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Konsequenzen aus #MeToo auf der erotischen, sexuellen Ebene

8. November um 0:24

Hallo zusammen

mich interessiert folgendes:

Welche Konsequenzen gibt es seit #MeToo auf der zwischenmenschlichen, sexuellen Ebene zwischen Mann und Frau?

Grundsätzlich fand ich die #MeToo-Debatte sehr positiv, da wieder viele Themen wie sexuelle Belästigung ein Gehör fanden und viele Menschen dadurch sensibilisert wurden, dass Menschen in Machtpositionen ihre Privilegien eben stark ausnutzen und wie eine Selbstverständlichkeit Frauen aber auch Männer "sich einfach holen wollten" und dies auch einfach getan haben. Nun gab es auch etwas Kritik an der ganzen #MeToo-Debatte, weil ein Mann einer Frau einen Wein nicht angeboten hat oder wie auch immer... aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Ich habe das Gefühl, und das haben mir auch Männer so bestätigt, dass sie seit #MeToo sehr zurückhaltend geworden sind, wenn sie auf eine Frau zugehen wollen. Und das sind dann meistens nicht die "Machos", sondern sensible Männer, auf die doch so einige Frauen eben auch stehen, aus meiner Erfahrung. Sie wissen einfach nicht, wie sie eine Frau "anfassen" sollen, da ständig der Gedanke aufpoppt, ist das jetzt Belästigung? Sehr schade, wie ich finde, denn so geht das Ganze leider in eine falsche Richtung, denn ich denke, ich bin nicht die einzige, die eben schon darauf steht, wenn sie "erobert" wird, aber natürlich stehe ich nicht auf Belästigung. Die Grenze zu ziehen, ist da manchmal schwer, und es ist so ein Graubereich, klar. Natürlich wirkt es auch auf eine Frau komisch, wenn der Mann dann fragt, ob sie jetzt Lust auf Sex hat, denn spätestens dann werden sicherlich viele Frauen keine Lust mehr haben. Es soll eben alles "seinen Weg"finden, meiner Meinung nach und man hat eine wunderschöne, erotische und sexuelle Begegnung oder eben nicht.
Und das dumme ist aber, dass eben "Machos" dann wie gewohnt weiter machen, und keinerlei Veränderung sehen wollen und solche Debatten so empfinden, als würde man ihnen nun etwas "wegnehmen".

Ich glaube, die Debatte an sich war sehr gut, nur leider existiert nun meiner Meinung auch ein gewisses "Vakuum", denn viele sind nicht so sozialisiert worden, dass man in der sexuellen Begegnung Zustimmung braucht. Auch gab es meiner Meinung nach eine Frauenbewegung, und mehrere feministische Wellen, aber keine "Männerbewegung", denn nun habe ich das Gefühl, dass so einige Männer so ziemlich ratlos dastehen und nicht wissen, wie eine liebevolle, erotische und sexuelle Begegnung zwischen Mann und Frau aussehen soll, und wie man überhaupt eine "gute, nicht toxische und dennnoch gesunde" männliche Identität entwickeln soll, denn sie haben es schlichtweg nicht "gelernt". Im Sexualunterricht in der Schule wird man lediglich darauf vorbereitet, bloß nicht ungewollt schwanger zu werden, und da wird einem die Pille als Allheilmittel unter die Nase gejubelt, und bloss keine sexuell übertragbaren Krankheiten bekommen, dann hört es auch schon wieder auf. Aber wie solche schönen Momente zwischen Mann und Frau aussehen können, und dass Zustimmung wichtig ist, davon keine Rede. Und dann gibt es natürlich massenhaft schlechte Pornos, die einen aber auch nicht vorbereiten, sondern im Gegenteil, ganz schön viel versauen. Zwar gibt es heutzutage auch feministische Pornos, die sind aber bei weitem nicht so verbreitet.

Wie geht es euch? Habt ihr etwas ähnliches schon mal festgestellt in Bezug auf Männer? Also dass sie einfach nicht wussten, wie man eine Frau "anfassen" sollen, oder generell gehemmt sind seit #MeToo? Oder gab es das Problem schon vorher? Ich hoffe, der Thread geht nicht in die falsche Richtung á la MeToo war voll mimimi, oder wie auch immer. Nachdem mein letzter Thread in einigen Belangen in die falsche Richtung ging, hoffe ich, dass das nun anders sein wird.

Freue mich auf eure Antworten!

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18. November um 22:49
In Antwort auf gomaskulinteam

" eine höchsteigene Meinung" 

zum glück haben wir noch andere lehrmeister. meine omi - gott hab sie seelig - hat mich 10 jährigen des öfteren nach der schule gefragt, ob ich heute mal nem mädchen in den popo gekniffen hab.  


 

Herzallerliebst! Was bin ich froh, offensichtlich weder zu deinem noch zum Jahrgang deiner Oma zu gehören. Denn genau das ist das Problem. Wer offensichtlich nicht mal den grundlegendsten Anstand besitzt, die Grenzen anderer zu wahren, der sollte sich zurecht Gedanken über sein Verhalten und seine Sozialisation machen. Für Letzteres kann man nix, aber Ersteres kann und sollte durchaus jeder mal von Zeit zu Zeit reflektieren...

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8. November um 5:42
In Antwort auf nana2019

Hallo zusammen

mich interessiert folgendes:

Welche Konsequenzen gibt es seit #MeToo auf der zwischenmenschlichen, sexuellen Ebene zwischen Mann und Frau?

Grundsätzlich fand ich die #MeToo-Debatte sehr positiv, da wieder viele Themen wie sexuelle Belästigung ein Gehör fanden und viele Menschen dadurch sensibilisert wurden, dass Menschen in Machtpositionen ihre Privilegien eben stark ausnutzen und wie eine Selbstverständlichkeit Frauen aber auch Männer "sich einfach holen wollten" und dies auch einfach getan haben. Nun gab es auch etwas Kritik an der ganzen #MeToo-Debatte, weil ein Mann einer Frau einen Wein nicht angeboten hat oder wie auch immer... aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Ich habe das Gefühl, und das haben mir auch Männer so bestätigt, dass sie seit #MeToo sehr zurückhaltend geworden sind, wenn sie auf eine Frau zugehen wollen. Und das sind dann meistens nicht die "Machos", sondern sensible Männer, auf die doch so einige Frauen eben auch stehen, aus meiner Erfahrung. Sie wissen einfach nicht, wie sie eine Frau "anfassen" sollen, da ständig der Gedanke aufpoppt, ist das jetzt Belästigung? Sehr schade, wie ich finde, denn so geht das Ganze leider in eine falsche Richtung, denn ich denke, ich bin nicht die einzige, die eben schon darauf steht, wenn sie "erobert" wird, aber natürlich stehe ich nicht auf Belästigung. Die Grenze zu ziehen, ist da manchmal schwer, und es ist so ein Graubereich, klar. Natürlich wirkt es auch auf eine Frau komisch, wenn der Mann dann fragt, ob sie jetzt Lust auf Sex hat, denn spätestens dann werden sicherlich viele Frauen keine Lust mehr haben. Es soll eben alles "seinen Weg"finden, meiner Meinung nach und man hat eine wunderschöne, erotische und sexuelle Begegnung oder eben nicht.
Und das dumme ist aber, dass eben "Machos" dann wie gewohnt weiter machen, und keinerlei Veränderung sehen wollen und solche Debatten so empfinden, als würde man ihnen nun etwas "wegnehmen".

Ich glaube, die Debatte an sich war sehr gut, nur leider existiert nun meiner Meinung auch ein gewisses "Vakuum", denn viele sind nicht so sozialisiert worden, dass man in der sexuellen Begegnung Zustimmung braucht. Auch gab es meiner Meinung nach eine Frauenbewegung, und mehrere feministische Wellen, aber keine "Männerbewegung", denn nun habe ich das Gefühl, dass so einige Männer so ziemlich ratlos dastehen und nicht wissen, wie eine liebevolle, erotische und sexuelle Begegnung zwischen Mann und Frau aussehen soll, und wie man überhaupt eine "gute, nicht toxische und dennnoch gesunde" männliche Identität entwickeln soll, denn sie haben es schlichtweg nicht "gelernt". Im Sexualunterricht in der Schule wird man lediglich darauf vorbereitet, bloß nicht ungewollt schwanger zu werden, und da wird einem die Pille als Allheilmittel unter die Nase gejubelt, und bloss keine sexuell übertragbaren Krankheiten bekommen, dann hört es auch schon wieder auf. Aber wie solche schönen Momente zwischen Mann und Frau aussehen können, und dass Zustimmung wichtig ist, davon keine Rede. Und dann gibt es natürlich massenhaft schlechte Pornos, die einen aber auch nicht vorbereiten, sondern im Gegenteil, ganz schön viel versauen. Zwar gibt es heutzutage auch feministische Pornos, die sind aber bei weitem nicht so verbreitet.

Wie geht es euch? Habt ihr etwas ähnliches schon mal festgestellt in Bezug auf Männer? Also dass sie einfach nicht wussten, wie man eine Frau "anfassen" sollen, oder generell gehemmt sind seit #MeToo? Oder gab es das Problem schon vorher? Ich hoffe, der Thread geht nicht in die falsche Richtung á la MeToo war voll mimimi, oder wie auch immer. Nachdem mein letzter Thread in einigen Belangen in die falsche Richtung ging, hoffe ich, dass das nun anders sein wird.

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Bei mir gibt es keine Konsequenzen seit MeToo, warum auch? Darüber wurde gesprochen, als es präsent war und in allen Medien breitgetreten wurde, und jetzt spricht eben keiner mehr darüber, weil wieder andere Themen aufkommen, so wie es eben bei vielen Dingen (oder eigentllich immer) der Fall ist.
Einer Frau keinen Wein anzubieten hat mit MeToo überhaupt nichts zu tun, das scheinen aber viele nicht zu begreifen. Dort ging es um sexuelle Übergriffe, nicht darum, eine Rechnung zu bezahlen, die Autotür aufzuhalen oder jemanden etwas zu trinken anzubieten.
Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass Männer seit dem zurückhaltender geworden sind. Man kann sich auch in jedes Thema reinsteigern und es immer wieder aufwärmen und MeToo als Ausrede für alles benutzen. Solche Menschen haben dann aber nicht verstanden, worum es bei MeToo eigentlich ging. Ein Mensch, der einen anderen sexuell belästigt, wird aufgrund von MeToo auch nicht aufhören, denn in der Regel weiß man, dass man einen anderen Menschen nicht einfach in den Schritt oder auf den Po langt. Menschen wissen auch, dass Mord, Vergewaltigungen etc verboten sind, es passiert trotzdem. Strafen halten sie davon nicht ab, was jetzt nicht heißen soll, dass man diese Theman wie MeToo nicht besprechen sollte.
Mein Mann hat mich noch nie gefragt ob ich Lust auf Sex habe, das ergibt sich einfach, ich würde das extrem befremdlich empfinden. Und Männer die sich von MeToo einschüchtern lassen, wären ohnehin nicht meins, da zu wenig selbsbtbewusst. Zudem scheinen solche Männer auch nicht verstanden zu haben, worum es bei diesem Thema eigentlich ging. Wenn ich einer Frau ein Glas Wein anbiete, hat das rein gar nichts mit MeToo zu tun.
Also kurz und knapp, nein, das Thema MeToo kommt hier gar nicht mehr auf, ich lese immer nur wieder mal hier etwas dazu.
LG

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8. November um 9:03
In Antwort auf nana2019

Hallo zusammen

mich interessiert folgendes:

Welche Konsequenzen gibt es seit #MeToo auf der zwischenmenschlichen, sexuellen Ebene zwischen Mann und Frau?

Grundsätzlich fand ich die #MeToo-Debatte sehr positiv, da wieder viele Themen wie sexuelle Belästigung ein Gehör fanden und viele Menschen dadurch sensibilisert wurden, dass Menschen in Machtpositionen ihre Privilegien eben stark ausnutzen und wie eine Selbstverständlichkeit Frauen aber auch Männer "sich einfach holen wollten" und dies auch einfach getan haben. Nun gab es auch etwas Kritik an der ganzen #MeToo-Debatte, weil ein Mann einer Frau einen Wein nicht angeboten hat oder wie auch immer... aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Ich habe das Gefühl, und das haben mir auch Männer so bestätigt, dass sie seit #MeToo sehr zurückhaltend geworden sind, wenn sie auf eine Frau zugehen wollen. Und das sind dann meistens nicht die "Machos", sondern sensible Männer, auf die doch so einige Frauen eben auch stehen, aus meiner Erfahrung. Sie wissen einfach nicht, wie sie eine Frau "anfassen" sollen, da ständig der Gedanke aufpoppt, ist das jetzt Belästigung? Sehr schade, wie ich finde, denn so geht das Ganze leider in eine falsche Richtung, denn ich denke, ich bin nicht die einzige, die eben schon darauf steht, wenn sie "erobert" wird, aber natürlich stehe ich nicht auf Belästigung. Die Grenze zu ziehen, ist da manchmal schwer, und es ist so ein Graubereich, klar. Natürlich wirkt es auch auf eine Frau komisch, wenn der Mann dann fragt, ob sie jetzt Lust auf Sex hat, denn spätestens dann werden sicherlich viele Frauen keine Lust mehr haben. Es soll eben alles "seinen Weg"finden, meiner Meinung nach und man hat eine wunderschöne, erotische und sexuelle Begegnung oder eben nicht.
Und das dumme ist aber, dass eben "Machos" dann wie gewohnt weiter machen, und keinerlei Veränderung sehen wollen und solche Debatten so empfinden, als würde man ihnen nun etwas "wegnehmen".

Ich glaube, die Debatte an sich war sehr gut, nur leider existiert nun meiner Meinung auch ein gewisses "Vakuum", denn viele sind nicht so sozialisiert worden, dass man in der sexuellen Begegnung Zustimmung braucht. Auch gab es meiner Meinung nach eine Frauenbewegung, und mehrere feministische Wellen, aber keine "Männerbewegung", denn nun habe ich das Gefühl, dass so einige Männer so ziemlich ratlos dastehen und nicht wissen, wie eine liebevolle, erotische und sexuelle Begegnung zwischen Mann und Frau aussehen soll, und wie man überhaupt eine "gute, nicht toxische und dennnoch gesunde" männliche Identität entwickeln soll, denn sie haben es schlichtweg nicht "gelernt". Im Sexualunterricht in der Schule wird man lediglich darauf vorbereitet, bloß nicht ungewollt schwanger zu werden, und da wird einem die Pille als Allheilmittel unter die Nase gejubelt, und bloss keine sexuell übertragbaren Krankheiten bekommen, dann hört es auch schon wieder auf. Aber wie solche schönen Momente zwischen Mann und Frau aussehen können, und dass Zustimmung wichtig ist, davon keine Rede. Und dann gibt es natürlich massenhaft schlechte Pornos, die einen aber auch nicht vorbereiten, sondern im Gegenteil, ganz schön viel versauen. Zwar gibt es heutzutage auch feministische Pornos, die sind aber bei weitem nicht so verbreitet.

Wie geht es euch? Habt ihr etwas ähnliches schon mal festgestellt in Bezug auf Männer? Also dass sie einfach nicht wussten, wie man eine Frau "anfassen" sollen, oder generell gehemmt sind seit #MeToo? Oder gab es das Problem schon vorher? Ich hoffe, der Thread geht nicht in die falsche Richtung á la MeToo war voll mimimi, oder wie auch immer. Nachdem mein letzter Thread in einigen Belangen in die falsche Richtung ging, hoffe ich, dass das nun anders sein wird.

Freue mich auf eure Antworten!

Du meinst weil es keine "Männerbewegung" gab,  sind dadurch einige Männer nun ratlos sind, u nicht wissen wie eine liebevolle, erotische u sexuelle Beziehung aussehen soll , u wie man über haupt eine gute nicht  toxische u dennoch gesunde "männliche Identität" entwickeln soll, weil nicht gelernt ?

Das hat weder mit meet oo was zu tun noch mit Schule ( schöne Momente eh nicht )
Das sind schlicht Lebenserfahrungen, da muss jeder durch.

Wenn es keine Männerbewegung gab, liegst wohl daran, das keine Not vorlag.
Oder das Wetter hat nicht mitgespielt.

Du stehst auf erobern, ich nicht. Finde ich lästig.
Hat nichts damit zu tun das mir einer (also Mann ) keinen Wein angeboten hat.
Das ist entweder Geiz, oder er will es nicht zulassen, das ich ihn schützen will.
Oder auch das Wetter.

Du schreibst sehr viel ..wischiwaschie...bist  noch ein junger Kerl, nicht wahr ?

Zu deinen Fragen.
Mir gehts gut, u  ja, Männer bewegen sich nicht mehr, wenn ihre Definition von erobern sprichwörtlich " in die Hose "gegangen ist .



 

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8. November um 11:03

" ich finde einfach dass das mit diesem me too zu sehr aufgebauscht wurde"

Nartürlich du als Mann.

Und nartürlich tut dir jeder Mann leid der auf der Suche ist.

Gruselig u furchtbar !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

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9. November um 7:56

Die ganze Debatte ist unendlich strapaziös.

#Metoo ging insofern etwas an der Realität vorbei, weil es seit eh' und je Opfer von sexueller Belästigung und sexueller Gewalt gegeben hat und gibt und sich jetzt noch ein paar eher Prominente ebenfalls als direkt Betroffene outen mussten. Richtig an der Debatte war dann jedoch, zu zeigen, wie allgegenwärtig sexuelle Belästigung und Gewalt ist. Also auch in Kreisen stattfindet, wo es nur wenige Insider bis dato vermutet hätten.

Ob und wie #Metoo tatsächlich Mann-Frau-Begegnungen und -beziehungen beeinflusst, keine Ahnung. Auf mich persönlich hat das keine Auswirkungen, da ich nicht mehr auf der Suche bin. Als ich noch auf der Suche war, hätte ich einfach gesagt: Mann muss ein Gespür für sein Gegenüber entwickeln. Signale richtig deuten lernen.

Das war und ist noch zu keinen Zeiten einfach gewesen und hängt an dem ewigen Spiel zwischen Mann und Frau. Sogar sich zu früh zurückziehen, aus Vorsicht nicht aktiv werden, konnte und kann falsch sein.

Hier hätten früher einige oder viele Männer erst einmal einfach weiter gemacht, und Grobiane lassen sich auch heute nicht abschrecken. Ihnen muss dann mit etwas drastischeren Mitteln die Grenze klar gemacht werden.

Dabei muss gelten: Ein Nein oder auch eine nonverbale Ablehnung sind gültige und verbindliche Willensäußerungen. Eine Frau, die sich dann über männliche Passivität beschweren würde, würde ich albern finden. Das klassische Eroberungsspiel wird es zwar auch in der Zukunft geben, aber niemand ist zu raten, sich darauf einzulassen. Eine Begegnung auf Augenhöhe muss künftig anders stattfinden.

Es werden sicher einige darauf hinweisen, dass die "Biologie" der Begegnung von Männern und Frauen so nicht funktioniert. Mag ja sein, aber wir sind auch oder sogar in erster Linie Sozialwesen.

Ob und inwieweit jüngere Männer sich von ihrer erotischen Anbahnungsstrategie künftig abschrecken lassen, kann ich als Nicht-Suchender überhaupt nicht beurteilen. Ich vermute, eher nein. Die sogenannten "Sensiblen" gibt es zwar seit eh' und je, aber da verbirgt sich meines Erachtens eher ein anderes Problem vieler junger Männer, die Unfähigkeit zu Kommunikation (und die relative Erfolglosigkeit wird dann als "Sensibilität" deklariert).

Richtig schwierig könnte die Debatte allerdings werden, wenn wir die schwedischen Verhältnisse verfolgen. Da ist die komplizierte Erweiterung des Vergewaltigungsbegriffs (sie möchte, aber nicht auf die Art und Weise, wie es dann vollzogen wird) etwas grenzwertig. Obwohl ich sogar dafür Verständnis aufbringen kann, denn auch der freiwillige Akt kann in etwas ausarten, was einer der beiden Partner (meist die Frau) nicht als wünschenswert empfindet. Es wird aber gänzlich albern, wenn beispielsweise der Akt mit Kondom als Nicht-Vergewaltigung und der Akt ohne als Vergewaltigung interpretiert wird - wobei sich die Frau überrumpelt gefühlt habe. - Tatsächlich ist man in Schweden sehr schnell hinter schwedischen Gardinen, wenn Zustimmung und Durchführungsart des Aktes nicht klar definiert wurden. Es wird in Schweden ernsthaft über die Schriftlichkeit der Angelegenheit diskutiert.

Ok, das ist Schweden. So weit muss es bei uns nicht kommen, hoffe ich doch.
 

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9. November um 8:49
In Antwort auf schnell91

Die ganze Debatte ist unendlich strapaziös.

#Metoo ging insofern etwas an der Realität vorbei, weil es seit eh' und je Opfer von sexueller Belästigung und sexueller Gewalt gegeben hat und gibt und sich jetzt noch ein paar eher Prominente ebenfalls als direkt Betroffene outen mussten. Richtig an der Debatte war dann jedoch, zu zeigen, wie allgegenwärtig sexuelle Belästigung und Gewalt ist. Also auch in Kreisen stattfindet, wo es nur wenige Insider bis dato vermutet hätten.

Ob und wie #Metoo tatsächlich Mann-Frau-Begegnungen und -beziehungen beeinflusst, keine Ahnung. Auf mich persönlich hat das keine Auswirkungen, da ich nicht mehr auf der Suche bin. Als ich noch auf der Suche war, hätte ich einfach gesagt: Mann muss ein Gespür für sein Gegenüber entwickeln. Signale richtig deuten lernen.

Das war und ist noch zu keinen Zeiten einfach gewesen und hängt an dem ewigen Spiel zwischen Mann und Frau. Sogar sich zu früh zurückziehen, aus Vorsicht nicht aktiv werden, konnte und kann falsch sein.

Hier hätten früher einige oder viele Männer erst einmal einfach weiter gemacht, und Grobiane lassen sich auch heute nicht abschrecken. Ihnen muss dann mit etwas drastischeren Mitteln die Grenze klar gemacht werden.

Dabei muss gelten: Ein Nein oder auch eine nonverbale Ablehnung sind gültige und verbindliche Willensäußerungen. Eine Frau, die sich dann über männliche Passivität beschweren würde, würde ich albern finden. Das klassische Eroberungsspiel wird es zwar auch in der Zukunft geben, aber niemand ist zu raten, sich darauf einzulassen. Eine Begegnung auf Augenhöhe muss künftig anders stattfinden.

Es werden sicher einige darauf hinweisen, dass die "Biologie" der Begegnung von Männern und Frauen so nicht funktioniert. Mag ja sein, aber wir sind auch oder sogar in erster Linie Sozialwesen.

Ob und inwieweit jüngere Männer sich von ihrer erotischen Anbahnungsstrategie künftig abschrecken lassen, kann ich als Nicht-Suchender überhaupt nicht beurteilen. Ich vermute, eher nein. Die sogenannten "Sensiblen" gibt es zwar seit eh' und je, aber da verbirgt sich meines Erachtens eher ein anderes Problem vieler junger Männer, die Unfähigkeit zu Kommunikation (und die relative Erfolglosigkeit wird dann als "Sensibilität" deklariert).

Richtig schwierig könnte die Debatte allerdings werden, wenn wir die schwedischen Verhältnisse verfolgen. Da ist die komplizierte Erweiterung des Vergewaltigungsbegriffs (sie möchte, aber nicht auf die Art und Weise, wie es dann vollzogen wird) etwas grenzwertig. Obwohl ich sogar dafür Verständnis aufbringen kann, denn auch der freiwillige Akt kann in etwas ausarten, was einer der beiden Partner (meist die Frau) nicht als wünschenswert empfindet. Es wird aber gänzlich albern, wenn beispielsweise der Akt mit Kondom als Nicht-Vergewaltigung und der Akt ohne als Vergewaltigung interpretiert wird - wobei sich die Frau überrumpelt gefühlt habe. - Tatsächlich ist man in Schweden sehr schnell hinter schwedischen Gardinen, wenn Zustimmung und Durchführungsart des Aktes nicht klar definiert wurden. Es wird in Schweden ernsthaft über die Schriftlichkeit der Angelegenheit diskutiert.

Ok, das ist Schweden. So weit muss es bei uns nicht kommen, hoffe ich doch.
 

Hö. Was haben denn jüngere Männer mit einer ..sich von ihrer erotischen Anbahnungsstrategie.....damit zu tun das du ein NICHT SUCHENDER bist ?

Du bist doch sehr alt u ziehst tatsächlich Vergleiche zu jüngeren, das ist schon niedlich. Son alter Mann der erzählen kann.
Also dich würde ich gerne schieben

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9. November um 9:44
In Antwort auf ciera_18756245

Hö. Was haben denn jüngere Männer mit einer ..sich von ihrer erotischen Anbahnungsstrategie.....damit zu tun das du ein NICHT SUCHENDER bist ?

Du bist doch sehr alt u ziehst tatsächlich Vergleiche zu jüngeren, das ist schon niedlich. Son alter Mann der erzählen kann.
Also dich würde ich gerne schieben

Meine Aussage bezog sich darauf, dass ich mit Männern, die noch auf der Anbahnungsschiene sind, nicht mitreden kann. Ob alt oder jung, kannst Du meinetwegen streichen. Ist unwesentlich.

 

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9. November um 9:57
In Antwort auf schnell91

Meine Aussage bezog sich darauf, dass ich mit Männern, die noch auf der Anbahnungsschiene sind, nicht mitreden kann. Ob alt oder jung, kannst Du meinetwegen streichen. Ist unwesentlich.

 

Muss ich ja streichen, weil unwesentlich.
Geht durch
Vielen dank. Du bist ein mann der hier Sachen von sich gibt u nachher sagt....is unwesentlich.::
Also nen Normalo Sehr schön mein Hase

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9. November um 12:50

Also, wenn man als Mann den Unterschied zwischen einvernehmlichen Flirten und sexueller Belästigung nicht bemerkt, läuft wohl im Kopf auch sonst auf der sozialen Ebene einiges schief. Ich denke nicht, dass Männer mit einem normalen Flirtverhalten, die abweisende Signale einer Frau bemerken und entsprechend darauf reagieren, etwas zu befürchten haben. Und Frauen, die sich von jedem kleinen Kompliment oder Interessenbekundigung gleich belästigt fühlen, haben für mich auch nicht alle stramm. Wie soll man sich denn kennenlernen und feststellen, ob gegenseitige Anziehung und Sympathie da ist, wenn nicht einer mal dem Anderen sein Interesse signalisiert? Wenn der Andere dann zeigt, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruht, ist das natürlich dann auch zu respektieren und akzeptieren. Sollte derjenige es sich noch mal anders überlegen, weiß er/sie aber zumindest, dass Interesse da ist/war und kann entsprechend agieren.

Ich trete als Frau generell eher kühl und distanziert auf, wenn ich auf fremde Männer treffe, mich spricht daher selten bis nie mal einer an, ohne dass ich das will. Und wenn ich das will, dann weiß ich das zu zeigen, ich habe auch kein Problem, selbst einen Mann anzusprechen und Kontakt herzustellen, ist mir sogar lieber als angesprochen werden, da ich mir dann meine Gesprächspartner selbst aussuchen kann. Mich hat noch nie einer belästigt, angegrapscht oder so. Klar gab es schon mal blöde Anmachsprüche, aber dann gibts einen entsprechenden Konterspruch zurück und dann sind die auch ganz schnell wieder in dem Erdloch verschwunden, aus dem sie gekrochen sind. Meinen ersten Mann habe ich genau so kennengelernt, nur dass er über meinen Spruch total verdutzt war und so blöd guckte, dass ich lachen musste über sein Gesicht, wir haben uns den ganzen Abend nur gegenseitig weiter Sprüche gedrückt, wie doof wir uns finden und dann ar es um uns geschehen.

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9. November um 16:18
In Antwort auf allshewants

Also, wenn man als Mann den Unterschied zwischen einvernehmlichen Flirten und sexueller Belästigung nicht bemerkt, läuft wohl im Kopf auch sonst auf der sozialen Ebene einiges schief. Ich denke nicht, dass Männer mit einem normalen Flirtverhalten, die abweisende Signale einer Frau bemerken und entsprechend darauf reagieren, etwas zu befürchten haben. Und Frauen, die sich von jedem kleinen Kompliment oder Interessenbekundigung gleich belästigt fühlen, haben für mich auch nicht alle stramm. Wie soll man sich denn kennenlernen und feststellen, ob gegenseitige Anziehung und Sympathie da ist, wenn nicht einer mal dem Anderen sein Interesse signalisiert? Wenn der Andere dann zeigt, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruht, ist das natürlich dann auch zu respektieren und akzeptieren. Sollte derjenige es sich noch mal anders überlegen, weiß er/sie aber zumindest, dass Interesse da ist/war und kann entsprechend agieren.

Ich trete als Frau generell eher kühl und distanziert auf, wenn ich auf fremde Männer treffe, mich spricht daher selten bis nie mal einer an, ohne dass ich das will. Und wenn ich das will, dann weiß ich das zu zeigen, ich habe auch kein Problem, selbst einen Mann anzusprechen und Kontakt herzustellen, ist mir sogar lieber als angesprochen werden, da ich mir dann meine Gesprächspartner selbst aussuchen kann. Mich hat noch nie einer belästigt, angegrapscht oder so. Klar gab es schon mal blöde Anmachsprüche, aber dann gibts einen entsprechenden Konterspruch zurück und dann sind die auch ganz schnell wieder in dem Erdloch verschwunden, aus dem sie gekrochen sind. Meinen ersten Mann habe ich genau so kennengelernt, nur dass er über meinen Spruch total verdutzt war und so blöd guckte, dass ich lachen musste über sein Gesicht, wir haben uns den ganzen Abend nur gegenseitig weiter Sprüche gedrückt, wie doof wir uns finden und dann ar es um uns geschehen.

genau!  "versuchen" darf es der Mann wenn er Interesse hat!  Ein Nein sollte aber dann auch sofort akzeptiert werden

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9. November um 21:10

Warum sollte es ein Stimmungskiller sein, wenn man fragt, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat? Man fragt doch auch, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat auf einen Spaziergang, eine Radtour, essen gehen usw.

Ich denke die Männer die schüchtern sind wären auch ohne me too schüchtern. Es ist eine Ausrede, meiner Meinung nach. Ein Korb hat sich vorher nicht schön angefühlt, aber jetzt hat man halt eine Entschuldigung für sich selbst. Ich kann ja nichts machen wegen metoo deswegen bleibt mir gar nichts übrig passiv zu bleiben also flirten ist mir zu gefährlich wegen metoo ist wie ach Sport ist doch Mord bleibe ich lieber aufm Sofa. 

Themeneröffnerin schreib mir eine PN weil ich traue mich nicht wegen metoouknowandso

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10. November um 0:12
In Antwort auf ciera_18756245

Du meinst weil es keine "Männerbewegung" gab,  sind dadurch einige Männer nun ratlos sind, u nicht wissen wie eine liebevolle, erotische u sexuelle Beziehung aussehen soll , u wie man über haupt eine gute nicht  toxische u dennoch gesunde "männliche Identität" entwickeln soll, weil nicht gelernt ?

Das hat weder mit meet oo was zu tun noch mit Schule ( schöne Momente eh nicht )
Das sind schlicht Lebenserfahrungen, da muss jeder durch.

Wenn es keine Männerbewegung gab, liegst wohl daran, das keine Not vorlag.
Oder das Wetter hat nicht mitgespielt.

Du stehst auf erobern, ich nicht. Finde ich lästig.
Hat nichts damit zu tun das mir einer (also Mann ) keinen Wein angeboten hat.
Das ist entweder Geiz, oder er will es nicht zulassen, das ich ihn schützen will.
Oder auch das Wetter.

Du schreibst sehr viel ..wischiwaschie...bist  noch ein junger Kerl, nicht wahr ?

Zu deinen Fragen.
Mir gehts gut, u  ja, Männer bewegen sich nicht mehr, wenn ihre Definition von erobern sprichwörtlich " in die Hose "gegangen ist .



 

also unter "erobern" meinte ich dass man die Lust des Partners bemerkt und nicht fragt...das war vlcht von mir etwas ungenau ausgedrückt..dass sowohl Mann als auch Frau den ersten Schritt machen können, finde ich auch gut, aber ich denke, vielen Frauen gefällt es dann trotzdem wenn ihnen jm die Tür aufhält, das kann ja Frau auch andersrum auch so machen

Ich finde es ja witzig, wie Texte wahrgenommen werden, dass ich als junger Kerl wahrgenommen werde, hätte ich nicht gedacht, haha. Ich weiß auch nicht, was "wischewaschi" ist, ich versuche mich eigentlich relativ klar auszudrücken.

Hmm... ich habe einfach so den Eindruck, dass bei Männern oft so ein "Vakuum" entstanden ist, da einige offenbar nicht wissen, wie sie sich verhalten können/sollen..aber vlcht ist es auch einfach nur das Alter.

Ich finde übrigens schon, dass sich der Sexualunterricht etwas erweitern sollte, es sollte schließlich nicht nur darum gehen, wie man bloß nicht schwanger wird und Krankheiten bekommt, es gibt so viele andere Themen...

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10. November um 6:38
In Antwort auf allshewants

Also, wenn man als Mann den Unterschied zwischen einvernehmlichen Flirten und sexueller Belästigung nicht bemerkt, läuft wohl im Kopf auch sonst auf der sozialen Ebene einiges schief. Ich denke nicht, dass Männer mit einem normalen Flirtverhalten, die abweisende Signale einer Frau bemerken und entsprechend darauf reagieren, etwas zu befürchten haben. Und Frauen, die sich von jedem kleinen Kompliment oder Interessenbekundigung gleich belästigt fühlen, haben für mich auch nicht alle stramm. Wie soll man sich denn kennenlernen und feststellen, ob gegenseitige Anziehung und Sympathie da ist, wenn nicht einer mal dem Anderen sein Interesse signalisiert? Wenn der Andere dann zeigt, dass es nicht auf Gegenseitigkeit beruht, ist das natürlich dann auch zu respektieren und akzeptieren. Sollte derjenige es sich noch mal anders überlegen, weiß er/sie aber zumindest, dass Interesse da ist/war und kann entsprechend agieren.

Ich trete als Frau generell eher kühl und distanziert auf, wenn ich auf fremde Männer treffe, mich spricht daher selten bis nie mal einer an, ohne dass ich das will. Und wenn ich das will, dann weiß ich das zu zeigen, ich habe auch kein Problem, selbst einen Mann anzusprechen und Kontakt herzustellen, ist mir sogar lieber als angesprochen werden, da ich mir dann meine Gesprächspartner selbst aussuchen kann. Mich hat noch nie einer belästigt, angegrapscht oder so. Klar gab es schon mal blöde Anmachsprüche, aber dann gibts einen entsprechenden Konterspruch zurück und dann sind die auch ganz schnell wieder in dem Erdloch verschwunden, aus dem sie gekrochen sind. Meinen ersten Mann habe ich genau so kennengelernt, nur dass er über meinen Spruch total verdutzt war und so blöd guckte, dass ich lachen musste über sein Gesicht, wir haben uns den ganzen Abend nur gegenseitig weiter Sprüche gedrückt, wie doof wir uns finden und dann ar es um uns geschehen.

"Ich denke nicht, dass Männer mit einem normalen Flirtverhalten, die abweisende Signale einer Frau bemerken und entsprechend darauf reagieren, etwas zu befürchten haben. Und Frauen, die sich von jedem kleinen Kompliment oder Interessenbekundigung gleich belästigt fühlen, haben für mich auch nicht alle stramm."

Sehe ich ebenfalls so, Ursache & Wirkung. Wenn man schlagfertig ist sieht man das auch alles anders. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals belaestigt worden zu sein, zumindest nicht fuer meine Verhaeltnisse. Klar bekommt man mal einen Spruch aber darueber kann ich lachen da ich direkt den Konter gebe. Andere waeren da vermutlich schon wieder in Traenen ausgebrochen.

 

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10. November um 8:30
In Antwort auf sara88

"Ich denke nicht, dass Männer mit einem normalen Flirtverhalten, die abweisende Signale einer Frau bemerken und entsprechend darauf reagieren, etwas zu befürchten haben. Und Frauen, die sich von jedem kleinen Kompliment oder Interessenbekundigung gleich belästigt fühlen, haben für mich auch nicht alle stramm."

Sehe ich ebenfalls so, Ursache & Wirkung. Wenn man schlagfertig ist sieht man das auch alles anders. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals belaestigt worden zu sein, zumindest nicht fuer meine Verhaeltnisse. Klar bekommt man mal einen Spruch aber darueber kann ich lachen da ich direkt den Konter gebe. Andere waeren da vermutlich schon wieder in Traenen ausgebrochen.

 

Ja, sehe ich genau so, ich kann auch ziemlich gut austeilen, da heult eher dann der Andere als ich. 😂🙈

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10. November um 8:56
In Antwort auf nana2019

also unter "erobern" meinte ich dass man die Lust des Partners bemerkt und nicht fragt...das war vlcht von mir etwas ungenau ausgedrückt..dass sowohl Mann als auch Frau den ersten Schritt machen können, finde ich auch gut, aber ich denke, vielen Frauen gefällt es dann trotzdem wenn ihnen jm die Tür aufhält, das kann ja Frau auch andersrum auch so machen

Ich finde es ja witzig, wie Texte wahrgenommen werden, dass ich als junger Kerl wahrgenommen werde, hätte ich nicht gedacht, haha. Ich weiß auch nicht, was "wischewaschi" ist, ich versuche mich eigentlich relativ klar auszudrücken.

Hmm... ich habe einfach so den Eindruck, dass bei Männern oft so ein "Vakuum" entstanden ist, da einige offenbar nicht wissen, wie sie sich verhalten können/sollen..aber vlcht ist es auch einfach nur das Alter.

Ich finde übrigens schon, dass sich der Sexualunterricht etwas erweitern sollte, es sollte schließlich nicht nur darum gehen, wie man bloß nicht schwanger wird und Krankheiten bekommt, es gibt so viele andere Themen...

Ah, oke. Aber das hat doch mit metoo nichts zu tun. Dann ist wohl die Luft in der Partnerschaft raus. Und dann ist "erobern"/sich Mühe geben,...nartürlich wichtig.
Du schreibst.....gefällt Frau trotzdem....trotz was ?, das verstehe ich nicht. Ich kapier auch nicht den Bezug zu metoo.
Tür aufhalten, Wein anbieten...ist für mich Höflichkeit/Anstand.Sowas lernt man im Elternhaus. Das schätze ich bis heute, also gefällt mir u haben wir unseren Kinder so vorgelebt. Das hat doch nichts damit zu tun das ich eine Frau bin die eigenständig lebt.

Metoo wurde ja ins Leben gerufen, wegen sexueller Nötigung/Machtmissbrauch, dass Frauen und MÄNNER sich nicht alleine "fühlen"/sind.

Wenn sich jetzt dadurch tatsächlich einige /viele Männer verunsichtert fühlen, dann ist das nicht nur komplett am Thema vorbei sondern wird noch unfairer Weise als Trittbrett benutzt.
Unsicherheit ist ja keine Schande, aber doch bitte nicht metoo benutzen , weil Männer keinen Arsch in der Hose haben.#nomitleid.

Hi hi, ja mit dem wahrnehmen ist immer so ne Sache. Du versuchst dich eigentlich klar auszudrücken.
Und ich lese was du schreibst u finde den Bezug zu metoo nicht. Das meinte ich mit wischiwaschie/vermischt. Grade weil metoo auch Männer betrifft. Dann schreibst du etwas von Frauenbewegungen u das es keine Männerbewegung gab.
Warum gab es deiner Meinung nach keine Männerbewegung?


Wenn das so ist das du den Eindruck hast das bei Männern ein Vakuum entstanden ist ( ist übrigens nichts neues :pdr, dann hinterfrag doch, ob dein Eindruck richtig ist.
Ja, vllt ist es das Alter. Unsicherheiten gibts immer u auf beiden Seiten.

Ich habe keine Ahnung mehr von Schule, gibts Sexualkundeunterricht ?
Ich bin ganz gut gross geworden was sozialisierte sexuelle liebevolle erotische Beziehungen angeht, ganz ohne Lehrer.
Ich finde nicht das gefühle was Sex angeht in eine Schule gehören. Sowas kann man nicht lehren



 

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10. November um 12:38

Ich sehe nur sehr vereinzelte Felder in denen #MeToo eine direkte Auswirkung hatte.
Große Aktiengesellschaften die aus Angst vor einem Kursrutscht durch einen social media backlash den CoC verschärften. 
Die schwedische Regierung, die eine für einen Rechtsstatt fragwürdige Gesetzesänderung forciert, welche aber schon vorher geplant war. 
Die Medienlandschaft die voll auf den Zug aufgesprungen ist. Hier hatte allerdings John Ringo mit "Get Woke, Go Broke" wohl recht, denn die Zahlen dieser Shows, Artikel, Filme... kann man nur als desaströs bezeichnen.

Eine Auswirkung auf Männer im Allgemeinen kann ich nicht sehen, kann aber natürlich vereinzelt zutreffen. Das wiederum ist meiner Meinung nach wenig verwunderlich, da #MeToo doch eher ein Circlejerk ist und nur durch die Beschaffenheit der Medienlandschaften überhaupt eine derart "große Verbreitung" erreicht hat.

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10. November um 17:35
In Antwort auf sara88

"Ich denke nicht, dass Männer mit einem normalen Flirtverhalten, die abweisende Signale einer Frau bemerken und entsprechend darauf reagieren, etwas zu befürchten haben. Und Frauen, die sich von jedem kleinen Kompliment oder Interessenbekundigung gleich belästigt fühlen, haben für mich auch nicht alle stramm."

Sehe ich ebenfalls so, Ursache & Wirkung. Wenn man schlagfertig ist sieht man das auch alles anders. Ich kann mich nicht daran erinnern jemals belaestigt worden zu sein, zumindest nicht fuer meine Verhaeltnisse. Klar bekommt man mal einen Spruch aber darueber kann ich lachen da ich direkt den Konter gebe. Andere waeren da vermutlich schon wieder in Traenen ausgebrochen.

 

eben! drüber lachen!  und nicht einen Spruch gleich so toternst nehmen! 

aber viele Frauen gehen zum Lachen ja in den Keller 

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11. November um 13:51
In Antwort auf jaja2019

Warum sollte es ein Stimmungskiller sein, wenn man fragt, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat? Man fragt doch auch, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat auf einen Spaziergang, eine Radtour, essen gehen usw.

Ich denke die Männer die schüchtern sind wären auch ohne me too schüchtern. Es ist eine Ausrede, meiner Meinung nach. Ein Korb hat sich vorher nicht schön angefühlt, aber jetzt hat man halt eine Entschuldigung für sich selbst. Ich kann ja nichts machen wegen metoo deswegen bleibt mir gar nichts übrig passiv zu bleiben also flirten ist mir zu gefährlich wegen metoo ist wie ach Sport ist doch Mord bleibe ich lieber aufm Sofa. 

Themeneröffnerin schreib mir eine PN weil ich traue mich nicht wegen metoouknowandso

Warum sollte es ein Stimmungskiller sein, wenn man fragt, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat?"

Ich finds nicht lustfördernd, fehlt noch, dass man davor sämtliche Stellungen bespricht. Nein, muss ich nicht haben.

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11. November um 13:56
In Antwort auf jaja2019

Warum sollte es ein Stimmungskiller sein, wenn man fragt, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat? Man fragt doch auch, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat auf einen Spaziergang, eine Radtour, essen gehen usw.

Ich denke die Männer die schüchtern sind wären auch ohne me too schüchtern. Es ist eine Ausrede, meiner Meinung nach. Ein Korb hat sich vorher nicht schön angefühlt, aber jetzt hat man halt eine Entschuldigung für sich selbst. Ich kann ja nichts machen wegen metoo deswegen bleibt mir gar nichts übrig passiv zu bleiben also flirten ist mir zu gefährlich wegen metoo ist wie ach Sport ist doch Mord bleibe ich lieber aufm Sofa. 

Themeneröffnerin schreib mir eine PN weil ich traue mich nicht wegen metoouknowandso

Ich denke, das kommt immer auf die Situation an. Klar ist es völlig normal und gut, wenn man den Paetner/in fragt, ob sie überhaupt auf etwas Lust hat. Ich glaube das was aber die Lust daran verdirbt, wenn man die Frage stellt, ob jm Lust auf Sex hat, ist, dass man dann schon weiß was kommt und dann denken sich vielleicht viele Frauen (oder auch Männer), ...ah ok, jetzt wird das "Standardprogramm" aufgelegt, und dann hat das so etwas berechnendes. Ich denke, es gibt einfach einen Unterschied zwischen dem Sex, der irgendwie auf Höhepunkte ausgerichtet ist, und dann gibt es den Sex, der viel mit Berührungen einhergeht, und erstmal nicht "zielorientiert ist" und wo kein Druck dahintersteht. Und die Frage ob jm Lust auf Sex hat, hat eher den Charakter des ersteren beschriebenen Sex.
Aber wie schon gesagt, das kommt natürlich immer auf die Situation/Kontext an und ist natürlich auch vom Mann/Frau abhängig wie das gefragt wird und und und... man kann das nicht so leicht beantworten.
 

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11. November um 16:19
In Antwort auf nana2019

Ich denke, das kommt immer auf die Situation an. Klar ist es völlig normal und gut, wenn man den Paetner/in fragt, ob sie überhaupt auf etwas Lust hat. Ich glaube das was aber die Lust daran verdirbt, wenn man die Frage stellt, ob jm Lust auf Sex hat, ist, dass man dann schon weiß was kommt und dann denken sich vielleicht viele Frauen (oder auch Männer), ...ah ok, jetzt wird das "Standardprogramm" aufgelegt, und dann hat das so etwas berechnendes. Ich denke, es gibt einfach einen Unterschied zwischen dem Sex, der irgendwie auf Höhepunkte ausgerichtet ist, und dann gibt es den Sex, der viel mit Berührungen einhergeht, und erstmal nicht "zielorientiert ist" und wo kein Druck dahintersteht. Und die Frage ob jm Lust auf Sex hat, hat eher den Charakter des ersteren beschriebenen Sex.
Aber wie schon gesagt, das kommt natürlich immer auf die Situation/Kontext an und ist natürlich auch vom Mann/Frau abhängig wie das gefragt wird und und und... man kann das nicht so leicht beantworten.
 

Sehe ich auch so.

Es ergibt sich oder auch nicht. Eine direkte Ansprache hielte ich für nicht so prickelnd.

Voraussetzung ist immer, dass man (Mann/Frau) Sensibilität genug hat, Signale des anderen zu deuten.

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11. November um 16:23
In Antwort auf nana2019

Ich denke, das kommt immer auf die Situation an. Klar ist es völlig normal und gut, wenn man den Paetner/in fragt, ob sie überhaupt auf etwas Lust hat. Ich glaube das was aber die Lust daran verdirbt, wenn man die Frage stellt, ob jm Lust auf Sex hat, ist, dass man dann schon weiß was kommt und dann denken sich vielleicht viele Frauen (oder auch Männer), ...ah ok, jetzt wird das "Standardprogramm" aufgelegt, und dann hat das so etwas berechnendes. Ich denke, es gibt einfach einen Unterschied zwischen dem Sex, der irgendwie auf Höhepunkte ausgerichtet ist, und dann gibt es den Sex, der viel mit Berührungen einhergeht, und erstmal nicht "zielorientiert ist" und wo kein Druck dahintersteht. Und die Frage ob jm Lust auf Sex hat, hat eher den Charakter des ersteren beschriebenen Sex.
Aber wie schon gesagt, das kommt natürlich immer auf die Situation/Kontext an und ist natürlich auch vom Mann/Frau abhängig wie das gefragt wird und und und... man kann das nicht so leicht beantworten.
 

"Aber wie schon gesagt, das kommt natürlich immer auf die Situation/Kontext an"

eben! ist ja schon ein unterschied, ob ich mit der partnerin zusammen bin, die ich 25 jahre kenne... oder eine neue bekanntschaft mache. da mags schon angebracht sein, vorher zu fragen: "fi..en?", bevor man sich dran macht, ihr die kleider vom leib zu reißen!

spaß beiseite: ich sehe "metoo" vor allem sehr positiv im geschäftlichen umfeld! wenn irgendwelche typen jetzt hinter schwedischen gardinen sitzen, bei denen es über jahre oder jahrzehnte usus war, dass frauen sich hochschlafen mussten (bzw. konnten - mache waren ja sicher auch froh über diese möglichkeit), dann muss ich auch als mann sagen JA!!! gimme five!!! 

privat ist mir das sowas von wurscht, weil ich eh immer schon so ein braver war, der nur mit frauen in die kiste steigt, die das auch wollen...

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11. November um 17:06
In Antwort auf batweazel

"Aber wie schon gesagt, das kommt natürlich immer auf die Situation/Kontext an"

eben! ist ja schon ein unterschied, ob ich mit der partnerin zusammen bin, die ich 25 jahre kenne... oder eine neue bekanntschaft mache. da mags schon angebracht sein, vorher zu fragen: "fi..en?", bevor man sich dran macht, ihr die kleider vom leib zu reißen!

spaß beiseite: ich sehe "metoo" vor allem sehr positiv im geschäftlichen umfeld! wenn irgendwelche typen jetzt hinter schwedischen gardinen sitzen, bei denen es über jahre oder jahrzehnte usus war, dass frauen sich hochschlafen mussten (bzw. konnten - mache waren ja sicher auch froh über diese möglichkeit), dann muss ich auch als mann sagen JA!!! gimme five!!! 

privat ist mir das sowas von wurscht, weil ich eh immer schon so ein braver war, der nur mit frauen in die kiste steigt, die das auch wollen...

Schließe mich Dir an (bezogen auf den letzten Satz). Was anderes macht ohnehin keinen Spaß. Es sei denn, man ist pervers.

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11. November um 17:48
In Antwort auf julia013

Warum sollte es ein Stimmungskiller sein, wenn man fragt, ob der Partner/ die Partnerin Lust hat?"

Ich finds nicht lustfördernd, fehlt noch, dass man davor sämtliche Stellungen bespricht. Nein, muss ich nicht haben.

Quatsch. in einer Partnerschaft kann man schon auch mal fragen ob der Partner nicht Lust hätte

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11. November um 19:04
In Antwort auf nana2019

Hallo zusammen

mich interessiert folgendes:

Welche Konsequenzen gibt es seit #MeToo auf der zwischenmenschlichen, sexuellen Ebene zwischen Mann und Frau?

Grundsätzlich fand ich die #MeToo-Debatte sehr positiv, da wieder viele Themen wie sexuelle Belästigung ein Gehör fanden und viele Menschen dadurch sensibilisert wurden, dass Menschen in Machtpositionen ihre Privilegien eben stark ausnutzen und wie eine Selbstverständlichkeit Frauen aber auch Männer "sich einfach holen wollten" und dies auch einfach getan haben. Nun gab es auch etwas Kritik an der ganzen #MeToo-Debatte, weil ein Mann einer Frau einen Wein nicht angeboten hat oder wie auch immer... aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Ich habe das Gefühl, und das haben mir auch Männer so bestätigt, dass sie seit #MeToo sehr zurückhaltend geworden sind, wenn sie auf eine Frau zugehen wollen. Und das sind dann meistens nicht die "Machos", sondern sensible Männer, auf die doch so einige Frauen eben auch stehen, aus meiner Erfahrung. Sie wissen einfach nicht, wie sie eine Frau "anfassen" sollen, da ständig der Gedanke aufpoppt, ist das jetzt Belästigung? Sehr schade, wie ich finde, denn so geht das Ganze leider in eine falsche Richtung, denn ich denke, ich bin nicht die einzige, die eben schon darauf steht, wenn sie "erobert" wird, aber natürlich stehe ich nicht auf Belästigung. Die Grenze zu ziehen, ist da manchmal schwer, und es ist so ein Graubereich, klar. Natürlich wirkt es auch auf eine Frau komisch, wenn der Mann dann fragt, ob sie jetzt Lust auf Sex hat, denn spätestens dann werden sicherlich viele Frauen keine Lust mehr haben. Es soll eben alles "seinen Weg"finden, meiner Meinung nach und man hat eine wunderschöne, erotische und sexuelle Begegnung oder eben nicht.
Und das dumme ist aber, dass eben "Machos" dann wie gewohnt weiter machen, und keinerlei Veränderung sehen wollen und solche Debatten so empfinden, als würde man ihnen nun etwas "wegnehmen".

Ich glaube, die Debatte an sich war sehr gut, nur leider existiert nun meiner Meinung auch ein gewisses "Vakuum", denn viele sind nicht so sozialisiert worden, dass man in der sexuellen Begegnung Zustimmung braucht. Auch gab es meiner Meinung nach eine Frauenbewegung, und mehrere feministische Wellen, aber keine "Männerbewegung", denn nun habe ich das Gefühl, dass so einige Männer so ziemlich ratlos dastehen und nicht wissen, wie eine liebevolle, erotische und sexuelle Begegnung zwischen Mann und Frau aussehen soll, und wie man überhaupt eine "gute, nicht toxische und dennnoch gesunde" männliche Identität entwickeln soll, denn sie haben es schlichtweg nicht "gelernt". Im Sexualunterricht in der Schule wird man lediglich darauf vorbereitet, bloß nicht ungewollt schwanger zu werden, und da wird einem die Pille als Allheilmittel unter die Nase gejubelt, und bloss keine sexuell übertragbaren Krankheiten bekommen, dann hört es auch schon wieder auf. Aber wie solche schönen Momente zwischen Mann und Frau aussehen können, und dass Zustimmung wichtig ist, davon keine Rede. Und dann gibt es natürlich massenhaft schlechte Pornos, die einen aber auch nicht vorbereiten, sondern im Gegenteil, ganz schön viel versauen. Zwar gibt es heutzutage auch feministische Pornos, die sind aber bei weitem nicht so verbreitet.

Wie geht es euch? Habt ihr etwas ähnliches schon mal festgestellt in Bezug auf Männer? Also dass sie einfach nicht wussten, wie man eine Frau "anfassen" sollen, oder generell gehemmt sind seit #MeToo? Oder gab es das Problem schon vorher? Ich hoffe, der Thread geht nicht in die falsche Richtung á la MeToo war voll mimimi, oder wie auch immer. Nachdem mein letzter Thread in einigen Belangen in die falsche Richtung ging, hoffe ich, dass das nun anders sein wird.

Freue mich auf eure Antworten!

metoo war für mich eine nervende mediale parallelwelt, die mich digital an steinigungen ohne gerichtsverfahren im mittelalter erinnert hat und im realen leben (bis auf ein paar eher witzelnde diskussionen) sich nie bemerkbar gemacht hat. so manche behauptung hat frauen, die wirklich mieses erlebt haben, eher geschadet, da vieles einfach nicht mehr ernst genommen wird.  

als pubertierende 13jährige haben wir schon so manche stars belächelt, da sie mit talent sicherlich nicht zu ruhm gelangt sind. wie und was da abgeht wusste eigtl schon jedes kind: "schätzele, singen musst du gar nicht, das erledigt der computer. aber wenn du.. dann mach ich dich zum star."

naja, ein paar alternde promis haben wieder aufmerksamkeit bekommen. eigtl sollte man denken, ein schwein wie harvey weinstein wird nie wieder ne frau kennen lernen, weil die ganze welt bescheid weiß, aber auf dem neuesten foto saßen neben ihm im restaurant 2 knackige junge mädels. andererseits.. sowas spricht sich rum und man wusste auch schon vorher wie´s läuft.

was jetzt metoo mit der zwischenmenschlichen sexuellen ebene zwischen mann und frau zu tun haben soll, versteh ich jetzt nicht ganz. eigtl alles beim alten. wenn ich aber nach schweden auswandern würde, dann wäre ich ganz bestimmt verunsichert - das mein ich todernst!

jo, das fällt mir zu metoo ein. 

 

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11. November um 20:06
In Antwort auf carina2019

Quatsch. in einer Partnerschaft kann man schon auch mal fragen ob der Partner nicht Lust hätte

Ich bin jetzt 13 Jahre mit meinem Mann zusammen und er hat mich weder zu Beginn, noch jetzt gefragt, ob ich Lust auf Sex hätte. Ich bin auch erst zweimal von je zwei verschiedenen Männern gefragt worden, ob sie mich küssen dürfen. Das fand ich derart befremdlich, denn eigentlich sollte man schon so viel Gespür besitzen, dass man sich nonverbal versteht.

Ich habe auch nirgends geschrieben, dass man nicht fragen kann oder darf, aber ich persönlich kann dem nichts abgewinnen. Ich finds einfach unerotisch und die Lust auf Intimität würde mir vergehen.

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12. November um 13:21
In Antwort auf julia013

Ich bin jetzt 13 Jahre mit meinem Mann zusammen und er hat mich weder zu Beginn, noch jetzt gefragt, ob ich Lust auf Sex hätte. Ich bin auch erst zweimal von je zwei verschiedenen Männern gefragt worden, ob sie mich küssen dürfen. Das fand ich derart befremdlich, denn eigentlich sollte man schon so viel Gespür besitzen, dass man sich nonverbal versteht.

Ich habe auch nirgends geschrieben, dass man nicht fragen kann oder darf, aber ich persönlich kann dem nichts abgewinnen. Ich finds einfach unerotisch und die Lust auf Intimität würde mir vergehen.

Ich glaube auch, dass das Nonverbale nicht nur reichen sollte, sondern auch allemal erotischer ist. Eine Frau zu fragen, ob sie küssen oder Sex haben möchte, käme mir nicht in den Sinn. Die Signale müssen stimmen, dann ergibt sich alles andere von selbst.

Etwas anderes sind Gespräche auf der Appell-Ebene: "Wir sollten mal wieder ..."

Das hat aber nicht direkt etwas mit Erotik zu tun, sondern mit der Äußerung eines Beziehungsproblems.

 

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12. November um 13:52
In Antwort auf julia013

Ich bin jetzt 13 Jahre mit meinem Mann zusammen und er hat mich weder zu Beginn, noch jetzt gefragt, ob ich Lust auf Sex hätte. Ich bin auch erst zweimal von je zwei verschiedenen Männern gefragt worden, ob sie mich küssen dürfen. Das fand ich derart befremdlich, denn eigentlich sollte man schon so viel Gespür besitzen, dass man sich nonverbal versteht.

Ich habe auch nirgends geschrieben, dass man nicht fragen kann oder darf, aber ich persönlich kann dem nichts abgewinnen. Ich finds einfach unerotisch und die Lust auf Intimität würde mir vergehen.

es kommt doch immer drauf an WIE man fragt

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12. November um 15:17
In Antwort auf carina2019

es kommt doch immer drauf an WIE man fragt

Ach lana, du bists. Ines habe ich ja schon auf der BL. Sag mal, wie viele Accounts hast du denn??

Es ist schon mal traurig, dass man sowas überhaupt fragen muss. Aber ich kann sogar vestehen, dass das bei euch der Fall ist. Wenn man einen Partner hat, der ständig am PC oder Handy hängt, dann bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als zu fragen. (Total erotisch) Nonverbal funktioniert dann eben schwer, wenn der Blick ständig am Handy oder PC hängen bleibt. Zumal du ja hier sehr interessiert an den Privatleben diverser User bist. Vl lieber doch mal etwas Zeit in die Beziehung investieren und das Wochenende lieber mit dem Mann verbringen, als die ganze Aufmerksamkeit einem Forum zu widmen. Aber nicht, dass du dann zitternd und schweißgebadet auf der Couch sitzt--> Entzugserscheinungen Merkwürdig, dass man als kinderlose Frau dann doch lieber Mütter belehrt, anstatt die freie Zeit mit seinem Partner zu verbringen.

Und bitte bleib mal bei einem Account, meine BL ist schon voll mit deinen Accounts. 
 

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12. November um 15:21

Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen. Und nein, es hat sich lange noch nicht genug getan. Es geht und ging bei dieser Debatte nie darum, dass ein Mann einer Frau keine Komplimente machen darf/soll, es ging um die strukturelle Diskriminierung von Frauen, um den systematischen Missbrauch und das schamlose Ausnutzen festgefahrener Hierarchien. 
Und ja, es dürfen sich jetzt auch gerne mal die Männer einen Kopf drum machen, wie einanständiges Miteinander aussehen darf. Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. Das ist von Gleichberechtigung nach wie vor meilenweit entfernt. Da darf gerne noch sehr viel mehr geschehen und damit meine ich NICHT: Darf ich dich auf ein Getränk einladen oder die Tür aufhalten?!? Damit meine ich die Tatsache, dass Chefs ihre Sekretärinnen 'Mäuschen' nennen, weibliche Kolleginnen in vielen Firmen immer noch nicht für voll genommen werden und sich junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen. DAS sind wirkliche Problemfelder, nicht die gemeinsame oder getrennte Rechnung.
Und ja, man darf auch fragen, ob jemand Bock auf Sex hat. In manchen Ländern ist das mittlerweile quasi "verpflichtend" und solange Frauen immer noch als Freiwild angesehen werden dürfen, nur weil sie gerne einen kurzen Rock tragen oder einen tieferen Ausschnitt haben, ist das auch vollkommen richtig so. 
Wer jetzt hier meint: Mein Mann hat mich aber noch nie gefragt, des sollte sich auch ernsthaft überlegen, ob er seine Ehe in diesen Kontext stellen sollte....

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12. November um 15:21
In Antwort auf schnell91

Ich glaube auch, dass das Nonverbale nicht nur reichen sollte, sondern auch allemal erotischer ist. Eine Frau zu fragen, ob sie küssen oder Sex haben möchte, käme mir nicht in den Sinn. Die Signale müssen stimmen, dann ergibt sich alles andere von selbst.

Etwas anderes sind Gespräche auf der Appell-Ebene: "Wir sollten mal wieder ..."

Das hat aber nicht direkt etwas mit Erotik zu tun, sondern mit der Äußerung eines Beziehungsproblems.

 

Natürlich ist es erotischer. Oben schrieb jemand, dass man ja auch fragt, ob man gemeinsam essen geht oder eine Radtour macht. Für mich ist das nicht vergleichbar, da beide Dinge nicht erotisch sind. Nach Sex zu fragen ist für mich ein absoluter Abturner.

"Eine Frau zu fragen, ob sie küssen oder Sex haben möchte, käme mir nicht in den Sinn."
Das war auf für mich sehr, naja, ich nenne es mal, speziell Ich habe beide nie mehr getroffen, geschweige denn einen von denen geküsst.

"Etwas anderes sind Gespräche auf der Appell-Ebene: "Wir sollten mal wieder ...""

Stimmt, das weist auf ein Beziehungsproblem hin und führt sicher auch nicht zum Sex. Zumindest zu keinem der erfüllend sein wird.

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12. November um 15:46
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen. Und nein, es hat sich lange noch nicht genug getan. Es geht und ging bei dieser Debatte nie darum, dass ein Mann einer Frau keine Komplimente machen darf/soll, es ging um die strukturelle Diskriminierung von Frauen, um den systematischen Missbrauch und das schamlose Ausnutzen festgefahrener Hierarchien. 
Und ja, es dürfen sich jetzt auch gerne mal die Männer einen Kopf drum machen, wie einanständiges Miteinander aussehen darf. Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. Das ist von Gleichberechtigung nach wie vor meilenweit entfernt. Da darf gerne noch sehr viel mehr geschehen und damit meine ich NICHT: Darf ich dich auf ein Getränk einladen oder die Tür aufhalten?!? Damit meine ich die Tatsache, dass Chefs ihre Sekretärinnen 'Mäuschen' nennen, weibliche Kolleginnen in vielen Firmen immer noch nicht für voll genommen werden und sich junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen. DAS sind wirkliche Problemfelder, nicht die gemeinsame oder getrennte Rechnung.
Und ja, man darf auch fragen, ob jemand Bock auf Sex hat. In manchen Ländern ist das mittlerweile quasi "verpflichtend" und solange Frauen immer noch als Freiwild angesehen werden dürfen, nur weil sie gerne einen kurzen Rock tragen oder einen tieferen Ausschnitt haben, ist das auch vollkommen richtig so. 
Wer jetzt hier meint: Mein Mann hat mich aber noch nie gefragt, des sollte sich auch ernsthaft überlegen, ob er seine Ehe in diesen Kontext stellen sollte....

Als Mann signalisiere ich weitgehend Zustimmung, denn die Problemfelder existieren!

Der Thread hat den öffentlichen Raum und die Arbeitswelt bei dem Thema mehr oder weniger ausgeblendet. Es wurde hier nur die Ebene der Anbahnung von Liebesbeziehung zum Thema.

Nur die beiden letzten Absätze sind etwas verwirrend.

Der vorletzte spielt auf Schweden an. Der letzte unterstellt, dass analog zu Schweden der eheliche Akt eine verbale (oder besser noch schriftlich fixierte?) Willensbekundung voraussetzt. Jede Frau, deren Mann sie nicht fragt, soll angeblich die Ehe "in diesem Kontext" sehen. Der Kontext heißt nach wiederholtem Lesen Missbrauch und Unterdrückung.

In letzter Konsequenz wäre also sogar ein nonverbales Signal an den Geliebten - z.B. ein intensiver und erwiderter Kuss mit eindeutigem Signalcharakter - unter dem Gesichtspunkt von Misspunkt und Unterdrückung zu sehen, da diese Eindeutigkeit nicht durch ein verbales Vertragsverhältnis oder besser noch schriftlich fixiert worden ist?

Mich erschüttert so ein Gedanke übrigens nicht. Denn es ist ganz klar, dass es ohne ein solches Vertragsverhältnis analog auch missbrauchte oder unterdrückte Männer geben könnte.

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12. November um 16:43
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen. Und nein, es hat sich lange noch nicht genug getan. Es geht und ging bei dieser Debatte nie darum, dass ein Mann einer Frau keine Komplimente machen darf/soll, es ging um die strukturelle Diskriminierung von Frauen, um den systematischen Missbrauch und das schamlose Ausnutzen festgefahrener Hierarchien. 
Und ja, es dürfen sich jetzt auch gerne mal die Männer einen Kopf drum machen, wie einanständiges Miteinander aussehen darf. Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. Das ist von Gleichberechtigung nach wie vor meilenweit entfernt. Da darf gerne noch sehr viel mehr geschehen und damit meine ich NICHT: Darf ich dich auf ein Getränk einladen oder die Tür aufhalten?!? Damit meine ich die Tatsache, dass Chefs ihre Sekretärinnen 'Mäuschen' nennen, weibliche Kolleginnen in vielen Firmen immer noch nicht für voll genommen werden und sich junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen. DAS sind wirkliche Problemfelder, nicht die gemeinsame oder getrennte Rechnung.
Und ja, man darf auch fragen, ob jemand Bock auf Sex hat. In manchen Ländern ist das mittlerweile quasi "verpflichtend" und solange Frauen immer noch als Freiwild angesehen werden dürfen, nur weil sie gerne einen kurzen Rock tragen oder einen tieferen Ausschnitt haben, ist das auch vollkommen richtig so. 
Wer jetzt hier meint: Mein Mann hat mich aber noch nie gefragt, des sollte sich auch ernsthaft überlegen, ob er seine Ehe in diesen Kontext stellen sollte....

wie es so abläuft wusste man auch schon vorher. dafür hat es kein metoo gebraucht,
das ebenso viele unschuldige leben zerstört hat, weil man sich deren position  schnappen wollte oder, aus welchen gründen auch immer, um rache auszuüben.

metoo hat mich in der empfänglichkeit abstumpfen lassen - dank den medien - und
eher einen gelangweilten nerv heranwachsen lassen. man kanns auch übertreiben. 
wenn ich horrorfilme gruselig finde, mir aber jeden tag 5 reinzieh stumpft man diesbezüglich irgendwann auch mal ab.  ich kanns einfach nicht mehr lesen, weil wieder mal ne frau, nach der bauarbeiter nicht gepfiffen haben, ihren frust rauslassen muss ala *kreisch me too* - ja, sorry aber darunter waren wohl auch viele.

wenn ich hier lese, könnte man auch glauben das jede einzelne beziehung auf der welt total kaputt ist. so ist das mit metoo. da wird die ganze welt von bösen bösen männern auf eine internetseite komprimiert, was natürlch alle männer böse macht. ich würd jetzt nicht meine hand ins feuer legen, aber ich glaube die meisten chefs sind halt doch anständig. 

medial seh ich bei jeder diskussion und kleinsten kritik unter dem deckmäntelchen frauenfeindlichkeit nur noch männerfeindlichkeit um ziele zu erreichen oder maulkörbe zu verpassen. wir männer können uns auch nicht immer frei bewegen. es
gibt orte die meidet man halt. und die eigene frau muss man nicht nach sex fragen (gehts noch?), aber sie kann eindeutig singnalisieren, das sie keine lust hat - das sollte langen. denn irgendwo verdünnisiert sich auch die erotik, wenn ich auch noch nach sex nachfragen muss. kann aber jeder handhaben wie er will.

 

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12. November um 17:03
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen. Und nein, es hat sich lange noch nicht genug getan. Es geht und ging bei dieser Debatte nie darum, dass ein Mann einer Frau keine Komplimente machen darf/soll, es ging um die strukturelle Diskriminierung von Frauen, um den systematischen Missbrauch und das schamlose Ausnutzen festgefahrener Hierarchien. 
Und ja, es dürfen sich jetzt auch gerne mal die Männer einen Kopf drum machen, wie einanständiges Miteinander aussehen darf. Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. Das ist von Gleichberechtigung nach wie vor meilenweit entfernt. Da darf gerne noch sehr viel mehr geschehen und damit meine ich NICHT: Darf ich dich auf ein Getränk einladen oder die Tür aufhalten?!? Damit meine ich die Tatsache, dass Chefs ihre Sekretärinnen 'Mäuschen' nennen, weibliche Kolleginnen in vielen Firmen immer noch nicht für voll genommen werden und sich junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen. DAS sind wirkliche Problemfelder, nicht die gemeinsame oder getrennte Rechnung.
Und ja, man darf auch fragen, ob jemand Bock auf Sex hat. In manchen Ländern ist das mittlerweile quasi "verpflichtend" und solange Frauen immer noch als Freiwild angesehen werden dürfen, nur weil sie gerne einen kurzen Rock tragen oder einen tieferen Ausschnitt haben, ist das auch vollkommen richtig so. 
Wer jetzt hier meint: Mein Mann hat mich aber noch nie gefragt, des sollte sich auch ernsthaft überlegen, ob er seine Ehe in diesen Kontext stellen sollte....

"Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. "

Trifft auf mich nicht zu! Ich mache mir keine Gedanken darüber, was ich anziehen soll, um kein Opfer zu werden. Diese Denkweise ist auch ziemlich einseitig, da es natürlich auch genug Frauen gibt, die vergewaltigt werden, obwohl sie eine Burka tragen.
Ich weiß nicht wo du wohnst, aber hier ists recht angenehm und keinen interessierts, was ich trage. Ich fühle mich weder diskriminiert noch ungleich behandelt. Dass ist vl in arabischen Ländern so, aber hier definitiv nicht! Zumal es Ungleichheiten auf beiden Seiten gibt.

"junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen."

Das hat mit Metoo doch auch nichts zu tun. Nachts alleine durch die Straßen zu ziehen ist nunmal gefährlich, auch für Männer. Es gibt genug Fälle, wo Männer niedergestochen/überfallen wurden. Das ist eben leider generell ein Problem und liegt darin, dass es (leider) kaum jemanden interessiert. Und wenn man sich die Strafen ansieht, die man dafür bekommt, naja, sag ich jetzt mal nichts dazu.
Frauen werden vl eher vergewaltigt, als Mann bekommst du ein Messer in den Bauch.


Ich sprach übrigens was den ungefragten Sex anging von meiner Ehe. Generell sollte ein Nein natürlich akzeptiert werden. Aber innerhalb einer Beziehung find ich das Fragen nach Intimitäten einfach nur furchtbar. Man(n) merkt ob Frau will oder eben nicht. ONS hatte ich noch nie, wäre mir auch zu gefährlich. Meine männlichen Vorgesetzten (ich hatte bist jetzt zwei) haben mich nie sexuell belästigt, wäre dies der Fall gewesen, hätte ich gekündigt.

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12. November um 17:47
In Antwort auf julia013

Ach lana, du bists. Ines habe ich ja schon auf der BL. Sag mal, wie viele Accounts hast du denn??

Es ist schon mal traurig, dass man sowas überhaupt fragen muss. Aber ich kann sogar vestehen, dass das bei euch der Fall ist. Wenn man einen Partner hat, der ständig am PC oder Handy hängt, dann bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als zu fragen. (Total erotisch) Nonverbal funktioniert dann eben schwer, wenn der Blick ständig am Handy oder PC hängen bleibt. Zumal du ja hier sehr interessiert an den Privatleben diverser User bist. Vl lieber doch mal etwas Zeit in die Beziehung investieren und das Wochenende lieber mit dem Mann verbringen, als die ganze Aufmerksamkeit einem Forum zu widmen. Aber nicht, dass du dann zitternd und schweißgebadet auf der Couch sitzt--> Entzugserscheinungen Merkwürdig, dass man als kinderlose Frau dann doch lieber Mütter belehrt, anstatt die freie Zeit mit seinem Partner zu verbringen.

Und bitte bleib mal bei einem Account, meine BL ist schon voll mit deinen Accounts. 
 

kein Argument gehabt ne?  dann lieber vom Thema ablenken 

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12. November um 17:48
In Antwort auf gomaskulinteam

wie es so abläuft wusste man auch schon vorher. dafür hat es kein metoo gebraucht,
das ebenso viele unschuldige leben zerstört hat, weil man sich deren position  schnappen wollte oder, aus welchen gründen auch immer, um rache auszuüben.

metoo hat mich in der empfänglichkeit abstumpfen lassen - dank den medien - und
eher einen gelangweilten nerv heranwachsen lassen. man kanns auch übertreiben. 
wenn ich horrorfilme gruselig finde, mir aber jeden tag 5 reinzieh stumpft man diesbezüglich irgendwann auch mal ab.  ich kanns einfach nicht mehr lesen, weil wieder mal ne frau, nach der bauarbeiter nicht gepfiffen haben, ihren frust rauslassen muss ala *kreisch me too* - ja, sorry aber darunter waren wohl auch viele.

wenn ich hier lese, könnte man auch glauben das jede einzelne beziehung auf der welt total kaputt ist. so ist das mit metoo. da wird die ganze welt von bösen bösen männern auf eine internetseite komprimiert, was natürlch alle männer böse macht. ich würd jetzt nicht meine hand ins feuer legen, aber ich glaube die meisten chefs sind halt doch anständig. 

medial seh ich bei jeder diskussion und kleinsten kritik unter dem deckmäntelchen frauenfeindlichkeit nur noch männerfeindlichkeit um ziele zu erreichen oder maulkörbe zu verpassen. wir männer können uns auch nicht immer frei bewegen. es
gibt orte die meidet man halt. und die eigene frau muss man nicht nach sex fragen (gehts noch?), aber sie kann eindeutig singnalisieren, das sie keine lust hat - das sollte langen. denn irgendwo verdünnisiert sich auch die erotik, wenn ich auch noch nach sex nachfragen muss. kann aber jeder handhaben wie er will.

 

es besteht teilweise ein richtiger Hass auf Männer.  furchtbar

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12. November um 19:51
In Antwort auf julia013

"Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. "

Trifft auf mich nicht zu! Ich mache mir keine Gedanken darüber, was ich anziehen soll, um kein Opfer zu werden. Diese Denkweise ist auch ziemlich einseitig, da es natürlich auch genug Frauen gibt, die vergewaltigt werden, obwohl sie eine Burka tragen.
Ich weiß nicht wo du wohnst, aber hier ists recht angenehm und keinen interessierts, was ich trage. Ich fühle mich weder diskriminiert noch ungleich behandelt. Dass ist vl in arabischen Ländern so, aber hier definitiv nicht! Zumal es Ungleichheiten auf beiden Seiten gibt.

"junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen."

Das hat mit Metoo doch auch nichts zu tun. Nachts alleine durch die Straßen zu ziehen ist nunmal gefährlich, auch für Männer. Es gibt genug Fälle, wo Männer niedergestochen/überfallen wurden. Das ist eben leider generell ein Problem und liegt darin, dass es (leider) kaum jemanden interessiert. Und wenn man sich die Strafen ansieht, die man dafür bekommt, naja, sag ich jetzt mal nichts dazu.
Frauen werden vl eher vergewaltigt, als Mann bekommst du ein Messer in den Bauch.


Ich sprach übrigens was den ungefragten Sex anging von meiner Ehe. Generell sollte ein Nein natürlich akzeptiert werden. Aber innerhalb einer Beziehung find ich das Fragen nach Intimitäten einfach nur furchtbar. Man(n) merkt ob Frau will oder eben nicht. ONS hatte ich noch nie, wäre mir auch zu gefährlich. Meine männlichen Vorgesetzten (ich hatte bist jetzt zwei) haben mich nie sexuell belästigt, wäre dies der Fall gewesen, hätte ich gekündigt.

"Aber innerhalb einer Beziehung find ich das Fragen nach Intimitäten einfach nur furchtbar. "

es gibt ja genug frauen, die es vermissen und sich wünschen würden, das ihr mann sie mal spontan nimmt, wenn er zur tür reinkommt, in der küche, bei/in der arbeit, wann oder wo auch immer. die einfach spontanität und den überraschungsmoment vermissen.

naja, man lernt nie aus. anscheinend gibt es welche, die sex ohne anfrage und schriftlicher genehmigung nie zulassen würden und sich bedrängt fühlen. nun gut, beim 2ten typ kann man davon ausgehn, das es sex nur zu weihnachten gibt 
 

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12. November um 21:02

Die Idee einer schriftlichen Einverständniserklärung ist doch gar nicht so schlecht, weil dann endlich Rechtssicherheit herrscht. (Achtung: Ironie, weiß nicht, ob die hier verstanden wird).

Zugegeben, mit Romantik hat das nichts zu tun. Aber wozu braucht es Romantik?

Wir wissen ja, dass in Schweden nicht nur der erzwungene Akt, sondern auch eine nicht von der Partnerin akzeptierte Spielart des Aktes mit Vergewaltigung gleichgesetzt wird. (Wer es nicht glaubt, solle sich schlau machen mit den schwedischen Realitäten. Das war jetzt nicht übertrieben).
 
Dass einer Willensänderung der Partnerin unmittelbar Folge zu leisten ist, halte ich allerdings jetzt ernsthaft nicht für übertrieben und selbstverständlich (z.B. ihre Bitte, nicht weiterzumachen). Etwas aufwändiger ist jedoch die Vorabbeschreibung der gewünschten bzw. erlaubten Varianten. Dazu müsste eine Ankreuzliste erstellt werden. Außerdem ist natürlich auch die maximale Vollzugsdauer unbedingt festzulegen.

Wegen der Automatiken in diesem Forum, bestimmte Wörter gleich als pornographisch auszufiltern, kann ich keine Details liefern. Es kann sich aber jede/r selbst ausmalen.

Wenn der Erfolg dieser Maßnahmen dazu führt, dass der Akt dann nicht stattfindet, ist doch das Ziel erreicht:

- Es kann sich keine Frau durch den Akt mehr unterdrückt fühlen
- Jeder Mann kann sich auf die Schulter klopfen, weil er "anständig" geblieben ist
- Die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten wird gestoppt.
- Es gibt auch keine ungewollten Schwangerschaften mehr
- Traditionelle Katholiken können jetzt endlich wieder ihren Glauben ohne Versuchung leben

Ich fürchte, dass diese Vorschläge keinen sonderlichen Widerhall finden werden. 

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12. November um 22:02
In Antwort auf schnell91

Die Idee einer schriftlichen Einverständniserklärung ist doch gar nicht so schlecht, weil dann endlich Rechtssicherheit herrscht. (Achtung: Ironie, weiß nicht, ob die hier verstanden wird).

Zugegeben, mit Romantik hat das nichts zu tun. Aber wozu braucht es Romantik?

Wir wissen ja, dass in Schweden nicht nur der erzwungene Akt, sondern auch eine nicht von der Partnerin akzeptierte Spielart des Aktes mit Vergewaltigung gleichgesetzt wird. (Wer es nicht glaubt, solle sich schlau machen mit den schwedischen Realitäten. Das war jetzt nicht übertrieben).
 
Dass einer Willensänderung der Partnerin unmittelbar Folge zu leisten ist, halte ich allerdings jetzt ernsthaft nicht für übertrieben und selbstverständlich (z.B. ihre Bitte, nicht weiterzumachen). Etwas aufwändiger ist jedoch die Vorabbeschreibung der gewünschten bzw. erlaubten Varianten. Dazu müsste eine Ankreuzliste erstellt werden. Außerdem ist natürlich auch die maximale Vollzugsdauer unbedingt festzulegen.

Wegen der Automatiken in diesem Forum, bestimmte Wörter gleich als pornographisch auszufiltern, kann ich keine Details liefern. Es kann sich aber jede/r selbst ausmalen.

Wenn der Erfolg dieser Maßnahmen dazu führt, dass der Akt dann nicht stattfindet, ist doch das Ziel erreicht:

- Es kann sich keine Frau durch den Akt mehr unterdrückt fühlen
- Jeder Mann kann sich auf die Schulter klopfen, weil er "anständig" geblieben ist
- Die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten wird gestoppt.
- Es gibt auch keine ungewollten Schwangerschaften mehr
- Traditionelle Katholiken können jetzt endlich wieder ihren Glauben ohne Versuchung leben

Ich fürchte, dass diese Vorschläge keinen sonderlichen Widerhall finden werden. 

"Ich fürchte, dass diese Vorschläge keinen sonderlichen Widerhall finden werden."

Also ich hab dazu schon mal ein Formular entworfen, als das mit Schweden aktuell war, sehr übersichtlich auf einem DIN A4-Blatt, optional mit Durchschlag, damit beide Beteiligte eine Ausfertigung in ihrem Sexordner abheften können, den man sich dann  natürlich anlegen und immer gut unter Verschluss halten sollte... 

Habs aber noch nie zum Einsatz gebracht. Vielleicht irgendwann mal im Fasching...

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12. November um 22:34
In Antwort auf nana2019

Hallo zusammen

mich interessiert folgendes:

Welche Konsequenzen gibt es seit #MeToo auf der zwischenmenschlichen, sexuellen Ebene zwischen Mann und Frau?

Grundsätzlich fand ich die #MeToo-Debatte sehr positiv, da wieder viele Themen wie sexuelle Belästigung ein Gehör fanden und viele Menschen dadurch sensibilisert wurden, dass Menschen in Machtpositionen ihre Privilegien eben stark ausnutzen und wie eine Selbstverständlichkeit Frauen aber auch Männer "sich einfach holen wollten" und dies auch einfach getan haben. Nun gab es auch etwas Kritik an der ganzen #MeToo-Debatte, weil ein Mann einer Frau einen Wein nicht angeboten hat oder wie auch immer... aber das soll jetzt nicht das Thema sein.

Ich habe das Gefühl, und das haben mir auch Männer so bestätigt, dass sie seit #MeToo sehr zurückhaltend geworden sind, wenn sie auf eine Frau zugehen wollen. Und das sind dann meistens nicht die "Machos", sondern sensible Männer, auf die doch so einige Frauen eben auch stehen, aus meiner Erfahrung. Sie wissen einfach nicht, wie sie eine Frau "anfassen" sollen, da ständig der Gedanke aufpoppt, ist das jetzt Belästigung? Sehr schade, wie ich finde, denn so geht das Ganze leider in eine falsche Richtung, denn ich denke, ich bin nicht die einzige, die eben schon darauf steht, wenn sie "erobert" wird, aber natürlich stehe ich nicht auf Belästigung. Die Grenze zu ziehen, ist da manchmal schwer, und es ist so ein Graubereich, klar. Natürlich wirkt es auch auf eine Frau komisch, wenn der Mann dann fragt, ob sie jetzt Lust auf Sex hat, denn spätestens dann werden sicherlich viele Frauen keine Lust mehr haben. Es soll eben alles "seinen Weg"finden, meiner Meinung nach und man hat eine wunderschöne, erotische und sexuelle Begegnung oder eben nicht.
Und das dumme ist aber, dass eben "Machos" dann wie gewohnt weiter machen, und keinerlei Veränderung sehen wollen und solche Debatten so empfinden, als würde man ihnen nun etwas "wegnehmen".

Ich glaube, die Debatte an sich war sehr gut, nur leider existiert nun meiner Meinung auch ein gewisses "Vakuum", denn viele sind nicht so sozialisiert worden, dass man in der sexuellen Begegnung Zustimmung braucht. Auch gab es meiner Meinung nach eine Frauenbewegung, und mehrere feministische Wellen, aber keine "Männerbewegung", denn nun habe ich das Gefühl, dass so einige Männer so ziemlich ratlos dastehen und nicht wissen, wie eine liebevolle, erotische und sexuelle Begegnung zwischen Mann und Frau aussehen soll, und wie man überhaupt eine "gute, nicht toxische und dennnoch gesunde" männliche Identität entwickeln soll, denn sie haben es schlichtweg nicht "gelernt". Im Sexualunterricht in der Schule wird man lediglich darauf vorbereitet, bloß nicht ungewollt schwanger zu werden, und da wird einem die Pille als Allheilmittel unter die Nase gejubelt, und bloss keine sexuell übertragbaren Krankheiten bekommen, dann hört es auch schon wieder auf. Aber wie solche schönen Momente zwischen Mann und Frau aussehen können, und dass Zustimmung wichtig ist, davon keine Rede. Und dann gibt es natürlich massenhaft schlechte Pornos, die einen aber auch nicht vorbereiten, sondern im Gegenteil, ganz schön viel versauen. Zwar gibt es heutzutage auch feministische Pornos, die sind aber bei weitem nicht so verbreitet.

Wie geht es euch? Habt ihr etwas ähnliches schon mal festgestellt in Bezug auf Männer? Also dass sie einfach nicht wussten, wie man eine Frau "anfassen" sollen, oder generell gehemmt sind seit #MeToo? Oder gab es das Problem schon vorher? Ich hoffe, der Thread geht nicht in die falsche Richtung á la MeToo war voll mimimi, oder wie auch immer. Nachdem mein letzter Thread in einigen Belangen in die falsche Richtung ging, hoffe ich, dass das nun anders sein wird.

Freue mich auf eure Antworten!

Tja, du kannst eben nicht alles haben. Die Milch oder das Geld von der Milch. Moderne, erwachsene Frauen müssen eben auch mal selber anpacken. Auf den Mann zugehen, Erstkontakt herstellen, wenn sie interessiert sind. Oder damit leben, wie Männer sie behandeln, auch wenn sie gerade nichts von ihnen wollen. Wie sollte es sonst funktionieren? Per Gedankenübertragung?

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13. November um 9:22
In Antwort auf gomaskulinteam

"Aber innerhalb einer Beziehung find ich das Fragen nach Intimitäten einfach nur furchtbar. "

es gibt ja genug frauen, die es vermissen und sich wünschen würden, das ihr mann sie mal spontan nimmt, wenn er zur tür reinkommt, in der küche, bei/in der arbeit, wann oder wo auch immer. die einfach spontanität und den überraschungsmoment vermissen.

naja, man lernt nie aus. anscheinend gibt es welche, die sex ohne anfrage und schriftlicher genehmigung nie zulassen würden und sich bedrängt fühlen. nun gut, beim 2ten typ kann man davon ausgehn, das es sex nur zu weihnachten gibt 
 



wie es mann macht, macht er es falsch

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13. November um 10:27
In Antwort auf batweazel

"Ich fürchte, dass diese Vorschläge keinen sonderlichen Widerhall finden werden."

Also ich hab dazu schon mal ein Formular entworfen, als das mit Schweden aktuell war, sehr übersichtlich auf einem DIN A4-Blatt, optional mit Durchschlag, damit beide Beteiligte eine Ausfertigung in ihrem Sexordner abheften können, den man sich dann  natürlich anlegen und immer gut unter Verschluss halten sollte... 

Habs aber noch nie zum Einsatz gebracht. Vielleicht irgendwann mal im Fasching...

Zu Deinen Formularvorschlägen:

Die Dinge sind noch etwas komplizierter, so dass ich mir auch vor Fasching schon ein paar Gedanken mache.

Es stellt sich die Frage, ob Mann (oder auch Frau) mindestens 2 Ordner braucht, die niemals miteinander verwechselt werden dürfen!

Einer für die eheliche Treue, der andere für die Geliebte(n).

Der zweite Ordner gehört natürlich in ein Geheimfach und ist allerdings herauszuholen, bevor man sich auf den Weg zur Geliebten/zum Geliebten macht. Bloß nicht auf dem Schreibtisch versehentlich liegen lassen.

Außerdem niemals versehentlich den Ordner für die eheliche Treue zur Geliebten mitnehmen. Sonst fragt die entrüstet: Du Schurke schläfst also noch mit Deiner Ehefrau?

Für die Damenwelt empfiehlt es sich ebenfalls, solche Ordner zu führen. Man muss sich einigen, bei wem das Original verbleibt. Der andere erhält das Duplikat.

Allerdings sind ja Duplikate leicht zu fälschen. Daher gehören auch auf die Kopie beide Originalunterschriften.

Um allerdings ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich dann auch noch eine notarielle Beglaubigung. Gewiss, man wird einwenden, dass das praktisch kaum durchführbar sei. Wer aber sicher sein will, muss zahlen und warten.

 

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13. November um 10:34
In Antwort auf katsch

Tja, du kannst eben nicht alles haben. Die Milch oder das Geld von der Milch. Moderne, erwachsene Frauen müssen eben auch mal selber anpacken. Auf den Mann zugehen, Erstkontakt herstellen, wenn sie interessiert sind. Oder damit leben, wie Männer sie behandeln, auch wenn sie gerade nichts von ihnen wollen. Wie sollte es sonst funktionieren? Per Gedankenübertragung?

Das ist auch schon alles was es da zu sagen gibt, ich stimme dir zu!

Aber du weisst ja wie das ist, Gleichberechtigung soll ja nur da herrschen wo es fuer Frauen einen Vorteil bringt. Den Heiratsantrag und die Bezahlung beim Date soll aber der Mann bitte immer noch uebernehmen. Warum? Weil "ist halt einfach so".

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13. November um 10:37
In Antwort auf schnell91

Zu Deinen Formularvorschlägen:

Die Dinge sind noch etwas komplizierter, so dass ich mir auch vor Fasching schon ein paar Gedanken mache.

Es stellt sich die Frage, ob Mann (oder auch Frau) mindestens 2 Ordner braucht, die niemals miteinander verwechselt werden dürfen!

Einer für die eheliche Treue, der andere für die Geliebte(n).

Der zweite Ordner gehört natürlich in ein Geheimfach und ist allerdings herauszuholen, bevor man sich auf den Weg zur Geliebten/zum Geliebten macht. Bloß nicht auf dem Schreibtisch versehentlich liegen lassen.

Außerdem niemals versehentlich den Ordner für die eheliche Treue zur Geliebten mitnehmen. Sonst fragt die entrüstet: Du Schurke schläfst also noch mit Deiner Ehefrau?

Für die Damenwelt empfiehlt es sich ebenfalls, solche Ordner zu führen. Man muss sich einigen, bei wem das Original verbleibt. Der andere erhält das Duplikat.

Allerdings sind ja Duplikate leicht zu fälschen. Daher gehören auch auf die Kopie beide Originalunterschriften.

Um allerdings ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich dann auch noch eine notarielle Beglaubigung. Gewiss, man wird einwenden, dass das praktisch kaum durchführbar sei. Wer aber sicher sein will, muss zahlen und warten.

 

gute einwände.

für den geliebten-ordner würde sich in dem fall m.e. ein bankschließfach empfehlen, zu dem die ehefrau keinen zugang hat. und es darüber hinaus natürlich auffallen würde, wenn man immer dann, wenn man mal länger arbeiten muß, am morgen einen dicken ordner aus dem haus trägt...

außerdem müsste man sonst ja zuhause drei tresore haben... einen gemeinsamen, einen für sie, und einen für ihn (ggf. noch zuhause wohnende söhne und töchter noch gar nicht berücksichtigt)

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13. November um 10:40

Schade, dass sich hier niemand wirklich kritisch mit Butterfliegenbeinchen oben auseinandersetzt.

Immerhin bringt sie das metoo-Thema in den Unterricht und verbindet das damit, die weibliche Unterdrückung umfassend zum Thema zu machen. Wogegen ich nichts habe. Ich frage mich nur, ob ich ihre Darstellung der Konsequenzen vorbehaltlos teilen kann.

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13. November um 10:58
In Antwort auf schnell91

Schade, dass sich hier niemand wirklich kritisch mit Butterfliegenbeinchen oben auseinandersetzt.

Immerhin bringt sie das metoo-Thema in den Unterricht und verbindet das damit, die weibliche Unterdrückung umfassend zum Thema zu machen. Wogegen ich nichts habe. Ich frage mich nur, ob ich ihre Darstellung der Konsequenzen vorbehaltlos teilen kann.

sind doch einige drauf eingegangen... zum thema "unterricht" kann man nicht viel sagen. denn da steht ja nur: "Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen" - mehr nicht!

Wir wissen also nicht mal, in welcher Rolle "Butterfliegenbeinchen" da war. Lehrerin oder Schülerin? In welcher Jahrgangsstufe, welchem Fach, in welchem Zusammenhang, und wie umfassend wurde das Thema besprochen? Sind die Punkte, die sie danach anführt, ihre persönliche Meinung, oder wurden diese im Unterricht gemeinsam erarbeitet?



 

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13. November um 11:00
In Antwort auf batweazel

sind doch einige drauf eingegangen... zum thema "unterricht" kann man nicht viel sagen. denn da steht ja nur: "Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen" - mehr nicht!

Wir wissen also nicht mal, in welcher Rolle "Butterfliegenbeinchen" da war. Lehrerin oder Schülerin? In welcher Jahrgangsstufe, welchem Fach, in welchem Zusammenhang, und wie umfassend wurde das Thema besprochen? Sind die Punkte, die sie danach anführt, ihre persönliche Meinung, oder wurden diese im Unterricht gemeinsam erarbeitet?



 

p.s. und was besonders interessant wäre: wie waren denn die meinungen von schülereinnen und schülern zu dem thema? welchen unterschiede gab es da zwischen den geschlechtern?

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13. November um 14:43
In Antwort auf batweazel

sind doch einige drauf eingegangen... zum thema "unterricht" kann man nicht viel sagen. denn da steht ja nur: "Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen" - mehr nicht!

Wir wissen also nicht mal, in welcher Rolle "Butterfliegenbeinchen" da war. Lehrerin oder Schülerin? In welcher Jahrgangsstufe, welchem Fach, in welchem Zusammenhang, und wie umfassend wurde das Thema besprochen? Sind die Punkte, die sie danach anführt, ihre persönliche Meinung, oder wurden diese im Unterricht gemeinsam erarbeitet?



 

"Ich habe besprochen" suggeriert zumindest, dass sie die Wortführerin war. In der Regel sind das Lehrer, aber heutzutage ist ja alles möglich.

Alle anderen Details fehlen, aber das ist nachvollziehbar, sonst könnte man gleich den Unterrichtsmitschnitt nach gofeminin transkribieren und die Anonymität aufgeben. Dass "man" das nicht will, kann ich verstehen. Würde ich auch nicht machen.

Es hört sich nach der persönlichen Meinung an, ist es im Gesamtzusammenhang wohl auch.

Das meiste kann ich sogar nachvollziehen, aber die beiden letzten Absätze geben mir zu denken. Der letzte hört sich so an, als ob Sex ohne vorherige Nachfrage des Mannes seine Partnerin in den genannten "Kontext" stellen würde. Der genannte "Kontext" ist eindeutig Nötigung, Missbrauch, Demütigung, vielleicht sogar Vergewaltigung. Es ist aber auch möglich, dass die Doppeldeutigkeit des Wörtchens "ungefragt" in der deutschen Sprache eine Rolle spielt. Das Wörtchen kann sowohl "verbal" als auch "nonverbal" interpretiert werden. Wenn jemand mit seiner Frau "ungefragt" den Verkehr vollzieht, kann dies auch bedeuten: Sie traut sich längst nicht mehr, sich ihm zu widersetzen. Ihre nonverbalen Signale werden prinzipiell ignoriert. Damit wären wir wieder beim Missbrauchskontext.

Nur Butterfliegenbeinchen könnte den exakten Sinn aufklären helfen.

 

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14. November um 21:47
In Antwort auf nana2019

Ich denke, das kommt immer auf die Situation an. Klar ist es völlig normal und gut, wenn man den Paetner/in fragt, ob sie überhaupt auf etwas Lust hat. Ich glaube das was aber die Lust daran verdirbt, wenn man die Frage stellt, ob jm Lust auf Sex hat, ist, dass man dann schon weiß was kommt und dann denken sich vielleicht viele Frauen (oder auch Männer), ...ah ok, jetzt wird das "Standardprogramm" aufgelegt, und dann hat das so etwas berechnendes. Ich denke, es gibt einfach einen Unterschied zwischen dem Sex, der irgendwie auf Höhepunkte ausgerichtet ist, und dann gibt es den Sex, der viel mit Berührungen einhergeht, und erstmal nicht "zielorientiert ist" und wo kein Druck dahintersteht. Und die Frage ob jm Lust auf Sex hat, hat eher den Charakter des ersteren beschriebenen Sex.
Aber wie schon gesagt, das kommt natürlich immer auf die Situation/Kontext an und ist natürlich auch vom Mann/Frau abhängig wie das gefragt wird und und und... man kann das nicht so leicht beantworten.
 

Also mich würde es nicht stören wenn Du mich direkt fragst..........
Und es würde mich auch nicht stören wenn DU Zärtlichkeit mit viel Berührungen einhergehend einleitest. 

Bei Anderen jedoch wäre es mir recht sie hätten soviel Anstand zu fragen bevor sie mich antatschen (egal ob Mann oder Frau) - und ich schreibe das als Mann!

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15. November um 0:49
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Tatsächlich habe ich dieses Thema heute erst im Unterricht besprochen. Und nein, es hat sich lange noch nicht genug getan. Es geht und ging bei dieser Debatte nie darum, dass ein Mann einer Frau keine Komplimente machen darf/soll, es ging um die strukturelle Diskriminierung von Frauen, um den systematischen Missbrauch und das schamlose Ausnutzen festgefahrener Hierarchien. 
Und ja, es dürfen sich jetzt auch gerne mal die Männer einen Kopf drum machen, wie einanständiges Miteinander aussehen darf. Frauen machen sich seit Jahrhunderten einen Kopf drum, was sie anziehen dürfen, wie sie sein dürfen, wie sie sich verhalten dürfen, um ja nur kein Opfer zu werden, weil Männer ihre höhergestellte und/oder rein physische Stärke ausnutzen und ausnutzten. Das ist von Gleichberechtigung nach wie vor meilenweit entfernt. Da darf gerne noch sehr viel mehr geschehen und damit meine ich NICHT: Darf ich dich auf ein Getränk einladen oder die Tür aufhalten?!? Damit meine ich die Tatsache, dass Chefs ihre Sekretärinnen 'Mäuschen' nennen, weibliche Kolleginnen in vielen Firmen immer noch nicht für voll genommen werden und sich junge Mädels beim Ausgehen einen Bekannten/Freund 'als Beschützer für den Heimweg' mitnehmen müssen. DAS sind wirkliche Problemfelder, nicht die gemeinsame oder getrennte Rechnung.
Und ja, man darf auch fragen, ob jemand Bock auf Sex hat. In manchen Ländern ist das mittlerweile quasi "verpflichtend" und solange Frauen immer noch als Freiwild angesehen werden dürfen, nur weil sie gerne einen kurzen Rock tragen oder einen tieferen Ausschnitt haben, ist das auch vollkommen richtig so. 
Wer jetzt hier meint: Mein Mann hat mich aber noch nie gefragt, des sollte sich auch ernsthaft überlegen, ob er seine Ehe in diesen Kontext stellen sollte....

das sehe ich auch so, die MeToo-Debatte hat einfach wieder aufgezeigt, dass es immer noch strukturelle Diskriminierung (vor allem) von Frauen gibt, es gibt natürlich auch andere Gruppen, die diskriminiert werden, aber vor allem sind es die Frauen. Und dafür war die Debatte gut, auch wenn sie "strapaziös" war. Natürlich gibt es auch immer wieder die Trittbrettfahrer, die solche Debatten gerne für eigene Zwecke ausnutzen, aber in großem und ganzem hat die Debatte wieder viel offengelegt.
Das mit dem Fragen ob der Partner Lust auf Sex hat, finde ich erstmal gut, aber wie schon gesagt, das hängt von der Situation ab. Wenn man sich vlcht noch nicht gut kennt, kann das vielleicht gut sein, wenn man die Signale des anderen noch nicht so gut deuten kann und vielleicht erstmal etwas übersehen kann. 

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15. November um 1:21
In Antwort auf schnell91

Zu Deinen Formularvorschlägen:

Die Dinge sind noch etwas komplizierter, so dass ich mir auch vor Fasching schon ein paar Gedanken mache.

Es stellt sich die Frage, ob Mann (oder auch Frau) mindestens 2 Ordner braucht, die niemals miteinander verwechselt werden dürfen!

Einer für die eheliche Treue, der andere für die Geliebte(n).

Der zweite Ordner gehört natürlich in ein Geheimfach und ist allerdings herauszuholen, bevor man sich auf den Weg zur Geliebten/zum Geliebten macht. Bloß nicht auf dem Schreibtisch versehentlich liegen lassen.

Außerdem niemals versehentlich den Ordner für die eheliche Treue zur Geliebten mitnehmen. Sonst fragt die entrüstet: Du Schurke schläfst also noch mit Deiner Ehefrau?

Für die Damenwelt empfiehlt es sich ebenfalls, solche Ordner zu führen. Man muss sich einigen, bei wem das Original verbleibt. Der andere erhält das Duplikat.

Allerdings sind ja Duplikate leicht zu fälschen. Daher gehören auch auf die Kopie beide Originalunterschriften.

Um allerdings ganz sicher zu gehen, empfiehlt sich dann auch noch eine notarielle Beglaubigung. Gewiss, man wird einwenden, dass das praktisch kaum durchführbar sei. Wer aber sicher sein will, muss zahlen und warten.

 

Ich finde, es ist jetzt aber auch übertrieben, sich über das schwedische Modell so lustig zu machen. Klar erscheint es für uns absurd, und ich wage auch zu bezweifeln, ob das nun die richtige Lösung ist. Ich glaube einfach, dass die Schweden eine sehr starke Fauenbewegung hatten, dass sich aber trotzdem das "Vergewaltigungsproblem" nach so vielen Jahren nicht aufgelöst hat. Wie denn auch? Dafür müssen sich ganz andere grundlegende Dinge in der Gesellschaft ändern, angefangen bei misogynen Einstellungen gegen die Frau, was aber durch Medien usw. transportiert wird und so schnell und einfach nicht einfach verschwinden wird. Das ist ein sehr vielschichtiges Problem. Das wird sich aber so schnell nicht ändern, und dieses Gesetz wird wahrscheinlich nicht das bringen, was man sich wünscht, sondern vielleicht gegenteilige Effekte. Auf der anderen Seite gibt es wirklich solche Fälle, die mit dem Gesetz eher eingefangen werden sollten, wie die Frau, die betrunken auf dem Sofa einschlief und keine "Willensbekundung" zum Sex abgeben konnte und aber vergewaltigt wurde. Wenn man bedenkt, dass sowieso nur maximal 10 % der Frauen überhaupt bei der Polizei wegen Vergewaltgung/sexueller Nötigung anzeigen, und dass davon dann so einige Anzeigen wieder fallengelassen werden, oder wegen mangelden Beweisen gerichtlich nichts bewiesen werden kann, kann man die Entstehung des Wunsches eines solchen Gesetzes irgendwie verstehen. Die Dunkelziffer von sexueller Nötigung/ Vergewaltigung ist sowieso sehr hoch. Wie das Gesetz in der Praxis wirkt st aber wahrscheinlich nicht ganz durchdacht worden.

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Von: jo111
neu
22. November um 9:59
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