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Komplizierte Beziehung/ frisch getrennt/ wenig Zeit

26. Mai um 18:31

Hallo zusammen,

ja, das Thema gab es schon zu Hauf und die gängigen Meinungen kenne ich. Es geht mir auch gar nicht darum, dass ich Probleme mit der noch nicht lang zurückliegenden Trennung habe. Die ist nur eine Randerscheinung.
Zu uns: Beide Mitte 30, beide frisch getrennt nach langjährigen Partnerschaften (er Ehe mit 2 Kindern). Wir kannten uns flüchtig und sind uns nach unseren Trennungen durch einen Zufall auf eine ganz zauberhafte Weise näher gekommen. Das ist nun fast 9 Monate her. Wir sehen uns nicht häufig (max. 4 Mal im Monat) und dann auch fast nur abends bzw. über Nacht. Bisher immer bei mir. Seine Familie ist erst vor 4 Monaten aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen.
Hinzu kommt, dass mein Freund drei Tage die Woche in einer anderen Stadt arbeitet und zu Hause Tiere zu versorgen hat. Alles Faktoren, die sehr viel Zeit beanspruchen. Am Anfang hatte ich etwas daran zu knabbern, dass wir uns so selten sehen. Inzwischen finde ich das aber gut, da wir nur die schönen Momente miteinander teilen und uns aufeinander freuen. Ansonsten schreiben wir, wünschen uns morgens einen schönen Tag und erzählen uns abends, wie der Tag war und was wir machen. Seine Ex und mein Ex sind kein Streitthema, alles fein. Seine Kinder erst recht nicht, denn ich freue mich für ihn und unterstütze es, dass er sie so häufig wie möglich sieht, allerdings kenne ich sie noch nicht und sie wissen auch nicht von mir. Wenn wir uns sehen, ist es sehr schön und warm und wir können über alles reden.
Das klingt ja erstmal alles toll. Nun kommt aber hinzu, dass er aus einer Ehe kommt, die ihm einiges abverlangt hat. Seine Ex hat viele Probleme und er möchte sie lediglich als Mutter seiner Kinder sehen, da er soziel nichts mehr mit ihr zu tun haben möchte. In der Ehe und auch zum Schluss ist einiges vorgefallen, was er mir anvertraut hat und ich jetzt hier nicht wiedergeben werde. Nun war es aber so, dass sie nach der Trennung ja noch ein paar Monate im selben Haus gewohnt haben, gemeinsam mit den Kindern im Urlaub waren und auch Weihnachten zusammen als Familie verbracht haben. "Um die Kinder besser mitzunehmen"... Meines Erachtens ist heile Welt vorspielen eher kontraproduktiv, aber ist ja nicht meine "Baustelle". Nach dem Auszug wurden aber bspw. Ostern und Muttertag auch noch zusammen verbracht (Ostern zum eiersuchen wegen der Kinder und Muttertag wurde sie von seinem Vater eingeladen). Das fand ich nicht mehr so witzig, habe ich aber akzeptiert.
Mein Freund ist ein sehr konditionierter Mensch und sagt von sich, dass er immer nur für andere funktioniert und sein eigenes Wohl nicht richtig verfolgt. Er hat ganz viele Ideen und möchte auch viele soziale Dinge machen, gerne mit Tieren, da er ein riesen Grundstück mit Wald und Koppel hat. Außerdem hat er sehr viele Bekannte und immer etwas zu tun, sagt aber von sich, keine wirklichen Freunde zu haben (wann auch?). Er sagt, dass er seine Kinder über alles liebt, aber sonst mit dem Begriff "Liebe" nicht viel anfangen kann. So befürchtet er bspw., dass er gar nicht in der Lage ist, partnerschaftliche Liebe zu empfinden, da er schnell in ein Pflichtbewusstsein rutscht und eher eine Art Beschützerrolle einnimmt und alles für alle regeln möchte. Das ist tatsächlich ein Problem. Er hat mal zu mir gesagt, dass ich ihn glücklich mache und er bei mir glücklich ist, was gleichbedeutend mit "ich liebe dich" gemeint war. 
Wow, für die Kurzfassung ist das ja schon mega lang...
Ich selber habe ebenfalls ein Kind, welches aber schon fast erwachsen ist. Zu Beginn unserer Beziehung habe ich den Wunsch gehegt, ihn viel häufiger zu sehen und "anzukommen". Inzwischen bin ich aber ziemlich froh über diese Situation (4 x im Monat). Das gibt mir die Möglichkeit, mein eigenes Leben zu leben, meinen eigenen Alltag zu finden und alles, was mein Freund mir an Wärme und Geborgenheit geben kann, als zusätzliche Bereicherung zu sehen. Ich möchte gar nicht so bald wieder in einen eingefahrenen Alltag mit einem Mann, aber ich möchte mit ihm die schönen Momente erleben. Genau das sieht er nämlich auch so. Und mal ehrlich, 4 schöne Abende im Monat ist wesentlich mehr als das, was manche Paare haben, die zusammen leben. 
Nun haben wir den Fehler begangen, dass wir uns häufig über Whatsapp in Diskussionen verstrickt haben, die sich immer weiter aufgebauscht haben (kindisch, ich weiß. Bisher konnten wir aber alles in offenen und ehrlichen Gesprächen klären. Ich gehe ab und zu mal feiern oder mit Freunden aus. Wenn es dann passt bietet er mir an, mich abzuholen. Da ich dann auch trinke, wird das irgendwie immer nichts... Vor zwei Tagen war wieder so eine Situation. Er wollte mich abholen, da ich in einer anderen Stadt unterwegs war. Durch einen Zufall bin ich aber anderweitig in meinen Wohnort zurück gekommen. Er hätte mich trotzdem abgeholt, wäre dann aber wieder nach Hause gefahren und nicht bei mir geblieben. Ich habe dann geschrieben, dass das ja keinen Sinn ergäbe (Ich war ja schon in meinem Wohnort und er hätte je 20 min fahren müssen). Leider habe ich ihm anschleißend nicht mehr geantwortet. Das war scheiße von mir, das gebe ich zu. 
Bei ihm hat es dazu geführt, dass er das Große und Ganze in Frage stellt. Wir haben uns dann gestern Abend zu einer Aussprache getroffen. Er hat ein stückweit Vertrauen in mich verloren, hat ja sowieso seine schlimme Ehe noch nicht verarbeitet, Liebe kann er auch nicht empfinden usw. Er ist in mich verliebt, hat mich unglaublich gerne, ist gerne mit mir zusammen und genießt die Momente, die wir zusammen haben. Leider intensiviert sich dieses Gefühl nicht, er sagt, er habe nach unseren Treffen nie das Bedürfnis, mich sofort wieder sehen zu wollen. Aber ist das nicht im normal im Erwachsenenalter? Wir haben doch alle viel zu tun, oder? 
Wir haben uns lange unterhalten und sind zu keinem Ergebnis gekommen. Er hat die Trennung nicht ausgesprochen, fühlt sich aber zerrisse und weiß nicht wirklich weiter. Nachdem alles gesagt war meinte ich, ich würde ihn gern berühren, da hat er meine Hand genommen und  wir sind dann auch händchenhaltend zum Auto gegangen. Bei mir vor der Tür hat er mich in den Arm genommen und auf die Wange und den Kopf geküsst und gesagt, es täte ihm leid. Ich wollte ihn küssen, aber er hat das nicht zugelassen. Geplant war, dass ich gestern bei ihm schlafe, aber das hat er nicht gewollt, da er total fertig war und auch heute sehr früh hoch musste. Ich habe momentan leider kein Auto und er hat mir angeboten, Montag mit der Bahn zur Arbeit zu fahren und mir sein Auto da zu lassen, dann hätte ich heute bei ihm schlafen sollen ("Du kannst dann ja morgen bei mir schlafen", da er ja die Tiere versorgen muss und ich ihn zum Bahnhof hätte bringen müssen. Das klappt nun leider nicht, da er viel zur Arbeit transportieren muss. Also sehen wir uns auch heute nicht. Auf meine Frage, wie es nun weitergeht schrieb er, er wünsche sich etwas Abstand und wir schreiben uns, wie es uns geht...
Ich habe vorgeschlagen, dass wir uns bis Dienstag nicht kontaktieren (denn da bekomme ich das Auto und ich brauche es wirklich dringend), dann hab ich das Auto bis Mittwoch und dann wieder ne Woche funkstille oder so. Außerdem möchte ich uns beiden die Zeit einräumen, ohne Druck nachzudenken und im besten Fall eine Entscheidung zu treffen. Wenn er mit mir reden möchte, mich sehen möchte oder vermisst, kann er mir das mitteilen und ich freue mich, wenn er mir dasselbe einräumt. Selbstverstädlich kann er auch einen anderen Vorschlag machen. 

So, das war meine Geschichte  Ich fühle mich gerade gar nicht gut und er sich auch nicht. 
Was sagt ihr dazu? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie ist es ausgegangen? Wie schätzt ihr die Situation und unsere Chancen ein? Ich bin sehr realistisch und möchte mich nicht verarschen lassen. Dennoch liegt mir etwas an diesem Mann und ich finde, wir sind es wert zu kämpfen. Würde er gar keinen Sinn sehen, hätte er es ja gestern beenden können, denke ich. Ich habe ihn oft genug gefragt...

Danke und liebe Grüße

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26. Mai um 19:01

Ich könnte mir vorstellen, dass er Deine lieb gewonnene Beziehungsform nicht so schätzt wie Du.

Du schreibst "Ich möchte gar nicht so bald wieder in einen eingefahrenen Alltag mit einem Mann, aber ich möchte mit ihm die schönen Momente erleben." und vermutest er sieht es auch so. Das muss aber nicht so sein.

Er wollte Dich gerne sehen und Du hast abgeblockt. Für ihn sieht es vielleicht so aus als wäre er der Mann für zwischendurch aber nicht als fester Bestandteil Deines Lebens.

Für ihn waren die 20 Minuten sicher kein Thema und es hat ihn offensichtlich sehr verletzt, dass Du ihn nicht sehen wolltest.

Er hat gesehen er ist nur geduldeter Gast in Deinem Leben, denn Du hast nach der Absage auch den Kontakt abgebrochen.

Ich weiß nicht wie Du da wieder raus kommst. Eventuell müsstest Du Deinen Lebensstil ändern.

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26. Mai um 19:24
In Antwort auf nurichhier

Ich könnte mir vorstellen, dass er Deine lieb gewonnene Beziehungsform nicht so schätzt wie Du.

Du schreibst "Ich möchte gar nicht so bald wieder in einen eingefahrenen Alltag mit einem Mann, aber ich möchte mit ihm die schönen Momente erleben." und vermutest er sieht es auch so. Das muss aber nicht so sein.

Er wollte Dich gerne sehen und Du hast abgeblockt. Für ihn sieht es vielleicht so aus als wäre er der Mann für zwischendurch aber nicht als fester Bestandteil Deines Lebens.

Für ihn waren die 20 Minuten sicher kein Thema und es hat ihn offensichtlich sehr verletzt, dass Du ihn nicht sehen wolltest.

Er hat gesehen er ist nur geduldeter Gast in Deinem Leben, denn Du hast nach der Absage auch den Kontakt abgebrochen.

Ich weiß nicht wie Du da wieder raus kommst. Eventuell müsstest Du Deinen Lebensstil ändern.

Danke für deine Antwort. 
Leider ist es genau gegenteilig... Er hat sich diese Form einer Beziehung gewünscht und ich hatte am Anfang meine Problemchen damit. Für ihn würden auch 2 Treffen im Monat ausreichen. An dem Abend wollte ich ja gerne, dass er mit zu mir kommt, nur leider wollte er das nicht. Demnach ergab es keinen Sinn, die Strecke nachts zu fahren. Das ich dann nicht mehr geantwortet habe, hat ihn verletzt, ja.

Ansonsten bin ich Arbeiten, beim Sport, mit meinem Hund draußen und zu Hause. Ab und zu mit Freunden was essen und 4x in den letzten 9 Monaten feiern gewesen. Da hat er 2 x angeboten, mich abzuholen, aber beide Male hat es nicht geklappt, da ich anderweitig nach hause kam. 
Ich finde den Lebensstil eigentlich ganz normal. 

Wir sind beide der Ansicht, dass eine Beziehung niemals als Lebensmittelpunkt gelten darf, sondern ein erfülltes Leben bereichern soll. Das finde ich grundsätzlich sehr richtig und gesund. Ihn stößt es bspw. total ab wen ich saen würde "ich brauche dich". Klar, ich brauche dich zum reden, oder zum in den Arm genommen werden ist damit nicht gemeint. Es ist eher das ich brauche dich, sonst ist mein leben wertlos. Das kommt für ihn gar nicht in Frage.
Also, diese Beziehungsform ist von ihm absolut gewollt und sogar ein Kriterium.

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26. Mai um 20:00
In Antwort auf useless

Danke für deine Antwort. 
Leider ist es genau gegenteilig... Er hat sich diese Form einer Beziehung gewünscht und ich hatte am Anfang meine Problemchen damit. Für ihn würden auch 2 Treffen im Monat ausreichen. An dem Abend wollte ich ja gerne, dass er mit zu mir kommt, nur leider wollte er das nicht. Demnach ergab es keinen Sinn, die Strecke nachts zu fahren. Das ich dann nicht mehr geantwortet habe, hat ihn verletzt, ja.

Ansonsten bin ich Arbeiten, beim Sport, mit meinem Hund draußen und zu Hause. Ab und zu mit Freunden was essen und 4x in den letzten 9 Monaten feiern gewesen. Da hat er 2 x angeboten, mich abzuholen, aber beide Male hat es nicht geklappt, da ich anderweitig nach hause kam. 
Ich finde den Lebensstil eigentlich ganz normal. 

Wir sind beide der Ansicht, dass eine Beziehung niemals als Lebensmittelpunkt gelten darf, sondern ein erfülltes Leben bereichern soll. Das finde ich grundsätzlich sehr richtig und gesund. Ihn stößt es bspw. total ab wen ich saen würde "ich brauche dich". Klar, ich brauche dich zum reden, oder zum in den Arm genommen werden ist damit nicht gemeint. Es ist eher das ich brauche dich, sonst ist mein leben wertlos. Das kommt für ihn gar nicht in Frage.
Also, diese Beziehungsform ist von ihm absolut gewollt und sogar ein Kriterium.

Na dann ist ja alles gut. Hattet Ihr schon Eure zwei Treffen im Monat? Wenn nicht, dann ist es doch genau richtig, dass er Abstand möchte :-p

Vielleicht hat er auch seine Meinung geändert?

Ich finde Eure Beziehung eher nicht "normal" falls es sowas überhaupt gibt, aber wenn sie Euch glücklich macht, dann ist alles gut. Mit Glück hat jemand Anderes einen Tipp für Dich. Ich habe da keine Idee mehr

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27. Mai um 6:26

Zu eurer Beziehung an sich kann ich nichts sagen. Aber du hast ihn zweimal vor den Kopf gestoßen, als er dich abholen wollte, nachdem du feiern warst? Das ist heftig. Um man Beispiele zu nennen, was im schlimmsten Fall Gründe für dein Verhalten gewesen sein könnten (aus seiner Sicht):
a) er ist dir peinlich und soll dich nicht abholen, b) er ist nur dann recht, wenn du nichts anderes zu tun hast oder c) du gehst nach dem Feiern mit einem anderen Mann nach Hause.
Und ganz nebenbei bevormundest du ihn... 20min sind zu lange... ich bin mir echt nicht sicher, wer diese Art von Beziehung will, die ihr führt.

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27. Mai um 6:50
In Antwort auf amyah

Zu eurer Beziehung an sich kann ich nichts sagen. Aber du hast ihn zweimal vor den Kopf gestoßen, als er dich abholen wollte, nachdem du feiern warst? Das ist heftig. Um man Beispiele zu nennen, was im schlimmsten Fall Gründe für dein Verhalten gewesen sein könnten (aus seiner Sicht):
a) er ist dir peinlich und soll dich nicht abholen, b) er ist nur dann recht, wenn du nichts anderes zu tun hast oder c) du gehst nach dem Feiern mit einem anderen Mann nach Hause.
Und ganz nebenbei bevormundest du ihn... 20min sind zu lange... ich bin mir echt nicht sicher, wer diese Art von Beziehung will, die ihr führt.

Lieben Dank für deine Antwort!
Er ist mir absolut nicht peinlich, ganz im Gegenteil.
Unsere Beziehung ist vergleichbar mit einer Fernbeziehung, da wir tatsächlich kaum Gelegenheit haben, uns zu sehen. Das geht zu 90% von ihm aus. Er hat die Kinder, das Haus und den Hof, ist in der Gemeinde aktiv, spielt in einem Verein Fußball und war dort bis vor Kurzem auch noch im Vorstand, ist Gesellschafter in einer Firma, die 3,5 Std entfernt ist und ist auch noch mit anderen Projekten selbstständig. Trotzdem haben wir uns gefunden und sin diese Art von Beziehung eingegangen. Wir klammern uns eben nicht an gängige Modelle, da wir mit denen beide schon gescheitert sind.

Ich klammere mich gar nicht so sehr an diese Abholgeschichte. Viel mehr geht es darum, dass er mich nur abgeholt hätte und wäre dann heim gefahren. Ich hätte ihn aber lieber mit zu mir genommen, da ich gerne auch mal die kleinen Momente für Zweisamkeit nutzen möchte. Er hatte aber schon geplant, bei sich zu schlafen. Nun hat er immer Bedenken, dass ich mehr will, als er mir geben kann/will und durch meine Aussage "Dann macht es ja keinen Sinn", fühlte er sich in dieser Annahme bestätigt und ht mich dann auch gebeten, meine Zukunftswünsche mit dem zu vergleichen, was er mir "anbieten" kann. Das klingt alles ziemlich komisch für Menschen, die ein klassisches Beziehungsmodell führen... Das tun wir aber nicht und es steht ja momentan auch in den Sternen, ob es überhaupt noch eine Beziehung geben wird. 

Mir war es wichtig zu erfahren, ob es Gleichgesinnte gibt, die Ähnliche Modelle leben und/oder Erfahrungen damit gesammelt haben. Wie gesagt, eine Fernbeziehung ist nichts Anderes und wir sprechen ja trotzdem über unsere Gefühle, Sorgen und Nöte, wie jedes andere Paar auch!

Den Aspekt mit dem Bevormunden habe ich noch gar nicht gesehen, vielen Dank für den Hinweis. Ich werde darüber nachdenken und mit ihm darüber sprechen.

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27. Mai um 7:39

Wenn man bedenkt, dass ihr euch relativ selten seht, ist da ziemlich viel Stress bei euch. 

Wenn du am Abend eine alternative Möglichkeit findest, nach Hause zu kommen, ist es (meines Erachtens zumindest) wirklich albern, dass er noch mal ins Auto steigt. Wenn er deshalb jetzt alles in Frage stellt oder sich bevormundet fühlt
(Der Spieß lässt sich übrigens auch umdrehen! DU könntest dich nämlich ebenfalls bevormundet fühlen, dass du bereits auf dem Weg nach Hause bist und er darauf besteht, dich auf halbem Weg abzuholen, obwohl er nicht vorhat, bei dir zu übernachten),
hat er anscheinend noch ordentlich mit dem Ende seiner Ehe bzw. anderen Aspekten seines Lebens zu kämpfen und muss teilweise wie ein rohes Ei behandelt werden. 

Mir scheint, dass du dich bisher stark nach ihm gerichtet hast: ER wollte, dass ihr euch nur selten seht und du hast eingewilligt. ER wollte dich unbedingt abholen, obwohl dafür gar keine Notwendigkeit bestand und weil du nicht eingewilligt hast, musste es gleich eine große Aussprache geben. ER ist bereit, dir XY zu geben und wenn du nicht haargenau XY willst, wird das wohl nichts mit euch. 

Das ist alles nur dann in Ordnung, solange du nicht das Gefühl hast, dass du deine Wünsche und Bedürfnisse grundsätzlich seinen Wünschen und Bedürfnissen unterordnen musst. 

Ich sehe das Problem bei euch im Grunde darin, dass sich alles so schrecklich kompliziert und anstrengend anhört. Der Vorteil, sich selten(er) zu sehen, besteht meines Erachtens auch darin, dass man Zeit hat, seinem eigenen Leben nachzugehen und gleichzeitig Freude aufeinander aufbauen kann. Bei euch scheinen jedoch kleine Reibereien ein echtes Risiko darzustellen. Vielleicht auch, weil ihr ansonsten viel über WA kommuniziert und sich somit schnell Missverständnisse einschleichen können. Wie wäre es denn, die Schreiberei zu reduzieren und stattdessen ein paar Mal die Woche per Videoanruf zu chatten?
 

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27. Mai um 10:08
In Antwort auf amyah

Zu eurer Beziehung an sich kann ich nichts sagen. Aber du hast ihn zweimal vor den Kopf gestoßen, als er dich abholen wollte, nachdem du feiern warst? Das ist heftig. Um man Beispiele zu nennen, was im schlimmsten Fall Gründe für dein Verhalten gewesen sein könnten (aus seiner Sicht):
a) er ist dir peinlich und soll dich nicht abholen, b) er ist nur dann recht, wenn du nichts anderes zu tun hast oder c) du gehst nach dem Feiern mit einem anderen Mann nach Hause.
Und ganz nebenbei bevormundest du ihn... 20min sind zu lange... ich bin mir echt nicht sicher, wer diese Art von Beziehung will, die ihr führt.

erstens:  welche Beziehung?  du meinst wohl ihre Affäre!   
er hätte sie abgeholt und wäre dann mach Hause gefahren.
der gute ist mit Sicherheit vergeben!!!

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27. Mai um 10:09
In Antwort auf useless

Lieben Dank für deine Antwort!
Er ist mir absolut nicht peinlich, ganz im Gegenteil.
Unsere Beziehung ist vergleichbar mit einer Fernbeziehung, da wir tatsächlich kaum Gelegenheit haben, uns zu sehen. Das geht zu 90% von ihm aus. Er hat die Kinder, das Haus und den Hof, ist in der Gemeinde aktiv, spielt in einem Verein Fußball und war dort bis vor Kurzem auch noch im Vorstand, ist Gesellschafter in einer Firma, die 3,5 Std entfernt ist und ist auch noch mit anderen Projekten selbstständig. Trotzdem haben wir uns gefunden und sin diese Art von Beziehung eingegangen. Wir klammern uns eben nicht an gängige Modelle, da wir mit denen beide schon gescheitert sind.

Ich klammere mich gar nicht so sehr an diese Abholgeschichte. Viel mehr geht es darum, dass er mich nur abgeholt hätte und wäre dann heim gefahren. Ich hätte ihn aber lieber mit zu mir genommen, da ich gerne auch mal die kleinen Momente für Zweisamkeit nutzen möchte. Er hatte aber schon geplant, bei sich zu schlafen. Nun hat er immer Bedenken, dass ich mehr will, als er mir geben kann/will und durch meine Aussage "Dann macht es ja keinen Sinn", fühlte er sich in dieser Annahme bestätigt und ht mich dann auch gebeten, meine Zukunftswünsche mit dem zu vergleichen, was er mir "anbieten" kann. Das klingt alles ziemlich komisch für Menschen, die ein klassisches Beziehungsmodell führen... Das tun wir aber nicht und es steht ja momentan auch in den Sternen, ob es überhaupt noch eine Beziehung geben wird. 

Mir war es wichtig zu erfahren, ob es Gleichgesinnte gibt, die Ähnliche Modelle leben und/oder Erfahrungen damit gesammelt haben. Wie gesagt, eine Fernbeziehung ist nichts Anderes und wir sprechen ja trotzdem über unsere Gefühle, Sorgen und Nöte, wie jedes andere Paar auch!

Den Aspekt mit dem Bevormunden habe ich noch gar nicht gesehen, vielen Dank für den Hinweis. Ich werde darüber nachdenken und mit ihm darüber sprechen.

warst du denn überhaupt schon mal bei ihm?

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27. Mai um 10:11
In Antwort auf valieee

Wenn man bedenkt, dass ihr euch relativ selten seht, ist da ziemlich viel Stress bei euch. 

Wenn du am Abend eine alternative Möglichkeit findest, nach Hause zu kommen, ist es (meines Erachtens zumindest) wirklich albern, dass er noch mal ins Auto steigt. Wenn er deshalb jetzt alles in Frage stellt oder sich bevormundet fühlt
(Der Spieß lässt sich übrigens auch umdrehen! DU könntest dich nämlich ebenfalls bevormundet fühlen, dass du bereits auf dem Weg nach Hause bist und er darauf besteht, dich auf halbem Weg abzuholen, obwohl er nicht vorhat, bei dir zu übernachten),
hat er anscheinend noch ordentlich mit dem Ende seiner Ehe bzw. anderen Aspekten seines Lebens zu kämpfen und muss teilweise wie ein rohes Ei behandelt werden. 

Mir scheint, dass du dich bisher stark nach ihm gerichtet hast: ER wollte, dass ihr euch nur selten seht und du hast eingewilligt. ER wollte dich unbedingt abholen, obwohl dafür gar keine Notwendigkeit bestand und weil du nicht eingewilligt hast, musste es gleich eine große Aussprache geben. ER ist bereit, dir XY zu geben und wenn du nicht haargenau XY willst, wird das wohl nichts mit euch. 

Das ist alles nur dann in Ordnung, solange du nicht das Gefühl hast, dass du deine Wünsche und Bedürfnisse grundsätzlich seinen Wünschen und Bedürfnissen unterordnen musst. 

Ich sehe das Problem bei euch im Grunde darin, dass sich alles so schrecklich kompliziert und anstrengend anhört. Der Vorteil, sich selten(er) zu sehen, besteht meines Erachtens auch darin, dass man Zeit hat, seinem eigenen Leben nachzugehen und gleichzeitig Freude aufeinander aufbauen kann. Bei euch scheinen jedoch kleine Reibereien ein echtes Risiko darzustellen. Vielleicht auch, weil ihr ansonsten viel über WA kommuniziert und sich somit schnell Missverständnisse einschleichen können. Wie wäre es denn, die Schreiberei zu reduzieren und stattdessen ein paar Mal die Woche per Videoanruf zu chatten?
 

tja sie musste einwilligen... sonst hätte sie jetzt nicht mal mehr ne Affäre mit ihm...  weil mehr will er nicht..   

schlimm dass sich Frauen mit sowas zufrieden geben

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27. Mai um 10:39
In Antwort auf sxren_18247537

tja sie musste einwilligen... sonst hätte sie jetzt nicht mal mehr ne Affäre mit ihm...  weil mehr will er nicht..   

schlimm dass sich Frauen mit sowas zufrieden geben

Das ist absolut nicht wahr... Wir begegnen uns auf Augenhöhe und sind uns einig über die Art der Beziehung.
Er sagte doch gerade, dass er befürchtet, nicht genug Gefühle zu haben und wir haben uns auf Abstand geeinigt. Wäre es eine Affäre, oder bräuchte er mich nur fürs Bett, wären ihm seine Gefühle doch egal... Dem ist aber nicht so. Er möchte aufrichtig sein. Ich war bei ihm, direkt nach dem Auszug seiner Familie hat er mir sein Haus gezeigt. Eine reine Baustelle, die er in den letzten Monaten grundlegend renoviert hat. Nun sollte es eigentlich so weit sein, dass wir auch beim ihm sein können, aber nun kam ja etwas dazwischen. Wir werden uns morgen Abend sehen und dann gibt es ein erstes "abklopfen" der Situation. Bis dahin haben wir keinen Kontakt und das habe ich so gewollt.

Mit naiv, Affäre etc. hat es nichts zu tun. Ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben und sehe die Beziehung als Bereicherung mit Option auf eine Zukunft. Momentan wünsche ich mir diese, aber ich kann jicht wissen, was in ein paar Jahren oder Monaten passiert!! 

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27. Mai um 13:32
In Antwort auf valieee

Wenn man bedenkt, dass ihr euch relativ selten seht, ist da ziemlich viel Stress bei euch. 

Wenn du am Abend eine alternative Möglichkeit findest, nach Hause zu kommen, ist es (meines Erachtens zumindest) wirklich albern, dass er noch mal ins Auto steigt. Wenn er deshalb jetzt alles in Frage stellt oder sich bevormundet fühlt
(Der Spieß lässt sich übrigens auch umdrehen! DU könntest dich nämlich ebenfalls bevormundet fühlen, dass du bereits auf dem Weg nach Hause bist und er darauf besteht, dich auf halbem Weg abzuholen, obwohl er nicht vorhat, bei dir zu übernachten),
hat er anscheinend noch ordentlich mit dem Ende seiner Ehe bzw. anderen Aspekten seines Lebens zu kämpfen und muss teilweise wie ein rohes Ei behandelt werden. 

Mir scheint, dass du dich bisher stark nach ihm gerichtet hast: ER wollte, dass ihr euch nur selten seht und du hast eingewilligt. ER wollte dich unbedingt abholen, obwohl dafür gar keine Notwendigkeit bestand und weil du nicht eingewilligt hast, musste es gleich eine große Aussprache geben. ER ist bereit, dir XY zu geben und wenn du nicht haargenau XY willst, wird das wohl nichts mit euch. 

Das ist alles nur dann in Ordnung, solange du nicht das Gefühl hast, dass du deine Wünsche und Bedürfnisse grundsätzlich seinen Wünschen und Bedürfnissen unterordnen musst. 

Ich sehe das Problem bei euch im Grunde darin, dass sich alles so schrecklich kompliziert und anstrengend anhört. Der Vorteil, sich selten(er) zu sehen, besteht meines Erachtens auch darin, dass man Zeit hat, seinem eigenen Leben nachzugehen und gleichzeitig Freude aufeinander aufbauen kann. Bei euch scheinen jedoch kleine Reibereien ein echtes Risiko darzustellen. Vielleicht auch, weil ihr ansonsten viel über WA kommuniziert und sich somit schnell Missverständnisse einschleichen können. Wie wäre es denn, die Schreiberei zu reduzieren und stattdessen ein paar Mal die Woche per Videoanruf zu chatten?
 

Danke, das ist eine sehr realistische und produktive Antwort!

Ich denke auch, dass WA der Beziehung nicht gut tut. Man kann leider keine Gesten und Gefühle darüber transportieren. Leider passiert es doch manchmal, dass wir uns daran aufreiben. Ich mehr als er... Er hat viele Baustellen und eine ist sicherlich die unverarbeitete Ehe. Außerdem hatte er sich vorgestellt, dass nach dem Auszug der Ex ein toller neuer Alltag entsteht. Das ist nicht passiert. Sicherlich wäre es einfacher, wenn er hier in der Nähe arbeiten würde, dann wäre das Zeitfenster zum sehen wesentlich größer. So bleiben uns alle zwei Wochen von Do bis So und meistens verbringen wir den Do-Abend und den Sa-Abend zusammen, wenn es passt auch mal einen Tag. Ja, das ist wenig, aber er ist halt physisch gar nicht anwesend. Die Kids hat er alle zwei Wochen von Do-So. Er kommt jeden Mittwoch spät Abends nach hause und fährt Montag Morgens ganz früh. Jeder Mensch braucht auch mal einen Abend alleine zu Hause, oder Zeit für andere Dinge, das ist ja ganz klar. 

Er kann halt nur das geben, was in diesem Rahmen verfügbar ist. Ab und zu telefonieren wir natürlich auch und bei meinem Umzug hat er natürlich auch das ganze Wochenende geholfen und ist nachts geblieben.
Es ist kompliziert, anstrengend und viel Arbeit, sich auf den anderen einzulassen. Wir stehen gerade an dem Punkt zu entscheiden, ob das so weitergehen kann. Deswegen ja die Auszeit. Ich bin mir aber sicher, dass auch schon andere Beziehungen so begonnen haben und am Ende erfolgreicher wurden. Einer meiner Kollegen hat seinen jetzigen Stiefsohn erst nach 2 Jahren Beziehung mit seiner Frau kennengelernt. 
Es muss echt nicht immer nach Schema F ablaufen... Wichtig ist, dass sich beide dabei gut fühlen.
WA reduzieren und Videoanrufe werde ich auf jeden Fall mit aufnehmen!

Lieben Gruß

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27. Mai um 15:26
In Antwort auf useless

Das ist absolut nicht wahr... Wir begegnen uns auf Augenhöhe und sind uns einig über die Art der Beziehung.
Er sagte doch gerade, dass er befürchtet, nicht genug Gefühle zu haben und wir haben uns auf Abstand geeinigt. Wäre es eine Affäre, oder bräuchte er mich nur fürs Bett, wären ihm seine Gefühle doch egal... Dem ist aber nicht so. Er möchte aufrichtig sein. Ich war bei ihm, direkt nach dem Auszug seiner Familie hat er mir sein Haus gezeigt. Eine reine Baustelle, die er in den letzten Monaten grundlegend renoviert hat. Nun sollte es eigentlich so weit sein, dass wir auch beim ihm sein können, aber nun kam ja etwas dazwischen. Wir werden uns morgen Abend sehen und dann gibt es ein erstes "abklopfen" der Situation. Bis dahin haben wir keinen Kontakt und das habe ich so gewollt.

Mit naiv, Affäre etc. hat es nichts zu tun. Ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben und sehe die Beziehung als Bereicherung mit Option auf eine Zukunft. Momentan wünsche ich mir diese, aber ich kann jicht wissen, was in ein paar Jahren oder Monaten passiert!! 

klar er möchte aufrichtig sein 
hinhalten wohl eher.... 

dachte ich mir dass er dich nie mit zu ihm nimmt... sollte dir alles sagen! 

du bist für zwischendurch, nebenbei wenn er Zeit hat... 

aber denk an meine Worte: der hat längst eine andere

und wenn du es irgendwann rausbekommst wirst auch du 1 + 1 zusammenzählen können mit dem "nie bei ihm sein" "nur 4 mal sehen" ....

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27. Mai um 16:12
In Antwort auf sxren_18247537

klar er möchte aufrichtig sein 
hinhalten wohl eher.... 

dachte ich mir dass er dich nie mit zu ihm nimmt... sollte dir alles sagen! 

du bist für zwischendurch, nebenbei wenn er Zeit hat... 

aber denk an meine Worte: der hat längst eine andere

und wenn du es irgendwann rausbekommst wirst auch du 1 + 1 zusammenzählen können mit dem "nie bei ihm sein" "nur 4 mal sehen" ....

Sorry, aber du musst ja ganz schlimme Dinge erlebt haben... Nicht jeder Mensch will einem anderen nur Schlechtes.

Dieser Mann hat schlichtweg keine Zeit für eine Affäre (und streng genommen ja eigentlich noch nicht mal für uns) und es gibt diverse Faktoren, die mich zu 100% davon überzeugen. Er lebte mit seiner Familie in einem maroden Haus aus den 30er Jahren, welches sehr chaotisch und runtergewohnt war/ist. Nach dem Auszug habe ich mich mit eigenen Augen davon überzeugen können. Da er ja alle zwei Wochen die Kinder hat und unter der Woche zum arbeiten unterwegs ist, konnte er nur an den Wochenenden renovieren und sanieren, an denen er auch mich sehen wollte. Also musste beides parallel klappen. Er hat am Tag renoviert und wir haben abends etwas unternommen. Ich habe Fotos bekommen und wir standen permanent in Kontakt (häufig hatte er auch noch irgendwo Farbe an der Haut kleben...). Nachdem die Kinderzimmer und das Bad fertig waren, hat er sich um seine Räume gekümmert. Seit 2 Wochen hat er erst ein Bett, vorher schlief er im Bett seines Sohnes, oder auf einer Matratze. 
Bei mir war in den letzten Monaten keine Baustelle, ich habe einen Hund, mit dem wir gerne draußen sind (er hat Tiere im Stall, die nicht Gassi gehen müssen), er wohnt auf einem Dorf und ich habe nicht immer ein Auto zur Verfügung. Da war es doch logisch, dass wir uns bei mir trafen.
Es hat ihn mehr Überwindung gekostet mir zu gestehen, dass seine Wohnsituation so chaotisch ist, als dass er einfach Schluss gemacht hätte, da er eine Andere hat...

Ich weiß echt nicht, weshalb immer gleich unterstellt wird, dass Frauen naiv sind und Männer eh nur betrügen... Ich habe sehr gute männliche Feunde, mit denen ich sehr gerne etwas unternehme. Das respektiert und akzeptiert mein Freund ganz selbstverständlich, denn das haben wir besprochen. Ich habe nicht die Absicht, ihn zu bescheißen und er mich auch. 

Wie schon gesagt, wir begegnen uns auf Augenhöhe und haben gerade eine schwierige Phase. 

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28. Mai um 8:30
In Antwort auf useless

Sorry, aber du musst ja ganz schlimme Dinge erlebt haben... Nicht jeder Mensch will einem anderen nur Schlechtes.

Dieser Mann hat schlichtweg keine Zeit für eine Affäre (und streng genommen ja eigentlich noch nicht mal für uns) und es gibt diverse Faktoren, die mich zu 100% davon überzeugen. Er lebte mit seiner Familie in einem maroden Haus aus den 30er Jahren, welches sehr chaotisch und runtergewohnt war/ist. Nach dem Auszug habe ich mich mit eigenen Augen davon überzeugen können. Da er ja alle zwei Wochen die Kinder hat und unter der Woche zum arbeiten unterwegs ist, konnte er nur an den Wochenenden renovieren und sanieren, an denen er auch mich sehen wollte. Also musste beides parallel klappen. Er hat am Tag renoviert und wir haben abends etwas unternommen. Ich habe Fotos bekommen und wir standen permanent in Kontakt (häufig hatte er auch noch irgendwo Farbe an der Haut kleben...). Nachdem die Kinderzimmer und das Bad fertig waren, hat er sich um seine Räume gekümmert. Seit 2 Wochen hat er erst ein Bett, vorher schlief er im Bett seines Sohnes, oder auf einer Matratze. 
Bei mir war in den letzten Monaten keine Baustelle, ich habe einen Hund, mit dem wir gerne draußen sind (er hat Tiere im Stall, die nicht Gassi gehen müssen), er wohnt auf einem Dorf und ich habe nicht immer ein Auto zur Verfügung. Da war es doch logisch, dass wir uns bei mir trafen.
Es hat ihn mehr Überwindung gekostet mir zu gestehen, dass seine Wohnsituation so chaotisch ist, als dass er einfach Schluss gemacht hätte, da er eine Andere hat...

Ich weiß echt nicht, weshalb immer gleich unterstellt wird, dass Frauen naiv sind und Männer eh nur betrügen... Ich habe sehr gute männliche Feunde, mit denen ich sehr gerne etwas unternehme. Das respektiert und akzeptiert mein Freund ganz selbstverständlich, denn das haben wir besprochen. Ich habe nicht die Absicht, ihn zu bescheißen und er mich auch. 

Wie schon gesagt, wir begegnen uns auf Augenhöhe und haben gerade eine schwierige Phase. 

nein, ich habe eben nichts schlimmes erlebt weil ich mich nie so hinhaltend hab lassen!!!  aber du wirst ja sehen wie es ausgeht... hoffe natürlich gut für dich!  nur glaub ich nicht 

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