Home / Forum / Liebe & Beziehung / Krise zwischen mir und meiner Frau

Krise zwischen mir und meiner Frau

7. Februar 2008 um 11:08

Hallo alle zusammen,

zwischen mir und meiner Frau kriselt es derzeit leider etwas, und nun würde ich dazu gerne mal Eure Meinungen hören um vielleicht besser verstehen zu können, wo wir ansetzen müßten um unsere Beziehung rechtzeitig wieder einzurenken.

Verheiratet sind wir beide erst seit ca. einem Jahr, zusammen sind wir seit 1,5 Jahren.
Im November kam unser kleiner Sohn zur Welt, auf den wir total stolz sind.

Meine Frau ist derzeit in Elternzeit und kümmert sich um den Kleinen, ich bin den ganzen Tag arbeiten.
Und genau da haben wir auch schon den ersten Streitpunkt. Sie erzählt ständig, wie gestresst sie ist und wie anstrengend es ist Mutter zu sein. Ich solle das doch mal einen ganzen Tag machen... OK, da kann sie ja Recht haben, aber warum stellt sie mich so hin, als ob ich den ganzen Tag in der Firma meinen Spaß hätte? Ich höre ihr dann zu, versuche auch ihr zu sagen, daß sie das alles toll macht, aber sie ist trotzdem ständig genervt.
Ich rede kaum noch von meinen Problemen/ Erlebnissen, da sie mir nur halbherzig zuhört (sie fängt dann an mit dem Baby zu reden...) und mir meist keine Antworten gibt.
Durch ihre gestresste Grundstimmung ist die Situation beinahe jeden Abend schon von vornherein belastet und der kleinste Kommentar bringt die Bombe zum platzen.
Sobald ich nach Hause komme, bekomme ich von ihr eine Aufgabe zugeteilt, damit sie endlich mal Zeit für sich hätte. Manchmal bekomme ich nichtmal nen "Hallo" oder nen Kuss. Das fehlt mir...

Desweiteren haben wir ständig Auseinandersetzungen bezüglich getrennter Aktivitäten. Vor unserer Beziehung habe ich in einer Band gespielt, hatte einen echt netten Freundeskreis. Die Band habe ich nun aufgegeben und mit Freunden treffe ich mich alleine nur noch ca. einmal im Monat. Das einzige was ich regelmäßig mache, ist alle 2 Wochen mit einem Kumpel zu einem Bundesligaspiel in unserer Stadt zu gehen. Ich habe das alles zurückgefahren, weil sie Zeit mit mir haben wollte. Sie ist in einer freikirchlichen Gemeinde und ist inzwischen neben dem Gottesdienst am Sonntag noch Dienstags in einem Hauskreis und macht dann noch Donnerstagsmittags Kinderbetreuung dort. Mittwochs ist derzeit ein christlicher Einführungskurs, zu dem ich sie sogar noch begleite, damit ich Zeit mit ihr haben kann. Diese Dinge sind natürlich wichtig für sie. Wenn ich aber abends mal 30 Minuten später heim komme, weil ich noch bei meinen Eltern vorbei fahre nennt sie das eine spontane Aktion, und sie müße sich zu Hause langweilen...
Ach ja... Und obwohl ich mit ihr in den Gottesdienst gehe, unterstellt sie mir, ich würde sie wegen ihrem Glauben doof und engstirnig finden (es gab nie so einen Kommentar vo mir)...

Es geht grad so weiter...

Sobald dann der Streit da war, können wir uns aber beide wieder ganz verliebt umarmen und alles ist plötzlich harmonisch. Manchmal denke ich, sie braucht dieses "Luft machen" ab und an. Danach ist sie ne ganz andere Person.
Wenn ich das jetzt aber jede Woche 2-3 mal so erlebe, gehe ich daran kaputt...

Ich weiß nicht, ob alles noch einen Sinn hat. Meinem kleinen Sohn wünsche ich nichts mehr als eine funktionierende Familie und glückliche Eltern. Aber was soll aus unserer Beziehung erst in 10 oder 20 Jahren werden. Ich denke manchmal, es ist vielleicht besser sich jetzt zu trennen als in 5 Jahren wenn er es mitbekommt.

OK, soweit mal vorerst.
Das hat schonmal gut getan, daß ich das hier niederschreiben konnte.
Wäre nun echt super, wenn ihr mal Eure Meinung dazu äußern könntet.

Danke fürs Zuhören !!!

Mehr lesen

7. Februar 2008 um 11:42

Es scheint mir,
deine Frau ist unzufrieden mit ihrem Leben und lässt dich das spüren.

Den ganzen Tag alleine mit dem Baby rumhängen nervt extrem. Sie braucht jeden Tag eine Stunde für sich allein, in der sie machen kann, was sie will; OHNE das Kind!

Sie sollte sich außerdem fragen, ob sie die Kinderbetreuung am Donnerstag-Nachmittag außer Haus aus Freude oder nur als "Pflicht" ansieht, und sich ggf. davon losmachen. Oder zumindest sollte sie die Kinderbetreuung abwechselnd mit anderen Müttern gestalten, um für sich selbst ein paar freie Stunden zu schaffen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 11:44

Hallo
...hey, nicht gleich aufgeben ... Kopf hoch *lach.

Ich habe zwar keine Kinder, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, das die ersten Monate Stress pur für die Mütter sind! ... und damit auch für die Väter

Ich hörs ja immer von Bekannten und Kollegen.
Bis man sein Kind kennt, weiss, was es wann will .. und man kommt kaum noch auf "seine Kosten" ... mal in Ruhe baden, mal die Füsse in Ruhe hoch legen.

Ich glaube bis man da seinen Rythmus raus hat, ist das ein echt harter Job .. 24 Studen .. rund um die Uhr bereit sein!

Nicht das Du in deiner Arbeit "Spass pur" hast, aber Du kennst deine Job ja ...und irgendwann kannst Du die Arbeit verlassen und heim fahren - sie nicht.. und ich denke, Sie braucht einfach die Zeit sich zu managen...

...und ich könnte mir vorstellen, das sie schon froh ist wenn Du kommst und ihr mal ne halbe Stunde Zeit verschaffst, für sich. Sie kommt ja auch nicht gross raus... ich meine, wo soll sie denn ihre "Frustration" aus lassen?

Ich denke, man sollte nicht gleich an Trennung deshalb denken. Steh das mit ihr durch. Ruf doch kurz durch, das Du gern noch auf einen Sprung zu deinen Eltern fahren möchtest.. i würde das schon auch erwarten, wenn ich ehrlich bin.

LG, Dane

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 11:48
In Antwort auf jihe_12705198

Hallo
...hey, nicht gleich aufgeben ... Kopf hoch *lach.

Ich habe zwar keine Kinder, aber ich kann mir lebhaft vorstellen, das die ersten Monate Stress pur für die Mütter sind! ... und damit auch für die Väter

Ich hörs ja immer von Bekannten und Kollegen.
Bis man sein Kind kennt, weiss, was es wann will .. und man kommt kaum noch auf "seine Kosten" ... mal in Ruhe baden, mal die Füsse in Ruhe hoch legen.

Ich glaube bis man da seinen Rythmus raus hat, ist das ein echt harter Job .. 24 Studen .. rund um die Uhr bereit sein!

Nicht das Du in deiner Arbeit "Spass pur" hast, aber Du kennst deine Job ja ...und irgendwann kannst Du die Arbeit verlassen und heim fahren - sie nicht.. und ich denke, Sie braucht einfach die Zeit sich zu managen...

...und ich könnte mir vorstellen, das sie schon froh ist wenn Du kommst und ihr mal ne halbe Stunde Zeit verschaffst, für sich. Sie kommt ja auch nicht gross raus... ich meine, wo soll sie denn ihre "Frustration" aus lassen?

Ich denke, man sollte nicht gleich an Trennung deshalb denken. Steh das mit ihr durch. Ruf doch kurz durch, das Du gern noch auf einen Sprung zu deinen Eltern fahren möchtest.. i würde das schon auch erwarten, wenn ich ehrlich bin.

LG, Dane

Hatte ich vergessen zu erwähnen...
>>Ruf doch kurz durch, das Du gern noch auf einen Sprung >>zu deinen Eltern fahren möchtest.. i würde das schon >>auch erwarten, wenn ich ehrlich bin.

Das habe ich natürlich gemacht, das ist selbstverständlich...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 11:54
In Antwort auf aviram_12718566

Hatte ich vergessen zu erwähnen...
>>Ruf doch kurz durch, das Du gern noch auf einen Sprung >>zu deinen Eltern fahren möchtest.. i würde das schon >>auch erwarten, wenn ich ehrlich bin.

Das habe ich natürlich gemacht, das ist selbstverständlich...

Ah so...
...dann hab i des falsch verstanden / gelesen ... tschuldige...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 12:57

Oma und Opa
Stimmt... Vielleicht ist es im Frühjahr besser wenn Sie öfter mal rauskommt...

Die Opas sind beide berufstätig. Ihre Mutter fühlt sich auch ständig überfordert (keiner weiß warum...). Meine Mutter arbeitet Schicht und wohnt auch etwas weiter weg.
Meine Eltern haben uns eine Wohnung angeboten in dem Zweifamilienhaus wo die wohnen. Das ist meiner Frau aber zu nah an meinen Eltern...
Ist übrigens auch oft Thema unserer Streits:
Meine Eltern machen alles falsch mit dem Kleinen (die haben ihm Salbe auf den roten Po...) und wir sind alle verbündet gegen sie...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 13:28

Jetzt...
... bitte nicht falsch verstehen, aber es scheint mir immer wieder, als ob man den Frauen einfach nicht zuweit entgegen kommen soll, das wird dann als Schwäche oder Unmännlichkeit ausgelegt. Einerseits verlangen sie komplettes Verständnis und das "Mann" sich gefälligst den Gegebenheiten anpasst, andererseits sind dann erst recht unzufrieden, wenn es dann endlich so ist. Normalerweise sollte eine Mutter in den ersten Monaten sehr glücklich sein, Nachwuchs ist das Schönste, was einem passieren kann. Wenn der Mann dann noch arbeitet, seine privaten Aktivitäten zurückschraubt und bereit ist, sich zu kümmern, was will Frau denn noch??
Wenn sie nicht bereit ist, da objektiv dran zu arbeiten, würde ich eine Partnerberatung aufsuchen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 13:30

...
Du hast eine private Nachricht

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 13:48

Auf keinen Fall
eine voreilige Trennung! Euer Kind ist doch nicht mal am Krabbeln. Die Anpassung an den neuen Alltag dauert doch mindestens ein halbes Jahr. Ich hoffe, dass Du nicht bei jedem Problem bereit bist, so schnell aufzugeben. Willst Du Deinem Sohn in 20 Jahren erzählen, dass Ihr Euch habt scheiden lassen, weil er Dir/ihr die ersten 3 Monate auf die Nerven gegangen ist? Eine Familie braucht schon ein bisschen Ausdauer.

Abgesehen davon scheint aber klar zu sein, dass Deine Frau sich völlig verschätzt hat dabei, wie sie sich an die neue Situation anpassen wird. Da hilft kurzfristig wohl nur, dass Du versuchst, Elternzeit fuer Dich zu beantragen, damit sie möglichst schnell wieder arbeiten gehen kann. Parallel dazu würde ich sofort auf die Suche gehen nach einem Krippenplatz für Euren Sohn, damit das nicht noch 2 1/2 Jahre so weiter geht.

Darüber hinaus bleiben aber noch die anderen Probleme. Ich finde zB, man sollte auf keinen Fall jemand anders zuliebe mit der Musik aufhören, genauso wenig wie sie mit den kirchlichen Kontakten. Die Marschrichtung muss also sein, dass da jeder zu seinem Recht kommt. Und jeder sollte kapieren, dass man den anderen nicht so zurecht biegen kann, wie man ihn haben will. Es ist viel besser, jeder geht glegentlich mal aus Interesse mit zu den Veranstaltungen des anderen als jede Woche, aber eigentlich zwangsweise. Schliesslich sollte Deine Frau sollte schon bereit sein, Deinen Beitrag zur Familie anzuerkennen (vielleicht stehst Du nachts auf, wenn der Kleine weint, oder bringst ihn abends ins Bett? So etwas entlastet junge Mütter ganz erheblich.). Also viel reden, dann handeln, und das alles mit langem Atem! LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 14:09

Wir sind...
...beide 29!
Wunschkind war der Kleine nicht, aber wir haben uns sofort mit dem Gedanken angefreundet Eltern zu werden und haben nie bereut, daß er da ist.

Meine Frau hat das Kind beim Hauskreis nicht dabei, da passe ich auf den Kleinen auf. Am Mittwochabend passt dann Omi/ Opi auf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 14:21
In Antwort auf adolf_11858784

Jetzt...
... bitte nicht falsch verstehen, aber es scheint mir immer wieder, als ob man den Frauen einfach nicht zuweit entgegen kommen soll, das wird dann als Schwäche oder Unmännlichkeit ausgelegt. Einerseits verlangen sie komplettes Verständnis und das "Mann" sich gefälligst den Gegebenheiten anpasst, andererseits sind dann erst recht unzufrieden, wenn es dann endlich so ist. Normalerweise sollte eine Mutter in den ersten Monaten sehr glücklich sein, Nachwuchs ist das Schönste, was einem passieren kann. Wenn der Mann dann noch arbeitet, seine privaten Aktivitäten zurückschraubt und bereit ist, sich zu kümmern, was will Frau denn noch??
Wenn sie nicht bereit ist, da objektiv dran zu arbeiten, würde ich eine Partnerberatung aufsuchen.

Tja...
...so kommt es mir manchmal auch vor.
Und genau das ist es ja, was dann weh tut. Genau an dem Punkt, wo ich ihr entgegenkommen will drückt sie mir dann eines rein. Schade eigentlich

Und habe ich dann mal keine Lust mehr dazu, ihr entgegenzukommen, dann sieht sie ihre gesamten Geschlechterklischees bestätigt... Ihr Männer macht dies und jenes nicht...
Man(n) ist da echt der Doofe dabei!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 14:31

Hmmm
>>wenn frau mit einem baby nicht wirklich glücklich ist, >>wenn sie alles allein macht und dann noch vergisst den >>mann nett lächelnd von der arbeit kommend zu begrüßen, >>soll sie lieber ganz schnell wieder arbeiten gehen.

...und das ist genau das Klischee, das meine Frau wohl auch in ihrem Kopf drinne hat.
Frau macht alles... der Mann macht nix und läßt sich bedienen...
Und das ist das was mich z.B. ganz schön belastet.

OK, sie hat den Kleinen quasi Tag und Nacht bei sich und macht den Haushalt. Das ist viel und in meinen Augen absolut ein Fulltime- Job!
Aber ich will mir nicht anhören müßen, daß 40 Stunden Arbeit in der Firma, abends noch Finanzen/ Schreibkram machen, am WE dies und das reparieren,etc... wertlos ist.

Nicht falsch verstehen... Ich will dafür keinen Dank, aber ich will auch nicht verogeworfen haben, daß ich nix mache...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 15:11
In Antwort auf aviram_12718566

Hmmm
>>wenn frau mit einem baby nicht wirklich glücklich ist, >>wenn sie alles allein macht und dann noch vergisst den >>mann nett lächelnd von der arbeit kommend zu begrüßen, >>soll sie lieber ganz schnell wieder arbeiten gehen.

...und das ist genau das Klischee, das meine Frau wohl auch in ihrem Kopf drinne hat.
Frau macht alles... der Mann macht nix und läßt sich bedienen...
Und das ist das was mich z.B. ganz schön belastet.

OK, sie hat den Kleinen quasi Tag und Nacht bei sich und macht den Haushalt. Das ist viel und in meinen Augen absolut ein Fulltime- Job!
Aber ich will mir nicht anhören müßen, daß 40 Stunden Arbeit in der Firma, abends noch Finanzen/ Schreibkram machen, am WE dies und das reparieren,etc... wertlos ist.

Nicht falsch verstehen... Ich will dafür keinen Dank, aber ich will auch nicht verogeworfen haben, daß ich nix mache...

Ich muss gestehen,
dass ich apfel nicht verstehe. Vielleicht können wir uns aber wenigstens darauf einigen, dass man nach 12 Wochen Frust keine Familie wegschmeissen sollte?

Also nochmal. Meine Idee war ganz einfach: Wenn sie offenbar unzufrieden ist, dann sollte man versuchen, ihr möglichst viel von dem wieder zu geben, was sie vorher hatte und jetzt offenbar vermisst (eben eine Arbeit), PLUS der Vater sollte sich in dieselbe (offenbar schwer zu ertragende) Situation begeben, in der sie sich jetzt befindet. Die Idee dahinter ist, dass sich die Eltern dann gegenseitig nichts vorzuwerfen hätten und sich die Belastung teilen.

Leider geht das aber nicht für immer, also muss eine langfristige Lösung her, und das wäre eben die Krippe. Natürlich könnte stattdessen der Vater auch ganz zu Hause bleiben; kein Problem, wenn ein Gehalt reicht. Scheint aber nicht der Fall zu sein, denn sonst würde man nicht schon in Betracht ziehen, bei Oma und Opa zu wohnen (das wäre m.E. der Anfang vom Ende, aber ist ja jetzt nicht das Thema).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 15:19
In Antwort auf aviram_12718566

Hmmm
>>wenn frau mit einem baby nicht wirklich glücklich ist, >>wenn sie alles allein macht und dann noch vergisst den >>mann nett lächelnd von der arbeit kommend zu begrüßen, >>soll sie lieber ganz schnell wieder arbeiten gehen.

...und das ist genau das Klischee, das meine Frau wohl auch in ihrem Kopf drinne hat.
Frau macht alles... der Mann macht nix und läßt sich bedienen...
Und das ist das was mich z.B. ganz schön belastet.

OK, sie hat den Kleinen quasi Tag und Nacht bei sich und macht den Haushalt. Das ist viel und in meinen Augen absolut ein Fulltime- Job!
Aber ich will mir nicht anhören müßen, daß 40 Stunden Arbeit in der Firma, abends noch Finanzen/ Schreibkram machen, am WE dies und das reparieren,etc... wertlos ist.

Nicht falsch verstehen... Ich will dafür keinen Dank, aber ich will auch nicht verogeworfen haben, daß ich nix mache...

Warum willst du dafür keinen Dank??
Das versteh ich nicht ganz - spiel deine Leistung doch nicht so runter!
Deine Frau macht Ihren Job und du machst deinen...
Deine Frau will doch genauso von dir Anerkennung für das haben, was sie macht...also steht dir das genauso zu!!

Dieses Klischee haben anscheinend ziemlich viele Frauen, die Mutter werden - seh ich in meinem Freundeskreis.

Ich habe erst letztens meiner besten Freundin gewaltig den Kopf gewaschen. Sie will in den Himmel gehoben werden von Ihrem Mann, weil sie ja soooo viel leistet (er geht ebenfalls wie du arbeiten und macht zu Hause für meinen Geschmack oft ZU VIEL) und auf der anderen Seite kommt von Ihr gar nichts.
Kein Danke für die Unterstützung seinerseits, kein Nachfragen wie es ihm wohl geht, weil sich sein Leben ebenfalls völlig umgestellt hat...etc. im Grunde beachtet sie ihn nicht

Ich hab ihr klar u. deutlich gesagt, wenn sie nicht anfängt, ihm die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken, die sie von ihm sowieso voraussetzt, wird er trotz seiner großen Liebe zu Ihr, irgendwann mal weg sein...

Ich hoffe bei euch geht es gut und wünsche dir viel Glück!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2008 um 15:27

Hallo apfel,
hier nochmal zum Nachrechnen: Elternzeit ist maximal 14 Monate, also maximal bis Januar 2009. 3 Monate sind schon weg, bleiben also 11. Die 11 Monate können - je nachdem wo die Familie wohnt - schon ganz schön knapp sein, um sich bei einer Krippe in die Schlange zu stellen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club