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Kontaktabbruch mit Ex-Geliebtem

11. September 2017 um 20:16 Letzte Antwort: 11. September 2017 um 22:07

Liebe Formunsmitglieder,

ich habe aber mich extra für dieses Thema angemeldet, weil ich keinen habe, dem ich die ganze Geschichte ehrlich erzählen kann, weil ich mich im Grunde sehr dafür schäme. Aber ich hätte so gerne eine Einschätzung, Ratschläge, Erklärungen, auch, wenn ich keine Hoffnung mehr habe und ich weiß, dass der Kontaktabbruch richtig ist.
Vor einem guten Jahr lernte ich als Studentin in der Uni einen Mann kennen, er hielt eine Vorlesung, ich besuchte sie. Ich merkte, wie er meinen Blick suchte, mich auch direkt ansprach und nach Ende der Vorlesungszeit schrieb er mir eine Mail. Er lud mich nach ein wenig Vorgeplänkel in ein Restaurant ein. Wir trafen uns, es war der schönste Abend überhaupt. Er war 20 Jahre älter als ich und hatte ein kleineres Kind. Ich fragte nicht nach dessen Mutter, aber im Laufe der nächsten Tage wurde mir klar, dass er zwar nicht verheiratet war, aber schon 10 Jahre mit ihr zusammen war. Irgendwann eines Abends küsste er mich. Und ich wusste, dass es falsch war. Denn er hatte Frau und Kind, und außerdem schrillten meine Alarmglocken, weil ich glaube, dass Menschen immer das gleiche tun und wenn er sie betrügen könnte, könnte er auch mich betrügen. 
Es folgten Treffen fast jeden Tag und nach etwa 3 Wochen nach dem ersten eröffnete er mir, dass er seiner Freundin von mir erzählt hätte und sie sich eine eigene Wohnung suchen würde. Einerseits war ich verliebt in ihn. Bewunderte ihn. Andererseits wollte ich keine Familie kaputt machen, fühlte mich angreifbar und unsicher. Ich schlief auch nicht mit ihm. Erst nach weiteren 6 Wochen auf einer Reise, auf die ich ihn begleitete. 
Ich bin eigentlich sehr kuschelig und liebevoll, aber bei ihm nur eingeschränkt. Ich hatte immer das Gefühl, ich nehme mir etwas, das mir nicht zusteht, es wird mir auch selbst passieren. Er erklärte mir, dass die Beziehung mit seiner Freundin schon zwei Jahre kaputt sei und ich mich nicht schlecht fühlen brauchte. Ich tat es trotzdem. Ich habe nie direkt nachgefragt, aber ich glaube, dass er in unserer Zeit dennoch mit der Frau in einem Bett schlief, dem Kind nie was von der vorgeblichen Trennung sagte, Ich hatte Angst, davon zu hören. Eigentlich war ich schon da enttäuscht. Ich konnte mich nicht wirklich öffnen, weil ich ihm nicht vertraute. 
Die Verbindung zwischen uns kühlte nach 5 Monaten ab. Mit all der Unsicherheit konnte ich ihm wohl nicht geben, was er suchte. Aber, ER schrieb jeden Tagm rief jeden Tag an, wir trafen uns, hatten aber keinen Sex mehr. Da ich ja immer das Gefühl hatte, Unrecht zu tun, konnte ich nicht nachfragen, aber natürlich war mir klar, dass er seine Meinung geändert hatte. Er ließ mich in der Luft hängen, redete nicht, enttäuschte mich so, wie ich es geahnt hatte. Irgendwann sagte ich ihm, ich würde einen Ausweg anbieten, er brauche sich gar nicht mehr um mich zu "kümmern". In Wirklichkeit litt ich nur. Er nahm den Ausweg an. 
Und er meldete sich jeden Tag, rief mich an, lud mich ein. Er telefonierte mit mir aus seinem Familienurlaub, traf mich am ersten Tag danach auf einen Drink. Und eigentlich war er nur eine große Enttäuschung. Ließ mich nicht gehen, machte indirekt Hoffnungen, verletzte mich wieder. Ich hatte mehr Kontakt mit ihm als jemals mit einem anderen Mann, mit dem ich in einer echten Beziehung war. Er erklärte, dass man sich nicht trennen könne, wenn man Kinder hat. Warum, warum kam ihm diese schöne Erkenntnis nicht bevor er mich anschrieb? 
Ein halbes Jahr ging das so, vorgestern habe ich den Kontakt abgebrochen. Die leeren Versprechungen, das ewige Schweigen... nach jedem Treffen wachte ich nachts weinend auf. Ich wollte nicht so sein. Zwischendurch hatte ich schon zweimal den Kontakt abgebrochen, aber er hat mich einfach nicht gehen lassen. Ich hab nie so viel gelacht wie mit ihm und es war mein Jahr voller Tränen. Er hat mich seine Seelenverwandte genannt, jetzt war ich irgendwie seine kleine, schwache, dumme Geisel. 
ich weiß, ich bin zu einem großen Teil selbst schuld, aber warum macht ein Mann das? Warum all das Tamtam auch nach dem Ende der vermeintlichen Beziehung? Warum, warum, warum? 
Auch jetzt konnte er die Füße nicht still halten. Hat angerufen und geschrieben, obwohl ich mich Samstag vor dem Abbruch verabschiedet habe. 

Wisst ihr mehr? Danke! Angie

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11. September 2017 um 21:37
In Antwort auf angiea1990

Liebe Formunsmitglieder,

ich habe aber mich extra für dieses Thema angemeldet, weil ich keinen habe, dem ich die ganze Geschichte ehrlich erzählen kann, weil ich mich im Grunde sehr dafür schäme. Aber ich hätte so gerne eine Einschätzung, Ratschläge, Erklärungen, auch, wenn ich keine Hoffnung mehr habe und ich weiß, dass der Kontaktabbruch richtig ist.
Vor einem guten Jahr lernte ich als Studentin in der Uni einen Mann kennen, er hielt eine Vorlesung, ich besuchte sie. Ich merkte, wie er meinen Blick suchte, mich auch direkt ansprach und nach Ende der Vorlesungszeit schrieb er mir eine Mail. Er lud mich nach ein wenig Vorgeplänkel in ein Restaurant ein. Wir trafen uns, es war der schönste Abend überhaupt. Er war 20 Jahre älter als ich und hatte ein kleineres Kind. Ich fragte nicht nach dessen Mutter, aber im Laufe der nächsten Tage wurde mir klar, dass er zwar nicht verheiratet war, aber schon 10 Jahre mit ihr zusammen war. Irgendwann eines Abends küsste er mich. Und ich wusste, dass es falsch war. Denn er hatte Frau und Kind, und außerdem schrillten meine Alarmglocken, weil ich glaube, dass Menschen immer das gleiche tun und wenn er sie betrügen könnte, könnte er auch mich betrügen. 
Es folgten Treffen fast jeden Tag und nach etwa 3 Wochen nach dem ersten eröffnete er mir, dass er seiner Freundin von mir erzählt hätte und sie sich eine eigene Wohnung suchen würde. Einerseits war ich verliebt in ihn. Bewunderte ihn. Andererseits wollte ich keine Familie kaputt machen, fühlte mich angreifbar und unsicher. Ich schlief auch nicht mit ihm. Erst nach weiteren 6 Wochen auf einer Reise, auf die ich ihn begleitete. 
Ich bin eigentlich sehr kuschelig und liebevoll, aber bei ihm nur eingeschränkt. Ich hatte immer das Gefühl, ich nehme mir etwas, das mir nicht zusteht, es wird mir auch selbst passieren. Er erklärte mir, dass die Beziehung mit seiner Freundin schon zwei Jahre kaputt sei und ich mich nicht schlecht fühlen brauchte. Ich tat es trotzdem. Ich habe nie direkt nachgefragt, aber ich glaube, dass er in unserer Zeit dennoch mit der Frau in einem Bett schlief, dem Kind nie was von der vorgeblichen Trennung sagte, Ich hatte Angst, davon zu hören. Eigentlich war ich schon da enttäuscht. Ich konnte mich nicht wirklich öffnen, weil ich ihm nicht vertraute. 
Die Verbindung zwischen uns kühlte nach 5 Monaten ab. Mit all der Unsicherheit konnte ich ihm wohl nicht geben, was er suchte. Aber, ER schrieb jeden Tagm rief jeden Tag an, wir trafen uns, hatten aber keinen Sex mehr. Da ich ja immer das Gefühl hatte, Unrecht zu tun, konnte ich nicht nachfragen, aber natürlich war mir klar, dass er seine Meinung geändert hatte. Er ließ mich in der Luft hängen, redete nicht, enttäuschte mich so, wie ich es geahnt hatte. Irgendwann sagte ich ihm, ich würde einen Ausweg anbieten, er brauche sich gar nicht mehr um mich zu "kümmern". In Wirklichkeit litt ich nur. Er nahm den Ausweg an. 
Und er meldete sich jeden Tag, rief mich an, lud mich ein. Er telefonierte mit mir aus seinem Familienurlaub, traf mich am ersten Tag danach auf einen Drink. Und eigentlich war er nur eine große Enttäuschung. Ließ mich nicht gehen, machte indirekt Hoffnungen, verletzte mich wieder. Ich hatte mehr Kontakt mit ihm als jemals mit einem anderen Mann, mit dem ich in einer echten Beziehung war. Er erklärte, dass man sich nicht trennen könne, wenn man Kinder hat. Warum, warum kam ihm diese schöne Erkenntnis nicht bevor er mich anschrieb? 
Ein halbes Jahr ging das so, vorgestern habe ich den Kontakt abgebrochen. Die leeren Versprechungen, das ewige Schweigen... nach jedem Treffen wachte ich nachts weinend auf. Ich wollte nicht so sein. Zwischendurch hatte ich schon zweimal den Kontakt abgebrochen, aber er hat mich einfach nicht gehen lassen. Ich hab nie so viel gelacht wie mit ihm und es war mein Jahr voller Tränen. Er hat mich seine Seelenverwandte genannt, jetzt war ich irgendwie seine kleine, schwache, dumme Geisel. 
ich weiß, ich bin zu einem großen Teil selbst schuld, aber warum macht ein Mann das? Warum all das Tamtam auch nach dem Ende der vermeintlichen Beziehung? Warum, warum, warum? 
Auch jetzt konnte er die Füße nicht still halten. Hat angerufen und geschrieben, obwohl ich mich Samstag vor dem Abbruch verabschiedet habe. 

Wisst ihr mehr? Danke! Angie

Du fragst, warum ein Mann das macht? Ich frage: Warum wirft sich Frau an einen vergebenen Mann mit Kind heran? Du sagst selbst, Deine Alarmglocken haben geschrillt, aber Du hast Dich drauf eingelassen mit einem Lügner und Täuscher eine Beziehug einzugehen. Nun, ich denke er hat deutlich unter Beweis gestellt, dass er nur an sich interessiert bist. Du, seine Ex- oder Nochpartnerin und das Kind sind ihm sch...egal.

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11. September 2017 um 21:50

Ja, die Reaktion hab ich erwartet. Ich schäme mich auch. Ich hab echt dafür bezahlt. 
Ich frage mich, warum er mich nicht gehen lässt. Es schön ein halbes Jahr aus...

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11. September 2017 um 21:51
In Antwort auf angiea1990

Ja, die Reaktion hab ich erwartet. Ich schäme mich auch. Ich hab echt dafür bezahlt. 
Ich frage mich, warum er mich nicht gehen lässt. Es schön ein halbes Jahr aus...

Es ist schon ein halbes Jahr aus. Entschuldigung

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11. September 2017 um 22:07
In Antwort auf angiea1990

Liebe Formunsmitglieder,

ich habe aber mich extra für dieses Thema angemeldet, weil ich keinen habe, dem ich die ganze Geschichte ehrlich erzählen kann, weil ich mich im Grunde sehr dafür schäme. Aber ich hätte so gerne eine Einschätzung, Ratschläge, Erklärungen, auch, wenn ich keine Hoffnung mehr habe und ich weiß, dass der Kontaktabbruch richtig ist.
Vor einem guten Jahr lernte ich als Studentin in der Uni einen Mann kennen, er hielt eine Vorlesung, ich besuchte sie. Ich merkte, wie er meinen Blick suchte, mich auch direkt ansprach und nach Ende der Vorlesungszeit schrieb er mir eine Mail. Er lud mich nach ein wenig Vorgeplänkel in ein Restaurant ein. Wir trafen uns, es war der schönste Abend überhaupt. Er war 20 Jahre älter als ich und hatte ein kleineres Kind. Ich fragte nicht nach dessen Mutter, aber im Laufe der nächsten Tage wurde mir klar, dass er zwar nicht verheiratet war, aber schon 10 Jahre mit ihr zusammen war. Irgendwann eines Abends küsste er mich. Und ich wusste, dass es falsch war. Denn er hatte Frau und Kind, und außerdem schrillten meine Alarmglocken, weil ich glaube, dass Menschen immer das gleiche tun und wenn er sie betrügen könnte, könnte er auch mich betrügen. 
Es folgten Treffen fast jeden Tag und nach etwa 3 Wochen nach dem ersten eröffnete er mir, dass er seiner Freundin von mir erzählt hätte und sie sich eine eigene Wohnung suchen würde. Einerseits war ich verliebt in ihn. Bewunderte ihn. Andererseits wollte ich keine Familie kaputt machen, fühlte mich angreifbar und unsicher. Ich schlief auch nicht mit ihm. Erst nach weiteren 6 Wochen auf einer Reise, auf die ich ihn begleitete. 
Ich bin eigentlich sehr kuschelig und liebevoll, aber bei ihm nur eingeschränkt. Ich hatte immer das Gefühl, ich nehme mir etwas, das mir nicht zusteht, es wird mir auch selbst passieren. Er erklärte mir, dass die Beziehung mit seiner Freundin schon zwei Jahre kaputt sei und ich mich nicht schlecht fühlen brauchte. Ich tat es trotzdem. Ich habe nie direkt nachgefragt, aber ich glaube, dass er in unserer Zeit dennoch mit der Frau in einem Bett schlief, dem Kind nie was von der vorgeblichen Trennung sagte, Ich hatte Angst, davon zu hören. Eigentlich war ich schon da enttäuscht. Ich konnte mich nicht wirklich öffnen, weil ich ihm nicht vertraute. 
Die Verbindung zwischen uns kühlte nach 5 Monaten ab. Mit all der Unsicherheit konnte ich ihm wohl nicht geben, was er suchte. Aber, ER schrieb jeden Tagm rief jeden Tag an, wir trafen uns, hatten aber keinen Sex mehr. Da ich ja immer das Gefühl hatte, Unrecht zu tun, konnte ich nicht nachfragen, aber natürlich war mir klar, dass er seine Meinung geändert hatte. Er ließ mich in der Luft hängen, redete nicht, enttäuschte mich so, wie ich es geahnt hatte. Irgendwann sagte ich ihm, ich würde einen Ausweg anbieten, er brauche sich gar nicht mehr um mich zu "kümmern". In Wirklichkeit litt ich nur. Er nahm den Ausweg an. 
Und er meldete sich jeden Tag, rief mich an, lud mich ein. Er telefonierte mit mir aus seinem Familienurlaub, traf mich am ersten Tag danach auf einen Drink. Und eigentlich war er nur eine große Enttäuschung. Ließ mich nicht gehen, machte indirekt Hoffnungen, verletzte mich wieder. Ich hatte mehr Kontakt mit ihm als jemals mit einem anderen Mann, mit dem ich in einer echten Beziehung war. Er erklärte, dass man sich nicht trennen könne, wenn man Kinder hat. Warum, warum kam ihm diese schöne Erkenntnis nicht bevor er mich anschrieb? 
Ein halbes Jahr ging das so, vorgestern habe ich den Kontakt abgebrochen. Die leeren Versprechungen, das ewige Schweigen... nach jedem Treffen wachte ich nachts weinend auf. Ich wollte nicht so sein. Zwischendurch hatte ich schon zweimal den Kontakt abgebrochen, aber er hat mich einfach nicht gehen lassen. Ich hab nie so viel gelacht wie mit ihm und es war mein Jahr voller Tränen. Er hat mich seine Seelenverwandte genannt, jetzt war ich irgendwie seine kleine, schwache, dumme Geisel. 
ich weiß, ich bin zu einem großen Teil selbst schuld, aber warum macht ein Mann das? Warum all das Tamtam auch nach dem Ende der vermeintlichen Beziehung? Warum, warum, warum? 
Auch jetzt konnte er die Füße nicht still halten. Hat angerufen und geschrieben, obwohl ich mich Samstag vor dem Abbruch verabschiedet habe. 

Wisst ihr mehr? Danke! Angie

Ich finde du hast schlussendlich richtig gehandelt hast. 

Ich würde ALLE seine Kontaktdaten löschen.. und seine Nummer sperren..

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Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
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