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Langzeitsingle und immer mehr Männer

9. Januar 2010 um 7:58 Letzte Antwort: 10. Januar 2010 um 19:03

Ich bin jetzt seit mehr als 2,5 Jahren Single, 30 Jahre alt und weiblich. Meine vorherigen Beziehungen (2J, 3J und 5J) waren eigentlich sehr glücklich, habe meine Männer geliebt und trotz Trennungen komme ich mit allen drei noch heute gut aus. Seit meiner letzten Beziehung bin ich Single geblieben. Am Anfang eher unfreiwillig, weil ich dachte, ich würde so nach einem halben Jahr schon wieder jemanden kennen lernen. Aber die für mich interessanten Männer wollten keine Beziehung zu mir und eine Beziehung blieb aus. Das hat mich anfangs schon etwas frustiert und nach unten gezogen. Aber weniger, weil mir das Gefühl von Geliebtsein fehlte, sondern weil es ein Schlag gegen mein Selbstbewusstsein war. Es waren immerhin Körbe und in einen, mit dem ich eine nicht gewollte Affäre hatte, war ich sogar verliebt. Naja, jedenfalls habe ich gedacht, wenn ich schon Single bin, dann kann ich mir die Zeit bis ich Mr. Right finde ja mit kurzen Affären verbringen. Also die Zeit ein wenig mit Spaß verbringen, ohne dass aus einer Affäre eine komplizierte Sache wird. Ich lernte zuerst vom Ausgehen und dann aus dem Internet problemlos zwei Männer kennen. Beide sahen super aus, beruflich erfolgreich und waren ständig unterwegs, also nicht auf eine Beziehung aus. Darüberhinaus auch sehr gute Liebhaber und wirklich charmant. Eigentlich dachte ich, dass sich das nach drei Monaten erledigt hätte. Ich hörte dann von beiden zwei Wochen tatsächlich nichts und lernte dann wieder einen wirklich außerordentlich tollen Mann kennen, der in einer Fernbeziehung lebt. Ich hatte anfangs ein schlechtes Gewissen, weil ich mich nicht in Beziehungen einmische. ABer dann dachte ich, ach, wenn ich es nicht bin, dann ist es eine andere. Überraschenderweise meldeten sich die anderen beiden zurück, gaben mir wirklich liebe Geburtstagsgeschenke. Dann hatte ich plötlzlich drei Männer. Ich fand es auch unhöflich und unfair einen den Laufpass zu geben. Außerdem fand ich mich so umschmeichelt Wie es der Teufel will, lernte ich dann über die Monate hinweg zwei Männer kennen, die ich eigentlich nicht ein zweites Mal sehen wollte. Aber mit ihnen verstand ich mich so blendend und dann war es eher so eine Freundschaft-Plus.
Das ganze geht jetzt schon 1,5 Jahre. Ich weiß nicht, ob ich jetzt im Haremschaos versunken bin. Die Suche nach Mr. Right ist irgendwie untergegangen. Ich habe natürlich zwei Lieblinge, aber das wechselt auch so ein bißchen. Die Lover wissen nichts voneinander. Aber ich weiß, dass sie hin und wieder mal einen one-night-stand haben und ich sage ihnen, dass es mir gelegentlich so geht. Und zwei von ihnen haben eben eine lange Fernbeziehung.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich das meinem Freundeskreis und meiner Familie kommunizieren soll. Sie wissen von 1-2 Liebhabern und schmunzeln ein wenig, aber nicht von fünf!
Und wie geht es mir dabei? Ehrlich gesagt, gut! Naja, ich habe meine emotionale Sphäre bereits seit längerem in meinen sehr lieben Freundeskreis, Familie und Haustier verlagert. Ich erfahre dort viel Zuneigung und ich fühle mich dort angenommen und geliebt. Es ist keine romantische Liebe, aber auf der anderen Seite kann ich mich auf sie verlassen. Logischerweise würden sie mich nicht wegen einer anderen Person sitzen lassen, wie es Männer tun. Und das ist der Punkt, wo ich der Sache etwas gutes abgewinnen kann. Ich selbst wurde nie verlassen, aber ich finde Verlässlichkeit und Verbindlichkeit schon wichtig.
Und zu meinen Jungs: Es sind ja auch immer die gleichen Männer geblieben. Jeder ist auf seine Art toll, haben aber auch Makel. aber zusammen ergeben sie den Mr. Right, den ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erträumt hätte.
Ich bin nicht so glücklich wie in den Anfängen einer Beziehung, aber um Meilen glücklicher als ab der Mitte aller bisherigen Beziehungen. Ich weiß natürlich nicht, ob so etwas ewig hält. Ich schmeichle den Männern natürlich, aber nicht allein aus Berechnung, was sie gewissermaßen an mich bindet. Ich bin nur so erstaunt, dass es so tolle Typen sind. Vermutlich sind das genau die Männer, die jede Frau für sich haben möchte, aber keine ganz für sich bekommt, weil sie Beziehungen wie Gift meiden. Naja, ich kriege sie dann langfristig ab und ich bin mittlerweile so selbstbewusst, dass ich mein persönliches Glück nicht mehr von der Existenz einer tollen Beziehung abhängig mache. Ich verdiene mein eigenes Geld und bin beruflich erfolgreich.
Aber kann das überhaupt jemand nachvollziehen???

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9. Januar 2010 um 10:00

Kompliment
Ja, ich kann mir das gut vorstellen.

Menschen handeln nach ihren Bedürfnissen. Die erste Schwierigkeit besteht darin, seine eigenen (!) Bedürfnisse zu erkennen.

Hierbei werden insbesondere (junge) Frauen massiv manipuliert und verbogen, weil man ihnen mit dem Hammer eintrichtert, gesellschaftliche Zwänge zur Monogamie und Fortpflanzung seien identisch mit ihren eigenen Bedürfnissen und umgekehrt.

Ergebnis: lauter frustrierte Endzwanziger bis Mittdreissigerinnen, die ihre durch Manipulation eingetrichterten rosa Kleinmädchenträume am Riff angeblicher biologischer Schrottreife zerschellen sehen.
Daraus entwickeln sich semi-debile Sprachkonventionen wie: "Mr Right, biologische Uhr", etc., welche auch ihren Niderschlag in dieser Forenkultur finden
Alles Käse!

Du machst es richtig!
Kompliment, weiter so!

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9. Januar 2010 um 11:24

Nein, maybe,
Ich spreche nicht zu/zu dir, sondern mit der Threadstarterin.

"sinnlos Zeit verplempern" ist erstens eine Bewertung, zweitens eine Anmassung, zweitens ein Indiz fürt genau das Weltbild, das ich - ohne dich persönlich anzusprechen - kritisiert habe.

Was heisst schon "sinnlos"?
Die Threadstarterin kommt mir vor wie eine Frau, die zum Selbstgebrauch ihrer Vernunft fähig ist. Wenn sie ihre Lebensweise als sinnvoll erachtet, steht es keinem zu, darüber zu moralisieren und sie abzuwerten.

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9. Januar 2010 um 11:25

Und du nennst dich sensibel?
Ohne Worte

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9. Januar 2010 um 11:29

Das seh ich ganz anders
Wir hatten hier mal einen Thread, in dem die Threadstarterin sich im stil von Ally Mc Beal als Assesment Center für potentielle Ehemänner betrachtete und ungeduldig quengelte, wann sie nur endlich zu Eigenheim, Ehering und Schwangerschaft käme, mit wem übrigens, völlig egal. Hauptsache Klischee erfüllt.

Sowas ist für mich ANSPRUCHSLOS.
Denn es ist kritiklos, gedankenlos, oberflächlich und führt dazu, dass irgendwelche Leute wahloos instrumentalisiert werden, mein Lebensschema zu erfüllen, und so werden sie zum Mittel zum Zweck degradiert.

Tolle Ansprüche, echt!

Die Threadstarterin hier kommt mir durchaus anspruchsvoll und reflektiert vor. Ich denke, deine Phillipika sind nur der Ausdruck typisch männlicher Angst, "nicht der Einzige zu sein" und daraus folgender hassgefühle gegenüber einer Frau, die sich eben nicht auf einen allein einschiesst.

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9. Januar 2010 um 11:35

Vielleicht
hast DU ja Dein angeblich großes Selbstbewußtsein von den Männern, die Dich umgarnen?? Wie sehe dieses denn ohne diese Männer aus...bestimmt klein,oder? Vielleicht hast DU inenrlich auchAngst vor einem Verlassenwerden udn läßt Dich deshalb nicht auf was festes ein???
Irgendwie hab ich den Eindruchk, Du machst DIr was vor...sagts, Dein persönliches Glück wäre nicht von jemand anderem abhängig...aber es scheint doch der Fall zu sein, nämlich von den zur Zeit 5 Männern

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9. Januar 2010 um 11:37

lol
Ich bin eine Frau, aber danke für deinen Versuch hellseherischer Fähigkeiten, das war wirklich amüsant, ich würde bei "Wetten, dass" auftreten, wenn ich mir zutrauen würde, das Geschlecht anonymer Forenteilnehmer durch einen einzigen Satz bestimmen zu können.

Richtig, es gibt einen Zwiespalt innerhalb der Geschichte der Threadstarterin.

Ich hab aber nicht den Eindruck, dass der Zwiespalt IN DER SEELE der Threadstarterin liegt, denn sie wirkt völlig ausgeglichen auf mich - wesentlich ausgeglichener als die meisten anderen Threadstarterinnen hier. Sie hat gute Kontakte zu Exfreunden, sie ist kommunikativ, beruflich gesettelt, in einem sozialen Leben gut integriert, sie kann sich darüber hinaus artikulieren und ist frei in ihrem eigenen Urteil. Das ist weitaus mehr als die zwanghafte Ignoranz und Gefühlsunfähigkeit, die einem hier aus unzähligen Threads entgegenschallt.

Der Zwiespalt liegt IN DER GESELLSCHAFT, die Threadstarterin lebt ein "ungewöhnliches", da seltenes Modell. Das ist aber auch alles. Es ist begreiflich, dass sich jemand, der nicht so lebt wie viele andere, rückversichern will, was andere darüber denken. Das zeugt von Selbstreflexion und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber; ebenfalls extrem wünschenswerte Eigenschaften.

Nur wird auch die Threadstarterin lernen, dass kleinbürgerliche Lügenfassaden in unserer Gesellschaft auf breitere Akzeptanz stossen als ein selbstbestimmtes Leben oberhalb von Konventionen.
Ein Leben, das aber meiner ansicht nach weniger Menschen verletzt als das fassadenmodell, dessen Scheitern in 90% aller fälle jedem bekannt sein müsste, der im Bekanntenkreis und auch hier die Augen aufsperrt.

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9. Januar 2010 um 11:56

Also...
wie gewisse Leute hier auf diese Frage reagieren ist ja wohl unterste Schublade. Ich finde nicht, dass die Threadstellerin automatisch als anspruchslos oder gar als "Schlampe" abgestempelt werden sollte, nur weil sie mit fünf Männern gleichzeitig anbandelt. Was ich schon verurteile ist das mit den vergebenen Männern, weil ich persönlich das einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, aber nun gut, jedem das Seine. Die Frage stellt sich wieso du das alles hier schilderst? Wenn du damit so vollkommen zufrieden und glücklich wärst, wie du behauptest, gäbe es doch gar kein Bedürfnis diese Sache hier zu diskutieren, oder?

"Die Suche nach Mr. Right ist irgendwie untergegangen."
Finde ich völlig ok, wenn du doch zufrieden bist, aber genau das ist wahrscheinlich nicht der Fall. Ich denke du wünscht dir insgeheim eben doch eine richtige Beziehung mit einem Mann, der zu dir steht, ansonsten könntest du die Situation einfach geniessen wie sie ist und dein Leben weiterleben ohne es ständig zu hinterfragen!

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9. Januar 2010 um 12:07
In Antwort auf hector_12080339

Vielleicht
hast DU ja Dein angeblich großes Selbstbewußtsein von den Männern, die Dich umgarnen?? Wie sehe dieses denn ohne diese Männer aus...bestimmt klein,oder? Vielleicht hast DU inenrlich auchAngst vor einem Verlassenwerden udn läßt Dich deshalb nicht auf was festes ein???
Irgendwie hab ich den Eindruchk, Du machst DIr was vor...sagts, Dein persönliches Glück wäre nicht von jemand anderem abhängig...aber es scheint doch der Fall zu sein, nämlich von den zur Zeit 5 Männern

Das seh ich anders, granit
Ich schätze deine Beiträge sehr, aber hier hast du dich offenbar nicht wirklich in das "Problem" hineinversetzt.

Sie ist doch glücklich, sagt sie zumindest. Glaub ich ihr auch. Man muss den Menschen immer in seiner Gesamtheit betrachten und im Spiegel seines ganzen Könnens und seines Umfelds.

Sofern dies hier überhaupt möglich ist, in einem solchen Forum, hat die Threadstarterin doch genau festgestellt, dass sie ganz vieles hat und kann und keineswegs von den Männern (seien es nun zwei oder fünf) "abhängig" ist.

Angst vorm Verlassenwerden kann ich auch nirgend erkennen; sier klammert keineswegs und scheint sich auch in den Phasen, wenn sie allein ist, durchaus gut mit sich selbst zu stellen. Das ist mehr, als viele können.

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9. Januar 2010 um 19:44

Ich bins nochmal...
Ich scheine wohl eine Lawine von Vorwürfen losgetreten zu haben. Der Beitrag war offen formuliert, sollte Anstoß zum Meinungsausstausch sein. Aber nicht zum Absegnen meines Lebens. Ehrlich gesagt bin ich eher um die Männer besorgt. Sie denken nur an ihren Erfolg, sind aber eigentlich einsam. Warum sollten sie sonst ständig Kontakt nach mir suchen?? Und warum soll ich unglücklich und abgestumpft sein, nur weil ich nicht das Bedürfnis habe, mich nach 1 Mann zu sehnen.

Also erstens, ich glaube schon, dass ich ein sehr liebender Mensch bin. Aber ich beziehe meine Liebe und Zuneigung zur Zeit weniger auf dem Bereich von Romanze und Anhimmeln von Männern. Die Zuneigung bekommt meine Familie und meine Freunde. Ich habe die Männer aus den früheren Beziehungen auf jeden Fall geliebt.
Zweitens, mach ich mir was vor und ich suche doch eine Beziehung? Ich weiß es nicht und ich wollte euren Kommentar dazu haben. Ich bin sehr gern selbstständig und gehe meinen Hobbies nach, nehme mein Leben selbst in die Hand.
Drittens, bin ich eine Schlampe und anspruchslos? Schlampen sind für mich Frauen ohne Ansprüche, die Abwechslung wollen. Ich will keine Abwechslung, habe diese Jungs auch eher unbeabsichtigt "eingesammelt", finde aber jeden von ihnen einzigartig. Meine Männer sind von Beruf Consultant, Manager, Pilot und Arzt und haben wenig Zeit. Ich selbst bin promoviert, habe flexible Arbeitszeiten und kann mir meine Freizeit selbst einteilen, bin beruflich erfolgreich. Ich muss sicherlich nicht auf den Strich
Viertens, wie schaffe ich fünf Männer zeitlich? Sie haben wenig Zeit, weil sie beruflich viel unterwegs sind. D.h. ich halte dann mehr telefonisch Kontakt. Es geht nicht alles um Sex, das wäre auch viel zu viel
Fünftens, frage ich mich, warum keiner von euch fragt, wie es den Männern geht und warum sie immer noch an mir hängen, obwohl ich nur eine kurze Affäre wollte???? Ich werde daraus nicht schlau. Einerseits glaube ich, sie wollen mich alle "warm halten". Andererseits sind sie schon einsam, haben im Grunde niemanden um ihre Probleme zu besprechen. Ich spiele nicht ihre Kummertante. Aber ich glaube sie mögen mich und ich mag sie.

Vielleicht ist mein Problem, dass ich mich niemandem zugehörig fühlen möchte und mit der Partnerschaftlichkeit mit einem Mann nicht so viel anfangen WILL. Ich fand es immer schon anmaßend, dass mich Männer als ihr "nettes Aushängeschild" und ihr ganz persönlicher emotionaler Hafen betrachtet haben, oder als Eigentum. Ich kam mit dieser Rolle nie klar.
In Zeiten von Scheidungen und Lebensabschnittspartnern sehe ich auch gar nicht ein, warum ich mich total committen/also binden soll und mein Leben nach einem Mann ausrichte, die mich in 10-20 Jahren vielleicht wg. einer jüngeren Frau verlassen wird. Oder vielleicht auch umgekehrt?? Damit ich dann meinen ganzen Frust über diese verdammt dumm gelaufene Entscheidung an meinen Familienkreis auslasse, der mich dann mitleidsvoll ansieht?
Zugegeben, ich gehe Kompromisse ungern ein und Partnerschaftlichkeit bedeutet, Kompromisse einzugehen. Meine große Angst ist, die Frauenrolle meiner Freundinnen zu leben. Sich bequem auf einen Mann zu verlassen, der schon alles richtet, und von einer Beziehung zu erwarten, dass sie mein absolutes Glück ist. Beziehungen sind harte Arbeit und ich glaube, ich bin einfach nur zu faul .

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9. Januar 2010 um 19:59
In Antwort auf horst_891232

Kompliment
Ja, ich kann mir das gut vorstellen.

Menschen handeln nach ihren Bedürfnissen. Die erste Schwierigkeit besteht darin, seine eigenen (!) Bedürfnisse zu erkennen.

Hierbei werden insbesondere (junge) Frauen massiv manipuliert und verbogen, weil man ihnen mit dem Hammer eintrichtert, gesellschaftliche Zwänge zur Monogamie und Fortpflanzung seien identisch mit ihren eigenen Bedürfnissen und umgekehrt.

Ergebnis: lauter frustrierte Endzwanziger bis Mittdreissigerinnen, die ihre durch Manipulation eingetrichterten rosa Kleinmädchenträume am Riff angeblicher biologischer Schrottreife zerschellen sehen.
Daraus entwickeln sich semi-debile Sprachkonventionen wie: "Mr Right, biologische Uhr", etc., welche auch ihren Niderschlag in dieser Forenkultur finden
Alles Käse!

Du machst es richtig!
Kompliment, weiter so!

An sonnenblume293
Danke, das sehe ich auch so. Ich sehe mich mit lauter Vorurteilen umringt. Dabei will ich doch nur zufrieden sein. Ich glaube, das geht vielen Frauen im Geheimen so. Aber sie trauen sich das nicht zu.

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9. Januar 2010 um 20:03
In Antwort auf horst_891232

Das seh ich anders, granit
Ich schätze deine Beiträge sehr, aber hier hast du dich offenbar nicht wirklich in das "Problem" hineinversetzt.

Sie ist doch glücklich, sagt sie zumindest. Glaub ich ihr auch. Man muss den Menschen immer in seiner Gesamtheit betrachten und im Spiegel seines ganzen Könnens und seines Umfelds.

Sofern dies hier überhaupt möglich ist, in einem solchen Forum, hat die Threadstarterin doch genau festgestellt, dass sie ganz vieles hat und kann und keineswegs von den Männern (seien es nun zwei oder fünf) "abhängig" ist.

Angst vorm Verlassenwerden kann ich auch nirgend erkennen; sier klammert keineswegs und scheint sich auch in den Phasen, wenn sie allein ist, durchaus gut mit sich selbst zu stellen. Das ist mehr, als viele können.

Hallo sonnenblume
für mich sieht es aber ein wenig danach aus, daß sie sich deshalb so wohl fühlt, weil sie eben von mehreren Männern begehrt und gemocht wird. Kann es nicht sein, daß sich lava deshalb so gut fühlt? Sie sagt es ja selbst, sie ist unabhängig udn niemandem sozusagen verpflichtet. Also wenn ich mich in Ihre Lage versetze, würde ich mich auch serh wohl fühlen, wenn mir 5 Frauen sozusagen hinterherlaufen Angst vor dem Verlassenwerden braucht sie ja nicht haben, da es denke ich nicht weh tut, wenn einer den Kontakt nicht mehr möchte. Auf der anderen Seite fühlen sich die Männer vielelicht einsam, ich weiß es nicht.Nur wenne s so wäre, würde dieser sich bestimmt Hoffnung auf mehr machen...eine Beziehung vielleicht mit lava. Aber dazu können wir als Außenstehende hier nichts sagen.
Das man sein Glück nicht von einem anderen menschen abhängig machen soll, stimmt schon. Aber es ist doch auch normal, daß es sehr weh tut, wenn man einen Menschen verliert,den man über alles liebt. Nun ist die Frage, soll man deshlab keine tiefe liebe zulassen, aus Angst, es könnte mal irgendann auseinander gehen??? Ich weiß auch keien Antwort. Auf jeden fall ist es schon zu lieben und geliebt zu werden...ich denke,das schönste Gefühl überhaupt, was man haben kann. Leider behält man von Verletzungen aus vergangenen Lieben irgendwie immer tief in sich, man geht nie mehr so unbefangen an eine neue Liebe, wie es bei der ersten war. Und so hat sicher jeder Mensch eine Art Last mit sich zu tragen aus der Vergangenheit.
liebe Grüße

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9. Januar 2010 um 20:03

An galaktika25
Es geht nicht darum, meine Eltern über mein Sexleben zu informieren. Und bei den Männern geht es nicht nur um Sex. Ich spreche gerne über mich und über meine Mitmenschen. Daher lasse ich ungern Details aus und würde auch gern mitteilen, dass ich ein glückliches Liebesleben habe. Aber vor den Rückfragen habe ich ein wenig Angst

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9. Januar 2010 um 20:12

An lyoon70 - ein ehrliches danke
danke für die kritischen Worte, auch wenn sie schon etwas hart waren. Aber dafür habe ich den Text auch geschrieben. Die Sache, dass mich keiner ganz will, bereitet mir schon etwas Kopfzerbrechen.
Ich meine, die Männer wissen ja gar nichts voneinander. Warum sollten sie dann Infos über mich austauschen? Ich lebe in einer Großstadt und so klein ist die Welt auch wieder nicht.
Aber ich überlege auch kritisch, ob sich durch diese Sache auch meine Persönlichkeit nachteilig verändern wird. Ich klammer nicht an den Männern und vielleicht werde ich dadurch bindungsloser, und Partnerschaftlichkeit verliert an Bedeutung. Aber: Beziehungsfähigkeit und Kompromissfähigkeit sind wichtig für einen Menschen. Das darf ich nicht verlieren, da hast du recht. Ich bin grundsätzlich zufrieden, muss aber kritisch darüber nachdenken.

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9. Januar 2010 um 20:17

So schreibt keine Frau???
Das sind geschlechtsbezogene Vorurteile. Aber offensichtlich entspreche ich nicht dem herkömmlichen Frauenbild, das du im Kopf hast. Männer dürfen ausschwärmen und Frauenheld spielen. Frauen sollen sich gefälligst an eine Person binden und wenn sie das nicht tun, sind sie eine Schlampe.
Das Gefühl der Zusammengehörigkeit kann man auch mit anderen Menschen teilen. Das haben auch schon die Höhlenmenschen begriffen.

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9. Januar 2010 um 20:21

Warum zwei wege?
"Für Dich stehen zwei Wege offen:

a) Dich tatsächlich mal zu bekennen, wovor Du Dich scheust wie der Teufel vor dem Weihwasser oder

b) Vor die Hunde zu gehen.

That's it."

Committen wollen sich die Männer ja offensichtlich nicht. Ich hatte ja schon anfangs eine Beziehung im Auge. Aber dann nach ihrem Spiel gespielt. Offenbar kann ich Sex und Zuneigung gut trennen.

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9. Januar 2010 um 20:42

Ähm
was ist jetzt noch mal das Pendent zum Schw**vergleich bei Frauen?

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9. Januar 2010 um 20:49
In Antwort auf ananth_12666846

Ähm
was ist jetzt noch mal das Pendent zum Schw**vergleich bei Frauen?

Warum?
Warum denn? Sie wollen ja auch keine fixe Beziehung mit mir haben. Da treffen sich eher die Schw** untereinander und keiner wird verletzt.

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9. Januar 2010 um 21:43

Liebe und Glück
Was ist ein guter Mann? Und ist ein Mann nur gut, wenn er eine tolle Beziehung und Liebesglück garantieren kann? Ob finanziell unabhängig hin oder her.
Es geht darum, dass unsere Gesellschaft Exklusivität in der Partnerschaft abverlangt. Aber ist man auf Dauer glücklich, wenn man seinen Partner total für sich vereinnahmt und vereinnahmt wird?
In Partnerschaften wollen wir einen Menschen ganz für uns ALLEIN haben. Keiner soll ran kommen und uns etwas weg nehmen. Wir klammern und fokusieren auf eine Person und sind enttäuscht, wenn uns die Person nicht glücklich macht.
Eine Affäre zu haben bedeutet nicht, sich von Affäre zu Affäre zu hangeln, wenn man die Männer nicht durchwechselt.

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9. Januar 2010 um 22:27

Ist doch cool ...
Deine Situation kommt mir irgendwie bekannt vor. Genieße es doch ... und Du musst ja niemanden, also Freunde oder Familie, davon erzählen.

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10. Januar 2010 um 1:38

Liebe frauen
also eines würde mich doch interessieren
wie handhabt ihr das den mit den vielen männern?

ist euch das nicht zu stressig?
macht ihr sex immer mit gummi, oder vertreut ihr denen, obwohl ihr wisst, dass diese vielleicht auch auswärts aktiv sind
habt ihr kinder?

ein paar ehrliche rückmeldungen wären echt interessant

lg

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10. Januar 2010 um 19:03

Allein sein
Ich glaube, du hast ein verzerrtes und sexistisches Bild: Die 5 Männer sind für mich genauso Zeitvertreib. Warum nimmt jeder an, dass man als Frau die Opferrolle (Zeitvertreib und Gummipuppe) spielt und ausgenutzt wird? Warum soll ich dabei keinen Spaß haben und automatisch leiden?
Und was ist Glück? Beziehungen sind nicht immer leicht zu führen und ich weiß aus Erfahrung, dass man in Beziehungen auch unglückliche Phasen durchläuft.
Ich bin allein, aber ich bin nicht einsam. Das ist der Unterschied. Man kann nämlich auch in Beziehungen sehr einsam sein, auch wenn man nicht allein ist.
Denk mal darüber nach...

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