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Krise wegen Haustieren ja oder nein

3. November 2008 um 8:45 Letzte Antwort: 4. November 2008 um 16:00

Hallo,

ich stehe vor einem mittleren Dilemma. Meine Freundin und ich (beide Mitte 20) sind seit ca. 1 Jahr zusammen und seit einem halben wohnt sie bei mir. Die Wohnung hatte ich damals nach meinem Geschmack eingerichtet (der nicht unbedingt ihrer ist...). Da stehen nun halt sehr teure und empfindliche Designermöbel drin. In die Einrichtung hab ich ziemlich investiert. Nicht weil ich Geld im Übermaß hätte, sondern weil ich die Sachen sehr schön fand und mir was gönnen wollte. Mit Mühe und Not hab ich jetzt endlich alles abbezahlt.

Sie ist immer mit Tieren aufgewachsen und ich merke, wie sehr ihr das fehlt. Und damit meine ich nicht Goldfische, sondern Hunde, Katzen usw., die auch gerne im Bett schlafen sollen. Ich kann mich mit so was überhaupt nicht anfreunden. Die ganze Wohnung riecht nach Tier, man hat nie seine Ruhe, überall Haare und Fußspuren. Ich find's halt immer ziemlich unhygienisch und gammelig, wenn Tiere in der Wohnung sind. Sie findet es kalt und steril ohne. Findet meine Einrichtung nicht stylisch, sondern ungemütlich. Sie traue sich ja gar nicht, etwas anzufassen.

Das ist jetzt ein ziemliches Dilemma, was sich nicht mehr wirklich aufschieben lässt, weil es dauernd akut wird. Ich spüre ja auch, dass sie länger arbeitet, häufig bei Bruder oder Freunden mit Tieren ist usw.. Dass sie sich in der Wohnung nicht wohl fühlt ohne Tiere und "warme, freundliche" Möbel. Ich hingegen hab mein Leben lang von so einer Einrichtung geträumt und mir ginge es umgekehrt nicht gut, wenn ich dauernd Angst um die Einrichtung haben müsste. Es gibt natürlich Möbelstücke, denen es nicht so viel ausmacht, ob da jetzt ein paar Kratzer dran sind oder nicht. Aber bei denen halt schon. Einmal irgendwo rumgekratzt kann dann ganz schnell ein Wertverlust in vierstelliger Höhe bedeuten. Und hübsch sieht's dann auch nicht aus

Tja,... kann man da irgendwie einen Kompromiss finden?

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3. November 2008 um 8:53

Ja
klar gibt es da einen kompromiss. kauf dir eine designerschaufensterpuppe ohne eigenen willen, ohne eigene bedürfnisse. die macht auch keine kratzer an der möbeln und du kannst sie immer da hin setzen, wo sie gerade am dekorativsten wirkt.
deiner freundin würd ich eine eigene gemütliche wohnung empfehlen wo sie sich entfalten, wohlfühlen und leben darf und du besuchst sie dann einfach. hat auch noch den entscheidenden vorteil das deine designerfreundin nicht mal meckert wenn du eine andere besuhst.

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3. November 2008 um 8:55

Es könnte problematisch werden...
... wenn Ihr nicht einen Kompromiss findet, das ist wohl wahr...

Mein Ex (hat sich leider nach fast zehn Jahren von mir getrennt!) und ich lebten die ganze Zeit nicht zusammen. Das hatte mehrere Gründe, das wäre jetzt zu lang...

Jedenfalls hatte (und habe!) ich 2 Katzen, die er zwar mochte, aber seine Sachen, die er in meiner Wohnung anhatte, hat er immer bei mir gelassen mit dem "netten Hinweil", die könne ich bald alle verbrennen... - so voller Haare sind sie seiner Meinung nach gewesen.

Bei uns hat es aber nicht nur deswegen nicht mehr gepasst - aber es war mit ein kleiner Grund

Euch drücke ich die Daumen!! Ihr werde schon einen Kompromiss finden - und sorry, dass dieser Beitrag nun nicht wirklich hilfreich war...

LG
Ich und Ich

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3. November 2008 um 9:03

Kompromisse
Hallo,

ich denke, wenn Ihr beide etwas Verständnis für den Anderen zeigt, dann kommt Ihr auch auf einen gemeinsamen Nenner.
Ein erster Schritt Deiner Seite wäre, Ihr anzubieten, die Wohnung ein kleines bisschen nach Ihren Wünschen zu verändern. Das ein oder andere Möbelstück auszutauschen und das Gleiche gilt für den ein oder anderen empfindlichen Läufer in der Wohnung.
Lass Sie einfach soweit eingreifen, wie Du es für Machbar hältst und Ihr euch beide wohlfühlen könnt.
Und wenn Ihr das geschafft habt, könnt Ihr euch ja nochmal über ein Haustier unterhalten.

Viele Grüße


Franziska

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3. November 2008 um 11:34


Also DU kannst das bestimmt NICHT.
Demnach was ich lese, würde ich sagen sollte deine freundin ausziehen und ihr habt weiterhin getrennte Wohnungen!
Sorry, aber wenn ihr eine Wohnung teilt, dann muss es da auch etwas von ihr geben und nicht nur von dir!

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3. November 2008 um 11:49

...
Unsere Möbel waren auch ziemlich teuer und wir ertragen jeden Kratzer- wenn ihn nicht unser Kater macht, dann halt mal ein Kind
Wir wollen schließlich leben und nicht wohnen!!

Apropos: Wir haben zwei Kater. Unsere Wohnung ist sehr sauber, obwohl ich nicht jeden Tag putze. Und wenn ich lange darüber nachdenke, kenne ich niemandem im Freundeskreis, der eine so saubere Wohnung hat

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3. November 2008 um 14:18

...
Wenn du die Wohnung schon vor ihr hattest und jetzt gerade alles bezahlt hast, was du dir gönnen wolltest (was ja wohl dein gutes Recht ist), dann würde ich mir an deiner Stelle auch nicht reinreden lassen.
Wieso wurde denn nicht vor dem Zusammenziehen darüber geredet?
Ich würde mir jedenfalls gut überlegen, ob ich in eine bereits fertig eingerichtete Wohnung ziehe, in der ich es von vornherein ungemütlich finde. Sie hat da wohl leider nicht gründlich genug überlegt. Ich bezweifle aber, dass du sie gezwungen hast, zu dir zu ziehen.

Es wäre was anderes, wenn man gemeinsam eine leere Wohnung nimmt und gemeinsam einrichtet, dann kann und sollte jeder seine Ideen einfließen lassen. Aber nachträglich rummäkeln finde ich unangebracht, wenn einer schon sein eigenes Heim nach seinen Vorstellungen aufgebaut hat.

Warum müsst ihr denn zusammen wohnen? Beziehungen funktionieren auch anders.

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3. November 2008 um 15:12

Kompromiss
wie wärs, wenn ihr euch ne ältere katze aus dem tierheim holt? Katzen stinken nicht, haaren nicht so furchtbar (nehmt eine mit kurzen haaren) und die älteren kratzen höchstens noch mal am Teppich, und man kann ja im Tierheim nach den Marotten fragen. nicht jedes tier macht ärger.

auch wenn du die wohnung eingerichtet hast: ihr wohnt beide da. es ist furchtbar wenn man das gefühl hat, nur gast in der eigenen wohnung zu sein. und das kommt gerade bei komplett eingerichteter wohnung des partners gerne mal auf. ich sprech da aus erfahrung.
und mir schwund ist eh zu rechnen. immer. findet doch einen kompromiss.

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3. November 2008 um 22:00

Schwierig,
ich habe auch Tiere und finde es großartig. Ein Leben ohne könnte ich mir nicht vorstellen. Frag doch mal deine Freundin, was sie von Meerschweinchen hält. Die sind leicht sauber zu halten und machen auch nichts kaputt (wenn man sie nicht gerade frei rumlaufen lässt).
Tiere im Bett oder auf dem Sofa finde ich auch wiederlich. Das würde ich nicht zulassen. Die Wohnung riecht auch nicht nach Tier, wenn man es gut pflegt. Das sind Vorurteile, die die meisten Menschen haben. Ein Hund stinkt nur dann, wenn man ihm jeden Tag Dosenfutter vorsetzt.
Was ist denn an deiner Wohnung steril und ungemütlich? Du hast doch nicht nur alles klinisch weiß, oder?
Fliesen als Fußboden finde ich auch ziemlich schrecklich.
Beschreib mal deine Wohnung.

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3. November 2008 um 22:28
In Antwort auf imala_12830711

Ja
klar gibt es da einen kompromiss. kauf dir eine designerschaufensterpuppe ohne eigenen willen, ohne eigene bedürfnisse. die macht auch keine kratzer an der möbeln und du kannst sie immer da hin setzen, wo sie gerade am dekorativsten wirkt.
deiner freundin würd ich eine eigene gemütliche wohnung empfehlen wo sie sich entfalten, wohlfühlen und leben darf und du besuchst sie dann einfach. hat auch noch den entscheidenden vorteil das deine designerfreundin nicht mal meckert wenn du eine andere besuhst.

Nun...
... ich persönlich finde es immer sehr bedenklich, wenn sich jemand über die Maßen Gedanken um Äußerlichkeiten und tote Gegenstände macht. Ist es nicht wichtiger - auch für sich selbst - dass die Menschen um einen herum glücklich sind?

Und wenn Du jetzt schon Angst hast, ein kleines Haustier könnte eins Deiner ach so wertvollen Gegenstände beschädigen, wie stellst Du Dir das später vor, wenn Du mal Kinder hast? Was machst Du dann? Oder verzichtest Du zwecks Erhalt der Sterilität Deiner Wohnung und der Unversehrtheit der unersetzbaren Designermöbel auf Nachwuchs??

Ich denke, mit Sicherheit war der liebevolle Umgang Deiner Freundin mit anderen Menschen bzw. Lebewesen ein Grund für Dich, Dich in sie zu verlieben. Und jetzt stößt Du Dich daran, weil Du merkst, dass sich das mit Deiner kalten Einstellung zum Leben nicht vereinbaren lässt. Wenn Dir Deine Möbel wichtiger sind als Deine Freundin, solltest Du lieber Schluss machen und Dir eine Frau suchen, für die Dinge wichtiger sind als Gefühle.

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3. November 2008 um 22:49

Oh gott!!!!
Bitte pass auf!lass ihr die möglichkeit,ein Tier zu haben!!
ich spreche aus eigener Erfahrung..Bin auch mit Tieren aufgewachsen..Hunden..Katzen.. Hasen..Igel..Vögel..Enten..Hüh ner..Pferde..
Ich habe das Leben geliebt und dann auf einmal ohne Tiere.Ich bin fast gestorben..Wollte mich schon trennne,es ging nicht ohne Tiere..Habe auch lange auf ein Tier warten müssen,obwohl ich bald zwei Kinder habe,fehlen mir immer noch meine Pferde und die Hunde.

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3. November 2008 um 22:56

Durchaus schwierig
denn hier geht es doch nicht nur um möbel oder tiere sondern um ne einstellung zum leben. genau wie es schwierig ist mit jemandem zusammen zu sein, der unordentlich und chaotisch ist, wenn man selber total penibel ist, ist das auch hier ein problem.
also ich wöllte auch keine tiere in meiner wohnung. gibt auch so schon genug zu putzen. und im bett geht ja schon mal gar nicht. sowas von unhygienisch.
ich für mich würde es auch als zumutung empfinden, wenn ich meine schön eingerichtete wohnung mit kratzmatten verunstalten sollte.

ein tier in nem käfig wär da schon ein kompromiss. oder man könnte sich auch drauf einigen erstmal auf tiere zu verzichten und später sich darauf einzurichten.
oder, das hängt natürlich von der finanzlage ab, wenn man später aussicht hat auf ein eigenes haus, dann kann man durchaus sagen, dass man den tieren einen bereich zuspricht.

tja wenn das für sie keine kompromisse sind müsst ihr wohl oder übel alleine wohnen sonst siehts tatsächlich schlecht aus...

lg

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3. November 2008 um 22:59
In Antwort auf tyche26

Nun...
... ich persönlich finde es immer sehr bedenklich, wenn sich jemand über die Maßen Gedanken um Äußerlichkeiten und tote Gegenstände macht. Ist es nicht wichtiger - auch für sich selbst - dass die Menschen um einen herum glücklich sind?

Und wenn Du jetzt schon Angst hast, ein kleines Haustier könnte eins Deiner ach so wertvollen Gegenstände beschädigen, wie stellst Du Dir das später vor, wenn Du mal Kinder hast? Was machst Du dann? Oder verzichtest Du zwecks Erhalt der Sterilität Deiner Wohnung und der Unversehrtheit der unersetzbaren Designermöbel auf Nachwuchs??

Ich denke, mit Sicherheit war der liebevolle Umgang Deiner Freundin mit anderen Menschen bzw. Lebewesen ein Grund für Dich, Dich in sie zu verlieben. Und jetzt stößt Du Dich daran, weil Du merkst, dass sich das mit Deiner kalten Einstellung zum Leben nicht vereinbaren lässt. Wenn Dir Deine Möbel wichtiger sind als Deine Freundin, solltest Du lieber Schluss machen und Dir eine Frau suchen, für die Dinge wichtiger sind als Gefühle.

...
Und was ist mit ihm...? Wenn er sich nun mal in seiner jetzigen Umgebung am wohlsten fühlt? Was hat es mit Dingen und einer kalten Einstellung zum Leben zu tun wenn man nun mal nicht im Dreck hausen will und sich sein Nest so einrichtet, wie man es nun mal am liebsten hat?

Es gibt sicher genug Menschen, die keine Haustiere möchten, sind das alles kalte liebesunfähige Monster?
Und warum gehst du davon aus, dass der Threadersteller einen Kinderwunsch hat? Ist doch heute nicht mehr selbstverständlich...

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3. November 2008 um 23:54
In Antwort auf esterya1

...
Und was ist mit ihm...? Wenn er sich nun mal in seiner jetzigen Umgebung am wohlsten fühlt? Was hat es mit Dingen und einer kalten Einstellung zum Leben zu tun wenn man nun mal nicht im Dreck hausen will und sich sein Nest so einrichtet, wie man es nun mal am liebsten hat?

Es gibt sicher genug Menschen, die keine Haustiere möchten, sind das alles kalte liebesunfähige Monster?
Und warum gehst du davon aus, dass der Threadersteller einen Kinderwunsch hat? Ist doch heute nicht mehr selbstverständlich...

@esterya
Oh... Da fühlt sich wohl jemand mitangegriffen?

Erst mal: Es gibt nicht nur diese beiden Extreme: Total sterile, überordentliche Wohnung und Dreckbude... Auch mit Tier kann eine Wohnung ordentlich sein!

Außerdem habe ich nicht bemängelt, dass er sich die Wohnung so eingerichtet hat, wie er sie hat, sondern dass er sich so über Gebühr Gedanken macht über seine scheinbar unermesslich wertvollen Möbel! Bitte etwas genauer lesen, bevor kritisiert wird.

Es ist durchaus nichts daran auszusetzen, wenn man seine Wohnung so einrichtet, wie man es am liebsten hat, aber wenn man zusammenwohnt, heißt das per se, dass Kompromisse gemacht werden MÜSSEN. Ob es jetzt um Tiere geht oder darum, wer den Müll rausbringt, das spielt erst mal keine Rolle. Dabei erweist es sich meistens von Nachteil, wenn man in die Wohnung des Partners zieht und nicht etwa gemeinsam eine neue Wohnung zieht.

Davon ab: Kinderwunsch ist zwar tatsächlich keine Selbstverständlichkeit mehr, dennoch gehe ich mal davon aus, dass bei den meisten jungen Paaren irgendwann auch die Kinderfrage zumindest doch aufkommt, bevor sie - aus welchen Gründen auch immer - vollkommen vom Tisch kommt. Von daher...

Weiterhin habe ich NIE behauptet, dass alle Menschen, die kein Haustier haben, kalte, liebesunfähige Menschen seien, das hast Du nun gesagt, nicht ich - auch hier gilt: Bitte genauer lesen!

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4. November 2008 um 0:03
In Antwort auf tyche26

@esterya
Oh... Da fühlt sich wohl jemand mitangegriffen?

Erst mal: Es gibt nicht nur diese beiden Extreme: Total sterile, überordentliche Wohnung und Dreckbude... Auch mit Tier kann eine Wohnung ordentlich sein!

Außerdem habe ich nicht bemängelt, dass er sich die Wohnung so eingerichtet hat, wie er sie hat, sondern dass er sich so über Gebühr Gedanken macht über seine scheinbar unermesslich wertvollen Möbel! Bitte etwas genauer lesen, bevor kritisiert wird.

Es ist durchaus nichts daran auszusetzen, wenn man seine Wohnung so einrichtet, wie man es am liebsten hat, aber wenn man zusammenwohnt, heißt das per se, dass Kompromisse gemacht werden MÜSSEN. Ob es jetzt um Tiere geht oder darum, wer den Müll rausbringt, das spielt erst mal keine Rolle. Dabei erweist es sich meistens von Nachteil, wenn man in die Wohnung des Partners zieht und nicht etwa gemeinsam eine neue Wohnung zieht.

Davon ab: Kinderwunsch ist zwar tatsächlich keine Selbstverständlichkeit mehr, dennoch gehe ich mal davon aus, dass bei den meisten jungen Paaren irgendwann auch die Kinderfrage zumindest doch aufkommt, bevor sie - aus welchen Gründen auch immer - vollkommen vom Tisch kommt. Von daher...

Weiterhin habe ich NIE behauptet, dass alle Menschen, die kein Haustier haben, kalte, liebesunfähige Menschen seien, das hast Du nun gesagt, nicht ich - auch hier gilt: Bitte genauer lesen!

...
Nicht im Geringsten, ich bin auch eher ein Chaot und bei allen meistens die Allerletzte, die ans Aufräumen denkt... hab außerdem zwei Katzen ^^
Ich mag es allerdings nicht, wenn man anderen so reinredet, als wenn die eigene Einstellung die einzig Richtige wäre.

Und ich bin nun mal der Meinung, dass die werte Freundin sich auch vorher Gedanken machen können hätte, worauf sie sich einlässt. Verliebt sein heißt nicht unbedingt, dass man in jeder Lebenslage das Hirn ausschalten muss.

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4. November 2008 um 7:08

Danke Euch allen
Erstmal vielen Dank Euch allen für die Tipps. Vielleicht noch einige Infos:

Sie hat vorher bei Ihren Eltern gewohnt, ist immer häufiger bei mir gewesen (praktisch die ganze Zeit) und als ich dann ihren Namen mit auf's Türschild geschrieben hab, hat sie sich tierisch gefreut. Damals war offensichtlich alles ok. Jetzt stört sie nach und nach alles an der Wohnung: Tapetenfarbe, Sofas, Einrichtungsgegenstände. Sie will's gemütlich haben, ich stylisch. Und die Sachen sind jetzt nun mal da und waren sehr teuer.

Wenn wir nicht in einer 2 Zimmer-Wohnung, sondern in einer Doppelhaushälfte mit Garten leben würden, säh die Sache schon anders aus. Wobei ich auch da sagen muss: Sylisch, Design hin oder her: Ich möchte nicht in einer Wohnung mit kaputten Möbeln leben. Fertig. Ist das ein zu hoher Anspruch?

Nächste Sache: Ich finde Katzen im Bett unhygienisch. Ab und zu (wenn ich bei ihr war) konnte ich dann halt damit leben. Aber nicht in meiner eigenen Wohnung. Auch da gäb's ein Problem, weil sie das ganz selbstverständlich fände, dass die Katze ins Bett darf, wenn sie will.

Meine Argumentation ist immer: Ich bin ja bereit, Dinge auszutauschen. Sobald wir bei einem Möbelstück etwas finden, dass uns beiden zusagt, kaufen wir es. Solange es nicht uns beiden gefällt, bleibt es beim alten. Nur dass mir das alte ja gefällt und ihr nicht. Und dass wir uns praktisch nie auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Außerdem hat die Wohnung ja einen gewissen Grund-Stil, in den ihre Sachen gar nicht reinpassen würden.

Hab vorgeschlagen, dass wir uns nach einer richtig großen Wohnung umsehen. Kostet mehr und ist einen Haufen Rennerei und kostet Nerven. Ich hab da absolut keine Lust drauf, aber das wär die einzige Option, die ich sehe, dass sich beide ausleben. Sie meint, dass das Quatsch ist. Ich soll mich einfach nicht so anstellen. Dann gehen die Möbel halt kaputt und es liegen überall Haare. Aber sie kann nicht ohne Katze.

Hm, ja. Super. Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals was von ihr verlangt hätte. Hab sie eingeladen, in der Wohnung zu leben und sie hat gerne zugestimmt. Nebenbei: Ich zahl die Miete komplett allein. Sie würde was dazuzahlen, aber ich will das nicht. Was würde sie sagen, wenn ich jetzt anfangen würde zu rauchen? Natürlich auch in der Wohnung und im Bett? Aber das ist ja natürlich was ganz anderes...

Ich weiss echt nicht, wie ein Kompromiss aussehen kann.

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4. November 2008 um 7:34

Also intelligent seit ihr beide nicht
sorry dass ich das so krass schreibe aber wie lange seit ihr denn schon zusammen=?

bevor sie zu dir gezogen ist meine ich ..

war sie dich nie besuchen?

bevor so einen Schritt eingeht, sprich zusammen ziehen und co.. Dann muss Kompromisse eingehen..

Angenommen ihr kauf euch Tiere..

dann ist sie zwar glücklich, du dann aber nicht. Du wirst dich dann von deiner eigenen Wohnung ekeln..

Und irgendwann eskaliert es..

dann kommt die Trennung im schlimmsten Fall..

dann konnte sie zwar dich überwinden Tiere zu kaufen, aber dafür sind dann deine Möbeln futsch und die Frau ist auch weg..

FAZIT: Pech für deine Freundin, sie wusste vorher auch wie du lebst.. und weil sie in "deine" wohnung gezogen ist, muss sie dass so hinnehmen..

eis sein denn, sie nimmt einen haustier, was nicht so viel Dreck in der Wohnung macht, zB tatsächlich Aquarium..


nfg

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4. November 2008 um 8:48

Re
Salut,

ihr seid ja beide noch jung. Wie wäre es, wenn Deine Freundin sich eine eigene Wohnung sucht und diese nach ihrem Geschmack einrichtet.
Da könnte sie sich dann auch eine Katze holen. Spricht doch eigentlich nichts dagegen, oder?

Sie wusste doch zuvor, dass Du Dich so eingerichtet hast und es Dir gefällt.
Und sie mag es anders. Anscheinend lässt es sich nicht kombinieren.
Entweder, weil Du dann fast kollabierst, oder aber weil sie nicht glücklich ist, wenn es weiterhin so bleibt, wie es derzeit der Fall ist.

Da ist eigentlich Kompromissbereitschaft gefragt, oder Konsequenz.
Das müsst ihr Euch gemeinsam erarbeiten, welchen Weg ihr bestreiten wollt.

Alles Gute

Ganesha

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4. November 2008 um 8:54
In Antwort auf callum_12524000

Danke Euch allen
Erstmal vielen Dank Euch allen für die Tipps. Vielleicht noch einige Infos:

Sie hat vorher bei Ihren Eltern gewohnt, ist immer häufiger bei mir gewesen (praktisch die ganze Zeit) und als ich dann ihren Namen mit auf's Türschild geschrieben hab, hat sie sich tierisch gefreut. Damals war offensichtlich alles ok. Jetzt stört sie nach und nach alles an der Wohnung: Tapetenfarbe, Sofas, Einrichtungsgegenstände. Sie will's gemütlich haben, ich stylisch. Und die Sachen sind jetzt nun mal da und waren sehr teuer.

Wenn wir nicht in einer 2 Zimmer-Wohnung, sondern in einer Doppelhaushälfte mit Garten leben würden, säh die Sache schon anders aus. Wobei ich auch da sagen muss: Sylisch, Design hin oder her: Ich möchte nicht in einer Wohnung mit kaputten Möbeln leben. Fertig. Ist das ein zu hoher Anspruch?

Nächste Sache: Ich finde Katzen im Bett unhygienisch. Ab und zu (wenn ich bei ihr war) konnte ich dann halt damit leben. Aber nicht in meiner eigenen Wohnung. Auch da gäb's ein Problem, weil sie das ganz selbstverständlich fände, dass die Katze ins Bett darf, wenn sie will.

Meine Argumentation ist immer: Ich bin ja bereit, Dinge auszutauschen. Sobald wir bei einem Möbelstück etwas finden, dass uns beiden zusagt, kaufen wir es. Solange es nicht uns beiden gefällt, bleibt es beim alten. Nur dass mir das alte ja gefällt und ihr nicht. Und dass wir uns praktisch nie auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Außerdem hat die Wohnung ja einen gewissen Grund-Stil, in den ihre Sachen gar nicht reinpassen würden.

Hab vorgeschlagen, dass wir uns nach einer richtig großen Wohnung umsehen. Kostet mehr und ist einen Haufen Rennerei und kostet Nerven. Ich hab da absolut keine Lust drauf, aber das wär die einzige Option, die ich sehe, dass sich beide ausleben. Sie meint, dass das Quatsch ist. Ich soll mich einfach nicht so anstellen. Dann gehen die Möbel halt kaputt und es liegen überall Haare. Aber sie kann nicht ohne Katze.

Hm, ja. Super. Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals was von ihr verlangt hätte. Hab sie eingeladen, in der Wohnung zu leben und sie hat gerne zugestimmt. Nebenbei: Ich zahl die Miete komplett allein. Sie würde was dazuzahlen, aber ich will das nicht. Was würde sie sagen, wenn ich jetzt anfangen würde zu rauchen? Natürlich auch in der Wohnung und im Bett? Aber das ist ja natürlich was ganz anderes...

Ich weiss echt nicht, wie ein Kompromiss aussehen kann.

...
"Dann gehen die Möbel halt kaputt und es liegen überall Haare. Aber sie kann nicht ohne Katze."

Was für ein überaus selbstloser und einfühlsamer Satz ^^
Eine Katze in einer 2-Zimmer-Wohnung zu halten ist für das Tier auch irgendwie eine Quälerei, vor allem wenn sie dann noch Einschränkungen hätte, wo sie hingehen darf.

Wenn sie Tiere schon so liebt, soll sie mal an deren Wohl denken und sich selbst nicht so anstellen. Jeder kann ohne Katze leben.
Aber sie ist ja nicht mal bereit ne neue Wohnung zu suchen sondern will ihren Willen durchsetzen.
Das mit der Wohnung wäre die beste Lösung. Sag ihr doch einfach "So oder gar nicht" und setze Grenzen.

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4. November 2008 um 9:10
In Antwort auf callum_12524000

Danke Euch allen
Erstmal vielen Dank Euch allen für die Tipps. Vielleicht noch einige Infos:

Sie hat vorher bei Ihren Eltern gewohnt, ist immer häufiger bei mir gewesen (praktisch die ganze Zeit) und als ich dann ihren Namen mit auf's Türschild geschrieben hab, hat sie sich tierisch gefreut. Damals war offensichtlich alles ok. Jetzt stört sie nach und nach alles an der Wohnung: Tapetenfarbe, Sofas, Einrichtungsgegenstände. Sie will's gemütlich haben, ich stylisch. Und die Sachen sind jetzt nun mal da und waren sehr teuer.

Wenn wir nicht in einer 2 Zimmer-Wohnung, sondern in einer Doppelhaushälfte mit Garten leben würden, säh die Sache schon anders aus. Wobei ich auch da sagen muss: Sylisch, Design hin oder her: Ich möchte nicht in einer Wohnung mit kaputten Möbeln leben. Fertig. Ist das ein zu hoher Anspruch?

Nächste Sache: Ich finde Katzen im Bett unhygienisch. Ab und zu (wenn ich bei ihr war) konnte ich dann halt damit leben. Aber nicht in meiner eigenen Wohnung. Auch da gäb's ein Problem, weil sie das ganz selbstverständlich fände, dass die Katze ins Bett darf, wenn sie will.

Meine Argumentation ist immer: Ich bin ja bereit, Dinge auszutauschen. Sobald wir bei einem Möbelstück etwas finden, dass uns beiden zusagt, kaufen wir es. Solange es nicht uns beiden gefällt, bleibt es beim alten. Nur dass mir das alte ja gefällt und ihr nicht. Und dass wir uns praktisch nie auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Außerdem hat die Wohnung ja einen gewissen Grund-Stil, in den ihre Sachen gar nicht reinpassen würden.

Hab vorgeschlagen, dass wir uns nach einer richtig großen Wohnung umsehen. Kostet mehr und ist einen Haufen Rennerei und kostet Nerven. Ich hab da absolut keine Lust drauf, aber das wär die einzige Option, die ich sehe, dass sich beide ausleben. Sie meint, dass das Quatsch ist. Ich soll mich einfach nicht so anstellen. Dann gehen die Möbel halt kaputt und es liegen überall Haare. Aber sie kann nicht ohne Katze.

Hm, ja. Super. Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals was von ihr verlangt hätte. Hab sie eingeladen, in der Wohnung zu leben und sie hat gerne zugestimmt. Nebenbei: Ich zahl die Miete komplett allein. Sie würde was dazuzahlen, aber ich will das nicht. Was würde sie sagen, wenn ich jetzt anfangen würde zu rauchen? Natürlich auch in der Wohnung und im Bett? Aber das ist ja natürlich was ganz anderes...

Ich weiss echt nicht, wie ein Kompromiss aussehen kann.

Also...
...wenn ich das so lese, sehe ich eigentlich nur einen Kompromiss bzw. eine Lösung, getrennte Wohnungen!
Da kann jeder dann so wie er möchte und einer kann den anderen besuchen, hat aber auch die Möglichkeit sich dahin zurückzuziehen, wo und wie er sich wohl fühlt. Denn ich denke auf Dauer werden nicht nur die verschiedenen Ansichten über die Wohnung, sondern die ganze Beziehung darunter leiden.

Aber, jetzt zu behaupten, Menschen die Tiere in ihrer Wohnung halten haben kaputte Möbel und leben sozusagen im Dreck ist doch wohl maßlos übertrieben und absoluter Blödsinn.
Ich selber habe drei!! Katzen, einen Hamster und übrigens auch noch drei Kinder . Meine Möbel sind weder kaputt noch zerkratzt.
Bei mir fliegen oder liegen auch keine Katzenhaare herum, dafür gibt es Staubsauger, den man sowieso täglich benutzt. Im übrigen sind Katzen die saubersten Tiere, die ich kenne.

Das deine Wohnung einen Grundstil hat ist völlig ok aber zu behaupten, in den passen ihre Sachen gar nicht rein, klingt als wenn SIE im Grunde gar nicht in deine Wohnung passt. Denn auch Dinge mit denen ein Mensch sich umgibt, mit denen er sich wohlfühlt machen den Charakter eines Menschen aus.
Da es bei euch wohl sehr unterschiedlich ist, sehe ich für euch für eine Dauerhafte Beziehung keine wirkliche Chance. Jedenfalls nicht in einer gemeinsamen Wohnung.

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4. November 2008 um 11:06

Pistole auf der Brust
Tja, es eskaliert leider. Sie hat gerade noch mal klar gemacht, dass sie nicht an einem Kompromiss interessiert ist. Sie will Katzen. Jetzt, sofort. In dieser Wohnung. Ein Auszug wäre in meinen Augen faktisch das Ende der Beziehung. Denn warum sollte später klappen, was jetzt nicht klappt?

Wenn Sie darauf beharrt (und so sieht ... , seh ich momentan nur 2 Möglichkeiten:

A) Wir holen Katzen, die auf kurz oder lang auch im Bett schlafen werden. Sie ist glücklich. Und ich frag mich: Was kommt als nächstes? Hab ich wenigstens was mitzureden, wenn's um Kinder geht (welche ich *irgendwann aber noch nicht jetzt* will)? Oder wird sie einfach schwanger, wenn sie es für angemessen hält?

B) Ich beende die Beziehung. Ich will das nicht. Aber was gäbe es denn für eine Möglichkeit des Zusammenlebens außer A?

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4. November 2008 um 11:49
In Antwort auf callum_12524000

Pistole auf der Brust
Tja, es eskaliert leider. Sie hat gerade noch mal klar gemacht, dass sie nicht an einem Kompromiss interessiert ist. Sie will Katzen. Jetzt, sofort. In dieser Wohnung. Ein Auszug wäre in meinen Augen faktisch das Ende der Beziehung. Denn warum sollte später klappen, was jetzt nicht klappt?

Wenn Sie darauf beharrt (und so sieht ... , seh ich momentan nur 2 Möglichkeiten:

A) Wir holen Katzen, die auf kurz oder lang auch im Bett schlafen werden. Sie ist glücklich. Und ich frag mich: Was kommt als nächstes? Hab ich wenigstens was mitzureden, wenn's um Kinder geht (welche ich *irgendwann aber noch nicht jetzt* will)? Oder wird sie einfach schwanger, wenn sie es für angemessen hält?

B) Ich beende die Beziehung. Ich will das nicht. Aber was gäbe es denn für eine Möglichkeit des Zusammenlebens außer A?

Oh man
wie alt ist deine freundin? 12? das ist ja echt mal hammer. willst du mit jemandem zusammensein, der eine katze über dich stellt? mal im ernst!

ich mein, ich kann sie verstehen, wenn sie so aufgewachsen ist. aber muss denn immer alles 100%ig sein und sofort? und mit im bett hast du völlig recht! das ist eure zone und da darf sonst niemand hin. und es scheint ihre generelle art zu sein, dass sie wohl alles durchsetzen will was ihr in den kopf steigt. deinen gedanke bezüglich der kinder kann ich verstehen.

ich sehs ja so. ich hab jetzt auch ne weiße ledercouch aber auch nur weil ich noch keine kinder hab. das wird dann schonmal anders. hält ja alles nicht ewig.

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4. November 2008 um 13:40

Age!
ich und mein Freund wohnen auch zusammen, ich hab auch immer Tiere zu Hause gehabt und auch noch immer, und hab halt dann irgendwann ein Kaninchebaby daher geschleppt, und das es nicht so allein war, hat mein Freund ihr dann noch eine Kamaradin dazu gekauft. Er war zwar auch ziemlich überrascht am anfang, aber die meiste zeit kümmere eh ich mich um die zwei. Und stinken tun Tiere ganz und gar nicht, außer sie waren im dreck oder man mistet ihren Käfig nicht aus. Aber gibt der Wohung gleich mehr leben mit einen Tier.

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4. November 2008 um 15:55
In Antwort auf callum_12524000

Pistole auf der Brust
Tja, es eskaliert leider. Sie hat gerade noch mal klar gemacht, dass sie nicht an einem Kompromiss interessiert ist. Sie will Katzen. Jetzt, sofort. In dieser Wohnung. Ein Auszug wäre in meinen Augen faktisch das Ende der Beziehung. Denn warum sollte später klappen, was jetzt nicht klappt?

Wenn Sie darauf beharrt (und so sieht ... , seh ich momentan nur 2 Möglichkeiten:

A) Wir holen Katzen, die auf kurz oder lang auch im Bett schlafen werden. Sie ist glücklich. Und ich frag mich: Was kommt als nächstes? Hab ich wenigstens was mitzureden, wenn's um Kinder geht (welche ich *irgendwann aber noch nicht jetzt* will)? Oder wird sie einfach schwanger, wenn sie es für angemessen hält?

B) Ich beende die Beziehung. Ich will das nicht. Aber was gäbe es denn für eine Möglichkeit des Zusammenlebens außer A?

...
Du weißt schon, dass wenn du auf diese Forderung eingehst, merkt sie, dass sie ja offenbar ohne Rücksicht auf deine Wünsche tun und lassen kann, was sie will. Zeig ihr, wo deine Grenzen liegen, akzeptiere auch die Möglichkeit, sie zu verlieren, sonst wirst du in Zukunft sehr leicht mit der Beziehungsaus-Drohung manipulierbar sein.

Wenn sie das nicht akzeptieren kann und lieber die Beziehung beendet, als über Kompromisslösungen nachzudenken, dann kannst du ja wohl froh sein, sie loszusein. DU musst die Beziehung im übrigen nicht beenden. Behalte einfach alles bei und lass sie ihre eigene Entscheidung treffen. Nimm ihr das bloß nicht ab.

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4. November 2008 um 16:00
In Antwort auf callum_12524000

Pistole auf der Brust
Tja, es eskaliert leider. Sie hat gerade noch mal klar gemacht, dass sie nicht an einem Kompromiss interessiert ist. Sie will Katzen. Jetzt, sofort. In dieser Wohnung. Ein Auszug wäre in meinen Augen faktisch das Ende der Beziehung. Denn warum sollte später klappen, was jetzt nicht klappt?

Wenn Sie darauf beharrt (und so sieht ... , seh ich momentan nur 2 Möglichkeiten:

A) Wir holen Katzen, die auf kurz oder lang auch im Bett schlafen werden. Sie ist glücklich. Und ich frag mich: Was kommt als nächstes? Hab ich wenigstens was mitzureden, wenn's um Kinder geht (welche ich *irgendwann aber noch nicht jetzt* will)? Oder wird sie einfach schwanger, wenn sie es für angemessen hält?

B) Ich beende die Beziehung. Ich will das nicht. Aber was gäbe es denn für eine Möglichkeit des Zusammenlebens außer A?

...
Ahja... sag ihr mal dass es für eine Katze auch ein Horror ist in einer 2-Zimmerwohnung zu leben. Die kann ja im Gegensatz zu euch nicht raus, oder? Würde sie Jahre ihres Lebens eingesperrt in 2 kleinen Zimmern verbringen wollen?

Und warum später klappen sollte, was jetzt nicht klappt? Weil eine größere Wohnung mit Auslauf für eine Katze laut dir ja ok wäre.
Beim Bett würd ich aber bei deiner Meinung bleiben, selbst wenn du mal ne Katze haben solltest. Nur weil es für sie selbstverständlich ist, hat sie trotzdem Rücksicht auf deine Bedürfnisse zu nehmen... aber gerade kommt mir deine Freundin wie ein unglaublich rücksichtsloser Egoist vor.

Also, Möglichkeit C: Vorerst Auszug (plus sie lernt, dass sie anderen nicht auf der Nase rumtanzen kann, was man meiner Meinung nach nicht früh genug lernen kann), und größere Wohnung wenn möglich.

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