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Kiffen - Entzug - Probleme - Trennung...Habe ich ihn verloren?

27. September 2015 um 15:23

Hallo Ihr,

Habe lange überlegt zu schreiben, doch weiß ich nicht mehr weiter und könnte Rat brauchen.

Es wird lang, es ist so viel passiert und ich kann es irgendwie nicht glauben. Die Kurzfassung steht oben.

Habe vor einem halben Jahr einen ganz wundervollen Mann kennengelernt und bin nach anfänglichem Zögern schließlich auf seinen Wunsch eine Beziehung mit ihm eingegangen. Gründe für das Zögern: Er ist 9 Jahre jünger ich bin Mitte 30 und wir kommen beide aus sehr langen und unglücklich verlaufenden Beziehungen. Bei ihm war es noch sehr frisch (3. Zögerungsgrund meinerseits), doch beharrte er darauf, das er schon sehr lange mit seiner Expartnerin auseinandergelebt war.
Unsere gemeinsame Zeit war umso wundervoller, wir beide merkten, wie wunderschön eine Beziehung sein kann. Er hat mich auf Händen getragen und wir sind immer respektvoll miteinander umgegangen, waren stets auf einer Ebene. Wo ist nur der Haken? hatte ich mich anfangs oft gefragt, es war einfach alles ganz wundervoll!!!
Dann wurde auf einmal alles anders. Er zog sich zurück, aber auf eine spezielle Art. Ich fühlte mich immer noch sehr geliebt und wenn wir zusammen Zeit verbracht haben, war alles immer noch ganz wunderschön. Doch es begann mit vereinzelten Versetzungen, dann Entschuldigungen und komische Situationen, deren Begründungen irgendwie doch sehr merkwürdig war.
Erst war es wohl der Lernstress der Uni, dass er sich die Nächte lieber daheim zurückzog, dann wurde er seher krank. Die semesterferien kamen und ich freute mich schon sehr auf alles, was wir noch so unternehmen wollten. Er hatte wahnsinnig viel angedeutet, was ich gar nicht verlangt hatte. Doch es wurden mehr Versetzungen (die er auch immer bereute), dann wurde er krank und es ging ihm irgendwie schlecht. Er nahm fast 20 kilo in den letzten Monaten ab und trotz überstandener Bronchitis wurde die gemeinsame Zeit (v.a. die Nächte) immer weniger oder er musste auf einmal immer zwischendurch wieder weg. Ich war schließlich gefrustet und versuchte ihm deutlich zu machen, wie sehr ich unsere Zeit misste - kam leider häufiger immer mehr als Vorwürfe rüber. Schließlich gestand er mir, dass er mich belogen hätte, als ich ihn mal fragte, wie doll das eigentlich mit der Kifferei bei ihm sei. Damals behauptete er es wäre nur so ab und an und er hätte das voll unter Kontrolle. Nun erfuhr ich, dass er seit seiner Pupertät regelmäßig und viel seine Probleme wegkiffte und nun damit angefangen hatte aufzuhören.
Es wurde mir bewusst, dass er leichte Entzugserscheinungen hatte (schwitzen, zittrig), dass war in der Zeit wo er auch krank war und die Ferien begannen. Er wollte das wohl in den Ferien durchziehen und hatte nun mit den ganzen Problemen, die er sein Leben verdrängt hatte, hatte Schlafstörungen etc. Ab dieser Zeit zog er sich auch extrem zurück wollte v.a. nachts allein zuhause sein. Ab da gings bergab, auf einmal wollte er sich sogar trennen, bekam dann aber die Kurve und bereute die Aktion sehr. Wir wollten es nochmal versuchen, haben viel miteinander gesprochen, er begann auch eine Therapie, was seine psychischen Traumata betraf.
Doch die Situationen wurden manchmal echt komisch, manchmal kam es mir schon so vor, als führte er ein Doppelleben und das verunsicherte mich sehr. Damals sagte er mir, unsere Beziehung ist so wunderschön, er fühlte sich so wohl und angekommen. Vor ein paar tagen führten wir wieder ein Gespräch, da ich das Gefühl hatte, dass er nicht ganz aufrichtig zu mir war/ist. Wir konnten eigentlich gut miteinander sprechen doch am Ende bat er mich, die Beziehung auf freundschaftlicher Ebene fortzuführen. Er wüsste nicht, wie lange dieser Zustand anhält und merke, dass das so keine Basis für eine Beziehung sei, dass er momentan einfach nur egoistisch sei und nicht wolle, dass ich ihn eines Tages dafür hasse und wir uns dann auf eine mieses Art trennen. Er merke, dass ich mich nie trennen würde, auch wenn ich nicht glücklich wäre und so weiter. Ich wollte nicht, weil ich das als erste Krise auf unserem gemeinsamen Weg sehe und die unbedingt mit ihm zusammen durchstehen will. Er liebt mich wohl noch, fleht mich an ihn nicht aus seinem Leben zu streichen und um meine Freundschaft. Aber ich liebe ihn so sehr und möchte ihn nicht verloren haben.
Jetzt habe ich mich ein paar Tage nach der "Trennung" nicht mehr gemeldet aber ich merke immer mehr den Wunsch, noch irgendwie darum zu kämpfen ihn wieder zurückzugewinnen. Vermisse ihn so sehr. Aussichtslos? Oder gibt es etwas, was ich tun kann. ich möchte eigentlich auch weiterhin für ihn da sein und ihn unterstützen, aber ich möchte eigentlich nicht in den "nur Freunde"-Status fallen - hätte zumindest gerne ne Chance oder etwas Hoffnung, dass wir wieder zueinander finden könnten. Hat jemand so etwas auch schonmal erlebt oder kann mir einen Ratschlag geben? Ich kann das gar nicht so richtig glauben Kann mir jemand vielleicht helfen?
Sorry für den vielen Text!!!

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27. September 2015 um 19:26

Liebe(s) moosröschen!
Will ER die Beziehung beenden, weil ER zu DIR nicht aufrichtig war oder GLAUBST Du nur, dass ER zu DIR nicht aufrichtig war bzw. ist? Wenn ER jetzt ein Ende der Beziehung will, also eine Beziehung auf freundschaftlicher Ebene, weil er glaubt, dieser SEIN Zustand hätte keine Zukunft, dann frage ich mich natürlich, WARUM er das glaubt! Weißt Du das?

LG.,

lib

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27. September 2015 um 20:42
In Antwort auf lightinblack

Liebe(s) moosröschen!
Will ER die Beziehung beenden, weil ER zu DIR nicht aufrichtig war oder GLAUBST Du nur, dass ER zu DIR nicht aufrichtig war bzw. ist? Wenn ER jetzt ein Ende der Beziehung will, also eine Beziehung auf freundschaftlicher Ebene, weil er glaubt, dieser SEIN Zustand hätte keine Zukunft, dann frage ich mich natürlich, WARUM er das glaubt! Weißt Du das?

LG.,

lib

Hey, lieben Dank für die Antwort!
Tja, genau das frage ich mich ja auch die ganze Zeit. Also bei dem ersten Trennungsgespräch fielen Sätze wie, "Er kommt mit seinem Leben momentan gar nicht klar; er verachtet sich selbst so sehr; er wär ein schlechter mensch, er hätte mir am Anfang unserer Beziehung was vorgemacht; er wäre gar nicht so stark, wie er sich gegeben hätte; und er wäre ein sehr schlechter Beziehungspartner und ich würde nur immer wieder enttäuscht werden von ihm." Beim letzten Gespräch hieß es u.a.: dass er jetzt wohl doch nicht in der Lage ist, eine Beziehung zu führen" aber er versichert mir dass er grundsätzlich keine Beziehung momentan haben kann, auch nicht mit jemand anderen. Meine Frage, ob er mich denn noch liebt bzw. noch Gefühle hat, bejaht er. Und warum sollte er da lügen, wenn er sich eh trennen möchte? Aber wenn ich ihm sage, dass ich dann auch offiziell seine Partnerin bleiben möchte und das zusammen mit ihm jetzt durchstehen will, dann blockt er ab. Er kann diese "Verantwortung" für eine Beziehung zur zeit nicht tragen. Wenn ich darauf antworte, dass es dann halt erstmal jetzt um ihn geht, dann will er das auf keinen Fall. Eine Beziehungspause will er auch nicht. Es täte ihm total leid und es wäre so egoistisch, was er da macht, aber es ginge nicht anders. Er hätte halt gemerkt, dass ich mich sonst nie trennen würde. Mich beunruhigt diese "Endgültigkeit" in seinen Aussagen, so als ob es nie besser werden wird. Man kann ja ein paar Gänge zurückschalten, doch möchte ich dann auch wissen, dass es nicht nur in eine Richtung gehen kann (nur Freundschaft) sondern dass man vielleicht doch auch wieder zueinander finden kann.
Ich bin halt auch etwas am überlegen, ob er halt jetzt doch zusätzlich zu viel Druck durch die Beziehung empfindet und - wo es möglicherweise doch etwas ernster werden könnte, einen Rückzieher machen möchte. Sagt aber ständig, es wäre alles seine Schuld,was meiner Meinung nach aber nicht stimmt.

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27. September 2015 um 21:06

Es kann sein,
es KANN sein, das ist aber sehr selten der Fall, dass er Dich wirklich liebt und Angst vor dem hat, was kommt oder kommen könnte. Das wäre z. B. eine "Bindung für IMMER", eine Bindung mit einer 9 Jahre (!) älteren Frau! (Du weißt schon, wie ich das meine ...) Wenn ich mich jetzt in SEINE Lage versetze, in SEINE (!) wohlgemerkt, hätte ich auch Bedenken. Ich würde mich fragen: "War`s das jetzt? War das alles? Meine Güte und sie lässt nicht mehr locker! Was soll ich tun? Ich muss mir was ausdenken: Ich werde sie fragen, ob sie mit einer Freundschaft auch zufrieden ist? Dann bin ich frei und kann später entscheiden ..."
Könnte denn das der Fall sein, liebe(s) moosröschen? (Ein schöner Nick ist das!)

LG.,

lib

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27. September 2015 um 21:32
In Antwort auf lightinblack

Es kann sein,
es KANN sein, das ist aber sehr selten der Fall, dass er Dich wirklich liebt und Angst vor dem hat, was kommt oder kommen könnte. Das wäre z. B. eine "Bindung für IMMER", eine Bindung mit einer 9 Jahre (!) älteren Frau! (Du weißt schon, wie ich das meine ...) Wenn ich mich jetzt in SEINE Lage versetze, in SEINE (!) wohlgemerkt, hätte ich auch Bedenken. Ich würde mich fragen: "War`s das jetzt? War das alles? Meine Güte und sie lässt nicht mehr locker! Was soll ich tun? Ich muss mir was ausdenken: Ich werde sie fragen, ob sie mit einer Freundschaft auch zufrieden ist? Dann bin ich frei und kann später entscheiden ..."
Könnte denn das der Fall sein, liebe(s) moosröschen? (Ein schöner Nick ist das!)

LG.,

lib

Danke,
den "Spitznamen" verdanke ich einer sehr guten Freundin ;s
Also deine Antwort klingt ziemlich logisch und die habe ich bereits auch schon im Kopf gehabt. Allerdings war alles, was du eben beschrieben hast, ja eigentlich meine bedenken, bevor ich die Beziehung mit ihm einging. Ich hatte es öfters angesprochen und es wurde jedesmal (!) das gegenteil mit eienr starken Überzeugung beteuert. Wenn es so wäre, wie du schreibst, dann handelte es sich nun schon um eine sehr abrupte Meinungsänderung (möglicherweise durch die anderen Probleme auch verursachte Unsicherheit?). Das finde ich dann schon etwas hart, weil ich gerade mal wieder begonnen habe, mich wieder richtig auf einen Menschen einzulassen nach meinem letzten Dilemma.
Die Frage ist nun, wie verhalte ich mich? Ihn jetzt nochmal konkret fragen, ob das obige sein könnte? Dafür ist es eigentlich nach einer Trennung schon zu spät oder? Doch versuchen, ihm die Freundschaft zu geben, die er wünscht und abwarten, ob und wie es sich entwickelt? Das wird sicher erstmal nicht einfach doch evtl. würde ich vielleicht daraus eine klare Antwort schöpfen können - oder es läuft dann auseinander. Oder doch den Kontakt sofort vollkommen abbrechen und ihn kampflos ziehen lassen...mein Kopf ist echt gerade voll
LG

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