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Kontrolle vs. Kommunikation

27. Februar um 8:50

Hallo zusammen,

ich schreibe hier, weil ich gerade nicht mehr weiter weiß.
Ich (33) bin seit über 5 Monaten mit meinem Partner (29) zusammen. Für beide ist es seit vielen Jahren Single sein, die erste ernsthafte Beziehung. Wir haben beide einiges durchgemacht und waren einfach so happy uns gefunden zu haben. Von Angang an gab es einige Hürden, da mein Freund sehr verschlossen ist. Jeden Schritt, den er gegangen ist, dafür brauchte er Zeit. Ich bin von Natur aus anders. Wenn ich was will, dann stürze ich mich einfach rein. Das war meinerseits vielleicht ein Fehler, weil ich direkt alles gegeben habe und eben sehr wenig zurückkam. Er hält Teile seines Lebens immer noch weg von mir, ich kenne seine besten Freunde und Freundin immer noch nicht, seine Familie hingegen schon. Er hat auf jeden Fall schon viel für mich getan und wir sehen uns auch jeden Tag, wovon viele träumen können. Er weiss aber auch, dass das für mich eine Beziehung ausmacht. Und hier kommt das Problem.
Mein Wunsch war immer, eins mit meinem Partner zu werden und vor allem offen. Sich auszutauschen, über Gedanken und Gefühle zu sprechen, das Leben miteinander teilen und gemeinsam planen. Das ist für mich gute Kommunikation. Mir ist auch wichtig, dass wenn mein Freund nicht bei mir ist, ich dennoch Kontakt habe mit ihm. Und hier driften wir weit voneinander weg.
Alles was ich unter guter Kommunikation verstehe, ist für ihn Kontrolle. Für mich gibt es jedoch keine Kontrolle wenn ich mit jemand in einer Partnerschaft bin. Ich möchte mit ihm teilen, mit wem ich schreibe und dasselbe will ich von ihm. Ich möchte mit ihm gemeinsam planen und nicht sagen, dass ich da und da das vorhabe und es einfach durchziehe, ohne mit ihm zu sprechen, so wie er es macht. Er hat erklärt, dass seine perfekte Beziehung so aussieht, dass er mit der Partnerin abends zusammen ist und von seinem Tag erzählt und das reicht ihm schon. Schreiben und sagen was er gerade macht, geht für ihn in Richtung Kontrolle. Wenn er unterwegs ist, möchte er keinen Kontakt, sondern sich auf die Situation konzentrieren. Wenn ihm jemand schreibt, dann geht das nur ihn was an. Und das macht es mir unfassbar schwer, weil für mich das alles einfach zum „das Leben miteinander teilen“ gehört und ich das möchte. 
Hinzu kommt eben, dass er sehr verschlossen ist und wenn ihn was belastet, dann ist er einfach still und sagt nix, weshalb wir dann manchmal schweigend nebeneinander sitzen. Und das macht mich fertig, weil ich jemand bin, der kein Problem hat, über alles zu reden. Ich muss das sogar, sonst belastet mich das unendlich.
Wir sind in allen anderen Punkten, was Beziehung angeht, auf gleichem Level und lieben uns sehr. Auch das Thema zusammenziehen wurde schon besprochen und er plant auch in die Zukunft. Für mich ist das jedoch schwer, weil ich immer verunsichert bin und wir jedesmal wenn er nicht bei mir ist und nichts kommuniziert und einfach sein Leben lebt ohne mich teilhaben zu lassen, sodass wir immer in diese Diskussion geraten und keine Lösung finden.

Ich habe Probleme damit, meine Wünsche, meine Idealvorstellung von Kommunikation in einer Beziehung runter zu schrauben, wenn es doch das ist, was ich will. Und für ihn ist das einfach Kontrolle. Wir drehen uns diesbezüglich im Kreis.

Kennt jemand diese Situation? Hat jemand eine Lösung dafür?

 

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27. Februar um 9:02
In Antwort auf pippida

Hallo zusammen,

ich schreibe hier, weil ich gerade nicht mehr weiter weiß.
Ich (33) bin seit über 5 Monaten mit meinem Partner (29) zusammen. Für beide ist es seit vielen Jahren Single sein, die erste ernsthafte Beziehung. Wir haben beide einiges durchgemacht und waren einfach so happy uns gefunden zu haben. Von Angang an gab es einige Hürden, da mein Freund sehr verschlossen ist. Jeden Schritt, den er gegangen ist, dafür brauchte er Zeit. Ich bin von Natur aus anders. Wenn ich was will, dann stürze ich mich einfach rein. Das war meinerseits vielleicht ein Fehler, weil ich direkt alles gegeben habe und eben sehr wenig zurückkam. Er hält Teile seines Lebens immer noch weg von mir, ich kenne seine besten Freunde und Freundin immer noch nicht, seine Familie hingegen schon. Er hat auf jeden Fall schon viel für mich getan und wir sehen uns auch jeden Tag, wovon viele träumen können. Er weiss aber auch, dass das für mich eine Beziehung ausmacht. Und hier kommt das Problem.
Mein Wunsch war immer, eins mit meinem Partner zu werden und vor allem offen. Sich auszutauschen, über Gedanken und Gefühle zu sprechen, das Leben miteinander teilen und gemeinsam planen. Das ist für mich gute Kommunikation. Mir ist auch wichtig, dass wenn mein Freund nicht bei mir ist, ich dennoch Kontakt habe mit ihm. Und hier driften wir weit voneinander weg.
Alles was ich unter guter Kommunikation verstehe, ist für ihn Kontrolle. Für mich gibt es jedoch keine Kontrolle wenn ich mit jemand in einer Partnerschaft bin. Ich möchte mit ihm teilen, mit wem ich schreibe und dasselbe will ich von ihm. Ich möchte mit ihm gemeinsam planen und nicht sagen, dass ich da und da das vorhabe und es einfach durchziehe, ohne mit ihm zu sprechen, so wie er es macht. Er hat erklärt, dass seine perfekte Beziehung so aussieht, dass er mit der Partnerin abends zusammen ist und von seinem Tag erzählt und das reicht ihm schon. Schreiben und sagen was er gerade macht, geht für ihn in Richtung Kontrolle. Wenn er unterwegs ist, möchte er keinen Kontakt, sondern sich auf die Situation konzentrieren. Wenn ihm jemand schreibt, dann geht das nur ihn was an. Und das macht es mir unfassbar schwer, weil für mich das alles einfach zum „das Leben miteinander teilen“ gehört und ich das möchte. 
Hinzu kommt eben, dass er sehr verschlossen ist und wenn ihn was belastet, dann ist er einfach still und sagt nix, weshalb wir dann manchmal schweigend nebeneinander sitzen. Und das macht mich fertig, weil ich jemand bin, der kein Problem hat, über alles zu reden. Ich muss das sogar, sonst belastet mich das unendlich.
Wir sind in allen anderen Punkten, was Beziehung angeht, auf gleichem Level und lieben uns sehr. Auch das Thema zusammenziehen wurde schon besprochen und er plant auch in die Zukunft. Für mich ist das jedoch schwer, weil ich immer verunsichert bin und wir jedesmal wenn er nicht bei mir ist und nichts kommuniziert und einfach sein Leben lebt ohne mich teilhaben zu lassen, sodass wir immer in diese Diskussion geraten und keine Lösung finden.

Ich habe Probleme damit, meine Wünsche, meine Idealvorstellung von Kommunikation in einer Beziehung runter zu schrauben, wenn es doch das ist, was ich will. Und für ihn ist das einfach Kontrolle. Wir drehen uns diesbezüglich im Kreis.

Kennt jemand diese Situation? Hat jemand eine Lösung dafür?

 

Hallo, dass was du schilderst, verkaufst du für dich vielleicht ausschließlich als Kommunikation, doch da ist auch etwas Kontrolle dahinter. Da hat dein Partner nicht unrecht. Ich verstehe dich, dass du einfach alles teilen möchtest, aber die meisten Menschen sind nicht so. Man hat auch als Paar einen gewissen Raum an Privatsphäre, es muss nicht immer jeder wissen mit wem ich schreibe und ich habe auch das Recht dazu es zu verlangen. Das heißt auch nicht, dass es in dem Fall an Kommunikation fehlt. Es hat auch nichts damit zutun, dass man etwas verheimlicht. Und er wäre sicherlich nicht der einzige Mann bei dem das anecken würde. Viele Menschen schreiben auch einfach nicht gerne. Er hat seine Grenzen und die musst du akzeptieren, du kannst ihn nicht verbiegen. Wenn du damit leben kannst, habt ihr eine Chance, wenn nicht, musst du dir überlegen ob du auf Dauer so glücklich sein kannst. Schade natürlich, dass er dir seine Freunde noch nicht vorgestellt hat, aber du meintest ja, er braucht bei allem Zeit. Vielleicht bist du dir deswegen so unsicher? In dem Fall, kann ich es sehr gut nachvollziehen. Ich hoffe du findest für dich eine Lösung, Alles Gute. 

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27. Februar um 9:09
In Antwort auf pippida

Hallo zusammen,

ich schreibe hier, weil ich gerade nicht mehr weiter weiß.
Ich (33) bin seit über 5 Monaten mit meinem Partner (29) zusammen. Für beide ist es seit vielen Jahren Single sein, die erste ernsthafte Beziehung. Wir haben beide einiges durchgemacht und waren einfach so happy uns gefunden zu haben. Von Angang an gab es einige Hürden, da mein Freund sehr verschlossen ist. Jeden Schritt, den er gegangen ist, dafür brauchte er Zeit. Ich bin von Natur aus anders. Wenn ich was will, dann stürze ich mich einfach rein. Das war meinerseits vielleicht ein Fehler, weil ich direkt alles gegeben habe und eben sehr wenig zurückkam. Er hält Teile seines Lebens immer noch weg von mir, ich kenne seine besten Freunde und Freundin immer noch nicht, seine Familie hingegen schon. Er hat auf jeden Fall schon viel für mich getan und wir sehen uns auch jeden Tag, wovon viele träumen können. Er weiss aber auch, dass das für mich eine Beziehung ausmacht. Und hier kommt das Problem.
Mein Wunsch war immer, eins mit meinem Partner zu werden und vor allem offen. Sich auszutauschen, über Gedanken und Gefühle zu sprechen, das Leben miteinander teilen und gemeinsam planen. Das ist für mich gute Kommunikation. Mir ist auch wichtig, dass wenn mein Freund nicht bei mir ist, ich dennoch Kontakt habe mit ihm. Und hier driften wir weit voneinander weg.
Alles was ich unter guter Kommunikation verstehe, ist für ihn Kontrolle. Für mich gibt es jedoch keine Kontrolle wenn ich mit jemand in einer Partnerschaft bin. Ich möchte mit ihm teilen, mit wem ich schreibe und dasselbe will ich von ihm. Ich möchte mit ihm gemeinsam planen und nicht sagen, dass ich da und da das vorhabe und es einfach durchziehe, ohne mit ihm zu sprechen, so wie er es macht. Er hat erklärt, dass seine perfekte Beziehung so aussieht, dass er mit der Partnerin abends zusammen ist und von seinem Tag erzählt und das reicht ihm schon. Schreiben und sagen was er gerade macht, geht für ihn in Richtung Kontrolle. Wenn er unterwegs ist, möchte er keinen Kontakt, sondern sich auf die Situation konzentrieren. Wenn ihm jemand schreibt, dann geht das nur ihn was an. Und das macht es mir unfassbar schwer, weil für mich das alles einfach zum „das Leben miteinander teilen“ gehört und ich das möchte. 
Hinzu kommt eben, dass er sehr verschlossen ist und wenn ihn was belastet, dann ist er einfach still und sagt nix, weshalb wir dann manchmal schweigend nebeneinander sitzen. Und das macht mich fertig, weil ich jemand bin, der kein Problem hat, über alles zu reden. Ich muss das sogar, sonst belastet mich das unendlich.
Wir sind in allen anderen Punkten, was Beziehung angeht, auf gleichem Level und lieben uns sehr. Auch das Thema zusammenziehen wurde schon besprochen und er plant auch in die Zukunft. Für mich ist das jedoch schwer, weil ich immer verunsichert bin und wir jedesmal wenn er nicht bei mir ist und nichts kommuniziert und einfach sein Leben lebt ohne mich teilhaben zu lassen, sodass wir immer in diese Diskussion geraten und keine Lösung finden.

Ich habe Probleme damit, meine Wünsche, meine Idealvorstellung von Kommunikation in einer Beziehung runter zu schrauben, wenn es doch das ist, was ich will. Und für ihn ist das einfach Kontrolle. Wir drehen uns diesbezüglich im Kreis.

Kennt jemand diese Situation? Hat jemand eine Lösung dafür?

 

Ich muss deinem Freund recht geben. Er fühlt sich erdrückt und kontrolliert von dir. Ihr seit erst 4 Monate zusammen. Du willst über jeden Schritt informiert werden, alles wissen. Ihr lernt euch doch gerade erst kennen
 
Es ist von allem zu viel. Geh runter vom Gas.

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27. Februar um 9:10
In Antwort auf merumeru

Hallo, dass was du schilderst, verkaufst du für dich vielleicht ausschließlich als Kommunikation, doch da ist auch etwas Kontrolle dahinter. Da hat dein Partner nicht unrecht. Ich verstehe dich, dass du einfach alles teilen möchtest, aber die meisten Menschen sind nicht so. Man hat auch als Paar einen gewissen Raum an Privatsphäre, es muss nicht immer jeder wissen mit wem ich schreibe und ich habe auch das Recht dazu es zu verlangen. Das heißt auch nicht, dass es in dem Fall an Kommunikation fehlt. Es hat auch nichts damit zutun, dass man etwas verheimlicht. Und er wäre sicherlich nicht der einzige Mann bei dem das anecken würde. Viele Menschen schreiben auch einfach nicht gerne. Er hat seine Grenzen und die musst du akzeptieren, du kannst ihn nicht verbiegen. Wenn du damit leben kannst, habt ihr eine Chance, wenn nicht, musst du dir überlegen ob du auf Dauer so glücklich sein kannst. Schade natürlich, dass er dir seine Freunde noch nicht vorgestellt hat, aber du meintest ja, er braucht bei allem Zeit. Vielleicht bist du dir deswegen so unsicher? In dem Fall, kann ich es sehr gut nachvollziehen. Ich hoffe du findest für dich eine Lösung, Alles Gute. 

Ich bin von Anfang an verunsichert, weil er lange braucht für Dinge, die für mich klar sind. Wir sind nie in seiner Wohnung, ich kenne seine besten Freunde nicht, weil er Zeit braucht, sich daran zu gewöhnen und nicht weiss wie er mit mir umgehen soll, da er nicht der Mensch ist, der offen Gefühle zeigen kann. Daher sind wir eigentlich die meiste Zeit in meiner Wohnung. Für ihn braucht alles Zeit und daher bin ich mir einfach immer unsicher. Deswegen ist das mit der Kommunikation, so wie ich sie mir wünsche, sehr schwer, da es mich verunsichert.
Ich verstehe auch, was du sagst und ich will nicht, dass er sich verbiegt, aber ist es denn fair, dass ich mich dann komplett verbiegen muss, und meine Wunschvorstellung zurückschrauben muss, die mir ein Sicherheitsgefühl gibt? 

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27. Februar um 9:13
In Antwort auf pippida

Ich bin von Anfang an verunsichert, weil er lange braucht für Dinge, die für mich klar sind. Wir sind nie in seiner Wohnung, ich kenne seine besten Freunde nicht, weil er Zeit braucht, sich daran zu gewöhnen und nicht weiss wie er mit mir umgehen soll, da er nicht der Mensch ist, der offen Gefühle zeigen kann. Daher sind wir eigentlich die meiste Zeit in meiner Wohnung. Für ihn braucht alles Zeit und daher bin ich mir einfach immer unsicher. Deswegen ist das mit der Kommunikation, so wie ich sie mir wünsche, sehr schwer, da es mich verunsichert.
Ich verstehe auch, was du sagst und ich will nicht, dass er sich verbiegt, aber ist es denn fair, dass ich mich dann komplett verbiegen muss, und meine Wunschvorstellung zurückschrauben muss, die mir ein Sicherheitsgefühl gibt? 

Ja, das ist fair, weil deine Wunschvorstellung hier übertrieben ist. Deine Unsicherheit kommt evtl.von ner früheren Enttäuschung? Arbeite dies auf, in dir selber drin. 
Das nennt man einen Kompromiss.

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27. Februar um 9:20
In Antwort auf jara

Ja, das ist fair, weil deine Wunschvorstellung hier übertrieben ist. Deine Unsicherheit kommt evtl.von ner früheren Enttäuschung? Arbeite dies auf, in dir selber drin. 
Das nennt man einen Kompromiss.

Die kommt sicherlich von einer früheren Enttäuschung. 
Und was den Kompromiss angeht, versuche ich mich schon runter zu schrauben, aber sollte er mir dann nicht auch irgendwie entgegen kommen?

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27. Februar um 9:24
In Antwort auf pippida

Die kommt sicherlich von einer früheren Enttäuschung. 
Und was den Kompromiss angeht, versuche ich mich schon runter zu schrauben, aber sollte er mir dann nicht auch irgendwie entgegen kommen?

Das wird er, mach du den Anfang, schraube das ganze Zutexten zurück und gib ihm etwas Zeit.

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27. Februar um 9:24

Wir telefonieren eigentlich nie miteinander. Und es geht mir nicht darum, dass er mir dann ständig schreibt, aber es kommt einfach nichts. Ich weiss dann nie wann er wieder kommt, für meine Planung ist es schwierig und es wird auch nichts erzählt oder gefragt, was bei mir so passiert, als ob kein Interesse da wäre.
Ich verstehe dass jeder Zeit für sich braucht, mir geht das auch so, aber wenn wir uns nicht sehen, habe ich immer das Gefühl, ich existiere nicht. Er zieht dann immer sein Ding durch und gesprochen wird dann auch nicht darüber, ausser vielleicht ein „war gut“. Mir fehlt dann einfach was. 

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27. Februar um 9:36
In Antwort auf pippida

Wir telefonieren eigentlich nie miteinander. Und es geht mir nicht darum, dass er mir dann ständig schreibt, aber es kommt einfach nichts. Ich weiss dann nie wann er wieder kommt, für meine Planung ist es schwierig und es wird auch nichts erzählt oder gefragt, was bei mir so passiert, als ob kein Interesse da wäre.
Ich verstehe dass jeder Zeit für sich braucht, mir geht das auch so, aber wenn wir uns nicht sehen, habe ich immer das Gefühl, ich existiere nicht. Er zieht dann immer sein Ding durch und gesprochen wird dann auch nicht darüber, ausser vielleicht ein „war gut“. Mir fehlt dann einfach was. 

Plane einfach immer ohne ihn. Dann bist du halt mal schon anderweitig verplant, wenn er dann in letzter Sekunde erst ankommt. Das stört ihn dann evtl auch und er wird sich was überlegen, was er ändern kann, damit das in Zukunft besser klappt.

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27. Februar um 9:55

Na und? Das kommt schon noch.

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27. Februar um 9:58

Hm, ein bisschen versteh ich dich schon, wenn er so gar nichts von sich hören lässt, dass es eine Verunsicherung in dir auslöst.

Ich hab mich da auch schon grün und blau geärgert und gleich alles angezweifelt, aber ehrlicherweise hat das mir und der Beziehung immer mehr geschadet als geholfen. 

Das beste in dem Fall ist immer, bei sich zu bleiben. Für sich was tun. Und auch mal nicht verfügbar zu sein. Ich habe das früher als Spielchen aufgefasst, aber das ist es nicht. Du hast ein eigenes Leben, und derzeit schaut es so aus, dass du auf Abruf bist, bis er wieder kommt.

Deine Planung könntest du auch anders angehen. Unternimm was, sag ihm kurz bescheid und gut ist. Er kann sich dann ja dazu äußern. Und vor allem setz ihn nicht unter Druck. Wenn es dann nicht zu einem Treffen zwischen euch kommt, dann ist das so! Die Welt geht nicht unter und er wird sogar merken, dass du nicht ständig verfügbar bist. Ich denke, dass die meisten Menschen das attraktiver finden und sich dann auch mal selbst ein bisschen anstrengen um ein Treffen oder eine Planung, als wenn man zuhause wartet und endlich das heißersehnte Kommuniquee kommt.


Es gibt zu dem Thema sogar eigene Youtube-Kanäle, anscheinend gehen viele davon aus, dass Männer da anders ticken als Frauen. Angeblich gibt es verschiedene Verliebtheitsphasen, und wenn Frau da zu rasant vorgeht, kann der Mann nicht in die nächsten Phasen überwechseln oder so ähnlich. Vielleicht ist das ja bei euch der Fall. Nach 5 Monaten schon von einer ernsthaften Beziehung zu sprechen, ist meines erachtens "gewagt", vor allem, wenn einer sehr verschlossen ist, woher weißt du, dass der andere auch so denkt?

Falls es grundsätzlich klar ist für beide, dass es etwas fixes werden soll, kommst du nicht umhin, deine Vorstellungen von DER IDEALEN BEZIEHUNG an die Lebensrealität anzupassen ODER die Beziehung zu beenden, bis diese ideale Beziehung dann endlich eintritt. Aber ich denke, dass man grundsätzlich nicht mit dem Schema F an Dinge herangehen kann, schon gar nicht an Beziehungen. 

Falls deine Herzensbedürfnisse durch seine verschlossene Art so gar nicht erfüllt werden, ist das eher ein enden wollendes Vergnügen. Falls du es aber akzeptieren kannst und dadurch auch selbst wieder die Freiheit erlangst, nicht die Dinge bei ihm zu suchen und dich auf dich selbst konzentrieren kannst, wird dieses NO-GO-Thema vielleicht ein IST-HALT-SO-Thema und kann durch andere positive Seiten aufgewogen werden.

PS: Ein Satz noch zu dem Thema: Was getan ist wird, ist mehr wert als das was gesagt wird. 

PPS: Ich dachte auch immer, dass man sich alles erzählen muss und alles teilen muss aber schlussendlich ist man doch auch ein Mensch mit Privat- und Intimssphäre, die nicht in der Beziehung aufgehen müssen. Wenn so ganz unterschiedliche Vorstellungen (die nicht auf sich zugehen) darüber aufeinander prallen, wirds sich schwer lösen lassen.

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27. Februar um 10:30

Ja das versuche ich ja schon. Ich mach mir halt meine Gedanken und bin ein sehr emotionaler Mensch, sodass man mir ansieht, wenn mich was beschäftigt. Er fragt dann direkt immer nach und ich bin so ehrlich, dass ich es dann sage. Ich weiss, dass ich da an mir arbeiten muss, es fällt mir einfach nur enorm schwer, das alles locker zu sehen, wenn ich mir eigentlich was anderes Wünsche.

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27. Februar um 10:34
In Antwort auf jara

Plane einfach immer ohne ihn. Dann bist du halt mal schon anderweitig verplant, wenn er dann in letzter Sekunde erst ankommt. Das stört ihn dann evtl auch und er wird sich was überlegen, was er ändern kann, damit das in Zukunft besser klappt.

Das würde ich gerne, das Problem ist nur, dass mein Leben anders aussieht. Ich bin hergezogen und kannte niemand, hab dann direkt ihn kennengelernt. Und er ist mir wichtig und wenn ich mir hier ein Leben aufbaue, dann möchte ich es mit ihm zusammen machen. Er hingegen lebt hier schon sein ganzes Leben und hat sowohl Familie, Freunde und Arbeit direkt im Umfeld. 

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27. Februar um 10:37
In Antwort auf pippida

Das würde ich gerne, das Problem ist nur, dass mein Leben anders aussieht. Ich bin hergezogen und kannte niemand, hab dann direkt ihn kennengelernt. Und er ist mir wichtig und wenn ich mir hier ein Leben aufbaue, dann möchte ich es mit ihm zusammen machen. Er hingegen lebt hier schon sein ganzes Leben und hat sowohl Familie, Freunde und Arbeit direkt im Umfeld. 

Oh, das könnte ihn evtl stören. Also mich würde es stören. Du machst dich damit sehr abhängig, sollte die Beziehung scheitern, ist auch der Freundeskreis betroffen. Nein, das ist nicht gut. Versuche das unabhängig von ihm zu machen. Arbeitskollegen treffen oder ein Verein. Laste das nicht ihm an, das wird nix.

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27. Februar um 11:40
In Antwort auf jara

Oh, das könnte ihn evtl stören. Also mich würde es stören. Du machst dich damit sehr abhängig, sollte die Beziehung scheitern, ist auch der Freundeskreis betroffen. Nein, das ist nicht gut. Versuche das unabhängig von ihm zu machen. Arbeitskollegen treffen oder ein Verein. Laste das nicht ihm an, das wird nix.

Stimmt, sonst sucht er schnell das Weite. Man muss als Eigenständige Person funktionieren können.

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27. Februar um 13:28

Quatsch, ist sie nicht. Sie zog dorthin und der erste, den sie dort kennenlernte, war er.

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27. Februar um 13:33

Ich sehe das nicht als Angriff, keine Sorge. Ich bin ja extra hier um mir Meinungen anzuhören. 
Ich zweifel nur gerade nach all den Beiträgen an mir selbst, da ich anscheinend ein komplett falsches Weltbild habe, bzw. Wunsch, wie eine Beziehung für mich funktionieren sollte...

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27. Februar um 14:41

Wir sind auf jeden Fall daran interessiert, weil wir beide wissen, das dies der Punkt ist, der uns zum Scheitern bringt. Wir finden aber einfach keine Lösung und geraten dadurch immer wieder in einen Diskussionskreis, der zu nichts führt.

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27. Februar um 14:43

Mir würde das nichts ausmachen, wenn er das so haben wollen würde. Ich hab da null problem damit. Andersrum ist es eben ein riesen Problem.

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27. Februar um 15:11
In Antwort auf pippida

Mir würde das nichts ausmachen, wenn er das so haben wollen würde. Ich hab da null problem damit. Andersrum ist es eben ein riesen Problem.

Also ich glaube wie gesagt, das Problem ist, dass du so auf ihn fixiert bist. Du willst nicht eure Leben teilen, du willst seines kapern und es auch zu deinem machen. Das wird so nicht funktionieren. Bau dir am neuen Wohnort was eigenes auf, eigene Freunde, Arbeit, Hobbys, dann hast du schon von vornherein garkeine Zeit mehr, immer mit ihm in Kontakt zu sein. 

Du hast niemanden dort ausser ihn und willst daher, dass er dir von früh bis spät zur Verfügung steht und dein Leben ausfüllt. Das ist tatsächlich sehr unrealistisch dieses Weltbild und macht einem Menschen enormen Druck. 

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27. Februar um 15:29

Aber bin ich das, wenn ich einfach nur möchte, dass er mich an seinem Leben teilhaben lässt? Es geht ja nicht darum, dass er mich überall mitnimmt und nur noch an meiner Seite steht, sondern dass er mich teilhaben lässt, was bei ihm so passiert. Er fragt ja auch wie es meinen besten Freundinnen geht und ich sage ihm das ohne zu zögern. Oder wenn ich unterwegs bin, meld ich mich mal um zu hören wie es ihm geht...

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27. Februar um 15:42
In Antwort auf pippida

Aber bin ich das, wenn ich einfach nur möchte, dass er mich an seinem Leben teilhaben lässt? Es geht ja nicht darum, dass er mich überall mitnimmt und nur noch an meiner Seite steht, sondern dass er mich teilhaben lässt, was bei ihm so passiert. Er fragt ja auch wie es meinen besten Freundinnen geht und ich sage ihm das ohne zu zögern. Oder wenn ich unterwegs bin, meld ich mich mal um zu hören wie es ihm geht...

Auf mich macht es den Eindruck, ja. Du scheinst wenig Beschäftigung zu haben, ausser ihm, bzw setzt ihn klar an erste Stelle, also auch wenn du weggehst, denkst du hauptsächlich an ihn, meldest dich bei ihm...
Das ist nicht so von Vorteil. Es sollte wirklich Bereiche geben, die nur euch gehören, unabhängig von einander. Wenn du das akzeptieren kannst, könnte ich mir vorstellen, dass er dir auch entgegenkommt und mehr auf dich eingeht.

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