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Kinder vor der Wohnung Haus? An Mammas, Pappas.

11. August 2014 um 22:32

Als Kind wohnten viele andere gleichaltrige auf meiner Straße.
Heute lebe ich mit meinem Kind, 4.
Es gibt bei uns keine Kinder. Naja, schon. Aber entweder sind sie älter oder jünger.
Für meinen Sohn gibt es also keinen Spielgefährten und wenn ich mir vorstelle, dass er nun so aufwächst, finde ich das etwas befremdlich.
Gut, man fährt dann auf Spielplätze, selten kommen mal Freunde, aber es ist hier dünn besiedelt bei uns.

Mittlerweile sehe ich es als Privileg, dass ich so aufwachsen durfte und hatte schon die Überlegung wegzuziehen, um meinem Sohn auch ein dichteres Netzwerk vor der Türe bieten zu können.?!

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12. August 2014 um 11:05

Ja
aber es geht ja nicht nur um die Zeit jetzt. Es geht ja um die gesamte Kindheit, Jugend.
Für mich sind es die schönsten Erinnerungen, raus zu gehen, Freunde vor der Türe zu haben.

Es besteht sogar heute noch eine Freundschaft aus dieser Zeit. Wie wird es sein, wenn er neun, elf ist. Immer alleine draußen mit Mamma? Komische Vorstellung.

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12. August 2014 um 12:06

Hallo Himbeereis 77
Kindergarten ist total mini. Es gibt nur wenige Kinder im gleichen Alter. Eltern lehnen den Kontakt im Nachmittagsbereich ab, da sie familiär so eingebunden sind.
Bei den anderen wenigen gestalten sich Verabredungen total zäh.
Ganz ehrlich. Ich gebe der Situation noch ein Jahr, versuche mal mehr durch Vereine...

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12. August 2014 um 12:40

Und Mandelauge
wie geht es dir damit?
Ich bin es so leid mich mit Kompromissen abzugeben.
Ich werde mich jetzt mal nach einem Mehrgenerationenhaus in Verbindung setzen.
Es ist jedes Mal ein Stich ins Herz, wenn sich im Kiga andere verabreden. Ich selber muss Schwerstarbeit leisten eine verfluchte Verabredung zustande zu bringen.
Ich iniziiere wirklich alles mögliche.
Ich bin bedient vom Land.
Diese entschuldige "Scheiß heile Welt Familien"; die nicht über den Tellerrand geblickt haben.
Ich finde deine Beschreibung mit dem im Garten spielenden sehr bezeichnend.
Es ist schmerzlich, so unoffen behandelt zu werden. Gott, ich merke gerade wie wütend mich die Situation macht.
Habe wirklich so oft versucht, auf der Matte gestanden..
Die Leute hier sind versorgt und scheren sich einen Dreck um Außenstehende.
Mir ist schon länger klar, dass ich das nicht erwarten kann.
So ist es eben. Aber ich kann abspringen und muss es nicht ewig hinnehmen.


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12. August 2014 um 13:36

Hallo Mandelauge!
Ich danke dir. Ich heule hier gerade rum, gerade kommt alles raus.
Ich fühle mich einfach total überfordert mit allem. Haus, Garten, alleine für Kind da sein, Keine Eltern, keine Freunde drumherum.
Es ist manchmal einfach so frustrierend, wenn man sich so angestrengt hat und sich nix ergeben hat. Danke für deine Impulse.
Aber auch das tut mir schon weh. Mein Kind hat nie jemand mit dem es am Nachmittag spielen kann.
Ich kann einfach nicht mehr. Ich fühle mich so verantwortlich, so schuldig. Aber ich habe nach all diesen Versuchen keinen Mut und keine Kraft mehr auf Leute zuzugehen. Ich habe schon überlegt wieder Vollzeit arbeiten zu gehen und meinen Sohn in ne Ganztagskita zu stecken. Da hat er wenigstens Kinder. Ach, shit, es ist einfach grade alles blöd.

Es graut mir vor jedem Nachmittag den wir verbringen. Dieses sch aufgezwungene Programm. Und jeden Abend alleine. Im Urlaub jetzt hatten wir so schön Gemeinschaft und jetzt fühlt sich alles einfach wieder so einsam und verzweifelt an.

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12. August 2014 um 15:22

Hi!
Ich habe keinen Partner.
Ich darf mich einfach nicht so runterziehen lassen. Es fühlt sich nur so an, als stecke ich da tief drin und als wäre die Situation nicht veränderbar.
Ich muss aufhören mich als Opfer zu fühlen. Das versuche ich auch krampfhaft.
Aber wie gesagt, ich war gerade im Ausland mit Sohn und dort war alles so schön, wir hatten eine so angenehme Gemeinschaft und dadurch ist mir bewusst geworden, wie trostlos mein Leben zu Hause ist.
Ich werde etwas ändern. Zur Not verkaufe ich die Immobilie und es geht wieder in Richtung Stadt. Dann sehe ich mir die Gegebenheiten vorher aber gut an!

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