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Kinderwunsch

27. April 2004 um 10:37

Hallo!

Ich habe einen sehr großen Kinderwunsch, mein Partner allerdings noch nicht. Er möchte zwas mal kinder, aber erst später. Mich belastet das Thema mittlerweile allerdings schon ziemlich. Ich denke jeden Tag mehrfach daran.
Ich fürchte, dass ich über kurz oder lang frustriert und deprimiert werde (ich neige gelegentlich zu depressionen).
Ich will meinem Partner allerdings auch sicher nicht ein Kind "unterjubeln"
was kann ich tun?

lg

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27. April 2004 um 12:31

Was draengt Dich?
Was draengt Dich so sehr nach einem Kind?
Was hindert Deinen Partner?

lg
Chris


www.seelenfluegel.net

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27. April 2004 um 13:01
In Antwort auf abdul_12261227

Was draengt Dich?
Was draengt Dich so sehr nach einem Kind?
Was hindert Deinen Partner?

lg
Chris


www.seelenfluegel.net

Hm
Das ist gar nicht so einfach.
Es ist ein Instinkt... ich sehne mich danach... ich werde den gedanken nicht mehr los... Ich meine ich bin mir bewusst, dass ein Kind viel verantwortung bringt und kein zuckerschlechen ist... Wenn ich eine Freundin mit baby besuche, bin ich hinterher manchmal richtiggehend niedergeschlagen, weil ich auch eines möchte und noch keines habe.
Ich muss gestehen dass es dafür keinen logischen grund gibt. es ist nur so, dass ich mir denke wir sind abgesichert und es spricht nichts dagegen. der rest ist eine gefühlssache, die mich aber sehr belastet.

Meinen Partner hindert, dass wir noch studieren, obwohl wir von unseren Eltern finanzielle und tatkräftige unterstützung kriegen würden (das weiß ich ganz sicher). aber er will "seine familie selbst erhalten" ich meine ich werde auf jeden fall wieder arbeiten gehen (nach 1-2 Jahren) und dann erhalten wir die familie gemeinsam und wie gesagt, finanziell hätten wir unterstützung...
so ganz schlau werde ich aus seiner Begründung nicht. er hat auch gemeint er fühlt sich noch nicht erwachsen genug...

Vielleicht kann mir ja jemand erklären was in so einer situation in einem mann vorgehen kann. er spricht leider sehr ungern, und das macht es mir noch schwieriger seinen standpunkt zu verstehen und zu akzeptieren

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27. April 2004 um 13:25
In Antwort auf perlen

Hm
Das ist gar nicht so einfach.
Es ist ein Instinkt... ich sehne mich danach... ich werde den gedanken nicht mehr los... Ich meine ich bin mir bewusst, dass ein Kind viel verantwortung bringt und kein zuckerschlechen ist... Wenn ich eine Freundin mit baby besuche, bin ich hinterher manchmal richtiggehend niedergeschlagen, weil ich auch eines möchte und noch keines habe.
Ich muss gestehen dass es dafür keinen logischen grund gibt. es ist nur so, dass ich mir denke wir sind abgesichert und es spricht nichts dagegen. der rest ist eine gefühlssache, die mich aber sehr belastet.

Meinen Partner hindert, dass wir noch studieren, obwohl wir von unseren Eltern finanzielle und tatkräftige unterstützung kriegen würden (das weiß ich ganz sicher). aber er will "seine familie selbst erhalten" ich meine ich werde auf jeden fall wieder arbeiten gehen (nach 1-2 Jahren) und dann erhalten wir die familie gemeinsam und wie gesagt, finanziell hätten wir unterstützung...
so ganz schlau werde ich aus seiner Begründung nicht. er hat auch gemeint er fühlt sich noch nicht erwachsen genug...

Vielleicht kann mir ja jemand erklären was in so einer situation in einem mann vorgehen kann. er spricht leider sehr ungern, und das macht es mir noch schwieriger seinen standpunkt zu verstehen und zu akzeptieren

Hallo Perlen,
was ist mit deinem Studium? Wozu studierst du?
Kennst du deine wahren Wünsche und Ziele? Was denkst du kann dir das Baby geben oder was soll es dir geben? Was deinen Partner betrifft, kann ich ihn verstehen, ein Kind verändert alles. Du trägst ein Leben lang die Verantwortung für dieses Wesen. Dafür brauchst du ein Fundament und das er dies selbst schaffen will, kann ich gut nachvollziehen. Es mag sein, das ihr finanziell Unterstützung hättet,doch hast du schon mal daran gedacht, das du dich auch in eine gewisse Abhängigkeit begibst? Ich nehm doch an die Unterstützung stammt dann von den Eltern. Perlen glaub mir, Eltern mischen sich wahnsinnig gerne ein, wenn es um die Enkel geht.Und du bist denen dann in gewisser Weise ausgeliefert. Keine schöne Vorstellung,oder.Vielleicht solltest du dir noch mal Gedanken darüber machen,ob du das wirklich willst.Und wie oben genannt,was erwartest du von einem Baby?

Gruß Pandorra

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27. April 2004 um 14:00
In Antwort auf perlen

Hm
Das ist gar nicht so einfach.
Es ist ein Instinkt... ich sehne mich danach... ich werde den gedanken nicht mehr los... Ich meine ich bin mir bewusst, dass ein Kind viel verantwortung bringt und kein zuckerschlechen ist... Wenn ich eine Freundin mit baby besuche, bin ich hinterher manchmal richtiggehend niedergeschlagen, weil ich auch eines möchte und noch keines habe.
Ich muss gestehen dass es dafür keinen logischen grund gibt. es ist nur so, dass ich mir denke wir sind abgesichert und es spricht nichts dagegen. der rest ist eine gefühlssache, die mich aber sehr belastet.

Meinen Partner hindert, dass wir noch studieren, obwohl wir von unseren Eltern finanzielle und tatkräftige unterstützung kriegen würden (das weiß ich ganz sicher). aber er will "seine familie selbst erhalten" ich meine ich werde auf jeden fall wieder arbeiten gehen (nach 1-2 Jahren) und dann erhalten wir die familie gemeinsam und wie gesagt, finanziell hätten wir unterstützung...
so ganz schlau werde ich aus seiner Begründung nicht. er hat auch gemeint er fühlt sich noch nicht erwachsen genug...

Vielleicht kann mir ja jemand erklären was in so einer situation in einem mann vorgehen kann. er spricht leider sehr ungern, und das macht es mir noch schwieriger seinen standpunkt zu verstehen und zu akzeptieren

Ich verstehe
Ich verstehe Dein Beduerfnis, aber ihr seid noch jung! Dein Freund moechte eigenstaendig sein, um eine Familie zu gruenden und dies nicht von "Aussen", in diesem Fall die Eltern, abhaengig sein.

Ich meine, ihr habt doch noch genug Zeit vor Euch, oder? Wenn Du jetzt ueber dreizig waerst, waere es kein Wunder, wenn Du Dich sorgst, aber dem ist ja nicht so.

lg
Chris

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27. April 2004 um 22:07
In Antwort auf perlen

Hm
Das ist gar nicht so einfach.
Es ist ein Instinkt... ich sehne mich danach... ich werde den gedanken nicht mehr los... Ich meine ich bin mir bewusst, dass ein Kind viel verantwortung bringt und kein zuckerschlechen ist... Wenn ich eine Freundin mit baby besuche, bin ich hinterher manchmal richtiggehend niedergeschlagen, weil ich auch eines möchte und noch keines habe.
Ich muss gestehen dass es dafür keinen logischen grund gibt. es ist nur so, dass ich mir denke wir sind abgesichert und es spricht nichts dagegen. der rest ist eine gefühlssache, die mich aber sehr belastet.

Meinen Partner hindert, dass wir noch studieren, obwohl wir von unseren Eltern finanzielle und tatkräftige unterstützung kriegen würden (das weiß ich ganz sicher). aber er will "seine familie selbst erhalten" ich meine ich werde auf jeden fall wieder arbeiten gehen (nach 1-2 Jahren) und dann erhalten wir die familie gemeinsam und wie gesagt, finanziell hätten wir unterstützung...
so ganz schlau werde ich aus seiner Begründung nicht. er hat auch gemeint er fühlt sich noch nicht erwachsen genug...

Vielleicht kann mir ja jemand erklären was in so einer situation in einem mann vorgehen kann. er spricht leider sehr ungern, und das macht es mir noch schwieriger seinen standpunkt zu verstehen und zu akzeptieren

Die Zeiten sind hart ..
Ich kann jede Frau verstehen, sich entsprechend ihrer biologischen Berufung nach Kindern sehnt. Beim Mann ist dieser instinktive Wunsch nicht ansatzweise so ausgeprägt, - es ist mehr anerzogen und es gehört sich halt so. Ich bin mit einer Frau zusammen, die ein Kind von einem anderen (ihrem Noch-Ehemann) hat. Ich habe das ganze Theater um das Kind, die Kohlen, das gemeinsame Haus u.s.w. mitbekommen und ich muss ganz ehrlich sagen, - das alles bremst meinen persönlichen Kinderwunsch deutlich aus. Die Gesetzgebung ist im Falle der Scheidung ziemlich Männerfeindlich und bei zwei Kindern kann der Durchschnittsmann eigentlich wirtschaftlich einpacken. Der Traum von der heilen, kleinen Familie platzt in Deutschland ständig, die Scheidungen sind hoch wie nich und alleinerziehende (hübsche) Mütter gibts wie Sand am Meer. Also, - warum das Risiko eingehen selbst ein (vielleicht krankes/behindertes) Kind zu zeugen wenn es jede Menge Bälger gibt, die einen Vaterersatz brauchen? Und der Zahlemann ist auch wer anders. Diese Ansicht mag roh, unromantisch,egoistisch und gegen das Volk zu sein, aber ich hab diverse Kumpel die nur noch zahlen und noch dafür kämpfen müssen, ihr Kind mal zu sehen weil die Alte rumkluckt. (der Ex von meiner Freundin im übrigen auch, da kann man sich nicht vorstellen, dass die mal freiwillig Sex miteinander hatten) Schade, dass unser System so scheisse ist, aber jeder Man, der noch einen Funken Verstand in der Birne hat, lässt besser die Finger von der Kindernummer, - es sei denn, er schwimmt im Geld und kann Frau und Kind (geschiedener weise)aus der Portokasse abblechen.
Beste Grüsse, viel Glück und erzähl Deinem Partner bloss nix von diesen Denkansätzen)
Griess

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27. April 2004 um 22:24
In Antwort auf lisa_12474243

Hallo Perlen,
was ist mit deinem Studium? Wozu studierst du?
Kennst du deine wahren Wünsche und Ziele? Was denkst du kann dir das Baby geben oder was soll es dir geben? Was deinen Partner betrifft, kann ich ihn verstehen, ein Kind verändert alles. Du trägst ein Leben lang die Verantwortung für dieses Wesen. Dafür brauchst du ein Fundament und das er dies selbst schaffen will, kann ich gut nachvollziehen. Es mag sein, das ihr finanziell Unterstützung hättet,doch hast du schon mal daran gedacht, das du dich auch in eine gewisse Abhängigkeit begibst? Ich nehm doch an die Unterstützung stammt dann von den Eltern. Perlen glaub mir, Eltern mischen sich wahnsinnig gerne ein, wenn es um die Enkel geht.Und du bist denen dann in gewisser Weise ausgeliefert. Keine schöne Vorstellung,oder.Vielleicht solltest du dir noch mal Gedanken darüber machen,ob du das wirklich willst.Und wie oben genannt,was erwartest du von einem Baby?

Gruß Pandorra

Studium & erwartungen
Ende des studiums abwarten... das ist so die gängige meinung. nur andererseits sind chefs meistens nicht begeistert von der idee eine frau einzustellen die jung ist und einen Freund hat, da er damit rechnen muss, dass sie bald in karenz geht. Und es ist der Karriere einer frau nachgewiesenerweise nicht förderlich, wenn sie in karenz geht. ich will aber auch nicht nach 6 wochen oder so wieder arbeiten gehen. Also wäre es argumentativ von meiner warte aus geschickter ein kind noch während des studiums zu bekommen. da beschwert sich keiner, wenn ich länger brauche und meinem zukünftigen boss kann ich sagen, dass die familienplanung abgeschlossen ist.
Eben darum will ich ja das kind jetzt, damit ich nachher arbeiten kann und nicht eine Pause einlegen muss, die mich daran hindert.

Was ich mir von einem Baby erwarte? dreckige windeln, geschrei, schlaflose nächte, aber auch mal ein lächeln und ein Mama, und das genügt mir, das ist es mir wert.
Studieren alleine ist mir irgendwie sowieso zuwenig. Ich muss sagen ich nehme die dinge die ich mache sehr ernst, ich vermisse also einen weiteren wichtigen lebensbereich in meinem leben. Dabei bin ich mir sehr bewusst, dass das viel arbeit bedeutet, aber das ist es mir wert.

Zu meiner Familie muss ich sagen, dass ich mich mit meiner Mutter sehr sehr gut verstehe (selten aber doch) ich meine da brauche ich mir wirklich keine sorgen zu machen, das wäre in ordnung. Mein vater hat emotional nie wirklich einen draht zu uns kindern gehabt, er hat uns geld gegeben und sich daran gefreut. Und meine mutter hat schon ein enkerl, dass sie kaum sieht und daher würde es ihr nichts ausmachen, gegenteil, sie würde sich freuen ein wenig mitzuhelfen.

Ich habe keineswegs vor meinen Freund emotional zu erpressen!!! Ich akzeptiere, dass er momentan noch kein kind will, aber trotzdem macht es mir das nicht leichter

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28. April 2004 um 8:16

Tu ich auch
irgendwie verstehe ich ihn ja auch...

aber ich kenne meine eltern... sie verbrauchen ihr geld sowieso nicht... ich mein das nicht böse aber es ist so. mein vater hasst veränderungen und damit mag er auch nicht wegfahren und sich nichts neues kaufen....
es klingt jetzt wahrscheinlich voll arg, aber mahl ehrlich: irgendwann erbe ich es sowieso, nur dann werde ich es nicht mehr brauchen, und jetzt könnte ich es brauchen.... ich meine meine eltern sehen das auch so, drum macht es ihnen ja auch nichts aus
davon abgesehen brauche ich nicht viel geld und kann noch mal leicht ein stück zurückstecken.

dass ich keine Arbeit finde ist unwahrscheinlich, da ich bei meiner ausbildung sehr gute jobaussichten habe. Ich habe von meinem Ferialjob her auch noch gute aussichten auf einen Job.

Glaub mir, mein weg als ganzes gesehen (mit ausbildung und so) ist sicher NICHT einfach...

außerdem könnten wir uns sehr viel von freunden und bekannten zusammenborgen (das läuft bei uns immer so, dass kleidung, spielzeug und bettchen weitergegeben werden)

und gerade weil ich gute jobaussichten habe und auch arbeiten möchte und damit auch selbst meine familie erhalten möchte, möchte ich gerne vorher noch ein baby...
mein freund wird vielleicht den doktor machen, das sind dann noch mal 3 jahre, wo er fast nichts verdient und dann mal was ansparen und dann bin ich mind. 30 und dann funktionierts wahrscheinlich nicht mehr (gibt mehrere solche Fälle in meiner Verwandtschaft), dann dürfen wir viel viel geld für eine künstliche befruchtung ausgeben.... ist doch auch nicht so ganz das wahre....

mir fällt gerade keine mögliche situation ein, sodass ich nicht arbeiten kann.

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28. April 2004 um 8:18
In Antwort auf abdul_12261227

Ich verstehe
Ich verstehe Dein Beduerfnis, aber ihr seid noch jung! Dein Freund moechte eigenstaendig sein, um eine Familie zu gruenden und dies nicht von "Aussen", in diesem Fall die Eltern, abhaengig sein.

Ich meine, ihr habt doch noch genug Zeit vor Euch, oder? Wenn Du jetzt ueber dreizig waerst, waere es kein Wunder, wenn Du Dich sorgst, aber dem ist ja nicht so.

lg
Chris

Immer abhängig
Naja, egal wies kommt, ich und das baby werde immer eine zeitlang abhängig sein.
nur wenn ich später ein kind bekomme, dann steht das meiner Berufslaufbahn im Wege....

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28. April 2004 um 9:20
In Antwort auf perlen

Hm
Das ist gar nicht so einfach.
Es ist ein Instinkt... ich sehne mich danach... ich werde den gedanken nicht mehr los... Ich meine ich bin mir bewusst, dass ein Kind viel verantwortung bringt und kein zuckerschlechen ist... Wenn ich eine Freundin mit baby besuche, bin ich hinterher manchmal richtiggehend niedergeschlagen, weil ich auch eines möchte und noch keines habe.
Ich muss gestehen dass es dafür keinen logischen grund gibt. es ist nur so, dass ich mir denke wir sind abgesichert und es spricht nichts dagegen. der rest ist eine gefühlssache, die mich aber sehr belastet.

Meinen Partner hindert, dass wir noch studieren, obwohl wir von unseren Eltern finanzielle und tatkräftige unterstützung kriegen würden (das weiß ich ganz sicher). aber er will "seine familie selbst erhalten" ich meine ich werde auf jeden fall wieder arbeiten gehen (nach 1-2 Jahren) und dann erhalten wir die familie gemeinsam und wie gesagt, finanziell hätten wir unterstützung...
so ganz schlau werde ich aus seiner Begründung nicht. er hat auch gemeint er fühlt sich noch nicht erwachsen genug...

Vielleicht kann mir ja jemand erklären was in so einer situation in einem mann vorgehen kann. er spricht leider sehr ungern, und das macht es mir noch schwieriger seinen standpunkt zu verstehen und zu akzeptieren

Hallo Perle!
Ich finde das von Deinem Partner super verantwortungsbewußt und verstehe eher Dich nicht. Ich wöllte auch für mein Kind selbst aufkommen.. manchmal geht das sicher nicht, wenn es einfach passiert oder so. Aber wenn man es planen kann, sollte man schon solche Dinge bedenken! Ich meine, was passiert schon, wenn Du bis nach dem Studium wartest? Du bist sicher noch sehr jung und wirst in 2 Jahren oder so eine genauso gute Mutter sein. Ich denke, Du setzt Dich selbst unter Druck oder hast Dich vielleicht an Deinen Freundinnen etwas "angesteckt". Und wenn Dein Partner meint, er fühlt sich noch nicht erwachsen genug, ist das doch auch ok. Besser, als wenn er einfach ja und amen sagen würde und sich dann mit dem Kind nicht auseinandersetzen könnte. Ich finde, ein Kind muß von beiden Seiten gewollt sein. Und Verantwortung bzw. Reife sind Voraussetzung dafür.

Ist nicht böse gemeint, aber hier gehts nicht um einen Standpunkt, sondern um eine grundlegende Entscheidung.

Viel Glück!

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28. April 2004 um 9:49
In Antwort auf perlen

Immer abhängig
Naja, egal wies kommt, ich und das baby werde immer eine zeitlang abhängig sein.
nur wenn ich später ein kind bekomme, dann steht das meiner Berufslaufbahn im Wege....

Unterschied
Es ist ein Unterschied, ob man wegen des Kinderkriegens in der eigenen Familie "abhaenigig" ist (das bringt die Sache mit sich), oder ob man von den Eltern abhaengig ist (da shier hat etwas mit dem Losloesungsprozess zu tun).

Berufslaufbahn: der Berufslaufbahn steht das Kind im Weg?
Ist leider heutzutage "normal". Wer trotzdem Kinder kriegt, gehts dann auf Kosten der Kinder. Wer seine Berufslaufbahn fuer die Kinder hinschmeisst, wird moeglicher weise unzufrieden. Es ist eine Entscheidungsfrage. Was meint denn Dein Partner zu Deinem Argument mit der Berufslaufbahn?
Was moechtest Du denn gerne werden?


lg
Chris

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28. April 2004 um 10:13
In Antwort auf perlen

Studium & erwartungen
Ende des studiums abwarten... das ist so die gängige meinung. nur andererseits sind chefs meistens nicht begeistert von der idee eine frau einzustellen die jung ist und einen Freund hat, da er damit rechnen muss, dass sie bald in karenz geht. Und es ist der Karriere einer frau nachgewiesenerweise nicht förderlich, wenn sie in karenz geht. ich will aber auch nicht nach 6 wochen oder so wieder arbeiten gehen. Also wäre es argumentativ von meiner warte aus geschickter ein kind noch während des studiums zu bekommen. da beschwert sich keiner, wenn ich länger brauche und meinem zukünftigen boss kann ich sagen, dass die familienplanung abgeschlossen ist.
Eben darum will ich ja das kind jetzt, damit ich nachher arbeiten kann und nicht eine Pause einlegen muss, die mich daran hindert.

Was ich mir von einem Baby erwarte? dreckige windeln, geschrei, schlaflose nächte, aber auch mal ein lächeln und ein Mama, und das genügt mir, das ist es mir wert.
Studieren alleine ist mir irgendwie sowieso zuwenig. Ich muss sagen ich nehme die dinge die ich mache sehr ernst, ich vermisse also einen weiteren wichtigen lebensbereich in meinem leben. Dabei bin ich mir sehr bewusst, dass das viel arbeit bedeutet, aber das ist es mir wert.

Zu meiner Familie muss ich sagen, dass ich mich mit meiner Mutter sehr sehr gut verstehe (selten aber doch) ich meine da brauche ich mir wirklich keine sorgen zu machen, das wäre in ordnung. Mein vater hat emotional nie wirklich einen draht zu uns kindern gehabt, er hat uns geld gegeben und sich daran gefreut. Und meine mutter hat schon ein enkerl, dass sie kaum sieht und daher würde es ihr nichts ausmachen, gegenteil, sie würde sich freuen ein wenig mitzuhelfen.

Ich habe keineswegs vor meinen Freund emotional zu erpressen!!! Ich akzeptiere, dass er momentan noch kein kind will, aber trotzdem macht es mir das nicht leichter

Vielleicht dachte ich in deinem Alter auch mal so
Perlen, ich wollte dir auf unseren Dialog gerade antworten,als ich sah,dass Nenja mir schon zuvorgekommen ist. Dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen, sie hat mir aus der Seele gesprochen. Und wenn du die Dinge wie du sagst, sehr ernst nimmst, dann willst du sicher auch das Beste für dein Baby und dafür sollten doch erstmal die Fundamente gesteckt werden.

Gruß Pandorra

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28. April 2004 um 10:19
In Antwort auf abdul_12261227

Unterschied
Es ist ein Unterschied, ob man wegen des Kinderkriegens in der eigenen Familie "abhaenigig" ist (das bringt die Sache mit sich), oder ob man von den Eltern abhaengig ist (da shier hat etwas mit dem Losloesungsprozess zu tun).

Berufslaufbahn: der Berufslaufbahn steht das Kind im Weg?
Ist leider heutzutage "normal". Wer trotzdem Kinder kriegt, gehts dann auf Kosten der Kinder. Wer seine Berufslaufbahn fuer die Kinder hinschmeisst, wird moeglicher weise unzufrieden. Es ist eine Entscheidungsfrage. Was meint denn Dein Partner zu Deinem Argument mit der Berufslaufbahn?
Was moechtest Du denn gerne werden?


lg
Chris

Stimmt
Es stimmt, dass da ein unterschied ist. Aber losgelöst haben wir uns beide schon und finanziell abhängig sind wir beide sowieso.
Insofern ist das argument mit der unabhängigkeit ja auch nur zur hälfte wahr, da wir sowieso finanziell abhängig sind. und ob wir jetzt ein bischen mehr oder ein bischen weniger kriegen ist ja dann auch nicht mehr sooo wichtig. Es geht eher darum "seine Familie selbst zu erhalten"

aber ganz verstehe ich nicht, warum dieser wunsch wichtiger sein soll, als meine "karriere"...

Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass kinder darunter leiden MÜSSEN, wenn die eltern berufstätig sind. ich meine eigentlich ist das ja der normalzustand. früher waren die mütter zwar zu Hause, hatten aber trotzdem wenig zeit für die kinder. Wenn also eine bezugsperson da ist, die aufpasst und die das kind auch mag, und sich die Eltern bewusst zeit nehmen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, dann, so würde nachgewiesen, profitieren die kinder davon sogar. Außerdem werden sie selbständiger und die Gefahr dass sie überbehütet sind besteht dann auch nicht.
Und ich wäre definitiv unzufrieden, wenn ich nicht wieder arbeiten würde.

Naja, das argument sieht er irgendwie schon auch ein, aber er ist sich oft nicht ganz bewusst, dass da frauen immer noch mit anderen problemen zu kämpfen haben... eben so wie benachteiligung weil zu erwarten ist, dass sie in karenz geht und so. Ich meine, es ist klar, dass er das nicht so sieht, weil er sich damit einfach nicht beschäftigt hat, und eben glaubt dass diese probleme nicht mehr wirkich existieren, was aber nicht stimmt...
Davon abgesehen möchte ich mich auch ein wenig "hocharbeiten" und dass da karenz hinderlich ist ist ja wohl auch klar. ich meine da wird sofort ein mann, der nicht in karenz war, mir vorgezogen wenn es um beförderungen geht und so...
Ich möchte in der Entwicklung arbeiten. in welcher sparte weiß ich nicht so genau.. automatisierte Industieanlagen? Steuerungen?

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28. April 2004 um 10:32

Kann ich dir nicht übel nehmen
so arg ist das ja auch wieder nicht, ich meine ich habe schon einiges an geld zusammengespart und kindergeld bekomm ich in den ersten 3 jahren ja sowieso (unabhängig davon wieviel ich verdienen) und die sachen ausleihen find ich voll in ordnung, denn wir borgen sie wieder weiter und es wäre doch irrsinn, wenn jede familie da voll viel geld reinsteckt und dann brauch man das zeug nur kurz brauch (die wachsen ja recht schnell aus den kleidern raus z.B) und dann? was tust du dann damit? wegschmeißen? - tolle idee... Also das wurde in meiner Familie selbst bei gesichertem einkommen schon immer so gemacht, dass die sachen weitergegeben und hergeliehen werden, da denke ich mir wirklich nichts...

naja, ich würd mein kind, wenn es krank ist, nicht bei "fremden" lassen, aber ich würde es bei meiner eigenen Mutter lassen und da wäre es bestens aufgehoben, und sie wäre auch dazu bereit (hat sie gesagt)

also das ist schon klar, dass er sich da dann nicht um Kind un Haushalt kümmert!!! (nicht mehr als wenn er arbeiten würde) er muss dann nämlich sowieso am institut arbeiten und kann nicht einfach zu Hause sitzen und lernen! Das erwarte ich auch gar nicht.

ja das weiß ich, dass man auch über 30 noch kinder kriegen kann. ist schon klar. aber es gibt vermehrt probleme, und ich finde die entwicklung zu den alten müttern hin nicht unbendingt so toll. laut umfragen sagen mütter, dass ihrer ansicht nach das beste alter 27 wäre. naja, das wär ja dann genau zu der zeit, wo ich mich "hocharbeiten" könnte, also zum denkbar unpassendsten zeitpunkt. also bleibt die frage vorher oder nachher, und vorher gefällt mir besser.

Also so ganz klar ist mir nicht, was du meinst, dass ich noch gar nicht wirklich realisiert habe.

sehr vernünftig für ihn, ja, aber ich verstehe immer noch nicht, warum sein wunsch "seine familie selbst zu erhalten" wichtiger oder vernünftiger sein soll, als mein wünsch auch karriere zu machen.
warum ist es vernünftig von einer frau zu erwarten, sich in bezug auf karriere selbst im weg zu stehen?

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28. April 2004 um 10:41
In Antwort auf lisa_12474243

Vielleicht dachte ich in deinem Alter auch mal so
Perlen, ich wollte dir auf unseren Dialog gerade antworten,als ich sah,dass Nenja mir schon zuvorgekommen ist. Dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen, sie hat mir aus der Seele gesprochen. Und wenn du die Dinge wie du sagst, sehr ernst nimmst, dann willst du sicher auch das Beste für dein Baby und dafür sollten doch erstmal die Fundamente gesteckt werden.

Gruß Pandorra

Ich glaub nicht, dass das funktioniert
Ich wünsche meinem baby auch keine frustrierte mutter, die sich ärgert, dass sie ihre berufliche laufbahn nicht weiter verfolgen kann. Und ich wünsche uns eben nicht, dass ich frustriert bin, weil ich nicht in meinen traumjob befördert wurde, weil ein kollege im gegensatz zu mir nicht in karenz war...

Ich meine mein studium ist verdammt hart, und ich buttere da nicht so viel hinein, um hinterher einen job zu machen der mir gar nicht gefällt. Arbeit ist für mich nicht nur geldverdienen, sondern ich möchte eine arbeit die ich gerne mache, und ich hänge mich da ziemlich rein. drum ist es mir auch so wichtig einen weg zu finden das zu vereinbaren. wenn ich nur irgendeinen job machen wollte hätte ich ja bessere chancen einen zu kriegen... aber ich will nicht irgendeinen

Es wäre wunderbar, wenn wir die fundamente aufbauen könnten, und dann kinder kriegen könnten, und ich dann weiterarbeiten könnte, und trotzdem wenns um Beförderungen und so geht keine nachteile gegenüber kollegen habe, die nicht in karenz waren...
aber ich glaube nicht dass das so einfach geht.
Ich glaube schlichtweg nicht, dass "das gute alte modell" funktioniert.
Daher suche ich ja nach einer alternative...

Ich meine für einen anderen alternativvorschlag wäre ich gerne zu haben...

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28. April 2004 um 10:54

Re
Natürlich vermisst er dich, und ich maße mir da auch nicht an mitreden zu können, ich hab ja noch kein kind, mein wissen stammt nur aus büchern. aber soweit man denen glauben kann, kommen kinder damit zurecht. ich meine wär ja obnormal wenn er dich nicht vermissen würde, aber das heißt nicht, dass er davon einen schaden davonträgt.
und es wäre die oma da... es wäre schwer für micht, zu sehen, dass die oma eine so wichtige bezugsperson ist und ich quasi abgedrängt würde, aber das würde ich aushalten, weil das kind unbedingt eine bezugs- und Vertrauensperson braucht.

ich weiß auch dass es hart ist, wenn man nicht mitansehen kann wie sich das kind entwickelt. aber ich könnte nicht zu Hause bleiben (nicht länger als 1 Jahr) da ich mir absolut bewusst bin, dass mir dabei die Decke auf den Kopf fallen würde. Ich mein das ernst, ich würds nicht aushalten, es wäre mir zu eng und das wäre für das kind sicher mindestens 10x schlimmer, als wenn es mich vermisst... also die entscheidung für oder gegen beruf ist damit auch absolut klar....

zu der selbstverständlichkeit kann ich nichts sagen, das stimmt, aber das kommt auch einfach aus meiner familie heraus. also das war was, was mir meine eltern begebracht haben, dass da zusammengehalten wird, und dass da die großeltern nicht aus der familie ausgegrenzt werden und dass sie uns das geld gerne geben, da sie es ja haben und es sich leisten können. ist in anderen familien sicher anders, aber bei uns ist das so....

verstärkt wird das ganze natürlich dadurch, dass meine schwester schon ein kind (2 Jahre) hat und jetzt erst gerade mit dem studium fertig wird. Dadurch hab ich natürlich gesehen, dass das schaffbar ist. Und sie sind eigentlich auch mit dem geld das sie sowieso fürs studieren bekommen und dem staatlichen kindergeld um die runden gekommen. ein paar geschenke (also zu weihnachten statt kleidung ein kinderwagen oder so), und das wars auch schon...
Im gegensatz zu ihr habe ich von meinen letzten 2 ferialjobs noch was angespart und so....

um das gehts ja, um andere meinungen

bin ja dankbar dafür...

lg

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28. April 2004 um 10:57
In Antwort auf perlen

Stimmt
Es stimmt, dass da ein unterschied ist. Aber losgelöst haben wir uns beide schon und finanziell abhängig sind wir beide sowieso.
Insofern ist das argument mit der unabhängigkeit ja auch nur zur hälfte wahr, da wir sowieso finanziell abhängig sind. und ob wir jetzt ein bischen mehr oder ein bischen weniger kriegen ist ja dann auch nicht mehr sooo wichtig. Es geht eher darum "seine Familie selbst zu erhalten"

aber ganz verstehe ich nicht, warum dieser wunsch wichtiger sein soll, als meine "karriere"...

Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass kinder darunter leiden MÜSSEN, wenn die eltern berufstätig sind. ich meine eigentlich ist das ja der normalzustand. früher waren die mütter zwar zu Hause, hatten aber trotzdem wenig zeit für die kinder. Wenn also eine bezugsperson da ist, die aufpasst und die das kind auch mag, und sich die Eltern bewusst zeit nehmen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, dann, so würde nachgewiesen, profitieren die kinder davon sogar. Außerdem werden sie selbständiger und die Gefahr dass sie überbehütet sind besteht dann auch nicht.
Und ich wäre definitiv unzufrieden, wenn ich nicht wieder arbeiten würde.

Naja, das argument sieht er irgendwie schon auch ein, aber er ist sich oft nicht ganz bewusst, dass da frauen immer noch mit anderen problemen zu kämpfen haben... eben so wie benachteiligung weil zu erwarten ist, dass sie in karenz geht und so. Ich meine, es ist klar, dass er das nicht so sieht, weil er sich damit einfach nicht beschäftigt hat, und eben glaubt dass diese probleme nicht mehr wirkich existieren, was aber nicht stimmt...
Davon abgesehen möchte ich mich auch ein wenig "hocharbeiten" und dass da karenz hinderlich ist ist ja wohl auch klar. ich meine da wird sofort ein mann, der nicht in karenz war, mir vorgezogen wenn es um beförderungen geht und so...
Ich möchte in der Entwicklung arbeiten. in welcher sparte weiß ich nicht so genau.. automatisierte Industieanlagen? Steuerungen?

Verstehe
>>>>Es stimmt, dass da ein unterschied ist. Aber losgelöst haben wir uns beide schon und finanziell abhängig sind wir beide sowieso.
Insofern ist das argument mit der unabhängigkeit ja auch nur zur hälfte wahr, da wir sowieso finanziell abhängig sind. und ob wir jetzt ein bischen mehr oder ein bischen weniger kriegen ist ja dann auch nicht mehr sooo wichtig.>>>>>

Nun, hier scheint sich Dein Vestand eine Ausrede zurechtzulegen. Ich finde nicht, das das "sowieso" ein "Ein-bischen-mehr" gerechtfertigt. Das geht schon in Richtung "Ausnutzen". Naja, das ist halt meine Meinung dazu. Ich faende es wesentlich wichtiger, aus dieser Abhaengigkeit herauszukommen. Sie ist wie ein Nabelschnur.


>>>>Es geht eher darum "seine Familie selbst zu erhalten" >>>

Richtig. Aber: der Zweck heiligt die Mittel???



>>>>aber ganz verstehe ich nicht, warum dieser wunsch wichtiger sein soll, als meine "karriere"...>>>>

Weil das Kinderkriegen eine seelische Aufgabe ist, karrrieremachen eine egobedingte Angelegenheit ist.



>>>>Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass kinder darunter leiden MÜSSEN, wenn die eltern berufstätig sind. ich meine eigentlich ist das ja der normalzustand. >>>>

ja, leider ist es "Normalzustand", was aber nicht automatisch impliziert, dass das gut ist. Und Du wiederum kannst erst einmal nicht anders handeln, als wie Du es erlernt hast. Kinder brauchen ihre Eltern, ihr Muetter, die Liebe. Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. Was meinst Du, warum es so viele Beziehungsprobleme gibt.


>>>>früher waren die mütter zwar zu Hause, hatten aber trotzdem wenig zeit für die kinder.>>>>

Wer sagt das? Frueher waren die Familienstrukturen noch ganz anders. Oma, Opa etc wohnten alle auf einem Haufen. Diese Zeiten hatten auch ihre Macken. Wir koennen uns darauf berufen, dass es frueher auch schlecht war udn uns dann weiter keine Gedanken machen. Wir koennen aber genausogut etwas ANDERS MACHEN.

>>>>>Wenn also eine bezugsperson da ist, die aufpasst und die das kind auch mag, und sich die Eltern bewusst zeit nehmen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, dann, so würde nachgewiesen, profitieren die kinder davon sogar. Außerdem werden sie selbständiger und die Gefahr dass sie überbehütet sind besteht dann auch nicht.>>>>>

Nun, das kann ich nicht pruefen. Ich denke, man kann das nicth pauschalisieren, weil jeder Mensch, jedes Kind individuel ist. Meineer Meinugn nach ist es ein Unterschied, ob die Eltern unmittelbar da sind oder das Kindermaedchen (oder was auch immer).




>>>>>Und ich wäre definitiv unzufrieden, wenn ich nicht wieder arbeiten würde.>>>>

Und DAS ist Dein Problem. Wieso waerst Du unzufrieden?


>>>>>Naja, das argument sieht er irgendwie schon auch ein, aber er ist sich oft nicht ganz bewusst, dass da frauen immer noch mit anderen problemen zu kämpfen haben... eben so wie benachteiligung weil zu erwarten ist, dass sie in karenz geht und so. Ich meine, es ist klar, dass er das nicht so sieht, weil er sich damit einfach nicht beschäftigt hat, und eben glaubt dass diese probleme nicht mehr wirkich existieren, was aber nicht stimmt...
Davon abgesehen möchte ich mich auch ein wenig "hocharbeiten" und dass da karenz hinderlich ist ist ja wohl auch klar. ich meine da wird sofort ein mann, der nicht in karenz war, mir vorgezogen wenn es um beförderungen geht und so...
Ich möchte in der Entwicklung arbeiten. in welcher sparte weiß ich nicht so genau.. automatisierte Industieanlagen? Steuerungen? >>>>

Weisst, ich hatte in meinen 20igern mal ne Freundin, die hat auch die Karriere vorgezogen, unser Kind abgetrieben. Dann hat sie 12 Jahre steile Karriereleiter gemacht. Wir trennten uns in der Zeit. Sie kam an einen Punkt, wo sie nach 10 Jahren ploetzlich mit der grossen Leere konfrontiert wurde. Sie hatte alles, schoene Wohnung, Kohle, schoenes Auto...und dann war diese Leere da. Heute lebt sie mit ihrem Freund auf einer spanischen Insel, wo sie zusammen ein kleines Geschaeft betreiben. Kinder haette sie gerne, aber sie kann keine mehr bekommen. Mir schrieb sie, dass sie ihre Karriere liebend gerne gegen Kinder getauscht haette, aber es ist zu spaet.


lg
Chris

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28. April 2004 um 11:04

Hallo
ich finde die Selbstverständlichkeit mit der Du die finazielle Untersttützung Deiner Eltern erwartest auch etwas daneben.
Wenn Deine Mutter allerdings auf ein eventuelles Kind aufpassen will, finde ich das nicht verwerflich.

Ich war auch Oma-Kind und meine Mutter hat seitdem ich ein Jahr war Vollzeit gearbeitet und ich habe nicht darunter gelitten.
Meine mutter übrigends auch nicht, vieles ist Einstellungssache. Du must mit Dingen Leben wie, z.B dß das Kind eher Oma als Mama sagt. Meine Mutter meinte dazu, wieso soll sie einer armen alten frau, die viel in ihrem Leben mitgemacht hat (zwei kriege, mann früh verloren), diese kleine freude nicht gönnen.
Meine Eltern haben damals aber eher meine Oma finanziell unterstüzt (sie hatte z.B. eine kostenlose Wohnung in unserem haus), da sie von ihrer kleinen rente kaum leben konnte.

In anderen Ländern (Frankreich, Schweden,Dänemark, Großbritannien, Finnland) sind berufstätige Mütter etwas völlig normales und die Kinder sind auch nicht gestörter als bei uns). Nur hier in D sind sie verpönt. Dadursch ist es für Frauen in D doppelt schwer Beruf und Kinder zu vereinbaren, schlechte Betreuungssituation, Arbeitgeber mit Vorbehalten gegenüber Müttern und rabenmüttervorwürfe von allen Seiten (besonders von anderen Müttern)

Machbar ist es trotzdem, aber es ist hart und Du brauchst ein verdammt dickes Fell.
Wenn Du mal ein paar Berischt von Frauen, die das hingekriegt haben lesen willst schau mal zu
http://www.fast-4ward.de/base/show_article.php?c=1-&a=2.

Ich habe eine Freundin, die hat ihr Studium mit Kind (war ein Unfall) durchgezogen und promoviert jetzt. Das war verdammt hart, obwohl ihr Partner hinter hier stand und auch ein Urlaubssemester für das Kind genommen hat.
Das macht man nicht einfach so nebenbei, das ist harte Arbeit. Ich hätte als Studentin kein Kind haben wollen. OK ich will heute auch noch keins und viellwicht nie eins.

LG

Wolkenschaf

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28. April 2004 um 11:04

Schwierig zu vergleichen
du hattest mit 28 schon lange gearbeitet, ich werde mit 24 erst mit dem studium fertig! ich finde das macht einen gewaltigen unterschied... ich meine nach 13 jahren (also von der lehre weg gerechnet) im berufsleben ist es was ganz anderes in karenz zu gehen und so als nach gerade mal 4 jahren. also wenn ich das vergleiche dann könnte ich mit 37 erstmals schwanger werden... das ist schon ein bisschen alt.... das macht es ja so schwierig.... das ist ja einer der großen nachteile beim studium, dass man schon wesentlich älter ist, wenn man fertig wird damit...

Ich erwarte nciht selbstverständlich von meiner mutter, dass sie auf mein kind aufpasst. ich habe sie gefragt, ob sie bereit wäre, ob sie sich vorstellen könnte auf sie aufzupassen.

mir ist schon klar, dass brei und knuddeln nicht reichen... aber arbeiten will ich auf jeden fall nach 1 jahr wieder und ich glaube auch, dass das möglich ist. vor allem falls ich eine stelle finde, wo das so gut funktioniert mit der freien zeiteinteilung und homeworking...

Also in meinem ferialjob hatte ich freie zeiteinteilung und es war in der firma auch möglich homeworking zu machen. ich meine ich kann nicht davon ausgehen, dass das in meinem zukünftigen job so leicht gehen wird wie in der firma, aber es würde mich freuen, und das würde die sachlage natürlich auch ändern.

Wie gesagt, meine schwester kommt mir ihrem kind auch so geldmäßig um die runden und ich hab von meinem ferialjob noch mehr zusammengespart als sie... daher denke ich dass sich das machen lassen würde (sie schaffts ja auch)

lg

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28. April 2004 um 11:19
In Antwort auf abdul_12261227

Verstehe
>>>>Es stimmt, dass da ein unterschied ist. Aber losgelöst haben wir uns beide schon und finanziell abhängig sind wir beide sowieso.
Insofern ist das argument mit der unabhängigkeit ja auch nur zur hälfte wahr, da wir sowieso finanziell abhängig sind. und ob wir jetzt ein bischen mehr oder ein bischen weniger kriegen ist ja dann auch nicht mehr sooo wichtig.>>>>>

Nun, hier scheint sich Dein Vestand eine Ausrede zurechtzulegen. Ich finde nicht, das das "sowieso" ein "Ein-bischen-mehr" gerechtfertigt. Das geht schon in Richtung "Ausnutzen". Naja, das ist halt meine Meinung dazu. Ich faende es wesentlich wichtiger, aus dieser Abhaengigkeit herauszukommen. Sie ist wie ein Nabelschnur.


>>>>Es geht eher darum "seine Familie selbst zu erhalten" >>>

Richtig. Aber: der Zweck heiligt die Mittel???



>>>>aber ganz verstehe ich nicht, warum dieser wunsch wichtiger sein soll, als meine "karriere"...>>>>

Weil das Kinderkriegen eine seelische Aufgabe ist, karrrieremachen eine egobedingte Angelegenheit ist.



>>>>Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass kinder darunter leiden MÜSSEN, wenn die eltern berufstätig sind. ich meine eigentlich ist das ja der normalzustand. >>>>

ja, leider ist es "Normalzustand", was aber nicht automatisch impliziert, dass das gut ist. Und Du wiederum kannst erst einmal nicht anders handeln, als wie Du es erlernt hast. Kinder brauchen ihre Eltern, ihr Muetter, die Liebe. Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. Was meinst Du, warum es so viele Beziehungsprobleme gibt.


>>>>früher waren die mütter zwar zu Hause, hatten aber trotzdem wenig zeit für die kinder.>>>>

Wer sagt das? Frueher waren die Familienstrukturen noch ganz anders. Oma, Opa etc wohnten alle auf einem Haufen. Diese Zeiten hatten auch ihre Macken. Wir koennen uns darauf berufen, dass es frueher auch schlecht war udn uns dann weiter keine Gedanken machen. Wir koennen aber genausogut etwas ANDERS MACHEN.

>>>>>Wenn also eine bezugsperson da ist, die aufpasst und die das kind auch mag, und sich die Eltern bewusst zeit nehmen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, dann, so würde nachgewiesen, profitieren die kinder davon sogar. Außerdem werden sie selbständiger und die Gefahr dass sie überbehütet sind besteht dann auch nicht.>>>>>

Nun, das kann ich nicht pruefen. Ich denke, man kann das nicth pauschalisieren, weil jeder Mensch, jedes Kind individuel ist. Meineer Meinugn nach ist es ein Unterschied, ob die Eltern unmittelbar da sind oder das Kindermaedchen (oder was auch immer).




>>>>>Und ich wäre definitiv unzufrieden, wenn ich nicht wieder arbeiten würde.>>>>

Und DAS ist Dein Problem. Wieso waerst Du unzufrieden?


>>>>>Naja, das argument sieht er irgendwie schon auch ein, aber er ist sich oft nicht ganz bewusst, dass da frauen immer noch mit anderen problemen zu kämpfen haben... eben so wie benachteiligung weil zu erwarten ist, dass sie in karenz geht und so. Ich meine, es ist klar, dass er das nicht so sieht, weil er sich damit einfach nicht beschäftigt hat, und eben glaubt dass diese probleme nicht mehr wirkich existieren, was aber nicht stimmt...
Davon abgesehen möchte ich mich auch ein wenig "hocharbeiten" und dass da karenz hinderlich ist ist ja wohl auch klar. ich meine da wird sofort ein mann, der nicht in karenz war, mir vorgezogen wenn es um beförderungen geht und so...
Ich möchte in der Entwicklung arbeiten. in welcher sparte weiß ich nicht so genau.. automatisierte Industieanlagen? Steuerungen? >>>>

Weisst, ich hatte in meinen 20igern mal ne Freundin, die hat auch die Karriere vorgezogen, unser Kind abgetrieben. Dann hat sie 12 Jahre steile Karriereleiter gemacht. Wir trennten uns in der Zeit. Sie kam an einen Punkt, wo sie nach 10 Jahren ploetzlich mit der grossen Leere konfrontiert wurde. Sie hatte alles, schoene Wohnung, Kohle, schoenes Auto...und dann war diese Leere da. Heute lebt sie mit ihrem Freund auf einer spanischen Insel, wo sie zusammen ein kleines Geschaeft betreiben. Kinder haette sie gerne, aber sie kann keine mehr bekommen. Mir schrieb sie, dass sie ihre Karriere liebend gerne gegen Kinder getauscht haette, aber es ist zu spaet.


lg
Chris

Nicht ganz...
tja, was ich verschwiegen habe ist, dass meine schwester auch so mit ihrem geld um die runden kommt (sie hat eine 2 Jahre alte tochter und wird jetzt mit ihrem studium fertig). ich habe auch von ferialjobs mehr angespart als sie und drum denke ich, dass ich das auch schaffen würde. die unterstützung war eher so grundsätzlich und in notfällen gemeint...

ne, er will ja eh warten bis er nen job hat, dann ist er nicht mehr abhängig... aber für mich ändert das nichts.. von irgendwem bin ich ja immer abhängig in der ersten zeit nach der geburt.

das mit dem wunsch hast du aus dem zusammenhang gerissen: hier geht es um das männliche bedürfnis für die familie geld zu verdienen und um mein bedürfnis auch karriere zu machen.

wieso ich unzufrieden wäre? naja, ganz einfach.. ich weiß, dass mir die decke auf den kopf fällt, wenn ich die ganze zeit zuhause bin. so gut kenne ich mich. und ich habe so viel in mein studium hineingebuttert und möchte arbeiten weil es mir freude macht und interessant ist. wenn ich zuhause bliebe würde ich versumpfen... ich habe auch erst kürzlich in einem buch gelesen, da wurden kinder befragt und die sagten, dass sie froh waren als die mütter wieder arbeiten gingen, da die mütter dann ausgeglichener waren und die kinder freier waren.

soll das heißen du meinst, dass wenn kinder kommen sowieso jemand daheim beleiben sollte? tja, da gibt es viele meinungen und die sind schon zur genüge diskutiert.. ich finde es unnatürlich sich nur auf die kinder zu konzentrieren und ich glaube dass es keinem von beiden gut tut.

und genau deswegen möchte ich noch vor dem einstiegs ins berufsleben ein kind, damit ich mich dann nicht auf den beruf konzentriere und bereue nie ein kind bekommen zu haben. nur ist mein ansatz eben der, dass ich noch vor ende des studiums kinder kriege und dann trotzdem karriere mache...
als gegenbeispiel gibt es genug frauen, die sich nur um die kinder dekümmert haben und dann mit einer leere und sinnlosigkeit und langeweile konfrontiert werden wenn die kinder weg sind und immer das gefühl haben im leben etwas versäumt zu haben und selbst zu kurz gekommen zu sein.
ich will ja keines von beidem... ich will einen weg finden mit dem ich diese beiden vermeide...

lg

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28. April 2004 um 11:30
In Antwort auf lita_11889024

Hallo
ich finde die Selbstverständlichkeit mit der Du die finazielle Untersttützung Deiner Eltern erwartest auch etwas daneben.
Wenn Deine Mutter allerdings auf ein eventuelles Kind aufpassen will, finde ich das nicht verwerflich.

Ich war auch Oma-Kind und meine Mutter hat seitdem ich ein Jahr war Vollzeit gearbeitet und ich habe nicht darunter gelitten.
Meine mutter übrigends auch nicht, vieles ist Einstellungssache. Du must mit Dingen Leben wie, z.B dß das Kind eher Oma als Mama sagt. Meine Mutter meinte dazu, wieso soll sie einer armen alten frau, die viel in ihrem Leben mitgemacht hat (zwei kriege, mann früh verloren), diese kleine freude nicht gönnen.
Meine Eltern haben damals aber eher meine Oma finanziell unterstüzt (sie hatte z.B. eine kostenlose Wohnung in unserem haus), da sie von ihrer kleinen rente kaum leben konnte.

In anderen Ländern (Frankreich, Schweden,Dänemark, Großbritannien, Finnland) sind berufstätige Mütter etwas völlig normales und die Kinder sind auch nicht gestörter als bei uns). Nur hier in D sind sie verpönt. Dadursch ist es für Frauen in D doppelt schwer Beruf und Kinder zu vereinbaren, schlechte Betreuungssituation, Arbeitgeber mit Vorbehalten gegenüber Müttern und rabenmüttervorwürfe von allen Seiten (besonders von anderen Müttern)

Machbar ist es trotzdem, aber es ist hart und Du brauchst ein verdammt dickes Fell.
Wenn Du mal ein paar Berischt von Frauen, die das hingekriegt haben lesen willst schau mal zu
http://www.fast-4ward.de/base/show_article.php?c=1-&a=2.

Ich habe eine Freundin, die hat ihr Studium mit Kind (war ein Unfall) durchgezogen und promoviert jetzt. Das war verdammt hart, obwohl ihr Partner hinter hier stand und auch ein Urlaubssemester für das Kind genommen hat.
Das macht man nicht einfach so nebenbei, das ist harte Arbeit. Ich hätte als Studentin kein Kind haben wollen. OK ich will heute auch noch keins und viellwicht nie eins.

LG

Wolkenschaf

Danke
das ist falsch rübergekommen sorry...
also meine schwester hat eine 2 jahre alte tochter und jetzt das studium fertig gemacht und ist mit dem geld um die runden gekommen, also denke ich dass ich das auch schaffe. die unterstützung war eher grundsätzlich und in notfällen gemeint...

danke für die artikel, ich werd sie mir anschauen!

leicht stelle ich es mir auch sicher nicht vor... aber leichter wirds auch später nicht denke ich...

lg

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28. April 2004 um 11:34
In Antwort auf abdul_12261227

Verstehe
>>>>Es stimmt, dass da ein unterschied ist. Aber losgelöst haben wir uns beide schon und finanziell abhängig sind wir beide sowieso.
Insofern ist das argument mit der unabhängigkeit ja auch nur zur hälfte wahr, da wir sowieso finanziell abhängig sind. und ob wir jetzt ein bischen mehr oder ein bischen weniger kriegen ist ja dann auch nicht mehr sooo wichtig.>>>>>

Nun, hier scheint sich Dein Vestand eine Ausrede zurechtzulegen. Ich finde nicht, das das "sowieso" ein "Ein-bischen-mehr" gerechtfertigt. Das geht schon in Richtung "Ausnutzen". Naja, das ist halt meine Meinung dazu. Ich faende es wesentlich wichtiger, aus dieser Abhaengigkeit herauszukommen. Sie ist wie ein Nabelschnur.


>>>>Es geht eher darum "seine Familie selbst zu erhalten" >>>

Richtig. Aber: der Zweck heiligt die Mittel???



>>>>aber ganz verstehe ich nicht, warum dieser wunsch wichtiger sein soll, als meine "karriere"...>>>>

Weil das Kinderkriegen eine seelische Aufgabe ist, karrrieremachen eine egobedingte Angelegenheit ist.



>>>>Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass kinder darunter leiden MÜSSEN, wenn die eltern berufstätig sind. ich meine eigentlich ist das ja der normalzustand. >>>>

ja, leider ist es "Normalzustand", was aber nicht automatisch impliziert, dass das gut ist. Und Du wiederum kannst erst einmal nicht anders handeln, als wie Du es erlernt hast. Kinder brauchen ihre Eltern, ihr Muetter, die Liebe. Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. Was meinst Du, warum es so viele Beziehungsprobleme gibt.


>>>>früher waren die mütter zwar zu Hause, hatten aber trotzdem wenig zeit für die kinder.>>>>

Wer sagt das? Frueher waren die Familienstrukturen noch ganz anders. Oma, Opa etc wohnten alle auf einem Haufen. Diese Zeiten hatten auch ihre Macken. Wir koennen uns darauf berufen, dass es frueher auch schlecht war udn uns dann weiter keine Gedanken machen. Wir koennen aber genausogut etwas ANDERS MACHEN.

>>>>>Wenn also eine bezugsperson da ist, die aufpasst und die das kind auch mag, und sich die Eltern bewusst zeit nehmen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, dann, so würde nachgewiesen, profitieren die kinder davon sogar. Außerdem werden sie selbständiger und die Gefahr dass sie überbehütet sind besteht dann auch nicht.>>>>>

Nun, das kann ich nicht pruefen. Ich denke, man kann das nicth pauschalisieren, weil jeder Mensch, jedes Kind individuel ist. Meineer Meinugn nach ist es ein Unterschied, ob die Eltern unmittelbar da sind oder das Kindermaedchen (oder was auch immer).




>>>>>Und ich wäre definitiv unzufrieden, wenn ich nicht wieder arbeiten würde.>>>>

Und DAS ist Dein Problem. Wieso waerst Du unzufrieden?


>>>>>Naja, das argument sieht er irgendwie schon auch ein, aber er ist sich oft nicht ganz bewusst, dass da frauen immer noch mit anderen problemen zu kämpfen haben... eben so wie benachteiligung weil zu erwarten ist, dass sie in karenz geht und so. Ich meine, es ist klar, dass er das nicht so sieht, weil er sich damit einfach nicht beschäftigt hat, und eben glaubt dass diese probleme nicht mehr wirkich existieren, was aber nicht stimmt...
Davon abgesehen möchte ich mich auch ein wenig "hocharbeiten" und dass da karenz hinderlich ist ist ja wohl auch klar. ich meine da wird sofort ein mann, der nicht in karenz war, mir vorgezogen wenn es um beförderungen geht und so...
Ich möchte in der Entwicklung arbeiten. in welcher sparte weiß ich nicht so genau.. automatisierte Industieanlagen? Steuerungen? >>>>

Weisst, ich hatte in meinen 20igern mal ne Freundin, die hat auch die Karriere vorgezogen, unser Kind abgetrieben. Dann hat sie 12 Jahre steile Karriereleiter gemacht. Wir trennten uns in der Zeit. Sie kam an einen Punkt, wo sie nach 10 Jahren ploetzlich mit der grossen Leere konfrontiert wurde. Sie hatte alles, schoene Wohnung, Kohle, schoenes Auto...und dann war diese Leere da. Heute lebt sie mit ihrem Freund auf einer spanischen Insel, wo sie zusammen ein kleines Geschaeft betreiben. Kinder haette sie gerne, aber sie kann keine mehr bekommen. Mir schrieb sie, dass sie ihre Karriere liebend gerne gegen Kinder getauscht haette, aber es ist zu spaet.


lg
Chris

Habe ich das richtig verstanden
>>Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. Was meinst Du, warum es so viele Beziehungsprobleme gibt.<<

Die Berufstätigkeit beider Eltern ist der grund für die Beziehungsprobleme der erwachsenen Kinder?
Dabei vergißt Du einen wichtigen Punkt. Die meisten der heutigen deutschen Erwachsenen (jedenfalls in meiner Alterklasse zwischen 25 und 35) haben eine Mutter, die lange Hausfrau war und vielleicht als die Kinder älter waren ein bißchen Teilzeit gearbeitet haben.
Die von dir angeprnangerte Beziehungsunfähigkeit der Menschen muß also an was anderem liegen.

LG

Wolkenschaf

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28. April 2004 um 11:40
In Antwort auf perlen

Studium & erwartungen
Ende des studiums abwarten... das ist so die gängige meinung. nur andererseits sind chefs meistens nicht begeistert von der idee eine frau einzustellen die jung ist und einen Freund hat, da er damit rechnen muss, dass sie bald in karenz geht. Und es ist der Karriere einer frau nachgewiesenerweise nicht förderlich, wenn sie in karenz geht. ich will aber auch nicht nach 6 wochen oder so wieder arbeiten gehen. Also wäre es argumentativ von meiner warte aus geschickter ein kind noch während des studiums zu bekommen. da beschwert sich keiner, wenn ich länger brauche und meinem zukünftigen boss kann ich sagen, dass die familienplanung abgeschlossen ist.
Eben darum will ich ja das kind jetzt, damit ich nachher arbeiten kann und nicht eine Pause einlegen muss, die mich daran hindert.

Was ich mir von einem Baby erwarte? dreckige windeln, geschrei, schlaflose nächte, aber auch mal ein lächeln und ein Mama, und das genügt mir, das ist es mir wert.
Studieren alleine ist mir irgendwie sowieso zuwenig. Ich muss sagen ich nehme die dinge die ich mache sehr ernst, ich vermisse also einen weiteren wichtigen lebensbereich in meinem leben. Dabei bin ich mir sehr bewusst, dass das viel arbeit bedeutet, aber das ist es mir wert.

Zu meiner Familie muss ich sagen, dass ich mich mit meiner Mutter sehr sehr gut verstehe (selten aber doch) ich meine da brauche ich mir wirklich keine sorgen zu machen, das wäre in ordnung. Mein vater hat emotional nie wirklich einen draht zu uns kindern gehabt, er hat uns geld gegeben und sich daran gefreut. Und meine mutter hat schon ein enkerl, dass sie kaum sieht und daher würde es ihr nichts ausmachen, gegenteil, sie würde sich freuen ein wenig mitzuhelfen.

Ich habe keineswegs vor meinen Freund emotional zu erpressen!!! Ich akzeptiere, dass er momentan noch kein kind will, aber trotzdem macht es mir das nicht leichter

Sorry...
...aber da muss ich mich mal einmischen.

wieso glaubst du, dass es arbeitgeber besser finden, wenn ein frau schon kinder hat, wie wenn sie noch keine hat? meinst du der arbeitgeber denkt da, dass es dann keine probleme mehr gibt? du hast dann eher ein doppeltes problem: bereits ein kind und wer hindert dich daran noch eines zu bekommen??? mit diesem "vorurteil" muss du leben, bis du in den wechseljahren bist.

stell dir das bitte alles nicht so einfach vor. ich bin 32 und möchte keine kinder, weil ich mir sage, mann kann nur in einer sache 100% leisten und nicht in zwei. irgendwo musst du immer abstriche machen. ob im job oder privat. ich habe einen sehr gut bezahlten job und wüsste echt nicht, wo ich da noch ein kind unterbringen sollte. wenn du wirklich richtg karriere machen willst, dann musst du beruflich 150% geben! und da frage ich mich, dann echt: wozu ein kind? dass es andere finanzieren und aufziehen???

liebe grüße

tigerle

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28. April 2004 um 11:47
In Antwort auf perlen

Danke
das ist falsch rübergekommen sorry...
also meine schwester hat eine 2 jahre alte tochter und jetzt das studium fertig gemacht und ist mit dem geld um die runden gekommen, also denke ich dass ich das auch schaffe. die unterstützung war eher grundsätzlich und in notfällen gemeint...

danke für die artikel, ich werd sie mir anschauen!

leicht stelle ich es mir auch sicher nicht vor... aber leichter wirds auch später nicht denke ich...

lg

Das Rabenmuttersyndrom
nannte es die "Welt" neulich in einem langen Artikel unter der Überschrift: Hilfe, die Schlauen sterben aus. Da stand drin, dass es nicht nur allgemein zu wenig Kinder gibt, sondern insbesondere von gutausgebildeten FRauen. U.a. mit der begründung, die wollten einerseits nicht auf ihren beruf verzichten udn sich andererseits wegen Fremdbeetruung nicht dem Vorwurf des Rabenmutterseins aussetzen.Und diese Erklärung kannst Du überall als Kommentar auf unseren nationalen demographiebericht lesen.

Ich kann Deinen Freund und seine Vorbehalte verstehen. Seine Meinung ist genau so berechtigt wie Deine und wenn er nicht will wirst du wohl noch eine Weile mit dem kind warten müssen.
Man kann einem Menschen keinen Kinderwunsch einreden, wenn er nicht da ist.

Was den anderen Punkt, die deutschen Vorbehalte gegen berufstätieg Mütter angeht.
Mein Rat : Sch... was drauf. Echt, jeder weiss, dass es heute nicht mehr Sinn macht, als gutausgebildete FRau den ganzen Tag auf seinem Haushalt und Kind zu hocken- weder für einen selbst befriedigend, noch für das Kind auf Dauer noch lastet einen ein HAsuhalt auf ewig aus.
Die zeiten habensich da echt geändert- Gottseidank. Aus manchen Leuten kriegst Du sowas nicht raus- am besten- gar nich um kümmern.

Es ist eine Angelegenheit, die ihr letzten Endes unter Euch ausmachen müßt und da kann euch leider niemand bei helfen.

LG

Wolkenschaf

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28. April 2004 um 11:53
In Antwort auf jaana_11887320

Sorry...
...aber da muss ich mich mal einmischen.

wieso glaubst du, dass es arbeitgeber besser finden, wenn ein frau schon kinder hat, wie wenn sie noch keine hat? meinst du der arbeitgeber denkt da, dass es dann keine probleme mehr gibt? du hast dann eher ein doppeltes problem: bereits ein kind und wer hindert dich daran noch eines zu bekommen??? mit diesem "vorurteil" muss du leben, bis du in den wechseljahren bist.

stell dir das bitte alles nicht so einfach vor. ich bin 32 und möchte keine kinder, weil ich mir sage, mann kann nur in einer sache 100% leisten und nicht in zwei. irgendwo musst du immer abstriche machen. ob im job oder privat. ich habe einen sehr gut bezahlten job und wüsste echt nicht, wo ich da noch ein kind unterbringen sollte. wenn du wirklich richtg karriere machen willst, dann musst du beruflich 150% geben! und da frage ich mich, dann echt: wozu ein kind? dass es andere finanzieren und aufziehen???

liebe grüße

tigerle

Stimmt
aber da kann ich besser argumentieren. ich meine meines wissens nach darf man da lügen, da die familienplanung den arbeitgeber nichts angeht solange man noch nicht schwanger ist.. aber das will ich nicht. und dann kann ich argumentieren dass ich schon ein kind habe und die betreuung des kindes gesichert ist, sonst müsste ich sagen "ja, stimmt ich will definitiv mal ein kind haben, werde also sicher mal in karenz gehen" - kommt sicher gut....

Ich kann in bezug auf freizeit abstriche machen, das macht mir nichts aus... und dass ich keine wahnsinns überstunden machen kann ist klar, aber in der restlichen zeit kann ich gut arbeiten. und eine möglichkeit findet sich immer. es gibt genug frauen, die es geschafft haben beruf und familie unter einen hut zu bringen und da ich das wirklich will glaube ich, dass ich das schaffe. und wozu ein kind? tja, das ist eine grundsatzdiskussion, und ich weiß nicht ob wir die hier jetzt wirklich halten sollten. Ich will ein kind und familie... mir geht die familie ab, jetzt wo ich studiere und quasi getrennt bin also mir geht nicht speziell meine familie ab, aber mir geht es ab eine familie zu haben, mit all den nachteilen und anstrengungen.
und ich möchte in zwei lebensbereichen so viel leisten wie möglich.

lg

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28. April 2004 um 11:57
In Antwort auf lita_11889024

Habe ich das richtig verstanden
>>Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. Was meinst Du, warum es so viele Beziehungsprobleme gibt.<<

Die Berufstätigkeit beider Eltern ist der grund für die Beziehungsprobleme der erwachsenen Kinder?
Dabei vergißt Du einen wichtigen Punkt. Die meisten der heutigen deutschen Erwachsenen (jedenfalls in meiner Alterklasse zwischen 25 und 35) haben eine Mutter, die lange Hausfrau war und vielleicht als die Kinder älter waren ein bißchen Teilzeit gearbeitet haben.
Die von dir angeprnangerte Beziehungsunfähigkeit der Menschen muß also an was anderem liegen.

LG

Wolkenschaf

Nichts angeprangert, nur festgestellt
Ich habe nichts angeprangert, sondern es ist eine empirische Feststellung aus meiner Erfahrung mit meiner Arbeit mit Mitmenschen:
>>Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. >>

Deshalb gibt es so viele Beziehungsprobleme. Vielleicht hier etwas krass und fallspezifisch ausgedrueckt. Aus was dieser "Normalzustand" letztendlich resultiert, aendert die Tatsache nicht, dass eine Vielzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind.

Das Kinder aus Familien mit Hausfrau genauso Probleme haben, schliesst meine Feststellung ja nicht aus. Oder behauptest Du, dass eine Hausfrau-familie automatisch seelisch gesund ist?

Sicher ist: Kinder lernen auch emotional von ihren Eltern. Wenn die Eltern schon emotional-seelische Krueppel sind, dann koennen es die Kinder nicht anders lernen, egal wie sie aufwachsen.

An was haengen denn Deiner Meinung nach die Beziehungsprobleme?


lg
Chris

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28. April 2004 um 12:05

Ich kann Deinen Freund verstehen
und ich kann auch Dich verstehn.
Je besser die ausbildung, desto weniger Abintionen hat man nun mal, diese völlig in den wind zu schießen und jahrelang zu hause zu bleiben.

In einem Karriereplanungsseminar wurde uns mal gesagt, für eine Frau se jeder Zeitpunkt zum Kinder kriegen ind bezug auf ihre Karriere falsch. Einer der besten Zeitpunkte sei noch während des Studiums, weil man sich die Zeit freier einteilen kann und wenn man ins Berufleben geht, die Kinder schon aus dem gröbsten raus sind.
So die Theorie. Die Praxis habe ich bei einer Freundin anders erlebt.

Sie stand ewig auf der Warteliste für einen Kitaplatz . Irgendwann bekam sie einen für 4 Stunden am Vormittag.
Leichter wurde es erst als sie für die Kleine einen Ganztagskindergartenplatz hatte. die war das Kind allerdings schon 4.
Ok da Deine Mutter einspringen würde, hättest Du dieses Problem nicht.

Ich kann allerdings auch die Einstellung Deines Freundes verstehen. Schon ohne Kind ist ein Studium hart genug. Ich nehme mal an, daß Du auch von ihm eine Beteiligung an der Kindererziehung erwartest und nicht alles allein mit Oma wuppen willst.
Ein Kind bedeutet einen großen Verlust an Freiheit und Spontanität, was deinem Freund vielleicht recht wichtig ist. Ihr seid ja noch recht jung.

Auf der anderen Seite finde ich deinen Ansatz sehr mutig, aber ohne kinderwilligen Freund wird das wohl nichts.

Ich habe gerade das gegenteilige Problem, mein freund will kinder ich nicht. er erwartet Allerdings auch, daß ich fast die ganze betreuung übernehme und wir hätten keine Oma um die Ecke. Ich werde wohl eine der kinderlosen deutschen Akademikerinnen bleiben.

ich bin 32, also im besten "gebärfähigen" alter habe auch einen zeugungsfähigen partner... so what

meine entscheidung basiert in erster linie darauf, das dann MEIN leben (jaja, ich erlaube mir egoistisch zu sein) unter völliger einschränkung leiden würde .

ich lebe in deutschland,

d.h. ich sollte mein kind noch bevor es überhaupt auf der welt ist, in einem kita anmelden, damit es einen platz bekommt (von 8-12 uhr, zumindest hier in der Gegend), WENN es auf der welt ist.

d.h. ich würde als rabenmutter gelten, wenn ich mein kind, zu einer hauptberuflichen tagesmutter geben würde, nur um nicht den anschluss in meinem beruf zu verlieren.
was aber wiederrum heissen würde, dass ich den ganzen abend ohne stress mit meinem nachwuchs verbringen könnte.

d.h. ich habe keine möglichkeit, mein kind in eine ganztagesschule/kindergarten zu geben, da es sowas schlicht und ergreifend nicht gibt.

d.h. ein deutsches kleinkind hat vor dem 6. lebensjahr nicht zu lernen. es soll sich im spiel verwirklichen... ja, und wo bitte verwirklicht sich die mutter????? und was das kind betrifft... ich sage nur pisa

d.h. eine alleinerziehende mutter, kann wenns dumm läuft, ruck-zuck incl. schreiendem Kindunter der brücke landen... sprich zum sozialfall werden.

Mein kinderwunsch war einfach nie groß genug, um das alles auf mich nehmen zu wollen.

LG

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28. April 2004 um 12:10
In Antwort auf perlen

Nicht ganz...
tja, was ich verschwiegen habe ist, dass meine schwester auch so mit ihrem geld um die runden kommt (sie hat eine 2 Jahre alte tochter und wird jetzt mit ihrem studium fertig). ich habe auch von ferialjobs mehr angespart als sie und drum denke ich, dass ich das auch schaffen würde. die unterstützung war eher so grundsätzlich und in notfällen gemeint...

ne, er will ja eh warten bis er nen job hat, dann ist er nicht mehr abhängig... aber für mich ändert das nichts.. von irgendwem bin ich ja immer abhängig in der ersten zeit nach der geburt.

das mit dem wunsch hast du aus dem zusammenhang gerissen: hier geht es um das männliche bedürfnis für die familie geld zu verdienen und um mein bedürfnis auch karriere zu machen.

wieso ich unzufrieden wäre? naja, ganz einfach.. ich weiß, dass mir die decke auf den kopf fällt, wenn ich die ganze zeit zuhause bin. so gut kenne ich mich. und ich habe so viel in mein studium hineingebuttert und möchte arbeiten weil es mir freude macht und interessant ist. wenn ich zuhause bliebe würde ich versumpfen... ich habe auch erst kürzlich in einem buch gelesen, da wurden kinder befragt und die sagten, dass sie froh waren als die mütter wieder arbeiten gingen, da die mütter dann ausgeglichener waren und die kinder freier waren.

soll das heißen du meinst, dass wenn kinder kommen sowieso jemand daheim beleiben sollte? tja, da gibt es viele meinungen und die sind schon zur genüge diskutiert.. ich finde es unnatürlich sich nur auf die kinder zu konzentrieren und ich glaube dass es keinem von beiden gut tut.

und genau deswegen möchte ich noch vor dem einstiegs ins berufsleben ein kind, damit ich mich dann nicht auf den beruf konzentriere und bereue nie ein kind bekommen zu haben. nur ist mein ansatz eben der, dass ich noch vor ende des studiums kinder kriege und dann trotzdem karriere mache...
als gegenbeispiel gibt es genug frauen, die sich nur um die kinder dekümmert haben und dann mit einer leere und sinnlosigkeit und langeweile konfrontiert werden wenn die kinder weg sind und immer das gefühl haben im leben etwas versäumt zu haben und selbst zu kurz gekommen zu sein.
ich will ja keines von beidem... ich will einen weg finden mit dem ich diese beiden vermeide...

lg

Gut
>>>>>>tja, was ich verschwiegen habe ist, dass meine schwester auch so mit ihrem geld um die runden kommt (sie hat eine 2 Jahre alte tochter und wird jetzt mit ihrem studium fertig). ich habe auch von ferialjobs mehr angespart als sie und drum denke ich, dass ich das auch schaffen würde. die unterstützung war eher so grundsätzlich und in notfällen gemeint...>>>>

ok. Da hast Du ja jemand, der es vorlebt Und Dein Freund laesst sich davon nicht beeindrucken? Wichtig ist, dass man sich nicht abhaengiger macht, als unbedingt noetig.


>>>>ne, er will ja eh warten bis er nen job hat, dann ist er nicht mehr abhängig... aber für mich ändert das nichts.. von irgendwem bin ich ja immer abhängig in der ersten zeit nach der geburt.>>>>

hm....Du weisst ja, wenn ein Kind kommen will, dann kommt es sowieso....
Da er auch ein Woertchen mitzureden hat, muesst ihr es schaffen, irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.



>>>>das mit dem wunsch hast du aus dem zusammenhang gerissen: hier geht es um das männliche bedürfnis für die familie geld zu verdienen und um mein bedürfnis auch karriere zu machen.>>>>

ok.



>>>>wieso ich unzufrieden wäre? naja, ganz einfach.. ich weiß, dass mir die decke auf den kopf fällt, wenn ich die ganze zeit zuhause bin. so gut kenne ich mich. und ich habe so viel in mein studium hineingebuttert und möchte arbeiten weil es mir freude macht und interessant ist. wenn ich zuhause bliebe würde ich versumpfen... ich habe auch erst kürzlich in einem buch gelesen, da wurden kinder befragt und die sagten, dass sie froh waren als die mütter wieder arbeiten gingen, da die mütter dann ausgeglichener waren und die kinder freier waren.>>>>

gut.



>>>soll das heißen du meinst, dass wenn kinder kommen sowieso jemand daheim beleiben sollte? tja, da gibt es viele meinungen und die sind schon zur genüge diskutiert.. ich finde es unnatürlich sich nur auf die kinder zu konzentrieren und ich glaube dass es keinem von beiden gut tut.>>>>

auch gut.


>>>>und genau deswegen möchte ich noch vor dem einstiegs ins berufsleben ein kind, damit ich mich dann nicht auf den beruf konzentriere und bereue nie ein kind bekommen zu haben. nur ist mein ansatz eben der, dass ich noch vor ende des studiums kinder kriege und dann trotzdem karriere mache...>>>

Ich kann Deine Gedankengaenge gut nach vollziehen.


>>>als gegenbeispiel gibt es genug frauen, die sich nur um die kinder dekümmert haben und dann mit einer leere und sinnlosigkeit und langeweile konfrontiert werden wenn die kinder weg sind und immer das gefühl haben im leben etwas versäumt zu haben und selbst zu kurz gekommen zu sein.
ich will ja keines von beidem... ich will einen weg finden mit dem ich diese beiden vermeide...
>>>

ja, soweit habe ich Dich gut verstanden. Weisst, wenn ich mit Leute rede, die hier posten, dann hake ich nach. Ich stelle Fragen, ich kitlze Sachen heraus. Das mach ich aber nicht fuer mich, sondern um den Fragenden mit dem Thema zu konfrontieren, ihn auf eventuelle Irrtuemer aufmerksam zu machen, ihn bei seiner Frage/Problem/Entscheidung durch Ausleuchtung des Themas unterstuetzend zu helfen. Ich verurteile niemanden, das steht mir nicht zu. Und Loesen muss jeder sein Problem auch selbst. Ich freue mich, wenn ich jemanden neuen Input geben kann und wenn jemand sich mit meiner Hilfe reflektieren kann, um sich klarer ueber alles zu werden.
Und wenn meine Hilfe hier mal nichts bringt, so ist das auch nicht schlimm.

Zu Dir persoenlich: Deine Gruende sind einleuchtent und ich kann Dich gut verstehen. Aber die Entscheidung wirst Du trotzdem selbst treffen muessen, denn es ist Euer Leben. Es gibt keinen falschen Weg, weil jeder Weg richtig ist. Doch je bewusster ein Weg gegangen wird, desto konstruktiver, schoener und fruchtbarer wird er sein.

alles liebe
Chris

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28. April 2004 um 12:26
In Antwort auf abdul_12261227

Nichts angeprangert, nur festgestellt
Ich habe nichts angeprangert, sondern es ist eine empirische Feststellung aus meiner Erfahrung mit meiner Arbeit mit Mitmenschen:
>>Das Resultat des heutigen "Normalzustandes" ist, dass die Mehrzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind, aber das ist ja "normal". Leider. >>

Deshalb gibt es so viele Beziehungsprobleme. Vielleicht hier etwas krass und fallspezifisch ausgedrueckt. Aus was dieser "Normalzustand" letztendlich resultiert, aendert die Tatsache nicht, dass eine Vielzahl der heutigen erwachsenen Menschen liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel sind.

Das Kinder aus Familien mit Hausfrau genauso Probleme haben, schliesst meine Feststellung ja nicht aus. Oder behauptest Du, dass eine Hausfrau-familie automatisch seelisch gesund ist?

Sicher ist: Kinder lernen auch emotional von ihren Eltern. Wenn die Eltern schon emotional-seelische Krueppel sind, dann koennen es die Kinder nicht anders lernen, egal wie sie aufwachsen.

An was haengen denn Deiner Meinung nach die Beziehungsprobleme?


lg
Chris

Beziehungsprobleme
gab es meiner Meinung nach schon immer. Nur wurden sie früher nicht so wichtig genommen.
Beziehungen wurden früher eher aus Vernunftgründen geschlossen. Ein gemeinsamer Vertrag mit dem Ziel, Kinder in die Welt zu setzen und zur Versorgung. Wenn man Glück hatte spielte noch ein bißchen Liebe mit.
Wenn die Beziehung nicht so lief, blieb man trotzdem zusammen, Scheidung war moralisch verwerflich. Es gab lange noch das Schuldprinzip. Eine geschiedene Frau konnte sich nicht selber versorgen.

Auch hatte man andere Probleme als die Banalitäten, die hier zum Teil im Forum diskutiert werden.
Wenn man sich Gedanken machen muß, ob man noch genug zu futtern hat, hat man kaum Gelegenheit darüber zu sinieren, ob der Partner die große Liebe ist.

Das denke ich ist eines der Hauptprobleme heute. Man erwarte zu viel von Partnerschaften, die große leibe, die große Aufregung, die große Erfüllung. Sobald der allltag einkehrt ist man enttäuscht und zieht wieder weiter auf der Suche nach der nächsten großen Liebe.
Das ist die Beobachtung, die ich bei Menschen mit Beziehungsproblemen gemacht habe.

Vielleicht sind die Menschen ja auch von natur aus liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel. Forscher haben herausgefunden, daß bei unseren Vorfahren in der Steinzeit, Beziehungen nach ca. 4J endetetn, weil dann die kinder aus dem Gröbsten raus waren.

Woran nun Beziehungsprobleme hänegen weiß ich auch nicht, aber es besteht meiner meinung nach kein direkter Zusammenhang mit der berufstätigkeit der Eltern. Dein vorheriges Posting las sich für mich so.

LG

das wolkenschaf

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28. April 2004 um 12:30

Sicher
Die köpfe der Chefs kann man nicht ändern. Das Problem habe ich aber fast genauso, wenn ich mich als kinderlose Frau im gebährfähigen alter bewerbe, da besteht auch die Gefahr, daß ich bald wegen Schwangerschaft ausfalle.

Ich meinte mit dem sch..egal auch das Rumgeunke der lieben Mitmenschen. Ich finde es kann mir wirklich sch..egal sein, ob die Nachbarin oder Tante Trude oder sonstwer mein, ich wäre eine Rabenmutter, wenn ich mein Kind zur Oma oder Tamu gebe, um arbeiten zu gehen.
Wenns mir dreckig geht hilft mir keiner von denen.

LG

Das Wolkenschaf

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28. April 2004 um 12:31
In Antwort auf perlen

Stimmt
aber da kann ich besser argumentieren. ich meine meines wissens nach darf man da lügen, da die familienplanung den arbeitgeber nichts angeht solange man noch nicht schwanger ist.. aber das will ich nicht. und dann kann ich argumentieren dass ich schon ein kind habe und die betreuung des kindes gesichert ist, sonst müsste ich sagen "ja, stimmt ich will definitiv mal ein kind haben, werde also sicher mal in karenz gehen" - kommt sicher gut....

Ich kann in bezug auf freizeit abstriche machen, das macht mir nichts aus... und dass ich keine wahnsinns überstunden machen kann ist klar, aber in der restlichen zeit kann ich gut arbeiten. und eine möglichkeit findet sich immer. es gibt genug frauen, die es geschafft haben beruf und familie unter einen hut zu bringen und da ich das wirklich will glaube ich, dass ich das schaffe. und wozu ein kind? tja, das ist eine grundsatzdiskussion, und ich weiß nicht ob wir die hier jetzt wirklich halten sollten. Ich will ein kind und familie... mir geht die familie ab, jetzt wo ich studiere und quasi getrennt bin also mir geht nicht speziell meine familie ab, aber mir geht es ab eine familie zu haben, mit all den nachteilen und anstrengungen.
und ich möchte in zwei lebensbereichen so viel leisten wie möglich.

lg

Soso...
...da kannst du besser argumentieren. dann erzähle ich dir mal wie es mir ergangen ist in den vorstellunggespräche die ich hatte, damit du weisst, wie die realität!

sicherlich, darfst du lügen in einem vorstellungsgespräch und die frage ist auch unzulässig. aber meinst du, dass das einen personaler oder chef stört beim vorstellungsgespräch?? die sitzen in einem vorstellungsgespräch am längeren hebel und wenn du so antwortest, dass er dies nicht fragen darf oder ihn es nichts angeht, dann kannst du gleich wieder nach hause gehen. und das argument, dass die kinderbetreuung gesichert ist bringt JEDE frau die arbeiten will. da bist du keine sonderfall! und wenn du schon gleich sagst, dass du nicht viele überstunden arbeiten kannst, dann kannst du es mit der karriere auch vergessen. weisst, du auf dem arbeitsmarkt gibt es halt leider sehr viele männer, die dein ko-kriterium garnicht haben. das darfst du auch nicht vergessen! oder du findest wirklich eine sehr kulanten arbeitgeber, der dies alles in kauf nimmt.

du studierst noch und sorry, hast meiner meinung noch nicht wirklich gemerkt wie es in der arbeitswelt aussieht! jobs sind rar, besonders die gut bezahlten. ich habe letztes jahr, trotz einer lehre, einem studium und 10 jahren berufserfahrung 60 bewerbungen geschrieben und habe 2 zusagen gehabt. diesen job, den ich jetzt mache, habe ich bekommen, weil ich eben kein kind habe (und auch keines will). meine vorgängerin hatte ein kind (versorgung der kleinen war natürlich geregelt!) musste diesen aufgeben, weil es eben nicht mehr ging. ok, mein job ist eben mit geschäftsreisen, messebesuchen und überstunden ausgestattet. aber das haben eben "karrierjobs" meist ansich. ich weiss nicht was du studierst.....aber es ist in jeder branche so, wer viel will, muss viel leisten.

du möchtest in zwei lebensbereich, die jeweils schon ein fulltimejob sind, viel leisten? glaube mir einfach: eines bleibt auf der strecke: familie oder beruf. dein tag hat auch nur 24 stunden.

klar, haben es auch andere frauen geschafft. aber frag die bitte mal, wieviel sie von ihren kindern haben? sicherlich nicht viel.

ich sage ja nicht, dass du nicht arbeiten gehen sollst. im gegenteil, finde ich lobenswert. nur deine aussichten auf karriere sind eben nicht die besten. dessen solltest du dir klar sein.

gruß

tigerle

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28. April 2004 um 12:33
In Antwort auf lita_11889024

Beziehungsprobleme
gab es meiner Meinung nach schon immer. Nur wurden sie früher nicht so wichtig genommen.
Beziehungen wurden früher eher aus Vernunftgründen geschlossen. Ein gemeinsamer Vertrag mit dem Ziel, Kinder in die Welt zu setzen und zur Versorgung. Wenn man Glück hatte spielte noch ein bißchen Liebe mit.
Wenn die Beziehung nicht so lief, blieb man trotzdem zusammen, Scheidung war moralisch verwerflich. Es gab lange noch das Schuldprinzip. Eine geschiedene Frau konnte sich nicht selber versorgen.

Auch hatte man andere Probleme als die Banalitäten, die hier zum Teil im Forum diskutiert werden.
Wenn man sich Gedanken machen muß, ob man noch genug zu futtern hat, hat man kaum Gelegenheit darüber zu sinieren, ob der Partner die große Liebe ist.

Das denke ich ist eines der Hauptprobleme heute. Man erwarte zu viel von Partnerschaften, die große leibe, die große Aufregung, die große Erfüllung. Sobald der allltag einkehrt ist man enttäuscht und zieht wieder weiter auf der Suche nach der nächsten großen Liebe.
Das ist die Beobachtung, die ich bei Menschen mit Beziehungsproblemen gemacht habe.

Vielleicht sind die Menschen ja auch von natur aus liebesunfaehige, emotional unreife seelische Krueppel. Forscher haben herausgefunden, daß bei unseren Vorfahren in der Steinzeit, Beziehungen nach ca. 4J endetetn, weil dann die kinder aus dem Gröbsten raus waren.

Woran nun Beziehungsprobleme hänegen weiß ich auch nicht, aber es besteht meiner meinung nach kein direkter Zusammenhang mit der berufstätigkeit der Eltern. Dein vorheriges Posting las sich für mich so.

LG

das wolkenschaf

Klar
Generell koennen wir daraus schliessen, das der heutige zivilisierte Mensch seit langen Zeiten ein seelisch-emotionaler Krueppel ist, was aber den Einzelnen nicht daran hindern sollte, seelisch-emotional zu gesunden.

Ich denke, das Partnerschaften durchaus langhaltent, gluecklich und konstruktiv fuehrbar sind, wenn die Beteiligten seelisch-emotional gesund sind.



Chris

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28. April 2004 um 12:46
In Antwort auf abdul_12261227

Klar
Generell koennen wir daraus schliessen, das der heutige zivilisierte Mensch seit langen Zeiten ein seelisch-emotionaler Krueppel ist, was aber den Einzelnen nicht daran hindern sollte, seelisch-emotional zu gesunden.

Ich denke, das Partnerschaften durchaus langhaltent, gluecklich und konstruktiv fuehrbar sind, wenn die Beteiligten seelisch-emotional gesund sind.



Chris

Was heißt eigentlich seelisch und emotional gesund?
das ist jetzt eine ernstgemeinte Frage.

Ich selber habe nie so hochdramatische Beziehungsprobleme gehabt und bin seit 7J. in einer glücklcihen beziehung, natürlich mit Höhen unf Tiefen. Natürlich gabs früher bis ich mit 22 meinen jetzigen Partner traf, ein paar geschichte, die danebengingen, aber das hat dann halt nicht gepaßt und ist in jungen Jahren normal.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich einige gute Beziehungen und meine Eltern sind seit 37 Jahren verheiratet und führen eine gute Beziehung. Also für ganz so dramatisch halte ich das alles nicht.

LG

Das Wolkenschaf

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28. April 2004 um 12:57
In Antwort auf jaana_11887320

Soso...
...da kannst du besser argumentieren. dann erzähle ich dir mal wie es mir ergangen ist in den vorstellunggespräche die ich hatte, damit du weisst, wie die realität!

sicherlich, darfst du lügen in einem vorstellungsgespräch und die frage ist auch unzulässig. aber meinst du, dass das einen personaler oder chef stört beim vorstellungsgespräch?? die sitzen in einem vorstellungsgespräch am längeren hebel und wenn du so antwortest, dass er dies nicht fragen darf oder ihn es nichts angeht, dann kannst du gleich wieder nach hause gehen. und das argument, dass die kinderbetreuung gesichert ist bringt JEDE frau die arbeiten will. da bist du keine sonderfall! und wenn du schon gleich sagst, dass du nicht viele überstunden arbeiten kannst, dann kannst du es mit der karriere auch vergessen. weisst, du auf dem arbeitsmarkt gibt es halt leider sehr viele männer, die dein ko-kriterium garnicht haben. das darfst du auch nicht vergessen! oder du findest wirklich eine sehr kulanten arbeitgeber, der dies alles in kauf nimmt.

du studierst noch und sorry, hast meiner meinung noch nicht wirklich gemerkt wie es in der arbeitswelt aussieht! jobs sind rar, besonders die gut bezahlten. ich habe letztes jahr, trotz einer lehre, einem studium und 10 jahren berufserfahrung 60 bewerbungen geschrieben und habe 2 zusagen gehabt. diesen job, den ich jetzt mache, habe ich bekommen, weil ich eben kein kind habe (und auch keines will). meine vorgängerin hatte ein kind (versorgung der kleinen war natürlich geregelt!) musste diesen aufgeben, weil es eben nicht mehr ging. ok, mein job ist eben mit geschäftsreisen, messebesuchen und überstunden ausgestattet. aber das haben eben "karrierjobs" meist ansich. ich weiss nicht was du studierst.....aber es ist in jeder branche so, wer viel will, muss viel leisten.

du möchtest in zwei lebensbereich, die jeweils schon ein fulltimejob sind, viel leisten? glaube mir einfach: eines bleibt auf der strecke: familie oder beruf. dein tag hat auch nur 24 stunden.

klar, haben es auch andere frauen geschafft. aber frag die bitte mal, wieviel sie von ihren kindern haben? sicherlich nicht viel.

ich sage ja nicht, dass du nicht arbeiten gehen sollst. im gegenteil, finde ich lobenswert. nur deine aussichten auf karriere sind eben nicht die besten. dessen solltest du dir klar sein.

gruß

tigerle

Stellt sich noch die Frage
was versteht man unter einer Karriere. für eine Mutter gilt es ja schon fast als Karriere, irgendwie einen Job zu ergattern, der halbwegs ihrer Qualifikation entspricht.

Ein Managerposten ist mit Kind sicherlich nicht mehr drin, allerdings kenne ich z.B. zwei Maschinenbauingenieurinnen, die gut bezahlte Fachposten haben mit Kindern.
Ist Kinder und anspruchvollen Beruf vereinbaren(ich sage jetzt mal absichtlich nicht Karriere) so ein abweger Wunsch. in anderen Ländern gehts doch auch. Warum ist man hierzulande so verbohrt.
Sollen alle Frauen, für die der Job nicht nur zum Geldverdienen da ist, keine Kinder bekommen? Dann wirds mit dem Leistungsniveau in diesem Land noch sehr viel weiter bergab gehen. Ich will damit nicht sagen, daß alle Frauen mit miesen Jobs ungebildet sind, aber eine gewisse Relation gibt es da sicher.

Abgesehen davon finde ich, daß sich ein Mann, der 60 Stunden außer haus arbeitet ebenso wie die Frau fragen lassen müßte, warum er eigentlich einen Kinderwunsch befriedigen möchte, wenn er doch eh nie zu hause ist.

LG

Das Wolkenschaf

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28. April 2004 um 13:33
In Antwort auf lita_11889024

Stellt sich noch die Frage
was versteht man unter einer Karriere. für eine Mutter gilt es ja schon fast als Karriere, irgendwie einen Job zu ergattern, der halbwegs ihrer Qualifikation entspricht.

Ein Managerposten ist mit Kind sicherlich nicht mehr drin, allerdings kenne ich z.B. zwei Maschinenbauingenieurinnen, die gut bezahlte Fachposten haben mit Kindern.
Ist Kinder und anspruchvollen Beruf vereinbaren(ich sage jetzt mal absichtlich nicht Karriere) so ein abweger Wunsch. in anderen Ländern gehts doch auch. Warum ist man hierzulande so verbohrt.
Sollen alle Frauen, für die der Job nicht nur zum Geldverdienen da ist, keine Kinder bekommen? Dann wirds mit dem Leistungsniveau in diesem Land noch sehr viel weiter bergab gehen. Ich will damit nicht sagen, daß alle Frauen mit miesen Jobs ungebildet sind, aber eine gewisse Relation gibt es da sicher.

Abgesehen davon finde ich, daß sich ein Mann, der 60 Stunden außer haus arbeitet ebenso wie die Frau fragen lassen müßte, warum er eigentlich einen Kinderwunsch befriedigen möchte, wenn er doch eh nie zu hause ist.

LG

Das Wolkenschaf

Ich stimme dir zu...
...es kommt immer darauf an wie man karriere definiert.

wir können hier sicherlich lange darüber diskutieren wie toll in anderen ländern die vorraussetzungen sind und wie toll das alles klappt. in schweden teilen sich sogar zwei manager eine stelle. aber bis dies in deutschland so ist, werden sicher noch jahre vergehen und im moment sieht es hier eben anders aus. wenige jobs mit vielen bewerbern. da darf man heute fast kein einziges ko-kriterium mehr haben.

gut, wenn der mann 60 stunden arbeitet, dann ist sicherlich die frau zu hause. wenn die frau so viel arbeitet, dann muss eben der mann zu hause bleiben. aber ist in dem fall hier ja nicht drin, da er seinen doktor macht und dann sicherlich nicht windeln wechseln möchte.

gruß

tigerle

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28. April 2004 um 13:38
In Antwort auf lita_11889024

Stellt sich noch die Frage
was versteht man unter einer Karriere. für eine Mutter gilt es ja schon fast als Karriere, irgendwie einen Job zu ergattern, der halbwegs ihrer Qualifikation entspricht.

Ein Managerposten ist mit Kind sicherlich nicht mehr drin, allerdings kenne ich z.B. zwei Maschinenbauingenieurinnen, die gut bezahlte Fachposten haben mit Kindern.
Ist Kinder und anspruchvollen Beruf vereinbaren(ich sage jetzt mal absichtlich nicht Karriere) so ein abweger Wunsch. in anderen Ländern gehts doch auch. Warum ist man hierzulande so verbohrt.
Sollen alle Frauen, für die der Job nicht nur zum Geldverdienen da ist, keine Kinder bekommen? Dann wirds mit dem Leistungsniveau in diesem Land noch sehr viel weiter bergab gehen. Ich will damit nicht sagen, daß alle Frauen mit miesen Jobs ungebildet sind, aber eine gewisse Relation gibt es da sicher.

Abgesehen davon finde ich, daß sich ein Mann, der 60 Stunden außer haus arbeitet ebenso wie die Frau fragen lassen müßte, warum er eigentlich einen Kinderwunsch befriedigen möchte, wenn er doch eh nie zu hause ist.

LG

Das Wolkenschaf

@tigerle
es stimmt, dass man als frau immer irgendwie benachteiligt ist... ich versuche trotzdem den besten weg für mich zu finden (mit kind)...
mir kommt da auch der quotenausgleich zuhilfe, da es in dem feld wo ich tätig sein werde noch kaum frauen gibt. das hebt meine chancen natürlich ein bischen. auch haben einige firmenchefs gesagt, dass sie da gerne frauen einstellen, denn wenn wir erst mal die härte bewiesen haben durch die ausbildung zu gehen, dann haben wir bewiesen, dass wir belastungsfähig sind, wissen was wir wollen und uns durchsetzen können. also sooo schlecht schauts da dank meiner ausbildung für mich nicht aus.
klar, das andere ist immer noch ein nachteil, aber den hab ich mit und ohne kind, das macht da dann kaum noch einen unterschied... außer ich lass mich sterilisieren...

Karriere war vielleicht ein wenig irreführend...
Ich möchte einen Arbeitsplatz an dem ich wirklich arbeiten kann an dem ich gefordert bin, an dem neue ideen gefordert bin.
Ich werd sicher keine Managerin.
Das höchste der gefühle wäre quasi teamleiterin eines entwicklungsteams oder so....
also so wahnsinnig hoch sind da meine ansprüche auch wieder nicht.
Und in der Firma wo ich meine ferialjobs gemacht habe, da ging das auch recht gut, die haben auch keine überstunden gemacht, bzw eigentlich alles über zeitausgleich geregelt und das system hat mir recht gut gefallen....

mit karriere meine ich eher, dass ich mich in meinem job etabliere und respekt gewinne und so.. und eben eventuell dann das team leite oder so... also nix sooo hochtrabendes aber auch das braucht zeit.

also von den ferien her habe ich eigentlich einen ziemlich guten eindruck, wie das ist, wenn man 40 stunden die woche arbeitet
Ich bin da auch bald aufgestanden und habe meist keine mittagspause gemacht, das erspart dann auch zeit und man kann früher schon nach hause und kann den nachmittag noch nützen...
also da bleibt dann schon noch zeit über... und an den wochenenden ja auch... und wie gesagt, ich brauche nicht viel zeit für mich...

mein tag hat 24 stunden: ja, hypothetische situation: 8 stunden arbeiten (40h pro woche) und 1 stunde fahrzeit (zur und von der arbeitsstelle), 8 stunden schlaf, dann bleiben noch 7 stunden übrig und die wochenenden (8 stunden schlaf, 16 stunden rest).... also ergibt das pro woche 67 Stunden für Familie, haushalt und essen. also ich würde nicht sagen, dass das nichts ist.... gerade, wenn man den auch noch was anderes tut, dann nützt man diese stunden viel intensiver und hat auch mehr davon....

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28. April 2004 um 13:39
In Antwort auf jaana_11887320

Ich stimme dir zu...
...es kommt immer darauf an wie man karriere definiert.

wir können hier sicherlich lange darüber diskutieren wie toll in anderen ländern die vorraussetzungen sind und wie toll das alles klappt. in schweden teilen sich sogar zwei manager eine stelle. aber bis dies in deutschland so ist, werden sicher noch jahre vergehen und im moment sieht es hier eben anders aus. wenige jobs mit vielen bewerbern. da darf man heute fast kein einziges ko-kriterium mehr haben.

gut, wenn der mann 60 stunden arbeitet, dann ist sicherlich die frau zu hause. wenn die frau so viel arbeitet, dann muss eben der mann zu hause bleiben. aber ist in dem fall hier ja nicht drin, da er seinen doktor macht und dann sicherlich nicht windeln wechseln möchte.

gruß

tigerle

Deswegen
habe ich mich auch schon fast gegen Kinder entschieden, oder mein Partner und ich werden nach dem Ende meiner Promotion auswandern.

Gruß

Das Wolkenschaf

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28. April 2004 um 13:43
In Antwort auf perlen

@tigerle
es stimmt, dass man als frau immer irgendwie benachteiligt ist... ich versuche trotzdem den besten weg für mich zu finden (mit kind)...
mir kommt da auch der quotenausgleich zuhilfe, da es in dem feld wo ich tätig sein werde noch kaum frauen gibt. das hebt meine chancen natürlich ein bischen. auch haben einige firmenchefs gesagt, dass sie da gerne frauen einstellen, denn wenn wir erst mal die härte bewiesen haben durch die ausbildung zu gehen, dann haben wir bewiesen, dass wir belastungsfähig sind, wissen was wir wollen und uns durchsetzen können. also sooo schlecht schauts da dank meiner ausbildung für mich nicht aus.
klar, das andere ist immer noch ein nachteil, aber den hab ich mit und ohne kind, das macht da dann kaum noch einen unterschied... außer ich lass mich sterilisieren...

Karriere war vielleicht ein wenig irreführend...
Ich möchte einen Arbeitsplatz an dem ich wirklich arbeiten kann an dem ich gefordert bin, an dem neue ideen gefordert bin.
Ich werd sicher keine Managerin.
Das höchste der gefühle wäre quasi teamleiterin eines entwicklungsteams oder so....
also so wahnsinnig hoch sind da meine ansprüche auch wieder nicht.
Und in der Firma wo ich meine ferialjobs gemacht habe, da ging das auch recht gut, die haben auch keine überstunden gemacht, bzw eigentlich alles über zeitausgleich geregelt und das system hat mir recht gut gefallen....

mit karriere meine ich eher, dass ich mich in meinem job etabliere und respekt gewinne und so.. und eben eventuell dann das team leite oder so... also nix sooo hochtrabendes aber auch das braucht zeit.

also von den ferien her habe ich eigentlich einen ziemlich guten eindruck, wie das ist, wenn man 40 stunden die woche arbeitet
Ich bin da auch bald aufgestanden und habe meist keine mittagspause gemacht, das erspart dann auch zeit und man kann früher schon nach hause und kann den nachmittag noch nützen...
also da bleibt dann schon noch zeit über... und an den wochenenden ja auch... und wie gesagt, ich brauche nicht viel zeit für mich...

mein tag hat 24 stunden: ja, hypothetische situation: 8 stunden arbeiten (40h pro woche) und 1 stunde fahrzeit (zur und von der arbeitsstelle), 8 stunden schlaf, dann bleiben noch 7 stunden übrig und die wochenenden (8 stunden schlaf, 16 stunden rest).... also ergibt das pro woche 67 Stunden für Familie, haushalt und essen. also ich würde nicht sagen, dass das nichts ist.... gerade, wenn man den auch noch was anderes tut, dann nützt man diese stunden viel intensiver und hat auch mehr davon....

Ingienieurin?
das hört sich jetzt an als ob du Ingenieurin werden willst?
interessiert mich interessehalber, da ich selber Ing. bin.

LG

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28. April 2004 um 13:48
In Antwort auf xenita

Ich kann Deinen Freund verstehen
und ich kann auch Dich verstehn.
Je besser die ausbildung, desto weniger Abintionen hat man nun mal, diese völlig in den wind zu schießen und jahrelang zu hause zu bleiben.

In einem Karriereplanungsseminar wurde uns mal gesagt, für eine Frau se jeder Zeitpunkt zum Kinder kriegen ind bezug auf ihre Karriere falsch. Einer der besten Zeitpunkte sei noch während des Studiums, weil man sich die Zeit freier einteilen kann und wenn man ins Berufleben geht, die Kinder schon aus dem gröbsten raus sind.
So die Theorie. Die Praxis habe ich bei einer Freundin anders erlebt.

Sie stand ewig auf der Warteliste für einen Kitaplatz . Irgendwann bekam sie einen für 4 Stunden am Vormittag.
Leichter wurde es erst als sie für die Kleine einen Ganztagskindergartenplatz hatte. die war das Kind allerdings schon 4.
Ok da Deine Mutter einspringen würde, hättest Du dieses Problem nicht.

Ich kann allerdings auch die Einstellung Deines Freundes verstehen. Schon ohne Kind ist ein Studium hart genug. Ich nehme mal an, daß Du auch von ihm eine Beteiligung an der Kindererziehung erwartest und nicht alles allein mit Oma wuppen willst.
Ein Kind bedeutet einen großen Verlust an Freiheit und Spontanität, was deinem Freund vielleicht recht wichtig ist. Ihr seid ja noch recht jung.

Auf der anderen Seite finde ich deinen Ansatz sehr mutig, aber ohne kinderwilligen Freund wird das wohl nichts.

Ich habe gerade das gegenteilige Problem, mein freund will kinder ich nicht. er erwartet Allerdings auch, daß ich fast die ganze betreuung übernehme und wir hätten keine Oma um die Ecke. Ich werde wohl eine der kinderlosen deutschen Akademikerinnen bleiben.

ich bin 32, also im besten "gebärfähigen" alter habe auch einen zeugungsfähigen partner... so what

meine entscheidung basiert in erster linie darauf, das dann MEIN leben (jaja, ich erlaube mir egoistisch zu sein) unter völliger einschränkung leiden würde .

ich lebe in deutschland,

d.h. ich sollte mein kind noch bevor es überhaupt auf der welt ist, in einem kita anmelden, damit es einen platz bekommt (von 8-12 uhr, zumindest hier in der Gegend), WENN es auf der welt ist.

d.h. ich würde als rabenmutter gelten, wenn ich mein kind, zu einer hauptberuflichen tagesmutter geben würde, nur um nicht den anschluss in meinem beruf zu verlieren.
was aber wiederrum heissen würde, dass ich den ganzen abend ohne stress mit meinem nachwuchs verbringen könnte.

d.h. ich habe keine möglichkeit, mein kind in eine ganztagesschule/kindergarten zu geben, da es sowas schlicht und ergreifend nicht gibt.

d.h. ein deutsches kleinkind hat vor dem 6. lebensjahr nicht zu lernen. es soll sich im spiel verwirklichen... ja, und wo bitte verwirklicht sich die mutter????? und was das kind betrifft... ich sage nur pisa

d.h. eine alleinerziehende mutter, kann wenns dumm läuft, ruck-zuck incl. schreiendem Kindunter der brücke landen... sprich zum sozialfall werden.

Mein kinderwunsch war einfach nie groß genug, um das alles auf mich nehmen zu wollen.

LG

Hört sich gut an
also das hilft mir doch mal weiter, dass das zumindest von der theorie her kein so schlechter ansatz ist....

tja, mit der kinderbetreuung.. ich meine ich gebe gerne meine freiheit auf.. und von meinem freund erwarte ich in erster linie einmal dass er da ist für das kind, zumindest mit ihm spielt und so, damit bin ich schon glücklich (mein vater wusste nie was mit mir anzufangen)

dass man nicht mehr so spontan ist ist auch klar, und ich verstehe seine einwände... und kinderwillig ist er grundsätzlich ja auch... mal sehen....

ich verstehe deine probleme voll und ganz. und ich finde es auch ein wenig unfair, wenn er sagt er möchte kinder, aber du musst dich darum kümmern. ich meine ich will und daher bin ich auch bereit mehr aufzugeben, als mein freund, aber halt nicht alles.
ich muss sagen, wenn ich nicht das glück mit der oma hätte wäre ich da auch viel viel skeptischer...

lg

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28. April 2004 um 13:51
In Antwort auf lita_11889024

Ingienieurin?
das hört sich jetzt an als ob du Ingenieurin werden willst?
interessiert mich interessehalber, da ich selber Ing. bin.

LG

Jep
ja, genau...
und zwar ne schöne mischung aus allem... (maschinenbau, elektrotechnik, automatisierungstechnik, informatik, mechanik)

lg

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28. April 2004 um 13:52
In Antwort auf jaana_11887320

Ich stimme dir zu...
...es kommt immer darauf an wie man karriere definiert.

wir können hier sicherlich lange darüber diskutieren wie toll in anderen ländern die vorraussetzungen sind und wie toll das alles klappt. in schweden teilen sich sogar zwei manager eine stelle. aber bis dies in deutschland so ist, werden sicher noch jahre vergehen und im moment sieht es hier eben anders aus. wenige jobs mit vielen bewerbern. da darf man heute fast kein einziges ko-kriterium mehr haben.

gut, wenn der mann 60 stunden arbeitet, dann ist sicherlich die frau zu hause. wenn die frau so viel arbeitet, dann muss eben der mann zu hause bleiben. aber ist in dem fall hier ja nicht drin, da er seinen doktor macht und dann sicherlich nicht windeln wechseln möchte.

gruß

tigerle

Damit hast Du sicherlich recht
"wir können hier sicherlich lange darüber diskutieren wie toll in anderen ländern die vorraussetzungen sind und wie toll das alles klappt,aber bis dies in deutschland so ist, werden sicher noch jahre vergehen"

Aber eigentlich ist es schade. Vor allem wird sich nichts tun, wenn sich in den Köpfen der Menschen nichts ändert. Solange beruftätige Mütter einerseits als Rabenmütter, andererseits als beruflich unfähig angesehen werden, bekommt ein großer Teil (vor allem der gut ausgebildeten frauen) keine Kinder (braucht also keine Kinderbetreuung), ein weiterer Teil verzichtet auf den Beruf(braucht also keine Kinderbetreuung), und der Rest wurschtelt sich irgendwie durch (ist viel zu gestreßt um sich für eine Besserung, der Situation, z.b. politisch zu arangieren) und es werden weiter wie in den letzten jahren Scheindabatten über dieses Thema geführt und nichst wird sich ändern.
Und dann wird sich über die niedrige Geburtenrate in diesem Land aufgeregt.

Gruß

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28. April 2004 um 13:54
In Antwort auf perlen

Jep
ja, genau...
und zwar ne schöne mischung aus allem... (maschinenbau, elektrotechnik, automatisierungstechnik, informatik, mechanik)

lg

So viel auf einmal
Was ist denn da für ein Studiengang?

Ich selber bin Bauingenierin und promoviere jetzt im Maschinenbau, was meine Berufsaussichten hoffentlich verbessert.

LG

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28. April 2004 um 13:54
In Antwort auf perlen

@tigerle
es stimmt, dass man als frau immer irgendwie benachteiligt ist... ich versuche trotzdem den besten weg für mich zu finden (mit kind)...
mir kommt da auch der quotenausgleich zuhilfe, da es in dem feld wo ich tätig sein werde noch kaum frauen gibt. das hebt meine chancen natürlich ein bischen. auch haben einige firmenchefs gesagt, dass sie da gerne frauen einstellen, denn wenn wir erst mal die härte bewiesen haben durch die ausbildung zu gehen, dann haben wir bewiesen, dass wir belastungsfähig sind, wissen was wir wollen und uns durchsetzen können. also sooo schlecht schauts da dank meiner ausbildung für mich nicht aus.
klar, das andere ist immer noch ein nachteil, aber den hab ich mit und ohne kind, das macht da dann kaum noch einen unterschied... außer ich lass mich sterilisieren...

Karriere war vielleicht ein wenig irreführend...
Ich möchte einen Arbeitsplatz an dem ich wirklich arbeiten kann an dem ich gefordert bin, an dem neue ideen gefordert bin.
Ich werd sicher keine Managerin.
Das höchste der gefühle wäre quasi teamleiterin eines entwicklungsteams oder so....
also so wahnsinnig hoch sind da meine ansprüche auch wieder nicht.
Und in der Firma wo ich meine ferialjobs gemacht habe, da ging das auch recht gut, die haben auch keine überstunden gemacht, bzw eigentlich alles über zeitausgleich geregelt und das system hat mir recht gut gefallen....

mit karriere meine ich eher, dass ich mich in meinem job etabliere und respekt gewinne und so.. und eben eventuell dann das team leite oder so... also nix sooo hochtrabendes aber auch das braucht zeit.

also von den ferien her habe ich eigentlich einen ziemlich guten eindruck, wie das ist, wenn man 40 stunden die woche arbeitet
Ich bin da auch bald aufgestanden und habe meist keine mittagspause gemacht, das erspart dann auch zeit und man kann früher schon nach hause und kann den nachmittag noch nützen...
also da bleibt dann schon noch zeit über... und an den wochenenden ja auch... und wie gesagt, ich brauche nicht viel zeit für mich...

mein tag hat 24 stunden: ja, hypothetische situation: 8 stunden arbeiten (40h pro woche) und 1 stunde fahrzeit (zur und von der arbeitsstelle), 8 stunden schlaf, dann bleiben noch 7 stunden übrig und die wochenenden (8 stunden schlaf, 16 stunden rest).... also ergibt das pro woche 67 Stunden für Familie, haushalt und essen. also ich würde nicht sagen, dass das nichts ist.... gerade, wenn man den auch noch was anderes tut, dann nützt man diese stunden viel intensiver und hat auch mehr davon....

Ok...
...das hört sich wieder etwas anders an mit der karriere!

naja, theorie und praxis sind immer so eine sache bei der zeitplanung

aber trotz allem, möchte dein partner gerade keine kinder.... und ich denke, dass ist im moment das stärkste argument.

liebe grüße

tigerle

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28. April 2004 um 14:08
In Antwort auf lita_11889024

So viel auf einmal
Was ist denn da für ein Studiengang?

Ich selber bin Bauingenierin und promoviere jetzt im Maschinenbau, was meine Berufsaussichten hoffentlich verbessert.

LG


mechatronik....
also praktisch "nimm von allem etwas und stopple das zusammen"

die berufsaussichten sind normalerweise sehr gut, aber das studium ist anstrengend, weils so viele verschiedene sachen sind...
bisher haben nur 4 frauen das studium abgeschlossen....
der anteil is aber mittlerweile auf 3% gestiegen...
kann ganz schön anstrengend sein

dann wünsch ich dir viel glück

lg

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28. April 2004 um 14:19
In Antwort auf abdul_12261227

Gut
>>>>>>tja, was ich verschwiegen habe ist, dass meine schwester auch so mit ihrem geld um die runden kommt (sie hat eine 2 Jahre alte tochter und wird jetzt mit ihrem studium fertig). ich habe auch von ferialjobs mehr angespart als sie und drum denke ich, dass ich das auch schaffen würde. die unterstützung war eher so grundsätzlich und in notfällen gemeint...>>>>

ok. Da hast Du ja jemand, der es vorlebt Und Dein Freund laesst sich davon nicht beeindrucken? Wichtig ist, dass man sich nicht abhaengiger macht, als unbedingt noetig.


>>>>ne, er will ja eh warten bis er nen job hat, dann ist er nicht mehr abhängig... aber für mich ändert das nichts.. von irgendwem bin ich ja immer abhängig in der ersten zeit nach der geburt.>>>>

hm....Du weisst ja, wenn ein Kind kommen will, dann kommt es sowieso....
Da er auch ein Woertchen mitzureden hat, muesst ihr es schaffen, irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.



>>>>das mit dem wunsch hast du aus dem zusammenhang gerissen: hier geht es um das männliche bedürfnis für die familie geld zu verdienen und um mein bedürfnis auch karriere zu machen.>>>>

ok.



>>>>wieso ich unzufrieden wäre? naja, ganz einfach.. ich weiß, dass mir die decke auf den kopf fällt, wenn ich die ganze zeit zuhause bin. so gut kenne ich mich. und ich habe so viel in mein studium hineingebuttert und möchte arbeiten weil es mir freude macht und interessant ist. wenn ich zuhause bliebe würde ich versumpfen... ich habe auch erst kürzlich in einem buch gelesen, da wurden kinder befragt und die sagten, dass sie froh waren als die mütter wieder arbeiten gingen, da die mütter dann ausgeglichener waren und die kinder freier waren.>>>>

gut.



>>>soll das heißen du meinst, dass wenn kinder kommen sowieso jemand daheim beleiben sollte? tja, da gibt es viele meinungen und die sind schon zur genüge diskutiert.. ich finde es unnatürlich sich nur auf die kinder zu konzentrieren und ich glaube dass es keinem von beiden gut tut.>>>>

auch gut.


>>>>und genau deswegen möchte ich noch vor dem einstiegs ins berufsleben ein kind, damit ich mich dann nicht auf den beruf konzentriere und bereue nie ein kind bekommen zu haben. nur ist mein ansatz eben der, dass ich noch vor ende des studiums kinder kriege und dann trotzdem karriere mache...>>>

Ich kann Deine Gedankengaenge gut nach vollziehen.


>>>als gegenbeispiel gibt es genug frauen, die sich nur um die kinder dekümmert haben und dann mit einer leere und sinnlosigkeit und langeweile konfrontiert werden wenn die kinder weg sind und immer das gefühl haben im leben etwas versäumt zu haben und selbst zu kurz gekommen zu sein.
ich will ja keines von beidem... ich will einen weg finden mit dem ich diese beiden vermeide...
>>>

ja, soweit habe ich Dich gut verstanden. Weisst, wenn ich mit Leute rede, die hier posten, dann hake ich nach. Ich stelle Fragen, ich kitlze Sachen heraus. Das mach ich aber nicht fuer mich, sondern um den Fragenden mit dem Thema zu konfrontieren, ihn auf eventuelle Irrtuemer aufmerksam zu machen, ihn bei seiner Frage/Problem/Entscheidung durch Ausleuchtung des Themas unterstuetzend zu helfen. Ich verurteile niemanden, das steht mir nicht zu. Und Loesen muss jeder sein Problem auch selbst. Ich freue mich, wenn ich jemanden neuen Input geben kann und wenn jemand sich mit meiner Hilfe reflektieren kann, um sich klarer ueber alles zu werden.
Und wenn meine Hilfe hier mal nichts bringt, so ist das auch nicht schlimm.

Zu Dir persoenlich: Deine Gruende sind einleuchtent und ich kann Dich gut verstehen. Aber die Entscheidung wirst Du trotzdem selbst treffen muessen, denn es ist Euer Leben. Es gibt keinen falschen Weg, weil jeder Weg richtig ist. Doch je bewusster ein Weg gegangen wird, desto konstruktiver, schoener und fruchtbarer wird er sein.

alles liebe
Chris


hebammenprinzip wie bei sokrates
der man hatt gewusst, was er tun muss um aus anderen leuten was herauszukizzeln

ich finds toll, wenn sich jemand kritisch äußert, drum schreib ich hier ja auch was rein


und dass wirs im endeffekt selbst entscheiden ist auch klar....
ich wollts aber mal durchdiskutieren, ohne meinen freund damit zu nerven

vielen dank
lg

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28. April 2004 um 14:21
In Antwort auf lita_11889024

Was heißt eigentlich seelisch und emotional gesund?
das ist jetzt eine ernstgemeinte Frage.

Ich selber habe nie so hochdramatische Beziehungsprobleme gehabt und bin seit 7J. in einer glücklcihen beziehung, natürlich mit Höhen unf Tiefen. Natürlich gabs früher bis ich mit 22 meinen jetzigen Partner traf, ein paar geschichte, die danebengingen, aber das hat dann halt nicht gepaßt und ist in jungen Jahren normal.

In meinem Bekanntenkreis kenne ich einige gute Beziehungen und meine Eltern sind seit 37 Jahren verheiratet und führen eine gute Beziehung. Also für ganz so dramatisch halte ich das alles nicht.

LG

Das Wolkenschaf

Seelisch-Emotionale Gesundheit
Seelisch-Emotionale Gesundheit bedeutet Reife, Selbstverantwortlichkeit, Handlungsfaehigkeit, Unabhaengigkeit, Differenziertheit, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, liebevoll sein, Selbstachtung, Sinnhaftigkeit, gluecklichsein, uvm.

Ein seelisch-emotional gesunder Mensch weiss, dass er fuer seine Beduerfnisse und Gefuehle selbst verantwortlich ist und niemand anders. Er schoepft seine Erfuellung und sein Gluecklichsein aus sich selbst und braucht dazu niemanden. Er ist handlungsfaehig, ohne jemand anderen dafuer zu brauchen. Er hat grosse Unterscheidungsfaehigkeit. Er kann mit sich allein sein. Er hat sich so angenommen, wie er ist. Er geht aufmerksam, achtsam und liebevoll durch das Leben und ist ebenso zu seinem Partner und Mitmenschen. Er weiss, dass die Welt sich nicht um ihn dreht, sondern er fuegt sich sinnvoll in das Ganze ein. Er fuehlt Sinn in seinem Leben.

Soweit mal tangiert....

lg
Chris

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28. April 2004 um 15:39

Nur
wenn man sich nicht gegen verknöcherte Ansichten wehrt, wird sich nichts ändern.

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28. April 2004 um 17:51

So wars nicht gemeint
Mit den büchern (da sind auch zeitschriften mit eingerechnet) hab ich gemeint, dass es demnach möglich ist, job und familie unter einen hut zu bringen und dass kinder nicht darunter leiden müssen, sondern dass es sie auch fördern kann.
mir ist es schon klar, dass die realität immer anders aussieht, und ich bilde mir auch nicht ein, dass ich so toll bin oder sonst was nur weil ich ein paar bücher gelesen habe....
es ist mir auch klar, dass jedes kind anders ist, und dass man daher immer eine lösung suchen muss, die für das eigene kind verträglich ist.

Ich weiß auch, dass es nicht einfach ist mit einem kind, und dass man oft total fertig ist, aber darum geht es mir hier gar nicht, denn das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob man das kind bekommt wenn man studiert oder erst wenn man arbeitet... gegenteil, dass spricht eher fürs studieren, denn da kann ich ja mal eine vorlesung ausfallen lassen oder so...

Davon abgesehen steht auch von all diesen problemen schon was in manchen büchern... das heißt aber nicht dass sie lösungen bieten, die muss man immer selbst finden. Bücher können dir nie probleme abnehmen das ist klar, aber sie können dir ideen für neue lösungsansätze bieten...

worum es mir geht, ist ja nicht, ob ich ein kind bekommen solle und wie anstrengend das ist... ich weiß dass es sehr sehr anstrengend usw. ist und ich weiß, dass ich trotzdem eines will. mir geht es ja eigentlich

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28. April 2004 um 19:14

Also
ich bin 22... könnte ohne auslandsaufenthalt schon mit 23 fertig werden....

tja, irgendwie schon, aber nachdem es nun bewiesen ist, das es nicht nur mein gedanke ist, dass es "karriere"förderlicher ist, wenn man kinder noch während des studiums kriegt (dann werd ich eben mit 25 fertig *g*) ist das für mich eine ersthafte überlegung

tja, mag sehr naiv klingen hier, ist aber in realität nicht ganz so....
ich habs ja auch schließlich noch nicht fix geplant.. der wunsch ist halt da und ich überlege was wohl besser ist....

wie auch immer, selbst wenn es naiv klingt... dann bin ich eben naiv (soll nicht beleidigt klingen!!!)



lg

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28. April 2004 um 21:36

Hihi
erst der auslandsaufenthalt dann ein kind, ganz einfach man muss nicht probleme dazudichten wo keine sind (nich bös gemeint)

hab ich auch nicht gesagt, aber wenn sie das bei einem karriereplanungsseminar bringen, wird wos zumindest so viel dran sein, dass es sich lohnt darüber nachzudenken.

tja, ich hab schon zeit, aber was soll ich denn mit meiner zeit anfangen... ich nütze meine "freiheit" ja ohnehin nicht aus, weil sie mir nicht sonderlich viel gibt... und das was ich so mache ließe sich mit einem kind vereinbaren. ich finde nicht dass sich "das leben genießen" und ein kind bekommen widersprechen... freunde besuchen kann ich ja wohl mit kind auch... und sport machen auch, aufs fortgehen bin ich nicht so heiß und auf private partys kann man ja immer noch gehen... also was schlägst du denn vor, was ich mit meiner freiheit anfangen soll?
ich hab sooo viel zeit. und wie könnte ich die wohl besser verbringen, als einem neuen menschen das leben zu schenken, und dem kind zuzusehen, wie es aufwächst?

und was ist, wenn dein mann einen unfall hat (der dich und dein kind bis dahin "erhalten" hat)? und was ist wenn du und dein mann einen unfall habt und das kind vollwaise ist?
in so einem desolaten zustand ist unser haus auch noch nicht... (solls auch geben, dass häuser länger als 25 Jahre stehen *g*...) Wie wärs mit Plan C und Plan D? natürlich kann viel passieren, aber man kann sowieso nicht auf alle eventualitäten vorbereitet sein, das geht schlichtweg nicht. das ist aber unabhängig davon, wie alt man ist...
Plan B: zu Hause bleiben, um einen Kindergartenplatz umschauen, ...
irgendeinen weg findet man doch immer, wenn es sein muss,
jetzt zu beschließen kein kind zu bekommen, weil irgendwann mal irgendwas passieren könnte... also mal ehrlich, das meinst du doch wohl nicht ernst... da kannst du dich ja gleich eingraben, denn wenn du das haus verlässt könnte dir eine Dachrinne auf den kopf fallen....

Ist ja in ordnung, dass du die idee doof findest, aber das heißt noch lange nicht, dass ich das auch finden muss, und es heißt auch nicht unbedingt, dass die idee hirnrissig ist!!!

nur so nebenbei bemerkt: durchschütteln (sofern du das schaffst) bringt sicher nicht, so ändert man die meinungen von menschen in den seltensten fällen (zumal man ihnen ihre meinungen vielleicht auch lassen sollte) du könntest es aber auch versuchen, indem du mich schlägst, hypnotisierst oder einer gehirnwäsche unterziehst... letztere beiden methoden sind vermutlich erfolgversprechender...



lg

PS: nicht bös gemeint, aber dein letzter beitrag ist in meinen augen inhaltsleer... irgendwelche an den haaren herbeigezogenen eventualitäten, eine abgedroschene formel wie "ich soll meine freiheit nützen" und dann noch ein wunsch gewalt anzuwenden.... perfekter beitrag für eine diskussion, spricht wirklich für dich und deine gesprächskultur...

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