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Kleine persönliche Hölle

29. September 2018 um 19:47

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

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30. September 2018 um 2:12
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

Ein Partner der Tiere nicht mag kaeme Fuer mich nicht in Frage...egal ob Allergie oder nicht. 

Du schreibst auch, dass ihr schon viele andere Probleme hattet. Ueberlege dir sehr gut, ob du fuer ihn wirklich deine Tiere aufgeben willst. 

Mich wuerde so ein Jammerlappen viel zu sehr nerven, der zwei kleine Tiere verantwortlich macht, dass er in der Arbeit keine gute Leistung bringt. Das ist wirklich laecherlich. Was macht er wenn ihr mal ein Kind habt das eine Nacht durchschreit? 

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30. September 2018 um 9:38
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

Ist ziemlich schwer dazu etwas zu sagen. 

Wenn ihr bereits eine gemeinsame Zukunft plant und dein Freund wirklich allergisch auf Katzen reagiert wäre es natürlich das beste die Tiere in gute Hände abzugeben. 

Ich war vor Jahren in der gleich Situation und habe meine Katze damals abgegeben da mein Ex Mann nicht mit ihr klar kam. 
Die Katze kam zu einer sehr liebevollen Familie und ich kann mich immer noch jederzeit davon überzeugen das es ihr sehr gut geht. 

Allerdings war es bei mir leider die falsche Entscheidung das Tier abzugeben. 
Wäre besser gewesen ich hätte meinen Ex vor die Tür gesetzt. 
 

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29. September 2018 um 20:52

Wenn jemand aus meiner Familie eine Allergie hätte müsste ich da nicht lange überlegen. Gesundheit geht vor. Wäre er jetzt immer nur am stänkern und generell ein Tierhasser... dann würde ich mich für die Tiere entscheiden. Aber so würde ich schauen dass ich ein gutes Zuhause für die Stubentiger finde, vielleicht gibt es ja sogar eine Möglichkeit im Bekanntenkreis wo du sie öfters noch besuchen kannst.

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29. September 2018 um 20:52

Wenn jemand aus meiner Familie eine Allergie hätte müsste ich da nicht lange überlegen. Gesundheit geht vor. Wäre er jetzt immer nur am stänkern und generell ein Tierhasser... dann würde ich mich für die Tiere entscheiden. Aber so würde ich schauen dass ich ein gutes Zuhause für die Stubentiger finde, vielleicht gibt es ja sogar eine Möglichkeit im Bekanntenkreis wo du sie öfters noch besuchen kannst.

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29. September 2018 um 21:00

Gott sei Dank bin ich nie in so einer Situation gewesen. Mein Schatz wusste von Anfang an, dass mein Hund (damals noch 2) ein wichtiger Teil meines Lebens sind/ist. Ich glaub wenn ich gespürt hätte er mag die beiden nicht, hätte ich ihn nie richtig kennen gelernt. Wenn man den Mann aber bereits liebt pffff schwer

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29. September 2018 um 22:22

Das ist ziemlich schwer nen Rat zu geben da du eine wirklich emotionale Bindung zu deinen Katzen hast. Wenn du deinen Freund wirklich liebst und denkst er ist der Partner fürs Leben dann such ein schönes Zuhause für deine Katzen. Aber das muss du auch wirklich wollen. Nicht das du unterschwellig bei Streitereien mit deinem Freund immer denkst er ist schuld das die von dir geliebten Tiere abgegeben wurden. 

Der Vorschlag von clio ist toll wenn sie in deiner nähe bleiben könnten. 

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29. September 2018 um 22:49
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

hm, also eigentlich möchtest du alles, nur leider geht es nciht so richtig. Ich kann euch beide gut verstehen. Wenn man merkt, dass die Tiere das eigene Leben stören und sie nur dem Partner zuliebe hat, ist es schon schwierig.

Also - ersteinmal würde ich versuchen, die Wogen zu glätten und dem Partner Verständnis den Tieren gegenüber beizubringen. Das geht, das hatte cih auch schon mal. Dann musst du dich auch etwas anpassen. Es ist klar, dass du und die Tiere eine enge Beziehung führt, jedoch können auch Katzen sich anpassen. Sie müssen nicht im Schlafzimmer schlafen und man kann ihnen so einiges beibringen und sie erziehen. Das geht - ich habe selber zwei Katzen und zeitweilig hatte ich noch ne Menge Pflegekatzen und die habe ich alle "beziehungsverträglich" hinbekommen ... Also was stört deinen Freund am meisten? Haare? dass sie im Bett mit schlafen? Dass sie so viel Energie haben?

Lösungsmöglichkeiten :
- Zugang zum Schlafzimmer unterbinden. Besonders wenn er zu Allergie hin neigt, sollte das Schlafzimmer tabu sein.
- Haare - vielleicht einen Haarfreundlichen Fussboden einbauen (fliesen, Parkett ....), Sofastoff (Ledersofa oder Alkantarastoff), auf dem die Haare nicht so hängen bleiben und bei dem man keine Ziehfäden sehen kann
- Putzfrau oder Saugroboter für gründliche und regelmässige und häufige Reinigung
- Toben und Energie - Freigang?
- ungestümtes Verhalten - Clickern und das ¨Nein¨ beibringen.
- dem Freund das ¨Funktionieren¨ von diesen Tieren näherbringen. Positive Motivation funktioniert sowohl bei Tieren als und bei Menschen   ... Lass deinen Freund vielleicht besondere Tricks mit den Katzen erlernen.... das motiviert ihn. Vielleicht legt scih das mit dem Astma auch, wenn die Wohnung besser reingehalten wird und das Schlafzimmer katzenhaarfrei bleibt und er keinen Stress mehr wegen der Katzen verspührt...

Wenn du dagegen darauf pochst, dass deine Katzen das wichtigste in deinem Leben sind, ist das schon schwierig für ihn. Er muss einfach versuchen einen Zugang zu den Tieren zu bekommen und sehen, dass sie nicht zwischen euch stehen. Wenn er deren Persönlichkeit kennenlernt und dann selber verstehst, warum du so an ihnen hängst ....





 

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30. September 2018 um 1:12

Hallo!
Sicher ist es schwer für Dich, eine Entscheidung zu treffen!
Aber selbst wenn Dein Freund aus Liebe zu Dir die Katzen dulden würde, hätte er ja trotzdem die gesundheitlichen Probleme. Das würde Ihm nicht gut tun und Dich auch nicht glücklich machen!
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du es mal von der Seite siehst:
Deine Katzen waren für Dich da, als Du noch ein Kind und Teenager warst.
Jetzt bist Du erwachsen und hast Deinen Freund, der für Dich da ist und Dich in Deinem Leben begleitet!
Nun brauchen die Katzen nicht mehr für Dich dazusein und Du kannst sie jemandem überlassen, der jetzt ihre Hilfe braucht.
Wenn Du es von dieser Seite siehst, fällt es Dir vielleicht nicht so schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.
Dein Freund ist Deine Zukunft und es ist nicht, etwa ein Liebesbeweis von Ihm, wenn er sich für die Katzen entscheidt, sondern ein Liebesbeweis von Dir, wenn Du Dich für Ihn entscheidest!
Alles Gute!

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30. September 2018 um 1:35

Ich habe damals meine zwei geliebten Katzen für einen Mann in nahezu vergleichbarer Situation abgegeben. Das war 2006 und ich bereue es noch fast täglich. Bleib dir selbst und deinen Tieren treu.

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30. September 2018 um 2:12
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

Ein Partner der Tiere nicht mag kaeme Fuer mich nicht in Frage...egal ob Allergie oder nicht. 

Du schreibst auch, dass ihr schon viele andere Probleme hattet. Ueberlege dir sehr gut, ob du fuer ihn wirklich deine Tiere aufgeben willst. 

Mich wuerde so ein Jammerlappen viel zu sehr nerven, der zwei kleine Tiere verantwortlich macht, dass er in der Arbeit keine gute Leistung bringt. Das ist wirklich laecherlich. Was macht er wenn ihr mal ein Kind habt das eine Nacht durchschreit? 

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30. September 2018 um 8:49
In Antwort auf evaeden

Ein Partner der Tiere nicht mag kaeme Fuer mich nicht in Frage...egal ob Allergie oder nicht. 

Du schreibst auch, dass ihr schon viele andere Probleme hattet. Ueberlege dir sehr gut, ob du fuer ihn wirklich deine Tiere aufgeben willst. 

Mich wuerde so ein Jammerlappen viel zu sehr nerven, der zwei kleine Tiere verantwortlich macht, dass er in der Arbeit keine gute Leistung bringt. Das ist wirklich laecherlich. Was macht er wenn ihr mal ein Kind habt das eine Nacht durchschreit? 

Man kann kinder jetzt nicht mit Haustieren vergleichen. Es kann ciele Gründe haben, warum es schwierig fur ihn ist. Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Mein Mann hat drei Hunde in die Beziehung mitgebracht und obeohl ich Hunde sehr mag, haben sie in der Beziehung gestört, einfach weil mein Mann und ich andere Vorstellungen hatten. Bspweise mochte ich Hunde im.Bett nicht wg Haaren, Schmutz, Geruch und Sabbespuren. Er dagegrn wolltesie immer um und bei sich haben.... und es waren grosse Hunde. Und es gab noch so einiges,mehr.  Obwohl mein Mann versucht hatte, mir etwas entgegenzukommen, war es sehr schwer für mich. Und jetzt ist es so, dass  ich seit dem Tod der Tiere keine Hunde nie und nimmer mehr haben möchte. Es war einfach zu anstregend für mich ... und ich mag Hunde eigentlih immer noch, aber eben nicht mehr im.Zusammenleben. 

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30. September 2018 um 9:38
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

Ist ziemlich schwer dazu etwas zu sagen. 

Wenn ihr bereits eine gemeinsame Zukunft plant und dein Freund wirklich allergisch auf Katzen reagiert wäre es natürlich das beste die Tiere in gute Hände abzugeben. 

Ich war vor Jahren in der gleich Situation und habe meine Katze damals abgegeben da mein Ex Mann nicht mit ihr klar kam. 
Die Katze kam zu einer sehr liebevollen Familie und ich kann mich immer noch jederzeit davon überzeugen das es ihr sehr gut geht. 

Allerdings war es bei mir leider die falsche Entscheidung das Tier abzugeben. 
Wäre besser gewesen ich hätte meinen Ex vor die Tür gesetzt. 
 

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30. September 2018 um 16:31
In Antwort auf elena--

Hallo ihr Lieben ...

... hattet ihr schon mal die Situation, euch zwischen Partner und Tier entscheiden zu müssen ?
Und wie seit ihr mit den Trennungsschmerzen, sei es der eine oder der andere, fertig geworden ?

Mein Freund ist ohne Tiere in der Wohnung aufgewachsen. Sein Vater hat Stallhasen im Garten.
Ich dagegen, habe im Alter von sechs Jahren meine erste Katze bekommen. Den Kater hatte ich 11 Jahre lang, habe ihn am Ende auch durch seine Krankheit und schließlich die Einschläferung begleitet. Wenige Tage darauf habe ich meinen inzwischen vier Jahre alten Kater bekommen. Einige Zeit später meinen zwei Jährigen Stubentiger.

Da sich meine Eltern getrennt und geschieden haben, als ich sechs Jahre (inzwischen bin ich 22 Jahre) war, war eine Katze alles was ich hatte. Bester Freund, Seelenverwandter, mein ganzes Herz und Seele. Ich kann kaum beschreiben, was mir diese Pelzknäule Wert sind !!

Deshalb habe ich meine beiden Katzen auch mitgenommen, als ich vor drei Monaten zu meinen Freund gezogen bin. Ich hätte sie niemals bei meiner depressiven Mutter zurück lassen können. Ich möchte, dass sie ein besseres Leben haben, ohne Depressionen und negative Stimmungen.

Nur leider kommt mein Freund nicht gut mit ihnen klar. Wir hatten schon die Diskussion, dass man eben merkt, wir sind unterschiedlich aufgewachsen.
Er ohne Tiere und mit beiden Eltern. Ich mit Tieren und Scheidungskind.

Alles läuft super zwischen uns Beiden. Wir führen eine tolle Beziehung und lieben uns ! Unsere Clique beneidet, dass ihre Partnerschaften nicht so gut laufen ...
Wir sind jetzt ein Jahr und zwei Monate zusammen. Planen auch schon in die Zukunft, von wegen Kinder und evtl mal Haus bauen.
Ich kann gar nicht aufzählen, was wir Beide schon alles miteinander durch haben. Ein Problem hat das Nächste gejagt, wir waren auch schon so gut wie getrennt ... und dennoch haben wir es durchgehalten. Weil wir am Ende immer zusammen gehalten haben.

Nur habe ich das Gefühl, unser aktuelles Problem könnte alles kaputt machen.

Seit wir zusammen wohnen, ist das Streitthema: Meine Katzen.
Und hin und wieder, wenn es in der Arbeit mal wieder zu stressig ist und wir kaum Zeit für Zweisamkeit haben (dann gibt es auch nur 1 x Sex die Woche).

Für ihn ist es so wahnsinnig ungewohnt die Rabauken da zu haben. Er hat mir auch schon gestanden, dass er sie eigentlich nicht hier haben wollte ... nur hatte er keine andere Wahl, weil ich in der Umzugszeit ständig und ständig gefragt habe. Er hatte keine andere Wahl, als am Ende "Ja" zu sagen.

Und nun ? Wecken sie ihn um 5 Uhr früh auf. Steigen überall herum. Haben schon etwas für unsere Beziehung sehr persönliches kaputt gemacht.
Mein Freund gibt ihnen die Schuld, schlechter in der Arbeit zu werden. Da seine Leistung enorm nach lässt.

Das Schlimmste von allen ist jetzt auch noch ... dass er wahrscheinlich eine Katzen Allergie hat...

Er war beim Lungenarzt und der hat festgestellt, dass seine Lunge nicht mehr 100 % in Takt ist. Grund ist wahrscheinlich ein allergisches Asthma.
Er reagiert auch auf meine Katzen, wenn er sie hoch nimmt. Denn anschließend niest oder hustet er. Bekommt rote Augen, die jucken. Und Schwindelanfälle.

Im November macht er einen Allergietest, der das Ganze bestätigen soll.

Nur, wenn es bestätigt wird, haben mein Freund und ich schon festgestellt, dass es für das Problem nur zwei Möglichkeiten gibt. Außer der Arzt schlägt ihn etwas anderes vor.

 1. Trennung zwischen meinen Freund und mir
 2. Trennung zwischen meinen Katzen und mir

Und ich kann niemanden beschreiben, wie weh mir das eine und das andere tut.

Selbst jetzt stecke ich noch in meiner persönlichen kleinen Höllen Zwickmühle.
Dabei habe ich schon ausführlich mit meinen Vater über das Alles gesprochen und er hat mir seine Meinung dazu gesagt.

Nur würde ich gerne noch die euere dazu hören ...

Danke schon mal ...

wie lange seid ihr zusammen?
Läuft die Beziehung gut?
könnte es wirklich eine Zukunft haben?

das sind die entscheidenden Fragen

obwohl ich persönlich keinen Partner bräuchte der Katzen hast

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30. September 2018 um 19:25

Manchmal merkt man erst im Zusammenleben mit Partner und dessen Tieren, dass es schwierig ist. Man stellt es sich vielleicht niedlich vor, so ein puscheliges Kätzchen zu haben, rechnet aber nicht damit, dass die Energie dieses Tieres oder die herumfliegenden Haare einen stören könnten. Das wird wirklich oft erst im Zusammenleben klar. Darum gibt es ja so viele Tiere, die nach kurzer Zeit schon wieder abgegeben werden - weil man es sich oft vorher nicht vorstellen kann, wie das Zusammenleben sein wird. Auch ist es einem vielleicht auch nicht klar, wieviel Platz das Tier im Leben und im emotionalen Leben des Partners einnimmt. Das kann schon schwierig sein, wenn man noch nie mit einem Tier zusammen gelebt hat. 

Aber das gute ist ja die Entscheidungsfreiheit. Man kann den Katzen Freigang geben, so dass sie sich draussen auspowern und drinnen nur noch glücklich vor sich hin schlummern oder man kann getrennt wohnen. Oder man kann versuchen, sich mit dem Tier auseinanderzusetzen und eine Beziehung aufzubauen. Und manchmal geht es eben nicht.

Ich wúrde meine Tiere glaube ich nur für ein krankes eigenes Kind abgeben. Ansonsten würde mich eine Abgabe zu sehr schmerzen und ich würde meinen Partner dafür unterschwellig immer verantwortlich machen.....  Da kann man noch so verliebt sein, diese Bindung zu einem Haustier ist schon besonders und nicht einfach so abzuschütteln.

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30. September 2018 um 21:34
In Antwort auf soyyo

Man kann kinder jetzt nicht mit Haustieren vergleichen. Es kann ciele Gründe haben, warum es schwierig fur ihn ist. Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Mein Mann hat drei Hunde in die Beziehung mitgebracht und obeohl ich Hunde sehr mag, haben sie in der Beziehung gestört, einfach weil mein Mann und ich andere Vorstellungen hatten. Bspweise mochte ich Hunde im.Bett nicht wg Haaren, Schmutz, Geruch und Sabbespuren. Er dagegrn wolltesie immer um und bei sich haben.... und es waren grosse Hunde. Und es gab noch so einiges,mehr.  Obwohl mein Mann versucht hatte, mir etwas entgegenzukommen, war es sehr schwer für mich. Und jetzt ist es so, dass  ich seit dem Tod der Tiere keine Hunde nie und nimmer mehr haben möchte. Es war einfach zu anstregend für mich ... und ich mag Hunde eigentlih immer noch, aber eben nicht mehr im.Zusammenleben. 

Ich habe nicht Kinder mit Tieren verglichen. Ich habe mangelnden Schlaf durch ein Tier mit mangelndem Schlaf durch ein Kind verglichen.

Das ist ein fairer Vergleich. Schlafmangel ist Schlafmangel....egal was oder wer dafuer verantwortlich ist. 

Wenn er es also nicht aushält, dass er um 0500 geweckt wird....dann wird er es erst recht nicht aushalten ueber laengere Zeit kurze Naechte zu haben weil ein Kind ihn aufweckt. 

An der Stelle deines Mannes haette ich die Beziehung noch mal ueberdacht. Nicht weil ich Tiere ueber Menschen stelle....aber weil ich nicht ohne Tiere leben moechte....auf jeden Fall nicht auf lange Sicht gesehen. Das ist ein wichtiger und positiver Teil meines Lebens. Das moechte ich nicht aufgeben.  

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30. September 2018 um 21:38

Ich bin jahrelang um 04.30 aufgestanden, habe dann morgens fuer mein Studium gelernt, dann die Kinder aufgeweckt, Fruehstueck gemacht usw. Dann noch etwas Hausarbeit....und dann bin ich los in die Arbeit. 

Meine Arbeitsleistung hat nicht darunter gelitten. 

Entweder er ist ein ganz besonderer Jammerlappen...oder er liegt einfach um die Tiere loszuwerden. 

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30. September 2018 um 21:41
In Antwort auf evaeden

Ich bin jahrelang um 04.30 aufgestanden, habe dann morgens fuer mein Studium gelernt, dann die Kinder aufgeweckt, Fruehstueck gemacht usw. Dann noch etwas Hausarbeit....und dann bin ich los in die Arbeit. 

Meine Arbeitsleistung hat nicht darunter gelitten. 

Entweder er ist ein ganz besonderer Jammerlappen...oder er liegt einfach um die Tiere loszuwerden. 

In dem Fall würde ich sehr wohl mein Wuffa über den Mann stellen, lügen um ein Tier los werden geht gar nicht... wäre einfach nicht der Mann für mich 

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30. September 2018 um 21:45
In Antwort auf devil0075

In dem Fall würde ich sehr wohl mein Wuffa über den Mann stellen, lügen um ein Tier los werden geht gar nicht... wäre einfach nicht der Mann für mich 

Fuer mich auch nicht. Das haette sowieso keine Zukunft....also wuerde ich es frueher als spaeter beenden. 

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30. September 2018 um 22:22
In Antwort auf evaeden

Ich habe nicht Kinder mit Tieren verglichen. Ich habe mangelnden Schlaf durch ein Tier mit mangelndem Schlaf durch ein Kind verglichen.

Das ist ein fairer Vergleich. Schlafmangel ist Schlafmangel....egal was oder wer dafuer verantwortlich ist. 

Wenn er es also nicht aushält, dass er um 0500 geweckt wird....dann wird er es erst recht nicht aushalten ueber laengere Zeit kurze Naechte zu haben weil ein Kind ihn aufweckt. 

An der Stelle deines Mannes haette ich die Beziehung noch mal ueberdacht. Nicht weil ich Tiere ueber Menschen stelle....aber weil ich nicht ohne Tiere leben moechte....auf jeden Fall nicht auf lange Sicht gesehen. Das ist ein wichtiger und positiver Teil meines Lebens. Das moechte ich nicht aufgeben.  

Ich habe mich damals von meinem Mann unteranderem auch der Tiere wegen getrennt. Ich fand, wenn wir schon so wenig uns über Hundehaltung einigen können, wie soll das dann erst mit Kindern oder so sein? Ich mein, ich habe den Hunden im Nullkommanix das Sabbern bei Tisch abgewöhnt, weil sie einfach nicht mehr vom Tisch aus gefüttert wurden und noch so einiges mehr. Nach der Trennung habe ich eine Weile alleine mit den Hunden gelebt und da ging alles viel besser und da war dieser aufgewühlte Stress nicht mehr. Ich habe auch oft auf die Tiere aufgepasst... aber wie gesagt, zusammen mit dem Partner ging es nicht, weil er eine ganz andere Vorstellung von Tierhaltung hatte als ich - für ihn waren es seine "Kinder" die verwöhnt wurden und ich habe eben Hunde in ihnen gesehen .... mit Pflichten für den Tierhalter, da Hunde eben Bedürfnisse haben, die man erfüllen muss und die mein Mann meiner Meinung nach nicht wirklich erfüllt hat. Ach, wenn man sich schon bei Haustieren so uneins ist, dann stimmt da auch was in der Beziehung nicht.

Und ich kann eigentlich nicht mit Tieren leben, weil es mich sehr in die Verantwortung nimmt... jetzt habe ich Katzen und ich merke, dass es oft sehr umstänldich ist, obwohl ich die besten Katzen der Welt habe. Aber ich reise viel und ziehe viel um und da wird es immer umständlich und sehr teuer. Die Tiere sind halt Freigänger und das fordert das Wohnbudget oft etwas heraus und dann immer einen Katzensitter finden .... es wäre sehr viel einfacher ohne sie, aber nunja, wer A sagt, muss auch B sagen. Und da wir uns so unendlich gern haben, die Tierchens und ich, reisse ich mir gerne alle meine Beine für sie aus, damit sie auch ja gut leben können .

Was ich nun mit einem Partner machen würde, der so gar nicht mit Katzen kann... ich weiss nicht, ich glaube ich hätte die Beziehung nicht so weit hinbekommen, dass man da über Ernsthaftes nachdenken kann, weil er bestimmt von mir und den Tieren schon beim Kennenlernen genervt gewesen wäre und weil ich einen Mann unattraktiv finde, der nicht irgendwie Zugang zu meinen beiden Tierchens hätte.

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30. September 2018 um 22:24
In Antwort auf evaeden

Ich bin jahrelang um 04.30 aufgestanden, habe dann morgens fuer mein Studium gelernt, dann die Kinder aufgeweckt, Fruehstueck gemacht usw. Dann noch etwas Hausarbeit....und dann bin ich los in die Arbeit. 

Meine Arbeitsleistung hat nicht darunter gelitten. 

Entweder er ist ein ganz besonderer Jammerlappen...oder er liegt einfach um die Tiere loszuwerden. 

Oha, das ist Disziplin. Ich denke, das schaffen nur Eltern. Leute ohne Kinder können das nicht nachvollziehen.

Ich denke auch, dass der Freund hier einfach rumjammert, weil er es nicht anders ausdrücken kann, dass sich etwas ändern muss und er sich unwohl fühlt. Er sucht nicht konstruktiv nach Lösungen sondern jammert eben. Ich fände eher Leute, die lösungsorientiert sind spannender als so etwas.

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1. Oktober 2018 um 8:31
In Antwort auf soyyo

Oha, das ist Disziplin. Ich denke, das schaffen nur Eltern. Leute ohne Kinder können das nicht nachvollziehen.

Ich denke auch, dass der Freund hier einfach rumjammert, weil er es nicht anders ausdrücken kann, dass sich etwas ändern muss und er sich unwohl fühlt. Er sucht nicht konstruktiv nach Lösungen sondern jammert eben. Ich fände eher Leute, die lösungsorientiert sind spannender als so etwas.

Naja, das waren nicht mal meine eigenen Kinder. Waren meine Stiefkinder. 



Beim Partner der TE denke ich auch....er will die Tiere einfach weghaben. Gemeinsam eine Loesung suchen sieht anders aus. 

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1. Oktober 2018 um 8:38

So viele kenne ich gar nicht die um 0430 aufstehen, mind. 2 Stunden lernen, Arbeiten schreiben usw. Dann Kinder aufwecken, Fruehstueck machen, Kinder zur Schule schicken, dann zur Arbeit. 

An 3 Abenden pro Woche hatte ich dann noch von 6 bis 9 Face2Face Unterricht. 

Das machen andere bestimmt auch....ob es wirklich viele machen bezweifle ich. 

Wenn ich es nochmal machen muesste, dann sicher nur mit einem Halbtagsjob. 
 

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1. Oktober 2018 um 13:14
In Antwort auf devil0075

In dem Fall würde ich sehr wohl mein Wuffa über den Mann stellen, lügen um ein Tier los werden geht gar nicht... wäre einfach nicht der Mann für mich 

dafür müsste man erst beweisen dass er lügt

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1. Oktober 2018 um 16:40

Es ist heutzutage ganz normal mehr als eine Ausbildung/Studium zu haben. 

Sehr viele Menschen orientieren sich im Laufe des Berufslebens neu.

 

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1. Oktober 2018 um 20:31
In Antwort auf theola

dafür müsste man erst beweisen dass er lügt

Ich sagte ja auch WENN... aber kein Mann der mein Wuffa nicht mag, wäre mein Partner geworden 

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1. Oktober 2018 um 20:46

Hallo Elena,

da hast du ja ein großes Dilemma am laufen. Ich persönlich würde mich für die Katzen entscheiden. Denn die Katze wird auch bei dir sein, wenn es in der Beziehung nicht mehr läuft. Außerdem kennst du die Katzen wahrscheinlich länger als deinen Freund. Meiner Meinung nach müsstest du den Schritt gehen und eine starke, eigenständige Frau sein und deinen Freund verlassen. Das wäre der logische Schritt. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Larra Fee

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