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Konfliktunfähiger Partner - Was soll ich noch tun? Bitte um Hilfe!!!

2. Januar um 12:49 Letzte Antwort: 4. Januar um 21:47

Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

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2. Januar um 13:46

Euer Problem ist nicht nur eure Streitkultur, sondern dein Partner hat weder Respekt noch Achtung vor dir.

Er nennt dich Fotze und lacht darüber ?
Du nimmst das einfach so hin ?

In 16 Jahren Beziehung, ist bei uns nicht mal annähernd so ein Wort gefallen.

Würde dies jemals passieren, wäre dies das Ende und ich würde ihm zeigen, wo die Tür ist.

Du scheinst schon richtig Betriebsblind zu sein und gar nicht zu merken, dass so eine respektlose Beziehung weder etwas schönes ist, noch sollte sie aufrecht erhalten werden.

Ihr solltet euch in eine Paartherapie begeben und herausfinden, woher diese Verachtung für dich kommt und der kann dann im weiteren Verlauf, auch eure Streitkultur in Angriff nehmen.

Diese finde ich aber eher zweitrangig, im Vergleich zu seinem Umgang mit dir.



 

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2. Januar um 13:58

Ich kann hier beautifulmind nur beipflichten - Dein Partner hat null Respekt oder gar Achtung vor Dir. Du bist eher so etwas wie sein Fussabtreter, jemand bei dem er seine schlechte Laune auslassen kann und der sich dagegen nicht wehrt. Bei dem was Du hier beschrieben hast, wundert es mich eigentlich, dass sein Verhalten Dir gegenüber nicht auch schon in körperliche Attacken übergegangen ist. 

Du schreibst, wie Du versuchst ihn zu verstehen und sein Verhalten zu entschuldigen. Hat er selbst schon jemals solche Empathie in Deine Richtung gezeigt?

Wenn ich lese, dass Du sogar anfangs panisch warst, er könne Dich verlassen, dann frage ich mich, was denn genau so schlimm daran wäre wenn Dich so jemand verlassen würde? Was würde Dir denn fehlen, wenn er weg wäre? Was gibt er Dir denn genau, um Dein Leben zu bereichern - materielles einmal aussen vor? 

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2. Januar um 14:08
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Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Was ich machen lasse wäre klar: meinen Hund schnappen und tschüss sagen.
Ich kann mich meinen Vorrednern nunur anschließen und du machst dir auch einiges vor. Ihr habt weder eine schöne noch eine "prima" Beziehung noch ein zuverlässiges, respektvolles Fundament noch lässt dich das kalt. Es ist unnormal, dass man in einer Beziehung solche Streits hat. Streits ja, aber bei euch eskaliert das immens und letztendlich funktioniert es mittlerweile nur, weil du dich zurücknimmst, du nichts sagst und es auf sich beruhen lässt. Du hast dejnen Stolz für sein verqueres Bild von seinem weggeworfen. Das wird dauerhaft nicht gut gehen, v.a. wenn ihr irgendwann Kinder habt. Deswegen solltest du dich auch nicht fragen, was du noch tun kannst, alles weitere wäre nur ein Aufgeben deines eigenen Selbst - ändern muss sich hier nur einer und ob er dafür bereit ist, fraglich.

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2. Januar um 15:22

Respekt und Achtung ist ganz sicher sehr wichtig in einer Beziehung. Ich kann darüber jedoch nicht urteilen. Das müsst ihr selbst tun. Darüber und über den Wert Eurer Beziehung. Da Du von einer "sehr schöne Beziehung" schreibst, möchte ich aber davon ausgehen, dass ihr gegenseitig Achtung voreinander habt. Ist das so?

Ich denke nicht, dass der Gedanke an Normalität hilfreich ist. Willst Du denn in einer Beziehung sein, indem der Streit immer häufiger oder immer seltener wird?
Siehst Du Deinen Partner als Konfliktunfähig, dann kannst Du ganz gut davon ausgehen, dass das gegenseitig ist. Es scheint mir wahrscheinlich, dass er daher nicht mit Dir darüber spricht.

Grundsätzlich kann ich jedem empfehlen sich immer an sich selbst zu messen. Jeder hat schon einen schlechten Witz gemacht. Wichtig ist, dass wir das aber nicht tun wollen. Dass wir uns darin verbessern und gute Witze machen. Beleidigend war bestimmt auch schon jeder. Unabsichtlich beleidigend bestimmt noch öfters. Solange der Respekt da ist, dürfte das unabsichtlich sein. Und sollte es auch nur zu einem kleinen Teil an Respekt gefehlt haben, dann können wir ja auch eine Entschuldigung aussprechen. Am besten vermutlich sofort in der Situation. Bei alledem sind wir allerdings wie erwähnt, verpflichtet uns zu verbessern, uns immer an uns selbst zu orientieren und nicht an Anderen oder am Partner.

Bitte fragt mich niemand wieso sie dies tun müsse. Erstens ist die bessere frage was zu tun ist und nicht wieso. Zweitens ist es das was ich jedem empfehle. Ihr Partner liest nicht hier, sonst würde ich es ihm empfehlen. Natürlich kann ich Dir Elfiekunterbunt auch empfehlen dies so weiter zu empfehlen.

Welchen Wert die Beziehung hat sehe ich als eine andere Frage. Vermutlich sehr komplexe Frage. Ich denke das musst Du Elfiekunterbunt für Dich selbst herausfinden. Ich meinerseits sehe jedenfalls nicht, dass ich Dir dabei helfen könnte.

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2. Januar um 15:57

Streit in einer Beziehung ist völlig normal? 

Da haste den ersten denk anstoß

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2. Januar um 17:03

Als wenn meine Freundin swas abziehen würde wäre sie meine Exfreundin. Das wäre mir viel zu doof, sry.

Es gibt genügend emotional und auch sonst normale Menschen als das man sich mit nem Psycho rumärgern muss.

Wie soll das denn weitergehen? Wilslt das die nächsten 10 jahre mitmachen?

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2. Januar um 18:52
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Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Unfassbar dass du dir das bieten lässt. Unfassbar dass du dich und den Hund dem trottel aussetzt! Der hat seine Aggressionen null in Griff. Ich würde niemals meinem Hund beleidigen lassen. Alleine das wäre schon ein Grund ihn sofort für immer rauszuschmeissen. Die Schimpfwörter und das rumwerfen, null Chance. Du tust so, als wäre es das normalste der Welt. Hast du keine andere Option als ihn? 

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2. Januar um 18:52
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Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Unfassbar dass du dir das bieten lässt. Unfassbar dass du dich und den Hund dem trottel aussetzt! Der hat seine Aggressionen null in Griff. Ich würde niemals meinem Hund beleidigen lassen. Alleine das wäre schon ein Grund ihn sofort für immer rauszuschmeissen. Die Schimpfwörter und das rumwerfen, null Chance. Du tust so, als wäre es das normalste der Welt. Hast du keine andere Option als ihn? 

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2. Januar um 18:55

Wie es bei mir wäre: Ich würde -wie du- wohl irgendwie diesem Verhalten gegenüber gleichgültig werden, ihn machen lassen. Und irgendwann hat er es einmal zu oft gemacht und es ist aus.

Er sitzt bei Tisch und wartet auf dich oder ist dabei, sich zu Tisch zu begeben. Du küsst noch schnell den Hund. Und er fühlt sich zurückgesetzt: Attacke auf den geringen Selbstwert.

Du verteidigst den Hund: erneute Attacke auf den geringen Selbstwert.

Er beleidigt dich "spaßhalber": herabwürdigend, manipulativ, verlogen.

Er verdreht, was du sagst, um scheinbar Recht zu behalten: verlogen, manipulativ.

Er ist nicht in der Lage, ein berechtigtes Gegenargument (auf eine seiner Verdrehungen, die ja ohnedies absurd sind!) gelten zu lassen: vollkommene Blindheit gegenüber seiner Doppelmoral und absolutes Unvermögen, die eigene falsche Sichtweise einzugestehen.

Er beschädigt etwas, was du ihm geschenkt hast, um dir seine Gleichgütligkeit oder Wut auf dich zu demonstrieren: Trotzalter.

Er schmollt nach einem solchen Verhalten unterschiedlich lang und ist unansprechbar: Er mag das so brauchen, um seine Gefühle zu verarbeiten (diesen Punkt würde ich ihm sogar zugestehen, denn jeder ist anders), aber wenn diese Phasen mir persönlich aufgrund meines eigenen Naturells zu lange andauern oder es eine Häufung dieser Auseinandersetzungen mit anschließendem Schmollen vor Anlässen oder Feiern gibt, die dadurch verdorben sind, würde ich mich längerfristig vermutlich trennen wollen, weil mir der Rhythmus nicht zusagen würde und weil ich keine Lust darauf hätte, immer zu mir wichtigen Anlässen Angst davor zu haben, dass es eskalieren könnte. Außerdem würde ich irgendwann eine Methode hinter den Zeitpunkten, zu welchen diese Konflikte zum Zaun gebrochen werden, vermuten.

Es gibt keine Möglichkeit, Differenzen im konstruktiven Streitgespräch oder in einem Gespräch, nachdem er aus seiner Schmollphase herausgefunden hat, auszuräumen: Konfliktlösung unmöglich.

Er ist auch in einem ruhigen Moment nicht willens, sich mit dir eine gemeinsame Konfliktlösungsstrategie zu überlegen: Keine Aussicht auf Besserung und Ausbrechen aus diesem unglücklichen Kreislauf gegeben.

Er zeigt auch nach der Konfliktbeilegung keinerlei Einsicht: Selbstreflexion nicht vorhanden.

Mein Fazit: Das Verhalten ist absolut inakzeptabel. Es ist zwar löblich, was du bisher alles versucht hast und wie du argumentierst, aber du bist auf komplett verlorenem Posten. Es ist reine Energieverschwendung, mit diesem Menschen einen Konflikt ausräumen zu wollen. Man kann nur hoffen, dass keiner auftritt. Denn wenn das passiert, bist du seinen Prozessen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Mir wäre das, wie bereits erwähnt, irgendwann zu blöd. Bei mir ist es nämlich so, dass mich gewisse Verhaltensmuster, wenn ich sie durchschaue (und das kann auch dauern, weil Liebe ja bekanntlich blind macht und weil man nicht jeden Menschen versteht) abstoßen. Und dann vergeht die Liebe. Ich würde vermutlich irgendwann Gespräche und eine radikale Verhaltensänderung einfordern. Und wenn beides ausbleibt, wäre es das für mich gewesen.

Aber vielleicht können euch professionell geschulte Menschen helfen.

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2. Januar um 19:13

Ich würde an deiner Stelle meine Koffer packen und gehen. 
Er ist Respektlos und hat offenbar ja kein Interesse daran die Situation irgendwie zu ändern. 

Als ich meinen Freund kennen lernte und wir unseren ersten Streit hatten wollte er auch nicht drüber reden. Meinte nur: Reden bringt nichts. 
Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass das für mich kein Weg ist und wir es ja wenigstens mal probieren könnten mit dem drüber reden. 
Mir zu liebe hat er dann beim nächsten Streit, als wir uns beide etwas beruhigt hatten über die Situation gesprochen. Er hat fest gestellt drüber reden bringt etwas und seit dem reden wir immer mehr nach einer Meinungsverschiedenheit miteinander. 

In deiner Erzählung kann ich nirgendwo erkennen, dass dein Freund etwas an seinem Verhalten ändern möchte oder es als Problem ansieht. Du kannst niemanden ändern, wenn er es nicht will, nur dich. 

 

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2. Januar um 19:24
In Antwort auf

Wie es bei mir wäre: Ich würde -wie du- wohl irgendwie diesem Verhalten gegenüber gleichgültig werden, ihn machen lassen. Und irgendwann hat er es einmal zu oft gemacht und es ist aus.

Er sitzt bei Tisch und wartet auf dich oder ist dabei, sich zu Tisch zu begeben. Du küsst noch schnell den Hund. Und er fühlt sich zurückgesetzt: Attacke auf den geringen Selbstwert.

Du verteidigst den Hund: erneute Attacke auf den geringen Selbstwert.

Er beleidigt dich "spaßhalber": herabwürdigend, manipulativ, verlogen.

Er verdreht, was du sagst, um scheinbar Recht zu behalten: verlogen, manipulativ.

Er ist nicht in der Lage, ein berechtigtes Gegenargument (auf eine seiner Verdrehungen, die ja ohnedies absurd sind!) gelten zu lassen: vollkommene Blindheit gegenüber seiner Doppelmoral und absolutes Unvermögen, die eigene falsche Sichtweise einzugestehen.

Er beschädigt etwas, was du ihm geschenkt hast, um dir seine Gleichgütligkeit oder Wut auf dich zu demonstrieren: Trotzalter.

Er schmollt nach einem solchen Verhalten unterschiedlich lang und ist unansprechbar: Er mag das so brauchen, um seine Gefühle zu verarbeiten (diesen Punkt würde ich ihm sogar zugestehen, denn jeder ist anders), aber wenn diese Phasen mir persönlich aufgrund meines eigenen Naturells zu lange andauern oder es eine Häufung dieser Auseinandersetzungen mit anschließendem Schmollen vor Anlässen oder Feiern gibt, die dadurch verdorben sind, würde ich mich längerfristig vermutlich trennen wollen, weil mir der Rhythmus nicht zusagen würde und weil ich keine Lust darauf hätte, immer zu mir wichtigen Anlässen Angst davor zu haben, dass es eskalieren könnte. Außerdem würde ich irgendwann eine Methode hinter den Zeitpunkten, zu welchen diese Konflikte zum Zaun gebrochen werden, vermuten.

Es gibt keine Möglichkeit, Differenzen im konstruktiven Streitgespräch oder in einem Gespräch, nachdem er aus seiner Schmollphase herausgefunden hat, auszuräumen: Konfliktlösung unmöglich.

Er ist auch in einem ruhigen Moment nicht willens, sich mit dir eine gemeinsame Konfliktlösungsstrategie zu überlegen: Keine Aussicht auf Besserung und Ausbrechen aus diesem unglücklichen Kreislauf gegeben.

Er zeigt auch nach der Konfliktbeilegung keinerlei Einsicht: Selbstreflexion nicht vorhanden.

Mein Fazit: Das Verhalten ist absolut inakzeptabel. Es ist zwar löblich, was du bisher alles versucht hast und wie du argumentierst, aber du bist auf komplett verlorenem Posten. Es ist reine Energieverschwendung, mit diesem Menschen einen Konflikt ausräumen zu wollen. Man kann nur hoffen, dass keiner auftritt. Denn wenn das passiert, bist du seinen Prozessen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Mir wäre das, wie bereits erwähnt, irgendwann zu blöd. Bei mir ist es nämlich so, dass mich gewisse Verhaltensmuster, wenn ich sie durchschaue (und das kann auch dauern, weil Liebe ja bekanntlich blind macht und weil man nicht jeden Menschen versteht) abstoßen. Und dann vergeht die Liebe. Ich würde vermutlich irgendwann Gespräche und eine radikale Verhaltensänderung einfordern. Und wenn beides ausbleibt, wäre es das für mich gewesen.

Aber vielleicht können euch professionell geschulte Menschen helfen.

Genau das.

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3. Januar um 1:00
In Antwort auf

Genau das.

Ja eine Professionelle für ihn.  Die behandelt den Hund nicht besser als den Menschen an ihrer Seite.....

Ein komplett verlorener posten ensteht durch komplett inaktzeptables verhalten einer Person die wir auch als Verursacher kennen...

Sie hatt nix Versucht nur einen stummen Hilfeschrei als spaß abgetan bis es knallt.
und Streit ist in einer beziehung nicht Normal.

Aus erfahrung weiß sie das er in seinem Stolz gekränkt ist.... Wer Kränkt ihn denn? er selbst oder sie.... 

Doppel Moral könnt ihr alle gut ^^   

Jemand der Richtig argiert maneevriert sich nicht in eine sackgasse sonder biegt vorher ab.

es gibt nicht negative oder positive emotionen. Es gibt emotionen die Form wie sie geäußert werden unterscheiden sich. 

Also erster Schritt immer gucken wie verhalte ich mcih denn Provozier ich ihn weil ich mich mehr um den hund und seine Hygiene kümmere als um den Mann an meiner Seite   behandle ich einen Menschen schlechter als ein Tier und wenn der Mensch dann zum Tier wird und mcih dann noch beschwere das er es tut bin ich selber schuld...

Weil wenn er Tier ist besteht die Chance das du ihm aufmerksamkeit schenkst und die aufmerksamkeit nicht auf den hund Projetzierst.....
 

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3. Januar um 5:56
In Antwort auf

Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Du bist dabei sicherlich nicht glücklich und musst dich verbiegen. So, wie es aussieht, scheint es gewollt zu sein. Hört sich an, wie geziele Manipulation. Kennt man, braucht man nicht. 

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3. Januar um 9:56
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Ja eine Professionelle für ihn.  Die behandelt den Hund nicht besser als den Menschen an ihrer Seite.....

Ein komplett verlorener posten ensteht durch komplett inaktzeptables verhalten einer Person die wir auch als Verursacher kennen...

Sie hatt nix Versucht nur einen stummen Hilfeschrei als spaß abgetan bis es knallt.
und Streit ist in einer beziehung nicht Normal.

Aus erfahrung weiß sie das er in seinem Stolz gekränkt ist.... Wer Kränkt ihn denn? er selbst oder sie.... 

Doppel Moral könnt ihr alle gut ^^   

Jemand der Richtig argiert maneevriert sich nicht in eine sackgasse sonder biegt vorher ab.

es gibt nicht negative oder positive emotionen. Es gibt emotionen die Form wie sie geäußert werden unterscheiden sich. 

Also erster Schritt immer gucken wie verhalte ich mcih denn Provozier ich ihn weil ich mich mehr um den hund und seine Hygiene kümmere als um den Mann an meiner Seite   behandle ich einen Menschen schlechter als ein Tier und wenn der Mensch dann zum Tier wird und mcih dann noch beschwere das er es tut bin ich selber schuld...

Weil wenn er Tier ist besteht die Chance das du ihm aufmerksamkeit schenkst und die aufmerksamkeit nicht auf den hund Projetzierst.....
 

Wenn man denkt ich hätte meinen Partner schlecht behandelt?
Mal ganz ehrlich, ich habe in diesen Vier Jahren mehr geleistet als seine Mutter und sein Vater alle beide zusammen. Woher ich das weiß? Mein Partner hat's mir selbst gesagt. Und die Taten seiner Eltern sprechen für sich...
Ich hab all seine Probleme geregelt und gelöst. Hab ihm ein Gehör geschenkt, hab ihn ein Zuhause und eine Familie geschenkt, war immer für ihn da, obwohl es mir selbst so schlecht ging (hab meine Eltern innerhalb kurzer Zeit verloren) ich hab so viel für ihn getan. Nein, ich bin mit Sicherheit keine Hygienefanatikerin was den Hund betrifft und nein, ich bin auch nicht super überzeugt von mir. ABER: man könnte niemals sagen, dass ich meinen Partner auch nur in kleinster Weise seelisch oder körperlich vernachlässigt hätte. Vielleicht wäre das sogar besser gewesen wenn er mal gesehen hätte, dass er nicht ständig der Lebensmittelpunkt von mir ist. 

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3. Januar um 10:10
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Ja eine Professionelle für ihn.  Die behandelt den Hund nicht besser als den Menschen an ihrer Seite.....

Ein komplett verlorener posten ensteht durch komplett inaktzeptables verhalten einer Person die wir auch als Verursacher kennen...

Sie hatt nix Versucht nur einen stummen Hilfeschrei als spaß abgetan bis es knallt.
und Streit ist in einer beziehung nicht Normal.

Aus erfahrung weiß sie das er in seinem Stolz gekränkt ist.... Wer Kränkt ihn denn? er selbst oder sie.... 

Doppel Moral könnt ihr alle gut ^^   

Jemand der Richtig argiert maneevriert sich nicht in eine sackgasse sonder biegt vorher ab.

es gibt nicht negative oder positive emotionen. Es gibt emotionen die Form wie sie geäußert werden unterscheiden sich. 

Also erster Schritt immer gucken wie verhalte ich mcih denn Provozier ich ihn weil ich mich mehr um den hund und seine Hygiene kümmere als um den Mann an meiner Seite   behandle ich einen Menschen schlechter als ein Tier und wenn der Mensch dann zum Tier wird und mcih dann noch beschwere das er es tut bin ich selber schuld...

Weil wenn er Tier ist besteht die Chance das du ihm aufmerksamkeit schenkst und die aufmerksamkeit nicht auf den hund Projetzierst.....
 

Sorry, aber sobald man aufpassen muss, dass man mit normaler Konversation den Partner nicht "provoziert" oder in "seiner Ehre verletzt" läuft was schief. Und ja, wenns immer wieder so kommt hat man ein dauerhaftes Problem und das sollte man dann entsprechend behandeln lassen.

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3. Januar um 11:30

Echt ggf geringes einfühlungs Vermögen. 

Weil man "denkt" der ist doch Mann der kann da nicht so empfindlich sein? 

Ich weiß aus Erfahrung das Frauen extremst verletzend sind. 

Wenn meine Tochter Aufmerksamkeit meiner Frau wollte hat sie Katze gespielt
Weil sie gesehen hat das die Tiere liebevoller behandelt werden als sie. 

Meine Tochter rennt ins Schlafzimmer meine Frau schreit sie an weil sie den kleinen weckt. 

Wenn eine Katze reinläuft ist das in Ordnung. Auch wenn die den kleinen weckt. 

Man ist nur schneller gewillt zu sagen das Tier kann nichts dafür das ist halt so. 

Aber dem Menschen sein Naturell zu zugestehen fällt schwerer. 

Da es einem selbst aberzogen wurde. 
Weißt du was stolz verletzt wenn man jemanden in eine Abhängigkeit setzt. 
Er hat immer noch nicht gelernt seine Probleme zu lösen das machst du ja immer für ihn (in Abhängigkeit setzen, geb ich einen Menschen Fisch hat er einen Tag zu essen Lehre ich ihm Fischen hat er ein lebenslang etwas davon.) 
Aber aus Angst er könnte dich verlassen behälst du dir vor seine Probleme zu lösen
Ohne dich als neues Problem zu sehen. 
Woher soll er selbstwert haben wenn immer andere für ihn die Dinge erledigen. 

Wie ein Tier einsperrt und sich denkt das ist doch normal.... 

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3. Januar um 12:21
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Echt ggf geringes einfühlungs Vermögen. 

Weil man "denkt" der ist doch Mann der kann da nicht so empfindlich sein? 

Ich weiß aus Erfahrung das Frauen extremst verletzend sind. 

Wenn meine Tochter Aufmerksamkeit meiner Frau wollte hat sie Katze gespielt
Weil sie gesehen hat das die Tiere liebevoller behandelt werden als sie. 

Meine Tochter rennt ins Schlafzimmer meine Frau schreit sie an weil sie den kleinen weckt. 

Wenn eine Katze reinläuft ist das in Ordnung. Auch wenn die den kleinen weckt. 

Man ist nur schneller gewillt zu sagen das Tier kann nichts dafür das ist halt so. 

Aber dem Menschen sein Naturell zu zugestehen fällt schwerer. 

Da es einem selbst aberzogen wurde. 
Weißt du was stolz verletzt wenn man jemanden in eine Abhängigkeit setzt. 
Er hat immer noch nicht gelernt seine Probleme zu lösen das machst du ja immer für ihn (in Abhängigkeit setzen, geb ich einen Menschen Fisch hat er einen Tag zu essen Lehre ich ihm Fischen hat er ein lebenslang etwas davon.) 
Aber aus Angst er könnte dich verlassen behälst du dir vor seine Probleme zu lösen
Ohne dich als neues Problem zu sehen. 
Woher soll er selbstwert haben wenn immer andere für ihn die Dinge erledigen. 

Wie ein Tier einsperrt und sich denkt das ist doch normal.... 

Ich hab ihm nicht alles geregelt und er saß daneben. Hab so oft versucht ihn auf den Weg der Selbständigkeit zu bringen (wie du eben sagst, "Fischen lernen" ich hab es so oft versucht und hab immer nur Ablehnung erhalten. Eingesperrt ist der werte Herr sicher nicht, er kann jederzeit seine Sachen packen, er weiß wo die Tür ist. Aber es ist frustrierend für mich. So viel Mühe in einen Menschen zu stecken und am Ende wird man doch wieder nieder gemacht. Ja is ja voll in Ordnung! Darf er mich beleidigen wie er will und ich soll meinen Mund halten? Aber kaum mach mich mal solche Späße wie er, kränke ich ihn ja. Bei mir fragt auch keiner nach. Außerdem ist er kein kleines Kind, was von seiner Mama abhängig ist, sondern ein erwachsener Mann der selbst urteilen kann und selbst Verantwortung übernehmen kann. Ein Kind lernt von den Eltern, da es von Ihnen abhängig ist. Aber ein Erwachsener ist selbstständig. Kann sich selbst seine Meinung bilden und ist kein Tier. Das nennt man übrigens pädagogische Mündigkeit.

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3. Januar um 12:24
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Ich hab ihm nicht alles geregelt und er saß daneben. Hab so oft versucht ihn auf den Weg der Selbständigkeit zu bringen (wie du eben sagst, "Fischen lernen" ich hab es so oft versucht und hab immer nur Ablehnung erhalten. Eingesperrt ist der werte Herr sicher nicht, er kann jederzeit seine Sachen packen, er weiß wo die Tür ist. Aber es ist frustrierend für mich. So viel Mühe in einen Menschen zu stecken und am Ende wird man doch wieder nieder gemacht. Ja is ja voll in Ordnung! Darf er mich beleidigen wie er will und ich soll meinen Mund halten? Aber kaum mach mich mal solche Späße wie er, kränke ich ihn ja. Bei mir fragt auch keiner nach. Außerdem ist er kein kleines Kind, was von seiner Mama abhängig ist, sondern ein erwachsener Mann der selbst urteilen kann und selbst Verantwortung übernehmen kann. Ein Kind lernt von den Eltern, da es von Ihnen abhängig ist. Aber ein Erwachsener ist selbstständig. Kann sich selbst seine Meinung bilden und ist kein Tier. Das nennt man übrigens pädagogische Mündigkeit.

Außerdem, ich lasse mich nicht von solch oberflächlichen Vorurteilen wie "ein Mann kann da doch nicht so empfindlich sein" beeinflussen. Ein Mann kann auch weinen, ein Mann hat genauso Gefühle wie Frauen. Da ist kein Unterschied. Es liegt eher an den gesellschaftlichen Erwartungen an Männern. 

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3. Januar um 12:28

Außerdem, ist es nicht anmaßend von deiner Frau auf alle Frauen zu pauschalisieren? Nur weil deine Frau in deinen Augen verletzend sein mag, muss das nicht automatisch jede Frau sein.
Selbst wenn viele Frauen in deinem Umfeld so sind, kannst du nicht von diesen Frauen auf alle schließen.

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3. Januar um 12:53

Ich bin kein Freund von diesen "Koffer packen" Vorschläge. Seht ihr nicht wie Elfiekunterbunt viel in diese Beziehung investiert hat? Beenden sie nun diese wegen Streit, dann verlieren sie beide viel. Keiner lernt etwas daraus. Beide suchen wieder einen ähnlichen Partner und das ganze geht von vorne los.
Ausserdem ist ihr Partner nicht hier, um Stellung zu nehmen. Oder andersgesagt, wir haben nun mal grundsätzlich die Tendenz uns gut darzustellen. Es ist sehr normal dies zu tun, jeder macht das so. Wir wollen alle gemocht werden, das ist daher gesund.

@lostindarness Ich finde Deine Beiträge einigermassen gut, weil Du ein Gegengewicht gibst. Nicht immer alles verständlich für mich. Und Du kannst Dich noch verbessern. Z.B. hier, nur wenige Worte, welche aber einen entscheidenden Unterschied machen: "Ich weiß aus Erfahrung das Frauen extremst verletzend sind." Wolltest Du nicht schreiben, "Ich weiss aus Erfahrung, dass Frauen extremst verletzend sein können"? Meine Frau z.B. kann sehr verletzend sein. Aber das passiert nur extremst selten und ich liebe sie trotzdem sehr.
Ja Elfiekunterbunt, das mit dem Pauschalisieren hast Du mir vorweggenommen.

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3. Januar um 13:25

Ich würde nie sagen, dass mein Partner von grundauf ein schlechter Mensch ist. Ganz im Gegenteil. Er hat mir schon oft in schweren Zeiten beigestanden. Hat mich oft unterstützt und mir gezeigt, dass es Hoffnung gibt. Jedoch haben die Streits zwischen uns (banale Dinge wie: Vergessen aufzuräumen), besonders dieses ewige Mauern und kein klärendes Gespräch schon viele Spuren bei mir hinterlassen. 

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3. Januar um 13:55
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Ich würde nie sagen, dass mein Partner von grundauf ein schlechter Mensch ist. Ganz im Gegenteil. Er hat mir schon oft in schweren Zeiten beigestanden. Hat mich oft unterstützt und mir gezeigt, dass es Hoffnung gibt. Jedoch haben die Streits zwischen uns (banale Dinge wie: Vergessen aufzuräumen), besonders dieses ewige Mauern und kein klärendes Gespräch schon viele Spuren bei mir hinterlassen. 

Ich denke das Leben ist sehr schwierig und ich sehe wie Du leidest Elfiekunterbunt. Und Dein Mann leidet unter seinen Eltern wohl noch heute. Du wolltest ihn da wohl rausziehen und hast Dich selbst dabei reinziehen lassen. Ich denke gar, dass das Leiden noch grösser ist als wir denken und wahrhaben wollen.
Aber ich denke auch, dass wir Menschen so viel mehr tun können als wir glauben. Wenn wir das Leid unterschätzen dann unterschätzen wir noch viel mehr wie wir in der Lage sind unsere Situation zu verbessern und einen Weg hinaus zu finden. Hinaus und in eine gute, harmonische Beziehung rein. Wie wir Stärke wie aus dem nichts erschaffen können, wenn wir das wollen. So wie auch Du liebe Elfiekunterbunt das schaffen kannst.

Wenn Du diese so schmerzhafte Ablehnung von Deinem Mann erfährst, versuche doch mal den Gedanken Deines Schmerzes ganz allein auszuleuchten. Vergiss mal komplett das wieso, das würde Eure Beziehung an der Stelle nicht weiterbringen und nur zum Streit führen. Ich weiss, dass das hart ist, Du musst dabei einstecken können und das erfordert viel Stärke (von der ich geschrieben habe). Du kannst ihm durchaus sagen, dass Du verletzt bist. Denke vielleicht gar an das drohende Beziehungsende und weine darüber, wenn Du kannst. Vielleicht willst Du sogar Deinen Mann in die Arme nehmen, wenn Du das kannst, so wie wenn es das letzte Mal wäre.
Sollte er danach nicht verstehen, dass er Verantwortung darüber trägt, dass es Dir gut geht, dann ist ihm nicht zu helfen. Jedoch ich kann mir nicht vorstellen, dass das passieren kann. Denn wir Männer haben auch Gefühle. Und wir brauchen Verantwortung, sehr viel sogar. Denn erst durch Verantwortung erhält unser Leben überhaupt eine Bedeutung.

Ich vermute, dass Dein Mann ziemlich ausgehungert ist was Bedeutung oder Lebenssinn anbelangt. Das ist aber auch nicht ein einfaches Problem. Er muss das mehr aus sich selbst schöpfen als von Dir. Wie sieht es denn mit seiner Arbeit aus?

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3. Januar um 14:28
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Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Menschen die "mauern", heisst beleidigte "Leberwurst" spielen, Dich durch Schweigen oder ignorieren, oder auch verbalen Herabsetzungen missachten, haben nur ein Ziel. So jemand will Dich manipulieren, will Dich klein machen um sich selbst aufwerten zu können. Diese Manipulation wird eingesetzt um Dir Schuldgefühle einzureden, Dir das Gefühl zu geben, das Du "fehlerhaft" seist.
Simple und einfach gesprochen, so jemand will Kontrolle über Dich ausüben.
Wenn Dich dazu mehr Information interressiert, dann musst Du eigentlich nur mal zum Beispiel "warum mauert er" bei Google eingeben, dort wirst Du genug Hinweise zu dem Thema finden.

morgaine_le_fay 

 

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3. Januar um 14:42
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Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Mein Denkanstoß wäre dass du ihn vor die Tür setzen solltest. Wie schon von meinen Vorredner*innen gesagt, respektiert er dich Nullkommanichts. Ihr kommt vielleicht miteinander klar, aber nur wenn du schön brav bist. Höchste Zeit dass du diesem Trauerspiel ein schnelles Ende bereitest.

Und was die Hunde betrifft: Haustiere haben einen guten Einfluss auf unser Immunsystem. Je länger sie im Dreck gewühlt haben und je mehr sie stinken, umso besser.

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3. Januar um 15:00
In Antwort auf

Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Hallo,

ich frage mich gerade, ob ihr beide nicht Schwierigkeiten im Umgang mit Konflikten habt. Deine Reaktion am Silvesterabend zeugt m.E. nicht von einem erwachsenen Verhalten und, entschuldige bitte, reifen Umgang mit einem Konflikt. Auf seine Kritik an deinem Verhalten hast du mit Ironie quittiert und einem ziemlich bösen Kommentar hinterher geschossen. 

Anstatt das Gefühl deines Partners erst zu nehmen beleidigst du ihn. Witze auf Kosten anderer kommen nicht immer besonders gut an und sind auch nicht geeignet, wenn man ein angenehmes Klima wünscht und vor allem wertschätzend kommunizieren möchte. 

Streitkultur ist für mich in erster Linie eine wertschätzende Kommunikation, denn auch wenn man sich verletzt fühlt oder Ärger sich einstellt, möchte ich einen annehmenden und respektvollen Umgang.

LG Sis

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3. Januar um 15:13
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Ich würde nie sagen, dass mein Partner von grundauf ein schlechter Mensch ist. Ganz im Gegenteil. Er hat mir schon oft in schweren Zeiten beigestanden. Hat mich oft unterstützt und mir gezeigt, dass es Hoffnung gibt. Jedoch haben die Streits zwischen uns (banale Dinge wie: Vergessen aufzuräumen), besonders dieses ewige Mauern und kein klärendes Gespräch schon viele Spuren bei mir hinterlassen. 

Es geht nicht darum, ob er ein schlechter Mensch ist. Das kann hier keiner beurteilen - aber auch gute Menschen tun schlechte Dinge. So wie Du es hier beschreibst - und natürlich ist das Deine Sichtweise und ich kann aufgrunddessen nur dadurch kommentieren - habt ihr keine Basis für eine gesunde Beziehung. Ihr tut Euch absolut nicht gut. 

Ich bin immer dafür erst zu versuchen, eine Beziehung zu erhalten und eine gemeinsame Lösung zu finden. In den meisten Fällen ist das möglich - aber das müssen beide wollen und beide Energie dafür aufbringen. In Deinem Fall fehlen mir leider komplett die Anhaltspunkte, die das zeigen würden. Dazu müsste er in der Lage sein mit Dir Gespräche zu führen, sich selbst zu reflektieren und vor allem zu wollen, dass sich etwas ändert. Das lese ich hier überhaupt nicht aus Deinen Schilderungen heraus. Im Gegenteil: Er behandelt Dich absolut respektlos, macht komplett dicht und wird aggressiv. Um sich vorzustellen, wozu das irgendwann führt, muss man nicht viel Phantasie aufbringen. 

Mit Sicherheit hast Du auch dazu beigetragen, wie die Situation sich jetzt darstellt. Aber das zeigt meiner Meinung nur deutlich, dass ihr Euch einfach nicht gut tut und auch nicht (mehr?) zusammenpasst. 

Letzten Endes musst Du entscheiden, was Du Dir wert bist und was Du mitmachen möchtest. Ob Du ganz allein imstande bist, diese Beziehung wieder auf eine lebenswerte Ebene zu bringen - das weisst nur Du allein. Auf jeden Fall würde Euch Abstand sehr gut tun. Für Dich um zur Ruhe zu kommen und über alles nachzudenken und für ihn um zu sehen, ob und wie er alleine zurechtkommt. 

Eins sollte klar sein, wenn ihr alles so lasst wie es ist, wird es nur noch schlimmer werden. 


 

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3. Januar um 15:14

Liebe heisst auch Loslassen können 😉

Was du investiert hast kann manchmal erst gedeihen wenn du aus der Sonne trits und er aus deinem Schatten tritt. 

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3. Januar um 16:36
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Hallo zusammen! (Langer Text! Bitte um Hilfe!)

Könnt ihr mir mal bitte Denkanstöße geben, wie man mit Menschen, wie meinen Partner handhabt? 
Ich führe mit meinem Partner nun schon eine 4- jährige Beziehung. Gemeinsam haben wir viele schwere Zeiten gemeistert. Nun sind wir beide an einem Punkt, an dem es und gut geht. Privat, sowie auch beruflich. Früher als wir Streit hatten, schob mein Partner, seine Wut oft auf mich und meinte, er hätte genug Stress und Probleme. Obwohl Streit in einer Beziehung völlig normal ist.

Naja, nun geht es uns beiden gut. Unsere Beziehung läuft an sich auch prima!
Jedoch kam es am Silvesterabend zu einer Auseinandersetzung. Ich hatte bereits den Tisch gedeckt und alles war fertig zum Essen, musste nur kurz auf meinen Partner warten. Ich setzte mich auf den Boden und unser Hund kam zu mir. Ich gab unseren Hund nur ein kleines Bussi auf den Kopf und stand auf, da mein Partner auch bereit zum Essen war. Er sprach mich dann darauf an, warum ich dem Hund ein Bussi gebe (mache das öfters, mein Partner auch), dies sei laut meinem Partner ekelhaft und der Hund würde dreckig sein und stinken. Das war definitiv nicht der Fall, da ich sehr auf die Hygiene meines Hundes achte und trotz Kuscheln mir danach die Hände/ den Mund abwasche. Mein Partner war richtig aufgeregt. Ich sagte dann zum Spaß, dass sein Po auch manchmal schlimmer stinken kann als der Hund es angeblich tun würde. (Wir machen öfter mal Spaß daraus und nehmen es auch nicht weiter ernst). Nur dieses Mal wurde mein Partner richtig wütend, er hat es anscheinend in den falschen Hals bekommen. Er brüllte mich an, ich würde sagen, er sei weniger wert als ein Hund und er wäre dreckiger als ein Tier. Ich sagte ihm dann nochmals ruhig, dass es nur ein Witz war und warum er sowas plötzlich ernst nimmt, obwohl er manchmal vergleichbare Dinge zu mir sagt. Ich ging dann kurz raus und wusch mit die Hände und den Mund. Als ich wieder zurück kam, war er noch immer sauer. Er sagte, ich würde nur lügen und Schauspielern. Er hätte noch nie über mich solchen Spaß gemacht. (Er hat das schon sehr oft, er nannte mich auch schon oft Esel, Hund oder vor ein paar Monaten sagte er öfters "Fotze" zu mir. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich ihn damals auf das "F"- Wort angesprochen habe, da ich mich da schon etwas verletzt fühlte. Damals grinste er nur frech und sagte, es sei nur Spaß, ich soll nicht alles so ernst nehmen. Dann war das damals auch wieder in Ordnung )
Am Silvesterabend konterte ich auf seine Aussage, eben mit dem Vergleich zu dem Vorfall mit dem "F"- Wort. Ich sah die Panik in seinen Augen und prompt fing er an mich erneut zu beleidigen, dass ich nur Lügengeschichten erzählen würde. Er leugnete wehement was er zu mir in der Vergangenheit sagte und als "Spaß " deklarierte.  Dann zur Krönung, warf er sein Handy (was ich ihm vor einem Jahr gekauft habe) mit voller Wucht auf den Boden und ging ins Schlafzimmer.
Aus Erfahrung weiß ich, dass er sich in seinem Stolz gekränkt fühlt, deswegen reagiert er so heftig, danach kommt die Zeit in der er mauert. Plötzlich schläft er auf dem Sofa, redet nicht mit mir, ignoriert mich. Auch wenn ich versuchen würde mit ihm zu reden oder mich sogar entschuldigen würde. Er blockt alles ab. Diese Phase dauert unterschiedlich lang. Manchmal ein paar Stunden, meist 2-4 Tage oder im schlimmsten Fall zwei Wochen. Irgendwann fängt er dann wieder an mit mir zu reden. Ohne klärendes Gespräch. Ich habe schon so oft versucht mit ihm darüber zu reden. Wenn ein Streit vorgefallen war, hab ich meist den ersten Schritt gemacht und bin auf ihn zugegangen. Und wenn er irgendwann wieder anfing mit mir zu reden, dann versuchte ich ein klärendes Gespräch zu beginnen. Ohne Vorwürfe, ohne laut werden und das ganze ohne "Du - Botschaften" sondern mit "Ich hatte das Gefühl dass...". Nichts funktioniert. Meist bekomme ich die Antwort "Na, ich will jetzt nicht darüber sprechen, davon bekomme ich Kopfschmerzen."
Mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie. Es war ihm früher nicht erlaubt über negative Gefühle, Probleme zu sprechen. Für ihn, gibt es nur schwarz oder weiß. Entweder ist man gut miteinander und man redet nicht über Probleme oder man hat Streit und man redet garnicht miteinander. Früher wurde ich in seiner bockigen Phase oft panisch und dachte er verlässt mich, da er damals im Streit oft solche Andeutungen machte. Nach all den Jahren lässt mich dies kalt. Ich laufe ihm nicht mehr hinterher, sondern nutze die ungestörte Zeit für mich. Doch trotzdem kann ich nur schlecht mit diesen Streitereien abschließen, da kein klärendes Gespräch den Konflikt abschließt. Meist muss ich dann das in mir selbst ausmachen, da mein Partner auf konstruktive Kritik nur erneut verletzt und beleidigt ist.
Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr damit umgehen würdet. Bockig sein lassen und wenn er wieder spricht, was dann? Wie kann man diesen Kreis durchbrechen? 
Grundlegend, führen wir ja eine sehr schöne Beziehung mit Vetrauen und Rückhalt. Mich stört halt nur seine Streitkultur. Streit ist normal, aber der Umgang damit nicht.
Danke fürs durchlesen! Und danke im Voraus für die Antworten!

Also "Fotze" ist übelste Vulgärsprache, mich würde ein Mann nur einmal so ekelhaft und primitiv beschimpfen.
Im nächsten Moment würde ich die Wohnung verlassen, der würde mich nie mehr wieder sehen, kein Wort mehr von mir hören. 

morgaine_le_fay 

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3. Januar um 17:32
In Antwort auf

Liebe heisst auch Loslassen können 😉

Was du investiert hast kann manchmal erst gedeihen wenn du aus der Sonne trits und er aus deinem Schatten tritt. 

Ja, gut geschrieben.

Wobei ich weiss nicht ob Du meine folgenden Worte teilst? Loslassen muss für mich nicht das Beziehungsende oder eine Beziehungspause sein. Kann sein, muss es aber nicht. Und ich wünsche es Dir Elfiekunterbunt nicht. Hunde- und Sex-Beziehungen sind wahrscheinlich (gut möglich), wie glücklich würdest Du potenziell damit?

Loslassen musst Du wahrscheinlich vor allem von der Idee sein Retter zu sein. Oder wenn Du ihn gerettet hast dann, dass er Dir etwas schuldet. Wahrscheinlich gar von der Idee, dass er Dir Respekt schuldet. Denn hast Du nicht aus Liebe gehandelt? Könnte es sein, dass Du denkst er steht in Deiner Schuld?

Nun darf das niemand falsch verstehen: Respekt muss immer da sein! Aber Respekt, weil Du Retterin bist oder weil Du seine Ehefrau bist? Er nennt Dich Esel? Wie dumm muss man sein, um einen Esel zu heiraten?

Wahrscheinlich glaubt er Dich kleinmachen zu müssen, um aus Deinem Schatten zu treten. Wenn er gegen Dich schiesst brauchst Du nicht zurück zu schiessen, sondern steh einfach zur Seite. An der Sonne gibt es genug Platz für Euch beide.

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3. Januar um 17:44
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Also "Fotze" ist übelste Vulgärsprache, mich würde ein Mann nur einmal so ekelhaft und primitiv beschimpfen.
Im nächsten Moment würde ich die Wohnung verlassen, der würde mich nie mehr wieder sehen, kein Wort mehr von mir hören. 

morgaine_le_fay 

Ich finde Esel irgendwie schlimmer. Logisch dass ich als Mann eine "positive" Einstellung zu dem anderen Wort habe.  Am wenigsten von alle dem finde ich es ekelhaft. Aber natürlich ist beides inakzeptable Sprache, unangebracht und respektlos gegenüber jedem Menschen.

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3. Januar um 18:42
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Ja, gut geschrieben.

Wobei ich weiss nicht ob Du meine folgenden Worte teilst? Loslassen muss für mich nicht das Beziehungsende oder eine Beziehungspause sein. Kann sein, muss es aber nicht. Und ich wünsche es Dir Elfiekunterbunt nicht. Hunde- und Sex-Beziehungen sind wahrscheinlich (gut möglich), wie glücklich würdest Du potenziell damit?

Loslassen musst Du wahrscheinlich vor allem von der Idee sein Retter zu sein. Oder wenn Du ihn gerettet hast dann, dass er Dir etwas schuldet. Wahrscheinlich gar von der Idee, dass er Dir Respekt schuldet. Denn hast Du nicht aus Liebe gehandelt? Könnte es sein, dass Du denkst er steht in Deiner Schuld?

Nun darf das niemand falsch verstehen: Respekt muss immer da sein! Aber Respekt, weil Du Retterin bist oder weil Du seine Ehefrau bist? Er nennt Dich Esel? Wie dumm muss man sein, um einen Esel zu heiraten?

Wahrscheinlich glaubt er Dich kleinmachen zu müssen, um aus Deinem Schatten zu treten. Wenn er gegen Dich schiesst brauchst Du nicht zurück zu schiessen, sondern steh einfach zur Seite. An der Sonne gibt es genug Platz für Euch beide.

Genau das trifft es! Ich persönlich glaube, er muss mich manchmal so klein machen, weil er aus diesem "Schatten" raus will. Ich habe mir das schon oft gedacht. Obwohl ich ihm es nie vorhalte, dass ich ihm geholfen habe (er hat mir schließlich auch geholfen), glaube ich er sieht sich dadurch "kleiner gemacht". Nicht weil ich das sage oder ihm versuche solche Gefühle zu geben, sondern weil er denkt, (VORSICHT: oberflächliches Denken!) er ist ja der "Mann" und der "Mann" muss ja *immer* der Starke sein. 
Eben wie schon beschrieben, mein Partner kommt aus einer sehr kulturgeprägten Familie in der die Männer das Sagen haben. Ich glaube er kommt damit nicht zurecht, eine Partnerin zu haben, die auch stark sein kann. 
Hört sich jetzt alles übelst vorurteilbehaftet an, aber vielleicht verdeutlicht das das ganze ein wenig. 
Ist übrigens ein guter Denkansatz! Danke! 

Und um noch alle Argumente auszuräumen: 
Nein, ich denke nicht dass Männer immer die Starken sein müssen. Müssen tut hier niemand etwas! Jeder soll doch seine Emotionen und Stimmungslage äußern dürfen. Solange es nicht in körperliche Gewalt umschlägt oder den anderen seelisch verletzt ist alles gut. 

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3. Januar um 18:45
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Ich finde Esel irgendwie schlimmer. Logisch dass ich als Mann eine "positive" Einstellung zu dem anderen Wort habe.  Am wenigsten von alle dem finde ich es ekelhaft. Aber natürlich ist beides inakzeptable Sprache, unangebracht und respektlos gegenüber jedem Menschen.

Ja, wenn es im Bett meinetwegen so gehandhabt wird und es für beide okay ist, steht dem ja nichts im Wege.
Jedoch nicht einfach grundlos, ausm nichts heraus. 
Hab einfach das Gefühl, (wie man es zu uns als Kinder früher sagte): Austeilen kann er, aber nicht einstecken. 

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3. Januar um 21:10
In Antwort auf

Ja, gut geschrieben.

Wobei ich weiss nicht ob Du meine folgenden Worte teilst? Loslassen muss für mich nicht das Beziehungsende oder eine Beziehungspause sein. Kann sein, muss es aber nicht. Und ich wünsche es Dir Elfiekunterbunt nicht. Hunde- und Sex-Beziehungen sind wahrscheinlich (gut möglich), wie glücklich würdest Du potenziell damit?

Loslassen musst Du wahrscheinlich vor allem von der Idee sein Retter zu sein. Oder wenn Du ihn gerettet hast dann, dass er Dir etwas schuldet. Wahrscheinlich gar von der Idee, dass er Dir Respekt schuldet. Denn hast Du nicht aus Liebe gehandelt? Könnte es sein, dass Du denkst er steht in Deiner Schuld?

Nun darf das niemand falsch verstehen: Respekt muss immer da sein! Aber Respekt, weil Du Retterin bist oder weil Du seine Ehefrau bist? Er nennt Dich Esel? Wie dumm muss man sein, um einen Esel zu heiraten?

Wahrscheinlich glaubt er Dich kleinmachen zu müssen, um aus Deinem Schatten zu treten. Wenn er gegen Dich schiesst brauchst Du nicht zurück zu schiessen, sondern steh einfach zur Seite. An der Sonne gibt es genug Platz für Euch beide.

richtig als ebenfalls altruistischer Mensch liebe ich es Menschen von ihren Problemen zu befreien. Aber das mach ich für mich.
Ich Profotiere gennau so davon wie die Person der ich Helfe.
Wenn ich gebeten werde es zu tun brauch ich etwas zurück.

Freierwille / Unbewusst suchte ich hilfe bekam sie/ bewusst wusste ich nix davon und erwarte eine gegenleistung obwohl ich dienste in anspruch nahm.

Das passiert häufiger als man denkt.  Ich bin Linkshänder und kommunieziere eher unbewusst was Frau bekommt  nimmt sie aber bewusst nicht wahr bzw versteht die Wertigkeit nicht.  Dann kommt wut auf man wird ungerecht fertigt angeschrien  usw  Was sich der wahrnehmung entzieht wird oft nicht gewertet.
Ich hab ne Starke Wahrnehmung und schreibe dir was noch passiert was dir nicht bewusst ist liebe TE und versuche dir aufzuzeigen das du etwas übersiehst.

Wir Sind Denkend Fühlend Empfindend  meist ist ein Teil dominant und überlagert die andren.    Der Denker empfindet und fühlt schlecht der Fühlende empfindet mäßig und denkt schlecht .   
Ofmals finden sich Menschen als Paare zusammen die da gegen Polig sind.
Dann muss man sich auf einer Ebene Treffen oder die andren Entwickeln 
Wenn jeder macht was er gut kann läufts auch wenn man den Wert des Jeweils andren Attributs kennt oder dankbar ist das einer einem mal das Denken abnimmt weils bei einem selbst immer in die Hose geht ^^

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3. Januar um 21:36

Danke Dir für das Feedback. Das hilft mir wiederum korrekt zu denken und das formulieren zu können.

Du hast nun darauf angesprochen, dass er aus dem Schatten raus will. Ich frage mich ob Du ihn vielleicht unbewusst in Deinem Schatten halten möchtest? Und verstehe mich nicht falsch, ich kann nicht wissen ob Du das tust. Aber vielleicht ist es eine Überlegung von Dir wert?
Oder anders gefragt, wenn er raus will, was hindert ihn daran? Wenn Du es nicht bist, (der Hund wird es auch nicht sein) dann bleibt vielleicht noch er selbst. Oder ihr beide trägt dazu bei zu irgendwelchen Teilen? Wie gesagt, ich weiss es nicht, vielleicht zu abstrakte Überlegung.

Kulturgeprägten Familie? Ja, hast Du schon erwähnt und ich habe das nicht so gut verstanden. Wir sind hier doch genauso kulturgeprägt. Meinst Du aus einer traditionellen Familie? So wie Du das beschreibst tönt es traditionell.
Inwiefern war es auch eine kaputte Familie? Also seine Eltern sind noch zusammen und vertragen sich? Haben sie ihn denn schlecht erzogen, vernachlässigt? Oder einfach traditionell erzogen, wobei Du das traditionelle schlecht findest?
Bei mir ist es genau umgekehrt, meine Frau kommt aus einer traditionellen Kultur. Aber wir sind sehr glücklich zusammen.

Hast Du ihm auch gesagt, dass er Dir bei Deinen Problemen viel geholfen hat? Dich bedankt und ihm so Wertschätzung dafür gegeben? Ich denke das dürfte für ihn wichtig sein. Dass Du ihm das Gefühl gibst gebraucht zu werden und damit wertvoll zu sein. Damit gibst Du ihm Lebenssinn.

Daher auch meine Frage nach seiner Arbeit. Wertschätzung können wir Männer vor allem aus der Arbeit ziehen. Selbst wenn wir (modern / nicht-traditionell) zuhause vermehrt mithelfen, Kinder werden wir nie gebären und Babys nie stillen. Diese (durchwegs in unserer Kultur kleingemachte) hohe Bedeutung kommt uns nicht zu.

Irgendwie interessant, um "alle Argumente auszuräumen" schreibst Du...
Ein Mann muss doch stark sein! Was soll er tun: fressen, herumliegen und von Deiner Liebe leben (so wie Dein Hund)? Nein, was der Mann tun muss ist da draussen sein. Er muss Strassen, Brücken, Gebäude, Autos und vieles mehr bauen. Unsere ganze Infrastruktur und die tägliche Versorgung sicherstellen. Was für ein Sinn soll sein Leben haben, wenn nicht das? Wenn er nicht stark ist physisch und psychisch, um alle diese Dinge zu tun... Schwache Männer sind unberechenbar und gefährlich.
Okay ich weiss nicht ob ich abschweife und was Du ausräumen wolltest.

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3. Januar um 21:38
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richtig als ebenfalls altruistischer Mensch liebe ich es Menschen von ihren Problemen zu befreien. Aber das mach ich für mich.
Ich Profotiere gennau so davon wie die Person der ich Helfe.
Wenn ich gebeten werde es zu tun brauch ich etwas zurück.

Freierwille / Unbewusst suchte ich hilfe bekam sie/ bewusst wusste ich nix davon und erwarte eine gegenleistung obwohl ich dienste in anspruch nahm.

Das passiert häufiger als man denkt.  Ich bin Linkshänder und kommunieziere eher unbewusst was Frau bekommt  nimmt sie aber bewusst nicht wahr bzw versteht die Wertigkeit nicht.  Dann kommt wut auf man wird ungerecht fertigt angeschrien  usw  Was sich der wahrnehmung entzieht wird oft nicht gewertet.
Ich hab ne Starke Wahrnehmung und schreibe dir was noch passiert was dir nicht bewusst ist liebe TE und versuche dir aufzuzeigen das du etwas übersiehst.

Wir Sind Denkend Fühlend Empfindend  meist ist ein Teil dominant und überlagert die andren.    Der Denker empfindet und fühlt schlecht der Fühlende empfindet mäßig und denkt schlecht .   
Ofmals finden sich Menschen als Paare zusammen die da gegen Polig sind.
Dann muss man sich auf einer Ebene Treffen oder die andren Entwickeln 
Wenn jeder macht was er gut kann läufts auch wenn man den Wert des Jeweils andren Attributs kennt oder dankbar ist das einer einem mal das Denken abnimmt weils bei einem selbst immer in die Hose geht ^^

Wow, heisst das jetzt, das wir Foren Mitglieder alle unter dem "Helfer Syndrom" leiden???.
Puh jetzt hast Du aber eine Bombe platzen lassen. 😱
Das würde ja bedeuten, das sich im Prinzip alle Foren Mitglieder in Psycho Therapie begeben müssten???.
Also DEN Beitrag muss ich jetzt erst mal "verdauen". Hoch interressanter Gedanken Ansatz. 👍🤔🧐

morgaine_le_fay 

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3. Januar um 22:30
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Danke Dir für das Feedback. Das hilft mir wiederum korrekt zu denken und das formulieren zu können.

Du hast nun darauf angesprochen, dass er aus dem Schatten raus will. Ich frage mich ob Du ihn vielleicht unbewusst in Deinem Schatten halten möchtest? Und verstehe mich nicht falsch, ich kann nicht wissen ob Du das tust. Aber vielleicht ist es eine Überlegung von Dir wert?
Oder anders gefragt, wenn er raus will, was hindert ihn daran? Wenn Du es nicht bist, (der Hund wird es auch nicht sein) dann bleibt vielleicht noch er selbst. Oder ihr beide trägt dazu bei zu irgendwelchen Teilen? Wie gesagt, ich weiss es nicht, vielleicht zu abstrakte Überlegung.

Kulturgeprägten Familie? Ja, hast Du schon erwähnt und ich habe das nicht so gut verstanden. Wir sind hier doch genauso kulturgeprägt. Meinst Du aus einer traditionellen Familie? So wie Du das beschreibst tönt es traditionell.
Inwiefern war es auch eine kaputte Familie? Also seine Eltern sind noch zusammen und vertragen sich? Haben sie ihn denn schlecht erzogen, vernachlässigt? Oder einfach traditionell erzogen, wobei Du das traditionelle schlecht findest?
Bei mir ist es genau umgekehrt, meine Frau kommt aus einer traditionellen Kultur. Aber wir sind sehr glücklich zusammen.

Hast Du ihm auch gesagt, dass er Dir bei Deinen Problemen viel geholfen hat? Dich bedankt und ihm so Wertschätzung dafür gegeben? Ich denke das dürfte für ihn wichtig sein. Dass Du ihm das Gefühl gibst gebraucht zu werden und damit wertvoll zu sein. Damit gibst Du ihm Lebenssinn.

Daher auch meine Frage nach seiner Arbeit. Wertschätzung können wir Männer vor allem aus der Arbeit ziehen. Selbst wenn wir (modern / nicht-traditionell) zuhause vermehrt mithelfen, Kinder werden wir nie gebären und Babys nie stillen. Diese (durchwegs in unserer Kultur kleingemachte) hohe Bedeutung kommt uns nicht zu.

Irgendwie interessant, um "alle Argumente auszuräumen" schreibst Du...
Ein Mann muss doch stark sein! Was soll er tun: fressen, herumliegen und von Deiner Liebe leben (so wie Dein Hund)? Nein, was der Mann tun muss ist da draussen sein. Er muss Strassen, Brücken, Gebäude, Autos und vieles mehr bauen. Unsere ganze Infrastruktur und die tägliche Versorgung sicherstellen. Was für ein Sinn soll sein Leben haben, wenn nicht das? Wenn er nicht stark ist physisch und psychisch, um alle diese Dinge zu tun... Schwache Männer sind unberechenbar und gefährlich.
Okay ich weiss nicht ob ich abschweife und was Du ausräumen wolltest.

Ich hab oft zu ihm gesagt, er soll doch bitte einmal selbst eine Lösung zu seinen Problemen finden, eine die für ihn selbst passt. Oder ich hab mich auch mal zurückgezogen wenn es wieder um eine seiner Probleme ging. Hab versucht ihn mal einfach machen zu lassen. Hab ihn dabei unterstützt und bei Fragen war ich immer zur Stelle, jedoch habe ich nicht die Hauptaufgabe erledigt, sondern ihm einfach versucht beizustehen. Jedoch endet dies meistens darin, dass mein Partner nach kurzer Zeit beim kleinsten Scheitern aufgibt und alles liegen und stehen lässt und mir die Hauptaktion überlässt. Dann bin ich meistens so, dass ich versuche ihn erneut zu motivieren und ihm Hoffnung zu geben, aber dann blockt er wieder komplett ab und ich muss es regeln. Da gibt es so viele Dinge, wo er kurzerhand alles liegen lässt und "aufgibt" obwohl er es selber schaffen könnte. 
Zum Thema Dankbarkeit zeigen:
Ich sage meinem Mann sehr oft, wie dankbar ich ihm bin, auch für Kleinigkeiten. Ich sage ihm mindestens (nein, ich übertreibe echt nicht) jeden zweiten Tag wie viel Wert er mir ist und wie gut er mir tut (eben wenn kein Streit ist). Mir persönlich ist sowas sehr wichtig, da ich selbst aus Erfahrung weiß, wie schmerzhaft es sein kann keine Wertschätzung zu erhalten. 
In seiner Arbeit weiß ich nur so viel:
sein Chef ist maßlos begeistert von meinem Partner, weil mein Mann einfach ein "Macher" ist. Er beherrscht sein Handwerk und ist sehr verlässlich. Dies kommt bei manch älteren Kollegen manchmal nicht soo gut an, jedoch kann ich nicht mehr dazu sagen. Ich denke, dass er in der Arbeit manchmal schon "Rangkämpfe" durchmacht. Allgemein berichtet mein Partner meist sehr positiv von seiner Arbeit und den Kollegen. Traditionelle Familie (naher Osten):
der Vater war der Chef zuhause und es gab keine Widerworte gegen ihn. Mein Partner durfte nie weinen oder über Probleme sprechen, sprich, er musste alles mit sich selbst ausmachen. Er hatte keinen Ansprechpartner wenn etwas war. Die Mutter ist vor ein paar Jahren verstorben, der Vater hat es ihm über ein Jahr verheimlicht. Das war natürlich ein ein schwerer Schlag. Zum einen der bittere Verlust, zum anderen der Vertrauensbruch. Mein Partner wurde oft vernachlässigt, klein gehalten.
Deswegen hab ich ihm damals auch den Rat gegeben, seine Vergangenheit bei einem Psychologen aufzuarbeiten, einfach damit er abschließen kann und nicht täglich diese Last mit sich trägt. 

Nein, ich wollte mit dem "Männer müssen nicht stark sein" eigentlich klar stellen, dass Männer der gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen müssen. Es bedeutet nicht, dass Männer deswegen automatisch schwach sind. Ich meine eher, dass ein Mann auch einmal Schwäche zeigen kann und damit offen umgeht. Genauso wie jeder andere Mensch. Ich meine damit nicht, dass Männer deswegen nichts leisten sollen und wie du sagst auf der Couch sitzen sollen, ich meine eher, dass Männer auch mal weinen können oder allgemein Emotionen zeigen sollen. Nicht immer der kalte Stein sein, besonders nicht in der Familie. Das wollte ich eigentlich damit sagen. Nein liebe Herren, nicht zuhause rum liegen und nichts tun, aber auch nicht ständig den Macho raushängen lassen. 
Amüsantes Gespräch! Danke für deine Antwort übrigens! Es sind weise Worte! 

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3. Januar um 22:39
In Antwort auf

Wow, heisst das jetzt, das wir Foren Mitglieder alle unter dem "Helfer Syndrom" leiden???.
Puh jetzt hast Du aber eine Bombe platzen lassen. 😱
Das würde ja bedeuten, das sich im Prinzip alle Foren Mitglieder in Psycho Therapie begeben müssten???.
Also DEN Beitrag muss ich jetzt erst mal "verdauen". Hoch interressanter Gedanken Ansatz. 👍🤔🧐

morgaine_le_fay 

Schön zwischen den Zeilen mit gelesen ^^ aber psst

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3. Januar um 22:46
In Antwort auf

Schön zwischen den Zeilen mit gelesen ^^ aber psst

Zusatz ich schreibe auch oft genug das man sich nicht glücklich macht wenn man den leuten sagt iss medis und geh zum pychologen.

Um fesseln zu lösen  sollte man sich das selbe Modell erstmal selber angelegt haben und gucken wie man sich daraus befreit

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3. Januar um 22:56
In Antwort auf

Zusatz ich schreibe auch oft genug das man sich nicht glücklich macht wenn man den leuten sagt iss medis und geh zum pychologen.

Um fesseln zu lösen  sollte man sich das selbe Modell erstmal selber angelegt haben und gucken wie man sich daraus befreit

😂🤣😂🤣
Ach Leute, ihr seid sooooo Geil. 👍
Ich LIEBE diese Diskussionen hier im Forum. ❤️
Diese "Denkanstösse" sind einfach unbezahlbar, da kann einfach kein Psychotherapeut/in mithalten, köstlich.😂

morgaine_le_fay 

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3. Januar um 22:56
In Antwort auf

Zusatz ich schreibe auch oft genug das man sich nicht glücklich macht wenn man den leuten sagt iss medis und geh zum pychologen.

Um fesseln zu lösen  sollte man sich das selbe Modell erstmal selber angelegt haben und gucken wie man sich daraus befreit

Zu einem Psychologen zu gehen bedeutet nicht direkt Medikamente einnehmen zu müssen. Es bedeutet mit jemandem Fremden (unabhängige Person) über seine Probleme zu sprechen (was vielen da leichter fällt, da die Person nicht mit involviert ist). Es bedeutet innere Konflikte aufzuarbeiten und sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen. 

Mit sich selbst etwas ausmachen ist sehr gut, wenn man jedoch nicht weiter kommt, kann das schnell zu Problemen führen. 

Insbesonders bei traumatisierenden Erlebnissen ist es oft sinnvoll sich Hilfe zu holen. 

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4. Januar um 11:22
In Antwort auf

Zu einem Psychologen zu gehen bedeutet nicht direkt Medikamente einnehmen zu müssen. Es bedeutet mit jemandem Fremden (unabhängige Person) über seine Probleme zu sprechen (was vielen da leichter fällt, da die Person nicht mit involviert ist). Es bedeutet innere Konflikte aufzuarbeiten und sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen. 

Mit sich selbst etwas ausmachen ist sehr gut, wenn man jedoch nicht weiter kommt, kann das schnell zu Problemen führen. 

Insbesonders bei traumatisierenden Erlebnissen ist es oft sinnvoll sich Hilfe zu holen. 

Ich hab eure Probleme nicht. 

Also muss ich mich in die Lage versetzen. 

Ich kann mir selbst Blockaden setzen und nehmen. 

Um zu sehen wie reagiere ich mit dem Problem. 

Das mit den Tieren hab ich schon durchgemacht. 

Es gibt ca 60 Gründe aber Haustiere sind meist eine Projektion Möglichkeit  um Gefühle los zu werden die man einem Menschen nicht oder schlecht vermitteln kann. 

 

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4. Januar um 13:02

Nein ernsthaft, habe den Eindruck das der Partner der Fragestellerin (@elfiekunterbunt) eventuell durch Vernachlässigungen die er bereits in jungen Jahren innerhalb der eigenen Familie machen musste, in seiner Entwicklung gehemmt wurde.
Auch scheint es der Fall zu sein, das der Partner am Arbeitsplatz den Erwartungen entspricht, sogar geschätzt wird, im Zusammenleben mit der Partnerin aber schnell entmutigt ist, sogar eine Überforderung vorliegt.
Nun gilt es der Sache auf die Spur zu kommen, dazu ist gute Beobachtungsgabe sowie die Konfrontation mit dem Partner nötig. Und zwar in dem Moment wo ein jeweiliges Problem auftaucht, also nicht am nächsten Tag, eine Woche später, sondern dann wenn es aktuell zu Spannungen kommt.
Selbstverständlich in ruhigem Ton, ohne Vorwurfshaltung oder so das bei ihm ein Gefühl des Angriff auf seine Person verstanden werden könnte.  Es darf dabei nur um die Sache an sich gehen, auch Eigeninerpretationen sind zu unterlassen, da diese komplett falsch sein können.
Und nochmals, das Thema "wenn der Partner mauert" würde sich eventuell lohnen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ich wünsche Dir auf jedenfall, das Du diese Angelegenheit mit Deinem Partner zu euerem beiden Wohlgefallen klären kannst, von Herzen nur das beste.

morgaine_le_fay 

 

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4. Januar um 17:04
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Nein ernsthaft, habe den Eindruck das der Partner der Fragestellerin (@elfiekunterbunt) eventuell durch Vernachlässigungen die er bereits in jungen Jahren innerhalb der eigenen Familie machen musste, in seiner Entwicklung gehemmt wurde.
Auch scheint es der Fall zu sein, das der Partner am Arbeitsplatz den Erwartungen entspricht, sogar geschätzt wird, im Zusammenleben mit der Partnerin aber schnell entmutigt ist, sogar eine Überforderung vorliegt.
Nun gilt es der Sache auf die Spur zu kommen, dazu ist gute Beobachtungsgabe sowie die Konfrontation mit dem Partner nötig. Und zwar in dem Moment wo ein jeweiliges Problem auftaucht, also nicht am nächsten Tag, eine Woche später, sondern dann wenn es aktuell zu Spannungen kommt.
Selbstverständlich in ruhigem Ton, ohne Vorwurfshaltung oder so das bei ihm ein Gefühl des Angriff auf seine Person verstanden werden könnte.  Es darf dabei nur um die Sache an sich gehen, auch Eigeninerpretationen sind zu unterlassen, da diese komplett falsch sein können.
Und nochmals, das Thema "wenn der Partner mauert" würde sich eventuell lohnen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ich wünsche Dir auf jedenfall, das Du diese Angelegenheit mit Deinem Partner zu euerem beiden Wohlgefallen klären kannst, von Herzen nur das beste.

morgaine_le_fay 

 

Danke @morgaine_le_fay, 
dein Post bringt es so ziemlich auf den Punkt. Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird es. Da ich all die Jahre im Privatleben das Ruder der Verantwortung übernommen habe hat sich mein Mann dadurch zunehmend zurückgezogen was Verantwortung betrifft. Auch bei den Versuchen auf eigenen Beinen zu stehen, ließ er sich schnell entmutigen, da er sich da vielleicht zu sehr mit mir verglich. 
Ich kann dir nur beisteuern, die Erlebnisse in der Familie haben mit Sicherheit seine Entwicklung, insbesonders der Konfliktlösung maßgeblich beeinträchtigt. Mein Partner hatte nie die Möglichkeit über seine Gefühle zuhause zu sprechen, darum wird es ihm auch jetzt schwer fallen, darüber zu reden, obwohl er es bei mir ja könnte. Die Mauern in seinem Kopf beherrschen vielleicht wirklich sein Voranschreiten. Ich glaube, er sieht sich mit mir nicht auf Augenhöhe, sondern eher kleiner und "weniger wert" als ich. Ich bin mir sicher, dass ein geringes Selbstwertgefühl dem ganzen vorausgeht. Auch die Wertschätzung die ich ihm gegenüber bringe, kann mein Mann wahrscheinlich nicht annehmen, da er diese nur aus seinen Leistungen zieht. (In Arbeit läuft es gut, Privat bleibt er auf der Strecke). 
Wahrscheinlich reagiert mein Mann deshalb so aggressiv und verletzt bei solchen Situationen (Hund bekommt Bussi => Mann vergleicht sich damit), da er sich so oder so weniger wert fühlt und wenn er nicht dauernd Wertschätzung aus Leistungen holen kann (Privat kaum), geht das Fass leichter über.
Ich habe nun beschlossen ihn erst mal in Ruhe zu lassen (der Zoff ist jetzt 5 Tage her, er geht mir nach wie vor aus dem Weg, sucht keine Nähe, kein Gespräch). Es würde wie oben beschrieben nichts bringen ihm hinterher zu laufen, da ich ansonsten entweder keine Antwort oder erneut Vorwürfe und Aggression kassieren würde. Er muss erst mit sich selbst wieder im Reinen sein, davor versuchen zu reden ist kontraproduktiv.
Hat er sich dann soweit beruhigt (ich glaube er muss erst selbst seine eigene Reaktion verdauen, dass er so aggressiv >Handy kaputt gemacht< wurde) und ist bereit wieder normal zu agieren und wieder mit mir zu reden, dann kann ich versuchen auf dieses Thema zu kommen. Eben, ohne vorwurfsvollen Ton, mit viel Emphatie und ganz wichtig: erst einmal seine Reaktion und sein Handeln beobachten. 
Ein Versuch ist es wert.

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4. Januar um 17:15
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Danke @morgaine_le_fay, 
dein Post bringt es so ziemlich auf den Punkt. Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird es. Da ich all die Jahre im Privatleben das Ruder der Verantwortung übernommen habe hat sich mein Mann dadurch zunehmend zurückgezogen was Verantwortung betrifft. Auch bei den Versuchen auf eigenen Beinen zu stehen, ließ er sich schnell entmutigen, da er sich da vielleicht zu sehr mit mir verglich. 
Ich kann dir nur beisteuern, die Erlebnisse in der Familie haben mit Sicherheit seine Entwicklung, insbesonders der Konfliktlösung maßgeblich beeinträchtigt. Mein Partner hatte nie die Möglichkeit über seine Gefühle zuhause zu sprechen, darum wird es ihm auch jetzt schwer fallen, darüber zu reden, obwohl er es bei mir ja könnte. Die Mauern in seinem Kopf beherrschen vielleicht wirklich sein Voranschreiten. Ich glaube, er sieht sich mit mir nicht auf Augenhöhe, sondern eher kleiner und "weniger wert" als ich. Ich bin mir sicher, dass ein geringes Selbstwertgefühl dem ganzen vorausgeht. Auch die Wertschätzung die ich ihm gegenüber bringe, kann mein Mann wahrscheinlich nicht annehmen, da er diese nur aus seinen Leistungen zieht. (In Arbeit läuft es gut, Privat bleibt er auf der Strecke). 
Wahrscheinlich reagiert mein Mann deshalb so aggressiv und verletzt bei solchen Situationen (Hund bekommt Bussi => Mann vergleicht sich damit), da er sich so oder so weniger wert fühlt und wenn er nicht dauernd Wertschätzung aus Leistungen holen kann (Privat kaum), geht das Fass leichter über.
Ich habe nun beschlossen ihn erst mal in Ruhe zu lassen (der Zoff ist jetzt 5 Tage her, er geht mir nach wie vor aus dem Weg, sucht keine Nähe, kein Gespräch). Es würde wie oben beschrieben nichts bringen ihm hinterher zu laufen, da ich ansonsten entweder keine Antwort oder erneut Vorwürfe und Aggression kassieren würde. Er muss erst mit sich selbst wieder im Reinen sein, davor versuchen zu reden ist kontraproduktiv.
Hat er sich dann soweit beruhigt (ich glaube er muss erst selbst seine eigene Reaktion verdauen, dass er so aggressiv >Handy kaputt gemacht< wurde) und ist bereit wieder normal zu agieren und wieder mit mir zu reden, dann kann ich versuchen auf dieses Thema zu kommen. Eben, ohne vorwurfsvollen Ton, mit viel Emphatie und ganz wichtig: erst einmal seine Reaktion und sein Handeln beobachten. 
Ein Versuch ist es wert.

Ok schön wenn Du etwas Klarheit für Dich gewonnen hast.
Wünsche Dir das ihr zwei wieder gute Zeiten erlebt, alles Gute. 🙂

morgaine_le_fay 

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4. Januar um 17:16
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Ok schön wenn Du etwas Klarheit für Dich gewonnen hast.
Wünsche Dir das ihr zwei wieder gute Zeiten erlebt, alles Gute. 🙂

morgaine_le_fay 

Danke für deine Hilfe!
Wünsche dir auch alles Gute! 

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4. Januar um 20:52
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Ich hab oft zu ihm gesagt, er soll doch bitte einmal selbst eine Lösung zu seinen Problemen finden, eine die für ihn selbst passt. Oder ich hab mich auch mal zurückgezogen wenn es wieder um eine seiner Probleme ging. Hab versucht ihn mal einfach machen zu lassen. Hab ihn dabei unterstützt und bei Fragen war ich immer zur Stelle, jedoch habe ich nicht die Hauptaufgabe erledigt, sondern ihm einfach versucht beizustehen. Jedoch endet dies meistens darin, dass mein Partner nach kurzer Zeit beim kleinsten Scheitern aufgibt und alles liegen und stehen lässt und mir die Hauptaktion überlässt. Dann bin ich meistens so, dass ich versuche ihn erneut zu motivieren und ihm Hoffnung zu geben, aber dann blockt er wieder komplett ab und ich muss es regeln. Da gibt es so viele Dinge, wo er kurzerhand alles liegen lässt und "aufgibt" obwohl er es selber schaffen könnte. 
Zum Thema Dankbarkeit zeigen:
Ich sage meinem Mann sehr oft, wie dankbar ich ihm bin, auch für Kleinigkeiten. Ich sage ihm mindestens (nein, ich übertreibe echt nicht) jeden zweiten Tag wie viel Wert er mir ist und wie gut er mir tut (eben wenn kein Streit ist). Mir persönlich ist sowas sehr wichtig, da ich selbst aus Erfahrung weiß, wie schmerzhaft es sein kann keine Wertschätzung zu erhalten. 
In seiner Arbeit weiß ich nur so viel:
sein Chef ist maßlos begeistert von meinem Partner, weil mein Mann einfach ein "Macher" ist. Er beherrscht sein Handwerk und ist sehr verlässlich. Dies kommt bei manch älteren Kollegen manchmal nicht soo gut an, jedoch kann ich nicht mehr dazu sagen. Ich denke, dass er in der Arbeit manchmal schon "Rangkämpfe" durchmacht. Allgemein berichtet mein Partner meist sehr positiv von seiner Arbeit und den Kollegen. Traditionelle Familie (naher Osten):
der Vater war der Chef zuhause und es gab keine Widerworte gegen ihn. Mein Partner durfte nie weinen oder über Probleme sprechen, sprich, er musste alles mit sich selbst ausmachen. Er hatte keinen Ansprechpartner wenn etwas war. Die Mutter ist vor ein paar Jahren verstorben, der Vater hat es ihm über ein Jahr verheimlicht. Das war natürlich ein ein schwerer Schlag. Zum einen der bittere Verlust, zum anderen der Vertrauensbruch. Mein Partner wurde oft vernachlässigt, klein gehalten.
Deswegen hab ich ihm damals auch den Rat gegeben, seine Vergangenheit bei einem Psychologen aufzuarbeiten, einfach damit er abschließen kann und nicht täglich diese Last mit sich trägt. 

Nein, ich wollte mit dem "Männer müssen nicht stark sein" eigentlich klar stellen, dass Männer der gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen müssen. Es bedeutet nicht, dass Männer deswegen automatisch schwach sind. Ich meine eher, dass ein Mann auch einmal Schwäche zeigen kann und damit offen umgeht. Genauso wie jeder andere Mensch. Ich meine damit nicht, dass Männer deswegen nichts leisten sollen und wie du sagst auf der Couch sitzen sollen, ich meine eher, dass Männer auch mal weinen können oder allgemein Emotionen zeigen sollen. Nicht immer der kalte Stein sein, besonders nicht in der Familie. Das wollte ich eigentlich damit sagen. Nein liebe Herren, nicht zuhause rum liegen und nichts tun, aber auch nicht ständig den Macho raushängen lassen. 
Amüsantes Gespräch! Danke für deine Antwort übrigens! Es sind weise Worte! 

Das hört sich gut an, wenn Du ihn machen lässt und beistehst. Ich wundere mich welche Dinge er da angehen muss und wieso Du trotzdem schliesslich die Hauptaktion machen musst? Seine Arbeit scheint er zu verstehen, damit kann es nichts zu tun haben. Und das ist auch sehr gut so, dass er mal sicher das für sich hat.

Er kann sich sehr glücklich schätzen, wenn er so viel Wertschätzung von Dir erfährt und eine so gute Frau gefunden hat.  Da ist es mir nun nicht recht einseitig gefragt zu haben: Wenn er Dich gerade nicht am Beleidigen ist... kann er Dich dann auch wertschätzen?

Seine Arbeit also gut bis sehr gut... Für mich verständlich, dass Du wegen einigen Beleidigungen hier schreibst und nicht sofort alles aufgeben willst. Zumindest habe ich Dich so verstanden, dass Du das nicht sofort tun willst.

Ein Jahr verheimlichen, das tönt nicht schön, wenn es um die eigene Mutter geht!
Und dann ging er zur Psychotherapie?

Nun muss ich etwas ausholen.  In meinen jungen Jahren habe ich mich sehr schwer getan eine Frau zu finden. Nicht nur ich, auch alle meine Freunde und mein Bruder. Es war für mich schwerverständlich, dass ich Frauen ansprechen muss, ihnen sehr selbstbewusst gegenübertreten muss (um irgendeine Chance zu haben) und dass ich als junger Mann (und Student) sie einladen muss. Ich stelle mir vor wie ihr denkt, nein der Mann muss das nicht alles tun. Sehr sind wir in unseren Gesellschaften (Europa und Nordamerika) seit einigen Jahren darauf bedacht Frau und Mann gleich zu machen. Ihr kennt das ganz genau, auch z.B. was Gefühle anbelangt. Sollte in Gefühls-Sache vielleicht der Mann der Frau gleichgemacht werden?

Heute ist mein Problem längst Vergangenheit, ich bin über 10 Jahre glücklich verheiratet. Aber vor einigen Monaten habe ich das mal wieder aufgenommen, ich wollte mal ganz genau wissen was das Problem damals war. Ich bin doch ein guter Ehemann, haben wir die junge Frau vielleicht nicht dem Mann gleich genug gemacht? Tatsächlich müsste ich naiv sein zu glauben sie spricht mich an, dass sie Selbstvertrauen haben muss für eine Chance bei mir oder dass sie mich einladen wird. Nein natürlich bin ich nicht so dumm und naiv, das bin ich nie gewesen.

So kam ich vor einigen Monaten auf die Evolutionspsychologie. Damit konnte ich alles viel besser verstehen. Ich und viele Menschen sehen schlicht Wahrheit darin, die Logik und Statistiken sprechen dafür. Trotzdem steht dieser Theorie der vererbten Kognition (geistige Wahrnehmung) die Theorie der sozialen Kognition gegenüber. Als Beispiel: im Fall Deines Mannes, wenn wir sagen als Mann kann er Gefühle nicht äussern... ist das vererbt (in den männlichen Genen)? Oder ist es soziale Prägung (Erziehung, Kultur)? Die Evolutionspsychologie antwortet mit Vererbung, wobei es gibt Anteile von beidem. Jene welche auf "Geschlechter Gleichmachung" aus sind, sagen natürlich mehrheitlich soziale Prägung. Das ist auch ein Expertenstreit oder eher gar ein Politikum.

Evolutionspsychologie bedeutet gewissermassen, dass der moderne Mensch ein Geist eines Höhlenbewohners hat. Oder von der Steppe-Afrikas wird teils gesprochen, durch welche unser Denken stark geprägt ist. Es ist kein Zufall, dass unser Verständnis einer traditionellen Kultur genau diesem natürlichen Geist entspricht, welcher aus der Evolution entstanden ist. Du Elfiekunterbunt hast von Kulturgeprägt geschrieben. Das fand ich speziell, weil gerade unsere Kultur vom "Geschlechter gleichmachen" geprägte ist. Und Dein Mann hat gewissermassen die Kultur welche den Menschen natürlich zukam.

Sorry fürs weit aushohlen, nun aber noch konkret zu Deinem Mann. Er hat selbstverständlich auch Gefühle und muss damit irgendwo hin. Das ist sehr wichtig und die Empfehlung vom Evolutionspsychologen ist, dass er damit zu Freunden geht. Von daher ist meine Frage: hat er Freunde und eben auch sehr gute Freunde, mit denen er über Gefühle sprechen kann und das tut? Ich würde vermuten am besten wären solche aus seiner Heimat (seine Sprache). Berufskollegen oder sein Chef wäre ungeeignet. Da darf er genauso nicht Schwäche zeigen.

Das mit der Schwäche ist der Punkt den auch Dich anbelangt. Ich weiss gut Du hättest am liebsten er würde mit Gefühlen zu Dir kommen. Du schreibst das auch konkret. Aber Du müsstest Dir mal gut überlegen ob wirklich kein Problem von Dir selbst ausgeht. Völlig klar, Dein Verstand sagt nein. Aber was ist mit Deinem Herz? Denkst Du, dass Du Liebe steuern kannst? Das ist eigentlich klar, niemand würde behaupten, Liebe steuern zu können. Jedoch die Evolutionspsychologie sagt uns, dass Liebe keine Zufallsmagie ist. Sondern Liebe hat den konkreten Zweck den Nachwuchs zu zeugen und durchzukriegen. Daher sagt quasi die Höhlenfrau in Dir, ist er schwach, dann liebst Du ihn nicht.
Aus dieser Überlegung sage ich, Dein Mann braucht nicht irgendwie aus Deinem Schatten zu treten. Das habe ich nicht ganz durchdacht. Aber vermutlich intuitiv musst Du schwächer sein als er, damit er attraktiv für Dich ist und bleibt. Egal, wenn er schwach ist, solange Du schwächer bist, brauchst Du ihn als Beschützer. Wobei Du solltest ihm nicht böse sein, das ist bestimmt bei ihm sein Höhlenbewohner-Geist, der das tut.

Ich hoffe meine Überlegungen sind verständlich? Und dass es Euch etwas nützt, solltest Du ihn zu Gesprächen mit Freunden ermutigen.

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4. Januar um 21:47
In Antwort auf

Nein ernsthaft, habe den Eindruck das der Partner der Fragestellerin (@elfiekunterbunt) eventuell durch Vernachlässigungen die er bereits in jungen Jahren innerhalb der eigenen Familie machen musste, in seiner Entwicklung gehemmt wurde.
Auch scheint es der Fall zu sein, das der Partner am Arbeitsplatz den Erwartungen entspricht, sogar geschätzt wird, im Zusammenleben mit der Partnerin aber schnell entmutigt ist, sogar eine Überforderung vorliegt.
Nun gilt es der Sache auf die Spur zu kommen, dazu ist gute Beobachtungsgabe sowie die Konfrontation mit dem Partner nötig. Und zwar in dem Moment wo ein jeweiliges Problem auftaucht, also nicht am nächsten Tag, eine Woche später, sondern dann wenn es aktuell zu Spannungen kommt.
Selbstverständlich in ruhigem Ton, ohne Vorwurfshaltung oder so das bei ihm ein Gefühl des Angriff auf seine Person verstanden werden könnte.  Es darf dabei nur um die Sache an sich gehen, auch Eigeninerpretationen sind zu unterlassen, da diese komplett falsch sein können.
Und nochmals, das Thema "wenn der Partner mauert" würde sich eventuell lohnen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ich wünsche Dir auf jedenfall, das Du diese Angelegenheit mit Deinem Partner zu euerem beiden Wohlgefallen klären kannst, von Herzen nur das beste.

morgaine_le_fay 

 

So geht man Probleme an ^^ 

Kluges Köpfchen.
 

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