Home / Forum / Liebe & Beziehung / Krise Mischbeziehung-Muslim-

Krise Mischbeziehung-Muslim-

28. März 2009 um 11:51

Hallo gofeminin User,
also ich habe folgendes Problem das mich meine Haare vom Kopf reißen lässt.
Ich 26 bin in Polen geboren,bin vor einem Jahr konventiert und Muslime habe eine Frau kennen gelernt die auch 26 ist.
Sie kommt aus Marokko und hat strenge Eltern.
Wir sind uns ein paar mal über den Weg gelaufen und haben dann einmal zusammen gegessen,da ich Sie schon länger kennen lernen wollte da ich schon mit dem Gedanken spiele zu heiraten.
Nun gut,wir haben uns halt kennen gelernt und als wir beide uns sicher waren das es der Partner fürs Leben ist habe ich mich entschlossen Ihren Vater um Ihre Hand anzuhalten,da es zu dem Zeitpunkt nicht angebracht war aufgrund von Familiären Gründen ihrerseits um Ihre Hand anzuhalten,wartete ich bis es halt angebracht war, bis zu jenem Tag an dem ich Sie auf die küsste und das wohl jemand gesehen haben musste.
Sie selbst hat nur zwei Geschwister und zu Ihrem bzw. meinem Bedauern zwei Brüder.
Dieser hat das dann wohl mitbekommen und Sie zu Hause verprügelt,sodass der Arzt sogar anhand der Verletzungen der Versicherung mitgeteilt hatte das es sich dabei nur um Verletzungen handeln kann die durch Physische Angriffe entstanden sein können.
Ihre Eltern selbst haben kaum was unternommen wie das hier bei Ausländischen Familien in Berlin üblich ist,sie haben sich eher von Ihr abgewandt was Ihr wohl mehr weh tut als die Physischen Attacken.
Ich habe den Bruder darauf hin einmal gesehen und wollte Ihn zur Rede stellen und warum er mich nicht in dem moment angreift?Da hat er die Hosen voll gehabt und ausser Beleidigungen und Drohungen kam seinerseits nichts raus,also keine Chance mit Ihm zu Reden.
Aber er hat sich wohl durch mein Auftreten so Angegriffen gefühlt das er seine Wut wieder an seiner Schwester raus lassen wollte,was durch eine abgeschlossene Tür noch verhindert werden konnte,ich erhalte daraufhin Drohanrufe das ich Sie in Ruhe lassen soll,da ich sonst umgebracht werde genau wie Sie.
Ich kann mit diesen Anrufen leben da ich eher von diesen Leuten,ich sage mal "unantastbar" bin,aber meine Freundin, Ihr geht das alles zu Herzen was verständlich ist und das sehr sogar,Sie kann nicht schlafen,nicht essen und keinen klaren Gedanken fassen.In was für einer Welt leben wir das Sie sich zu Hause nicht sicher fühlt das ihr Bruder sogar droht Sie umzubringen, das Sie selbst schon anfängt mit Selbstmordgedanken weil Sie damit nicht fertig wird.
Ich bin echt ratlos und völlig ausgelaugt und fertig mit meinen Nerven,was ist dir richtige Entscheidung?
Auf die Liebe meines Lebens verzichten um Sie zu schützen,weiter zu kämpfen?Ich habe soviele Verse im Koran gefunden die für die Ehe sind aber der Familie geht es eher darum wie Sie vor allen anderen darstehen.

Mehr lesen

29. März 2009 um 19:16

Hallo
Ich habe mir das vorhin durchgelesen und verstehe dich voll und ganz...

Wenn du sie wirklih so sehr liebst und keine andere willst-dann kämpf dafür....
Ich weiß es klingt so einfach-gerade muslimische Männer sind zu einer Aussprache nicht bereit..Es ist so schlimm,wir leben doch alle in Deutschland-aber viele wissen nicht,dass hinter jeder 3.Tür die Welt ganz anders aussieht....

Die größte "Hürde"ist ja eigentlich geschafft-du bist zum moslem übergetreten-wissen es die Eltern und Brüder?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März 2009 um 22:33

@siratal und bahia
Das einzig Richtige ist das, was metin gesagt hat: ab zur Polizei!! Ja, man kann eine Anzeige machen wegen Körperverletzung und der Drohanrufe - und besser nocht: man MUSS es sogar! Was soll das noch mit dem Imam aufsuchen und irgendwie versuchen, es den Eltern und den Brüdern recht zumachen?? Das gibt ihnen doch nur noch mehr das Gefühl von Wasser auf ihren Mühlen! Nur durch eine Anzeige kann man der Familie klar machen, wie schlimm sie sich verhält.

Die Eltern haben sich entschlossen, in Deutschland zu leben. Dann müssen sie auch in Kauf nehmen, dass ihre Kinder ein Stück deutsche Identität übernehmen, will sagen: sich nicht mehr an die strengen Vorgaben halten, die die Eltern noch aus ihrem Heimatland gewohnt sind. Hier in Deutschland ist es nun mal nicht gegen die "Ehre", wenn zwei verliebte Menschen sich küssen! Es ist was Schönes und geht niemanden etwas an außer eben die beiden Menschen. Es ist auch normal, dass sich zwei Menschen erst mal KENNENLERNEN, bevor sie heiraten. Und nicht umgekehrt. So ist zumindest sicher, dass es sich um Liebesheirat handelt und nicht um eine Vernunftsache, die nur über die Bühne geht, damit die anderen Leute nichts sagen. Das ist es ja auch, was den Eltern am wichtigsten scheint - die Frage: Was sollen die anderen Leute bloß denken? Viele Muslime leben ihr "sittsames Leben" nicht für Gott, sondern für die Leute, genauer, für die anderen Muslime um sie herum. Dass das durchaus an Verlogenheit grenzt, muss ich nicht betonen, das wird am Fall des Threadschreibers nur allzu deutlich.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. März 2009 um 23:45

Es ist...
... ein Unterschied, ob man mal etwas trinkt oder sich gleich besäuft. Und es ist auch ein Unterschied, ob man den Mann küsst, den man heiraten möchte bzw. denjenigen, mit dem man eine ernsthafte Beziehung führt oder ob man einfach mit jedem gleich wahllos ins Bett geht.

Natürlich würde ich nicht wollen, dass sich mein Kind besäuft und mit irgendwelchen Typen wahllos rummacht. Von daher verstehe ich Deine Frage nicht - ob ich nichts sagen würde, wenn es in der Clique meines Kindes so üblich wäre, sich maßlos zu betrinken. Ich würde da eingreifen, wo es notwendig ist. Das wäre ein Fall. Wenn meine Tochter jedoch jemanden kennenlernt und ich weiß, sie liebt diesen Mann - dann würde ich ihn einfach mal öfter zum Kaffee einladen und ihn kennenlernen. DAS ist eine normal Reaktion. Viele muslimische Eltern jedoch hängen sich in alles rein, egal ob es notwendig ist oder nicht. Und meistens geht es wie oben darum, was die Leute sagen. Haben sich die Eltern der Frau, um die es hier geht, die Mühe gemacht, und den Freund ihrer Tochter erst mal kennengelernt, bevor sie sich ein Bild von ihm gemacht haben? Nein. Und DAS nenne ich eine unnormale Reaktion.

Zum Thema küssen: Warum sollte es nicht gut sein, jemanden zu küssen? Wenn ich denjenigen liebe und er mir am Herzen liegt und er dasselbe fühlt wie ich? Man muss sich in jeglicher Hinsicht kennenlernen, wenn man sein ganzes Leben miteinander teilen will. Das ist meine Meinung. Und das geht nur über Ausprobieren. Man kann nicht auf die Erfahrungen anderer Menschen zurückgreifen - der Mensch ist so beschaffen, dass er seine eigenen Erfahrungen machen muss, weil er einzigartig ist und weil schlechte Erfahrungen leider auch dazugehören. Wer weiß, was er von einer Partnerschaft und von seinem zukünftigen Partner erwartet, hat eindeutig besserer Karten als jemand, der ahnungslos von den Eltern unter Verschluss gehalten und in eine Ehe reingedrängt wird.

Was die Anzeige betrifft: Eigentlich muss ich es nicht sagen, aber auch im umgekehrten Fall bin ich natürlich dafür, dass eine Anzeige gemacht wird. Das betone ich, weil Du es nochmal angesprochen hast. Egal, ob es sich um Täter deutscher, türkischer, polnischer, australischer etc. Staatsangehörigkeit handelt.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. März 2009 um 15:37

Du übersiehst...
... da etwas, was viele, die konservativ religiös denken, immer übersehen und nicht berücksichtigen. Für die meisten Kinder von Muslimen, die in Deutschland aufwachsen, ist eben das Verhalten, was Du als offenbar konservative Muslimin (ist nicht negativ gemeint, nur um vorzubeugen) für unnormal hältst, so normal wie für die Kinder von deutschen Eltern auch. Nur dass sie eben zwischen den Stühlen sitzen, weil sie wissen, dass ihre Eltern diesen altmodischen Ehrbegriff pflegen. Das hat mit dem, was im Koran steht, nichts zu tun. Es ist einfach engstirnig. Viele dieser Eltern sind nicht bereit, den Gedanken, dass die Kinder und ihre nachfolgenden Generationen deutsch werden, nicht zuzulassen. Die Religion wird dann vorgeschoben, obwohl es in Wahrheit um was anderes geht. Wenn ich nach Australien auswandere und dort Kinder bekomme, dann muss ich damit leben, dass meine Kinder und Kindeskinder Australier sein werden.

Wenn ich Vertrauen in meine Kinder habe und ihnen die Freiheit gebe, die sie zum Leben und Erwachsensein brauchen, dann muss ich keine Angst haben, dass sie sich von mir entfernen. Viele muslimische Eltern klammern sich an ihre Kinder, engen sie mit den althergebrachten Vorstellungen aus ihrem ehemaligen Heimatland ein, das nicht das Heimatland der Kinder ist, machen ihnen das Leben durch dieses strenge "Unter-uns"- und "Wir wollen niemanden aus einem anderen Kulturkreis in der Familie"-Gefühl ein. Diese Eltern (trifft nicht auf alle zu, zum Glück) können nicht verstehen, dass sie gerade dadurch ihre Kinder nicht an sich binden, sondern sie wegtreiben. Wie oben geschehen.

Hätten sie dem jungen Mann eine Chance gegeben, hätten sie zugelassen, ihn kennenzulernen, hätten sie ihn so behandelt, wie er bereit war, auf die Eltern zuzugehen - schließlich wollte er ja um ihre Hand anhalten, damit alles ganz traditionell abläuft, dann wäre es nie zu diesem Drama gekommen. Die Tochter wäre weiterhin ihre Tochter - umso mehr, da sie ihnen vermutlich tausendmal dankbar gewesen wäre dafür, dass sie über ihren Schatten gesprungen wären und einen Mann ihrer Wahl und dazu noch aus einem anderen Land akzeptiert hätten. So haben die Eltern ihre Tochter verloren, müssen sich vermutlich mit einer Anzeige herumschlagen, mit dem Gerede der Leute etc. Alles nur, weil sie der Tochter ihren Willen aufzwingen und ihr nicht die freie Wahl lassen wollten.

Ist das etwa Sinn der Sache? Wohl kaum. Erwachsene Menschen haben verdient, wie erwachsene Menschen behandelt zu werden. Also mit Respekt und Rücksicht auf die Gefühle. Die Tochter war bereit dazu, der Schwiegersohn in spe auch - nur eben die Eltern nicht. Und damit haben sie die ganze Geschichte versaut. Ist das gottgewollt?

Davon ab: Ich kann auch verstehen, dass Du das nicht nachvollziehen kannst. Wie bei den meisten konservativ Gläubigen ist kein Raum für alternative Handlungsmöglichkeiten, das wird in Deiner Argumentation deutlich. Entweder oder. Aber ein Und existiert scheinbar nicht. Gott steckt nicht zwischen den Seiten im Koran oder in der Bibel, er sollte normalerweise in jedermanns Herzen sitzen und lässt weit mehr Möglichkeiten zu, als viele konservativ Gläubige denken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. März 2009 um 23:49
In Antwort auf tyche26

Du übersiehst...
... da etwas, was viele, die konservativ religiös denken, immer übersehen und nicht berücksichtigen. Für die meisten Kinder von Muslimen, die in Deutschland aufwachsen, ist eben das Verhalten, was Du als offenbar konservative Muslimin (ist nicht negativ gemeint, nur um vorzubeugen) für unnormal hältst, so normal wie für die Kinder von deutschen Eltern auch. Nur dass sie eben zwischen den Stühlen sitzen, weil sie wissen, dass ihre Eltern diesen altmodischen Ehrbegriff pflegen. Das hat mit dem, was im Koran steht, nichts zu tun. Es ist einfach engstirnig. Viele dieser Eltern sind nicht bereit, den Gedanken, dass die Kinder und ihre nachfolgenden Generationen deutsch werden, nicht zuzulassen. Die Religion wird dann vorgeschoben, obwohl es in Wahrheit um was anderes geht. Wenn ich nach Australien auswandere und dort Kinder bekomme, dann muss ich damit leben, dass meine Kinder und Kindeskinder Australier sein werden.

Wenn ich Vertrauen in meine Kinder habe und ihnen die Freiheit gebe, die sie zum Leben und Erwachsensein brauchen, dann muss ich keine Angst haben, dass sie sich von mir entfernen. Viele muslimische Eltern klammern sich an ihre Kinder, engen sie mit den althergebrachten Vorstellungen aus ihrem ehemaligen Heimatland ein, das nicht das Heimatland der Kinder ist, machen ihnen das Leben durch dieses strenge "Unter-uns"- und "Wir wollen niemanden aus einem anderen Kulturkreis in der Familie"-Gefühl ein. Diese Eltern (trifft nicht auf alle zu, zum Glück) können nicht verstehen, dass sie gerade dadurch ihre Kinder nicht an sich binden, sondern sie wegtreiben. Wie oben geschehen.

Hätten sie dem jungen Mann eine Chance gegeben, hätten sie zugelassen, ihn kennenzulernen, hätten sie ihn so behandelt, wie er bereit war, auf die Eltern zuzugehen - schließlich wollte er ja um ihre Hand anhalten, damit alles ganz traditionell abläuft, dann wäre es nie zu diesem Drama gekommen. Die Tochter wäre weiterhin ihre Tochter - umso mehr, da sie ihnen vermutlich tausendmal dankbar gewesen wäre dafür, dass sie über ihren Schatten gesprungen wären und einen Mann ihrer Wahl und dazu noch aus einem anderen Land akzeptiert hätten. So haben die Eltern ihre Tochter verloren, müssen sich vermutlich mit einer Anzeige herumschlagen, mit dem Gerede der Leute etc. Alles nur, weil sie der Tochter ihren Willen aufzwingen und ihr nicht die freie Wahl lassen wollten.

Ist das etwa Sinn der Sache? Wohl kaum. Erwachsene Menschen haben verdient, wie erwachsene Menschen behandelt zu werden. Also mit Respekt und Rücksicht auf die Gefühle. Die Tochter war bereit dazu, der Schwiegersohn in spe auch - nur eben die Eltern nicht. Und damit haben sie die ganze Geschichte versaut. Ist das gottgewollt?

Davon ab: Ich kann auch verstehen, dass Du das nicht nachvollziehen kannst. Wie bei den meisten konservativ Gläubigen ist kein Raum für alternative Handlungsmöglichkeiten, das wird in Deiner Argumentation deutlich. Entweder oder. Aber ein Und existiert scheinbar nicht. Gott steckt nicht zwischen den Seiten im Koran oder in der Bibel, er sollte normalerweise in jedermanns Herzen sitzen und lässt weit mehr Möglichkeiten zu, als viele konservativ Gläubige denken.

...schwierige Phase...
Also den Eltern und Brüdern ist auch bekannt das ich Muslim bin, da ich Ihre Brüder im letzten Ramadan kennen gelernt habe (damals noch als Ihr Arbeitgeber).
Wie auch schon am Anfang geschrieben und von manchen Leuten hier mitgeteilt lebt ihre Familie leider nicht für Gott sondern für die Menschen um Sie herum,den wie auch von jemanden hier gesagt ist es laut den Quran verboten einen Glaubens Bruder abzuweisen der die Tochter heiraten will.
Aber wie die Vergangenheit mir schon des öfteren bewiesen hat leben viele der Islamisten nicht mehr so nachdem Quran wie Sie eigentlich könnten,heutzutage bezeichnen Sie sich als Muslims aber leben so wie Sie es wollen und halten sich nur an die Vorgaben aus dem Quran die Ihnen selbst passen und interpretieren die Verse so wie Sie es für richtig halten und das ist das traurige daran!
inschallah wird diese Familie hoffentlich rechtgeleitet.
Zum Vorschlag mit dem Imam,ich fahre schon seither zum Beten in die Moschee in der Grossstadt, wenn ich jetzt in die Moschee gehe wo Ihre Eltern beten dann fühlt sich der Vater auf den Schlipps getreten und denkt ich mach das nicht aus dem Glauben sondern wegen Ihm und dann noch zum Imam,was den Vater sozusagen bloss stellen würde,finde ich theoretisch nicht in Ordnung!
Zum Vorschlag mit der Anzeige,der sagt mir am meisten zu aber ich habe da meine Bedenken,ich mag naiv sein aber ich hoffe immer noch auf den Segen Ihrer Familie für diese Ehe,was hinterlässt das für ein Bild von mir,Sie versuchen doch dann Ihre Tochter im nu zu beeinflussen "willst du echt einen Mann heiraten der deiner Familie schadet?" usw.
Zur Anzeige mit der Körperverlertzung,die Versicherung hat diese schon gestellt Sie muss zur Vorladung gehen und Ihre Aussage machen,den Verletzungen zufolge kann das halt nur durch äussere Einflüsse entstanden sein.Sie bekommt jetzt schon wie tyche26 gesagt hat den Willen der Eltern aufgezwungen und soll schon die aussage verweigern.
Natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel,die Tochter eines Bruders hat einen Deutschen Freund gehabt und Sie hatte den Mut Ihrer Familie zu zeigen das Sie es will und das Sie trotz Schläge den Mut gehabt hat das Familienmitglied anzuzeigen und hat ihren willen durch gesetzt bis die streng Gläubige familie nachgegeben hat und ihren sogar chritlichen freund kennen lernen wollten...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2009 um 5:13
In Antwort auf qusay_12135878

...schwierige Phase...
Also den Eltern und Brüdern ist auch bekannt das ich Muslim bin, da ich Ihre Brüder im letzten Ramadan kennen gelernt habe (damals noch als Ihr Arbeitgeber).
Wie auch schon am Anfang geschrieben und von manchen Leuten hier mitgeteilt lebt ihre Familie leider nicht für Gott sondern für die Menschen um Sie herum,den wie auch von jemanden hier gesagt ist es laut den Quran verboten einen Glaubens Bruder abzuweisen der die Tochter heiraten will.
Aber wie die Vergangenheit mir schon des öfteren bewiesen hat leben viele der Islamisten nicht mehr so nachdem Quran wie Sie eigentlich könnten,heutzutage bezeichnen Sie sich als Muslims aber leben so wie Sie es wollen und halten sich nur an die Vorgaben aus dem Quran die Ihnen selbst passen und interpretieren die Verse so wie Sie es für richtig halten und das ist das traurige daran!
inschallah wird diese Familie hoffentlich rechtgeleitet.
Zum Vorschlag mit dem Imam,ich fahre schon seither zum Beten in die Moschee in der Grossstadt, wenn ich jetzt in die Moschee gehe wo Ihre Eltern beten dann fühlt sich der Vater auf den Schlipps getreten und denkt ich mach das nicht aus dem Glauben sondern wegen Ihm und dann noch zum Imam,was den Vater sozusagen bloss stellen würde,finde ich theoretisch nicht in Ordnung!
Zum Vorschlag mit der Anzeige,der sagt mir am meisten zu aber ich habe da meine Bedenken,ich mag naiv sein aber ich hoffe immer noch auf den Segen Ihrer Familie für diese Ehe,was hinterlässt das für ein Bild von mir,Sie versuchen doch dann Ihre Tochter im nu zu beeinflussen "willst du echt einen Mann heiraten der deiner Familie schadet?" usw.
Zur Anzeige mit der Körperverlertzung,die Versicherung hat diese schon gestellt Sie muss zur Vorladung gehen und Ihre Aussage machen,den Verletzungen zufolge kann das halt nur durch äussere Einflüsse entstanden sein.Sie bekommt jetzt schon wie tyche26 gesagt hat den Willen der Eltern aufgezwungen und soll schon die aussage verweigern.
Natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel,die Tochter eines Bruders hat einen Deutschen Freund gehabt und Sie hatte den Mut Ihrer Familie zu zeigen das Sie es will und das Sie trotz Schläge den Mut gehabt hat das Familienmitglied anzuzeigen und hat ihren willen durch gesetzt bis die streng Gläubige familie nachgegeben hat und ihren sogar chritlichen freund kennen lernen wollten...

Hallo...?
Kommt noch was von euch dies bezüglich?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2009 um 11:39
In Antwort auf qusay_12135878

Hallo...?
Kommt noch was von euch dies bezüglich?

Ich kann mir
gut vorstellen in was für einer "zwickmühle" ihr euch befindet.

das sie solche gedanken hat (selbstmord) ist wirklich traurig, denn psychisch kann eine solche situation einen menschen wirklich sehr belasten. ich denke allerdings nicht dass du wirklich viel machen kannst.

ich denke dass es das klügste wäre, wenn ihr beide alt genug seit (und das seit ihr ja) dass ihr beiden jeweils auf einer seite langsam versucht einen dialog herzustellen.

vielleicht könnte sie ganz vorsichtig und ruhig mit ihrer mutter (vater, bruder) reden und mal vorschlagen dass du vorbeikommst (mit deinen eltern eventuell) und ihr ein vernünftiges gespräch führt. du deinerseits könntest ja einmal wenn der vater nicht in der moschee ist in diese gehen wo er auch hingeht zum beten und dort den hoca ansprechen.

du solltest ihm dein anliegen vortragen und an sein religiöses verständnis apellieren. vielleicht kannst du ihn darum beten mit dem vater des mädchens zu sprechen. womöglich merkt der vater dass du ein anständiger mann bist wenn er weiß dass du beim hoca um hilfe gebeten hast und es wirklich ernst meinst.

ich befinde mich in einer ähnlichen lage, bin muslima und mein freund deutscher konvertit. familie religiös aber auch eben wichtig was die "anderen" sagen.

ich würde mich freuen wenn du noch schreibst.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. April 2009 um 11:55
In Antwort auf cayley_12548164

Ich kann mir
gut vorstellen in was für einer "zwickmühle" ihr euch befindet.

das sie solche gedanken hat (selbstmord) ist wirklich traurig, denn psychisch kann eine solche situation einen menschen wirklich sehr belasten. ich denke allerdings nicht dass du wirklich viel machen kannst.

ich denke dass es das klügste wäre, wenn ihr beide alt genug seit (und das seit ihr ja) dass ihr beiden jeweils auf einer seite langsam versucht einen dialog herzustellen.

vielleicht könnte sie ganz vorsichtig und ruhig mit ihrer mutter (vater, bruder) reden und mal vorschlagen dass du vorbeikommst (mit deinen eltern eventuell) und ihr ein vernünftiges gespräch führt. du deinerseits könntest ja einmal wenn der vater nicht in der moschee ist in diese gehen wo er auch hingeht zum beten und dort den hoca ansprechen.

du solltest ihm dein anliegen vortragen und an sein religiöses verständnis apellieren. vielleicht kannst du ihn darum beten mit dem vater des mädchens zu sprechen. womöglich merkt der vater dass du ein anständiger mann bist wenn er weiß dass du beim hoca um hilfe gebeten hast und es wirklich ernst meinst.

ich befinde mich in einer ähnlichen lage, bin muslima und mein freund deutscher konvertit. familie religiös aber auch eben wichtig was die "anderen" sagen.

ich würde mich freuen wenn du noch schreibst.
LG

Noch was
ich hab nochmal die anderen beiträge gelesen deshalb muss ich noch was loswerden:
da ich quasi in der situation deiner freundin bin:

anzeige und so weiter.. lass das lieber! ehrlich ich kann mir vorstellen wie gefährlich und geladen die situation ist aber lass das falls du noch irgendwie eine chance mit ihr haben willst.
wenn ich mir vorstelle mein freund würde meine eltern oder bruder anzeigen das wäre eine katastrophe! das geht gar nicht. ich könnte meine familie absolut vergessen.

versuch doch auch mal die familiie zu verstehen (ich weiß sehr schwer) aber sie werden als außenseiter dastehen und sehr viel kämpfen müssen weil sie ihre tochter sozusagen nicht kontrollieren konnten! das ist auch für die nicht leicht. denk nicht dass ihre eltern nicht auch das beste wollen für ihre tochter, nur sie denken eben dass das beste ein marrokanischer mann ist!

stell dir auch mal vor welche belastung das für deine freundin sein würde zu wissen dass sie ihre familie für immer verloren hat! ???

und vergiss solche gedanken wie : soll ich aufgeben usw... wenn du sie liebst und sie dich dann wird gott euch helfen und du solltest dein vertrauen darauf nicht verlieren.

nur auch wenn eine familie religiös ist ist eben nicht immer nur die religion das wichtigste für sie!
viel glück

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook