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Kiffen

13. Mai 2006 um 0:19

Hallo,
Mein Freund beginnt in letzter Zeit zu kiffen. (etwa 1- 2 Mal Wöchentlich). Es nervt mich furchtbar, vorallem weil er es meistens macht, wenn ich ausgehe und er allein mit den Kindern ist (die allerdings schlafen). Er ist nicht komplett weg, danach. Aber das Reaktionsvermögen wird ja doch beeinschränkt und wenn dann dochmal etwas passiert, kann er nicht oder langsamer handeln. Was sagt ihr?

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13. Mai 2006 um 0:22

Den kopf waschen...
würd ich ihm! aber ganz gehörig! es ist ja seine sache was er macht, aber dass er es macht, wenn er mit den kindern alleine ist... nee, das geht gar nicht!!! sag ihm das klipp und klar!
LG

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13. Mai 2006 um 0:44

Hallo Talitha26!
Zuerst einmal meine Grundeinstellung: Ich finde kiffen voll in Ordnung. Ich kiffe auch und kenne genug Leute, die kiffen und es im Griff haben.
Es gibt auch Leute, die es übertreiben, aber solange nichts darunter leidet - why not?
Vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag ist es echt nett...
Genug meiner Kollegen kiffen und nein, wir arbeiten nicht bei bushplanet, haben genug zu tun, genug Verantwortung im Job und haben auch sonst alles im Griff.

Nun zu deiner Situation:Wenn Kinder mit ihm Spiel sind, find ich es nicht ok. Vor allem da die Kinder das doch auch mitbekommen...

Die Eltern eines Freundes kiffen regelmäßig, sind in den 70ern hängen geblieben, aber ich kann es nicht verstehen, dass jemand, der eine Vorbild-Funktion einnehmen sollte, kifft.

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13. Mai 2006 um 0:52
In Antwort auf isabella178

Hallo Talitha26!
Zuerst einmal meine Grundeinstellung: Ich finde kiffen voll in Ordnung. Ich kiffe auch und kenne genug Leute, die kiffen und es im Griff haben.
Es gibt auch Leute, die es übertreiben, aber solange nichts darunter leidet - why not?
Vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag ist es echt nett...
Genug meiner Kollegen kiffen und nein, wir arbeiten nicht bei bushplanet, haben genug zu tun, genug Verantwortung im Job und haben auch sonst alles im Griff.

Nun zu deiner Situation:Wenn Kinder mit ihm Spiel sind, find ich es nicht ok. Vor allem da die Kinder das doch auch mitbekommen...

Die Eltern eines Freundes kiffen regelmäßig, sind in den 70ern hängen geblieben, aber ich kann es nicht verstehen, dass jemand, der eine Vorbild-Funktion einnehmen sollte, kifft.

Die Kinder bekommen nichts mit
Das wäre ja noch Schöner. Er raucht halt gemeinsam mit Freunden, wenn die Kinder fest schlafen. Er zieht dann auch nur zwei, drei Mal- aber ein gutes Gefühl gibt mir das nicht

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13. Mai 2006 um 1:23

Fazit:Chill dich mal!
Liebe Besorgte!
Ich habe Ihren Beitrag mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Es bringt mich immerwieder wenn auch zu einem verzweifelten, aber dennoch zu einem Schmunzeln, wenn ich bemerke, wie sehr das Image vom Kiffen von Vorurteilen behaftet ist und als konsequenz gefürchtet, ja sogar verteufelt wird. Ich arbeite seit den frühen 90er jahren an Studien den Konsum von THC betreffend. Als Gastdozentin an der UCLA befasste ich mich eingehen nicht nur mit den Psychischen (einzelbezogenen), sondern auch den sozialen (kollektivbezogenen) Beeinträchtigungen, die bei Probanden festgestellt wurden. Ich bin ausserdem Mitglied verschiedener Vereine und Initiativen, die die Legalisierung von Haschisch und Marijhuana befürworten und erkämpfen, z.B. in medizinischen Bereichen (zur Behandlung chronisch Kranker), wie auch Rechtsinitiativen, die aus sozialen und volkswirtschaftlichen Aspekten heraus agieren und die Legalisierung vorantreiben wollen.
Ich möchte hier nicht allzusehr in wissenschaftliche Erläuterungen abschweifen, so werde ich mich bemühen, Ihnen hier einige Fakten über den THC konsum darzulegen und ihnen damit evtl einen Teil ihrer sorgen zu nehmen.
1. Ja, das reaktionsvermögen wird in manchn Fällen durch den genuss von z.B. Haschisch-Zigaretten beeinträchtigt.
a) es wird verlangsamt: - Der Konsument ist breit, faul, will sich nicht viel bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass er in Stresssituationen oder Gefahrenmomenten, nicht die nötigen Adrenalin-resourcen ankurbeln kann um urinstinktive Reflexe wie ein "normaler" Mensch zu zeigen.- in diesen Phasen sind aber auch sehr sensitive Enwicklungen zu bEobachten. So zeigten 95% der Probanden eine erhöhte Lärmempfindlichkeit und ein gesteigertes Sinnes-wahrnehmungs-vermögen auf. Dies könnte in ihrem Falle zum Beispiel zur Folge haben, dass ihr Mann besonders auf seinen Sinn "hören" stimuliert wird und in der direkten konsequenz jedes Mucksen aus dem Kinderzimmer hören wird. Messungen hierzu haben ergeben, dass die Konsumenten geräusche im bekifften zustand bis zu 5 mal , ja sogar 10 mal Lauter hören, als nüchterne Menschen.
2. Sie lassen in ihrem beitrag anklingen, dass sie es "nervt", vorallem, weile er es macht, wenn sie ausgehen. Dann schieben sie ein fadenscheinige Begründung hintenan, die ihren Vorwurf bekräftigen, vielleicht aber auch rechtfertigen will. Hierfür könnte es aus psychologischer Sicht mehrere Gründe geben.
1. sie sind genervt, weil er das Kiffen nicht mit ihnen teilt.
2. Sie trauen ihm ohnehin nicht zu, sich um die Kinder kümmern zu können.
Was sie mit der Information anfangen, ist ihre Sache, die Frage ist nur. wird es helfen, wenn sie ihrem Mann den Kopf waschen? Sie sollten offen und ehrlich mit ihm sprechen, ihn nicht anklagen und vesuchen ihn zu verstehen, vielleicht sucht er durch das Kiffen Entspannung 8auch nicht anders als ein Bier), vielleicht betritt er aber auch spirituelle wege und sucht die Eleuchtung, vielleicht möchte er einfach nur geniessen, Gedanken schweifen lassen und träumen (von ihnen). Sie sollten evtl dazu bereit sein, ihm seinen Pfad der erkenntnis gehen zu lassen, inwieweit sie ihm folgen, steh auf einem anderen Blatt. Sie könnten ein Wegbegleiter, oder ein Spazierstock, aber auch ein Lunchpaket für diese reise sein. Beziehen sie in Ihre überöegungen mit ein, dass mit dem Kiffen meist eine gewisse Mentalität einhergeht, die aus sozioal-empitischer Perspektive heraus betrachtet durchaus als positiv zu berwertende Eigengenschaften mit sich bringt.

Aus wissenschaftlicher Sicht sollten sie sich nicht allzugrosse sorgen machen. Wöchentlicher Konsum von THC ist weder gefährlich, noch wir ein Feieraben-joint ihren Mann körperlich so beeinträchtigen, dass er (wenn er auch ansonsten ein verantwortungsvoller vater ist)seine Fürsorgepflicht vernachlässigen wird. Für weitere Fragen stehe ich ihnen Herzlich zur Verfügung. ich entschuldige mich auch herzlich für mein deutsch, ich bin etwas aus der übung, aber ich hoffe sie können es lesen.
Dr.M.Bötel

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13. Mai 2006 um 1:59
In Antwort auf gelsa_12284783

Den kopf waschen...
würd ich ihm! aber ganz gehörig! es ist ja seine sache was er macht, aber dass er es macht, wenn er mit den kindern alleine ist... nee, das geht gar nicht!!! sag ihm das klipp und klar!
LG

Vielleicht...
solltest Du ihm klarmachen, dass Kiffen letztlich den Geist zerstört. Ich weiß, dass Kiffer dies nicht gern hören und kann nachvollziehen, dass selbige sich auch wortreich jeglichen Verdachts mentaler Veränderungen erwehren wollen. Indes habe ich bisher einige Kiffer kennengelernt und kann demzufolge zumindest etwas dazu sagen.

Zum einen wirken Kiffer immer nervös und angespannt, wenn sie mal eine Weile keinen Stoff hatten, zum anderen haben sie oft eine merkwürdige Weltfremdheit angenommen, sie verstehen einfache Sachverhalte nicht mehr und haben ein eingeschränktes Vokabular. Ihre Artikulationsfähigkeit, ihre geistige und emotionale Flexibilität wird gehemmt, gleichzeitig sind sie durchaus fähig, ihre Arbeit zu machen, aber das Wache in ihren Augen ist verschwunden. Wers nicht glaubt, soll Vergleiche anstellen.

viele Grüße

covellin

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13. Mai 2006 um 3:25

Frage...
geht es dir eher darum dass er kifft oder darum dass er es macht wenn er die schlafenden kinder beaufsichtigen soll??? wenns nur wegen der kinder ist dann würd ich mit ihm "kiffzeiten" ausmachen sprich er halt eben dann seinen konsum hat wenn er nicht die kinder hat... da könnt ihr euch doch bestimmt drauf einigen... wenns dir allerdings generell nicht passt dass er kifft dann wirst du das einfach mit ihm bereden müssen...aber du solltest eben auch wissen warum du nicht willst dass er kifft.

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13. Mai 2006 um 10:56

Kiffen?...
in Maßen ist völlig ok.

Aber wenn Kinder im Spiel sind, auf keinen Fall, hier geht es um eine Vorbildfunktion. Auch wenn du sagst, dass die Kinder nichts davon mitbekommen, kann ja immer mal passieren, dass eins der Kleinen noch mal zur Toilette muss, was Trinken...

Genauso schlimm finde ich allerdings auch das regelmäßige Feierabend-"Bierchen" auf dem Wohnzimmertisch, wenn Kinder da sind. Das macht Alkohol zu etwas Alltäglichem. Die Hemmschwelle sinkt rapide.

Grundsätzlich meine ich, dass man mit Genussmitteln, seien sie nun legal oder auch illegal (das ist scheißegal ), vorsichtig sein muss, wenn man Verantwortung für Kinder hat.

lg
blackpunka

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13. Mai 2006 um 10:59
In Antwort auf linda_12169414

Fazit:Chill dich mal!
Liebe Besorgte!
Ich habe Ihren Beitrag mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Es bringt mich immerwieder wenn auch zu einem verzweifelten, aber dennoch zu einem Schmunzeln, wenn ich bemerke, wie sehr das Image vom Kiffen von Vorurteilen behaftet ist und als konsequenz gefürchtet, ja sogar verteufelt wird. Ich arbeite seit den frühen 90er jahren an Studien den Konsum von THC betreffend. Als Gastdozentin an der UCLA befasste ich mich eingehen nicht nur mit den Psychischen (einzelbezogenen), sondern auch den sozialen (kollektivbezogenen) Beeinträchtigungen, die bei Probanden festgestellt wurden. Ich bin ausserdem Mitglied verschiedener Vereine und Initiativen, die die Legalisierung von Haschisch und Marijhuana befürworten und erkämpfen, z.B. in medizinischen Bereichen (zur Behandlung chronisch Kranker), wie auch Rechtsinitiativen, die aus sozialen und volkswirtschaftlichen Aspekten heraus agieren und die Legalisierung vorantreiben wollen.
Ich möchte hier nicht allzusehr in wissenschaftliche Erläuterungen abschweifen, so werde ich mich bemühen, Ihnen hier einige Fakten über den THC konsum darzulegen und ihnen damit evtl einen Teil ihrer sorgen zu nehmen.
1. Ja, das reaktionsvermögen wird in manchn Fällen durch den genuss von z.B. Haschisch-Zigaretten beeinträchtigt.
a) es wird verlangsamt: - Der Konsument ist breit, faul, will sich nicht viel bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass er in Stresssituationen oder Gefahrenmomenten, nicht die nötigen Adrenalin-resourcen ankurbeln kann um urinstinktive Reflexe wie ein "normaler" Mensch zu zeigen.- in diesen Phasen sind aber auch sehr sensitive Enwicklungen zu bEobachten. So zeigten 95% der Probanden eine erhöhte Lärmempfindlichkeit und ein gesteigertes Sinnes-wahrnehmungs-vermögen auf. Dies könnte in ihrem Falle zum Beispiel zur Folge haben, dass ihr Mann besonders auf seinen Sinn "hören" stimuliert wird und in der direkten konsequenz jedes Mucksen aus dem Kinderzimmer hören wird. Messungen hierzu haben ergeben, dass die Konsumenten geräusche im bekifften zustand bis zu 5 mal , ja sogar 10 mal Lauter hören, als nüchterne Menschen.
2. Sie lassen in ihrem beitrag anklingen, dass sie es "nervt", vorallem, weile er es macht, wenn sie ausgehen. Dann schieben sie ein fadenscheinige Begründung hintenan, die ihren Vorwurf bekräftigen, vielleicht aber auch rechtfertigen will. Hierfür könnte es aus psychologischer Sicht mehrere Gründe geben.
1. sie sind genervt, weil er das Kiffen nicht mit ihnen teilt.
2. Sie trauen ihm ohnehin nicht zu, sich um die Kinder kümmern zu können.
Was sie mit der Information anfangen, ist ihre Sache, die Frage ist nur. wird es helfen, wenn sie ihrem Mann den Kopf waschen? Sie sollten offen und ehrlich mit ihm sprechen, ihn nicht anklagen und vesuchen ihn zu verstehen, vielleicht sucht er durch das Kiffen Entspannung 8auch nicht anders als ein Bier), vielleicht betritt er aber auch spirituelle wege und sucht die Eleuchtung, vielleicht möchte er einfach nur geniessen, Gedanken schweifen lassen und träumen (von ihnen). Sie sollten evtl dazu bereit sein, ihm seinen Pfad der erkenntnis gehen zu lassen, inwieweit sie ihm folgen, steh auf einem anderen Blatt. Sie könnten ein Wegbegleiter, oder ein Spazierstock, aber auch ein Lunchpaket für diese reise sein. Beziehen sie in Ihre überöegungen mit ein, dass mit dem Kiffen meist eine gewisse Mentalität einhergeht, die aus sozioal-empitischer Perspektive heraus betrachtet durchaus als positiv zu berwertende Eigengenschaften mit sich bringt.

Aus wissenschaftlicher Sicht sollten sie sich nicht allzugrosse sorgen machen. Wöchentlicher Konsum von THC ist weder gefährlich, noch wir ein Feieraben-joint ihren Mann körperlich so beeinträchtigen, dass er (wenn er auch ansonsten ein verantwortungsvoller vater ist)seine Fürsorgepflicht vernachlässigen wird. Für weitere Fragen stehe ich ihnen Herzlich zur Verfügung. ich entschuldige mich auch herzlich für mein deutsch, ich bin etwas aus der übung, aber ich hoffe sie können es lesen.
Dr.M.Bötel

Zu diesen Bericht kann ich nur den Kopf schütteln
Ersteinmal: Ich habe selber gkifft: Als Teenager! Ich weiß das es mich auch eingeschränkt hat, in solchen Momenten. DESHALB mache ich mir Sorgen. Die "psychologisch aufgeführten Gründe" finde ich schlichtweg dämlich- tut mir leid! Im nüchternen Zustand traue ich ihm ohne weiters die Kindererziehung zu, aber meine Kinder sind mein EIN und ALLES! Wenn also etwas passiert und das Jugendamt die Kinder mitnimmt, wäre das für mich unverzeihlich!!!
Eifersüchtig, weil ich nicht mitkiffen darf, sauer weil er es nicht mit mir teilt? - Bestimmt nicht!!! Ich bin durch mit den Thema und ich vermisse es nicht. Ich hatte damals eine Störung des vegetativen Nervensysthems- durch das kiffen (ärztlich belegt) ich hatte Atem und Herzprobleme. Ich kenne andere, die ähnliche Folgen davon hatten.
Natürlich kann man kiffen niht verteufeln, aber "vergöttlichen" sollte man es auch nicht. Gras und Bobel werden gestreckt- teilweise. Mit Opium, LSD- wenn du beim Falschen kaufst, hast du Scheiß mit drin- oder wenn der bei dem du kaufst neuerdings beim Falschen kauft...
Außerdem habe ich auch schon von wissenschaftlichen Erkentnissen gelesen, das Kiffen nicht bekannte Erkrankungen auslösen kann, die der Mensch unwissend in sich trägt (wie Herzkrankheiten, Schizophrenie...usw.).
Verkehrsstudien ergaben das man nach einem, och so harmmlosen Joint, nicht mehr Verkehrstauglich ist- eingeschränktes Reaktionsvermögen, das dann wohl doch nicht so schnell im Notfall schaltet.
Als ich wegen einer Bekanntin bei der Drogen Beratungsstelle war, die vom koksen ziemlich runter gekommen war, sagte man mir- es würden mehr kiffende Jugendliche eingewiesen werden (in die Psychatrie) als Kokser- was sicherlich daran liegt, das kiffen so verharmlost wird und es viel mehr machen, als zu koksen(und nicht daran das Koksen ungefährlicher wäre- im Gegenteil...) aber Fakt ist das die Drogenbeauftragten sehr mit dem Thema zu kämpfen haben.Therapiezwecke?- Ja da kann ich es verstehen, bei Rheumapatienten zum Beisppiel. Aber die sollten danach nicht unbedingt auf Kinder aufpassen oder ein Fahrzeug führen...
In unserem wunderschönen Nachbarland, Holland, das ja sooft als markelloses Beispiel aufgeführt wird, werden auch Psycho-Pilze und XTC als Psychotherapiemethoden benutzt- kein lohnendes Paradebeispiel!

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13. Mai 2006 um 11:02
In Antwort auf alida_11887328

Kiffen?...
in Maßen ist völlig ok.

Aber wenn Kinder im Spiel sind, auf keinen Fall, hier geht es um eine Vorbildfunktion. Auch wenn du sagst, dass die Kinder nichts davon mitbekommen, kann ja immer mal passieren, dass eins der Kleinen noch mal zur Toilette muss, was Trinken...

Genauso schlimm finde ich allerdings auch das regelmäßige Feierabend-"Bierchen" auf dem Wohnzimmertisch, wenn Kinder da sind. Das macht Alkohol zu etwas Alltäglichem. Die Hemmschwelle sinkt rapide.

Grundsätzlich meine ich, dass man mit Genussmitteln, seien sie nun legal oder auch illegal (das ist scheißegal ), vorsichtig sein muss, wenn man Verantwortung für Kinder hat.

lg
blackpunka

Zustimmung @ Blackpunka
Alkohol gibt es bei uns nicht und Zigaretten rauchen wir auch nicht vor den Kindern. Eben wegen dieser Vorbildsfunktion.

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13. Mai 2006 um 15:58

Nochmal....
Liebe Besorgte!
Ich habe Ihren Beitrag mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Es bringt mich immerwieder wenn auch zu einem verzweifelten, aber dennoch zu einem Schmunzeln, wenn ich bemerke, wie sehr das Image vom Kiffen von Vorurteilen behaftet ist und als konsequenz gefürchtet, ja sogar verteufelt wird. Ich arbeite seit den frühen 90er jahren an Studien den Konsum von THC betreffend. Als Gastdozentin an der UCLA befasste ich mich eingehen nicht nur mit den Psychischen (einzelbezogenen), sondern auch den sozialen (kollektivbezogenen) Beeinträchtigungen, die bei Probanden festgestellt wurden. Ich bin ausserdem Mitglied verschiedener Vereine und Initiativen, die die Legalisierung von Haschisch und Marijhuana befürworten und erkämpfen, z.B. in medizinischen Bereichen (zur Behandlung chronisch Kranker), wie auch Rechtsinitiativen, die aus sozialen und volkswirtschaftlichen Aspekten heraus agieren und die Legalisierung vorantreiben wollen.
Ich möchte hier nicht allzusehr in wissenschaftliche Erläuterungen abschweifen, so werde ich mich bemühen, Ihnen hier einige Fakten über den THC konsum darzulegen und ihnen damit evtl einen Teil ihrer sorgen zu nehmen.
1. Ja, das reaktionsvermögen wird in manchn Fällen durch den genuss von z.B. Haschisch-Zigaretten beeinträchtigt.
a) es wird verlangsamt: - Der Konsument ist breit, faul, will sich nicht viel bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass er in Stresssituationen oder Gefahrenmomenten, nicht die nötigen Adrenalin-resourcen ankurbeln kann um urinstinktive Reflexe wie ein "normaler" Mensch zu zeigen.- in diesen Phasen sind aber auch sehr sensitive Enwicklungen zu bEobachten. So zeigten 95% der Probanden eine erhöhte Lärmempfindlichkeit und ein gesteigertes Sinnes-wahrnehmungs-vermögen auf. Dies könnte in ihrem Falle zum Beispiel zur Folge haben, dass ihr Mann besonders auf seinen Sinn "hören" stimuliert wird und in der direkten konsequenz jedes Mucksen aus dem Kinderzimmer hören wird. Messungen hierzu haben ergeben, dass die Konsumenten geräusche im bekifften zustand bis zu 5 mal , ja sogar 10 mal Lauter hören, als nüchterne Menschen.
2. Sie lassen in ihrem beitrag anklingen, dass sie es "nervt", vorallem, weile er es macht, wenn sie ausgehen. Dann schieben sie ein fadenscheinige Begründung hintenan, die ihren Vorwurf bekräftigen, vielleicht aber auch rechtfertigen will. Hierfür könnte es aus psychologischer Sicht mehrere Gründe geben.
1. sie sind genervt, weil er das Kiffen nicht mit ihnen teilt.
2. Sie trauen ihm ohnehin nicht zu, sich um die Kinder kümmern zu können.
Was sie mit der Information anfangen, ist ihre Sache, die Frage ist nur. wird es helfen, wenn sie ihrem Mann den Kopf waschen? Sie sollten offen und ehrlich mit ihm sprechen, ihn nicht anklagen und vesuchen ihn zu verstehen, vielleicht sucht er durch das Kiffen Entspannung 8auch nicht anders als ein Bier), vielleicht betritt er aber auch spirituelle wege und sucht die Eleuchtung, vielleicht möchte er einfach nur geniessen, Gedanken schweifen lassen und träumen (von ihnen). Sie sollten evtl dazu bereit sein, ihm seinen Pfad der erkenntnis gehen zu lassen, inwieweit sie ihm folgen, steh auf einem anderen Blatt. Sie könnten ein Wegbegleiter, oder ein Spazierstock, aber auch ein Lunchpaket für diese reise sein. Beziehen sie in Ihre überöegungen mit ein, dass mit dem Kiffen meist eine gewisse Mentalität einhergeht, die aus sozioal-empitischer Perspektive heraus betrachtet durchaus als positiv zu berwertende Eigengenschaften mit sich bringt.

Aus wissenschaftlicher Sicht sollten sie sich nicht allzugrosse sorgen machen. Wöchentlicher Konsum von THC ist weder gefährlich, noch wir ein Feieraben-joint ihren Mann körperlich so beeinträchtigen, dass er (wenn er auch ansonsten ein verantwortungsvoller vater ist)seine Fürsorgepflicht vernachlässigen wird. Für weitere Fragen stehe ich ihnen Herzlich zur Verfügung. ich entschuldige mich auch herzlich für mein deutsch, ich bin etwas aus der übung, aber ich hoffe sie können es lesen.
Dr.M.Bötel

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13. Mai 2006 um 23:27

Ich möchte
Dir keinesfalls zu nahe treten, aber eines habe ich nun einmal erlebt, Kiffen verändert den Menschen. Einige Deiner Sätze finde ich zitiereswert:

1. "Ich studiere, bin fast fertig und mir geht es wunderbar."

Das heißt jetzt, dass Du nun immer so total entspannt bist und Dir alles ganz easy von der Hand geht. Tjaja, so ein Soziologiestudium wäre sonst auch viel zu trocken!

2. "Wenn dein Freund im bekifften zustand "Verantwortungslos" handelt, würde es wahrscheinlich in jedem anderen Zustand auch."

Ich verstehe Dich richtig: Es macht keinen Unterschied, ob er kifft oder nicht, THC hat keinen Einfluss auf seine Urteilskraft und die damit einhergehenden Entscheidungen?

3. "Desweiteren regt Kiffen zum denken an, du kommst auf Gedanken die dir vorher nie gekommen wären."

Man hat mal Untersuchungen ( bitte bezweifele es, ich schau derweilen bei google ) zum Thema "Bewusstseinserweitung" betrieben und Menschen, die gekifft haben, gebeten, sich zu ihren Visionen Notizen zu machen. Einem, der glaubte, die absolute Wahrheit gefunden zu haben und dies niederschrieb, war dies hinterher zutiefst peinlich. Es findet - SIC EST - nur eine Bewusstseinsverschiebung einhergehend mit einer Einschränkung des Spektrums und der Fähigkeit zur geistigen Verarbeitung statt.

4. "Und für manche Leute wäre es nunmal ziemlich gefährlich wenn aufeinmal mal ein paar mehr Leute anfangen nachzudenken. darum wird einfach weiterhin erzählt wie "gefährlich" es doch ist."

*lol* Also, des meinst net ernst, oda? Zu Deutsch: Hä?

5. "ie Leute die am lautesten rufen wie dumm doch die anderen sind haben selbst die Weissheit mit`m Schaumlöffel gefressen."

Tja, für seine Intelligenz kann niemand etwas. Wird man mit einem IQ von 100 geboren, ist es halt so. Sagen wir, vielleicht reduziert sich bei einer kiffende Person mit IQ = 130 selbiger um ein paar Punkte, bleibt aber immer noch über dem von diesem Menschen mit dem 100er IQ. Aber wer es sich leisten kann...

Übrigens:

Das "D" zu Beginn des Zitats habe ich nicht vergessen zu kopieren, es stand leider nicht da. ( Anm. des Autors dieser Zeilen )

Deinen Ausführungen entnehme ich außerdem, dass Du es für denkbar hältst, dass der Ausbruch psychischer Krankheiten durch THC gewissermaßen katalytisch forciert werden kann. Diese Aussage korrespondiert zwar mit Deiner These, dass Kiffen den Geist anrege, dennoch steht sie im Widerspruch zu 1., wo Du dem Kiffen keine persönlichkeitsverändernde Wirkung unterstellst.

Schlimmer noch: Ich lese aus Deinem Text, korrigiere mich, wenn ich mich irren sollte, das Kiffen sei faktisch ein Indikator dafür, dass er eigentlich ein ganz normaler Kerl sei. Wenn er allerdings anfängt, weiße Kaninchen mit Kobraköpfen zusehen, ist er eh nicht der richtige Partner und sie hat es wenigstens noch schnell genug gemerkt. Kiffen als Persönlichkeitsindikator?

Wie schon gesagt, ich habe Kiffer und auch Menschen kennengelernt, die niemals gekifft haben. Glaub mir, es gibt einen Unterschied. Mögen Menschen, die niemals THC konsumiert haben, auch etwas konservativer erscheinen, sei es, dass Kiffer ruhig die Lage überblicken und dabei gut drauf sind, eine LMAA-Lethargie habe ich bis jetzt ( ! ) immer bei letzteren feststellen können.

__________________________________________________-__


Andererseits: Ich will nicht abstreiten, dass durch das Kiffen im Gegensatz zum Alkoholkonsum keine Gehirnzellen zerstört werden. Indes gibt es Studien die einen Rückgang der Synapsenzahl festgestellt haben wollen ( vgl. 5. ).

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13. Mai 2006 um 23:59
In Antwort auf linda_12169414

Nochmal....
Liebe Besorgte!
Ich habe Ihren Beitrag mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Es bringt mich immerwieder wenn auch zu einem verzweifelten, aber dennoch zu einem Schmunzeln, wenn ich bemerke, wie sehr das Image vom Kiffen von Vorurteilen behaftet ist und als konsequenz gefürchtet, ja sogar verteufelt wird. Ich arbeite seit den frühen 90er jahren an Studien den Konsum von THC betreffend. Als Gastdozentin an der UCLA befasste ich mich eingehen nicht nur mit den Psychischen (einzelbezogenen), sondern auch den sozialen (kollektivbezogenen) Beeinträchtigungen, die bei Probanden festgestellt wurden. Ich bin ausserdem Mitglied verschiedener Vereine und Initiativen, die die Legalisierung von Haschisch und Marijhuana befürworten und erkämpfen, z.B. in medizinischen Bereichen (zur Behandlung chronisch Kranker), wie auch Rechtsinitiativen, die aus sozialen und volkswirtschaftlichen Aspekten heraus agieren und die Legalisierung vorantreiben wollen.
Ich möchte hier nicht allzusehr in wissenschaftliche Erläuterungen abschweifen, so werde ich mich bemühen, Ihnen hier einige Fakten über den THC konsum darzulegen und ihnen damit evtl einen Teil ihrer sorgen zu nehmen.
1. Ja, das reaktionsvermögen wird in manchn Fällen durch den genuss von z.B. Haschisch-Zigaretten beeinträchtigt.
a) es wird verlangsamt: - Der Konsument ist breit, faul, will sich nicht viel bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass er in Stresssituationen oder Gefahrenmomenten, nicht die nötigen Adrenalin-resourcen ankurbeln kann um urinstinktive Reflexe wie ein "normaler" Mensch zu zeigen.- in diesen Phasen sind aber auch sehr sensitive Enwicklungen zu bEobachten. So zeigten 95% der Probanden eine erhöhte Lärmempfindlichkeit und ein gesteigertes Sinnes-wahrnehmungs-vermögen auf. Dies könnte in ihrem Falle zum Beispiel zur Folge haben, dass ihr Mann besonders auf seinen Sinn "hören" stimuliert wird und in der direkten konsequenz jedes Mucksen aus dem Kinderzimmer hören wird. Messungen hierzu haben ergeben, dass die Konsumenten geräusche im bekifften zustand bis zu 5 mal , ja sogar 10 mal Lauter hören, als nüchterne Menschen.
2. Sie lassen in ihrem beitrag anklingen, dass sie es "nervt", vorallem, weile er es macht, wenn sie ausgehen. Dann schieben sie ein fadenscheinige Begründung hintenan, die ihren Vorwurf bekräftigen, vielleicht aber auch rechtfertigen will. Hierfür könnte es aus psychologischer Sicht mehrere Gründe geben.
1. sie sind genervt, weil er das Kiffen nicht mit ihnen teilt.
2. Sie trauen ihm ohnehin nicht zu, sich um die Kinder kümmern zu können.
Was sie mit der Information anfangen, ist ihre Sache, die Frage ist nur. wird es helfen, wenn sie ihrem Mann den Kopf waschen? Sie sollten offen und ehrlich mit ihm sprechen, ihn nicht anklagen und vesuchen ihn zu verstehen, vielleicht sucht er durch das Kiffen Entspannung 8auch nicht anders als ein Bier), vielleicht betritt er aber auch spirituelle wege und sucht die Eleuchtung, vielleicht möchte er einfach nur geniessen, Gedanken schweifen lassen und träumen (von ihnen). Sie sollten evtl dazu bereit sein, ihm seinen Pfad der erkenntnis gehen zu lassen, inwieweit sie ihm folgen, steh auf einem anderen Blatt. Sie könnten ein Wegbegleiter, oder ein Spazierstock, aber auch ein Lunchpaket für diese reise sein. Beziehen sie in Ihre überöegungen mit ein, dass mit dem Kiffen meist eine gewisse Mentalität einhergeht, die aus sozioal-empitischer Perspektive heraus betrachtet durchaus als positiv zu berwertende Eigengenschaften mit sich bringt.

Aus wissenschaftlicher Sicht sollten sie sich nicht allzugrosse sorgen machen. Wöchentlicher Konsum von THC ist weder gefährlich, noch wir ein Feieraben-joint ihren Mann körperlich so beeinträchtigen, dass er (wenn er auch ansonsten ein verantwortungsvoller vater ist)seine Fürsorgepflicht vernachlässigen wird. Für weitere Fragen stehe ich ihnen Herzlich zur Verfügung. ich entschuldige mich auch herzlich für mein deutsch, ich bin etwas aus der übung, aber ich hoffe sie können es lesen.
Dr.M.Bötel

Copy & paste
Also ich habe meinen Beitrag online geschrieben...

Kurze Frage: Warum wiederholen Sie sich, Sie hätten ja auch einen neuen Kommentar verfassen können. Es sei denn... ...aber dieses Argument überlasse ich der Phantasie der Leser.

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14. Mai 2006 um 0:39
In Antwort auf linda_12169414

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Liebe Besorgte!
Ich habe Ihren Beitrag mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen. Es bringt mich immerwieder wenn auch zu einem verzweifelten, aber dennoch zu einem Schmunzeln, wenn ich bemerke, wie sehr das Image vom Kiffen von Vorurteilen behaftet ist und als konsequenz gefürchtet, ja sogar verteufelt wird. Ich arbeite seit den frühen 90er jahren an Studien den Konsum von THC betreffend. Als Gastdozentin an der UCLA befasste ich mich eingehen nicht nur mit den Psychischen (einzelbezogenen), sondern auch den sozialen (kollektivbezogenen) Beeinträchtigungen, die bei Probanden festgestellt wurden. Ich bin ausserdem Mitglied verschiedener Vereine und Initiativen, die die Legalisierung von Haschisch und Marijhuana befürworten und erkämpfen, z.B. in medizinischen Bereichen (zur Behandlung chronisch Kranker), wie auch Rechtsinitiativen, die aus sozialen und volkswirtschaftlichen Aspekten heraus agieren und die Legalisierung vorantreiben wollen.
Ich möchte hier nicht allzusehr in wissenschaftliche Erläuterungen abschweifen, so werde ich mich bemühen, Ihnen hier einige Fakten über den THC konsum darzulegen und ihnen damit evtl einen Teil ihrer sorgen zu nehmen.
1. Ja, das reaktionsvermögen wird in manchn Fällen durch den genuss von z.B. Haschisch-Zigaretten beeinträchtigt.
a) es wird verlangsamt: - Der Konsument ist breit, faul, will sich nicht viel bewegen. Das bedeutet aber nicht, dass er in Stresssituationen oder Gefahrenmomenten, nicht die nötigen Adrenalin-resourcen ankurbeln kann um urinstinktive Reflexe wie ein "normaler" Mensch zu zeigen.- in diesen Phasen sind aber auch sehr sensitive Enwicklungen zu bEobachten. So zeigten 95% der Probanden eine erhöhte Lärmempfindlichkeit und ein gesteigertes Sinnes-wahrnehmungs-vermögen auf. Dies könnte in ihrem Falle zum Beispiel zur Folge haben, dass ihr Mann besonders auf seinen Sinn "hören" stimuliert wird und in der direkten konsequenz jedes Mucksen aus dem Kinderzimmer hören wird. Messungen hierzu haben ergeben, dass die Konsumenten geräusche im bekifften zustand bis zu 5 mal , ja sogar 10 mal Lauter hören, als nüchterne Menschen.
2. Sie lassen in ihrem beitrag anklingen, dass sie es "nervt", vorallem, weile er es macht, wenn sie ausgehen. Dann schieben sie ein fadenscheinige Begründung hintenan, die ihren Vorwurf bekräftigen, vielleicht aber auch rechtfertigen will. Hierfür könnte es aus psychologischer Sicht mehrere Gründe geben.
1. sie sind genervt, weil er das Kiffen nicht mit ihnen teilt.
2. Sie trauen ihm ohnehin nicht zu, sich um die Kinder kümmern zu können.
Was sie mit der Information anfangen, ist ihre Sache, die Frage ist nur. wird es helfen, wenn sie ihrem Mann den Kopf waschen? Sie sollten offen und ehrlich mit ihm sprechen, ihn nicht anklagen und vesuchen ihn zu verstehen, vielleicht sucht er durch das Kiffen Entspannung 8auch nicht anders als ein Bier), vielleicht betritt er aber auch spirituelle wege und sucht die Eleuchtung, vielleicht möchte er einfach nur geniessen, Gedanken schweifen lassen und träumen (von ihnen). Sie sollten evtl dazu bereit sein, ihm seinen Pfad der erkenntnis gehen zu lassen, inwieweit sie ihm folgen, steh auf einem anderen Blatt. Sie könnten ein Wegbegleiter, oder ein Spazierstock, aber auch ein Lunchpaket für diese reise sein. Beziehen sie in Ihre überöegungen mit ein, dass mit dem Kiffen meist eine gewisse Mentalität einhergeht, die aus sozioal-empitischer Perspektive heraus betrachtet durchaus als positiv zu berwertende Eigengenschaften mit sich bringt.

Aus wissenschaftlicher Sicht sollten sie sich nicht allzugrosse sorgen machen. Wöchentlicher Konsum von THC ist weder gefährlich, noch wir ein Feieraben-joint ihren Mann körperlich so beeinträchtigen, dass er (wenn er auch ansonsten ein verantwortungsvoller vater ist)seine Fürsorgepflicht vernachlässigen wird. Für weitere Fragen stehe ich ihnen Herzlich zur Verfügung. ich entschuldige mich auch herzlich für mein deutsch, ich bin etwas aus der übung, aber ich hoffe sie können es lesen.
Dr.M.Bötel

Weil..
Also, was Sie mit "es sein denn"... so mystisch offenlassen, darauf möchte ich gar nicht eingehen.. ich habe meinen Beitrag kopiert, weil er bis jetzt fast ausnahmslos ignoriert wurde. Kaum einer der Beiträge befasst sich mit den von mir dargelegten Fakten. Im Gegenteil, in diesem Forum wimmelt es ja nur so von Hobbypsychologen und Möchte-gern-wissenschaftlern, die die arme Thalia (?) hier mit unfundierten Argumenten unnötig verunsichern. Ich kann vor solch einer Panik-Mache nur warnen, da die Urheberin des Eingangsbeitrags ohnehin unsicher und labil genug schien.
MfG, Dr.M.Bötel

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14. Mai 2006 um 1:19
In Antwort auf linda_12169414

Weil..
Also, was Sie mit "es sein denn"... so mystisch offenlassen, darauf möchte ich gar nicht eingehen.. ich habe meinen Beitrag kopiert, weil er bis jetzt fast ausnahmslos ignoriert wurde. Kaum einer der Beiträge befasst sich mit den von mir dargelegten Fakten. Im Gegenteil, in diesem Forum wimmelt es ja nur so von Hobbypsychologen und Möchte-gern-wissenschaftlern, die die arme Thalia (?) hier mit unfundierten Argumenten unnötig verunsichern. Ich kann vor solch einer Panik-Mache nur warnen, da die Urheberin des Eingangsbeitrags ohnehin unsicher und labil genug schien.
MfG, Dr.M.Bötel


Also Thalia war glaube ich der Name einer Buchhandelskette oder so...

Ich bin keineswegs ein Hobbypsychologe, aber lerne immer wieder unterschiedlichste Menschen kennen. So habe ich mal in einer WG gelebt, wo keiner verstand, dass ich noch nie gekifft habe. Wenn ich jetzt jene Leute einem anderen Personenkreis gegenüberstelle, in dem niemand je gekifft hat, brauche ich keine scheinheiligen Argumente mehr, die von außen an mich herangetragen werden.

Eine Freundin von mir studierte Soziologie, ich redigierte ihre Diplomarbeit. Ich weiß somit, wie derartige Studien ausgearbeitet und verfasst werden. Das Ergebnis steht schon vorher fest. Man muss es nur irgendwie halbwegs glaubwürdig erklären können. Die rhetorischen Bausteine, die zur Vermittlung obskurer Erklärungen und fast schon ironischer Appeasementpolitik verwandt werden, sind längst Standardfloskeln der gesellschaftswissenschaftlichen Argumentation. Nix neues. Wenn also "Wissenschaftler", die selbst zur Gruppe der Kiffer gehören, ihr Handeln rechtfertigen wollen, reicht ein Griff in die semantische Trickkiste, ein paar Zahlen dienen als schmückendes Beiwerk und vermitteln gleichzeitig den Eindruck mathematischer Exaktheit.

Da fällt mir ein, ich meine Mark Twain hat nicht gekifft. Eine Anspielung, die Sie - denke ich - verstehen, Frau Doktor...

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