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Krise nachdem wir zusammengezogen sind

5. Juli 2017 um 22:54

Hi an alle, die mir antworten wollen,

seit 1,5 Jahren bin ich (35 j) mit meinem Freund (34 j) zusammen und seit ca. 6 Wochen wohne ich bei ihm.  Ich bin von meinem Heimatort in seinen 200 km entfernten Wohnort gezogen. Also für ihn, da er hier verwurzelt ist.

Ich habe mir im voraus schon gesagt, dass es dauert, bis ich mich hier einlebe. Mein Freund hat hier einen festen Freundeskreis. Und hier kommt schon das Problem: ich finde einfach keinen engen Freundinnen hier. Die Mädels sind echt lieb, ich habe mit keiner ein Problem, aber es wird nichts engeres. Bei keiner habe ich den Eindruck, dass ich ich selbst sein kann.

Schon beginnen die Zweifel, ob das hier auf die Dauer Sinn macht.

Wie lange muss man "durchhalten"?

Gerade bin ich auf Jobsuche, was alles erschwert, weil ich gerade daheim bin. Nebenbei vesuche ich, künstlerisch tätig zu sein. Wie erwartet haben es freie Künstler sehr schwer und es gibt keine schnellen Erfolge.
Durch meine momentane Erfolglosigkeit bin ich sehr reizbar und empfindlich.
Gerade könnte ich meinen Freund erwürgen, weil er vorhin im Auto gesagt hat, wenn ich komplett freie Künstlerin wäre, hätte er nie die Beziehung begonnen. Weil freie Künstler ja "Tagträumer ohne Geld" sind.
Eigentlich mag ich meinen Freund für seine bodenständige, rationale und vernünftige Art aber für die besagte Aussage könnte ich ihn gerade einen Spiesser nennen.

Zudem will mein Freund nie was neues ausprobieren, sondern immer nur mit seinen Kumpels rumhängen...

ich glaub, ich klinge gerade sehr negativ, daher schliesse ich jetzt mal.

Was meint denn ihr?


 

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5. Juli 2017 um 23:51

Sich einzuleben und neue freunde zu finden, dauert! Lang! Da vergeht ein Jahr wie nichts. 

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6. Juli 2017 um 7:55

Sechs Wochen sind doch gar nichts...
Kann man "enge" Freunde überhaupt gezielt suchen?

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6. Juli 2017 um 8:09

Na ganz so schwarz malen müsst ihr auch nicht...
Klar, beste Freunde findet man nicht an jeder Ecke und auch nicht innerhalb von ein paar Wochen. Aber Leute zur Freizeitgestaltung ja sehr wohl!

Bei mir hats nach einem Umzug auch recht lang gedauert, weil ich nicht wirklich aktiv war lang. Dann hab ich mir: Sportliche Aktivitäten in der Gruppe gesucht, einer Facebook-Gruppe "Neu in ..." beigetreten und dann halt geschaut mit wem ich mich gut verstehe usw.

Beste Freunde hab ich immer noch in der alten Heimat - über 100km entfernt. Aber die bleiben ja. Und die neuen treffe ich auch gerne und ich fühl mich nicht mehr allein.

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6. Juli 2017 um 8:14

Bei mir hat es etwa ein halbes Jahr gedauert, bis ich nach dem Umzug halbwegs angekommen bin.

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6. Juli 2017 um 8:27

liebe Copcopine, ich an Deiner Stelle, hätte mir vor der Umzugszeit doch erst mal einen Blick ins Internet gegönnt und mit SEINER Hilfe nach beruflichen Möglichkeiten für Dich am Ort
Ausschau gehalten.

Es ist doch wichtig, dass Du Dir Deine Eigenständigkeit bewahrst, damit Du ihm nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bist. Hast Du Dir denn darüber keine Gedanken gemacht?

Was hattet Ihr denn vereinbart, wer die ganzen Unkosten trägt?

Freunde kennen zulernen, das ist ja wohl kaum das Erste was man in einer neuen Umgebung braucht?

Bist Du denn bis zum Umzug bei Deinen Eltern gewesen - oder wie müssen wir uns das vorstellen?

Normalerweise ist man in Deinem Alter ja schon länger selbständig

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6. Juli 2017 um 8:36
In Antwort auf gabriela1440

liebe Copcopine, ich an Deiner Stelle, hätte mir vor der Umzugszeit doch erst mal einen Blick ins Internet gegönnt und mit SEINER Hilfe nach beruflichen Möglichkeiten für Dich am Ort
Ausschau gehalten.

Es ist doch wichtig, dass Du Dir Deine Eigenständigkeit bewahrst, damit Du ihm nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bist. Hast Du Dir denn darüber keine Gedanken gemacht?

Was hattet Ihr denn vereinbart, wer die ganzen Unkosten trägt?

Freunde kennen zulernen, das ist ja wohl kaum das Erste was man in einer neuen Umgebung braucht?

Bist Du denn bis zum Umzug bei Deinen Eltern gewesen - oder wie müssen wir uns das vorstellen?

Normalerweise ist man in Deinem Alter ja schon länger selbständig

Mir wäre es zu blöd getrennt zu leben, nur weil man noch keinen neuen Job in der anderen Stadt hat und dann auch noch zwei Wohnungen zahlen müsste - das ist ja auch ein gewisser finanzieller Verlust genauso wie die Mehrkosten der Lebensmittel.

Man kann ja auch mal innerhalb der Beziehung arbeitslos werden, das ist doch nichts wofür man sich schämen muss, wenn man ernsthaft auf Arbeitssuche ist und nicht nur auf der faulen Haut liegen will.

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6. Juli 2017 um 10:00
In Antwort auf copcopine33

Hi an alle, die mir antworten wollen,

seit 1,5 Jahren bin ich (35 j) mit meinem Freund (34 j) zusammen und seit ca. 6 Wochen wohne ich bei ihm.  Ich bin von meinem Heimatort in seinen 200 km entfernten Wohnort gezogen. Also für ihn, da er hier verwurzelt ist.

Ich habe mir im voraus schon gesagt, dass es dauert, bis ich mich hier einlebe. Mein Freund hat hier einen festen Freundeskreis. Und hier kommt schon das Problem: ich finde einfach keinen engen Freundinnen hier. Die Mädels sind echt lieb, ich habe mit keiner ein Problem, aber es wird nichts engeres. Bei keiner habe ich den Eindruck, dass ich ich selbst sein kann.

Schon beginnen die Zweifel, ob das hier auf die Dauer Sinn macht.

Wie lange muss man "durchhalten"?

Gerade bin ich auf Jobsuche, was alles erschwert, weil ich gerade daheim bin. Nebenbei vesuche ich, künstlerisch tätig zu sein. Wie erwartet haben es freie Künstler sehr schwer und es gibt keine schnellen Erfolge.
Durch meine momentane Erfolglosigkeit bin ich sehr reizbar und empfindlich.
Gerade könnte ich meinen Freund erwürgen, weil er vorhin im Auto gesagt hat, wenn ich komplett freie Künstlerin wäre, hätte er nie die Beziehung begonnen. Weil freie Künstler ja "Tagträumer ohne Geld" sind.
Eigentlich mag ich meinen Freund für seine bodenständige, rationale und vernünftige Art aber für die besagte Aussage könnte ich ihn gerade einen Spiesser nennen.

Zudem will mein Freund nie was neues ausprobieren, sondern immer nur mit seinen Kumpels rumhängen...

ich glaub, ich klinge gerade sehr negativ, daher schliesse ich jetzt mal.

Was meint denn ihr?


 

Ich verstehe wenn du dich nicht direkt wohl fühlst, aber ich denke du solltest erstmal versuchen, dass du glücklicher bist. Also falls es dir um Arbeit geht, dann gibt es sicherlich einige Arbeit die man annehmen kann. Mit Freunden dauert es leider auch etwas länger, da wären zum Beispiel die verschiedenen Optionen von Kochkursen,  Sportkursen für Frauen oder so.
Du schaffst das - hör auf deine Stimme.

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6. Juli 2017 um 17:35
In Antwort auf copcopine33

Hi an alle, die mir antworten wollen,

seit 1,5 Jahren bin ich (35 j) mit meinem Freund (34 j) zusammen und seit ca. 6 Wochen wohne ich bei ihm.  Ich bin von meinem Heimatort in seinen 200 km entfernten Wohnort gezogen. Also für ihn, da er hier verwurzelt ist.

Ich habe mir im voraus schon gesagt, dass es dauert, bis ich mich hier einlebe. Mein Freund hat hier einen festen Freundeskreis. Und hier kommt schon das Problem: ich finde einfach keinen engen Freundinnen hier. Die Mädels sind echt lieb, ich habe mit keiner ein Problem, aber es wird nichts engeres. Bei keiner habe ich den Eindruck, dass ich ich selbst sein kann.

Schon beginnen die Zweifel, ob das hier auf die Dauer Sinn macht.

Wie lange muss man "durchhalten"?

Gerade bin ich auf Jobsuche, was alles erschwert, weil ich gerade daheim bin. Nebenbei vesuche ich, künstlerisch tätig zu sein. Wie erwartet haben es freie Künstler sehr schwer und es gibt keine schnellen Erfolge.
Durch meine momentane Erfolglosigkeit bin ich sehr reizbar und empfindlich.
Gerade könnte ich meinen Freund erwürgen, weil er vorhin im Auto gesagt hat, wenn ich komplett freie Künstlerin wäre, hätte er nie die Beziehung begonnen. Weil freie Künstler ja "Tagträumer ohne Geld" sind.
Eigentlich mag ich meinen Freund für seine bodenständige, rationale und vernünftige Art aber für die besagte Aussage könnte ich ihn gerade einen Spiesser nennen.

Zudem will mein Freund nie was neues ausprobieren, sondern immer nur mit seinen Kumpels rumhängen...

ich glaub, ich klinge gerade sehr negativ, daher schliesse ich jetzt mal.

Was meint denn ihr?


 

Hi an alle, 
danke für Eure netten, kritischen und hilfreichen Antworten.

ja, ich hab davor bei meinen Eltern gewohnt. Die haben sehr den takt vorgegeben, nun muss ich vieles allein entscheiden und mir erarbeiten.

ja, mein Freund finanziert mich gerade mit, aber ich habe auch ein eigenes Einkommen.

Meine künstlerischen Ambitionen und seine Welt unter einen Hut zu bringen, wird nicht so leicht sein.

Ok, ich werde mich in Geduld üben... 

vll. ist auch ein Aspekt, dass mein Freund nicht mein absoluter "Traummann" ist.
unsere Beziehung läuft sehr harmonisch, liebevoll und ich habe ihn sehr gern aber geträumt habe ich von anderem....Bzw. Einem Leben in der Grossstadt....

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