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@laRochelle

16. Mai 2003 um 23:01

Sag mal, konntest Du denn beim Amtsgericht beweisen, daß der Typ Dir 2000,- Euro schuldete?

Ich kann mir nämlich kaum vorstellen, daß einer wie er einen Schuldschein oder so etwas ähnliches unterschreibt! Oder hattest Du Zeugen?

Einfach so kann man ja keinen Mahnbescheid erwirken, oder etwa doch?

Cathy

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16. Mai 2003 um 23:32

Ich mußte es nicht beweisen,
denn er hat weder den Mahn-, noch den Vollstreckungsbescheid angefochten.

Natürlich hatte ich ihm das Geld nicht mal eben so bar in die Hand gedrückt, sondern einen Darlehensvertrag aufgesetzt, den er mir auch unterschrieben hat.


Jeder kann einen Mahnbescheid erwirken. Kostet eine Gebühr, die sich nach der Höhe der Forderung richtet, wenn ich recht entsinne. In meinem Fall also überschaubar.

Allerdings kommt es zum Gerichtsverfahren, wenn der Schuldner binnen einer bestimmten Frist widerspricht.

Widerspricht er nicht, stellt das Gericht in Folge einen Vollstreckungsbescheid zu.

Nun muß man wieder die Frist abwarten.

Widerspricht er, gibt es ein Gerichtsverfahen, s.o.

Widerspricht er nicht, wird der Vollstreckungsbescheid nach Ablauf der Frist gültig. Er hat dann dieselbe rechtliche Wirksamkeit wie ein Gerichtsurteil, d.h., Du kannst Deine Forderung vollstrecken lassen.

Das wiederum heißt:
Du kannst ihm einen Gerichtsvollzieher ins Haus schicken und pfänden lassen. Auch der Lohn kann gepfändet werden, die Anzahlung fürs Leasingauto, was weiß ich.

Ist dort nichts zu holen (und das ist in dem Milieu meist so), kannst Du ihn zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung zwingen, daß er wirklich keine pfändbaren Gegenstände, Einkünfte oder Vermögen mehr besitzt.

Weigert er sich, kannst Du ihn ein halbes Jahr lang in Beugehaft nehmen lassen. Weigert er sich dann immer noch, muß er allerdings freigelassen werden.

Doch er hat anstandslos unterschrieben. Im Gefängnis wäre er eingegangen, das wußte er, das wußte ich auch. Er war so unruhig, daß er nicht mal länger als zwei Stunden in einem Zimmer sein konnte. (Merkwürdig, da habe ich seit Jahren nicht mehr dran gedacht, jetzt fällt es mir plötzlich wieder ein).

Wer eine eidesstattliche Versicherung ablegt, steht in der Schufa und auch im amtlichen Schuldenregister. Bei großen Unternehmen bekommst Du keinen Job mehr. Es ist nicht ausgeschlossen, daß ein Kleinunternehmer Dich nimmt, weil die neue Bewerber vielleicht nicht so intensiv prüfen wie die Konzerne. Aber wenn es rauskommt, kann der Lohn gepfändet werden. Meist ist der Job dann gleich wieder futsch; auf jeden Fall ist es schlecht fürs Renommee.

Die eidesstattliche Versicherung gilt immer nur für eine gewisse Zeit (ich glaub es waren damals 3 Jahre). Danach beginnt das ganze Spielchen von vorn.

Ist unangenehm... für normale Menschen. Er kam sich vermutlich cool dabei vor. Assikultur halt.

Ist mir aber wurscht, schließlich muß ich mich nicht drum kümmern. Es ist das Inkassobüro, das diese Dinge mit Hilfe eines Vertragsanwaltes betreibt.

Hätte ich das selbst getan, wäre es a) teuer und b) mühsam geworden, denn ich lebe ja schon seit langem nicht mehr in Deutschland und habe auch keinen Bock, mir mit dieser alten Geschichte die Zeit zu vermiesen.

Es erstaunt mich schon, wieviele Nachrichten ich in diesem Thread abgelassen habe.

Nun, das Whiskyglas neben mir ist jetzt leer und ich gehe zu Bett jetzt. Möchte noch die Gelegenheit nutzen, mich bei Euch allen zu verabschieden und dafür zu bedanken, daß Ihr Euch Zeit und Muße genommen habt, bis hierher zu lesen.

Ich verneige mich vor dem noch anwesenden Publikum und wünsche allseits angenehme Nachtruhe, ein wunderschönes Wochenende und ein glückliches Leben. Möge der Himmel Euch nicht auf den Kopf fallen und die Götter gnädigst darauf achten, daß Ihr von Erfahrungen wie meiner auf immer und ewig verschont bleibt.

Gute Nacht, und lebt wohl.

Denn ich werde nicht mehr in dieses Forum zurückkehren.

<<winkes an alle>>
LaRochelle

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17. Mai 2003 um 11:31

Informier Dich doch einfach unter
http://www.pfaendung-online.de/

bzw. unter http://www.pfaendung-online.de/mahnung/erl.htm

Aber LaRochelle hat es auch schon gut erklärt.

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11. März 2008 um 11:04

Stalking
Ich bin erstaunt ueber die Intensitaet dieser Beziehung, die per se nur sehr kurz war und dennoch das Leben zweier Menschen jahrzehntelang vergiftet und herabwuerdigt. Denn dies ist ein reziproker Prozess und auch Rochelle scheint nicht zu verstehen, dass sie sich selbst massiv schadet, wenn sie sich ueber so lange Zeit mit Hass- und Rachegedanken beschaeftigt. Es gibt kein "rechT" auf Rache, weder ein juristisches, noch ein moralisches. Was sie diesdem Mann angetan hat, ist ausserhalb jkeder Verhaeltnismaessigkeit. Ich sprach schon mit Zsubermoosi darueber - diese Verhaltensweisen sind im Grunde Stalking. Rochelle missbraucht unverhaeltsnusmaessig drastische Rechtsmittel, nicht um ein Recht zu erhalten, das ihr zustuendem, sondern als Mittel zum Zweck, um Dritte ihren Privatkrieg ausfechten zu lassen. Das ist niedertraechtig.

Diese Selbstgerechtigkeit hat nichts, aber auch gar nicht mit Ueberlegtheit oder gar Ueberlegenheit zu tun. Die Wortwahl allein laesst Rueckschluesse zu. Sollen wir ihr ein Bundesverdienstkreuz anheften, nur weil sie "nicht aufs Grab spuckt"? Seigneur

Meines Erachtens ist ROchelle in einem Umfeld voller Hass und Unterdrueckung aufgewachsen und hat diesen Mann als Representant desselben angesehen. Ihn zu zerstoeren, ist fuer sie eine neurotische Form der Vergangenheitsbewaeltigung. Da geht es nich um 2.000 EUR, da geht es um die grosse Abrechnung mit den eigenen Eltern etc., stellvertretend ausagiert durch einen Mann, der ihr mal ueber den Weg gelaufen ist und mit dem sie sich immerhin freiwillig einliess und der sie weitaus weniger geschaedigt hat als so mancher ndere Mann andere Frauen.

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11. März 2008 um 11:07

Einspruch
Ich finde, diese Rache ist keinesfalls erfolgreich.

Erfolg als Genugtuung - ja, gerne.

Aber wenn jemand seinen Erfolg als Zerstoerung anderer Existenzen ansieht, ist das einfach nur erbaermlich - und hat mit einem humanistischen Verstaendnis von Bildung und Verhalten nicht das mindeste zu tun.

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11. März 2008 um 13:16

Annelika und larochelle sind eine person
temptress = mietnomadin und mind. 5 andere nicks
werdandi = erdbeermarmelade und mind. 5 andere nicks
brooke = werner6 und mind. 5 andere nicks

genau wie du ! längst vergessen in der forensuche, aber umgehend nach larochelle tauchst auch du wieder auf und weisst sogar, wer alles nicht mehr schreibt.

schwach.

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12. März 2008 um 8:53

Korrektur
Danke, dimanche, ich weiss schon, was Stalking ist. Wikipedia ist übrigens nicht die hochkarätigste Quelle von Definitionen, wenn es um rechtliche Zusammenhänge geht, auch wenn dort teilweise aus Gesetzbüchern zitiert wird. Die Rechtsauslegung in der Praxis ist eine andere, teilweise weitere, teilweise viel engere und differenzietrte, als Freizeitautoren in der Online-Enzyklopädie so meinen.

Als Stalking kann ein jahrelanges Verfolgen einer Person, gerade auch über Dritte ausagiert, durchaus gelten. Psychologisch hat der Stalker ein Interesse daran, das Objekt seiner Verfolgung dauerhaft zu kontrollieren, zu besitzen und zu ängstigen. Genau das betreibt diese Frau seit unfassbaren 20 Jahren. Meines Erachtens erfüllt das zumindest den psychologischen Tatbestand vollkommen.

Auf rechlicher seite gilt die Frage nach der Intention von Handlungen. Rochelle handelt vorsätzlich, planvoll, böswillig und von Rache erfüllt. Das gibt es nichts zu beschönigen. Sie hat einen Mahnbescheid beantragt im Wissen darum, dass er aufgrund seiner Messie-Eigenschaften, die ihm eine ordentliche Buchführung verunmöglichen, keinen Widerspruch formulieren kann. Das bedeutet, sie vorsätzlich hat im Hinblick auf einen Vollstreckungsbescheid gehandelt. Das kann als Erweisabsicht gelten. Und das ist drastisch. Von der Erzählkultur, die sie hier offenbart und aus der der pure Hass trieft (Wein öffnen und auf den Tod trinken), wollen wir mal gar nicht sprechen, das ist nicht mehr nachvollziehbar.

Was ist denn wirklich in diesem Elternhaus von Rochelle passiert, dass ein unvorsichtiger Mann zum Sühneopfer werden musste?

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15. März 2008 um 23:04

Du bist dir aber deines Geisteszustandes bewusst, oder?
Entweder bist du ein erbärmlicher Fake oder du gehörst zu der ganz niederträchtigen, oberflächlichen und verabscheuungswürdigen Sorte Mensch, die einen misserablen Charakter ihr Eigen nennen.

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15. März 2008 um 23:27

Unterschreibe ich
Trotzdem denke ich, dass es sich hier um einen Fake handelt.

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15. März 2008 um 23:30

2000 Euro ist ne verdammt lächerliche Summe
Hier tun ja einige so, als wäre das ihr Jahresverdienst......


Interessant aber, dass so viele auf den Fake einsteigen.

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16. März 2008 um 13:52

Ich bin mir sicher, du würdest auch wegen 1 Euro einen Aufstand machen.
Darum geht es nicht. Es geht hier um Verhältnismäßigkeit. Außerdem war er ein verdammt armes Würstchen, wenn er sich von ner Frau hat fertig machen lassen.

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16. März 2008 um 13:54

Fake
Ist das denn nicht offensichtlich?

So kleingeistig kann kein Mensch sein, sorry.

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16. März 2008 um 14:36

Was für einen Betrug?
Weil er sich Geld geliehen hat, was er nicht zurückzahlen konnte, weil er ein verdammter Looser war? Dann hast du aber null Ahnung von Betrug und man müsste die halbe Wirtschaft hinter Gitter bringen.

Ich jammere nicht wegen dem Typen rum, der interessiert mich einen Dreck. Mir geht es um diese krankhafte Art damit umzugehen - über so einen Zeitraum. Das ist klar pathologisch.

Was habe nun ich mit der Sache zu tun? Gehen jetzt die Pferde mit dir durch? Ich habe durchaus Sinn für Gerechtigkeit und würde jedem, ob Frau oder Mann oder Institution, geliehenes geld zurückzahlen. Glücklicherweise war das noch nie nötig, denn es ist eher umgekehrt. Gerade deshalb stößt mir dieses kranke Verhalten so auf. Ich habe noch Forderungen in insgesamt 5-stelligem Bereich bei 2 meiner Exfreundinnen. Ich bin weit davon entfernt mir darüber Gedanken zu machen, mich daran zu laben wie schlecht es ihnen geht oder sonstwas für elende Charktereigenschaften an den Tag zu legen. Ich habe das Geld schon abgeschrieben, na und? Es ist Größe. Menschen mit elendem Charakter würdes es Dummheit nennen. Und die gibt es zuhauf. Die Grenze zwischen Gutmüdigkeit und Dummheit ist fließend. Die ganz Elenden bezeichnen natürlich alles als dumm, sowie es ihre eigenen Interessen in geringster Weise zuwiderläuft.
Wahrhaft erbärmlich. Und das ist die Masse - ich nicht.

Ich habe eher das Gefühl, dass hier einige in der Traumwelt leben und sich dann wundern, warum sie so schlecht behandelt werden.

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