meine Mutter auf ein anderes Projekt aufmerksam machen kann. Sie arbeitet im Garten und das findet sie auch schön. Aber sie vermisst mich, wenn ich nicht da bin....

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17. Mai 2013 um 10:24

@lana
Ich weiß, aber es ist so schwierig, weil die Zeit mit ihnen echt schön ist und ich es auch genieße.
Irgendwie habe ich Heimweh und vermisse die Zeit als ich noch mehr Zeit mit ihnen verbracht habe.
Deshalb ist es doppelt schwierig. Nicht nur, dass meine Eltern leiden, ich vermisse sie auch....

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17. Mai 2013 um 11:33

Deine Mutter
hat noch nicht gelernt, dass du erwachsen bist und du hast es offenbar auch noch nicht gelernt, sonst würdest du nämlich mal Nägel mit Köpfen machen. Ihr müsst das beide lernen, also steh mal zu deinen Entscheidungen. Das ist anfangs nicht lustig für keinen von euch, aber dringend notwendig. Das hätte eigentlich schon sehr viel früher passieren sollen und nicht erst in deinem Alter.

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17. Mai 2013 um 11:42

Also
ich bin Mitte zwanzig und wohne auch noch daheim - eben weil wir halt ne große Wohnung haben und ich in der Lage (mit der Nähe zum Arbeitsplatz) sonst nichts bekommen würde (aber nächstes Jahr steht das Zusammenziehen mit meinem Freund an ).

Früher gab es das bei mir auch, dass meine Eltern (in den meisten Fällen meine Mutter), traurig war und mir mit Vorwürfen kam, wenn ich über Feiertage lieber bei meinem Freund war. Ich habe irgendwann angefangen, das zu ignorieren. Mittlerweile kommt zwar noch ein Schade dass du nicht da bist, aber mehr nicht mehr. Ich denke, der Fehler ist es hier, mit dikutieren anzufangen. Du möchtest Pfingsten bei deinem Freund verbringen? Dann mach es! Du kannst deinen Eltern ja vorschlagen, dass du dafür einen andren Tag ganz mit ihnen verbringst und ihr da was schönes zu dritt macht. So mache ich es immer: Ich nehme mir die Zeit mit meinem Freund, aber ich nehme mir auch Zeit für meine Eltern. Sie wissen mittlerweile, dass sie mich nicht an meinen Freund verlieren - sondern mich vielmehr dann verlieren würden, wenn sie mich nicht "ziehen" lassen.

Zum Urlaub: Gibt es nicht eine andere Möglichkeit, als die beiden Urlaube auf die gleiche Zeit zu legen? Also könntest du nicht noch ne Woche Urlaub dranhängen und in dieser andren Woche machst du dann mit deinen Eltern Urlaub - vorausgesetzt, du möchtest überhaupt mit deinen Eltern in den Urlaub. Solltest du letzteres nicht wollen, dann sag ihnen das (a la ich mag nicht mit, weil mich ne Städtereise oder was auch immer nicht interessiert).

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17. Mai 2013 um 11:44

Ja
seh ich auch so. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, Eltern können das lernen Dauert vielleicht, aber irgendwann suchen sie sich schon was

Und vermissen ist ja in Ordnung - gerade wenn man so ein gutes Verhältnis hat, aber deshalb einengen geht auch nicht

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17. Mai 2013 um 11:47
In Antwort auf marie_12724981

@lana
Ich weiß, aber es ist so schwierig, weil die Zeit mit ihnen echt schön ist und ich es auch genieße.
Irgendwie habe ich Heimweh und vermisse die Zeit als ich noch mehr Zeit mit ihnen verbracht habe.
Deshalb ist es doppelt schwierig. Nicht nur, dass meine Eltern leiden, ich vermisse sie auch....

Kann
dein Freund dann nicht öfter zu dir kommen? Dann hast du wieder etwas mehr Zeit mit deinen Eltern. Oder ihr unternehmt als Paar etwas mit deinen Eltern?

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17. Mai 2013 um 11:51
In Antwort auf orli_12922603

Kann
dein Freund dann nicht öfter zu dir kommen? Dann hast du wieder etwas mehr Zeit mit deinen Eltern. Oder ihr unternehmt als Paar etwas mit deinen Eltern?

@blueberry624
Ja, das könnte er. Aber ich mag ihn nicht fragen, weil ich ihn nicht einengen möchte.

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17. Mai 2013 um 12:52
In Antwort auf marie_12724981

@blueberry624
Ja, das könnte er. Aber ich mag ihn nicht fragen, weil ich ihn nicht einengen möchte.

Hmmm
aber ansprechen solltest du das schon einmal. Oder ihn einfach fragen, ob ihr nicht mal zu viert was machen wollt. Das muss ja nicht immer sein. Bist du denn im Moment öfter bei ihm?

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17. Mai 2013 um 13:29
In Antwort auf orli_12922603

Hmmm
aber ansprechen solltest du das schon einmal. Oder ihn einfach fragen, ob ihr nicht mal zu viert was machen wollt. Das muss ja nicht immer sein. Bist du denn im Moment öfter bei ihm?

...
@blueberry
Ja, ich bin oft bei ihm. Weil sein Sportclub bei mir ihn der Nähe ist, ist er einmal in der Woche auf jeden Fall bei mir.
Wir waren auch schon zusammen unterwegs. Wg. Geburtstag essen gegangen, dann eine Familienfeier und eine Tages-Tour an die Nordsee steht auch noch aus.

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17. Mai 2013 um 14:06

Danke
...für Eure zahlreichen Antworten.
Es ist wirklich schwierig. Ich hatte von der Arbeit aus vorhin kurz zu Hause angerufen, weil ich was wissen wollte.
Als meine Mutter wg. Pfingsten wieder anfing zu weinen, sagte ich ihr, dass ich mich telefonisch mal melden werde. Daraufhin sagte sie unter Tränen zu mir: "Lieber nicht. Das tut uns allen nur weh!"
Es ist so verdammt schwierig....

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17. Mai 2013 um 18:51

Emotionale
Erpressung ist nie gut Meine Mutter hatte das eine Zeitlang auch ganz stark. Ich habe wirklich sehr darunter gelitten und bin auch richtig krank geworden. Dass ich so krank geworden bin, hat sie dann eine Zeitlang auch aufgeweckt.

Ab wann sie aber anfing, mich nicht mehr emotional unter Druck zu setzen, weiß ich auch nicht - das war einfach ein Prozess bei ihr - und auch bei mir, indem ich mich nicht mehr unter Druck setzen ließ.

Dass sie nicht mit dir telefonieren will, sagt sie jetzt nur so. Am Besten meldest du dich trotzdem - wenn du Lust dazu hast, kann ja auch nur ne SMS sein. Aber dann weiß sie, dass du sie nicht vergisst. Das scheint wohl immer die größte Angst bei manchen Müttern zu sein

WIe war das denn bei vorherigen Freunden? Hat sie da auch schon immer so reagiert?

Und wenn es gar nicht mehr anders gibt, nimm - wie schon gesagt - psychologische Hilfe von außen an. Ein Außenstehender kann das vielleicht auch besser beurteilen. Ich hatte damals eine Reihe an Außenstehenden, die mir Mut gemacht haben - das hat gut getan Zu guter Letzt hat auch ein sehr guter Kumpel, den meine Mutter auch sehr mag, mal mit meinen Eltern geredet - das war dann gleich eine viel neutralere Basis.

Alles Gute und lass dir die Zeit mit deinem Freund nicht verderben!

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18. Mai 2013 um 8:46
In Antwort auf orli_12922603

Emotionale
Erpressung ist nie gut Meine Mutter hatte das eine Zeitlang auch ganz stark. Ich habe wirklich sehr darunter gelitten und bin auch richtig krank geworden. Dass ich so krank geworden bin, hat sie dann eine Zeitlang auch aufgeweckt.

Ab wann sie aber anfing, mich nicht mehr emotional unter Druck zu setzen, weiß ich auch nicht - das war einfach ein Prozess bei ihr - und auch bei mir, indem ich mich nicht mehr unter Druck setzen ließ.

Dass sie nicht mit dir telefonieren will, sagt sie jetzt nur so. Am Besten meldest du dich trotzdem - wenn du Lust dazu hast, kann ja auch nur ne SMS sein. Aber dann weiß sie, dass du sie nicht vergisst. Das scheint wohl immer die größte Angst bei manchen Müttern zu sein

WIe war das denn bei vorherigen Freunden? Hat sie da auch schon immer so reagiert?

Und wenn es gar nicht mehr anders gibt, nimm - wie schon gesagt - psychologische Hilfe von außen an. Ein Außenstehender kann das vielleicht auch besser beurteilen. Ich hatte damals eine Reihe an Außenstehenden, die mir Mut gemacht haben - das hat gut getan Zu guter Letzt hat auch ein sehr guter Kumpel, den meine Mutter auch sehr mag, mal mit meinen Eltern geredet - das war dann gleich eine viel neutralere Basis.

Alles Gute und lass dir die Zeit mit deinem Freund nicht verderben!

Danke blueberry
Bei den vorherigen Freunden war das nicht so extrem, weil die die meiste Zeit bei mir waren. Nun passiert es halt, dass ich mal mehrere Tage weg bin. Das letzte Mal, als ich drei Tage am Stück weg war, sagte Mama: "Lass uns nie mehr so lange alleine!"
Habe eben mal angerufen, weil ich dachte, es geht allen besser. Habe vorgeschlagen, dass wir ja doch noch Montag zum Kaffee kommen könnten. Die Antwort war: "Danach seid Ihr doch eh nur in Deinem Zimmer!" Aber sollen wir den ganzen Tag zusammensitzen? Dann hieß es, dass ich es ja so wollte, wie es jetzt ist.
Habe schon überlegt, ob ich heute für einen Tag zurück soll, aber wäre das richtig?
Mir geht's richtig schlecht. Ich wäre vielleicht auch gern zu Hause gewesen, aber irgendwie war es doof geplant. Aber das mit Mama macht mich echt fertig.

Danke, Hilfe von außen wäre gut, aber Mama würde austicken, wenn ich mit einem Freund sprechen würde und er dann mit ihr spricht. Sie meint immer, Probleme müssen im Haus bleiben und nicht weitergetragen werden. Ich weiß nicht mehr weiter. Papa hat mal gesagt, dass es ja nur noch Stress und Vorwürfe geben würde, wenn ich da bin und dass es kein Wunder ist, wenn ich dann lieber bei meinem Freund wäre. Aber sie ändert nichts.

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18. Mai 2013 um 9:40
In Antwort auf marie_12724981

Danke blueberry
Bei den vorherigen Freunden war das nicht so extrem, weil die die meiste Zeit bei mir waren. Nun passiert es halt, dass ich mal mehrere Tage weg bin. Das letzte Mal, als ich drei Tage am Stück weg war, sagte Mama: "Lass uns nie mehr so lange alleine!"
Habe eben mal angerufen, weil ich dachte, es geht allen besser. Habe vorgeschlagen, dass wir ja doch noch Montag zum Kaffee kommen könnten. Die Antwort war: "Danach seid Ihr doch eh nur in Deinem Zimmer!" Aber sollen wir den ganzen Tag zusammensitzen? Dann hieß es, dass ich es ja so wollte, wie es jetzt ist.
Habe schon überlegt, ob ich heute für einen Tag zurück soll, aber wäre das richtig?
Mir geht's richtig schlecht. Ich wäre vielleicht auch gern zu Hause gewesen, aber irgendwie war es doof geplant. Aber das mit Mama macht mich echt fertig.

Danke, Hilfe von außen wäre gut, aber Mama würde austicken, wenn ich mit einem Freund sprechen würde und er dann mit ihr spricht. Sie meint immer, Probleme müssen im Haus bleiben und nicht weitergetragen werden. Ich weiß nicht mehr weiter. Papa hat mal gesagt, dass es ja nur noch Stress und Vorwürfe geben würde, wenn ich da bin und dass es kein Wunder ist, wenn ich dann lieber bei meinem Freund wäre. Aber sie ändert nichts.

Naja
als ich mit einem Kumpel angekommen bin, war ich kurz davor die Koffer zu packen und abzuhauen - egal wohin, nur noch weg. Sprichst du denn sonst mit gar niemanden darüber? Mir hat reden immer sehr geholfen - eben weil ich dadurch gemerkt habe, dass ich nicht daran schuld bin bzw. dass ich nichts "unnormales" mache, wenn ich mich abnabeln will. Was sagt denn dein Papa dazu? Kannst du mit ihm darüber reden? Vielleicht kann er ja übergangsweise deine Mama immer ablenken (Ausflüge etc), wenn du mal länger weg bist. Dann fällt sie nicht plötzlich in ein so ganz tiefes Loch.

Ob du jetzt heim fahren sollst, ist schwierig. Einerseits geht es dir ja mit der Situation auch nicht gut - was ich total verstehe! Fühl dich mal ganz fest gedrückt. Andererseits bringt da nachgeben nur wenig, weil deine Mutter "lernt" dann, dass sie mit ihrem Verhalten erreicht, dass du zurückkommst und sie soll ja gerade lernen, dass du ein eigenständiges Leben hast und erwachsen bist.

Weiß denn dein Freund, dass du so zwischen den Stühlen sitzt? Er muss das ja auch mitbekommen, wenn es dir schlecht geht. Vielleicht kannst du ihm erklären, dass die Situation euch (dir und deiner Mutter) schwer fällt. Vielleicht könnt ihr dann auch nicht nur einmal die Woche bei dir sein, sondern 2 oder 3 Mal, so dass das Verhältnis da ausgewogen ist.

Übrigens hatte hier im Forum eine Userin mal nen Buchbeitrag zu dem Thema Mütter-Töchter gepostet, was wohl sehr gut sein soll (Roswitha Stemmer-Beer: Liebeskämpfe: Wie Töchter ihre Mütter abnabeln). Ich habe es selbst nicht gelesen, aber vlt wäre das was für dich? Einfach mal bei Amazon danach suchen

Fühl dich ganz fest gedrückt!

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18. Mai 2013 um 10:29
In Antwort auf marie_12724981

Danke blueberry
Bei den vorherigen Freunden war das nicht so extrem, weil die die meiste Zeit bei mir waren. Nun passiert es halt, dass ich mal mehrere Tage weg bin. Das letzte Mal, als ich drei Tage am Stück weg war, sagte Mama: "Lass uns nie mehr so lange alleine!"
Habe eben mal angerufen, weil ich dachte, es geht allen besser. Habe vorgeschlagen, dass wir ja doch noch Montag zum Kaffee kommen könnten. Die Antwort war: "Danach seid Ihr doch eh nur in Deinem Zimmer!" Aber sollen wir den ganzen Tag zusammensitzen? Dann hieß es, dass ich es ja so wollte, wie es jetzt ist.
Habe schon überlegt, ob ich heute für einen Tag zurück soll, aber wäre das richtig?
Mir geht's richtig schlecht. Ich wäre vielleicht auch gern zu Hause gewesen, aber irgendwie war es doof geplant. Aber das mit Mama macht mich echt fertig.

Danke, Hilfe von außen wäre gut, aber Mama würde austicken, wenn ich mit einem Freund sprechen würde und er dann mit ihr spricht. Sie meint immer, Probleme müssen im Haus bleiben und nicht weitergetragen werden. Ich weiß nicht mehr weiter. Papa hat mal gesagt, dass es ja nur noch Stress und Vorwürfe geben würde, wenn ich da bin und dass es kein Wunder ist, wenn ich dann lieber bei meinem Freund wäre. Aber sie ändert nichts.

Also ich würde
jetzt nicht heim fahren! Warum nicht? Weil ihr das beide lernen müsst und wenn du jetzt heim fährst, merkt sie, dass sie nur lange genug trauern muss bis du wieder springst. Emotionale Erpressung nennt man das. Sie muss lernen, dass du auch mal ein paar Tage nicht zu Hause bist. Andere Kinder in deinem Alter treffen ihre Eltern mehrere Wochen lang am Stück nicht, weil sie weiter weg wohnen und das ist ganz normal.

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18. Mai 2013 um 11:38

Das ist ja nur heftig....
... mit 20 Jahren einen derartig emotional unter Druck zu setzen...

An der Stelle musst du (leider) deine eigenen Beduerfnisse durchsetzen und etwas Distanz gewinnen. Und aus meiner Erfahrung koennte gerade die Distanz das Verhaeltnis zu den Eltern sogar im Gegenteil deutlich verbessern. Und das wirst du sogar erst dann merken, wenn du etwas Abstand gewonnen hast.

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18. Mai 2013 um 11:50

Achu
ich kenne beides. Es gibt in meinen Bekanntenkreis viele, die gar nicht mehr mit ihren Eltern in den Urlaub fahren, eben weil sie schon halbwegs eine eigene Familie haben - ich kenne aber auch genug, die auch noch mit ihren Eltern in den Urlaub fahren. Ich selbst nehme beides mit (wenn es zeitlich bei mir geht): Urlaub mit Eltern UND mit meinem Freund - ich reise einfach viel zu gerne Wenn ich aber entscheiden kann, ob Urlaub mit meinem Freund oder mit meinen Eltern, dann hat ersterer Priorität

Die Frage ist halt, ob sie selbst ausziehen möchte. Wie du schreibst, alt genug wäre sie dazu - aber wenn die Wohnung groß genug ist, sie sich mit ihren Eltern gut versteht, warum dann ganz zwanghaft ausziehen? Anders sieht das natürlich aus, wenn es jetzt zu solchen unschönen Erpressungsversuchen kommt. Falls es wirklich für alle Beteiligten unerträglich wird, könnte ausziehen eine Option sein und wäre - eigentlich - auch aufgrund des Alters nichts neues.

Ich hatte diese eben mit Anfang 20 und bin daher jetzt n Stück weiter bzw. meine Eltern haben dazugelernt. Ich kenne übrigens auch genug Leute, die "Alibimäßig" ausgezogen sind, d.h. sie wohnen in äußerst direkt Nachbarschaft - oder noch besser in der Wohnung nebenan - und Mutti guckt jeden Tag vorbei oder hat sich sicherheitshalber gleich noch n Arbeitszimmer in der Wohnung ihrer Tochter eingerichtet Was ich damit sagen will, ausziehen alleine bringt nichts, wenn man es nicht ernsthaft will und wenn damit nicht der komplette Abnabelungsprozess einhergeht. Ich wohne zwar noch daheim, war aber auch schon eigenständig ein Jahr allein im Ausland und kann soweit (mittlerweile) tun und lassen, was ich will - wenn ich nichts mit meinen Eltern machen will, mach ich nichts, und wenn ich Lust dazu habe, dann schon

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18. Mai 2013 um 11:54

Hm,
schwierige situation wenn mama weint weil du das we mit deinem freund verbringen möchtest.

du sagst du wärst ende 20.
"Die Antwort war: "Danach seid Ihr doch eh nur in Deinem Zimmer!" Aber sollen wir den ganzen Tag zusammensitzen?"
in dem alter sollte man das doch schon hingekriegt haben. oder überspitzt mama das ?
natürlich kannst du dich nicht den ganzen tag mit dem freund in deinem zimmer verbarikadieren.
unterhaltet ihr euch denn nicht mal mit den eltern ? kocht und esst ihr zusammen ?

du solltest dich mit deinen eltern an einen tisch setzen und mit ihnen reden. sie müssen dich loslassen. mach du es ihnen vielleicht etwas leichter in dem du noch viel mit ihnen über alles möglich, das dich betrifft, redest.
aber sag ihnen das es nicht gut ist dich unter druck zu setzen.

deinen vorschlag deinen freund zu belügen finde ich nicht gut. damit wirst du dich sicher auch nicht gut fühlen.

such und finde kompromisse.

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18. Mai 2013 um 11:54

Wie
lange bist du denn schon mit deinem Freund zusammen? Wäre es eine Option, mit ihm zusammenzuziehen? Oder planst / willst du überhaupt aus(zu)ziehen?

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21. Mai 2013 um 8:56
In Antwort auf orli_12922603

Also
ich bin Mitte zwanzig und wohne auch noch daheim - eben weil wir halt ne große Wohnung haben und ich in der Lage (mit der Nähe zum Arbeitsplatz) sonst nichts bekommen würde (aber nächstes Jahr steht das Zusammenziehen mit meinem Freund an ).

Früher gab es das bei mir auch, dass meine Eltern (in den meisten Fällen meine Mutter), traurig war und mir mit Vorwürfen kam, wenn ich über Feiertage lieber bei meinem Freund war. Ich habe irgendwann angefangen, das zu ignorieren. Mittlerweile kommt zwar noch ein Schade dass du nicht da bist, aber mehr nicht mehr. Ich denke, der Fehler ist es hier, mit dikutieren anzufangen. Du möchtest Pfingsten bei deinem Freund verbringen? Dann mach es! Du kannst deinen Eltern ja vorschlagen, dass du dafür einen andren Tag ganz mit ihnen verbringst und ihr da was schönes zu dritt macht. So mache ich es immer: Ich nehme mir die Zeit mit meinem Freund, aber ich nehme mir auch Zeit für meine Eltern. Sie wissen mittlerweile, dass sie mich nicht an meinen Freund verlieren - sondern mich vielmehr dann verlieren würden, wenn sie mich nicht "ziehen" lassen.

Zum Urlaub: Gibt es nicht eine andere Möglichkeit, als die beiden Urlaube auf die gleiche Zeit zu legen? Also könntest du nicht noch ne Woche Urlaub dranhängen und in dieser andren Woche machst du dann mit deinen Eltern Urlaub - vorausgesetzt, du möchtest überhaupt mit deinen Eltern in den Urlaub. Solltest du letzteres nicht wollen, dann sag ihnen das (a la ich mag nicht mit, weil mich ne Städtereise oder was auch immer nicht interessiert).

@blueberry
Mit dem "Nicht-Diskutieren" ist es immer sehr schwierig, weil meiner Mutter das Verständnis fehlt. Wenn ich sage, dass ich am Wochenende oder dann und dann bei meinem Freund bin und es passt ihr nicht, muss ich was dazu sagen, sonst wird es noch schlimmer.
Total ätzend ist es auch, dass ích total unter Druck bin. Wenn mein Freund und ich abends bei mir sind, möchten wir gern was kochen. Es macht und Spaß. Meiner Mutter gefällt das nicht, dass zweimal gekocht wird, weil keine Ruhe einkehrt. Ich sage dann immer, dass es doch nicht schlimm ist und sie nicht zu stören hat. Wir kochen und räumen hinterher alles auf. Sie sagt aber, dass sie es stören würde und sie nicht zur Ruhe käme, wenn sie weiß, dass in der Küche gearbeitet wird. Dabei hat sie doch gar nichts damit zu tun. Ich denke, das sagt sie alles, damit ich irgendwann zustimme, dass wir immer zusammen essen.
Es ist wirklich schwierig.

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21. Mai 2013 um 8:57
In Antwort auf marie_12724981

@blueberry
Mit dem "Nicht-Diskutieren" ist es immer sehr schwierig, weil meiner Mutter das Verständnis fehlt. Wenn ich sage, dass ich am Wochenende oder dann und dann bei meinem Freund bin und es passt ihr nicht, muss ich was dazu sagen, sonst wird es noch schlimmer.
Total ätzend ist es auch, dass ích total unter Druck bin. Wenn mein Freund und ich abends bei mir sind, möchten wir gern was kochen. Es macht und Spaß. Meiner Mutter gefällt das nicht, dass zweimal gekocht wird, weil keine Ruhe einkehrt. Ich sage dann immer, dass es doch nicht schlimm ist und sie nicht zu stören hat. Wir kochen und räumen hinterher alles auf. Sie sagt aber, dass sie es stören würde und sie nicht zur Ruhe käme, wenn sie weiß, dass in der Küche gearbeitet wird. Dabei hat sie doch gar nichts damit zu tun. Ich denke, das sagt sie alles, damit ich irgendwann zustimme, dass wir immer zusammen essen.
Es ist wirklich schwierig.

An alle
Danke für Eure Worte und das Mutmachen.

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21. Mai 2013 um 9:10
In Antwort auf marie_12724981

An alle
Danke für Eure Worte und das Mutmachen.

Danke
Das Problem ist auch noch bezüglich des Zusammenziehens, dass wir nachher in das Haus meiner Eltern einziehen werden. Mein Freund findet das ok und er meinte, so lange wir eine Privatsphäre haben, gefällt es ihm sogar, weil er sich mit meinen Eltern gut versteht.
Würde ich ihm jetzt aber alles erzählen, wie meine Mama tickt, dann würde er es sicher nicht mehr wollen. Nach dem Motto "Wenn ich schon jetzt total eingeengt und erdrückt werde, wie soll es werden, wenn wir zusammenziehen?"
Es ist so, dass wir einen eigenen Eingang haben und wenn wir wollen, müssten wir meinen Eltern nicht über den Weg laufen. Aber wenn mein Freund das alles von Mama wüsste, dann weiß er auch, dass sie oft auf der Matte stehen wird.
Es ist wirklich schwierig. ich finde die Zeit mit meinen Eltern total schön, aber ich genieße auch die Freiheit.

Bezüglich Urlaub:
Klar, könnte ich zwei Wochen mit meinem Freund Urlaub nehmen und eine Woche mit meinen Eltern wegfahren. Ich habe nur ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Er muss SEHR aufs Geld achten und irgendwie fühle ich mich nicht gut, wenn ich weiß, er ist hier, ich bin im Urlaub und wir können uns keinen gemeinsamen Urlaub leisten. Und irgendwie passt es auch nicht. Auf der einen Seite, heißt es von meiner Mutter, dass wir zusammen in Urlaub fahren wollen und sie traurig ist, dass ich das nicht möglich mache. Auf der andere Seite, heißt es, dass wir uns nicht leisten können, mal alle vier einen Tag wegzufahren, weil wir dann für meinen Freund auch das Essen bezahlen. Passt doch nicht, oder?

Ich weiß auch nicht, es ist auf jeden Fall sehr schwierig für mich, meine Eltern und meinen Freund unter einen Hut zu bringen.
Und mir würde es sehr viel bedeuten, einfach mal von meinen Eltern zu hören, dass sie mich unterstützen und dass es ihnen wichtig ist, dass ich glücklich bin. Aber irgendwie geht es immer nur darum, dass ich zu oft weg bin, meine Eltern allein lasse und wenn mein Freund und ich da sind, dass wir den Ablauf stören.
Das macht mich alles sehr traurig.
Ich weiß nur, wenn ich Kinder habe, werde ich alles tun, dass sie glücklich sind....

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21. Mai 2013 um 9:48
In Antwort auf marie_12724981

Danke
Das Problem ist auch noch bezüglich des Zusammenziehens, dass wir nachher in das Haus meiner Eltern einziehen werden. Mein Freund findet das ok und er meinte, so lange wir eine Privatsphäre haben, gefällt es ihm sogar, weil er sich mit meinen Eltern gut versteht.
Würde ich ihm jetzt aber alles erzählen, wie meine Mama tickt, dann würde er es sicher nicht mehr wollen. Nach dem Motto "Wenn ich schon jetzt total eingeengt und erdrückt werde, wie soll es werden, wenn wir zusammenziehen?"
Es ist so, dass wir einen eigenen Eingang haben und wenn wir wollen, müssten wir meinen Eltern nicht über den Weg laufen. Aber wenn mein Freund das alles von Mama wüsste, dann weiß er auch, dass sie oft auf der Matte stehen wird.
Es ist wirklich schwierig. ich finde die Zeit mit meinen Eltern total schön, aber ich genieße auch die Freiheit.

Bezüglich Urlaub:
Klar, könnte ich zwei Wochen mit meinem Freund Urlaub nehmen und eine Woche mit meinen Eltern wegfahren. Ich habe nur ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Er muss SEHR aufs Geld achten und irgendwie fühle ich mich nicht gut, wenn ich weiß, er ist hier, ich bin im Urlaub und wir können uns keinen gemeinsamen Urlaub leisten. Und irgendwie passt es auch nicht. Auf der einen Seite, heißt es von meiner Mutter, dass wir zusammen in Urlaub fahren wollen und sie traurig ist, dass ich das nicht möglich mache. Auf der andere Seite, heißt es, dass wir uns nicht leisten können, mal alle vier einen Tag wegzufahren, weil wir dann für meinen Freund auch das Essen bezahlen. Passt doch nicht, oder?

Ich weiß auch nicht, es ist auf jeden Fall sehr schwierig für mich, meine Eltern und meinen Freund unter einen Hut zu bringen.
Und mir würde es sehr viel bedeuten, einfach mal von meinen Eltern zu hören, dass sie mich unterstützen und dass es ihnen wichtig ist, dass ich glücklich bin. Aber irgendwie geht es immer nur darum, dass ich zu oft weg bin, meine Eltern allein lasse und wenn mein Freund und ich da sind, dass wir den Ablauf stören.
Das macht mich alles sehr traurig.
Ich weiß nur, wenn ich Kinder habe, werde ich alles tun, dass sie glücklich sind....

Weißt du,
bez. des Zusammenziehens: Entweder du arbeitest an der Beziehung zu deinen Eltern bis ihr zusammen zieht oder du wirst deinem Freund die Wahrheit sagen müssen, denn andernfalls wird das eskalieren, wenn er dann merkt, wie es wirklich läuft.

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21. Mai 2013 um 10:27

Ja,
das kann gut sein, dass ich unreif bin. Ich fühle mich zumindest nicht wirklich erwachsen, wenn ich daran denke, wie meine Eltern mich behandeln und ich mich behandeln lasse.....

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21. Mai 2013 um 10:30

Ich möchte
einfach gern das gute Verhältnis zu meinen Eltern aufrecht erhalten, aber dennoch erwachsen werden.
Ich weiß nur nicht, wie ich das ohne Streit machen soll....

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21. Mai 2013 um 11:03
In Antwort auf marie_12724981

Ich möchte
einfach gern das gute Verhältnis zu meinen Eltern aufrecht erhalten, aber dennoch erwachsen werden.
Ich weiß nur nicht, wie ich das ohne Streit machen soll....

Vermutlich gar nicht!
Weißt du, wie oft der durchschnittliche Teenager mit seinen Eltern streitet? Und warum? Weil er seine Grenzen auslotet und sich langsam löst. Bei manchen funktioniert dieses Loslassen reibungsloser, bei anderen mit enorm viel Streit. Da deine Mutter nicht bereit ist, von sich aus ein wenig los zu lassen, wird es ohne Reibereien nicht funktionieren, aber was ist die Alternative? Willst du ewig wie ein 14-Jährige behandelt werden? Da wird dein Partner nicht dauerhaft mitspielen.

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21. Mai 2013 um 11:36

Nein,
ich habe keine Geschwister.
Und es ist manchmal so schwierig. Meine Mutter hat ja mal gesagt, dass sie das Haus verkaufen wird, wenn ich ausziehe. Nach dem Motto "Was sollen wir mit dem großen Haus?" Aber das ist mein Elternhaus und ich möchte irgendwann dort leben.
Und wenn es Streit gibt, heißt es immer, dass ich undankbar bin und ich fühle mich dann immer schuldig.
Meine Mutter hat schon viel durchgemacht im Leben und sie ist sehr sensibel und sobald es was gibt, fängt sie an zu weinen und ich stehe hilflos daneben.

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21. Mai 2013 um 11:55

Ach so
Nochmal zu meinem Vater! Er ist vertritt mal Mamas und mal meine Meinung. Er meint, man könnte einen Mittelweg hinkriegen. Meist sagt er nicht viel, weil es dann Stress gibt und meine Mutter anfängt zu weinen und meint, dass sie an allem schuld wäre.
Wenn mein Freund nicht da ist, ist es auch nicht besser. Dann will meine Mutter, dass ich bei ihnen sitze. Mache ich auch gern, weil wir dann zusammen Fernsehen gucken oder reden, aber will ich dann mal andere Sachen machen, wie Nägel machen oder ein Fußbad, dann heißt es gleich, dass ich ja - wenn ich mal zu Hause bin - die Zeit nur im Bad verbringe.
Vorwürfe über Vorwürfe!!!!!

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21. Mai 2013 um 11:57
In Antwort auf marie_12724981

Nein,
ich habe keine Geschwister.
Und es ist manchmal so schwierig. Meine Mutter hat ja mal gesagt, dass sie das Haus verkaufen wird, wenn ich ausziehe. Nach dem Motto "Was sollen wir mit dem großen Haus?" Aber das ist mein Elternhaus und ich möchte irgendwann dort leben.
Und wenn es Streit gibt, heißt es immer, dass ich undankbar bin und ich fühle mich dann immer schuldig.
Meine Mutter hat schon viel durchgemacht im Leben und sie ist sehr sensibel und sobald es was gibt, fängt sie an zu weinen und ich stehe hilflos daneben.

So etwas ist
wahnsinnig schwer. Ich kenne das von mir von früher (und seit wir das Problem gelöst haben, ist das Verhältnis zu meiner Mutter viel besser!) und ich beobachte ein ähnliches Verhalten bei der Mutter meines Freundes und es ist überall das gleiche: Emotionale Erpressung! Eltern müssen lernen, dass ihre Kinder nicht dazu da sind, sie glücklich zu machen. Wie ist das denn mit deinem Vater? Kannst du dir bei dem Unterstützung suchen, sodass er vielleicht in solchen Situationen eingreift?

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21. Mai 2013 um 12:17

Wenn alles gut läuft
wird es beruflich so bleiben.
So wie es geplant ist, wird mein Freund irgendwann zu mir ziehen. Mit separatem Eingang und eigener Wohnung.
Von daher ist ein distanzierter Auszug nicht geplant.
So möchte ich das auch am liebsten, aber bis dahin wird es noch etwas dauern.
Das Einengen macht mich nur langsam fertig. Ich rufe ja auch ständig an zu Hause. Wenn ich morgens in der Firma ankomme, rufe ich an, dass ich gut angekommen bin und dann rufe ich in der Pause auch nochmal an. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause fahre und nicht zu meinem Freund, dann rufe ich dann auch nochmal an. Dann steht meist das Essen auf dem Tisch, wenn ich nach Hause komme. Das ist auch alles schön, aber es engt ein.
Neulich habe ich mittags in der Katine gegegessen anstatt rauszugehen. Da habe ich nicht zu Hause angerufen. Hatte dann mehrere SMSen, ob alles ok sei und warum ich mich nicht melden würde. Als ich dann anrief, fragte sie mich, warum ich mich nicht gemeldet habe und dass sie sich Gedanken gemacht haben usw.
Wie komme ich da raus ohne Auszug????

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21. Mai 2013 um 12:28
In Antwort auf marie_12724981

Wenn alles gut läuft
wird es beruflich so bleiben.
So wie es geplant ist, wird mein Freund irgendwann zu mir ziehen. Mit separatem Eingang und eigener Wohnung.
Von daher ist ein distanzierter Auszug nicht geplant.
So möchte ich das auch am liebsten, aber bis dahin wird es noch etwas dauern.
Das Einengen macht mich nur langsam fertig. Ich rufe ja auch ständig an zu Hause. Wenn ich morgens in der Firma ankomme, rufe ich an, dass ich gut angekommen bin und dann rufe ich in der Pause auch nochmal an. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause fahre und nicht zu meinem Freund, dann rufe ich dann auch nochmal an. Dann steht meist das Essen auf dem Tisch, wenn ich nach Hause komme. Das ist auch alles schön, aber es engt ein.
Neulich habe ich mittags in der Katine gegegessen anstatt rauszugehen. Da habe ich nicht zu Hause angerufen. Hatte dann mehrere SMSen, ob alles ok sei und warum ich mich nicht melden würde. Als ich dann anrief, fragte sie mich, warum ich mich nicht gemeldet habe und dass sie sich Gedanken gemacht haben usw.
Wie komme ich da raus ohne Auszug????

In dem du
klare Regeln und Grenzen setzt! Es ist doch völlig absurd, dass eine 29-jährige anrufen muss, wenn sie gut in der Arbeit angekommen ist. Das musste ich machen, als ich die ersten 3x nach frisch bestandener Führerscheinprüfung allein unterwegs war. Danach war das Thema erledigt. Ebenso die Telefonate in der Mittagspause, obwohl man sich sowieso abends wieder sieht.

Damit sie sich aber keine Sorgen macht, solltest du ihr die Veränderungen ankündigen und sie langsam durchführen. Als ersten Schritt würde ich ihr z.B. sagen, dass du mittags mit Kollegen zusammen bist und daher nicht anrufst. Dann kann sie sich darauf einstellen und wenn sie dich dann trotzdem mit SMS bombadiert, ist sie (grob gesagt) selbst schuld.

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21. Mai 2013 um 13:57
In Antwort auf coquette164

In dem du
klare Regeln und Grenzen setzt! Es ist doch völlig absurd, dass eine 29-jährige anrufen muss, wenn sie gut in der Arbeit angekommen ist. Das musste ich machen, als ich die ersten 3x nach frisch bestandener Führerscheinprüfung allein unterwegs war. Danach war das Thema erledigt. Ebenso die Telefonate in der Mittagspause, obwohl man sich sowieso abends wieder sieht.

Damit sie sich aber keine Sorgen macht, solltest du ihr die Veränderungen ankündigen und sie langsam durchführen. Als ersten Schritt würde ich ihr z.B. sagen, dass du mittags mit Kollegen zusammen bist und daher nicht anrufst. Dann kann sie sich darauf einstellen und wenn sie dich dann trotzdem mit SMS bombadiert, ist sie (grob gesagt) selbst schuld.

Ich weiß,
es hört sich alles absurd an. Für mich war es bisher aber immer ok und es war auch ganz schön, mittags mal was loszuwerden, wenn in der Firma irgendwas war.
Aber seitdem ich einen Freund habe und weiß, dass es was Ernstes ist, engt mich das alles ein.
Selbst, wenn ich abends bei meinem Freund bin, "muss" ich eine SMS schreiben, ob alles ok ist. Neulich waren wir nachmittags unterwegs und als ich abends auf mein Handy geschaut habe, hatte ich 6 SMSen und auch Anrufe....als ich anrief, hatte meine Mutte geweint, weil sie sich so sorgte.
Das ist doch völlig absurd.

Das wäre schön, wenn ich anrufen müsste, wenn ich mit dem Auto gut angekommen bin. Ich habe seit meinem 18. Geburtstag ein Führerschein, bin aber noch nie alleine gefahren. Ich darf das nicht. Ok, das Auto gehört meinen Eltern (Ich brauche keines), aber ich darf das nicht. Nichtmal im Ort bei uns....

Wegen psychologischer Hilfe habe ich schon oft nachgedacht. Ich war mal bei einem Osteopathen wegen meines Rückens in Behandlung. Das Ganze läuft ja körperlich und auch auf psychischer Ebene ab. Meine Mutter war dort auch in Behandlung.
Als es bei meiner Mama und mir mal wieder eskalierte, schrieb ich dem Osteopathen eine Mail, ob er mal meine Mutter dezent in die richtige Richtung rücken könnte. Er schrieb ähnlich wie ihr, aber meine Mutter erzählte mir hinterher, dass sie über meine Beziehung gesprochen hätten und sie meinte, dass der Osteopahte auch meinte, dass ich komisch wäre, wenn ich es nicht gut finde, wenn wir mit meinem Freund zusammen essen z.B.
Ich weiß bis heute nicht, ob er es ihr wirklich so gesagt hat oder ob meine Mutter sich das so ausgedacht hat....

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21. Mai 2013 um 14:18

Isjagruen hat vollkommen recht!
Du siehst dich selbst noch nicht als Erwachsene, denn sonst würdest du so überhaupt nicht mit dir umgehen lassen. Deine Mutter und du ihr benehmt euch überhaupt nicht wie 2 reife, erwachsene Menschen, die zusammen in einem Haus wohnen und so langsam glaube ich auch, dass euch ein Gespräch mit profesioneller Unterstützung gut täte, denn da ist so viel bei euch verkehrt, dass ich gar nicht sicher bin, ob du das deiner Mutter allein so alles klar machen kannst, vor allem wenn sie dann sofort auf die Tränendrüse drückt.

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21. Mai 2013 um 14:41

Ihr habt recht
Es tut wirklich sehr gut, mal alles rauszulassen.
Ich kann allerdings mit meiner Mutter nicht zum Psychologen. Da geht sie niemals mit mir hin. Für sie bin ich diejenige, die immer quer schießt und "unnormal" ist. Ich blocke ja in ihren Augen alles ab. (Sorry, aber ich will einfach nicht immer mit ihnen essen, wenn mein Freund da ist).

Nein, die Ärzte habe ich gewechselt und der Osteopath und der Hausarzt sind die einzigen Ärzte, die meine Mutter und ich teilen.

Tja, was heißt erwachsen. Ich fühle mich auch nur erwachsen, wenn ich bei meinem Freund bin. Dort darf ich alles. Kochen (darf ich zu Hause auch nicht...) und einfach das tun, was ICH möchte. Es ist so schön, frei zu sein.
Wenn ich zu Hause bin, fühle ich mich wieder wie ein kleines Kind. Neulich hatte meine Mutter mir gesagt, dass sie mein Outfit unmöglich findet. Ich sagte Ihr, dass ich es schön finde und sie hat so lange gezetert und gemeckert, bis wir uns angeschrien haben. Das kann doch nicht sein.
Ich fühle mich so klein.

Eine ältere Freundin, die selber Kinder hat, hat mal auf ihre Kinder bezogen gesagt, dass sie sich Mühe gibt, die beiden zu selbständigen und selbstbewussten Menschen zu erziehen. Als ich das hörte, hätte ich am liebsten geweint.... warum ist das bei anderen so und bei mir nicht?

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21. Mai 2013 um 14:55
In Antwort auf marie_12724981

Ihr habt recht
Es tut wirklich sehr gut, mal alles rauszulassen.
Ich kann allerdings mit meiner Mutter nicht zum Psychologen. Da geht sie niemals mit mir hin. Für sie bin ich diejenige, die immer quer schießt und "unnormal" ist. Ich blocke ja in ihren Augen alles ab. (Sorry, aber ich will einfach nicht immer mit ihnen essen, wenn mein Freund da ist).

Nein, die Ärzte habe ich gewechselt und der Osteopath und der Hausarzt sind die einzigen Ärzte, die meine Mutter und ich teilen.

Tja, was heißt erwachsen. Ich fühle mich auch nur erwachsen, wenn ich bei meinem Freund bin. Dort darf ich alles. Kochen (darf ich zu Hause auch nicht...) und einfach das tun, was ICH möchte. Es ist so schön, frei zu sein.
Wenn ich zu Hause bin, fühle ich mich wieder wie ein kleines Kind. Neulich hatte meine Mutter mir gesagt, dass sie mein Outfit unmöglich findet. Ich sagte Ihr, dass ich es schön finde und sie hat so lange gezetert und gemeckert, bis wir uns angeschrien haben. Das kann doch nicht sein.
Ich fühle mich so klein.

Eine ältere Freundin, die selber Kinder hat, hat mal auf ihre Kinder bezogen gesagt, dass sie sich Mühe gibt, die beiden zu selbständigen und selbstbewussten Menschen zu erziehen. Als ich das hörte, hätte ich am liebsten geweint.... warum ist das bei anderen so und bei mir nicht?

Ich glaube mittlerweile,
dass deine Aussage darüber, was für ein inniges Verhältnis ihr doch habt nicht der Wahrheit entspricht. Deine Mutter sieht das so und du stimmst ihr zu, obwohl du dich langsam erdrückt fühlst.

Ich persönlich würde mal für eine Weile ausziehen. Das muss nicht für immer sein, aber das was bei euch läuft, schadet euch langfristig ganz massiv.

Das Problem ist aber auch, dass du es zulässt. Warum lässt du dir von deiner Mutter das Kochen verbieten oder dir sagen, was du anziehen sollst? Ignoriere doch einfach ihr Theater.

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21. Mai 2013 um 15:18
In Antwort auf coquette164

Ich glaube mittlerweile,
dass deine Aussage darüber, was für ein inniges Verhältnis ihr doch habt nicht der Wahrheit entspricht. Deine Mutter sieht das so und du stimmst ihr zu, obwohl du dich langsam erdrückt fühlst.

Ich persönlich würde mal für eine Weile ausziehen. Das muss nicht für immer sein, aber das was bei euch läuft, schadet euch langfristig ganz massiv.

Das Problem ist aber auch, dass du es zulässt. Warum lässt du dir von deiner Mutter das Kochen verbieten oder dir sagen, was du anziehen sollst? Ignoriere doch einfach ihr Theater.

Ignorieren ist echt schwierig,
weil meine Mutter sehr massiv sein kann. Ich kann das gar nicht beschreiben.
Mein Vater meinte auch mal: "Im Grunde versteht Ihr Euch nicht!" Daraufhin weinte meine Mama wieder, weil sie glaubt, dass wir uns supergut verstehen. Das tun wir auch...irgendwie, solange ich mache, was sie will.
Neulich war mein Freund bei mir. Wir vier haben alle zusammen gesessen und geredet. Dann meinte meine Mutter, dass sie mal kurz telefonieren geht. Wir haben uns dann während sie telefoniert zur Nacht verabschiedet. Am nächsten Tag meinte sie, dass sie es unmöglich fand, dass wir nicht gewartet haben, bis sie austelefoniert hat. Daraufhin sagte ich ihr, dass sie ja hätte warten können, weil sie ja wussten, dass wir uns bald zurückziehen wollten.
Aber nein, es liegt nur an mir.... ((

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21. Mai 2013 um 15:32

Sehe ich wie stierchen!
Es ist ja mal ein erster Schritt, dass du jetzt im Laufe dieses Threads dir gegenüber immer ehrlicher wirst und erkennst, dass da nicht alles super ist, aber der nächste Schritt muss sein, dass du konsequenter wirst. Klar wäre es schön, wenn deine Mutter das selbst erkennen würde und es dir leichter machen würde, aber nachdem das schon so lange so ist, wird das nicht passieren ohne dass du handelst, also sei mal genauso stur wie sie! Keine Telefonate in der Mittagspause, kein Anrufen, dass du angekommen bist, keine Verbote beim Kochen akzeptieren und und und. Ausziehen wäre obendrein sowieso das sinnvollste.

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21. Mai 2013 um 15:49

Ein
erster Schritt wäre, ihnen klar zu machen, dass du nicht immer angesprungen kommst, wenn sie es wollen. Meine Mutter will auch andauernd, dass ich abends mit ihnen fernseh schaue Wenn etwas kommt, was mich interessiert und ich gerade Zeit habe, dann mache ich das - ansonsten nicht. Und da bleibe ich auch konsequent.

Wenn sie anfängt zu jammern, dass ich weggehe und sie allein daheim sitzt, bleib ich auch konsequent - und ignoriere sie da einfach. Am Anfang tat mir das auch sauweh, mittlerweile ist es nur noch ein kurzer Stich.

Und allein dieses konsequent sein von meiner Seite aus hat gereicht, dass es kein Ausbrechen mehr in Tränen gibt und auch das Gejammer ist - im Vergleich zu davor - nichts.

Dass du keine Geschwister hast, macht die gesamte Sache natürlich schwieriger für dich. Ich habe das "Glück", dass ich noch einen kleineren Bruder habe, der sich sehr viel radikaler abgenabelt hat.

Wenn du magst, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben.

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21. Mai 2013 um 15:55

Das
hat mich jetzt auch etwas geschockt. Und egal wie, hier solltest du ansetzen und es unterbinden. Sag deinen Eltern, du bist in der Arbeit so sehr eingespannt, du wirst dich nur noch melden, wenn wirklich etwas passiert ist. Wenn du dich nicht meldest, heißt es, alles ist ok.

Und vlt solltest du doch darüber nachdenken, auszuziehen.

Dein Wunsch, dass später einmal dein Freund bei euch einzieht, steht doch auf sehr wakligen Beinen, wenn du dich jetzt noch nicht einmal traust, ihm zu sagen, dass er mehr Zeit bei euch verbringen soll. Und ich denke, auch wenn du mal dort wohnen willst, ist es notwendig, dass du radikal anfängst, Schranken zu setzen. So wie ich eure emotionale Situation einschätze, wird das im Moment nicht klappen. Daher solltest du wirklich überlegen, ob du nicht zumindest für 1-2 Jahre dir eine eigene Wohnung suchen willst.

Ich denke, das wird sowohl dir als auch deinen Eltern helfen.

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21. Mai 2013 um 15:58
In Antwort auf orli_12922603

Ein
erster Schritt wäre, ihnen klar zu machen, dass du nicht immer angesprungen kommst, wenn sie es wollen. Meine Mutter will auch andauernd, dass ich abends mit ihnen fernseh schaue Wenn etwas kommt, was mich interessiert und ich gerade Zeit habe, dann mache ich das - ansonsten nicht. Und da bleibe ich auch konsequent.

Wenn sie anfängt zu jammern, dass ich weggehe und sie allein daheim sitzt, bleib ich auch konsequent - und ignoriere sie da einfach. Am Anfang tat mir das auch sauweh, mittlerweile ist es nur noch ein kurzer Stich.

Und allein dieses konsequent sein von meiner Seite aus hat gereicht, dass es kein Ausbrechen mehr in Tränen gibt und auch das Gejammer ist - im Vergleich zu davor - nichts.

Dass du keine Geschwister hast, macht die gesamte Sache natürlich schwieriger für dich. Ich habe das "Glück", dass ich noch einen kleineren Bruder habe, der sich sehr viel radikaler abgenabelt hat.

Wenn du magst, kannst du mir auch gerne eine PN schreiben.

Danke, blueberry
Darauf komme ich gern zurück. Ich fahre heute nach Hause und wenn ich das alles hier lese, dann sind mir meine Eltern jetzt ganz fremd. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll.
Ja, ich müsste konsequent sein. Das mit dem Fernsehen, wird bei uns nicht klappen, aber vielleicht ist es ein erster Schritt, dass ich mich weniger melde. Ich fange mal mit den SMSen an, wenn ich unterwegs bin.
Ich will ausbrechen und bringe es nicht übers Herz!

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21. Mai 2013 um 16:05
In Antwort auf coquette164

Sehe ich wie stierchen!
Es ist ja mal ein erster Schritt, dass du jetzt im Laufe dieses Threads dir gegenüber immer ehrlicher wirst und erkennst, dass da nicht alles super ist, aber der nächste Schritt muss sein, dass du konsequenter wirst. Klar wäre es schön, wenn deine Mutter das selbst erkennen würde und es dir leichter machen würde, aber nachdem das schon so lange so ist, wird das nicht passieren ohne dass du handelst, also sei mal genauso stur wie sie! Keine Telefonate in der Mittagspause, kein Anrufen, dass du angekommen bist, keine Verbote beim Kochen akzeptieren und und und. Ausziehen wäre obendrein sowieso das sinnvollste.

Und
am Besten nimmst du dir hier kleine Schritte vor. Ich würde sagen, diese Anrufe auf der Arbeit müssen aufhören und zwar sofort, ab morgen. Schalte am besten dein Handy auf lautlos. Sag deinen Eltern heute Abend, dass du morgen nur in Terminen bist und somit nicht anrufen kannst und wirst. Sag es ruhig und gehe NICHT auf irgendwelche Diskussionen ein, auch auf keine Tränen.

Dann die Sache mit dem Kochen Das würde ich mir auch nicht verbieten lassen. Deine Eltern wollen doch, dass du bei ihnen wohnst. Dann sollen sie dich auch gefälligst kochen lassen, wenn du Lust dazu hast.

Und wenn du sonst niemanden zum Reden hast, solltest du dir vlt überlegen, ob nicht du dir erst einmal psychologische Hilfe holen magst und somit jmd hast, mit dem du reden kannst - glaub mir, es ist wirklich unglaublich befreiend und es zeigt einem, dass man selbst nicht verrückt ist, und letztendlich bestärkt dich das auch, so dass du konsequenter im Umgang mit deinen Eltern sein kannst. Und wir hier im Forum sind auch noch da Mein Angebot steht, wenn du jmd zum Reden brauchst, einfach PN an mich.

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21. Mai 2013 um 16:05
In Antwort auf coquette164

Sehe ich wie stierchen!
Es ist ja mal ein erster Schritt, dass du jetzt im Laufe dieses Threads dir gegenüber immer ehrlicher wirst und erkennst, dass da nicht alles super ist, aber der nächste Schritt muss sein, dass du konsequenter wirst. Klar wäre es schön, wenn deine Mutter das selbst erkennen würde und es dir leichter machen würde, aber nachdem das schon so lange so ist, wird das nicht passieren ohne dass du handelst, also sei mal genauso stur wie sie! Keine Telefonate in der Mittagspause, kein Anrufen, dass du angekommen bist, keine Verbote beim Kochen akzeptieren und und und. Ausziehen wäre obendrein sowieso das sinnvollste.

Und
am Besten nimmst du dir hier kleine Schritte vor. Ich würde sagen, diese Anrufe auf der Arbeit müssen aufhören und zwar sofort, ab morgen. Schalte am besten dein Handy auf lautlos. Sag deinen Eltern heute Abend, dass du morgen nur in Terminen bist und somit nicht anrufen kannst und wirst. Sag es ruhig und gehe NICHT auf irgendwelche Diskussionen ein, auch auf keine Tränen.

Dann die Sache mit dem Kochen Das würde ich mir auch nicht verbieten lassen. Deine Eltern wollen doch, dass du bei ihnen wohnst. Dann sollen sie dich auch gefälligst kochen lassen, wenn du Lust dazu hast.

Und wenn du sonst niemanden zum Reden hast, solltest du dir vlt überlegen, ob nicht du dir erst einmal psychologische Hilfe holen magst und somit jmd hast, mit dem du reden kannst - glaub mir, es ist wirklich unglaublich befreiend und es zeigt einem, dass man selbst nicht verrückt ist, und letztendlich bestärkt dich das auch, so dass du konsequenter im Umgang mit deinen Eltern sein kannst. Und wir hier im Forum sind auch noch da Mein Angebot steht, wenn du jmd zum Reden brauchst, einfach PN an mich.

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21. Mai 2013 um 16:15
In Antwort auf marie_12724981

Danke, blueberry
Darauf komme ich gern zurück. Ich fahre heute nach Hause und wenn ich das alles hier lese, dann sind mir meine Eltern jetzt ganz fremd. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll.
Ja, ich müsste konsequent sein. Das mit dem Fernsehen, wird bei uns nicht klappen, aber vielleicht ist es ein erster Schritt, dass ich mich weniger melde. Ich fange mal mit den SMSen an, wenn ich unterwegs bin.
Ich will ausbrechen und bringe es nicht übers Herz!

Einfach
ist es leider nicht

Mir hat eben in der Zeit viel geholfen, dass ich mit meinem Freund darüber reden konnte, aber auch sonst mit zig Leuten darüber geredet habe. Die durften dann sowohl trösten als auch bestärken

Übrigens kamen mir in der Zeit meine Eltern auch ganz fremd vor. Aber ich denke, so ein Stück innere Distanz ist da notwendig, um etwas ausbrechen zu können. Heute sind sie mir auch wieder sehr nah

Achja, noch ein Tipp: Meine Mutter wollte auch immer ganz genau wissen, wo ich war und bis wann. Alles immer schön im Voraus planen Dabei geht das einfach nicht immer und es engt enorm ein. Ich habe dann den Spieß einfach umgedreht und ihr "Vorwürfe" gemacht bzw. "sauer" gewesen, wenn sie mal von irgendwas zu spät kam oder sich nicht per SMS gemeldet hat War super, hab ich 2-3 Mal machen müssen, dann hatte ich davon meine Ruhe Vielleicht wäre das auch was für dich

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21. Mai 2013 um 18:38

Jetzt
Übertreib mal nicht

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21. Mai 2013 um 19:02

Ich meinte mit den Therapeuten
ausziehen würd ich auch das ist klar, weil man ja eh nur fertiggemacht wird

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22. Mai 2013 um 3:33

Meine Mutter war ähnlich
Hey, ich bin auch in deinem Alter und hatte ähnliche Probleme mit meiner Mutter. Sie engte mich zwar nicht so stark ein wie deine Mutter, aber wenn sie etwas wollte (meist Computer Support...) verhielt sie sich ähnlich - nämlich mit emotionaler Erpressung bis zum Ausrasten und terrorisieren meiner Brüder (die sich dann bei mir meldeten und mich baten, meiner Mutter zu helfen...). Also auch sehr massiv.

Geholfen hat als erster Schritt ausziehen. Damit war es aber nicht getan.
Der zweite Schritt war ein Ausraster meinerseits, dass ich auch ein Leben habe und nicht 3mal pro Woche alles absagen kann und will, um sofort zu ihr zu fahren, weil bei ihr wieder mal ein Pups quer sitzt.
Drittens brauchte es Konsequenz. Oft war es wie mit einem kleinen Kind, das herumstampfte und -schrie, wenn es nicht bekam was es wollte. Und genau das tut deine Mutter auch, einfach auf eine andere Art (Schuldgefühle einreden). Das können Kinder auch sehr gut. Da helfen klare Regeln. Bei einem Kind könnte man sagen, es gibt bei jedem Einkauf einen Kaugummi, den sich das Kind aussuchen kann, abernichts mehr. Bei deiner Mutter könntest du zB sagen, dass ihr dreimal pro Woche was zusammen macht und sie aussuchen kann was (telefonieren über Mittag, zusammen abends fernsehen, Kino oder ähnliches). Und das musst du dann auch durchziehen! Egal was du für Regeln vorgibst, zieh es durch! Egal wie sie reagiert! Wenn sie weint, stell dir ein kleines Kind vor, das weint weil es den Lollli nicht bekommt. Deine Mutter weint nicht, weil sie sich Sorgen macht, sondern weil sie nicht bekommt was sie will! Und das ist IHR Problem, nicht DEINS! Das kannst du ihr auch sagen. Wenn sie meint, du seist undankbar, sag einfach "nö". Nicht auf Diskussionen einlassen! Wenn sie sich wie ein Kind verhält, verhalte du dich erwachsen! Du musst dich nicht rechtfertigen!

Dieser Prozess hat bei mir einige Jahre gedauert. Wie bei dir hatte ich ansonsten ein super Verhältnis zu meiner Mutter. Und weisst du was? Unser Verhältnis hat sich dadurch nicht verschlechtert, im Gegenteil! Sie schätzt nun meine Anwesenheit sehr, anstatt sie selbstverständlich zu finden und einzufordern.

Btw ich war auch bei einer Therapeutin. Zwar aus einem anderen Grund, aber sie hat mich dabei ebenfalls unterstützt.

Überleg dir mal: wenn dein Freund so etwas verlangen würde (ständige sms und Anrufe einfordern, um zu sehen wie es dir geht), würdest du das mit dir machen lassen? Wohl kaum, so eine Beziehung hat nämlich keine Zukunft!

Mach deiner Mutter in einem ruhigen Gespräch (nicht nach einem Streit) klar, dass du sie sehr liebst, aber dein eigenes Leben hast. Und wenn sie sich Sorgen macht, hat sie ein Problem und nicht du. Das hat nichts mit Dankbarkeit zu tun. Du bist dankbar, aber du kannst nicht dein Leben nach deiner Mutter ausrichten. Auch Ferien musst du nicht mit ihnen machen. Klar magst du deine Eltern, aber würde es dir nicht reichen, weniger Zeit mit ihnen zu verbringen?

Sich Sorgen machen, wenn du normal zur Arbeit fährst oder bei deinem Freund bist, ist nicht normal. Mach doch mit deiner Mutter ab, dass du dich meldest, wenn was passiert, anstatt umgekehrt. Und solange du dich nicht meldest, ist auch alles ok und sie muss sich keine Sorgen machen. Das durchzuziehen wird am Anfang schwer für dich, weil du dich ja auch melden willst. Aber nach einer gewissen Zeit, wenn sich das eingespielt hat und selbstverständlich ist, kannst du dich auch wieder melden, wenn dir danach ist.

Das sind jetzt alles nur Vorschläge und ich würde nicht alles sofort umsetzen. Am wichtigsten fände ich jedich, dass du dir einen Therapeuten suchst, der dich damit unterstützt. Das hat mir nämlich am meisten geholfen.

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22. Mai 2013 um 8:53
In Antwort auf no0815girl

Meine Mutter war ähnlich
Hey, ich bin auch in deinem Alter und hatte ähnliche Probleme mit meiner Mutter. Sie engte mich zwar nicht so stark ein wie deine Mutter, aber wenn sie etwas wollte (meist Computer Support...) verhielt sie sich ähnlich - nämlich mit emotionaler Erpressung bis zum Ausrasten und terrorisieren meiner Brüder (die sich dann bei mir meldeten und mich baten, meiner Mutter zu helfen...). Also auch sehr massiv.

Geholfen hat als erster Schritt ausziehen. Damit war es aber nicht getan.
Der zweite Schritt war ein Ausraster meinerseits, dass ich auch ein Leben habe und nicht 3mal pro Woche alles absagen kann und will, um sofort zu ihr zu fahren, weil bei ihr wieder mal ein Pups quer sitzt.
Drittens brauchte es Konsequenz. Oft war es wie mit einem kleinen Kind, das herumstampfte und -schrie, wenn es nicht bekam was es wollte. Und genau das tut deine Mutter auch, einfach auf eine andere Art (Schuldgefühle einreden). Das können Kinder auch sehr gut. Da helfen klare Regeln. Bei einem Kind könnte man sagen, es gibt bei jedem Einkauf einen Kaugummi, den sich das Kind aussuchen kann, abernichts mehr. Bei deiner Mutter könntest du zB sagen, dass ihr dreimal pro Woche was zusammen macht und sie aussuchen kann was (telefonieren über Mittag, zusammen abends fernsehen, Kino oder ähnliches). Und das musst du dann auch durchziehen! Egal was du für Regeln vorgibst, zieh es durch! Egal wie sie reagiert! Wenn sie weint, stell dir ein kleines Kind vor, das weint weil es den Lollli nicht bekommt. Deine Mutter weint nicht, weil sie sich Sorgen macht, sondern weil sie nicht bekommt was sie will! Und das ist IHR Problem, nicht DEINS! Das kannst du ihr auch sagen. Wenn sie meint, du seist undankbar, sag einfach "nö". Nicht auf Diskussionen einlassen! Wenn sie sich wie ein Kind verhält, verhalte du dich erwachsen! Du musst dich nicht rechtfertigen!

Dieser Prozess hat bei mir einige Jahre gedauert. Wie bei dir hatte ich ansonsten ein super Verhältnis zu meiner Mutter. Und weisst du was? Unser Verhältnis hat sich dadurch nicht verschlechtert, im Gegenteil! Sie schätzt nun meine Anwesenheit sehr, anstatt sie selbstverständlich zu finden und einzufordern.

Btw ich war auch bei einer Therapeutin. Zwar aus einem anderen Grund, aber sie hat mich dabei ebenfalls unterstützt.

Überleg dir mal: wenn dein Freund so etwas verlangen würde (ständige sms und Anrufe einfordern, um zu sehen wie es dir geht), würdest du das mit dir machen lassen? Wohl kaum, so eine Beziehung hat nämlich keine Zukunft!

Mach deiner Mutter in einem ruhigen Gespräch (nicht nach einem Streit) klar, dass du sie sehr liebst, aber dein eigenes Leben hast. Und wenn sie sich Sorgen macht, hat sie ein Problem und nicht du. Das hat nichts mit Dankbarkeit zu tun. Du bist dankbar, aber du kannst nicht dein Leben nach deiner Mutter ausrichten. Auch Ferien musst du nicht mit ihnen machen. Klar magst du deine Eltern, aber würde es dir nicht reichen, weniger Zeit mit ihnen zu verbringen?

Sich Sorgen machen, wenn du normal zur Arbeit fährst oder bei deinem Freund bist, ist nicht normal. Mach doch mit deiner Mutter ab, dass du dich meldest, wenn was passiert, anstatt umgekehrt. Und solange du dich nicht meldest, ist auch alles ok und sie muss sich keine Sorgen machen. Das durchzuziehen wird am Anfang schwer für dich, weil du dich ja auch melden willst. Aber nach einer gewissen Zeit, wenn sich das eingespielt hat und selbstverständlich ist, kannst du dich auch wieder melden, wenn dir danach ist.

Das sind jetzt alles nur Vorschläge und ich würde nicht alles sofort umsetzen. Am wichtigsten fände ich jedich, dass du dir einen Therapeuten suchst, der dich damit unterstützt. Das hat mir nämlich am meisten geholfen.

Das stimmt wohl
Mit diesem Satz hast Du glaube ich den Nagel auf den Kopf getroffen:
"Deine Mutter weint nicht, weil sie sich Sorgen macht, sondern weil sie nicht bekommt was sie will!" Ja, so scheint es, weil Sorgen machen muss sie sich nicht. Sie kennt meinen Freund und mag ihn. Sie weiß, wie bemüht er um mich ist und dass er auch will, dass es mir gut geht. Und wenn ich bei ihm bin und mich bei ihr melde, dann verstehe ich nicht, wie man sich Sorgen machen kann. Dann geht es wohl wirklich darum, dass sie nicht das bekommt, was sie will: dass ich zu Hause bin.

Meine Mutter war übrigens 29 als sie mich bekam.
Wenn ich jetzt ein Kind bekommen würde? Ich würde erstmal aufhören zu arbeiten und mich um das Kind kümmern. ICH möchte mein Kind zu einem selbständigen Menschen erziehen und nicht zu einem Klon von mir....

Das mit den drei Tagen in der Woche läuft im Grunde schon. Ich bin ungefähr drei Tage in der Woche zu Hause bzw. alleine zu Hause, so dass ich ohnehin diese Abende mit meinen Eltern verbringe.
Im Grunde kann ich mit den Telefonaten leben und ich kann auch einigermaßen damit leben, SMSen zu schreiben, wenn ich nicht zu Hause bin, aber das Verhalten, wenn ich zu Hause bin und mein Freund ist da.
Dieses "Wir wollen immer zusammen sitzen, zusammen essen usw." geht so nicht. Ich will meinen Freund nicht einengen und wenn er bei mir ist, halten meine Eltern meinen Freund ohnehin viel zu oft und zu lange im Schnack auf.
Da möchte ich gern Abstand reinbekommen und wenn ich mit meinem Freund in mein Zimmer gehe, möchte ich auch nicht, dass es heißt, wir hätten auch noch warten können.
Ebenso geht es darum, dass ich ja wohl gemeinsam mit meinem Freund kochen kann, ohne dass meine Eltern sich gestört fühlen bzw. ständig in die Küche gehen, um zu schauen, was die "Kinder" da so machen.

Und ich möchte einfach nicht so eingeengt werden, was die Tage bei meinem Freund betrifft. Wenn die Mutter weinend zu Dir sagt, dass sie nicht möchte, dass ich sie nochmal so lange alleine lasse, tut das schon weh...und beengt einen total.

Das mit dem Psychologen klingt sehr gut, aber auch das würde sie mitkriegen und ich habe Angst vor ihrer Reaktion. Das klingt jetzt blöd, oder? Ich kann nicht sagen, dass ich mit einer Freundin treffe oder so. Das mache ich nämlich auch nur noch selten. Erstens verbringe ich viel Zeit mit meinem Freund und wenn ich weggehe, wenn ich bei meinen Eltern bin, jammert meine Mutter rum, dass die Treffen mit Freunden ja auch von der Zeit mit meinem Freund abgehen könnten und nicht von ihrer. Mittlerweile sind noch zwei Freundinnen übrig geblieben.
Ich würde mich so gern wehren, aber es ist so schwierig. Wenn man 30 Jahre dasselbe Muster fährt und eigentlich auch glücklich war, ist es so schwer etwas zu verändern.
Die Eltern von meinem Freund sind ganz anders. Leider sind die etwas kühler und nicht so herzlich wie meine Eltern. Das finde ich schade, aber ich komme trotzdem gut mit ihnen klar. Aber bei denen ist es so: Wir fahren mal eine Stunde zu ihnen rüber, quatschen ein bißchen und dann ist gut. Ab und zu telefoniert mein Freund mit ihnen oder hilft ihnen, wenn Not am Mann ist. Das finde ich einfach schön.

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22. Mai 2013 um 9:26
In Antwort auf marie_12724981

Das stimmt wohl
Mit diesem Satz hast Du glaube ich den Nagel auf den Kopf getroffen:
"Deine Mutter weint nicht, weil sie sich Sorgen macht, sondern weil sie nicht bekommt was sie will!" Ja, so scheint es, weil Sorgen machen muss sie sich nicht. Sie kennt meinen Freund und mag ihn. Sie weiß, wie bemüht er um mich ist und dass er auch will, dass es mir gut geht. Und wenn ich bei ihm bin und mich bei ihr melde, dann verstehe ich nicht, wie man sich Sorgen machen kann. Dann geht es wohl wirklich darum, dass sie nicht das bekommt, was sie will: dass ich zu Hause bin.

Meine Mutter war übrigens 29 als sie mich bekam.
Wenn ich jetzt ein Kind bekommen würde? Ich würde erstmal aufhören zu arbeiten und mich um das Kind kümmern. ICH möchte mein Kind zu einem selbständigen Menschen erziehen und nicht zu einem Klon von mir....

Das mit den drei Tagen in der Woche läuft im Grunde schon. Ich bin ungefähr drei Tage in der Woche zu Hause bzw. alleine zu Hause, so dass ich ohnehin diese Abende mit meinen Eltern verbringe.
Im Grunde kann ich mit den Telefonaten leben und ich kann auch einigermaßen damit leben, SMSen zu schreiben, wenn ich nicht zu Hause bin, aber das Verhalten, wenn ich zu Hause bin und mein Freund ist da.
Dieses "Wir wollen immer zusammen sitzen, zusammen essen usw." geht so nicht. Ich will meinen Freund nicht einengen und wenn er bei mir ist, halten meine Eltern meinen Freund ohnehin viel zu oft und zu lange im Schnack auf.
Da möchte ich gern Abstand reinbekommen und wenn ich mit meinem Freund in mein Zimmer gehe, möchte ich auch nicht, dass es heißt, wir hätten auch noch warten können.
Ebenso geht es darum, dass ich ja wohl gemeinsam mit meinem Freund kochen kann, ohne dass meine Eltern sich gestört fühlen bzw. ständig in die Küche gehen, um zu schauen, was die "Kinder" da so machen.

Und ich möchte einfach nicht so eingeengt werden, was die Tage bei meinem Freund betrifft. Wenn die Mutter weinend zu Dir sagt, dass sie nicht möchte, dass ich sie nochmal so lange alleine lasse, tut das schon weh...und beengt einen total.

Das mit dem Psychologen klingt sehr gut, aber auch das würde sie mitkriegen und ich habe Angst vor ihrer Reaktion. Das klingt jetzt blöd, oder? Ich kann nicht sagen, dass ich mit einer Freundin treffe oder so. Das mache ich nämlich auch nur noch selten. Erstens verbringe ich viel Zeit mit meinem Freund und wenn ich weggehe, wenn ich bei meinen Eltern bin, jammert meine Mutter rum, dass die Treffen mit Freunden ja auch von der Zeit mit meinem Freund abgehen könnten und nicht von ihrer. Mittlerweile sind noch zwei Freundinnen übrig geblieben.
Ich würde mich so gern wehren, aber es ist so schwierig. Wenn man 30 Jahre dasselbe Muster fährt und eigentlich auch glücklich war, ist es so schwer etwas zu verändern.
Die Eltern von meinem Freund sind ganz anders. Leider sind die etwas kühler und nicht so herzlich wie meine Eltern. Das finde ich schade, aber ich komme trotzdem gut mit ihnen klar. Aber bei denen ist es so: Wir fahren mal eine Stunde zu ihnen rüber, quatschen ein bißchen und dann ist gut. Ab und zu telefoniert mein Freund mit ihnen oder hilft ihnen, wenn Not am Mann ist. Das finde ich einfach schön.

Hast
du denn bei dem ganzen Hin und Her auch überhaupt noch Zeit für dich? Damit meine ich, Zeit, die du nutzt, um mal in Ruhe n Buch zu lesen, Musik zu hören etc - ohne dass dein Freund oder deine Eltern um dich rumwuseln? Mir hat es auch sehr geholfen, mir "egoistisch" Zeit für mich zu nehmen. Dann konnte ich auch in Ruhe über alles nachdenken, was mich gerade so bewegt hat.

Die Problematik mit dem Freundeskreis kenn ich^^ Meine Mutter hat auch immer rumgejammert, wenn ich was mit andren unternommen habe. Bis ich ausgerastet bin und sie gefragt habe, ob sie mir jedes soziale Leben verbieten will und ob sie dann glücklich ist, wenn ich gänzlich ohne Freunde da stehe. Seitdem kommt vlt noch höchstens ein blöder Satz (den ich einfach ignoriere). Das solltest du auch tun. Freunde sind wichtig und du solltest wirklich regelmäßig versuchen, diese wieder zu treffen. Sonst bist du ja wirklich komplett abgeschottet.

Die Problematik mit dem Freund aufhalten und mit ihm reden wollen, kenne ich auch Die hat sich bei mir einfach dann gelegt, als er öfters mich daheim besucht hat. Da war er irgendwann nicht mehr "spannend" und es gab auch nix neues zu bequatschen. Hat dein Freund denn schon gesagt, dass ihn das Ganze einengt? ich frage nur, weil du sooft darauf hinweist, dass du ihn nicht einengen willst. Wie lange seid ihr denn schon zusammen?

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22. Mai 2013 um 9:59
In Antwort auf orli_12922603

Hast
du denn bei dem ganzen Hin und Her auch überhaupt noch Zeit für dich? Damit meine ich, Zeit, die du nutzt, um mal in Ruhe n Buch zu lesen, Musik zu hören etc - ohne dass dein Freund oder deine Eltern um dich rumwuseln? Mir hat es auch sehr geholfen, mir "egoistisch" Zeit für mich zu nehmen. Dann konnte ich auch in Ruhe über alles nachdenken, was mich gerade so bewegt hat.

Die Problematik mit dem Freundeskreis kenn ich^^ Meine Mutter hat auch immer rumgejammert, wenn ich was mit andren unternommen habe. Bis ich ausgerastet bin und sie gefragt habe, ob sie mir jedes soziale Leben verbieten will und ob sie dann glücklich ist, wenn ich gänzlich ohne Freunde da stehe. Seitdem kommt vlt noch höchstens ein blöder Satz (den ich einfach ignoriere). Das solltest du auch tun. Freunde sind wichtig und du solltest wirklich regelmäßig versuchen, diese wieder zu treffen. Sonst bist du ja wirklich komplett abgeschottet.

Die Problematik mit dem Freund aufhalten und mit ihm reden wollen, kenne ich auch Die hat sich bei mir einfach dann gelegt, als er öfters mich daheim besucht hat. Da war er irgendwann nicht mehr "spannend" und es gab auch nix neues zu bequatschen. Hat dein Freund denn schon gesagt, dass ihn das Ganze einengt? ich frage nur, weil du sooft darauf hinweist, dass du ihn nicht einengen willst. Wie lange seid ihr denn schon zusammen?

Nein,
Zeit für mich habe ich schon lange nicht mehr. Ich plane teilweise schon genau, an welchem Wochentag ich mal ein Fußbad nehmen möchte oder so. Mein Buch liegt seit Weihnachten angefangen im Regal. Die Zeit für mich vermisse ich auch! Ich habe so viele Fotos auf meiner Kamera, die ich einfach mal auf meinen PC ziehen will. Dafür habe ich auch keine Zeit. Wenn ich am PC sitze, wird auch gemeckert. Mir fehlt das Ganze schon sehr...einfach mal tun, was ICH ALLEIN möchte.

Nein, noch hat mein Freund nicht gesagt, dass es ihn einengt. Seine Eltern wohnen nicht weit von ihm entfernt und es kommt ab und an mal vor, dass sie ihn anrufen, ob er zum Essen kommen will. Da meinte er zu mir, dass er das auch öfter mal lässt, weil er dann lieber allein sein will. Ich habe ihm gesagt, dass er mir sagen soll, wenn er mit mir in mein Zimmer will oder es ihm zu viel wird mit meinen Eltern. Er sagte, dass er das tut. Bisher ist alles ok...er weiß ja auch nichts von dem ganzen Stress den ich habe.
Und dadurch, dass ich möchte, dass wir zusammen im Haus miteinziehen, will ich ihm das auch nicht alles erzählen.
Sonst denkt er auch, wenn das jetzt schon so ist, wie wird es dann, wenn wir so eng zusammenwohnen?!
Das will ich vermeiden.
Ich muss dazu sagen, dass ich schonmal einen Freund verloren habe.... Alles war gut, dann wollte er mich besuchen und ich habe meine Eltern gebeten, bitte im Wohnzimmer zu bleiben, weil wir erst ganz kurz zusammen waren und ich ihn nicht gleich verschrecken will...von wegen Eltern kennenlernen und so. Meine Eltern wollten das nicht und sind rausgekommen und haben sich vorgestellt. Das war das letzte Mal, dass ich meinen Freund gesehen habe. Ein paar Tage später hat er sich getrennt.

Und mein letzter Ex der hat auch immer gedrängelt, als meine Eltern mit ihm reden wollten.

Ich möchte dem Ganzen bei meinem jetzigen Freund aus dem Weg gehen. Wir sind jetzt über 9 Monate zusammen und ich spüre, dass er der Richtige ist. Es ist das erste Mal, dass man über Kinder und Wohnung etc. spricht. Ich liebe ihn....

Das nächste Problem wird das Finanzielle sein. Meine Eltern und ich haben seit jeher das Geld zusammengeschmissen und davon gelebt. Auch, wenn es jetzt (mal wieder) albern klingt...wenn ich Geld brauche, gehe ich zu Mama. Da muss ich mir manchmal auch anhören, wofür ich Geld brauche...

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