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Kochen und Essen als Beziehungsproblem

9. Oktober um 15:34


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker). Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

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9. Oktober um 15:48
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

klar kenne ich das, hab ein Teenager - Kind.

Lösung:
1) jeder kann Wünsche äußern, bevor der Essensplan für die nächste Woche gemacht wird - aber es werden natürlich die Wünsche von ALLEN berücksichtigt
2) ab und an koche ich beispielsweise Klöße und Kartoffeln als Beilage oder es gibt Reis und Brot, aber das bestenfalls bei den Beilagen und auch nur selten
3) wer nicht essen möchte, was gekocht wurde, kann sich ein Brot schmieren.

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9. Oktober um 15:35
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

Achso, die Frage.

Kennt ihr das? (Egal ob Mann oder Frau). Wie geht ihr damit um?

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9. Oktober um 15:38
In Antwort auf schnell91

Achso, die Frage.

Kennt ihr das? (Egal ob Mann oder Frau). Wie geht ihr damit um?

Partnerin kochen lassen. Oder passt dir dann was nicht?

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9. Oktober um 15:38
In Antwort auf schnell91

Achso, die Frage.

Kennt ihr das? (Egal ob Mann oder Frau). Wie geht ihr damit um?

Partnerin kochen lassen. Oder passt dir dann was nicht?

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9. Oktober um 15:41

Da hätt ich keinen Bock drauf. Dann soll sie selber kochen oder jeder kocht für sich.

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9. Oktober um 15:44
In Antwort auf schnell91

Achso, die Frage.

Kennt ihr das? (Egal ob Mann oder Frau). Wie geht ihr damit um?

Ja, ich kenne das Problem.
Mein Ex war auch extrem wählerisch bzw. pingelig.

Wir haben geguckt, dass wir viel auswärts essen. Entweder in einem Restaurant oder in der Firmenkantine. Wenn wir gekocht haben, dann haben wir uns abgesprochen, was wir essen möchten. Und das gab es dann auch am gleichen Tag. Vorplanen und dann für mehrere Tage einkaufen gehen, war da halt nicht möglich.

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9. Oktober um 15:47

Auswärts essen oder am selben Tag absprechen klingt für mich auch erstmal am sinnvollsten, falls du Lust drauf hast. 

Ansonsten koch nur für dich oder lass sie kochen. 

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9. Oktober um 15:48
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

klar kenne ich das, hab ein Teenager - Kind.

Lösung:
1) jeder kann Wünsche äußern, bevor der Essensplan für die nächste Woche gemacht wird - aber es werden natürlich die Wünsche von ALLEN berücksichtigt
2) ab und an koche ich beispielsweise Klöße und Kartoffeln als Beilage oder es gibt Reis und Brot, aber das bestenfalls bei den Beilagen und auch nur selten
3) wer nicht essen möchte, was gekocht wurde, kann sich ein Brot schmieren.

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9. Oktober um 15:49

Hätte jetzt auch gesagt, dann soll sie doch selber kochen  

Wie hast du denn bisher auf die Nörgeleien reagiert?

Und ansonsten finde ich den Input von lemontree ganz gut, einfach vorher miteinander absprechen. Wenn sie sich dann spontan entscheidet kein Fleisch oder keine Eier oder sonstwas nicht zu essen, isst sie halt nur die Beilagen oder macht sich selbst was. Selbst Schuld.

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9. Oktober um 15:49

Übrigens: mein Partner mag auch ungefähr 80% der Lebensmittel nicht. Wir kochen getrennt. Da er meist nur Fertigzeug isst, geht zusammen essen trotzdem gut, aber nicht immer. Ist mir aber auch nicht wichtig. Sobald Familie ins Spiel kommt müssen wir natürlich nochmal schauen, hat aber Zeit. 

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9. Oktober um 16:06
In Antwort auf avarrassterne1

klar kenne ich das, hab ein Teenager - Kind.

Lösung:
1) jeder kann Wünsche äußern, bevor der Essensplan für die nächste Woche gemacht wird - aber es werden natürlich die Wünsche von ALLEN berücksichtigt
2) ab und an koche ich beispielsweise Klöße und Kartoffeln als Beilage oder es gibt Reis und Brot, aber das bestenfalls bei den Beilagen und auch nur selten
3) wer nicht essen möchte, was gekocht wurde, kann sich ein Brot schmieren.

P.S.: wenn Junior gerade seinen Tag hat, wo er keine Bratwurst isst, oder keine Erbsen oder ... Dann bekommt er schon mehr Kartoffelbrei und Sauerkraut oder eben kein Gemüse oder ...
Aber wenn das nicht reicht => Brot.
Wenn er erst das Gesicht verzieht, wenn das Essen schon auf dem Teller ist - bin ich beim ersten Mal nicht begeistert, kommt das häufig vor => Brot. Da plane am nächsten Tag für ihn gar kein gekochtes Essen mehr ein.
Wäre bei meinem Mann nicht anders.

Klar berücksichtige ich schon, was Mann und Kind mögen / nicht mögen bzw. ggf. auch nicht essen können, aber nicht so, dass da jeden Tag eine andere Kuh durchs Dorf getrieben wird. Wer das nicht eine Woche im Voraus hinbekommt, der hat Pech gehabt.

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9. Oktober um 16:09

Immerhin haben mir eure Antworten gezeigt, dass ihr das Problem kennt. Es ist klar, solche Dinge müssen individuell gelöst werden.

Und zugegeben: Manchmal bin auch ich schwierig.

Bescheuerterweise kriege ich ein paar Gerichte hin, welche zu ihren Lieblingsgerichten gehören und von denen sie sagt, dass niemand anderer sie so gut kocht wie ich, und die nur einer nicht mag: Das bin ich selbst.

Einmal habe ich ein raffiniertes Pak-Choi-Gericht gekocht, kannte dieses Gemüse bis dahin nur vom Hörensagen. Für meine Liebste war das perfekt gelungen. Sie sehnt sich danach, kriegt es von niemand so wie von mir, liebt Pak-Choi seitdem sehnsüchtig. Nur wer kriegt keinen Bissen davon runter? Das bin ich. Kann diese Kohlart nicht ausstehen.

Die Dinge, die ich selbst mag, sind oft nicht der Hit für sie, vor allem wenn Fleisch ins Spiel kommt oder wenn sie wieder über ihre Unverträglichkeiten nachdenkt (von einem Heilpraktiker-Guru für viel Knete eingeredet, hat eh alles nicht geholfen). Wenn überhaupt Fleisch, muss es natürlich die allererste Bio-Qualität aus kleiner Schlachtung sein. Da fahre ich dann schon mal 20 km, nur um an dem Tag kochen zu dürfen, was ich selbst mag. Teuer ist dann auch kein Ausdruck - CO2-Ausstoß kommt natürlich auch noch dazu, und dann werde ich auch noch zum Umweltsünder, nur um das einzige Fleisch zu kriegen, welches sie akzeptiert (aber dann kommt die Diskussion auf den CO2-Ausstoß.

Und klar ist ebenfalls:

Es ist natürlich blöd, wenn zweimal gekocht werden müsste. Meist koche ich, wenn sie im Sportstudio ist, eigentlich will ich sie überraschen. Bei Absprache geht das natürlich nicht mit der Überraschung.

Jedenfalls sehe ich als einzig praktikable Idee dank eurer Beiträge: gemeinsam planen (aber dann fällt eben dieses kreative Element für mich weg, das ich am Kochen so schätze - ok, man kann eben nicht alles haben).

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9. Oktober um 16:13

Ich würde nicht an den Symptomen werkeln, sondern beim eigentlichen Problem ansetzen: 
Mach ihr den Heilpraktiker madig. 😉😉

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9. Oktober um 16:18
In Antwort auf luna1001

Partnerin kochen lassen. Oder passt dir dann was nicht?

@luna1001.

Interessanterweise passt mir praktisch alles, was sie kocht, wenn sie kocht. Nur umgekehrt nicht.

Nein, ich nörgele nicht rum.

Problem ist ein anderes: Wenn ich nicht kochen darf, fehlt ein wesentlicher Beitrag zum gemeinsamen Haushalt. Sie ist ja sehr oft im Sportstudio  und hätte nur wenig Zeit zum Kochen, pflegt dafür Gärtnern als Hobby, was nicht mein Ding ist und wovon ich überhaupt nichts verstehe. Putzen tut die "Raumpflegerin". Staubsaugen und spülen, sofern es die Spülmaschine nicht macht, tue ich. Bleibt also nur noch die Wäsche. Und Bügeln, zugegeben macht sie öfter als ich. Aber ich werde das demnächst auch überwiegend mit übernehmen, weil ich mich sonst nicht gut fühle. Wir Männer müssen unseren Teil an Pflichten übernehmen, das ist für mich moralische Selbstverständlichkeit. - Wie es andere Männer damit halten, ist mir egal.

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9. Oktober um 16:19
In Antwort auf schnell91

Immerhin haben mir eure Antworten gezeigt, dass ihr das Problem kennt. Es ist klar, solche Dinge müssen individuell gelöst werden.

Und zugegeben: Manchmal bin auch ich schwierig.

Bescheuerterweise kriege ich ein paar Gerichte hin, welche zu ihren Lieblingsgerichten gehören und von denen sie sagt, dass niemand anderer sie so gut kocht wie ich, und die nur einer nicht mag: Das bin ich selbst.

Einmal habe ich ein raffiniertes Pak-Choi-Gericht gekocht, kannte dieses Gemüse bis dahin nur vom Hörensagen. Für meine Liebste war das perfekt gelungen. Sie sehnt sich danach, kriegt es von niemand so wie von mir, liebt Pak-Choi seitdem sehnsüchtig. Nur wer kriegt keinen Bissen davon runter? Das bin ich. Kann diese Kohlart nicht ausstehen.

Die Dinge, die ich selbst mag, sind oft nicht der Hit für sie, vor allem wenn Fleisch ins Spiel kommt oder wenn sie wieder über ihre Unverträglichkeiten nachdenkt (von einem Heilpraktiker-Guru für viel Knete eingeredet, hat eh alles nicht geholfen). Wenn überhaupt Fleisch, muss es natürlich die allererste Bio-Qualität aus kleiner Schlachtung sein. Da fahre ich dann schon mal 20 km, nur um an dem Tag kochen zu dürfen, was ich selbst mag. Teuer ist dann auch kein Ausdruck - CO2-Ausstoß kommt natürlich auch noch dazu, und dann werde ich auch noch zum Umweltsünder, nur um das einzige Fleisch zu kriegen, welches sie akzeptiert (aber dann kommt die Diskussion auf den CO2-Ausstoß.

Und klar ist ebenfalls:

Es ist natürlich blöd, wenn zweimal gekocht werden müsste. Meist koche ich, wenn sie im Sportstudio ist, eigentlich will ich sie überraschen. Bei Absprache geht das natürlich nicht mit der Überraschung.

Jedenfalls sehe ich als einzig praktikable Idee dank eurer Beiträge: gemeinsam planen (aber dann fällt eben dieses kreative Element für mich weg, das ich am Kochen so schätze - ok, man kann eben nicht alles haben).

Du bist verwöhnt

Ich muss für alles, was ich einkaufe durch die Gegend fahren, die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 15km (einfach) weg. Die nächste Gelegenheit mit mehr als EINEM Laden in Reichweite - 21km (einfach).
Ist alles relativ ...

Das was nur ich mag, esse ich meist, wenn Mann und Kind unterwegs sind - zum Glück ist das bei uns halbwegs ähnlich, so dass das reicht.
Dinge, die ich selbst nicht esse (alle Arten Nudeln, Spaghetti, Lasagne etc. Meeresfrüchte u.a. beispielsweise) koche ich auch nicht. Kann ich noch nicht mal, weil mir da das Gefühl dafür fehlt. Wenn Mann und Kind Spaghetti essen möchten - dann kochen sie die auch.

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9. Oktober um 16:22
In Antwort auf valieee

Ich würde nicht an den Symptomen werkeln, sondern beim eigentlichen Problem ansetzen: 
Mach ihr den Heilpraktiker madig. 😉😉

Ausgezeichnete Idee, aber: Diskussion sinnlos.

Sie glaubt natürlich auch an Homöopathie. Diskussion ebenfalls sinnlos.

Da stehen sich 2 Standpunkte einfach diametral gegenüber. Es ist bekannt, dass ein rationaler Diskurs darüber absolut unmöglich ist.

Der eine kommt mit "Wissenschaft" statt Glaube. Der andere kontert damit, dass alle "Wissenschaft" auch nur Glaube sei. Und schon ist man mit der Diskussion am Ende.

Aber wegen solcher unterschiedlichen Standpunkte hat eine Beziehung noch keine Krise. Im Politischen beispielsweise sind wir meist einer Meinung.

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9. Oktober um 16:28
In Antwort auf avarrassterne1

Du bist verwöhnt

Ich muss für alles, was ich einkaufe durch die Gegend fahren, die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 15km (einfach) weg. Die nächste Gelegenheit mit mehr als EINEM Laden in Reichweite - 21km (einfach).
Ist alles relativ ...

Das was nur ich mag, esse ich meist, wenn Mann und Kind unterwegs sind - zum Glück ist das bei uns halbwegs ähnlich, so dass das reicht.
Dinge, die ich selbst nicht esse (alle Arten Nudeln, Spaghetti, Lasagne etc. Meeresfrüchte u.a. beispielsweise) koche ich auch nicht. Kann ich noch nicht mal, weil mir da das Gefühl dafür fehlt. Wenn Mann und Kind Spaghetti essen möchten - dann kochen sie die auch.

Die nächsten Supermärkte sind nur 2 km entfernt, obwohl ich auf einem Hügel umgeben von Wäldern wohne.

Insofern hast Du recht, dass ich "verwöhnt" bin, wenn ich da einkaufen darf.

Wir hatten hier einen legendären Bio-Bauernhof in wenigen Kilomentern Entfernung: hofeigene Schlachtung. Musste schließen! Denn die Leute reden nur von Bio. Wenn es dann um den Preis geht, ist das ganz schnell vergessen.

Aber wenn ich weit fahre, muss ich mir das CO2-Problem vorwerfen lassen. Schließlich könnte ich ja auch einfach auf Fleisch verzichten und dann doch im Supermarkt Gemüse holen, statt weit zu fahren und die Umwelt zu schädigen. Da gibt es auch schon sogenanntes Bio-Gemüse, und einen Bio-Supermarkt haben wir hier direkt vor Ort auch noch. Wie echt das Zeug ist, keine Ahnung.

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9. Oktober um 16:38
In Antwort auf schnell91

Achso, die Frage.

Kennt ihr das? (Egal ob Mann oder Frau). Wie geht ihr damit um?

Ja kenne ich...
finde ich einfach nur anstrengend...

Man gibt sich Mühe....  Und dann wird nur drin rumgestochert oder garnicht erst probiert... 😡

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9. Oktober um 16:47
In Antwort auf schnell91

Die nächsten Supermärkte sind nur 2 km entfernt, obwohl ich auf einem Hügel umgeben von Wäldern wohne.

Insofern hast Du recht, dass ich "verwöhnt" bin, wenn ich da einkaufen darf.

Wir hatten hier einen legendären Bio-Bauernhof in wenigen Kilomentern Entfernung: hofeigene Schlachtung. Musste schließen! Denn die Leute reden nur von Bio. Wenn es dann um den Preis geht, ist das ganz schnell vergessen.

Aber wenn ich weit fahre, muss ich mir das CO2-Problem vorwerfen lassen. Schließlich könnte ich ja auch einfach auf Fleisch verzichten und dann doch im Supermarkt Gemüse holen, statt weit zu fahren und die Umwelt zu schädigen. Da gibt es auch schon sogenanntes Bio-Gemüse, und einen Bio-Supermarkt haben wir hier direkt vor Ort auch noch. Wie echt das Zeug ist, keine Ahnung.

Denn die Leute reden nur von Bio. Wenn es dann um den Preis geht, ist das ganz schnell vergessen.
Oooh ja das hab ich auch beobachtet! Heuchlerei...

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9. Oktober um 17:32
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

Dann sag ihr das doch genau so! Wo ist das Problem? Koch, was du eben kochen willst und wenn sie es aus diesem oder jenem Grund nicht essen will, soll sie es bleiben lassen. Würde mir auch auf den Keks gehen. Gerade weil kochen und essen für mich einen ähnlichen Stellenwert wie Lust und Sex hat. Ist was wunderbares, mit oder für den Partner zu kochen und es gemeinsam zu genießen. Kein Problem, wenn mal was nicht schmeckt, darf auch gesagt werden, aber Rumgnörgel und ständiges albernen Ängste gehen gar nicht. Dann gibts nichts mehr oder er solles nicht essen und irgendwann ist die Beziehung deswegen wahrscheinlich auch in den Binsen.

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9. Oktober um 17:34
In Antwort auf valieee

Ich würde nicht an den Symptomen werkeln, sondern beim eigentlichen Problem ansetzen: 
Mach ihr den Heilpraktiker madig. 😉😉

Gute Idee!

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9. Oktober um 17:35

Bei mir würde das Problem nicht am Kochen liegen ....

ein Mensch der beim Essen so drauf ist wie deine Freundin wäre nicht mein Partner.
heute kein Fleisch, morgen kein dies, übermorgen kein das... Gestern noch vegan weil es im Moment ja so in ist, morgen kein Zucker... 

und was am schlimmsten ist:
wenn sich jemand etwas von solchen Gurus einreden lässt   
stell ich mir furchtbar anstrengend vor die ständige Nörgelei

auswärts essen ist wohl gar nicht, oder? 

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9. Oktober um 17:38
In Antwort auf user5909

Denn die Leute reden nur von Bio. Wenn es dann um den Preis geht, ist das ganz schnell vergessen.
Oooh ja das hab ich auch beobachtet! Heuchlerei...

Ja das stimmt allerdings. Aus ähnlichen Gründen(Preis und Bequemlichkeit) wahrscheinlich auch die Hasstiraden auf Greta Thunberg. Sobald die Leute was an ihrem Verhalten, ihren Prioritäten ändern sollten oder müssten, ist bei den meisten Ende im Gelände. 
Aber ist off- topic

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9. Oktober um 17:40
In Antwort auf jasmin7190

Bei mir würde das Problem nicht am Kochen liegen ....

ein Mensch der beim Essen so drauf ist wie deine Freundin wäre nicht mein Partner.
heute kein Fleisch, morgen kein dies, übermorgen kein das... Gestern noch vegan weil es im Moment ja so in ist, morgen kein Zucker... 

und was am schlimmsten ist:
wenn sich jemand etwas von solchen Gurus einreden lässt   
stell ich mir furchtbar anstrengend vor die ständige Nörgelei

auswärts essen ist wohl gar nicht, oder? 

Da muss ich dir zustimmen. So jemand wäre auch nicht lange mein Partner. 
Wer sich ständig was von solchen Gurus, irgendwelchen Artikeln und Medienberichten einrede lässt, den kann ich nicht ernst nehmen, sorry. Und ist einfach nur nervend, selbst wenn sie nicht Partner, sondern bloß Leute sind, mit denen man öfter zu tun hat.

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9. Oktober um 18:18
In Antwort auf jasmin7190

Bei mir würde das Problem nicht am Kochen liegen ....

ein Mensch der beim Essen so drauf ist wie deine Freundin wäre nicht mein Partner.
heute kein Fleisch, morgen kein dies, übermorgen kein das... Gestern noch vegan weil es im Moment ja so in ist, morgen kein Zucker... 

und was am schlimmsten ist:
wenn sich jemand etwas von solchen Gurus einreden lässt   
stell ich mir furchtbar anstrengend vor die ständige Nörgelei

auswärts essen ist wohl gar nicht, oder? 

Mit dem Zucker triffst Du auch ins Schwarze.

Auch Brot wird unter diesem Gesichtspunkt stets analysiert. Malz darf da auch nicht drin sein.

Auswärts essen geht merkwürdigerweise, wobei wir dann Restaurants aufsuchen, wo ich Fleisch und sie vegetarisch essen kann. Ausnahme: Fisch essen wir beide.

Bei "vegan" allerdings wäre bei mir "Zappenduster". Sie hat jetzt ein veganes Kochbuch gekauft. Mir schwant Schlimmes.

Es geht da um Weltanschauung, nicht um Ernährung.

Ironie off.

Nein, ich werde das alles künftig anders organisieren. Exakt absprechen, gemeinsam vorplanen. Manchmal 2 Dinge zugleich kochen (ätzende Arbeit). Wird schon gehen.

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9. Oktober um 18:36
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

Wäre mir zu nervig. Gemeinsames Essen gehört zu einer intakten Beziehung dazu. 

ich könnte das so nicht und würde es auch nicht wollen. 

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9. Oktober um 19:14
In Antwort auf schnell91

Die nächsten Supermärkte sind nur 2 km entfernt, obwohl ich auf einem Hügel umgeben von Wäldern wohne.

Insofern hast Du recht, dass ich "verwöhnt" bin, wenn ich da einkaufen darf.

Wir hatten hier einen legendären Bio-Bauernhof in wenigen Kilomentern Entfernung: hofeigene Schlachtung. Musste schließen! Denn die Leute reden nur von Bio. Wenn es dann um den Preis geht, ist das ganz schnell vergessen.

Aber wenn ich weit fahre, muss ich mir das CO2-Problem vorwerfen lassen. Schließlich könnte ich ja auch einfach auf Fleisch verzichten und dann doch im Supermarkt Gemüse holen, statt weit zu fahren und die Umwelt zu schädigen. Da gibt es auch schon sogenanntes Bio-Gemüse, und einen Bio-Supermarkt haben wir hier direkt vor Ort auch noch. Wie echt das Zeug ist, keine Ahnung.

ja, deswegen rede ich gar nicht erst von Bio, die Preise kann ich nicht bezahlen. ^^

Dann lass Dir halt nix vorwerfen, wer es besser weiß, soll es besser MACHEN.
Wenn jemand ständig dran herum mäkeln würde, wie ich einkaufe, könnte derjenige selbst einkaufen gehen. Wenn jemand ständig daran herum mäkelt, wie ich koche, soll er selbst kochen.
Mich hinstellen und Vorwürfe machen kann ich auch super, ist nicht viel dazu. Und nein, ich würde nicht auf Fleisch verzichten. Auch nicht, wenn mein Mann das machen wollte (was zum Glück sicher nicht passieren wird ) - dann kann ER auf Fleisch verzichten. Ich nicht. Also klar, für mich muss es nicht jeden Tag Fleisch geben, aber mehr als 1x in der Woche definitiv.

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9. Oktober um 19:26
In Antwort auf schnell91

Ausgezeichnete Idee, aber: Diskussion sinnlos.

Sie glaubt natürlich auch an Homöopathie. Diskussion ebenfalls sinnlos.

Da stehen sich 2 Standpunkte einfach diametral gegenüber. Es ist bekannt, dass ein rationaler Diskurs darüber absolut unmöglich ist.

Der eine kommt mit "Wissenschaft" statt Glaube. Der andere kontert damit, dass alle "Wissenschaft" auch nur Glaube sei. Und schon ist man mit der Diskussion am Ende.

Aber wegen solcher unterschiedlichen Standpunkte hat eine Beziehung noch keine Krise. Im Politischen beispielsweise sind wir meist einer Meinung.

Ein wenig OT, aber ich habe vor einigen Wochen eine sehr gute Reportage zum Thema "Gesund leben" gesehen. 

Unter anderem wurde der "Boom der Unverträglichkeiten" beleuchtet. Dafür wurden mehrere bekannte Anbieter ausgewählt, die versprechen, anhand einer eingehenden Blutanalyse des Kunden einen umfangreichen Ernährungsplan zu erstellen, der besonders auf die individuellen Unverträglichkeiten eingeht.
Die Repoterin schickte also für teures Geld ihre Blutproben auf den Weg. Man sollte meinen, dass das Blut ein und derselben Person zu ein und demselben Ergebnis führen sollte - unabhängig vom Anbieter. Stattdessen bekam sie.....völlig widersprüchliche Ergebnisse.
Bei Anbieter A hieß es: Milchprodukte aus Kuhmilch sind Ihr sicherer Tod. Bei Anbieter B dagegen: völlig ok. Aber die Ziege! Die Ziege könnte Ihnen gefährlich werden. Mal hatte sie eine Weizenunverträglichkeit, mal nicht.


Vermeintliche Unverträglichkeiten sind zu einer wahren Goldgrube geworden.

 

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9. Oktober um 20:00
In Antwort auf schnell91

Immerhin haben mir eure Antworten gezeigt, dass ihr das Problem kennt. Es ist klar, solche Dinge müssen individuell gelöst werden.

Und zugegeben: Manchmal bin auch ich schwierig.

Bescheuerterweise kriege ich ein paar Gerichte hin, welche zu ihren Lieblingsgerichten gehören und von denen sie sagt, dass niemand anderer sie so gut kocht wie ich, und die nur einer nicht mag: Das bin ich selbst.

Einmal habe ich ein raffiniertes Pak-Choi-Gericht gekocht, kannte dieses Gemüse bis dahin nur vom Hörensagen. Für meine Liebste war das perfekt gelungen. Sie sehnt sich danach, kriegt es von niemand so wie von mir, liebt Pak-Choi seitdem sehnsüchtig. Nur wer kriegt keinen Bissen davon runter? Das bin ich. Kann diese Kohlart nicht ausstehen.

Die Dinge, die ich selbst mag, sind oft nicht der Hit für sie, vor allem wenn Fleisch ins Spiel kommt oder wenn sie wieder über ihre Unverträglichkeiten nachdenkt (von einem Heilpraktiker-Guru für viel Knete eingeredet, hat eh alles nicht geholfen). Wenn überhaupt Fleisch, muss es natürlich die allererste Bio-Qualität aus kleiner Schlachtung sein. Da fahre ich dann schon mal 20 km, nur um an dem Tag kochen zu dürfen, was ich selbst mag. Teuer ist dann auch kein Ausdruck - CO2-Ausstoß kommt natürlich auch noch dazu, und dann werde ich auch noch zum Umweltsünder, nur um das einzige Fleisch zu kriegen, welches sie akzeptiert (aber dann kommt die Diskussion auf den CO2-Ausstoß.

Und klar ist ebenfalls:

Es ist natürlich blöd, wenn zweimal gekocht werden müsste. Meist koche ich, wenn sie im Sportstudio ist, eigentlich will ich sie überraschen. Bei Absprache geht das natürlich nicht mit der Überraschung.

Jedenfalls sehe ich als einzig praktikable Idee dank eurer Beiträge: gemeinsam planen (aber dann fällt eben dieses kreative Element für mich weg, das ich am Kochen so schätze - ok, man kann eben nicht alles haben).

ui.. ich fürchte, mein Mann schätzt meine Kreativität beim Kochen nicht so sehr.

Er will alles lieber genau so, wie er es immer kannte. Es gibt ein paar einfache Gerichte, die sind ok., wenn ich sie koche. Aber ich darf da auch nicht zu viel experimentieren - dabei liebe ich es so, zu experimentieren mit Gewürzen 👨🏼‍🍳

D
abei kochen wir beide nicht schlecht!

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9. Oktober um 20:01

Auch wenn wir in anderen Bereichen Schwierigkeiten haben klappt wenigstens das völlig reibungslos 
Sie kocht - ich esse 😊

Spaß beiseite 

Wir haben das seit Jahren schon vorallem aus organisatorischen Gründen so, dass wir Donnerstag Abend unseren Wochenspeiseplan machen da Freitags der großen Wocheneinkauf gemacht wird.

 Somit gibts dann auch nicht ein ratloses hin und her was man denn am Abend kochen könnte 
Die Gedanken machen wir uns einmal die Woche u somit ist das erledigt 
Natürlich gibts immer mal spontan Planänderung aber meistens klappt es

Ich finde das so gut, man kauft gezielt ein, braucht unter der Woche nur die Sachen holen die frisch sein müssen und jeder kann seine Essenwünsche mit einbauen 
Wobei es bei uns auch einfach ist, kein Allergiker, kein Vegetarier, wobei auch immer mindestens einmal fleischlos gekocht wird 

Vielleicht ist ja eine Planung im Vorfeld auch eine Option um alle Wünsche unter einen Hut zu bekommen 

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9. Oktober um 20:06

Es gäbe ein Problem, wenn ich denn selbst kochen würde ! Ich kann nämlich nicht kochen. Es bestünde akute Lebensgefahr für den, der das essen würde. Also lasse ich es besser, zum Wohle aller Beteiligten.

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9. Oktober um 21:17
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

Man könnte doch einen Essensplan machen, also besprechen, was man kochen soll., vielleicht auch im Hinblick auf die vorliegenden Wochenangebote ? Man könnte sich auch abwechseln beim Kochen. Heute "ER", morgen "SIE".
Und natürlich Rücksicht nehmen auf Unverträglichkeiten und Dinge, die der Partner gar nicht mag. Das sollte selbstverständlich sein.

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9. Oktober um 22:20
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

Ich fühle dich .... ging mir jahrelang so, mit meinem ex. Gemüse- nein danke, immer nur Fleisch, am besten so ungesund wie möglich. Ich fand es unglaublich anstrengend und nervtötend, weil mich sein ungesunder Lifestyle abgeturnt hat. Ich wurde dann als Öko Trulla betitelt- weil ich ohne Glutamate koche (Schande über mein Haupt) das Verhalten färbte auch auf die Kinder ab. Auch die fingen an zu nörgeln... und ja ich kann’s echt gut nachvollziehen. Da hat man irgendwann keinen Bock mehr! 
Ich hab dann halt mal demonstrativ nur für mich gekocht als die Kinder mal nicht da waren 😬

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9. Oktober um 22:55
In Antwort auf schnell91

Immerhin haben mir eure Antworten gezeigt, dass ihr das Problem kennt. Es ist klar, solche Dinge müssen individuell gelöst werden.

Und zugegeben: Manchmal bin auch ich schwierig.

Bescheuerterweise kriege ich ein paar Gerichte hin, welche zu ihren Lieblingsgerichten gehören und von denen sie sagt, dass niemand anderer sie so gut kocht wie ich, und die nur einer nicht mag: Das bin ich selbst.

Einmal habe ich ein raffiniertes Pak-Choi-Gericht gekocht, kannte dieses Gemüse bis dahin nur vom Hörensagen. Für meine Liebste war das perfekt gelungen. Sie sehnt sich danach, kriegt es von niemand so wie von mir, liebt Pak-Choi seitdem sehnsüchtig. Nur wer kriegt keinen Bissen davon runter? Das bin ich. Kann diese Kohlart nicht ausstehen.

Die Dinge, die ich selbst mag, sind oft nicht der Hit für sie, vor allem wenn Fleisch ins Spiel kommt oder wenn sie wieder über ihre Unverträglichkeiten nachdenkt (von einem Heilpraktiker-Guru für viel Knete eingeredet, hat eh alles nicht geholfen). Wenn überhaupt Fleisch, muss es natürlich die allererste Bio-Qualität aus kleiner Schlachtung sein. Da fahre ich dann schon mal 20 km, nur um an dem Tag kochen zu dürfen, was ich selbst mag. Teuer ist dann auch kein Ausdruck - CO2-Ausstoß kommt natürlich auch noch dazu, und dann werde ich auch noch zum Umweltsünder, nur um das einzige Fleisch zu kriegen, welches sie akzeptiert (aber dann kommt die Diskussion auf den CO2-Ausstoß.

Und klar ist ebenfalls:

Es ist natürlich blöd, wenn zweimal gekocht werden müsste. Meist koche ich, wenn sie im Sportstudio ist, eigentlich will ich sie überraschen. Bei Absprache geht das natürlich nicht mit der Überraschung.

Jedenfalls sehe ich als einzig praktikable Idee dank eurer Beiträge: gemeinsam planen (aber dann fällt eben dieses kreative Element für mich weg, das ich am Kochen so schätze - ok, man kann eben nicht alles haben).

Na wenn deine Überraschungen regelmäßig floppen, solltest du sie doch langsam mal einstellen. Deine Freundin würde es dir wohl danken!

Im übrigen nörgelst du doch genau so wie sie. Sie mag dein Essen oft nicht, und du magst nicht was sie mag. Wo ist also der Unterschied? 

Ihr seid beide erwachsen und raus aus dem Alter, bei dem gegessen werden muss was auf den Tisch kommt. Ich esse auch kaum was ich nicht mag oder auf was ich gerade kleinen Bock habe. 

Mein Freund liebt Hausmannskost und kocht auch wahnsinnig gerne. Und auch wir hatten oft Diskssionen, weil ich nur äußerst selten überhaupt mal was warmes esse. Und wenn, dann muss es wenigstens was nudeliges und mit Käse überbacken sein.

Mittlerweile sind wir da aber auf einem guten Nenner. Er kocht was er mag - oder ich koche was er mag (das mache ich sehr gerne für ihn) und, weil ich verstehen kann, dass er nicht alleine essen mag, nehme ich mir halt nen kleinen Klecks auf den Teller und esse Brot und Tomaten dazu. So sitzen wir dann doch gemütlich gemeinsam beim Essen und sind beide zufrieden. Ausnahmen sind da nur Suppen. Da streike ich dann komplett und er kocht sie sich, wenn er alleine ist.

Komm einfach mal von dem Trichter runter, dass deine Freundin sich für deine 'Kochkünste' begeistern muss, obwohl sie sich eigentlich vor vielem sträubt. Es ist doch ihr gutes Recht.

Btw: Respekt vor deiner Freundin, dass sie kein Fleisch von geschundenen Tieren, deren 'Leben' aufgrund menschlicher Gier die reinste Hölle war, essen mag!
 

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10. Oktober um 6:22
In Antwort auf schnell91

Immerhin haben mir eure Antworten gezeigt, dass ihr das Problem kennt. Es ist klar, solche Dinge müssen individuell gelöst werden.

Und zugegeben: Manchmal bin auch ich schwierig.

Bescheuerterweise kriege ich ein paar Gerichte hin, welche zu ihren Lieblingsgerichten gehören und von denen sie sagt, dass niemand anderer sie so gut kocht wie ich, und die nur einer nicht mag: Das bin ich selbst.

Einmal habe ich ein raffiniertes Pak-Choi-Gericht gekocht, kannte dieses Gemüse bis dahin nur vom Hörensagen. Für meine Liebste war das perfekt gelungen. Sie sehnt sich danach, kriegt es von niemand so wie von mir, liebt Pak-Choi seitdem sehnsüchtig. Nur wer kriegt keinen Bissen davon runter? Das bin ich. Kann diese Kohlart nicht ausstehen.

Die Dinge, die ich selbst mag, sind oft nicht der Hit für sie, vor allem wenn Fleisch ins Spiel kommt oder wenn sie wieder über ihre Unverträglichkeiten nachdenkt (von einem Heilpraktiker-Guru für viel Knete eingeredet, hat eh alles nicht geholfen). Wenn überhaupt Fleisch, muss es natürlich die allererste Bio-Qualität aus kleiner Schlachtung sein. Da fahre ich dann schon mal 20 km, nur um an dem Tag kochen zu dürfen, was ich selbst mag. Teuer ist dann auch kein Ausdruck - CO2-Ausstoß kommt natürlich auch noch dazu, und dann werde ich auch noch zum Umweltsünder, nur um das einzige Fleisch zu kriegen, welches sie akzeptiert (aber dann kommt die Diskussion auf den CO2-Ausstoß.

Und klar ist ebenfalls:

Es ist natürlich blöd, wenn zweimal gekocht werden müsste. Meist koche ich, wenn sie im Sportstudio ist, eigentlich will ich sie überraschen. Bei Absprache geht das natürlich nicht mit der Überraschung.

Jedenfalls sehe ich als einzig praktikable Idee dank eurer Beiträge: gemeinsam planen (aber dann fällt eben dieses kreative Element für mich weg, das ich am Kochen so schätze - ok, man kann eben nicht alles haben).

Was das Fleisch betrifft stimme ich deiner Partnerin zu. Ich würde auch darauf bestehen, dass das Fleisch aus Artgerechter Haltung kommt. Man muss nicht wegen jedem Stueck Fleisch extra fahren. Man kann beim Einkauf ja mehr holen und dann einfrieren. 

Ansonsten ist euer Problem einfach zu lösen. Setzt euch am Sonntag hin und plant was ihr Montag bis Freitag kocht. Dann gibt es keine unangenehmen Überraschungen. 

Auch wenn deine Freundin kein Fleisch essen moechte, oder bestimmte andere Lebensmittel ist das kein großes Problem. 

Mein Mann isst Fleisch, ich nicht. Wir machen zu jedem Essen einen Salat und mind. eine Beilage. Wenn man auf Fleisch verzichtet, kann man den Salat mit den verschiedensten pflanzlichen Proteinen anreichern. So wird das mit der Beilage eine vollständige Mahlzeit. 

Ist wirklich kein Problem. Wir machen das jeden Tag und wir beide haben immer etwas das uns beiden gut schmeckt. 

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10. Oktober um 9:42
In Antwort auf schnell91

Die nächsten Supermärkte sind nur 2 km entfernt, obwohl ich auf einem Hügel umgeben von Wäldern wohne.

Insofern hast Du recht, dass ich "verwöhnt" bin, wenn ich da einkaufen darf.

Wir hatten hier einen legendären Bio-Bauernhof in wenigen Kilomentern Entfernung: hofeigene Schlachtung. Musste schließen! Denn die Leute reden nur von Bio. Wenn es dann um den Preis geht, ist das ganz schnell vergessen.

Aber wenn ich weit fahre, muss ich mir das CO2-Problem vorwerfen lassen. Schließlich könnte ich ja auch einfach auf Fleisch verzichten und dann doch im Supermarkt Gemüse holen, statt weit zu fahren und die Umwelt zu schädigen. Da gibt es auch schon sogenanntes Bio-Gemüse, und einen Bio-Supermarkt haben wir hier direkt vor Ort auch noch. Wie echt das Zeug ist, keine Ahnung.

Aber wenn ich weit fahre, muss ich mir das CO2-Problem vorwerfen lassen. Schließlich könnte ich ja auch einfach auf Fleisch verzichten


sag mal hast du deiner freundin schon mal ne klare ansage gemacht bzw. gefragt was bei ihr im kopf so abgeht???

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10. Oktober um 10:38
In Antwort auf orinda_18589175

Ich fühle dich .... ging mir jahrelang so, mit meinem ex. Gemüse- nein danke, immer nur Fleisch, am besten so ungesund wie möglich. Ich fand es unglaublich anstrengend und nervtötend, weil mich sein ungesunder Lifestyle abgeturnt hat. Ich wurde dann als Öko Trulla betitelt- weil ich ohne Glutamate koche (Schande über mein Haupt) das Verhalten färbte auch auf die Kinder ab. Auch die fingen an zu nörgeln... und ja ich kann’s echt gut nachvollziehen. Da hat man irgendwann keinen Bock mehr! 
Ich hab dann halt mal demonstrativ nur für mich gekocht als die Kinder mal nicht da waren 😬

Liebe Mariposas.

Glutamate - sowas kommt auch nicht in die Küche, wird peinlich von mir darauf geachtet. Hefen, die ja etwas Ähnliches sind, sind allerdings nicht immer vermeidbar. Tue da, was ich kann, um so etwas zu vermeiden.

Ungesunden Lifestyle mag ich gar nicht. 5 mal die Woche fleischlos/vegetarisch, aber nicht vegan. 1 x Fisch, 1 x Fleisch (sofern es keine Diskussion darüber gibt: Sie mag Fleisch, sie liebt es geradezu, wenn ich es zubereite. Aber je besser es ihr schmeckt, desto größere Gewissensqualen leidet sie. Und dann kriege auch ich irgendwann keinen Bissen mehr runter).

Bevorzugt ist bei uns mediterrane Küche, manchmal indisch, manchmal orientalisch.
Sehr viel Gemüse, überwiegend Öko-Gemüse.

Außerdem schmeckt es ihr meist sogar. Sie schaut mehr Kochsendungen als ich, ich lese dafür mehr Rezepte (obwohl ich meist ohne koche). Da kommt schon mal eine Bemerkung wie:

"Bitte das nächste Mal die Garnelen nicht so lange sautieren, dann bleiben sie saftiger. Aber sonst ist es ja ok, auch nicht zuviel Knoblauch."

Oder: "In den Kochsendungen kannst Du sehen, dass Garnituren mit Kräutern absolut out sind."

Aber solche Bemerkungen nehme ich noch nicht als Kritik wahr, sondern lediglich als Verbesserungsvorschlag.

Und um es gleich vorweg zu sagen: Sie ist total stolz, dass ich auch mal für ihre Mädels koche. Neulich Frauenabend bei uns (ich als Mann hatte nur die Funktion, für die Damen zu kochen, daher war ich "erlaubt". Große Begeisterung, weil die Herren dieser Damen meist nicht kochen können oder wollen.

Und insgesamt lobt sie mich ja auch. Das Problem ist weniger, dass ihr nicht schmeckt, was ich koche. Das Problem ist eher, dass es praktisch kaum mehr irgendein gesundes Essen gibt, was man kochen könnte. Irgendetwas ist immer ungesund. Und diese Einstellung macht m.E. irgendwann krank. - In der Zeit, als sie noch auf den Heilpraktikerguru hörte, bin ich mit einer Liste mit 50 (!) zu meidenden Nahrungsmitteln einkaufen gegangen. Weine mussten histaminarm sein (kann man bekommen, gibt Spezialversender). - Inzwischen ist der Heilpraktiker passé, aber über Histamine, Gluten und Laktose und versteckte Zucker wird dennoch ständig nachgedacht und diskutiert.  Auf ihrem Nachttisch liegen immer irgendwelche Bücher über gesunde oder ungesunde Lebensmittel, und mir wird oft vorgelesen. Meist schlafe ich darüber ein. (Jetzt liest sie wieder irgendeinen Guru, aber den Namen habe ich vergessen und keine Lust, ihn nachzuschlagen).

Ob ich selbst nörgle, wie jemand meinte: Mag sein, aber nie, wenn sie kocht. Sie würde mir wahrscheinlich den Teller an den Kopf werfen. Kritik würde ich daher nicht wagen. Die Teller sind mir zu schade.


 

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10. Oktober um 12:03
In Antwort auf schnell91

Liebe Mariposas.

Glutamate - sowas kommt auch nicht in die Küche, wird peinlich von mir darauf geachtet. Hefen, die ja etwas Ähnliches sind, sind allerdings nicht immer vermeidbar. Tue da, was ich kann, um so etwas zu vermeiden.

Ungesunden Lifestyle mag ich gar nicht. 5 mal die Woche fleischlos/vegetarisch, aber nicht vegan. 1 x Fisch, 1 x Fleisch (sofern es keine Diskussion darüber gibt: Sie mag Fleisch, sie liebt es geradezu, wenn ich es zubereite. Aber je besser es ihr schmeckt, desto größere Gewissensqualen leidet sie. Und dann kriege auch ich irgendwann keinen Bissen mehr runter).

Bevorzugt ist bei uns mediterrane Küche, manchmal indisch, manchmal orientalisch.
Sehr viel Gemüse, überwiegend Öko-Gemüse.

Außerdem schmeckt es ihr meist sogar. Sie schaut mehr Kochsendungen als ich, ich lese dafür mehr Rezepte (obwohl ich meist ohne koche). Da kommt schon mal eine Bemerkung wie:

"Bitte das nächste Mal die Garnelen nicht so lange sautieren, dann bleiben sie saftiger. Aber sonst ist es ja ok, auch nicht zuviel Knoblauch."

Oder: "In den Kochsendungen kannst Du sehen, dass Garnituren mit Kräutern absolut out sind."

Aber solche Bemerkungen nehme ich noch nicht als Kritik wahr, sondern lediglich als Verbesserungsvorschlag.

Und um es gleich vorweg zu sagen: Sie ist total stolz, dass ich auch mal für ihre Mädels koche. Neulich Frauenabend bei uns (ich als Mann hatte nur die Funktion, für die Damen zu kochen, daher war ich "erlaubt". Große Begeisterung, weil die Herren dieser Damen meist nicht kochen können oder wollen.

Und insgesamt lobt sie mich ja auch. Das Problem ist weniger, dass ihr nicht schmeckt, was ich koche. Das Problem ist eher, dass es praktisch kaum mehr irgendein gesundes Essen gibt, was man kochen könnte. Irgendetwas ist immer ungesund. Und diese Einstellung macht m.E. irgendwann krank. - In der Zeit, als sie noch auf den Heilpraktikerguru hörte, bin ich mit einer Liste mit 50 (!) zu meidenden Nahrungsmitteln einkaufen gegangen. Weine mussten histaminarm sein (kann man bekommen, gibt Spezialversender). - Inzwischen ist der Heilpraktiker passé, aber über Histamine, Gluten und Laktose und versteckte Zucker wird dennoch ständig nachgedacht und diskutiert.  Auf ihrem Nachttisch liegen immer irgendwelche Bücher über gesunde oder ungesunde Lebensmittel, und mir wird oft vorgelesen. Meist schlafe ich darüber ein. (Jetzt liest sie wieder irgendeinen Guru, aber den Namen habe ich vergessen und keine Lust, ihn nachzuschlagen).

Ob ich selbst nörgle, wie jemand meinte: Mag sein, aber nie, wenn sie kocht. Sie würde mir wahrscheinlich den Teller an den Kopf werfen. Kritik würde ich daher nicht wagen. Die Teller sind mir zu schade.


 

Hat sie denn nachgewiesen eine solche resorptionsstörung, Unverträglichkeit oder Allergie? Ich bin selbst Allergiker und muss auf Histamin arme Ernährung achten, habe eine Getreide Allergie und muss das meiden um keine Ekzeme zu bekommen. Ich weiß also genau wie das ist, bis man sich da in die Ernährung rein gefuchst hat ist das schwierig. 
Solche Bemerkungen über Garnituren finde ich eher unangebracht, selbst nicht gehört weiß man aber nie wie es gemeint war. Ich kann verstehen dass es dich frustriert. Wie oben schon vorgeschlagen Probier doch aus mit ihr vorab abzusprechen, was die Woche über eingekauft und gekocht wird, so gehst du dem Problem Dir den Kopf zu zerbrechen aus dem Kopf? Ansonsten klingt deine Ernährung ja sehr vorbildlich. Lg 

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10. Oktober um 12:32
In Antwort auf orinda_18589175

Hat sie denn nachgewiesen eine solche resorptionsstörung, Unverträglichkeit oder Allergie? Ich bin selbst Allergiker und muss auf Histamin arme Ernährung achten, habe eine Getreide Allergie und muss das meiden um keine Ekzeme zu bekommen. Ich weiß also genau wie das ist, bis man sich da in die Ernährung rein gefuchst hat ist das schwierig. 
Solche Bemerkungen über Garnituren finde ich eher unangebracht, selbst nicht gehört weiß man aber nie wie es gemeint war. Ich kann verstehen dass es dich frustriert. Wie oben schon vorgeschlagen Probier doch aus mit ihr vorab abzusprechen, was die Woche über eingekauft und gekocht wird, so gehst du dem Problem Dir den Kopf zu zerbrechen aus dem Kopf? Ansonsten klingt deine Ernährung ja sehr vorbildlich. Lg 

Liebe Mariposas.

Wenn ich wirklich davon überzeugt wäre, dass sie das alles hätte, wäre ich der letzte, der keine Rücksicht darauf nehmen würde.

Es ist nichts von alledem bewiesen. Seriöse Ernährungsberater schütteln nur den Kopf.

Allerdings zeigt sie Symptome von leichter "Neurodermitis". Und die Diäten haben das eher noch verstärkt statt gelindert. Einmal hat sie nicht mehr diäten wollen, da ging ein halbes Jahr lang alles besser als während der Diät!

Eine richtiggehende Histaminose ist aber schon sehr schwer prognostizierbar und extrem selten. Das tut mir leid für Dich. Wenn Du erstklassigen Wein liebst (aber wegen der Histamine scheust), kann ich Dich hervorragend beraten.

LG schnell91

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10. Oktober um 12:43
In Antwort auf schnell91

Liebe Mariposas.

Wenn ich wirklich davon überzeugt wäre, dass sie das alles hätte, wäre ich der letzte, der keine Rücksicht darauf nehmen würde.

Es ist nichts von alledem bewiesen. Seriöse Ernährungsberater schütteln nur den Kopf.

Allerdings zeigt sie Symptome von leichter "Neurodermitis". Und die Diäten haben das eher noch verstärkt statt gelindert. Einmal hat sie nicht mehr diäten wollen, da ging ein halbes Jahr lang alles besser als während der Diät!

Eine richtiggehende Histaminose ist aber schon sehr schwer prognostizierbar und extrem selten. Das tut mir leid für Dich. Wenn Du erstklassigen Wein liebst (aber wegen der Histamine scheust), kann ich Dich hervorragend beraten.

LG schnell91

Vielen Dank mein lieber. Ich trinke keinen Alkohol, daher ist das für mich kein Problem. Viel schlimmer ist für mich, dass ich geräuchertes wie Schinken oder Schokolade nicht Vertrage und darauf heftig reagiere🙈
nun. Ich denke mir sehr wohl dass du sehr rücksichtsvoll bist, und es auch wärst, für den Fall einer Diagnose. Leidet sie unter neurodermitis, sollte eine fundierte Diagnose her. Allergie Test beim allergologen ... darmsanierung, um gezielt und nicht auf Verdacht Lebensmittel zu melden (macht das Leben unnötig schwer) Vitamine und mikronährstoffe auffüllen .... es gibt einiges das die Schulmedizin leider auslässt und den Patienten mit seinen Problemen stehen lässt, ohne ernsthaft nach Ursachen zu suchen, es wird oft lediglich die Symptomatik gedrosselt. sprich doch mal mit ihr, kann ja kein Dauerzustand sein. 

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10. Oktober um 13:33
In Antwort auf schnell91

Liebe Mariposas.

Wenn ich wirklich davon überzeugt wäre, dass sie das alles hätte, wäre ich der letzte, der keine Rücksicht darauf nehmen würde.

Es ist nichts von alledem bewiesen. Seriöse Ernährungsberater schütteln nur den Kopf.

Allerdings zeigt sie Symptome von leichter "Neurodermitis". Und die Diäten haben das eher noch verstärkt statt gelindert. Einmal hat sie nicht mehr diäten wollen, da ging ein halbes Jahr lang alles besser als während der Diät!

Eine richtiggehende Histaminose ist aber schon sehr schwer prognostizierbar und extrem selten. Das tut mir leid für Dich. Wenn Du erstklassigen Wein liebst (aber wegen der Histamine scheust), kann ich Dich hervorragend beraten.

LG schnell91

sogar die ernährungsberater schütteln den kopf?

wow - respekt ... du scheinst ein dickes fell zu haben

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10. Oktober um 13:41
In Antwort auf orinda_18589175

Vielen Dank mein lieber. Ich trinke keinen Alkohol, daher ist das für mich kein Problem. Viel schlimmer ist für mich, dass ich geräuchertes wie Schinken oder Schokolade nicht Vertrage und darauf heftig reagiere🙈
nun. Ich denke mir sehr wohl dass du sehr rücksichtsvoll bist, und es auch wärst, für den Fall einer Diagnose. Leidet sie unter neurodermitis, sollte eine fundierte Diagnose her. Allergie Test beim allergologen ... darmsanierung, um gezielt und nicht auf Verdacht Lebensmittel zu melden (macht das Leben unnötig schwer) Vitamine und mikronährstoffe auffüllen .... es gibt einiges das die Schulmedizin leider auslässt und den Patienten mit seinen Problemen stehen lässt, ohne ernsthaft nach Ursachen zu suchen, es wird oft lediglich die Symptomatik gedrosselt. sprich doch mal mit ihr, kann ja kein Dauerzustand sein. 

Wir sind schon seit ein paar Jahren an dem Problem dran. Die Grenzen der Schulmedizin kennen wir. Aber das eigentliche Problem sehe ich darin, dass  überhaupt nichts Konkretes auszumachen ist.

Das führt dann zu einem Teufelskreis: Alles wird irgendwann verdächtig! Nahezu alles. Heute ist es der Wein (bei dem es uns definitiv nicht um Quantität, sondern nur um die Genussqualität geht. Daher bleiben wir definitiv beide unter der Empfehlung der WHO bezüglich Alkoholgenuss! ), obwohl sie ihn ein halbes Jahr gut vertragen hat. Dann verzichtet sie wochenlang, aber es gibt keine Veränderung. Dann ist es also doch nicht der Wein. Dann sind es vielleicht Süßigkeiten oder Zucker. Wieder ein wochenlanger Versuch etc. Keine Regelmäßigkeit erkennbar.

Ich sehe ja, wie tragisch das ist. Aber es gibt auch lange Zeiten, mal ein halbes Jahr, da ist gar nichts. Und ich sehe einen klaren Zusammenhang mit der Psyche bei alledem.

Wenn man schon tausende für Schulmediziner, Ernährungsberater und Heilpraktikergurus ausgegeben hat, was bleibt dann noch?

Und dennoch sollte das mit dem Kochen und Essen kein Problem geben, ich mache ja vieles mit. Ihr habt schon recht, dass gemeinsame Planung wichtig und richtig ist. Wo sie sich eben mit einbringen kann. Vielleicht liegt hier wirklich auch ein Fehler bei mir, dass ich sie zu wenig daran beteilige (typische blöde Frage von mir: Verträgst Du wieder Tomaten? Verträgst Du wieder dies oder dies oder das? Statt: Was könnte ich für Dich kochen? Es ist nicht als Vorwurf von mir gemeint, aber wird vielleicht als solcher missverstanden. Hier liegt vielleicht mein ganz großer Fehler. Ich gelobe Besserung).

Übrigens - ich vermute, dass Du bald weniger Schwierigkeiten haben wirst. Wenn es sich eher um ein atopisches Ekzem (alter Name: Neurodermitis) als um eine Histaminose handeln sollte. Weil eine positiv gestimmte Psyche bei dieser Geschichte vieles heil macht!

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10. Oktober um 13:47
In Antwort auf schnell91

Wir sind schon seit ein paar Jahren an dem Problem dran. Die Grenzen der Schulmedizin kennen wir. Aber das eigentliche Problem sehe ich darin, dass  überhaupt nichts Konkretes auszumachen ist.

Das führt dann zu einem Teufelskreis: Alles wird irgendwann verdächtig! Nahezu alles. Heute ist es der Wein (bei dem es uns definitiv nicht um Quantität, sondern nur um die Genussqualität geht. Daher bleiben wir definitiv beide unter der Empfehlung der WHO bezüglich Alkoholgenuss! ), obwohl sie ihn ein halbes Jahr gut vertragen hat. Dann verzichtet sie wochenlang, aber es gibt keine Veränderung. Dann ist es also doch nicht der Wein. Dann sind es vielleicht Süßigkeiten oder Zucker. Wieder ein wochenlanger Versuch etc. Keine Regelmäßigkeit erkennbar.

Ich sehe ja, wie tragisch das ist. Aber es gibt auch lange Zeiten, mal ein halbes Jahr, da ist gar nichts. Und ich sehe einen klaren Zusammenhang mit der Psyche bei alledem.

Wenn man schon tausende für Schulmediziner, Ernährungsberater und Heilpraktikergurus ausgegeben hat, was bleibt dann noch?

Und dennoch sollte das mit dem Kochen und Essen kein Problem geben, ich mache ja vieles mit. Ihr habt schon recht, dass gemeinsame Planung wichtig und richtig ist. Wo sie sich eben mit einbringen kann. Vielleicht liegt hier wirklich auch ein Fehler bei mir, dass ich sie zu wenig daran beteilige (typische blöde Frage von mir: Verträgst Du wieder Tomaten? Verträgst Du wieder dies oder dies oder das? Statt: Was könnte ich für Dich kochen? Es ist nicht als Vorwurf von mir gemeint, aber wird vielleicht als solcher missverstanden. Hier liegt vielleicht mein ganz großer Fehler. Ich gelobe Besserung).

Übrigens - ich vermute, dass Du bald weniger Schwierigkeiten haben wirst. Wenn es sich eher um ein atopisches Ekzem (alter Name: Neurodermitis) als um eine Histaminose handeln sollte. Weil eine positiv gestimmte Psyche bei dieser Geschichte vieles heil macht!

Hormonell ist auch alles in Ordnung bei ihr? Das spielt zb bei mir viel mit ... diese ewige Suche kenne ich nur zu gut, da sich vieles mit der Zeit auch wieder ändert .... eine ätzende abwärts Spirale. 
und ja, du hast sehr wohl recht. Glücklich sein ist die beste Medizin 🥰

dein Vorschlag, sie mehr einzubeziehen, ist ein toller Ansatz. 

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10. Oktober um 14:14

ja, es genügt eben nicht, die armen Tiere zu beweinen und sie nicht mehr zu essen.

Ich habe mal gelernt, der Mensch sei ein ''Allesfresser'' - das könne man an unseren Beiß- und Kauwerkzeugen ganz gut erkennen.

Was allenfalls zu bekämpfen wäre, das ist die Art und Weise, wie viel Geld damit gemacht wird - inzwischen global. Kein Mensch braucht viel Fleisch, aber es wird so getan als ob. Zudem hat eh kaum mehr einer die Zeit und die Lust, tatsächlich eine gesunde und schmackhafte Nahrung täglich auf seinen Tisch zu bringen, in unserem verwöhnten Wohlstandsstaat.
Und gucke ich mir unsere Kinder an, die inzwischen ebenfalls erwachsen sind - da kann ja kaum noch eine/r kochen - das gucken wir uns nur noch im TV an - da kann man sich immerhin ''einbilden'', ''es noch zu können (noch oder doch?)

Bilde etwa nur ICH mir ein, dass viele von uns nur noch alles aufgreifen, was Instagram, FB ... und wie sie alle heißen... per Internet verbreiten ?
Und was wir da lesen, ist natürlich das Nonplusultra .. oder wie ? Woher kommt das alles?

Wenn ich daheim an meinem Kochtopf stehe - DAS ist dann die Realität.

Und ich meine, ich will gar nicht mehr wissen, wer wieviel Fleisch konsumiert - das alles soll uns doch eh nur davon ablenken, dass es eine Gesellschaft gibt, die den Hals nicht voll genug kriegen kann - vor allem - es geht scheints, nicht schnell genug.

Sorry, ich habe extra geguckt, ob es ein Unterforum dafür gibt und wurde leider nicht fündig.

Aber es ist leider eine Tatsache, dass ich Fleisch schon lange nicht mehr genießen kann - es schmeckt (mir) einfach nicht mehr - da kann selbst die gesündeste Würzmischung nicht drüber hinweg täuschen.

Würden sie doch wenigstens in den Tieren, die sie so quälen, auch die Lebewesen erkennen, indem sie keine ''Produkte'' daraus werden lassen.

Was, an einem Tier, hat denn ein Mensch ''produziert'' ?   Hat sich diese Frage vielleicht auch mal jemand gestellt?

Ein Tier ist KEIN Produkt - Punkt - sondern ein Lebewesen wie du und ich.
Und immerhin durften zu anderen Zeiten die Tiere zumindest mehrere Monate leben - bevor den Menschen dann angeblich dessen Fett nicht mehr passte.
Und wovon werden wir heute dick?  Von welchem FETT ?
Welche Ausrede werden wir als nächstes dafür haben, dass wir zwar an allem nörgeln und weinen und dennoch nichts für diese Wesen tun?

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10. Oktober um 17:10
In Antwort auf gabriela1440

ja, es genügt eben nicht, die armen Tiere zu beweinen und sie nicht mehr zu essen.

Ich habe mal gelernt, der Mensch sei ein ''Allesfresser'' - das könne man an unseren Beiß- und Kauwerkzeugen ganz gut erkennen.

Was allenfalls zu bekämpfen wäre, das ist die Art und Weise, wie viel Geld damit gemacht wird - inzwischen global. Kein Mensch braucht viel Fleisch, aber es wird so getan als ob. Zudem hat eh kaum mehr einer die Zeit und die Lust, tatsächlich eine gesunde und schmackhafte Nahrung täglich auf seinen Tisch zu bringen, in unserem verwöhnten Wohlstandsstaat.
Und gucke ich mir unsere Kinder an, die inzwischen ebenfalls erwachsen sind - da kann ja kaum noch eine/r kochen - das gucken wir uns nur noch im TV an - da kann man sich immerhin ''einbilden'', ''es noch zu können (noch oder doch?)

Bilde etwa nur ICH mir ein, dass viele von uns nur noch alles aufgreifen, was Instagram, FB ... und wie sie alle heißen... per Internet verbreiten ?
Und was wir da lesen, ist natürlich das Nonplusultra .. oder wie ? Woher kommt das alles?

Wenn ich daheim an meinem Kochtopf stehe - DAS ist dann die Realität.

Und ich meine, ich will gar nicht mehr wissen, wer wieviel Fleisch konsumiert - das alles soll uns doch eh nur davon ablenken, dass es eine Gesellschaft gibt, die den Hals nicht voll genug kriegen kann - vor allem - es geht scheints, nicht schnell genug.

Sorry, ich habe extra geguckt, ob es ein Unterforum dafür gibt und wurde leider nicht fündig.

Aber es ist leider eine Tatsache, dass ich Fleisch schon lange nicht mehr genießen kann - es schmeckt (mir) einfach nicht mehr - da kann selbst die gesündeste Würzmischung nicht drüber hinweg täuschen.

Würden sie doch wenigstens in den Tieren, die sie so quälen, auch die Lebewesen erkennen, indem sie keine ''Produkte'' daraus werden lassen.

Was, an einem Tier, hat denn ein Mensch ''produziert'' ?   Hat sich diese Frage vielleicht auch mal jemand gestellt?

Ein Tier ist KEIN Produkt - Punkt - sondern ein Lebewesen wie du und ich.
Und immerhin durften zu anderen Zeiten die Tiere zumindest mehrere Monate leben - bevor den Menschen dann angeblich dessen Fett nicht mehr passte.
Und wovon werden wir heute dick?  Von welchem FETT ?
Welche Ausrede werden wir als nächstes dafür haben, dass wir zwar an allem nörgeln und weinen und dennoch nichts für diese Wesen tun?

deine Entscheidung ist auch okay!   aber Fleischesser darf man deswegen nicht verurteilen

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10. Oktober um 17:13
In Antwort auf schnell91

Wir sind schon seit ein paar Jahren an dem Problem dran. Die Grenzen der Schulmedizin kennen wir. Aber das eigentliche Problem sehe ich darin, dass  überhaupt nichts Konkretes auszumachen ist.

Das führt dann zu einem Teufelskreis: Alles wird irgendwann verdächtig! Nahezu alles. Heute ist es der Wein (bei dem es uns definitiv nicht um Quantität, sondern nur um die Genussqualität geht. Daher bleiben wir definitiv beide unter der Empfehlung der WHO bezüglich Alkoholgenuss! ), obwohl sie ihn ein halbes Jahr gut vertragen hat. Dann verzichtet sie wochenlang, aber es gibt keine Veränderung. Dann ist es also doch nicht der Wein. Dann sind es vielleicht Süßigkeiten oder Zucker. Wieder ein wochenlanger Versuch etc. Keine Regelmäßigkeit erkennbar.

Ich sehe ja, wie tragisch das ist. Aber es gibt auch lange Zeiten, mal ein halbes Jahr, da ist gar nichts. Und ich sehe einen klaren Zusammenhang mit der Psyche bei alledem.

Wenn man schon tausende für Schulmediziner, Ernährungsberater und Heilpraktikergurus ausgegeben hat, was bleibt dann noch?

Und dennoch sollte das mit dem Kochen und Essen kein Problem geben, ich mache ja vieles mit. Ihr habt schon recht, dass gemeinsame Planung wichtig und richtig ist. Wo sie sich eben mit einbringen kann. Vielleicht liegt hier wirklich auch ein Fehler bei mir, dass ich sie zu wenig daran beteilige (typische blöde Frage von mir: Verträgst Du wieder Tomaten? Verträgst Du wieder dies oder dies oder das? Statt: Was könnte ich für Dich kochen? Es ist nicht als Vorwurf von mir gemeint, aber wird vielleicht als solcher missverstanden. Hier liegt vielleicht mein ganz großer Fehler. Ich gelobe Besserung).

Übrigens - ich vermute, dass Du bald weniger Schwierigkeiten haben wirst. Wenn es sich eher um ein atopisches Ekzem (alter Name: Neurodermitis) als um eine Histaminose handeln sollte. Weil eine positiv gestimmte Psyche bei dieser Geschichte vieles heil macht!

psyche ist ein gutes Stichwort!   
spielt sich alles nur im Kopf ab bei ihr!   

vielleicht wäre ne Therapie besser als ihre Gurus....   

es wird wohl ein anderes Problem geben und sie versucht es übers Essensthema zu "vertuschen"

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10. Oktober um 17:22

Meine Position ist klar: Fleischessen in Maßen ja, aber artgerechte Tierhaltung muss es sein.

Und wer Fleischesser ist und sich das nicht leisten kann, sollte wenigstens die Menge reduzieren. Das soll auch gesünder sein (obwohl ein neuer Bericht zeigt, dass die gesundheitlichen Gefahren weit übertrieben wurden. Aber das CO2-Argument kann man nicht einfach vom Tisch wischen).

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10. Oktober um 18:09
In Antwort auf schnell91

Liebe Mariposas.

Glutamate - sowas kommt auch nicht in die Küche, wird peinlich von mir darauf geachtet. Hefen, die ja etwas Ähnliches sind, sind allerdings nicht immer vermeidbar. Tue da, was ich kann, um so etwas zu vermeiden.

Ungesunden Lifestyle mag ich gar nicht. 5 mal die Woche fleischlos/vegetarisch, aber nicht vegan. 1 x Fisch, 1 x Fleisch (sofern es keine Diskussion darüber gibt: Sie mag Fleisch, sie liebt es geradezu, wenn ich es zubereite. Aber je besser es ihr schmeckt, desto größere Gewissensqualen leidet sie. Und dann kriege auch ich irgendwann keinen Bissen mehr runter).

Bevorzugt ist bei uns mediterrane Küche, manchmal indisch, manchmal orientalisch.
Sehr viel Gemüse, überwiegend Öko-Gemüse.

Außerdem schmeckt es ihr meist sogar. Sie schaut mehr Kochsendungen als ich, ich lese dafür mehr Rezepte (obwohl ich meist ohne koche). Da kommt schon mal eine Bemerkung wie:

"Bitte das nächste Mal die Garnelen nicht so lange sautieren, dann bleiben sie saftiger. Aber sonst ist es ja ok, auch nicht zuviel Knoblauch."

Oder: "In den Kochsendungen kannst Du sehen, dass Garnituren mit Kräutern absolut out sind."

Aber solche Bemerkungen nehme ich noch nicht als Kritik wahr, sondern lediglich als Verbesserungsvorschlag.

Und um es gleich vorweg zu sagen: Sie ist total stolz, dass ich auch mal für ihre Mädels koche. Neulich Frauenabend bei uns (ich als Mann hatte nur die Funktion, für die Damen zu kochen, daher war ich "erlaubt". Große Begeisterung, weil die Herren dieser Damen meist nicht kochen können oder wollen.

Und insgesamt lobt sie mich ja auch. Das Problem ist weniger, dass ihr nicht schmeckt, was ich koche. Das Problem ist eher, dass es praktisch kaum mehr irgendein gesundes Essen gibt, was man kochen könnte. Irgendetwas ist immer ungesund. Und diese Einstellung macht m.E. irgendwann krank. - In der Zeit, als sie noch auf den Heilpraktikerguru hörte, bin ich mit einer Liste mit 50 (!) zu meidenden Nahrungsmitteln einkaufen gegangen. Weine mussten histaminarm sein (kann man bekommen, gibt Spezialversender). - Inzwischen ist der Heilpraktiker passé, aber über Histamine, Gluten und Laktose und versteckte Zucker wird dennoch ständig nachgedacht und diskutiert.  Auf ihrem Nachttisch liegen immer irgendwelche Bücher über gesunde oder ungesunde Lebensmittel, und mir wird oft vorgelesen. Meist schlafe ich darüber ein. (Jetzt liest sie wieder irgendeinen Guru, aber den Namen habe ich vergessen und keine Lust, ihn nachzuschlagen).

Ob ich selbst nörgle, wie jemand meinte: Mag sein, aber nie, wenn sie kocht. Sie würde mir wahrscheinlich den Teller an den Kopf werfen. Kritik würde ich daher nicht wagen. Die Teller sind mir zu schade.


 

Ich habe irgendwie das Gefühl in euer Beziehung gibt es tiefere Probleme als das Essen. 

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10. Oktober um 18:17
In Antwort auf schnell91


Mal eine ganz andere Sicht und ein völlig anderes Problem als das übliche hier.

Kochender Mann: Partnerin nörgelt rum

Nein, nicht weil er so schlecht kocht.

Sondern weil Partnerin heute mal kein Fleisch isst wegen der armen Kälbchen, morgen keine Tomaten mag oder dies und jenes nicht, übermorgen Angst vor dieser oder jener Allergie hat (Schuld ist ein durchgeknallter Heilpraktiker).  Um nicht gleich von ihren Freundinnen erkannt zu werden, lasse ich Details aus.

Verflixt, ich habe bald keine Lust mehr zu kochen! Das nimmt mir Lebensqualität, und zwar erheblich.

Oje 🤭 habt ihr Beide bisher so ungesund gelebt, dass ihr nun auf ärztliches Anraten eure Ernährung überdenken müsst?

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10. Oktober um 18:20
In Antwort auf evaeden

Ich habe irgendwie das Gefühl in euer Beziehung gibt es tiefere Probleme als das Essen. 

Mag ja sein, aber im Moment konzentriere ich mich lieber darauf, was ich am Wochenende kochen könnte. Das hilft mir erst mal ein paar Tage.



 

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