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Kompatibilität im Leben

17. August 2014 um 5:32

Guten Morgen,

ich möchte Ihnen/Euch mal mein derzeitiges Problem schildern.

Nach langjähriger Ehe wurde ich im letzten Jahr geschieden. Meine beiden Kinder sind volljährig. Seit einiger Zeit bin ich wieder mit einem Mann zusammen, an dem ich viele gute Eigenschaften erkannt habe. Jeder hat seine eigene Wohnung ( er ist ebenfalls geschieden ). Wir sehen uns nicht jeden Tag, telefonieren aber täglich und, wenn wir zusammen sind, machen wir auch viele schöne Unternehmungen. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit der Situation, aber jetzt ist folgendes passiert:

Besagter Mann war viele Jahre Raucher. Trotz eines Herzinfarktes mit Herzstillstand (wurde glücklicherweise mit einem Defribrillator wiedergeholt) und einer anschließenden By-Pass-Operation mit 45 Jahren hat er weiter geraucht. Er hatte bisher immer Partnerinnen, die ebenfalls rauchten. Insofern keine Frage, das zu hinterfragen. Nachdem wir zusammenkamen, merkte er, dass mich das Rauchen abstößt. Wenn wir mal in einer Gaststätte waren, in der geraucht wurde, hatte ich am nächsten Morgen Atemprobleme. Für mich überraschend, hat er dann das Zigarettenrauchen eingestellt, indem er auf die E-Zigarette umgestiegen ist und das Nikotin sukzessive reduziert hat. Relativ schnell war er bei 0 mg Nikotin und kam damit wohl auch gut zurecht. Ich habe ihm das hoch angerechnet. Natürlich hat er selber gemerkt, dass es ihm auch besser ging: er hatte viel mehr Luft und an Ausdauer gewonnen, und er sparte im Monat ich denke mal an die 100 Euro ein, Geld, das er auch gut gebrauchen kann.

Vor einigen Wochen hat er dann bei einer Promo-Veranstaltung eine kleine Packung Zigarillos bekommen. Damit hat es wohl angefangen. Jedenfalls hat er sich jetzt wohl mehrfach wieder Päckchen gekauft; einmal behauptete er, weil er seine E-Zigarette vergessen habe. Es hat sich also wieder eingeschlichen, dass er geraucht hat ( da ich nicht mit ihm zusammen wohne, weiß ich ja nicht, wie viel es war ). Vor zwei Tagen konnte ich dann morgens nicht mehr. Hatte nachts schon davon geträumt und auch wach gelegen, weil ich mir Gedanken machte.
Meine Angst ist, dass er wieder in die Nikotinsucht abrutscht. Als er sich vor dem Frühstück auf dem Balkon einen Zigarillo anmachte, fiel bei mir eine Klappe. Ich konnte nichts mehr sagen und mir kamen die Tränen. Ich bin ins Bad, um mich anzuziehen, habe mir meine Sachen geschnappt und wollte gehen. Er kam zu mir und hat gefragt, was los wäre. Ich habe ihm gesagt, dass er wohl wieder dabei wäre, in die Nikotinsucht abzugleiten und dass ich damit nicht umgehen könne. Als ich ging, hatte er Tränen in den Augen. Ich bin dann weg. Unterwegs versuchte er mich noch mehrfach, auf meinem Handy anzurufen, was ich nicht angenommen habe. Ich ging durch die schöne klare Morgenluft, um den Kopf freizubekommen. Ein paar Tränchen sind auch geflossen. Er kam mir dann mit dem Auto hinterher, stellte es irgendwo im Halteverbot ab und kam mir dann entgegen. Er weinte und sagte zu mir, dass er mich nicht verlieren wolle und dass er mich aus ganzem Herzen lieben würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn auch nicht verlieren möchte, Wir haben uns dann umarmt und im Auto haben wir uns dann weiter unterhalten. Zu meiner Vorgeschichte ist zu sagen, dass ich Jahrelang einen Mann " ertragen " habe, der sehr viel getrunken und geraucht hat und zudem auch Medikamente unzuverlässig nahm, kaum zum Arzt ging, kurz, seine Gesundheit mit den Füßen getreten hat. Um diesen Mann habe ich mir lange großem Sorgen gemacht, und dazu bin ich heute nicht mehr bereit. Ich kann es nicht tolerieren, dass mein Partner, auch bei seiner starken Gefäßvorschädigung, sich vergiftet.
Ich sagte zu meinem Freund, dass ich ihm keine Vorschriften machen wolle, aber mir Sorgen um seine Gesundheit machen würde, auch im Hinblick auf eine gemeinsame Zukunft. Die möchte man doch möglichst gesund und leistungsfähig erleben. Er hat gesagt, dass er sich auch schon Gedanken gemacht hätte und dass er den Willen habe, wieder aufzuhören. Er wisse, dass das Kopfsache sei.


Jetzt habe ich leider einen ellenlangen Text geschrieben, es ging nicht anders-
Falls jemand antwortet, möchte ich bitten, zu schreiben, ob er oder sie Raucher oder Nichtraucher ist und wie es mit dem Partner ist.

Was kann ich tun, um meinen Partner zu unterstützen ? Wie soll ich mich verhalten ?

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17. August 2014 um 6:18

Ich finde es unerwachsen von dir,
Dass du zuerst mit einem Raucher zusammenkommst und dann ein riesiges Drama machst, weil er raucht. Du kannst ihn zu bichts zwingen.

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17. August 2014 um 6:21
In Antwort auf nadine_11922581

Ich finde es unerwachsen von dir,
Dass du zuerst mit einem Raucher zusammenkommst und dann ein riesiges Drama machst, weil er raucht. Du kannst ihn zu bichts zwingen.

Genau. Das kann ich nicht und will ich nicht
die Einsicht muss von ihm kommen.
Ich kann aber nicht mit jemandem zusammensein und zusehen, wie er sich die Gesundheit ruiniert.

Das belastet mich zu sehr. Das habe ich alles schon hinter mir. Wenn man jung ist, ist man meist noch ein " unbeschriebenes Blatt ". Die Erfahrungen, die man im Leben macht, formen dann den Menschen, der man später ist.


Desperateinl..., bist Du Raucher oder Nichtraucher ?

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17. August 2014 um 6:42
In Antwort auf astridp69

Genau. Das kann ich nicht und will ich nicht
die Einsicht muss von ihm kommen.
Ich kann aber nicht mit jemandem zusammensein und zusehen, wie er sich die Gesundheit ruiniert.

Das belastet mich zu sehr. Das habe ich alles schon hinter mir. Wenn man jung ist, ist man meist noch ein " unbeschriebenes Blatt ". Die Erfahrungen, die man im Leben macht, formen dann den Menschen, der man später ist.


Desperateinl..., bist Du Raucher oder Nichtraucher ?

Ich bin
überzeugter nicht-raucher und ich hasse rauchen. Abrr mein freund raucht. Klar wäre es schöner, wenn er es nicht tun würde, aber es gibt 2 möglichkeiten: akzeptieren, dass er raucht oder ihn verlassen. Mit ihm zusammen bleiben und jedes Mal davon rennen, eine Szene machen und weinen, wenn er raucht, wird keine lösung sein. Du kannst nicht damit leben, dann trenn dich. ob er aufhoeren wird oder nicht, das weisst du nie. Evt fängt er in 10 jajahren wieder an. Such dir ein ebenso überzeugter NR wie du.

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17. August 2014 um 6:55
In Antwort auf nadine_11922581

Ich bin
überzeugter nicht-raucher und ich hasse rauchen. Abrr mein freund raucht. Klar wäre es schöner, wenn er es nicht tun würde, aber es gibt 2 möglichkeiten: akzeptieren, dass er raucht oder ihn verlassen. Mit ihm zusammen bleiben und jedes Mal davon rennen, eine Szene machen und weinen, wenn er raucht, wird keine lösung sein. Du kannst nicht damit leben, dann trenn dich. ob er aufhoeren wird oder nicht, das weisst du nie. Evt fängt er in 10 jajahren wieder an. Such dir ein ebenso überzeugter NR wie du.

Ich selbst habe vor Jahren geraucht
und bin sehr froh, dass ich das gelassen habe. Ich weiß wohl, wie schwer es ist, denn noch Jahre später hatte ich Lust zu rauchen. Das habe ich meinem Freund auch gesagt.
Vermutlich sind ehemalige Raucher da noch empfindlicher als Menschen, die nie zum Glimmstängel griffen...

Auch mein Vater hat es bestimmt 20 Mal versucht, bis er endlich ganz davon ab war...

Nikotin ist vom Suchtpotential her gefährlicher aus Heroin, man glaubt es kaum.

Ich werde mal das Beste hoffen. In wenigen Tagen machen wir eine gemeinsame Reise. Er hat schon gesagt, dass er das als Chance sieht, wieder aufzuhören, weil man da ja aktiv ist, viel unternimmt, abgelenkt ist...
Das ist allerdings auch so ein Ding...etwas aufschieben...
Das macht er auch gerne...

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17. August 2014 um 8:25

Danke für die Antwort, Topdruidkalle ( ein witziger Name )
Ich weiß, was Du meinst...in Bekanntschaftsanzeigen ist es meist angegeben, ob man Raucher oder Nichtraucher ist. Würde ich so einen Partner suchen, würde ich auch darauf achten.
Hier ist es so, dass ich nicht einen Partner suchte, sondern meinen Freund zufällig kennenlernte. Natürlich habe ich in der Folgezeit darauf geachtet, wie er sich verhält usw. Das habe ich wohl auch mit meinem Ex-Ehemann abgeglichen. Denn da gab es Verhaltensweisen, die ich mir an einem Partner, den ich mir heute - in meinem jetzigen Leben - nicht wünschen würde. Da hat er gut " abgeschnitten."
Eigentlich möchte ich ja auch eine Zukunft mit diesem Mann...aber nicht mit Raucherhusten und später mal einem Raucherbein, einem zweiten Infarkt, oder Lungenkrebs. Natürlich gibt es auch andere Risikofaktoren, das ist klar, aber das Rauchen kann man ja nun mal aktiv beeinflussen...

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17. August 2014 um 8:48
In Antwort auf astridp69

Ich selbst habe vor Jahren geraucht
und bin sehr froh, dass ich das gelassen habe. Ich weiß wohl, wie schwer es ist, denn noch Jahre später hatte ich Lust zu rauchen. Das habe ich meinem Freund auch gesagt.
Vermutlich sind ehemalige Raucher da noch empfindlicher als Menschen, die nie zum Glimmstängel griffen...

Auch mein Vater hat es bestimmt 20 Mal versucht, bis er endlich ganz davon ab war...

Nikotin ist vom Suchtpotential her gefährlicher aus Heroin, man glaubt es kaum.

Ich werde mal das Beste hoffen. In wenigen Tagen machen wir eine gemeinsame Reise. Er hat schon gesagt, dass er das als Chance sieht, wieder aufzuhören, weil man da ja aktiv ist, viel unternimmt, abgelenkt ist...
Das ist allerdings auch so ein Ding...etwas aufschieben...
Das macht er auch gerne...

Und wenn nicht?
Was machst du dann?
Was, wenn er raucht bei der Reise? Dann rennst du jedes Mal weinend davon?

Klar, du kannst darauf setzen, dass er aufhört. Wird er vielleicht tun. Vielleicht nicht. Aber du kannst nicht einen Raucher kennen lernen und den dann so lange terrorisieren, bis er entweder sich trennt oder zu aufhört zu rauchen.

Er muss von sich selbst aus aufhören wollen. Aber das wollte er ja nicht wirklich, sonst hätte er es schon getan, bevor du ihn quasi dazu nötigst.

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17. August 2014 um 8:55
In Antwort auf nadine_11922581

Und wenn nicht?
Was machst du dann?
Was, wenn er raucht bei der Reise? Dann rennst du jedes Mal weinend davon?

Klar, du kannst darauf setzen, dass er aufhört. Wird er vielleicht tun. Vielleicht nicht. Aber du kannst nicht einen Raucher kennen lernen und den dann so lange terrorisieren, bis er entweder sich trennt oder zu aufhört zu rauchen.

Er muss von sich selbst aus aufhören wollen. Aber das wollte er ja nicht wirklich, sonst hätte er es schon getan, bevor du ihn quasi dazu nötigst.

Bei dem Weinen haben mich die Gefühle überrannt
natürlich wollte ich nicht vor ihm und seinem Sohn weinen. Dennoch schäme ich mich nicht für meine Gefühle, denn sie sind ehrlich.

Wenn er davon gar nicht loskommen kann, denke ich, so Leid es mir tut, dass ich das nicht kann. An ein Zusammenziehen wäre da ohnehin nicht zu denken. Der Gedanke macht mich jetzt schon wieder ein bisschen traurig.

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17. August 2014 um 10:08

Diesendungmitderkatz
Das mit Deinem Vater tut mir Leid. Natürlich ist ja durch das jahrelange Rauchen ein Schaden entstanden...so wie beim Nichtraucher kann es nie mehr werden, das ist klar. Es gab mit dem Herzen meines Freundes wohl zwei Vorfälle, beim zweiten Mal war es aber nicht so gravierend.
Natürlich weiß er das alles, er war nach der By-Pass-Operation bei einem Psychologen, er kennt die Sprüche auf den Zigarettenschachteln.
Das mit dem Haar in der Suppe ist sicher richtig. Ich bin auch kein perfekter Mensch, niemand ist das.

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17. August 2014 um 10:14

Danke für die Antwort !
Als er vor fast einem Jahr aufgehört hat ( für mich überraschend ! ), war er einige Tage nervös. Er wollte direkt auf 0 Nikotin gehen, jedoch riet ihm der Verkäufer davon ab und sagte, er solle es langsam reduzieren. Hat er dann auch gemacht.

Deine Worte machen mir Mut.

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17. August 2014 um 10:25

...eine interessante Sichtweise
Ich weiß auch, dass sein Suchtverhalten nichts mit seinen Gefühlen für mich zu tun hat.

Hm, ich denke nicht, dass ich mir Männer aussuche, die eine Suchtproblematik aufweisen ??
Ich denke, das sitzt alles tief mit meinem Ex-Mann, ja.
Meine Schwester raucht stark, meine Schwiegermutter raucht trotz diverser Krankheiten immer noch, das finde ich alles nicht schön, aber es berührt mich nicht so, weil sie ja nicht mein Partner sind, und ich habe Angst um ihn, eben weil er mir viel bedeutet.


Inwiefern "arbeite" ich mit Schuldgefühlen ? Kannst Du das erklären ?

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17. August 2014 um 10:43

Zitat
Meine Angst ist, dass er wieder in die Nikotinsucht abrutscht.
Zitat Ende

Den Zeitpunkt hast du verpasst, der war schon vor Jahrzehnten. Das ist doch selbstverständlich, dass das alles wieder zurückkommen kann, wenn er sich denkt 'ach die eine Zigarre', 'ach die eine Packung'. Dein Freund hat das unterschätzt. Du bist co-abhängig und hast dir scheinbar in deinem Beuteschema nicht das erste mal einen Süchtigen Freund ausgesucht.

Du kannst deine Gewohnheiten, deine Verhaltensweisen und deine Gefühle nur verstehen und beeinflussen, wenn du sie aktiv hinterfragst. Aber traust du dich das?

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17. August 2014 um 10:46
In Antwort auf 4q

Zitat
Meine Angst ist, dass er wieder in die Nikotinsucht abrutscht.
Zitat Ende

Den Zeitpunkt hast du verpasst, der war schon vor Jahrzehnten. Das ist doch selbstverständlich, dass das alles wieder zurückkommen kann, wenn er sich denkt 'ach die eine Zigarre', 'ach die eine Packung'. Dein Freund hat das unterschätzt. Du bist co-abhängig und hast dir scheinbar in deinem Beuteschema nicht das erste mal einen Süchtigen Freund ausgesucht.

Du kannst deine Gewohnheiten, deine Verhaltensweisen und deine Gefühle nur verstehen und beeinflussen, wenn du sie aktiv hinterfragst. Aber traust du dich das?

...aktiv hinterfragst...
wie tue ich das ?
Ist wirklich interessant. Habe ich noch nie so gesehen. Allerdings gibt es leider auch nicht wenige Raucher. Die meisten hören wirklich erst auf, wenn sie gesundheitliche Beeinträchtigungen bekommen

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17. August 2014 um 11:01
In Antwort auf astridp69

...aktiv hinterfragst...
wie tue ich das ?
Ist wirklich interessant. Habe ich noch nie so gesehen. Allerdings gibt es leider auch nicht wenige Raucher. Die meisten hören wirklich erst auf, wenn sie gesundheitliche Beeinträchtigungen bekommen

Aktiv hinterfragen bedeutet, dass man inne hält, einen Schritt zurück macht und sich die Situation mit Abstand anschaut:

Geht es dir wirklich um seine Gesundheit?

Oder geht es dir vor allen Dingen um deine Sorgen, deine Angst, deine Gewissensbisse, deine Hilflosigkeit?

Das Kernproblem ist doch, dass du die Situation nicht erträgst und gleichzeitig in deinem Leben offenbar immer wieder in solche Situationen hineingerätst.

Deine Anfangsfrage war wirlich intelligent: Du fragst nach der Kompatiblität. Und selbst beantworten kannst du sie dir wahrscheinlich auch.

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17. August 2014 um 11:45
In Antwort auf astridp69

Bei dem Weinen haben mich die Gefühle überrannt
natürlich wollte ich nicht vor ihm und seinem Sohn weinen. Dennoch schäme ich mich nicht für meine Gefühle, denn sie sind ehrlich.

Wenn er davon gar nicht loskommen kann, denke ich, so Leid es mir tut, dass ich das nicht kann. An ein Zusammenziehen wäre da ohnehin nicht zu denken. Der Gedanke macht mich jetzt schon wieder ein bisschen traurig.

Wenn ich
dich richtig verstanden habe, sagst du, dass sdeine Schwester auch raucht und dich das nicht so stört, weil sie nicht dein Freund ist. Aber bitte, ich meine, du müsstest doch auch bei deiner Schwester extrem in Sorge sein um ihre Gesundheit.
Da du das nicht bist und ihr nicht vorschreiben willst, mit dem Rauchen aufzuhören, sehe ich das alles ein wenig anders.
Du fühlst dich in einer Partnerschaft an der Position, deinem Freund etwas vorzuschreiben. Deiner Schwester hingegen möchtest du nichts vorschreiben und tust du auch nicht. Das ist doch das Problem. Er lässt es mit sich machen und entschuldigt sich auch noch bei dir dafür, dass er raucht. Es ist doof, dass er raucht, ja. Aber er hat sich nicht bei dir dafür zu entschuldigen. Und solange er das mit sich machen lässt, wirst du ihm auch was vorschreiben. Hör auf, deinen Freund zu bevormunden. Wenn er nicht von alleine aufhört, dann verlass ihn. Aber immer rumstänkern wegen dem Rauchen : da geht er früher oder später selbst.

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17. August 2014 um 11:46
In Antwort auf 4q

Aktiv hinterfragen bedeutet, dass man inne hält, einen Schritt zurück macht und sich die Situation mit Abstand anschaut:

Geht es dir wirklich um seine Gesundheit?

Oder geht es dir vor allen Dingen um deine Sorgen, deine Angst, deine Gewissensbisse, deine Hilflosigkeit?

Das Kernproblem ist doch, dass du die Situation nicht erträgst und gleichzeitig in deinem Leben offenbar immer wieder in solche Situationen hineingerätst.

Deine Anfangsfrage war wirlich intelligent: Du fragst nach der Kompatiblität. Und selbst beantworten kannst du sie dir wahrscheinlich auch.

Antwort: ich denke, es ist beides
einmal natürlich die Sorge um ihn, weil er mir viel bedeutet und halt eben auch gesundheitlich schon beeinträchtigt ist. Zum anderen natürlich, wie das auf mich wirkt.
Diese Gefühle von früher möchte ich nicht mehr haben müssen...Angst zu haben, dass der Partner stirbt, ein Pflegefall wird, usw. ( unsere Kinder waren ja damals auch noch kleiner ). Das habe ich alles durch und will es einfach nicht mehr.

Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht doch wirklich intolerant, was eine schlechte Eigenschaft ist.

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17. August 2014 um 11:49

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, Coleen41, dass
es mir besser geht durch den Verzicht auf die Plotzerei, denn ich habe mit Heuschnupfen zu tun ( der in Asthma umschlagen könnte ), und habe natürlich viel mehr Ausdauer und Luft. Ich laufe einen Berg hoch, meine jüngere aber stark rauchende Schwester macht auf gerader Strecke schon schlapp.
Kommt denn da so viel Formaldehyd aus den Zigaretten heraus, dass es sich bei Dir auswirkt ?

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17. August 2014 um 11:52

...die Punkte, die Du anführst, sind interessant
Ernährung und Bewegung, das sind auch z.B. Dinge, die zu einem bewussten Leben gehören ( Topdruidkalle hatte Ähnliches geschrieben ). Das juckt mich nicht. Das ist wirklich seine Sache. Nur das mit dem Rauchen, das ist too much.

Das mit dem tauchenden Partner ist ja Hammer. Wo ist das passiert ? Was war danach mit ihm, wie lange war er krank ? Wann begann er wieder zu Tauchen ?

Ich habe selbst mal mit dem Tauchschein angefangen, habe aber festgestellt, dass das letztlich nichts für mich ist. Ich fühle mich einfach unwohl unter Wasser. Wobei ich es als Herausforderung fand, das 30 m Streckentauchen zu schaffen. Hätte nie gedacht, dass ich das kann.
Auch das würde einem Raucher wahrscheinlich schwerer fallen

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17. August 2014 um 11:55
In Antwort auf nadine_11922581

Wenn ich
dich richtig verstanden habe, sagst du, dass sdeine Schwester auch raucht und dich das nicht so stört, weil sie nicht dein Freund ist. Aber bitte, ich meine, du müsstest doch auch bei deiner Schwester extrem in Sorge sein um ihre Gesundheit.
Da du das nicht bist und ihr nicht vorschreiben willst, mit dem Rauchen aufzuhören, sehe ich das alles ein wenig anders.
Du fühlst dich in einer Partnerschaft an der Position, deinem Freund etwas vorzuschreiben. Deiner Schwester hingegen möchtest du nichts vorschreiben und tust du auch nicht. Das ist doch das Problem. Er lässt es mit sich machen und entschuldigt sich auch noch bei dir dafür, dass er raucht. Es ist doof, dass er raucht, ja. Aber er hat sich nicht bei dir dafür zu entschuldigen. Und solange er das mit sich machen lässt, wirst du ihm auch was vorschreiben. Hör auf, deinen Freund zu bevormunden. Wenn er nicht von alleine aufhört, dann verlass ihn. Aber immer rumstänkern wegen dem Rauchen : da geht er früher oder später selbst.

...sowohl meine Schwester als auch meine Schwiegermutter
kennen meine Einstellung zu dem Thema !
Ich will mal abwarten, wie es sich entwickelt. Die Worte von Animosi haben mir doch Mut gemacht.

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17. August 2014 um 12:00
In Antwort auf astridp69

...sowohl meine Schwester als auch meine Schwiegermutter
kennen meine Einstellung zu dem Thema !
Ich will mal abwarten, wie es sich entwickelt. Die Worte von Animosi haben mir doch Mut gemacht.

Ja, sie kennen deine Meinung,
aber du akzeptierst dennoch, dass sie rauchen. Bei deinem Freund jedoch nicht.

Warte ab, von mir aus. Es wird darauf hinaus laufen, dass dein Freund irgendwann entweder die Nase voll hat oder einfach heimlich raucht. Wenn dir das besser passt.

Gibt auch eine kleine Chance, dass er wirklich damit aufhört. Kannst dich gerne daran festklammern. Wünsche dir viel Glück damit.

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17. August 2014 um 12:19

Ich steh dazu...
Rauchen in meiner Beziehung ist ein nogo...da brauch ich keine Gesundheitsaspekte vorschieben...ich war selber fast Kettenraucher...bin ergo *suchtgefährdet*...und es gab Gründe,warum ich nicht mehr rauchen wollte...es gibt einfach Dinge,die muss man nicht ewig rechtfertigen und erklären...du hast das Wort Kompatibel schon erwähnt... Jemand der raucht,übermäßig Alkohol trinkt und ne rechte Gesinnung hat,passt nicht als MEIN Partner...kann bei allen anderen anders sein...ist mir wurscht...bei mir passt es nicht...
Von daher kann ich dich gut verstehen...allerdings glaube ich dir deine Sorge um ihn nicht wirklich...
Aber nur,weil es bei mir nicht so wäre...ich will aus rein egoistischen Gründen eben nicht,das mein Partner raucht.."AscheaufmeinHaupt"
Könnte mir gut vorstellen,das mein Freund und ich damals garnicht zusammengekommen wären,wenn er geraucht hätte...bin mir da sehr sicher...Ausschlusskriterium eben...

Sky

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17. August 2014 um 17:08


Wieso lasse ich ihn nicht

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17. August 2014 um 17:11

Ich habe ihm ja auch vorgeschlagen
sich Unterstützung zu holen, psychologischer Art ( Entwöhnung ). Er war ja schon vor einigen Jahren bei einem Psychologen ( nach der OP ).
Er sagte ja, das sei Kopfsache.
Ich selbst habe damals zum Anlass genommen, dass ich eine Angina hatte. Da tat mir das Rauchen weh bzw. hatte ich echt keine Lust zu rauchen. Habe allerdings auch nicht so viel geraucht, so im Schnitt 7,8 am Tag. Ich wollte aber auch aufhören. Habe da auch keine Gruppe gebraucht. Finde es aber durchaus richtig, sich Unterstützung zu holen.

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17. August 2014 um 17:16

Haha,
naja das mit dem Fremdflirten, das möchte doch wohl keiner !

Das mit dem Tauchunfall tut mir echt Leid. Ist natürlich sehr bitter, wenn man ein geliebtes Hobby nicht mehr ausüben darf...da muss man erst mal mit klarkommen...

Partnerwahl...naja ich bin da so reingeschlittert...ich habe ja keinen Partner gesucht...

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17. August 2014 um 17:18
In Antwort auf nadine_11922581

Ja, sie kennen deine Meinung,
aber du akzeptierst dennoch, dass sie rauchen. Bei deinem Freund jedoch nicht.

Warte ab, von mir aus. Es wird darauf hinaus laufen, dass dein Freund irgendwann entweder die Nase voll hat oder einfach heimlich raucht. Wenn dir das besser passt.

Gibt auch eine kleine Chance, dass er wirklich damit aufhört. Kannst dich gerne daran festklammern. Wünsche dir viel Glück damit.

Danke
Ja, ich habe so einige Kollegen, die " heimlich " rauchen. Als wenn die Frauen daheim das nicht merken würden...
ich rieche sofort, wenn jemand auch nur kurz in einem Raum ist, in dem geraucht wurde...

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17. August 2014 um 17:45

Was kann ich tun, um meinen Partner zu unterstützen ? Wie soll ich mich verhalten ?
Damit rechnen, dass es weitere Rückfälle geben könnte.
Ich habe nie geraucht aber es muss für einen süchtigen schrecklich sein aufzuhören.
Wenn es ihm wichtig ist wird er einer Entziehungskur unter ärztlicher Aufsicht zustimmen.

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17. August 2014 um 20:14

Ich frage mich:
wie wären die Antworten ausgefallen, ginge es um Alkoholsucht oder um Drogen (im eigentlichen Sinn) ??

Nikotin zerstört ja nur ganz langsam und nicht so offensichtlich, bzw. hat nicht so eine Außenwirkung.

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18. August 2014 um 3:39

ähm, wieso das ?
Nein, tut es nicht, aber für die Durchblutung ist da Rauchen natürlich schlecht, das könnte zusammenhängen. Ist ein sensibles Thema...

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18. August 2014 um 3:43

Mein Vater rauchte ja viele Jahre lang
und hat öfters versucht, aufzuhören. Seit Jahren ist er aber ganz ab davon. Er trinkt auch kaum Alkohol. Er hat gesagt, dass das Riechen von Zigarettenrauch gefährlich sei, weil es einen dazu verleite, sich auch eine anzustecken. Folglich muss man wohl Orte eher meiden, an denen andere rauchen. Klingt ja irgendwo logisch.

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18. August 2014 um 7:12

Ich
finde es von dir ziemlich unfair,die emotionale erpresserschiene zu fahren.
Du hast ihn kennen gelernt mit Zigarette und machst dann ein Drama,weil er wieder raucht?
Er hat nur dir zu liebe aufgehört und wird jetzt wo er gemerkt hat ,das er dich vielleicht durch das wieder rauchen verliert,es heimlich tun zu müssen.
Entweder du bleibst mit ihm zusammen und unterstützt ihn,ohne Erwartungen oder du bist fair genug und trennst dich von ihm.

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18. August 2014 um 11:38

Hallo,
ich rauche auch (nicht übermäßig viel aber regelmäßig) mein Partner ist nichtraucher. Als wir uns kennen lernten habe ich schon geraucht und er nicht. Ich habe nicht den willen aufzuhören, zumindest momentan nicht. Aber spätestens wenn es an die Familienplanung geht werde ich aufhören. Ob ich wieder anfange kann ich jetzt noch nicht sagen. Mein Partner kommt damit gut klar und es stört ihn nicht. Seit wir zusammen sind rauche ich nur noch draußen, was mich auch nicht stört dadurch rauche ich deutlich weniger. Wir suchen jetzt grade eine gemeinsame Wohnung und achten dabei das sie auf jedenfall einen Balkon hat, auch da werde ich dann nur draußen rauchen. Im Auto und so wird sowieso nicht geraucht und so kommen wir beide damit klar.
Also vielleicht findet ihr ja auch einen Kompromiss, bzw. wenn er mit der E-Zigarette klar kommt wäre es eine gute Lösung.

Bei ihm wäre es aber wohl besser wenn er ganz aufhört. Er sollte vielleicht professionele Hilfe dazu in Anspruch nehmen. Auch wenn ich selber davon nichts halte, aber in Bremen (sicherlich auch woanders) kann man eine Raucherentwöhnung mit hilfe von Hipnose machen. Ich habe davon nie was gehalten und bin immer noch unsicher, aber in meiner Familie haben mittlerweile 3 Personen dadurch aufgehört. Alle 3 waren sehr starke raucher (ca. 2-3 Schachteln am Tag).

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18. August 2014 um 19:12
In Antwort auf gamal_12913098

Hallo,
ich rauche auch (nicht übermäßig viel aber regelmäßig) mein Partner ist nichtraucher. Als wir uns kennen lernten habe ich schon geraucht und er nicht. Ich habe nicht den willen aufzuhören, zumindest momentan nicht. Aber spätestens wenn es an die Familienplanung geht werde ich aufhören. Ob ich wieder anfange kann ich jetzt noch nicht sagen. Mein Partner kommt damit gut klar und es stört ihn nicht. Seit wir zusammen sind rauche ich nur noch draußen, was mich auch nicht stört dadurch rauche ich deutlich weniger. Wir suchen jetzt grade eine gemeinsame Wohnung und achten dabei das sie auf jedenfall einen Balkon hat, auch da werde ich dann nur draußen rauchen. Im Auto und so wird sowieso nicht geraucht und so kommen wir beide damit klar.
Also vielleicht findet ihr ja auch einen Kompromiss, bzw. wenn er mit der E-Zigarette klar kommt wäre es eine gute Lösung.

Bei ihm wäre es aber wohl besser wenn er ganz aufhört. Er sollte vielleicht professionele Hilfe dazu in Anspruch nehmen. Auch wenn ich selber davon nichts halte, aber in Bremen (sicherlich auch woanders) kann man eine Raucherentwöhnung mit hilfe von Hipnose machen. Ich habe davon nie was gehalten und bin immer noch unsicher, aber in meiner Familie haben mittlerweile 3 Personen dadurch aufgehört. Alle 3 waren sehr starke raucher (ca. 2-3 Schachteln am Tag).

Vielen Dank für die Antwort
Das ist interessant. Darf ich fragen, aus welchem Grund diese Personen aufgehört haben ? Über welchen Zeitraum ging das mit der Hypnose ? Haben sie das privat bezahlt ?
Heute Abend habe ich mit einer Bekannten telefoniert und u.a. haben wir über diese Sache gesprochen. Sie sagte, dass es doch bestimmt entsprechende Kuren gebe. Ich kann es ihm ggü. ja gelegentlich erwähnen, wobei ich nicht glaube, dass er Bock auf eine Kur hat ( hat er ja alles nach dieser Herzinfarktgeschichte ).

Was Du schreibst, kann ich gut nachvollziehen. Also dass Du in Gegenwart eines Nichtrauchers automatisch weniger rauchst. Gut finde ich auch den Kompromiss, nur draußen zu rauchen. Das wird auch Eurer Wohnung zu Gute kommen ( Vergilbung an allem, was in der Wohnung ist ). Und im Auto ist es ja mega-eklig, da ist richtig brauner Schmier an den Scheiben und so. Das ekelt mitunter selbst Raucher an.

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18. August 2014 um 19:15

Danke für die Mühe der Antwort
Nein, ich habe nicht mit der Umerziehung angefangen. Er hat selbst gemerkt, dass er keine Puste hatte und mir mit dem Rad nicht hinterherkam, das hat ihn wohl auch gefuchst...Zudem noch die hohen Kosten, obwohl er selbst gestopft hat ging da so einiges an Kohle drauf...eigentlich kamen einige Dinge zusammen, die ihn veranlasst haben, aufs Dampfen umzusteigen. Ausschlaggebend war sicherlich, dass ich nicht rauche. Zuvor hatte er sämtlich Partnerinnen, die geraucht haben. Da wird man natürlich stets verleitet. Ich hoffe wirklich, dass er es dieses Mal schafft.

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18. August 2014 um 19:18

Hallo Wihakayda
Wo liest Du heraus, dass ich es bei meinem Ex-Mann nicht geschafft habe, den Mund aufzumachen

" Du hast diesen Mann als Raucher lieben gelernt. Ich hoffe doch nicht mit der Intention, es JETZT aber ihm und dir zu beweisen, dass du SOWAS nicht mehr mitmachst. "
das bitte ich, zu erklären. Ich bin nicht sicher, wie ich das verstehen soll.

Ermutigung und Lob, genau, das hast Du richtig ausgedrückt, und mit positivem Beispiel, denke ich. Ich glaube, er war sogar gerührt, dass ich mir Sorgen um seine Gesundheit mache. Aber das bleibt ja nicht aus, wenn jemand einem nahesteht...

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18. August 2014 um 19:20
In Antwort auf torti04

Ich
finde es von dir ziemlich unfair,die emotionale erpresserschiene zu fahren.
Du hast ihn kennen gelernt mit Zigarette und machst dann ein Drama,weil er wieder raucht?
Er hat nur dir zu liebe aufgehört und wird jetzt wo er gemerkt hat ,das er dich vielleicht durch das wieder rauchen verliert,es heimlich tun zu müssen.
Entweder du bleibst mit ihm zusammen und unterstützt ihn,ohne Erwartungen oder du bist fair genug und trennst dich von ihm.

Hallo torti04
Fair genug...fair zu wem ?

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18. August 2014 um 19:24

Prachtschmerlchen
Du wirst lachen: ich habe ihn bei einem Treffpunkt in einer Raucherkneipe kennengelernt. Allerdings war es Sommer, man konnte schön draußen sitzen. Hätte ich gewusst, dass diese Leute sich in einer Raucherkneipe treffen, wäre ich da sicherlich nicht hingegangen Willentlich hätte ich mir nie einen Raucher als Partner ausgesucht.

Als wir am Samstag in seinem Auto gesprochen haben, hat er gesagt, er habe sich schon Gedanken gemacht WEGEN DEM GELD und wegen der Gesundheit.

Das ist für mich schon ein Indiz, was ihm wichtiger ist...anscheinend nicht unbedingt seine Gesundheit. Ich denke da ganz anders drüber.

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18. August 2014 um 19:26

Mein Ex-Mann hatte tatsächlich nachher
Bluthochdruck und auch Erektionsschwierigkeiten ! Ich denke, dass ungesunde Lebensweise sich doch irgendwann bemerkbar macht.

Dumm ist er nicht, also nicht dumm im Sinn von unintelligent. Dumm und nachlässig in Bezug auf die Gesundheit.

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18. August 2014 um 19:28

Violetluna11
vom Suchtverhalten ja, extremer sind möglicherweise die Wirkungen der Sucht nach außen. Ein Sturzbesoffener, der durch die Gegend taumelt, vielleicht ins Krankenhaus eingeliefert werden muss oder ein Drogensüchtiger, der nach Drogeneinnahme kollabiert, geben da noch ein anderes Bild ab als jemand, der seinen Körper durch Zigaretten langsam vergiftet.

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18. August 2014 um 19:30

Als er vor fast einem Jahr aufhörte
war ich selbst überrascht davon und fand es toll, wie er das geschafft hat. Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, obwohl er natürlich wesentlich länger raucht als ich damals geraucht habe.

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18. August 2014 um 19:33

Nun ja...
Passivrauchen ist auch nicht so besonders gesund. Es ist schon eine Schweinerei, was manche, vor allem Kinder mitrauchen müssen.

Also hast Du, Violetluna11, Dir auch Gedanken gemacht wegen des Rauchens Deines Mannes ?

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18. August 2014 um 19:36

Ja ...äh...
natürlich mache ich mir Gedanken. Von Trennung mit diesem Wort habe ich nicht gesprochen.
Ich habe aber gesagt, dass ich damit nicht umgehen kann, zusehen zu müssen, wie jemand willentlich seine Gesundheit ruiniert. Wahrscheinlich auch auf Grund von meiner " Vorgeschichte " mit dem Ehemann, um den ich mir Jahre lang Sorgen gemacht habe ( auch, dass er sich umbringt ). Das geht einem schon ans Gemüt.

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18. August 2014 um 19:38

Danke für Deinen Beitrag
das mit den Medikamenten habe ich nicht gewusst. Mir ist bekannt, dass bei der Alkoholentwöhnung, also bei der Entgiftung, etwas gegeben wird, z.B. Distraneurin (?). Und natürlich bei sogenannten harten Drogen substituiert wird.

Ich denke, es ist wichtig, sich eine Strategie zuzulegen, ja. Denn es kann immer mal eine Situation kommen, die hart für einen ist. Aber das kann man auch als Ausrede nehmen oder als Entschuldigung.

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18. August 2014 um 19:40

Eine Schwägerin von mir hat einen Alkoholentzug gemacht
sie hat später in der Gruppe der AA ihren jetzigen Ehemann kennengelernt, ebenfalls trockener Alkoholiker. Tatsächlich ist man im täglichen Leben immer wieder " Gefahren " und Verlockungen ausgesetzt... Ich kann nur den Hut vor dieser Schwester meines Ex-Mannes ziehen, dass sie das so geschafft hat.

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18. August 2014 um 19:43

angeblich soll das Trinken
von Wodka ja keine Fahne verursachen. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Klar riecht man das Rauchen. Da dünstet noch längere Zeit über den Atem und die Haut aus.

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18. August 2014 um 19:43

Ich bin selbst Nichtraucher
Mein partner auch. Mein ex freund hingegen hat jeden tag eine schachtel geraucht. 4 Jahre hab ich quasi als passivraucher gelebt. Ich würde es nie wieder wollen.

Ich finde nicht, dass du ihn erpresst etc.
Du hast in dem Moment emotional gehandelt und durch deine Vorgeschichte nun mal prägende negative Erfahrung gemacht.
Auch wenn ihr als Paar räumlich getrennt seid, gehören die gleichen Konflikte wie in jeder Beziehung dazu. Es ist dann eine frage des Meisterns und Akzeptierens. Wenn es für dich untragbar ist und er es nicht ändern möchte, dann werden sich eure Wege trennen. Da er selbst aber gern aufhören würde, wäre es doch schade alles hinzuschmeissen. Redet darüber und versucht einen gemeinsamen Weg zu finden. Es muss nicht klappen, aber es kann auf jeden Fall klappen!

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18. August 2014 um 19:54
In Antwort auf sfsp

Ich bin selbst Nichtraucher
Mein partner auch. Mein ex freund hingegen hat jeden tag eine schachtel geraucht. 4 Jahre hab ich quasi als passivraucher gelebt. Ich würde es nie wieder wollen.

Ich finde nicht, dass du ihn erpresst etc.
Du hast in dem Moment emotional gehandelt und durch deine Vorgeschichte nun mal prägende negative Erfahrung gemacht.
Auch wenn ihr als Paar räumlich getrennt seid, gehören die gleichen Konflikte wie in jeder Beziehung dazu. Es ist dann eine frage des Meisterns und Akzeptierens. Wenn es für dich untragbar ist und er es nicht ändern möchte, dann werden sich eure Wege trennen. Da er selbst aber gern aufhören würde, wäre es doch schade alles hinzuschmeissen. Redet darüber und versucht einen gemeinsamen Weg zu finden. Es muss nicht klappen, aber es kann auf jeden Fall klappen!

Vielen Dank für Deine Antwort
Du kannst es wohl nachvollziehen. Wir haben in den letzten Tagen mehrfach telefoniert, auch lange telefoniert, das Thema haben wir aber nicht angeschnitten. Ich möchte ja keinesfalls Druck ausüben. Habe ihm nur gesagt, was mein Vater dazu gesagt hatte, er hatte noch etwas Witziges gesagt, über dass ich lachen musste, und das habe ich meinem Freund erzählt. Morgen werde ich ihn besuchen.

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18. August 2014 um 20:06

Du meintest sicher
Rückgrat ? Du meinst also, er sollte Schluss machen ? Damit er umgestört rauchen kann ? Oder wie muss ich Dein Posting verstehen ?

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18. August 2014 um 20:09
In Antwort auf astridp69

Hallo torti04
Fair genug...fair zu wem ?

Fair
ihm gegenüber,denn du hast Erwartungen an ihn und nicht andersherum.
wenn er die für dich nicht erfüllt,dann lass ihn frei,damit er die richtige Partnerin finden kann,die ihn ohne Erwartungen liebt.

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18. August 2014 um 20:50

Asophiemkm
was war nach den 40 Jahren ?

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18. August 2014 um 22:32


Das ist natürlich unangenehm. Um was für einen Abfall handelte es sich denn ? Grünschnitt, Kompost, oder was ? Dem Kleinen wird das Spaß gemacht haben, von Gefahren weiß er in dem Alter ja noch nichts.

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