Forum / Liebe & Beziehung

Kind oder Partnerin - Was würdet ihr machen?

Letzte Nachricht: Gestern um 18:15
08.06.21 um 21:47

Hallo,

Ich habe folgendes Problem, ich bin Vater eines 11 Jährigen Mädchens, von der Mutter der kurzen bin ich getrennt seit das Kind 4 Jahre alt ist, von Anfang an kam meine Tochter auch in der Woche über Nacht zu mir, erst einen Tag dann 2 Tage die Woche. Zudem alle 14 Tage am Wochenende. Wir haben eine tolle Bindung, sind ein gutes Team.

Zudem lebe ich in einer Fernbeziehung seit 6 Jahren, so fern ist auch nicht sind nur ca 45km, wir würden natürlich uns als Paar gerne weiterentwickeln, eine gemeinsame Wohnung, ein gemeinsames Leben.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach dem gemeinsamen Wohnort, in dem Ort  in dem Sie wohnt, habe ich früher selbst gewohnt, meine Eltern und Bekannten leben auch in der Nähe, Sie hat Familie, Freunde und Job dort und tut sich echt schwer damit von da weg zu ziehen und ca 50km weiter mit mir und zeitweise mit meiner Tochter eine Wohnung zu beziehen.

Ich habe das Gefühl ich nehme meiner Tochter etwas weg oder lasse sie im Stich wenn ich jetzt nach 7 Jahren in denen ich mich wirklich intensiv um sie gekümmert habe aufeinmal wegziehe, sie kommt jetzt auf die weiterführende Schule, begleitete ich den Weg weiter oder lass ich los. 

Irgendwann kommt sie nicht mehr in der Woche und wahrscheinlich auch nur selten am Wochenende. Der Vatter wird ja irgendwann demnächst uninteressant.
Ich wohne alleine ihretwegen noch hier und habe sonst keine Familie hier. 

Oder bestehe ich gegenüber meiner Partnerin auf den Wohnort, damit das Kind wie gewohnt diese 2 Tage über Nacht bei mir bleiben kann, damit riskiere ich natürlich die Beziehung, ich liebe meine Partnerin, ich liebe aber auch mein Kind sehr und bin hin und her gerissen. 

Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen? 

Was könnt ihr mir für Tipps geben evtl sogar aus eigener Erfahrung? 

Lg Matthias 

 

Mehr lesen

08.06.21 um 23:20

Die für alle gerechteste Lösung wäre, dass deine Freundin und du euch in der Mitte trefft und in der Mitte eine Wohnung sucht.
Wenn du deiner Partnerin wichtig bist, wird sie diesen Kompromiss zumindest akzeptabel finden.
Zumal eure jetzige Distanz zueinander albern gering ist, finde ich.
Das in der Mitte treffen hat zumindest bei meinem Partner und mir super funktioniert.

4 -Gefällt mir

09.06.21 um 0:53
In Antwort auf

Hallo,

Ich habe folgendes Problem, ich bin Vater eines 11 Jährigen Mädchens, von der Mutter der kurzen bin ich getrennt seit das Kind 4 Jahre alt ist, von Anfang an kam meine Tochter auch in der Woche über Nacht zu mir, erst einen Tag dann 2 Tage die Woche. Zudem alle 14 Tage am Wochenende. Wir haben eine tolle Bindung, sind ein gutes Team.

Zudem lebe ich in einer Fernbeziehung seit 6 Jahren, so fern ist auch nicht sind nur ca 45km, wir würden natürlich uns als Paar gerne weiterentwickeln, eine gemeinsame Wohnung, ein gemeinsames Leben.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach dem gemeinsamen Wohnort, in dem Ort  in dem Sie wohnt, habe ich früher selbst gewohnt, meine Eltern und Bekannten leben auch in der Nähe, Sie hat Familie, Freunde und Job dort und tut sich echt schwer damit von da weg zu ziehen und ca 50km weiter mit mir und zeitweise mit meiner Tochter eine Wohnung zu beziehen.

Ich habe das Gefühl ich nehme meiner Tochter etwas weg oder lasse sie im Stich wenn ich jetzt nach 7 Jahren in denen ich mich wirklich intensiv um sie gekümmert habe aufeinmal wegziehe, sie kommt jetzt auf die weiterführende Schule, begleitete ich den Weg weiter oder lass ich los. 

Irgendwann kommt sie nicht mehr in der Woche und wahrscheinlich auch nur selten am Wochenende. Der Vatter wird ja irgendwann demnächst uninteressant.
Ich wohne alleine ihretwegen noch hier und habe sonst keine Familie hier. 

Oder bestehe ich gegenüber meiner Partnerin auf den Wohnort, damit das Kind wie gewohnt diese 2 Tage über Nacht bei mir bleiben kann, damit riskiere ich natürlich die Beziehung, ich liebe meine Partnerin, ich liebe aber auch mein Kind sehr und bin hin und her gerissen. 

Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen? 

Was könnt ihr mir für Tipps geben evtl sogar aus eigener Erfahrung? 

Lg Matthias 

 

Wenn deine Freundin trotz deiner Tochter nicht mit sich reden lässt bezüglich der "abholbarkeit" deiner Tochter, dann wäre die Sache für mich gelaufen. Hattest du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern? Ich schon und mir hätte es den Boden unter den Füßen weg gezogen wäre einer von beiden abgehauen. Auch wenn es jetzt super mies klingt und einigen Romantiker der Atem Stöcken wird, Partner sind ersetzbar. Dein Kind allerdings nicht, du hast nun zu entscheiden wie du den Weg deiner Tochter und ihre Ansichten über Väter gestalten möchtest.

3 -Gefällt mir

09.06.21 um 10:46

Ich wollte immer der Vater sein der Verantwortung übernimmt, ein Teil des Lebens von der kurzen ist, einfach da ist auch wenn er nicht immer gebraucht wird.

Sich auf halben Weg zu treffen bedeutet das die kurze nicht eben zur Schule flitzen kann und nach der Schule auch dann nur schlecht eine Anlaufstelle hat, halber Weg sind ca 25km von der Schule weg, Sie hat keine Kinder, ich dachte immer Kinder sollten irgendwie nicht zurück gelassen werden oder abgeschoben werden. 

1 -Gefällt mir

09.06.21 um 11:38

Ich gebe zu, mir würde es auch schwer fallen meinen Sohn nicht mehr spontan um mich zu haben. Ich kann das schon nachvollziehen.
Also wenn in der Mitte treffen keine befriedigende Lösung für dich ist, musst du wohl akzeptieren, dass ihr eventuell die nächsten Jahre noch getrennt wohnen bleibt oder euch trennt.

Man kann es nie mit Kindern und der Bindung zu ihnen vergleichen, aber wieso hat deine Freundin weniger Recht darauf näher bei ihrer Familie und ihrer Arbeit zu bleiben, wenn diese ihr lieb und teuer sind?

Warum lasst ihr es nicht erstmal so und in wenigen Jahren, wenn du das Gefühl hast, deine Tochter nabelt sich ab, auf Grund ihres Alters und will vielleicht lieber mit Freunden Zeit verbringen oder einfach ihre Ruhe haben, dann könntet ihr nochmals darüber nachdenken, einen Kompromiss bzgl. des gemeinsamen Wohnortes zu finden, z.B. auf halber Strecke.

2 -Gefällt mir

09.06.21 um 11:40

Ich finde es richtig toll das du so für dein Kind so da bist.

Allerdings verstehe ich ich nicht warum du jetzt mit aller Gewalt mit deiner Partnerin zusammenziehen willst/musst.
Die Entfernung ist kein Problem, ihr seid 6 jahre zusammen und wisst was ihr aneinander habt.
Warum wartet ihr ihr nicht einfach noch zwei/drei Jahre damit?
Das wäre für deine Tochter sicher viel besser und von deiner Partnerin auch gut zu verschmerzen.
Wenn deine Tochter älter ist, dann ist das wegziehen sicher weniger problematisch für sie als mit 11 Jahren.
Das sie es als " im Stich lassen" sehen kann, sehe auch so.

3 -Gefällt mir

09.06.21 um 13:06
In Antwort auf

Ich wollte immer der Vater sein der Verantwortung übernimmt, ein Teil des Lebens von der kurzen ist, einfach da ist auch wenn er nicht immer gebraucht wird.

Sich auf halben Weg zu treffen bedeutet das die kurze nicht eben zur Schule flitzen kann und nach der Schule auch dann nur schlecht eine Anlaufstelle hat, halber Weg sind ca 25km von der Schule weg, Sie hat keine Kinder, ich dachte immer Kinder sollten irgendwie nicht zurück gelassen werden oder abgeschoben werden. 

Na dann Schieb dein Kind nicht ab? Im Gegensatz zu deiner Tochter ist deine Freundin erwachsen und wusste das sie sich auf einen Mann mit Kind einlässt. Das sie dann eben bei der Wahl des Wohnortes nicht die erste Geige spielen kann war ja abzusehen.

2 -Gefällt mir

09.06.21 um 13:18

Danke für eure Antworten

Gefällt mir

09.06.21 um 15:01
In Antwort auf

Wenn deine Freundin trotz deiner Tochter nicht mit sich reden lässt bezüglich der "abholbarkeit" deiner Tochter, dann wäre die Sache für mich gelaufen. Hattest du ein gutes Verhältnis zu deinen Eltern? Ich schon und mir hätte es den Boden unter den Füßen weg gezogen wäre einer von beiden abgehauen. Auch wenn es jetzt super mies klingt und einigen Romantiker der Atem Stöcken wird, Partner sind ersetzbar. Dein Kind allerdings nicht, du hast nun zu entscheiden wie du den Weg deiner Tochter und ihre Ansichten über Väter gestalten möchtest.

Ich sehe das ehrlich gesagt sehr ähnlich. Mein Vater war in meiner Kindheit und Jugend so gut wie nie präsent und das hat mich nachhaltig gezeichnet.

Ich finde es für deine Partnerin jetzt nicht unzumutbar, mal die paar Kilometer weiter zu fahren um ihre Freunde zu sehen...

Fände auch ein "treffen in der Mitte" die fairste Lösung.

2 -Gefällt mir

10.06.21 um 23:03

Ich bin selbst alleinerziehende Mutter einer 8jährigen Tochter... Ich weiss, wie wichtig die Bindung zum Vater ist.
Deine Tochter ist noch recht jung, wenn du JETZT gehst, hast du wohl den gedanklich allerschlechtesten Zeitpunkt getroffen- gerade in dieser Zeit plus Einschulung wird sie dich massivst brauchen. Dein Da-sein wird ihr sehr viel Stabilität und Beständigkeit schenken, ich sehe wie sehr meine Tochter nach dem Kontakt nach ihrem Vater lächzt und es bricht mit das Herz...
Deine Freundin ist ein Erwachsener Mensch und eine voll ausgereifte Persönlichkeit, deine Tochter befindet sich aber erst auf dem Weg dahin..

Bitte wartet entweder einige Jahre bis sich deine Tochter entwicklungstechnisch selbst abnabelt, oder aber deine Freundin sollte zu dir ziehen.. 
Dein Kind sollte in jedem Fall vorgehen... Alles andere wird dein Gewissen auf lange Sicht plagen, da bin ich mir sicher.. 

Apropos, ich finde es so schön, dass du dir Gedanken machst, nicht viele Väter sind sich ihrer Rolle bewusst, grosse klasse!! 👍 

Gefällt mir

11.06.21 um 7:55

Ich würde mich immer fürs Kind entscheiden, meine Tochter ist in einem ähnlichen Alter und sie hängt wirklich sehr an ihrem Vater. Für sie wäre es wirklich schwierog, wenn ihe Vater für eine andere Frau mal eben 50 km wegzieht und für sie nur noch schwer erreichbar wäre. Das sieht evtl anders aus in ein paar Jahren, aber jetzt würde ich es an deiner Stelle nicht machen.

1 -Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

11.06.21 um 10:53
In Antwort auf

Ich bin selbst alleinerziehende Mutter einer 8jährigen Tochter... Ich weiss, wie wichtig die Bindung zum Vater ist.
Deine Tochter ist noch recht jung, wenn du JETZT gehst, hast du wohl den gedanklich allerschlechtesten Zeitpunkt getroffen- gerade in dieser Zeit plus Einschulung wird sie dich massivst brauchen. Dein Da-sein wird ihr sehr viel Stabilität und Beständigkeit schenken, ich sehe wie sehr meine Tochter nach dem Kontakt nach ihrem Vater lächzt und es bricht mit das Herz...
Deine Freundin ist ein Erwachsener Mensch und eine voll ausgereifte Persönlichkeit, deine Tochter befindet sich aber erst auf dem Weg dahin..

Bitte wartet entweder einige Jahre bis sich deine Tochter entwicklungstechnisch selbst abnabelt, oder aber deine Freundin sollte zu dir ziehen.. 
Dein Kind sollte in jedem Fall vorgehen... Alles andere wird dein Gewissen auf lange Sicht plagen, da bin ich mir sicher.. 

Apropos, ich finde es so schön, dass du dir Gedanken machst, nicht viele Väter sind sich ihrer Rolle bewusst, grosse klasse!! 👍 

Einschulung? Die Tochter des TE ist doch schon 11... @@

Gefällt mir

12.06.21 um 0:30
In Antwort auf

Einschulung? Die Tochter des TE ist doch schon 11... @@

Ups srymeon Fehler, hatte "Einschulung" gelesen, dabei geht es um die weiterführende Schule... Dann sollte es ja mit dem Abnaabeln noch kürzer dauern.. Diesen wichtigen Lebensabschnitt sollte er allerdings als Vater doch noch berücksichtigen... Ist in dem Alter evtl. fast noch schwieriger als die Grundschuleinschulung... ☺️ 

Gefällt mir

14.06.21 um 12:13

Danke für deine Antwort

Gefällt mir

14.06.21 um 12:23

Es schwierig dahingehend eine Entscheidung zu treffen, auf der einen Seite bin ich wirklich super gerne Vater, ich bin aber auch ein Mann der sich nach einer stabilen Beziehung sehnt, mit jeden Tag gemeinsam aufwachen, einfach zusammen die Dinge erleben und genießen, auch schlechte Zeiten zb zusammen meistern, geht schlecht aufgrund von Job z.B. meine Arbeit ist ca 100km von meiner Freundin entfernt, jeden Tag dahinbrettern ist mit viel Stress verbunden.

Ich verstehe meine Freundin sehr gut im Bezug auf Familie, Freunde, Heimat. 

Ich hab in dem Sinne keine Heimat, bin oft umgezogen, war jahrelang im Ausland. 

Im Grunde ist es mir egal wo ich wohne, solange ich die Bindung zur kurzen halten kann. 

LG Matthias 

Gefällt mir

14.06.21 um 15:27
In Antwort auf

Es schwierig dahingehend eine Entscheidung zu treffen, auf der einen Seite bin ich wirklich super gerne Vater, ich bin aber auch ein Mann der sich nach einer stabilen Beziehung sehnt, mit jeden Tag gemeinsam aufwachen, einfach zusammen die Dinge erleben und genießen, auch schlechte Zeiten zb zusammen meistern, geht schlecht aufgrund von Job z.B. meine Arbeit ist ca 100km von meiner Freundin entfernt, jeden Tag dahinbrettern ist mit viel Stress verbunden.

Ich verstehe meine Freundin sehr gut im Bezug auf Familie, Freunde, Heimat. 

Ich hab in dem Sinne keine Heimat, bin oft umgezogen, war jahrelang im Ausland. 

Im Grunde ist es mir egal wo ich wohne, solange ich die Bindung zur kurzen halten kann. 

LG Matthias 

Naja du hast dort wo du lebst genau so Familie und Verpflichtungen (Tochter) wie deine Freundin bei sich Zuhause, bloß das die eben, auch wenn ich mich wiederhole, warscheinlich in ihrem Umfeld alle erwachsen sind und die Kindheit mit ihren Vätern schon haben durften.

1 -Gefällt mir

Gestern um 5:52

45 km ist ja nicht das ende der welt da kann deine tochter doch trotzdem jedes zweite Wochenende zu dir kommen, du kannst zeit mit ihr verbringen, wenn du frei hast, ferien gibt es auch noch. Ich verstehe das Problem nicht. Du ziehst ja keine 300 km weit weg. 

Gefällt mir

Gestern um 11:01

@cmamaj

Es geht darum das die kurze seit 7 Jahren in der Woche 2 Tage über Nacht zu mir kommt. 

Trotzdem danke für deinen Beitrag. 

Gefällt mir

Gestern um 18:09
In Antwort auf

@cmamaj

Es geht darum das die kurze seit 7 Jahren in der Woche 2 Tage über Nacht zu mir kommt. 

Trotzdem danke für deinen Beitrag. 

Hallo,

da ich in einer ähnlichen Situation bin, nur auf der anderen Seite, hoffe ich, dir etwas weiterhelfen zu können.

Mein Partner und ich sind seit ca. 3 Jahren zusammen und führen eine sehr harmonische Beziehung, sehen uns aber nur am Wochenende. Er hat 3 Kinder, der jüngste ist 11 Jahre alt. Ich habe keine Kinder. Unsere Entfernung ist doppelt so weit wie eure. Ein tägliches Pendeln zur Arbeit wäre daher nicht möglich.

Auch bei uns ist es so, dass die Kinder 2 Abende in der Woche beim Papa sind und alle 2 Wochen am Wochende.

Ich finde es sehr schön, dass die Kids so viel vom Papa haben und er immer für sie da sein kann, auch wenn gerade keine Papa-Zeit ist. Dadurch haben die Kids die Trennung der Eltern auch viel besser verkraftet, denke ich. (Die Trennung war lange bevor wir uns kennen lernten.)

Ich bin sehr froh und auch stolz, wie mein Partner sich um seine Kinder kümmert. Da ich selbst Scheidungskind bin und das damals als Kind ganz anders erlebt habe, weiß ich sehr genau, wie wertvoll das für die Kinder ist.

Ich habe auch immer gesagt, dass das im Moment das Wichtigste ist. Unsere Zeit mit dem Zusammenwohnen und gemeinsamem Alltag wird noch kommen, wenn die Kinder den Papa nicht mehr so sehr brauchen.

Die Kinder müssen also nicht auf ihren Vater verzichten. Er nimmt immer noch an ihrem Alltag zu einem großen Teil teil. Sie wissen, dass er da ist, wenn sie ihn brauchen.

Ich bin der Meinung, dass sowas Priorität hat, auch wenn es im Moment für mich persönlich Nachteile bringt. Natürlich würde ich auch jetzt gerne mit meinem Partner zusammen wohnen. Aber aus beruflichen Gründen ist es für mich nicht möglich, nach dort umzuziehen.

Wir reden öfter darüber uns sind uns dessen bewusst, dass es momentan so ist und in ein paar Jahren anders sein wird. Wenn die Beziehung ansonsten stabil und liebevoll ist, übersteht man diese Zeit.

Daher würde ich an deiner Stelle meine Tochter an erste Stelle setzen. Sie ist auch erst 11, das wird noch dauern, bis sie dich weniger sehen möchte. Also ich würde nicht von "demnächst" ausgehen, wie du weiter oben geschrieben hast.

Auch sehe ich als weiteres Problem, dass du schreibst, dass deine Arbeit 100km von dem Wohnort deiner Partnerin entfernt ist und du diese Strecke nicht jeden Tag fahren willst. Wenn deine Tochter älter ist, bliebe ja dann immer noch das Problem mit der Entfernung zu deiner Arbeit. Also ein weiteres Hindernis, für das eine Lösung gefunden werden müsste.

Ich sehe es als legitim, dass deine Partnerin nicht ihren Wohnort, Freunde und Familie aufgeben möchte. Das ist ihr gutes Recht.

Da dich selbst nur deine Tochter an deinen momentanen Wohnort bindet, löst sich dieses Problem in ein paar Jahren von selbst. Denn deine Tochter ist irgendwann erwachsen und wird ihre eigenen Wege gehen.

Die Familie und Freunde deiner Partnerin sind jedoch eine konstante Größe, die man hoffentlich ein Leben lang hat. Das würde ich auch nicht aufgeben wollen.

Meine Lösungsvorschlag:  Abwarten, bis deine Tochter alt genug ist und dann zu deiner Partnerin ziehen. Für die Entfernung zu deiner Arbeit musst du dann noch eine Lösung finden.

2 -Gefällt mir

Gestern um 18:15

Danke für deine Antwort

Gefällt mir