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Kiffen brach uns das Genick

3. August 2009 um 15:46 Letzte Antwort: 4. August 2009 um 14:51

Hallo!
Ich möchte mich gern einfach mal aussprechen.
Mein Freund machte nach elf Monaten Beziehung einfach Schluss mit der Begründung, dass es nicht mehr funktioniert. Das war vor zwei Wochen. Er machte mir trotzdem Hoffnung, heute nun das endgültige Aus. Er sagte, er will nicht mehr. Als ich seine Gefühle ansprach, blockte er sofort ab (denn er hatte mir vor einer Woche noch gesagt, dass er mich liebt und mit mir zusammen sein will, dass er mich vermisst). Als ich fragte, wie es mit einer Freundschaft aussieht, bekam ich als Antwort: "Was bringt mir das?"
Danke.
Nun zum eigentlichen Thema: Das Kiffen.
Mein Ex begann Ende April mit dem Kiffen. Er verheimlichte es mir, log mich an. Wieso war ich so blöd und gab ihm nicht den Laufpass???
Egal. Jedenfalls hat er seinen "Guru" gefunden, seinen neuen besten Freund, der das Gras immer schön bezahlt und im nachhinein ankommt mit: "Du schuldest mir noch...". Was dieser Typ sagt, ist die Wahrheit! Und ja, er hatte auch viel mehr Ahnung von unserer Beziehung als jeder andere, obwohl er und ich uns ja gar nicht kennen. Aber mein Ex glaubte ihm auf's Wort. Mir gegenüber wurde er immer total überheblich, sobald es um diesen jungen Herren ging. Auf ihn ließ er nichts kommen.

Gerade schrieb mir ein guter Freund, er hat mit meinem Ex telefoniert und er klingt total stoned.
Das tut mehr weh als die ganze Trennung. Es tut so weh, ihn abrutschen zu sehen, denn ich weiß, sobald sich die Möglichkeit ergibt, etwas zu Rauchen, ist er dabei. Ich habe alles getan, um das abzuwenden, aber es hat nicht gereicht, er hat es von sich aus nicht eingesehen.

Dies alles bestätigt mir im Nachhinein, dass das Kiffen bei ihm wohl eine große Rolle gespielt hat. Ihm ist so oder so alles egal. Seine wahren Freunde kümmern ihn nicht, ich bin nun auch Geschichte. Ich denke auch, dass er seinen Abschluss vermasseln wird.

Ich weiß, dass ich in der derzeitigen Situation ohne ihn besser dran bin. Das Geheule hält sich sehr in Grenzen, weil ich mich in so vielen Dingen bestätigt sehe und ich irgendwie nicht fassen kann, wie sich ein Mensch innerhalb weniger Wochen so sehr ins Negative verändern kann.

Was meint ihr?

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3. August 2009 um 17:42

Hallo
Das ist ein Teufelskarrusel ohne Ende ,der kommt allein nicht mehr von der Sache weg.Wenn er noch Herrschsüchtig ( Süchtig) ist gibt es nur noch eine Medizin.Voll auf die Schnautze fallen,der muss wegen den Drogen auch mal ins Gefängnis am besten,und vielleicht mit viel Glück und Gottes großer Liebe wacht er auf,wenn er wie gesagt Glück hat.Kiffen ist scheiße!!
Viele Grüße Andy

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4. August 2009 um 14:51
In Antwort auf hyman_12960581

Hallo
Das ist ein Teufelskarrusel ohne Ende ,der kommt allein nicht mehr von der Sache weg.Wenn er noch Herrschsüchtig ( Süchtig) ist gibt es nur noch eine Medizin.Voll auf die Schnautze fallen,der muss wegen den Drogen auch mal ins Gefängnis am besten,und vielleicht mit viel Glück und Gottes großer Liebe wacht er auf,wenn er wie gesagt Glück hat.Kiffen ist scheiße!!
Viele Grüße Andy

Ich fühle mich deswegen auch so hilflos
weil ich einfach nichts ausrichten kann.
Er hat mich so von sich weggestoßen, aus meiner Sicht grundlos.
Heute erfahre ich, dass er seinem Kumpel gestern erzählte, er hätte nicht gekifft: "Ich war nicht stoned, ich klang nur so."
Was ist das für eine Ausrede?
Belügt er nun schon seine Freunde?

Ich bin ratlos, obwohl ich weiß, dass ich nichts machen kann. Das geht mir trotzdem sehr Nahe, schließlich habe ich mit diesem Menschen bald ein Jahr meines Lebens verbracht.

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