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Kommt meine erste große Liebe zurück? Was kann ich tun?

27. Februar um 19:36 Letzte Antwort: 28. Februar um 16:56

Hallo liebe Mittrauende,ich habe mich schonmal an Euch gewendet, nur ist es jetzt dazu kommen, dass sich mein Freund nach vier Jahren inniger Beziehung, trotz einiger Differenzen, von mir getrennt hat. Die letzten Wochen waren unglaublich schwer für mich. Ich habe nächtlich die schlimmsten Albträume, sehr viel an Gewicht verloren und jeder Gedanke kreist weiterhin um ihn, was mir bisher auch noch nicht gelungen ist: ihn in Ruhe zu lassen, obwohl ich es mir sehr fest vorgenommen habe. Jeder Kontaktversuch hat natürlich nicht das ausgelöst was ich mir erhofft habe, sondern hat ihn immer weiter von mir weggetrieben. Die Erkenntnis habe ich jetzt zumindest.Kurz zu den Trennungsgründen: Mein Ex befindet sich in einem kritischen Zustand, spricht von Depressionen und persönlichem Unglück, dass er nicht überwinden könne, wenn er nicht alleine sei. Die Trennung habe nichts mit mir zu tun, sondern mit den Verpflichtungen die eine Beziehung mit sich bringt. Er weiß nicht mehr ob er mich noch liebt, da er gerade keine Emotionen verarbeiten und spüren kann. Das bezieht sich wohl auf sein komplettes Leben und es wäre nicht primär unsere Beziehung. Also quasi keine Kraft sich mit jemandem emotional auseinanderzusetzen, weil er keine Emotionen verarbeiten kann. Ich mache ihn nicht unglücklich, aber er müsse alleine sein um seinen Zustand zu überwinden, da er alle Kraft für seine Genesung aufbringen müsse. Wenn es ihm besser geht, will er gucken ob wir beide noch Gefühle füreinander entwickeln können, er wünscht es sich und hofft dass er irgendwann wieder etwas empfinden kann, ich solle mich aber nicht daran festhalten, weil er nicht möchte, dass ich nicht loslassen kann und er gerade nicht einmal seine eigene Zukunft vor Augen hat. Zu Anfang der Trennung fielen noch Aussagen wie ,,Ich möchte es nicht dauerhaft beenden, wünsche mir dass wir uns wieder annähern, da ich irgendwo an unsere Beziehung glaube''. Er hat aber vieles zurückgezogen, weil ich ihn mit seinen Aussagen konfrontiert habe und er sich wahrscheinlich eingeengt gefühlt hat. Er will momentan keinen Kontakt mehr, will mich aber auf keinen Fall für immer aus seinem Leben, ob es freundschaftlich sein soll oder wir dann einen Neustart wagen, weiß er jetzt noch nicht. Für jetzt will er auf alle Fälle aber erstmal für sich sein.Was mich am meisten irritiert ist, dass gemeinsame Freunde mir sagen, dass sie nicht den Eindruck haben, dass er depressiv ist und mir etwas vormacht um sich aus der Affäre zu ziehen, da sie ihn nicht als traurig wahrnehmen und er auch sehr viel mit ihnen feiern geht. Ich bin es leid, für jemanden Stellung zu beziehen, der mich so verletzt hat, zweifel aber im gleichen Moment auch wieder. Zwar hat er keine dieser Aussagen getätigt und sich dazu wirklich von jeglicher Verpflichtung losgesagt, sprich Arbeit, Studium, Beziehung. Er sagt ihm mache nichts mehr Spaß und er müsse jetzt seinen Weg finden um wieder glücklich zu werden.Es fällt mir so unsagbar schwer ihn nicht zu kontaktieren. Seine Freunde nehmen ihn nicht ernst, obwohl er Antidepressiva nimmt und eine Therapie anfängt. Einige Freunde sagen ,,Er macht nicht den Eindruck eines Depressiven, hör auf dich an diesen Aussagen festzuklammern, jeder Blinde sieht, dass es ihm nicht so schlecht geht''. Es macht mich wütend und verzweifelt. Traue ich ihm das zu? Nein. Und es nimmt mir auch die Möglichkeit wütend zu werden, man kann doch nicht auf einen Kranken wütend sein und mache mir natürlich auch Sorgen, jedoch will er nicht, dass ich momentan in seinem Leben bin. Ich mache mir solche Hoffnungen, dass wir wieder eines Tages zusammen kommen, denkt ihr es besteht eine Chance? Wir haben uns nicht im schlechten voneinander getrennt, keine Beleidigungen, keine Vorwürfe. Er zieht in zwei Wochen aus der gemeinsamen Wohnung aus, ist aber gerade mit seinem Vater im Urlaub.Was sagt ihr dazu? Wie werde ich die Hoffnung los? Besteht sie überhaupt? Mir gehts echt Elend.

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28. Februar um 7:51

Er nimmt Antidepressiva und fängt eine Therapie und du lässt dich von Freunden beeinflussen.

Ganz ehrlich er hat recht sich aus einer Partnerschaft zu lösen, die seine Probleme nicht ernst nimmt.

Für mich klingst du leider sehr egoistisch. Wie ein kleines Kind, dass sich auf den Boden wirft und ich will aber brüllt.

Erlange zu erst eine gewisse Reife und dann gehe eine Beziehung ein. Was du als Liebe zu deinem Freund bezeichnest , ist purer Egoismus 

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28. Februar um 10:51
In Antwort auf hazel

Hallo liebe Mittrauende,ich habe mich schonmal an Euch gewendet, nur ist es jetzt dazu kommen, dass sich mein Freund nach vier Jahren inniger Beziehung, trotz einiger Differenzen, von mir getrennt hat. Die letzten Wochen waren unglaublich schwer für mich. Ich habe nächtlich die schlimmsten Albträume, sehr viel an Gewicht verloren und jeder Gedanke kreist weiterhin um ihn, was mir bisher auch noch nicht gelungen ist: ihn in Ruhe zu lassen, obwohl ich es mir sehr fest vorgenommen habe. Jeder Kontaktversuch hat natürlich nicht das ausgelöst was ich mir erhofft habe, sondern hat ihn immer weiter von mir weggetrieben. Die Erkenntnis habe ich jetzt zumindest.Kurz zu den Trennungsgründen: Mein Ex befindet sich in einem kritischen Zustand, spricht von Depressionen und persönlichem Unglück, dass er nicht überwinden könne, wenn er nicht alleine sei. Die Trennung habe nichts mit mir zu tun, sondern mit den Verpflichtungen die eine Beziehung mit sich bringt. Er weiß nicht mehr ob er mich noch liebt, da er gerade keine Emotionen verarbeiten und spüren kann. Das bezieht sich wohl auf sein komplettes Leben und es wäre nicht primär unsere Beziehung. Also quasi keine Kraft sich mit jemandem emotional auseinanderzusetzen, weil er keine Emotionen verarbeiten kann. Ich mache ihn nicht unglücklich, aber er müsse alleine sein um seinen Zustand zu überwinden, da er alle Kraft für seine Genesung aufbringen müsse. Wenn es ihm besser geht, will er gucken ob wir beide noch Gefühle füreinander entwickeln können, er wünscht es sich und hofft dass er irgendwann wieder etwas empfinden kann, ich solle mich aber nicht daran festhalten, weil er nicht möchte, dass ich nicht loslassen kann und er gerade nicht einmal seine eigene Zukunft vor Augen hat. Zu Anfang der Trennung fielen noch Aussagen wie ,,Ich möchte es nicht dauerhaft beenden, wünsche mir dass wir uns wieder annähern, da ich irgendwo an unsere Beziehung glaube''. Er hat aber vieles zurückgezogen, weil ich ihn mit seinen Aussagen konfrontiert habe und er sich wahrscheinlich eingeengt gefühlt hat. Er will momentan keinen Kontakt mehr, will mich aber auf keinen Fall für immer aus seinem Leben, ob es freundschaftlich sein soll oder wir dann einen Neustart wagen, weiß er jetzt noch nicht. Für jetzt will er auf alle Fälle aber erstmal für sich sein.Was mich am meisten irritiert ist, dass gemeinsame Freunde mir sagen, dass sie nicht den Eindruck haben, dass er depressiv ist und mir etwas vormacht um sich aus der Affäre zu ziehen, da sie ihn nicht als traurig wahrnehmen und er auch sehr viel mit ihnen feiern geht. Ich bin es leid, für jemanden Stellung zu beziehen, der mich so verletzt hat, zweifel aber im gleichen Moment auch wieder. Zwar hat er keine dieser Aussagen getätigt und sich dazu wirklich von jeglicher Verpflichtung losgesagt, sprich Arbeit, Studium, Beziehung. Er sagt ihm mache nichts mehr Spaß und er müsse jetzt seinen Weg finden um wieder glücklich zu werden.Es fällt mir so unsagbar schwer ihn nicht zu kontaktieren. Seine Freunde nehmen ihn nicht ernst, obwohl er Antidepressiva nimmt und eine Therapie anfängt. Einige Freunde sagen ,,Er macht nicht den Eindruck eines Depressiven, hör auf dich an diesen Aussagen festzuklammern, jeder Blinde sieht, dass es ihm nicht so schlecht geht''. Es macht mich wütend und verzweifelt. Traue ich ihm das zu? Nein. Und es nimmt mir auch die Möglichkeit wütend zu werden, man kann doch nicht auf einen Kranken wütend sein und mache mir natürlich auch Sorgen, jedoch will er nicht, dass ich momentan in seinem Leben bin. Ich mache mir solche Hoffnungen, dass wir wieder eines Tages zusammen kommen, denkt ihr es besteht eine Chance? Wir haben uns nicht im schlechten voneinander getrennt, keine Beleidigungen, keine Vorwürfe. Er zieht in zwei Wochen aus der gemeinsamen Wohnung aus, ist aber gerade mit seinem Vater im Urlaub.Was sagt ihr dazu? Wie werde ich die Hoffnung los? Besteht sie überhaupt? Mir gehts echt Elend.

Freunde mir sagen, dass sie nicht den Eindruck haben, dass er depressiv ist und mir etwas vormacht um sich aus der Affäre zu ziehen, da sie ihn nicht als traurig wahrnehmen und er auch sehr viel mit ihnen feiern geht.


tja deine freunde haben recht
ausreden über ausreden...
er will ganz einfach nicht mehr!

du solltest nach seinem auszug den kontakt abbrechen damit du schnellstmöglich abschließen kannst

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28. Februar um 11:18
In Antwort auf old_nick

Er nimmt Antidepressiva und fängt eine Therapie und du lässt dich von Freunden beeinflussen.

Ganz ehrlich er hat recht sich aus einer Partnerschaft zu lösen, die seine Probleme nicht ernst nimmt.

Für mich klingst du leider sehr egoistisch. Wie ein kleines Kind, dass sich auf den Boden wirft und ich will aber brüllt.

Erlange zu erst eine gewisse Reife und dann gehe eine Beziehung ein. Was du als Liebe zu deinem Freund bezeichnest , ist purer Egoismus 

Das stimmt absolut nicht. Ich nehme ihn sehr ernst und beziehe auch immer Stellung für ihn, aber jeder noch so starke Mensch gerät ins Zweifeln, wenn alle von dem Gegenteiligen berichten und man zusätzlich noch sehr verletzt ist. Ich bin einfach verwirrt. Ich nehme seine Probleme ernster als meine eigenen. Diese Antwort ist nicht wirklich treffend.

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28. Februar um 11:22
In Antwort auf carina2019

Freunde mir sagen, dass sie nicht den Eindruck haben, dass er depressiv ist und mir etwas vormacht um sich aus der Affäre zu ziehen, da sie ihn nicht als traurig wahrnehmen und er auch sehr viel mit ihnen feiern geht.


tja deine freunde haben recht
ausreden über ausreden...
er will ganz einfach nicht mehr!

du solltest nach seinem auszug den kontakt abbrechen damit du schnellstmöglich abschließen kannst

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand sowas ausdenkt, vor allem nicht er. Das schwierigste ist wohl, dass ich die Trennung. momentan zum ersten Mal wirklich realisiere und wieder an den Anfang geworfen werde. 

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28. Februar um 12:42
Beste Antwort
In Antwort auf hazel

Hallo liebe Mittrauende,ich habe mich schonmal an Euch gewendet, nur ist es jetzt dazu kommen, dass sich mein Freund nach vier Jahren inniger Beziehung, trotz einiger Differenzen, von mir getrennt hat. Die letzten Wochen waren unglaublich schwer für mich. Ich habe nächtlich die schlimmsten Albträume, sehr viel an Gewicht verloren und jeder Gedanke kreist weiterhin um ihn, was mir bisher auch noch nicht gelungen ist: ihn in Ruhe zu lassen, obwohl ich es mir sehr fest vorgenommen habe. Jeder Kontaktversuch hat natürlich nicht das ausgelöst was ich mir erhofft habe, sondern hat ihn immer weiter von mir weggetrieben. Die Erkenntnis habe ich jetzt zumindest.Kurz zu den Trennungsgründen: Mein Ex befindet sich in einem kritischen Zustand, spricht von Depressionen und persönlichem Unglück, dass er nicht überwinden könne, wenn er nicht alleine sei. Die Trennung habe nichts mit mir zu tun, sondern mit den Verpflichtungen die eine Beziehung mit sich bringt. Er weiß nicht mehr ob er mich noch liebt, da er gerade keine Emotionen verarbeiten und spüren kann. Das bezieht sich wohl auf sein komplettes Leben und es wäre nicht primär unsere Beziehung. Also quasi keine Kraft sich mit jemandem emotional auseinanderzusetzen, weil er keine Emotionen verarbeiten kann. Ich mache ihn nicht unglücklich, aber er müsse alleine sein um seinen Zustand zu überwinden, da er alle Kraft für seine Genesung aufbringen müsse. Wenn es ihm besser geht, will er gucken ob wir beide noch Gefühle füreinander entwickeln können, er wünscht es sich und hofft dass er irgendwann wieder etwas empfinden kann, ich solle mich aber nicht daran festhalten, weil er nicht möchte, dass ich nicht loslassen kann und er gerade nicht einmal seine eigene Zukunft vor Augen hat. Zu Anfang der Trennung fielen noch Aussagen wie ,,Ich möchte es nicht dauerhaft beenden, wünsche mir dass wir uns wieder annähern, da ich irgendwo an unsere Beziehung glaube''. Er hat aber vieles zurückgezogen, weil ich ihn mit seinen Aussagen konfrontiert habe und er sich wahrscheinlich eingeengt gefühlt hat. Er will momentan keinen Kontakt mehr, will mich aber auf keinen Fall für immer aus seinem Leben, ob es freundschaftlich sein soll oder wir dann einen Neustart wagen, weiß er jetzt noch nicht. Für jetzt will er auf alle Fälle aber erstmal für sich sein.Was mich am meisten irritiert ist, dass gemeinsame Freunde mir sagen, dass sie nicht den Eindruck haben, dass er depressiv ist und mir etwas vormacht um sich aus der Affäre zu ziehen, da sie ihn nicht als traurig wahrnehmen und er auch sehr viel mit ihnen feiern geht. Ich bin es leid, für jemanden Stellung zu beziehen, der mich so verletzt hat, zweifel aber im gleichen Moment auch wieder. Zwar hat er keine dieser Aussagen getätigt und sich dazu wirklich von jeglicher Verpflichtung losgesagt, sprich Arbeit, Studium, Beziehung. Er sagt ihm mache nichts mehr Spaß und er müsse jetzt seinen Weg finden um wieder glücklich zu werden.Es fällt mir so unsagbar schwer ihn nicht zu kontaktieren. Seine Freunde nehmen ihn nicht ernst, obwohl er Antidepressiva nimmt und eine Therapie anfängt. Einige Freunde sagen ,,Er macht nicht den Eindruck eines Depressiven, hör auf dich an diesen Aussagen festzuklammern, jeder Blinde sieht, dass es ihm nicht so schlecht geht''. Es macht mich wütend und verzweifelt. Traue ich ihm das zu? Nein. Und es nimmt mir auch die Möglichkeit wütend zu werden, man kann doch nicht auf einen Kranken wütend sein und mache mir natürlich auch Sorgen, jedoch will er nicht, dass ich momentan in seinem Leben bin. Ich mache mir solche Hoffnungen, dass wir wieder eines Tages zusammen kommen, denkt ihr es besteht eine Chance? Wir haben uns nicht im schlechten voneinander getrennt, keine Beleidigungen, keine Vorwürfe. Er zieht in zwei Wochen aus der gemeinsamen Wohnung aus, ist aber gerade mit seinem Vater im Urlaub.Was sagt ihr dazu? Wie werde ich die Hoffnung los? Besteht sie überhaupt? Mir gehts echt Elend.

Also für mich klingen die Freunde unreif und die Freundschaften oberflächlich. 
Wie kommen die auf die Idee, dass sie eine Depression ausschließen können? Diese Krankheit ist unglaublich vielfältig auch in den Symptomen. Und nur weil jemand nach außen hin glücklich wirkt, ist er das nicht automatisch.
Und nur weil er viel feiern geht, geht es ihm nicht automatisch gut. Ich habe schon oft das Gefühl gehabt, dass Menschen die viel feiern gehen oft etwas kompensieren/ versuchen ein Loch zu stopfen.

Also meiner Meinung nach sind die Freunde hier ein arges Problem. Und möglicherweise ist er auch deshalb so viel mit ihnen unterwegs, weil sie da Druck aufbauen. 

Ich würde ihn jetzt erstmal in Ruhe lassen und unverbindlich mitteilen, dass er sich melden kann, wenn er es braucht oder möchte. Bau keinen Druck auf und lass es erstmal laufen. 
Ich weiß, dass das total blöd klingt und für dich der absolute Kontrollverlust ist, weil du nichts tun kannst und das Ergebnis ungewiss ist, aber leider bleibt dir da nichts anderes übrig, so leid es mir tut. 

Du kannst dich lediglich um dich kümmern und dass es dir gut geht. Konzentriere dich auf dein Leben. Und wenn er tatsächlich irgendwann wieder zu seinen Gefühlen findet, kannst du für dich gucken, ob du das nochmal möchtest. 

Alles Gute dir! 

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28. Februar um 13:12
Beste Antwort
In Antwort auf hazel

Das stimmt absolut nicht. Ich nehme ihn sehr ernst und beziehe auch immer Stellung für ihn, aber jeder noch so starke Mensch gerät ins Zweifeln, wenn alle von dem Gegenteiligen berichten und man zusätzlich noch sehr verletzt ist. Ich bin einfach verwirrt. Ich nehme seine Probleme ernster als meine eigenen. Diese Antwort ist nicht wirklich treffend.

Und das wir eines der Probleme sein, dass du dich zurück stellst.

Das eerzeugtnicht immer den gewünschten Effekt. Wenn du dich so sehr auf ihn fokussiert, dann erzeugt das wahnsinnigen Druck bei dem Gegenüber. Die Bandbreite der Gefühle ist dann groß. Angefangen von Verantwortung bis zum Gefühl, dass er dich mitunter zieht.

Nicht jeder möchte Aufmerksamkeit in der Situation. Viele wollen es mit sich selbst ausmachen und den Partner nicht unglücklich machen. 

Hör ihm zu, wenn er über seine Verfassung spricht, aber lebe auch dein eigenes Leben. 

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28. Februar um 16:19
In Antwort auf hazel

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand sowas ausdenkt, vor allem nicht er. Das schwierigste ist wohl, dass ich die Trennung. momentan zum ersten Mal wirklich realisiere und wieder an den Anfang geworfen werde. 

naja ändern kannst du es sowieso nicht. du kannst es nur so akzeptieren dass er keine Beziehung mit dir will

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28. Februar um 16:54

Liebe hazel, tut mir sehr leid was du durchmachst. Einen Menschen loslassen, den man noch liebt, ist mega schwer.
Ob das mit euch nochmal wird, kann niemand wissen. So wie du es schilderst, scheint es nicht unmöglich zu sein. 
Doch vorerst wird dir nichts übrig bleiben als ihn gehen zu lassen. Er sagt, er muss sich um sein Leben kümmern. Ziehe daraus deine Konsequenzen und kümmere dich um dein Leben! Die Zukunft ist immer ungewiss. 

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28. Februar um 16:56
In Antwort auf hazel

Hallo liebe Mittrauende,ich habe mich schonmal an Euch gewendet, nur ist es jetzt dazu kommen, dass sich mein Freund nach vier Jahren inniger Beziehung, trotz einiger Differenzen, von mir getrennt hat. Die letzten Wochen waren unglaublich schwer für mich. Ich habe nächtlich die schlimmsten Albträume, sehr viel an Gewicht verloren und jeder Gedanke kreist weiterhin um ihn, was mir bisher auch noch nicht gelungen ist: ihn in Ruhe zu lassen, obwohl ich es mir sehr fest vorgenommen habe. Jeder Kontaktversuch hat natürlich nicht das ausgelöst was ich mir erhofft habe, sondern hat ihn immer weiter von mir weggetrieben. Die Erkenntnis habe ich jetzt zumindest.Kurz zu den Trennungsgründen: Mein Ex befindet sich in einem kritischen Zustand, spricht von Depressionen und persönlichem Unglück, dass er nicht überwinden könne, wenn er nicht alleine sei. Die Trennung habe nichts mit mir zu tun, sondern mit den Verpflichtungen die eine Beziehung mit sich bringt. Er weiß nicht mehr ob er mich noch liebt, da er gerade keine Emotionen verarbeiten und spüren kann. Das bezieht sich wohl auf sein komplettes Leben und es wäre nicht primär unsere Beziehung. Also quasi keine Kraft sich mit jemandem emotional auseinanderzusetzen, weil er keine Emotionen verarbeiten kann. Ich mache ihn nicht unglücklich, aber er müsse alleine sein um seinen Zustand zu überwinden, da er alle Kraft für seine Genesung aufbringen müsse. Wenn es ihm besser geht, will er gucken ob wir beide noch Gefühle füreinander entwickeln können, er wünscht es sich und hofft dass er irgendwann wieder etwas empfinden kann, ich solle mich aber nicht daran festhalten, weil er nicht möchte, dass ich nicht loslassen kann und er gerade nicht einmal seine eigene Zukunft vor Augen hat. Zu Anfang der Trennung fielen noch Aussagen wie ,,Ich möchte es nicht dauerhaft beenden, wünsche mir dass wir uns wieder annähern, da ich irgendwo an unsere Beziehung glaube''. Er hat aber vieles zurückgezogen, weil ich ihn mit seinen Aussagen konfrontiert habe und er sich wahrscheinlich eingeengt gefühlt hat. Er will momentan keinen Kontakt mehr, will mich aber auf keinen Fall für immer aus seinem Leben, ob es freundschaftlich sein soll oder wir dann einen Neustart wagen, weiß er jetzt noch nicht. Für jetzt will er auf alle Fälle aber erstmal für sich sein.Was mich am meisten irritiert ist, dass gemeinsame Freunde mir sagen, dass sie nicht den Eindruck haben, dass er depressiv ist und mir etwas vormacht um sich aus der Affäre zu ziehen, da sie ihn nicht als traurig wahrnehmen und er auch sehr viel mit ihnen feiern geht. Ich bin es leid, für jemanden Stellung zu beziehen, der mich so verletzt hat, zweifel aber im gleichen Moment auch wieder. Zwar hat er keine dieser Aussagen getätigt und sich dazu wirklich von jeglicher Verpflichtung losgesagt, sprich Arbeit, Studium, Beziehung. Er sagt ihm mache nichts mehr Spaß und er müsse jetzt seinen Weg finden um wieder glücklich zu werden.Es fällt mir so unsagbar schwer ihn nicht zu kontaktieren. Seine Freunde nehmen ihn nicht ernst, obwohl er Antidepressiva nimmt und eine Therapie anfängt. Einige Freunde sagen ,,Er macht nicht den Eindruck eines Depressiven, hör auf dich an diesen Aussagen festzuklammern, jeder Blinde sieht, dass es ihm nicht so schlecht geht''. Es macht mich wütend und verzweifelt. Traue ich ihm das zu? Nein. Und es nimmt mir auch die Möglichkeit wütend zu werden, man kann doch nicht auf einen Kranken wütend sein und mache mir natürlich auch Sorgen, jedoch will er nicht, dass ich momentan in seinem Leben bin. Ich mache mir solche Hoffnungen, dass wir wieder eines Tages zusammen kommen, denkt ihr es besteht eine Chance? Wir haben uns nicht im schlechten voneinander getrennt, keine Beleidigungen, keine Vorwürfe. Er zieht in zwei Wochen aus der gemeinsamen Wohnung aus, ist aber gerade mit seinem Vater im Urlaub.Was sagt ihr dazu? Wie werde ich die Hoffnung los? Besteht sie überhaupt? Mir gehts echt Elend.

Ihr seid wohl beide noch ziemlich jung, wenn das deine erste große Liebe ist. Schon aus dem Grunde rate ich dir trotz allem momentanen Schmerz, das lockerer zu sehen. Heute und gerade aktuell ist es nicht so, dass man sofort den Richtigen findet, und mit ihm bleibt man dann ein Leben lang zusammen. Die gesellschaftlichen Zustände arbeiten dem eher entgegen.
Also ihr habt zunächst Grundlagen für eine Familie zu schaffen. Das ist nämlich das, worum es geht bei Liebe und Beziehung usw. Obwohl heute natürlich nicht jeder Mann und jede Frau wissen darf, wie erwünschte und besonders unerwünschte Babys entstehen. Bevor das jemand erfährt, müssen Erschaffene und Besorgte unbedingt noch ein Gesetz durchdrücken ...

Wunderst du dich über depressive Männer? Männer mit Komplexen, Ängsten, Selbstzweifeln? 

Ich gebe dir einen Rat. Nimm dich zurück. Und zwar gründlich. Zuerst möchtest du deinen Hormonspiegel wieder in Ordnung bringen. Damit du damit aufhören kannst, an ihm zu klammern, ihm nachzurennen, dich sogar aufzudrängen. Damit du wieder einen klaren Kopf bekommst und endlich frei entscheiden kannst. Sonst besteht nämlich die Gefahr, dass er dich warm hält, mit dir spielt. Ihr werdet damit beide nicht glücklich. 
Du benötigst dafür etwa sechs Wochen Zeit, aber das auch nur dann, wenn du vernünftig genug bist, dieses Aus zu akzeptieren. Das ist seine Entscheidung, die du nicht manipulieren solltest, wenn du kein fortwährendes On/Off willst. 
Aus meiner Sicht hast du den Fehler gemacht, der hier mindestens ein Viertel des Forums beschäftigt. Du hast dich z.B. durch Sex zu einseitig gebunden. Durch dein Entgegenkommen, immer wieder, hast du vermutlich selbst verhindert, dass er sich ausreichend an dich binden konnte. Welcher Mann muss sich denn noch bemühen, wenn ihm alles nachgetragen wird? Ja, und er ist damit auch unzufrieden, wie du siehst. 

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