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Kiffender Familienvater/ HILFE

29. Januar 2015 um 15:16

Ihr Lieben,
Ich brauche dringend eure Hilfe. Damals während der Schwangerschaften habe ich mich hier immer sehr wohl gefühlt, deshalb wende ich mich an euch...

Sorry wenn ich ein bisschen aushole, aber ich möchte soweit alles erwähnen was ich als wichtig empfinde. Und ich werde so emotionslos wie möglich schreiben, damit ihr nicht voreingenommen seid...

Mein Mann (33)und ich(29) sind seit 11 Jahren zusammen, 2 1/2 davon verheiratet und haben zwei wundervolle kleine Töchter.
Letztes Jahr haben wir uns ein kleines Häuschen gekauft...
Die Fassade stimmt also.

Aber auch nur das Äussere...

Mein Mann ist ziemlich gefühlskalt, das heißt ich musste eigentlich schon immer um seine Liebe betteln ...
Früher, als da noch so viel Liebe für ihn in mir war war es kein Problem für mich.
Jetzt sieht es anders aus...

Mein Mann kifft schon seit ich ihn kenne. Damals als er arbeitslos war mal deutlich mehr, momentan "nur noch" täglich abends, wenn die Kinder im Bett sind.

Ich sehe das kiffen als den Grund für all unsere Probleme. Für seine Antriebslosigkeit, seine Emotions-Leere, seine "ist mir alles egal"-Haltung...
Er sagt es liegt nicht am kiffen,er ist eben so.

Die letzten Jahre habe ich immer gehofft. Gehofft mit den Kinder kommen die Gefühle und das Verantwortungsgefühl. Gehofft mit dem Haus findet er andere Motivation als das Abhängen abends. Aber nichts von dem ist eingetroffen. (Das nur falls ihr euch fragt wieso ich so lange mit ihm zusammen geblieben bin und Kinder bekommen habe, ich war einfach naiv)

Nun ist es so, dass ich kaum noch Gefühle für ihn habe, er ist für mich komplett unattraktiv geworden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mit der Zeit einfach erwachsener geworden bin und dass das kiffen für mich nicht in eine Familie /ehe gehört sondern zu einem Junggesellenleben.
Ja ich habe ihn so kennen gelernt, aber damals war ich 18 und noch fast ein Kind. Nun habe ich selbst zwei Kinder und möchte ihnen eine "normale", harmonische Familie bieten. Ich fühle mich einfach allein mit allem, vor allem wenn Probleme auftauchen denn er ist nicht für mich da und ich muss alleine durch denn er hat ja sein Tütchen was ihn runterkommen lässt. Und ich fühle mich einfach ungeliebt. Ich bin nur Mutter und Hausfrau,mehr nicht.

Meine letzte Hoffnung war, ihn mal "nüchtern" kennen zu lernen, sprich: ich dachte, wenn er aufhört zu kiffen könnte ich sehen ob er tatsächlich egoistisch und gefühlskalt ist oder ob er auch anders kann, denn seit ich ihn kenne hat er ja dieses Zeugs im Körper was ihn verändert. Aber er kann und will nicht aufhören, weil er es braucht um abzuschalten sagt er.

Ich bin kurz davor mich zu trennen, denn körperlich und psychisch bin ich echt am Ende. Er meint wo mein Problem ist das Gras einfach zu akzeptieren denn es ist doch gar nicht schlimm, schließlich geht er arbeiten und ist kein typischer Kiffer und es gäbe ja noch viel schlimmeres...


Jetzt hätte ich gern, einfach um meine Haltung dazu evtl zu überdenken oder mich bestätigt zu fühlen, eure Gedanken dazu.
Gibt es da eine Möglichkeit was zu retten? Sehe ich das alles zu eng?
Was kann ich tun/ändern?

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29. Januar 2015 um 15:44

Einsicht?
Wow das ist echt hart. Ich hab zwar mit Familie keine eigenen Erfahrungen aber ich schreibe was ich davon halte. So wie ich es rauslese gibt es ja für Ihn kein Problem was das kiffen angeht. Sieht er denn ein das generell ein Problem vohanden ist?

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29. Januar 2015 um 15:44

Naja...
Das ist für mich so nicht wirklich ein Argument. Ich war vor zig Jahren auch völlig unreif, hatte keine Lust zu arbeiten, und und und. Deshalb heißt es aber doch nicht dass man Jahre später noch so sein muss?

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29. Januar 2015 um 15:45
In Antwort auf duleep_12071657

Einsicht?
Wow das ist echt hart. Ich hab zwar mit Familie keine eigenen Erfahrungen aber ich schreibe was ich davon halte. So wie ich es rauslese gibt es ja für Ihn kein Problem was das kiffen angeht. Sieht er denn ein das generell ein Problem vohanden ist?

Ja
Dass es mir sehr schlecht damit geht sieht er. Aber für ihn wäre die Lösung wenn ich das kiffen einfach toleriere. Aber 1. kann ich das nicht (mehr) und 2. ist ja damit nichts gelöst, denn es bleibt alles wie es ist: ich bin alleine und er bleibt so emotionslos wie er eben ist :/(

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29. Januar 2015 um 16:03
In Antwort auf june1311

Ja
Dass es mir sehr schlecht damit geht sieht er. Aber für ihn wäre die Lösung wenn ich das kiffen einfach toleriere. Aber 1. kann ich das nicht (mehr) und 2. ist ja damit nichts gelöst, denn es bleibt alles wie es ist: ich bin alleine und er bleibt so emotionslos wie er eben ist :/(

Weil...
... Du - auch hier im Thread - ja auch dem Kiffen die Schuld gibst - und nicht ihm. Es ist nicht die Droge, wenn überhaupt, ist es die Sucht. In dem Falle klingt es (nach dem, was ich an Beschreibung gelesen habe) schon nach Abhängigkeit.
Die kann er und nur er beenden - nur wenn er das wirklich und aufrichtig will und kämpft wie die Hölle selbst dafür - und selbst dann ist die Frage, ob er es schaffen kann. Nach 11 Jahren sind die Chancen (egal bei welcher Droge / Handlung (bei stoffungebundener Sucht) nicht übermässig rosig.

Informiere Dich mal über Abhängigkeit im Allgemeinen. Sei es jetzt Kiffen oder Alkohol oder Spielsucht oder... was auch immer. Du wirst feststellen "nüchtern sein" allein ändert gar nichts.

Abgesehen davon klingt nichts von dem, was Du schreibst, als würdet Ihr (selbst wenn er es willt) die Umstellung von einem Leben mit Droge auf eines ohne gemeinsam schaffen. Nein, irgendwie glaube ich nicht, dass Du Dir das wirklich wünschst. Eher dass Du auch da hoffnungslos naiv bist in Deinen Vorstellungen, wie so etwas, selbst im optimalen Falle, laufen würde.

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29. Januar 2015 um 16:08
In Antwort auf avarrassterne

Weil...
... Du - auch hier im Thread - ja auch dem Kiffen die Schuld gibst - und nicht ihm. Es ist nicht die Droge, wenn überhaupt, ist es die Sucht. In dem Falle klingt es (nach dem, was ich an Beschreibung gelesen habe) schon nach Abhängigkeit.
Die kann er und nur er beenden - nur wenn er das wirklich und aufrichtig will und kämpft wie die Hölle selbst dafür - und selbst dann ist die Frage, ob er es schaffen kann. Nach 11 Jahren sind die Chancen (egal bei welcher Droge / Handlung (bei stoffungebundener Sucht) nicht übermässig rosig.

Informiere Dich mal über Abhängigkeit im Allgemeinen. Sei es jetzt Kiffen oder Alkohol oder Spielsucht oder... was auch immer. Du wirst feststellen "nüchtern sein" allein ändert gar nichts.

Abgesehen davon klingt nichts von dem, was Du schreibst, als würdet Ihr (selbst wenn er es willt) die Umstellung von einem Leben mit Droge auf eines ohne gemeinsam schaffen. Nein, irgendwie glaube ich nicht, dass Du Dir das wirklich wünschst. Eher dass Du auch da hoffnungslos naiv bist in Deinen Vorstellungen, wie so etwas, selbst im optimalen Falle, laufen würde.

Ich bin
Definitiv bereit ihn zu unterstützen. Ich war mit ihm bei der Drogenberatung. Das hat er dort glaube ich eher lustig gefunden. Und da ich selbst rauche (Zigaretten) weiß ich auch wie unglaublich schwer es ist so einer sucht die stirn zu bieten.
Aber was außer diesem Versuch bleibt mir denn noch? Mit der Trennung verlieren wir beide sehr viel ..,

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29. Januar 2015 um 16:24

Vor zwei Einhalb Jahren
War unsere Tochter gerade ein paar Monate alt.Und als er sich so toll um sie gekümmert hat (was ich übrigens so nicht erwartet hatte) war ja auch ein paar Monate lang alles in Ordnung. Bis mir nach der ganzen Euphorie wieder eingefallen ist dass ich nicht wirklich existiere für ihn. So einfach wie du es darstellst ist es leider nicht "selbst Schuld -Pech gehabt" Ich denke einfach man wächst doch mit der Zeit zusammen und so kann man gewisse dinge
"Lernen". Ich hab auch einiges dazu gelernt.. Er leider nicht

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29. Januar 2015 um 16:27
In Antwort auf june1311

Ja
Dass es mir sehr schlecht damit geht sieht er. Aber für ihn wäre die Lösung wenn ich das kiffen einfach toleriere. Aber 1. kann ich das nicht (mehr) und 2. ist ja damit nichts gelöst, denn es bleibt alles wie es ist: ich bin alleine und er bleibt so emotionslos wie er eben ist :/(

Finde es heraus
Ich glaube du solltest herausfinden ob Ihm etwas an Dir liegt. Da er aber nicht einsieht das das Gras euch schadet bekommt man es aber durch "Vor die Wahl stellen" glaube ich kaum heraus. Wenn Du das Gras zum Thema für die Probleme machst kann er sich immer darauf berufen das das Problem bei Dir liegt weil du ja das Problem mit dem Gras hast. Du kannst Ihn aber spüren lassen das es Dir schlecht geht, also richtig spüren lassen. Nicht in dem Du es Ihm sagst sondern zeigst. Wie Du das anstellst weisst Du sicher. Ich möchte hier auch nicht schreiben wie man es machen kann da jeder Mensch da anders ist. Wenn er Dich dann links liegen lässt weisst Du auch für Dich selber das es keinen Sinn mehr mit Ihm hat.

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29. Januar 2015 um 16:33
In Antwort auf june1311

Ich bin
Definitiv bereit ihn zu unterstützen. Ich war mit ihm bei der Drogenberatung. Das hat er dort glaube ich eher lustig gefunden. Und da ich selbst rauche (Zigaretten) weiß ich auch wie unglaublich schwer es ist so einer sucht die stirn zu bieten.
Aber was außer diesem Versuch bleibt mir denn noch? Mit der Trennung verlieren wir beide sehr viel ..,

Ja weil...
... Cannabis in dem Sinne nicht körperlich abhängig macht. Auch wenn es eine Substanz ist, die man sich rein tut ist der körperliche Entzug nahezu nicht vorhanden.
Die Abhängigkeit ist psychisch, wie bei stoffungebundenen Süchten (Spielsucht, Sexsucht etc) - aber auch bei jede stoffgebundenen Sucht (die klassischen Drogen von Alkohol (oder Koffein, die Entzugserscheinungen sind auch nicht von schlechten Eltern) bis Herion) haben diesen Teil auch.
Der Punkt ist, dass der körperliche Entzug, sogar dort, wo der echt übel ist wie bei Heroin, nur 3-5 Tage dauert. Das sind je nach Droge extrem hässliche Tage - aber es sind ein paar Tage. Schaffen so 95% derer die es versuchen. Nicht wirklich der Hit. Würdest Du mit ihm zusammen bestimmt schaffen, aber in dem Falle ist das eh nicht das Thema.

Dann kommt der unmittelbare psychische Entzug - und ab hier ist es bei jeder Sucht gleich, egal ob es körperliche Entzugserscheinungen gibt oder nicht - und das sind 4-6 MONATE. Die Phase, wo man nicht mehr zittert, keine Schweissausbrüche mehr hat, keine Kopfschmerzen, kein Fieber, keine Bauchkrämpfe, etc.etc.etc. - aber wo es einem jeden verdammten Tag, jede verdammte Stunde mindestens einmal richtig heftig fehlt und man ständig dagegen kämpfen muss. Diese Phase schaffen nur noch 50-70%.
In der Zeit ist man stark aggressiv und / oder stark depressiv. Man ist entweder manisch - oder apathisch. Was binnen kurzer Zeit umschlagen kann. Also von jetzt auf gleich von "ich änder mein ganzes Leben und kaufe ein anderes Haus, suche einen neuen Job (oder immer mal wieder auch so als Idee: einen neuen Partner)" auf "zu kraftlos, um sich auch nur die Zähne zu putzen".
Dazu kommt, dass einem jedes Ereignis, was einen früher nicht einmal die Augenbraue hochziehen liess, hoffnungslos den Boden unter den Füssen wegzieht. "Fehlende Frustrationstoleranz" nennen die Psychologen das.
Nicht unwahrscheinlich, dass er in dieser Zeit seinen Job verliert. Die Kinder sollten aus dem Haus sein - oder er. Ob Du das so lange schaffst mit ihm gemeinsam? Du müsstest ständig eine ganz fragile Balance halten zwischen "ihm Grenzen setzen" und "ihn unterstützen". Er wird in der Zeit auch (emotional, nicht körperlich) einige Male auf anderen Ebenen verdammt wild um sich schlagen. Stehst Du daneben, kriegst Du das ab.
Schafft er das Ganze bis hier her (was noch fraglich ist, denn man leidet in der Zeit psychisch enorm und das kann man jeder Zeit gaaaaaaaanz einfach, gaaaaaaaaaaanz schnell beenden...)
kommt Phase 3:

Sich ein glückliches Leben ohne Droge aufbauen. Von denen mit so langer Abhängigkeit sind nach 3 Jahren noch so 10% derer, die "aufgehört haben" auch immer noch bei "aufgehört" - denn jetzt heisst es, sich auf einmal um Glück und Entspannung und Freude zu kümmern. Nicht mit einem Handgriff herbei zu zaubern, sondern zu erarbeiten. Dafür zu kämpfen. Rückschläge wegzustecken. Weiter zu machen. Ständig in dem Wissen, dass man statt sich so zu quälen und zu kämpfen doch auch ganz einfach nur mit einem Handgriff das alles beenden kann.
Nun, in der Zeit ist man auch nicht immer die beste Gesellschaft. Rückschläge, schwere Zeiten sind immer noch viel schwerer als sie es für nicht Abhängige wären, das hat Folgen für die Menschen in der Umgebung. Jemand, der mit sich selbst nicht klar kommt, kommt nämlich auch nicht sonderlich gut mit anderen klar.

so, jetzt kann ich mich nicht weiter in Details verlieren, ich muss los.

Aber sag mal, ist es das, was Du Dir unter "ihn dabei natürlich unterstützen" so vorgestellt hast?

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29. Januar 2015 um 16:43
In Antwort auf avarrassterne

Ja weil...
... Cannabis in dem Sinne nicht körperlich abhängig macht. Auch wenn es eine Substanz ist, die man sich rein tut ist der körperliche Entzug nahezu nicht vorhanden.
Die Abhängigkeit ist psychisch, wie bei stoffungebundenen Süchten (Spielsucht, Sexsucht etc) - aber auch bei jede stoffgebundenen Sucht (die klassischen Drogen von Alkohol (oder Koffein, die Entzugserscheinungen sind auch nicht von schlechten Eltern) bis Herion) haben diesen Teil auch.
Der Punkt ist, dass der körperliche Entzug, sogar dort, wo der echt übel ist wie bei Heroin, nur 3-5 Tage dauert. Das sind je nach Droge extrem hässliche Tage - aber es sind ein paar Tage. Schaffen so 95% derer die es versuchen. Nicht wirklich der Hit. Würdest Du mit ihm zusammen bestimmt schaffen, aber in dem Falle ist das eh nicht das Thema.

Dann kommt der unmittelbare psychische Entzug - und ab hier ist es bei jeder Sucht gleich, egal ob es körperliche Entzugserscheinungen gibt oder nicht - und das sind 4-6 MONATE. Die Phase, wo man nicht mehr zittert, keine Schweissausbrüche mehr hat, keine Kopfschmerzen, kein Fieber, keine Bauchkrämpfe, etc.etc.etc. - aber wo es einem jeden verdammten Tag, jede verdammte Stunde mindestens einmal richtig heftig fehlt und man ständig dagegen kämpfen muss. Diese Phase schaffen nur noch 50-70%.
In der Zeit ist man stark aggressiv und / oder stark depressiv. Man ist entweder manisch - oder apathisch. Was binnen kurzer Zeit umschlagen kann. Also von jetzt auf gleich von "ich änder mein ganzes Leben und kaufe ein anderes Haus, suche einen neuen Job (oder immer mal wieder auch so als Idee: einen neuen Partner)" auf "zu kraftlos, um sich auch nur die Zähne zu putzen".
Dazu kommt, dass einem jedes Ereignis, was einen früher nicht einmal die Augenbraue hochziehen liess, hoffnungslos den Boden unter den Füssen wegzieht. "Fehlende Frustrationstoleranz" nennen die Psychologen das.
Nicht unwahrscheinlich, dass er in dieser Zeit seinen Job verliert. Die Kinder sollten aus dem Haus sein - oder er. Ob Du das so lange schaffst mit ihm gemeinsam? Du müsstest ständig eine ganz fragile Balance halten zwischen "ihm Grenzen setzen" und "ihn unterstützen". Er wird in der Zeit auch (emotional, nicht körperlich) einige Male auf anderen Ebenen verdammt wild um sich schlagen. Stehst Du daneben, kriegst Du das ab.
Schafft er das Ganze bis hier her (was noch fraglich ist, denn man leidet in der Zeit psychisch enorm und das kann man jeder Zeit gaaaaaaaanz einfach, gaaaaaaaaaaanz schnell beenden...)
kommt Phase 3:

Sich ein glückliches Leben ohne Droge aufbauen. Von denen mit so langer Abhängigkeit sind nach 3 Jahren noch so 10% derer, die "aufgehört haben" auch immer noch bei "aufgehört" - denn jetzt heisst es, sich auf einmal um Glück und Entspannung und Freude zu kümmern. Nicht mit einem Handgriff herbei zu zaubern, sondern zu erarbeiten. Dafür zu kämpfen. Rückschläge wegzustecken. Weiter zu machen. Ständig in dem Wissen, dass man statt sich so zu quälen und zu kämpfen doch auch ganz einfach nur mit einem Handgriff das alles beenden kann.
Nun, in der Zeit ist man auch nicht immer die beste Gesellschaft. Rückschläge, schwere Zeiten sind immer noch viel schwerer als sie es für nicht Abhängige wären, das hat Folgen für die Menschen in der Umgebung. Jemand, der mit sich selbst nicht klar kommt, kommt nämlich auch nicht sonderlich gut mit anderen klar.

so, jetzt kann ich mich nicht weiter in Details verlieren, ich muss los.

Aber sag mal, ist es das, was Du Dir unter "ihn dabei natürlich unterstützen" so vorgestellt hast?

Wenn
es wirklich so hart ist wie du es schilderst ( und du scheinst zu wissen wovon du sprichst) dann schaffe ich es nicht, nein. Weil es mir wie gesagt selbst schlecht geht. Weil ich mich selbst erst wieder aufbauen muss. Aber ich kann es einfach nicht akzeptieren weil er so, wie er jetzt ist, einfach nicht fähig ist eine Ehe zu führen. Und ich rede nicht von unmöglichen Dingen.
Zu sehen wenn es dem anderen schlecht geht, den anderen unterstützen. Nicht nur ausnahmslos an sich selbst zu denken... DAs ertrage ich nicht mehr

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29. Januar 2015 um 16:45

Das liegt nicht am Kiffen.
Das liegt an der Gesellschaft und am Fernsehen. Hau das Fernsehen weg, da tickt er noch mehr aus, als wenn Du seine Tütchen wegschmeißt.

Dann geht er noch arbeiten, da macht man den ganzen Tag Dinge die einen nicht interessieren und überhaupt, was macht denn noch Spaß? Es geht doch nur noch um das dreckige Geld! Es geht nirgends mehr um die Menschen, selbst im Krankenhaus geht es nur noch ums Geld.

Gemeinsam kiffen macht Spaß! Normalerweise erhöht kiffen das Empfinden und die Gefühle. Die Gefühlskälte hat damit überhaupt gar nichts zu tun. Kiff doch mal mit, Frauen werden da oft sehr lustig, dann könnt ihr mal wieder ordentlich zusammen lachen, das sollte erstmal helfen.

Du wirkst auch sehr kalt und abgespannt, aber eigentlich sollte Liebe schön warm machen, richtig warm im Inneren, da merkt man dann, dass man eine Seele hat. Aber dazu muss man mit sich im Reinen sein. Dein Mann kann einfach nicht richtig lieben und denkt, jetzt hab ich Frau und Kinder und das Leben ist vorbei, da ist das Kiffen "das einzige was er noch hat".

Das ist ein allgemeines Problem in der heutigen Zeit, alle wollen nur noch abschalten, weil sie den alltäglichen Wahnsinn gar nicht mehr sehen wollen! Und da hilft kiffen nun mal.

Kiffen macht gleichgültig? Geh mal durch die Welt und höre den Leuten mal zu, denen ist ALLES nur noch egal, einfach nur egal, außer ihr liebes illusionäres Geld, die glauben an eine Illusion und dann ist alles wertlos.

Die ganze Gesellschaft ist dermaßen gleichgültig, dass schafft das Gras gar nicht.

Lässt Du ihn hier mitlesen?

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29. Januar 2015 um 17:57
In Antwort auf zed_12312960

Das liegt nicht am Kiffen.
Das liegt an der Gesellschaft und am Fernsehen. Hau das Fernsehen weg, da tickt er noch mehr aus, als wenn Du seine Tütchen wegschmeißt.

Dann geht er noch arbeiten, da macht man den ganzen Tag Dinge die einen nicht interessieren und überhaupt, was macht denn noch Spaß? Es geht doch nur noch um das dreckige Geld! Es geht nirgends mehr um die Menschen, selbst im Krankenhaus geht es nur noch ums Geld.

Gemeinsam kiffen macht Spaß! Normalerweise erhöht kiffen das Empfinden und die Gefühle. Die Gefühlskälte hat damit überhaupt gar nichts zu tun. Kiff doch mal mit, Frauen werden da oft sehr lustig, dann könnt ihr mal wieder ordentlich zusammen lachen, das sollte erstmal helfen.

Du wirkst auch sehr kalt und abgespannt, aber eigentlich sollte Liebe schön warm machen, richtig warm im Inneren, da merkt man dann, dass man eine Seele hat. Aber dazu muss man mit sich im Reinen sein. Dein Mann kann einfach nicht richtig lieben und denkt, jetzt hab ich Frau und Kinder und das Leben ist vorbei, da ist das Kiffen "das einzige was er noch hat".

Das ist ein allgemeines Problem in der heutigen Zeit, alle wollen nur noch abschalten, weil sie den alltäglichen Wahnsinn gar nicht mehr sehen wollen! Und da hilft kiffen nun mal.

Kiffen macht gleichgültig? Geh mal durch die Welt und höre den Leuten mal zu, denen ist ALLES nur noch egal, einfach nur egal, außer ihr liebes illusionäres Geld, die glauben an eine Illusion und dann ist alles wertlos.

Die ganze Gesellschaft ist dermaßen gleichgültig, dass schafft das Gras gar nicht.

Lässt Du ihn hier mitlesen?

Ja
Ich möchte dass er mitliest weil er mir heute sagte er hätte tausend Frauen in postings gefunden die es akzeptieren würden.. Warum
Er unbedingt mich abkriegen musste...

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29. Januar 2015 um 18:00

Trinkst Du Kaffee?
...immerhin das meist getrunkene Getränk bei uns und - oh Wunder - Coffein ist eine DROGE!

Fernsehen, ein ganz übles Suchtmittel, macht auch sehr viel kaputt, vor allem das gute Gefühl im Leben, bei dem Mist der da läuft.

Wenn ich so was immer lese, Meinung ohne Ahnung. Informiere dich oder halte dich raus:

http://www.thema-drogen.net/drogen/cannabis

Das Verbot macht sehr viel mehr Schaden als das Kraut. Wie man an den immer gleichen Blödsinn, den die Leute dazu ablassen, merkt.

Das Zeug wurde von den FASCHISTEN verboten! Von Psychopathen, die einfach nur Macht ausüben wollten, einfach so, nur aus langer Weile.

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29. Januar 2015 um 18:09
In Antwort auf zed_12312960

Trinkst Du Kaffee?
...immerhin das meist getrunkene Getränk bei uns und - oh Wunder - Coffein ist eine DROGE!

Fernsehen, ein ganz übles Suchtmittel, macht auch sehr viel kaputt, vor allem das gute Gefühl im Leben, bei dem Mist der da läuft.

Wenn ich so was immer lese, Meinung ohne Ahnung. Informiere dich oder halte dich raus:

http://www.thema-drogen.net/drogen/cannabis

Das Verbot macht sehr viel mehr Schaden als das Kraut. Wie man an den immer gleichen Blödsinn, den die Leute dazu ablassen, merkt.

Das Zeug wurde von den FASCHISTEN verboten! Von Psychopathen, die einfach nur Macht ausüben wollten, einfach so, nur aus langer Weile.

Naja
Also diese Vergleiche können ja nur von nem Kiffer kommen :p
Das Gras so schön zu reden ist lächerlich. Klar gibt es schlimmeres, aber ist das ein Grund zu kiffen oO ??
Und ich glaube nicht dass Kaffee oder Cola einen so verändert wie REGELMÄßIGER Gras-Konsum


Aber ich muss dazu sagen, ich war soweit zu akzeptieren wenn er zwei mal die Woche (da kommt sein Kollege zum zocken ^^) raucht. Das Problem ist leider dass es nie bei den zwei Malen geblieben ist. Dann wurde halt versteckt und gelogen

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29. Januar 2015 um 18:10

@pacjam
@pacjam: Wieso jetzt langsam rausfinden? Sie ist sich unsicher und Ihr liegt viel an Ihm. Also kann sie sich mehr Sicherheit dadurch holen indem sie herausfindet ob da bei Ihm überhaupt noch was ist für das Sie kämpfen will. Auf sarkastische Kommentare wie Du Sie lieferst verzichte ich mal

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29. Januar 2015 um 18:12


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29. Januar 2015 um 18:25
In Antwort auf zed_12312960

Trinkst Du Kaffee?
...immerhin das meist getrunkene Getränk bei uns und - oh Wunder - Coffein ist eine DROGE!

Fernsehen, ein ganz übles Suchtmittel, macht auch sehr viel kaputt, vor allem das gute Gefühl im Leben, bei dem Mist der da läuft.

Wenn ich so was immer lese, Meinung ohne Ahnung. Informiere dich oder halte dich raus:

http://www.thema-drogen.net/drogen/cannabis

Das Verbot macht sehr viel mehr Schaden als das Kraut. Wie man an den immer gleichen Blödsinn, den die Leute dazu ablassen, merkt.

Das Zeug wurde von den FASCHISTEN verboten! Von Psychopathen, die einfach nur Macht ausüben wollten, einfach so, nur aus langer Weile.

Stimmt
die Entzugserscheinungen von Kokain sind nicht wesentlich schlimmer als die von Koffein.
Ich finde Cannabis an sich nicht gefählicher als Alkohl und auch nicht schädlicher, wenn man alles mit einrechnet.

Aber Abhängigkeit ist eben etwas anderes als körperliche Entzugserscheinungen.
Abhängig kann man von Handlungen werden... wie Sex oder Zocken - an denen es gar nichts gefährliches gibt - für die meisten Menschen.
Und das ist ein ganz klassisches Abhängigkeitsbild, klassische Verhaltensmuster, klassische emotionale Muster.

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29. Januar 2015 um 18:33

Ja^
Im Ernst! Als ich mit ihm zusammen gekommen bin war ich 18, da haben alle um mich herum gekifft. Aber eben nach gewisser Zeit und Reife auch wieder aufgehört. Nur mein Mann eben nicht. Wie gesagt, ich war zu naiv zu sehen dass er tatsächlich süchtig ist weil ich nie das volle Ausmaß mitbekommen habe, denn er hat mich (natürlich) ständig belogen was die Häufigkeit angeht. Ich hab ihn geliebt, mehr als mich selbst und es toleriert. Bis meine erste Tochter kam... Denn als er auch nach der Geburt keine Anstalten machte damit aufzuhören wurde mir dann auch die Sucht klar. Aber das jetzt als so unglaublich darzustellen finde ich schon etwas unangebracht

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29. Januar 2015 um 18:34

Tja---
den Dealer kenne ich und die Preise auch

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29. Januar 2015 um 18:42
In Antwort auf june1311

Wenn
es wirklich so hart ist wie du es schilderst ( und du scheinst zu wissen wovon du sprichst) dann schaffe ich es nicht, nein. Weil es mir wie gesagt selbst schlecht geht. Weil ich mich selbst erst wieder aufbauen muss. Aber ich kann es einfach nicht akzeptieren weil er so, wie er jetzt ist, einfach nicht fähig ist eine Ehe zu führen. Und ich rede nicht von unmöglichen Dingen.
Zu sehen wenn es dem anderen schlecht geht, den anderen unterstützen. Nicht nur ausnahmslos an sich selbst zu denken... DAs ertrage ich nicht mehr

Hm
ich habe mich mit dem Thema verdammt intensiv beschäftigt und ich war (später) selbst abhängig - für einige Monate, nicht für Jahre. Ist lange her, aber das vergisst man so leicht nicht wieder. Also ja, ich weiss, wovon ich spreche.

Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf: Auch wenn es einem gut geht, schafft das kaum jemand.

Ich habe einen guten Bekannten durch Phase 1 und 2 eines Alkoholentzuges begleitet und einen anderen durch ein paar Episoden in Phase 3 (bei mir selbst war ich in der Zeit tunlichst allein und haben jeden Kontakt geblockt, weil ich wusste, was kommen wird). Das ist bei einem Bekannten sehr viel einfacher, weil man eine höhere emotionale Distanz hat und auch einfach gehen kann, wenn es zu viel wird. Alles was passiert trifft einen nicht so persönlich. Bei einem Partner kann das nie der Fall sein. Ich kenne Dich nicht, also ist das nur eine äusserst subjektive Einschätzung, aber ich glaube nicht, dass Du es schaffen würdest, wenn es Dir gut ginge. Also klar, Du würdest es vielleicht irgendwie bis zum Ende hinkriegen - aber es würde Dich auffressen.
Wie ich schon sagte, Dir ist nicht klar, was das bedeutet.

Ich habe mich mit Abhängigkeit beschäftigt, da war ich Anfang 20. Ich hatte einen Bekannten. Der war mal heroinabhängig. Gut 5 Jahre her. Wusste ich. Eines Tages rief er bei mir an und meinte, er kann das Verlangen, wieder welches zu nehmen nicht beherrschen. Ich habe es nicht kapiert. Nicht im Ansatz. Nach 5 Jahren? Im vollen und klaren Bewusstsein aller Konsequenzen wollte er wieder mit dem Zeug anfangen? Das ergab für mich sowas von gar keinen Sinn, dass ich 3 Tage in der Unibibliothek verbracht hatte, nachdem ich ihm durch die nächsten Tage geholfen hatte. Er hat es mir auch erklärt in diesen 3 Tagen: Der Wunsch endlich mal wieder high zu sein und das ganze Leben zu vergessen (nein, keine existenzielle Krise, keine dramatischen Ereignisse) für ein paar Stunden, statt ständig dieser Welt im Zustand geistiger Klarheit gegenüber zu treten, war übermächtig. Gut ein Jahr später übrigens wieder. Danach haben wir uns aus den Augen verloren. Die Erklärung hat mir ansatzweise eingeleuchtet - das Gefühl kannte ich auch da schon zu gut. Aber mein Wissen erschien mir ungenügend -> Unibibliothek.

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29. Januar 2015 um 18:47


au ja, der ist süss

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29. Januar 2015 um 18:54
In Antwort auf june1311

Ja
Ich möchte dass er mitliest weil er mir heute sagte er hätte tausend Frauen in postings gefunden die es akzeptieren würden.. Warum
Er unbedingt mich abkriegen musste...

Weil
es auch Partner gibt, die Abhängigkeit akzeptieren. Glücklich mit ihrem Leben werden die allerdings nie sein.

Vor allem aber gibt es jede Menge Frauen, die Kiffen, auch beim Partner akzeptieren. Bin ich dabei, mein Mann macht es nicht, aber damit hätte ich Null Probleme. Ausser dass ich selbst nicht mitmachen kann - ich reagiere zu extrem darauf. Wäre schon schade. Naja gelegentlich für gewisse Stunden...

Wie auch immer: Das Thema bei Euch ist für mich Abhängigkeit, nicht Kiffen. Das ist etwas ganz anderes.
Ja, @Deinen Partner, ich weiss, dass Du keine Sekunde glaubst, dass Du abhängig bist. Es gibt im Internet so etwas wie Checklisten - google das mal. Es gibt reine wissenschaftliche Definitionen ohne persönliche und subjektive Sichtweise irgendwelcher oberschlauer Tussen in einem blöden Forum. Kannst Du auch googeln. Wenn Du ganz sicher bist, dass Du nicht abhängig bist, bist Du ja völlig save, wenn Du das mal durchgehst, stimmt's?

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29. Januar 2015 um 19:10

Ich
denke das sich deine erwartungshaltung geaender hat,frueher fandest du seine kuehle-art anziehen und heute sieht es mit der fassade anders aus.Nicht er hat sich veraendert sondern du.Sprich,er kann gar nichts dafuer,weil du ihn ja so lieben gelernt hast.Es ist so wie er sagt,er ist nun mal so.Wenn du was anderes willst,dann wirst du dir was anderes suchen muessen.Doch vorher solltest du mit deinem mann reden und ihn das auch so erklaeren und ihn fragen ob ihn diese beziehung wichtig ist und er sich ein stueck weit dir zuwenden kann.

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29. Januar 2015 um 19:14
In Antwort auf june1311

Naja
Also diese Vergleiche können ja nur von nem Kiffer kommen :p
Das Gras so schön zu reden ist lächerlich. Klar gibt es schlimmeres, aber ist das ein Grund zu kiffen oO ??
Und ich glaube nicht dass Kaffee oder Cola einen so verändert wie REGELMÄßIGER Gras-Konsum


Aber ich muss dazu sagen, ich war soweit zu akzeptieren wenn er zwei mal die Woche (da kommt sein Kollege zum zocken ^^) raucht. Das Problem ist leider dass es nie bei den zwei Malen geblieben ist. Dann wurde halt versteckt und gelogen

Solche Vergleiche
kommen von der aktuellen Wissenschaft, ihr Ahnungslosen!

Es gibt keinen eindeutigen Nachweis, dass Cannabis überhaupt abhängig macht. Süchtig macht es sehr wohl. Wenn man wirklich aufhören will, kann man das von heute auf Morgen, das dauert drei Tage und dann ist es überwunden. Meine eigene Erfahrung(!!!) sagt mir, dass es nicht schwieriger ist, als mit Kaffee trinken aufzuhören. Nikotin ist ungleich schwerer, das ist dann schon ein Abhängigkeit.

Ich beschäftige mich seit 20 Jahren damit. Und kann bis heute nicht sagen, dass es mir geschadet hat. Ich schreibe hier die längsten Texte, mit den wenigsten Fehlern, in der kürzesten Zeit.

Und was die Gefährlichkeit von Sexsucht angeht, so kann man sich damit sehr wohl sein ganzes Leben versauen! Wenn man dann in ein gewisses Alter kommt und merkt, dass man nur Blödsinn damit gebaut hat, kann das schwere Lebenskrisen auslösen. Und ich habe mehr Zeit beim Computerzocken verplempert als durch das Kiffen.

Ich will das Kiffen nicht schön reden, aber bei so viel Unsinn der da kommt, es mit Kokain zu vergleichen (gehts noch??? Kokain macht von allen den größten Schaden an der Gesellschaft!!!) dann muss ich einfach eingreifen, das tut schon weh, so viel Unwissen!

Ich kiffe ja kaum noch, dafür saufe ich mehr, das ist den Leuten dann egal. Das ist so bekloppt!

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29. Januar 2015 um 19:22
In Antwort auf zed_12312960

Solche Vergleiche
kommen von der aktuellen Wissenschaft, ihr Ahnungslosen!

Es gibt keinen eindeutigen Nachweis, dass Cannabis überhaupt abhängig macht. Süchtig macht es sehr wohl. Wenn man wirklich aufhören will, kann man das von heute auf Morgen, das dauert drei Tage und dann ist es überwunden. Meine eigene Erfahrung(!!!) sagt mir, dass es nicht schwieriger ist, als mit Kaffee trinken aufzuhören. Nikotin ist ungleich schwerer, das ist dann schon ein Abhängigkeit.

Ich beschäftige mich seit 20 Jahren damit. Und kann bis heute nicht sagen, dass es mir geschadet hat. Ich schreibe hier die längsten Texte, mit den wenigsten Fehlern, in der kürzesten Zeit.

Und was die Gefährlichkeit von Sexsucht angeht, so kann man sich damit sehr wohl sein ganzes Leben versauen! Wenn man dann in ein gewisses Alter kommt und merkt, dass man nur Blödsinn damit gebaut hat, kann das schwere Lebenskrisen auslösen. Und ich habe mehr Zeit beim Computerzocken verplempert als durch das Kiffen.

Ich will das Kiffen nicht schön reden, aber bei so viel Unsinn der da kommt, es mit Kokain zu vergleichen (gehts noch??? Kokain macht von allen den größten Schaden an der Gesellschaft!!!) dann muss ich einfach eingreifen, das tut schon weh, so viel Unwissen!

Ich kiffe ja kaum noch, dafür saufe ich mehr, das ist den Leuten dann egal. Das ist so bekloppt!

Soll heißen:
Würde er aufhören WOLLEN könnte er es ohne weiteres? DAS ist für mich natürlich umso interessanter

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29. Januar 2015 um 19:23
In Antwort auf zed_12312960

Solche Vergleiche
kommen von der aktuellen Wissenschaft, ihr Ahnungslosen!

Es gibt keinen eindeutigen Nachweis, dass Cannabis überhaupt abhängig macht. Süchtig macht es sehr wohl. Wenn man wirklich aufhören will, kann man das von heute auf Morgen, das dauert drei Tage und dann ist es überwunden. Meine eigene Erfahrung(!!!) sagt mir, dass es nicht schwieriger ist, als mit Kaffee trinken aufzuhören. Nikotin ist ungleich schwerer, das ist dann schon ein Abhängigkeit.

Ich beschäftige mich seit 20 Jahren damit. Und kann bis heute nicht sagen, dass es mir geschadet hat. Ich schreibe hier die längsten Texte, mit den wenigsten Fehlern, in der kürzesten Zeit.

Und was die Gefährlichkeit von Sexsucht angeht, so kann man sich damit sehr wohl sein ganzes Leben versauen! Wenn man dann in ein gewisses Alter kommt und merkt, dass man nur Blödsinn damit gebaut hat, kann das schwere Lebenskrisen auslösen. Und ich habe mehr Zeit beim Computerzocken verplempert als durch das Kiffen.

Ich will das Kiffen nicht schön reden, aber bei so viel Unsinn der da kommt, es mit Kokain zu vergleichen (gehts noch??? Kokain macht von allen den größten Schaden an der Gesellschaft!!!) dann muss ich einfach eingreifen, das tut schon weh, so viel Unwissen!

Ich kiffe ja kaum noch, dafür saufe ich mehr, das ist den Leuten dann egal. Das ist so bekloppt!

Im übrigen
Kommt mein Mann auch immer genau mit dem Vergleich zum Alkohol.
Ich kiffe nicht und ich trinke keinen Alkohol, trotzdem lebe ich, kann abschalten und mich über etwas freuen... Komisch...

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29. Januar 2015 um 19:30

Das sag ich meinen Leuten auch immer,
wenn die zur Suchtberatung müssen: "Hm, das ganze Zeuch knallt nicht mehr, ich brauch was härteres, kannste mir was empfehlen?"

Naja, die haben da genau so wenig Ahnung. Mich wollte sie auch therapieren, da habe ich gefragt: "Was wollt ihr wie an mir therapieren?" Keine Antwort.

Und ich habe gesagt: "Zeigt mir eine Therapiestelle die 80% Erfolgsquote hat und ich mache eine Therapie!" Keine Antwort.

Zur Zeit bin ich dabei Chrystal-Meth zu bearbeiten. Das ist mal übles Zeug, und wer hat es zuerst genommen? Die Nazis, um ihren Blitzkrieg zu führen. Pervitin, ein Vorläufer von Chrystal-Meth. Erst als ich das erfahren habe, habe ich den Wahnsinn des Krieges verstanden. Die waren donnerdruffen!

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29. Januar 2015 um 19:37
In Antwort auf june1311

Ja
Ich möchte dass er mitliest weil er mir heute sagte er hätte tausend Frauen in postings gefunden die es akzeptieren würden.. Warum
Er unbedingt mich abkriegen musste...

Nun
denn,wenn er nicht ganz so abgestumpft ist,dann wird er aus deinen zeile ja rauslesen koennen,das du so nicht weiter leben kannst und es liegt an ihm,ob er die beziehung mitgestalten moechte.Hey kiffender ehemann,deine frau ist kurz davor alles hinzuschmeissen,willst du das?

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29. Januar 2015 um 19:54
In Antwort auf zed_12312960

Solche Vergleiche
kommen von der aktuellen Wissenschaft, ihr Ahnungslosen!

Es gibt keinen eindeutigen Nachweis, dass Cannabis überhaupt abhängig macht. Süchtig macht es sehr wohl. Wenn man wirklich aufhören will, kann man das von heute auf Morgen, das dauert drei Tage und dann ist es überwunden. Meine eigene Erfahrung(!!!) sagt mir, dass es nicht schwieriger ist, als mit Kaffee trinken aufzuhören. Nikotin ist ungleich schwerer, das ist dann schon ein Abhängigkeit.

Ich beschäftige mich seit 20 Jahren damit. Und kann bis heute nicht sagen, dass es mir geschadet hat. Ich schreibe hier die längsten Texte, mit den wenigsten Fehlern, in der kürzesten Zeit.

Und was die Gefährlichkeit von Sexsucht angeht, so kann man sich damit sehr wohl sein ganzes Leben versauen! Wenn man dann in ein gewisses Alter kommt und merkt, dass man nur Blödsinn damit gebaut hat, kann das schwere Lebenskrisen auslösen. Und ich habe mehr Zeit beim Computerzocken verplempert als durch das Kiffen.

Ich will das Kiffen nicht schön reden, aber bei so viel Unsinn der da kommt, es mit Kokain zu vergleichen (gehts noch??? Kokain macht von allen den größten Schaden an der Gesellschaft!!!) dann muss ich einfach eingreifen, das tut schon weh, so viel Unwissen!

Ich kiffe ja kaum noch, dafür saufe ich mehr, das ist den Leuten dann egal. Das ist so bekloppt!

Sag mal...
wer hat Cannabis denn mit Coca vergleichen?

Das mit der Sexsuch habe ich gesagt ja. Den Kontext hast Du nicht verstanden? Rauch noch einen und lies noch mal.

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29. Januar 2015 um 20:26
In Antwort auf june1311

Soll heißen:
Würde er aufhören WOLLEN könnte er es ohne weiteres? DAS ist für mich natürlich umso interessanter

Nein
kann er nicht einfach. Genauso wenig wie ein Spielsüchtiger "einfach" aufhören kann zu spielen.

Cannabis macht körperlich fast gar nicht abhängig (sagte ich ja auch schon) - aber es kann (!!!) - wie unglaublich viele andere Dinge und Handlungen auch, die für fast jeden Menschen harmlos sind - wie Sex und Spielen und vieles mehr - und ganz, ganz sicher nicht verboten werden sollten oder sonst irgendwie böse und verdammenswert sind (wie ich auch nicht finde, dass Cannabis illegal sein sollte) - zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Und meiner (!) Meinung nach ist bei Deinem Partner genau das der Fall.

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29. Januar 2015 um 22:02

Also
Diese Grundsatz-Diskussion zum Thema kiffen ist denke ich durch.
Wie ich schon erwähnte geht es mir nur indirekt ums kiffen (bei ein paar mal im Monat würde ich nichts sagen) sondern um diese Sucht. Denn wenn man immer das gefühl hat man steht an zweiter Stelle tut das weh. Und ja, das kiffen bringt Folgen mit sich, nämlich das Aus unserer Ehe.

Für mich ist es einfach schwierig eine Entscheidung zu treffen denn er war immer "mein" Mann. Von Anfang an wusste ich damals dass ich mit ihm alt werden will. Dieses Gefühl hatte ich zuvor nie.
Trotzdem ist da jetzt diese Leere weil einfach nichts von ihm kommt, emotionsmässig.
Mag sogar sein dass es nicht am kiffen liegt, aber sicherlich macht das Gras die Situation nicht besser. Und dass es nicht in eine Familie gehört ist für mich einfach Fakt. Wie gesagt, als die Kinder noch nicht da waren fand ich es auch Scheisse, hab es aber toleriert,aus Liebe weil es sonst schon vor zig Jahren unser Aus gewesen wäre, weil er nicht verzichtet hätte.

Ich danke euch für eure ehrlichen Antworten. Vielleicht hilft mir die ein oder andere bei meiner Entscheidung. Und unter umständen meldet er selbst sich hier auch nochmal dazu. Danke euch

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29. Januar 2015 um 22:04
In Antwort auf avarrassterne

Nein
kann er nicht einfach. Genauso wenig wie ein Spielsüchtiger "einfach" aufhören kann zu spielen.

Cannabis macht körperlich fast gar nicht abhängig (sagte ich ja auch schon) - aber es kann (!!!) - wie unglaublich viele andere Dinge und Handlungen auch, die für fast jeden Menschen harmlos sind - wie Sex und Spielen und vieles mehr - und ganz, ganz sicher nicht verboten werden sollten oder sonst irgendwie böse und verdammenswert sind (wie ich auch nicht finde, dass Cannabis illegal sein sollte) - zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Und meiner (!) Meinung nach ist bei Deinem Partner genau das der Fall.

Aber
Wie kannst du einerseits sagen du würdest es nicht als illegal gelten lassen und andererseits dass es psychisch abhängig macht? Ist das nicht im Normalfall schlecht?

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29. Januar 2015 um 22:16
In Antwort auf june1311

Also
Diese Grundsatz-Diskussion zum Thema kiffen ist denke ich durch.
Wie ich schon erwähnte geht es mir nur indirekt ums kiffen (bei ein paar mal im Monat würde ich nichts sagen) sondern um diese Sucht. Denn wenn man immer das gefühl hat man steht an zweiter Stelle tut das weh. Und ja, das kiffen bringt Folgen mit sich, nämlich das Aus unserer Ehe.

Für mich ist es einfach schwierig eine Entscheidung zu treffen denn er war immer "mein" Mann. Von Anfang an wusste ich damals dass ich mit ihm alt werden will. Dieses Gefühl hatte ich zuvor nie.
Trotzdem ist da jetzt diese Leere weil einfach nichts von ihm kommt, emotionsmässig.
Mag sogar sein dass es nicht am kiffen liegt, aber sicherlich macht das Gras die Situation nicht besser. Und dass es nicht in eine Familie gehört ist für mich einfach Fakt. Wie gesagt, als die Kinder noch nicht da waren fand ich es auch Scheisse, hab es aber toleriert,aus Liebe weil es sonst schon vor zig Jahren unser Aus gewesen wäre, weil er nicht verzichtet hätte.

Ich danke euch für eure ehrlichen Antworten. Vielleicht hilft mir die ein oder andere bei meiner Entscheidung. Und unter umständen meldet er selbst sich hier auch nochmal dazu. Danke euch

Ihr habt andere Probleme,
ich bezweifle, dass es reichen wird, wenn er aufhört zu kiffen. Dann sitzt ihr halt ohne Kiffen jeden Abend vor der Glotze.

Da ist einfach ein bisschen die Luft raus, der Ofen etwas abgekühlt und das müsst ihr wieder hinkriegen und ich würde es an deiner Stelle nicht so beenden. Da geht noch was.

Ich denke mal, er will dich und die Kinder auch nicht verlieren. Macht was zusammen, Tanzen gehen oder so, ein gemeinsames Hobby suchen. Man muss nicht leben wie ein Rentner nur, weil man Kinder hat. Ihr seid doch keine Spießer, aber ihr versucht so zu leben.

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30. Januar 2015 um 8:29
In Antwort auf june1311

Aber
Wie kannst du einerseits sagen du würdest es nicht als illegal gelten lassen und andererseits dass es psychisch abhängig macht? Ist das nicht im Normalfall schlecht?

?!?
Hast Du meine Antworten nicht gelesen?!?

Sex kann psychisch abhängig machen und zu einer Sexsucht werden.
Glücksspiele, inklusive Lotto, Computerspiele können psychisch abhängig machen und zu einer Spielsucht werden.
(Davon könnte ich jetzt noch ein paar Beispiele mehr aufzählen)

Diese Abhängigkeiten sind eine genauso harte Nummer wie jede andere Abhängigkeit auch. Wirken sich auf das ganze persönliche Leben aus, man wird allem anderen gegenüber gleichgültig, richtet alles nur noch auf diese Handlung aus, zieht nur daraus noch Freude, Glück und das was man da so für innere Ruhe hält, der Rest kommt mehr oder minder unter die Räder, weil es zu egal ist. Ganz besondere Highlights im Leben (wie die Geburt Eures Kindes) kommen da kurzzeitig vielleicht drüber, stumpfen aber ganz schnell ab. Hat man eine Sucht, die Geld kostet - wie Spielsucht - dann kommt der soziale Ruin dazu, weil auch Essen, Trinken, Wohnung nicht so wichtig ist, wie dieses unerreichbare Gefühl, was einem die Sucht gibt. Kommt man da wieder raus, steht man vor einem riesen Trümmerhaufen. Und meist will man gar nicht raus, weil es ist (nicht für jeden Menschen, aber für uns, die wir gefährdet sind) unglaublich schön, "high" zu sein. Sei es jetzt, durch das berauschende Gefühl beim wilden Sex oder durch den Kick beim Zocken oder durch eine Droge. Ja, teilweise wirklich tatsächlich oder gefühlt schöner, als es die Aussicht auf ein Leben ist, bei dem man der Welt ständig im Zustand geistiger Klarheit gegenüber treten muss.

Das typische Muster einer Abhängigkeit. Also wie kann ich sagen, das Sex und Lotto spielen nicht illegal sein sollten? Weil Sex oder spielen mehr ein Kanal ist und nicht das eigentliche Problem und weil es nur bei wenigen Menschen der Fall ist, bei der ganz grossen Mehrheit hingegen nicht.

Bei Cannabis ist es das gleiche. Bezogen auf die Schädlichkeit und Gefährlichkeit ist das nicht schlimmer als Alkohol. Es gibt alkoholabhängige Menschen (wobei hier noch ein tatsächlicher körperlicher Entzug dazu kommt, wenn man wirklich abhängig ist) - und es gibt Millionen Menschen, die gelegentlich oder öfter Alkohol trinken, ohne abhängig zu werden.

Abhängig werden kann man auch von Dingen / Handlungen, die an sich weder schlecht noch schädlich sind und deshalb auch nicht illegal sind oder m.E. sein sollten.

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30. Januar 2015 um 10:02

Wir
Haben uns gestern geeinigt uns zu trennen. Da er auch auf meinen Vorschlag es auf zwei Mal die Woche zu reduzieren und die restlichen Abende nüchtern zu verbringen nicht eingehen konnte/wollte sehe ich keinen Sinn mehr in dieser Ehe. Da steht die Sucht einfach über allem anderen.

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30. Januar 2015 um 11:14
In Antwort auf june1311

Wir
Haben uns gestern geeinigt uns zu trennen. Da er auch auf meinen Vorschlag es auf zwei Mal die Woche zu reduzieren und die restlichen Abende nüchtern zu verbringen nicht eingehen konnte/wollte sehe ich keinen Sinn mehr in dieser Ehe. Da steht die Sucht einfach über allem anderen.

Ich
Muss es zurück nehmen. Nachdem er die Nacht drüber geschlafen hat ist ihm doch aufgefallen dass wir ihm wichtiger sind und er versucht es auf 2 mal die Woche zu reduzieren. Danke nochmal für eure Antworten. Ich werde jetzt wieder hoffen und ihn so gut es geht unterstützen und ablenken

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30. Januar 2015 um 11:43

Ja
Das weiß ich. Ich weiß aber auch dass er ein sehr großes Sucht-Problem hat und das wär immerhin ein Anfang weil er selbst sagt er traut sich das aufhören einfach noch nicht zu. Und 2 mal ist 5 mal weniger als jetzt. Für mich ist das ein großer Schritt.

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30. Januar 2015 um 11:44

Flashbacks
hat nicht jeder.

TCH verbleibt nämlich nicht unbedingt im Körper, aber es ist fettlöslich (deswegen kann man ja auch so tolle Kekse backen...), d.h. es kann (!) sein, dass es in Fettzellen im Körper eingelagert wird und dann, wenn der Körper auf diese zurückgreift, freigesetzt wird.

Kenne ich aber auch nur aus dritter Hand, selbst die, die ich kannte, die intensiv konsumiert haben, auch über längere Zeit, (und da kommt als Student was zusammen), hatten das alle nie.

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30. Januar 2015 um 12:08

Also
Rein was das theoretische angeht habe ich mich dank Internet lange damit befasst.
Mein Mann hat 2 mal im Jahr eine Erkältung, im Gegensatz zu mir. Ich bin 20 mal krank.
Er ist (würde ich sagen) überdurchschnittlich intelligent. Er hat zwei gesunde Kinder gezeugt. Er hat einen tollen Job dem er seit 8 Jahren geregelt nachgeht. Er schläft spät ein das stimmt. Aber das tue ich auch.
Ich will es weiß Gott nicht schön reden, da ich selbst rein gar nix vom kiffen halte ABER:
Diese Veränderungen KÖNNEN auftreten, klar. Aber sie MÜSSEN nicht. Und sollte irgendwas dieser Sachen auftreten kann ich immer noch den Schritt gehen mich zu trennen.
Momentan geht es mir um mich, dass er auf mich zukommt. Und das tut er.
Denn trotz dem Gras ist er ein toller Vater. Würde sich das ändern wäre ich weg.

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30. Januar 2015 um 12:31

Es kam
Vorhin tatsächlich etwas doof rüber. Wir haben uns gestern Abend sehr lange unterhalten, da blieb er auf dem Standpunkt dass er jeden Abend rauchen muss. Daraufhin habe ich gesagt dass ich das so nicht akzeptieren kann und dass es besser ist wenn wir uns trennen.
Nachdem ich euch das heute Morgen hier mitgeteilt hatte war er aufgestanden und hat direkt das Gespräch mit mir gesucht. Er hat die ganze Nacht nicht geschlafen und er kann und will uns nicht gehen lassen. Dann will er lieber in den sauren Apfel beißen und reduzieren. Er hat auch direkt dazu gesagt dass er meine Hilfe und Unterstützung braucht und die kriegt er. Ich habe ihn geheiratet weil er mein "Deckel" ist und auch wenn es sehr schwierig wird den ganzen Weg bis weg vom Gras zu gehen, ich möchte es probieren.
Gleichzeitig werden wir eine Eheberatung besuchen. Ich denke das sind keine naiven absurden Vorstellungen. Wenn da auch momentan nicht mehr viel ist, ich liebe ihn nach wie vor und er gehört einfach zu mir. Diesen Versuch möchte ich noch starten.

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30. Januar 2015 um 12:38

Das
Meinte er mit "ich muss ihm helfen".
Er macht es ja nur abends. Wenn wir aber den Abend zusammen verbringen oder etwas unternehmen und dann ins Bett gehen hat er die Möglichkeit nicht. Leider ist es nun so dass ich ihn da kontrollieren muss aber das mache ich gern wenn es uns weiterbringt!
Die Eheberatung biete parallel dazu die Drogenberatung an und die werden wir wohl in Anspruch nehmen. Aber ich denke auch dort wird ihm keiner sagen: So, und jetzt ist Feierabend. Sofort.

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30. Januar 2015 um 12:51


also ich habe jetzt keine wissenschaftlichen Studien, aber ein ganzes Studium voller Studentenpartys und unzähligen WG-Abenden voller praktischer Erfahrung.

KURZZEITWIRKUNGEN

- Verzerrte Sinneswahrnehmungen
=> lol, ja, deswegen macht man's ja schliesslich!
- Panik + Angstzustände
=> habe ich in der ganzen Zeit 2 oder 3 mal erlebt und liess sich schnell klären. Bei jedem Beipackzettel würde das unter "in extrem seltenen Fällen" stehen.
- Schlechte Koordination der Körperbewegungen, Verlangsamte Reaktionszeit
=> ja, so ist es halt, wenn man high oder betrunken ist
- Nach einem anfänglichen Hoch fühlt man sich schläfrig und niedergedrückt
=> niedergedrückt habe ich so nicht erlebt. Schläfrig, ja. Dauert aber schon bis dahin.
- Beschleunigter Puls mit Risiko eines Herzinfarkts
=> kaum. Wir hatten da mal so eine Handgelenk-Blutdruck-Messgerät, mit dem wir ein paar Abende lang herumgespielt haben, um zu sehen, was sich ändert, wenn man geraucht hat - also wenn man Joggen geht, geht der Puls sehr, sehr, sehr viel mehr hoch. Die Änderung war minimal, bei einigen gar nicht vorhanden.

Ist im Übrigen irgendwie auch alles 1:1 bei Alkohol so, oder?

***********************

Langfristige Wirkungen

- Erhöhte Anfälligkeit für gewöhnliche Krankheiten (wie Erkältung, Bronchitis u. a.), Schwächung des Immunsystems
=> nein, die waren auch nicht öfter krank als die anderen
- Wachstumsstörungen
=> nun, wir waren alle schon ausgewachsen - keine Ahnung.
- Abnorme Veränderung von Körperzellen
=> keine Ahnung
- Verringerung männlicher Sexualhormone
=> hehe, nein, das wäre mir aufgefallen
- Rapide Zerstörung von Lungenzellen und Schädigung des Gehirns, kann irreversibel sein
=> In Bezug auf Gedächtnis teilweise. Aber da kann ich nicht beurteilen, ob diejenigen (waren nur ein paar) besser abgeschnitten hätten, wenn sie nie gekifft hätten.
- Rückgang von Potenz und Libido
=> hehe, nein, das wäre mir aufgefallen
- Lernschwierigkeiten, vermindertes Aufnahme- und Erinnerungsvermögen
=> Gedächtnis: s.o. Lernschwierigkeiten? Nee, da gab es kein "kiffende Studenten sind besser als die anderen" - also mal abgesehen davon, dass die Streber natürlich nicht gekifft haben
- Apathie, Benommenheit, Antriebsschwäche
=> wenn man abhängig wird: ganz sicher. Bei den anderen: (also nahezu allen): habe ich nichts davon bemerkt.
- Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen
Konzentrationsschwierigkeiten
=> Habe ich auch bei denen, die da schon 5 oder 6 Jahre lang gekifft haben, nichts bemerkt.

ein Risiko für alles davon besteht sicher - ist bei Alkohol aber wiederum keinen Deut besser.

Fazit: man kann es sich auch schlecht reden und grosse Drohkulissen aufbauen, wenn nicht sein kann, was nicht sein darf.

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30. Januar 2015 um 13:02

Btw
sind die Studien so arm dran, dass sie sich so wiederholen müssen, damit etwas zusammenkommt?

- Panik + Angstzustände: nein, nicht das gleiche, aber in so einem Kontext nur verschiedene Abstufungen
- Rückgang von Potenz und Libido wäre - so vorhanden - eine direkte Folge von - Verringerung männlicher Sexualhormone
- Lernschwierigkeiten, vermindertes Aufnahme- und Erinnerungsvermögen wäre eine direkte Folge von Schädigung des Gehirns
ebenso wie - Erhöhte Anfälligkeit für gewöhnliche Krankheiten auch "nur" die Konsequenz aus - Schwächung des Immunsystems ist.

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30. Januar 2015 um 13:41
In Antwort auf june1311

Es kam
Vorhin tatsächlich etwas doof rüber. Wir haben uns gestern Abend sehr lange unterhalten, da blieb er auf dem Standpunkt dass er jeden Abend rauchen muss. Daraufhin habe ich gesagt dass ich das so nicht akzeptieren kann und dass es besser ist wenn wir uns trennen.
Nachdem ich euch das heute Morgen hier mitgeteilt hatte war er aufgestanden und hat direkt das Gespräch mit mir gesucht. Er hat die ganze Nacht nicht geschlafen und er kann und will uns nicht gehen lassen. Dann will er lieber in den sauren Apfel beißen und reduzieren. Er hat auch direkt dazu gesagt dass er meine Hilfe und Unterstützung braucht und die kriegt er. Ich habe ihn geheiratet weil er mein "Deckel" ist und auch wenn es sehr schwierig wird den ganzen Weg bis weg vom Gras zu gehen, ich möchte es probieren.
Gleichzeitig werden wir eine Eheberatung besuchen. Ich denke das sind keine naiven absurden Vorstellungen. Wenn da auch momentan nicht mehr viel ist, ich liebe ihn nach wie vor und er gehört einfach zu mir. Diesen Versuch möchte ich noch starten.

Das Problem ist...
... dass das nicht möglich ist, wenn es wirklich eine Abhängigkeit ist. Auch wenn er ganz sicher glaubt, dass es geht.

Also um es gesagt zu haben: ich leben auch heute, viele, viele Jahre nach der Abhängigkeit nicht völlig abstinent. Weder von dem, wovon ich damals abhängig war noch von allem anderen, was mir in der Hinsicht gefährlich werden kann. Ich belasse es bei den Dingen, die mir sehr gefährlich werden können bei 3-5mal - im Jahr. Den Rest häufiger, auch mehrfach in der Woche (Computer spielen beispielsweise) mit besonderem Augenmerk. Wo auch mein Mann mit ein Auge darauf hat, dass ich nicht zu sehr übertreibe.
Das können aber nicht alle, bei vielen geht nur ganz aufhören oder komplett weiter machen.

Und "reduzieren" geht schon mal gar nicht bei einer Abhängigkeit. Also 2 oder 3 oder 4 Wochen vielleicht. Dann sind die Ausreden vor sich selbst und anderen für Millionen Ausnahmen von der Regel stärker. Man hört ganz auf und bleibt min. 1 Jahr ohne - oder es ändert sich nichts. Meiner Meinung nach.

Wenn das geht und er es tatsächlich reduzieren kann auf 2x die Woche, hätte er damit für mich den Beweis erbracht, dass er nicht abhängig war - das kann natürlich auch sein.

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30. Januar 2015 um 15:02

Jetzt wo Du's sagst...
stimmt, das hat sich rückwirkend ganz so ausgewirkt. Die Drogen später verursachten die psych. Krankheiten, die davor schon da waren. Dass ich da nicht allein drauf kam Ich bin ja sooo ein Depp

Nur Cannabis war es vermutlich nicht, Dank der durch meinen Drogenmissbrauch rückwirkend entstandenen Krankheiten reagiere ich so extrem darauf, dass ich das sehr, sehr selten mal genommen habe. Aber irgendwas anderes war es ganz sicher. Da hast Du bestimmt Recht. Ich verneige mich vor Deiner Weisheit

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30. Januar 2015 um 15:39
In Antwort auf june1311

Es kam
Vorhin tatsächlich etwas doof rüber. Wir haben uns gestern Abend sehr lange unterhalten, da blieb er auf dem Standpunkt dass er jeden Abend rauchen muss. Daraufhin habe ich gesagt dass ich das so nicht akzeptieren kann und dass es besser ist wenn wir uns trennen.
Nachdem ich euch das heute Morgen hier mitgeteilt hatte war er aufgestanden und hat direkt das Gespräch mit mir gesucht. Er hat die ganze Nacht nicht geschlafen und er kann und will uns nicht gehen lassen. Dann will er lieber in den sauren Apfel beißen und reduzieren. Er hat auch direkt dazu gesagt dass er meine Hilfe und Unterstützung braucht und die kriegt er. Ich habe ihn geheiratet weil er mein "Deckel" ist und auch wenn es sehr schwierig wird den ganzen Weg bis weg vom Gras zu gehen, ich möchte es probieren.
Gleichzeitig werden wir eine Eheberatung besuchen. Ich denke das sind keine naiven absurden Vorstellungen. Wenn da auch momentan nicht mehr viel ist, ich liebe ihn nach wie vor und er gehört einfach zu mir. Diesen Versuch möchte ich noch starten.

Ich denke
bei dir ist es doch eher,das nicht beachtet und begehrt werden,diese emotionale kaelte dir gegen ueber.Find ich wirklich super das er einsicht zeigt und ihr zur eheberatung geht.Alles gute euch! Ich moechte zum kiffen mal was anmerken,ich kenne jemanden der macht das schon ueber 30jahre und zwar jeden tag und bei ihm hab ich nie diese ganzen nebenwirkungen bemerkt,der ist immer normal und lustig^^

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30. Januar 2015 um 17:00

Das
Ist ganz nett dass du dir Sorgen um meine Kinder (1 und 3 Jahre)machst aber denen geht es sehr gut. Sie haben liebende Eltern, alles was sie brauchen... Sind in der Entwicklung beide schon recht weit weil ich sehr wohl darauf achte was und wie sie lernen. In wie weit das jetzt mit den Mädels zu tun hat kann ich nicht nachvollziehen denn sie kommen damit nicht in irgendeiner Weise in Berührung. Und ich denke die Therapien (beide) sind ein sehr guter Weg, wenn es auch schwierig wird. Denn ich denke das Beste für Kinder ist eine harmonische Familie, und daran arbeiten wir gerade

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30. Januar 2015 um 17:00

DIE
Kinder. Warum genau?

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30. Januar 2015 um 17:05

Die ehetherapie
Soll dazu dienen dass wir uns wieder annähern. Er ist wie ich geschrieben habe sehr gefühlskalt. Und das kann nicht nur am Gras liegen. Da ich seine Familie kenne weiß ich wo es herkommt. Und da das Ganze nur in unserer Beziehung nicht funktioniert (bei den Kindern kann er schließlich auch Emotionen zeigen)ist da wohl was vergraben. Daran möchten wir einfach gleichzeitig arbeiten. Der Psychologe meint die Sucht und seine Probleme mit Gefühlen liegen definitiv nicht weit auseinander.

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30. Januar 2015 um 17:23

Danke
Und wieder bleibt mir nur die Hoffnung...

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