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Kochrezept für die ewige Liebe?

10. Mai 2013 um 22:53

In den meisten Foren hier liest man über Beziehungen, die grade mal ein, zwei oder drei Jährchen dauern.
Meiner Erfahrung nach verändert sich eine Beziehung im Laufe der Zeit immer wieder.

Mich würde interessieren:
Wie ist es bei euch nach 10 Jahren und mehr?
Hattet ihr schon größere Krisen, und wenn ja, wie habt ihr die gemeistert?
Was ist euer Rezept für die Liebe (und Leidenschaft)?
Wie seht ihr eure Beziehung jetzt im Vergleich zum Beginn?

Ich freue mich auf eure Antworten!

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10. Mai 2013 um 22:59

Chchch

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11. Mai 2013 um 9:33

Kochrezept?
das beste Kochrezept wird fad, wenn man das Gericht ständig serviert. Das ist es ja: nicht immer stur den Pfad langtrampeln und immer das machen, was bisher auch funktioniert hat, sonst wacht man irgendwann mal auf und stellt fest, dass man erst zusammen gelaufen ist, dann nebeneinander und dann irgendwie allein.

Man darf nicht immer "nach Rezept kochen" - man kauft ein, was beide gern essen - und das, was gerade lecker und frisch aussieht und worauf man Appetit hat, nicht das, was auf dem Rezept steht. Wenn beide gern ins Kino gehen - fein, aber wenn man nur noch zusammen ins Kino geht - schlecht.
Man kocht nicht, wie auf dem Zettel steht, man schmeckt ständig ab, statt nach Löffelangaben auf dem Zettel zu gehen, backt den Kuchen nicht nach Uhr sondern danach, ob er gar ist und so gebräunt, wie man ihn haben möchte.

Auf Warnzeichen achten. Hat man nicht mehr das Gefühl, sich darauf zu freuen, nach Hause zu kommen, ist es Zeit, etwas zu ändern. Hat man das Gefühl, mehr zu geben, als zu erhalten, ist es Zeit, etwas zu ändern.

Dem Partner sagen, was man vermisst. Streit austragen (nicht ausufern lassen), nicht "herunterschlucken".

Auf Kommunikationsprobleme achten. Wenn man sich nicht genügend beachtet, nicht ernst genug genommen fühlt, nicht bestätiigt genug fühlt, ist es oft so, dass die Signale kommen, nur auf der "falschen Frequenz".

Krisen hatten wir einige, klar. Wie wir sie gemeistert haben? Die "von aussen", weil wir wissen, dass wir zusammen stärker sind als die Summe der "Einzelteile". Die von "innen": weil wir uns selbst sehr gut kennen und weil wir den anderen sehr gut kennen (und so wie er ist akzeptieren!).

Rezept für Leidenschaft? Ich glaube, da fragst Du die Falsche... Abwechslung. Unsere Beziehung funktioniert nicht zuletzt deshalb, weil sie nicht monogam ist.

Wie ich unsere Beziehung jetzt im Vergleich zum Beginn sehe? Mit Stolz. Wir haben viel geschafft, viel erreicht, viel Sumpf gemeinsam durchquert.

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11. Mai 2013 um 11:38
In Antwort auf avarrassterne

Kochrezept?
das beste Kochrezept wird fad, wenn man das Gericht ständig serviert. Das ist es ja: nicht immer stur den Pfad langtrampeln und immer das machen, was bisher auch funktioniert hat, sonst wacht man irgendwann mal auf und stellt fest, dass man erst zusammen gelaufen ist, dann nebeneinander und dann irgendwie allein.

Man darf nicht immer "nach Rezept kochen" - man kauft ein, was beide gern essen - und das, was gerade lecker und frisch aussieht und worauf man Appetit hat, nicht das, was auf dem Rezept steht. Wenn beide gern ins Kino gehen - fein, aber wenn man nur noch zusammen ins Kino geht - schlecht.
Man kocht nicht, wie auf dem Zettel steht, man schmeckt ständig ab, statt nach Löffelangaben auf dem Zettel zu gehen, backt den Kuchen nicht nach Uhr sondern danach, ob er gar ist und so gebräunt, wie man ihn haben möchte.

Auf Warnzeichen achten. Hat man nicht mehr das Gefühl, sich darauf zu freuen, nach Hause zu kommen, ist es Zeit, etwas zu ändern. Hat man das Gefühl, mehr zu geben, als zu erhalten, ist es Zeit, etwas zu ändern.

Dem Partner sagen, was man vermisst. Streit austragen (nicht ausufern lassen), nicht "herunterschlucken".

Auf Kommunikationsprobleme achten. Wenn man sich nicht genügend beachtet, nicht ernst genug genommen fühlt, nicht bestätiigt genug fühlt, ist es oft so, dass die Signale kommen, nur auf der "falschen Frequenz".

Krisen hatten wir einige, klar. Wie wir sie gemeistert haben? Die "von aussen", weil wir wissen, dass wir zusammen stärker sind als die Summe der "Einzelteile". Die von "innen": weil wir uns selbst sehr gut kennen und weil wir den anderen sehr gut kennen (und so wie er ist akzeptieren!).

Rezept für Leidenschaft? Ich glaube, da fragst Du die Falsche... Abwechslung. Unsere Beziehung funktioniert nicht zuletzt deshalb, weil sie nicht monogam ist.

Wie ich unsere Beziehung jetzt im Vergleich zum Beginn sehe? Mit Stolz. Wir haben viel geschafft, viel erreicht, viel Sumpf gemeinsam durchquert.

Gute Zutaten
Dein Rezept klingt gut! Du sprichst da sehr viele Wahrheiten an, besonders mit der Kommunikation und dem Nebeneinnander herleben!

Zum Thema, ob es die ewige Liebe eigentlich gibt oder nicht: ich glaube schon daran, dass man mit einem Partner glücklich werden kann - vorausgesetzt man wünscht sich das auch und es funktioniert.
Vielleicht gibt es ja auch Paare, die die Beziehung als "Lebensabschnittspartnerschaft " begonnen haben und dann am Ende ein Leben lang zusammen waren, einfach, weil es geklappt hat

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11. Mai 2013 um 13:08

Mach dir nix draus,
bei der venusfinsternis ist vor allem der zweite teil des nicks programm, bei ihr quillt die verbitterung ja aus jedem einzelnen ihrer beiträge. ein ganz armes ding, welches sein leben nicht auf die reihe kriegt und deshalb auch nicht gönnen kann...

es kommt eher selten vor, aber es gibt natürlich durchaus paare, die ihr lebelang - aus freien stücken - zusammen bleiben. einfach, weil sie sich lieben. mein bruder geht mit seiner frau auch heute, nach 26 jahren ehe, immer noch hand in hand durch den alltag und hat nur augen für sie. wenn man es nicht besser wüsste würde man meinen, die beiden sind gerade erst frisch verliebt...
meine großtante war, bis zu seinem tod, 56 jahre glücklich mit ihrem mann. kinder hatten sie keine, weil sie sich selbst genug waren. aber ich hör jetzt lieber auf, bevor die finsternis hier vor lauter frust wieder gift & galle spuckt. tut einem ja auch irgendwie leid...

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11. Mai 2013 um 13:23

Venus,
es ist immer das gleiche mit dir: wenn es um liebe geht, kommt von dir nur gehässiges zeugs. kann es sein, dass du von diesem thema genau so viel ahnung hast wie ein blinder von farben? und woran mag es liegen???

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11. Mai 2013 um 15:05
In Antwort auf victoalia

Gute Zutaten
Dein Rezept klingt gut! Du sprichst da sehr viele Wahrheiten an, besonders mit der Kommunikation und dem Nebeneinnander herleben!

Zum Thema, ob es die ewige Liebe eigentlich gibt oder nicht: ich glaube schon daran, dass man mit einem Partner glücklich werden kann - vorausgesetzt man wünscht sich das auch und es funktioniert.
Vielleicht gibt es ja auch Paare, die die Beziehung als "Lebensabschnittspartnerschaft " begonnen haben und dann am Ende ein Leben lang zusammen waren, einfach, weil es geklappt hat

Ja hat es auch...
... ich konnte mir nie vorstellen, je heiraten zu wollen, also je mit jemandem wirklich "für immer" zusamen sein zu wollen.

Begonnen hat es als Affäre, die dann eine Dreiecksaffäre wurde, dann eine Dreierbeziehung, dann eine Zweierbeziehung.

Alles lange her, inzwischen ist es eine glückliche Ehe.

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11. Mai 2013 um 15:45

Red kein blech!
dir könnten hier die glücklichsten paare von ihrem leben berichten - du würdest sie davon zu überzeugen versuchen, dass sie eigentlich ja kreuzunglücklich sind. einfach, weil es anders nicht in dein kaputtes weltbild passt. schlimme sache!

ganz ehrlich und ohne jede häme: du tust mir wirklich leid. habe in der gesamten forenlandschaft, in der ich mich aufhalte, noch nie einen so verknöcherten und kalten user wie dich erlebt.

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11. Mai 2013 um 16:46

(nur sie tun es nicht)
klar, du kennst sie ja auch ALLE...

schade für dich, dass du offensichtlich nichts anderes kennst.

na ja, du wirst in deinem leben nur sch.eiße erlebt haben und dein umfeld so gestaltet haben, dass es dem auch nicht besser geht. jedem das was er verdient... das ist bedauerlich, zeichnet dich aber noch lange nicht dafür aus, als einzige zu wissen, was im leben abgeht. und erst recht nicht dafür, jedem alles auf teufel komm raus mies zu machen, nur weil du selbst so ein beschissenes dasein führst. das hat schon einen ziemlich ekelhaften charakterzug.

da kann ich echt nur noch den kopf schütteln. zum glück fehlt mir jetzt aber die zeit noch weiter über dich nachzudenken, fahre jetzt zu meinem freund. und nein, mach dir keine hoffnung, dass ich hier am montag berichte, dass ich in seine wohnung kam und er gerade die fette nachbarin vögelte....

schönes restwochenende noch!

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11. Mai 2013 um 18:54

Manches Mal, ja...
... aber zu viele werfen Beziehungen weg, wenn sie nicht mehr von allein schön sind, statt etwas zu ändern. - Sehen sich aber als jemanden, dem eine dauerhafte Beziehung wichtig ist. Da wird "die Luft ist raus und wir haben verpennt zu pusten" eben zu "ist nicht der Richtige" oder "ich liebe ihn einfach nicht mehr".
Wegwerfen, neues Spielzeug kaufen, was die Welt von allein wieder rosa macht. Hält dann wieder für eine Saison.

Man muss schon jemanden finden, zu dem man passt. Natürlich. Jeder hat etwas, was ihm wichtig ist und etwas, womit er nicht klar kommt. Aber bei "normalen" Menschen sollte etwa jeder zenhte passen, selbst bei Freaks wie mir sind es noch genug.

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11. Mai 2013 um 19:47

Wo ist der Punkt,
an dem man deiner Meinung nach noch kämpfen sollte für eine Beziehung - das heißt, wo es wert ist, dafür zu kämpfen?
Und wo ist der Punkt erreicht, wo man "zu viel Schlechtes in Kauf nimmt"?
Wahrscheinlich hat da jeder andere Ansichten. Aber mich würde interessieren, wie das bei dir ist, Venus.

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12. Mai 2013 um 0:22


Hehe, also ich bin und bleibe ein Freak, ich habe keine Fassade zu verlieren.

Ich bin auch an der 30 schon eine Weile vorbei.

Schande? Wegen einer Scheidung? Lol, da gibt es doch viel lustigere Dinge, die man dafür tun kann

Bequem? Also ehrlich gesagt hätte ich es allein wohl bequemer. ...

Ein Haus / Eigentumswohnung würde ich nie kaufen, so sehr würde ich mich nicht an einen Ort binden wollen.

Ich ordne der Liebe sehr wenig unter, unsere Beziehung war beispielsweise nie monogam. Sobald einer anfängt, der Beziehung etwas unterzuordnen, was ihm wichtig ist, ist die Beziehung auf dem Wege zum Schafott.

Dein Stapel bequemer Westentaschen-Weisheiten ist faszinierend, aber was mich betrifft, falsch.

Nein, halt, ein Kind haben wir. Aber nach meiner eigenen Kindheit würde ich sagen, im Interesse des Kindes ist eine Scheidung dem krampfhaften Aufrechterhalten einer gescheiterten Ehe bei weitem vorzuziehen.

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12. Mai 2013 um 0:24

Da kann ich Dir 100%ig zustimmen
...

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12. Mai 2013 um 12:08

Wenn mein Mann nicht 2x gekämpft hätte
gäbe es unsere Beziehung nicht mehr.

Ich habe einiges an Zeit gebraucht, bis ich soweit war, dass ich meinen Teil allein lösen konnte.

Er hat je 3 Monate gekämpft. Für seit dem 8 bzw. 7 Jahre. Sind wir zu zweit besser dran als allein? Definitiv. Hat es sich also gelohnt? Klar.

Man sollte sich niemals selbst aufgeben, das eigene Glück niemals von anderen Menschen abhängig machen (egal von wem) - aber für die eigenen Ziele zu kämpfen lohnt IMMER. Egal, welche das auch sein mögen.

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12. Mai 2013 um 12:52
In Antwort auf avarrassterne

Wenn mein Mann nicht 2x gekämpft hätte
gäbe es unsere Beziehung nicht mehr.

Ich habe einiges an Zeit gebraucht, bis ich soweit war, dass ich meinen Teil allein lösen konnte.

Er hat je 3 Monate gekämpft. Für seit dem 8 bzw. 7 Jahre. Sind wir zu zweit besser dran als allein? Definitiv. Hat es sich also gelohnt? Klar.

Man sollte sich niemals selbst aufgeben, das eigene Glück niemals von anderen Menschen abhängig machen (egal von wem) - aber für die eigenen Ziele zu kämpfen lohnt IMMER. Egal, welche das auch sein mögen.

Ich denke auch,
kämpfen zeigt von Charakterstärke. Vorausgesetzt, man kämpft für die richtigen Dinge!
Man kämpft ja auch für den Job, man kämpft sich durch die Ausbildung durch, was auch nicht immer leicht ist - warum nicht für eine Beziehung kämpfen, wo man das Gefühl hat, sie bzw. der Mensch ist es wert?
Die eingesetzte Energie dafür ist nicht verschwendet, finde ich.

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12. Mai 2013 um 16:02


nein, Du hast alle angesprochen mit all den schlauen Dingen wie damit, dass Paare meistens lange zusammen sind, weil sie Schande fürchten und ähnlichem Unfug.

Nun ziehe ich es vor, nicht im Namen von anderen zu sprechen, daher habe ich nur für mich geantwortet.
Aber zum Thema Paare, die lange zusammen sind, kann ich dennoch was sagen - und werde ich auch.

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13. Mai 2013 um 8:14


Na wenn Du unter "in einer Beziehung" mit "nicht frei bestimmt" gleichsetzt, dann wundert mich jetzt eher auch nicht, dass Du keine hast

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13. Mai 2013 um 22:25

Nach den Diskussionen der letzten beiden Tage ergänzend:
beide sollten darin übereinstimmen, was und in welcher Form es ihnen in einer Beziehung wichtig ist. Was man vom anderen erwartet, was man geben möchte, was man sucht.

Kulturell bedingt gibt es so etwas wie hohe Wahrscheinlichkeiten, aber das tut es nicht ganz. Vor allem nicht, wenn man wie ich weit abseits davon wandelt aber auch, wenn man etwas als selbstverständliches Ziel für jeden Menschen annimmt. Was auch immer es sei.

Selbst klar zu wissen, was einem wichtig ist und warum, was man sich erhofft etc. (und das zu prüfen und zu hinterfragen) ist ebenso wichtig und leider so gar nicht selbstverständlich.

Wenn jemand geht, dann hat er / sie etwas nicht gefunden, was er / sie sucht - oder es ist da und wird nicht gesehen.
Manchmal ist das etwas, was der andere nicht geben kann / geben möchte, in allen anderen Fällen kann man die Beziehung in eine glückliche Beziehung verwandeln - wenn man es vorher findet oder retten, wenn man es rechtzeitig herausfindet.
Wenn man hingegen im Anlass (beispielsweise "eine andere") die Ursache sucht, wird man das Ganze nur mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen.
Dasgilt nicht nur für den Partner, auch für sich selbst, wenn man nicht mehr wirklich glücklich ist, lohnt es, hinter die eigene Fassade zu sehen, statt einen auf "liebe ihn einfach nicht mehr" zu machen und sich auf alles zu konzentrieren, was einen stört.

Habt Ihr Euch mal mit Paaren unterhalten, die sich gerade getrennt haben? Die hatten alle das Gefühl in der letzten Zeit mehr gegeben als erhalten zu haben, oder? Und zwar *beide*, richtig? Rein logisch unmöglich, richtig? Sollte das nicht zu denken geben, wenn man selbst gerade dieses Gefühl hat...?

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15. Mai 2013 um 10:29

Das kann schon mal vorkommen,
dass es Phasen gibt, wo der eine mal mehr nachgeben muss oder über seinen Schatten springen muss...

Aber ich denke nicht, dass es da pauschal einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt. Es gibt genauso viele arme Männer, die von ihren Frauen die Hörner aufgesetzt bekommen, wie umgekehrt.

In meinem Bekanntenkreis ist es sogar eher so, dass die Frauen das Zepter in der Hand haben und die Männer das Nachsehen....

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15. Mai 2013 um 12:14

Überraschend für mich
Liebe Victoalia,

für mich überraschend war, als ich erfuhr, wie sehr das Unterbewusstsein unsere Beziehungen beeinflusst.
Ich habe einen spannenden Artikel vom spiegel.online zu diesem Thema gefunden, der die Kraft von unserem Unbewusstsein erklärt:

http://zur-seite.net/800/liebe1/

Ich wünsche dir alles Gute!

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15. Mai 2013 um 15:33
In Antwort auf charis_12040619

Überraschend für mich
Liebe Victoalia,

für mich überraschend war, als ich erfuhr, wie sehr das Unterbewusstsein unsere Beziehungen beeinflusst.
Ich habe einen spannenden Artikel vom spiegel.online zu diesem Thema gefunden, der die Kraft von unserem Unbewusstsein erklärt:

http://zur-seite.net/800/liebe1/

Ich wünsche dir alles Gute!

Super Beitrag,
dankeschön!
Ja, das meiste weiß man schon, bevor man weiß, dass man es weiß
Sich auf's Bauchgefühl zu verlassen, kann einen vor unschönen Erlebnissen bewahren - die Erfahrung hab ich auch schon gemacht!

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15. Mai 2013 um 15:51

LOL @ Venusfinsternis
Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt ^^ Venusfinsternis hat doch Recht - zumindest nach ihrer Erfahrung & Einschaetzung.

Das hat mehrere Gruende: Mediale Einfluesse und soziale. Na gut und vielleicht noch ideologische.

Ich glaube violetluna hat doch letztens noch erwaehnt, dass in ihrem Bekanntenkreis niemand ueber laengere zeit treu geblieben ist.

Das liegt unter anderem daran, dass Freundes- und Bekanntenkreise erschreckend homogen sind, gleichartig, man sucht sich einfach eher die Menschen aus, die am besten zur (Lebens)Einstellung und -Vorstellung passen.

Der eigene Eindruck wird vielfach bestaetigt, man reizt sich sogar gegenseitig an, bestaetigt sein Lebensmodell untereinander - und am Ende stimmt es dann auch, was man von vornherein schon glaubt zu wissen.

Menschen, die sich treu bleiben und das auch von sich so vom Leben erwarten, die sind dann laut Venusfinsternis "schwach" oder haben kein Selbstvertrauen oder haben eben irgendeinen Makel, der sie zu Treue zwingt. Und deswegen hat sie von sowieso nichts mit solchen Menschen zu tun, man nimmt dann Menschen, die behaupten, dass es keine Treue (in einem gewissen Umfang) gibt, auch gar nicht mehr als selbstbewusst da und zaehlt sie auch nicht mehr zu seinen Freunden. Und so schließt sich der Kreis.

Und damit es kein Missverstaendnis gibt: Dadurch hat sie auch Recht - nach ihrem Verstaendnis. Man kann ihr nichts vorwerfen, dann die Argumentation ist schluessig und korrekt. Und ich finde es auch gut, dass es so eine Art "kritischen Gegenpol" zu gelaeufigen Meinungen gibt - undabhaengig davon, ob ich diese Meinungen selbst vertrete oder nicht.

So, Leute, lasst euch nicht aergern.

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15. Mai 2013 um 17:09

Da stimme ich dir ganz zu!
Besonders, wenn man sich in jungen Jahren kennenlernt kann die Entwicklung und Veränderung noch sehr groß sein.

Vielleicht sollte man aber - auch wenn der Graben groß ist - zumindest versuchen zu sehen, ob und wo noch gemeinsame Zukunftsvorstellungen da sind und sich nicht gleich trennen.
Denn das wäre ja auch irgendwo eine bequeme Lösung, NICHT für eine Beziehung zu kämpfen --> Bequemlichkeit gibt es meiner Meinung nach auf beiden Seiten: zu bequem sein, für die Beziehung zu kämpfen und auch mal Tiefen in Kauf zu nehmen, aber auch zu bequem sein, eine nicht funktionierende Beziehung aufzugeben und an Altbewährtem festzuhalten.

Aber grundsätzlich hast du voll und ganz recht, Violetluna!

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15. Mai 2013 um 19:23

Es scheitert eher...
... an Illusionen...

Die, die "sich die Haxen aussreißen" sind nicht die, die sich mehr über die Beziehung definieren, die da das unglaublichste hineinprojezieren. "Ich suche etwas, was mich heiligt" - Liebe
Die, die "das eher locker sehen" sind die, die jedem Fähnchen nachrennen, wenn es nur schön bunt ist und flattert. Fast Food - Liebe

Liebt der eine mehr und der andere weniger? Nein, beide sind gleich verliebt - nur nicht in Ihre Partner sondern in das, was sie sich von einer Beziehung erhoffen.

Keine allgemeingültige Regel (und ja: überspitzt), ich weiss. Aber beides sind eher Verhaltensmuster als Situationen. Die, "die sich die Haxen ausreissen" und die, "die das eher locker sehen" tun das nämlich üblicher Weise nicht in einem bestimmten Fall für einen bestimmten Menschen, sondern fast in jeder Partnerschaft, die sie haben.

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15. Mai 2013 um 20:13

Violetluna,
du brauchst unsere vernusfinsternis nicht zu verteidigen, die kommt bestens allein zurecht.
wenn du eindruck schinden willst geh raus und hilf ein paar gebrechlichen omis über die straße.

im übrigen hat es wenig mit 'meinung' zu tun, wenn man aufgrund seiner schlechten erfahrungen permanent die user als dämlich hinstellt, die eben auch die sonnenseite des lebens kennen.

klar, viele beziehungen, die für immer geplant waren, enden vorzeitig. aber es gibt eben auch beziehungen, die ewig halten. und das nicht aus irgendwelchen praktischen gründen sondern einfach aus liebe.

jaaaa, sowas gibt es wirklich!

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15. Mai 2013 um 20:40

Ja, habe ich schon herausgefunden
aber "es gibt auch" taugt eben nicht als allgemeine Erklärung sondern nur für Polemik-Plattitüten.

Es gibt auch Menschen, die lieber sich selbst aufgeben (und damit keine Beziehung mehr haben) aber es vorziehen, um diesen Preis daran zu glauben. Es gibt aber auch die Menschen wie mich, die das nicht tun würden - und nichts anderes wollte ich sagen.

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16. Mai 2013 um 12:57

"Die leiden fast immer in einer Beziehung"
=> ja, es sind Verhaltensmuster / Persönlichkeitsmerkmale, keine bestimmten Situationen. Das versuchte ich zu sagen, der Rest war - wie ich schon schrieb - überspitzt.
Ich kann mich dieser Tage anscheind mal wieder nicht ganz gradaus ausdrücken
Witziger Weise finden sich aber auch fast nie zwei davon zusammen, wo es doch eigentlich ausreichend gibt - was wiederum aufschlussreich ist.

Aber diese Menschen, die "intensiver lieben" projezieren auch viel in eine Beziehung hinein und auf den Partner. Ich finde es generell wenig sinnvoll, das eigene Selbstbild von anderen abhängig zu machen. Auch das wollte ich damit sagen.

Also bei uns ist es tatsächlich nach 16 Jahre noch Liebe und sogar phasenweise Verliebtheit. Warum auch immer, hätte ich selbst mehr als angezweifelt, wenn ich es nicht erleben würde.

Das mit dem "Luft reinbringen" ... man muss nicht nur das ändern, was man zusammen tut, sich selbst auch. Dann funktioniert es. Kicks tun da gar nichts dazu. Ein Kick an sich ist natürlich meistens nice, aber eher solo als Team und zwischenmenschlich recht untauglich - meiner bescheidenen Meinung nach.

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16. Mai 2013 um 16:00

Deinen letzten Absatz fand ich sehr interessant, Violetluna
"Meiner Erfahrung nach hält Liebe ein paar Jahre an, dann wird sie eher zu etwas Ähnlichem wie Freundschaft. Man liebt den Partner natürlich trotzdem noch, aber eben anders als am Anfang"

Das ist auch genau der Punkt, den ich meinte, als ich zu Beginn meines Threads schrieb: "Beziehungen verändern sich immer".

Ich persönlich frage mich dazu:
a) Ist es immer so? Ich meine, dass sich Liebe zu etwas Freundschafts-Ähnlichem verändert? Z.B. hat Avarrasterne selbst geschrieben, dass sie z.T. nach 16 Jahren noch "verliebt" ist und eine Freundin von mir hat das von ihrer 11-jährigen Beziehung auch behauptet. Gibt es nach so langer Zeit noch Paare, die tatsächlich noch "Schmetterlinge im Bauch" haben?
Denn, so ehrlich muss ich sein, die "Schmetterlinge" hab ich nicht mehr....

b) Ist es daher bloß eine Einstellungssache, ob man sich mit einer freundschaftsähnlichen Beziehung zufrieden gibt? Es MUSS ja Paare bzw. Menschen geben, die sich mit einer eher unaufregenden, durchschnittlichen, gemütlichen Beziehung zufrieden geben - sonst würden sich ja alle nach ein paar Jahren trennen. Haben diese Menschen denn einfach niedrigere Ansprüche?

In Wahrheit läuft es doch: sobald man an diesem Punkt angekommen ist, wo man merkt, die Schmetterlinge sind verflogen und es werden auch andere Menschen als potentielle Partner wieder interessant, muss man Pro und Contra abwägen und in sich gehen. Und je nachdem, wie weit Realität und Wunschvorstellung in der Beziehung auseinanderklaffen und je nachdem, wie sicherheitsorientiert und veränderungsresistent jemand ist, fällt dann die Entscheidung auf "ja" oder "nein".

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16. Mai 2013 um 16:42

Sehr interessant,
zu sehen, dass es jemandem genauso geht....

Soll heißen, in dem, was du schreibst, finde ich mich sehr gut wieder.
Wenn man an diesem Punkt angekommen ist, fällt dieses Abwägen und in sich gehen schon sehr schwer, muss ich gestehen.
Schließlich hat wohl jeder Angst, die falsche Entscheidung zu treffen.

"Bei mir war es bisher immer so und das begann nach etwa 6-7 Jahren Beziehung. Dann war es bei mir immer so, dass ich unbewusst begonnen habe, andere Männer wieder wahrzunehmen, was im Endeffekt dazu geführt hat, dass ich mich neu verliebt und folglich vom alten Partner getrennt habe." - Haarscharf das gleiche bei mir, nur, dass ich mich nicht von meinem Partner getrennt habe.

Weil ich die folgenden Faktoren bei uns - zum Glück - alle mit "ja" beantworten kann:
"Ist die geistige Nähe und Intimität noch da? Haben wir noch denselben Humor, noch dieselben Einstellungen zu den wirklich wichtigen Dingen? Ist der Draht zueinander noch da?"
Soviel zum Status quo...

Stellt sich dann nur noch die Frage, wie sehr man in einer langen Beziehung das Gefühl des "sich verliebens" vermisst und wie gut man damit umgehen kann, dass man - sollte man sein ganzes Leben mit diesem Partner verbringen - sich nie wieder verlieben dürfte.

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16. Mai 2013 um 17:49
In Antwort auf victoalia

Deinen letzten Absatz fand ich sehr interessant, Violetluna
"Meiner Erfahrung nach hält Liebe ein paar Jahre an, dann wird sie eher zu etwas Ähnlichem wie Freundschaft. Man liebt den Partner natürlich trotzdem noch, aber eben anders als am Anfang"

Das ist auch genau der Punkt, den ich meinte, als ich zu Beginn meines Threads schrieb: "Beziehungen verändern sich immer".

Ich persönlich frage mich dazu:
a) Ist es immer so? Ich meine, dass sich Liebe zu etwas Freundschafts-Ähnlichem verändert? Z.B. hat Avarrasterne selbst geschrieben, dass sie z.T. nach 16 Jahren noch "verliebt" ist und eine Freundin von mir hat das von ihrer 11-jährigen Beziehung auch behauptet. Gibt es nach so langer Zeit noch Paare, die tatsächlich noch "Schmetterlinge im Bauch" haben?
Denn, so ehrlich muss ich sein, die "Schmetterlinge" hab ich nicht mehr....

b) Ist es daher bloß eine Einstellungssache, ob man sich mit einer freundschaftsähnlichen Beziehung zufrieden gibt? Es MUSS ja Paare bzw. Menschen geben, die sich mit einer eher unaufregenden, durchschnittlichen, gemütlichen Beziehung zufrieden geben - sonst würden sich ja alle nach ein paar Jahren trennen. Haben diese Menschen denn einfach niedrigere Ansprüche?

In Wahrheit läuft es doch: sobald man an diesem Punkt angekommen ist, wo man merkt, die Schmetterlinge sind verflogen und es werden auch andere Menschen als potentielle Partner wieder interessant, muss man Pro und Contra abwägen und in sich gehen. Und je nachdem, wie weit Realität und Wunschvorstellung in der Beziehung auseinanderklaffen und je nachdem, wie sicherheitsorientiert und veränderungsresistent jemand ist, fällt dann die Entscheidung auf "ja" oder "nein".

Bei mir waren die auch schon einige Male weg
wir haben sie wieder geholt

Ich denke nicht, dass es "als Selbstläufer" für mehr als 1, 2 oder vielleicht auch 3 Jahre funktioniert. Vielleicht wieder nach der diamantenen Hochzeit oder so

In dem Sinne habe ich wahrscheinlich einen Vorteil, weil ich meine Gefühle und Reaktionen sowieso ständig "überwachen" muss. Gleiches gilt für meine Wahrnehmung und für manches andere.

Was ich oben schrieb mit dem "Jeder von beiden glaubt mehr getan als erhalten zu haben" - beispielsweise. Ja, wir lassen uns gern dafür feiern (und tätscheln uns selbst die Schulter dafür abends vor dem Spiegel) wieviele Steine wir ach so selbstlos den Berg hochgeschleppt haben - nur für den anderen. Aber für eine Beziehung zählt nun mal gar nicht, wer wieviele Steine den Berg hochschleppt, es zählt nur, wieviele am Ende des Tages auch noch oben sind und am richtigen Ort liegen und in Grösse und Form dazu taugen, ein Haus daraus zu bauen. Da können 3 Steine mehr sein als 50.
Also mal lieber die richtigen 3 Steine aussuchen als sich dafür zu loben, dass man 50 Steine völlig sinnlos herumschleppt. In solchen Dingen liegen die Tricks. (die Basis muss natürlich da sein und beide sollten das gleiche Haus bauen wollen, aber das ist ein anderer Punkt und schon paar mal angesprochen.)

Irgendwann kommt in jeder Beziehung der Punkt, wo das Gras in Nachbars Garten grüner aussieht und der eigene Garten soooooo gewöhnlich. Da liegt der Trick mehr darin, den eigenen Garten wieder bewusst zu erleben. Da sind wunderschöne Blumen und überaus aromatische Tomaten darin, ganz sicher. Man braucht nicht neue Pflanzen, man muss mehr darauf kommen, dass der Nachbar die eigenen vermutlich ebensosehr bewundert wie man die seinen, weil die nämlich ebenso wunderschön sind. Sie *erscheinen* nur gewöhnlich - weil man sich eben daran gewöhnt hat.

Bei mir ist es (psychische Störungen) so, dass ich viel zu leicht mich nur noch in einer Wüste eingesperrt fühle, das kommt bei mir alle paar Monate hoch, da braucht es leider keine Jahre dafür
Aber ich habe gelernt, wenn ich irgendwie nur noch 1000 Dinge sehe, die nicht so sind wie sie sein sollten - ist es Zeit mal ganz bewusst hinzusehen, was ich eigentlich habe. Das ist nämlich nicht weg, man sieht es nur nicht.
Wie man mitten auf dem Rummelplatz nicht alle Geräusche hört - obwohl sie da sind.
Sich auf die 1000 störenden Dinge zu konzentrieren, kriegen wir ja auch wunderbar hin - wie wäre es, das gleiche Prinzip zu nehmen und in eine andere Richtung zu lenken? Damit ist man binnen einer Woche von innerlichem Seufzen beim Aufschliessen der Haustüre zurück zu den Schmetterlingen, wenn man das Prinzip wirklich gezielt anwenden kann, nicht nur unbewusst in die Richtung in die man getrieben wird. Ja, ist mein Ernst.

Wenn Ihr jeden Tag den gleichen Weg auf Arbeit geht, vielleicht noch erschöpft, gestresst seid, dann seht und hört Ihr da im Grunde nichts. Ihr erlebt nichts Schönes. Hat wenig damit zu tun, dass nichts Schönes da ist. Dann könnt Ihr einen anderen Weg nehmen oder einen anderen Job oder halt einfach weitermachen - Oder Euch die Zeit nehmen, nicht da durchzustapfen sondern bewusst die anderen Menschen anzulächeln, denen Ihr begegnet. Mal nach den Blumen zu schauen, die am Weg stehen - ob Ihr sie seht oder nicht. Den Vögeln zuzuhören, die singen - ob Ihr sie hört oder nicht.
*Das* ist der Trick, wenn Du mich fragst.

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16. Mai 2013 um 21:08

Weil ich das nicht meine
ich meine nicht "Dir geht es doch gut" - das funktioniert bei mir auch nicht.

Gehst Du morgen früh auf Arbeit? Wenn ja: Ätsch ich hab Urlaub :P und davon abgesehen - zieh Dich mal auf dem Weg dahin nicht in Dich zurück sondern grinse alle Menschen, die Du siehst freudestrahlend an und suche nach Blumen unterwegs, nimm Dir die Zeit, die Vögel kurz zu beobachten - es wird Dir einen anderen Start in den Tag, eine andere Stimmung geben. *Das* funktioniert, nicht "ich habe einen guten Job und bin nicht arbeitslos, eigentlich müsste es mir toll gehen" (in der Hoffnung, nicht unbeabsichtigt bei Dir eine Wunde zu treffen, weil es eben nicht so ist).

Prinzip bei Beziehungen ist überaus ähnlich, aber nicht ganz so leicht zu erklären und nicht ganz so einfach nachvollziehbar.

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16. Mai 2013 um 21:32

Naja, das ist nicht ganz so einfach...
zum einen habe ich versucht, meine Gefühle durch meinem Verstand zu unterdrücken.
Hab mir dann gesagt, dass ich Mister X ja nicht wirklich gut kenne - von daher auch nicht "richtig" in ihn verliebt sein kann, sondern eher in eine Wunschvorstellung von ihm.
Habe mir gesagt, dass meine Gefühle für Mr X nur da sind, weil ich weiß, dass sie erwidert werden und daher eine Option für einen Plan B überhaupt erst entsteht.
Habe mir gesagt, dass die Gefühle sich nicht wirklich auf ihn beziehen, sondern es eher ein "verstecktes" Bedürfnis nach dem Gefühl ist, sich einfach wieder verlieben zu wollen (also nicht unbedingt personenbezogen).

Naja...ehrlich?
So richtig hat das nicht geholfen!

Am meisten hat geholfen, auf Abstand zu gehen und zu sehen, was dann passiert. Und ich habe einfach gemerkt, dass es mir ohne Mr X auch gut geht. Und je länger ich ihn nicht sah, oder nichts von ihm hörte, desto besser (und desto mehr griffen auch meine eigenen Einredungskünste....)

Wenn du schreibst: "...aber ab dem Moment, ab dem ich mich verliebt hatte, wollte ich nicht mehr mit ihm zusammen sein", dann denke ich, dass wir uns einfach in einem Punkt unterscheiden: Du bist bereit, "altes" aufzugeben und dich voll und ganz auf das "Neue" einzulassen.
Bei mir ist es eher so, dass ich wohl eher sicherungsorientiert bin. Und: nicht nur mein Verstand sagt mir , ich solle bei "Altbewährtem" bleiben (aus den schon im vorigen Posting genannten Punkten), sondern auch irgendwie mein Bauchgefühl Mr X gegenüber, wo ich mir einfach zu unsicher bin, ob das nicht alles in einem Desaster enden würde (aber das ist eine andere Geschichte)

Aber ganz ehrlich: wenn es mal wieder nicht so dolle läuft in der Beziehung, dann verschwende ich nach wie vor den einen oder anderen Gedanken an Mr X...also ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, über die Sache ist schon Gras gewachsen!

Und zu deinem letzten Satz: "Wie kann man verhindern, dass man sich neu verliebt?" - Ich denke, man kann es versuchen, mit der "Selbsteinredung", die ich anfangs beschrieben hab. Oder aber man geht aufs Ganze und hofft darauf, dass alles nur Einbildung war.
Aber schlussendlich verhindern kann man es nicht. Hilft nur, nichts draus werden lassen und irgendwie lebt man ja sein Leben weiter und sieht (hoffentlich), dass es auch so geht - nur ob das der wirklich beste Weg...ich weiß es nicht

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17. Mai 2013 um 11:11

Spannend,
dass du dazu sogar eine Studie gefunden hast!!! Dankeschön!!
Weniger spannend (wie auch schon violetluna gesagt hat), finde ich die Ergebnisse
Aber es ist auf alle Fälle sicher viel Wahres dran...

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17. Mai 2013 um 11:26

Ich glaube auch,
dass der Mensch nicht für ewig monogame Beziehungen gemacht ist - pauschal gesagt. Man sieht es ja eh tagtäglich. Es sind nur die gesellschaftlichen Konventionen, die einem sagen, es wäre wünschenswert, ein Leben lang mit einem Partner zu verbringen.

Die Realität sieht anders aus, das wissen wir alle. Und eigentlich ist es doch gut, wenn man ehrlich zu sich selbst (und zum Partner) ist und sagt, für monogame, langjährige Beziehung bin ich nicht der richtige Partner.

Oh ja, das was du oben beschrieben hast, von wegen verlieben, und dass derjenige die Gefühle erwidert - das kenne ich (zumindest ansatzweise). Ich weiß, dass da Interesse da ist, das ist ganz klar - von daher auch "Feuer am Dach" Trotzdem sagt mir was, dass ich mich darauf nicht einlassen kann/soll...ich höre da wirklich gerne auf meinen Bauch. Aber natürlich, kalt lässt einen so was nicht! Es bringt einen (zumindest) ordentlich zum Nachdenken, es kann die gesamte Beziehung und vielleicht auch ein bisschen die eigene Weltanschauung auf den Kopf stellen.

Was also langjährige, monogame Beziehungen anbelangt - da hast du Recht, das ist die Ausnahme! Aber ich selbst bin anscheinend auch eine dieser Ausnahmen...(zumindest bis jetzt)
Man weiß ja ohnehin nicht, was die Zukunft bringt - und das finde ich auch schön, sonst wäre es langweilig. Deswegen sage ich meinem Partner auch nicht: "ich werde dich ewig lieben, ich werde ewig bei dir bleiben" - weil es womöglich nicht der Wahrheit entspricht. Und weil ich auch nicht möchte, dass meine Zukunft jetzt schon geschrieben ist.

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17. Mai 2013 um 11:27

Wegen Leuten wie dir,
mache ich solche Posts, Gin

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17. Mai 2013 um 13:08


OMG, wir haben ja so viel falsch gemacht

Naja, was Statistiken betrifft halte ich es mit der alten Weisheit: Traue einer Statistik nur, wenn Du sie selbst gefälscht hast

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17. Mai 2013 um 20:42

^^
ja eben, das Ergebnis einer Studie ist eine statistische Auswertung dieser Studie ^^

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18. Mai 2013 um 10:33

Das ist ein Spruch ... und ...
der bezieht sich eher auf etwas anderes als darauf, dass da jemand mit Stift und Radiergummi die Zahlen ändert.

Das fängt damit an, dass es bei solchen Studien das Ergebnis ziemlich deutlich beeinflussen kann, *welche* Fragen man überhaupt stellt und wie man die formuliert.

Es geht weiter damit, dass eine Studie nie ein Thema ingesamt untersuchen kann, man muss das zwangsläufig von vorn herein in eine bestimmte Richtung einschränken. Auch das kann das Ergebnis entscheidend beeinflussen. Über fast 15 Jahre - seit dem hat sich viel geändert, oder? Kulturelle und gesellschaftliche Werte haben sich geändert. Damit auch die Basis des zwischenmenschlichen Lebens. Das was da eingeschränkt wurde, hat heute eine andere Aussage, als es sie damals hatte.

Das geht auch darum, dass Statistik in diesem Bereich sehr viel komplizierter ist als "Von 100 Leutz haben das 17 angekreuzt = 17%". So etwas machen Computerprogramme, deren Programmcode viele, viele Seiten füllt - da "passiert" sehr viel mehr als das - und der Weg, den das geht, die Annahmen, die Basis, die Verfahren können das ganze aussagekräftiger, vergleichbarer und allgemeingültiger machen, weil sie beispielsweise Ausreisser, also Leute wie mich, die völlig anders denken und fühlen und ganz andere Prioritäten haben (und damit für die Allgemeinheit völlig irrelevant sind) herausnehmen. Sie können aber auch das genaue Gegenteil bewirken, wenn man hier die Parameter vergeigt.

Der Spruch "die Du selbst gefälscht hast" bezieht sich eher darauf, dass man diese Punkte (und den Rest, sind ja nur 3 Beispiele aus vielen) kennt, wenn man das selbst gemacht hat. Man kennt also quasi den Kontext, aus dem die Aussage stammt. Das ist eher Selbstironie als Angriff
Wenn es Dich interessiert - es gibt eine Menge ganzer Bücher, die sich nur damit beschäftigen und eine Unzahl von Fachartikeln, für die, die es nun nicht ganz buchfüllend interessiert. Jedenfalls: deswegen gehen viele davon aus, dass das Ergebnis von Studien tatsächlich oft verfälscht ist.

Ob mir die Ergebnisse nicht passen? Hey, ich bin ein Freak. Ich wäre masslos irritiert, wenn ich irgendwo lese, dass eine Mehrheit mit mir übereinstimmt, ich bin daran gewöhnt, dass das fast nie der Fall ist.
Ich finde es recht seltsam und kann es mir nicht vorstellen, dass das "Geheimrezept" sein soll. Aber wie gesagt: das ist bei mir "das Übliche", wenn ich da jedes Mal ein "das passt mir nicht" draus machen würde, wäre ich mein ganzes Leben ausschließlich damit beschäftigt mit dem Kopf gegen irgendwelche Wände zu rennen

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18. Mai 2013 um 15:46


jetzt lass mich doch mal damit angeben, dass ich voll kluch bin und so, wenn Du mir schon so eine Vorlage lieferst :P

Ja und, was nützen "schnellstmögliche Antorten" wenn es eher begrenzte Aussage hat?
Gerade in der Marktforschung kann man ja super eine Studie machen, dass 9 von 10 befragten Nonnen, den besagten Vibrator ihrer Freundin empfehlen würden, wen man es geschickt anstellt (Ja, schon klar, dass das als Studie für das Unternehmen wertlos ist, dann).
Finde es schon faszinierend, dass sie jetzt endlich wenigstens die Teilnehmerzahlen bei den Aussagen angeben müssen, wenn die in der Werbung verwendet werden - da ist sich manches grosse Unternehmen tatsächlich nicht zu schad, auf "Studien" mit 18 (?!?) Teilnehmern zu verweisen.
Naja, die Datenbanken der GfK unter meinen Fingern zu haben, wäre vllt. noch einer meiner Traumjobs

Was das Thema Beziehungen betrifft, da gibt es ja 1000 Bücher von "wie angle ich mir einen Mann" bis "Er liebt mich einfach nicht mehr" (oder so ähnlich) - ich glaube, wenn ich versuchen würde, eines davon zu lesen, würde ich ungefähr genauso die Krise kriegen, genau wie hier im Forum, wo jemand nach Beziehungsanalysen fragt anhand von 5 Sätzen subjektiver Beschreibung des Fragenden und einem Satz des Partners, der mit einem minimalen Hauch von Kontext zitiert wurde. So eine Studie rangiert für mich als "Orientierungshilfe" ungefähr in der gleichen Kategorie.

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18. Mai 2013 um 17:39

Die anderen Faktoren
- Echte Freundschaft schmiedet Paare viel fester zusammen als die Herzklopfdramatik der sogenannten großen Liebe
=> Ja, Freundschaften finde ich auch sehr tief verbindend. Aber das ist eben eine Freundschaft, keine Beziehung, keine Ehe.
Ich habe wenige Freunde, diese Freundschaften sind aber sehr nahe, sehr tief. Ich war ein einziges Mal so restlos dämlich, hirnverbrannt und dumm, aus einer eine Beziehung machen zu wollen. Das hat eine 15jährige Freundschaft restlos vernichtet und ich kann ihm heute noch nicht in die Augen sehen (7 Jahre her).
"Die grosse Liebe" halte ich für ausgemachten Schwachsinn, aber Freundschaft ist eine Basis für Freundschaften, nicht für Beziehungen.

- Gegensätze ziehen sich vielleicht an - aber ähnliche Werte schweißen zusammen
=> Also ich brauche eine Mischung aus beidem und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Beziehung zwischen Menschen funktionieren kann, die sich in allem einig sind. Das gibt ja null Dynamik - gute Nacht...
Man sollte sich über die Eckpunkte und Grundwerte einig sein, keine Frage. Darüber hinaus muss aber auch etwas da sein, was ein bißchen Spannung hält.

- Die ewigen Beziehungsdebatten führen in der Regel zu nichts - jedenfalls zu nichts Gutem
=> wer sich immer fein heimlich ärgert und nie anspricht, was ihn / sie stört, beraubt sich jeder Chance, dass es sich irgendwann einmal ändert. Was ist jetzt daran schlau?

- Sex wird überbewertet
=> führt doch dazu, dass irgendwann mal zumindest einer Affären / ONS hat (oder derjenige damit lebt, dass es ihm / ihr eben fehlt). Für die meisten ist sind die aber ein echtes Problem und wenn einem von beiden die ganze Zeit etwas fehlt, ist das auch keine Basis für eine Beziehung.

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19. Mai 2013 um 8:17

Oh die sind so gar nicht verschwendet
ein anderer davon ist, dass jeder noch so kleine Low-Budget- Markt inzwischen so ein Brot- /Brötchen - Aufback - Dings hat. Weil allein der Geruch nach frischem Brot den Appetit ungemein anregt. Warst Du schon mal einkaufen, als Du Hunger hattest und schon mal, als Du nicht hungrig warst? Ich glaube nicht, dass es keinen Unterschied gab
Das Gemüse erfüllt u.a. dieen Zweck zum "Einstieg", es suggeriert Frische (btw. zu "suggerieren" gehört, dass es Dir eher nicht auffällt :P), es ist optisch gefälliger als vom Klopapier begrüsst zu werden. Das läuft darauf hinaus, dass Du Dich wohler fühlst, nicht darauf, dass es Dir auffällt

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21. Mai 2013 um 9:25

Jo
das mit der hässlichen Reizüberladung habe ich da leider auch.

Aber da sind wir wieder bei der Statistik: es wäre ja wohl dumm, den Erfolg dieser Dinge an den Aussenseitern festzumachen.

Wenn Du und ich und nur 50 andere an der Umfrage zu Beziehungen teilgenommen hätten, dann stünde jetzt in den Punkten "nicht monogame Beziehung" als wesentlicher Erfolgsfaktor

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