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Konfuser geht es wohl nicht....haben wir noch eine Chance

26. Februar 2008 um 20:36 Letzte Antwort: 26. Februar 2008 um 22:02

Hallo,
ich versuche mal meine Situation ansatzweise zu erklären, vielleicht kann mir jemand einen Rat geben.

Ich (22) bin seit fast 5 Jahren mit einem 30 Jahre älteren Mann liiert. Er ist verheiratet, aber seine Frau hatte ihn, lange bevor wir uns kennenlernten, schon oft betrogen und sie führten nur noch eine 'Zwecklebensgemeinschaft', dh. er machte die technischen Dinge im Haus und sie kochte, bügelte usw. Er verdiente den Größteil des Geldes, sie war also weitgehend finanziell abhängig von ihm. Sie haben 3 gemeinsame Kinder in meinem Alter.

Dann wurde ich vor fast 2 Jahren ungeplant schwanger, sie verließ ihn mit großem Theater, hetzte aber seine Kinder gegen mich auf. Ich zog also nicht ein. Er zur mir und sie bleibt im Haus wäre für ihn auch nicht denkbar gewesen, weil es sein Haus ist und er nicht einsah auszuziehen.
Während der Schwangerschaft hatten wir auch eine große Beziehungskrise, vor allem wegen dieser schwierigen Situation. Seit meine Tochter da ist, war es sehr schön.....bis vor einigen Wochen

Also die Ehefrau meines Freundes hat schwere psychische Störungen und macht eine Psychoanalyse. Nun wird es dadurch aber immer schlimmer. Sie ist einerseits suizidgefährdet und andererseits unfähig allein klarzukommen und somit abhängig von anderen - von ihrer Psychoanalytikerin und ..... von meinem Freund. Weder er noch sie haben ein Interesse am Wiederauflebenlassen der Ehe/Liebesbeziehung, aber sie hat ein Interesse an seinem finanziell-pragmatischen Schutz oder dem Schutz der Gewohnheit des häuslichen Zusammenlebens (blöd ausgedrückt, ich hoffe, es ist verständlich...). Sie ist nun wieder eingezogen.

Eigentlich wollten wir, meine Tochter und ich im Sommer zu ihm ziehen, wir haben uns schon sehr auf ein Zusammenleben gefreut.... und nun???

Er sagt, dass er es nicht verantworten kann, wenn sie sich etwas täte - das kann ich ja auch verstehen und ich will es auch nicht, aber ich werd langsam auch wahnsinnig. So viel hab ich erduldet....


Und außerdem ist meiner Einschätzung nach diese Psychoanalyse schuld, sie bräuchte eher eine Therapie um eigenständig, selbstbewusst und im wahren Sinne lebensfähig zu werden....aber ICH brauch ihr das ja gar nicht erst vorschlagen. Hab schon überlegt, ob ich ihre frühere Beraterin (so eine Lebensberaterin, die sie eine Zeitlang betreut hat) anrufe und einfach nur sage, dass ich mir Sorgen mache und sie sich vielleicht wieder um die Frau kümmern sollte? Ach Kacke, irgendwie traue ich mich nicht

Sie macht mich übringends öffentlich derzeit total schlecht, erzählt, ich würde mich nicht um meine Tochter kümmern und hätte sie ja eh nur geplant um mir ihren Mann zu angeln - das stimmt gar nicht, die Kleine kam mitten in meiner Ausbildung, aber auch wenn sie nicht geplant war, lieb ich sie natürlich wie eine Mutter nur ihr Kind lieben kann und tu alles für sie. Naja und noch so einen ganzen Stoß anderen Müll, aber das will ich im einzelnen gar nicht aufzählen, hab schon viel zu viel geschrieben.

Würde mich aber sehr freuen, wenn mir jemand dazu eine Einschätzung geben kann, oder vielleicht Tipps, ach manno, ich bin wirklich total verzweifelt.....

lg

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26. Februar 2008 um 20:49

Die zwei haben 3 erwachsene Töchter
Warum kümmern die sich nicht um ihre Mutter?
Die Frau weiß doch regelrecht wie sie ihren Exmann rumkriegen muß, damit er bleibt. Ich würde bei so einer Frau (wenn sie ein Mann wäre) nicht bleiben. Irgendjemand muß ihr mal ihre Grenzen aufzeigen.
Wenn nicht der Mann, wer dann?

Ich kann das nie so richtig nachvollziehen, wieso sich Menschen von Kranken so sehr gängeln lassen. Man kann doch sein Leben nicht für ein Wrack aufgeben.
Sie tut ja auch gar nichts dafür, unabhängig zu werden.

Nimm ihn in den Arm und sage was du wirklich darüber denkst und dann nimmst du ihn an die Hand und ihr beide steht das gemeinsam durch. ist doch egal, was die Alte von dir denkt. Wenn du dich auch noch so von der beenflussen läßt wie er, gibt es ja gar kein entkommen mehr von so einer Frau.

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26. Februar 2008 um 20:58
In Antwort auf nea_12764402

Die zwei haben 3 erwachsene Töchter
Warum kümmern die sich nicht um ihre Mutter?
Die Frau weiß doch regelrecht wie sie ihren Exmann rumkriegen muß, damit er bleibt. Ich würde bei so einer Frau (wenn sie ein Mann wäre) nicht bleiben. Irgendjemand muß ihr mal ihre Grenzen aufzeigen.
Wenn nicht der Mann, wer dann?

Ich kann das nie so richtig nachvollziehen, wieso sich Menschen von Kranken so sehr gängeln lassen. Man kann doch sein Leben nicht für ein Wrack aufgeben.
Sie tut ja auch gar nichts dafür, unabhängig zu werden.

Nimm ihn in den Arm und sage was du wirklich darüber denkst und dann nimmst du ihn an die Hand und ihr beide steht das gemeinsam durch. ist doch egal, was die Alte von dir denkt. Wenn du dich auch noch so von der beenflussen läßt wie er, gibt es ja gar kein entkommen mehr von so einer Frau.

Ja
ich gebe dir im Grunde recht.

Also, mit den gemeinsamen Kindern (sind übringends alle 3 Söhne) ist das nicht so einfach mit dem Kümmern. Die Kinder waren nämlich auch nicht geplant und von ihrer Seite auch ungewollt. Er hat sie mehr oder weniger mithilfe seiner Mutter großgezogen. Dennoch lassen sie sich von ihr gängeln und erpressen (mit dem Geld ihres Vaters, also dem Großvater der Söhne...) Die Söhne nehmen das Geld, akzeptieren ihre Forderungen dafür (mich abschätzig zu behandeln) und lassen sie doch links liegen.

Ja mein Freund lässt sich von ihr steuern, aber sie setzt ihn so unter Druck. Sie stellt sich ins Fenster unterm Dach und sagt dann "Wenn du das und das nicht tust...." er weiß doch, was ich drüber denke.....aber was soll ich da tun ?

Heute meinte er: "Du kommst ja mit dem Kind allein klar und sie kommt nicht allein klar - ich muss mich wohl gegen meine Gefühle entscheiden, wenn ich ihren Tod nicht verantworten will" und er glaubt das wirklich.....

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26. Februar 2008 um 21:03
In Antwort auf cardea_11843087

Ja
ich gebe dir im Grunde recht.

Also, mit den gemeinsamen Kindern (sind übringends alle 3 Söhne) ist das nicht so einfach mit dem Kümmern. Die Kinder waren nämlich auch nicht geplant und von ihrer Seite auch ungewollt. Er hat sie mehr oder weniger mithilfe seiner Mutter großgezogen. Dennoch lassen sie sich von ihr gängeln und erpressen (mit dem Geld ihres Vaters, also dem Großvater der Söhne...) Die Söhne nehmen das Geld, akzeptieren ihre Forderungen dafür (mich abschätzig zu behandeln) und lassen sie doch links liegen.

Ja mein Freund lässt sich von ihr steuern, aber sie setzt ihn so unter Druck. Sie stellt sich ins Fenster unterm Dach und sagt dann "Wenn du das und das nicht tust...." er weiß doch, was ich drüber denke.....aber was soll ich da tun ?

Heute meinte er: "Du kommst ja mit dem Kind allein klar und sie kommt nicht allein klar - ich muss mich wohl gegen meine Gefühle entscheiden, wenn ich ihren Tod nicht verantworten will" und er glaubt das wirklich.....

Tut mir leid
Aber wenn er das glaubt, dann soll er es glauben.
So naiv kann doch keiner sein, zu glauben, sie würde sich wirklich umbringen.

Aber vielleicht bin ich auch schon zu abgehärtet für so was.
Ich würde einfach gehen an seiner Stelle und da rede ich keine heiße Luft.
Ich habe es getan, auch über 3 Selbstmordwünsche meiner Mutter, ewigem Gejammer daß sie ohne mich nicht leben kann, mich braucht, sich umbringen würde, wenn ich tot wäre und und und.

Ich lasse mir mein Leben nicht selbstbestimmen.
Wenn andere das tun, dann ist das deren Entscheidung, aber es ist keine, die ich persönlich mittragen kann.

Erst wenn er es einfach mal probiert zu gehen und sie tut sich nichts an, weiß er, daß sie es nie tun würde.
Und wenn doch, dann wars eh nur ein Müllhaufen, der dess Lebens nicht wert war.
Fertig.

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26. Februar 2008 um 21:04
In Antwort auf nea_12764402

Tut mir leid
Aber wenn er das glaubt, dann soll er es glauben.
So naiv kann doch keiner sein, zu glauben, sie würde sich wirklich umbringen.

Aber vielleicht bin ich auch schon zu abgehärtet für so was.
Ich würde einfach gehen an seiner Stelle und da rede ich keine heiße Luft.
Ich habe es getan, auch über 3 Selbstmordwünsche meiner Mutter, ewigem Gejammer daß sie ohne mich nicht leben kann, mich braucht, sich umbringen würde, wenn ich tot wäre und und und.

Ich lasse mir mein Leben nicht selbstbestimmen.
Wenn andere das tun, dann ist das deren Entscheidung, aber es ist keine, die ich persönlich mittragen kann.

Erst wenn er es einfach mal probiert zu gehen und sie tut sich nichts an, weiß er, daß sie es nie tun würde.
Und wenn doch, dann wars eh nur ein Müllhaufen, der dess Lebens nicht wert war.
Fertig.

Nicht fremdbestimmen
Das war gemeint.
Wollte erst was anderes schreiben

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26. Februar 2008 um 21:05

Genau
Wenn sie nochmal droht, wende dich an die Polizei. Die müssen handeln und dann kann er gehen.

Er wird dann frei sein.
Oder hat er Angst davor?

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26. Februar 2008 um 21:13

Ich habe zu viel schlechtes gesehen
Und selbst zu viel Mist erlebt, um nicht so kaltblütig zu sein.
Wer sich umbringt, um anderen zu schaden, der hat nur Verachtung verdient. Das ist für mich ein Müllhaufen. Sie bringt sich um, um ihm zu zeigen, daß er Schuld ist.

Das ist eine verachtende Handlung und hat kein Mitleid (von mir) verdient.

Sie sollen beide zur Polizei gehen und anzeigen, was die Frau tut.
Mal sehen, ob sie es immer noch durchzieht.

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26. Februar 2008 um 21:41

Mmmmmh ?
Also, ich denke mal, für sie wäre der Selbstmord (wenn sie es wirklich machen würde, was ich ECHT nicht hoffe - trotz allen Problemen, die sie mir beschert (hat)) 'ihr' Ausweg aus den Abhängigkeiten, ihre Befreiung (wahrscheinlich heißt es deshalb auch Freitod!?) und weniger dieses "Ätsch, ihr seid Schuld" wie sie es verkauft.....

In eine Klinik einweisen, ok, das wäre eine Lösung, wahrscheinlich sogar eine der besten. Was haltet ihr von meinem Vorschlag diese Lebenshilfetante aufzusuchen?

lg

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26. Februar 2008 um 21:50
In Antwort auf cardea_11843087

Mmmmmh ?
Also, ich denke mal, für sie wäre der Selbstmord (wenn sie es wirklich machen würde, was ich ECHT nicht hoffe - trotz allen Problemen, die sie mir beschert (hat)) 'ihr' Ausweg aus den Abhängigkeiten, ihre Befreiung (wahrscheinlich heißt es deshalb auch Freitod!?) und weniger dieses "Ätsch, ihr seid Schuld" wie sie es verkauft.....

In eine Klinik einweisen, ok, das wäre eine Lösung, wahrscheinlich sogar eine der besten. Was haltet ihr von meinem Vorschlag diese Lebenshilfetante aufzusuchen?

lg

Oh weh
Ja wenn der Selbstmord ihr "Frei"tod ist, wie maßt sich dein Freund dann an, ihr helfen zu wollen? Das geht doch dann gar nicht. Seine Hilfe bringt nichts. Da hilft nur noch die Klinik.

Suchst du wieder selbst so eine Lebenshilfetante auf, dann bleibt es weiter euer Problem, was mit der Frau wird. Das sollte es nicht sein.
Gebt die Verantwortung ab so wie diese Frau selbst die Verantwortung für ihr 3 Kinder abgegeben hat. Es ist sinnlos, dieser Frau Verantwortung zuzutrauen.

Geht es ihr echt schlecht, dann muß sie eh damit rechnen, daß ihr das pasiert, was Britney Spears passierte: Entmündigung.
Sie ist auch nicht mehr selbst fähig, ihr Leben zu leben genau wie die Ex deines Freundes.

Ihr macht euch wegen der beide fertig.
Es ist sinnlos.
Sinnlos.
Sinnlos

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26. Februar 2008 um 21:50
In Antwort auf cardea_11843087

Mmmmmh ?
Also, ich denke mal, für sie wäre der Selbstmord (wenn sie es wirklich machen würde, was ich ECHT nicht hoffe - trotz allen Problemen, die sie mir beschert (hat)) 'ihr' Ausweg aus den Abhängigkeiten, ihre Befreiung (wahrscheinlich heißt es deshalb auch Freitod!?) und weniger dieses "Ätsch, ihr seid Schuld" wie sie es verkauft.....

In eine Klinik einweisen, ok, das wäre eine Lösung, wahrscheinlich sogar eine der besten. Was haltet ihr von meinem Vorschlag diese Lebenshilfetante aufzusuchen?

lg

Jaein!
Nicht du dein Freund müsste das eigentlich tun und wenn die Dame etwas Ahnung von ihrer Arbeit hat dann wird sie auch weitere Schritte im Bezug auf Klinik einleiten.

LG Marusja13

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26. Februar 2008 um 22:02

Mag sein
Aber jeder erntet den Respekt, den er selbst verteilt.

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