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Kinderwunsch, Mann weiß nicht, was er will

27. Juni 2007 um 15:33

Hallo,
ich habe eben das Thema bei luciol verfolgt und hoffe, dass ich bei euch auch einige Ratschläge bekomme.
Ich bin seit zwei Jahren verheiratet und kenne meinen Mann jetzt schon vier Jahre. Wir sind beide Mitte 30 und eigentlich wollten wir beide Kinder. Als es nicht geklappt hat, hat mein Mann jegliche Untersuchung abgelehnt und verweigert sich seitdem diesem Thema. Er wüsste es einfach nicht, ob er überhaupt Kinder will und dann hätten wir eben keine Kinder. Eine medizinische Behandlung kommt für ihn nach seinen eigenen Worten nicht in Frage. Ich fühle mich von ihm völlig alleingelassen und bei mir ist der Kinderwunsch schon sehr stark vorhanden, aber es wäre schon ein großer Schritt, wenn ich mal wüsste, woran es liegt. Nicht einmal dazu ist er bereit. Ich selbst habe mich schon medizinisch untersuchen lassen. Ich glaube auch nicht, dass sich seine Einstellung verändern wird, obwohl ich ihm jetzt schon ein Ultimatum bis Weihnachten gesetzt habe.
Mein Mann verrennt sich momentan in Hobbies und vergräbt sich hinter dem Computer und auf das Thema selbst reagiert er völlig defensiv. Im Grunde lebt er sein Single-Leben weiter und ich bin von dieser Ehe nur noch enttäuscht.
Was würdet ihr mir raten? Eigentlich will ich meine Ehe nicht so einfach aufgeben. Aber so kann ich nicht mehr.
Danke.

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27. Juni 2007 um 15:57

Kinderwunsch
Hi Evy,

ich fürchte, ihr habt ein Problem, das nach Eheberatung bzw. gleichwertiger professioneller Hilfe ruft.

Für mich - aber ich bin keine Expertin! - sieht es so aus, als ob dein Mann grundsätzlich ein panische Angst vor einer möglichen Diagnose hat. Eine gewisse Scheu davor, zum Arzt zu gehen, weil man Angst hat, er könne "etwas finden", ist ganz normal, die hat wohl so ziemlich jeder. Bei deinem Mann scheint das aber ausgeprägter zu sein. Ich weiß nicht, ob er generell ein seltener Arztgänger ist oder ob er einfach bei diesem speziellen Thema "dichtmacht". Generell - so meine Erfahrung - haben viele Männer Scheu davor, sich "da" untersuchen zu lassen. Ich hatte auch schon mal so einen Totalverweigerer - da ging es aber um was anderes. Uns Frauen ist das ja auch nicht grade angenehm, uns fragt nur keiner. Für Männer ist es ja nicht "Pflicht".

Also, rein küchenpsychologisch und insofern absolut unzuverlässig würde meine Diagnose lauten: Er hat Angst davor, unfruchtbar zu sein und damit kein "richtiger" Mann. - Aber bitte - das ist wirklich nur eine Vermutung, die komplett falsch sein kann. Ein Mann - gibt ja einige hier im Forum - hat dazu vielleicht noch eine bessere Erklärung. Generell kann das aber nur ein Psychologe oder Arzt klären, der deinen Mann kennt.

Prinzipiell wäre ja eine mögliche Unfruchtbarkeit kein Problem, zumindest kein größeres - zu Kindern kann man schließlich auch anders kommen. Dass ihr es mal "probiert" habt, spricht ja immerhin dafür, dass dein Mann auch Kinder wollte. Das bestärkt mich noch in meiner Vermutung, dass er einfach ein Problem damit hätte, wenn es an ihm liegen würde, wenn er "Schuld" wäre sozusagen. Nicht falsch verstehen, von Schuld kann keine Rede sein, aber vielleicht würde er es so empfinden.

Das Problem ist - wenn er sich abkapselt, wird es auch schwer sein, ihn zu einer Eheberatung zu bewegen. Ich habe den Eindruck, dass dein Wunsch nach Kindern recht stark ist. Dein Mann behandelt dich in dieser Hinsicht sehr ungerecht, welche Gründe auch immer er haben mag. Es kann schon sein, dass er auch darunter leidet. Aber wie auch immer - ihr braucht da professionelle Hilfe. Wie du ihn allerdings dazu bringst, weiß ich auch nicht.

Ich wünsch dir, dass du einen Weg findest, ihn erst einmal zu einer Eheberatung zu bewegen. Alles Weitere kann sich dann sicher ergeben, denke ich.

Alles Liebe euch beiden

nexgo

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28. Juni 2007 um 14:14

Hallo evy,
ich wünsche dir, dass nicht die gleicht situation ist wie bei mir! weil wenn dann, viel glück! Ich bin selber nicht mehr so wie ich war! Ich fühle mich total allein, verletzt, enttäuscht...!ich muss mich selber zusammenreißen und nach vorn gehen!
Nach dem wir am samstag gestritten haben, habe ich mich vorgenommen eine wohnung zu suchen! Ich will eine familie!! Auch wenn er mich liebt, die Liebe reicht mir nicht mehr sonst wäre vielleicht anders geworden! aber so wie bei dir, Computer und Motorrad! und meine probleme ist ihm eigentlich egal, er sagt zwar, dass ihn beschäftigt aber glaube ich ihn nicht mehr! Mein Vertrauen zu ihm ist weg! Alles was er sagt, ist nur luft!! Ich glaube, dass du am 14.07.1973 geboren bist, ich am 05.07.1973 und wir sind nicht mehr die jüngste!Ich muss mich jetzt entscheiden! und du schafst es auch!!!

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28. Juni 2007 um 14:51

Gerade zu Weihnachten...
... gehen Beziehungen ja besonders gerne in die Brüche. Ich hoffe, Deine ist zum Jahresende nicht dabei.

Weisst Du, Männer und Frauen ticken auf so unterschiedliche Art und Weise, dass es fast unmöglich ist, das andere Geschlecht auch nur ansatzweise vollständig zu verstehen. Aber hier liegen bei Deinem Mann - so wie ich das beurteilen kann - totale Ängste vor. Und zwar die Horror-Vorstellung, zeugungsunfähig zu sein.

Wenn Du jetzt mit Ultimaten hantierst, seine Entscheidungsfrist Weihnachten abläuft, dann gibt es wohl keine effektivere Methode, einen Mann vollständig in die Flucht zu schlagen. Kannst Du denn wirklich gar nicht verstehen, was Du da gerade mit ihm machst? Also, ich verstehe Männer ja auch nicht, aber hier ist alles sonnenklar, finde ich.

Möchtest Du verheiratet bleiben? Dann nimm sofort den Gang raus. Kein Wort mehr über Kinder, Sexdruck, penetrante Fragen oder ähnlichem. Wenn Du ihn loswerden möchtest, dann mach genau weiter wie bisher...

Du vermutest, Deine Uhr ticken zu hören, vergisst aber gerade die Urängste Deines Mannes. Ich habe mal gehört, dass sexueller Leistungsdruck die Männer völlig schlapp machen lässt. Auf der anderen Seite, wenn Du Dich medizinisch bereits hast durchchecken lassen, dann liegt ja auf der Hand, welche Diagnose da auf Euch (ihn)zukommt...

Alles Gute

Anne

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28. Juni 2007 um 15:38
In Antwort auf myf_11895328

Gerade zu Weihnachten...
... gehen Beziehungen ja besonders gerne in die Brüche. Ich hoffe, Deine ist zum Jahresende nicht dabei.

Weisst Du, Männer und Frauen ticken auf so unterschiedliche Art und Weise, dass es fast unmöglich ist, das andere Geschlecht auch nur ansatzweise vollständig zu verstehen. Aber hier liegen bei Deinem Mann - so wie ich das beurteilen kann - totale Ängste vor. Und zwar die Horror-Vorstellung, zeugungsunfähig zu sein.

Wenn Du jetzt mit Ultimaten hantierst, seine Entscheidungsfrist Weihnachten abläuft, dann gibt es wohl keine effektivere Methode, einen Mann vollständig in die Flucht zu schlagen. Kannst Du denn wirklich gar nicht verstehen, was Du da gerade mit ihm machst? Also, ich verstehe Männer ja auch nicht, aber hier ist alles sonnenklar, finde ich.

Möchtest Du verheiratet bleiben? Dann nimm sofort den Gang raus. Kein Wort mehr über Kinder, Sexdruck, penetrante Fragen oder ähnlichem. Wenn Du ihn loswerden möchtest, dann mach genau weiter wie bisher...

Du vermutest, Deine Uhr ticken zu hören, vergisst aber gerade die Urängste Deines Mannes. Ich habe mal gehört, dass sexueller Leistungsdruck die Männer völlig schlapp machen lässt. Auf der anderen Seite, wenn Du Dich medizinisch bereits hast durchchecken lassen, dann liegt ja auf der Hand, welche Diagnose da auf Euch (ihn)zukommt...

Alles Gute

Anne

Ja und weiter?!
Ist ja auch meine Vermutung - er hat Angst vor der Diagnose "Zeugungsunfähigkeit" - siehe mein Posting weiter unten. Aber wenn sie Kinder will, was soll sie denn machen? Sie soll ihn in Ruhe lassen und schön still sein, nur weil er Schiss hat, zum Arzt zu gehen? Das bringt die beiden doch nicht weiter!

Er ist es, der in erster Linie Hilfe braucht, und zwar psychologische, aber es bringt doch nichts, wenn sie sich jetzt hinsetzt und gar nichts unternimmt! Mit dem Ultimatum magst du recht haben - kann schon sein, dass ihn das noch mehr unter Druck setzt. Aber unternehmen müssen die beiden in jedem Fall was - meine Meinung. Und da sollte sie ihn schon dazu animieren. Eheberatung wär mein Tipp.

Ich versteh nicht ganz, was dein Rat jetzt genau beinhaltet. Ihn nicht weiter "belästigen" hilft jedenfalls nicht weiter - irgendwann ist der Zug fürs Kinderkriegen abgefahren, auch für Adoption etc., denn das dauert alles seine Zeit. Urängste hin oder her - dann braucht er eben Hilfe. Aber nur um ihn nicht zu verlieren, jetzt gar nichts zu unternehmen und ihn hinter seinem Computer sitzen zu lassen, fände ich komplett falsch. Was auch immer er für Ängste hat - er macht seine Frau unglücklich, denn sie wünscht sich ganz offensichtlich so sehr Kinder, dass ihre Ehe durch seine Verweigerung auf dem Spiel steht. Und dagegen sollten sie was unternehmen, denn ich schätze mal, dass er auch leidet.

Liebe Grüße
nexgo

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28. Juni 2007 um 16:07
In Antwort auf britta_12100163

Ja und weiter?!
Ist ja auch meine Vermutung - er hat Angst vor der Diagnose "Zeugungsunfähigkeit" - siehe mein Posting weiter unten. Aber wenn sie Kinder will, was soll sie denn machen? Sie soll ihn in Ruhe lassen und schön still sein, nur weil er Schiss hat, zum Arzt zu gehen? Das bringt die beiden doch nicht weiter!

Er ist es, der in erster Linie Hilfe braucht, und zwar psychologische, aber es bringt doch nichts, wenn sie sich jetzt hinsetzt und gar nichts unternimmt! Mit dem Ultimatum magst du recht haben - kann schon sein, dass ihn das noch mehr unter Druck setzt. Aber unternehmen müssen die beiden in jedem Fall was - meine Meinung. Und da sollte sie ihn schon dazu animieren. Eheberatung wär mein Tipp.

Ich versteh nicht ganz, was dein Rat jetzt genau beinhaltet. Ihn nicht weiter "belästigen" hilft jedenfalls nicht weiter - irgendwann ist der Zug fürs Kinderkriegen abgefahren, auch für Adoption etc., denn das dauert alles seine Zeit. Urängste hin oder her - dann braucht er eben Hilfe. Aber nur um ihn nicht zu verlieren, jetzt gar nichts zu unternehmen und ihn hinter seinem Computer sitzen zu lassen, fände ich komplett falsch. Was auch immer er für Ängste hat - er macht seine Frau unglücklich, denn sie wünscht sich ganz offensichtlich so sehr Kinder, dass ihre Ehe durch seine Verweigerung auf dem Spiel steht. Und dagegen sollten sie was unternehmen, denn ich schätze mal, dass er auch leidet.

Liebe Grüße
nexgo

Ja, sehr richtig...
... Du hast Recht. Und die Sache hört sich an, als ob sie ziemlich tragisch enden wird. Sogar schwer für mich als Aussenstehende, die Sache beim Namen zu nennen...

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28. Juni 2007 um 16:21
In Antwort auf randa_12910522

Hallo evy,
ich wünsche dir, dass nicht die gleicht situation ist wie bei mir! weil wenn dann, viel glück! Ich bin selber nicht mehr so wie ich war! Ich fühle mich total allein, verletzt, enttäuscht...!ich muss mich selber zusammenreißen und nach vorn gehen!
Nach dem wir am samstag gestritten haben, habe ich mich vorgenommen eine wohnung zu suchen! Ich will eine familie!! Auch wenn er mich liebt, die Liebe reicht mir nicht mehr sonst wäre vielleicht anders geworden! aber so wie bei dir, Computer und Motorrad! und meine probleme ist ihm eigentlich egal, er sagt zwar, dass ihn beschäftigt aber glaube ich ihn nicht mehr! Mein Vertrauen zu ihm ist weg! Alles was er sagt, ist nur luft!! Ich glaube, dass du am 14.07.1973 geboren bist, ich am 05.07.1973 und wir sind nicht mehr die jüngste!Ich muss mich jetzt entscheiden! und du schafst es auch!!!

Nexgo hat schon recht!
du kannst zwar niemand dazu zwingen! aber sich wegdrücken bringt es auch nicht! Ich habe 11 Jahren darüber nicht gesprochen!! Ich habe damals gesagt, dass ich ihn vertraue und er wird zu mir kommen wenn soweit ist!! VON WEGEN!!!Wie lang noch! Wenn er sich nicht entscheiden kann um einen Artz zu besuchen dann will er auch nicht machen und bleibt so wie es ist!!

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28. Juni 2007 um 20:01
In Antwort auf britta_12100163

Kinderwunsch
Hi Evy,

ich fürchte, ihr habt ein Problem, das nach Eheberatung bzw. gleichwertiger professioneller Hilfe ruft.

Für mich - aber ich bin keine Expertin! - sieht es so aus, als ob dein Mann grundsätzlich ein panische Angst vor einer möglichen Diagnose hat. Eine gewisse Scheu davor, zum Arzt zu gehen, weil man Angst hat, er könne "etwas finden", ist ganz normal, die hat wohl so ziemlich jeder. Bei deinem Mann scheint das aber ausgeprägter zu sein. Ich weiß nicht, ob er generell ein seltener Arztgänger ist oder ob er einfach bei diesem speziellen Thema "dichtmacht". Generell - so meine Erfahrung - haben viele Männer Scheu davor, sich "da" untersuchen zu lassen. Ich hatte auch schon mal so einen Totalverweigerer - da ging es aber um was anderes. Uns Frauen ist das ja auch nicht grade angenehm, uns fragt nur keiner. Für Männer ist es ja nicht "Pflicht".

Also, rein küchenpsychologisch und insofern absolut unzuverlässig würde meine Diagnose lauten: Er hat Angst davor, unfruchtbar zu sein und damit kein "richtiger" Mann. - Aber bitte - das ist wirklich nur eine Vermutung, die komplett falsch sein kann. Ein Mann - gibt ja einige hier im Forum - hat dazu vielleicht noch eine bessere Erklärung. Generell kann das aber nur ein Psychologe oder Arzt klären, der deinen Mann kennt.

Prinzipiell wäre ja eine mögliche Unfruchtbarkeit kein Problem, zumindest kein größeres - zu Kindern kann man schließlich auch anders kommen. Dass ihr es mal "probiert" habt, spricht ja immerhin dafür, dass dein Mann auch Kinder wollte. Das bestärkt mich noch in meiner Vermutung, dass er einfach ein Problem damit hätte, wenn es an ihm liegen würde, wenn er "Schuld" wäre sozusagen. Nicht falsch verstehen, von Schuld kann keine Rede sein, aber vielleicht würde er es so empfinden.

Das Problem ist - wenn er sich abkapselt, wird es auch schwer sein, ihn zu einer Eheberatung zu bewegen. Ich habe den Eindruck, dass dein Wunsch nach Kindern recht stark ist. Dein Mann behandelt dich in dieser Hinsicht sehr ungerecht, welche Gründe auch immer er haben mag. Es kann schon sein, dass er auch darunter leidet. Aber wie auch immer - ihr braucht da professionelle Hilfe. Wie du ihn allerdings dazu bringst, weiß ich auch nicht.

Ich wünsch dir, dass du einen Weg findest, ihn erst einmal zu einer Eheberatung zu bewegen. Alles Weitere kann sich dann sicher ergeben, denke ich.

Alles Liebe euch beiden

nexgo

@Kinderwunsch
Hallo,
lieben Dank euch allen für die Antworten.
Ja, ich glaube auch, dass mein Mann Angst hat und ich habe ihn bisher nicht unter Druck gesetzt, sondern das Thema auch selbst meistens nicht berührt. Ich habe aber den Eindruck, dass er sich selbst etwas vormacht. Er kümmert sich um Kinder von Freunden und verhätschelt sogar fremde Kinder. Im Gegenteil, ich fühle mich unter Druck gesetzt, weil von ihm immer noch Kommentare kommen wie "wenn wir dann mal Kinder haben". Das macht mich jedes Mal völlig fertig, weil ich dann denke, dass ich monatlich versage. Ich überlege mir jetzt sogar, ob ich nicht alle medizinischen Untersuchungen mit allen Risiken wie Narkose machen lasse, vielleicht liegt es ja doch an mir. Aber seit einigen Wochen bin ich wütend auf meinen Mann, weil er so tut als wäre ihm das alles egal.
Ich weiß nicht (mehr), ob ich die Ehe um jeden Preis aufrechterhalten will. Unter einer guten Ehe verstehe ich auch, dass man Problem, die _beide_ betreffen _gemeinsam_ löst. Er tut das nicht. Vielleicht könnte ich auf eine Familie verzichten, wenn er das mit mir zusammen durchstehen würde, aber er glaube ich merkt noch nicht einmal, dass es mir dabei schlecht geht. Ich weiß nicht, ob eine Eheberatung helfen würde.
Ich hoffe es, aber manchmal denke ich mir, dass ich das so nciht mal mehr ein paar Monate aushalten kann.
@luciol. Viel Glück bei deiner Entscheidung. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass entweder dein Mann noch aufwacht oder du deinen Weg ohne ihn findest.
Liebe Grüße, Evy

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29. Juni 2007 um 10:09
In Antwort auf adele_12689423

@Kinderwunsch
Hallo,
lieben Dank euch allen für die Antworten.
Ja, ich glaube auch, dass mein Mann Angst hat und ich habe ihn bisher nicht unter Druck gesetzt, sondern das Thema auch selbst meistens nicht berührt. Ich habe aber den Eindruck, dass er sich selbst etwas vormacht. Er kümmert sich um Kinder von Freunden und verhätschelt sogar fremde Kinder. Im Gegenteil, ich fühle mich unter Druck gesetzt, weil von ihm immer noch Kommentare kommen wie "wenn wir dann mal Kinder haben". Das macht mich jedes Mal völlig fertig, weil ich dann denke, dass ich monatlich versage. Ich überlege mir jetzt sogar, ob ich nicht alle medizinischen Untersuchungen mit allen Risiken wie Narkose machen lasse, vielleicht liegt es ja doch an mir. Aber seit einigen Wochen bin ich wütend auf meinen Mann, weil er so tut als wäre ihm das alles egal.
Ich weiß nicht (mehr), ob ich die Ehe um jeden Preis aufrechterhalten will. Unter einer guten Ehe verstehe ich auch, dass man Problem, die _beide_ betreffen _gemeinsam_ löst. Er tut das nicht. Vielleicht könnte ich auf eine Familie verzichten, wenn er das mit mir zusammen durchstehen würde, aber er glaube ich merkt noch nicht einmal, dass es mir dabei schlecht geht. Ich weiß nicht, ob eine Eheberatung helfen würde.
Ich hoffe es, aber manchmal denke ich mir, dass ich das so nciht mal mehr ein paar Monate aushalten kann.
@luciol. Viel Glück bei deiner Entscheidung. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass entweder dein Mann noch aufwacht oder du deinen Weg ohne ihn findest.
Liebe Grüße, Evy

Evy,
ich denke, er sieht es selbst nicht, weil er es nicht sehen will und nicht sehen kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer, wenn sie ein Problem zwischen Knie und Bauchnabel haben - auch wenn das Problem ganz offensichtlich und unverkennbar DA ist - sie sich selbst belügen und sich die Sache einfach wegdenken, wegreden und sogar das Gegenteil behaupten von dem, was eigentlich Tatsache ist.

Das ist ein Phänomen, das andere Frauen mir auch schon bestätigt haben, weil ich dachte, dass vielleicht ICH meinen Fokus nicht richtig eingestellt habe. Also meine Erfahrung sagt, Dein Mann würde eher vom Fehler ablenken, ja und sogar alles DIR in die Schuhe schieben, bevor er sich selbst (oder anderen) eingestehen muss, zeugungsunfähig zu sein.

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