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Kind meines Freundes

25. September 2016 um 3:39 Letzte Antwort: 25. September 2016 um 7:19

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und wir wohnen seit 7 Monaten zusammen. Er hat eine Tochter, die jetzt drei Jahre alt geworden ist. Ich habe mich anfangs sehr häufig und gerne lievevoll um sie mit gekümmert: Toilettengang, Körperpflege, Umkleiden, Basteln, Spielen, Kuscheln, Unternehmungen usw.. Leider hat dies ziemlich nachgelassen; ich halte mich mittlerweile oft raus. Woran genau das liegt, weiß ich nicht so recht. Mein Freund hat einen sehr stressigen Job und ist am Wochenende (wenn sein Kind bei uns ist) so k.o., dass wir kaum noch was unternehmen. Daher bin ich ein wenig frustriert und lasse diese Laune scheinbar auch indirekt an dem Kind aus?! Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie am Anfang wirklich pflegeleicht und lieb war, mittlerweile aber etwas anstrengender, zickiger und fordernder geworden ist. Körperkontakt ist mittlerweile kaum noch vorhanden, außer zur Begrüßung und Verabschiedung. Manchmal "nervt" es mich auch, dass sie überhaupt da ist und mein Freund und ich nicht unter uns sind. Ist so eine Phase normal? Was kann man dagegen tun? Mit meinem Freund habe ich schon darüber gesprochen - dass mir mehr gemeinsame Unternehmungen zu dritt in Zusammenhang mit dem Kind sicher gut tun würden. Wir sind jetzt auch dabei, unsere eigene Familie zu gründen und natürlich wird sein Kind ja auch dazu gehören. Ich hoffe auf Ideen, Tipps oder einfach nur aufmunternde Worte!

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25. September 2016 um 3:39

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und wir wohnen seit 7 Monaten zusammen. Er hat eine Tochter, die jetzt drei Jahre alt geworden ist. Ich habe mich anfangs sehr häufig und gerne lievevoll um sie mit gekümmert: Toilettengang, Körperpflege, Umkleiden, Basteln, Spielen, Kuscheln, Unternehmungen usw.. Leider hat dies ziemlich nachgelassen; ich halte mich mittlerweile oft raus. Woran genau das liegt, weiß ich nicht so recht. Mein Freund hat einen sehr stressigen Job und ist am Wochenende (wenn sein Kind bei uns ist) so k.o., dass wir kaum noch was unternehmen. Daher bin ich ein wenig frustriert und lasse diese Laune scheinbar auch indirekt an dem Kind aus?! Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie am Anfang wirklich pflegeleicht und lieb war, mittlerweile aber etwas anstrengender, zickiger und fordernder geworden ist. Körperkontakt ist mittlerweile kaum noch vorhanden, außer zur Begrüßung und Verabschiedung. Manchmal "nervt" es mich auch, dass sie überhaupt da ist und mein Freund und ich nicht unter uns sind. Ist so eine Phase normal? Was kann man dagegen tun? Mit meinem Freund habe ich schon darüber gesprochen - dass mir mehr gemeinsame Unternehmungen zu dritt in Zusammenhang mit dem Kind sicher gut tun würden. Wir sind jetzt auch dabei, unsere eigene Familie zu gründen und natürlich wird sein Kind ja auch dazu gehören. Ich hoffe auf Ideen, Tipps oder einfach nur aufmunternde Worte!

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25. September 2016 um 6:03

Nein er
kümmert sich schon, auch sehr liebevoll...Und ich überlasse ihm das ja mittlerweile auch fast komplett. Aber er muss sich oft ausruhen, scheint gesundheitlich da auch nicht ganz in der Spur zu sein... Ist grad in der Abklärung bei verschiedenen Ärzten. Also spielt sein Kind oft allein und beschäftigt sich viel mit sich selbst. Ich sehe aber auch nicht ein, die Beschäftigerin zu spielen und gehe dann auch öfter meinen Hobbies nach... Er ist selbstständig, kann also schlecht kürzer treten. Wir wünschen uns beide sehr ein gemeinsames Kind und ich denke, mir würde es auch sehr gut tun, da ich eine neue Herausforderung brauche und einfach oft gelangweilt bin und den Sinn suche... Mich absolut nicht ausgelastet fühle und mich nach etwas sehne, das ich - so bin ich mir sehr sicher - in einem eigenen Kind finden werde. Ich hoffe, mit der ärztlichen Abklärung und Psychotherapie wird seine allgemeine Erschöpfung bald zurück gehen...

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25. September 2016 um 6:56

Doch natürlich,
ich gehe 80% arbeiten - ich weiß aus beruflicher Sicht, was es bedeutet, ein Kind zu betreuen. Noch dazu, was es bedeutet, ein pflegebedürftiges, schwerst mehrfach behindertes Kind zu betreuen
Für mich sind Kinder einfach der Sinn des Lebens - mein Partner sieht das zum Glück genauso! Und Beziehungen scheitern auch oft nach mehreren Jahren... Von der Länge der Beziehung kann man es also nicht abhängig machen. Dass der Zeitpunkt momentan vielleicht ungünstig ist, darin stimme ich dir zu.
Es ging in meiner Fragestellung auch eigentlich um das Problem, wie ich mich dem Kind meines Freundes wieder annähern kann.
Dass der Vater sich um SEIN Kind kümmert, ist doch nur logisch. Er verlangt auch nichts anderes von mir. Natürlich ist persönliches Einbringen trotzdem immer gerne gesehen.

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25. September 2016 um 7:19

Hallo
Ich finde dein Verhalten dem Kind gegenüber traurig ... dein Freund ist momentan gesundheitlich angeschlagen und statt ihn zu unterstützen wird gemeckert und ihm und somit auch dem Kind signalisiert das er sich bitte gefälligst selbst kümmern soll .für mich klingt es etwas egoistisch : am Anfang hast du dich gekümmert , wahrscheinlich um ihm zu zeigen, dass du eine tolle Mutter sein kannst und nun hast du deinen Willen indem er deinem Kinderwunsch zugestimmt hat und nun wird seinem Kind signalisiert das es nicht mehr erwünscht ist . patchwork ist nie einfach aber wenn man ein Mann mit Kind nimmt gehört das Kind nunmal dazu auch wenn es schwierig ist ! das Kind spürt intuitiv was da los ist und geht deshalb auf Distanz zu dir ...schonmal darüber nachgedacht ? Versetz dich mal in die Lage des Kindes.

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