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Langjährige Ehe oftmals nur noch WG?

27. Dezember 2006 um 21:06

Ich (38) wollt gern mal von euch wissen, ob es bei vielen langjährigen Ehen normal ist, dass nur noch Alltag und Gewohnheit regieren und die Gefühlswelt in den Hintergrund tritt? Ich bin 14 Jahre verheiratet (2 Kinder) - davon die letzten 7 Jahre zunehmend nur noch als "WG". Ich hab gerade die "traurige" Erfahrung gemacht, mich unendlich verliebt zu haben - aber leider ohne happy-end... Nun denke ich, der Sinn dieser Begegnung lag wohl darin, mich in dieser maroden Ehe wachzurütteln. Aber leider bin ich unfähig irgendetwas zu ändern, sprich wieder mehr Nähe zu meinem Mann herzustellen.Genauso wenig bin ich in der Lage mich zu trennen und auf eigenen Beinen zu stehen - nicht wissend was kommt. Also denke ich: alles bleibt beim alten - vor allem im Sinne der Kinder. Und nun frage ich mich: Ist es nicht vielleicht bei vielen langjährigen Ehen sowieso "normal" dass es sich mehr um eine "WG" handelt und Nähe und Körperlichkeit in die 2.Reihe treten? Ich hoffe, dass ich in meine "alten Bahnen" zurückfinden kann, was nach diesen tiefen Gefühlen sehr sehr schwer ist und es überfällt mich immer wieder eine tiefe Traurigkeit, dass ich diese Liebe nicht leben durfte. Kann es einem gelingen, sich bewusst zu werden, dass man ja reich an vielen anderen Dingen ist und dass man nicht ständig daran denkt was man NICHT hat (Nähe,Zärtlichkeit etc.)? Ich würde mich freuen, wenn sich einige "Langverheiratete" melden und mir Tipps geben wie man in dieser "Sackgassen-Situation" weiterkommt ohne den Mut und die Hoffnung für die Zukunft zu verlieren. Beim Gedanken so noch vielleicht 30 Jahre weiterzumachen hab ich schon wieder nen Kloß im Hals.
Es wäre schön, wenn sich ein paar "Leidensgenossen" melden würden. LG missyouso

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27. Dezember 2006 um 22:01

Ich bin
genauso alt wie du und 20J verheiratet,auch 2 Kinder,auch ich hatte mich verliebt,aber leider auch kein Happy-end!

Ich hätte es nur mit dem anderen Mann geschafft aus dieser Ehe rauszukommen,jetzt lebe ich in dieser(mein mann weiß von dem anderen nichts)Ehe,versuche alles was ich mit dem anderen hatte auf meine Ehe zu übertragen,aber man kann es nicht übertragen,ich denke ständig daran was mir fehlt und weiß nicht wie ich es trotz großer Anstrengung bekommen soll!!!!

Auch ich habe Alpträume davor,daran zu denken ,das die Ehelangeweile,noch 30 Jahre so weiter geht!!

Ich weiß ich will das nicht und doch habe ich Angst davor zu gehen!!!!

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28. Dezember 2006 um 14:23
In Antwort auf brooke_12761214

Ich bin
genauso alt wie du und 20J verheiratet,auch 2 Kinder,auch ich hatte mich verliebt,aber leider auch kein Happy-end!

Ich hätte es nur mit dem anderen Mann geschafft aus dieser Ehe rauszukommen,jetzt lebe ich in dieser(mein mann weiß von dem anderen nichts)Ehe,versuche alles was ich mit dem anderen hatte auf meine Ehe zu übertragen,aber man kann es nicht übertragen,ich denke ständig daran was mir fehlt und weiß nicht wie ich es trotz großer Anstrengung bekommen soll!!!!

Auch ich habe Alpträume davor,daran zu denken ,das die Ehelangeweile,noch 30 Jahre so weiter geht!!

Ich weiß ich will das nicht und doch habe ich Angst davor zu gehen!!!!

Hei..
..ich bin 36 und genauso lange verheiratet wie Du. Habe auch ein Kind von 5 Jahren und irgendwann gemerkt, ich liebe meinen Mann nicht! Ob das schon immer so war, kann ich nicht sagen, aber ich weiss, dass ich ihn jetzt nicht mehr liebe, und denke, das kann man auch nicht mehr aufleben lassen.

Ich habe jahrelang an meinen Mann hingeredet, vonwegen dass es so nicht weitergehen kann, dass wir was tun müssen, Ehetherapie etc. Das hat mein Mann alles abgeblockt, für "so einen Scheiss habe ich keine Zeit" oder schlichtweg "kneif die Ar...backen zusammen". Schuld war ja sowieso ich und ich solle ihn gefälligst in Ruhe lassen, da er ja selbstständig ist und Arbeit bis über beide Ohren!

Dann kam diese Phase der Resignation und der Überlegungen, was ich tun könnte. Ich habe lange mit mir gehadert, und dann ging es Schlag auf Schlag. Ich fing nach 3 Jahren Elternzeit wieder im Job an, lernte neue Leute kennen, und dann ist es passiert: Ich hab mir einen Liebhaber zugelegt. Mit dem läuft es zwar auch nicht optimopti, aber er hat mir doch gezeigt, was ich in meiner Ehe alles so vermisste, und was mir mein Mann nicht zu geben vermochte. Leider wohnt dieser Mann 400 km von mir weg, ist auch verheiratet und wir sehen uns viel zu selten, als dass da eine tiefere Geschichte entstehen könnte. Was nicht bedeutet, dass ich mir das nicht wünsche.

Ich habe auch versucht, diese Gefühle auf meinen Mann zu übertragen. Es geht nicht! Ich sehe meinen Mann mit ganz anderen Augen, ich kann schlichtweg nicht! Es ist wie eine innere Hemmschwelle, die Vorstellung, all die Dinge, die ich mit meinem Lover mache, mit meinem Mann zu tun, treibt mir die Schweissperlen auf die Stirn. Never!

Wir leben auch in so einer Art WG, obwohl mein Mann natürlich gar nicht wahrhaben will, dass es so ist. Er weiss übrigens von meinem Seitensprung, rastet hin und wieder ein wenig aus, ist aber froh, dass ich noch bei ihm bleibe. Aber Gefühle sind keine da, null! Auch kein Begehren, von Liebe ganz zu schweigen.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich tun soll.

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28. Dezember 2006 um 15:30
In Antwort auf sana_12949330

Hei..
..ich bin 36 und genauso lange verheiratet wie Du. Habe auch ein Kind von 5 Jahren und irgendwann gemerkt, ich liebe meinen Mann nicht! Ob das schon immer so war, kann ich nicht sagen, aber ich weiss, dass ich ihn jetzt nicht mehr liebe, und denke, das kann man auch nicht mehr aufleben lassen.

Ich habe jahrelang an meinen Mann hingeredet, vonwegen dass es so nicht weitergehen kann, dass wir was tun müssen, Ehetherapie etc. Das hat mein Mann alles abgeblockt, für "so einen Scheiss habe ich keine Zeit" oder schlichtweg "kneif die Ar...backen zusammen". Schuld war ja sowieso ich und ich solle ihn gefälligst in Ruhe lassen, da er ja selbstständig ist und Arbeit bis über beide Ohren!

Dann kam diese Phase der Resignation und der Überlegungen, was ich tun könnte. Ich habe lange mit mir gehadert, und dann ging es Schlag auf Schlag. Ich fing nach 3 Jahren Elternzeit wieder im Job an, lernte neue Leute kennen, und dann ist es passiert: Ich hab mir einen Liebhaber zugelegt. Mit dem läuft es zwar auch nicht optimopti, aber er hat mir doch gezeigt, was ich in meiner Ehe alles so vermisste, und was mir mein Mann nicht zu geben vermochte. Leider wohnt dieser Mann 400 km von mir weg, ist auch verheiratet und wir sehen uns viel zu selten, als dass da eine tiefere Geschichte entstehen könnte. Was nicht bedeutet, dass ich mir das nicht wünsche.

Ich habe auch versucht, diese Gefühle auf meinen Mann zu übertragen. Es geht nicht! Ich sehe meinen Mann mit ganz anderen Augen, ich kann schlichtweg nicht! Es ist wie eine innere Hemmschwelle, die Vorstellung, all die Dinge, die ich mit meinem Lover mache, mit meinem Mann zu tun, treibt mir die Schweissperlen auf die Stirn. Never!

Wir leben auch in so einer Art WG, obwohl mein Mann natürlich gar nicht wahrhaben will, dass es so ist. Er weiss übrigens von meinem Seitensprung, rastet hin und wieder ein wenig aus, ist aber froh, dass ich noch bei ihm bleibe. Aber Gefühle sind keine da, null! Auch kein Begehren, von Liebe ganz zu schweigen.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich tun soll.

bitte ??
sorry, aber du kannst ja wohl nicht im ernst hingehen, und das, was dir ein anderer mann gibt, 1:1 auf deinen mann übertragen wollen. jeder ist doch anders und hat eine andere persönlichkeit, geht anders mit dingen um.... das kann doch nur schief gehen.

anstatt dir einen geliebten zuzulegen solltest du endlich deine furcht ablegen und dafür sorgen, dass sich dieser zustand schleunigst ändert. und er ändert sich offensichtlich nur, wenn du GEHST !!!

eine frage müsst ihr mir bitte beide beantworten:
wie kann man in einer ehe derart erstarrt vor sich hinleben, ohne perspektiven, ohne das gefühl, das es gut ist wie es ist ? habt ihr keinen stolz und keinen respekt vor euch selbst ? flüchtet in tagträume und wartet darauf, dass der prinz auf dem weißen pferd vorbeireitet und euch von euren qualen erlöst ?

sorry *kopfschüttel* - ohne auch nur einen von euch angreifen zu wollen: ich verstehe das nicht.
wie kann man so leben wollen ? wenn es nicht mehr geht, sollte man sich trennen. woran haltet ihr fest ? an dingen, die es nicht mehr gibt - die bei euch schon lange verloren sind ? mmmmmh, traurige perspektiven. ich möchte mit keiner von euch tauschen.....

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28. Dezember 2006 um 17:25
In Antwort auf skywalker1965

bitte ??
sorry, aber du kannst ja wohl nicht im ernst hingehen, und das, was dir ein anderer mann gibt, 1:1 auf deinen mann übertragen wollen. jeder ist doch anders und hat eine andere persönlichkeit, geht anders mit dingen um.... das kann doch nur schief gehen.

anstatt dir einen geliebten zuzulegen solltest du endlich deine furcht ablegen und dafür sorgen, dass sich dieser zustand schleunigst ändert. und er ändert sich offensichtlich nur, wenn du GEHST !!!

eine frage müsst ihr mir bitte beide beantworten:
wie kann man in einer ehe derart erstarrt vor sich hinleben, ohne perspektiven, ohne das gefühl, das es gut ist wie es ist ? habt ihr keinen stolz und keinen respekt vor euch selbst ? flüchtet in tagträume und wartet darauf, dass der prinz auf dem weißen pferd vorbeireitet und euch von euren qualen erlöst ?

sorry *kopfschüttel* - ohne auch nur einen von euch angreifen zu wollen: ich verstehe das nicht.
wie kann man so leben wollen ? wenn es nicht mehr geht, sollte man sich trennen. woran haltet ihr fest ? an dingen, die es nicht mehr gibt - die bei euch schon lange verloren sind ? mmmmmh, traurige perspektiven. ich möchte mit keiner von euch tauschen.....

Hallo Skywalker...
...vielleicht ist das falsch rübergekommen; ich meinte damit, dass ich versucht habe, das Kribbeln wieder zurück zuholen, bin auf meinen Mann zugegangen, wollte wieder Gefühle hochholen. Ist nicht gegangen, weil ich in den anderen verliebt bin. Ausserdem hab ich ja, wie gesagt, jahrelang versucht, meine Ehe zu retten....

Das mit dem "Gehen" ist so einfach nicht, wie das niedergekritzelt wird. Erstens haben wir ein Kind zusammen, und mein Sohn hängt sehr an meinem Mann. Zweitens hat man sich vielleicht auch was zusammen aufgebaut. Wenn ich alleine wäre, würde ich das hier nicht schreiben, dann wäre ich längst fort.

Du, es ist nicht so, dass ich leide. Also auf keine Fall so sehr, dass ich alles hinschmeissen würde. Und auf den Prinz auf dem weissen Pferd warte ICH sicherlich nicht, was will ich damit? Und warum sollte ich nicht stolz sein oder keinen Respekt vor mir haben? Im Gegenteil, das alles ist jetzt wieder vorhanden und zwar REICHLICH!

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28. Dezember 2006 um 17:52

Hallo!

hallo missyouso!

schön, wieder mal eine alte bekannte zu lesen!

hmm.. eigentlich weisst du ja schon, was ich schreiben werde, denn du kennst meine geschichte.

weisst du, ich kenne sie wirklich alle.. deine gedanken! deine zweifel! deine überzeugungen!
ich könnte dir meine tagebuchauszüge mailen und senden und du hättest wohl das gefühl, es wäre deine geschichte..

hmm.. was war es wirklich, dass ich heute aus tiefster überzeugung wieder sagen darf: ich lasse es zu, dass mein mann die liebe meines lebens bleibt (vor wenigen monaten sagte ich noch: wird)

- eine völlig neue philosophie: ich durfte aufhören mir um meinen mann gedanken zu machen. was möchte ich an ihm anders haben usw.
- ich durfte beginnen wirklich, endlich IN mir aufzuräumen.

wenn du dir jetzt denkst, ja, das habe ich schon gehört oder gelesen... antworte ich dir diesmal: dann tu endlich was!!! ich maile dir gerne nochmals eine liste an guten, anwendbaren arbeitsbüchern.. und es gibt auch passende foren, wo man sich mit menschen mit ähnlicher denkweise austauschen kann.

wenn es dir aber zu mühsam ist.. du weiter daran glauben magst, dass es wirklich an deinem mann liegt und dieser nur 'ausgewechselt' werden muss, damit du die *wahre liebe* leben darfst.....

...dann fliege ich wieder away .. und lass dich weiterhin deine geschichte leben.

von herzen alles liebe! h. =)

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28. Dezember 2006 um 17:54

An alle Leidensgenossinen!
Danke für eure Rückmeldungen. Es tut sehr gut zu hören, dass es anderen auch so ergeht. Zu skywalker würde ich gerne noch sagen, dass es wirklich nicht so einfach ist, diese "WG" aufzulösen, um ein besseres Leben zu beginnen. Sicher ist man erstarrt in seinem Leben, aber man hat ja auch eine gewisse Sicherheit, eine Gewohnheit und ein festes Umfeld. Ja, man flüchtet sich in Tagträume und träumt oft davon dass sich eines Tages etwas ändert, aber diese Änderung aus eigener Kraft herbei zu führen, das schafft halt nicht jeder. Dafür geht es einem einfach vielleicht auch nicht "schlecht genug". Also man kommt ja in seinem Alltagsablauf der WG zurecht, jeder funktioniert und erfüllt seine Rolle und jahrelang wird einem das Fehlen der Emotionalität gar nicht bewusst. Und dann passiert der Knall und man begegnet einem Menschen, der einem zeigt was in der Ehe fehlt. Tja, und nun steht man vor dem großen Fragezeichen. Ich weiß genau, dass ich mit diesem Mann den Neuanfang gewagt hätte, aber leider entwickelte sich alles ja anders. Und alleine schaffe ich es nicht - es ist die pure Angst! Sowohl Angst ewig so weiter zu leben als auch Angst, den Schritt in ein neues Leben zu wagen. Also erstarrt man und "wartet ab". Worauf? Keine Ahnung. Es ist halt nur entsetzlich schwer nachdem man sich noch einmal so sehr verliebt hatte wieder in die alten "Ehebahnen" zurückzufinden. Ich versuche alle möglichen Entspannungsformen, ich lese sehr viel über Formen des Glücks und die innere Einstellung etc. Aber zeitweise hab ich das Gefühl durch diese "liebevolle Begegnung", die unglücklich endete, meine komplette Lebensfreude und Energie verloren zu haben. Man lebt so daher und "täglich grüßt das Murmeltier"... Wenn ich noch weitere Tipps habt, wie man in diesen Bahnen halbwegs über die Runden kommt, freue ich mich über eure Texte. LG missyouso

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28. Dezember 2006 um 18:12
In Antwort auf nerys_11902995

Hallo!

hallo missyouso!

schön, wieder mal eine alte bekannte zu lesen!

hmm.. eigentlich weisst du ja schon, was ich schreiben werde, denn du kennst meine geschichte.

weisst du, ich kenne sie wirklich alle.. deine gedanken! deine zweifel! deine überzeugungen!
ich könnte dir meine tagebuchauszüge mailen und senden und du hättest wohl das gefühl, es wäre deine geschichte..

hmm.. was war es wirklich, dass ich heute aus tiefster überzeugung wieder sagen darf: ich lasse es zu, dass mein mann die liebe meines lebens bleibt (vor wenigen monaten sagte ich noch: wird)

- eine völlig neue philosophie: ich durfte aufhören mir um meinen mann gedanken zu machen. was möchte ich an ihm anders haben usw.
- ich durfte beginnen wirklich, endlich IN mir aufzuräumen.

wenn du dir jetzt denkst, ja, das habe ich schon gehört oder gelesen... antworte ich dir diesmal: dann tu endlich was!!! ich maile dir gerne nochmals eine liste an guten, anwendbaren arbeitsbüchern.. und es gibt auch passende foren, wo man sich mit menschen mit ähnlicher denkweise austauschen kann.

wenn es dir aber zu mühsam ist.. du weiter daran glauben magst, dass es wirklich an deinem mann liegt und dieser nur 'ausgewechselt' werden muss, damit du die *wahre liebe* leben darfst.....

...dann fliege ich wieder away .. und lass dich weiterhin deine geschichte leben.

von herzen alles liebe! h. =)

Hallo flyaway!
Ja, ich denke, dass du eine ganz eigene Form für dich gefunden hast, um die Beziehung zu deinem Mann wieder zu festigen. Aber ich glaube was mich von dir unterscheidet ist, dass ich es mir nicht mehr vorstellen kann und möchte, mich meinem Mann körperlich anzunähern. Ich bin ja inzwischen bereit, diese Ehe aufrecht zu erhalten und es so laufen zu lassen. Aber mehr Nähe möchte ich nicht mehr mit ihm. Ich habe auch viel gelesen und ich weiß auch, dass ich meine innere Einstellung ändern muss. Dass ich das sehen muss was ich habe und nicht nur immer das was ich nicht habe. Ich weiß auch, dass ich mit einem anderen Mann auch irgendwelche anderen Probleme haben würde. Irgendwo ist es niemals komplett perfekt. Tja, und bei mir ist es dann halt die körperliche Nähe die fehlt. Ich möchte das alles so annehmen wie es ist, aber ich möchte keine Annäherung mehr. Ich hoffe dass ich es weiter so leben kann und damit meinen Kindern das gewohnte Umfeld erhalte. Ich möchte meine alte Zufriedenheit wiederfinden - so wie es ist. Ich werde mich zu nichts zwingen - also kann ich auch nichts groß tun, um was zu verändern. Ich denke dass du dir ja grundsätzlich noch was mit deinem Mann vorstellen konntest und es dadurch auch umsetzen konntest. Das wird bei mir nicht funktionieren. Aber ich bin mir sehr bewusst, dass ich durch einen "Männeraustausch" nicht komplett glücklicher wäre, sondern sicher auch irgendwo Probleme wären...andere halt... Aber irgendwie geht's immer weiter. Ich vertraue da auch so ein bißchen auf eine "höhere Macht" oder "Schicksal" - eine "Steuerung von außen"...Danke für deinen Beitrag. missyouso

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28. Dezember 2006 um 18:19
In Antwort auf jutte_12719229

An alle Leidensgenossinen!
Danke für eure Rückmeldungen. Es tut sehr gut zu hören, dass es anderen auch so ergeht. Zu skywalker würde ich gerne noch sagen, dass es wirklich nicht so einfach ist, diese "WG" aufzulösen, um ein besseres Leben zu beginnen. Sicher ist man erstarrt in seinem Leben, aber man hat ja auch eine gewisse Sicherheit, eine Gewohnheit und ein festes Umfeld. Ja, man flüchtet sich in Tagträume und träumt oft davon dass sich eines Tages etwas ändert, aber diese Änderung aus eigener Kraft herbei zu führen, das schafft halt nicht jeder. Dafür geht es einem einfach vielleicht auch nicht "schlecht genug". Also man kommt ja in seinem Alltagsablauf der WG zurecht, jeder funktioniert und erfüllt seine Rolle und jahrelang wird einem das Fehlen der Emotionalität gar nicht bewusst. Und dann passiert der Knall und man begegnet einem Menschen, der einem zeigt was in der Ehe fehlt. Tja, und nun steht man vor dem großen Fragezeichen. Ich weiß genau, dass ich mit diesem Mann den Neuanfang gewagt hätte, aber leider entwickelte sich alles ja anders. Und alleine schaffe ich es nicht - es ist die pure Angst! Sowohl Angst ewig so weiter zu leben als auch Angst, den Schritt in ein neues Leben zu wagen. Also erstarrt man und "wartet ab". Worauf? Keine Ahnung. Es ist halt nur entsetzlich schwer nachdem man sich noch einmal so sehr verliebt hatte wieder in die alten "Ehebahnen" zurückzufinden. Ich versuche alle möglichen Entspannungsformen, ich lese sehr viel über Formen des Glücks und die innere Einstellung etc. Aber zeitweise hab ich das Gefühl durch diese "liebevolle Begegnung", die unglücklich endete, meine komplette Lebensfreude und Energie verloren zu haben. Man lebt so daher und "täglich grüßt das Murmeltier"... Wenn ich noch weitere Tipps habt, wie man in diesen Bahnen halbwegs über die Runden kommt, freue ich mich über eure Texte. LG missyouso

Liebe missyouso
wenigstens hast du noch deinen Humor behalten. Ich mußte eben echt lachen über dein "und täglich grüßt das Murmeltier"...
Sehr treffend formuliert für diese Eigentlich-muß-ich-gehen-warte-aber-noch-auf-?-Leb-ensphase.

Aber bei dem Film gibt es ein Happyend

liebe Grüße an dich!!!!

Melde mich!!!

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28. Dezember 2006 um 18:36
In Antwort auf sommertraum15

Liebe missyouso
wenigstens hast du noch deinen Humor behalten. Ich mußte eben echt lachen über dein "und täglich grüßt das Murmeltier"...
Sehr treffend formuliert für diese Eigentlich-muß-ich-gehen-warte-aber-noch-auf-?-Leb-ensphase.

Aber bei dem Film gibt es ein Happyend

liebe Grüße an dich!!!!

Melde mich!!!

Und täglich grüßt das murmeltier..

wisst ihr wo beim film *und täglich grüßt das murmeltier* die wandlung passieren darf?

an jener stelle, wo sie einfach zu geben beginnt.. ohne dafür zu verlangen.

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28. Dezember 2006 um 18:37
In Antwort auf jutte_12719229

Hallo flyaway!
Ja, ich denke, dass du eine ganz eigene Form für dich gefunden hast, um die Beziehung zu deinem Mann wieder zu festigen. Aber ich glaube was mich von dir unterscheidet ist, dass ich es mir nicht mehr vorstellen kann und möchte, mich meinem Mann körperlich anzunähern. Ich bin ja inzwischen bereit, diese Ehe aufrecht zu erhalten und es so laufen zu lassen. Aber mehr Nähe möchte ich nicht mehr mit ihm. Ich habe auch viel gelesen und ich weiß auch, dass ich meine innere Einstellung ändern muss. Dass ich das sehen muss was ich habe und nicht nur immer das was ich nicht habe. Ich weiß auch, dass ich mit einem anderen Mann auch irgendwelche anderen Probleme haben würde. Irgendwo ist es niemals komplett perfekt. Tja, und bei mir ist es dann halt die körperliche Nähe die fehlt. Ich möchte das alles so annehmen wie es ist, aber ich möchte keine Annäherung mehr. Ich hoffe dass ich es weiter so leben kann und damit meinen Kindern das gewohnte Umfeld erhalte. Ich möchte meine alte Zufriedenheit wiederfinden - so wie es ist. Ich werde mich zu nichts zwingen - also kann ich auch nichts groß tun, um was zu verändern. Ich denke dass du dir ja grundsätzlich noch was mit deinem Mann vorstellen konntest und es dadurch auch umsetzen konntest. Das wird bei mir nicht funktionieren. Aber ich bin mir sehr bewusst, dass ich durch einen "Männeraustausch" nicht komplett glücklicher wäre, sondern sicher auch irgendwo Probleme wären...andere halt... Aber irgendwie geht's immer weiter. Ich vertraue da auch so ein bißchen auf eine "höhere Macht" oder "Schicksal" - eine "Steuerung von außen"...Danke für deinen Beitrag. missyouso

Alles liebe weiterhin!
ich danke dir für deine aufrichtigkeit. dann muss ich mir um dich nicht weiter gedanken machen. du hast *dein schicksal* vorerst schon besiegelt.

so einfach ist es manchmal.

liebe grüße!

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28. Dezember 2006 um 19:03
In Antwort auf jutte_12719229

An alle Leidensgenossinen!
Danke für eure Rückmeldungen. Es tut sehr gut zu hören, dass es anderen auch so ergeht. Zu skywalker würde ich gerne noch sagen, dass es wirklich nicht so einfach ist, diese "WG" aufzulösen, um ein besseres Leben zu beginnen. Sicher ist man erstarrt in seinem Leben, aber man hat ja auch eine gewisse Sicherheit, eine Gewohnheit und ein festes Umfeld. Ja, man flüchtet sich in Tagträume und träumt oft davon dass sich eines Tages etwas ändert, aber diese Änderung aus eigener Kraft herbei zu führen, das schafft halt nicht jeder. Dafür geht es einem einfach vielleicht auch nicht "schlecht genug". Also man kommt ja in seinem Alltagsablauf der WG zurecht, jeder funktioniert und erfüllt seine Rolle und jahrelang wird einem das Fehlen der Emotionalität gar nicht bewusst. Und dann passiert der Knall und man begegnet einem Menschen, der einem zeigt was in der Ehe fehlt. Tja, und nun steht man vor dem großen Fragezeichen. Ich weiß genau, dass ich mit diesem Mann den Neuanfang gewagt hätte, aber leider entwickelte sich alles ja anders. Und alleine schaffe ich es nicht - es ist die pure Angst! Sowohl Angst ewig so weiter zu leben als auch Angst, den Schritt in ein neues Leben zu wagen. Also erstarrt man und "wartet ab". Worauf? Keine Ahnung. Es ist halt nur entsetzlich schwer nachdem man sich noch einmal so sehr verliebt hatte wieder in die alten "Ehebahnen" zurückzufinden. Ich versuche alle möglichen Entspannungsformen, ich lese sehr viel über Formen des Glücks und die innere Einstellung etc. Aber zeitweise hab ich das Gefühl durch diese "liebevolle Begegnung", die unglücklich endete, meine komplette Lebensfreude und Energie verloren zu haben. Man lebt so daher und "täglich grüßt das Murmeltier"... Wenn ich noch weitere Tipps habt, wie man in diesen Bahnen halbwegs über die Runden kommt, freue ich mich über eure Texte. LG missyouso

Liebe missyouso!
Ich habe schon oft von dir gelesen weil ich das gleiche erlebt hab.Nun hing ich seit 1,5 Jahren in dieser komischen Murmeltier-Situation und bin daran fast zerbrochen.Schwere depressionen und das bedürfnis zu sterben haben mir bewußt gemacht dass as so nicht weitergeht.Niemend wird an deiner Tür klingeln und dir da raushelfen.Wenigstens das ist mir noch klar geworden.Hilf dir selbst.Ich habe selber diese neue Liebesbeziehung beendet auch wenn ich dachte ich muss daran sterben (Mußte ich nicht, bin noch am Leben )) Dann bin ich zum DRK gegangen und habe dort kostenlos eine Partnerberatung bekommen die nun auch mein Mann besucht weil wir alleine nicht weiterkommen.
Es kommt darauf an was DU willst und kannst.Wenn du in deiner WG klarkommst und dein Mann kein Problem damit hat dann ists ok. Wenn du aber alle Lebensfreude verlierst und die Gefühle in dir irgendwann zum Ersticken wenig Raum haben,dann lass dir helfen!
Psychologen haben keinen guten Ruf, aber meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Allein die Tatsache dass ich jetzt selbst wieder etwas bewegen kann und selber in der Lage bin aus dem ewigen Gedankenkreis rauszufinden macht mich unendlich stolz.
(Kerzenschein1 weiß wovon ich rede,nich meine Kurze??)
Sie schrieb neulich:"Es gibt immer Gründe etwas NICHT zutun" Genau!Dann denken wir doch mal an die Gründe die es wert sind etwas doch zu tun!

Ich jedenfalls werde unser Haus am Wald, meinen schönen Garten,die finanzielle Sicherheit und alle alten Illusionen aufgeben wenn sich herausstellt,dass es besser für mich ist.Ich hab nur dies eine Leben und sollte ich nochmal jemanden so lieben können wie meinen Lieben dann möchte ich frei für ihn sein..

Wie geht es denn deinem Mann? Weiß er von deinen gefühlen?

LG von Sabine

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28. Dezember 2006 um 19:21
In Antwort auf skywalker1965

bitte ??
sorry, aber du kannst ja wohl nicht im ernst hingehen, und das, was dir ein anderer mann gibt, 1:1 auf deinen mann übertragen wollen. jeder ist doch anders und hat eine andere persönlichkeit, geht anders mit dingen um.... das kann doch nur schief gehen.

anstatt dir einen geliebten zuzulegen solltest du endlich deine furcht ablegen und dafür sorgen, dass sich dieser zustand schleunigst ändert. und er ändert sich offensichtlich nur, wenn du GEHST !!!

eine frage müsst ihr mir bitte beide beantworten:
wie kann man in einer ehe derart erstarrt vor sich hinleben, ohne perspektiven, ohne das gefühl, das es gut ist wie es ist ? habt ihr keinen stolz und keinen respekt vor euch selbst ? flüchtet in tagträume und wartet darauf, dass der prinz auf dem weißen pferd vorbeireitet und euch von euren qualen erlöst ?

sorry *kopfschüttel* - ohne auch nur einen von euch angreifen zu wollen: ich verstehe das nicht.
wie kann man so leben wollen ? wenn es nicht mehr geht, sollte man sich trennen. woran haltet ihr fest ? an dingen, die es nicht mehr gibt - die bei euch schon lange verloren sind ? mmmmmh, traurige perspektiven. ich möchte mit keiner von euch tauschen.....

Hallo skywalker1965
Dein erster Satz ist bemerkenswert.da hab ich Monate gebraucht um selber drauf zu kommen (

Ich denke du hast schon nicht Unrecht mit deiner Meinung.Aber 20 Jahre Beziehung zu verlassen ist nicht ohne.Da spielt nicht nur die Liebe und das unmittelbare gefühl eine Rolle.Man hat ja auch Beziehungen zu Nachbarn,gemeinsamen Freudnen,der Schwiegerfamilie,den unmittelbar umgebenden Orten, Begebenheiten, Episoden, eben 20 jahre Leben...Es ist schon schwer sich von einem einzelnen Menschen zu trennen wenn man nur 20 Jahre an ihn gewöhnt war,aber es spielen da noch unendlich viele andere gedanken eine Rolle.
da kommen Ängste auf die man nicht einfach mal wegtun kann, zumal wenn man noch nie alleine gelebt hat.Wenn man dazu noch emotional und sensibel ist wie ich ist dieKatastrophe schon programmiert bevor der Trennungsgedanke überhaupt ausprochen ist.

Aber ich denk eben auch,jeder muss es mit sich selber ausmachen.Ich schaff es selber auch nicht allein und lass mir helfen weil ich wohl merke dass es nicht die Dinge sind die mich glücklich machen.

LG Sabine

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28. Dezember 2006 um 19:41
In Antwort auf nerys_11902995

Und täglich grüßt das murmeltier..

wisst ihr wo beim film *und täglich grüßt das murmeltier* die wandlung passieren darf?

an jener stelle, wo sie einfach zu geben beginnt.. ohne dafür zu verlangen.

Sie ???
Meinest du nicht ihn. Oder habe ich den Film falsch in Erinnerung??? Mhhh... War es nicht so, dass er irgendwann nicht mehr so egistisch und selbstverliebt war und auf die Welt (Bettler etc.)und sie eingegangen ist und sie sich dann durch seine nette Art in ihn verliebt hat. Aber ist auch schon eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe. Aber ist ja eigentlich auch egal, tut ja nichts zum eigentlichen Thema

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28. Dezember 2006 um 19:43
In Antwort auf sommertraum15

Sie ???
Meinest du nicht ihn. Oder habe ich den Film falsch in Erinnerung??? Mhhh... War es nicht so, dass er irgendwann nicht mehr so egistisch und selbstverliebt war und auf die Welt (Bettler etc.)und sie eingegangen ist und sie sich dann durch seine nette Art in ihn verliebt hat. Aber ist auch schon eine Weile her, dass ich den Film gesehen habe. Aber ist ja eigentlich auch egal, tut ja nichts zum eigentlichen Thema

Ja: er!! =)

oh entschuldige! hast recht =)

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28. Dezember 2006 um 19:51
In Antwort auf felipa_12076930

Hallo skywalker1965
Dein erster Satz ist bemerkenswert.da hab ich Monate gebraucht um selber drauf zu kommen (

Ich denke du hast schon nicht Unrecht mit deiner Meinung.Aber 20 Jahre Beziehung zu verlassen ist nicht ohne.Da spielt nicht nur die Liebe und das unmittelbare gefühl eine Rolle.Man hat ja auch Beziehungen zu Nachbarn,gemeinsamen Freudnen,der Schwiegerfamilie,den unmittelbar umgebenden Orten, Begebenheiten, Episoden, eben 20 jahre Leben...Es ist schon schwer sich von einem einzelnen Menschen zu trennen wenn man nur 20 Jahre an ihn gewöhnt war,aber es spielen da noch unendlich viele andere gedanken eine Rolle.
da kommen Ängste auf die man nicht einfach mal wegtun kann, zumal wenn man noch nie alleine gelebt hat.Wenn man dazu noch emotional und sensibel ist wie ich ist dieKatastrophe schon programmiert bevor der Trennungsgedanke überhaupt ausprochen ist.

Aber ich denk eben auch,jeder muss es mit sich selber ausmachen.Ich schaff es selber auch nicht allein und lass mir helfen weil ich wohl merke dass es nicht die Dinge sind die mich glücklich machen.

LG Sabine

Ich habe es geschafft
aber stimmt es war und ist (er ist 4 Wochen raus)sauschwer. Habe 5 kg abgenommen etc. Man kriegt als Frau, die sich trennt und die Familie zerschlägt übelsten Druck von Außen, muß sich total neu organisieren, muß alle auffangen (Kinder, Eltern, Ex, Freunde ...). Deswegen kann ich das mit dem männlichen "Sprungbrett" (klingt jetzt so böse nüchtern, natürlich liebe ich meinen neuen auch sehr)gut verstehen. Ich mußte in lezter Zeit nur geben, geben, geben... Dann auch mal was zu bekommen, tut so so gut. Aber einen Mann 1:1 auszutauschen geht nicht. Das funktioniert nicht. Ich habe mir jetzt eine total andere Form der Beziehung gewählt. Genau das will und kann ich gerade.

lg an alle!!!

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29. Dezember 2006 um 0:10

Hallo- und wieder eine Verwandte....
Also, obwohl ich noch nicht lange verheiratet bin (was es auch nicht leichter macht), kann ich dich bestens nachvollziehen. Wir leben auch in einer Art Zweckgemeinschaft- es ist zum Heulen.
Wir hatten eine Phase, in der ich mich oft im Stich gelassen fühlte und ich immer das Gefühl vemittelt bekam, es ist ihm sozusagen egal, was ich mache, wie ich mich fühle. Irgenwann werden dann die Probleme über einen Berg gekehrt und dann steht der Berg eben da. Dann sagt man sich nicht mehr viel, lebt eben vor sich hin.- Jeder für sich. Im Moment ist mein Mann krank, aber ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass sich die Kälte in unserer Beziehung aufhebt. Zudem ich es auch kenne, dass ich mich jetzt die Zeiten, wo er weg ist, besser fühle, freier. Oh man, man könnte fast sagen geborgener. Keiner der nervt. Ich bin schon oft mit seiner Anwesenheit überfordert. Und: Auch bei mir, ich habe mich dann natürlich über kurz oder lang in einen anderen Mann verliebt.
Ich frage mich, wie lange meine moralischen Zweifel mich abhalten, einen Eisblock zu zerstören.
Gott sei Dank gibt es Leute wie euch, dann weiß man, man ist nicht ganz allein...

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29. Dezember 2006 um 7:40
In Antwort auf sana_12949330

Hallo Skywalker...
...vielleicht ist das falsch rübergekommen; ich meinte damit, dass ich versucht habe, das Kribbeln wieder zurück zuholen, bin auf meinen Mann zugegangen, wollte wieder Gefühle hochholen. Ist nicht gegangen, weil ich in den anderen verliebt bin. Ausserdem hab ich ja, wie gesagt, jahrelang versucht, meine Ehe zu retten....

Das mit dem "Gehen" ist so einfach nicht, wie das niedergekritzelt wird. Erstens haben wir ein Kind zusammen, und mein Sohn hängt sehr an meinem Mann. Zweitens hat man sich vielleicht auch was zusammen aufgebaut. Wenn ich alleine wäre, würde ich das hier nicht schreiben, dann wäre ich längst fort.

Du, es ist nicht so, dass ich leide. Also auf keine Fall so sehr, dass ich alles hinschmeissen würde. Und auf den Prinz auf dem weissen Pferd warte ICH sicherlich nicht, was will ich damit? Und warum sollte ich nicht stolz sein oder keinen Respekt vor mir haben? Im Gegenteil, das alles ist jetzt wieder vorhanden und zwar REICHLICH!

Naja, da bin ich anderer meinung.
es IST einfach zu gehen. aber es gibt menschen (sorry, aber da zähle ich dich jetzt einfach mal dazu), die neigen dazu tausend ausreden zu finden, um an alten zöpfen festhalten zu können.

meinst du, deinem kind geht es besser, wenn es mitbekommt, dass ihr nebeneinander herlebt ? glaubst du nicht, dass das kind das auch spürt ? kinder sind nicht dumm.
und was heißt denn aufgebaut ? ein haus ? das sind steine, die sind nix wert (es sei denn, du stellst so was mit dir auf eine stufe) ? was verlierst du denn ?

ich kann dir sagen, was du verlierst, wenn du aufgrund dieser faulen ausreden weiterhin den kompromiss eingehst: die selbstachtung. das gefühl, jemand zu sein....

wenn dir das natürlich weniger wert ist als das, "was man sich aufgebaut hat....".....

(mein exmann hatte übrigens sogar eine firma, wir hatten ein haus - wen kümmert's ?? - ich bin glücklich - und er NICHT)

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29. Dezember 2006 um 8:18

@jeany201


Wenn eine Beziehung nicht mehr funktioniert, kann man womöglich daran arbeiten aber wenn die Lust auf Nähe und die Liebe fehlt, dann nützt einem die ganze Eheberatung nichts mehr. Was soll den dann beraten werden? Wie man den anderen wieder anfängt zu lieben?



ja, genau!!!!
und ich wage sogar zu sagen, dass, wenn das eine beratungsstelle nicht vermitteln kann, dann liegt es wohl daran, dass sie es selbst noch nicht probiert und erfahren hat.

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29. Dezember 2006 um 10:53
In Antwort auf nerys_11902995

Hallo!

hallo missyouso!

schön, wieder mal eine alte bekannte zu lesen!

hmm.. eigentlich weisst du ja schon, was ich schreiben werde, denn du kennst meine geschichte.

weisst du, ich kenne sie wirklich alle.. deine gedanken! deine zweifel! deine überzeugungen!
ich könnte dir meine tagebuchauszüge mailen und senden und du hättest wohl das gefühl, es wäre deine geschichte..

hmm.. was war es wirklich, dass ich heute aus tiefster überzeugung wieder sagen darf: ich lasse es zu, dass mein mann die liebe meines lebens bleibt (vor wenigen monaten sagte ich noch: wird)

- eine völlig neue philosophie: ich durfte aufhören mir um meinen mann gedanken zu machen. was möchte ich an ihm anders haben usw.
- ich durfte beginnen wirklich, endlich IN mir aufzuräumen.

wenn du dir jetzt denkst, ja, das habe ich schon gehört oder gelesen... antworte ich dir diesmal: dann tu endlich was!!! ich maile dir gerne nochmals eine liste an guten, anwendbaren arbeitsbüchern.. und es gibt auch passende foren, wo man sich mit menschen mit ähnlicher denkweise austauschen kann.

wenn es dir aber zu mühsam ist.. du weiter daran glauben magst, dass es wirklich an deinem mann liegt und dieser nur 'ausgewechselt' werden muss, damit du die *wahre liebe* leben darfst.....

...dann fliege ich wieder away .. und lass dich weiterhin deine geschichte leben.

von herzen alles liebe! h. =)

Hi Flyaway
Bin in ähnlicher Situation, wäre sehr an den "Arbeitsbüchern" interressiert, könntest du mir die Titl und Autoren nennen. Ich versuche auch im Moment meinen Weg zu finden, vielleicht wär es eine Hilfe Danke der suchende Zwerg

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29. Dezember 2006 um 11:14

Hi cefeu:
es ist IMMER zu beginn einer ehe/beziehung anders. sonst würde man sie doch nicht eingehen, oder ?

ich habe schon damals das gefühl gehabt, dass es anders ist, wenn man verheiratet ist (es ist ja jetzt auch mein 2. mal), obwohl jeder behauptet, das wäre nicht so, es würde sich nichts ändern. doch - es ändert sich eine ganze menge. und genau da fängt es nämlich an...

ich kann nur von mir ausgehen:
als ich merkte, dass irgendwas "anders" war, war die karre eigentlich schon verfahren. es schleicht sich ein, man merkt es zunächst nicht einmal. klar habe auch ich gekämpft. immer wieder - über einen ganz schön langen zeitraum. aber er wollte nicht. und dann habe ich mir gedacht: ok - dann eben nicht. leck mich... und bin gegangen.

wenn es nichts mehr bringt, dann hat es keinen zweck, an der vergangenheit festzuhalten. oftmals versuchen ja beide, die situation zu ändern. wenn jedoch einer kämpft und der andere steht mit dem rücken zur wand und macht nichts, dann ist das alles für die katz. und genau aus diesem grund würde ich dann auf keinen fall an einer solchen schwachsinnsbeziehung festhalten. weil die nur verlierer produziert.

heute bin ich glücklicher als je zuvor in meiner ehe. aber ich weiß auch um die fehler, die damals passiert sind - und die mache ICH garantiert kein zweites mal. und aus fehlern sollte man ja bekanntlich lernen

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29. Dezember 2006 um 11:34

Ich finde, es wird inniger, wenn
man verheiratet ist. intensiver. mag sein, dass andere behaupten, dem wäre nicht so. aber ich empfinde das nach wie vor so.
aber dennoch ist es wirklich auch so, dass die meisten davon ausgehen, "die katze ja im sack zu haben" und sich nicht mehr um die beziehung kümmern. was natürlich zwangsläufig zu konflikten führen muss, weil einer auf jeden fall mehr gibt als der andere zu geben bereit ist.

nun, ich hatte in meinem fall den eindruck, dass wir uns massiv von einander entfernten. wir hatten neben den schwiegereltern gebaut, er gluckte nur noch bei seinen alten und ich fühlte mich ausgeschlossen und da ich ja ohnehin ein rebell in vielerlei hinsicht bin (weißt du ja von vielen meiner antworten hier im forum), habe ich mich kurzerhand ausgeklinkt und mich geweigert, mit seinen eltern einen freundschaftlichen kontakt zu pflegen.
das wiederum führte natürlich zu erheblichen spannungen zwischen meinem exmann und mir, weil er natürlich die einstellung vertrat, dass blut dicker als wasser sei (was ja irgendwie auch richtig ist).

da ich mich von ihm allein gelassen und missachtet fühlte, habe ich irgendwann die konsequenzen gezogen. so was passiert mir kein zweites mal....

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29. Dezember 2006 um 11:50

Nochmal an alle!
Lieben Dank für euren regen Austausch. Auch wenn ich komplett unfähig bin irgendetwas zu tun außer in meinen alten Bahnen weiter zu fahren, tut es mir doch sehr gut zu hören, dass es offenbar noch vielen so geht wie mir. Ich tröste mich oft mit dem Gedanken, dass es offenbar einfach noch nicht an der Zeit ist für mich zu handeln. Auch dies wird sicher einen Sinn haben, den ich z.Zt. noch nicht erkennen kann. Genauso wie die Begegnung zu diesem Mann, der mich wachgerüttelt hatte, wohl irgendeinen Sinn hatte. Nur zum Verständnis: Ich habe diesen Kontakt vor Monaten selbst abgebrochen weil ich mit der Situation so nicht zurecht kam. Denn auch er war gebunden (nicht verheiratet) und wir kamen beide kein Stück weiter aufeinander zu, da wir beide auch ein schlechtes Gewissen hatten. Und da ist es wohl besser - auf wenn es sauweh tut - schnellstmöglich den Schlussstrich zu ziehen. Also von irgendwelchen "Nebenbeziehungen" halte ich gar nichts - da bin ich auch kein Typ für. Ich bin immer für den geraden Weg ohne wenn und aber. Also gehe ich weiter meinen geraden Familienweg und werde sehen wohin mich dieser Weg führt... Lieben Gruß! missyouso

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29. Dezember 2006 um 12:05

Einschlaf-Gründe...
gibt es sicher sehr viele. Es ist wie ein Puzzle das sich im Laufe der Jahre unbemerkt zusammensetzt und plötzlich wird man - wodurch auch immer - wach. Bei uns gab es zig verschiedene Gründe: Mein Mann ist selbständig - dadurch verbringt er viel Zeit im Büro. Ich hab mich komplett auf die Kinder gestürzt und da war mein Mann oft außen vor. Wir haben eigentlich nie irgendwelche gemeinsame Hobbys gehabt, Urlaub geht aufgrund der Selbständigkeit fast nie und wenn, dann fuhr ich mit den Kindern oder meinen Eltern alleine. Dazu noch diverse Verletzungen - kurz nach unserer Hochzeit hat er vor meinen Augen mit ner Freundin geknutscht - ok, es war Karneval, aber ich war tief enttäuscht und es blieb haften. Und bei Diskussionen hat grundsätzlich er recht und keine Schuld an nix. Dadurch hört man irgendwann auf zu diskutieren und irgendwann auch auf überhaupt noch viel zu reden. Ich geb grundsätzlich klein bei, weil ich keine Lust hab, dass er wieder laut und cholerisch wird. Lieber hab ich meine Ruhe und schlucke dann wieder alles runter. Wie schon gesagt: es sind tausend Kleinigkeiten, die sich im Laufe der Zeit anstauen und irgendwann ist das Maß dann voll... Sollte ich in meinem Leben doch noch mal eine neue Beziehung beginnen, würde ich vieles anders machen. Man muss auf seine Gefühle und die Liebe achten wie auf seinen Augapfel. Man muss den Kontakt zueinander pflegen - Gespräche, Berührungen, sich entschuldigen und nicht alles unter den Teppich kehren. Ich kann allen glücklich Verliebten nur raten: Bleibt euch immer nah und achtet auf euch - auch wenn die äußeren Faktoren (Kinder, Beruf, Freunde, Hausbau) oft viel Zeit und Aufmerksamkeit rauben: Passt auf euch als Paar gut auf und dann kann gar nix schief gehen. Aber ich denke, selbst die die als Paar total glücklich sind, haben ein anderes "Päckchen" zu tragen, vielleicht eine Krankheit, Geldsorgen, Kinderwunsch oder andere Probleme. Und deshalb nehme ich mein "Schicksal" so an - alles kann man nicht haben und ich glaube, im grunde jammer ich auf einem sehr hohen Niveau. Ich muss mir all das vor Augen führen was ich habe und was gut so ist. Trotzdem würde ich mich über Ratschläge freuen, wie man so ein nicht perfektes Eheleben trotz allem für sich selbst reicher machen kann. Ich versuch jetzt Massagen, Tai Chi etc. Habt ihr sonst noch Tipps? LG missyouso

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29. Dezember 2006 um 12:18
In Antwort auf skywalker1965

bitte ??
sorry, aber du kannst ja wohl nicht im ernst hingehen, und das, was dir ein anderer mann gibt, 1:1 auf deinen mann übertragen wollen. jeder ist doch anders und hat eine andere persönlichkeit, geht anders mit dingen um.... das kann doch nur schief gehen.

anstatt dir einen geliebten zuzulegen solltest du endlich deine furcht ablegen und dafür sorgen, dass sich dieser zustand schleunigst ändert. und er ändert sich offensichtlich nur, wenn du GEHST !!!

eine frage müsst ihr mir bitte beide beantworten:
wie kann man in einer ehe derart erstarrt vor sich hinleben, ohne perspektiven, ohne das gefühl, das es gut ist wie es ist ? habt ihr keinen stolz und keinen respekt vor euch selbst ? flüchtet in tagträume und wartet darauf, dass der prinz auf dem weißen pferd vorbeireitet und euch von euren qualen erlöst ?

sorry *kopfschüttel* - ohne auch nur einen von euch angreifen zu wollen: ich verstehe das nicht.
wie kann man so leben wollen ? wenn es nicht mehr geht, sollte man sich trennen. woran haltet ihr fest ? an dingen, die es nicht mehr gibt - die bei euch schon lange verloren sind ? mmmmmh, traurige perspektiven. ich möchte mit keiner von euch tauschen.....

Was wünschen sich die Frauen!
Ich bin 5 Jahre verheiratet und wir haben zwei Kinder, weswegen meine Frau sich derzeit im Erziehungsurlaub befindet. Die Kindern fordern uns sehr und in unserem Alltag geht es zu 98% nur darum, zu fuktionieren. V.a. meine Frau ist deshalb sehr gestreßt, sie schläft schlecht ist immer schlecht gelaunt und ich und teilweise auch unsere Kinder müssen mit Ihren Wutausbrüchen zu Recht kommen. Sobald ich nach der Arbeit heimkomme, versuche ich daher sie zu entlasten wo es nur geht (ich spiele mit den Kindern, sie telefoniert stundenlang mit ihren Schwestern oder Freundinnnen und wehe ich frage, was es solange zu besprechen gäbe). Aber all meine Versuche sind ohne Erfolg. Wie ich mich auch anstrenge, unsere Stimmung bleibt gereizt. Was wollt Ihr Frauen, ich weiß es nicht. Sollte ich mit meiner Frau mehr tiefgründige Gespräche führen, oder muss ich mehr Blumen mitbringen. Ich fühle mich jedenfalls ausgebrannt und überfordert. Ich sehe, dass unsere Ehe im Argen liegt aber ich schaffe es einfach nicht, die Situation zu verbessern.
Meine Hoffnung setze ich auf das nächste Jahr, wenn meine Frau das Arbeiten (zunächst nur 1 Tag pro Woche) wieder beginnt. Vielleicht hat ihr nur das gefehlt und es ergibt sich ein positiver Impuls für unser Familienleben. Was meint Ihr Frauen?

Opa67

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29. Dezember 2006 um 12:43
In Antwort auf isiah_12935712

Was wünschen sich die Frauen!
Ich bin 5 Jahre verheiratet und wir haben zwei Kinder, weswegen meine Frau sich derzeit im Erziehungsurlaub befindet. Die Kindern fordern uns sehr und in unserem Alltag geht es zu 98% nur darum, zu fuktionieren. V.a. meine Frau ist deshalb sehr gestreßt, sie schläft schlecht ist immer schlecht gelaunt und ich und teilweise auch unsere Kinder müssen mit Ihren Wutausbrüchen zu Recht kommen. Sobald ich nach der Arbeit heimkomme, versuche ich daher sie zu entlasten wo es nur geht (ich spiele mit den Kindern, sie telefoniert stundenlang mit ihren Schwestern oder Freundinnnen und wehe ich frage, was es solange zu besprechen gäbe). Aber all meine Versuche sind ohne Erfolg. Wie ich mich auch anstrenge, unsere Stimmung bleibt gereizt. Was wollt Ihr Frauen, ich weiß es nicht. Sollte ich mit meiner Frau mehr tiefgründige Gespräche führen, oder muss ich mehr Blumen mitbringen. Ich fühle mich jedenfalls ausgebrannt und überfordert. Ich sehe, dass unsere Ehe im Argen liegt aber ich schaffe es einfach nicht, die Situation zu verbessern.
Meine Hoffnung setze ich auf das nächste Jahr, wenn meine Frau das Arbeiten (zunächst nur 1 Tag pro Woche) wieder beginnt. Vielleicht hat ihr nur das gefehlt und es ergibt sich ein positiver Impuls für unser Familienleben. Was meint Ihr Frauen?

Opa67

hi opa....
tja, das ist eine gute frage was frauen in solchen situationen wollen.

ich frage mich - und ich bin eine frau - auch immer wieder, wieso frau kinder will (der mann vielleicht auch - meistens fängt aber ja die frau davon an) und dann nicht bedenkt, dass kinder
a) arbeit machen
b) den gewohnten tagesablauf durcheinander bringen
c) ihre nachtruhe rauben
etc.etc.....

ich kann nicht nachvollziehen, dass es frauen gibt, die hier das gefühl haben, hals über kopf in eine situation gebracht worden zu sein, die sie überfordert. schließlich wollten sie es ja so....

zu dir:
mmmh, keine ahnung. wenn ihr unter permanentem dauerstress steht, ist es natürlich schwierig, normalität reinzubringen. vielleicht ist sie auch einfach unzufrieden, dass sie vom "leben draußen" nichts mehr mitbekommt. keine ahnung. es ist natürlich traurig und sehr unfair, diese unzufriedenheit ausgerechnet an dir und den kindern auszulassen. vielleicht sollte sie es mit yoga versuchen....


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29. Dezember 2006 um 13:22
In Antwort auf ceri_12868009

Hi Flyaway
Bin in ähnlicher Situation, wäre sehr an den "Arbeitsbüchern" interressiert, könntest du mir die Titl und Autoren nennen. Ich versuche auch im Moment meinen Weg zu finden, vielleicht wär es eine Hilfe Danke der suchende Zwerg

@ suchender zwerg
hab dir eine PN geschrieben.

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29. Dezember 2006 um 13:29

Wie wichtig ist die vergangenheit?

hmm.. es gibt 100 000 gründe.. und???

inwieweit ist es wichtig, dass man sie alle weiss?

mir persönlich scheint es wesentlicher zu sein,
dass man für die zukunft lernt miteinander umzugehen.

- nur weil ich vor 15 jahren nicht den mumm hatte meinem mann zu sagen *du, ich mag heute eigentlich keinen sex, weil ich tausende todoes im kopf habe*...heisst es doch nicht, dass ich das nicht ab heute üben darf. ab heute darf ich in mich hineinhören, "will ich das heute überhaupt?" und wenn nicht, darf ich es meinen mann wissen lassen - WIR DÜRFEN KOMMUNIZIEREN.

- nur weil ich vor 12 jahren nicht den mumm hatte meinen mann wissen zu lassen, dass ich es nicht möchte, dass meine schwiegermutter mir sagt xy... heisst es doch nicht, dass ich nicht ab heute lernen darf, für MEINE BEDÜRFNISSE einzustehen. ich darf sie erkennen, ich darf sie formulieren.. ich darf sie aussprechen - WIR DÜRFEN KOMMUNIZIEREN.

- nur weil ich mein mann vor 5 jahren eine andere frau geliebt hat.. und ich sehr verletzt war und nicht fähig war, das thema zu besprechen.. heisst das doch nicht, dass es heute wieder so passieren muss.

es gibt so viele beispiele! wenn ich nicht in der aktuellen beziehung lerne *meinen mann zu stehen* *zu mir selbst zu stehen* *mich selbst ernst zu nehmen und mich zu lieben*.....warum soll sich in der nächsten beziehung soooo viel ändern?

ist euch schon mal aufgefallen, dass alle liebesfilme da enden, wo es erst kritisch werden würde?

mit der hochzeit, dem zusammenziehen, dem gemeinsamen nachwuchs.. kommt man täglich an persönliche grenzen..
lernen wir doch damit umzugehen!

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29. Dezember 2006 um 14:40
In Antwort auf nerys_11902995

@jeany201


Wenn eine Beziehung nicht mehr funktioniert, kann man womöglich daran arbeiten aber wenn die Lust auf Nähe und die Liebe fehlt, dann nützt einem die ganze Eheberatung nichts mehr. Was soll den dann beraten werden? Wie man den anderen wieder anfängt zu lieben?



ja, genau!!!!
und ich wage sogar zu sagen, dass, wenn das eine beratungsstelle nicht vermitteln kann, dann liegt es wohl daran, dass sie es selbst noch nicht probiert und erfahren hat.

Jeder Mensch ist anders!
Ich freue mich wirklich sehr, dass du flyaway, wieder einen Weg mit deinem Mann gefunden hast. Aber ich glaube auch, dass du der festen Meinung bist, dass das jede Frau in jeder Situation schaffen kann. Und das ist nunmal nicht der Fall. Du hast es geschafft, aber das heißt nicht, dass es jede Frau schafft. Es gibt mit Sicherheit ganz viele Frauen für die eine Trennung der beste Weg war und die nun unendlich glücklich in ihrer neuen Beziehung sind. Deine Ratschläge in allen Ehren - aber es kommt bei mir oft so rüber, als wär dein Weg der einzig richtige und allgemein gültige. So genau kannst du die Situation der anderen Frauen ja gar nicht beurteilen. Wie gesagt, ich finde es für dich sehr schön, dass du nun vermutlich wieder glücklich bist. Aber jeder Mensch ist anders und es liegt ja auch nicht immer nur an den Frauen. Die dazu gehörenden Männer müssen auch ihr Teil dazu beitragen, damit es wieder funktionieren kann. Bei euch waren die Voraussetzungen offenbar bestens um den Neubeginn zu wagen. Glückwunsch an euch!

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29. Dezember 2006 um 15:28
In Antwort auf jutte_12719229

Jeder Mensch ist anders!
Ich freue mich wirklich sehr, dass du flyaway, wieder einen Weg mit deinem Mann gefunden hast. Aber ich glaube auch, dass du der festen Meinung bist, dass das jede Frau in jeder Situation schaffen kann. Und das ist nunmal nicht der Fall. Du hast es geschafft, aber das heißt nicht, dass es jede Frau schafft. Es gibt mit Sicherheit ganz viele Frauen für die eine Trennung der beste Weg war und die nun unendlich glücklich in ihrer neuen Beziehung sind. Deine Ratschläge in allen Ehren - aber es kommt bei mir oft so rüber, als wär dein Weg der einzig richtige und allgemein gültige. So genau kannst du die Situation der anderen Frauen ja gar nicht beurteilen. Wie gesagt, ich finde es für dich sehr schön, dass du nun vermutlich wieder glücklich bist. Aber jeder Mensch ist anders und es liegt ja auch nicht immer nur an den Frauen. Die dazu gehörenden Männer müssen auch ihr Teil dazu beitragen, damit es wieder funktionieren kann. Bei euch waren die Voraussetzungen offenbar bestens um den Neubeginn zu wagen. Glückwunsch an euch!

"..die probleme haben im großen die selbe ursache.."

liebe missyouso!

das glaube ich dir gerne, dass es so rüber kommt.

weisst du, es gibt genügend, die dich (und andere) darin bestärken, dass die trennung die einzige lösung ist.

also.. warum sollte ich eine mehr sein??!!

ich werde meine ÜBERZEUGUNG behalten. vielleicht nicht für dich.. vielleicht werden es für irgendjemanden (der auch einfach nur anonym mitliest) die *richtigen* zeilen sein.

ja, ich glaube daran, dass es grundsätzlich immer eine chance gibt.
da die *probleme* ja doch im großen und ganzen dieselben sind...
mann/frau vergisst auf sich als person.. kommt von ihrem weg ab.. gibt sich auf.......... das geht eine lange zeit gut.. bis dann *der prinz auf dem weissen schimmel kommt* mann/frau wieder daran erinnert, dass man LEBT.

was bleibt ist die sehnsucht, weil man es gespürt hat, dass es da noch etwas anderes gibt. was bleibt.. ist aber auch die große frage WIE SCHAFFT MAN DAS??

es ist mir grundsätzlich wirklich gleichgültig wie mann/frau sich entscheidet.

was ich beibehalten werden ist die ZUVERSICHT, dass es einen möglichen weg gibt auch IN der ehe glücklich zu werden.

danke für deine kritischen worte! liebe grüße!

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29. Dezember 2006 um 16:51
In Antwort auf brooke_12761214

Ich bin
genauso alt wie du und 20J verheiratet,auch 2 Kinder,auch ich hatte mich verliebt,aber leider auch kein Happy-end!

Ich hätte es nur mit dem anderen Mann geschafft aus dieser Ehe rauszukommen,jetzt lebe ich in dieser(mein mann weiß von dem anderen nichts)Ehe,versuche alles was ich mit dem anderen hatte auf meine Ehe zu übertragen,aber man kann es nicht übertragen,ich denke ständig daran was mir fehlt und weiß nicht wie ich es trotz großer Anstrengung bekommen soll!!!!

Auch ich habe Alpträume davor,daran zu denken ,das die Ehelangeweile,noch 30 Jahre so weiter geht!!

Ich weiß ich will das nicht und doch habe ich Angst davor zu gehen!!!!

Hallo seelenschrei06!
Ich glaube wir befinden uns in genau derselben Situation. Wir sitzen bewegungslos in unserer Sackgasse und wissen nicht ein und nicht aus. Ich hätte dir gerne eine PN geschickt. Vielleicht hätten wir uns dann mal austauschen können, aber du bist für PNs nicht freigeschaltet. Wenn du magst kannst du mir gerne mal eine PN schicken und vielleicht können wir uns mal austauschen. Liebe Grüße! missyouso

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30. Dezember 2006 um 11:38

Ging mir auch so
habe mich auch nach 20 Jahren Ehe und mit Kindern getrennt und dachte auch lange: Ich bin die einzig "Verrückte" auf dieser Welt

lieben Gruß an alle mutig "Verrückten"

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30. Dezember 2006 um 11:49
In Antwort auf nerys_11902995

"..die probleme haben im großen die selbe ursache.."

liebe missyouso!

das glaube ich dir gerne, dass es so rüber kommt.

weisst du, es gibt genügend, die dich (und andere) darin bestärken, dass die trennung die einzige lösung ist.

also.. warum sollte ich eine mehr sein??!!

ich werde meine ÜBERZEUGUNG behalten. vielleicht nicht für dich.. vielleicht werden es für irgendjemanden (der auch einfach nur anonym mitliest) die *richtigen* zeilen sein.

ja, ich glaube daran, dass es grundsätzlich immer eine chance gibt.
da die *probleme* ja doch im großen und ganzen dieselben sind...
mann/frau vergisst auf sich als person.. kommt von ihrem weg ab.. gibt sich auf.......... das geht eine lange zeit gut.. bis dann *der prinz auf dem weissen schimmel kommt* mann/frau wieder daran erinnert, dass man LEBT.

was bleibt ist die sehnsucht, weil man es gespürt hat, dass es da noch etwas anderes gibt. was bleibt.. ist aber auch die große frage WIE SCHAFFT MAN DAS??

es ist mir grundsätzlich wirklich gleichgültig wie mann/frau sich entscheidet.

was ich beibehalten werden ist die ZUVERSICHT, dass es einen möglichen weg gibt auch IN der ehe glücklich zu werden.

danke für deine kritischen worte! liebe grüße!

Du hast schon Recht,
die Gründe zur Trennung sind nach fast 20-jähriger Partnerschaft fast immer die gleichen und haben ähnliche Ursachen. Und sie sind in meinen Augen einfach unumgänglich. Und nach 18 Jahren hast du dann einfach nur noch die Wahl zwischen partnerschaftlichem Verhältnis (ist ok, wer damit Leben kann), aber die Liebe und Emotionen sind weg. Mit 60 Jahren ist das ja ok, aber mit knapp 40 ... mhhh Na ich weiß nicht.

Und gerade deshalb wundere ich mich auch etwas über deinen Beitrag: Du hattest die gleiche Situation wie missyouso und konntest deine Beziehung wieder so intensivieren, dass es keine WG mehr ist, in der nur noch die Enttäuschung darüber oberhand hat. Oder hast du lediglich deine Erwartungen an eine langjährige Beziehung runterschrauben können und bist deswegen zufrieden mit deiner Beziehung? Würde mich wirklich mal interessieren, wie du das geschafft hast und wie lange du jetzt schon wieder glücklich bist? Ich habe das auch versucht, jahrelang, aber mir ist es nicht gelungen. Wie erweckt man eine tote Beziehung zum Leben? Du kannst doch nicht Gefühle herbeizaubert?

liebe Grüße

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30. Dezember 2006 um 12:50

Bin leider
noch nicht so weit, arbeite aber daran Mal sehen was das nächste Jahr bringt....

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30. Dezember 2006 um 14:04

Der Grund warum man meint, die Liebe sei erloschen
Schauen wir uns doch mal den Anfang einer jeden Liebe an. Beide sind darauf bedacht, dem anderen zu gefallen, oder? Ich meine nicht, dass man sich verstellt, aber man gibt sich Mühe, man kämpft noch...
Mit der Zeit aber kommt das Ego zurück- so und jetzt fängt das Problem an. Man meint, man kennt den anderen und muss nichts mehr für ihn tun, so ist es nicht. Jeder meint seine Bedürfnisse sind am Wichtigsten: Früher waren aber die Bedürfnisse des Gegenüber für einen wichtig(er).
Beide fühlen sich vernachlässigt oder zumindest einer und so fängt jeder an, eigene Wege zu gehen. Entweder man trifft sich wieder an einer Kreuzung oder man schwimmt ins offene Meer...

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30. Dezember 2006 um 15:22
In Antwort auf sommertraum15

Du hast schon Recht,
die Gründe zur Trennung sind nach fast 20-jähriger Partnerschaft fast immer die gleichen und haben ähnliche Ursachen. Und sie sind in meinen Augen einfach unumgänglich. Und nach 18 Jahren hast du dann einfach nur noch die Wahl zwischen partnerschaftlichem Verhältnis (ist ok, wer damit Leben kann), aber die Liebe und Emotionen sind weg. Mit 60 Jahren ist das ja ok, aber mit knapp 40 ... mhhh Na ich weiß nicht.

Und gerade deshalb wundere ich mich auch etwas über deinen Beitrag: Du hattest die gleiche Situation wie missyouso und konntest deine Beziehung wieder so intensivieren, dass es keine WG mehr ist, in der nur noch die Enttäuschung darüber oberhand hat. Oder hast du lediglich deine Erwartungen an eine langjährige Beziehung runterschrauben können und bist deswegen zufrieden mit deiner Beziehung? Würde mich wirklich mal interessieren, wie du das geschafft hast und wie lange du jetzt schon wieder glücklich bist? Ich habe das auch versucht, jahrelang, aber mir ist es nicht gelungen. Wie erweckt man eine tote Beziehung zum Leben? Du kannst doch nicht Gefühle herbeizaubert?

liebe Grüße

Die liebe ist immer da..

tja.. ich hab vor allem mal 'glaubenssätze' untersucht und erforscht. bin ihnen auf die schliche gegangen.. was 'glaube' ich und was ist realität..... klingt abstrakt.. das buch dazu: der weg zum einfachen leben/ von kathie byron

weiters habe ich mir selbst nichts versprochen. nicht, dass ich in 14 tagen noch an der seite meines mannes sein werde noch in 2 jahren. ich habe aus jedem tag das möglichste gemacht. .. gelernt im JETZT zu leben. vergangenes loszulassen.. und um die zukunft verdammt nochmal keine sorgen zu machen

und das wesentlichste: ich habe gelernt für MICH zu sorgen!!! dazu gehört viel mut. plötzlich keiner mehr da, dem man die schuld in die schuhe schieben kann, dass man dies oder das nicht machen kann. nö. plötzlich siehst du der wahrheit ins auge und erkennst: ICH!!! war diejenige, die sich nicht 'getraut' hat.
das buch dazu: liebe dich selbst- und es ist egal wen du heiratest - von eva-maria zurhorst.

ausserdem durfte ich erforschen, was es mit der liebe des lebens denn wirklich auf sich hat. mein mann bekam im september von mir ein neuerliches eheversprechen. und eigentlich ein erstmals RICHTIGES: "es ist nicht so, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mich in zwei jahren oder fünf jahren nicht wieder verlieben könnte. im gegenteil, gerade, wenn man lernt sich selbst ernst zu nehmen.. sich selbst zu lieben.. hat man viel weniger scheu vor anderen männern. ich habe jetzt mehr männerbeziehungen als je zuvor. aber ich lasse es zu, dass DU die liebe meines lebens wirst und bleibst."

gefühle zu meinem mann.
inzwischen bin ich davon überzeugt, dass die liebe immer da ist. sie kann nur blockiert sein. ich habe es zugelassen, dass ich diesen blockaden auf die schliche gegangen bin. und darf es auch jetzt noch immer wieder tun. sobald ich merke, ich kann ihm beim frühstück nicht in die augen sehen, ziehe ich mich möglichst bald zurück und erkunde, was es denn ist.
meist löst sich dann die blockade.. und die liebe fließt wieder.

erotische gefühle. tja.. das ist besonders spannend. und gerade an dieser stelle glaube ich gerne, dass man es lieber mit einem neuen partner 'versucht'.. als mit dem alten (der einen kalt lässt.. sogar abstösst) durch das tiefe tal der verletztungen zu surfen. wir haben es gewagt. es gab viele tränen meinerseits. die eine packung taschentuch war für den liebeskummer, den ich wegen des anderen mannes hatte. die nächsten tränen waren die vielen male, wo ich mich prostituieren ließ, weil mir eigentlich nicht nach sex war.

na ja... usw. usw.

ich denke es wird deutlich: ich sage nicht, dass es einfach ist! ich sage auch nicht, dass es jede/r so schaffen kann wie ich.
mir war einfach das wohl meiner familie so besonders wichtig (3 söhne), dass ich einen weg finden musste auch so glücklich zu werden.

den zeitraum möchtest du wissen?
- juli 2006: ich möchte mich trennen
- juli, august, september: viele, viele stunden, die ich über meinem tagebuch saß und *aufräumte*
- september: neues liebesgeständnis an meinen mann

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30. Dezember 2006 um 17:32
In Antwort auf nerys_11902995

Die liebe ist immer da..

tja.. ich hab vor allem mal 'glaubenssätze' untersucht und erforscht. bin ihnen auf die schliche gegangen.. was 'glaube' ich und was ist realität..... klingt abstrakt.. das buch dazu: der weg zum einfachen leben/ von kathie byron

weiters habe ich mir selbst nichts versprochen. nicht, dass ich in 14 tagen noch an der seite meines mannes sein werde noch in 2 jahren. ich habe aus jedem tag das möglichste gemacht. .. gelernt im JETZT zu leben. vergangenes loszulassen.. und um die zukunft verdammt nochmal keine sorgen zu machen

und das wesentlichste: ich habe gelernt für MICH zu sorgen!!! dazu gehört viel mut. plötzlich keiner mehr da, dem man die schuld in die schuhe schieben kann, dass man dies oder das nicht machen kann. nö. plötzlich siehst du der wahrheit ins auge und erkennst: ICH!!! war diejenige, die sich nicht 'getraut' hat.
das buch dazu: liebe dich selbst- und es ist egal wen du heiratest - von eva-maria zurhorst.

ausserdem durfte ich erforschen, was es mit der liebe des lebens denn wirklich auf sich hat. mein mann bekam im september von mir ein neuerliches eheversprechen. und eigentlich ein erstmals RICHTIGES: "es ist nicht so, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mich in zwei jahren oder fünf jahren nicht wieder verlieben könnte. im gegenteil, gerade, wenn man lernt sich selbst ernst zu nehmen.. sich selbst zu lieben.. hat man viel weniger scheu vor anderen männern. ich habe jetzt mehr männerbeziehungen als je zuvor. aber ich lasse es zu, dass DU die liebe meines lebens wirst und bleibst."

gefühle zu meinem mann.
inzwischen bin ich davon überzeugt, dass die liebe immer da ist. sie kann nur blockiert sein. ich habe es zugelassen, dass ich diesen blockaden auf die schliche gegangen bin. und darf es auch jetzt noch immer wieder tun. sobald ich merke, ich kann ihm beim frühstück nicht in die augen sehen, ziehe ich mich möglichst bald zurück und erkunde, was es denn ist.
meist löst sich dann die blockade.. und die liebe fließt wieder.

erotische gefühle. tja.. das ist besonders spannend. und gerade an dieser stelle glaube ich gerne, dass man es lieber mit einem neuen partner 'versucht'.. als mit dem alten (der einen kalt lässt.. sogar abstösst) durch das tiefe tal der verletztungen zu surfen. wir haben es gewagt. es gab viele tränen meinerseits. die eine packung taschentuch war für den liebeskummer, den ich wegen des anderen mannes hatte. die nächsten tränen waren die vielen male, wo ich mich prostituieren ließ, weil mir eigentlich nicht nach sex war.

na ja... usw. usw.

ich denke es wird deutlich: ich sage nicht, dass es einfach ist! ich sage auch nicht, dass es jede/r so schaffen kann wie ich.
mir war einfach das wohl meiner familie so besonders wichtig (3 söhne), dass ich einen weg finden musste auch so glücklich zu werden.

den zeitraum möchtest du wissen?
- juli 2006: ich möchte mich trennen
- juli, august, september: viele, viele stunden, die ich über meinem tagebuch saß und *aufräumte*
- september: neues liebesgeständnis an meinen mann

Ich wünsche dir wirklich
sehr das du es schaffst mit deinem Mann. Jedoch sage ich dir ganz ehrlich an diesem Punkt, an dem du jetzt bist, war ich auch und zwar vor 3-4 Jahren. Und ich kann dir sagen, ich habe echt gekämpft. Ich (wir) haben es nicht geschafft die alten Strukturen aufzubrechen und mein Mann bekam auch eher Angst vor meiner neuen Selbständigkeit und Entwicklung. Er konnte da nicht mitgehen. Und irgendwann war die Liebe weg. Es blieb lediglich freundschaftliches Mögen ohne körperliche Nähe übrig. Aber wie gesagt: viel Glück. Es gibt ja auch Paare die es schaffen, nicht nur wegen den Kindern, aus materiellen Gründen oder aus Angst vorm Alleinesein zusammen zu bleiben und glücklich zu sein bis ins Alter.

lieben Gruß

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30. Dezember 2006 um 17:53

Keine Angst
auch dein Mann wird es irgendwann akzeptieren. Ein Tipp: Auch wenn es jetzt schwer ist, schluck jetzt seine verlezten Gefühle erstmal, auch wenn es total schwer ist. Also laß dich nicht fertig machen, aber versuche irgendwie entspannt zu bleiben, wenn er "rumzickt". Ich kenne nicht einen einzigen Fall, wo der Mann sich nicht irgendwann auch wieder einbekommen hat und der Ex-Frau später sehr sehr dankbar war, dass es durch die Entspanntheit der Frau nicht zum Rosenkrieg kam. Tue es für deine Kinder!!!
Viel Kraft!!!

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30. Dezember 2006 um 18:04
In Antwort auf sommertraum15

Ich wünsche dir wirklich
sehr das du es schaffst mit deinem Mann. Jedoch sage ich dir ganz ehrlich an diesem Punkt, an dem du jetzt bist, war ich auch und zwar vor 3-4 Jahren. Und ich kann dir sagen, ich habe echt gekämpft. Ich (wir) haben es nicht geschafft die alten Strukturen aufzubrechen und mein Mann bekam auch eher Angst vor meiner neuen Selbständigkeit und Entwicklung. Er konnte da nicht mitgehen. Und irgendwann war die Liebe weg. Es blieb lediglich freundschaftliches Mögen ohne körperliche Nähe übrig. Aber wie gesagt: viel Glück. Es gibt ja auch Paare die es schaffen, nicht nur wegen den Kindern, aus materiellen Gründen oder aus Angst vorm Alleinesein zusammen zu bleiben und glücklich zu sein bis ins Alter.

lieben Gruß

Danke dir!

ich danke dir für deine wünsche!

ich bin sehr zuversichtlich, da ich vom typus her ein mensch bin, der dinge nicht einfach passieren und geschehen lässt.

mein letztes halbes jahr war sehr bewusst.

und die art und weise wie sich auch mein mann gewandelt hat, seit ich aufgehört habe ihn verändern und verbiegen zu wollen, ist wundersam.

alles liebe!

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30. Dezember 2006 um 18:08

I fly away

so, ihr lieben!

ich flieg jetzt tatsächlich wieder away!
missyouso es hat mich wirklich gefreut auf dich zu treffen.

ich wünsche euch allen von herzen, dass ihr euch selbst mehr und mehr findet.. dass ihr es zulässt, was euch auf diesem EUREN weg passiert und begegnet.

ein jahr kann so viel an neuem bringen, das kann man sich manchmal überhaupt nicht vorstellen; diese erfahrung habt ja auch sicher ihr selbst schon gemacht.

alles liebe! I fly away!

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31. Dezember 2006 um 0:19

Erschreckend!
Ich weiß nicht ob mein Beitrag dir helfen wird, aber ich schreibe trotzdem.

Also ich bin auch 38, seit 18 Jahren verheiratet und habe 5 Kinder. Wenn diese 18 Jahre auch nicht immer leicht waren, es gab auch ausgesprochen harte Zeiten, so kann ich doch sagen, das ich mit meinen Mann eine gute und vorallem eine liebevolle Beziehung habe. Natürlich hat sich unser Zusammenleben im laufe der Jahre verändert, genauso wie wir uns selber auch verändert haben, aber wir haben es bis jetzt geschaft mit all unseren Probleme fertig zu werden. Es gab auch immermal zeiten wo Nähe und Körperlichkeiten in die 2. Reihe getreten sind. Das ist glaube ich sogar normal, vor allem wenn Kinder da sind. Ich denke das man an einer guten Beziehung immer arbeiten muß um sich nicht zu verlieren.
Es hilft nichts alles in sich hineinzufressen. Redet lieber über die Sachen die für dich nicht in Ordnung sind,sonst kann es sein das ihr irgendwann daran kaputgeht.

LG die akrobatin

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31. Dezember 2006 um 17:54

Muss auch mal was sagen:
Zum Punkt "nichts zurückholen" können:

Wenn nichts mehr da ist, haben meist beide Fehler gemacht. Leider ist es aber oft so, dass darüber nicht gesprochen wird, BEVOR es zu spät ist. Warum? Faulheit? Mir unverständlich.

In jeder Beziehung kommt eine Zeit, in der es "Gewohnheit" wird. Das geht aber auch wieder weg, wenn man etwas dazu tut. Das muss nicht in Arbeit ausarten. Manchmal hilft schon nur die Abwechslung oder ein neues, gemeinsames Hobby.
Aber zur Gewohnheit gehört auch Geborgenheit, Vertrauen, Sicherheit. Das findest man nur wirklich in einer längeren Beziehung. Ist übrigens u.a. auch der Sinn einer Beziehung, oder?

Leider ist der Egoismus in Beziehungen immer schlimmer geworden. Man denkt nicht mehr "wie geht es UNS in der Beziehung" sondern "wie geht es MIR". Für mich ein Zeichen dafür, dass Beziehungen heute nicht mehr so ernst genommen werden.

Natürlich gibt es Fälle, in denen eine Trennung sinnvoll ist. Aber mich wundert, dass Trennungen immer häufiger vorkommen. Die können ja nicht alle "sinnlos" sein. Eher haben die Partner heute keine Geduld und keinen Willen mehr. Schade.

PS: Ein gutes Neues Jahr allen hier. Es kann nur besser werden !

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31. Dezember 2006 um 19:38
In Antwort auf vishal_12831478

Muss auch mal was sagen:
Zum Punkt "nichts zurückholen" können:

Wenn nichts mehr da ist, haben meist beide Fehler gemacht. Leider ist es aber oft so, dass darüber nicht gesprochen wird, BEVOR es zu spät ist. Warum? Faulheit? Mir unverständlich.

In jeder Beziehung kommt eine Zeit, in der es "Gewohnheit" wird. Das geht aber auch wieder weg, wenn man etwas dazu tut. Das muss nicht in Arbeit ausarten. Manchmal hilft schon nur die Abwechslung oder ein neues, gemeinsames Hobby.
Aber zur Gewohnheit gehört auch Geborgenheit, Vertrauen, Sicherheit. Das findest man nur wirklich in einer längeren Beziehung. Ist übrigens u.a. auch der Sinn einer Beziehung, oder?

Leider ist der Egoismus in Beziehungen immer schlimmer geworden. Man denkt nicht mehr "wie geht es UNS in der Beziehung" sondern "wie geht es MIR". Für mich ein Zeichen dafür, dass Beziehungen heute nicht mehr so ernst genommen werden.

Natürlich gibt es Fälle, in denen eine Trennung sinnvoll ist. Aber mich wundert, dass Trennungen immer häufiger vorkommen. Die können ja nicht alle "sinnlos" sein. Eher haben die Partner heute keine Geduld und keinen Willen mehr. Schade.

PS: Ein gutes Neues Jahr allen hier. Es kann nur besser werden !

Sehr treffend!
Dem ist im Grunde wirklich nichts hinzuzufügen! Ich möchte wirklich gerne wissen, ob denn tatsächlich alle hier der Meinung sind, dass eine neue, tolle Beziehung, die logischerweise anfangs nur durch die rosarote Brille betrachtet wird, nun für immer so bleiben wird! Auch hier wird wieder der Alltag einkehren. Und wer weiß, vielleicht sind die Macken der neuen Partner viel schlimmer als die der alten, die man wie eine alte Klamotte abgestreift hat... Meiner Ex wünsche ich nur, dass ihr neuer Typ, der ihr sicher das Blaue vom Himmel vorgesponnen hat, sie genauso sitzenlässt, wie sie es mit mir getan hat! Nur, damit sie einmal erfährt, wie sich so etwas anfühlt, wenn man von heut auf morgen weggeworfen wird und in ein unendlich tiefes Loch fällt...!

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5. Januar 2007 um 18:42
In Antwort auf isiah_12935712

Was wünschen sich die Frauen!
Ich bin 5 Jahre verheiratet und wir haben zwei Kinder, weswegen meine Frau sich derzeit im Erziehungsurlaub befindet. Die Kindern fordern uns sehr und in unserem Alltag geht es zu 98% nur darum, zu fuktionieren. V.a. meine Frau ist deshalb sehr gestreßt, sie schläft schlecht ist immer schlecht gelaunt und ich und teilweise auch unsere Kinder müssen mit Ihren Wutausbrüchen zu Recht kommen. Sobald ich nach der Arbeit heimkomme, versuche ich daher sie zu entlasten wo es nur geht (ich spiele mit den Kindern, sie telefoniert stundenlang mit ihren Schwestern oder Freundinnnen und wehe ich frage, was es solange zu besprechen gäbe). Aber all meine Versuche sind ohne Erfolg. Wie ich mich auch anstrenge, unsere Stimmung bleibt gereizt. Was wollt Ihr Frauen, ich weiß es nicht. Sollte ich mit meiner Frau mehr tiefgründige Gespräche führen, oder muss ich mehr Blumen mitbringen. Ich fühle mich jedenfalls ausgebrannt und überfordert. Ich sehe, dass unsere Ehe im Argen liegt aber ich schaffe es einfach nicht, die Situation zu verbessern.
Meine Hoffnung setze ich auf das nächste Jahr, wenn meine Frau das Arbeiten (zunächst nur 1 Tag pro Woche) wieder beginnt. Vielleicht hat ihr nur das gefehlt und es ergibt sich ein positiver Impuls für unser Familienleben. Was meint Ihr Frauen?

Opa67

Was Frauen wollen....
Ich hätte mir in diesen großen Stresssituationen gewünscht, mein Mann würde mich einfach mal ganz lieb in die Arme nehmen, nur streicheln,mir klarmachen dass die Wäsche jetzt nicht wichtig ist, die Kinder auchmal paar tage bei Oma bleiben können.Er hätte einfach nicht aufgeben sollen mit mir zureden,mal zu fragen WARUM bist du denn jetzt so genervt und schlechtgelaunt?WAS würde dir denn jetzt guttun um zu entspannen?
Ich brauche keinen Mann der mir die Arbeit macht ,mir alle Wünsche von den Augen abliest und mich mit geschenken und urlaub(wieder mit Kindern) überrascht.ICH will einen Mann der mir ZUHÖRT,NACHFRAGT und sich MIR NICHT UNTERORDNET indem er alles macht was ich will nur um mich milde zu stimmen und selber keinen Anbrüller zu kriegen.Es geht um die EMOTIONALE, sich geborgen FÜHLEN durch Zuhören,Nachfrage,Verständnis und nicht um die Lösung meiner Probleme.Das kannich allein.

War das verständlich geschrieben?

LG zmSabine

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7. Januar 2007 um 18:16

Jo kenn ich
Ich werde jetzt 38 und bein dieses Jahr 19 Jahre verheiratet. Unsere Kinder sind 15 und 17. Auch bei uns ist es eher eine WG als alles andere. Ich frage mich auch oft wird das immer so weiter gehen oder ändert sich etwas, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Weiss auch nicht ob es was damit zu tun hat, das mein Mann fast 8 Jahre älter ist und eventuell dementsprechend langweiliger wird, keine Ahnung. Ich bin zur Zeit auch an einem Punkt angekommen, an dem ich überlege, wie man von Familie (die wir zwar immer bleiben werden) den Schalter rumbekommt auf die Partnerschaft, die man ja auch mal vor den Kindern hatte. Das sich mit Kindern alles verändert ist klar, leider haben wir auch den Fehler gemacht uns als Paar aus den Augen zu verlieren und uns nur auf die Elternrolle zu konzentrieren, jedenfalls ich. Meinen Mann stört laut seiner Aussage nix, ihm gefällt alles so wie es ist, mir leider nicht. Vielleicht war ich damals einfach zu jung für Ehe und Kinder und habe heute dementsprechend einen Nachholbedarf, den ich aber nicht mehr einholen kann, die Zeiten sind vorbei. Oh ich denke eben schweif ich ab, also wollte nur sagen liebe missyouso geht anderen auch wie dir und die Trennung möchte ich auch nicht, da wir auch schöne Zeiten hatten und ich immer noch genug für meinen Mann empfinde, so dass ich die Hoffnung auf Besserung nicht aufgebe.
LG knuffelchen

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4. Januar 2008 um 23:02

Späte Einsichten
Liebe Missyouso!

Ich habe heute (04.01.2008) Deinen Beitrag vom 27. Dezember 2006 gelesen und als "Leidensgenosse" sprang mich dieser natürlich sofort an.Trotzdem möchte ich nach gut einem Jahr ein paar Zeilen dazu los werden - vielleicht kannst Du damit noch etwas anfangen.
Kurz zu meiner Person: ich bin ein Mann, 47 Jahre alt und seit nunmehr 25 Jahren verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von 25 und 19 Jahren. Wenn man das so liest könnte man meinen, das Schlimmste hinter sich zu haben, allerdings bleibt häufig außer Acht, was sich im Kopf der Eheleute so alles abspielt. Also nach außen hin die perfekte Familie und tief in einem selbst ein fürchterliches Chaos. Da bleiben Sehnsüchte von einer gewissen Portion Herzlichkeit, Spannung, Erotik und Zärtlichkeit auf der Strecke.

Und wenn ich da so still sitze und über meine Situation nachdenke, warum ich immer noch bei ihr bin, fällt mir ein:
Wir haben uns, seitdem wir uns kennen, ein Netz von lauen Sicherheiten gestrickt: eine gemeinsame Wohnung, gemeinsame Kinder, gemeinsame Freunde und nicht zuletzt die Familie von beiden Seiten. Wer mag da schon der Buh-Mann sein und alles kaputt machen wollen. Also harrt man aus, immer in der Hoffnung, der andere fängt an, etwas zu verändern - aber es tut sich nichts.
Und so gehen die Jahre dahin....
Liebe missyouso, ich bin überzeugt, dass in unserem Leben sich einmal die Chance bietet, das Glück beim Schopfe packen zu können. Und deshalb gehe ich mit offenen Augen und Ohren durch mein Leben und denke mir: Wenn es da draußen jemanden gibt dem du gefällst und der dich von Herzen liebt, dann nimmst Du auch alle Schwierigkeiten gerne auf dich, die es bringt, dein altes Leben hinter dich zu lassen und neu anzufangen.

Sollte allerdings Deine neue Liebe zaudern und "weiche Knie" bekommen: -----dann hat er Dich nicht verdient.

Liebe Grüße
BoccaccioEW

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29. Juli 2018 um 19:27

Liebe "vernachlässigte" Frauen.
Der Alltag wiegt nicht nur euch so schwer auf den Schultern.
Und belastet dieser auch und zudem gehen wir ja nicht für uns arbeiten oder plagen uns ab oder versuchen Sicherheit zu garantieren.
Sondern für unsere Liebsten.
Plant doch mal ein schönes Wochenende und packt uns bei den Hörnern, anstatt und welche aufzusetzen.
Wir haben halt unsere machen und dies leider von der typischen steriotypischen Erziehung.

In Filmen, Büchern und der Vorstellung ist alles immer schön.
Für den Moment.
Im Leben gibt es aber jeden Menge weitere Tage und Jahre, die man bewältigen muss.

LG Jury90

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29. Juli 2018 um 19:36
In Antwort auf jutte_12719229

Ich (38) wollt gern mal von euch wissen, ob es bei vielen langjährigen Ehen normal ist, dass nur noch Alltag und Gewohnheit regieren und die Gefühlswelt in den Hintergrund tritt? Ich bin 14 Jahre verheiratet (2 Kinder) - davon die letzten 7 Jahre zunehmend nur noch als "WG". Ich hab gerade die "traurige" Erfahrung gemacht, mich unendlich verliebt zu haben - aber leider ohne happy-end... Nun denke ich, der Sinn dieser Begegnung lag wohl darin, mich in dieser maroden Ehe wachzurütteln. Aber leider bin ich unfähig irgendetwas zu ändern, sprich wieder mehr Nähe zu meinem Mann herzustellen.Genauso wenig bin ich in der Lage mich zu trennen und auf eigenen Beinen zu stehen - nicht wissend was kommt. Also denke ich: alles bleibt beim alten - vor allem im Sinne der Kinder. Und nun frage ich mich: Ist es nicht vielleicht bei vielen langjährigen Ehen sowieso "normal" dass es sich mehr um eine "WG" handelt und Nähe und Körperlichkeit in die 2.Reihe treten? Ich hoffe, dass ich in meine "alten Bahnen" zurückfinden kann, was nach diesen tiefen Gefühlen sehr sehr schwer ist und es überfällt mich immer wieder eine tiefe Traurigkeit, dass ich diese Liebe nicht leben durfte. Kann es einem gelingen, sich bewusst zu werden, dass man ja reich an vielen anderen Dingen ist und dass man nicht ständig daran denkt was man NICHT hat (Nähe,Zärtlichkeit etc.)? Ich würde mich freuen, wenn sich einige "Langverheiratete" melden und mir Tipps geben wie man in dieser "Sackgassen-Situation" weiterkommt ohne den Mut und die Hoffnung für die Zukunft zu verlieren. Beim Gedanken so noch vielleicht 30 Jahre weiterzumachen hab ich schon wieder nen Kloß im Hals.
Es wäre schön, wenn sich ein paar "Leidensgenossen" melden würden. LG missyouso

nachdem der FRED 12Jahre alt ist,hat die TE ggf.mit der MENOPause mehr Probleme als mit dem Exmann...

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29. Juli 2018 um 21:10

Also wir sind zwölf Jahre zusammen und nein es ist ganz sicher keine WG.
 

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29. Juli 2018 um 21:11

arg. wieder so eine thread Leiche 

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Wieder aufeinander zugehen - aber wie?
Von: jutte_12719229
neu
12. September 2006 um 22:48
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